Beiträge von Elvira

    Wenn hier ein Psychologe mitliest, gerät er sicher ins Grübeln darüber, was du wohl in deiner "schweren Kindheit" durchgemacht hast!

    nach der 6. Sitzung hat er einen Kollegen aufgesucht... war ihm wohl zu anstrengend. :D:D:D

    Wenn das hier noch eine Weile so weitergeht (was ich doch schwer hoffen ),

    oh nur keine Sorge... wir sind gerade am Anfang... ;)

    Also ich bin echt gespannt, was sich dein Kleinhirn noch so ausdenkt - und lass mich gerne überraschen!

    Oh da sind die kleinen Synapsen so richtig ins Eck gesprungen. Du wirst sicher nicht enttäuscht werden ^^

    Semir spürte das die Fahrt endete. Der Wagen wurde langsamer und stoppte ganz. Die Türen gingen auf und er wurde heraus gezerrt. Die Augenbinde wurde abgenommen wie auch die Fesseln. Anschließend musste er die Taschen aus dem Kofferraum holen und sie abstellen. „Los! Ab in deine Zelle!“ befahl Kai Völker. Semir ging voraus. Es ging wieder in den Keller und als er Tom in seiner Zelle sah wurde er wütend. „Was soll das?“ fragte er als er den Rücken sah. Die frischen Striemen waren deutlich zu sehen. „Das war für deinen Fluchtversucht. Ich sagte doch vor der Fahrt, dass du nichts tun solltest, was mir nicht gefällt. Du wolltest fliehen. Kai hat es mir gesagt. Er hat seinen Teil bekommen und nun bist du dran…“ höhnte Robert Schwarz hinter ihm. Semir drehte sich um „Sie sind ein verdammtes Schwein….“ stieß er aus. Er wollte sich auf Robert stürzen, doch Volker hielt ihn eisern fest. „Halt deine Klappe! Das hast du selbst zu verantworten!“ schrie dieser Semir an. Robert lachte leise. „Aber… Aber… nur keinen Neid… du wirst deinen Teil auch gleich erhalten. Volker bring unseren störrischen Freund doch mal hier hin!“ forderte Schwarz. Und wies auf einen Steinblock an dessen Rückseite, das hatte Semir bereits gesehen, Schellen angebracht waren. Welchen Zweck die hatten, was sehr schnell klar. Volker brachte Semir dort hin. Doch wenn man glaubte, das er sich so einfach auf diesen Block festschnallen ließ, dann hatte Robert sich geschnitten. Semir sah zu Tom, der auf seiner Matratze lag und scheinbar schlief. Doch für Semir gab es keine Wahl. Denn nun kam auch Kai in den Raum. Beide, Kai und Volker hatten Spaß daran den sich wehrenden Semir auf den Block festzuschnallen. Einmal gelang Semir ein Tritt gegen Robert.

    Robert schrie auf. „Du verdammter Bulle! Das wirst du nie wieder tun… das schwöre ich dir!“ schrie er Semir an und packte die Gerte aus. Semir lag nun bäuchlings auf den Stein. Schwarz zerriss das Shirt und schon schlug er auf den nackten Rücken ein. Der Schrei von dem Gepeinigten hallte in dem großen Raum. Doch wenn Semir hoffte, dass Robert sich mit ein oder zwei Schlägen zufrieden gab, dann hatte er sich geirrt. „SCHWARZ!!“ schrie in diesem Augenblick Tom, der sich von der Matratze erhob. „lassen Sie ihn… bitte….lassen Sie uns doch in Ruhe…“ flehte er für seinen Freund. „Oh nein… ich will das er endlich weiß wer sein Meister ist…“ fauchte Schwarz und holte erneut aus. Tom sah, das die Striemen an verschiedenen Stellen aufplatzte. Nach dem sechsten Schlag war Semir still… Er stöhnte nicht. „Schade… er kann nicht viel ab. Aber Kranich ist ja auch noch da…“ grinste Volker und sah zu Tom, der sich sofort zurück zog. Volker ging langsam auf die Zelle zu und weidete sich an der Angst die sein Opfer zeigte. Während dessen wurde Semir losgemacht. „Mach ihn wach! Er soll die Schmerzen spüren solange sie frisch sind! Das ist besser…“ befahl Schwarz. Kai nickte und holte eiskaltes Wasser. Er schüttete es über Semir aus, der jedoch etwas länger brauchte um wieder klar zu werden. Dennoch waren die Schmerzen extrem.

    Ausnahmsweise stelle ich heute noch was ein... Aber wo ist denn Gitti???? Ist sie schon umgekippt? Ich habe doch noch gar nicht richtig angefangen.... :wacko:

    „Ja… ich möchte bitte Frau Anna Engelhardt sprechen.“ bat Lutz am Telefon. „Anna Engelhardt…“ hörte er die angenehme Stimme einer Frau. „Lutz Freiberg hier. Zolldienststelle Venlo/Köln… Frau Engelhardt vor nicht ganz zwanzig Minuten war hier ein gewisser Semir Gerkhan in der Kontrolle. Er bat mich Sie darüber zu informieren. Ich vermute dass Ihr Kollege in Schwierigkeiten steckt. Seine Handgelenke waren blutunterlaufen und deuteten auf Fesslung hin.“ erklärte Lutz. „Haben Sie ein Kennzeichen für mich?“ wollte die Frau wissen. „Ja sicher…. K – TA 109. Ein alter Ford Granada. Der Kollege schien ziemlich fertig zu sein. Mit ihm war ein knapp dreißigjähriger Mann mit dunklem Haar und ziemlich stechenden Augen im Wagen. Ich hatte den Verdacht, dass dieser den Herrn Gerkhan unter Druck setzte…“ erklärte Lutz. „Vielen Dank… Sie haben soeben geholfen eine Entführung aufzudecken. Wissen Sie welches Ziel die Leute hatte? Hat Herr Gerkhan Ihn das sagen können?“ „Nein… er sagte nur, dass es nicht zu lange dauern darf, weil damit sein Partner in Gefahr geraten würde. Ich habe ihm geglaubt, denn die Angst war sehr stark zu spüren.“ kam von Lutz. „Sie haben genau richtig gehandelt. Wissen Sie woher der Kollege kam?“ harkte Anna nach. „Ich denke mir mal aus Venlo… Ich hätte wohl doch eher eingreifen sollen, als ihn fahren zu lassen.“ murmelte Lutz. „Nein… es war goldrichtig, dass sie ihn haben fahren lassen. Ich kann Ihnen nur sagen, dass Sie uns damit eine Spur gegeben haben, zwei verschollene Kollegen zu finden. Haben Sie sehen können in welche Richtung sie gefahren sind?“ harkte Anna nach. „Ja sicher… sie sind in Richtung Köln gefahren.“ gab Lutz Auskunft. Nur kurz darauf war das Gespräch beendet.

