Beiträge von Elvira

    Der nächste Tag brach an und Jaqueline versuchte ihr Leben zu finden. Hier in diesem Haus war es. Das was sie ausmachte, was sie war. Doch wieso erinnerte sie sich nicht? Rolf zeigte ihr Fotos und sie erkannte sich natürlich auf den Bildern. Trotzdem war ihr alles fremd. Alles wirkte irgendwie gestellt. War sie tatsächlich mit diesem Mann verheiratet? Gehörte ihr wirklich diese Firma? „Habe ich noch Eltern?“ wollte sie plötzlich wissen. „Ja… deine Mutter aber die ist sehr krank. Sie hat Alzheimer und erkennt niemanden mehr. Du hast einen Bruder Rudolf. Dein Vater starb vor zwei Jahren und hat dir die Firma überlassen.“ erzählte er ihr Leben. Jaqueline nickte. „Dann bin ich allein?“ fragte sie ängstlich. Rolf lachte leise. „Aber nein… ich bin doch hier. Ich werde dir helfen. Du musst nur Geduld haben. Die Erinnerung kommt sicher bald wieder. Du wirst sehen… und dann ist alles wie früher…“ sagte er leise und versuchte sie zu küssen. Sie ließ es geschehen. Denn die Zärtlichkeit von diesem Mann war genau das, was sie im Augenblick brauchte. Geborgenheit war etwas sehr wunderbares und sie genoss es. Kein Argwohn gegenüber dem Mann, der sie in den Armen hielt. Sie schien zu spüren dass dort eine große innige Liebe zu diesem Unbekannten lag.

    Einige Tage später erhielt Semir einen seltsamen Anruf. Er war morgens allein im Büro, weil Ben sich verspätete. Für Semir war es schon üblich, dass Jäger meist natürlich wegen dem Verkehr den Weg ins Büro nicht rechtzeitig schaffte. Und bei jeder Erklärung musste Semir grinsen. Diese hatte er ja schon sehr oft gehört. „Gerkhan!“ meldete er sich als das Telefon klingelte. „Hallo... hier ist Jaqueline Wienert. Herr Gerkhan, ich kann mich an etwas erinnern, aber ich kann nicht hier am Telefon darüber sprechen.“ hörte er leise. „Frau Wienert? Warum sprechen Sie so leise?“ wollte Semir wissen. „Ich kann nicht lauter sprechen. Nur so viel. Ich glaube mein Mann will mich umbringen... Sie müssen mir helfen.“ bat die Frau. Semir hörte deutlich, dass sie große Angst hatte. „Frau Wienert ich komme umgehend zu Ihnen. Wo sind Sie?“ fragte Semir sofort. „Ich bin im Schlafzimmer. Ich hab mich eingesperrt. Bitte beeilen Sie sich. Rolf ist gerade weg gefahren, aber er braucht sicher nicht lange.“ hörte er weiter von Jaqueline. „Bin schon unterwegs.“ Semir warf den Hörer auf die Gabel, schnappte sich seine Jacke und rannte raus. Er rief Susanne kurz zu wo er hin wollte und schon war er weg. Susanne sah ihn kopfschüttelnd hinterher. Auf dem Parkplatz stieß er mit Ben zusammen. „Hey... wo willst du denn hin?“ fragte dieser erstaunt. „Komm! Erklär ich dir unterwegs!“ rief Semir und zog Ben direkt am Ärmel zum Wagen.

    Wie gut, dass ich das erst kurz vor dem Frühstück gelesen habe. So war wenigstens etwas Schlaf drin... Also wirklich.... wenn hier im Forum noch einmal behauptet ich würde quälen... dann verweise ich auf Jenny..... die kann das nämlich genauso...


