Beiträge von Elvira

    Na was seid ihr denn alle so schreibfaul? Wo bleiben die Feeds? Hier extra ein langes Stück für euch.. Und keine Angst... die nächste Story wird wieder etwas besser und brutaler...

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    Anna nickte. „Was ist mit dem Auto?“ wollte sie wissen. Ben lächelte. „Da ist Hartmut bereits dran. Aber ich denke mal, dass er nichts findet. Der Wagen war recht sauber, nicht einmal der Ascher war voll.“ gab er von sich. Semir sah ihn an etwas wütend an. „Der Wagen sah sauber aus, ob er es wirklich war wird Hartmut schon noch raus finden.“ Anna bemerkte die Spannung zwischen den Beiden und nickte. „Ben… würden Sie mich mit Semir einen Augenblick allein lassen?“ bat sie ihn. Ben nickte und verließ das Büro. Semir sah ihm nach. „Was ist los?“ fragte Anna direkt als Ben die Tür geschlossen hat. Semir zuckte mit den Schultern. „Was soll sein?“ stellte er die Gegenfrage. „Sie scheinen mit Ben ein Problem zu haben“ stellte sie fest und sah ihn in die Augen. Semir lächelte. „ Nein. Absolut nicht. Er ist ein Partner und er erinnert mich an Tom. …“ erklärte er schließlich. Anna nickte. „Es würde mich freuen, wenn Sie mit Ben so gut zurecht kommen würden, wie mit Tom.“ meinte sie vorsichtig. Semir nickte. „Ja würde ich schon nur… erst müssen wir diesen Fall klären.“ gab er zu. Anna sah ihn an. „Semir…“ sagte sie und er lachte leise auf. „Schon klar… die Staatskosten gering halten. Aber Chefin… Sie kennen mich doch.“ grinste er. Anna nickte. „Genau deshalb sag ich es ja.“ lächelte sie leicht.

    Ben stand bei Susanne am Schreibtisch. Sie sah ihn an und merkte dass ihn etwas bedrückte. „Was hast du denn?“ wollte sie wissen. „Susanne… versteh mich bitte nicht falsch. Aber… ähm... hättest du vielleicht Lust mit mir auszugehen?“ fragte er. Susanne lächelte leicht. „Ich weiß nicht… ähm… du und ich? Also versteh du mich bitte nicht falsch. Ich wäre sicher nicht abgeneigt. Und es kann ja erst einmal unter uns bleiben…Aber ich hab…“ klärte Susanne ihn auf. Bens charmantes Lächeln verschwand. „Oh… verdammt. Ich verstehe… du bist schon vergeben. Stimmt doch oder?“ harkte er nach. Susanne lachte leise. „Nein… nur wenn ich es richtig verstanden habe, hat Andrea, die ich von der Schule kenne, hier gearbeitet und dann wurde sie Frau Gerkhan und Mutter einer verdammt süßen Tochter. Tom, der damalige Partner hat sich Petra… die Nachfolgerin unter den Nagel gerissen. Chris hat es zwar nicht bei mir versucht, aber ich denke mal, das sich Frau Engelhard…….was soll es… Ja wir können ausgehen.“ lachte Susanne leicht. Ben nickte erfreut. „Gut … dann hole ich dich um acht ab?“ kam von ihm. Susanne nickte nur.


    „Geben Sie Ben noch etwas Zeit. Es ist noch zu früh um etwas sagen zu können. Denken Sie daran, was Sie mir versprochen haben. Vier Monate, wollten Sie ihm geben.“ erinnerte Anna Semir. Er nickte. „Ich stehe zu meinem Wort.“ gab er zu verstehen. „Gut… dann sollten wir uns auf den Fall konzentrieren. Wir müssen herausfinden was dahinter steckt. Dieser Kramer oder wie er immer geheißen hat, muss etwas zu verbergen gehabt haben, und damit meine ich nicht nur seine Ehen. Es muss noch etwas anderes geben. Susanne soll Ihnen dabei helfen.“ sagte Anna und nahm einen Schluck von dem bereits kalten Kaffee. Sie verzog leicht das Gesicht. Semir stand auf und verließ das Büro. Er sah Ben in ihrem Gemeinschaftsbüro sitzen und ging zunächst zu Susanne. „Ich brauche dich mal, Susanne“ kam er an. Sie sah ihn lächelnd an und wieder kamen ihre Grübchen raus. „Du auch?“ fragte sie spitzbübisch. Semir war etwas verwirrt. „Wie ich auch?“ fragte er deshalb. „Nun ja… erst Ben und jetzt du? Was liegt denn an?“ wollte sie wissen. „Was? … ähm… nein ich brauche von dir bitte alles und ich meine wirklich alles, über diese Herren hier!“ Semir legte ihr die Akten auf den Tisch. Susanne sah sie sich kurz an. „Vier… sag mal… das sind ja immer die gleichen Bilder?“ fragte sie erstaunt. Semir nickte. „Kluges Mädchen… ist auch immer die gleiche Person, allerdings mit verschiedenen Namen und ich wüsste gern wer er wirklich war.“ erklärte Semir und sah wieder zu Ben. „Was wollte Ben denn von dir?“ kam seine Frage. Susanne lächelte erneut. „Wer wird denn so neugierig sein?“ tadelte sie ihn. Semir nickte nur. „Schon klar… Geheimnisse… verstehe“ murmelte er und ging in sein Büro zu Ben.

    Ben sah auf als Semir rein kam. „Semir… weißt du was mir gerade klar geworden ist….? empfing er seinen Kollegen. Semir schüttelte den Kopf. „Das diese Dienststelle eigentlich genau das Richtige ist.“ klärte Ben ihn auf. Semir grinste. „Wieso?“ wollte er wissen. Ben nickte. „Na komm… das weißt du doch… ich meine… ich glaube ich hab bisher alles falsch gemacht. Susanne hat mir erzählt, was du bisher … also ich wollte nur sagen, dass ich es super finde, dass ich dich als Partner habe..“ stammelte er verlegen. Semir grinste. „Klar…Ich bin dein großer Bruder…. Was hast du denn mit Susanne besprochen?“ wollte Semir wissen. Ben grinste nur und sah durch die Scheibe. Bei Semir machte es Klick. „Oh… ich glaub das geht nicht gut. Demnächst setzt uns die Chefin eine männliche Sekretärin vor...“ lachte Semir kaut und legte Ben die Hand auf die Schulter. „So aber nun wollen wir unseren Job machen, okay?“ Semir sah ihn fragend an. Ben nickte. „Okay… lass uns los…. Wohin?“ fragte er plötzlich. „Na zur Gerichtsmedizin. Der Bericht müsste ja wohl schon fertig sein.“ lachte Semir und griff nach den Autoschlüsseln.

