Beiträge von Elvira

    „Wo sind sie?“, fragte er sofort. „Im alten Steinbruch. Nicht weit von hier. Ich nehme an, dass Luciano sich nun an Nico rächen wird. Er ist ein Verräter der Familie.“, erklärte Alessandro und wies auf das Handschuhfach. „Die hast du aber nicht von mir...“, ermahnte er seinen deutschen Kollegen. Ben sah hinein und nach die kleine Waffe an sich. Er überprüfte sie und nickte dann. „Alles klar...“, meinte er nur und sah auf die Straße. „Was ist mit deinem Kollegen?“ wollte Alessandro wissen. „Er wird es schaffen.... die Wunde setzt ihm zwar zu, aber er wird es schaffen...“, kam überzeugt von Ben. Nur wenig später waren sie am Steinbruch und parkten hinter einem der dort stehenden blau-weißen Polizeiwagen. „Commissario... wir haben das ganze Gelände abgeriegelt. Er ist irgendwo dort unten... hinter dem zweiten oder dritten Hügel.“, meinte der vor Ort stehend Sergente und sah dann Ben an. „Wollen sie beide alleine reingehen?“, fragte er dann. „Ja, das werden wir. Es ist sicherer so.“, meinte Alessandro und gab Ben eine Schutzweste. Dieser legte sie sofort an und stieg wieder in den Wagen. Alessandro setzte sich hinters Steuer und fuhr los.

    Luciano hielt den Wagen bei einer kleinen Hütte an und stieg aus. „Los... raus, du Schwein.“, schrie der Italiener und zog Nico brutal aus dem Wagen. Dann stieß er ihn auf die Hütte zu. „Stop... los, hinknien.“, fauchte der Italiener und richtete seine Waffe auf Nico. Dieser drehte sich um und sah die zornesroten Augen seines Cousins und die zittrige Hand an der Waffe. Sie schien verwundet zu sein. Doch Nico dachte nicht daran, es seinem Cousin so leicht zu machen. „Nein... du musst mich schon dazu zwingen.“, fauchte er und stellte sich mit sicheren Beinen ihm gegenüber. „Wie du willst.“, zischte Luciano und zielte mit der Waffe und schoss. Schreiend brach Nico zusammen und presste seine Hände auf seinen linken Oberschenkel. Der Schmerz war unerträglich, doch er durfte es nicht zeigen. Nein... Schwäche war das, was Luciano nur noch mehr stärken würde. Er kam auf Nico zu und stieß mit dem Fuß den Körper herum. „So... hast du noch etwas zu sagen, bevor ich dir das Licht auspuste?“, fragte er und sah ihn mit Hass in den Augen an.

    „Da... da sind sie.“, schrie Ben aus und sofort stieg Alessandro in die Eisen. Der Wagen schlidderte noch einige Meter im Kies entlang und kam dann zum Stehen. Sofort sprang Ben raus und lief den Hügel hinunter. „Luciano...“, schrie er aus und richtete die Waffe auf den Italiener. Dieser drehte sich schlagartig um. „Waffe weg.“, fauchte Ben und umklammerte fest den Griff. Doch Luciano zog Nico hoch und presste ihn als lebenden Schild vor sich. „Nimm du die Waffe runter, Bulle oder ich töte ihn...“, zischte Luciano. „Ben... schieß. Lass dich nicht verunsichern.“, bat Nico seinem Freund zurufend. Ben zögerte und gab so Luciano eine Möglichkeit auf ihn zu schießen, doch Nico ahnte, was er vorhatte. Er riss dessen Arm an sich und biss hinein. Schreiend ließ Luciano seinen Cousin los und legte auf ihn an. „Das wirst du...“, doch dann ein Schuss. Getroffen sank der Italiener zu Boden und kippte zur Seite. Nico hatte seine Augen aufgerissen, als er die Leiche seines toten Cousins sah. Ben kam auf ihn zu, kniete sich neben ihn und nahm ihn vorsichtig in die Arme. „Alles ist vorbei.“, meinte er nur und war ebenfalls erleichtert, dass nun alles vorbei war und sie bald wieder zurück nach Deutschland konnten. „Komm, ich bring dich ins Krankenhaus. Kannst du laufen?“, fragte er und sah Nico fest an. Dieser nickte und stand vorsichtig auf. Alessandro hielt die Wagentür auf und Ben hievte Nico auf den Rücksitz. Die Fahrt ging sofort mit Blaulicht ins Krankenhaus.