    Schöner Mist in dem Semir da sitzt. soll gefoltert werden um etwas zu gestehen obwohl er gar nicht weiß was? Das sind schmerzliche STunden und mir tut mein Körper jetzt schon dabei weh. Aber gut... Nun was Tom in meiner Story angeht.... mal sehen... ob er leben darf... Derzeit hat er vermutlich etwas mehr schmerzen als Semir in deiner Story.... :D

    So... Angstschweiß wegwisch.... Also wirklich... nee.... der Arme in der Kapelle tut mir echt leid. Hat Semir da wieder einiges auszubaden. ABer ich frage mich, warum? Was hat er denn angestellt, dass man ihn soo behandelt. Tse... Jenny du bist Schuld daran, das ich Tom für Gitti quäle... wieder eine schlaflose Nacht, wo ich an Tom meine Vermutungen auslassen muss. Tut mir Leid Gitti... aber ich befürchte beim Lesen der nächsten Story wirst du einiges aushalten müssen. :D Kannst dich dann bei dieser Autorin beschweren... sie ist Schuld daran... jawohl!!! :D:rolleyes:;)

    Semir und Andrea saßen am Seeufer vor der Hütte. „Ist das schön hier…“ schwärmte Andrea. Semir nickte. „Ja ist es, nur warum sind wir immer dann hier, wenn etwas passiert? Ich meine warum können wir nicht einmal nur Urlaub machen und hier alles genießen. Ich würde lieber im Büro sein und meine Unschuld beweisen. Ich bin doch unschuldig. Niemand glaubt mir und ich kann es keinem verdenken. Ich weiß ja nicht, was passiert ist.“ kam leise von Semir. „Jan und Tom werden es beweisen. Wirklich und dann darfst du auch wieder den Stress genießen.“ stöhnte Andrea. „Ich hab Hunger… machst du mir was zu essen?“ Andrea sah ihn an. „Na hör mal… du brauchst doch nur hinter dir zu greifen und hast den Kartoffelsalat in der Hand.“ spielte sie empört. „Aber wenn du mir was machst, dann schmeckt es mir viel besser…“ Er küsste Andrea im Nacken. „Du bist ganz schön unselbständig.“ lachte sie. „Ich weiß.“ grinste Semir sie an. Andrea lachte laut. „Hey... weißt du woran ich gerade denke?“ fragte sie. „Verrate es mir...“ meinte Semir und schloss die Augen. „Übrigens Jan und Tom haben herausgefunden, das ... was ist denn das?“ fragte Andrea auf einmal. „Was denn?“ Semir sah auf. „Na da auf der anderen Seite… es scheint so als würden die Zwei Typen dort den Dritten verprügeln. Und jetzt stoßen Sie ihn ins Wasser! Semir! Guck doch!“ Semir schaute rüber und in diesem Augenblick sahen die Männer am anderen Ufer ebenfalls rüber. Semir stand auf. „Andrea ruf die Kollegen an. Ich hol den Mann raus!“ Andrea nickte und griff nach dem Handy. Semir zog sich die Schuhe und das Hemd aus, sprang ins Wasser und schwamm zu dem Mann, der ebenfalls auf ihn zu schwamm. Innerhalb weniger Augenblicke hatte Semir ihn erreicht. „Warten Sie, ich helfe Ihnen!“ rief Semir dem Mann entgegen, der am Ende seiner Kraft zu sein schien. Semir zog den Mann an rettende Ufer wo Andrea wartete.

    Martin sah es und nickte zufrieden. „Das hat ja sehr gut geklappt. Ruf Sven an und sag dass alles gut gegangen ist. Simon ist bei den Bullen und macht auf Opfer.“ befahl er. Bernd nickte und griff zum Handy. Er gab das Gesagte weiter und hörte eine Weile zu. Zwischendurch nickte er. Martin sah ihn neugierig an. „Was ist denn?“ fragte er dazwischen. Bernd hob die Hand um ihn zu zeigen still zu sein. „Ja… okay… machen wir.“ Er beendete das Gespräch und sah Martin grinsend an. „Wir sollen noch etwas weiter machen. Wir sollen nun dafür sorgen, dass die aus der Hütte wieder ausziehen.“ erklärte Bernd. Martin nickte. „Gut… fahren wir mit dem Boot rüber.“ Meinte er nur. Bernd lachte „Ja genau. Sven und Alex sind in der Nähe und kommen per Auto zur Hütte. Sie stiegen ins Boot und eröffneten die Jagd.

