Erinnerungen aus der Vergangenheit

  • So liebe Leute, dann werde ich heir auch mal meinen erste Fanfgiction präsentieren.

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    Erinnerungen aus der Vergangenheit!!


    Freitagnachmittag,
    kurz vor Dienstschluss: Ben und Semir sind gerade auf dem Weg zurück zur PAST
    und freuen sich auf ein ruhiges Wochenende mit Familie bzw. Freundin.


    „Na Kollege was habt ihr denn geplant fürs Wochenende?“
    fragte Semir seinen Partner und besten Freund Ben Jäger. Semir freute sich für
    ihn, weil er seit einigen Wochen wieder mal in einer festen Beziehung lebte. Er
    hatte Jana schon kennengelernt und fand sie sehr nett. Die beiden waren sogar
    ein richtig tolles Paar. „Ruhig angehen lassen werden wir es, dass ist mein
    erstes freies Wochenende seit 6 Wochen. Wahrscheinlich erstmal ausschlafen und
    die gemeinsame Zeit genießen.“ Er grinste. „Ja, die letzten Wochen waren echt
    stressig. Ich hatte auch zu wenig Zeit für Aida und Andrea. Und ich hab der
    kleinen versprochen, dass wir am Wochenende alle drei ins Spaßbad gehen.“


    Ben wollte gerade etwas erwidern, als sein Handy klingelte.
    „Jäger“. Am anderen Ende war das Uniklinikum Köln Krankenhaus. Man hatte Bens Handynummer in der
    Handtasche seiner Schwester gefunden. „Herr Jäger, wir müssen ihnen leider
    mitteilen, dass ihre Schwester Julia schwerverletzt in unser Krankenhaus
    eingeliefert wurde“. Ben wurde kreidebleich und war geschockt, er hang doch
    sehr an seiner Schwester. War sie doch die einzige die ihn damals in
    seinem Wunsch zur Polizei zu gehen
    unterstützte, anstatt in der Firma des Vaters anzufangen. Und auch sonst
    verstanden sich die beiden blendend und streiten sich fast nie, anders als bei
    anderen Geschwistern.


    „Was ? Wie geht es ihr? Ist sie am leben?“ Ben hatte so
    viele Fragen, aber hielt sich doch zurück, um erst den Arzt reden zu lassen. „Ja
    sie ist soweit stabil, aber die Verletzungen sind doch sehr schwerwiegend. Fürs
    erste wurde sie in ein künstliches Koma versetzt“. Ben stand noch immer unter
    Schock und wusste nicht recht wie ihm geschieht oder was er sagen und tun
    sollte. „Kann ich zu ihr?“


    „Ja kommen sie her, aber heute nur kurz. Wie gesagt sie
    liegt im Moment noch im künstlichen Koma, aber morgen wird sie wohl langsam
    wieder zu sich kommen. Machen sie sich keine Sorgen sie ist sonst soweit
    stabil“. Er sagte nur dass er gleich da wäre und legte auf. Immer noch total
    geschockt und perplex blickte er in Semirs Richtung.


    Semir blickt in Ben leere Augen. „Was hast du denn
    plötzlich. Geht es dir gut?“ Ben der seinen Kopf mittlerweile an die Kopfstütze
    des Wagens gelehnt hatte sagte: „Julia, sie sie liegt schwerverletzt im
    Krankenhaus. Oh mein Gott Semir ich hab solche Angst um sie. Du weist wie sehr
    ich an ihr Hänge“. Semir wollte ihn etwas aufbauen, aber er wusste nicht wie
    und wahrscheinlich wäre der Versuch auch nicht von Erfolg gekrönt. Also sagte
    er „Klar versteh ich dich. Ich kenne sie jetzt auch schon sehr lange. In
    welcher Klinik liegt sie? Im Uniklinikum…“? Ben nickte nur schwach und kaum merkbar.
    „Ich fahre dich natürlich sofort zu ihr“.


    Semir konnte sich nur zu gut vorstellen wie Ben sich fühlt
    und auch er weis wie sehr er an seiner Schwester hängt. Er konnte sich noch
    immer an ihre Hochzeit und die schreckliche Entführung erinnern und wie sehr
    Ben damals gelitten hat. Beide hatten damals alles getan, um sie zu finden.
    Seit diesem Erlebnis standen sich alle sehr nahe und unter nahmen auch ab und
    an etwas gemeinsam. Ben, Julia, Semir und Andrea sie haben schon so viel
    gemeinsam erlebt und unternommen.

    Edited once, last by anne1806 ().

  • Die wenigen Kilometer zum Krankenhaus kamen beiden wie eine
    Ewigkeit vor. Als sie endlich dort waren konnten beide nicht schnell genug das
    Auto verlassen.


    Der behandelnde Arzt kam ihnen schon im Flur entgegen und
    beide konnten ihn nicht früh genug nach Julias zustand befragen.


