oh man...ich würde gern mal in diesen Knast gehen...aber nur um diesen mistkerl die Leviten zu lesen.....auf meine Art...verstehst du?
Der Arme Ben was der alles durchmacht....wie soll er es denn überwinden?
oh man...ich würde gern mal in diesen Knast gehen...aber nur um diesen mistkerl die Leviten zu lesen.....auf meine Art...verstehst du?
Der Arme Ben was der alles durchmacht....wie soll er es denn überwinden?
Boah!!!!! mit dieser Wendung hätte ich jetzt nicht gerechnet...du bist ja gemeiner als ich in mancher Story....also wirklich....
DIE STORY IST DER WAHNSINN......
wie die Autorin....( kleiner Scherz)
„Herr Heimann…lassen Sie mich das Mal klar stellen. Der Mann sieht also meinem Kollegen ähnlich. Sie sagten aber auch, dass Sie das Gesicht nicht wirklich gesehen haben. Wie wollen Sie also sicher sein?“, harkte Semir nach. „Ich bin mir sicher… sogar sehr sicher…“, nickte Heimann. „Worüber sind Sie sich sicher?“, erklang plötzlich eine Stimme hinter Semir. Dieser drehte sich um. Stolberg stand im Krankenzimmer. „Gerkhan! Ich sagte doch, Sie sollen sich raushalten! Ich werde eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Sie veranlassen. Darauf können Sie sich schon mal freuen und nun raus hier!!“, schrie Stolberg wütend. „Passen Sie mal genau auf!“, fauchte Semir zurück und ließ seinen Zeigefinger dabei auf Stolbergs Brust tippen. „Der Überfall ist an der Autobahn passiert und da haben Sie als Stadtbulle nichts zu suchen, also lassen Sie mich meine Arbeit tun!“ Stolberg lachte leise. „Sie sind lediglich in die Ermittlungen eingefallen. Das war bereits ein laufender Fall und zwar bei uns. So Herr Heimann…Sie sagten gerade etwas von Tattoo… welches Tattoo denn?“, kam nun freundlicher von Stolberg. „Das, was sein Kollege am Arm hat. Genau so ein Tatoo war es… die Frisur, die sein Kollege hat stimmt auch…die Größe…alles…stimmt…“, stammelte der Junge. „Das ist doch totaler Blödsinn!“, fauchte Semir und verließ das Zimmer.
Da Stolberg sich auf keine Zusammenarbeit einlassen wollte, nahm Semir sich vor mit Kim Krüger darüber zu sprechen. Doch als er und Ben ins Büro kamen, war Kim nicht allein. „Ihr sollt sofort reinkommen!“, raunte Susanne den Beiden zu. „Schrankmann?“, stieß Semir aus. Susanne nickte. „Ja leider…“ Semir und Ben klopften freundlich an. „Semir! Ben! Kommen Sie rein. Frau Schrankmann kennen Sie ja… sie hat eine Beschwerde von Hauptkommissar Stolberg der Kripo Düsseldorf über Sie erhalten. Und nun fordert sie, das wir dazu Stellung nehmen.“, erklärte Kim und Semir wollte gerade zur Antwort ansetzen. „Ich habe ihr bereits erklärt, dass Sie lediglich wegen dem Überfall auf die Tankstelle in den Fall geraten sind und mit Herrn Stolberg eine Zusammenarbeit gefordert haben. Stimmt das soweit?“, Kim sah ihn an. „Ja sicher… aber der Herr Hauptkommissar weigert sich…“, nickte Semir. „Ach ja… und da sind Sie dann einfach ermächtigt auf eigene Faust weiter zu ermitteln ja? Herr Gerkhan…wissen Sie eigentlich, wie oft wir schon wegen Dienstaufsichtsbeschwerden über Sie hier zusammen gesessen haben? Warum lernen Sie es nicht, einfach mal nachzugeben. Der Fall gehört den Kollegen aus Düsseldorf! Sie haben doch genug andere Fälle, die Sie bearbeiten können oder?“, fauchte ihn die Staatsanwältin in alter Manier an. „Aber Frau Schrankmann….die Tankstelle liegt in unserem...“, fing Semir an. „Papperlapapp! Sie halten sich da raus…. Und wenn nicht…dann werden Sie sich ihre Pension woanders verdienen müssen, ist das angekommen! Ach und noch was… ich habe erfahren, dass die Beschreibung des Täters auf Herrn Jäger passt. Was sagen Sie dazu, Herr Gerkhan? Oder sind das auch nur Hirngespinste?“, verhöhnte die Frau ihn. Semir ballte die Fäuste. Am liebsten hätte er dieser Frau, mit der er schon seit Jahren Probleme hatte die Meinung gesagt, aber ein Blick von Kim genügte. „Der Mann der überfallen wurde, behauptet lediglich, dass der Täter ein gleiches Tatoo und den gleichen Haarschnitt wie Ben hat. Das ist aber kein Beweis, dass er es war…“, gab er gepresst von sich. „Und wo war Herr Jäger zur Tatzeit?“, wollte sie wissen.
„Bei meiner Freundin.“, platzte Ben nun hervor, der es nicht verstehen konnte, dass Schrankmann über ihn redete, als wäre er nicht da. „Ein bisschen dürftiges Alibi, oder?“, fauchte die Juristin sofort. Ben lachte verächtlich auf. „Frau Schrankmann... denken sie, ich hätte es nötig, eine Raststätte zu überfallen?“, fragte er verärgert. „Herr Jäger, es sind schon andere aus einem ganz anderen Motiv zum Mörder geworden.“, meinte sie. „Frau Schrankmann...“, fuhr Kim dazwischen. „Ich denke wirklich nicht, dass ein Tattoo und eine gleiche Frisur für etwaige Verdachtsmomente ausreichen, oder?“, kam es von Kim. „Wir werden sehen. Kommissar Stolberg will auf alle Fälle Herrn Jäger befragen, denn der Kioskbesitzer hat auch ein Tattoo beim Räuber bemerkt und wenn es das gleiche, wie von Herrn Jäger ist...“, mit diesen alles verfinsternden Worten verließ sie das Büro und ließ drei entsetzte Autobahnpolizisten zurück. „Was fällt dieser Frau eigentlich ein?“, zischte Semir und ballte immer noch seine Fäuste. „Herr Gerkhan, bitte.“, meinte Kim nur, doch auch sie hatte Wut gegen diese Frau im Bauch. Einzig Ben schwieg und sah erschrocken umher, überlegte dabei stark, was weder Semir noch Kim verborgen blieb.
