Tödliche Liste

  • Lola°°°123 und ich haben zusammen wieder eine Story für euch geschrieben! Wir hoffen sie gefällt euch! Viel Spaß beim Lesen und Feeds bitte nicht vergessen! xD


    Er strich zufrieden den ersten Namen auf der Liste durch. So schwer war das gar nicht, und es hatte sogar Spaß gemacht. Er konnte es gar nicht erwarten, weiter zu machen. Er wollte um jeden Preis Rache, für das was sie ihm angetan haben. Sie sollen dafür büßen! Alle! Einer nach dem anderen. Ein Lächeln huschte über seine Lippen. Das grausame Spiel hatte begonnen.


    „Tom, Semir! Eine Leiche am Rasthof Königsforst!“ Petras Stimme hallte durchs Büro. Tom stöhnte aber Semir war ziemlich fröhlich. „Jetzt komm schon! Der Tote rettet dich gerade vor einem weiteren Stapel Berichte!“, rief Semir. „Ja, aber er bringt auch wieder einen ganzen Haufen Arbeit mit!“ Tom hatte schon den ganzen Vormittag schlechte Laune und Semir hatte versucht ihn aufzumuntern, aber erfolglos.
    Kurz darauf sitzen beide in Semirs BMW. Semir schaute immer mal wieder rüber zu Tom doch der saß ruhig auf seinem Platz und schaute auf die Straße. "Tom, was ist denn heute noch mit dir?" Fragte Gerkhan nun. "Man Semir, wie oft soll ich es dir noch sagen es ist nichts!" Antwortete Tom genervt. Semir wusste er sollte Tom jetzt lieber in Ruhe lassen sollte denn sonst würde es wohl noch zum Streit kommen. Nach einer Zeit kamen sie am Rasthof Königsforst an. Die beiden schauten sich die Leiche an. Tom drehte sich sofort wieder um und hielt sich ekelnd die Hand vor dem Mund. "Ach du Scheiße....!" Brachte er noch schnell hervor. Auch Semir erging es nicht anders. Kurz darauf traf auch schon die Spurensicherung ein. Semir und Tom schauten sich um ob sie etwas Verdächtiges fanden aber es war nichts zu sehn. „Weiß man schon wer der Tote ist?“, fragte Tom einen von der SpuSi. „Ja, der Mann heißt Roland Grums.“ „Danke!“
    Auf dem Rückweg lächelte Tom schon wieder. „Na immer noch ein wenig blass um die Nase?“ „Ha ha! Witzig!“, gab Semir verärgert zurück. „Du hättest dein Gesicht sehen sollen!“ „Ja! Und du deins!“ Beide lachten. „Die Leiche sah aber wirklich schlimm aus!“, sagte Tom nachdenklich. „Da hast du ausnahmsweise mal Recht! So was Ekliges hab ich schon lange nicht mehr gesehen!“ „Ich auch nicht!“, sagte Tom.

  • Als sie wieder auf die Dienststelle kamen, wurden sie von Petra gleich direkt ins Büro der Chefin weiter geschickt. „Und haben wir schon Anhaltspunkte meine Herren?“, fragte Anna erwartungsvoll. „Der Tote heißt Roland Grums. Die Leiche wurde ziemlich übel zugerichtet und am Tatort gab es bis jetzt keine verwertbaren Spuren.“, sagte Semir. „Dan haben wir so viel wie gar nichts!“, sagte Anna enttäuscht.




    "Einer von ihnen muss seinen Angehörigen bescheid geben." Sagte Anna. Tom und Semir nickten und gingen in ihr Büro. Semir setze sich auf seinen Platz und Tom stellte sich ans Fenster. "Tja und wer soll es nun machen?" Tom zog sich wieder seine Jacke an. "Ach kom du warst beim letzten mal." Semir schaute Tom an. "Hey was ist denn mit dir los?" Fragte er mit einem leiten Lächeln auf den Lippen. "Vielleicht finde ich ja heraus ob dieser Grums Feinde oder sowas hatte." Mit diesen Worten verlies er die Wache. Semir machte sich derzeit an die Arbeit. Fünfzehn Minuten Später kam Tom bei der Adresse von Roland Grums an. Auf dem Türschild stand Familie Grums und er klingelte an. Er rechnete mit einer Ende dreißig jährigen Frau, aber stattdessen wurde ihm die Tür von einer alten Dame Geöffnet es schien seine Mutter sein. Zuerst musterte sie Tom und dann brachte sie ein leises, "Ja bitte, was kann ich für sie tun?" hervor. Kranich zückte seinen Ausweis. "Frau Grums? Mein Name ist Tom Kranich ich bin von der Kripo Autobahn, hätten sie mal einen Moment für mich Zeit?" Die Frau überlegte kurz bat Tom dann jedoch herein. Sie kamen in einem großen dunel eingerichteten Wohnzimmer an. "Junger Mann setzen sie sich doch, was kann ich denn für sie tun. Wissen sie es kommt so selten vor das uns jemand besucht außer meinem Jungen Roland ist ja keiner hier, stellen sie sich vor ich bin die meiste Zeit ganz allein." Tom lief es eiskalt den Rücken runter er brachte es nicht übers Herz ihr zu sagen was geschehn ist, aber es war seine Pflicht. "Frau Grums ich habe eine traurige Nachricht für sie..."