    „Andrea! Wir haben eine Spur…Geben Sie dieses Kennzeichen durch. Semir wurde an der Deutsch/holländischen Grenze gesehen.“ sagte Anna und reichte Andrea den Zettel rüber. Sofort sprang die Sekretärin an das Funkgerät und gab das Kennzeichen durch. „An alle Fahrzeuge. Gesucht wird das Fahrzeug mit dem amtlichen Kennzeichen: K – TA 109. Die Insassen sind vermutlich Semir Gerkhan und ein weiterer Mann, auf dem die Beschreibung von Kai Völker passt. Achtung… der Wagen darf nicht angehalten werden. Sichtung an uns!“ gab sie durch. „War er in Ordnung?“ wollte Andrea wissen. „Soweit mir bekannt ist ja. Endlich haben wir eine Spur…“ stöhnte Anna. Nun hieß es warten… warten darauf, dass einer der Kollegen den Wagen fanden und sagten wo sich die Beiden befanden. „Geben Sie an das SEK durch, dass sie sich bereithalten sollen. Sobald wir wissen, wo sie sind, werden wir sie befreien.“ Lächelte Anna Andrea beruhigend zu. „Ja sicher…. Was machen sie mit ihm? ich meine wieso muss er mit diesem Völker nach Holland fahren und zurück?“ wollte Andrea wissen. Anna zuckte mit den Schultern. Sie dachte auch darüber nach und plötzlich fiel es ihr ein. „Das ist es…. Die Typen missbrauchen ihn und Tom als Drogenkuriere. Während der eine in der Gewalt von den Gangstern ist, muss der andere mit Hilfe seines Ausweises Drogen über die Grenze schmuggeln. Semir würde alles tun, um Tom nicht zu gefährden. Selbst Drogen schmuggeln…“ gab Anna an. „ja ich weiß… aber es zeigt auch an, dass er sich in einer ausweglosen Situation befindet. Vielleicht werden die Beiden nicht einmal an einem Ort festgehalten…“ kam von Andrea. „Wir werden sehen. Wenn wir sie gefunden haben. Ich habe noch eine Idee…. Wir könnten an der Grenze Herzberger und Bonrath einschleusen und sobald sich Semir oder Tom zeigt, die Verfolgung aufnehmen bzw. einen Sender an den Wagen anbringen. Dann wissen wir wo sie sind.“ schlug Andrea vor. Anna sah sie an. „Das ist eine sehr gute Idee. Sehr gut Andrea… rufen Sie die Beiden her… sie sollen alles stehen und liegen lassen.“ befahl Anna. Andrea nickte und rief die beiden Polizisten in die PAST zurück.

    Who ... genial geschrieben. Die GEfühle die die Leute da haben... einfach klasse. Hmm.... Zeichnung... auf den Toiletten findet man ja so eingies an Zeichnungen... hab ich auch schon mal gemacht, in der Schulzeit... wurde aber nicht erwischt. Aber ich kann mir da so einiges denken, was diese Zeichnung besagt. Mal sehen.... ob es so ist. ;)

    „Mann… wenn ich die Leute so ansehe, was die alles über den Zoll bringen.“ meinte Florian Gast zu seinem Kollegen Lutz Freiberg. „Nun ja… die versuchen es immer wieder. Wie dem auch sei. Ich hab irgendwie gar keinen Bock auf diesen Job. Du weißt nie wo du rein greifst. Was zum Beispiel willst du tun wenn du in einen dieser Körbe fasst und hast sonst was an den Händen, oder eine Schlange beißt dich, ein Skorpion… irgendwas. Dagegen bist du nicht versichert. Das nennen die Typen an ihren Schreibtischen dann Berufsrisiko. Nur noch fünf Jahre… dann gehe ich in Rente. Das wird die schönste Zeit meines Lebens..“ träumte Lutz. „Wie kannst du denn jetzt an den Ruhestand denken. Mensch Lutz…. Du bist doch noch völlig fit. Was machst du denn wenn du in Rente gehst? Wenn dein Leben keine Aufgabe mehr hat?“ wollte Florian wissen. Lutz lachte leise. „Ich habe dann endlich Zeit für meine Enkel. Simone ist jetzt schon sechs und ich habe kaum was mit ihr gemacht. Oder nimm den kleinen Simon… er ist zwei. Die brauchen mich jetzt auch mal. Da kommt der nächste… wink ihn raus.“ befahl Lutz. Florian nahm die Kelle hoch auf der das Wort Zoll blinkte. Der Wagen fuhr rechts an. „Zollkontrolle… woher kommen Sie?“ fragte er den Fahrer. „Semir Gerkhan… Kripo Autobahn. Ich bin gerade von einem Einsatz zurück. Wäre schön, wenn Sie auf die Kontrolle verzichten und ich endlich ins Bett komme.“ stöhnte der Fahrer und hielt Florian seinen Ausweis vor die Nase. „Lutz!“ rief Florian. Der Alte kam zu Fahrzeug. „Gibt es Probleme?“ wollte er wissen „Nein… er ist von der Kripo… und will unkontrolliert durch…“ meinte Florian nur. „Ja sicher… wenn Sie mir kurz folgen dann können wir es schnell machen…“ lächelte Lutz und öffnete die Fahrertür. Der Fahrer sah kurz zum Beifahrer und als dieser nickte stieg er aus.

    Semir ging hinter den alten Zöllner her. Das war die Chance Hilfe zu bekommen. Er betrat den Raum und sah dass Kai ihm genau nachschaute. Es durfte nicht zu lange dauern. „Hören Sie… ich weiß es klingt verdammt dumm, aber wenn ich weiter fahre dann rufen Sie bitte Frau Engelhardt an, sie ist meine Vorgesetzte. Sagen Sie ihr, dass Sie mich gesehen haben. Alles weitere wird Ihnen dann erklärt werden.“ stieß Semir leise aus ohne die Lippen zu bewegen. Er tat als würde er den Bogen ausfüllen. „Brauchen Sie Hilfe?“ wollte Lutz wissen, der in seinen Dienstjahren vermutlich vieles schon gesehen hatte. „Sie helfen mir, wenn Sie tun, was ich sage. Rufen Sie diese Nummer an… bitte…“ flehte Semir regelrecht. Lutz nickte. Mit einem festen Händedruck verabschiedete Semir sich. Lutz sah die blutunterlaufenen Stellen am Gelenk. Semir stieg wieder ein und fuhr an. „Ich hoffe du hast keine Dummheiten gemacht…“ warnte Kai ihn. „nein….“ sagte Semir nur und konzentrierte sich auf die Straße. Er hatte gehofft jetzt endlich herauszufinden, wo man ihn und Tom gefangen hielt, aber Kai grinste gemein. „So…. du wirst gleich wieder deinen Platz einnehmen. Fahr auf den nächsten Rastplatz!“ befahl er. Semir nickte. Hoffentlich schaltete der Zöllner schnell genug und rief tatsächlich Anna Engelhardt an. Er konnte das Kennzeichen durchgeben und so konnten die Kollegen den Halter feststellen. Doch Semir befürchtete dass die Kennzeichen Dubletten waren und somit jede Verfolgung unmöglich war. „Du wirst deine Strafe für deinen Fluchtversuch auch bekommen. Das sollte dir klar sein. Robert mag keinen Ungehorsam. Ich denke Kranich hat die erste Rate dafür bezahlt und du bekommst den Rest. Ich freu mich schon drauf.“ lachte Kai. Semir erreichte den Rastplatz. Die Prozedur, die er bereits von dem Parkplatz in Holland kannte wiederholte sich. Die Hände wurden auf dem Rücken zusammengezurrt und anschließend musste Semir sich auf die Rückbank legen. Dann geschah das Gleiche mit den Beinen. Zum Schluss wurden die Augen verbunden.

