Beiträge von Elvira

    Semir versuchte sich gegen den Mann zu wehren, der ihn aus dem Zimmer zerrte. Er trat nach hinten aus. „Lass das!“ fauchte der Mann und zog die gefesselten Arme hoch. Semir stöhnte laut auf. „Ganz ruhig… dann tut es nicht weh. Du kannst froh sein, das Dani nicht dich zuerst nimmt…“ fauchte der Mann in sein Ohr. „Sie sollten aufgeben..!“ versuchte Semir Manuel zu überreden. „Halt die Klappe…!“ lachte dieser nur und stieß Semir in einen anderen Raum. Hier lag eine Matratze direkt neben einem Rohr am Boden. Manuel stieß Semir in die Richtung und trat ihm in die Kniekehlen. Semir ging wie von Manuel erwartet zu Boden. Mit schnellen Griffen war er am Rohr festgemacht. „So… Dani wird sicher gleich zu dir kommen. Du solltest dir gut überlegen, was du ihr sagst…“ lachte Manuel und verließ den Raum. Semir sah ihm mit gemischten Gefühlen nach. Was zum Teufel wollte diese Dani von ihm? Tatsächlich kam nur wenige Augenblicke später die Frau zu ihm. „Okay.. dein Freund hat nach einigen Schmerzen gesagt, dass du Pierre kennst. Woher?“ fragte sie und hielt ein blutiges Messer hoch. Semir bekam einen Schreck. Sollte das Blut von Tom sein? Sie bemerkte seinen Blick. „Ja… es gehört ihm… das Blut… meine ich… Also woher kennst du Pierre?“ wiederholte sie. „Ich kenne Pierre nicht.“ kam von Semir. „Ach die Antwort hatte dein Freund auch gegeben.“ lachte sie gehässig. Semir sah sie an. „Ich kenne keinen Pierre….“ wiederholte er. Sie sah ihn an und plötzlich landete die flache Hand von ihr in Semirs Gesicht. Sie schlug mit einer solchen Heftigkeit zu, dass Semirs Lippe aufplatzte. „Woher?“ wiederholte sie. Doch Semir blieb bei seiner Aussage, dass er keinen Pierre kannte.

    Pierre sah Marc an. „Bitte… erzähle mir alles was du von mir weißt. Ich habe seit Tagen das Gefühl das etwas falsch ist.“ sprach er auf den alten Mann ein. „Pierre… ich bin Fischer. Du hast damals am Strand gelegen und ich hab dich mitgenommen. Ich habe dich gesund gepflegt. Du hattest eine große Bauchwunde und wenn Doc Brenner nicht so schnell da gewesen wäre, dann wärest du vermutlich gestorben. Es hat Tage gedauert bis du die Augen aufgeschlagen hast und … ich war froh als du mich angesehen hattest. Ich fragte dich nach deinem Namen aber du wusstest ihn nicht und daher haben wir dich Pierre genannt. Ich weiß dass es nicht dein wahrer Name ist. Aber er passt zu dir.“ erzählte Marc. Pierre nickte. „Ich weiß… aber hast du etwas bei mir gefunden? Irgendwas? Eine Brieftasche oder Ausweis. Etwas das mir vielleicht hilft?“ wollte er wissen. Marc schüttelte den Kopf. „Pierre warum willst du das alles wissen? Dein Leben ist doch in Ordnung so wie er ist. Warum lässt du dein Gedächtnis nicht ruhen?“ wollte Marc wissen. Pierre lachte verbittert. „ich will wissen, was vor mehr als sieben Jahren war. Ich habe heute oder besser gesagt vor ein paar Tagen eine Stimme gehört. Ich erkannte sie… aber ich weiß nicht wer er ist. Aber ich werde es herausfinden. Schon morgen werde ich mich mit dem Mann unterhalten. Sag mal… hältst du es für möglich, dass ich schon früher mit der Polizei Probleme hatte?“ versuchte er heraus zu finden. Marc lachte. „Mein Freund…seit ich dich kenne, jagt dich die Polizei. Du bist der geborene Verbrecher! Vielleicht warst du es schon immer… hast du mal darüber nachgedacht? Wem gehört die Stimme?“ harkte Marc nach. „Einem Polizisten. Ich kann es nicht beschwören, aber ich glaube ihn zu kennen. Ich würde zu gern wissen woher, wenn es stimmen sollte.“ erklärte Pierre. Marc nickte. „Ich kann dich nicht aufhalten.“ meinte er nur. Pierre nickte bedankte sich und fuhr zum Gelände nach Holland.