    Semir und Ben waren mit der Befragung sämtlicher Ehefrauen durch. Anna Engelhard sah die Beiden an und winkte sie zu sich herein, als sie die PAST betraten. „Was wissen wir von dem Toten?“ wollte sie wissen. Semir sah sie an. „Er war drei Mal verheiratet.“ sagte er und sah aus dem Fenster. Anna lächelte. „Nun das kann ja schon mal vorkommen“ gab sie von sich. Semir nickte. „Das schon… aber nicht gleichzeitig.“ grinste er und nickte. Anna sah ihn an. „Ein Bigamist?“ fragte sie erstaunt. „Nicht nur das… im Wagen waren drei verschiedene Identitäten. Er hat drei Familien davon eine mit Kind. Bei der einen war er Versicherungsvertreter, bei der anderen Agenturleiter, die Dritte behauptete er sei Vertreter für Staubsauger zu sein, natürlich sehr erfolgreich, weil sonst hätte er das Haus nicht kaufen können.“ endete Semir seine Aufzählung. Anna hatte sehr entspannt zugehört. „Vermutung was mit den Ausweisen ist? Gefälscht?“ fragte sie interessiert. „Das ist es ja… die sind alle echt.“ kam von Semir. Zweifel machte sich in seiner Stimme breit. „Echt?“ fragte Anna auch verwundert. Ben nickte. „Ja… die sind alle echt.“ bestätigte er. „Das kann ja wohl kaum sein. Es gibt niemanden der drei Identitäten hat. Wir müssen herausfinden was dran ist. Was ist mit dem Wagen?“ wollte Anna wissen.

    „Der ist auf Wolfgang Kramer zugelassen.“ gab Semir bekannt und warf eine Akte auf den Tisch. „Wolfgang Kramer ist für uns kein Unbekannter. Das gleiche gilt für Lars Richter“ erklärte er weiter und breitete weitere zwei Akten aus. Anna nahm sich eine. „Wolfgang Kramer ist wegen Drogenmissbrauch, Körperverletzung, Diebstahl und andere Sachen vorbestraft. Das Bild stimmt…. Das Alter alles korrekt.“ sagte sie und sah Semir an. „Ja genau wie bei den anderen Akten. Alles stimmt. Also hatte er nicht drei sondern vier Identitäten. Die Frage ist nur, wer ist er wirklich gewesen. Die Akten zeigen zeitlich ziemlich deckende Daten auf. Wolfgang Kramer ist wegen Drogenmissbrauch 1988 verurteilt worden, 1993 wegen Körperverletzung, Diebstahl und Einbruch. Die Akte von Lars Richter beginnt mit dem Jahr 1997 und endet abrupt 2000 mit seiner Verurteilung wegen Totschlag. Irgendeiner hat in der Meldebehörde geschlampt. Außerdem bei der Polizei. Er wurde in den Städten Duisburg, München und Offenburg verurteilt. Immer mit neuem Namen und neuer Adresse. Die drei Frauen wussten nichts voneinander und kennen sich nicht. Es gibt keine Verbindung außer dass sie alle mit einem Mann verheiratet waren.“ endete Semir resigniert. „Nun irgendwann muss er ja nach Köln gekommen sein, bzw. nach Düsseldorf und Dortmund. Was allerdings keine Spur ist….“ dachte Anna laut nach.

    Genau das gleiche dachte ich auch Gitti. Semir pass bloß auf... du bist wieder kurz davor aufzufliegen. Am Besten lässt du es mit deinen Undercoveraktivitäten. Du bist halt der geborene Bulle.... ;)

    „Was sagen Sie?“ fragte Marion Murrner tonlos. „Tot? Wie denn? Warum denn?“ kam die nächste Frage. Semir sah sie an. „Wir wissen leider bisher nur, dass er vermutlich einen Herzinfarkt hatte. Wir selbst haben ihn auf einem Rastplatz gefunden.“ erklärte er. Wieder beobachtete er die Frau. Sie war gefasster als die erste, aber geschockt. „ich kann es nicht verstehen? Gut er hatte Stress, aber er war doch sonst gesund. Er war doch völlig gesund.“ sagte sie zweifelnd und sah Semir an. Tränen waren deutlich zu erkennen. Das kleine Mädchen kam nun auch zu ihr. „Mama… warum weinst du?“ wollte die Kleine wissen. Semir sah betreten zu Boden. „Der Papa… Mia… ich rede später mit dir, okay?“ sagte sie leise und strich dem Mädchen über das Haar. Semir sah Ben an und nickte. Dieser verstand. „Hey… Mia… soll ich dir mal das Blaulicht am Auto zeigen?“ fragte er. Mia sah ihn an. „Darf ich Mama?“ fragte sie bittend. Marion nickte. Ben nahm das Mädchen an die Hand. „Danke“ hauchte Marion leise und sah den Beiden nach. „Frau Murrner, was machte Ihr Mann eigentlich beruflich?“ wollte Semir wissen, nachdem Ben den Raum verlassen hatte. „Er war Agenturleiter bei einer großen Versicherung hier in Köln.“ erzählte Marion ihm. Semir nickte.

    „Wie lange waren Sie verheiratet?“ wollte er wissen. „Morgen wären es genau sieben Jahre gewesen. Verflixte sieben Jahre.“ weinte Marion auf einmal. Anscheinend schien sie es erst jetzt zu begreifen, dass ihr Mann nie wieder zu ihr kommen würde. Semir legte ihr tröstend die Hand auf die Schulter. „Frau Murrner… ich muss Ihnen leider die Fragen stellen… Hatte Ihr Mann Feinde? Wurde er bedroht?“ Marion schüttelte den Kopf. „Nein… er war doch nur ein lieber Vater und guter Ehemann.“ sagte sie weinend. „Frau Murrner. Wir haben bei Ihrem Mann drei verschiedene Ausweise gefunden. Alle mit seinem Bild, verschiedene Namen und verschiedene Adressen. Können Sie mir dazu was sagen?“ wollte Semir wissen und ging zum Fenster. Marion sah ihn an. Er konnte die Blicke regelrecht spüren. „Drei verschiedene?“ fragte sie erstaunt. Semir nickte. „Aber warum?“ kam von ihr die nächste Frage. Semir sah sie an. „Wir wissen es nicht. Aber wir finden es raus. Ich gebe Ihnen meine Karte und wenn Sie etwas erfahren, oder Ihnen noch etwas einfällt, rufen Sie mich an. Egal wie spät es ist, okay?“ Er sah sie eindringlich an. Marion nickte. „Ja sicher…“ sagte sie und nahm die Karte. „Würden Sie bitte gehen? Ich muss meiner Tochter sagen, dass ihr Papa nicht wieder herkommt…“ sie fing an zu weinen. Semir nickte und sah sie noch einmal an. „Wir finden heraus was abgelaufen ist. Das verspreche ich Ihnen.“ Er ging zur Tür.