    06.05.2010 " unter Feinden"

    Die Autobahnpolizisten Chris und Semir platzen mit einer Routinekontrolle in eine LKA-Aktion. Der überprüfte Fahrer eröffnet plötzlich das Feuer auf die Beamten und flüchtet unerkannt. Chris und Semir stoßen bei ihren Ermittlungen auf die Scheinfirma eines Drogendealers und bringen dadurch eine verdeckte Ermittlerin in Lebensgefahr.

    Chris und Semir kontrollieren auf einem Autobahnrastplatz einen auffälligen Kleintransporter und stören dabei unwissentlich eine LKA-Observation. Als die Fahrer des Kleintransporters urplötzlich um sich schießen, ist das LKA gezwungen, einzugreifen. Die Situation eskaliert schlagartig. Im anschließenden Feuergefecht gelingt den Gangstern im Kleintransporter die Flucht. Auf der Autobahn entbrennt eine furiose Verfolgungsjagd, bei der die Gangster ein LKA-Fahrzeug nach dem anderen ausschalten. Als Chris und Semir den Transporter schließlich stellen, entwischt ihnen jedoch einer der Gangster. Die beiden anderen Komplizen liegen tot im Fahrzeug.

    In der Polizeiautobahnstation geraten die Autobahnermittler und Engelhardt mit LKA-Einsatzleiter Neumann aneinander. Neumann ist seit zwei Jahren hinter einem holländischen Drogendealer namens Sander Kalvus her und beabsichtigt nicht, die Autobahnpolizei in die Ermittlungen einzubeziehen.

    Chris und Semir recherchieren auf eigene Faust und es gelingt ihnen mit Hartmuts Hilfe, die Adresse einer ominösen Strohfirma Kalvus' zu ermitteln. Als Chris und Semir die attraktive Geschäftsführerin der Firma kennen lernen, staunt Chris nicht schlecht: Es handelt sich um Tanja Brand: eine verdeckte Ermittlerin und Ex-Kollegin von Chris, die jetzt für LKA-Leiter Neumann arbeitet und auf Sander Kalvus angesetzt ist. Die Begegnung zwischen Tanja und Chris ist extrem spannungsgeladen, denn Chris und Tanja hatten früher einmal etwas miteinander. Doch plötzlich stören Kalvus' Männer - Jäger und Frentzen - das Wiedersehen. Diese vermuten schon seit längerem, dass Tanja ein Spitzel ist und sehen sich angesichts der beiden Autobahnpolizisten in ihrem Verdacht bestätigt. Es gelingt Chris und Semir nur knapp, die Situation zu entschärfen: Sie behaupten korrupte Polizisten zu sein, die beschlagnahmte Drogen aus der Asservatenkammer der Polizei an Kalvus verkaufen wollen. Ein riskantes Spiel, denn Kalvus ist kein kleiner Fisch und sehr gefährlich.

    Dies ist die letzte Folge mit Gedeon Burkhard alias Chris Ritter

    Am 13.5. 2010 fällt Cobra 11 wegen des Feiertages aus....

    29.04.2010 "inkasso"

    Die Autobahnpolizisten Semir und Chris werden Zeuge einer brutalen Schlägerei, doch als sie den Schläger verhaften wollen, flüchtet dieser und verursacht auf der Autobahn eine Massenkarambolage, die ein Menschenleben kostet. Bei ihren Ermittlungen nach der Identität des Flüchtigen stoßen Chris und Semir jedoch auf eine Mauer des Schweigens.