    Dani ging mit Manuel zu den beiden Polizisten. Sie sah beide am Boden sitzen. „Meine Herren… ich bin Danielle Clousard... Mein Freund, Pierre Marrow und ich sind seit über sieben Jahre zusammen. Wir haben uns auf Mallorca über Carlos Berger kennen gelernt. Bei der ersten Begegnung wusste ich nicht, wie er heißt und bei unserem zweiten Wiedersehen war er sehr schwer verletzt bei einem alten Freund. Ich habe ihn gesund gepflegt und lieben gelernt. Aber seit einigen Tagen will er wissen was in seiner Vergangenheit war. Ich will nicht, dass er sich erinnert. Allerdings glaubt er einen von Ihnen zu kennen und auch umgekehrt. Wer von Ihnen kennt Pierre?“ fragte sie und sah die Beiden an. „Pierre Marrow ist uns unbekannt. Haben Sie vielleicht ein Bild?“ fragte der Kleinere kess. Dani sah ihn wütend an. Sie gab Manuel ein Zeichen. „Bring ihn raus!“ befahl sie. Manuel nickte und löste Semir die Fesseln. Wenig später war er aus dem Raum. Dani hockte sich vor Tom hin. „Und Sie?“ fragte sie freundlich. „Ich schließe mich meinem Kollegen an. Ich kenne keinen Pierre Marrow.“ antwortete er. Dani nickte. „Ist wirklich schade… Sehen Sie… ich will wissen was Sie wissen. Warum jagen Sie Pierre?“ harkte Dani nach. Doch der Mann schwieg. „Wollen Sie nicht mit mir reden?“ fragte sie und sah ihn an. Es kam keine Antwort. „Sehen Sie… ich habe zwei Tage Zeit… ich werde sicher einige Mittel einsetzen, um Sie zum sprechen zu bringen. Wollen Sie es nicht lieber freiwillig machen?“ lächelte sie grausam. Der Mann zuckte mit den Schultern. Dani stand seufzend auf. „Schade… Sie sind ein sehr hübscher Mann…“ lächelte sie leicht.

    Tom sah die Frau an. „Wo ist mein Kollege?“ fragte er anstatt auf ihre Anspielungen einzugehen. „Nur keine Sorge…. Es geht ihm noch gut…. Sie sollten genau aufpassen was Sie nun sagen…es könnte ihm das Leben retten. Also? Woher kennen Sie Pierre?“ fragte sie. Tom lächelte. „Ich kenne ihn wirklich nicht.“ gab er zu. Dani sah ihn wütend an. „Du wirst mir schon noch sagen, was du weißt und weißt du auch warum?“ sie sah ihn fragend an. Tom schüttelte den Kopf. „Weil du es spüren wirst…“ kam drohend von ihr. Es hörte sich an wie ein knurrender Hund und Tom lief ein Schauer über den Rücken. Er sah sie fest an. „Sie können nichts erfahren, weil ich nichts weiß.“ Sagte er weiterhin. Mit einer einzigen Bewegung zog Dani ihr kleines Messer heraus und setzte es an seine Kehle. Tom spürte die kalte Klinge und sah sie an. „Wenn Sie… mir die Kehle durchschneiden, kann ich Ihnen schlecht was erzählen…“ sagte er. Dani lachte leise. „Stimmt, aber wer sagt, dass ich Ihnen die Kehle durchschneide…. Ich bin nicht dumm… ich zeige Ihnen was ich meine.“ Tom verstand erst nicht was sie meinte, doch als das Messer in seinem Oberschenkel landete, wusste er wie sie es meinte. „Woher kennst du Piere?“ fragte sie. „Ich…kenne ihn…nicht…“ stieß Tom aus. Tränen standen in seinen Augen. „Ich kann auch etwas mittig treffen…“ warnte sie ihn. „Mein Kollege glaubt… er ist ein Exkollege.“ antwortete er schnell, denn er glaubte ihr. Dani nickte zufrieden. Sie sah auf sein Bein, der Stoff der Hose war bereits mit Blut getränkt. „Daran stirbst du schon nicht…“ meinte sie nur verächtlich, stand auf und verließ den Raum. Tom sah ihn nach. Was hatte sie nun vor? Würde sie sich nun Semir vornehmen?

    Noch einmal in aller Deutlichkeit!

    Wann das Fantreffen beginnt, wie das Programm aussieht und wann es endet wird alles noch erklärt. Wartet jetzt einfach mal ab. Die die sich angemeldet haben, bekommen eine E-mail mit den Details. Und da es nun bereits der dritte oder vierte Thread zu dem gleichen Thema ist, wird er geschlossen!!

    ******geschlossen*****

    Dani fragte Pierre aus, während sie sich um ihm bemühte und er sagte ihr wo sich die beiden Polizisten befanden. Sie musste verhindern, dass die Beiden Pierre in seine Vergangenheit holten. Sie wollte ihn so, wie er war. Was wenn er in Wirklichkeit ein Weichei war. So einen Mann wollte sie nicht. Sie liebte ihn so, wie er war. Keiner sollte ihr Glück vermiesen. Pierre war so, wie er war goldrichtig. Ihr war völlig egal, was er früher war oder was er getan hatte. Sei hatte alles was sie wollte und er bot ihr alles. Was wollte er mehr. Warum musste er unbedingt wissen was früher war? Warum? Sie verabschiedete Pierre liebevoll und wartete einen Augenblick bis er außer Sicht war. Dann lief sie rüber zu dem Gebäude wo sich die Männer befinden sollten. Sie traf Manuel an. „Wo sind unsere Gäste?“ fragte sie freundlich. „Im Keller. Pierre will sie sobald er zurück ist „vernehmen.“ Grinste der Mann. „Sind sie einzeln untergebracht?“ harkte sie nach. Als Manuel es verneinte sah sie ihn an. „Wir sollten sie auf jeden Fall getrennt unterbringen. Nicht das sie sich gegenzeitig befreien.“ meinte sie nur. „Das werden die Beiden kaum schaffen. Gegen Handschellen sind auch Bullen machtlos.“ lachte Manuel. „Trotzdem. Ich denke es wäre besser wenn sie getrennt sind. Pierre wird erst in zwei Tagen zurück kommen. Ich bin kein Unmensch und gewähre den Beiden sogar jeweils ein Bett. Ich habe das mit Pierre abgesprochen und er war einverstanden.“ log sie. Manuel sah sie an. „Ja und wo? Wir haben keine Betten... höchstens alte Matratzen... aber dann müssten wir die Räume erst einmal einrichten...“ maulte er. Dani nickte. „Dann wird es besser sein, das ich dir helfe. Komm ... wir werden es direkt in Angriff nehmen. Umso schneller sind wir fertig damit.“ forderte sie ihn auf. Manuel ging nur zögernd mit.