    Robert Schwarz beendete das Gespräch. Volker sah ihn erwartungsvoll an. „Und… hat er es versucht?“ wollte er wissen. Robert nickte. „Ja… er hat. Ich habe es nicht anders erwartet. Er hat sich gefesselt wie er war aus dem Kofferraum fallen lassen und wollte sich wegrollen. Kai hat ihn natürlich aufhalten können. Du weißt was das bedeutet… Viel Spaß. Aber lass noch was von ihm übrig. Er darf in einer Stunde mit Gerkhan reden und ihm sagen, dass alles was er versucht zu Kranichs Lasten geht. Du wirst sehen… er wird mir aus der Hand fressen. Genau wie Kranich wenn Gerkhan dran ist…“ lachte Robert. Volker stand auf und streckte sich. „Dann werde ich mir Herrn Kranich mal zu Brust nehmen. Er dürfte die letzte Folter ja überstanden haben.“ grinste er und verschwand in den Keller. Er sah wie Kranich auf seiner Matratze lag. „Hey… geschlafen wird später! Wir haben noch was zu erledigen…“ grinste er und betrat die Zelle. Tom Kranich stand langsam auf und zog sich in die Ecke zurück. „Na… keine Angst. Ich habe eben erfahren, dass dein Freund versucht hat zu fliehen. Du weißt doch was das bedeutet oder? Ich meine für dich…“ grinste der Mann und packte Tom an den Armen. Er zerrte einen auf den Rücken und drückte ihn hoch. Tom trat aus, doch er traf nicht. Mit schmerzverzerrtem Gesicht wurde er zu einer der Folterinstrumente gebracht. Auch Robert Schwarz kam. „Gut… dann werden wir mal anfangen. Vier Schläge reichen… Mach ihn fest!“ befahl er. Volker legte Eisenschellen um Toms Handgelenke und zerrte kurz darauf an der Kette. Er zog so lange bis Tom mit nach oben gestreckten Armen vor ihm stand. Robert zog die Gerte hervor und stellte sich vor Tom hin. „Na… kennst du sie noch?“ höhnte er und reichte die Gerte an Volker weiter. „Vier Schläge….!“ erinnerte er seinen Folterknecht. Volker nickte und holte aus. Toms Schrei hallte ungehört in den alten Gemäuern.

    Für Semir endete die Fahrt nach fast viereinhalb Stunden im Kofferraum. Er war völlig verschwitzt als die Klappe sich öffnete. „So… wir sind da….“ grinste Kai Völker ihn an und löste die Fesseln. Semir stöhnte auf als der Blutfluss wieder einsetzte. Kai zerrte ihn aus dem Kofferraum und stellte ihn auf die Beine. Erst klappte Semir zusammen. Zu lange war er gefesselt gewesen. „Hey… schwach auf den Beinen oder was? Bleib gefälligst stehen!“ fauchte Kai ihn an und schlug mit der Flachen Hand zu. Semir spürte wie die Lippe erneut aufplatzte. Auch die Fesseln an den Händen fielen. Langsam zog Semir sich das Klebeband vom Mund. Er rieb sich die Handgelenke. „Du wirst hier stehen bleiben, klar? Du wirst dich nicht vom Fleck weg rühren.“ befahl Kai. Semir nickte und nahm die Flasche mit Wasser, die Kai ihm hinhielt entgegen. Er trank gierig. Der Platz auf dem sie hier waren deutete nichts an. Keinen Hinweis wo es war, doch Semir war klar, dass es wohl der Treffpunkt war. „Setz dich!“ befahl Kai und drückte Semir neben dem Wagen zu Boden. Semir ließ sich nieder. „Was nun?“ wollte er wissen. „Wir warten und dann werden wir zurück fahren. Wenn du brav bist, brauchst du nicht einmal mehr in den Kofferraum.“ grinste Kai ihn an. Es vergingen zwei Stunden bis ein weiterer Wagen auf den Platz gefahren kam. Semir wollte aufstehen, als Kai die Waffe auf ihn richtete. „Du bleibst sitzen!“ kam der Befehl. Semir nickte kurz. Der Wagen hielt direkt hinter dem von Kai. Es stiegen drei Männer aus. Einer von ihnen sah Semir an und dann Kai. „Wer ist das?“ wollte er wissen. „Mein Fahrer.“ gab Kai von sich. „Warum sitzt er dann am Boden und nicht am Steuer?“ kam die nächste Frage. „Hast du den Stoff?“ wollte Kai im Gegenzug wissen. Der Mann nickte und ließ von seinen Helfern zwei Taschen auf den Boden stellen. Semir sah mit gemischten Gefühlen zu. „Also … warum sitzt er da?“ harkte der Besucher nach. „Er ist ein Bulle. Und lammfromm. Der „Wolf“ hat seinen Partner und er macht was ich will. So kommen wir entspannt und vor allem unkontrolliert über die Grenze.“ lachte Kai. Der Mann kam zu Semir und hockte sich vor ihn hin. „Na das ist doch mal was. Ein ganz braver Bulle der uns hilft…“ lachte er und erhob sich wieder. Semir sah ihn nur an. Plötzlich holte der Mann mit dem Fuß aus und trat Semir in die Seite. Dieser schrie auf. „Lass ihn! Ich brauche ihn noch. „ kam von Kai. „Schade… ich hätte ihn auch als Geschenk genommen. Aber gut… Wo ist das Geld?“ wollte der Mann wissen. Kai reichte ihm zwei Koffer. Anschließend fuhr der Wagen wieder los. Kai verstaute die Taschen im Kofferraum und kam zu Semir. „So… den ersten Teil der Rückreise wirst du auf dem Rücksitz verbringen. Liegend. Augen verbunden und natürlich gefesselt. Solltest du versuchen, die anderen Autofahrer aufmerksam zu machen bekommst du die Kugel, klar?“ fauchte Kai ihn an. Semir nickte und ließ sich widerstandslos fesseln. Wieder waren es Kabelbinder die sich um seine Gelenke schnürten, aber wenigstens war es nicht mehr der Kofferraum.