Die erste Woche Urlaub ging extrem schnell vorbei, so ein Gefühl hatte Ben als er aus dem Hotelfenster sah. Es regnete leicht und somit war der Strand nicht gerade der beste Aufenthaltsort. Er beschloss es sich in seinem Zimmer gemütlich zu machen, als das Handy ihn aus den Gedanken riss. Ein Blick auf das Display zeigte dass es Semir war der anrief. „Hey...Partner...wie läuft denn der Dienst so mit den Kastelruther Spatzen?“ wollte er wissen. „Ben....es ist verdammt langweilig. Ich darf nicht schnell fahren...ich darf kein Rock hören...ich darf...“ maulte Semir. „Semir!!! Schluss jetzt...du willst mir nur ein schlechtes Gewissen machen...vergiss es... ich werde jeden Tag genießen, den ich hier verbringe und weißt du auch warum?“ wollte Ben wissen. Semir schwieg. „Du sagst es mir doch sicher oder?“ bat er im Gegenzug. „Ich hab mich verliebt...“ gab Ben zurück. Semir schwieg. „Wie bitte?“ fragte er nach einer fünfminütigen Pause. „Ich habe mich verliebt. Diese Frau ist der Hammer...schwarze Haare die bis zum Po reichen und...die Augen....die Augen sag ich dir...die brennen. Wenn sie dich ansieht, glaubst du in der Hölle zu stehen...“ schwärmte Ben. „ach hör auf!!“ stöhnte Semir. „Und das beste ist...sie ist nicht nur bildschön...sondern auch noch intelligent....sie ist einzigartig....sie ist....ja...sie ist ein Engel...“ schwärmte Ben weiter. „Hey...ist gut jetzt!“ beschwerte Semir sich. Ben lachte auf. „Gönne es mir doch...nun mal im Ernst...wie kommst du denn mit deinem Partner aus und wer ist es überhaupt?“ wollte Ben wissen. „Ich fahre mit Hotte durch die Gegend...es ist grausam....sobald ich schneller fahre nörgelt er rum... wenn ich auch nur zwei Minuten später in die Mittagspause gehe, dreht er durch und behauptet, dass er verhungern würde....hast du denn gar kein Mitleid mit mir?“ klagte Semir. Ben grinste. Wie gut das Semir nicht sah, wie er sich darüber amüsierte. „Also wenn ich ehrlich sein soll....“ Ben machte eine kurze Pause. „...Nein...nicht wirklich...“ endete der Satz. „Weißt du was...du bist mir ein ganz toller Freund...ich hoffe das du ab sofort nur noch Regen hast....den ganzen Tag und die ganze Nacht.....“ lachte Semir zurück. „Du...Semir...ich plaudere ja gern mit dir, aber ich muss zum Flughafen...meine Traumfrau landet heute wieder und ich will sie abholen....war schön von dir zu hören..“ blockte Ben plötzlich ab. „Ach....so ist das...ich bin dir also nicht mehr wichtig....“ kam von Semir enttäuscht. Ben glaubte sogar das Grinsen zu hören. „Du bist mir sehr wichtig...aber nicht im Urlaub...ich muss los....“ würgte Ben ihn ab. Er zog seine Jacke an und verschwand in die Tiefgarage, wo sein Leihwagen stand. Carla wird Augen machen, wenn er plötzlich dort steht und sie abholt. Denn das wusste sie nicht. Ben wollte sie einfach überraschen.
Carla war froh als sie endlich landeten. Der Flug war sehr unruhig und es gab einige Turbolenzen. Endlich waren alle Passagiere draußen. Nur noch Isabella und Frank waren mit Carla an Bord. Sie machten noch einmal einen Durchgang durch die Sitze um zu sehen, ob jemand etwas vergessen hatte. „Was machst denn du heute noch?“ wollte Isabella wissen. 2Ich weiß noch nicht genau...vielleicht treffe ich Ben ja wieder...“ meinte Carla nur. „Ben? Wer ist das denn?“ wollte ihre Freundin wissen. „Er ist ein wunderbarer Mann...so nett...und anders als alle Anderen...“ schwärmte Carla. „Ach komm.... die wollen doch eh nur das Eine. Ins Bett mit uns und dann lassen sie uns wieder fallen....wenn du sie dann ansprichst kennen sie dich nicht mehr...“ meinte Isabella nur. „Nein...Ben ist nicht so einer. Er ist einfach wundervoll.... und er ist noch hier. Also hier...in...egal....ich sehe ihn heute..“ strahlte Carla. Isabella lächelte. „Ich wünsche dir so sehr, dass du Recht hast. Du hättest es verdient endlich den richtigen zu finden. Sie sah in die Halle und ihr Blick fiel auf einen Mann, der einen großen Blumenstrauß hielt. „So müsste mien Traummann sein....mich auf dem Flughafen abholen ... mit Blumen und Geschenken überschütten....so wie der da vorn...“ lachte sie und wies auf ihn. Carla folgte dem Blick und fing an zu strahlen. „Das ist er!!! Das ist Ben!!“ stieß sie aus und rannte los. Isabella blieb erstaunt stehen und sah wie Carla auf den Mann zustürmte. „BEN!! BEN!!!“ rief sie während sie rannte. Der junge Mann sah in die Richtung und hob die Hand zum Gruß. Erst jetzt sah Isabella das Gesicht. „Whow.....sieht auch noch gut aus..“ murmelte sie und lächelte leicht. Kein Wunder das Carla völlig aus dem Häuschen ist. „Wo ist denn Carla?“ riss eine Stimme sie aus den Gedanken. Sie drehte sich um. „Vergiss es....sie ist nicht mehr frei und....gegen den da...hast du keine Chance..“ meinte sie zu dem Steward. „Das ist doch eh nur ein unbedeutender Flirt...der kann ihr nicht das bieten, was Carla braucht...“ kam verächtlich von dem Mann. Isabella musterte ihn. „Ach aber du oder was?“ Frank zog beleidigt davon. Isabella nickte leicht. Klar...Kritik austeilen aber nicht vertragen...und selbst wenn es nur ein unbedeutender Flirt ist....du wärest sicher nicht Carlas Wahl. Sie nahm ihren Koffer und ging zum Ausgang. Wolfgang war ja auch ein Traummann...ihr Traummann. Schade nur, dass sie sich so selten sahen. Er war im Tower tätig und sie flog durch die Welt.... da blieb wenig Zeit und Isabella überlegte sich, ob es nicht an der Zeit war, Kinder zu bekommen und dann Hausfrau und Mutter zu sein. Sie war immerhin schon 29 Jahre alt. Wenn sie wieder in Düsseldorf war, wollte sie das mit ihrem Mann abklären.