    Semir und Chris werden auf einer Autobahnraststätte zufällig Zeuge, wie Karl Heinz Förster von Peer Hansen zusammengeschlagen wird. Als die Polizisten einschreiten, ergreift der Täter mit dem Wagen seines Opfers die Flucht. Doch trotz einer wilden Verfolgungsjagd mit anschließender Massenkarambolage kann der Flüchtige entkommen. Bei dem Crash auf der Autobahn kommt ein Mensch ums Leben. Semir und Chris setzen alles daran, den Flüchtigen ausfindig zu machen. Dazu befragen sie Karl Heinz Förster, der sich in Widersprüche verwickelt. Sie finden heraus, dass Förster pleite ist und bei dem Bauunternehmer Gerber hohe Schulden hat. Hat das etwas mit dem Vorfall auf der Autobahn zu tun?

    Peer Hansen, der auf der Autobahn unerkannt entkommen konnte, erscheint bei Eva Matuschek. Auch sie und ihr Mann sind nach einem Konkurs hoch bei Gerber verschuldet. Semir und Chris können die Matuscheks zwar als potenzielle Opfer des Geldeintreibers ermitteln, doch das Ehepaar will aus Angst nicht aussagen. Semir versucht, das Vertrauen von Eva Matuschek zu gewinnen. Als sich aber Frank Matuschek gegen Hansen wehrt, kommt es zur Katastrophe und Eva Matuschek fasst einen gefährlichen Plan.

    „Und Hartmut.. weißt du schon woher das Geld stammt?“ wollte Semir wissen. „Auch dir einen guten Morgen. Also erstens… ich bin gerade erst angefangen, aber ich habe schon ein Ergebnis… diese Geldscheine stammen aus einem Bankraub der vor ungefähr drei Monaten stattgefunden hatte. In Köln. Dabei wurde eine Frau getötet. Eine Gruppe von vier Mann überfiel die Bank und die Kunden wurden als Geiseln genommen. Allerdings dauerte es nicht lange und die Typen verschafften sich mit Hilfe der Geiseln einen Abzug. Sie entkamen. Die junge Frau die erschossen wurde hieß Jennifer Berger. Sie war Polizistin und hochschwanger…“ erklärte Hartmut. „Polizistin? Aber sie war nicht im Dienst oder?“ wollte Semir wissen. „Das findet ihr besser raus. Aber ich denke nicht… ihr Mann ist übrigens auch bei der Polizei. Manfred Berger…Kripo Köln…“ ging es bei Hartmut weiter. Semir und Ben nickten. „Dann sollten wir schnellstens herausfinden, wo Collins hier wohnte, denn er war ja bereits seit mehreren Tagen im Besitz des Wagens. Also muss er seine Adresse auch auf dem Papier eingetragen haben.“ murmelte Semir nachdenklich. „Susanne?“ grinste Ben ihn an. Er griff zum Telefon. Während dessen warf Semir einen Blick auf die Zeitung die Hartmut in der Hand hielt. „Ist die von heute?“ fragte er nach. „Ja…aber ich habe sie noch nicht gelesen…“ kam von Hartmut. Semir nahm ihn die Zeitung ab. „Tu ich mal schnell für dich…“ grinste er und sah auf die Titelseite. „Schönes Bild von dir übrigens…“ lachte Hartmut. Doch das Lachen verschwand sofort, als er sah was im Text stand. „Die verdrehen die Tatsachen…so wie immer… verdammt wer hat da wieder die Schnauze nicht halten können?“ brüllte Semir wütend. „Hartmut… die Zeitung ist konfisziert.“ erklärte er und steckte sie ein. „Aber ….das ist doch meine!!“ protestierte Hartmut. „Bekommst du wieder, versprochen…“ lächelte Semir und verschwand mit Ben. Nur wenig später saßen sie bei Kim Krüger im Büro. Semir zeigte ihr die Zeitung. „Verdammt… Das kann doch nicht wahr sein. Ich werde umgehend bei der Zeitung anrufen..“ erklärte sie sofort. „Das bringt nicht mehr viel. Die Presse wird sich das Maul über den Mörder im Polizeidienst zerreißen.“ knurrte Semir wütend.

