Stumme Schreie

  • Dies ist die Fortsetzung von Begraben.Ich weiß im Moment nicht weiter bei meinen Geschichten, also dachte ich mir ich schreib euch was damit es nicht langweilig wird=)=)=)=)=)=)=)=) Feeds bitte geben und ja keine Rücksicht auf mich nehmen=)=)=)=)



    Prolog
    Wie soll mal etwas verkraften, dass einen immer wieder einholt. Wenn ein Geschehen dich nicht in Ruhe lässt und niemand da ist, um dir zu helfen. Wie soll man das dann überwinden?! Der Schmerz holt einen immer ein, egal wie sehr man versucht es zu verdrängen. Die Leute um dich haben Sorgen und wollen dir helfen, doch sobald sie versuchen dich zu trösten, kommt alles wieder hoch. Die Bilder wollen nicht aus deinem Kopf gehen und wenn du die Augen schließt, dann sießt du es wieder. Das Geschehen, mit dem du selbst fertig werden musst!! Wenn die Alpträume dir den Schlaf rauben und dich nicht mehr klar denken lassen, wanderst du nur noch wie ein Geist durch die Welt. Die Hoffnung schon aufgegeben und jede Erinnerung schmerzt mehr. Doch wenn der schlimmste Mensch der Welt dann wieder in dein Leben tritt und dir keine Chance gibt zu entfliehen,gerät dein Leben langsam ausser Kontrolle und der Alptraum wird zur Realität......




    Ben trat das Gaspedal des Wagens ganz durch. Der Wagen raste über die Straßen. Immer wieder überholte der Fahrer die anderen Leute, als würde er verfolgt werden. Der Wagen wurde immmer schneller.Bei den Kurven dachte Ben nicht mal daran abzubremsen, sondern einfach durch zu fahren. Semir merkte, dass Ben viel zu schnell fuhr. Er musste sich festhalten, um nicht vom Sitz zu fallen. Mit vorwurfsvollen Blick sah er seinen Partner an:,,Ben, könntest du etwas langsamer fahren. Die rufen bestimmt gleich die Polizei!“ Doch Ben reagierte gar nicht. Semir sah, dass sein Partner einfach nur sein Blick auf die Straße gerichtet hatte und über irgendetwas nachdachte. Und Semir konnte sich schon denken worüber Ben gerade nachdachte. Sein Blick veränderte sich und er seinen Partner sorgevoll an. Erst nach einer Weile spürte Ben plötzlich den Blick seines Partners und ging ein bisschen vom Pedal runter. Semir seufzte leicht und sah dann fest zu Ben:,,Alles ok?“ Er wusste wie Ben auf solche fragen reagierte, aber Semir machte sich Sorgen um seinen Freund. Dieser sah ihn nicht an und murmelte nur:,,Ja, alles ok!“ Semir wusste das so eine Antwort kommen würde. Er verdrehte leicht die Augen, was Ben allerdings nicht entging. Wütend schnaubte er seinen Partner an:,,Was is? So schlimm, wenn ich mal ETWAS schnell fahre!“ Ein nervender Unterton war deutlich zu hören. Semir wollte jetzt nicht streiten:,,Ich dachte nur...!“ Doch Ben fuhr ihm dazwischen:,,Halt einfach deine Klappe!!“ Semir war leicht geschockt. So kannte er Ben gar nicht. Als sie losgefahren sind, war er noch gut gelaunt und jetzt.....
    Semir richtete sein Blick wieder aufs Fenster. Der Türke konnte sich vorstellen, worüber Ben sich Sorgen machte. So etwas war nicht leicht weg zustecken. Doch sein Partner redete mit ihm nicht darüber. Und Semir viel es schwer Zugang zu Ben zu bekommen. Denn dieser ließ ihn nicht an sich heran.,,Warum bist du nur so ein Sturkopf?!“ , fragte sich Semir in Gedanken.Draussen fing es langsam an zu regnen.Semir warf Ben einen kurzen Blick zu, doch dieser starrte nur auf die Straße. Er hielt das Lenkrad so fest, dass die Fingerknöchel schon ganz weiß waren. Semir bemerkte auch, dass Bens Hände leicht zitterten. Semir wendete den Blick wieder aus dem Fenster. Er machte sich Sorgen um Ben, doch dieser begriff das offensichtlich nicht. Semir hielt es für besser jetzt nicht mit ihm zu reden, also ließ er seinen Partner erstmal in Ruhe......




    Ben fuhr schweigsam bis zu seinem Haus. Dort stiegen die Beiden aus. Semir sah Ben an:,,Also, bis Morgen!“ Ben murmelte nur ein leises,,Ja, bis Morgen“ und ging dann in seine Wohnung. Semir sah ihm nach, dann stieg er in den Wagen und fuhr zur Past.....


    Ben stand vor seiner Haustür. Gerade als er den Schlüssel aus seiner Tasche zog, zitterten die Hände von dem Polizisten wieder und der Schlüssel fiel Ben runter. Er hob ihn wieder auf und speerte dann die Haustür auf. Als er reinkam warf er den Schlüssel und die Jacke achtlos auf den Boden und setzte sich aufs Sofa. Einen moment schloss er die Augen. Er sah wieder, wie er sich im Sarg befand und der Tod nahe stand. Nach ein paar Minuten öffnete der Polizist wieder die Augen. Diese Stille war unerträglich. Irgendie wollte Ben sich ablenken, egal wie, aber er konnte diese Stille nicht ertragen. Also griff er nach der Fernbedienung und schaltete den Fernseher ein. Er ließ einfach irgendeinen Sender laufen, wo gerade Nachrichten kamen. Die Fernbedienung ließ Ben neben sich fallen. Eine Frauenstimme war zu hören:,,Der Polizist Ben Jäger konnte befreit werden und Wolf Mahler wurde kurz danach gefasst. Melanie Mahler hatte dem Komplizen Frank Lukowitz erschossen und wollte....!“ Sofort schaltete Ben den Fernseher wieder aus. Das hatte ihn jetzt toll abgelenkt.Ben stand auf und ging duschen. Danach zog er sich saubere Sachen an und betrachtete sich vor dem Spiegel. Die Platzwunde am Kopf war immer noch zu sehen.Sie schmerzte zwar nicht mehr, aber die Erinnerung blieb trotzdem. Ben ging in die Küche und öffnete den Kühlschrank. Eigentlich hatte er gar keinen Hunger, aber er musste sich irgendwie ablenken. Sein Hals war total trocken. Er nahm die Milch und trank ein Schlug. Doch als er die Milch getrunken hatte, erinnerte er sich wieder an das ganze Wasser. Wie es immer wieder in sein Mund kam und es in jeder Minute stieg. Sofort stellte Ben die Mlich wieder zurück und schloss den Kühlschrank. Da er keine andere Möglichkeit sah, ging er in sein Schlafzimmer und versuchte zu schlafen.......

  • Rechtschreibfehler....darin war ich schon immer schlecht. Tut mir echt Leid, aber ich bemühe mich



    Ben wachte auf. Schweißgebadet lag er in seinem Bett. Er hatte schlecht geträumt. Ben war wieder im Sarg nur diesmal war es schlimmer. Das Wasser stieg und Semir kam nicht...er kam einfach nicht. Im Traum spürte Ben förmlich wie er ertrank und das Wasser ihm die Luft nahm. Bei dem Gedanken zuckte er zusammen. Ein Blick auf den Wecker verriet ihm, dass es erst 5:23 Uhr war. Semir würde erst um 7 Uhr kommen, also hatte Ben noch genug Zeit.Aber wenn er jetzt weiter schlief, würde er dann..... . Ben wollte den Gedanken gar nicht zu Ende denken. Mühsam stand er auf und ging in die Küche. Sein Hals war immer noch so trocken. Hunger hatte er auch nicht. Also setzte er sich in sein Wohnzimmer. Es war nett eingerichtet. Die Wände waren voll mit Blidern und ein rotes Sofa stand im Raum. Daneben ein weinroter Sessel und davor ein Fernseher. An der Wand stand ein Regal mit lauter CDs und einem Radio. Ben mochte die Musik sehr. In seiner Sammlung war fast jede CD Rock. Ben legte eine CD in den Radio und machte diesen an. Dann ließ er sich aufs Sofa fallen. Langsam lehnte er den Kopf zurück. Die Musik drang in seine Ohren. Doch in seinen Gedanken war er immer noch beim letzten Fall. Würde Wolf jetzt Ruhe geben? Oder würde er es nochmal versuchen? Ben war sich nicht sicher. Aber der Gedanke allein war schon schlimm genug. Irgendwie musste er sich doch ablenken können. Jetzt fiel es ihm ein. Die Past.... . Dort war im Moment niemand und die Arbeit lenkte ihn bestimmt ab. So ging er schnell duschen, zog sich an und fuhr dann in die Past.


    Semir lag wach in seinem Bett. Er konnte einfach nicht schlafen! In seinen Gedanken war er bei seinem Partner. Es fiel ihm schwer, nicht zu wissen, wie es ihm ging. Andrea wachte auf und sah ihren Mann, der mit offenen Augen da lag. Sie nahm seine Hand und sagte:,,Was ist los?“ Semir warf Andrea einen kurzen Blick zu. Seine Frau sah ihn sorgevoll an. Semir sagte:,,Es ist wegen Ben!“ Andrea hatte schon erfahren, was passiert war. Ihr Blick sah nun noch sorgevoller aus:,,Wie geht’s ihm eigentlich?“ Semir legte einen Arm um seine Frau:,,Genau darum geht es. Er kesselt sich total ein. Ben tut so als wäre alles in Ordnung, aber innerlich quält er sich selber. Wenn ich ihm nur helfen könnte....!“ Andrea legte sich enger an ihren Mann heran:,,Versuch einfach mit ihm darüber zu reden!“ Semir gab Andrea einen Kuss auf ihre Stirn:,,Wenn das so einfach wäre.. . Ich werde es heute nochmal versuchen!“ Nach einer Weile schliefen Beide wieder ein.....


    Ben speerte die Tür zur Past auf. Seine Augen waren total schläfrig und man sah ihm an, wie Müde er war. Ben schlich in sein Büro. Sein Schreibtisch sah aus wie ein Sauhaufen. Er ließ sich auf seinen Stuhl fallen. Die Past war total leer. Irgendwie gruselig. Ben ließ sein Kopf in seine Hände sinken. Nach ein paar Minuten starrte er dann auf seinen Schreibtisch. Die Zettel lagerten sich darauf. Ben nahm den obersten in die Hand. Es war der Bericht von einem Fall, der mit einem Drogendealer zu tun hatte. Der Polizist nahm sich einen Stift und schrieb weiter. Doch immer wieder merkte Ben, wie ihm seine Augen zu fielen. Er versuchte gegen die Müdigkeit anzukämpfen. Denn er wollte nicht noch mal so einen Alptraum haben. Doch er konnte nichts machen. Ben merkte, wie er langsam einschlief....


    Semir war schon früh aufgestanden und Dienst bereit. Er wollte auf jeden Fall den Bericht vom Fall Mahler schreiben, bevor Ben den Bericht in die Finger bekam. Also fuhr er schon früh los und war etwa eine halbe Stunde später da. Semir holte gerade den Schlüssel für die Past heraus, als er plötzlich merkte, dass diese offen war.Schnell zog er die Waffe und schlich hinein. Leise öffnete Semir die Tür. Niemand war zu sehen. Doch die Bürotür von ihm und Ben stand offen. Mit gezogener Waffe ging er weiter. Als er sein Büro betrat sah er Ben schlafend auf dem Schreibtisch. Semir konnte nur den Kopf schütteln. Er hörte wie Ben irgendetwas murmelte:,,Nein...nicht.....Semir!“ Semir ging vorsichtig zu ihm und ergriff die Schulter seines Partners:,,Ben...?!“ Ben rührte sich nicht. Semir spürte wie er immer wieder zusammen zuckte. Nun schrie er förmlich:,,BEN!“ Dieser sprang hoch und sah seinen Partner ganz verdattert an. Nach einer Weile fragte er mit wütendem Ton:,,Geht’s noch? Semir setzte sich ihm gegenüber und versuchte ruhig zu bleiben:,,Du hast im Schlaf geredet und ich hab dich nicht wach bekommen. Warum bist du überhaupt schon hier?“ Ben sah ihn Böse an:,,Warum wohl? Um zu arbeiten!!“ Semir sagte nichts mehr. Beide saßen schweigend da und hingen ihren Gedanken nach....