Boah Elli !!
Habe ich dir schon einmal gesagt, dass du manchmal echt schlimm bist !? Nein, dann mach ich das jetzt mal: "elli du bist manchmal echt so schlimm. Wie kann man solche Träume haben !?"![]()
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oh das geht ganz einfach Anne....Augen zu...an die Story von Gitti denken und der Rest macht der Geist von ganz allein...aber ich glaub das wolltest du jetzt gar nicht wissen oder? Was das mit dem geimein angeht...ja...hast du schon mehrmals gesagt.....hab aber aufgehört zu zählen.. ![]()
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brrrrrrrrrrrr.............wie kann man nur so grausam sein, Elli? NIE im Leben würde mir sowas einfallen, wirklich nicht!
Nein dir doch nicht....du bist niemals so schlimmm...schon klar.... ![]()
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"Wilde Träume"????
Was für "wilde Träume" hast du denn Elli? Verrätst du mir die????![]()
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Du weisst, wir Frauen sind von Natur aus neugierig und deine Träume hören sich vielversprechend an.
Ach Gitti,
meine Träume...also die wilden drehen sich da um folgende Szene...die ich vor mir sehe...semir findet Ben...mehr Tot als lebend und dieser Lerch nimmt sich jetzt Semir vor... und das sehe ich so...Semir wird angekettet und Ben wird von Lerch weiterhin gequält....Semir muss also direkt ansehen, was mit Ben ist..hört seine Schreie.....sieht seine Schmerzen sehr intensiv...nicht nur auf der Mattscheibe.....oh...ist das ...okay..ist nur ein Traum ![]()
Na das soll es doch wohl nicht gewesen sein, oder? Wie wäre es wenn Semir jetzt zu Ben geführt wird und dann...oh meine wilden Träume ![]()
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hmmmm du hast das was drum herum passiert auch vergessen an uns weiter zu geben...also mach hinne.... ich will wissen was passiert.....Gott die Story macht mich ganz konfus...ich brauche schon Minuten um den Feed zu schreiben, damit er leserlich bleibt... ![]()
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Carla sah Ben noch eine Weile nach. Dann legte sie sich aufs Bett. Ben war ein wunderbarer Mann. Anders als alle Anderen die sie bisher kennen lernen durfte. Wie schön wäre es wenn er mit ihr.....ging es durch ihre Gedanken. Aber leider musste sie ja übermorgen schon wieder abfliegen und dann wird er sie sicher schnell vergessen haben. Aber...vielleicht auch nicht. Sicher war er nicht wie Pedro, ihrem Exfreund, der die Frau lieber am Herd sieht und auf die Kinder achtet. Ein Wesen was man mit Füßen treten kann, wenn es ihm passte. Unbewusst strich sie über die Narbe an ihrem Handgelenk der an die unschönen Tage mit Pedro Arango erinnerte. Wieder sah sie die Szene wo es passierte. Damals als sie noch in Spanien wohnte und ihre Ausbildung bei der ansässigen Fluggesellschaft machte. Pedro war einer der Stewards und ihr Kollege. Sie waren gemeinsam auf einem Lehrgang und lernten sich immer näher kennen und auch lieben. ES ging einige Monate gut und man zog zusammen. Doch nur wenige Tage in der gemeinsamen Wohnung zeigte Pedro sein wahres Gesicht. Er wurde aggressiv wenn ein Mann Carla ansah und sperrte sie sogar ein. Carla ließ es sich am Anfang gefallen, doch dann fing sie an sich zu wehren. Je mehr sie gegen Pedro unternahm umso brutaler wurde er. Als er sie dann zusammenschlug wehrte sie sich. Zum Dank nahm er ein Messer und schnitt ihr die Pulsader auf. In letzter Sekunde konnte sie gerettet werden weil ihr Bruder Marko zu Besuch kam. Dieser stürzte sich auf den Freund seiner Schwester und versuchte Pedro das Messer zu entreißen. Durch einen unglücklichen Umstand, der Carla bis heute schleierhaft war, stürzte Pedro und fiel in sein eigenes Messer. Er starb noch bevor die Polizei eintrat. Carla erklärte den Beamten dann die Umstände und alle hielten Marco für einen Helden, der seine Schwester verteidigt und gerettet hatte. Sie war ihrem Bruder dankbar und schwor sich, dass sie sich die Männer künftig besser aussuchen würde. Natürlich gelang es ihr nicht immer und die meisten Männer waren nur auf ihren Körper aus, dennoch bereute sie keinen von ihnen. Doch dann kam ein weiterer Schicksalsschlag. Ihr Bruder Marco starb bei einem Autounfall. Carla ließ sich nach Deutschland versetzen und wurde in Köln auf die Fluggesellschaft gesetzt. Der Arbeitgeber hatte ihr eine Wohnung besorgt und sie war sehr glücklich dort, auch wenn es nicht so warm war wie in der Heimat. Während sie in ihren Gedanken versunken war knetete sie das Kissen in ihrer Hand. „Ach Ben.....“ stieß sie aus und lachte. Sei war tatsächlich verliebt. Das erste Mal seit vielen Jahren wieder und sie fühlte sich gut dabei.