    „Frau Sawanti?“ fragte Ben als die Tür an der ersten Adresse geöffnet wurde. Die Frau nickte. „Ich kaufe nichts!“ gab sie kalt zurück. Semir lächelt. „Wir verkaufen nichts. Es geht um Ihren Mann, Angelos Sawanti.“ sagte er und hob den Ausweis. „Gerkhan, Kripo Autobahn. Das ist mein Kollege Ben Jäger.“ Jasmina sah sich den Ausweis kritisch an. „Was kann ich für Sie tun? Hat er einen Unfall gehabt?“ fragte sie. Semir sah sie an. „Dürften wir vielleicht kurz reinkommen?“ bat er. Sie nickte und gab die Tür frei. „Was ist denn mit Angelos?“ fragte sie weiter. Ihre Stimme klang besorgt. „Frau Sawanti, es tut uns Leid, aber wir haben Ihren Mann auf einem Rastplatz gefunden. Er ist Tot.“ sagte Semir leise und beobachtete die Frau sehr genau. „Tot?“ fragte sie tonlos und torkelte leicht zum Sofa. Sie setzte sich langsam. „Tot? Wie?“ fragte sie. „So wie es aussieht war es ein Herzinfarkt. Die Untersuchungen laufen noch. Frau Sawanti… was hat Ihr Mann eigentlich beruflich gemacht?“ wollte Ben wissen. „Er war Versicherungsvertreter. Gott, er hat doch nur Versicherungen verkauft…“ Jasmina fing an zu weinen. Semir und Ben sahen sich berührt an. „Frau Sawanti…Sind Sie soweit in Ordnung? Können Sie uns ein paar Fragen beantworten?“ wollte Semir wissen. Die Frau schüttelte den Kopf. „Bitte lassen Sie mich allein…“ sagte sie schluchzend. „Eine Frage noch… Bei Ihrem Mann wurden mehrere Ausweise gefunden. Alle mit seinem Bild, aber anderen Namen und Anschriften. Können Sie es mir erklären?“ fragte Semir mit sanfter Stimme. Jasmina sah ihn an. „Wie? Mehrere? Ich verstehe nicht… Was soll das alles?“ schluchzte sie. „Das versuchen wir heraus zu finden. Haben Sie jemanden der sich um Sie kümmert?“ wollte er wissen. Jasmina nickte. „Meine Mutter kommt gleich….Danke…“ sagte sie leise. „Wir finden allein raus. Wenn wir noch Fragen haben, oder wenn Ihnen etwas einfällt. Ich lege Ihnen meine Karte auf den Tisch.“ meinte Semir noch und nickte Ben dann zu. Beide verließen das Haus.

    „Wie lautet die nächste Adresse?“ wollte Ben wissen, als sie wieder im Wagen saßen. Semir sah auf den Ausweis. „Lipizzaner Strasse 8 in Köln“ meinte er nur. Ben fuhr los. „Die war richtig geschockt. Wie gut, dass dort keine Kinder waren. Ich hasse in solchen Situationen meinen Beruf.“ stöhnte Semir leise. Ben konnte das sehr gut nachvollziehen. „Was ich mich frage, ist ob er jetzt drei mal verheiratet war und sogar vielleicht Kinder hat. Ich meine wir müssten nun erst einmal raus finden, wer er nun tatsächlich ist.“ bedachte Ben. „Ja ich weiß. Nun siehst du, dass wir es nicht nur mit Rasern zu tun haben. Temposünder sind die wenigsten, es sei denn sie sind vor uns auf der Flucht“ belehrte Semir seinen Kollegen. „Ja schon gut…. war ne dämliche Äußerung. Das hab ich ja verstanden.“ gab Ben zu. Semir nickte zufrieden. Sie kamen an der nächsten Adresse an. Semir sah auf das Einfamilienhaus. „Also der muss ganz schön Kohle verdient haben. Die Sawanti hatte ja auch ein Haus und hier das zweite…“ murmelte er nachdenklich und stieg aus. Er ging zur Tür und sah Ben an. „Vielleicht ist er nur ein Bigamist… hat zwei Frauen. Wäre ja nicht das erste Mal.“ meinte Ben. Semir nickte. „Könnte sein… aber hören wir mal.“ gab Semir zurück und klingelte. Nur wenig später öffnete ein sechsjähriges Mädchen. Semir sah sie an und ging in die Hocke. „Hallo guten Tag… ist die Mama da?“ fragte er mit einer sehr sanften Stimme. „MAMA!!“ rief das kleine Mädchen und rannte nach hinten. Semir lächelte und öffnete die Tür. Eine nette und sehr gut aussehende junge Frau kam zur Tür. „Hallo… ich bin Marion Murrner. Was kann ich für Sie tun?“ fragte sie freundlich und trocknete ihre Hände ab. „Semir Gerkhan, mein Kollege Ben Jäger. Wir sind von der Polizei. Frau Murrner, dürfen wir Sie einen Augenblick sprechen?“ fragte Semir.

    hmmm sieht nicht ganz toll aus. Die Frau hat Semir erkannt, oder? Irgendwie hab ich ein ganz komisches Gefühl... mal sehen was passiert. ABer es sieht irgendwie nicht ganz gut aus.

    Edit: Tja... ich hab es geahnt. Sie ist auch Polizistin. Und die Frage ich zitiere: "Das ist Semir Gerkhan, was kann dem schon passieren?" Da kann ich nur sagen... Jede Menge.... Jede Menge!!!"

    Super part....