    na ich poste auch doppelt.... tja... der Ben und die Frauen. Aber nur keine Angst Schwärmereien von Schülerinnen sind nicht nicht so wild und verlaufen sich. Also im normalen Leben... Nur das hier ist eine Story von Chris... und da geht das nicht mit normalen Dingen zu.... Also weiterschreiben... :D;)

    Tom sah dem Wagen nach als er abfuhr. „So und wir haben auch noch ein Hühnchen zu rupfen.“ ertönte es hinter ihm. Tom drehte sich um als Robert die Waffe sinken ließ. Volker stand dort in der Sonne. Immer noch prangte das Pflaster auf der Nase. „Ich habe sie dir nicht vergessen und wo dein Freund unterwegs ist, möchte ich auch nicht, dass du dich langweilst... also komm...“ befahl er und zerrte Tom mit. „Übertreib es nicht!“ rief Robert Schwarz ihnen lachend nach. Tom wurde von Volker in den Keller gebracht. Er wurde von ihm an die Streckbank gestoßen. Tom sah ihn erschrocken an. „Ich bin groß genug...“ gab er mit Galgenhumor von sich. „Ja ich weiß... und deshalb ziehe ich dich in die Breite... Du wirst sehen... es wird für mich ein riesiger Spaß sein.“ grinste Volker ihn an. und stieß ihn auf den Balken. Tom wollte sich nicht einfach festbinden lassen und wehrte sich. Doch Volker machte kurzen Prozess. Er schlug Tom nieder und packte ihn benommen wie er war auf den Tisch des Folterinstrumentes. Als Tom wieder klar war, war er an den Streben festgebunden. Langsam setzte sich die Maschine in Bewegung und ging auseinander. Es dauerte eine halbe Stunde bis Tom frei in der Luft schwebte. Nur von den Riemen gehalten, die sich an seinen Gelenken befanden. Tom spürte den Zug und versuchte sich zu befreien. Er zappelte wie ein Fisch im Netz um irgendwie los zu kommen. Doch alles Zappeln half nicht. Der Zug wurde immer schlimmer. Tom hatte das Gefühl, dass seine Arme ausgekugelt... nein regelrecht ausgerissen wurden. Er schrie laut durch den Raum und fing an zu flehen, dass Volker aufhören sollte. Doch der Mann war eiskalt. Irgendwann verlor Tom das Bewusstsein. Er kam nach mehr als einer Stunde wieder zu sich. Auf der Matratze liegend war er zu keiner Bewegung fähig. Alles schmerzte. Am Handgelenk hatten sich Schürfwunden gebildet, die von der Fesselung stammten. Tom blieb einfach liegen. Er dachte an Volker und schwor sich, sich für diese Qual zu rächen. Zu diesem Zeitpunkt konnte er noch nicht ahnen, dass es noch viel schlimmer kommen sollte.

    Semir bekam kaum noch Luft. Er schwitzte und scheinbar schien sich sein Wunsch nach keinem Stau nicht zu erfüllen. Wäre ja auch zu schön gewesen. Er versuchte sich bemerkbar zu machen. Doch scheinbar hörte niemand seine Klopfgeräusche oder bemerkten das der Wagen wackelte. Er spürte wie der Wagen weiter fuhr. Jetzt ging es recht zügig. War der Stau vorbei? Semir schloss die Augen, als der Schweiß beißend in den Augen brannte. Der Wagen bremste ab und blieb dann stehen. Semir spannte sich. Der Kofferraumdeckel sprang auf. Kai sah ihn an. „Ich sagte doch, du sollst dich ruhig verhalten!“ fauchte er ihn an. „mmmmmhhhhh….“ machte Semir. Kai lachte leise. „Du hast wohl Durst was?“ fragte er. Semir nickte. Es war zwar nicht kühl draußen aber kühler als im Kofferraum und beim öffnen kam ein Luftzug herein, der einfach nur gut tat. Kai nickte. „Also gut… du bekommst was…“ stöhnte er und ging nach vor. Er hatte Semir nicht losgebunden. Dennoch gab er nicht auf. Semir hievte sich mit aller Kraft aus dem Wagen und ließ sich einfach zu Boden fallen. Er wollte sich wegrollen lassen und dann versuchen die Fesseln loszuwerden. Doch Kai schien damit gerechnet zu haben, denn er war schneller zurück als Semir dachte. „Na…Na… wollen wir uns selbstständig machen?“ höhnte er und zog Semir auf die Beine. „Wir sind noch nicht am Ziel… rein ins Körbchen!“ lachte er und packte Semir einfach wieder in den Kofferraum. Er öffnete eine Flasche mit Wasser und löste das Klebeband von Semirs Mund. „Hier… trinken!“ befahl er. Semir ließ es sich nicht zweimal sagen. „Lassen Sie mich vorn mitfahren…bitte…“ flehte er. Kai sah ihn an. „Ist ziemlich warm was. Nein… mir ist es zu gefährlich… du wirst hier hinten drin liegen, bis wir dort sind, wo wir hin müssen. Aber dem „Wolf“ wird es interessieren, dass du versucht hast auszubrechen. Der arme Tom Kranich…“ lächelte Kai und presste das Klebeband wieder auf Semirs Mund. Die Klappe fiel wieder ins Schloss. Dunkelheit umgab Semir. Er schloss die Augen und hoffte nur bald am Ziel zu sein.