„Semir...komm du musst aufstehen...“ weckte Andrea ihren Mann am nächsten Morgen. „Lass mich doch noch ein paar Minuten. Ich will nicht mit Dieter und Hotte auf die Autobahn.“ bat er verschlafen. „Du Kindskopf...steh auf...“ lacht Andrea. „Ruf in der Station an und sag dass ich krank bin....“ maulte er. „Wie wäre es denn mit einem Tag Bürodienst? Du hast doch sicher noch Berichte zu schreiben...“ schlug Andrea vor. Semir öffnete ein Auge und sah sie an. „Das schon....aber es reicht nicht um acht Stunden damit zu verbringen. Außerdem ist es langweilig......ich will das Ben wieder zurück kommt..“ stöhnte er gekonnt. „Na los jetzt! Raus aus dem Bett...“ lachte Andrea und zog ihm die Decke weg, was ihm gar nicht passte. „Du bist meine Frau und quälst mich so... ruf in der Wache an und sag, dass ich gerade sterbe und meinen Dienst nicht aufnehmen kann...bitte....“ bettelte er und lachte nun auch. „Das werde ich nicht...raus und duschen...du bist ja schlimmer als Ayda...“ widersprach Andrea. Semir gab sich geschlagen. Er stand auf und schlurfte mit müden Schritten ins Bad. Nach dem Duschen war er jedoch hellwach. „Kaffee und Brötchen stehen bereit...ich hol die Kinder runter...“ gab Andrea von sich und ging ins Kinderzimmer. Wenig später wurde Semir von Ayda stürmisch begrüßt. Er nahm sie auf den Arm und knuddelte die Kleine. Dann nahm er seine Tochter Layla auf den Arm, die gerade vier Monate alt war. „Hey...mein Süße....“ lächelte er den Säugling an. Er sah zu Andrea. „Sie ist wunderschön wie Ayda damals...“ strahlte Semir glücklich. Auch Ayda war von Layla fasziniert und gab ihrer kleinen Schwester einen sanften Schmatzer worauf Layla das Gesicht zu einem Lächeln verzog. „Sieh dir das an...wie süß...“kam von Andrea. Semir sah auf die Uhr. „Ich würde so gern den Tag mit euch verbringen, aber leider muss ich die Welt rette...“ grinste er und verabschiedete sich mit Küssen von seinen drei Frauen. Jetzt war Ben schon fast vier Tage weg und es dauerte immer noch zwei Wochen bis er zurück kam. Na hoffentlich hast du kein schlechtes Wetter und erholst dich.... dachte Semir plötzlich.
Du ziehst hier ja mal wieder alle Register, liebe Elli! Weiter so!
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ähm....wenn ich jetzt sage..ich bin unschulidg...dann glaubt ihr mir sicher nicht. oder?
Anton sah auf, als seine „Marionette“ zurückkam, völlig in Trance gehüllt und mit einer prall gefüllten Plastiktüte in der Hand. „Wow, sehr gut Ben. Leg sie auf den Tisch.“, befahl er und der Angesprochene tat, was von ihm verlangt wurde. „Papa, das klappt ja super. Das sind bestimmt an die viertausend Euro.“, rief Rosa erstaunt aus, als sie die Tüte auf den Tisch ausschüttete. „Sehr gut, dann werde ich ihn für die restliche Woche programmieren.“, lachte er und befahl Ben, wieder auf dem Stuhl Platz zu nehmen. „Hör zu Ben... konzentriere dich auf meine Stimme ... du wirst mir gehorchen.“ „Ich werde gehorchen.“, wiederholte Ben und sah dabei starr geradeaus. Er war in dem Moment ein willenloses Werkzeug. Wer weiß, was diese Beiden noch alles mit ihm vorhatten. „Ab sofort wirst du alles tun, was ich verlange. Jedes Mal wenn ich dich anrufe und das Wort Vancouver sage, wirst du mir Beute bringen. Du wirst alles hier herbringen… hörst du alles!“, redete Anton auf ihn ein. „Vancouver…alles her bringen… ja…ich habe verstanden…ich habe verstanden…“, murmelte Ben geistesabwesend. Anton wandte sich an Rosa. „Du kannst ihn jetzt nach Hause bringen. Er ist jetzt in meiner Gewalt.“, lachte er leise. Rosa nickte. „Wie willst du ihn denn so nach Hause schicken? Seine Kollegen merken doch was…“, gab sie zu bedenken. „Oh nur keine Sorge… ich regele das.“, kam von Anton und er wandte sich wieder an Ben. „Komm!“, forderte er ihn auf.
Rosa sah ihrem Vater zu. Sie gingen mit Ben im Trance in das Wohnzimmer und dort ließ Anton ihn auf dem Sofa platz nehmen. „Leg dich hin!“, forderte er auf. Ben tat, was Anton sagte. „Du wirst nun schlafen…tief schlafen… ich zähle bis drei und dann wirst du die Augen aufmachen. Du weißt von nichts.. du erinnerst dich an unser gemeinsames Essen und danach wurde dir schlecht… das du dich hingelegt hast. Nun geht es dir besser. Eins---zwei---drei“ Anton schnippte mit seinen Fingern. Sekunden danach sah Ben ihn und Rosa erschrocken an. „Entschuldigung… aber irgendwie ist mir das Essen nicht bekommen. Es ist unhöflich einfach zu schlafen…“, entschuldigte er sich. „Ach keine Sorge…. Ist ja nichts passiert. Liegt vielleicht auch an der Umgebung und an der langen Fahrt, deinen Dienst…“, gab Rosa zu bedenken. „Ja…kann sein… Ich muss so langsam auch los. Morgenfrüh wird mein Partner mich köpfen, wenn ich wieder zu spät komme. Bist du bereit Rosa?“, wollte Ben wissen und sah sie an. „Du sei mir nicht böse, aber ich würde hier noch gern bei meinem Vater sein.“, kam von ihr. „Ja sicher… kein Problem… ich fahre allein runter. Sehen wir uns morgen?“, wollte er wissen. Rosa nickte. „Ja sicher, wir müssen schließlich noch proben…“, lachte sie und küsste ihn. Die Blicke ihres Vaters sagten alles. Er schien es absolut nicht zu mögen, wenn sie sich hingab. Ben fuhr los. Gegen Mitternacht kam er zu Hause an und legte sich sofort ins Bett.
Rosa sah ihren Vater an. „Wenn er jetzt das Wort „Vancouver“ hört, wird er alles machen, was du willst?“, harkte sie nach. „Ja… alles…. Ich lasse ihn noch zwei oder drei Überfälle begehen und dann werde ich ihm sagen, dass er Semir Gerkhan töten soll, weil er ihm auf die Schliche gekommen ist. Du wirst sehen, er wird es tun… er wird Gerkhan hierher bringen und hier werden wir ihn ins Verließ einsperren. Ben Jäger wird ihn jeden Tag seiner Gefangenschaft versorgen und verhören. Die alten Geräte sind schließlich schon lange nicht mehr gebraucht worden. Es wird Zeit, dass Gerkhan sich mit dem Gedanken befassen soll, dass sein eigener Partner seine Hinrichtung ausrichten wird. Das wird für mich ein sehr schönes Erlebnis werden. Das letzte vermutlich in meinem Leben, aber das ist es mir wert.“ Anton lehnte sich zufrieden zurück. Ben Jäger würde in kürze als Mörder von Semir Gerkhan gelten und dann gejagt und eingesperrt werden. Niemand wird ihm glauben. Das nächste was Jäger ausräumen wird, ist das Museum für asiatische Kunst in Köln… das ist sogar Videoüberwacht und dann wird man wissen, wer der Täter ist. Wenn er Gerkhan richtig einschätzte, würde dieser alles tun, um die Unschuld zu beweisen. Was anhand der Beweise jedoch nicht so einfach werden wird… Anton war zufrieden. Sein Plan der Rache an den Mann, der ihm die schönste Zeit mit seiner Tochter nicht gönnte. Semir Gerkhan…Semir Gerkhan….Semir Gerkhan… immer wieder rief er sich diesen Namen in sein Gedächtnis.