    Ben stand bei Hartmut. „Sag mal… hast du irgendwelche Papiere gefunden?“ wollte er wissen. Hartmut nickte und reichte ihm eine Brieftasche. „Ja… der arme Kerl scheint hier Pause gemacht zu haben und ist dabei umgekippt.“ bedauerter Hartmut den Toten. Ben nickte und durchsuchte die Brieftasche. „Das ist ja ein Ding!“ stieß er überrascht aus. Semir hörte es und kam zu ihm. „Was ist denn?“ wollte er wissen. „Der Typ hat hier insgesamt drei Ausweise!“ antwortete Ben. Semir nahm die Ausweise in die Hand. „Angelos Sawanti, Michael Murrner, Lars Richter…“ las Semir den Namen vor. Ben hielt die Ausweise in der Hand. Wir können uns einen Namen aussuchen“ stöhnte er. Semir grinste. „Was? Ist dir das zu langweilig? Möchtest du doch lieber Raser jagen?“ lachte er leise. „Hey… schon gut. Der Job ist nicht langweilig. Ich hab es verstanden.“ gab Ben grinsend zu. Semir nickte. „Tja… drei verschiedene Namen, drei verschiedene Adresse… das riecht wirklich nach Arbeit.“ Er nahm die Ausweise an sich und sah Ben an. „Na dann werden wir die Anschriften mal überprüfen. Vielleicht hat der Mann ja Familie…oder Familien…“ sagte er und ging zum Wagen. Ben blieb stehen. Semir drehte sich zu ihm um. „Worauf wartest du denn? Auf eine Extraeinladung oder was?“ rief er ihm zu und wies auf den Wagen. Ben ging hin und stieg ein.

    Hartmut untersuchte den Wagen als er ihn in die KTU gebracht hatte. Er fing im Kofferraum an und wusste nicht einmal warum. Im Kofferraum waren eine gepackte Reisetasche, ein Koffer und zwei Rucksäcke. Hartmut stellte die Taschen und den Koffer zunächst beiseite und sah sich den Kofferraum genau an. Doch nichts was verdächtig war, konnte er erkennen. Er ging in den Fahrerraum und sah sich auf der Rückbank um. Die Bank war peinlich sauber, wie frisch abgesaugt, dachte Hartmut nur. Er ging zu den vorderen Sitzen. Auf der Beifahrerseite lag unter dem Sitz eine Plastiktüte. Neugierig sah er hinein und pfiff überrascht. Den Inhalt der Tasche breitete er auf dem Schreibtisch aus. „Das ist ja ein Ding!“ sagte er leise. Wieder ging er zum Wagen und suchte weiter. Doch weder im Handschuhfach noch in den Türtaschen war etwas Besonderes zu finden. Er widmete sich dem Koffer und öffnete ihn. Der Koffer war sehr korrekt gepackt. Scheinbar von einer Frau. Doch außer Wäsche war nichts zu finden. Auch die Reisetasche brachte nichts Besonderes zu Tage. Bei den Rucksäcken war es schon anders. Da waren kleine weiße Briefchen versteckt. Hartmut holte alles raus und zählte die Briefchen.

    Sie fuhren auf einen Rastplatz um Frühstück zu machen und Semir fiel ein Wagen auf, der mit offenen Türen am Rand stand. Er sah Ben an. „Halt mal bitte bei dem Wagen dort an.“ sagte er zu Ben. Dieser lächelte „Warum? Der Fahrer scheint es etwas eilig gehabt zu haben um die Toilette aufzusuchen.“ meinte Ben. „Nenne es einfach mal Instinkt…“ lachte Semir und stieg aus. Er sah in den Wagen. Auf dem Fahrersitz saß ein Mann mit über dem Lenkrad gebeugtem Oberkörper. „Hallo? Sind Sie in Ordnung?“ fragte Semir und tippte den Mann an. Keine Reaktion. Er zog den Mann nach hinten. Erschrocken zog er seine Hand zurück. Die gebrochenen Augen des Mannes verrieten, dass er tot war. „BEN!“ rief Semir seinen Partner. Dieser kam und sah in den Wagen. „Sch….“ fluchte er leise. Semir nickte. „Ruf die Spurensicherung an!“ befahl er und Ben ging sofort zum Funk und tat was Semir verlangte. Nur wenige Minuten kam er zurück. Semir sah ihn an. „Das riecht verdammt nach Arbeit.“ meinte er nur. Ben sah ihn an. „Das nenne ich echt Gespür.“ gab er verwundert von sich. Semir nickte. „Ich sag es ja… Manchmal hab ich ein Gespür für solche Sachen. Und genau das ist etwas dass ich hasse. Dieser Tote hier bedeutet wieder viel Arbeit und wenig Freizeit. Dabei wollte ich doch eigentlich mit Andrea und Aida einiges unternehmen und nun müssen die Beiden wieder zurück stecken.“ stöhnte Semir leise.

    Die Spurensicherung war eine halbe Stunde später vor Ort. Der Gerichtsmediziner sah sich den Toten an. Semir kam zu ihm, als dieser sah, dass die erste Untersuchung durch war. „Und? Woran ist er gestorben?“ fragte er neugierig. Der Arzt zuckte mit den Schultern. „Keine Gewalteinwirkung. So wie es aussieht ist er an Herzversagen gestorben. Vermutlich… vor vier oder fünf Stunden. Der Körper ist noch warm. Warum weiß ich erst nach der Obduktion. Bei dem Alter des Mannes, kann ein Herzversagen aus Altersgründen sicher ausgeschlossen werden.“ meinte dieser recht kalt. Semir sah ihn an. „Aus Altersgründen? Hör mal… es gibt ja sogar Kinder die einen Herzinfarkt erleiden können. Also die Untersuchung hat Vorrang! Wo ist eigentlich Wegener?“ wollte Semir wissen, weil er diesen Arzt einfach nicht mochte. „Der Kollege Wegener hat Urlaub. Wenn Sie meine Untersuchung anzweifeln, legen Sie Widerspruch ein, dann wird jemand Anderes die Untersuchung leiten.“ kam wütend von dem Arzt zurück. Semir antwortete nichts.

