Nun da ihr euch doch irgendwie wünscht, das die Beiden erlöst werden....kommt hier schon wieder der Rest der STory....
Nur wenige Tage später war Ben soweit, dass er seine ersten Spaziergänge machen konnte. Die Temperatur war normal und er freute sich bereits auf den Dienst mit Semir. Dieser kam zu ihm, als er gerade am Essen war. „Na schmeckt es?“ wollte er wissen und sah auf den Haferschleim in der Schüssel. „Ja sehr lecker vielen Dank. Wenn ich mir vorstelle, dass es Hummer ist dann geht das schon.“ maulte Ben und steckte sich den nächsten Löffel in den Mund. „Wie geht es dir sonst?“ harkte Semir nach. „Na…. Bisher sehr gut. Aber das Essen ist hier nicht gerade das Besondere. Was ist mit dieser Ärztin?“ wollte Ben wissen. „Sie sitzt in Ossendorf und wartet auf den Prozess. Wird sicher noch ne Weile vergehen, bis er anfängt. Aber sie wird niemanden mehr was tun.“ meinte Semir nur. Ben nickte. „Ich hoffe nur, dass ich keinen Rückfall erleide. Ich meine Malaria ist ja ne Krankheit, die wenn sie ausgebrochen ist, immer wieder kommt. Noch mal so eine Tortur will ich nicht durchmachen.“ kam leise von Ben. Dr. Voedanli hörte die letzten Gesprächsfetzen. „Da kann ich Sie beruhigen. Das wird nicht passieren. Aber Sie sollten diese Länder nicht bereisen. Denn wenn Sie dann gestochen werden, wird es wieder ausbrechen. Wir haben die Kontrolle. Jedes Jahr sollten Sie sich ihr Blut untersuchen lassen. Dann wird das schon wieder.“ lächelte er. Ben sah ihn an. „Wann darf ich denn wieder raus? Wann was Vernünftiges essen?“ wollte Ben wissen. „Nun ich denke noch zwei Tage und wir haben alles im Griff. Was das Essen angeht. Wenn Sie die Schüssel leer haben, ist es die letzte gewesen. Ab morgen fangen wir mit leichte Kost an.“ gab Dr. Voedanli bekannt.
Tatsächlich wurde Ben sechs Tage später auf eigene Faust entlassen. Kim Krüger sah es zwar nicht gern, aber er durfte Bürodienst machen. Dafür wurde er von Susanne sehr intensiv begrüßt. Ben sah sie fest an. „Susanne… ich weiß nicht ob ich es geträumt habe, aber… ich meine gehört zu haben, als du sagtest…“ gab er von sich als er ihre Hand hielt. „Das ich dich liebe?“ harkte sie nach. Ben nickte. „Ja… das stimmt. Ich liebe dich Ben, aber ich denke nicht, dass etwas aus uns wird. Ich meine… wir sind Kollegen und… vielleicht waren diese Worte einfach nur zu leichtfertig gesagt worden…“ erklärte sie. Ben zog sie an sich heran. „Ich denke nicht. Danke…. Wir können es ja mal versuchen… wenn du nichts dagegen hast, meine ich.“ Susanne sah ihn tief in die Augen und nickte. Es dauerte ihr eine Ewigkeit, als er sie endlich küsste. Susanne ließ sich einfach fallen und genoss diese sinnlichen Augenblicke. Plötzlich ging ein Räuspern durch den großen Raum. Erschrocken lösten sich die Beiden. „Ähm……“ machte Ben. „Kein Problem…. Ich denke die Kollegen können das für sich behalten…“ lächelte Susanne und wurde rot. Ben nickte nur und sah die Kollegen an. „Wir werden vermutlich demnächst das Gesprächsthema sein.“ murmelte er verlegen. Susanne nickte. „ich hatte verdammt noch mal Angst…“ gab sie zu. „Ich muss zu Semir..“ grinste Ben und ging in das Büro, welches er sich mit seinem Partner teilte.
Semir sah auf, als er ankam. „Typisch… du bist schon wieder zu spät. Wir hatten vor zwei Stunden Dienstbeginn.“ maulte er. Ben sah ihn an. „Hey…. Nur keine Panik. Außerdem ich bin noch krankgeschrieben. Nur weil in Dubai ein Sandsturm ist, bin ich hier. Weil…. ich will Urlaub machen.“ erklärte Ben vernehmlich. Semir lachte. „Du hattest doch gerade Urlaub. Zwei Wochen wurdest du von schönen Krankenschwestern umsorgt. Die haben dir jeden Wunsch erfüllt und du willst schon wieder dass ich den Dienst allein schiebe?“ moserte sein Partner. „Semir… gönne es mir. Es war schließlich kein Vergnügen im Krankenhaus zu liegen und innerlich zu glühen. Wir können gern beim nächsten Mal tauschen.“ gab Ben wütend zurück. „Na klar tauschen wir… du bekommst das Fieber und ich den Urlaub.“ grinste Semir. „Okay… das mit Dubai war eine Lüge. Was liegt denn an?“ fragte Ben. „Darfst du nur Bürodienst oder darfst du mit raus?“ wollte Semir wissen. „Bürodienst, wenn die Chefin da ist, ansonsten fahre ich mit.“ lachte Ben. „Oh…. Das wird schwer… Kim Krüger ist sehr auf Büroarbeit fixiert. Wie wäre es, wenn du mir als meine Sekretärin assistierst? Ich meine wir könnten zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Du machst den Bericht und ich fahre.“ schlug Semir vor. Ben nickte bekräftigend. „Ja sehr gut…. Ich kann den Bericht ja erst einmal aufnehmen und du schreibst später….“ lachte Ben. Nur wenig später waren sie auf der Autobahn unterwegs.
Ende