„Und was tun Sie, wenn Sie mal nicht fliegen?“ wollte Ben von Carla wissen, die ihm gegenüber am Tisch saß. „Nun…ich habe eine große Familie. In Köln….wo ich lebe, in Duisburg….Bonn….und natürlich auch in Spanien….“ Erklärte sie. Ben nickte. „Darf ich fragen, ob Sie allein wohnen?“ Sie lächelte. „Ich wohne mit zwei Kolleginnen zusammen. In Köln sind die Wohnungen nicht gerade billig und soviel verdiene ich ja nicht…“ meinte sie nur. „Ja das kenne ich…ähm…ich meinte es nur eben anders also…was ich gern wissen würde ist…“ versuchte Ben zu erklären. Wieder lachte Carla auf und Ben war als würde es ihm dabei kalt den Rücken hinunter laufen. „Ich bin gleich wieder da...“ meinte sie und erhob sich. Sie ging in Richtung der Toiletten und Ben sah ihr nach. Sie sah umwerfend aus. Das Kleid was sie trug, war hellblau und die Haare hatte sie hoch gesteckt. Es dauerte gute zehn Minuten bis Carla wieder am Tisch saß. „Sie sehen wunderbar aus...“gab er zu. Carla lachte leise. „Danke....Sie auch....“ meinte sie nur. Der Abend verlief sehr ruhig und entspannend. Gegen Mitternacht brachte Ben Carla zu ihrem Zimmer. „Sie wohnen auch hier?“ lachte er. „Ja...das ist mein Stammhotel. Danke....“ hauchte sie. „Wofür?“ wollte Ben wissen. „Für diesen wunderschönen Abend.“ meinte sie. „Das ist sehr gern geschehen und wenn Sie wollen, dann können wir … ich meine ich bin noch gute drei Wochen hier und...“ stammelte Ben. Er wusste nicht genau wie er es ihr sagen sollte, doch er war schwer in ihr verliebt. Carla nickte. „ich habe nichts gegen eine Wiederholung.....“ gab sie zurück. „Wir können noch einen Drink nehmen...ich meine fahren müssen Sie ja nicht mehr...“ hängte sie an. Ben grinste „Stimmt..“ gab er zu. Gemeinsam gingen sie in ihr Zimmer. „Nett...“ meinte Ben als er die spärliche Einrichtung sah. „Es reicht für meine Zwecke...was möchten Sie denn trinken?“ wollte Carla wissen. „Ein Rotwein...wäre nicht schlecht...falls die Minibar das hergibt...“ lächelte Ben. Carla lächelte. „das gibt es immer...“ meinte sie und nahm zwei Gläser sowie eine Flasche Wein heraus. „Ich öffne sie...“ bot Ben an. Carla nickte und reichte ihm die Flasche. Anschließend wurde Bruderschaft getrunken und die Beiden gingen auf das Du....
Während Ben sie öffnete sah Carla ihn prüfend an. Dieser Mann war richtig süß. Ein echter Gentleman...so etwas trifft man nicht alle Tage. Carla...sei nicht dumm... er ist wie alle Anderen ..er will dich doch nur flachlegen. Er war sicher nicht anders, obwohl...er zog sie nicht mit Blicken aus. Er war nicht aufdringlich und nun saßen sie hier schon fast zwei Stunden und hielten sich an einer Flasche Wein fest. Es irritierte sie. Wollte er nicht auch das, was alle von ihr wollten? Ein Urlaubsflirt der im Bett endete und danach kannte man sich nicht mehr? Er sah sie nicht so lüstern an, wie die Anderen wo sie das Gefühl hatte, diesen Personen nackt gegenüber zu stehen. „Willst du denn nicht mehr?“ fragte sie leise. „Bitte was?“ harkte er nach. „Nun ja...ich meine du bist ein Mann wie alle Anderen ... und die wollen nur das eine wenn sie in Spanien sind...einen Flirt...und ein kleines Abenteuer im Bett und dann auf nimmer Wiedersehen... weil daheim Frau und vielleicht Kinder warten..“ erklärte sie leise und beobachtete die Reaktion. Ben lachte leise. „Ich muss dich leider enttäuschen. Ich bin weder verheiratet, noch verlobt oder sonst irgendwie gebunden. Ich habe auch keine Kinder. Zumindest weiß ich von keinen...“ stellte er richtig. „Und warum gehst du dann mit mir aus?“ wollte Carla wissen. Ben überlegte. „Nun...da gibt es zwei Gründe....1. In Gesellschaft einer wunderschönen Frau ist es immer besser als allein...und 2......“ Ben schwieg. Carla sah ihn erwartungsvoll an. „Was 2.?“ Harkte sie nach. Doch nun lachte er wieder. „Das verrate ich dir, wenn ich mir sicher bin....ich sollte gehen...der Tag war ziemlich lang..“ verabschiedete er sich. Carla brachte ihn zur Tür. „Und du willst wirklich nicht mehr? Ich meine...“ kam fragend von ihr. „Nein....ich wollte nur einen schönen Abend verbringen mehr nicht. Wir kennen uns doch gerade mal einen Tag und ich denke wir sollten uns öfter sehen, damit wir uns näher kennen lernen. Und dann können wir auch über mehr reden. Aber nun.... wünsche ich dir eine wunderschöne Nacht mit noch schöneren Träumen..“ meinte er nur. Carla reckte sich leicht und drückte ihm ein Kuss auf den Mund, bevor Ben es abwehren konnte.