    Bernhard Spiegern ging durch die Manege. „Mann ihr sollt das richtig aufbauen!! Wenn das während der Vorstellung zusammenbricht, dann bekommen wir Klagen an den Hals und damit hat sich euer Job dann erledigt!! Dann geht ihr wieder stempeln!!“ schrie er seine Leute an. Leon nickte „Schon gut, Boss… wir machen das ja nicht erst seit Gestern…“ beruhigte er ihn. Bernhard nickte. „Du kommst gleich mal ins Büro… ich muss mit dir reden, wegen dem Programm…“ bat er seinen Freund. Leon lachte. „Alles klar... Marko… du machst das hier fertig!“ gab er weiter und verließ dann mit Bernhard das Zelt. Wenig später saßen sie in seinem Wohnwagen. „Hier… unser nächstes Ziel…. Köln. Dann kommen Dormagen, Bonn, Düsseldorf und Dortmund. Da sollten wir dann genügend zusammen haben.“ erklärte Bernhard. „Ja sicher… wenn die Vorstellungen ausgebucht sind, ja… aber mal ehrlich… glaubst du das Programm ist gut genug um das Zelt zu füllen? Wir brauchen endlich etwas womit wir auch punkten..“ gab Leon zu bedenken. Bernhard nickte. „Ja ich bin ja auch schon dran. Meine Affennummer ist endlich fertig. Bungie ist wirklich süß. Sie schafft es dir die Brieftasche zu klauen ohne das du es merkst.“ grinste er seinen Freund an. Leon tippte sich an die Stirn. „Ja sicher… hey das ist ein Affe… ein süßes Kapuzineräffchen, welches die Kinder in Staunen versetzt, aber letztendlich nur ein Affe..“ lachte er. Bernhard nickte. „Stimmt aber wenn ich bedenken, dass du deine Kreditkarte immer mit der Geheimnummer in deiner Brieftasche aufbewahrst, dann finde ich das sehr riskant, weil es sehr einfach ist daran zu kommen.“ grinste er und wies hinter Leon. Dieser drehte sich um und Bungie, die Kapuzineraffendame saß auf einem Hocker und nahm gerade Leons Brieftasche auseinander. Leon sah Bernhard an. „Sehr witzig… wirklich… damit kannst du echt im Zirkus auftreten. Hoffe nur den Zuschauern gefällt es wenn sie ausgeraubt werden.“ grollte er wütend, streichelte jedoch über das Köpfchen des Affen und nahm seine Brieftasche wieder an sich.

    Am nächsten Morgen waren Ben und Semir wieder unterwegs. Semir und Ben fuhren die A 3 entlang. Ben saß am Steuer. Semir beobachtete seinen jungen Partner. „Wie geht es deinem Bruder Jo?“ wollte er wissen. „Er ist immer noch im Entzug.“ antwortete Ben etwas einsilbig. „Meinst du er schafft den Absprung von den Drogen?“ fragte Semir. „Ich wünsche es mir sehr. Ich bin zwar mit meinem Vater wieder versöhnt, aber ich will trotzdem nicht in der Firma arbeiten. Das überlasse ich Jo. Aber er muss dazu clean sein. “ gab Ben zurück. Semir setzte sich auf. „Wenn du ihn unterstützt dann wird er es sicher schaffen. Wie willst du seinen Freundeskreis verändern?“ fragte er. Ben grinste. „Ich hoffe sehr, dass er es von selbst schafft sich dort nicht mehr sehen zu lassen.“ meinte Ben nur. Semir lachte laut auf. „Nun ich sehe da große Chancen. Aber es ist ein hartes Stück Arbeit für Jo und ich wünsche ihm alles Gute.“ gab Semir zum Besten. „Danke… ich meine du hast verdammt viel dafür getan und… nun ja. Ich hoffe ich kann es irgendwann mal wieder gut machen“ kam von Ben. Semir schüttelte nur den Kopf. „Du musst nichts wieder gut machen.“ meinte er nur.

    So hab es mir überlegt. Geht heut schon los... Viel Spass beim Lesen und bitte das Feeden nicht vergessen.

    Semir und Ben waren unterwegs auf der A3. Sie hatten eigentlich Feierabend und wollten nach Hause, doch ein Funkspruch von Susanne ließ sie noch einmal zu einer Raststätte bei KM 183 fahren. Dort sollte ein Einbruch stattgefunden haben. Semir lenkte seinen BMW auf den Parkplatz und er stieg mit Ben aus. Doch als sie in den Verkaufsraum kamen sahen sie einiges an Ware auf dem Boden liegen. „Sieht ja toll aus.“ stöhnte Semir und sah sich nach dem Inhaber um. „Hier … sehen Sie mal… das ist doch unfassbar. Die haben alles aus den Regalen gerissen. Was haben die mitgenommen? Nichts… absolut gar nichts. Ich meine außerdem Schiff und die Zigaretten…“ schimpfte Manfred Dahlen. Semir nickte. „Wo sind die durch gekommen?“ wollte er wissen. „Nun ja.. das ist das seltsame. Wir haben keine kaputten Fenster, keine Tür die aufgebrochen ist, gar nichts….“ kam von Dahlen. Semir sah ihn an. „Wie sind die dann rein?“ kam von Ben. Dahlen zuckte mit den Schultern. „Wir wissen es nicht. Meine Frau hatte heute Nacht das Fenster offen, aber dadurch kann keiner rein. Das ist vergittert!“ verteidigte sich Dahlen. Semir nickte. „Zeigen Sie es mir trotzdem.“ bat er ihn. Dahlen nickte und wies auf den hinteren Bereich des Verkaufsraumes. Dort war eine kleine Aufenthaltsecke für die Angestellten eingerichtet worden.

    „Also hier ist das Fenster und wie Sie sehen, sind die Gitter zu eng für einen Menschen….“ gab Dahlen von sich. Semir sah sich das Fenster an. Tatsächlich waren die Gitterstäbe sehr eng beieinander. „Okay… die Spurensicherung ist gleich hier. Bis dahin dürfen Sie nichts anfassen.“ ermahnte Ben Dahlen. Dieser nickte nur. „Wissen Sie was die hier gestohlen haben?“ fragte Semir erneut. Dahlen nickte. „Ja…wie eben schon gesagt… die haben mir sämtliche Zigaretten gestohlen. Außerdem Geld was ich hier stehen hatte. Also so eine Spardose für Schiffbrüchige… und eine mit ausländischem Geld…“ zählte er auf. „Okay… wir werden gleich die Spuren sichern und danach dürfen Sie wieder aufräumen.“ meinte Semir nur. Dahlen sah ihn an. „Wieso denn ich? Ich meine die Diebe die das getan haben, müsste das doch machen…“ empörte sich der Mann. Semir glaubte nicht richtig zu hören. „Das mag ja sein, dass Sie es so sehen, aber dazu müssten wir erst einmal wissen wer hier eingebrochen ist und wo der gute Mensch, sofern es dann so war geblieben ist. Dann kommen die Verhandlung und danach die Verurteilung. Bis das soweit ist, kann es schon mal sein, dass ein halbes Jahr vergeht. Wollen Sie das so lange liegen lassen?“ fragte Semir nach seiner langatmigen Erklärung. Dahlen sah ihn nur an. Er schien nicht einmal die Hälfte von dem verstanden zu haben, was Semir damit sagen wollte.