  • Sofort wurde er wieder von der Frau unterbrochen. "Was? Ist was mit Roland? Er hat doch wohl keinen Unfall gebaut, wissen sie er ist doch ein vernünftiger Mann er fährt bestimmt immer sehr vorsichtig." "Frau Grums, heute Morgen wurde die Leiche von ihrem Sohn gefunden." Die alte Frau schaute Tom fassungslos an. "Was? Nein das kann nicht sein....."
    Sie fing an zu weinen. "Es tut mir leid." Nach einer Zeit hatte sie sich wieder etwas beruhigt. "Können sie mir denn sagen woran und warum er gestorben ist?" Tom senkte kurz seinen Blick. "Woran er gestorben ist das weiß ich zurzeit auch noch nicht und warum er gestorben ist, nun ja können sie mir sagen ob ihr Sohn Feinde hatte?" Frau Grums überlegte kurz. "Nein, mein Roland ist ein so lieber Mensch er hatte keine Feinde." "Okay Frau Grums kann ich noch irgendwas für sie tun?" Fragte Tom in einem äußerst ruhigen Ton. "Nein aber bitte sagen sie mir bescheid wenn sie was wissen." Tom stand auf. "Ja natürlich das werde ich machen ich gebe ihnen meine Karte falls ihnen irgendwas einfällt dann können sie mich jeder Zeit anrufen." Die Frau nickte und verabschiedete Tom.
    Als Tom auf der Dienststelle ankam, begrüßte ihn Semir gleich erwartungsvoll. „Und was gibt’s Neues?“ „Na ja nicht viel. Frau Grums, also Rolands Mutter meinte er hätte keine Feinde gehabt. Sie könne sich beim besten Willen nicht vorstellen warum er sterben musste. Und hast du schon was herausgefunden?“ „Er war Richter von Beruf. Es könnte sein dass ihn jemand aus Rache getötet hat, vielleicht jemand den er verurteilt hat. Aber da kämen so viele Leute infrage, da würden wir Jahre brauchen um alle Fälle durchzugehen.“, sagte Semir. „Möglich! Aber wir müssen auch andere Möglichkeiten in Betracht ziehen!“, sagte Tom.

  • Tom ging die alte Dame nicht mehr aus dem Kopf, sie tat ihm irgendwie leid. Er hatte garnicht gemerkt das Semir das Büro verlassen und Petra es betreten hatte. "Na Schatz alles okay?" Fragte Petra ihn und Wedelte mit ihrer Hand vor seinen Augen. Tom schreckte kurz auf. "Was? Ach Petra hey." Sie lächelte ihn an und setzte sich auf seinen Schoss. Sie küssten sich. "Petra hör mal es tut mir leid aber Semir und haben einen ziehmlich verbissenen Fall wenn wir jetzt weiter arbeiten besteht vielleicht die Chance das ich heute Abend eher nach Hause kann und dann hätten wir mehr Zeit für uns." Sagte er und schaute ihr dabei tief in die Augen. "Na schön hast ja recht." Sie gab ihn noch einen Kuss und ging dann auch wieder an ihre Arbeit.


    Sie verließ das Zimmer als Semir es betrat. „Wir bekommen heute noch die Fälle, die Grums zu verhandeln hatte. Besonders interessant wird’s nicht, aber da müssen wir durch!“ Tom verzog das Gesicht. Jetzt konnte er den gemütlichen Abend mit Petra wohl vergessen. Kurze Zeit später türmten sich die Aktenstapel auf den Schreibtischen der beiden. „Oh Mann! Wo sollen wir da bloß anfangen?“, fragte Semir. „Hm ich würde sagen, wir nehmen uns die Fälle vor, die schon einige Zeit zurück liegen, vor.“ „Gute Idee! Suchen wir als erstes einmal nach Leuten, die ihre Haftstrafe bereits abgesessen haben!“ Beide fingen an sich durch die Papiere zu arbeiten. Dabei bemerkten sie gar nicht wie die Zeit verging. Erst als Petra den Kopf zur Tür hereinstreckte, schreckten sie hoch. „Schatz? Machst du jetzt auch Feierabend?“, fragte sie erwartungsvoll. „Du…ich…ähm…wir haben hier noch einen ganzen Haufen Arbeit! Das wird noch die ganze Nacht dauern! Tut mir wirklich leid!“, entschuldigte sich Tom.