    „Wie geht es ihr? Kann ich denn noch schnell zu ihr? Was
    genau ist ich ihr denn eigentlich passiert? Wird sie wieder ganz gesund?“ Bens
    überschlug sich fast beim reden und hatte doch Angst etwas vergessen zu haben.
    Er wollte nur noch eins endlich zu Julia und wissen was ihr genau zu gestoßen
    ist.


    Semir wollte gern bei Ben bleiben, weil die beiden aber
    eigentlich noch eine gute Stunde im Dienst waren musste er zurück zur PAST. Er
    war gerade am Wagen und hatte sein Handy wieder eingeschalten als es auch schön
    klingelte. An der Nummer erkannte er schon dass Kim Krüger anrief und nahm ab. „Ja,
    Gerkhan !“ „Herr Gerkhan wo stecken sie denn? Sie und Herr Jäger sollten schon
    längst zur Dienstbesprechung zurück sein“.


    „Entschuldigen sie Chefin. Ich musste Ben noch ganz schnell
    zum Uniklinikum bringen. Es ist….“ Die Chefin unterbrach ihn, etwas was sie
    sonst nicht tat. „Was? Ins Klinikum. Warum den das? Es ist ihm doch nichts
    Schlimmes passiert, oder?“


    „Nein es geht nicht um Ben. Es geht um Julia. Wir waren auf
    dem Weg zurück als er den Anruf erhielt. Sie wurde schwer verletzt
    eingeliefert“. „Bitte was, aber das ist ja furchtbar“. Auch Kim Krüger kannte
    Julia sehr gut und wusste wie sehr Ben und Julia an einander hingen.


    „Ich fahre auch gleich wieder zu ihm. Er ist nicht nur mein
    Kollege, sondern auch ein guter Freund, der mich jetzt braucht. Ich wollte mich
    nur eben bei ihnen im Präsidium melden, damit sie sich nicht noch Sorgen
    machen“. „Semir drehen sie gleich um und fahren zu ihm ins Krankenhaus zurück.
    Ich melde mich dann auch später noch mal bei ihnen, wenn sie genaures wissen“,
    erwiderte Kim nur. Semir wendete an der nächsten Kreuzung und fuhr zurück zum
    Krankenhaus.

  • Ben war doch überrascht ihn so schnell wieder zu sehen.
    Dieser warte gerade auf dem Flur auf den Arzt, um mit ihm über seine Schwester
    zu reden. „Hast du schon weiteres gehört?“ fragte Semir im gehen. In dem Moment
    kam auch schon der behandelnde Arzt. Ben ging auf ihn zu wollte jetzt endlich
    genaueres wissen.


    „Was ist denn nun genau passiert?“ Der Arzt ein gewisser
    Doktor Schmidt, bot den beiden einen Sitzplatz an. Alle drei nahmen Platz.
    „Herr Jäger ihre Schwester wurde nach einem Verkehrsunfall auf der A48 bei und
    eingeliefert. Sie hat schwere innere Verletzungen und Frakturen. Sie wird aber
    durchkommen, dass kann ich ihnen schon sagen. Ihre Schwester hat aber verdammt
    viel Glück gehabt“. Semir unterbrach den Doktor Schmidt „Sagten sie gerade
    A48?“ Schmidt nickte nur kurz und sah ihn fragend an. „Ich hab auf dem Weg
    hierher im Radio davon gehört. Jemand hat einen Wagen von der Straße in die
    Leitplanken abzudrängen. Die Polizei vor Ort geht davon aus, dass der Wagen
    manipuliert worden sein muss, weil Augenzeugen berichteten dass das Auto schon
    Kilometer bevor es abgedrängt wurde Flüssigkeit verlor und anfing zu
    schlingern“.


    „Bitte was?“ Ben schreckte auf. „Wollst du damit sagen
    jemand hat Julias Wagen absichtlich manipuliert? Aber wer sollte denn so was
    tun?“ „Ich weis es doch auch nicht, Ben. Bis jetzt hab ich auch nur im Radio
    davon gehört und bin von dem eben gehörten genauso überrascht wie du. Aber ich
    rufe sofort Susanne an, sie soll alles über diesen Unfall heraus finden“. Semir
    verlies den Raum während Ben noch mit dem Arzt sprach.


    „Ja, Susanne. Ich brauche alle Informationen über den Unfall
    heute auf der A48. Es ist wichtig es sieht danach aus als wollte jemand Julia
    Jäger von der Straße drängen. Außerdem soll ihr Wagen vorher manipuliert worden
    sein“. Susanne erschrak bei dem Namen –Julia Jäger-. „Was Bens Schwester Julia.
    Ich meine die Chefin hat mir schon erzählt das sie im Krankenhaus liegt, aber
    das sie in den Unfall verwickelt war. Wie geht es Ben?“ „Na ich würde sagen den
    Umständen entsprechend, aber lass uns das auf dem Präsidium besprechen, ok?“ „Ja
    klar kümmere dich erst mal um Ben. Der braucht dich jetzt am meisten“.