    Andrea sah den Männern entgegen. Als die beiden an Land gingen brachte der Mann nur ein Seufzer raus. „Danke…“ stöhnte dieser und reichte Semir die Hand. Semir ergriff sie. „Keine Ursache. Was wollten die Typen von Ihnen?“ wollte er wissen und zog sich sein Hemd über. Dabei merkte er nicht, dass ein Personalausweis herunterfiel. Der Mann sah ihn an. „Keine Ahnung. Aber wir sollen hier verschwinden. Die kommen sicher gleich rüber.“ gab dieser zur Antwort. Semir lächelte. „Na… ich denke die Polizei wird gleich hier sein. Wie heißen Sie?“ kam die nächste Frage. „Simon Rösch.“ stellte sich der Mann vor. „Semir Gerkhan, das ist meine Freundin Andrea.“ stelle Semir sich und Andrea vor. „Sie haben die Polizei angerufen?“ fragte Simon. Andrea nickte. „Ja…. die werden sicher gleich hier sein.“ gab sie zur Antwort. Rösch nickte. „Das ist nicht gut…. gar nicht gut.“ stieß er aus. Semir verstand nicht. „Wieso? Ich meine Sie wollen doch sicher Anzeige erstatten, oder?“ fragte er verwirrt. Rösch drehte sich von Andrea und Semir weg. Die beiden sahen sich fragend an. Semir griff Rösch an die Schulter und wollte wissen, was es mit ihm auf sich hatte. Doch in diesem Augenblick hörten sie Autogeräusche. „Das ist sicher die Polizei.“ sagte Andrea und lief in Richtung Auto. Doch Simon hielt sie fest. „Das sind nicht die Bullen… wir müssen weg, schnell!!“ schrie Simon auf einmal und packte sie. Er zog sie an den Arm hinter die Hütte.

    Semir saß Ben gegenüber. „und? Wie war die Familienzusammenführung?“ wollte dieser wissen. „Nun ja… es ging. War etwas schwierig, weil sie gar keine Erinnerung an ihren Mann hatte. Ich stell es mir gerade vor. Ich hab einen Unfall und würde weder Aida noch Andrea wieder erkennen. Es muss grausam für die Angehörigen sein. Und auch für den der das Gedächtnis verloren hat. Alles weg. Das ganze Leben was bisher gewesen ist. Unvorstellbar.“ meinte Semir nachdenklich. „Ja stell ich mir auch sehr grausam vor. Wie hat er denn reagiert, als er sie sah?“ fragte Ben nach. „Nun ja… er war sehr fürsorglich. Hatte auch für alles eine Erklärung, also warum er sie nicht vermisst hat. Er sprach von einem Streit. Die sind übrigens richtig wohlhabend. Aber blocken tun die alle.“ endete Semir. Ben nickte. „Reich?“ fragte er. „Nun ja… wohlhabend, nicht reich. So sagt er wenigstens. Susanne soll mal die Firma checken.“ meinte Semir nur. Ben nickte. „Der Fall ist erledigt. Die Frau ist bei ihrer Familie und gut ist. Wir haben noch mehr zu tun, als das.“ kam von Ben. Semir sah ihn an. „Wieso sagst du denn so was?“ fragte er etwas beleidigt. „Na das sind die Worte die ich von der Chefin zu hören bekommen habe.“ erklärte Ben. „Ach so… na gut. Dann gehen wir zur Tagesordnung über.“ kam von Semir und er kramte die Berichte raus. „ WAS?? Ich muss nur noch acht Stück schreiben…“ verteidigte er sich als er Bens Blick sah.