  • Zu diesem Teil muss ich noch was sagen. Anna Engelhardt ist hier noch die Chefin von Semir und Ben. Also, viel Spaß beim Lesen........


    Semir saß schweigsam an seinem Tisch. Er verstand seinen Partner einfach nicht. Wieso war Ben überhaupt sauer?! Nur weil Semir ihn aus dem Schlaf geholt hat? Der Polizist erinnerte sich an Bens Worte. Er hatte den Namen seines Partners genannt! Ob Ben einen Alptraum hatte? Semir warf Ben einen kurzen Blick zu. Doch Ben entging dies nicht. Er blickte nach oben und sah Semir wütend an:,,Is was?“ Semir versuchte ein Gespräch anzufangen:,,Ben, versteh doch. Ich....“ Genau in dem Moment kam Anne Engelhardt ins Büro. Sie sah Ben an, der immer noch einen wütenden Blick auf Semir gerichtet hatte und offenbar nicht bemerkt hatte, dasss die Chefin rein kam.Diese sah jetzt zu Semir und sagte:,,Gerkhan, kommen sie bitte in mein Büro!“ Semir nickte und folgte der Chefin. Ben sah ihm wütend nach.....


    Im Büro der Chefin setzte sich Semir ihr gegenüber. Die Chefin sah ihn an:,,Wie geht’s Ben?!“ Es klang mehr wie eine Feststellung, als eine Frage. Semir erwiderte:,,Nun...ja....er kesselt sich total ein. Ich glaube im Moment ist er ziemlich....!“ Semir brauchte gar nicht weiter zu reden. Anna musste seufzen:,,Wenn sie merken, dass er nicht fähig zu arbeiten ist, dann sagen sie mir Bescheid!“ Semir nickte:,,Ja Chefin!“ Damit ging er. Als er aus dem Büro kam, sah Susanne ihn an:,,Semir?“ Dieser blieb stehen:,,Ja?“ Susanne fragte sorgevoll:,,Wie geht’s Ben?“ Semir seufzte:,,Ich weiß es nicht.... Ich komm einfach nicht an ihn ran!“ Susanne wollte grad etwas erwidern, als Hotte kam:,,Semir?“ Dieser sah zu seinem Kollegen:,,Ja?“ Hotte erwiderte:,,Ein roter Porsche wird auf der A4 von einem Jaguar verfolgt!“ Semir nickte:,,Wir kümmern uns drum!“ Dann sah er zu Ben ins Büro. Sollte er ihn überhaupt mitnehmen? Doch Ben kam schon raus und sagte:,,Gibt’s was zu tun?“ Semir nickte:,,Ja, auf der A4!“ Ben ging schon weiter aus der Past, gefolgt von Semir.....


    Wolf Mahler saß in seiner Zeller der JVA. Sollte er einfach aufgeben? Den Mörder seiner Tochter einfach entkommen lassen? Dass fiel ihm nicht im Traum ein. Irgendwie musste er hier raus. Er lehnte sich zurück und überlegte sich einen Plan.....


    Ben saß neben Semir und sah aus dem Fenster. Sein Partner saß am Steuer und suchte den Jaguar und den Porsche. Ganz vorne sah man einen Jagauar sehr schnell fahren. Sofort gab Semir Gas. Nach ein paar Minuten hatten sie den Wagen eingeholt. Doch Ben war offenbar nicht bei der Sache. Statt die Kelle aus dem Fenster zu strecken, saß er einfach nur da und rührte sich nicht. Semir sah ihn verwirrend an:,,Ben, die Kelle?!“ Doch schon in dem Moment fielen Schüsse. Sofort ging Semir in Deckung und konnte gerade noch rechtzeitig Ben mit runter ziehen. Semir sah seinen Partner an:,,Könntest du bitte das Feuer erwidern?!“ Ben sagte nichts über den Ton von Semir, sondern zog einfach seine Pistole und schoss. Doch schon als der erste Schuss sich löste, sah er wieder Mahler vor sich. Wie er grinsend vor ihm stand. Bens Hände zitterten. Das nutzten die Fahrer des Jaguars aus und schossen einem anderen Wagen in den Reifen. Dieser kam ins schleudern und überschlug sich. Dann raßte er direkt in den Wagen von Semir. Sofort trat dieser auf die Bremse, doch zu spät. Der wagen erhob sich durch den Stoß vom Boden und überschlug sich ebenfalls. Auf dem Dach blieb er liegen. Der Jaguar war entkommen und alle anderen Autos standen Kreuz und Quer auf der Autobahn. Vorsichtig kletterte Semir aus dem Wagen. Er hatte ein paar blaue Flecken, aber sonst war er ok. Sein Partner kletterte auch gerade aus dem Fenster. Ben hatte eine Platzwunde am Kopf, die stark blutete. Semir griff zu seinem Handy:,,Ja, wir brauchen ein Räumungswagen und ein Krankenwagen!“ Nach dem Gespräch warf er Ben einen vorwurfsvollen Blick zu:,,Warum hast du nicht geschossen?“ Nun verstand Semir keinen Spaß mehr. Sie hätten sterben können. Der Polizist war nun richtig sauer. Ben erwiderte nichts. Er hatte die Waffe immer noch fest in der Hand. Semir wartete noch ein paar Minuten bis er schließlich sagte:,,Ok, behandeln wir erstmal deine Wunde!“ Und schon ging er Richtung Krankenwagen. Ben blieb stehen. Er war wirklich zu weit gegangen. Warum hatte er nicht geschossen? Es hätte das Leben von seinem Partner kosten können! Warum hatte er gezögert? Ben warf einen Blick auf die Waffe. Langsam steckte er sie wieder ein.Dann folgte er Semir, der schon auf ihn wartete.....


    Wolf saß bei seinem Anwalt:,,Gut, so klappts!“ Der Anwalt steckte eine Akte in einen Koffer:,,Ich werde dafür sorgen, dass der Auftrag ausgeführt wird!“ Nun nickte Wolf zufrieden:,,Gut, sagen sie mir Bescheid, wenn alles glatt geht!“ Der Anwalt ging und Mahler lehnte sich grinsend zurück.....


    Nachden Bens Wunde behandelt wurde, saßen die Beiden in einem neuen Wagen auf dem Weg zur Past. Beide sagten nichts. Semir starrte einfach auf die Straße und Ben aus dem Fenster.Doch in Semirs Gedanken war er immer noch bei dem Fall. Was hatte Ben sich nur gedacht? Wie lange sollte das noch so gehen? Wütend fing er an zu sprechen:,,Warum hast du nicht geschossen?“ Die Frage klang total gereizt. Ben sah seinen Partner an und kassierte einen wütenden Blick. Vorsichtig sagte er:,,Semir, ich....weiß nicht...irgendwie...?!“ Ben wusste selbst nicht wieso. Doch sein Partner merkte, dass Ben es bereute. Sein Blick veränderte sich:,,Ben, du kannst mit mir über alles reden!“ Ben wusste, dass er irgendwann mit Semir reden müsste. Er war sein Freund und wollte nur helfen. Schwer seugzte er auf:,,Als ich abgedrückt hab....da sah ich.... wieder Mahler, wie er vor mir stand...!“ Ben stockte. Semir fiel auf, wie schwer es ihm fiel darüber zu sprechen.Ben zitterte am ganzen Körper. Nach ein paar Minuten sprach er weiter:,,Plötzlich zitterte meine Hand, so dass ich das Gefühl hatte, die Pistole würde jeden Moment runter fallen. So sehr ich auch wollte, meine Finger wollten sich nicht mehr bewegen....!“ Als er den Satz beendet hatte, sah Ben aus dem Fenster. Er wollte nicht, dass Semir sah wie eine Träne sich in seinem Auge bildete. Semir war zufrieden. Er wusste zwar, dass das noch nicht alles war. Aber besser als nichts. So fuhren sie schweigen weiter, ohne zu wissen das der Fall Mahler noch lange nicht abgeschlossen war.....

  • Nach 20 Minuten kamen sie an der Past an. Ben hatte bisher nichts mehr gesagt. Er ging einfach voraus, gefolgt von Semir. Als Ben die Past betrat, sahen alle Kollegen zu ihm. Jeder von ihnen machte sich Sorgen um den noch jungen Kollegen. Sie kannten ihn n och nicht so lange, aber inzwischen war er Teil der Familie. Semir kam ein paar Augenblicke danach rein. Die Kollegen widmeten sich wieder ihjrer Arbeit. Doch als Semir an Susanne vorbei ging, hielt diese ihn fest. Der Polizist sah sie verwirrt an. Susanne ließ seinen Arm los und fragte:,,Wie geht’s Ben?“ Ben hatte mit den Kollegen seit dem Fall kaum noch gesprochen, nur wenn es etwas zu tun gab. Semir sah kurz in sein Büro. Ben saß am Schreibtisch und hatte sein Kopf in den Händen gesenkt. Semir seufzte leicht:,,Es geht....er kommt so langsam aus sich raus!“ Susanne musste nun auch leicht seufzen:,,Verstehe!“ Plötzlich ertönte eine Stimme hinter den Beiden:;;Semir, was ist mit dem Jaguar?“ Der Angesprochene drehte sich um. Die Chefin sah wieder ziemlich genervt aus. Er stammelte:,,Ja, der Jaguar...wir haben ihn verloren!“ Die Chefin verdrehte die Augen:;;Ja, das dacht ich mir schon. Aber wie haben sie es geschafft das das Auto weg ist, ihr Dienstwagen mal wieder zu Schrott gefahren wurde und auch noch die halbe Autobahn in Schutt und Asche liegt!“ Anna wurde laut. Alle Kollegen sahen in Semirs Richtung und warteten auf seine Ausrede. Dieser überlegte fieberhaft. Er konnte nicht sagen, dass Ben nicht geschossen hatte. Sie würde ihn sofort suspendieren.Also sagte Semir:,,Die Fahrer des Jaguars haben uns im Reifen getroffen!“ Das war immerhin nicht gelogen.Anna nickte nur:,,Ok, machen sie sich an die Arbeit!“ Semir nickte, bat noch Susanne raus zu finden wem der Wagen gehörte und ging dann. Anna sah wie alle Kollegen ihr Blick immer noch auf ihre Chefin gerichtet hatten. Wütend sagte sie:,,Habt ihr nichts zu tun?!“ Und knallte die Bürotür lautstark zu.....


    Ben sah auf als Semir rein kam. Seine Augen sahen total übermüdet aus. Semir setzte sich Ben gegenüber. Er sah, dass Ben total müde war. Aber sein Partner würde sich nicht von ihm nach Hause schicken lassen. Semir kannte seinen Partner und wusste, dass dieser sich sehr wenig sagen lässt. Die Beiden sahen sich einfach nur an. Semir wartete das Ben etwas sagte. Und er hätte Erfolg gehabt. Gerade setzte Ben an, als plötzlich Susanne rein kam:;,Stör ich?“ Das fragte sie immer, wenn sie das Büro von dem Team betrat. Semir sah sie an. Dann sagte er ruhig:,,Nein, was gibt’s" Susanne antwortete:,,Könnt ich dich kurz mal sprechen Semir?“ Semir nickte, stand auf und folgte der Sekretärin. Ben sah ihnen nach. Er mochte es nicht wenn ihm etwas nicht erzählt wird. Aber Susanne hatte ihre Gründe. Also wartete er....