    Semir wollte gerade zu Ben zurück kehren, als dieser ihm auf
    halben Weg entgegen kam. „Los Partner las uns noch zu den zu den Kollegen
    fahren, die am Unfallort waren. Ich will das Schwein finden das meiner
    Schwester das angetan hat.“ Obwohl Semir schon ahnte das Ben unbedingt
    mitkommen will sagte er trotzdem: „Ben meinst du nicht du solltest lieber
    erstmal nach hause fahren. Ich kann das auch allein zu den Kollegen fahren und
    ein bisschen Ruhe täte dir sicher ganz gut“. „Nein Semir. Julia ist meine
    kleine Schwester und ich will den Mistkerl der sie fast umgebracht hätte so
    schnell wie nur möglich kriegen“. „Dann ruf wenigstens Jana an und erzähl ihr
    von der Sache. Sie hat es verdient das du ihr bescheid gibst. Du weist sie sehr
    an dir hängt und dich liebt“. „Du hast ja recht. Ich ruf sie gleich an und dann
    können wir los. Sie wird zwar traurig sein, dass unser gemeinsames Wochenende
    ins Wasser fällt, aber sie wird mich verstehen“.

  • Zwanzig Minuten später waren die
    beiden zurück im Präsidium, um sich in Susannes gesammelten Informationen über
    den Fall schlau zu machen. Anschließend machten sich machten sich beide auf den
    Weg zu den Kollegen die den Fall aufgenommen haben. Dieser wollte die beiden
    bei Hartmut in der KTU treffen, weil der Wagen schon dorthin gebracht wurde.


    Als Semir und Ben in der KTU
    ankamen war Hartmut schon mit Untersuchung des Wagens beschäftigt. „Hast du
    schon was, Hartmut?“ wollte Ben wissen. „Naja ich hab Fingerabdrücke an der
    Bremsleitung gefunden, diese wurde übrigens vom Täter durchgeschnitten. Der der
    deiner Schwester das angetan hat, hat ganze Arbeit geleistet“. „Hartmut konntest
    du die Fingerabdrücke schon identifizieren?“ „Ist schon in Arbeit.“


    Jetzt kam auch Kommissar Ritter zu
    Wort der den Unfall aufgenommen hatte. „Das könnte auch mit der einzige Hinweis
    auf den Täter sein“. „Warum denn das?“
    wollte Ben wissen.


    „Weil es kaum Zeugen für den
    Vorfall gibt. Und die wenigen die es gab konnten mal wieder nur dürftige
    Angaben machen. Das heißt wir wissen nur, unser Täter ist männlich, ca. 1,85 cm
    groß, und fährt mit einen Audi A4“.


    Ben stöhnte auf. „Na toll davon
    gibt’s ja in Köln auch nur ein paar hundert. Wird ja wie die Suche nach der
    berühmten Nadel im Heuhaufen. Ein Kennzeichen habt ihr nicht?“ „Leider nein,
    aber ein Zeuge meinte sich zu erinnern, dass ein `C´ drin vorkam“. Kommissar
    Robert Ritter rollte mit den Augen als er das sagte. Er, Ben und Semir wussten
    das man sich heutzutage auf die Aussagen von Zeugen nicht verlassen kann. Wenn
    man überhaupt jemanden findet der Angaben machen kann. „Am besten ihr hört euch
    mal im Umfeld des Opfers um, vielleicht gibt’s es dort jemanden der ihr schaden
    will“.


    „Julia ist meine Schwester. Sie
    hatte nie Neider oder Probleme mit ihren Mitmenschen“ erwiderte Ben und klang
    sauer. „Ich mein ja auch nur meistens ist es doch so das die Täter im Umfeld zu
    finden sind. Ich wollte ihrer Schwester damit nicht zu nahe treten“.


    Ben und Semir bekamen die
    Unterlagen und Aussagen der wenigen Zeugen und machten sich auf den Weg zu
    diesen. Beide ahnten allerdings schon, dass sie dabei keine neuen Erkenntnisse
    gewinnen werden.


    Als die beiden gegen 22.00 Uhr von
    den Zeugenbefragungen zurück kamen, hatten sie immer noch nicht von Hartmut und
    der Auswertung der Fingerabdrücke gehört.


    „Ben du solltest nach hause fahren
    und erst ausruhen. Ich hole dich dann morgen früh ab, dann wird Hartmut sicher
    schon Ergebnisse haben. Ein bisschen Ruhe täte dir jetzt sicher gut“.
    „Wahrscheinlich hast du recht. Vielleicht schafft Jana es ja mich aufzubauen.
    Mensch Semir hoffentlich geht es Julia morgen besser“. Semir legte seinen Arm
    auf die Schulter seines Partners und sagte: „Na komm ich fahr dich heim und
    morgen sehen wir weiter.“


    Als Ben und Semir am nächsten
    morgen im Präsidium ankamen, läutete auch schon Bens Handy. Hartmut war dran,
    um ihnen mitzuteilen was die Auswertung der Fingerabdrücke ergeben hat.