  • Gerade wollte Petra gehen, da stand Tom auf und ging ihr hinter her. "Petra warte mal bitte." Sie blieb stehen und drehte sich zu ihm um. "Ja?" Fragte sie. Er nahm sie in den Arm. "Hör mal es tut mir leid, aber ich kann Semir ja auch sagen, das es mir nicht gut geht oder so." Sie lächelte ihm zu und küsste ihn. "Ich verspreche dir ich lasse mir was einfallen." Sagte Tom dann noch bevor er wieder im Büro verschwand. Petra lächelte ihm nach und machte sich dann auf dem Weg nach Hause.
    Tom ging zurück ins Büro und fasste sich mit der Hand an den Kopf. Dabei verzog er das Gesicht. „Du Semir? Ich habe wahninnige Kopfschmerzen! Kann ich…“ Weiter kam er nicht. „Vergiss es! Das kauf ich dir nicht ab! Du haust jetzt nicht ab und lässt mich hier alleine!“ Semir war leicht angesäuert. „Ok ok!“, sagte Tom beschwichtigend. „Ich bleibe hier und helfe dir!“ „Dass lasse ich mir eingehen!“ Semir lächelte schon wieder und vertiefte sich wieder in eine Akte.
    Gegen morgen saßen die beiden immer noch am Schreibtisch und durchforsteten sämtliche Akten. „Hast du was gefunden?“, fragte Semir müde. „Ja, aber dass sind so viele! Dieser Grums hat einen Haufen Feinde!“
    Irgendwann vielen den beiden einfach die Augen zu. Die Zeit verging. Richtig etwas rausgefunden hatten sie noch nichts, aber sie waren Grums auf der Spur das stand fest. Anna kam relativ früh in die Wache und sah ihre Hauptkommissare Schlafen. Laut dem Aktenberg der neben ihnen Lag konnte sie davon ausgehen das sie die ganze Nacht durchgearbeitet hatten. Sie schloss langsam die Tür. Nach einer Zeit betrat auch Petra die Wache. Sie ging in das Büro von Tom und Semir. Lächelnd stellte sie sich hinter Tom. Sie nahm sich einen kleinen Aktenstapel und ließ ihn auf den Boden fallen. Durch den Krach wurden die beiden geweckt und fuhren erschrocken herum. Es dauerte eine Weile bis sie begriffen. „Petra! Du hast uns vielleicht erschreckt!“, sagte Semir beleidigt. „War doch nur ein Scherz! Immerhin seid ihr beide jetzt wach!“ Petra grinste in sich hinein. Ab und zu muss man sich halt einen kleinen Spaß gönnen, dachte sie sich. Tom machte immer noch einen recht verschlafenen Eindruck. „Es gibt so viele Möglichkeiten uns zu wecken! Musste es gerade diese sein?“ Als Petra antworten wollte, kam die Chefin ins Büro und unterbrach sie. „Tom, Semir! Schon wieder eine Leiche!“

  • Er strich den nächsten Namen auf der Liste durch. Dabei fühlte er sich wunderbar. Es ging ihm von Tag zu Tag besser. Er hatte nur noch eines im Kopf, und dass war seine Rache. Wie viel Spaß es doch machte, Herr über Leben und Tod zu sein. Er konnte nicht genug davon bekommen. Aber er hatte ja noch einige Namen auf der Liste abzuarbeiten und auf den Letzten freute er sich ganz besonders…


    Semir stand sofort auf und ging zur Chefin, Tom blieb noch einen Moment sitzen er musste erst mal richtig wach werden, Petra kam zu ihm herum und setze sich auf seinen Schreibtisch. "Na du ich habe dich gestern Abend vermisst, dann hat das mit deiner Ausrede wohl doch nicht so geklappt was?" Sagte sie und gab ihn einen langen Kuss. Tom lächelte sie an. "Nein Semir hat es mir nicht abgekauft, wir haben die ganze Nacht durchgearbeitet aber irgendwie sind wir nicht so wirklich weiter gekommen." "Naja wie gesagt es gibt wieder eine Leiche, Mensch Tom sei bloß vorichtig ich glaube mit diesem Killer ist nicht zu spaßen." Sagte sie und Tom stand auf und ging zu Semir und Anna ins Büro, Petra machte sich derweil auch wieder an ihre Arbeit.