    Aber zum wiederholten Mal:WIE MACHST DU DAS NUR? Alle paar Tage eine neue story?!?

    Ach gitti.... immer das selbe.... :D:D;) Aber gut.... für die, die es noch nicht wissen .Also.... eine Story ist bei mir in meistens einer Woche fertig. Das heißt, ich stelle die Story erst ein, wenn sie fertig ist. Während ich eine einstelle, schreibe ich die nächste. Und da manche STorys so umfangreich sind (ca. 30 bis 45 Wordseiten) bekomme ich während eine Story läuft, zwei oder gar drei fertig. ich habe noch soooo viele Storys parat und vier in Arbeit.... es wird halt nie langweilig...

    Ach ja... die neue Story heißt "Affentheater" und das nicht umsonst.... also immer fleißig feeden.

    Si hier ist es..... das Ende... die Geburt... und der werdene Vater....

    „Ich sage dir… das geht heute noch los. Meine Babys kommen heute. Ich spüre das.“ erzählte Semir und nickte ständig als er mit Ben gerade wieder auf der Autobahn war. Ben sah ihn an. „Hast du Probleme mit deinem Schädel?“ fragte er leicht verwirrt. „Nein wieso?“ wollte Semir wissen. „Nun ja… im Augenblick machst du einem Wackel-Dackel Konkurrenz. Aber weißt du was ich nicht verstehe? Ich meine du erzählst du würdest es spüren, dass die Babys kommen. Nur… wie? Ich meine du bist doch nicht schwanger und bekommst Wehen oder?“ grinste Ben. „Ha … ha…. So was kann auch nur einer sagen, der nichts davon versteht. Vater werden ist was Wunderbares, aber die Schwangerschaft ist die Hölle.“ ließ Semir verlauten. Ben fuhr auf den Parkplatz der Past und Semir redete immer noch. Das Handyklingeln unterbrach seinen Vortrag. „Ja Semir hier“ meldete er sich und Ben sah regelrecht wie er blass wurde. „Jetzt?“ fragte Semir nervös. „Ja… ja ich fahr sofort los…! Kreissaal wie bei Aida… alles klar!“ rief er und rannte raus ohne Ben anzusehen. Dieser hob die Schultern und schüttelte nur den Kopf. „das werde ich nie verstehen…“ tadelte er seinen Partner der soeben mit quietschenden Reifen vom Parkplatz fuhr. Anna hatte es natürlich mitbekommen und betrat gerade das Büro. „Ist soweit!“ verkündete Ben. Anna lächelte. „Na endlich… dann kann ja bald der normale Dienst losgehen.“ meinte sie nur und verschwand wieder.

    Semir kam im Krankenhaus an. Auf dem Flur der Entbindungsstation stand Margot bereits und wartete auf ihn. „Die Beiden sind fast da, Semir… ich bin ja so aufgeregt…“ meinte sie nur. Semir nickte. Willst du nicht rein?“ fragte sie auf einmal. Semir sah sie an. „Ähm… ich glaub die Ärzte haben genug mit Andrea und den Babys zu tun….“ redete er sich raus. Margot lachte. „Hast du Angst wieder zusammen zu brechen?“ harkte Margot nach. Semir stand auf. „Ich? Ich hab keine Angst… vor gar nichts…“ behauptete er und sah zu der Tür dann wieder zu seiner Schwiegermutter. „Ich glaub … Andrea ist schon durch. Ich höre gar nichts…“ behauptete er. Margot schüttelte den Kopf. „Männer… Semir, die Tür ist fest verschlossen. Deshalb hörst du nichts. Zieh dir einen Kittel an und dann rein. Du solltest bei Andrea sein…“ bat sie ihn. Semir nickte und knetete seine Hände. Dann nickte er entschlossen, griff sich ein Kittel und ging in den Raum. Gerade als er hineinkam, schrie Andrea laut. Langsam ging Semir zu ihr. „Hi….“ sagte er und sah seine Frau an. „Sie kommen!“ stieß Andrea kurzatmig aus. „Wie kann ich dir helfen?“ fragte Semir nur. Andrea lächelte leicht. „Kipp nicht um.“ bat sie. Doch dann kam die nächste Wehe. Semir sah wie Andrea sich zusammen krümmte. Er wurde blass. Nur wenig später hörte er das Geschrei des ersten Babys. Die Hebamme lächelte ihm zu und gab ihn das erste Kind. Nur zwei Minuten später war auch das zweite da. Semir sah auf das kleine Bündel Mensch in seinem Arm und spürte Tränen über die Wange laufen. „Hey… mein Kleiner….“ sagte er leise und streichelte über den Kopf des Winzlings. „Es sind zwei stramme Mädchen…“ meinte der Arzt und Semir sah ihn an. „Mädchen? Beides?“ fragte er. „Ja… und kerngesund…“ bestätigte der Arzt.

    Nur wenig später lagen die Babys in den Wiegen und Andrea erschöpft in ihrem Bett. Semir saß neben ihr. Margot war bereits gefahren um zu Aida zu kommen. „Du warst ja richtig tapfer, mein Held.“ kam müde von Andrea. „Bist du enttäuscht, dass es nur Mädchen sind?“ wollte sie wissen. „Nein… ganz und gar nicht. Sie sind so süß.“ schwärmte Semir von seinen Töchtern. „Aber du wolltest doch wenigstens einen Jungen. Und nun sind es doch Mädchen.“ meinte Andrea. „Das ist mir völlig egal. Ich habe jetzt ein Harem zuhause. Das ist mehr als ein Mann sich wünschen kann. Wie heißen sie denn jetzt?“ fragte er und küsste Andrea auf die Stirn. „Ich dachte an Lea und Mia.“ meinte sie müde. Er nickte. „Ich werde besonders gut auf die Beiden aufpassen. Mein Glück ist fast perfekt. Vier der schönsten Frauen auf der Welt sind meine. Fehlt eigentlich nur noch ein Sohn.“ grinste er. Andrea nickte. „Ja… aber lass mich erst einmal schlafen…“ murmelte sie und schloss die Augen. Semir nickte. „So eilig hab ich es nicht… wir können uns ruhig noch ein oder zwei Monate Zeit lassen.“ lachte er und sah auf seine beiden Mädchen, die friedlich im Bettchen schliefen. Von Andrea kam nichts mehr. Er sah sie an. Sie schlief tief und fest. Leise stand er auf und verließ das Zimmer. Er fuhr zurück zur PAST.