    „Geben Sie es doch zu, Herr Hindenburg! Sie haben Ihren Wagen verschwinden lassen um die Versicherung zu kassieren!“ brüllte Anna den Mann an. Sie hatte ihn vorläufig verhaften lassen und in den Verhörraum geführt. „Sie sollten mir sagen, was die Männer mit meinen Kollegen vorhaben!“ warnte sie ihn. „Wie oft soll ich Ihnen denn noch sagen. Der Transport war nicht versichert. Keine Versicherung nimmt mich mehr auf, seit damals…“ gab der Mann zu. Es klopfte und Andrea kam herein. „Es stimmt was er sagt. Der Transport war nicht durch die Versicherung gedeckt.“ erklärte sie. Anna seufzte. „Also gut Herr Hindenburg. Wenn der Wagen keine Versicherung hatte, dann müssen die Kennzeichen falsch gewesen sein und die Plakette vom Tüv und ASU auch, ebensoll die städtische Plakette. Haben Sie sie gefälscht?“ fragte Anna und beobachtete den Mann. „Ja... ich brauchte den Wagen doch...“ flehend kam es von dem Mann. „Dann helfen Sie uns den LKW und meine Kollegen zu finden. Wer wusste von dem Transport?“ fragte sie nun sanfter. „Mein Disponent, der Fahrer und natürlich die Kunden.“ erklärte Hindenburg. „Wem würden Sie es zutrauen, in dem Diebstahl verwickelt zu sein?“ stellte Anna die nächste Frage. „Ich? Gar keinem. Die Leute sind seit Ewigkeiten bei mir beschäftigt. Und die Kunden sind über jeden Zweifel erhaben. Warum sollten die auch ihre eigenen Wagen stehlen lassen…“ kam als Antwort. „Es tut mir Leid… ich weiß das ich für den anderen Kram bestraft werde, aber ich kann Ihnen nicht helfen…. Es tut mir wirklich leid….“ Sagte Hindenburg. Anna nicke. „Ja schon gut….“ sagte sie nur. Er hatte Recht. Woher sollte er auch die Leute kennen…

    Anna lief aufgeregt in ihrem Büro auf und ab. „Das gibt es doch gar nicht! Es muss doch eine Spur geben. Tom hat Verstärkung angefordert. Sie war keine fünf Minuten später vor Ort aber von ihm und Semir keine Spur. Das kann nicht!“ fauchte sie wütend. „Chefin! Ich habe da etwas gefunden.“ kam von Andrea. Sofort war Anna bei ihr. „Was gibt es denn?“ wollte sie wissen. „Dieser LKW mit den Autos der gestohlen wurde, gehört einem gewissen Ludwig Hindenburg. Dieser hat bereits einige Vorstrafen. Unter anderem wegen Betrug. Ihm wurde mehrmals vorgeworfen, Autos stehlen zu lassen und dann die Versicherung zu kassieren. Bisher konnte ihm niemand etwas vorwerfen.“ endete Andreas Bericht. Anna sah sie an. „Dann könnte er da mit drinhängen. Wenn das so ist…Andrea! Geben Sie mir die Adresse. Ich fahre selbst hin und nehme Bonrath und Herzberger mit!“ befahl sie plötzlich. Andrea nickte und machte sich direkt an die Arbeit. Nur fünf Minuten später lag die Adresse in Annas Hand. „Herzberger! Bonrath! Sie kommen mit!“ rief sie und verschwand. Andrea sah ihr besorgt nach. Sie hing ihren Gedanken nach und hätte alles gegeben wenn sie wüsste was mit Tom und Semir war.