  • „Schon wieder eine Leiche?“, fragte Semir erstaunt. „Ja leider. Und ich habe gehört sie soll nicht besser aussehen als die erste.“, sagte Anna. „Ok wir sehen uns dass mal an!“, sagte Tom. Semir wollte etwas erwidern, aber Tom zog ihn schon am Arm Richtung Tür. „Ja tun sie dass!“, rief Anna ihnen hinterher. Als Semir und Tom im Auto saßen, war Semir leicht angesäuert. „Warum hast du gleich sagen müssen, dass wir uns dass anschauen?“ „Ich weiß, dass du solche Anblicke allein von deinem Magen her nicht verträgst, aber es ist halt unser Job und wer anders macht ihn leider nicht für uns!“ Tom lächelte. „So hab ich das gar nicht gemeint!“, verteidigte sich Semir. „Mein Magen verträgt das sehr wohl!“ Er war sichtlich beleidigt. „Das werden wir ja sehen!“, gab Tom amüsiert zurück.
    Nach einer Weile kamen sie an der Stelle an wo die Leiche gefunden wurde, eine junge Frau saß völlig aufgelöst auf einer Bank. "Ich würde sagen wir gucken uns zuerst mal die Leiche an bevor wie uns um die Frau kümmern." Sagte Semir. Die Spusi war mit ihrer Arbeit fertig konnte aber wieder nichts finden. "Ah die Kollegen Gerkhan und Kranich, sie sind doch sicherlich hier um die Leiche zu sehn, aber ich kann ihnen gleich sagen das es kein schöner Anblick ist." Sagte ein Mann von der Spusi. Tom und Semir nickten und ihnen wurde die Leiche gezeigt. Als sie, sie vor Gesicht bekamen hielten sie sich beide die Hand vor den Mund und drehten sich um. "Okay danke." Sagte Tom hörbar und sichtlich angewidert. Somit gingen sie zu der Frau. "Hallo ich bin Tom Kranich von der Kripo Autobahn, sie haben die Leiche gefunden?" Stellte sich Tom vor Semir nickte ihr zu. "Ja...Mein Name ist Susanne Schneider ich wollte etwas in den Mülleimer werfen da habe ich den Leichnam gefunden." Die junge Frau war völlig aufgelöst. „Haben sie hier sonst irgendetwas Auffälliges beobachtet?“ „Nein.“ „Ok das war’s fürs erste. Sie müssten dann im Laufe des Tages noch aufs Präsidium kommen und ihre Aussage zu Protokoll geben.“, sagte Tom. Die Frau nickte.

  • Hey wir wissen schon wie der Tote heißt!“, rief Semir vom Tatort herüber. Tom eilte zu ihm. „Der Mann oder zumindest das was von ihm übrig geblieben ist, heißt André Mertens.“ „Haben wir sonst noch irgendetwas was uns weiter bringt?“, fragte Tom. „Wir müssen noch den Bericht von der Spusi abwarten. Aber es sieht eher schlecht aus, weil der Täter so gut wie keine verwertbaren Spuren hinterlassen hat, so viel weiß ich schon!“


    Tom und Semir machten sich wieder zurück auf den Weg in die Wache. "Also wir haben zwei Leichen, beide wurden auf brutalste Weise ermordet und doch scheint es ein System zu geben." Sagte Tom. "Was denn für ein System?" Semir schaute ihn ungläubig an. "Ja schau doch mal es sieht so aus als ob alle vorher geschlagen wurden, wo würden sonst die Flecken her kommen und dann schient es so als ob sie augeblutet wären." "Du hast Recht." Der Rest der Fahrt verlief Reibungslos und ruig.


    Als sie wieder auf der PAST waren, schickte Petra sie sofort ins Büro der Chefin weiter. „Meine Herren, was gibt es neues von der Leiche na ja eigentlich sind es ja jetzt schon zwei.“, fragte Anna. „Das Opfer heißt André Mertens und wurde genau so brutal getötet wie Roland Grums.“, sagte Semir. „Wir glauben wir könnten es mit einen Serienmörder zu tun haben!“, sagte Tom. „Was sagen sie dazu, Chefin?“ Anna war in Gedanken versunken. „Chefin??“, fragte Semir etwas lauter. Anna reagierte nicht auf ihn und sah traurig aus dem Fenster. „Chefin? Was ist los?“ Tom ging zu ihr. „Also es ist so, ich bin mit Andrés Vater ziemlich gut befreundet und ich kennen den Jungen von klein auf, und…“ Sie stockte. Ihr standen die Tränen in den Augen. „Sollen wir sie für einen Moment allein lassen?“ Semirs Mine war ziemlich besorgt. Anna nickte und die beiden verließen ihr Büro.