    Rolf fuhr am nächsten Tag mit Jaqueline in die Firma und alle begrüßten sie herzlich. Sie zuckte zurück. So viele Menschen, die sie kannte. Aber sie erinnerte sich an keines der Gesichter. Sie gingen in Rolfs Büro wo Yvonne gleich auf sie zugestürmt kam „Mensch Jaqueline…. Wo warst du denn? Ich habe mir Sorgen gemacht.“ tadelte sie. Jaqueline sah sie an. „Sie kennen mich auch?“ fragte sie erstaunt. „Ja sicher!“ empörte sich Yvonne. „Jaqueline hat ihr Gedächtnis verloren. Sie hatte einen schlimmen Unfall und weiß nichts mehr.“ erklärte Rolf und nickte Yvonne zu. „Oh… das ist ja schlimm… Kann ich irgendwie helfen?“ fragte sie scheinheilig. „Nein… danke… ich fahre gleich wieder. Ich bin müde…“ entschuldigte Jaqueline sich. Rolf nickte. „Ich hatte nur gehofft sie könnte sich wieder erinnern, wenn sie alles sieht. Aber es scheint zu dauern.“ Seine Stimme klang traurig. Jaqueline sah nicht die Blicke die Yvonne ihr zuwarf. „Na komm… wir fahren wieder. Es ist zu viel.“ sagte er fürsorglich zu seiner Frau und brachte sie nach Hause. Nur wenig später lag Jaqueline im Gästezimmer, weil sie nicht mit einem Mann in einem Bett schlafen wollte, den sie derzeit gar nicht kannte. Rolf war sehr verständnisvoll. Jaqueline schlief schnell ein und Rolf setzte sich ins Wohnzimmer. Er rief Yvonne an. „Sie schläft. Wir müssen ihr helfen. Yvonne, du und Rudi… ihr seid doch auch ihre Familie. Helft mir… bitte. Ich liebe sie so….“ sagte er leise flüsternd. „Natürlich helfen wir dir… Ich werde Rudi gleich anrufen und dann kann er sich um Jacqueline kümmern..“ kam von Yvonne. „Wenn ich nur wüsste, was passiert ist… ich würde alles dafür geben.“ erklärte er nun wieder. Doch dann beendete er das Gespräch.

    Andrea sah ihren Mann an, als sie in die Hütte kam. „Hey… du hast ja nicht einmal abgewaschen.“ stellte sie enttäuscht fest. Semir sah sie mit einem Auge an. „Hatte was Anderes zu tun.“ murmelte er. Andrea nickte. „Und was wenn ich fragen darf? Du hast mir doch heute Morgen gesagt, dass dir langweilig ist. Mensch du hättest hier doch aufräumen können. Dann wäre der halbe Tag gelaufen. Was hast du denn getan?“ fragte Andrea und ihre Stimme klang wütend. „Na ich hab versucht dir einen Fisch zu angeln. Aber die haben einfach nicht angebissen. Die sind nur um dem Wurm herum und haben mich einfach ignoriert.“ beschwerte er sich. Andrea musste lachen. „Semir…“ fing Andrea an und bevor sie mehr sagen konnte küsste Semir sie zärtlich. „Du hast Recht… hier haben wir endlich Zeit für uns.“ sagte er sanft. Der Tag ging zu Ende und für die beiden war es eine recht kurze Nacht.

    Für Jan und Tom war es ein Wettlauf gegen die Zeit. Es gab nichts was Semirs Unschuld bewies. Alle Spuren verliefen im Sand. Auch Schröder konnte den Beiden nicht helfen. „Mensch, das gibt es doch gar nicht. Schröder… du kanntest Ritschie doch. Weißt du denn gar nichts?“ fragte Tom verzweifelt. „Tom… wenn ich es wüsste, würde ich sicher nicht zusehen wie Semir in den Bau wandern muss.“ Gab dieser wütend zurück. Das Telefon klingelte. „Kranich!“ meldete Tom sich kurz. „Wegener hier. Ich weiß ja nicht ob es wichtig ist, aber ich habe hier diesen Ritschie liegen. Die Staatsanwältin bat mich die Leiche noch einmal zu untersuchen. So… ich habe herausgefunden, das Ritschie mit links erschossen wurde. Und wenn mich nicht alles täuscht ist Semir doch Rechtshänder oder?“ hörte er den Gerichtsmediziner. „Die Staatsanwältin… sie hat dich gebeten?“ fragte Tom ungläubig nach. „Nun ja… sie sagte… das sie es eigentlich nicht glauben kann, dass ein so guter Polizist auf einmal Leute abknallt.“ Gab Wegener die Worte der Staatsanwältin wieder. Tom musste leicht grinsen. „Erzählt das bloß nicht Semir…“ warnte er ihn. „Und Danke für die tolle Nachricht.“ Er legte auf und teilte Jan das Ergebnis mit. Alle atmeten erleichtert auf. Endlich gab es einen Hinweis auf Semirs Unschuld.