    Was Anna nicht wusste war, dass die Beiden in einem Kellerraum lagen. Semir wurde in dem Raum links an der Wand festgemacht während Tom mit der rechten Seite Vorlieb nehmen musste. Doch unterhalten konnten sie sich nicht, denn die Entführer nahmen das Klebeband nicht ab. Tom fing an, an seinen Fesseln zu zerren, doch er konnte nichts ausrichten. Auch Semir versuchte sein Glück vergebens. Es dauerte Stunden bis jemand zu ihnen kam. Hunger und Durst quälten beide. „So nur zur Warnung. Keinen Ton! Wir werden die Knebel entfernen, aber ihr werdet nichts sagen, klar?“ warnte der Mann. Semir sah ihn an und nickte. Nur kurz darauf war das Klebeband entfernt. „Durst…!“ kam leise von ihm. Der Mann sah ihn an und schlug die flache Hand ins Gesicht. „Keinen Ton!“ wiederholte er. Doch dann holte er doch eine Flasche und setzte sie Semir an den Mund. Kurz darauf verfuhr der Mann mit Tom genauso. „Ihr werdet gleich was zu essen bekommen. Das heißt ihr werdet gefüttert. Bis Pierre hier ist, wird es an nichts fehlen. Abgesehen dass ihr euch nicht frei bewegen könnt.“ Erklärte der Mann. Semir und Tom wechselten Blicke und nickten nur. Der Mann verließ den Raum. „Sorry…. Ich hab mich wie ein Anfänger überrumpeln lassen. Die waren plötzlich vor und hinter mir…“ entschuldigte Tom sich. „Schon gut.. hätte mir genauso passieren können. Hast du ne Ahnung warum die das Risiko eingehen uns zu entführen? Das ist doch Irrsinn.“ kam von Semir. „Ich weiß es nicht. Ich konnte noch einen Notruf absetzen. Allerdings denke ich dass es nicht viel gebracht hat. Aua!!“ stieß Tom plötzlich aus. „Was ist?“ kam direkt von Semir besorgt. „Ich hab versucht mich zu befreien. Sinnlos….“ meinte Tom darauf. „Handschellen?“ wollte Semir wissen. „Jap….“ war die Antwort.

    Jo...das nenne ich doch mal was... eine Schlange im Bett.... wie nett.... zum Glück war es ja keine Giftschlange.... Freu mich schon auf den nächsten Teil. Und damit ihr mal seht wie es geht, werde ich euch sogar eine Auzeichnung für die Story verleihen....

    Edit: Was seh ich den da...10 Osklars für diese Story..... :D;) Wollt ihr auch... einfach bei dem Beitrag auf Auszeichnung hinzufügen klicken und schon stimmt es..... ;)

    Pierre sah wie seine Männer die beiden Polizisten verfrachteten und rief Franco an. „Bring die Wagen wie geplant über die Grenze und pass auf unsere Gäste auf. Ich muss erst einmal was klären. Denke es wird so ein oder zwei Tage dauern. Ich will, dass sie gut untergebracht werden und auch versorgt werden. Aber lasst sie nicht abhauen. Wenn einer von ihnen flieht, dann wird er Himmel und Hölle in Bewegung setzen und seinen Kollegen befreien. Ihr seid mir dafür verantwortlich.“ gab er durch. „alles klar… Ich werde mich persönlich darum kümmern.“ Versprach Franco. „Ich will mit beiden reden, klar? Sie werden korrekt behandelt. Sobald die Kollegen von den Beiden den Wagen finden, werden die anfangen zu rotieren. Wir müssen höllisch aufpassen. Du kannst damit rechnen, dass die die Grenze dicht machen. Bis ich zurück bin, wird nichts mehr gemacht. Den Kunden kann ich schon vertrösten.“ Hängte Pierre noch an und beendete dann das Gespräch. Er fuhr hinter dem Transporter her. Ein paar Sachen packen und dann ab nach Mallorca. Er musste mit seinem Freund dort sprechen. Er musste noch einmal alles wissen, was damals passiert war. In seinem Zimmer sah er in den Spiegel. „Was war vor den letzten sieben Jahren?“ fragte er sein Spiegelbild. Das zuckte mit den Achseln. „Weißt du auch nicht was? Tja da haben wir etwas gemein. Aber wir werden herausfinden was passiert ist. Vor allem was oder wer ich vorher war. Ich gebe nicht auf. Ich will wissen was früher war. Ich weiß nicht warum, aber einer der Bullen kann mir helfen.“ Sprach er weiter mit sich selbst. Er bemerkte nicht, dass Dani, seine Freundin hereingekommen war.

    „Mit wem redest du denn da?“ fragte Dani als sie zu Pierre ins Zimmer kam. Dieser drehte sich erschrocken um. „Oh.. Dani Schatz… komm doch rein.“ sagte Pierre. Dani schmiegte sich an ihm. „Was quält dich denn so?“ fragte sie schnurrend. „Ich… weißt du… ich will einfach wissen, was mit mir passiert ist. Ich will wissen was ich vor mehr als sieben Jahren gemacht habe, was ich war…Verstehst du mich?“ fragte er verzweifelt. Dani küsste ihn. „Ja ich verstehe dich. Aber weißt du denn nicht… du bekommst immer Kopfschmerzen, wenn du dich versuchst zu erinnern. Lass dir doch Zeit. Ich liebe dich so wie du bist. Ich liebe dich Pierre und mir ist es egal wer du warst. Ich liebe Pierre…“ schnurrte sie und versuchte ihn von den Gedanken abzubringen. „Dani… ich will einfach nur wissen was ich war oder wer ich war. Ich habe jemanden von dem ich glaube, dass er weiß wer ich bin oder war… ich habe die Stimme erkannt. Oder besser sie hat mir etwas gesagt. Ich kannte diese Stimme. Nur der Person der diese Stimme gehörte kann ich nicht unterbringen. Deshalb habe ich mir die Beiden bringen lassen. Sie werden von Manuel und Raoul nach Holland gebracht und ich selbst werde sie in zwei Tagen ausfragen. Wenn mich einer von ihnen wirklich kennt, dann wird er mir alles erzählen. Er wird mir helfen.“ kam hoffnungsvoll von Pierre. Dani lächelte und nickte. Sie umarmte ihn. So konnte er ihren bösen Blick nicht sehen. „Ich liebe dich…“ hauchte sie leise.