    Semir sah zu Susanne:,,Was ist denn?“ Susanne erwiderte:,,Der Fahrer des Wagens...!“ Semir sagte ungeduldig:,,Ja, was ist mit ihm?“ Susanne zögerte kurz. Dann sagte sie:;,Kevin Mahler!“ Semirs Augen weiteten sich vor entsetzen. Das konnte nicht sein! Er wollte Ben nicht mit dem Fall belasten. Semir sah Susanne an:,,Bist du dir sicher?!“ Susanne zückte eine Akte hervor:,,Ja, Kevin Mahler, der Bruder von Wolf Mahler. Er kam vor 2 Monaten aus dem Gefängnis raus!“ Semir nahm die Akte entgegen:,,Weswegen saß er denn?“ Die Sekretärin antwortete:,,Wegen Todschlag an einem Polizisten.“ Semir musste schlucken. Das war auf keinen Fall der Fall, den er mit Ben machen wollte.Ohne irgenetwas zu sagen rannte er in das Büro der Chefin. Der Polizist klopfte nicht mal und sagte:,,Chefin, ich muss mit ihnen reden!“ Die Chefin sah ihn an:,,Semir, schon mal etwas von Klopfen gehört?!“ Dann sah sie die Akte in der Hand ihres Beamten:,,Was ist das?“ Semir erzählte ihr, was Susanne raus gefunden hatte. Danach überlegte Anna kurz. Nach ein paar Minuten sagte sie:,,Es tut mir Leid, aber Hotte und Dieter haben schon einen Fall und außerdem hat dieser Kevin mahler einen rießen Unfall verursacht. Den Fall müssen sie übernehmen, tut mir Leid!“ Semir seufzte. Ben ging er gerade ein Stück besser und jetzt musste er seinen Partner wieder mit so etwas belasten. Semir stand auf und ging. Vor den Bürotür von ihm und Ben atmete er noch mal tief durch und ging dann hinein.....


    Feeds, Feeds und noch mehr Feeds. Damit mach ihr mich glücklich

  • Nach langem Warten, hier ein weiterer Teil. Es wird spannend



    Semir wusste zwar, dass Kevin Mahler Wolf Mahlers Bruder war. Er wusste aber nicht, dass Ben etwas mit Kevin Mahler auch mal zu tun hatte. Und das die Beiden mehr als nur Feinde waren. Doch DAS SOLLTE ER BALD ERFAHREN.


    Semir betrat das Büro. Sein Partner sah ihn an:;,,Und? Wer hat den Wagen gefahren?!“ Semir setzte sich Ben gegenüber und sah ihn an. Ben fragte verwirrt:,,Was is?“ Semir erwiderte:;,Ben, versprich mir das du ruhig bleibst, ok?“ Doch das verwirrte den jungen Polizisten nur noch mehr. Seine Stimme wurde etwas lauter:,,Semir...wer war es?!“ Dabei sah er seinen Freund fest in die Augen. Dieser überlegte. Er wusste nicht wie Ben reagieren würde. Nach ein paar Minuten reichte es Ben. Er griff nach der Akte, die Semir auf den Tisch gelegt hatte und seine Arme drauf verschränkt hatte. Der Deutschtürke konnt gar nicht so schnell reagieren, da hatte sein Partner die Akte auch schon in der Hand. Semir brachte nur ein leises,,Ben......bitte!“ heraus. Ben sah ihn an:,,Wenn du es mir nicht sagst, muss ich eben selbst nach schauen!“ Dabei schlug er die Akte auf und schon sah er das Bild von Kevin Kahler. Es fühlte sich für ihn so an, als würde sein Herz aussetzten.Seine Augen waren immer noch voller entsetzen auf das bild gerichtet.Semir sah seinen Partner besorgt an. Was hatte er bloß? Semir sagte:,,Ben....?“ Doch dieser schien das nicht mehr war zu nehmen.Semir merkte, wie Bens Hand sich zu einer Faust ballte, so fest, dass die Knöchel weiß waren. Plötzlich schlug er mit der Faust direkt auf den Tisch:,,Verflucht...!“ Er schrie so laut, dass nun alle Blicke von den Kollegen in das Büro von Semir und Ben schauten. Ben stand auf, schnappte sich den Schlüssel von dem Mercedes und rannte ohne irgendetwas zu sagen aus der Past....


    Semir rannte so schnell es ging hinter her und ignorierte die fragenden Blicke der Kollegen. Ben war im Moment wichtiger. Doch als er raus kam, sah er schon wie Ben mit vollen Tempo davon fuhr. Sofort holte Semir den Schlüssel für den BMV heraus und fuhr seinem Partner hinter her. Er verstand einfach nicht was Ben so wütend gemacht hatte. Sein Partner fuhr wie ein Wahnsinniger über die Autobahn. Nach etwa 10 Minuten kamen sie in einer kleinen Stadt an. Ben fuhr immer noch Vollgas. Semir sprach durchs Mikro:,,Ben, hörst du mich.Halt endlich an!“ Keine Antwort. Semir griff wieder zum Mikro:,,Ben, ich weiß dass du mich hören kannst. Halt an!“ Ben reichte es. Er zog seine Pistole und schoss direkt auf das Mikro, sodass dieses sofort kaputt ging. Den Schuss vernahm Semir natürlich und hörte danach nur ein Rauschen. Wütend hängte er es wieder ein. Dann sah Semir wieder zum Mercedes, der neben einer kleinen Lagerhalle anhielt.....


    Ben stieg aus und ging auf die Lagerhalle zu. Semir hielt hinter dem Wagen und ging seinem Partner hinter her. Dieser war bereits in der Halle. Semir wunderte sich, wo her Ben wusste wo genau der Eingang war.Als Ben die Lagerhalle betrat, sah er wieder alles vor sich. Die Vielen Polizeibeamten. Kevin.... . Als er nach vorne schaute, sah er jemanden auf einem Stuhl sitzen. Diesersah ihn grinsend an:,,Ich hab schon auf dich gewarten, Benni!“


    Semir hörte die fremde Stimme und blieb abruppt stehen. Er wollte erstmal wissen, wer das war. Also öffnete er die Eingangstür nur einen schmalen Spalt. Ben stand mitten im Raum. Mit wütendem Gesicht sah er sein Gegenüber an. Nie hatte er einen Menschen so gehasst, wie Kevin. Er hatte damals alles zerstört, einfach alles. Seine Hände waren fest zur Faust geballt. Gerade wollte Ben die Waffe ziehen, als Kevin auch schon seine Waffe auf ihn gerichtet hatte:,,Nana, wer wird denn hier unfreundlich?“ Ben ließ die Arme wieder sinken. Er hasste diesen Unterton, er hasste ihn so sehr. Semir stand immer noch verwundert draussen. Ben scheinte diesen Kevin wirklich zu kennen. Eigentlich wollte Semir eingreifen, aber wenn er jetzt darein platzte war Ben su gut wie tot. Also wartete er....


    Kevin sah immer noch grinsend Ben an:,,Ich hab mich schon gefragt, wann wir uns wieder sehen! Du bist doch nicht mehr sauer oder?“ Ben konnte die aufgestaute Wut nicht mehr zurüch halten. Wütend rannte er auf Kevin zu......



    Wenn ihr die Fortsetzung wollt, müsst ihr ordentlich Feeds geben, allles klar

  • Sorry. Aber meine Tastatur war kaputt. Jetzt der neue Teil. Aber schön Feeds geben, bitte




    Semir merkte sofort was Ben vor hatte. Schnell stürmte er in die Lagerhalle. Kevin zielte mit der Waffe auf Ben und drückte ab.Er traf den jungen Polizisten direkt im Arm. Dieser schrie auf und sackte zusammen. Semir stand direkt hinter Ben und sah sich die Schusswunde an. Kevin stand auf und sah zu Ben runter:,,Du wirst sterben Jäger, hörst du? So wie dein Freund Müller damals!“ Dabei lachte Kevin und rannte zum Ausgang der Halle. Semir stand auf und rannte hinter her. Ben setzte sich etwas auf und presste seine Hand auf die Wunde.Sein Partner rannte Kevin mit gezogener Waffe hinter her. Doch Kevin war sehr schnell. Er schmiss während dem Rennen eine Mülltonne um, die Semir direkt vor die Füße flog. Der Deutschtürke fiel über die Mülltonne, direkt auf den Boden. Doch als er aufstand war Kevin schon nicht mehr zu sehen. Fluchend steckte er die Waffe weg und rief mit dem Handy die Spurensicherung und einen Krankenwagen. Danach ging er zurück zur Halle. ...


    Als er diese betrat stand Ben mitten im Raum und sah Semir an. Dieser schüttelte nur den Kopf. Am liebsten hätte Semir seinen Partner sofort gefragt, woher sich die beiden so gut kannten und wer Müller war. Dochh er sah wie schlecht es Ben ging. Also sagte er erstmal nichts. Ein paar Minuten später kam der Krankenwagen und auch die Spurensicherung. Ben ließ die Wunde von einem Arzt behandeln, was Semir sehr wunderte. Nachdem der Arzt fertig war, ging Semir zu Ben und sagte:,,Lass uns zurück in die Past fahren.“ Ben nickte und zückte den Schlüssel von seinem Wagen. Semir verdrehte die Augen:,,Ben, wie willst du denn so fahren? Dein Wagen kann auch einer der Kollegen nach Hause fahren!“ Ben erwiderte nichts sondern steckte nur den Schlüssel wieder zurück und ging zu Semirs BMV. Semir folgte seinem Partner und fuhr zurück zur Past.....


    Ben sah nur aus dem Fenster. Semirs Blick war auf die Autobahn gerichtet. Wer war Müller? Diese frage stellte sich Semir immer noch. Er musste seinen Partner einfach fragen. Er warf Ben einen kurzen Blick zu und sagte dann:,,Woher kanntest du diesen Kevin ?“ Ben sah Semir kurz an. Sollte er alles erzählen? Was vor ein paar Jahren geschehen war? Was der Grund war, warum er zur Autobahnpolizei gewechselt hatte? Nein, Ben hatte jetzt keine Kraft darüber zu sprechen. Zu sehr schmerzte die Erinnerung. Leise sagte er:,,Ich kannte ihn von dem fall Mahler.....!“ Semir wusste aber, dass das gelogen war:,,Aha, und Müller ist dann ein ehmaliger freund von Kevin, der ihn damals umgebracht hat!“ Ben merkte, dass sein Partner ihm nicht glaubte. Drotzdem nickte er. Semir konnte darüber nur die Augen verdrehen. Warum war sein Partner nur so stur? Endlich erreichten sie die Past. Ben stieg ohne irgendetwas zu sagen aus. Sein Partner folgte ihm. Semir sah seinem Partner nach. Dieser ging Richtung Toiletten. Semir schlich zu Susanne und sagte:,,Susanne, kannst du mal schecken, ob Ben etwas mit Kevin mahler zu tun hatte. Susanne nickte und Semir ging ins Büro. Er hoffte, dass Susanne wenigstens etwas rausfinden würde. Warum musste Ben auch um alles ein Geheimnis machen? Ungeduldig wartete er auf
    Susanne......


    Ben war inzwischen auf dem Dach der Past. Er musste einfach einen Moment alleine bleiben. Semir würde ihn schon bald wieder fragen, was los war. Da war sich Ben sicher. Doch was würde er sagen? Die Wahrheit? Draussen war es inzwischen schon dunkel. Ben sah rauf zu den Sternen. Nichts ahnend, dass Semir schon bald Bescheid wusste.....