    „Semir! Ben! Ich hab die Adresse von diesem Collins. Er wohnte in Köln…! Die Wohnung gehört einem gewissen Maik Meyer…ein Kleinkrimineller…“ erklärte Susanne als sie in ihr Büro gehen wollten. Sofort kamen Semir und Ben zu ihr. „Wo?“ fragte er. „In Weidenpesch… Lindener Feldweg….1“ gab Susanne weiter. „Gut… dann fahren wir sofort hin.“ nickte Semir. Nur wenig späte waren sie in der Wohnung die für Marvin Collins gemietet wurde. Es handelte sich um ein möbliertes Apartment auf Zeit. „Wissen Sie.. ich hab mir schon gedacht, dass der Mann was ausgefressen hatte… der hat mir die ganze Miete im Voraus bezahlt…wer macht so was den schon? Ich meine … es gibt Leute in diesem Haus, die gar keine Miete zahlen…“ regte sich die Vermieterin auf. „Ich kenne Vermieter denen das egal ist … und nicht darüber reden..“ erklärte Ben mit einem versteckten Hinweis, dass es ihm und Semir nicht im Geringsten interessierte. Die Frau begriff sofort was er meinte und schwieg empört. Dann schloss sie die Tür auf. „Danke…wir brauchen Sie jetzt nicht mehr..“ meinte Semir und schob die Frau sanft wieder durch die Tür auf den Flur. „Aber … Sie können doch nicht einfach so da rein gehen! Was wenn Sie etwas stehen und Herr Collins mich dafür verantwortlich macht?“ empörte sie sich. „Ganz sicher nicht! Wir sind von der Polizei und kein Einbrecherkommando…“ grinste Ben leicht. Semir sah ihn nur kopfschüttelnd an. Sie gingen durch die Wohnung. Semir rümpfte die Nase. „Oh man…“ stieß er. Überall lag Müll herum. Es war kaum ein Durchkommen.

    Ui endlich geht es heir auch mal weiter....wie spannend..das mit diesem Code...ist sehr alt...ich hab ihn früher auch benutzt...also als ich Kind war...wenn ich meinen geschwistern was sagen wollte, was meine Eltern nicht hören oder lesen sollten.....das machte echt Spass....die haben geglaubt wir üben Rechnen...lol

    Semir stand an der Tür und sah Ben an, als er raus kam. „Und?“ fragte er. „Sie macht sich Sorgen um dich. Semir.... warum redest du nicht mit der Psychologin und lässt bestätigen, dass du Dienstfähig bist. Dann reitet sie auch nicht darauf rum..“ versuchte Ben seinen Partner zu überreden. „Mache ich wenn der Fall erledigt ist.“ knurrte Semir wütend und wandte sich Susanne zu. „Und hast du schon was?“ fragte Semir sofort, als er am Schreibtisch stand. Susanne sah ihn an. „Du bist ganz schön ungeduldig…aber ja… der Schlüssel gehört zum Schließsystem am Köln-Bonner Flughafen. „Danke Susanne!“ kam von Ben und schon waren sie zum Flughafen unterwegs. Es dauerte eine knappe halbe Stunde bis sie am Flughafen waren. Die Schließfächer waren schnell gefunden und Semir ließ den Schlüssel im Schloss verschwinden. Er öffnete das Fach. Darin lag eine Reisetasche. „Gepäck?“ fragte Ben und zog die Tasche heraus. „Werden wir gleich sehen…“ knurrte Semir. Mit schnellen Handgriffen öffnete er die Tasche. „Whow…wenn das sein Taschengeld ist, dann hat er wohl einen verdammt tollen Job.“ Murmelte Semir und zog einen großen Bündel Geldscheine hervor. Ben griff ebenfalls hinein. „Das sind mindestens 30 Tausend, wenn nicht noch mehr. Aber damit haben wir auch eine Spur. Ich meine….wir müssten diese Geldscheine nur mal überprüfen lassen.“ Dachte er laut nach. Semir nickte. „Ja…Arbeit für Hartmut…oh… warte… es scheint nicht nur Geld in der Tasche zu sein….“ murmelte er als er herum wühlte. Seine Hand kam wieder zum Vorschein. Er hielt ein kurzläufiges Gewehr fest. „Das wird ja immer besser…“ meinte er. Ben nickte. „Dann sollten wir jetzt nur noch die Wohnung überprüfen. „Ja aber das erst morgen. Fahren wir nach Hause und legen uns etwas schlafen…“ empfahl Semir. Ben war einverstanden.