Los Semir....geh und tritt den Kerl in den Arsch...ich übernehme die Verantwortung... ![]()
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Auch wenn du dadurch selbst in Schwierigkeiten geraten solltest...du tust es schließlich für einen Sunnyboy.. ![]()
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Zur gleichen Zeit ging Carla Maria Mercedes de Cossa in ihr Hotel. Hier im „Incosol“ hatte sie schon ein festes Zimmer. Es war zwar nicht groß, aber zweckdienlich. Sie stellte den Koffer aufs Bett und verspürte Hunger. Zeit fürs Essen war alle Male, aber Carla wusste auch, dass es im Hotel vor dem Abendessen nichts mehr geben wird. Also musste sie auswärts essen und sie wusste auch schon wo. Bei Tonio in dem kleinen gemütlichen Restaurant dicht beim Hotel. Tonio war für die großen Portionen bekannt und es schmeckte hervorragend. Sie zog sich etwas Bequemes an und ging dann los. Das Restaurant war ziemlich leer, lediglich ein Gast saß auf der Terrasse und schien es sich schmecken zu lassen. War das nicht dieser Ben Jäger aus der ersten Klasse? Der Typ der ja sicher…..das war er. Carla lächelte leicht. Er sah ja nicht schlecht aus und warum sollte sie sich nicht auch mal vergnügen? Sie ging zu seinem Tisch und lächelte freundlich. „Darf ich mich zu Ihnen setzen, Herr Jäger?“ fragte sie. Der Mann sah sie an. Seine braunen Augen schienen regelrecht aufzuleuchten. „Ja….sicher….Frau de Cossa…richtig?“ fragte er. Carla nickte. „Carla reicht…“ gab sie zurück. „Okay…dann Ben…“ meinte er nur. „Okay… Ben….“ Lächelte sie uns nahm Platz. „Schmeckt es Ihnen nicht? Tonio ist doch der Beste und das Essen war immer sehr gut…“ kam erstaunt von ihr, als sie den noch halbvollen Teller sah. „Nein…..das Essen ist wunderbar…sehr lecker aber eine viel zu große Portion….ich muss die Hälfte zurück gehen lassen. Carla grinste, zog den Teller an sich und fing an zu essen. „Dafür ist es ja viel zu schade…“ meinte sie kauend. Der Mann gefiel ihr irgendwie. Eine Bedienung kam an den Tisch. „Carla….schön das du auch wieder hier bist…“ strahlte die Bedienung. „Tonio….hallo…ja ich hab jetzt zwei Tage Ruhe bis es wieder zurück nach Köln geht…“ nickte Carla und führte die Gabel mit einer Kartoffel zu ihrem Mund. „Du warst so lange nicht hier…wo ist den Paolo? Er ist es jedenfalls nicht..“ meinte der Mann. „Nein….Paolo ist Geschichte... und das hier ist ein Bekanntschaft vom Flug…mehr nicht…“ klärte Carla die Sache auf. Tonio lachte leise und wedelte mit der Hand. „Aber hier geht auch noch was…ich habe Augen im Kopf. Wie wäre es mit einem Glas Wein für zwei Verliebte?“ wollte er wissen. „Tonio!!!! Das ist nicht mein Freund!!“ betonte Carla und sah Ben entschuldigend an. „Ist schon gut….ich sehe was ich sehe und ich weiß was ich weiß…“ lächelte Tonio und verschwand wieder. Carla sah Ben an. „Es tut mir Leid…Tonio ist ziemlich vorlaut. Und ….“ erklärte Carla und nippte an ihrem Glas. „Nun….ich habe nichts dagegen mit Ihnen einen Abend zu verbringen…“ lächelte Jäger zurück. Carla sah ihn abschätzend ab. „Ich habe noch frei….warum eigentlich nicht..“ lachte sie. Der Abend konnte beginnen. Gegen acht fuhren sie in die Stadt und bummelten durch die Straßen.
Für Semir nahm der Tag am frühen Abend auch sein Ende. ER fuhr gegen Acht nach Hause und freute sich auf seine Familie. Doch leider war es schon wieder viel zu spät für seine Kinder, die sicher schon im Tiefschlaf lagen. Aber Andrea war sicher noch auf und sorgte für Ordnung im Haus. Zumindest war das Licht noch an. Leise betrat er das Haus. Er sah sie auf dem Sofa liegen. Eingehüllt in einer Decke und die Augen geschlossen. Semir zog sich die Schuhe aus und ging auf Socken zum Sofa. Er küsste seine Frau auf die Stirn. Sofort schlug Andrea die Augen auf und sah ihn müde an. „Tut mir Leid….es ist wieder später geworden.“ Entschuldigte er sich. „Schon gut…ich hab nur etwas Kopfweh….und hab mich hingelegt.“ Kam leise von ihr. „Ich hoffe du wirst nicht krank…“ gab Semir besorgt von sich und fühlte Andreas Stirn. „nein….das sicher nicht…ist vielleicht nur ein Wetterumschwung..2 lächelte Andrea und richtete sich auf. Sofort ging ihre Hand zu ihrem Kopf. „OHHHHH….. verdammt….ich mach dir dein Essen warm und dann werde ich wohl ins Bett gehen..“ bot sie an. Semir drückte sie auf die Couch zurück. „Die Mikrowelle kann ich auch allein bedienen. Du bleibst liegen….möchtest du einen Tee? Ich mach dir einen wenn du willst..“ schlug er vor. „Danke…du bist ein Schatz….ja sehr gern…einen Fencheltee bitte…und ein Stück Zucker…“ kam leise von Andrea. Sie legte sich wieder hin und Semir sah dass es seiner Frau nicht gut ging. „Sehr wohl…. Gnädige Frau…“ grinste er, küsste sie und verschwand in die Küche. Nur fünf Minuten später war er mit dem Essen und mit dem Tee zurück. „War es heute sehr anstrengend ohne Ben?“ wollte Andrea wissen. Semir nickte. Und schob sich die Gabel in den Mund. „Und wie…ich musste meinen Dienst mit Hotte machen. Du kannst dir ja vorstellen wie das abging…“ stöhnte Semir leise. „Mein armer Schatz….die Hölle für dich….“ Gab sie zu. Doch gleichzeitig stöhnte sie auf. „Mein Kopf explodiert…gibst du mir bitte zwei Aspirin?“ bat sie Semir. Dieser stand auf und holte die Tabletten aus dem Medizinschrank im Bad. Er gab sie Andrea mit einem Glas Wasser. „Und während Ben sich von der Sonne verwöhnen lässt muss ich die Hölle durch machen. Hotte hat an allem zu mäkeln…wenn ich fahre dann achtet er auf die Geschwindigkeit….und am schlimmsten war als ich die Mittagspause verpasst habe…also ich meine als ich nur fünf Minuten später als eigentlich geplant auf dem Parkplatz war. Er hat mich angemault, dass er verhungert….wegen fünf Minuten…“ beklagte Semir. Andrea legte ihm die Hand auf den Arm. „Du bist ja wirklich arm dran.“ lächelte sie leicht.
ich will den Film auch sehen....vielleicht lerne ich dann noch eine Foltermethode.. ![]()
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wann darf ich denn für einen rasant wachsenden Umsatz bei Taschentüchern sorgen, Elli ... dann sag ich bescheid die sollen im Supermarkt gleich mal eine große Ration für mich bestellen ...
