Na was seid ihr denn alle so schreibfaul? Wo bleiben die Feeds? Hier extra ein langes Stück für euch.. Und keine Angst... die nächste Story wird wieder etwas besser und brutaler...
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Anna nickte. „Was ist mit dem Auto?“ wollte sie wissen. Ben lächelte. „Da ist Hartmut bereits dran. Aber ich denke mal, dass er nichts findet. Der Wagen war recht sauber, nicht einmal der Ascher war voll.“ gab er von sich. Semir sah ihn an etwas wütend an. „Der Wagen sah sauber aus, ob er es wirklich war wird Hartmut schon noch raus finden.“ Anna bemerkte die Spannung zwischen den Beiden und nickte. „Ben… würden Sie mich mit Semir einen Augenblick allein lassen?“ bat sie ihn. Ben nickte und verließ das Büro. Semir sah ihm nach. „Was ist los?“ fragte Anna direkt als Ben die Tür geschlossen hat. Semir zuckte mit den Schultern. „Was soll sein?“ stellte er die Gegenfrage. „Sie scheinen mit Ben ein Problem zu haben“ stellte sie fest und sah ihn in die Augen. Semir lächelte. „ Nein. Absolut nicht. Er ist ein Partner und er erinnert mich an Tom. …“ erklärte er schließlich. Anna nickte. „Es würde mich freuen, wenn Sie mit Ben so gut zurecht kommen würden, wie mit Tom.“ meinte sie vorsichtig. Semir nickte. „Ja würde ich schon nur… erst müssen wir diesen Fall klären.“ gab er zu. Anna sah ihn an. „Semir…“ sagte sie und er lachte leise auf. „Schon klar… die Staatskosten gering halten. Aber Chefin… Sie kennen mich doch.“ grinste er. Anna nickte. „Genau deshalb sag ich es ja.“ lächelte sie leicht.
Ben stand bei Susanne am Schreibtisch. Sie sah ihn an und merkte dass ihn etwas bedrückte. „Was hast du denn?“ wollte sie wissen. „Susanne… versteh mich bitte nicht falsch. Aber… ähm... hättest du vielleicht Lust mit mir auszugehen?“ fragte er. Susanne lächelte leicht. „Ich weiß nicht… ähm… du und ich? Also versteh du mich bitte nicht falsch. Ich wäre sicher nicht abgeneigt. Und es kann ja erst einmal unter uns bleiben…Aber ich hab…“ klärte Susanne ihn auf. Bens charmantes Lächeln verschwand. „Oh… verdammt. Ich verstehe… du bist schon vergeben. Stimmt doch oder?“ harkte er nach. Susanne lachte leise. „Nein… nur wenn ich es richtig verstanden habe, hat Andrea, die ich von der Schule kenne, hier gearbeitet und dann wurde sie Frau Gerkhan und Mutter einer verdammt süßen Tochter. Tom, der damalige Partner hat sich Petra… die Nachfolgerin unter den Nagel gerissen. Chris hat es zwar nicht bei mir versucht, aber ich denke mal, das sich Frau Engelhard…….was soll es… Ja wir können ausgehen.“ lachte Susanne leicht. Ben nickte erfreut. „Gut … dann hole ich dich um acht ab?“ kam von ihm. Susanne nickte nur.
„Geben Sie Ben noch etwas Zeit. Es ist noch zu früh um etwas sagen zu können. Denken Sie daran, was Sie mir versprochen haben. Vier Monate, wollten Sie ihm geben.“ erinnerte Anna Semir. Er nickte. „Ich stehe zu meinem Wort.“ gab er zu verstehen. „Gut… dann sollten wir uns auf den Fall konzentrieren. Wir müssen herausfinden was dahinter steckt. Dieser Kramer oder wie er immer geheißen hat, muss etwas zu verbergen gehabt haben, und damit meine ich nicht nur seine Ehen. Es muss noch etwas anderes geben. Susanne soll Ihnen dabei helfen.“ sagte Anna und nahm einen Schluck von dem bereits kalten Kaffee. Sie verzog leicht das Gesicht. Semir stand auf und verließ das Büro. Er sah Ben in ihrem Gemeinschaftsbüro sitzen und ging zunächst zu Susanne. „Ich brauche dich mal, Susanne“ kam er an. Sie sah ihn lächelnd an und wieder kamen ihre Grübchen raus. „Du auch?“ fragte sie spitzbübisch. Semir war etwas verwirrt. „Wie ich auch?“ fragte er deshalb. „Nun ja… erst Ben und jetzt du? Was liegt denn an?“ wollte sie wissen. „Was? … ähm… nein ich brauche von dir bitte alles und ich meine wirklich alles, über diese Herren hier!“ Semir legte ihr die Akten auf den Tisch. Susanne sah sie sich kurz an. „Vier… sag mal… das sind ja immer die gleichen Bilder?“ fragte sie erstaunt. Semir nickte. „Kluges Mädchen… ist auch immer die gleiche Person, allerdings mit verschiedenen Namen und ich wüsste gern wer er wirklich war.“ erklärte Semir und sah wieder zu Ben. „Was wollte Ben denn von dir?“ kam seine Frage. Susanne lächelte erneut. „Wer wird denn so neugierig sein?“ tadelte sie ihn. Semir nickte nur. „Schon klar… Geheimnisse… verstehe“ murmelte er und ging in sein Büro zu Ben.
Ben sah auf als Semir rein kam. „Semir… weißt du was mir gerade klar geworden ist….? empfing er seinen Kollegen. Semir schüttelte den Kopf. „Das diese Dienststelle eigentlich genau das Richtige ist.“ klärte Ben ihn auf. Semir grinste. „Wieso?“ wollte er wissen. Ben nickte. „Na komm… das weißt du doch… ich meine… ich glaube ich hab bisher alles falsch gemacht. Susanne hat mir erzählt, was du bisher … also ich wollte nur sagen, dass ich es super finde, dass ich dich als Partner habe..“ stammelte er verlegen. Semir grinste. „Klar…Ich bin dein großer Bruder…. Was hast du denn mit Susanne besprochen?“ wollte Semir wissen. Ben grinste nur und sah durch die Scheibe. Bei Semir machte es Klick. „Oh… ich glaub das geht nicht gut. Demnächst setzt uns die Chefin eine männliche Sekretärin vor...“ lachte Semir kaut und legte Ben die Hand auf die Schulter. „So aber nun wollen wir unseren Job machen, okay?“ Semir sah ihn fragend an. Ben nickte. „Okay… lass uns los…. Wohin?“ fragte er plötzlich. „Na zur Gerichtsmedizin. Der Bericht müsste ja wohl schon fertig sein.“ lachte Semir und griff nach den Autoschlüsseln.