    Der nächste Tag brach an. Und während Semir und Ben bereits auf dem Weg zur KTU waren, holte Torben sich die Tageszeitung. Die Schlagzeile sprang ihn regelrecht an. „Polizist schießt auf wehrlosen Autofahrer“ prangte in großen Lettern auf dem Titelblatt. Daneben waren zwei Bilder und eines zeigte Collins. „Verdammt..“ fauchte er wütend und las den Text. „Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es bereits vor zwei Tagen zu einem tragischen Zwischenfall bei einer Routinekontrolle der Autobahnpolizei. Gestoppt wurde ein Wagen der mit so nach polizeilichen Angaben riskanten Fahrverhalten aufgefallen sei und anschließend von den Polizisten zum Stehen gebracht wurde. Dabei so ebenfalls ein Sprecher der Polizei kam es zu einem Missverständnis. Der Fahrer des Wagens hätte so nach Angaben von Hauptkommissar Semir G. eine Waffe gezogen und auf seinen Dienstpartner schießen wollen. Semir G, zog seinerseits die Waffe und forderte den Mann auf, sich zu ergeben. Als sich Marvin C, ein Gast aus England zu ihm umdrehte löste sich ein Schuss und traf ihn tödlich. Semir G besteht darauf dies aus Notwehr getan zu haben. Nach einer kurzen Untersuchung schienen auch die Vorgesetzten der Version von Semir G. zu glauben, was nicht weiter verwunderlich ist. Der andere Tatbeteiligte konnte sich letztendlich nicht mehr äußern, denn die Kugel traf ihn ins Herz. Es wird keine Verhandlung geben. Und uns würde interessieren, was Sie von dieser Polizeiaktion halten…. Rufen Sie uns an unter….“ las er in Gedanken. Verdammt….Collins war tot. Hoffentlich fand die Polizei nicht heraus, warum er in Deutschland war. Der Plan war fast verloren. Es gab nur noch einen Ausweg. Sie mussten früher zuschlagen. Bevor die Diamanten und Edelsteine im Tresor verschwanden. Dann eben mit Waffengewalt. Und Schuld daran wird die gesamte Bevölkerung der bösen Polizei geben müssen. Wenn dieser Semir G. Marvin nicht erschossen hätte, dann wäre es vermutlich ohne Tote ausgekommen, doch nun….

    Ich glaub du hast noch keine meiner storys gelesen, dann wüsstest du, dass ich das nieeeeeee mache........Elli kann das bestätigen! :D :D :D ^^ ^^

    lol Gitti...klar doch..Anne...kannst ganz beruhigt sein...sooooooo schlimm wie ich ist sie nicht...(noch nicht...) aber was nicht ist kann ja noch werden.. Derzeit bin ich glaub ich ungeschlagen..... Aber Gitti....du kannst mich ja einholen..... :D:D:D