    Andrea sah auf ihren Mann, der neben ihr schlief. Sie war bevor der Wecker geklingelt hatte wach und schaltete ihn ab. Leise stand sie auf und duschte. Als sie herauskam, war der Frühstückstisch gedeckt und es stand ein kleines Glas mit Gänseblümchen an Andreas Platz. Semir sah sie an. „Ich liebe dich.“ sagte er und goss ihr Kaffee ein. Andrea lächelte verlegen. „Hey… Gänseblümchen… hab ich schon lange nicht mehr bekommen.“ Gab sie zu und küsste ihren Mann zärtlich. „Ist das die Entschuldigung für deine miese Laune gestern?“ fragte sie leise. „Nein… also nicht nur…“ gab Semir zu. „Wann bist du wieder hier?“ wollte er wissen. „Na ich denke so gegen drei. Ich werde heute früher Schluss machen. Habe ja genügend Überstunden und die wollen auch mal weg.“ Meinte Andrea nur. Dann frühstückten sie gemeinsam und nur eine halbe Stunde später stieg sie in den Wagen ein. „Bringst du nachher etwas Bier mit?“ rief Semir ihr noch zu. Andrea nickte und fuhr los. Nur kurz darauf wurde sie von Tom informiert, dass es endlich Hinweise gab. Sie war erleichtert aber wusste auch, dass immer noch zuviel gegen ihren Mann sprach.

    Kurz vor fünf standen Simon, Martin und Bernd am Ufer. Sie taten als würden sie sich prügeln. Simon Rösch wehrte sich zu Schein gegen Martin und Bernd. Simon grinste ihn an. Bernd schlug zu. Simon ging in die Knie. Weder Martin noch Bernd hatten Mitleid. „Mann doch nicht so hart“ stieß Simon aus. Martin packte ihn am Kragen und zerrte ihn zum Seeufer. „Ich kann dich auch ertränken, wenn du willst?“ Simon lachte schmerzerfüllt. „Damit bekommst du aber nicht die Druckplatten.“ Simon sah am anderen Seeufer die Zwei sitzen. „Siehst du... gleich wird er aufmerksam werden und seine Freunde anrufen. Du bist ein guter Schauspieler. Okay… du wirst nun ins Wasser gehen. Er wird dich retten und wir werden so tun, als ob wir glauben, er sei dein Freund.“ lachte Martin und wies mit dem Kopf in Richtung Ufer. Simon und Bernd sahen ebenfalls hin. Simon nickte. „Also gut… aber denkt daran ich kann nicht besonders gut schwimmen.“ warnte er. Bernd nickte nur und trieb Simon mit angedeuteten Schlägen ins Wasser.

    „Hallo… mein Schatz…“ sagte Rolf sanft und stürmte auf Jaqueline los. Doch sie zuckte zusammen und hob abwehrend die Arme, als er sie umarmen wollte. „Wer sind Sie?“ fragte sie ängstlich und sah Semir an. „Das ist Ihr Mann.“ erklärte er. Jaqueline sah Rolf an. „Und wer bin ich?“ fragte sie hoffnungsvoll. „Du bist Jaqueline Wienert. Ich bin Rolf. Erinnerst du dich denn gar nicht an mich?“ fragte er traurig. Sie schüttelte den Kopf. „Nein… ich weiß nichts. Sie sind mein Mann?“ kam von ihr erstaunt. Rolf nickte. „Ja wir sind seit sechs Jahren verheiratet. Du bist die Inhaberin der Firma Wienert GmbH. Wir stellen Gummistopfen her und andere Sachen… Die Firma ist sehr erfolgreich.“ erklärte er. Jaqueline dachte nach. „Ich erinnere mich an gar nichts. An absolut gar nichts.“ kam leise von ihr. Nun kam auch der Arzt herein. „Sie sollten Ihrer Frau Zeit lassen. Die Erinnerung kommt sicher wieder. Es braucht nur seine Zeit.“ Nickte er Rolf zu. „Ja sicher… sie bekommt alle Zeit der Welt. Ich hoffe nur, dass sie sich wieder an mich erinnert. An unser gemeinsames Leben…“ sagte er leise. Der Arzt lächelte ihn freundlich an. „Sicher… es wird wieder.“ beruhigte er. Rolf half seiner Frau die Sachen zu packen. Dann ließen sich beide von Semir nach Hause fahren. „Frau Wienert! Hier ist noch meine Karte. Wenn Ihnen einfallen sollte wie es zu dem Unfall kam, rufen Sie mich an.“ verabschiedete sich Semir vor der Tür. Er sah den Beiden nach, als diese das pompöse Haus betraten. Dann fuhr er wieder ab.