    „Na dann schieß mal los was hast
    du für uns?“ Ben konnte es gar nicht abwarten. „Ihr werdet euch freuen, denn
    die Abdrücke sind in der Datenbank gespeichert. Sie gehören einem Mark Weber.
    Saß schon im Knast wegen mehrer Vergehen des BtmG und schwerer Körperverletzung.
    Letzteres liegt allerdings schon Jahre zurück“. Ben war entsetzt hatte er
    richtig gehört Weber. Konnte es wirklich der damalige Freund seiner Schwester
    sein. Er war darüber so überrascht, dass er sich erst einmal setzen musste.


    Semir dem Bens entsetzte Reaktion
    auch nicht entgangen war fragte, „Was ist denn plötzlich los du siehst aus als
    hättest du einen Geist gesehen“. „OMG ich glaub ich hab jetzt eine Ahnung wer
    Julia das angetan hat“.


    „Es war vor mittlerweile fast 9
    Jahren, da war Julia mit dem Kerl zusammen. Er war schon damals total
    eifersüchtig und hat sie ständig kontrolliert. Anfangs war Julia ja na sagen
    wir noch blind vor liebe merkte das gar nicht. Aber wurde er immer
    aufdringlicher kontrollierte ihre Anrufe, passte auf ob sie pünktlich nach
    hause kam. Er erdrückte sie mit seiner Liebe und wollte sie nur für sich allein
    haben. Irgendwann wurde Julia das alles zu viel und sie trennte sich von ihm,
    aber dann ging der Horror erst richtig los. Er stellte ihr nach, rief pausenlos
    bei ihr an und als Julia eine Verabredung hatte folgte er ihr und schlug ihr
    Verabredung aus Eifersucht zusammen. Daher auch die Vorstrafe wegen schwerer
    Körperverletzung“.


    „Ben davon habt ihr nie was
    gesagt“. „Naja Julia war froh als er im Knast saß, jetzt konnte sie wieder in
    Ruhe leben. Aber das er jetzt plötzlich nach so vielen Jahren… Ich glaub
    einfach nicht. Als dieses Mistkerl ihr nicht schon genug geschadet hätte. Wenn
    ich ihn die Finger bekomme“. Ben wurde langsam wütend. „Jetzt beruhige dich.
    Ich sag Susanne bescheid sie soll alles über den Kerl herausfinden. Und dann
    fahren wir erstmal ins Krankenhaus, vielleicht ist Julia ja schon wieder
    ansprechbar. Der Arzt sagte doch sie soll heute aufwachen“.

  • Semir sollte recht behalten. Als
    die beiden dort ankamen berichtete ihnen der Arzt bereits, dass Julia schon
    wieder aus dem künstlichen Koma geholt wurde. „Kann man schon mit ihr
    sprechen?“ wollte Ben wissen. „Ja, aber nur kurz und bitte schenken sie sich
    Fragen die den laufenden Fall betreffen. Das sollte man ihr heute noch nicht
    zumuten. Dann können sie sie in einer halben Stunde sehen“.


    Ben dann lass uns noch einen
    Kaffee trinken gehen und dann endlich zu Julia. Wie ich dich kenne hast du
    sicher noch nicht einmal etwas gefrühstückt. Ben grinste, „Ja ´Mama´ dann mal
    los“.


    Nach einer halben Stunde konnte
    Ben endlich mit Julia sprechen. Sie sah zwar schon besser aus als am Vortag,
    aber immer noch mitgenommen. Dr. Schmidt hatte schon recht, wenn er sagt, man
    solle sie heut noch nicht mit dem Fall konfrontieren. „Wie geht’s dir
    Schwesterherz?“ sagte Ben. Er wollte ihr nicht zeigen, dass er sich immer noch
    Sorgen um sie machte. Vor allem nicht nachdem er erfahren hatte, dass ihr
    Exfreund Mark wahrscheinlich hinter der ganzen Sache steckt. Julia hatte damals
    lange gebraucht um die Geschehnisse zu verarbeiten. Schließlich hatte sie Mark
    ja auch einmal geliebt. Ben konnte sich noch gut daran erinnern wie Elend sich
    Julia damals fühlte. Er war es ja auch der in dieser Zeit mehr den je für sie
    da war. Deswegen schwor er sich diesen Weber so schnell wie nur möglich zu
    fassen. Koste es was es wolle.