    Andrea fuhr direkt nach dem Telefonat los. Sie hatte Angst um ihren Onkel, der knappe 60 war und am Abend zuvor ins Krankenhaus gebracht wurde. Schlaganfall war die Diagnose. Natürlich war Andreas Mutter völlig durch den Wind, hatte sie doch erst vor kurzem ihren Mann im Krankenhaus legen müssen, der sich beim Aufhängen einer Gardine einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen hatte. Nun lagen Vater und Onkel zusammen in einem Krankenhaus. Es erleichterte zwar die Situation aber es hieß trotzdem Stress pur. Sie kam am Nachmittag endlich an und hielt eine Weile ihre Mutter nur in den Armen. Margot weinte leise. „Ich bin völlig am Ende…“ sagte sie leise. „Sssscht…. Mama… wir kriegen das zusammen hin. Semir kann leider nicht kommen, er hat zu tun. Aber Aida und ich werden dich schon wieder aufbauen. Wie geht es Onkel Olaf?“ fragte Andrea. „Es geht ihn den Umständen entsprechend. Er ist derzeit im Tiefschlaf. Die Untersuchungen dauern noch an..“ erzählte Margot. „Das kann ich mir vorstellen. Wir werden sie unterstützen…. So und nun trinken wir einen Tee und machen es uns gemütlich. Hast du etwas geschlafen?“ fragte Andrea besorgt. Margot schüttelte den Kopf „Nein… ich konnte nicht.“ gab sie zu. „Also dann werde ich den Tee kochen und du legst dich etwas hin. Mama… ich werde dich wecken sobald ich etwas weiß. Versprochen…“ zärtlich streichelte Andrea das Gesicht ihrer Mutter. „Danke…. Mein Schatz… wecke mich bitte aber sofort….ja…“ bat Margot. Andrea versprach es. Während Margot sich auf die Couch legte, mache Andrea wie versprochen Tee.

    „Chefin….das mit dem Auto…also wir konnten wirklich nichts…“ fing Ben sofort an. Kim sah ihn an. „Darum geht es nicht. Ich habe eben eine Mail aus England bekommen. Dieser Collins ist aktenkundig. Und zwar als Panzerknacker. Er soll sogar der Beste seines Faches sein..“ erklärte sie. „Oh….“ Machte Ben nur. „Ja und das Scottland Yard vermutet, das Collins am hier eine große Sache vorhatte. Also finden Sie heraus was. Was den Wagen angeht, sehe ich ein, dass es diesmal wirklich nicht Ihre Schuld war. Aber das wird jetzt nicht zur Gewohnheit. „Das finden wir schon noch raus …“ meinte Semir nur. „Und wie geht es Ihnen, Semir?“ wollte Kim wissen. „Ich bin am Fall dran. ...“ wich Semir aus, der sehr genau wusste was Kim meinte. „Sie kommen damit klar?“ harkte sie nach. Semir nickte nur. Er wollte nicht darüber sprechen. „Sie wissen, dass...“ fing sie erneut an. „Chefin... mir geht es gut... ich brauche keine Unterstützung... okay?“ fauchte Semir plötzlich los. „Ja sicher...“ meinte Kim verwundert. „Gut, dann können wir nun auch weiter arbeiten...“ hängte Semir an und wandte sich um. Kim sah kurz zu Ben, der nickte. „Ich komme gleich...“ rief er Semir nach. Dieser verschwand.... „Herr Jäger... ist mit ihm wirklich alles in Ordnung?“ wollte Kim von Ben wissen. „Ich denke schon. Ich habe mit ihm gesprochen. Sicher belastet es einen Menschen getötet zu haben, aber er schafft es. Außerdem.... er hat mir das Leben gerettet.“ meinte Ben nur und folgte Semir.

    Ach Gitti....ich liebe die Story schon jetzt....du bist ja soooooooooooooooooooooooooo harmlos....nicht wahr...bei der einen Story schießt du einem Bullen die Kugel in den Kopf...aber das ist ja nich sooooo schlimm.... :D:D:D

    Bin gespannt, wie gut der "Bulle" sein Motorrad beherrscht....wieso hab ich nur so ein ungutes Gefühl...wieso....hilf mir mal auf die Sprügen....bitte.... :D:D:D