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Hast noch etwas Zeit...an der traurigen Stelle bin ich gerade dran....auf Seite 48 fängt es an...bis dahin.....dürft ihr euch an der Verliebtheit freuen...
Ben sah sich alles gebannt an. Er war jetzt in einer anderen Welt gelandet. Erwachsene Leute liefen mit Rüstungen am Körper über den Hof und sahen es als verständlich an. Einige trugen einen freien Oberköper und beeindruckten die Zuschauer mit ihren Feuerschluckkünsten, andere jonglierten mit allen möglichen Gegenständen. „Komm, da hinten ist mein Vater.“, meinte Rosa und zog ihren verblüfften Freund weiter. „Du sag mal… gestern Abend… es war wirklich…“, fing Ben an. Rosa lächelte. „Glaub mir… irgendwann bin ich bereit. Noch nicht… bitte gib mir die Zeit.“, bat sie sanft. Ben nickte. Sollte in der Nacht tatsächlich nichts passiert sein? War er tatsächlich allein? Das gibt es doch gar nicht. „Ich versteh dich und lass dir auch die Zeit, die du brauchst. Versprochen.“, lächelte er und küsste sie. „Nicht vor meinem Vater…bitte.“, ermahnte sie ihn. „Oh…Verzeihung…“, murmelte er. „Hallo Papa… das ist Ben Jäger.“ Anton reichte ihm die Hand. „Anton… Sie kommen gerade richtig. Haben Sie schon mal mit Handpuppen gespielt?“, fragte er. Ben schüttelte den Kopf. „Nicht seit ich acht war.“, gab er lachend zu. „Nun diese Marionetten sind voller Leben… meinem Leben. Wissen Sie… ich habe sie alle selbst geschnitzt. Vor einigen Jahren hatte ich sehr viel Zeit dafür. Und diese Zeit habe ich genutzt. Sag mal Rosa, warum gibst du deinem Freund nicht was zu trinken und zeigst ihm die Burg. Ich mache nur noch die letzte Vorstellung und dann werden wir gemeinsam essen.“, schlug Anton vor. Rosa nickte begeistert. Eine Stunde später war es soweit.
Ben, Rosa und Anton saßen an einem reich gedeckten Tisch im Speisesaal der Burg. „Ihr seid hier jeden Abend?“, fragte Ben und sah die finsteren Gestalten hier im Raum an der Wand. „Nun ja… ich liebe diese Atmosphäre. Finden Sie nicht, dass es etwas von einem Gefängnis hat? Hier gibt es viele Dinge zu entdecken. Wenn Sie nach dem Essen Lust haben, werde ich Ihnen welche zeigen.“, schlug Anton vor. Ben war begeistert. „Gibt es hier Geister? Ich meine… von solchen Burgen hört man ja immer wieder diese Horrorstorys.“, grinste Ben. „Nun hier soll es die weiße Frau geben. Haben Sie sicher gehört, aber ich bin jetzt seit mehr als drei Wochen hier und habe sie noch nicht gesehen.“, lachte Anton. Der Mann gefiel Ben und es schien Rosa zu gefallen, dass die Männer sich verstanden. „So…“, meinte Anton als Ben fertig war. „Kommen Sie mit, ich zeige Ihnen was ganz tolles…“, versprach er. Ben folgte ihm neugierig.
Die Tour endete vor einem großen Saal in dem ein einziger Stuhl stand. „Sehen Sie… hier ist ein Stuhl der für die Entspannung genutzt wurde und Sie werden sehen, dass er wirklich bequem ist…“, lud Anton ihn ein. Ben war tatsächlich neugierig und setzte sich. Doch kaum war er in diesem Stuhl schlugen sich Stahlklammern um die Hand- und Fußgelenke. „Verdammt! Was soll das!!“, fauchte er wütend und versuchte sich zu befreien. Er zerrte und wandte sich in den Fesseln. Anton lachte leise. „Nur keine Angst… ich tue dir nichts…“, versprach er und drückte einen Knopf. Dann legte er Ben einen Gurt über die Stirn und befestige es an dem Stuhl. Ben konnte nur an die Decke sehen und dort erschien eine sich drehende Spirale. „Sehen Sie hin…“, forderte Anton auf. Ben versuchte sich gegen diese drehende Scheibe zu wehren, aber es gelang ihm nicht… er versank… „Sie hören nur meine Stimme…. Ich will dass du gleich zur Raststätte fährst und mir den Kasseninhalt bringst. Hörst du…. den gesamten Inhalt der Kasse! Du wirst tun, was ich sage… du wirst tun was ich fordere...Wiederhole!“, kam monoton von Anton. „Ich werde den Kasseninhalt bringen…den gesamten Inhalt…den gesamten Inhalt…“, murmelte Ben nach.