    Rolf brachte die Sachen ins Haus. „So… hier wohnen wir.“ sagte er stolz und zeigte Jaqueline das ganze Haus. Sie war beeindruckt. „Bin ich reich?“ fragte sie. Er lachte. „Wir sind zwar nicht reich, aber es geht uns gut.“ erklärte er. „Es ist groß. Haben wir Kinder?“ ging die Fragerei weiter. „Nein… leider nicht. Du wolltest bisher nicht. Du wolltest zunächst Karriere machen.“ kam von Rolf und er wollte sie anfassen. Doch Jaqueline zuckte zurück. Rolf sah sie ebenfalls erschrocken an. „Entschuldige… ich wollte dich nicht erschrecken.“ sagte er sanft. „Willst du die Firma sehen? Die Angestellten freuen sich bestimmt wenn du dich wieder blicken lässt.“ erklärte er. Jaqueline nickte. „Ja ist vielleicht gut… aber dann würde ich gern etwas ausruhen. Es ist ziemlich viel, was ich hier gerade verkraften muss.“ kam von ihr. Rolf sah sie traurig an. „Ich verstehe dich. Lass dir Zeit. Ich bin immer für dich da…“ nur mühsam konnte er seine Tränen zurückhalten. Es war so schrecklich seine geliebte Frau so zu sehen. Keine Erinnerung zu haben an ihn und die schönen Stunden, die sie gemeinsam hatten. Die Sorgen…“ Er drehte sich um und wischte eine Träne weg.

    Ach der arme Tom... weint um seinen besten Freund. Er kann einem richtig Leid tun. Aber es ist sehr gut beschrieben. Ich hätte nichts dagegen, wenn Jan mit spielt... absolut nicht.

    Aber mir ist was aufgefallen. Semir liegt gefesselt und geknebelt im Wald... kann aber flüstern? Hmmm vielleicht denkt er ja nur geknebelt zu sein, obwohl... er bringt ja auch Sachen fertig an die man nicht so richtig glauben will oder kann. ;)

    Andrea saß an ihrem Schreibtisch als Tom und Jan herein kamen. Sie sah sie erwartungsvoll an. „Habt ihr was gefunden?“ fragte sie aufgeregt. Tom schüttelte den Kopf. Enttäuscht machte Andrea sich wieder an die Arbeit. „Hey… lass den Kopf nicht hängen, wir werden schon noch was finden. Wir wissen doch das Semir unschuldig ist.“ Meinte Jan. Andrea nickte. „Ja… wir aber das reicht der Staatsanwaltschaft nicht aus. Die wollen doch alles…“ meinte Andrea und versuchte Tränen zu unterdrücken. Tom sah es und nahm sie in den Arm. „Andrea… wir werden die Unschuld von Semir beweisen. Aber das geht nicht so schnell. Schröder hilft uns. Er kennt ja am Besten was mit diesem Ritschie los ist. Wo der sich rumgetrieben hat, und vor allem wer seine Freunde waren. Du wirst sehen… in ein paar Tagen darfst Du Semir wieder um jeden freien Moment mit dir betteln.“ tröstete er sie. Sie nickte. „Ja sicher… danke Tom. Ich weiß, dass ihr alles tut, was in eurer Macht steht. Aber ich habe einfach Angst. Es ist alles so perfekt geplant. Und die Schrankmann der ist es doch egal wen sie verurteilt…Hauptsache sie steht makellos da.“ gab Andrea verächtlich von sich. „Aber Andrea…. Die Schranke kann höchstens Strafe fordern. Verurteilen kann nur der Richter. Und der will auch Beweise sehen und keine Indizien.“ beruhigte Jan sie.