    Er wandte sich an Paula und sagte ihr etwas auf Italienisch, woraufhin sie sofort zum Telefon stürmte. Ben sah sie an, er wusste, dass dies nichts gutes heißen konnte. „Paula... was ist mit Semir?“, fragte er mit unsicherer, zitternder Stimme. „Der Doktor sagt, die Wunde hat sich entzündet... scheinbar liegt eine Blutvergiftung vor. Er muss dringend in ein Krankenhaus.“, meinte sie und sah besorgt zu Semir hinüber, der immer noch versuchte, sich zu bewegen. Der Arzt schrie etwas auf italienisch. „Ben... halte ihn mit fest. Er muss ganz ruhig liegen.“, forderte Paula im Namen des Arztes. Sofort war Ben bei Semir und drückte dessen Schultern sanft, aber fest auf das Kissen und das Bett zurück. Er sah seinen Partner an. Noch nie hatte er den Deutschtürken so fürchterlich zugerichtet gesehen. Sein Gesicht war immer noch von den Schlägen und den Angriffen der Mafiosos gekennzeichnet und jetzt kam noch diese Schusswunde hinzu, die sich entzündet hatte. Semir sah Ben mit seinen glasigen Augen an und wollte scheinbar irgendwas sagen. Ben beugte sich zu ihm hinunter, drehte sein Ohr in Richtung von Semirs Mund. Doch plötzlich fiel dieser nach hinten ins Kissen zurück und rührte sich nicht mehr. „Semir... SEMIR!!!“, schrie Ben aus.

    Alessandro wurde ebenfalls von den Flavias freigelassen und war in die Zentralüberwachung der Polizei zurückgekehrt. „Commissario... das verdächtige Auto fährt jetzt Richtung Außenring. Die Zufahrtsstraßen zur Stadtautobahn wurden bereits gesperrt.“, meldete man ihm. „Gut... sorgt dafür, dass er die Straße zum alten Steinbruch nehmen muss... dann sitzt er in der Falle.“, wies Alessandro an und nahm dann wieder seine Jacke und verschwand. Auf dem Weg nach draußen lief ihm Staatsanwalt Brussati über den Weg. „Ich habe schon gehört, dass sie den deutschen Kollegen befreien konnten.“, meinte er lobend. „Wie geht es ihm?“, wollte Alessandro wissen. „Sie bringen ihn gerade in eines unserer besten Krankenhäuser... es sieht nach Meinung der Ärzte nicht gut aus. Er hat scheinbar Fieber und eine schwere Blutvergiftung.“ „Was ist mit Pollidoro?“, wollte Alessandro dann wissen. „Er hat mich fast an die Mafia verkauft.“, erklärte er auf das fragende Gesicht des Staatsanwaltes hin. „Wir konnten ihn bisher nirgends ausfindig machen... weder bei Don Marcellos Villa noch auf dem Anwesen von Don Flavia.“, erklärte der Jurist. „Verdammt, wir müssen ihn finden.“, fauchte Alessandro und verschwand dann zu seinem Wagen.

    Nico sah mit zufriedener Miene, wie sein Cousin immer nervöser wurde, als immer mehr Straßen durch Polizeisperren abgeriegelt wurden. „Gib auf... es ist aus.“, riet er ihm, doch Luciano dachte nicht ans Aufgeben und richtete die Waffe auf Nico. „Halt die Klappe... ich habe kein Problem damit, mit einer Leiche neben mir die Flucht fortzusetzen.“, zischte er nervös und steuerte seinen Wagen auf die einzig freie Straße, direkt aus Rom hinaus. Doch er wusste nicht, dass er bereits jetzt schon in einer Falle saß.

    „Susanne ! Hast du was über diesen Typen herausgefunden?“ wollte Semir wissen. „Ja einiges. Also dieser Marvin Collins ist gebürtiger Londoner. Aufgewachsen ist er in Köln und hat hier auch die Schule besucht. Dann ist er zur englischen Armee gegangen und hat sich sehr rühmlich in den Falkland-kriegen behauptet. Ehrenkreuz der Queen….. Allerdings hat er nach seiner Entlassung aus der Armee nicht mehr den Anschluss gefunden. Mehr gibt es da nicht. Was er in Deutschland wollte wissen wir nicht. Ich habe aber die Fingerabdrücke nach Scottland Yard geschickt. Vielleicht haben die ja noch was für uns. Das dauert jedoch etwas. Die Waffe die er bei sich hatte ist bisher nicht in Erscheinung getreten. Aber sie ist registriert auf Marvin Collins.“ Erklärte sie. „Das ist ja nicht sehr viel. Mach mal etwas Druck bei den englischen Kollegen…“ knurrte Semir leicht unverständlich. „Mach ich.“ versprach Susanne. „Was ist mit dem Wagen?“ fragte Ben. Susanne sah ihn an. „Das ist ein Leihwagen der Firma Sixt…. Die haben ihn an Marvin Collins vermietet. Alles korrekt…“ musste sie ihn enttäuschen. In diesem Augenblick bekam sie eine Mail. „Wartet mal…“ rief sie, weil Ben und Semir sich bereits wieder verdrücken wollte. „Die Mail ist von Scottland Yard. Die schicken mir die Akte von Marvin Collins…“ sagte sie. „Na ich hoffe die sind schnell…“ knurrte Semir. „Wir fahren zu Hartmut…vielleicht hat er ja was gefunden…“ hängte er an und verschwand mit Ben. Susanne sah ihnen nach.