    „Mensch Julia zum glück geht’s dir
    heut schon wieder besser. Ich hab mir echt Sorgen um dich gemacht.“ „Ach Brüderchen das war
    echt furchtbar gestern…“ Noch bevor Julia weitersprechen konnte legte Ben ihr
    denn Finger auf die Lippen. Er wusste dass es ihr heut noch nicht zu zumuten
    ist, über die gestrigen Geschehnisse zu reden. „Psst….erzähl mir morgen davon.
    Semir und ich wissen bereits dass das kein gewöhnlicher Unfall war und haben
    deshalb die Ermittlungen schon aufgenommen. Aber Doktor Schmidt meinte du
    brauchst wohl heut noch etwas Ruhe und wir sollten dich damit noch nicht
    belasten. Am wichtigsten ist jetzt sowieso erstmal das es dir besser geht, um
    den Rest kümmern sich Semir und ich“.


    In diesem Moment kam auch schon
    Semir herein, der Ben mitteilte, dass Kim Krüger angerufen hat. Sie sollten zur
    Lagebesprechung ins Präsidium kommen. „Geh ruhig Ben. Es geht mir doch schon
    besser und du kannst ja wenn du gar keine Ruhe hast heut Abend wieder kommen“.
    Julia grinste. „Du kannst ja Jana mitbringen, weil du sie mir ja dieses
    Wochenende eigentlich sowieso vorstellen wolltest“. Ben lächelte. „ Na wenn du
    daran gedacht hast, muss es dir ja wirklich wieder etwas besser gehen“. Dann
    verlief er gemeinsam mit Semir das Krankenhaus und sie kehrten gemeinsam zurück
    zur PAST.

  • Im Präsidium mussten die beiden
    erst einmal zu Kim Krüger. Die wollte natürlich denn Stand der Ermittlungen
    wissen. „Und meine Herren!! Was haben sie bisher?“ „Bis jetzt nicht viel
    Chefin, außer ein paar Fingerabdrücken und dem tollen Hinweis: Der Täter fährt
    einen Audi A4. Davon gibt’s in Köln ja
    auch *nur* ein paar wenige“. Erwiderte Semir und rollte mit den Augen. „Aber
    wir sind ja nicht dumm Chefin, weil wir schon eine kleine Ahnung haben wer
    dahinter steckst“. Kam es nun von Ben. Kim Krüger staunte. „Ach ja und die
    wäre?“


    „Ein gewisser Mark Weber, steht
    auf unserer Verdächtigen Liste ganz ganz weit oben. Der Typ ist leider auch der
    Exfreund meiner Schwester, der sie schon damals regelrecht verfolgt hat als Julia
    sich von ihm getrennt hat.“ Ben erzählte auch Kim Krüger die ganze Geschichte
    um Julia und deren Ex. Auch diese war ziemlich schockiert.



    „Chefin wir werden unseren „Verdächtigen
    Nummern 1“ dann mal einen kleinen Besuch abstatten und ihn uns zur Brust
    nehmen“, erwiderte Semir und verließ mit Ben das Büro. Kim Krüger kam ihnen
    noch ein Stückchen nach, nur um beide daran zu erinnern später anzurufen.
    Außerdem rief sie beiden zu sie sollten doch bitte den BMW heil lassen. Er
    hätte jetzt schon eine knappe Woche ohne Schaden überstanden. Alle drei mussten
    lachen.


    15 Minuten später kamen sie an der
    Wohnung von Weber an. Nicht gerade eins der schönsten Viertel Kölns. Und das
    Wohnhaus hatte die besten Tage wahrscheinlich auch schon hinter sich. Ben
    konnte sich einen Spruch mal wieder nicht verkneifen. „Schöne Gegend. Noch
    schöner als deine ehemalige Heimat“. Ben grinste dabei. „Ich bin ja nicht in
    einem Palast aufgewachsen, so wie du“. „Aber hier ist es ja noch schöner als
    bei mir damals“ scherzte Semir.


    Sie läuteten bei Weber. Es dauerte
    einige Zeit bis geöffnet wurde und beide wollten schon umkehren, um später
    wieder zu kommen.


    „Gerkhan, Kripo Autobahn. Mein
    Kollege Herr Jäger“. „Herr Weber es geht um einen schweren Verkehrsunfall auf
    der A48“. Semir wurde von dem Kerl unterbrochen. „na und was hab ich damit zu
    tun, oder erzählt ihr Bullen mir neuerdings von all euren Fällen“.


    „Jetzt hör mir mal genau zu… Uns
    liegen Hinweise vor, dass genau dein Wagen zur Tatzeit am Unfallort gesehen
    wurde. Außerdem wurden deine Fingerabdrücke am Unfallwagen gesichert. Jetzt bin
    ich aber mal gespannt mit welchen dummen Spruch du versuchst dich da raus zu
    reden“. Ben wurde langsam sauer. Der Mann, der seiner Schwester das angetan
    hatte kam ihm jetzt mit dummen Sprüchen und redet sich raus. “Was regst du dich
    den so auf. Werde ich jetzt gleich verdächtigt, weil ich mal im Knast saß oder
    was. Außerdem bin ich ja nicht der einzige Mensch in Köln der einen Audi fährt“.
    Weber grinste Ben frech an. „Seit wann duzen wir uns denn. Kann mich nicht dran
    erinnern dir das je erlaubt zu haben mich zu duzen“.