    Susanne kam gerade zu Semir. Dieser sah sie erwartungsvoll an. Susanne setzte sich ihm gegenüber und sagte:,,Ich hab etwas rausgefunden!“ Semir musste leicht die Augen verdrehen:,,Ja, und was?“ Susanne holte eine Akte heraus:,,Ben war damals beim LKA, als er den Fall Kevin Mahler berarbeitete!“ Semir fragte ungeduldig:,,Und?“ Susanne stockte. Erst nach ein paar Minuten redete sie weiter:,,Du weißt, dass Kevin wegen Todschlags eines Polizisten saß?“ Semir nickte. Susanne stockte wieder. Schließlich sagte sie:,,Der Polizist war.....Bens Partner Fabian Müller!“ Semir sah sie mit entsetzten Augen an. Ein Moment lang war einfach nur Stille, bis schließlich Semir fragte:,,Susanne, bist du dir sicher?!“ Susanne nickte schwer. Semir stand auf und lief aus seinem Büro. Hotte sah ihn an:,,Semir, falls du zu Ben willst. Der ist eben aufs Dach gegangen!“ Semir rannte schnell die Treppen hoch.....

  • Keine Sorge Honey, Semir ist bald erlöst
    Weil ich so lange gebraucht habe, hier schon der nächste Teil


    Direkt als er die Tür zum Dach öffnete, sah Semir Ben. Er saß auf der Bank und schaute ind den grauen Himmel. Semir zögerte. Er wusste, wie es war, wenn man an den Tod eines Partners erinnert wird. Er wollte damals auch nicht mit jemanden darüber reden. Was sollte er zu Ben sagen? Wie sollte er ihn trösten? Semir wusste es nicht. Aber Ben brauchte ihn nun. Langsam ging er auf Ben zu. Dieser drehte sich um, als er Schritte hörte. Semir stand hinter ihm:,,Hey!“ Dieser setzte sich neben Ben und versuchte ein Gespräch anzufangen:,,Hier saß ich immer, wen ich traurig war und nachdenken musste.“ Ben brachte nur ein,,Aha!“ heraus. Irgendwie benahm Semir sich seltsam. Wusste er es? Ben sah kurz seinen Partner an. Dieser schien nachzudenken. Langsam sagte er:,,Ben, ich....weiß was passiert ist!“ Bens Augen die auf den Kiesel unter ihm gerichtet waren, wurden immer größer. Semir hatte es also tatsächlich herausgefunden. Ben sah Semir teilweise wütend an. Schließlich sagte er aufgebracht:,,Was fällt dir ein, in meiner Vergangenheit rum zu schnüffeln?!“ Nun sah Semir auch zu Ben. Dieser stand wütend auf.Der Deutschtürke erwiderte:,,Ben ich will dir nur helfen. Aber das kann ich nicht, wenn du mir nichts erzähltzt. Also dachte ich mir...!“ Doch weiter kam er nicht, denn Ben fuhr im dazwischen:,,Ja, du hast gedacht. Soll ich dir mal was sagen:Falsch gedacht! Ich brauch dein Mitleid nicht!2 Seine Stimme war inzwischen so laut, dass warscheinlich die ganze Past Bens Stimme gehört hatte. Semir sah seinen Partner an:,,Ich wollte nur....!“ Doch wieder fuhr Ben Semir wütend an:,,Lass mich einfach in Ruhe!“ Danach ging er wütend weg. Semir rief ihm nach:,,Ben ich..!“ doch der Angesprochene war bereits verschwunden.....


    Alle Kollegen sahen Ben an, als dieser wütend die Treppen runter kam und direkt aus der Past stürmte. Hotte drehte sich zu Dieter:,,Was hatt der denn?“ Dieter konnte nur mit den Schultern zucken. Susanne war die Einzige die wusste, was los war. Nun kam auch Semir die Treppen runter uns fragte die Kollegen:,,Ist Ben raus?“ Dabei zeigte er Richtung Ausgang. Hotte nickte und sagte:,,Ja, sag mal Semir, was ist eigentlich los?“ Doch Hotte bekam keine Antwort, den Semir ging ebenfalls aus der Past....
    Als der Polizist raus kam, sah er wie Ben mit seinem Mercedes davon fuhr. Schnell stieg er in den BMV und fuhr hinter her. Er musste mit Ben reden. Ihm helfen! Auch wen dieser Sturkopf nicht wollte.......



    Ben bemerkte sofort Semir hinter sich. Er konnte jetzt nicht mit seinem Partner reden. Jedenfalls nicht über Fabian. Also gab Ben Vollgas, um Semir loszuwerden. Doch dies war nicht so leicht! Denn Semir fuhr nun auch schneller. ,,Mach doch was du willst!“ , dachte sich Ben und fuhr weiter.
    Nach einer Weile kam Ben an einem alten Gebäude an. Semirs BMV war nich mehr zu sehen. Offenbar hatte er ihn abgehängt. Ben stieg aus und ging in das Gebäude. Denn dort war damals sein Partner gestorben. Direkt als er rein kam, sah Ben wieder alle Bilder vor sich. Wie Fabian blutverschmiert in seinen Armen lag und wie das SEK gerade Kevin fest nahm. Ben ging zu der Stelle, wo Fabian in seinen Armen gestorben war. Er konnte förmlich noch das Blut sehen. Der Polizist lehnte sich an die Wand und ließ sich langsam sinken. Eine Träne bildete sich in seinem Gesicht. Obwohl der Boden kalt war, saß Ben einfach darauf. Ihm war es im Moment egal. Er hätte Semir nicht so anschreien dürfen! Jetzt war er bestimmt sauer. Sein Partner wollte einfach nur helfen. Und was hatte er getan. ,,Super Ben. Echt klasse gemacht!“, dachte sich der junge Polizist.....


    Semir hielt seinen BMV direkt hinter dem Mercedes. Er wollte, dass Ben denkt, er hätte ihn abgehängt. Langsam ging er ins Gebäude.Direkt als er rein kam, sah er seinen Partner. Dieser saß auf dem Boden und hatte den Kopf gesängt. Langsam kam Semir auf ihn zu. Ben erhob seinen Kopf. Semir setzte sich neben ihn. Ben sah ihn an. Sein Partner erwiderte den Blick und sagte:,,Ben, es....!“ Doch Ben erhob nur die Hände:,,Nein Semir, ich hab mich wie der letzte Trottel benommen. Du wolltest mir nur helfen und ich...“ Semir lächelte leicht:,,Schon vergessen!“ Ben sagte:,,Ich konnte einfach nicht mehr klar denken, als Kevin aufgetaucht war.“ Semir wollte wissen, was damals wirklich passiert war:,,Willst du mir erzählen, was passiert ist?“ Ben nickte langsam. Ein paar Minuten schwieg er, doch dann fing er an:,,Damals hatten wir eine Leiche gefunden, eine junge Frau. Wir haben heraus gefunden, wer der Täter war und wo er sich befand.“ Ben musste stocken. Es fiel ihm unheimlich schwer, darüber zu sprechen. Nachdem er sich wieder gesammmelt hattte, ging es weiter:,,Als wir ihn stellen wollten, waren noch andere Männer bei ihm. Alle bewaffnet. Eine rießige Schießerei begann. Nach einer Weile hatten Fabian und ich keine Monition mehr und in dem Moment....!“ Semir merkte wie Ben zitterte. Dieser sprach weiter:,,In dem Moment tauchte Kevin direkt hinter Fabian auf und.....!"“Semir konnte sich den Rest denken. Behutsam legte er eine hand auf Bens Schulter:,,Danke, dass du mir es erzählt hast!“ Ben sah seinen Partner an. Er konnte so etwas wie Geborgenheit spüren. Wieder bidelte sich eine Träne in Bens Auge. Semir nahm seinen Partner in den Arm. Diese tröstene Gehste hatte Fabian auch immer gemacht, wennn ben traurig war. So saßen sie noch eine ganze Weile da, bis Semir sagte:,,Ok, komm. Wir sollten uns jetzt um diesen Kevin kümmern!“ Ben nickte und verließ mit Semir das Gebäude.....

  • Während der Fahrt war Ben sehr still. Er dachte über die Dinge nach, die passiert waren. Fabian war damals in seinen Armen gestorben.Davor hatte er noch gesagt:,,Ich wird immer bei dir sein Ben! Auch wenn ich sterbe, wir bleiben immer partner!“ Ben musste leicht seufzen. Er und Fabien waren wie ein Goldenesduo. Sie hatten alle Fälle je gelöst. Der junge Polizist warf ein Blick auf Semir. Obwohl sie sich noch nicht so lange kannten, waren auch sie ein tolles Team. Semir hatte ihn immer beschützt. Manchmal übertrieb er es natürlich maßlos, aber der Deutschtürke meinte es nur gut. Ben sah aus dem Fenster und lächelte. Semir hatte schon so oft sein Leben gerretet.


    Semir bemerkte, dass Ben irgendwie zemlich still war und sich zum Fenster gedreht hatte. Der Deutschtürke war froh, dass er sich mit Ben aussprechen konnte. Nach einer halben Stunde kamen sie an Ben Wohnung an. Erst jetzt bemerkte dieser, wo sie waren. Verwirrt sah er zu seinem Partner:,,Was wollen wir hier?“ Semir lächelte leicht:,,Wir machen jetzt Feieraben. Du schläfst dich aus und kommst Morgen fit in die Past, ok?“Ben nickte:,,Ok, dann bis morgen!“ Dann stieg er aus und ging in seine Wohnung. Semir fuhr davon....


    Direkt als Ben die Wohnung betrat, ließ er den Schlüssel und seine Jake fallen. Dann setzte er sich erschöpft auf sein Sofa.,,Was für ein Tag?“ dachte sich der junge Polizist und lehnte seinen Kopf zurück. Er hatte seinem Partner wirklich die Warheit erzählt! Ben wollte eigentlich schlafen, aber wieder musste er an den Sarg denken. Ben dachte nach. Er durfte Morgen nicht schon wieder total übermüdet zur Arbeit erscheinen. Seufzend ging er ins Bett....


    Semir hatte natürlich nicht vor scho feierabend zu machen. Er wollte nur erreichen, das Ben sich mal ausruht. Der Deutschtürke fuhr zurück zur Past und wollte sich nochmal alle Akten im Fall Kevin Mahler vornehme. Als er in der Past war, redete Semir kurz mit der Chefin über den Fall. Nach ging er in sein Büro.....

  • Ben saß in seiner Wohnung im Wohnzimmer. Er konnte einfach nicht schlafen gehen. Zu groß war die Angst wieder von dem Sarg zu träumen. Doch was sollte er nur machen? Kevin Mahler war spurlos verschwunden. Ben dachte nach, ob er in die past fahren soll. Semir könnte seine Hilfe bestimmt brauchen. Der junge Polizist stand auf und ging aus der Wohnung. Alles war besser als nichts zu tun. Ben stieg in sein Auto und fuhr davon.....


    Kevin kam hinter einem Auto hervor. Ben war gerade mit seinem Wagen los gefahren. Grinsend sah der Verbrecher ihm nach. Er hatte eine kleine Überraschung für den Polizisten bereit. Immernoch grinsend fuhr er mit seinem Porsche davon.....