    „Hartmut!! Hast du die Karre von diesem Engländer schon überprüft?“ fragte Semir als er mit Ben die KTU betrat. Der Rothaarige Kriminaltechniker sah aus dem Wagen raus, der dort in der Halle stand. „Ja sicher, aber da ist nichts zu finden gewesen. Sauber wie ein Neuwagen...“ gab Hartmut bekannt. Semir sah zu Ben. „Schade.. ich dache du findest etwas, was uns helfen kann, herauszufinden warum der Typ so reagiert.“ murmelte Semir leise. „Hey.. wartet doch mal!“ rief Hartmut als die Beiden sich umdrehen. „Ich sagte dass das Auto sauber ist, aber ich habe hier einen Schlüssel gefunden. Schließfach würde ich sagen. Ihr müsst nur herausfinden zu welchem er gehört.“ grinste Hartmut und hielt einen kleinen Schlüssel hoch. Als Semir nach ihm greifen wollte hob Hartmut den Schlüssel höher. „Hast du nicht etwas vergessen?“ fragte er und sah Semir an. Semir warf Ben einen Blick zu und zuckte mit den Schultern. Ben ergriff die Hand mit dem Schlüssel und zog ihn Hartmut aus der Hand. Semir grinste breit. „Nee…er ist größer…“ lachte er. „Danke Hartmut!!“ riefen die Beiden als sie die PAST verließen. Semir und Ben stiegen in ihren Wagen. Doch bevor er den Motor starten konnte klingelte sein Handy. „Semir hier!“ meldete er sich „Andrea… mein Schatz was ist denn los?“ wollte er wissen und horchte einen Augenblick. Dann kam ein leises „Mein Gott…“ von ihm. Sofort sah Ben ihn an. „Ja sicher… ich würde auch gern mitfahren, aber… ich kann nicht weg. Meinst du… du schaffst es wenn du mit Aida allein fährst?“ fragte Semir besorgt und horchte wieder. „Also gut… ruf mich an, sobald du etwas weißt. Ich liebe dich…“ gab er noch durch und beendete das Gespräch. „Was ist?“ wollte Ben wissen. „Der Onkel von Andrea… er hatte einen Schlaganfall. Sieht nicht besonders gut aus. Andrea muss unbedingt hin und will mit Aida noch heute abfahren.“ erklärte Semir. „Willst du mit?“ kam von Ben. „Nein… ich … Andrea sagt sie will allein fahren..“ gab Semir von sich. „Also gut… dann an die Arbeit.“ schlug Ben vor. Semir nickte nur. Sie fuhren zur PAST zurück und gingen direkt zu Susanne. „Finde doch mal bitte heraus, zu welchem Schließfach der Schlüssel passt.“ bat Ben. Susanne nahm den Schlüssel und nickte. „Dauert aber ne Weile. Ach ja.. die Chefin will euch sehen.“ gab sie bekannt. Die beiden Kommissare blickten zu der geschlossenen Tür, die zum Büro von Kim Krüger führte. „Ist sie allein?“ wollte Semir wissen. Susanne nickte. „Das ist bestimmt wegen dem Wagen…“ mutmaßte Ben. Sie machen sich auf den Weg zum Büro. Semir klopfte zaghaft an. „Herein!“ hörten sie und öffneten die Tür.