    In dem Moment muss Weber Ben
    erkannt habe und erwiderte. „Hey du bist doch nicht etwa Ben Jäger der Bruder
    von Julia Jäger. Sag mal einer an man sieht sich eben doch immer zweimal im
    Leben“. Weber grinste. „Ja und bei dir ist das gleich doppelt Scheiße. I


    Ich hätte gut drauf verzichten
    können dich jemals wieder zusehen Weber. Selbiges gilt natürlich auch für
    Julia. Ich warne dich wenn du etwas mit Julias Unfall zu tun hast - & ich
    verwette meinen Arsch drauf das hast du – dann schwöre ich dir … Ben wurde von
    Semir unterbrochen. „Partner das bringt doch nichts, dass du dich so aufregst“.
    Und an Weber gewandt „Er hat aber recht, wenn sie damit zu tun haben dann
    kriegen wir sie.“


    Semir und Ben verließen das Haus.
    „Semir was soll das der Typ hat doch Dreck am stecken. Glaub mir der hat mit
    der Sache zu tun“. „Ich glaube dir doch Ben und ich glaub auch er hat mit dem
    Unfall zu tun. Komm jetzt ich hab Hunger“.


    Die beiden fuhren zum nächsten
    Imbiss aßen jeder Pommes mit Currywurst, tranken eine Cola und fuhren danach
    zurück zur PAST.


    „Semir der Typ hat definitiv mit
    der Sache zu tun. Dieser Weber ist so ein widerliches Schwein. Wenn ich nur
    daran denke was Julia damals ausgestanden hat könnt ich kotzen. Ich schwöre dir
    den schnappe ich mir“. „Wie ich höre sind sie im Fall weiter und offenbar sehr
    aufgebracht, Jäger. Was haben sie denn heraus gefunden?“


    „Auf jeden Fall bin ich mir zu 100 % sicher,
    dass dieser Weber dahintersteckt. Er hat sich zwar rausgeredet, aber ich glaub
    ihm kein Wort. Ich weis auch das ich jetzt erstmal zu Julia fahre irgendwie
    muss ich ihr das erklären. Sie wird geschockt das Weber wohl dahinter steckt,
    aber besser sie erfährt es von mir als von irgendjemand andere“.


    „Bis morgen dann, ich werde wohl
    nicht noch mal rein kommen“. Damit verließ Ben die PAST und machte sich auf den
    Weg zu Julia, wo er 15 Minuten später ankam.

  • Ben klopfte an Julia Zimmertür.
    „Herein“. Julia war überrascht Ben schon jetzt zu sehen. „Ben was machst du
    denn schon hier? Ich hatte später mit dir gerechnet. Außerdem solltest du doch
    Jana mitbringen“. „Ich hatte einen echten Scheißtag und außerdem mach ich mir
    doch Sorgen um dich solange dieser Mistkerl der dir das angetan hat nicht
    geschnappt ist. Naja und Jana kommt wahrscheinlich später nach. Sie muss noch
    arbeiten“.


    Ben setzte sich zu seiner
    Schwester auf die Bettkante und nahm ihre Hand. Julia ich bin ja auch gekommen,
    um mit dir zu reden. Also über den Unfall. Naja…OMG wie soll ich anfangen. Du
    wirst wahrscheinlich genauso überrascht sein wie ich und am liebsten würde ich
    dir das ersparen, aber ich muss dir wohl davon erzählen“. Ben war sehr
    aufgeregt und Überfordert mit der Situation, weil er nicht wusste wie er Julia
    von Weber erklären sollte ganz zu schweigen davon wie er anfangen sollte. „Ben
    was hast du denn? Hast du mir solch schlechte Nachrichten zu überbringen. Los
    erzähl mir schon was dich so bedrückt. Ich halt das schon aus und irgendwann
    wirst du es mir sowieso erzählen müssen“.


    „Julia…“ Ben begann stockend zu
    reden. „Dein Unfall das war nicht nur ein einfacher normaler Unfall. Ich glaube
    Mark steckt dahinter“. Er stockte, um Julias Reaktion abzuwarten. Julia war
    geschockt und überrascht zugleich. „Was? Aber ich hab doch nachdem er ins
    Gefängnis kam nichts mehr von ihm gehört und außerdem dachte ich das ganze
    hätte endlich ein Ende. Oh Ben was soll ich denn noch tun jetzt geht das wieder
    los“. Ben nahm seine Schwester in den Arm, als diese zu weinen anfing. „Mach
    dir keine Sorgen Julia. Semir und ich werden alles tun um ihn zu überführen. Er
    wird seine gerechte Strafe bekommen, dass schwöre ich dir“.


    In diesem Moment ging die Tür auf
    und Jana kam herein. „Julia darf ich dir nun Jana vorstellen. Die tollste Frau
    der Welt“. „Hi Jana, hast du dir das mit dem Chaoten auch gut überlegt?“ Julia
    musste lachen und Ben gab ihr einen leichten Stoß unter Geschwistern. „Hey was
    soll das denn. So schlimm bin doch gar nicht“.