    Ben fuhr im gemäßigten Tempo über die Autobahn. Eigentlich hatte Semir ja gesagt, er solle sich ausruhen. Seine braunen Augen sahen total übermüdet aus und waren leicht rot unterlaufen. Aber sie mussten schnell Kevin fassen! Plötzlich spürte Ben wie sein Wagen schneller wurde. Sofort ging er vom Gaspedal runter, doch der Mercedes behielt das schnelle Tempo. Sofort fiel ihm Kevin ein! Hatte er an seinem Wagen rumgespielt? Der Wagen hatte inzwischen ein Tempo von fast 200. Doch dann spürte Ben, wie eine Bombe das ganze Auto umfasste. Die Flammen berührten seinen Körper und der Wagen schoss gegen einen baum.. Mit letzter Kraft öffnete Ben die Tür und stieg so gut es ging aus dem Auto aus. Kaum war er ausgestiegen, explodierte es und eine flammenwelle erfasste den Polizisten, sodaa dieser schmerzhaft zu Boden ging. Ein paar andere Wagen hielten an und riefen einen krankenwagen....


    Semir saß in seinem Büro über den Akten.Plötzlich kam Susanne rein und sagte:,,Semir, auf der A4 ist ein Auto explodiert und gegen ein Baum geraßt. Kümerst du dich drum?“ Semir nickte und ließ die Akte sinken. Im Moment fand der Polizist eh nichts. Also schnappte er seine Jacke und fuhr auf die Autobahn....


    Nach 5 minuten war er da. Viele Menschen standen in der Gegend und ein Krankenwagen war auch zu sehen. Semir ging zu einem der Kollegen und sagte:,,Was ist passiert?“ Der Polizeibeamte antwortete:,,Ein Wagen fing plötzlich an immer schneller zu werden. Nach ein paar Metern ist er explodiert und gegen den Baum gefahren!“ Semir sah ihn an:,,Un der Fahrer?“ Der Polizist erwiderte:,,Wird gerade mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht, aber so wie ich das sehe, hat der Kerl keine Chance mehr!“ Semir drehte sich um und suchte nach dem besagten Auto. Der Polizist erschrak! Der Wagen war Bens Mercedes. Sofort lief Semir in höchstgeschwindigkeit hin und sah sich das Frack an. Semir sagte zu einem Polizisten:,,Wissen sie wo der Fahrer ist?“ Der Angesprochene zeigte in die Richtung des Krankenwagens. Sofort lief Semir dorthin und war weige Sekunden später schon da. Es fühlte sich an, als würde sein Herz stehen bleiben und die Welt fing an sich zu drehen. Ben lag auf einer Liege, mit Brandnarben übersäht. Ein paar Ärzte versorgten ihn und banden kalte Bände um die Wunden, um den brennenden Schmerz zu lindern. Semir kam näher:,,Ben....!“ Dieser hatte die Augen geschlossen und war anscheinend ohnmächtig. Einer der Ärzte sagte:,,Wer sind sie?“ Semir sagte:,,Das ist Ben Jäger, wir sind Kollegen. Wie geht’s ihm?“ Dabei ließ er Ben nicht aus den Augen. Der Arzt erwiderte:,,Die Verbrennungen sind sehr schwer. Wir müssen ihn sofort ins Krankenhaus fahren! Sie können mit!“ Semir nickte nur und folgte dem Arzt....

  • Semir setzte sich neben Ben. Diesem wurde eine Atmemmaske umgelegt. Semir wollte gerade nach bens Hand greifen, doch um diese war ein dicker, nasser Verband und nur die Fingerspitzen waren frei. Langsam berührte der Polizist sie, doch bei der Berührung musste er seine Hand unweigerlich zurück ziehen. Die Fingerspitzen seines Partners waren unlaublich rau und trocken. Ein Arzt war gerade dabei sich um das halbverbrannte Gesicht zu kümmern. Semir sah ihn ängstlich an:,,Was ist mit ihm?“ doch der Arzt zuckte nur mit den Schultern und sagte:,,Das kann ich nicht so ganau sagen. Wir müssen usn um die Verbrennungen kümmern und hoffen, dass er sie überlebt!“ Die gleichgültigkeit in der Stimme des Mannes, ließ Semir fast wahnsinnig werden. Der Deutschtürke sah zurück zu seinem Partner. Das Gesicht sah einfach schreklich aus. Nach etwa 10 Minuten kamen sie am Marien-Hospital an. Sofort wurde Ben, der immernoch auf der Liege gebettet war, in das krankenhaus geschoben. Semir musste vor der Notaufnahme warten, auch wenn es ihm nicht gefiel. Nervös ging der Polizist hin und her. Die Chefin wusste schon Bescheid und war auf dem Weg. Semir fühlte sich elend. Schnell griff er nach seinem Handy und wählte die Nummer von Andrea:,,Ja mein Schatz, ich bins. Kannst du ins Marien-Hospital kommen. Ben hatte einen Unfall......!“ Er brauchte gar nicht weiter zu reden, da hörte man auch schon ein schnelles,,Bin schon unterwegs!“. Damit legte Semir auf und wartete undgeduldig und in Sorge.....


    Keine 10 Minuten später war auch schon Andrea da. Das Paar umarmte sich liebevol und Andrea fragte besorgt:,,Wie geht es Ben?“ Semir zuckte nur mit den schultern:,,Die Ärzte müssen sich noch um die Brandwunden kümmern!“ Beide setzten sich wieder auf die Stühle vor der Notaufnahme. Andrea nahm sorgevoll die Hand ihres Mannes:,,Er schafft das schon. Bisher hat er es doch immer wieder geschafft!“ Semir nickte schwer und versuchte sich ein Lächeln abzumühen, doch es wollte nicht gelingen. Stattdessen kamen Tränen aus seinen Augen. Plötzlich kam ein Arzt auf sie zu und sagte:,,Sind sie ein Kollege?“ Semir drehte sich um und sagte:,,Ja, wie geht es meinem Partner?“ Der Arzt erwiderte:,,Also, die Verbrennungen sind sehr schwer und übersehen fast den ganzen Körper. Aber wenn er die Nacht gut übersteht, kommt er durch!“ Semir fiel ein Stein vom Herzen:,,Kann ich zu ihm?“ Nach längerem Überlegen nickte der Arzt und führte Semir in das Zimmer:,,Aber bitte nur kurz. Er brauche Ruhe!" Semir nickte und der Arzt ließ ihn allein.....


    Der Polizist betrat leise den Raum. Langsam ging er ein paar Schritte auf das Bett zu und musste schlucken. Ben war total eingebunden. Sogar seine Augen waren ganz verdeckt. Semir nahm sich einen Stuhl und setzte sich neben das Bett. Vorsichtig nahm der Deutschtürke die eingebundende Hand:,,Ben, du musst wieder gesund werden, ok? Ich brauch dich Partner!“ Innerlich hoffte der Polizist so sehr, dass Ben ihn hört. Semir war klar, dass Ben das nur Kevin zu Verdeanken hat. Ein paar Tränen flossen über seine wangen. Warum war er nicht da gewesen? Warum passierte Ben immer so was? Semir fand auf diese Fragen keine Antwort......


    Ben saß in einem völlig weißem Raum. Sein Körper brannte und er wusste, dass das bestimmt von dem Feuer kam. Der junge Polizist hörte immer wieder eine stimme, doch welche konnte er nicht sagen. Dafür war sie zu undeutlich. Ben wollte aufstehen, um von diesem schrecklichen Ort zu fliehen, doch seine kraft reichte einfach nicht aus. Plötzlich sah der Polizist eine Gestalt vor sich. Es war nur ein unsichtbarer Schatten. Doch Ben kannte die Person, die da vor ihm stand. Saskia sah ihn mit ihrem Lächeln an. Ben flüsterte:,,Saskia....aber.....bin....bin ich schon tot?“ Ein kleines Lachen war von sakia zu hören:,,Nein Ben, noch lebst du. leider stehst du kurz davor zu sterben. Aber du darfst jetzt nicht aufgeben. Semir würde das nicht ertragen!“ Ben sah sie weiter sprachlos an:,,Ich glaube, ich habe nicht mehr die Kraft, weiter zu machen!“ Saskia kam näher und sagte:,,Ben, du darfst nicht aufgeben! Es ist nicht dein Schicksal früher zu sterben!“ Ben erwiderte niedergeschlagen:,,Aber ich fühle mich so kraftlos.....“ Saskia antwortete:,,Ich weiß, es ist schwer. Doch ich bin mir sicher, dass du es schaffst. Deine Aufgabe ist noch nicht erfüllt!“ Ben sah sie fragend an:,,Aufgabe?“ Saskia lächelte:,,Jeder Mensch lebt mit einer Aufgabe. Ich hatte meine erfüllt, doch du bist noch nicht soweit Ben. Semir brauch dich. Du musst überleben, aber das geht nur, wenn du es wirklich willst!“ Ben schien nach zu denken. Erst jetzt spürte der junge Polizist wie sehr er Saskia noch liebte und er wusste, dass sie Recht hatte. Sein Blick sah nun entschlossener aus. Saskia sagte:,,So gefällst du mir schon besser. Ich liebe dich.....“ Ben sah sie an und Saskia streckte ihre Hand ihm entgegen. Langsam hob er seine Han dund ergriff die Hand von Saskia:,,Ich liebe dich auch....“ Der geist zog Ben nach oben und in dem Moment erschien ein helles Licht.......

  • Semir sah zu Ben. Hate er sich gerade bewegt. Leise fragte er:,,Ben....?“ Wieder zuckte sein Partner kurz. Sofort rannte Semir aus dem Zimmer und rief einen Arzt. Dieser kam schnell herbei und untersuchte Ben. Nach ein paar Minuten drehte er sich um und sagte:,,Es ist wie ein Wunder, aber ihr Kollege wacht auf. Aber der Verband um die Augen musss noch dran bleiben!“ Semir nickte und ging wieder zu dem Bett.....


    Ben sah alles nur schwarz. War er noch nicht aufgewacht? Was war nur los? Er spürte deutlich eine Hand an seinen Fingerspitzen. Dann hörte der junge Polizist eine Stimme:,,Ben, kannst du mich hören?“ Er erkannte die Stimme von Semir, seinem Partner. Leise und noch sehr schwach sagte Ben:,,Semir, schön deine Stimme zu hören.Warum.....?“ Doch weiter kam er nicht, denn sein Partner fuhr im dazwischen:,,Keine Sorge, du hast nur einen dicken Verband um deine Augen wegen der Brandwunden!“ Bei dem ort ,,Brandwunden“ spürte Ben, dass sein ganzer Körper höllisch schmerzte:,,Semir, es brennt.... so sehr“ Semir verstand und rief sofort wieder den Arzt. Dieser holte eine Spritze hervor und sagte:,,Der Schmerz wird gleich aufhören. Herr Gerhan, können sie kurz rausgehen? Ich möchte ihren Partner durchchecken!“ Semir nickte und sagte nochmal zu Ben:,,Keine Angst! Ich bin bald zurück!“ Damit ging er. Andrea sah ihn fragend an, als er mit einem Lächeln aus dem Zimmer kam:,,Was ist passiert?“ Semir umarmte sie fest und Tränen flossen über seine Wangen:,,Er ist wach. Ihm geht’s gut!“ Der Deutschtürke konnte es selbst kaum fassen. Nun lächelte auch Andrea:,,Die Chefin war eben hier und ich habe sie aufgeklärt. Sie musste aber wieder zurück in die Past!“ Semir nickte. Es war einfach ein unglaublich tolles Gefühl zu wissen, dass es Ben gut ging......


    Fluchend steckte Kevin Mahler sein Handy wieder ein. Von einem Kontaktmann hatte er soeben erfahren, dass Ben den ,,Unfall“ überlebt hatte. Jetzt einfach ins krankenhaus zu gehen, wäre zu gefährlich. Das wusste Kevin ganz genau. Also beschloss er Ben etwas Zeit zu geben, um ihn in icherheit zu wiegen und dann würde er zuschlagen. Grinsend stieg Kevin in seinen Wagen und fuhr davon....