    Semir saß am Ufer des Sees und hielt seine Angel ins Wasser. „Mann… kommt schon. Ihr könntet doch wenigstens anbeißen. Mir ist langweilig. Ihr schwimmt da im Kreis und das ist sicher genauso langweilig, wie wenn ich hier am Ufer sitze. Was soll Andrea denn sagen, wenn ich nicht wenigstens einen Fisch fangen kann. Hey… du… ja mit dir rede ich. Sieh dir mal den leckeren Wurm an. Der ist richtig saftig… na willst du nicht mal …“ sprach Semir. Er sah auf der Oberfläche wie Fische sich zwar nah an die Angel schwammen, aber sie schienen den Wurm gar nicht zu wollen. Auch der Fisch mit dem Semir witzigerweise sprach schwamm wieder weg. „Na toll… bist ja ein toller Freund… hey… ich muss meiner Frau doch was kochen… komm schon… überleg es dir doch… lecker Würmchen…put…put…put“ Doch der Fisch schwamm weiter weg. „Ja hau doch ab…Das ist eh alles gelogen, was ich gesagt habe…“ Semir stand auf und warf die Angel einfach ans Ufer. „Scheiß Angel…“ fluchte er nur und ging wieder in die Hütte. Dort legte er sich aufs Bett und wartete einfach auf das Ende des Tages.

    Am nächsten Morgen prangte das Bild von Jaqueline in den Zeitungen und eine davon landete natürlich bei Rudolf auf dem Tisch. „Verdammt!“ fluchte er. Yvonne sah ihn an. „Du scheinst Mist gebaut zu haben.“ tadelte sie ihn während er den Text las. „hier steht sie kann sich an nichts erinnern. Die Polizei bittet um Mithilfe. Na… dann werde ich wohl meine Hilfe anbieten. Ich werden den aufgelösten Bruder spielen…“ grinste er sie an. Yvonne sah ihn wütend an. „Das heißt ich muss wieder warten?“ fragte sie wütend. Rudolf lachte. „Ist ja nur für eine kurze Zeit. Sie wird schon bald das zeitliche segnen.“ gab er bekannt. Yvonne knallte die Servierte wütend auf den Tisch. „Das hoffe ich für dich! Denn ich habe absolut keinen Bock mein Leben in irgendeiner winzigen Bude zu verbringen.“ warnte sie ihn. Rudolf nickte und küsste sie schnell. „Nur keine Panik. Es dauert sicher nicht lange. Ich werde direkt bei diesem …“ er sah schnell noch einmal in die Zeitung, „… Gerkhan anrufen und hinfahren.“ Yvonne nickte. „Also gut… dann packe ich mal die Koffer.“ sagte sie schon etwas besänftigt. Rudolf griff zum Telefon und wählte die im Text genannte Nummer.