    Die drei redeten noch sehr lange
    miteinander. Wobei Ben das Thema „Weber“ bewusst vermied, er wollte Julia nicht
    noch mehr beunruhigen. Außerdem wollte er auch Jana damit nicht belasten.
    Irgendwann musste die Oberschwester die beiden förmlich aus dem Zimmer werfen.
    Ben war glücklich dass Jana seine Lieblingsschwester endlich kennengelernt hat
    und beide sich so gut verstanden. Jana und er fuhren also zum ihm nach hause
    und machten sich noch einen gemütlichen Abend. Auch wenn Ben ihn nicht so recht
    genießen konnte, weil er mit den Gedanken nur beim laufenden Fall war.


    Als Ben am nächsten Morgen in der
    PAST ankam war auch Semir schon da. Beide wollten gerade frühstücken fahren,
    als plötzlich Bens Handy klingelte. „Ja Jäger“. Ben wurde plötzlich aschfahl und
    sank zu Boden. „Was ? Aber das kann doch nicht sein. Wo sollte sie denn hin
    sein. Warten sie ich komme sofort
    vorbei“. Ben legte auf und schwieg einige Sekunden ehe er wieder in der Lage
    war etwas zu sagen. „Was hast du denn plötzlich?“ wollte Semir wissen. „Wir
    müssen sofort zum Krankenhaus. Julia sie sie ist verschwunden“.


    „Was aber wie … warum den?“ Semir
    war genauso verwirrt und geschockt wie Ben.


    Die beiden machten sich schnell
    auf den Weg ins Krankenhaus.


    Als sie ankamen begegneten sie
    Doktor Schmidt bereits im Flur. „Doktor wie kann das passieren? Wo ist sie bloß
    hin?“ „Nun, wir wissen es nicht. Als heute Morgen das Frühstück verteilt wurde
    war sie plötzlich weg. Und bis jetzt haben wir auch keinen Hinweis darauf wo
    sie sein könnte“. „Was aber sie kann doch nicht einfach so verschwinden“. In
    dem Moment kam Ben ein Gedanke. Was ist wenn Weber mit dem verschwinden seiner
    Schwester zu tun hat. „Semir rufst du bitte Hartmut an. Er soll sich hier
    einmal umsehen. Ich hab so das Gefühl unser Freund Weber steckt dahinter“. Ben
    und Semir warteten bis Hartmut eintraf und fuhren dann zunächst zurück zur
    PAST.


    Als Ben und Semir auf der Wache
    ankamen, kam ihnen Susanne schon ziemlich aufgeregt mit einem Brief in der hand
    entgegen. „Was hast du denn da Susanne“, wollte Semir wissen. „Das wurde vor ein
    paar Minuten für Ben abgegeben“. Der Brief sagte nicht viel aus. Es lediglich,
    „Julia wird für immer zu mir gehören“ darin.


    Ben sah entgeistert zu Semir. „Das
    kann doch nicht wahr sein. Dieses Schwein. Wenn ich den erwische“. Ben wurde
    sauer. „Hey, jetzt beruhige dich mal Partner. Wir kriegen den schon und werden
    Julia daraus holen“. Im dem Moment fiel ein Foto aus dem Umschlag. Semir hob es
    auf, betrachtete es und reichte es geschockt Ben. Dieser sah Semir fragend an,
    bevor er das Bild betrachtete und sank kurz darauf zu Boden. „Oh nein. Was hat
    dieser Irre nur vor, dass er jetzt auch schon Jana in die Sache mit hinein
    zieht?“ Ben war nahe dran zu weinen. Etwas das er sonst nie tat, aber wenn
    dieser Weber jetzt auch noch Jana in die Sache mit hinein zieht. Was sollte das
    bloß?


    Ben glaub mir wir kriegen den
    Mistkerl. Ich gebe gleich Susanne bescheid die sollen sein Handy orten lassen.
    „Steht den da nichts, wo er die beiden hin gebracht haben könnte?“


    Ben schüttelte den Kopf. „Nein
    leider nicht.“ Dann lass uns das Handy orten und in der Zeit fahren wir noch
    mal zu Hartmut. Vielleicht hat er ja etwas Interessantes gefunden“. Ben und
    Semir gaben also nur noch Susanne zwecks Handyortung bescheid und machten sich
    dann auf den Weg zu Hartmut in die KTU.