    Nach 10 Minuten kam der Arzt wieder zu Semir und Andrea. Beide sprangen auf und sahen ihn fragend an. Der Arzt sagte:,,Also, ihr Kollege ist auf jeden Fall über dem Berg!“ Semir seufzte und fiel Andrea in die Arme. Dann wandte er sich wiede an den Arzt und sagte:,,Was ist mit den Verbrennungen“ Der Arzt erwiderte:,,Sie werden gut verheilen und mit Glück sind sie in einem halben Jahr nicht mehr so sehen. Aber......“ Semir sah ihn entsetzt an:,,Aber?“ Der Arzt antwortete:,,Das Feuer hat Herr Jäger vor allem im Gesicht schwer getroffen. Am meisten das Gebiet um die Augen ist betroffen. Er wird für eine Weile nicht mehr sehen können...!“ Semir und auch Andrea waren geschockt. Der Polizist fragte:,,Wird er wieder sehen können?“ Der Arzt sagte:,,Es könnte sein, dass ihr Kollege für imemr blind bleibt. Die Verbänd emüssen jetzt erstmal belieben und er darf sich auf keinen Fall aufregen. Also bitte ich sie, dass erstaml für sich zu behalten!Wenn sie wollen, können sie zu ihm!“ Semir nickte schwer. Wenn Ben sein Augenlicht für immer verliert, dann..... . Semir war klar, dass er dann nicht mehr als Polizist arbeiten könnte. Er erinnerte sich daran, was Bne egsagt hatte, als er vom Polizeidienst suspendiert wurde. Sein Job war ihm sehr wichtig.Andrea riss Semir aus den Gedanken:,,Du Semir, meinst du nicht, wir sollten Bens Familie Bescheid sagen. Er und sein Vater sind zwar zerstritten, doch ich glaube, er sollte es trotzdem wissen!“ Semir nickte und holte sein Handy hervor. Er wusste die Nummer von Bens kleiner Schwester. Er wählte sie und nach dem 3. Klingeln war eine Stimme zu hören:,,Ja,hallo?“ Semir schluckte und sagte:,,Julia, ich bins Semir!“ Es war eine freudige stimme zu hören:,,Semir, schön das du dich meldest. Wie geht’s dir und wie geht’s Ben?“ Der Deutschtürke zögerte:,,Julia...Ben liegt im Krankenhaus. Er hatte einen Unfall!“ Eine Weile war nichts zu hören, bis schließlich eine leise Stimme zu hören war:,,Wie gethts ihm?“ Semir antwortete:,,Er ist über dem Berg, aber am besten du kommst! Er ist im Marien-Hospital“ Es war nur noch ein kleines,,Bin schon unterwegs!“ zu hören und damit legte die junge Frau auch schon auf. Semir ging wieder zurück zu ben.....

  • Kaum hatte Semir den Raum betreten, hörte er eine leise Stimme:,,Schon wieder da, Semir?“ Semir setzte sich lächeldn neben Ben:,,Woher hast du gewusst, dass ich es bin?“ Sein Partner antwortete.,,Ich würde deine leisen Schritte immer erkennnen. Was sagen die Ärzte?“ Bei dieser Frage musste Semir schlucken. Es war besser, wenn er Ben nicht von der Sache mit seinem Augenlicht erzählen würde:,,Du bist über dem Berg und wirst bald wieder ganz gesund sein!“ Ben erwiderte:,,Ist ja toll....und warum kann ich nichts sehen, ausser schwarz natürlich“ Semir sagte:,,Das bessert sich wieder Ben. Keine Sorge!“ Ben nickte nur schwer. Nach einer Weile sagte er beunruhigt:,,Semir....wird ich wieder als polizist arbeiten können?“ Sein Partner erwiderte:,,Hör zu, in etwa 3 Tagen werden die Verbände abgenommen. Danach wird sich dein Augenlich wieder bessern und wir beide könnten wieder Auto kaputt fahren, in Ordnung?“ Ben sagte:,,Alles klar Partner!“ In dem moment öffnete sich die Tür und ein paar Schritte waren zu hören. Semir sah verwundert zu Tür und lächelte als er sah, wer gerade den Raum betreten hatte. Grinsen dsagte er zu Ben:,,rate mal, wer gerade gekommen ist?“ Ben sagte:,,Das ist unfair. Andrea? Aida? Die Chefin? Was weiß ich denn.....“ Dann hörte er plötzlich eine Stimme :,,Du warst schon immer schlecht in solchen Sachen!“ Bens Gesicht verzog sich zu einem Lächeln:,,Julia...schön das du da bist!“ Die Angesprochene kam näher und sah besorgt zu Ben. Sein ganzer Körper war eingebunden, was sehr mumienhaft aussah. Sie setzte sich an den Bettrand und sagte:,,Wie geht’s dir?“ Der Angesprochene erwiderte:,,Ging schon mal besser!“ Julia strich Ben über die Stirn und fühlte den Verband. Er ging von der Strihn aus, bis zur Nase und verdeckte damit das halbe Gesicht. Ben konnte förmlich die Traurigkeit von seiner Schwester spüren:,,Nicht traurig sein, ok? Ich bin bald wieder top fit!“ Der Polizist bewegte seinen Arm und tastete das Bett ab. Julia nahm seine Hand und etwas Sorge fiel von ihr ab. Plötzlich kam ein Arzt rein und sagte:,,Ich möchte sie bitten, jetzt zu gehen. Herr Jäger brauch Ruhe!“ Semir und Julia nickten. Ben sagte:,,Geht ruhig! Ich komm klar!“ Semir atwortete:,,Ok, wir sehen uns später, Partner!“ Damit verließen sie das Zimmer. Keine 5 Minuten später schlief Ben wieder tief und fest.....


    Draussen verabschiedete sich Julia von Semir. Sie musste leider gehen. Semir setzte sich wieder auf die Stühle. Andrea war inzwischen auch nach Hause gefahren, um sich ein bisschen um Aida zu kümmern. Plötzlich hörte Semir laute Schritte im Gang und ein paar Sekunden später, stand Konrad Jäger vor dem Polizisten. Semir stand auf:,,Herr Jäger!“ Dieser sagte:,,Wo ist ben? Wie geht’s ihm?“ Semir erwiderte:,,Ben geht es gut. Er schlägt gerade. Wenn sie wollen, können sie zu ihm!“ Konrad nickte und ging weiter in den Raum von Ben. Am liebsten wäre Semir ihm gefolgt, doch Konrad brauchte jetzt auch mal ein paar Minuten mit seinem Sohn alleine.....


    Patrick Müller sah fragend zu Kevin:,,Und was hast du jetzt vor?“ Der Angesprochene erwiderte:,,Warten bis es ihm wieder besser geht!“ Patrick verstand nicht:,,Was soll das bringen?!“ Mahler antwortete:,,Dann ist der Schmerz des Todes noch viel größer. Ich werde einfach warten, bis die Wunden von dem Anschlag verheilt sind und dann wird Jäger sein Wunder erleben!“ Patrick verstand zwar immernoch nicht, warum Kevin warten wollte, aber das war ihm auch Recht......


    Konrad setzte sich auf den Stuhl neben Ben. Sein Sohn schien zu schlafen. Konrad war sehr geschockt über den Zustand von ben. Leise sagte er:,,Ach Ben, ich habe schon immer gewusst, dass dich dieser Beruf in Gefahr bringt. Es war mir schon immer klar.....schon damals, als du zu mir kamst und gesagt hast, dass du Polizist werden willst. Ich habe dich schon da nicht vesrtanden und jetzt verstehe ich dich immernoch nicht. Sieh dir nur an, zu was das jetzt geführt hat. Du kannst froh sein, dass nichts schlimmeres passiert ist. Warum willst du auch unbedingt Polizist sein? Du hättest dir einen weniger gefährlichen Beruf aussuchen sollen! Ich weiß, was dir an deinem Beruf liegt,aber Marie wird dadurch auch nicht wieder lebendig. Ich wünschte du würdest jetzt nicht schlafen.....!“ Konrad erhob sich wieder und ging aus dem Raum. Er hatte ja keine Ahnung, dass Ben die ganze Zeit wach war und nur so getan hat, als würde er schlafen. Er dachte über die Worte seinesVaters nach.Warum musste er Ben auch immer wieder daran erinnern das seine Muttel tot war. Sie war so ein toller Mensch gewesen und wurde getötet nur weil sie helfen wollte. Seitdem Moment wusste Ben, dass er zur Polizei gehen würde. Und selbst sein Vater konnte daran nichts ändern.....


    Semir hatte alles mitgekriegt, was Konrad gesagt hatte und sah dem Geschäftsmann nach. Wer war Marie? Dieser Frage ging Semir durch den Kopf. Eigentlich war es nicht richtig gewesen, dass Gespräch zwischen Ben und seinem Vater zu belauschen. Das war Semir klar! Aber trotzdem fragte er sich, wer Marie war? Sie schien Ben auf jeden Fall sehr viel zu bedeuten. Emir beschloss nochmal zu Ben zu gehen und betrat das Zimmer.....

  • Semir saß wieder neben Ben:,,Und wie geht’s dir?“ Ben zuckte so gut es ging mit den Schultern:,,Mein Vater war eben hier....er hat warscheinlich gedacht, ich schlafe......“ Semir erwiderte:,,Ich hab mitbekommen, was er gesagt hat. Ben,darf ich fragen, wer marie ist?“ Ben schwieg. Er wollte nicht mit Semir darüber reden.


    Seine Gedanken schweiften zurück in die Zeit vor 18 Jahren......


    °°°Ben, gerade mal 12 Jahre alt, war mit seiner Mutter gerade in einem Laden an einer Tankstelle. Ben fragte freudig:,,Mama, bekomme ich ein Eis?“ Er sah sie mit seinen braunen Augen an und sie sagte:,,In ordnung, aber dann müssen wir deiner Schwester auch etwas mitbringen!“ Sie öffnete das Kühlfach und zog eine packung Eis hervor. Lächelnd sah sie zu Ben:,,Extra mit Nüssen, so magst du sie doch am liebsten, oder?“ Der kleine Junge nickte heftig. Doch plötzlich war ein Schuss zu hören und lautes Gebrüll:,,Alle auf den boden! Keiner rührt sich!“ Sofort ging Marie Jäger in Dekung und zog dabei ihren Sohn mit nach unten:,,Ben, seih jetzt ganz leise und verhalte dich ruhig!“ Ängstlich nickte der Junge und vesteckte sich in den Armen seiner Mutter. Sie waren ganau neben der Kasse, wo gerade die Verbrecher den Mann zwangen, das Geld in die Tasche zu füllen. Einer der zwei Männer sagte:,,Los schneller!“ Als das Geld in der Tasche war, spannte der Mann seine Waffe und sagte grinsend:,,Jetzt heißt es Abschied nehmen!“ Sein Komplize sagte:,,Warte, da draussen sind schon die Bullen. Wir brauchen eine Geisel!“ Der andere nickte und sah sich suchend um. Sein Blick blieb auf Ben, der noch in den Armen seiner Mutter lag, stehen. Mit gezogener Waffe ging er hin und schrie:,,Los Junge aufstehen!“ Marie schrie:,,Nein, lassen sie meinen Sohn aus der Sache raus!“ Doch der bewaffnete Mann beugte sich nur runter und zog Ben von seiner mutter weg. Diese sprang auf die Beine. Sie musste für ihren Sohn kämpfen. Trotz der ngst, griff sie den Mann an:,,lassen sie meinen Sohn in Ruhe!“ Sie schlug ihn auf die Hand, mit der der Mann Ben festhielt. Dieser fiel zu Boden und sah total veränstigt und verweint zu seiner Mutter. Der Mann richtete die Waffe auf Marie und sagte:,,Das hat weh getan. Das büßt du jetzt!“ In dem moment drückte er ab und Marie Jäger fiel zu Boden. Ben schrie:,,MAMA,NEIN!“ Er ging mit schnellen Schritten zu seiner mutter, die auf dem Boden lag. Er sah das ganze blut und fing an zuweinen.Marie sagte:,,keine Sorge Ben, ich bleibe bei dir, auch wenn ich jetzt sterbe. Versprich mir, dass du ein starker und großer Mann wirst, ok?“ Lauter Tränen flossen über die Wangen des Jungen. Seine Hände waren mit dem Blut seiner Mutter beschmiert:,,Mama, bitte verlass mich nicht. Ich.....“ Doch er spürte, wie der Kopf seiner Mutter wegsackte und sie ihre Augen schloss. Das inzwischen die Polizei da war, nahm ben überhaupt nicht mehr war. Er weinte bitterlich über den leblosenKörper seiner Mutter. Es sollte so ein schöner Tag werden. Doch er endete mit dem Tod. Ben wurde von seinem Vater abgeholt. Seit diesem Tag sprach ben nicht mehr viel und vergrub sich immer mehr in seine eigene Welt. Er fand einfach keinen Kontakt zu anderen Menschen. Erst nach 4 Jahren, als er 16 war, kam er wieder auf seine Mitmenschen zu. Den eins ließ ihn weiterleben. Er hatte sich geschworen Polizist zu werden und den tod anderer Menschen zu verhindern. Seine Mutter hatte ihn nie verlassen und Ben hatte sie nie vergessen......!“°°°