    Auch Semir und Tom versuchten eine möglichst bequeme Stelle zu finden um etwas zu schlafen. Doch die Zellen boten nichts außer diesem nassen modrigen Steinboden. Semir fing an Krach zu machen um Schwarz auf den Plan zu rufen. Es gelang tatsächlich. „Was willst du?!“ fauchte er Semir wütend an. „Wenn Sie wollen, dass ich morgen ausgeschlafen bin, dann fordere ich wenigstens eine Matratze zum schlafen...!“ sagte er bestimmt. Robert sah ihn zunächst sprachlos an. Dann nickte er. „Gut... ihr bekommt jeder eine Matratze...“ kam von ihm etwas überrascht. Nur wenige Minuten später kam tatsächlich für jeden eine Matratze, aber damit gab Schwarz sich natürlich nicht zufrieden. Er war erzürnt über die Dreistigkeit, die Semir an den Tag legte und wollte ihn zur Raison ziehen. So betrat er mit Kai zusammen die Zelle in der Semir untergebracht war und baute sich vor ihm auf. Semir versuchte sich in die Ecke zu drängen um wenigstens den Rücken frei zu halten. „Du hast immer noch eine ziemlich große Klappe und das gefällt mir überhaupt nicht...“ gab Robert bekannt und schlug Semir die Faust in den Magen. Mit einem Stöhnen ging Semir in die Knie. „LASSEN SIE IHN!!“ schrie Tom laut. „Halt deine Klappe... oder ich komme zu dir rein!“ drohte Volker, der nun auch den Keller betrat. „Weißt du... Gerkhan... eigentlich achte ich Männer mit Mut. Aber bei dir ist es irgendwie nicht angebracht. Solltest du noch eine Forderung stellen, dann werde ich mich sehr intensiv mit dir beschäftigen ist das klar?“ fauchte Schwarz Semir an. Dieser sah ihn an und versuchte sein Angst zu verbergen. Er nickte nur. „Sehr schön und nun schlaf. Noch einen Ton und ich stelle dich für immer ruhig...“ warnte Schwarz. Alle Drei verließen den Keller. „Semir?“ rief Tom leise. „Ja... ich bin okay...“ gab Semir von sich und ließ sich langsam auf die Matratze nieder. Er atmete tief ein. „Wir sollten uns so langsam mal überlegen, wie wir hier wieder rauskommen...“ schlug Tom vor. Semir nickte. „Da denke ich schon seit der ersten Stunde hier dran. Die Chefin hat mit Sicherheit schon alles in Bewegung gesetzt um uns zu finden. Schwarz wird uns nie gehen lassen. Er hat vermutlich etwas ziemlich Mieses mit uns vor.“ kam von Semir. „Morgen wirst du versuchen dem Zoll etwas zuzustecken. Eine Nachricht oder irgendwas... du wirst sicher unterschreiben müssen....“ meinte Tom. Semir lachte leise. „Klar doch... die sind ganz wild auf Unterschriften. Ich versuche es...“ versprach Semir. Er spürte nun auch die Müdigkeit. „Tom.... lass uns versuchen zu schlafen. Das Grübeln bringt eh nichts...“ meinte er und schloss die Augen. „Also gut... versuchen wir es...“ stimmte Tom ein.

    Der Morgen kam schnell. Robert Schwarz und Kai gingen mit Tabletts in den Keller zu den Gefangenen. Beide waren wach und sahen ihn an. „Sie sind scheinbar keine Langschläfer... nun heute ist es sogar sehr gut. So Gerkhan.... Nach dem Essen wirst du mit Kai losfahren. Ich warne dich... sollte ich erfahren, dass du quer schießt, dann wird Kranich ein ganz tolles Konzert geben. Und du kannst zuhören. Hast du mich verstanden?“ kam warnend die Frage von Schwarz. Semir nickte nur. „Sehr schön.... du hast fünf Minuten zum essen.“ befahl Schwarz und reichte Semir sein Frühstück. Auch Tom bekam sein Frühstück. Tatsächlich ging es zehn Minuten später los Robert Schwarz warf Semir ein T-Shirt hin. „Anziehen!“ befahl er. Semir tat was er verlangte. „darf ich noch zur Toilette?“ fragte Semir leise. Kai nickte und brachte ihn zur Toilette. Nach einigem Drängen ging es dann zum Auto. Als Semir einsteigen wollte hielt Kai ihn fest. „Du wirst im Kofferraum mitfahren. Ich möchte doch nicht, dass du siehst wohin es genau geht.“ grinste Kai ihn an. Semir sah ihn nur an. „Das ist ja wohl ein Witz oder?“ wagte er zu fragen. „Nein... ist es nicht. Hände auf den Rücken!“ befahl Schwarz der nun mit Tom raus kam. Er presste Tom die Waffe unters Kinn. „Mach was er sagt, oder er lebt nicht mehr...“ kam nun von Kai. Semir sah Hilfe suchend zu Tom. Doch auch er konnte nichts machen. Semir blieb nichts anderes übrig, als zu tun, was Schwarz befahl. Er legte die Hände auf den Rücken und spürte wie Kai ihm Kabelbinder um die Gelenke zog. Dabei ging er nicht gerade sanft um und Semir stöhnte auf, als die Bänder sich eng an die Gelenke legten. Dann wurde Semir in den Kofferraum gezwängt. Seine Beine wurden ebenfalls mit Kabelbinder zusammengezurrt. Semir schrie auf, als das Plastik in seine Haut schnitt. „Schnauze!“ blaffte Kai ihn an und presste ein Stück Klebeband auf seinen Mund. Nur kurz darauf wurde es dunkel um Semir herum. „Wird ja eine sehr bequeme Fahrt werden..“ dachte er sich nur. Doch er konnte nichts dagegen tun. Mit einem rucken kündigte sich die beginnende Fahrt an. Schnell wurde es sehr warm in dem Kofferraum und Semir betete, dass es kein Stau gab. Dieser Sommer schien sehr heiß zu werden. Jetzt war Juni und die Sonne schien auf Hochtouren zu laufen. 30 ° C war keine Seltenheit. Semir konnte sich ausmalen wie er aussehen würde, wenn sie in einen Stau gerieten und er hier vielleicht zwei oder gar drei Stunden ausharren musste. Er konnte sich nicht selbst befreien und versuchte es auch gar nicht erst. Und obwohl er nur wenige Minuten hier drin lag, war die Luft zum schneiden dick.

    Weiter gehts!!