    „Und?“ wurde er direkt überfallen. „Lea und Mia…“ sagte er stolz. Ben lachte. „Also doch Mädchen.“ grinste er. Semir nickte. „Ja… und so süß… so niedlich….die vier schönsten Frauen der Welt gehören mir.“ lächelte er versonnen und zeigte ein Bild seiner Töchter herum. Dieter, Hotte, Anna und die anderen Kollegen beglückwünschten ihn. Ben zog ihn zu Seite. „Und? Was machen wir jetzt mit den ferngesteuerten Autos?“ fragte er. Semir zuckte mit den Schultern. „einfahren und dann bekommen meine Töchter sie zum zweiten Geburtstag.“ grinste Semir nur. Ben war einverstanden.

    Ende

    So und die näshte Story ist schon fertig. DA fangen wir dann morgen an.

    na da ihr alle sooooo nervös seid.... es geht los :D:D:D

    Mit quietschenden Bremsen hielt Semir vor seinem Haus und rannte zur Tür. Er klingelte Sturm und suchte nach seinem Hausschlüssel. Endlich hatte er ihn. Bisher war keiner zur Tür gekommen und er bekam kaum den Schlüssel ins Schloss. „ANDREA!!!“ rief er laut durch das Haus. Keine Antwort. „ANDREA!!!“ ging es erneut. Doch niemand antwortete. „MARGOT!!“ rief Semir nach seiner Schwiegermutter. Niemand war hier. „Verdammt!!“ fluchte er und rannte durch das Haus. In der Küche lag ein Zettel auf dem Tisch. „Hallo Schatz. Ich bin mit Aida und Mama in die Stadt einkaufen. Sind bald zurück. Andrea…“ las er und ließ sich einen Atemstoß ausstoßend auf den Stuhl nieder. „Mann… das macht mich fertig. Das sind die letzten Kinder die ich krieg.“ murmelte er völlig fertig. Da hörte er auch schon den Schlüssel. Aida sah ihren Vater zuerst und stürzte auf ihn zu. Semir nahm sie hoch und sah seine Frau an. „Semir? Was machst du denn hier?“ begrüßte Andrea ihn. „Ich…? ich mach nur kurz Pause.“ gab er möglichst ruhig zurück. Margot lachte leise. „Ja sicher… es sieht ganz danach aus. Hast du dir wieder Sorgen gemacht?“ tadelte sie ihn mütterlich. Semir nickte. „Ja sicher… ich rufe an und niemand hebt ab. Was soll ich denn da denken? Ich meine es sind nur noch wenige Tage und …“ erklärte er. Andrea lachte. „Semir…. ich habe doch auch ein Handy und das ist an. Warum rufst du denn nicht auf dem Handy an?“ fragte sie und küsste ihren übernervösen Mann. „Ach Mensch… da hab ich doch gar nicht dran gedacht. Ich meine… also gut… Ist alles in Ordnung mit euch drei?“ harkte er nach und streichelte den großen Bauch seiner Frau. Andrea nickte. „Ja mein Held…. Alles bestens.“ erwiderte sie. Semir fuhr wieder zur PAST.

    Andrea sah ihn lächelnd hinterher. „Ist er nicht einfach süß.“ schwärmte sie vor ihrer Mutter. „Ja… wirklich super. Nur wird er vermutlich zusammenbrechen, wenn die Beiden da sind.“ nickte Margot. Andrea lachte „Ja… genau deshalb liebe ich ihn so.“ gab sie zu. Doch plötzlich zog sie sich zusammen. Margot merkte dies natürlich sofort. „Na komm… setzt dich hin.“ beruhigte sie ihre Tochter. Andrea nickte und machte Atemübungen. „Ziemlich heftig…“ stöhnte sie. „Soll ich Semir anrufen?“ fragte Margot sofort. „Nein… noch nicht…. ist gleich vorbei. Ohhhhh…..“stöhnte Andrea. „Ich nehme die Zeit…“ kam von Margot und Andrea nickte nur. Nach einer guten Weile lächelte sie beruhigt. „Sind nur die Vorwehen… ist noch genug Zeit. Also brauchen wir Semir nicht anzurufen…“ meinte sie nur. Andrea nickte. „Genau… Der würde mir gerade fehlen.“ lachte sie entspannt. Margot sah sie an. „Es dauert aber sicher keine acht Tage mehr. Die Wehen waren ja sehr wohl stark. Vielleicht sollten wir doch....“ gab sie zu bedenken. Andrea schüttelte schnell den Kopf. „Nein... es geht schon. Die Beiden sind ziemlich schwer...“ lachte sie als sie aufstand. Margot sah sofort, dass Andrea zu kämpfen hatte und schon zog sie sich auch wieder zusammen. „Es geht doch los...“ stöhnte sie. „Alles klar.... Ab in die Klinik. Ich rufe Semir an, dass er umgehend hinkommen soll und kümmere mich dann um Aida.“ Ordnete Margot an. Andrea nickte nur und konzentrierte sich auf die Atmung.

    So langsam wird es dann wohl mal zeit Semir etwas nervös zu machen, was meint ihr?

    Die Wochen vergingen. Der Prozess gegen Wackernagel ging für die Gerechtigkeit gut aus und er wurde für acht Jahre hinter Gitter gebracht. Lydia beschloss mit ihrer Mutter Frieden zu schließen und sie zogen weg. Bei Andrea wuchs der Bauch immer mehr und schon bald war sie so unzufrieden, dass Semir es kaum noch aushielt, bis die Babys kamen. Da sie ständig am Nörgeln war, machte er häufig Überstunden um sie nicht zu ärgern. Auch Aida merkte, dass hier etwas geschah, was sie nicht begriff. Die Mama wurde immer dicker. Andrea versuchte sie so gut es nur ging in die Schwangerschaft einzubinden. Eines Tages hielt sie Aidas Hand auf ihren Bauch als sich die Babys bewegten. Mit großen Augen der Verwunderung sah Aida ihre Mama an. Sie begriff nicht so wirklich was das war, dass gerade gegen ihre Hand getreten hatte. Andrea versuchte es ihr kindgerecht zu erklären. Und schon bald konnte Aida es nicht erwarten ihre Hände auf den dicken Bauch der Mama zu legen und mit ihren noch ungeborenen Geschwistern zu kuscheln.

