Also sowas... jetzt musste ich heute auch noch länger arbeiten 
Anna kam völlig fertig in der PAST an. Andrea sah sie an. „Haben Sie einen Hinweis erhalten?“ wollte sie sofort wissen. „Wie man es nimmt. Ich hoffe sehr. Der Vater von Kai Völker hat mir erzählt, dass sie früher in Kloster und Burgen gefahren sind. Vielleicht sind sie dort irgendwo. Aber das Suchgebiet ist verdammt groß. Köln, Bonn, Düsseldorf…. Alles was in NRW zu finden ist. Es wird eine verdammt lange Nacht werden Andrea… helfen Sie mir?“ fragte Anna. „Ja sicher! Wenn es hilft Tom und Semir zu finden… bin ich dabei.“ Gab Andrea bekannt. „Sie können auch mit uns rechnen. Und wenn wir alle alten Gemäuer abfahren müssten…“ boten sich Dieter und Hotte an. Anna lächelte sanft. „danke… ich weiß dass wir sie finden können und auch werden. Also dann ran an die Arbeit.“ befahl Anna mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Sie war froh dass sie eine solche Mannschaft befehligen konnte. Hier stand jeder für jeden ein. Das sollte doch ausreichen um Semir und Tom zu finden. Sie mussten einfach…. Die PAST ohne die beiden größten Chaoten konnte nicht mehr so sein, wie sie war. Anna wollte sich nicht ausmalen, wie es sein könnte. Sie ging in die Küche und holte sich einen Kaffee. Andrea kam auch dazu. „Chefin… denken Sie wir werden sie finden?“ fragte sie ängstlich. „Sie haben Angst um Semir, nicht wahr?“ stellte Anna die Gegenfrage. Andrea lächelte und nickte. „Ich weiß… wir sind mal zusammen, mal auseinander… aber ich liebe ihn. Ich meine ich mag auch Tom… ich will einfach nur Beide wieder hier haben. Was wenn wir sie nicht finden, oder zu spät? Was wenn dieser Mistkerl sie längst getötet hat…?“ wollte Andrea wissen. Anna legte ihr die Hand auf die Schulter. „Nicht solche Gedanken, Andrea… wir werden sie finden.“ versprach Anna.
Robert saß mit Kai und Volker im Wohnzimmer, welches er sich herrichten ließ. „Ist doch richtig gemütlich geworden…“ meinte Kai. „Ja…. Dafür hab ich ein Händchen. Was hast du mit den Beiden vor?“ wollte Volker wissen. „Nun… ich lasse sie schmoren. Was meinst du was die für Angst haben wegen Morgen. Ich werde sie warten lassen. Sie bekommen ihr Frühstück… 1 halbes Brötchen und ein Glas Wasser. Mehr nicht. Anschließend will ich Gerkhan hier sehen. Du Kai… machst die Folterkammer etwas zu Recht. Ich dachte so an die Streckbank. Du wirst Kranich darauf festmachen und die Seile anziehen. Ich werde mit Gerkhan dazu kommen. Er wird an die Wand festgemacht und darf zusehen, wie ich seinen Freund in die Länge ziehe. Das wird Beiden zeigen, dass ich nicht mit mir spielen lasse. Du wirst sehen spätestens in drei Tagen werden sie mir aus der Hand fressen. Schon allein weil jeder Angst um den Anderen hat. Ich liebe diese psychologische Seite…“ grinste Robert. Kai und Volker nickten. „Was machst du, wenn sie sich weigern?“ wollte Kai wissen. „Weigern? Das werden sie nicht. Bis sie zum Einsatz kommen, habe ich Beide klein.“ grinste Robert sehr zuversichtlich. „Lass uns noch mal in die Kammer gehen. Ich will mir die alten Geräte noch einmal ansehen, nicht dass sie morgen nicht funktionieren…“ meinte Robert und erhob sich. Zu Dritt gingen sie in den Raum, wo morgen der Wille von den Polizisten gebrochen werden sollten. Robert sah dass es hier zwei Zellen gab. „Was hältst du eigentlich davon, wenn wir die Beiden direkt hier unten einsperren. Die Geräte immer vor Augen und hin und wieder werden wir den einen oder den Anderen vornehmen…. Das wäre doch was. Derjenige den wir auslosen, wird die Geräte durchtesten und der Andere darf zusehen. Das wird eine Gaudi…. Sie werden beide schreien, der eine vor Schmerzen und der Andere vor Wut….“ lachte Robert. Ihm gefiel sein Plan immer mehr. Er überprüfte die Gittertüren des alten Verlieses. „Sie sind stabil…. Völlig ausreichend…“ meinte er anschließend. „Haben wir die Schlüssel noch oder müssen wir uns andere Schlösser besorgen?“ fragte er Kai. „Keine Schlüssel mehr. Diese Kammer wird ja auch schon seit einiger Zeit nicht mehr genutzt. Ich werde morgen zwei stabile Schlösser besorgen…“ versprach Kai. Robert nickte. Er ging durch die Reihe der Foltermaschinen. „Sieh dir das mal an… das ist ja sogar zum in die Breite ziehen. Was waren die Leute damals doch brutal….“ lachte er auf. „Ich finde diese hier besser… das Quetschen der Finger und Hände… oder auch Füße. Oder das hier einfach hängen lassen… Arme auf den Rücken, den Haken der Kette verbinden und dann nach oben ziehen… genial… Noch besser ist dieser Stuhl.... die Nägel in der Rückenlehne bohren sich langsam in den Körper, wenn man diesen mit der Mechanik dieser Maschine randrückt... die Schmerzen sind unermesslich....“ kam begeistert von Volker. Robert sah ihn an. „Sie werden sich bei dir sicher wohl fühlen. Ich sehe doch wie du es dir schon ausmalst… mit wem willst du anfangen?“ wollte er wissen. „Mit Kranich…. Ich habe ihm die gebrochene Nase noch nicht vergessen.“ grollte Volker. „Genehmigt…. Ich werde dann mit Gerkhan vorlieb nehmen. Mal sehen wer lauter schreit…“ meinte Robert nur.