    Robert Schwarz war zufrieden. Er hatte Gerkhan soweit. „Also gut...Kai... du wirst morgen mit ihm nach Venlo fahren. Unser Lieferant weiß Bescheid, dass du einen besonderen Gast mitbringst und freut sich auch schon darauf. Du musst gegen zehn dort sein. Pack ihn in den Kofferraum. Natürlich gut verschnürt. Kurz vor dem Ziel holst du ihn raus und lässt ihn sich erholen... so kommt er nicht auf dumme Gedanken. Aber ich denke die sind ihm eh vergangen, wenn er Kranich vor Augen hat.“ lachte Robert. Kai nickte. „Was mache ich wenn wir einladen? Soll er mithelfen, oder was?“ wollte er wissen. Robert schüttelte den Kopf. „Nein... verschnüre ihn gut und pack ihn wieder in den Kofferraum und hol ihn kurz vor der Grenze raus. Das hat den Vorteil, dass er nicht genau weiß wo er in Venlo war. Pass nur auf, dass er nicht schreit und um Hilfe ruft. Das könnten die Leute nicht gut finden.“ schlug Robert vor. Wieder kam ein nicken und dann fing Kai an breit zu grinsen. „Darf ich ihn richtig fest binden?“ fragte er. Robert zuckte die Schultern. „Wie du es machst ist mir egal. Die nächste Tour wird dann eh von Kranich gemacht werden. Anschließend haben wir so viel Stoff, dass wir die Beiden nicht mehr brauchen. Dann kommt meine Rache für die verlorenen Jahre und die wird sehr schmerzvoll für die Beiden.“ kündigte Robert genüsslich an. „Dann werde ich mal alles vorbereiten für den großen Tag von Semir Gerkhan. Was machst du mit Kranich?“ wollte Kai wissen. „Oh... darum wird sich Volker kümmern. Er freut sich schon drauf. Ich muss allerdings aufpassen, dass es nicht all zu schlimm wird, weil wir ihn ja noch brauchen.“ kam ziemlich gleichgültig von Robert. Der Tag endete gegen Mitternacht.
    „Chefin... es gibt gut achtundvierzig halbwegs verfallene oder gesperrte Klosteranlagen und Burgen in ganz NRW. Wir müssen alle abfahren. Bisher waren die, die wir durchsucht haben, ja nicht gerade von Erfolg gekrönt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie in eine von diesen Ruinen hausen. Wer weiß... vielleicht sind die Beiden auch schon tot...“ kam von Andrea. Ihre Stimme veränderte sich. Sorge und Angst kamen deutlich hervor. Anna sah sie an. „Andrea... wir dürfen nicht aufgeben. Bitte helfen Sie mir und versuchen Sie einen klaren Kopf zu bekommen. Wir werden die Beiden finden. Ich verspreche es Ihnen. Und nun.... werden wir frühstücken. Wir brauchen Kraft und die gibt es eben nur durch Essen.“ Mit diesen Worten zog Anna ihre ziemlich übermüdete Sekretärin vom Schreibtisch. „Wann haben Sie eigentlich das letzte Mal geschlafen, Andrea?“ wollte Anna wissen. Andrea sah auf die Uhr. „Vor gut 48 Stunden. Ich bin nicht müde... ich will die Beiden finden...“ gab Andrea von sich. Anna nickte. „Das wollen wir alle. Aber Sie werden sich nach dem Frühstück hinlegen und schlafen. Das ist eine dienstliche Anweisung und die wird ausgeführt!“ befahl Anna. Andrea sah sie an und lächelte. Sie mochte Anna Engelhardt. Sie war menschlich und ließ nicht so den Chef heraushängen. „Aber nur, wenn Sie mir Gesellschaft leisten. Sie sind genauso lange wach.“ Widersprach sie. Anna nickte. „Das ist ein Argument. Also gut... Herberger und Bonrath können ja schon mal anfangen, die Ruinen abzuklappern. Wir geben ihnen, Düsseldorf, Köln und Oberhausen. Da sind sie erst einmal beschäftigt. Anschließend legen wir beide uns für zwei... nein... drei Stunden aufs Ohr.“ Nickte Anna ergeben. Sie spürte den Schlafentzug bereits stark. Nachdem sie Dieter und Hotte die Aufgaben übertragen hatte ging sie mit Andrea in den Bereitschaftsraum und legte sich hin. Schnell waren beide Frauen in einen tiefen Schlaf versunken.

    That's easy. Tayfun and Semir were friends as teenagers and have stolen cars and other offenses. When they were arrested by the police were Semir had to decide. Either he goes to jail or he is on the side of the law. And he has decided against Tayfun.

    It is angry at Tayfun Semir.

    An ypur second Question:

    A church storming for ethical reasons is not allowed. Therefore hesitates Semir. Ben seemed to be pretty regardless.

    Geht heute mal etwas rühter weiter.... Viel Spass beim Lesen...

    Semir saß einfach nur in seiner Ecke. Er konnte vor Hunger in der vergangenen Nacht nicht schlafen. Ständig knurrte sein Magen. Ob Tom genau so einen Hunger hatte? Was war mit ihm? Semir spürte wie sein Rücken brannte. Die Striemen waren sicher deutlich zu sehen. Die Tür ging auf. „Na… gut geschlafen?“ höhnte Robert ihn. „Klar doch… wie im siebten Himmel…“ knurrte Semir zurück. „Gerkhan… Sie lernen wohl nie dazu…. Aber gut… da gleich gefahren wird, musst du natürlich was essen. Also aufstehen und mitkommen!“ befahl Robert. Semir stand langsam auf. „Da lang!“ kam der nächste Befehl. Robert wies nach links. Semir nickte und ging vor ihm her. Sonderbarer Weise ging dieser Weg nicht ins Freie, sonder so schien es tiefer in dieses Gemäuer. Als der Weg endete sah Semir auf mittelalterliche Folterinstrumente. Ihm fröstelte und er drehte sich zu Robert um. „Was nun?“ fragte er heiser. Der „Wolf“ lachte. „Du hast Angst… sehr gut. Such dir ein Plätzchen aus.“ befahl er und sofort verschwand das Grinsen aus seinem Gesicht. „Ich verstehe nicht…“ gab Semir leise zu. „Du darfst dir den Platz aussuchen. Tust du es nicht, werde ich es tun… Also…?“ fragte Robert höhnisch. „Sie sind wahnsinnig….“ stieß Semir aus. „Ach meinst du wirklich? Nun gut… ich werde dir beweisen, dass ich genial bin… nicht wahnsinnig. Und damit du es begreifst, dass es nicht gut ist wenn du dich weigerst werde ich dir zeigen, was passiert, wenn du nicht tust was ich dir sage. Geh in die Zelle dort!“ befahl der „Wolf“. Semir tat es. Er ging langsam in die dunkle Zelle, die nur eine Gittertür hatte. Kein Fenster. Der Geruch war extrem modrig. Es roch faulig. Der „Wolf“ zog das Gitter zu und legte ein Schloss an. Semir kam ans Gitter und sah ihn an. „Sie werden mich nicht dazu bekommen, dass ich etwas für Sie mache. Lieber sterbe ich…“ fauchte Semir ihn an. Robert lachte. „Ja… ich weiß. Und von daher kenne ich ein Mittel, dass dich mehr verletzt ohne dich zu berühren.“ grinste er. Wie auf Befehl wurde Tom in den Kerker gestoßen. „TOM!!“ stieß Semir aus. „Macht ihn auf der Streckbank fest… Wir werden Kranich etwas in die Breite ziehen…“ lachte der „Wolf“ höhnisch.