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    Wie sagtet ihr so schön.... sie kommen sich immer näher ;)

    Manuel stieg in den Mercedes und setzte sich vor den LKW. Dort sah er Franco und seinen Gast und grinste. Der Gast konnte ihn ja nicht sehen und dachte sicher, dass sein Kollege am Steuer saß. Der Tag wird dir sicher gleich vermiest werden, Bulle… dache er nur. Er rief Franco über Handy an und konnte im Rückspiegel sehen wie der Mann auf dem Beifahrer selbst das Handy nahm und sich meldete. „Hör genau zu Bulle… wir haben deinen Kollegen. Er liegt hinten in dem Transporter, den du neben euch stehen siehst. Leg deine Waffe weg und steig aus. Dann Hände hoch und gegen den Wagen lehnen!“ befahl er. „ Wie bitte? Wer sind Sie? Wo ist Tom!“ hörte er den Mann fragen. „Geben Sie auf!“ kam prompt die Antwort. „Na gut… sieh doch mal raus!“ lachte Manuel. Er nahm ein zweites Handy und rief Raoul an, der im Transporter war. „Zeig unserem Freund seinen Freund.“ gab er nur durch als sich Raoul meldete. Wenig später fuhr der Transporter neben den LKW und Raoul stieg aus. Er ging zur Ladefläche und zerrte den verschnürten Polizisten raus. Dann wurde dieser so positioniert, dass der Kollege im LKW sich überzeugen konnte, dass es kein Witz war. Manuel nahm das Gespräch wieder auf. „ Nun? Wie ist es? Waffe weg oder er ist Geschichte.“ warnte er den Mann. Nur kurz darauf stieg der Mann aus dem LKW aus und folgte dem Befehl von Manuel.

    Semir sah Tom an. Er war gefesselt und geknebelt. „verdammt…“ fluchte er verhalten und sah Franco auf dem Fahrersitz an. Er grinste nur. „Aussteigen!“ befahl nun auch dieser und nahm Semir die Waffe weg. Semir wehrte sich nicht. „Okay… ganz ruhig…“ versuche er die Situation zu entspannen. „Raus!!“ schrie ihn der Mann an. Semir nickte und stieg aus. Sofort waren zwei Mann bei ihm und drehten ihm die Arme auf den Rücken. Kurz darauf war auch er gefesselt und wurde in den Transporter gebracht. „Hören Sie! Geben Sie auf! Damit kommen Sie nicht durch!“ versuchte er die Männer zu überreden, doch die hörten gar nicht zu. Auch er wurde in den Transporter gestoßen und anschließend wurden die Beine gefesselt. Um zu verhindern, dass er sich mit Tom unterhielt wurde auch er geknebelt. ~ganz toll. Wirklich ganz toll~ dachte er und spürte wie die Fahrt begann. ~wohin die wohl mit uns fahren? Warum gehen die das Risiko ein und nehmen uns mit? ~ fuhr er in Gedanken fort. Doch auf eine Antwort musste er warten. Er nahm mit Tom Blickkontakt auf und versuchte ihn mit Blicken zu fragen wie es passieren konnte, dass man ihn überwältigte. Von Tom kam ein entschuldigender Blick. Semir nickte nur. Die Beiden verstanden sich allein durch die Blicke die der Andere von sich gab. Die Fahrt dauerte fast drei Stunden und Semir tat bereits die Seite weh. Er drehte sich auf den Rücken, doch auch das war nicht bequem mit gefesselten Armen auf dem Rücken.