    Ben schwieg schon eine ganze Weile, bis er schließlich sagte:,,Eine gute Schuldfreundin, sie ist damals gestorben!“ Er wusste selbst nicht wieso er Semir nicht die Wahrheit sagte. Doch er konnte es einfach nicht. Semir sagte:,,Verstehe, ich besuch dich Morgen nochmal!“ Ben nickte und hörte wie Semir ging. Sogar 18 Jahre später sah er die bilde rnoch ganau vor sich und noch immer spürte Ben ihr Blut an seinen Händen.......

  • Ja, Ben fühlte sich schuldig. Schuldig für den Tod seiner Mutter! Sie hatte ihn damals gerettet. Doch nur weil er zu klein war, um sich zu verteidigen, musste sie sterben. Ben hatte nie aufgehört, sich die Schuld daran zu geben.....


    Semir dachte nach. Einfach nur eine Freundin? Das konnte er sich nicht vorstellen! Da steckte mehr dahinter.Doch sein Partner rückte ja mal wieder nicht damit raus! Also fiel ihm nur eine Person ein, die ihm helfen könnte. Nach einer halben Stunde kam Semir an der großen Villa von Konrad Jäger an, der ihn verwundert ansah, als Semir vor ihm stand:,,Herr Gerkhan, was machen sie denn hier?“ Semir sagte:,,Herr Jäger, wer ist Marie?“ Der Geschäftsmann zuckte leicht zusammen:,,Warum wollen sie das wissen?“ Semir erwiderte:,,Um Ben zu helfen. Er quält sich mit der Vergangenheit!“ Konrad sagte:,,Marie war seine mutter. Sie ist gestorben, als sie und Ben einkaufen waren. Ben war damals 12 und in seinen Armen ist sie gestorben. Er gibt sich die Schuld daran.....“ Semir nickte dankend und ging. War ja klar, dass da mehr dahinter steckte.Semir entschie dsich erstmal in die Past zu fahren und nach Kevin Mahler zu suchen.....


    . Die Fahnung nach Kevin ergab weiter nichts und Semir besuchte ihn regelmäßig im Krankenhaus. Bisjetzt hatte Semir seinen Partner, wegen Marie noch nicht angesprochen.....


    1 Woche später....


    Semir kam in Ben szimmer und sagte:,,Na, wie......?“ Er stockte. Ben saß in seinem Bett und hatte nur noch den Verband um die Augen. Sonst war keiner mehr zu sehen. Ben sah auf seine Decke. Semir war geschockt, darüber wie Bens Haut aussah. Der Verband um die Strin war weg und man sah,dass diese fast vollkommen verbrand war.Besonders Bens Gesicht sah schlimm zugerichtet aus. Es war total verbrannt. Auf dem ganzen Körper sah man die roten Flecken, die sehr schmerzhaft aussahen. Immernoch geschockt setzte sich Semir neben Ben und fragte:,,Wie gehst dir?“ Er merkte, dass Ben bedrückt war, denn der junge Kommissar hatte seinen Kopf nach unten gerichtet. Verwundert fragte Semir:,,Ben, alles.....“ Doch weiter kam er nicht, denn Ben hob leicht seinen Kopf und schrie wütend ihn an:,,Wie solles mir schon gehen? Ich wurde fast umgebracht, mein Gesicht ist halb zerstört und die Verbrennungen auf meinem Körper kriege ich warscheinlich nie wieder los. Und da muss ich zufällig erfahren, dass.......“ Ben schluckte. Er wollte nicht weiter sprechen. Semir verstand nicht was er eminte. Im ruhigeren Ton sagte Ben:,,Da muss ich erfahren, dass ich vielleicht nie wieder sehen werde. Warum hast due s mir nicht gesagt!?“ Nun sah Ben Semir an. Obwohl der Verband Bens Augen verdeckten, spürte Semir den blick seines Partners:,Wer hat dir.....?“ Doch wieder fuhr Ben ihm wütend dazwischen:,,Ist doch egal Semir. Viel wichtiger ist: Warum hast du es mir nicht gesagt?“ Semir erwiderte niedergeschlagen:,,Ich wollte dich nicht damit belasten. Du bist schon so genug verletzt. Der Arzt hatte gesagt, du solltest dich nicht aufregen!“ Ben erwiderte enttäuscht:,,Semir, ich werde warscheinlich nie wieder sehen können. Ich kann dann nicht mehr als Polizist arbeiten und das ist das schlimme für mich. Du weiß, wie viel mir mein Job bedeutet......“ Ben Stimme wurde am Ende immer leiser. Semir wusste nicht was er sagen sollte. Er sah wie aus dem Verband Ein paar Tränen flossen. Das einzige was dem Polizisten im Moment einfiel war:,,Ben, es tut mir Leid.....“ Er griff nach bens Hand, zuckte jedoch zusammen als er sie berührte. Sie war heiß und total rau und trocken. Semir zog seine Hand wieder weg. Ben sagte:,,Semir, wenn ich nicht mehr Polizist bin, dann ist meine Lebensaufgabe abgelaufen. Vielleicht hatte Saskia Unrecht und ich hätte in diesem Wagen sterben sollen!“ Semir sah fragen zu ben,,Was hat das ganze jetzt mit Saskia zu tun?“ Ben erwiderte:,,Ich bin ihr begegnet und sie hatte gesagt, meine Aufgabe seie noch nicht erfüllt. Aber ich glaube, ich hätte in diesem Wagen sterben sollten.....!“ Semir sagte:,,Aber du lebst und das ist das wichtigste!“ Doch Ben erwiderte laut:,,Wie soll ich den so weiter Leben? Ich bin blind und kann froh sein, wenn ich in ein paar Wochen wieder laufen kann!“ Ben hob seine beine und drehte Semir langsam den rücken zu. Man sah ihm an, dass jede Bewegung schmerzte. Der Deutschtürke wusste einfach nicht mehr weiter. Wie sollte er nur Ben beruhigen? Sein Partner war total fertig und der seelige Schmerz war noch größer als die körperlichen Wunden.

  • Eine Weile herrschte Schweigen in Bens zimmer. Ben hatte sich wieder hingelegt und hatte seinen blick auf die Decke gerichtet, doch er sah ja eh nur schwarz. Semir überlegte fieberhaft, wie er wieder mit Ben ruhig reden könnte. Da fiel ihm etwas ein. Semir hatte immernoch die Kette von Ben. Schnell holte er sie hervor und sagte:,,Hier ist noch deine Kette....ich hab sie beim Auto gefunden.....“ Ben griff mit der Hand hoch, doch erwischte nur die Luft. Semir kam ihm die Kette in die Hand. Ben sagte:,,Danke!“ Dabei anhm er die Kette ansich. Diese Kette hatte er auch von seiner Mutter bekommen. Sie hatte sie ihm am seinem 12. Geburtstag geschenkt. 10 Tage bevor sie gestorben war. In Bens ugen sammelten sich Tränen, die aber in den Verband gezogen wurden. Nach einer Weile drehte sich Ben zu Semir und sagte:,,Tur mir Leid, dass ich dich eben so angeschrien hab!“ Semir erdierte mit einem Lächeln:,,Schon vergessen!“ Semir musste seinen Blick wieder auf Bens Gesicht richten. Plötzlich kam ein Arzt herein und sagte:,,So Herr Jäger, wir werden jetzt mal den Verband um ihre Augen wechseln!“ ben nickte, legte noch schnell die Kette aufseite und drehte sich dann in eine für den arzt günstige Position. Semir machte dem Arzt Platz und sah gespannt auf Ben. Doch als die Bandage abgenommen wurde, konnte Semir einen Schrei gerade noch so unterdrücken. Um Bens Augen war die Haut total aufgeschält. Seine Augen sahen nur noch aus wie ein Schimmer und hatten etwas weißes nebliges ansich. Der Arzt holte ein Tuch hervor und sagte:,,Das wird jetzt etwas wehtun!“ Dabei fuhr er über die Wunden. Ben schrie unweigerlich auf. Semir konnte die Schreie seines Partners nicht ertragen. Immer wenn der Arzt das Tuch ansetzte, schrie Ben vor Schmerz auf. Semir war froh, als es vorbei war. Sorgevoll fragte er:,,Was ist mit ihm?“ Der Arzt erwiderte:,,Das ist normal, dass es so brennt. Diese Wunden tun bei der kleinsten Brührung so weh,wie Schusswunden!“ Semir sah auf ben:,,Und was ist mit seinen Augen?“ Der Arzt antwortete:,,Sie sind immernoch unverändert“. Der Arzt ban einen frischen Verband um die Augen und ließ die beiden wieder allein.....


    Patrick kam wütend in den Raum:,,Kevin, wie lange willst du noch warten?“ Kevin stand vor ihm und steckte sich gerade seine Wafffe in:,,gar nicht mehr. Ich gehe jetzt ins Krankenhaus und werde unsren blinden Patienten mal einen besuch abstatten!“ Er ging grinsend an Patrick vorbei und fuhr mit seinem Wagen zum Marien-Hospital.....


    Semir setzte sich wieder auf den Stuhl. Ben sagte:,,Du kannst ruhig gehen Semir. Ich komm klar!“ Der Angesprochene überlegte kurz. Er war schon sehr müde und er musste immernoch Kevin Mahler finden. Semir nickte:,,Ok, dann bis morgen!“ Er verließ das Zimmer von Ben. Gerade wollte er in seinen Wagen steigen, als er plötzlich dem Porsche von Kevin sah. Blitzschnell rannte er zurück ins krankenhaus....


    Kevin hielt die Waffe in der Hand. Er wusste, dass nur noch wenige mter ihm von seinem vorhaben trennten. Nach 5 Minuten stand er vor der Tür von Bens Zimmer und ging hinein....


    Semir rannte so schnell er konnte die Treppen hinauf. Er musste Ben retten, denn dieser war im Moment total hilflos. Semir erreichte endlcih den 3. Stcok. Mit höchstgeschwindigkeit rannte er den Gang entlang.....