    Tom wehrte sich gegen Kai Völker und Volker Weißberger. Doch die Beiden hielten ihn eisern fest und zwängten ihn auf die Streckbank. Der Wolf half mit, ihn darauf festzubinden. Als Tom so lag, wie er sich das vorgestellt hatte, sah er zu Semir. „Nun? Wie ist es…. Nicht doch Lust bekommen für mich zu arbeiten?“ lachte der Mann. Semir sagte nichts. Der „Wolf“ hob die Hand und Kai Völker drehte an den Rädern. Natürlich sah Semir sofort wie sich die Seile die an Toms Gelenken gebunden waren sich spannten. Dennoch sagte er nichts. Er hoffte, dass Robert von selbst aufhörte. Doch dem schien nicht so. Tom streckte sich bereits. Er sah Semir verzweifelt an. Nur wenig später stieß Tom einen markerschütternden Schrei aus. Semir hielt sich die Ohren zu. Tom sah ihn an und schüttelte den Kopf. Sollte es heißen, dass Semir sich nicht erpressen lassen sollte? Sollte es heißen… hilf mir! Tu was der Kerl sagt? „Okay!!! Hören Sie auf!“ schrie Semir Robert an. „Du wirst tun, was ich sage?“ fragte Robert nach. Semir nickte. „Also gut… Kai… erlöse unseren Freund Kranich doch bitte…“ grinste Robert zufrieden und sah Semir höhnisch an. „Ich sagte doch gleich dass ich gewinne…“ kam recht zufrieden von ihm. Semir sah ihn nur verächtlich an. „Was wollen Sie?“ fragte er gepresst und sah zu Tom. „Nun ganz einfach. Du wirst mit Kai gemeinsam Drogen holen. Aus Venlo. Du wirst an der Grenze deinen Ausweis zücken und mir meinen Stoff bringen. Jede Verzögerung wird Kranich merken. Vielleicht wird er breiter, vielleicht länger… oder vielleicht verliert er seine Finger. Es kommt ganz darauf an.“ erklärte Robert seinen perfiden Plan. Semir nickte resigniert. Er musste es einfach tun. „Sehr gut… bis morgen dürft ihr beide hier unten bleiben. Jeder bekommt seine Zelle und natürlich bekommt ihr was zu essen. Kai! Gib beiden eine ordentliche Portion..“ befahl Robert. Kai verschwand und kam kurz darauf mit Essen zurück. Er gab Semir und Tom etwas zu trinken und verschwand wieder. Die Beiden waren allein. „Semir… das hättest du nicht tun dürfen..“ kam leise von Tom. „Was dann? Hätte ich zusehen sollen, wie er dich in die Breite zieht? Wie es dich zerreißt?“ fragte Semir bitter.

    Ich hoffe ihr habt alle schon gefrühstückt.... :rolleyes:

    Semir hockte in seinem Raum und wartete. Er spürte den Hunger und auch den Durst. Was hatte dieser Mistkerl nur vor. Er versuchte seine Hände zu bewegen. Sie waren durch die Fesselung angeschwollen. Robert Schwarz schien sich regelrecht darin verliebt zu haben, ihn zu quälen. Er bekam kein Essen. Es dauerte eine ziemlich lange Zeit, bis jemand kam. „Na geht es dir gut?“ fragte Weißberger mit der Stimme von Tom. Semir sah ihn nur verächtlich an, sagte aber nichts. Doch scheinbar wollte Weißberger von ihm eine Antwort. Er kam auf ihn zu und holte mit dem Fuß aus. Der Fuß landete in Semirs Rippen und dieser stöhnte auf. „Wie es dir geht, will ich wissen!“ fauchte Weißberger nun mit seiner normalen Stimme. „Ich habe Hunger und Durst!“ gab Semir gepresst zurück. „Ja sicher hast du das... aber der „Wolf“ hat mir gesagt, dass du nichts bekommst. Du hast eine zu große Klappe. Aber ich habe da was ganz besonderes für dich.“ grinste Weißberger böse. Semir sah ihn an. Weißberger nahm eine kleine Schachtel aus der Tasche und öffnete sie. „Das ist Isolde.... sie hat mir in der Zelle Gesellschaft geleistet. Und Isolde hat ein paar Kinderchen. Die sind mir aber viel zu viele. Von daher kannst du dich glücklich schätzen und darfst die Kinder von Isolde essen...“ grinste er und zog einige Kakerlaken aus der Schachtel. Angewidert drehte Semir sich weg. „Na was denn? Sind sie dir nicht schmackhaft genug?“ lachte Weißberger und hielt eines der zappelnden Tiere vor Semirs Gesicht. Semir presste die Lippen aufeinander. Er traute Weißberger ungesehen zu, dass er ihn eines dieser Krabbeltiere in den Mund pressen würde, wenn die Chance dazu besteht. „Tja... Isolde.... der Mann will deine Kinder nicht essen...“ tadelte Weißberger Semir und schüttelte den Kopf. „Was meinst du... wollen wir ihn zwingen?“ wollte der Mann höhnisch von dem Tier wissen. „Was? Nun ja... ich denke es ist ein sehr großer Spaß.“ lachte Weißberger. Semir sah es mit sehr gemischten Gefühlen. „Aber du hast Recht... deine Kinder sind viel zu schade für ihn.“ grinste Weißberger und packte die Tiere wieder ein. „Tja... mein Lieber, dann wirst du wohl hungern müssen. Aber keine Sorge... morgen ist ja auch noch ein Tag.“ Weißberger erhob sich und verließ den Raum. Semir sah ihm nach und schüttelte sich. Sein Atem ging ziemlich heftig. Er spürte Übelkeit in sich aufkommen, was sicher nicht nur mit dem Hunger zu tun hatte.

    Der nächste Morgen kam schneller als man es sich wünschen könnte. Gegen sieben war Anna bereits im Büro. „Andrea? Wir müssen doch irgendwas haben. Irgendwas wo die Beiden sein können. Haben Sie die Kloster und Burgen durch?“ fragte sie stöhnend. Andrea sah sie müde an. „Ich bin immer noch dabei. Aber bisher ist alles negativ. Viele der Klöster sind ja auch gar nicht mehr im Betrieb und...“ erklärte sie. Anna nickte. „Ich weiß... wir müssen an alles denken.“ sagte sie nur. Andrea rieb sich die Augen. „Ich brauche jetzt erst einmal einen Kaffee. Seit gestern mache ich nichts anderes als auf den Bildschirm zu starren.“ erklärte die Sekretärin. „Ich werde uns einen machen. Kommen Sie in die Küche und machen eine kurze Pause. Ich habe außerdem Brötchen mitgebracht.“ lächelte Anna sie an. Andrea ließ es sich nicht zweimal sagen. Während sie beim Frühstück saßen dachte Andrea nach. „Was haben Sie?“ wollte Anna wissen, als sie dies bemerkte. „Ich dachte gerade an Tom und Semir.... ob sie auch was zu essen bekommen?“ fragte Andrea. Anna sah sie an. „Ich hoffe es sehr. Andrea... wir werden beide finden. Und dann werden Sie sicher wieder mit Semir zusammen kommen.“ versprach Anna, doch bis dahin wusste sie nicht, wie sie dieses Versprechen einhalten sollte. „Was könnte der „Wolf“ mit ihnen vorhaben?“ harkte Andrea weiter nach. „Ich weiß es nicht. Ich hoffe nur, das sie beide noch leben.“ erklärte Anna. In ihrer Stimme war die Hoffnung sehr stark zu spüren.

    Nun bisher läuft lediglich der Vertrag bis 2010. Es ist üblicher Weise ein 2-jahres-Vertrag wie auch bei den Vorgängern. Ob er verlängert wird egal von welcher Seite ist noch nicht sicher. Aber so wie ich Tom kennen gelernt habe, hat er Spaß am Dreh und ich denke er würde sicher gern verlängern. Hier heißt es einfach nur abwarten bis die Verhandlungen beginnen.