    Pierre war weit vor dem LKW von Franco. Er hörte den Funkverkehr ab. Pierre hörte was der Mann zu Franco sagte. Er hörte besonders die Stimme. Es schien ihm, als würde er die Stimme kennen. Woher… Der Mann war ihm unbekannt oder doch nicht? Was wenn dieser Man etwas mit seiner Vergangenheit zu tun hat? Was wenn er weiß wer er ist? Pierre musste wissen was dieser Mann wusste. Aber wie? Er konnte ja schlecht zur Polizei gehen und fragen. Er wollte das dieser Mann ihm hilft. Er musste sich erinnern. Er musste endlich wissen was früher war. Entschlossen griff Pierre zum Funkgerät. „Manuel! Seid ihr schon auf dem Rastplatz?“ fragte er. „Ja… warum?“ wollte Manuel wissen. „Es gibt da Jemanden, der im LKW bei Franco sitzt. Ich will ihn hier haben! Ich habe das dumpfe Gefühl, dass er mir bei den Erinnerungen an mein früheres Leben helfen kann. Sorgt dafür, dass er zu mir kommt. Unbeschadet!“ befahl er. „Ja okay… und wie hast du dir das vorgestellt? Sobald ein Kollege im PKW das mitbekommt, wird er die Kollegen alarmieren!“ gab Manuel zu bedenken. „Na dann bringt ihr ihn auch mit… Ist sogar nicht schlecht wenn wir beide haben. Dann können wir sie gegenseitig unter Druck setzen.“ erklärte Pierre. „alles klar… und wohin willst du sie haben?“ kam als Antwort. „Bringt sie nach Holland. Da ist es ruhig und wir haben genügend Zeit uns mit dem Kerl zu unterhalten.“ Meinte Pierre nur und beendete das Gespräch. In Gedanken sah er einen BMW. Ein Bild aus der Vergangenheit, wie er sie schon öfter hatte. Wieder spürte er Kopfschmerzen. Pierre fuhr auf den naheliegenden Rastplatz um etwas auszuruhen. Irgendwas hatte dieser Fahrgast von Franco damit zu tun, da war Pierre sich sicher.

    Tom sah wie Semir auf dem LKW landete und sich zum Führerhaus kämpfte. Dann reihte er sich zur Abfahrt auf den Parkplatz ein. „Na das geht ja schneller als ich dachte.“ Sagte er leise zu sich selbst. Er hängte sich an. Doch bevor er sich versah, waren plötzlich zwei Pkws da die ihn in der Einfahrt überholten und sich querstellten „Nicht mit Tom Kranich“ grollte er wütend und zog seine Waffe. Um seinen Wagen zu schützen hielt er an als die Wagen vor ihm standen. Doch wenn er damit rechnete, dass es ausgestanden war irrte er sich. Im Rückspiegel bemerkte er einen Transporter, der direkt hinter ihm parkte… „Verdammt.“ stieß er aus, „der guckt sich gleich meinen Kofferraum an…“ Er griff zum Mikro. „Cobra 11 an Zentrale! Rastplatz bei KM 218! Beamter in Not!! Ich wiederhole Beamter in Not!!“ gab er durch. Und zur gleichen Zeit wurde die Tür auf seiner Seite aufgerissen. Tom sah in den schwarzen Lauf einer Waffe und hob die Hände. „Bitte keine voreiligen Entscheidungen…“ warnte er seine Bezwinger. „Raus!!“ befahl einer der Männer. Tom löste den Gurt und stieg vorsichtig aus. Schnell war er entwaffnet und bekam seine eigenen Handschellen angelegt. Seine Bezwinger brachten ihn zum Transporter und wurde hineingestoßen. Als er lag wurden seine Beine verschnürt. „HEY!!! Was soll denn der Blödsinn…Das ist die Sache doch gar nicht wert.“ Versuchte er ein Gespräch mit den Leuten zu beginnen. Doch die hatten scheinbar kein Interesse an einer Unterhaltung und verklebten ihm den Mund.

    Hmm...der arme Semir... ist sein liebstes Spielzeug einfach so weg.... Also wirklich... Böser Toni.... sehr böse.... ;)

    Hmm....Also ich an Tonis STelle würde mir jetzt mal ganz schnell Hilfe besorgen... Semir kann ihm doch helfen. er glaubt ja daran, dass er unschuldig ist...

    Schreib schnell weiter

    „Da ist er!!“ rief Semir als er den Transporter auf der A4 sah. „Gut… wir sehen ihn und was machen wir jetzt?“ fragte Tom. Semir grinste. „Stell dich quer wir stoppen ihn.“ meinte er nur und bekam einen ziemlich sonderbaren Blick von seinem Kollegen zugeworfen. „Schieß auf den Reifen!“ befahl Tom. „Spinnst du? Wenn der umkippt dann ist hier Holliday on Ice.“ entgegnete Semir. „Ja hast du ne bessere Idee?“ fauchte Tom und versuchte an dem Wagen vorbei zu kommen. Doch der Fahrer des Transporters sah natürlich das Blaulicht und verhinderte das indem er sich auf die Spure des Mercedes setzte. Tom stieg in die Eisen. „Verdammt!“ fluchte er. „Ich geh rüber!“ kam von Semir und schon machte er das Schiebedach auf. Tom nickte und setzte sich zunächst hinter den LKW um dem Fahrer nicht zu zeigen was sie vorhatten. Semir stieg auf die Kofferhaube und nickte Tom zu. Dieser setzte zum Überholen auf der linken Seite an. Semir sprang als Tom das erste Gestänge erreicht hatte auf den LKW und kletterte nach vorn. Tom war darauf bedacht ihn nicht aus den Augen zu verlieren, musste jedoch die Fahnen streichen als der LKW nach links zog und ihn fast an die Leitplanke drängte.