    Endlich war das Ende da. Semir wurde immer nervöser und wollte in den letzten zwei Wochen nur zuhause bleiben und auf Andrea aufpassen. Doch Andrea wollte das nicht. Sie flehte ihn regelrecht an zu arbeiten. Ihre Mutter war für den Rest der Schwangerschaft zu ihr gezogen und half im Haushalt und mit Aida. Doch in der PAST war es absolut kein Vergnügen mit Semir zu arbeiten. Jedes zweite Wort war Andrea oder Babys. Alle fünf Minuten hing er am Telefon und rief zuhause an. Anna rollte genervt mit den Augen. Ben sah seinen Partner mitleidig an. „Also wenn ich dich so betrachte… ich glaub ich werde nie Papa. Da macht man sich ja selbst kaputt.“ gab er zu bedenken. Semir sah ihn an. „Ich will ja zu ihr, aber sie will mich nicht. Sie will Ruhe haben. An meine Nerven denkt sie gar nicht. Ich werde doch Papa…. Und was wenn die Beiden sich gerade jetzt zur Welt kommen? Ich meine es kann jeden Tag passieren. Wie soll ich denn arbeiten, wenn ich…ich ruf noch mal an.“ murmelte Semir und wählte bereits an. Ben schüttelte nur den Kopf. Doch bei Andrea nahm keiner ab. „Siehst du! Ich muss los! Ich glaub meine Kinder kommen!“ rief Semir und rannte raus. In der Eile jedoch vergas er seine Autoschlüssel und kam zurück. „Bis später!“ rief er und verschwand wieder. Alle Kollegen sahen ihn hinterher. Hotte grinste leicht. „Der Arme…“ bedauerte Dieter Semir. Ben sah ihn an. „Wieso arm? Der macht sich den Stress doch selbst.“ meinte er nur. Hotte lachte. „Du bist kein Vater…. Was meinst du wie schön das ist, wenn du diese kleinen Winzlinge im Arm hältst. Und wenn es deine eigenen sind, dann ist es noch viel schöner. Aber dafür bist du einfach zu jung. Ich bin schon Opa und …“ erzählte Hotte. Ben nickte. „Ja… ich muss los.“ blockte dieser ab und verschwand, bevor Hotte sein ganzes Leben erzählte.

    Warum hast du denn alles auf einmal reingestellt? ?(

    Das frage ich mich gerade auch. Vorallem dann hättest du ja nicht jedesmal einen neuen Post machen müssen, sondern alles direkt einfügen.

    warum nicht, so kann man die ganze story sofort lesen und muss nicht warten, denn ich kann auch nie abwarten^^
    wieso is das nicht gut?

    Es ist wirklich nicht gut, alles sofort einzusetzen. immer auf Spannung der Leser warten. Bis sie dich anbetteln. Das ist wesentlich besser und du bekommst mehr Feeds. Wenn du alles direkt einstellst, dann überfliegen die Leute die Story meist und geben nicht mal ne Meinung ab. Also beim nächsten Mal jeden Tag ein oder zwei Stückchen. Mehr nicht.

    Das nur als kleiner Tipp einer alten Schreiberin ;)

    Bereits am frühen Nachmittag fuhren Semir, Ben und Einsatzkräfte des SEKs zum Grundstück von Lorenz Wackernagel. Die Männer stürmten so überraschend das Gebäude, das keiner der Bewohner sich wehren konnte. Wackernagel hörte sich die Vorwürfe von Semir mit einem Lächeln an und wandte sich dann an Ben. „Du bist also derjenige, der meint aufgrund seines Berufes sich heraus zu nehmen, meine Tochter zu belästigen, was?“ fragte er höhnisch. Ben antwortete nicht sondern ließ Wackernagel einfach abführen. Wenig später saß Tanja mit Lydia in einem der Verhörräume. Lydia wollte zunächst nicht und war ziemlich geschockt, als die Polizisten ins Haus ihres Vaters stürmten. Sie sah wie die Männer alle abgeführt wurden. Auch sie wurde von Ben mit genommen. „Lydia... warum tust du das Herrn Jäger an? Er hat dich doch nie berührt...“ tadelte Tanja ihre Tochter. Lydia sah sie höhnisch an. „Na und?“ fragte sie schnippisch. Sie wusste nicht das dieses Gespräch mitgehört wurde. Schrankmann stand mit Anna und Ben hinter der Scheibe im Nebenraum und konnte die beiden Frauen beobachten. „Also? Warum hast du behauptet, dass er dich angefasst hat?“ wollte Tanja. Lydia setzte sich aufrecht und lehnte die Arme auf den Tisch. „Weißt du warum? Willst du es wirklich wissen? Ich sag es dir. Ich habe mich ihm angeboten. Wollte mich ihm hingeben. Aber er hat gesagt, ich sei noch zu jung... Ich bin eine Frau und ich wollte es ihm beweisen. Aber er hat es einfach ignoriert. Vermutlich hat er mich sogar ausgelacht. Niemand verweigert sich mir. Verstehst du? Mir ist es egal, wie es mit ihm weitergeht. Wenn ich will, sage ich sogar, dass er mich vergewaltigen wollte. Papa wird ihn jagen und er wird ihn kriegen....“ fauchte Lydia wütend.

    Schrankmann sah Ben an. „Nun... damit ist es doch wohl eindeutig. Es tut mir Leid. Aber Sie müssen mich verstehen, Herr Jäger. Wenn ich so etwas auf den Tisch bekomme, muss ich entsprechend reagieren.“ entschuldigte sie sich bei Ben. Dieser nickte nur. „Schon klar. Das ist Ihr Job. Was passiert jetzt mit Lydia?“ wollte er wissen. „Nun ja... sie hat eine Falschaussage gemacht, Sie hat Sie zu Unrecht beschuldigt. Sie ist bereits strafmündig. Dafür könnte ich sie belangen, wenn Sie es wollen.“ gab Schrankmann Auskunft. Ben schüttelte den Kopf. „Nein... ich denke wir belassen es dabei. Sie ist mit ihrem Vater schon bestraft genug. Ich nehme an, ich bin ab sofort wieder im Dienst, oder?“ Er sah die Staatsanwältin an. Sie lächelte und nickte. „Ja... Frau Engelhard wird Ihnen direkt die Waffe und den Ausweis zurück geben.“ meinte sie nur und sah Anna an. „Natürlich.... habe ich in meinem Büro. Er bekommt sie gleich zurück.“ gab Anna zu. Schrankmann verabschiedete sich und Anna gab Ben seine Sachen zurück. Kurz darauf erhielten Semir und er bereits wieder einen Einsatzbefehl.
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    So und so langsam endet die Story schon wieder, aber keine Sorge.... ich habe noch einige in Reserve.... ;)