    Und da auch die Agentur von Tom nicht in die Zukunft sehen kann, steht halt in der Vita bis 2010. Aber deshalb sollte man keine Pferde scheu machen.

    Leute... es ist sicherlich nicht einfach ein Computerspiel herzustellen.

    Also bitte habt Geduld. Wenn es tatsächlich im November auf dem Markt kommt dann freut euch doch einfach über diese Tatsache. Man kann nicht einfach mal Bilder veröffentlichen.

    Ich denke mal wenn es Neuigkeiten gibt, die veröffentlicht werden dürfen werden die Fans hier zeitig darüber informiert. Bis dahin Füße stillhalten und abwarten. Posts wie "keine Neuigkeiten?" oder ähnliches könnt ihr euch bitte sparen.

    LG

    Also sowas... jetzt musste ich heute auch noch länger arbeiten :D

    Anna kam völlig fertig in der PAST an. Andrea sah sie an. „Haben Sie einen Hinweis erhalten?“ wollte sie sofort wissen. „Wie man es nimmt. Ich hoffe sehr. Der Vater von Kai Völker hat mir erzählt, dass sie früher in Kloster und Burgen gefahren sind. Vielleicht sind sie dort irgendwo. Aber das Suchgebiet ist verdammt groß. Köln, Bonn, Düsseldorf…. Alles was in NRW zu finden ist. Es wird eine verdammt lange Nacht werden Andrea… helfen Sie mir?“ fragte Anna. „Ja sicher! Wenn es hilft Tom und Semir zu finden… bin ich dabei.“ Gab Andrea bekannt. „Sie können auch mit uns rechnen. Und wenn wir alle alten Gemäuer abfahren müssten…“ boten sich Dieter und Hotte an. Anna lächelte sanft. „danke… ich weiß dass wir sie finden können und auch werden. Also dann ran an die Arbeit.“ befahl Anna mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Sie war froh dass sie eine solche Mannschaft befehligen konnte. Hier stand jeder für jeden ein. Das sollte doch ausreichen um Semir und Tom zu finden. Sie mussten einfach…. Die PAST ohne die beiden größten Chaoten konnte nicht mehr so sein, wie sie war. Anna wollte sich nicht ausmalen, wie es sein könnte. Sie ging in die Küche und holte sich einen Kaffee. Andrea kam auch dazu. „Chefin… denken Sie wir werden sie finden?“ fragte sie ängstlich. „Sie haben Angst um Semir, nicht wahr?“ stellte Anna die Gegenfrage. Andrea lächelte und nickte. „Ich weiß… wir sind mal zusammen, mal auseinander… aber ich liebe ihn. Ich meine ich mag auch Tom… ich will einfach nur Beide wieder hier haben. Was wenn wir sie nicht finden, oder zu spät? Was wenn dieser Mistkerl sie längst getötet hat…?“ wollte Andrea wissen. Anna legte ihr die Hand auf die Schulter. „Nicht solche Gedanken, Andrea… wir werden sie finden.“ versprach Anna.

    Robert saß mit Kai und Volker im Wohnzimmer, welches er sich herrichten ließ. „Ist doch richtig gemütlich geworden…“ meinte Kai. „Ja…. Dafür hab ich ein Händchen. Was hast du mit den Beiden vor?“ wollte Volker wissen. „Nun… ich lasse sie schmoren. Was meinst du was die für Angst haben wegen Morgen. Ich werde sie warten lassen. Sie bekommen ihr Frühstück… 1 halbes Brötchen und ein Glas Wasser. Mehr nicht. Anschließend will ich Gerkhan hier sehen. Du Kai… machst die Folterkammer etwas zu Recht. Ich dachte so an die Streckbank. Du wirst Kranich darauf festmachen und die Seile anziehen. Ich werde mit Gerkhan dazu kommen. Er wird an die Wand festgemacht und darf zusehen, wie ich seinen Freund in die Länge ziehe. Das wird Beiden zeigen, dass ich nicht mit mir spielen lasse. Du wirst sehen spätestens in drei Tagen werden sie mir aus der Hand fressen. Schon allein weil jeder Angst um den Anderen hat. Ich liebe diese psychologische Seite…“ grinste Robert. Kai und Volker nickten. „Was machst du, wenn sie sich weigern?“ wollte Kai wissen. „Weigern? Das werden sie nicht. Bis sie zum Einsatz kommen, habe ich Beide klein.“ grinste Robert sehr zuversichtlich. „Lass uns noch mal in die Kammer gehen. Ich will mir die alten Geräte noch einmal ansehen, nicht dass sie morgen nicht funktionieren…“ meinte Robert und erhob sich. Zu Dritt gingen sie in den Raum, wo morgen der Wille von den Polizisten gebrochen werden sollten. Robert sah dass es hier zwei Zellen gab. „Was hältst du eigentlich davon, wenn wir die Beiden direkt hier unten einsperren. Die Geräte immer vor Augen und hin und wieder werden wir den einen oder den Anderen vornehmen…. Das wäre doch was. Derjenige den wir auslosen, wird die Geräte durchtesten und der Andere darf zusehen. Das wird eine Gaudi…. Sie werden beide schreien, der eine vor Schmerzen und der Andere vor Wut….“ lachte Robert. Ihm gefiel sein Plan immer mehr. Er überprüfte die Gittertüren des alten Verlieses. „Sie sind stabil…. Völlig ausreichend…“ meinte er anschließend. „Haben wir die Schlüssel noch oder müssen wir uns andere Schlösser besorgen?“ fragte er Kai. „Keine Schlüssel mehr. Diese Kammer wird ja auch schon seit einiger Zeit nicht mehr genutzt. Ich werde morgen zwei stabile Schlösser besorgen…“ versprach Kai. Robert nickte. Er ging durch die Reihe der Foltermaschinen. „Sieh dir das mal an… das ist ja sogar zum in die Breite ziehen. Was waren die Leute damals doch brutal….“ lachte er auf. „Ich finde diese hier besser… das Quetschen der Finger und Hände… oder auch Füße. Oder das hier einfach hängen lassen… Arme auf den Rücken, den Haken der Kette verbinden und dann nach oben ziehen… genial… Noch besser ist dieser Stuhl.... die Nägel in der Rückenlehne bohren sich langsam in den Körper, wenn man diesen mit der Mechanik dieser Maschine randrückt... die Schmerzen sind unermesslich....“ kam begeistert von Volker. Robert sah ihn an. „Sie werden sich bei dir sicher wohl fühlen. Ich sehe doch wie du es dir schon ausmalst… mit wem willst du anfangen?“ wollte er wissen. „Mit Kranich…. Ich habe ihm die gebrochene Nase noch nicht vergessen.“ grollte Volker. „Genehmigt…. Ich werde dann mit Gerkhan vorlieb nehmen. Mal sehen wer lauter schreit…“ meinte Robert nur.