Während Ben der Sonne entgegen flog musste Semir mit Hotte seinen Dienst tun. „Semir.... wenn wir gleich fahren gibt es aber keinen Rock, klar? Ich will nicht schon wieder mit Kopfschmerzen meinen Feierabend verbringen....“ ermahnte der ältere Polizist. Semir nickte. „Okay....aber auch keine Lerchen...ich will nämlich nicht am Lenkrad einschlafen...“ gab er zurück. „Ich kann auch fahren, wenn du müde bist...“ schlug Hotte vor. „Hotte...ich will auch nicht ins Koma fallen....und Blumen für Andrea kaufe ich lieber im Laden als sie während der Fahrt zu pflücken...“ erklärte Semir ernst. Er ging mit Hotte gerade zu seinem Wagen. Hotte blieb stehen. „Wie meinst du das denn jetzt?“ wollte er wissen. „Hotte...wir müssen los! Oder willst du später in die Mittagspause?“ lenkte Semir ab. „Na ganz bestimmt nicht...ich habe meine festen Esszeiten...aber das musst du mir schon noch erklären...ich bin nicht mehr der Jüngste und...“ zeterte der alternde Polizist. „Ja schon gut....“ grinste Semir und nahm auf dem Fahrersitz des BMWs platz. Hotte mühte sich auf den Beifahrersitz. Es dauerte eine Weile, denn der Sitz war auf Ben eingestellt. „Sag mal...schläft Ben wenn er neben dir sitzt?“ stöhnte er auf. „Nein...ich Hotte...so und nun halt dich fest...“ grinste Semir und gab Gas. Der Wagen machte einen Satz nach vorn. Schnell war die Fahrt aufgenommen und Semir sah, das Hotte sich am Sitz krallte. „Nicht so schnell!!“ ermahnte Hotte ihn. „Was? Ich fahre doch gerade mal 140 km/h“ lachte Semir. „Ja das seh ich...aber hier ist nur 100 erlaubt!“ korrigierte Hotte ihn. Semir nickte und knurrte etwas dennoch ging er vom Gas runter. Das kann ja heiter werden, dachte er nur. Doch eines war verdammt gut...wenn er sich bei Hotte auf etwas verlassen konnte, dann waren es die Einhaltungen der Pausen. Verhungern würde er also nicht....dachte Semir bei sich, als sie auf der Autobahn unterwegs waren. Derzeit hatten sie nur einen Fall zu bearbeiten und der handelte von einem Kerl, der Frauen auf Rastplätzen überfällt und vergewaltigt. Dabei ist es dem Täter sogar egal, ob der Platz besucht ist oder nicht. Er schien auf eine Gelegenheit zu warten und schlug dann zu. Semir wollte ihm eine Falle stellen, sobald sich die Möglichkeit ergab, denn bisher hatten sie nichts. Keine Beschreibung, keine Spuren. Die Frauen die er bisher überfallen hatten schwiegen aus Angst und auch aus Scham.
Ben hatte die Augen geschlossen und genoss den Flug. „Herr Jäger?“ riss ihn eine männliche Stimme aus den Tagträumen. Ben sah ihn an. „Ja?“ fragte er nach. „Ob Sie noch etwas trinken möchten, bevor wir landen....?“ lächelte der Steward ihn an. „Wo ist denn Carla Maria Mercedes?“ harkte Ben nach. Der Mann lächelte. „Sie hat leider zu tun.....“ wich der Mann aus. „Ist sie verheiratet?“ wollte Ben wissen. Der Mann stutzte. „Meines Wissens ist Carla nicht verheiratet...aber Sie werden sicher nicht an sie ran kommen.“ Erklärte der Mann. „Warum das denn nicht?“ kam von Ben. „Nun...sie ist sehr rassig....eine erstklassige Frau und sie weiß was sie will.... aber....“ gab der Mann seine Meinung ab. „Sie ist doch nicht etwas....?“ fragte Ben erstaunt. „Nein...nein...sie ist hetero......“ lachte der Kollege. „Aber ein Eisberg ist schneller zu schmelzen zu bringen, als Carla Maria Mercedes de Cossa. Ich gebe Ihnen einen guten Rat...vergessen sie sie. Carla ist gefährlicher als ein Raubtier...“ warnte der Mann. Ben lachte leise. „Ich könnte ja auch Raubtierbändiger sein...“ murmelte er und sah wieder aus dem Fenster. Sie flogen gerade auf die Küste zu und das Wasser sah von her oben tiefblau aus. Es war einfach wunderschön. Ben schnallte sich an denn er spürte wie der Flieger langsam runter ging. Nur noch wenige Augenblicke und er würde am Strand der Costa del Sol liegen. Eigentlich wollte er ja nach Dubai fliegen, aber dafür waren drei Wochen einfach zu kurz. So musste er sich hier an der spanischen Küsten in einem 5-Sterne-Hotel mit dem schönen Namen „Incosol“ für knappe 200 Euro pro Nacht mit Frühstück begnügen. Er hatte natürlich die Suite gebucht und er hoffte inständig, dass 200 Euro angemessen waren. Normalerweise war er ein recht sparsamer Mensch, doch während des Urlaubs genoss er dann auch die Vorzüge eines reichen Vaters. Er machte Urlaub in dem Terrain, wo keine Massen von Touristen hin kamen. Hier war alles ruhig. Das Schlimmste was ihm nun noch bevorstand war die Wartezeit am Zoll. Ben sah sich gelangweilt um und entdeckte seine Flugbegleiterin, wie sie gerade im Personalbereich verschwand. Diesmal trug sie ihr Haar offen und es umspielte ihr leicht ovales Gesicht. Sie sah noch besser aus als mit dem gebundenen Haar. Ob er sie wohl wieder sehen wird?, fragte er sich. Endlich war er dran und konnte nach nur zehn Minuten ins Hotel fahren. Mittlerweile war es schon Nachmittag geworden und sein Magen meldete sich. Er fuhr ins Hotel, ließ sein Gepäck nach oben bringen und begab sich selbst ins Restaurant was nicht weit vom Hotel entfernt war. Der Blick auf die Tageskarte war beeindruckend. Er bestellte eine Grillplatte mit Kartoffeln. Dann lehnte er sich zurück und genoss die letzten Sonnenstrahlen. Das Essen kam sehr zügig und schmeckte hervorragend, doch es war wie in den südlichen Ländern üblich eine viel zu große Portion. Das Fleisch war wunderbar durchgegrillt und hatte einen angenehmen Geschmack. Auch das Gemüse war lecker und leicht Bissfest. Die Kartoffeln hatten einen angenehmen Dillgeschmack. Ben genoss jedes Stück, doch auch er schaffte diese Portion nicht.
Ja, das ist leichter gesagt, als getan. Nicht immer, wenn ich es grad will, fällt mir was gescheites ein.Ich heisse ja nicht Elvira (leider!)!
lol Gitti....ich fasse das mal als Kompliment auf... (meine flinken Finger sind unübertrefflich) ![]()
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ja super..da haben sich zwei Irre gefunden und Ben ist ihnen hilflos ausgeliefert....Er wurde geschlagen, angeschossen..ist vermutlich halb am verhungern und verdursten..aber es geht ihm gut...hihi....(hoffe ich ...mir geht es gut, wenn ich das lese.)