  • „Hi Hartmut. Hast du schon etwas
    für uns?“ wollte Semir sofort wissen, als die beiden in der KTU eintrafen. „Ben,
    ich hab das mit deiner schon Schwester gehört. Glaub mir das tut mir so leid
    und ich werde alles tun damit wir sie schnell finden. Also bis jetzt hab ich Spuren
    von Erde gefunden. Es handelt sich dabei um Erde die stark mit Chemikalien
    versetzt ist. Das heißt der Täter oder die Täter können sich nur in einer alten
    stillgelegten Chemiefabrik aufhalten. Ich habe daraufhin schon einmal
    recherchiert und es gibt in ganz Köln eigentlich nur eine die meiner Meinung
    nach in frage käme“. Ben wurde langsam ungeduldig. „Das ist ja super Hartmut.
    Und einzige infrage kämmende wäre?“ Ben grinste er wusste das Hartmut es gerne
    spannend machte auch wenn jetzt vielleicht nicht der richtige Moment dafür ist.


    „ Es gibt ein altes Chemielager am
    Rande Kölns. Meiner Meinung nach käme nur das in Frage, vor allem, wenn man
    jemanden verstecken will. Den das Lager befindet sich in einem alten, schon
    lange nicht mehr genutzten Gewerbegebiet“. In diesem Moment klingelte Semirs
    Handy. „Ja, Semir“. „Ja Semir. Wir haben das Handy des Verdächtigen orten
    können. Die Kollegen haben es in einem alten Chemielager geortet“. „Danke
    Susanne jetzt kriegen wir das Schwein. Ich denke Julia und Jana werden bald
    frei sein. Hast du dem SEK schon bescheid gegeben?“ „Ja hab ich, die warten nur
    noch auf euer Zeichen. Sind aber startklar“. Semir verabschiedete sich von
    Susanne und legte auf. Kurz darauf sagte er zu Ben. „Sie haben Webers Handy
    tatsächlich in diesem Chemielager geortet. Das SEK weis ebenfalls schon
    bescheid und warten nur noch auf unser Signal. Ben jetzt schnappen wir uns den
    Kerl und befreien die Mädels“. Bens Miene erhellte sich bereits ein wenig. Er
    wollte nur Julia und Jana endlich befreien und diesen Weber endlich wieder
    hinter Gittern wissen. Er machte sich auf den Weg zu Semirs Wagen. „Na los
    Partner, dann lass uns den Laden mal hoch nehmen“.


    Ben und Semir machten sich auf den
    Weg zum alten Chemielager und riefen von unterwegs die Kollegen vom SEK an.
    Schon ca. 20 später kamen sie am Zielort an und sahen sich zunächst einmal an
    Ort und Stellen um. Wenigstens schien Weber allein zu sein und nicht noch zig
    Komplizen, dass machte den Einsatz einfacher. Als kurze Zeit später das SEK
    eintraf versammelten sich alle zu nächst zu einer kurzen Einsatzbesprechung. Da
    alle beteiligten Erfahren waren stand schon schnell fest wie man vorgehen
    wollte.

  • Ben und Semir wollten sich durch
    die Vordertür anschleichen, während die Beamten des SEK das Gebäude von allen
    anderen Seiten umstellen wollten. Sie machten sich mit gezogenen Waffen auf den
    Weg. Einer der SEK-Beamten folgte ihnen, um ihnen Deckung zu geben.


    Schon von weiten sahen sie Julia
    und Jana, an einem Stuhl gefesselt mitten in der Halle sitzen. Weber stand
    dicht neben den beiden mit dem Rücken zu Ben und Semir. Die beiden pirschten
    sich an ihn heran. Ben wollte Julia und Jan a so schnell wie nur möglich daraus
    holen. Ben gab dem SEK Beamten ein Zeichen und dieser und seine Kollegen
    begannen sich auf den Zugriff vorzubereiten.


    Weber stand noch immer mit dem
    Rücken zu den beiden. Ben und Semir nutzen dies um sich anzuschleichen und
    Weber blitzschnell zu überwältigen. Zu nächst versuchte er noch sich aus Ben
    Fängen zu befreien, aber als einer der SEK Beamten Ben zu Hilfe kommen wollte
    gab er es langsam auf sich zu wehren. Ben übergab ihm Weber machte sich dran
    Julia und Jana loszubinden. Dann nahm er beide erst einmal in den Arm. Er war
    ja so erleichtert, dass es beiden gut ging. „Oh Ben ich bin so froh dich zu
    sehen kam es von Jana. Wie kann es sein das er auch mich entführt hat. Ich
    meine ich kenne den Kerl doch gar nicht“. „Aber er kennt mich und Julia.
    Außerdem war es ihm ein Dorn im Auge, dass Julia damals mit ihm Schluss gemacht
    hat und ich ihr bei gestanden habe“. „Jetzt wird alles wieder gut Julia. Es tut
    mir ja auch so leid das Jana in die ganze Sache hingezogen wurde“. „Ben das
    muss es doch nicht. Du kannst doch auch nichts für diesen Irren“, sagte Jana
    und gab ihm einen dicken Kuss.


    Alle vier verließen die Halle und
    machten sich auf den Weg. Und hofften, das sie nun alle wirklich nicht wieder
    mit Weber zu tun bekämen.

    [ E.N.D.E ]