    Auch Rolf hatte das Bild in der Zeitung gesehen und fuhr nach einem Telefonat mit dem zuständigen Beamten sofort zum Revier. „Wo ist sie?“ rief der Mann aufgeregt, als er bei Semir im Büro war. „Beruhigen Sie sich Herr Wienert… es ist alles in Ordnung. Ihrer Frau geht es soweit gut.“ versuchte er den Mann zu beruhigen. Rolf nickte. „Ja wo ist sie denn?“ fragte er erneut. „Sie befindet sich noch im Krankenhaus. Wir fahren direkt hin. Sagen Sie… haben Sie ihre Frau denn gar nicht vermisst? Ich meine sie ist jetzt schon drei Tage in der Klinik und nun ja…“ erklärte Semir und beobachtete den Mann. „Ach wissen Sie… ich war die letzten Tage außer mir vor Sorgen aber… ich traute mich einfach nicht zur Polizei zu gehen. Sie ist doch erwachsen und es kam schon mal vor, dass sie für ein paar Tage einfach nicht erreichbar waren. Aber als ich heute in der Zeitung den Artikel sah….“ erklärte Rolf. Semir nickte. „Ihre Frau heißt also Jaqueline. Sagen Sie…. Nimmt Ihre Frau eigentlich Schlafmittel?“ fragte Semir. „Also nicht das ich wüsste. Sie konnte immer sehr gut schlafen. Warum fragen Sie?“ wollte Rolf wissen als sie unterwegs waren. „Nun ja… im Blut Ihrer Frau wurde nach dem Unfall, eine große Menge an Schlafmittel festgestellt. Deshalb.“ Rolf sah ihn unverständlich an. „Unfall? Aber die Wagen sind doch alle zuhause. Was um Himmelswillen ist denn passiert?“ er hörte sich sehr verzweifelt an. „Ihre Frau ist wie bereits gesagt mit einem gestohlenen Wagen von der Straße abgekommen. Nur pures Glück dass sie nicht im See ertrunken ist. Der Wagen ist lediglich mit der Schnauze im Wasser gewesen. Sie hat eine leichte Gehirnerschütterung und eben den Gedächtnisverlust. Aber es wird wieder.“ machte Semir dem Mann Mut. Dieser nickte. Wenig später waren sie im Krankenhaus angekommen und betraten das Zimmer von Jaqueline.

    Ne kleine Frage:

    Wenn ich bei der Anmeldung als anreisemöglichkeit den zug angegeben habe, aber jetzt mit dem auto kommen kann, muss ich mir dann einen Parkplatz reservieren oder geht das einfach so? (brauch auch nich viel platz *g*)

    Vielen dank schon mal für die Antwort (hoffentlich)

    Gruß Dagmar

    Die Parkplätze der Jugendherberge sind recht gering gehalten. Aber es gibt sicher ne Möglichkeit das Auto in der Nähe abzustellen. DAs müsstest du dann mal schauen

    @dusik.... woher willst du eigentlich wissen, ob noch Plätze frei sind oder nicht??? Ich denke nicht, dass du Einblick in den Sachen hast, oder??? Also lieber nicht sagen anstatt falsche Angaben zu machen.... Bisher konnten wir auf solche Anfragen immer selbst antworten

    Ich erinnere dich mal an diesen Spruch:

    Seh ich echt so aus, als könnt ich Semir das Licht ausblasen?!

    killen tun wir dich jetzt noch nicht. Denn ich denke das du ihn nicht getötet hast. Wie du sagtest... das kannst doch gar nicht. Wenn wir dich jetzt killen würden, dann wäre es doch ziemlich blöd... weil wir würden nie erfahren ob er nun ist oder nicht.... Also nicht auf die Erlösung hoffen und weiterschreiben. ;)

    Also nein, also wirklich....das kannst du jetzt nicht machen!

    DU KANNST JETZT HIER NICHT EINFACH AUFHÖREN!!! Das ist purer Sadismus!!!

    Bitte SOFORT weiterschreiben!

    Autsch!!! Das tut beim Lesen weh. :D Eisenstange gegen den Kopf... Tja Gitti... dann wirst du wohl auch eine schlaflose Nacht bekommen... das halte ich jetzt mal für gerecht. :P

    Wie war das? Schlafen kannst du ja im Urlaub??? :D;)

    So Pascal... nun hab ich es doch noch vorher geschafft. Super... du machst ja richtig Fortschritte. Die Story liest sich bisher schon sehr gut. Mal sehen wie es weiter geht. Bisher ist die Spannung sehr groß. Und wer außer unsere Beiden Helden kann schon behaupten einen Toten zu verfolgen.

    Mach weiter so...

    nachdem es hier erst weiterging, als ich den Autor angeschrieben habe, muss ich etwas bemerkten. Kevin... nehm es mir nicht übel, aber ich steige in der Story nicht durch. Du schreibst in zwei verschieden Zeitformen. Erst Gegenwart, dann Vergangenheit und dann wieder Gegenwart. Die Geschichte ist nicht rund. Ich sehe kein Zusammenhang sondern nur Gedankensprünge. Sorry aber leider gehört Kritik dazu.