    „Verdammt! Ich werde die Bullen nicht los!“ gab Franco über Funk durch. „Wie viele sind es?“ hörte er Pierre fragen. „Zwei! Wieder der Mercedes!“ gab er zurück. „Okay… wo bist du genau?“ wollte Pierre nun wissen. „Auf der A4 km 238 kurz vor der Grenze. Die ist mit Sicherheit schon dicht! Ich brauche Hilfe!“ fauchte er wütend ins Mikro. „Ich bin nicht weit von dir. Fahr auf den Rastplatz. Wir werden die Beiden erst mal aus dem Verkehr ziehen. Manuel und Pjotr sind bereits informiert. Sie bringen noch ein paar Leute mit. Und lass das Funkgerät an, ich will hören was er sagt.“ gab Pierre durch. Und in diesem Augenblick öffnete sich in voller Fahrt die Beifahrertür und ein Mann setzte sich hin, zog die Waffe und bedrohte ihn damit. „Rechts ran fahren!“ forderte er auf. „Fuck! Verpiss dich, Bulle!“ gab Franco von sich. „Schluss jetzt! Fahren Sie rechts ran, oder ich schieße!“ warnte ihn der Mann. Franco nickte. „Nur keine Panik. Wenn Sie mich bei diesem Tempo abknallen, dann gibt es hier ein ziemliches Durcheinander. Wir sollten ganz ruhig miteinander reden.“ versuchte er den Mann zu beruhigen. Dieser zog sein Handy. „Tom! Wir stoppen am nächsten Rastplatz. Sag den Kollegen Bescheid, dass wir einen Wagen stoppen konnten“ gab er durch. Franco nickte nur und reihte sich tatsächlich zur Ausfahrt auf den Rastplatz ein. „Schön dass Sie so friedlich sind.“ lobte ihn der Mann. ~wenn du wüsstest, was ich vorhabe, würdest du das sicher nicht sagen~ grinste Franco.

    Pierre lag mit Dani im Bett. Sie streichelte ihn. „was hast du?“ wollte sie wissen denn sie sah genau, dass er angestrengt nachdachte. „Nichts…“ sagte er abweisend. Dani lächelte und küsste ihn. „Na komm… was hast du? Ist es wieder die Erinnerung an dein früheres Leben? Warum quälst du dich denn so? Lass es doch einfach wie es ist.“ Versuchte sie ihn zu überreden. Er küsste und streichelte sie ebenfalls. „Du hast wahrscheinlich Recht. Aber seit diese Bullen an mich dran sind beschleicht mich ein sonderbares Gefühl. Es ist als ob das was Vertrautes für mich ist. Was wenn die Bullen mich kennen und mich schon seit Jahren suchen? Vielleicht bin ich auf der Flucht gewesen. Marc erzählte mir, dass ich schwer verletzt war, als er mich fand. Ich kann mich nicht einmal daran erinnern. Bisher weiß ich nichts mehr als das was Marc mir erzählt hat. Ich muss einfach wissen was vor sieben Jahren passiert ist. Ich muss jemanden finden, der es mir erzählen kann. Vielleicht die Bullen.“ mutmaßte Pierre. „Und wie willst du es herausfinden? Willst du einen Bullen entführen oder was?“ fragte sie wütend. Sie wollte im Bett nicht darüber reden. Sie wollte etwas Anderes. „Quatsch! Wie kommst du denn auf so einen Unsinn? Ich werde mir doch keine Laus in den Pelz setzen.“ lachte er und küsste sie innig. Der Rest der Nacht gehörte Dani.

    „Also war das nichts mit Ihrer vermeintlichen Spur?“ fragte Anna als Semir und Tom zurückkamen. „Das würde ich jetzt nicht so sagen. Wir haben festgestellt, dass einer der Räume dort in der letzten Zeit benutzt wurden. Es lagen Zigarettenkippen herum und…“ erklärte Semir gerade als Andrea in den Raum kam. „Es wurde ein Autotransporter gestohlen. Dicht an der Grenze!“ berichtete sie hastig. Sofort sprangen Semir und Tom auf und rannten raus. „ A 4 Richtung Grenze!“ rief Andrea hinterher. Anna sah sie an. „Benachrichtigen Sie den Zoll. Sie sollen die Grenzen dicht machen und alle Transporter stoppen!“ befahl Anna. Andrea nickte und rannte raus um dem Befehl zu folgen. Anna selbst stand auf und ging zum Fenster. Sie sah hinaus. Wieder gingen ihre Gedanken zu dem jungen Zollbeamten, der sein Leben lassen musste nur weil er seinen Job tat. Ihr kam der Gedanke dass es jeden von ihren Kollegen, ja sogar sie selbst davon betroffen sein kann. Erschossen im Dienst. In Ausübung der Pflicht… so würde es dann in der offiziellen Erklärung heißen. „Passt bloß auf euch auf…“ stieß sie ein leises Gebet aus.

    Franco reichte Pierre das Handy. „Mario!“ sagte er nur. Pierre meldete sich. „Das Auto ist auf einen Tom Kranich zugelassen. Er ist Hauptkommissar bei der Autobahnpolizei. Ich habe natürlich weiter geforscht und herausgefunden, dass er mit einem gewissen Semir Gerkhan bei der Kripo dort arbeitet. Beide haben eine Aufklärungsquote von 100 %. Wenn die Beiden sich an dich rangehängt haben, solltest du aufpassen.“ warnte ihn der Anrufer. „Danke Mario.“ gab Pierre zurück und beendete das Gespräch. Also waren es tatsächlich Bullen die hier waren. Pierre ahnte dass sie zurückkommen. Er reif Franco zu sich. „Wir müssen dieses Gelände aufgeben. Die Bullen werden es künftig im Auge behalten. Wir werden wieder auf das Gelände in Holland zurückgehen. Dort können die uns nicht packen.“ gab er bekannt. Franco nickte nur und rief die anderen Leute zusammen die sich langsam einfanden. Die Bande selbst hatte insgesamt dreißig Mitglieder. Von Franzosen bis zum Polen war alles vertreten. Schnell war das Gelände geräumt.