    Ben sagte verwirrt, als sich die tür öffnete:,,Wer ist da?“ Kevin stand schon vor ihm und grinste. Ben fragt erneut:,,Verdammt, wer istd a?!“ Kevin sagte:,,Schon blöd, wenn man nichts sehen kann!“ Ben erschrak:,,Kein! Was machst du hier?“ Im selben Moment spürte Ben den Lauf einer Waffe an seiner Kehle, was höllisch auf den Wunden schmerzte:,,Das solltest du wissen. Ich muss dich doch noch umlegen!“ Ben biss sich auf die Unterlippe, um den aufkommenden Schrei runterzuschlucken.Plötzlich spürte er, wie der Verband sich lockerte:,,Was machst du da?“ Kevin antwortete:,,Ich will deine Augen sehen, wenn du stirbst!“ Er löste den Verband ganz und warf ihn achtlos auf den boden. Ben hatte seine Augen geschlossen. Der Druck mit der Waffe wurde fester:,,Öffne deine Augen! Ich will sehen, wie das Licht in deinen Augen erlicht. Ich will Schmerz sehen, sowie damals vor 18 Jahren!“ Unweigerlich riss Ben die Augen auf. Doch es war keine Angst zu sehen, sondern einfach nur Hass:,,Was meinst du damit?“ Kevin sagte:,,ich war damals dabei, als deine Mutter starb. Ich war nämlich der zweite Maskierte. Der große Unbekannte, der angeblich gestorben ist....“ Ben konnte es nicht fassen:,,Du warst das?“ Kevin erwiderte:,,Ich war gearde mal 18, aber alt genug auf jeden Fall. Du und deine mutter, ihr seit mir gleich ins Auge gefallen. Und als wir uns wieder gesehen haben, da hab ich dich sofort erkannt! Ich wusste sofort, dass du es bist“ Bens Hände formten sich zu Fäusten und taten dabei höllisch weh:,,Du warst damals dabei?“ Kevin erwiderte:,,Genung der alten Geschichten. Ich werde dich jetzt umlegen, also tu mir den Gefallen und schau mich an!“ Ben kniff die Augen zusammen. Er wollte dies Kevin nicht gönnen. Doch dieser schrie ihn an:,,Jetzt mach deine Augen auf Ben. Ich will die selbe Furcht, wie vor 18 Jahren in deinen Augen sehen!“ Ben öffnete die Augen, doch von Furcht war in seinem Blick keine Spur. Man sah nur entschlossenheit:,,Schieß doch!“ Kevin knurrte verärgert. Er wollte Furcht und Schmerz in Bens Augen sehen und nicht das. Er berürhte Ben grob an der Stirn, sodass dieser aufschrie. Nun hatte er Schmerz in den Augen und schon kurz danach fiel ein Schuss.....

  • Ben wartete auf den kommenden Schmerz. Doch es war nur ein lauter Schrei zu hören und Ben hörte, wie Kevin zu Boden sackte und seine Waffe genau auf seinem Bett landete. Suchend tastete der junge polizist das Bett ab und nach wenigen Sekunden hatte er die Waffe gefunden. Er hörte Semirs Stimme:,,Keine Sorge Ben, ich habe ihm in den Arm geschossen. Alles wird gut!“ Ben verstand sofort. Semir war gerade gekommen und hatte seinen Partner vor dem schlimmsten bewahrt. Ben hob die Waffe hoch und richtete sie in eine Richtung. Wo genau Kevin war, konnte er nicht sehen. Aber sein Gefühl sagte ihm, dass er genau richtig zielte....


    Semir sah Ben an, der die Waffe direkt auf Kevin richtete. Dieser presste eine Hand auf die Wunde und sah mit weiten Augen in den Lauf er Waffe. Semir sagte:,,Ben, nimm die Waffe runter! Der ist es doch nicht wert!“ Doch Ben schüttelte den Kopf und Tränen drangen aus seinen Augen:,,Er hat eine mutter auf dem Gewissen!“ Ängstlich meldete sich Kevin zu Wort:,,Mein Komplizie hatte deine mutter erschossen. Nicht ich!“ Die Angst war in seiner Stimme deutlich zu hören und er zitterte auch am ganzen Körper. Ben hielt die Waffe immernoch auf Kevin gerichtet:,,Du hast deinem Komplizen gesagt, dass es besser wäre, wenn ihr eine Geisel hättet!“ Kevin sagte bitter:,, Aber ich habe sie nicht erschossen!“ Semir wusste nicht, was er machen sollte. Ben hatte jeden Grund wütend zu sein. Er drehte sich zu Ben und sagte:,,Ben, komm doch bitte zur Vernunft!“ Aus Bens augen kamen immernoch Tränen. Doch dann kam ihm ein Gedanke! Wenn er jetzt abdrücken würde, dann wäre er genauso skrupelos wie Kevin. Seine Mutter hätte das nicht gewollt. Ben tat so als würde er schießen wollen und Kevin flehte:,,Ben, bitte, tu es nicht! Das ist Mord!“ Es war soviel Angst in der Stimme zu hören. Ben sagte:,,Wenn ich jetzt abdrücken würde, dann wäre ich genauso wie du!“ Der junge Polizist ließ die Waffe sinken und schloss die Augen. Semir seufzte, holte seine Handschellen und nahm Kevin fest. Dieser wurde von den Kollegen abgeholt. Der Arzt war inzwischen wieder bei Ben und band einen frischen Verband um die Augen. Semir sah zu dem Arzt. Dieser sagte:,,Ihr Kollege hatte Glück. Die Verbrennungen im Brustbereich werden bald verschwinden. Die an den Armen und Beinen werden zwar etwas länger brauchen, aber auch das verheilt mit der Zeit. Ebenso das Gesicht. Bein den Augen müssen wir abwarten!“ Semir nicktre dankend und setzte sich auf den Stuhl neben Ben. Dieser hatte wieder die Augenbinde um. Semir fragte besorgt:,,Wie geht’s dir?“ Doch statt die Frage zu beantworten, sagte Ben:,,Es tut mir Leid Semir! Ich hätte eben nicht so reagieren sollen!“ Doch sein Partner schüttelte den Kopf:,,Ben, du hattes allen Grund dazu. Ihm hattest du es zu verdanken, dass du vielleicht.....“ Semir stockte. Er wollte und konnte auch nicht zu Ende reden. Ben sagte:,,Du hast mich doch gefragt, wer Marie ist?“ Semir nickte:,,Ja, und du hast gesagt......“ Doch weiter kam er nicht, denn sein Partner funkte ihm dazwischen:,,Das war gelogen. Marie war meine Mutter. Sie kam bei einem Raubüberfall ums Leben. Kevin war damals dabei!“ Semir erwiderte:,,Ist schon gut! Du hättest es mir nicht erzählen müssen!“ Ben sah in die Richtung von Semir:,,Danke, dass du mich aufgehalten hast!“ Sein Partner grinste:,,Nichts zu danken!“ Semir unterhielt sich noch eine Weile mit ben, bis er sich abens verabschiedete und ging.....


    Ben blieb doch im krankenhaus und Semir arbeitete weiter mit Hotte.


    2-3 Wochen später....


    Semir kam nach einem langen Arbeitstag gerade in Ben Zimmer:,,Du, sorry das ich so....“ Der Deutschtürke stockte. Niemand war im Raum. Semir ging zum Arzt und sagte:,,Wo ist mein Kollege?“ Der Arzt antwortete:,,Er ist eben mit dem Rolstuhl Richtund Ausgang gerollt!“ Semirs Augen weiteten sich:,,Mit...nem Rollstuhl?“ Der Arzt nickte und sofort rannte Semir nach draussen...

  • Semir sah sich draussen um. Die Sonne schien hell und es war sehr warm. Nach ein paar Minuten entdeckte der Polizist Andrea, die auf einer Steinmauer saß und lächelte. Sofort rannte Semir hin. Beide begrüßten sich mit einem Kuss. Dann fragte Semir:,,Weißt du wo Ben ist?“ Andrea grinste und zeigte nach vorne. Semir sah in die Richtung und musste dann auch Lächeln. Ben saß in einem Rollstuhl und sah lächelnd Aida zu, die ihm gerade den Ball in die Hand drückte. Semir ging näher und sagte:,,Na, schönen Tag gehabt?“ Ben und Aida sahen auf und das mädchen sagte:,,Papa-Papa!“ Semir nahm freudig seine Tochter in den Arm:,,Meine kleine Maus! Hast du schön mit Ben gespielt?“ Andrea kam dazu und nahm Semir Aida ab. Der Deutschtürke ging wieder zu Ben und fragte:,,Darf ich fragen, was du hier draussen machst?“ Ben antwortete:,,Der Arzt hat mir erlaubt raus zu gehen. Die Verbrennungen sidn schon super verheilt und ich spüre sie überhaupt nicht mehr!“ Ein rießen Lächeln war auf Bens Gesicht zu sehen. Er fühlte sich einfach großartig. Die Sonne schien hell und Ben konnte sich von ihr Wärmen lassen. Er trug ein lässiges T-shirt und eine weite Jeans. Die weiße Augenbinde umschlung seine Augen. Semir griff nach dem Rllstuhl und sagte:,, So und jetzt gehst du mal wieder in dein Zimmer!“ Ben konnte sich nicht verteidigen und sagte nur:,,Ja Papa!“ Sein Partner fuhr ihn wieder zurück ins Krankenhaus....


    Am Abend machte sich Semir langsam zum ufbrechen bereit. Er verabschiedet sich von Ben und knipste das Licht aus. Doch bevor er ging, war Bens Stimme zu hören:,,Semir, mach das Licht wieder an!“ Semir verstand nicht warum, tat aber wie ihm befohlen. Als es wieder an war, sagte Ben:,,Mach es wieder aus!“ Semir sah ihn fragend an:,,Was soll das denn?“ Ben setzte sich auf und sagte:,,Ich hab den Unterschied bemerkt! Ich glaube mein Agenlicht kommt wieder!“ Semir holte sofort einen Arzt, der Bens Augen untersuchte. Dann sagte er grinsend:,,Ihr Kollege kann wieder sehen!“ Semir fiel ein Stein vom Herzen und der Arzt nahm Ben langsam die Augenbinde ab. Ben kniff immernoch die Augen zusammen. Semir sagte:,,Ben, du musst schon die Augen aufmachen!“ Ben grinste. Er traute sich nicht, die Augen zu öffnen. Was würde passieren, wenn er doch nicht wieder sehen könnte! Langsam öffnete der junge Polizist seine Augen. Zuerst sah er nur schwar, dann wurde es heller und die sicht besserte sich. Nach ein paar wenigen Augenblicken, sah Ben in das Gesicht von seinen Partner. Seine Augen waren wieder so barun, wie vorher und nur ein roter Schimmer von den Brandwunden war aussen zu sehen. Der Arzt ging wieder. Semir sah Ben an:,,Kannst du mich sehen?!“ Ben grinste:,,Voll und ganz!“ Beide lachten und umarmten sich freundschaftlich. Semir sagte:,,und schon bald kannst du wieder arbeite gehen!“ Beide unterhielten sich noch bis in die Nacht......


    2 Monate später......


    Ben stand in seiner Wohnung und sah sich sein Gesicht an. Es war dunkler als vorher, aber das kam nur durch die Verbrennungen. Seit ein paar Wochen arbeitete der junge Polizist wieder, da es lange gedauert hatte, bis die Wunden fast vollständig verheilt waren. Nur innerlich taten sie noch weh. Ben sah auf ein Bild von seiner Mutter. Ohne sie hätte er es nicht geschafft. Sie war immer bei ihm gewesen. Ben schnappte seine Jacke und verließ die Wohnung. Seine mutter sah ihm nach, allerdings nur als Geist. Sie lächelte stolz und sagte:,,Mein lieber Ben! Ich bleibe immer bei dir!“ Dann verschwan dihr Geist wieder dorthin, wo er her kam. Ben würde seine mutter wohl nie vergessen........



    ENDE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


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