    Semir und Tom fuhren am frühen Abend zum Gelände. Sie suchten sich ein Versteck. Alles war ruhig. Zu ruhig. Skeptisch sahen sie sich um. „Sieht irgendwie anders aus als heute Morgen oder?“ fragte Tom. Semir nickte. „Stimmt. Ruhig. Als ob hier nie jemand war.“ gab er zu. „Wenn hier überhaupt jemand war. Ich meine außer uns. Dieses Plastikteil kann schließlich hier schon seit einiger Zeit liegen.“ sagte Tom. Semir konnte dem nichts entgegen setzen. Wie alt das Teil war, konnte auch Hartmut nicht sagen. Sie gingen in eines der Gebäude. Da es noch hell war konnte man erkennen dass hier jemand gewesen ist. Auf dem Boden lagen Zigarettenkippen. „Tom! Hier war jemand. Sieh dir nur die Kippen an. Die sind nicht alt. Wenn es so wäre, dann sähen die nicht so aus.“ meinte Semir nur und hob eine der Kippen mit Handschuhen auf. Tom nickte. „Ja… hier liegt mir auch etwas zu wenig Staub für ein verlassenes Gelände.“ stimmte er zu. „Ja… vermutlich haben die uns heute Morgen gesehen und konnten eins und eins zusammenzählen. Die haben sich aus dem Staub gemacht.“ fluchte Semir wütend. „Tja… dann brauchen wir uns die Nacht nicht um die Ohren schlagen. Was machen wir denn jetzt?“ wollte Tom wissen. „Wir rufen die Chefin an und sagen dass alles im Sand verlaufen ist und das dieses Gelände geräumt wurde, was denn sonst.“ meinte Semir nur. Dass er wütend war sah man ihm an.

    „Was hast du ihr gegeben, die war ja ganz glücklich?“ fragte Semir als er den rothaarigen Techniker sah. „Hey… Jungs. Was gibt’s?“ fragte Hartmut sofort als er die Beiden sahen. „Wir haben hier was gefunden und wollten von dir wissen von was es ist.“ erklärte Tom und hob den Beutel hoch. Hartmut nahm es und sah sich das Teil an. „Das ist ein Teil von einem Rücklicht und zwar von einem Ford. Baujahr würde ich sagen 2000 höchstens, eher älter. Die Farbe des Wagens weiß ich nicht.“ kam sofort von dem Techniker. Semir schüttelte den Kopf. „Hartmut… das ist ein Teil vom Rücklicht. Wie kommst du auf einen Ford?“ wollte er wissen. Hartmut lächelte. „Das Rücklicht stammt eindeutig von einem Ford. Vertrau mir einfach. Ich weiß es.“ nickte er. „Hartmut hat Recht. Und wenn sich nun noch herausstellt, dass eines der Autos ein Ford ist, dann ist klar, dass dieses Gelände der Unterschlupf der Bande ist. Dann müssen wir uns nur noch auf die Lauer legen und warten bis die Typen kommen.“ stimmte Tom zu. Semir nickte. „Also gut… wenn ein Ford dabei war, dann werden wir uns auf die Lauer legen und die Typen bekommen.“ berichtigte Semir ihn.

    „Nun ja… und Tom und ich haben uns überlegt, dass uns bei der alten Fabrikhalle auf die Lauer legen und abwarten. Wir sind uns ziemlich sicher, das die dort ihre geklauten Wagen hinbringen und auseinandernehmen..“ erklärte Semir wenig später seinen Plan der Chefin. „Nein! Semir das kommt überhaupt nicht in Frage. Nicht allein!“ gab Anna wütend von sich, als die Beiden wenig später die Gewissheit hatten. „Chefin… wenn Tom und ich uns auf die Lauer legen sind wir viel unauffälliger als wenn wir mit hundert Mann da hingehen. Noch wissen wir ja nicht sicher, dass es wirklich ein Versteck ist. Aber das würde erklären dass die Typen so schnell nach dem tödlichen Unfall verschwunden waren.“ Meinte Semir nur und sah Anna bettelnd an. Sie lehnte sich zurück und atmete tief durch. „Also gut… aber nur für zwei Tage. Wenn dann nichts passiert, werden wir das gesamte Gelände durchsuchen.“ gab sie bekannt. Damit waren Semir und Tom einverstanden. „Gut… dann werden wir heute Abend hinfahren und uns verstecken. Ich bin mir sicher dass die Bande dort auftauchen wird. Absolut sicher.“ grollte Semir. Anna lächelte. „Seien Sie bitte vorsichtig. Sie werden beide noch gebraucht.“