  • Semir ging rüber in das Büro von Tom und sich. "Ach Tom warte mal." Rief Petra, Tom drehte sich um sie kam auf ihn zu. "Meinst du, du schaffst es heute Abend?" Sie lächelte ihn an und fuhr mit ihrer Hand über seine Brust. Tom lächelte sie an. "Ich würde es mir sehr wünschen aber ich möchte dir nicht wieder etwas versprechen wenn ich es nicht halten kann." Er gab ihr einen Kuss. "Ja da hast du Recht es würde mich aber trotzdem freuen." Kam dann noch von Petra. Kranich ging wieder in sein Büro. "Sag mal wie läuft es jetzt eigentlich mit Petra und dir?" Fragte Semir. "Sehr gut ich liebe sie über alles, weißt du Semir seit Elenas Tod habe ich nicht mehr so geliebt und ich habe mich seit dem auch nicht mehr so geborgen bei einer Frau gefühlt." Tom sagte das mit einer äußerst rauen Stimme.
    Er fühlte sich so gut. So leicht und unbeschwert wie noch nie. Der Druck der letzten Jahre begann langsam von ihm abzufallen.
    Semir sah Tom an. „Freut mich für euch zwei!“ Tom wollte gerade etwas darauf sagen, als plötzlich die Chefin regelrecht fluchtartig das Büro verließ. Semir sah in Toms fragende Augen. „Dass nimmt sie wahrscheinlich ziemlich mit!“, sagte Semir tonlos. „Da hast du Recht!“, sagte Tom.
    "Vielleicht sollten wir heute nach Dienstschluss mal mit ihr reden." Sagte Tom, "Ja aber, Tom könntest du das machen? Ich habe Andrea heute zum Essen eingeladen..." Tom verdrehte kurz die Augen im Kopf dachte dann aber daran, dass er heute selber einen Abend mit Petra geplant hatte. "Also gut aber dann habe ich was gut bei dir!" Semir nickte ihm zu und so machten sie sich wieder an die Arbeit.


    Es gefiel ihm, sie leiden zu sehen. Genauso wie er gelitten hatte. Das war das erste Mal, dass er ein Gefühl der Fairness verspürte.

  • Der Tag verging schnell es ist nichts Aufregendes mehr passiert. Um acht Uhr klappte Semir seine Akte zu, "So Tom ich mache mich vom Akker, danke noch mal das du das für mich übernimmst." Sofort schaltete sich Tom ein. "Moment ich übernehme hier nichts für dich ich rede mit der Chefin was wir eigendlich zusammen machen wollte." Semir wusste wenn er jetzt was falsches sagt würden sie wieder diskutieren, deswegen lächelte er Tom an und ging dann. Tom schaffte noch schnell etwas Ordnung auf seinen Tisch, dann ging er zum Büro der Chefin dabei sah er das Petra schon nicht mehr da war. Er atmete noch mal durch und klopfte dann an.


    Ein leises „Herein!“ war zu hören und Tom trat ein. Drinnen saß die Chefin über einen Berg Akten gebeugt. Sie sah ziemlich fertig aus. Tom stand ein wenig verloren da und wusste nicht was er sagen sollte. War doch eine Scheißidee hier herein zu kommen, dachte er im Stillen. „Was ist?“, fragte Anna und riss Tom aus seinen Gedanken. „Ich ähm wollte sie nur bezüglich des Falles noch etwas fragen.“, sagte er schnell. „Ich höre?“, sagte Anna ein wenig genervt. Verdammt lass dir was einfallen! Tom wurde nervös. „Ach wissen sie, es ist schon spät. Ich glaube das hat Zeit bis morgen!“ Dann verließ er hastig ihr Büro.

  • "Oh man das war die mit Abstand beschissenste Idee die du jemals hattest!" Sagte Tom zu sich selbst. Er verließ die PAST, setzte sich in sein Auto und machte sich auf den Weg nach Hause. Er freute sich auf den noch bevorstehenden Abend mit Petra, sie hatten schon länger nicht mehr einfach nur auf der Couch gesessen und die zärtliche Nähe des anderen genossen. Die Straßen waren frei und so war er sehr schnell zuhause. Er stellte seinen Mercedes ab und betrat die Wohnung. Petra saß auf der Couch mit einem Buch in der Hand. „Hallo, mein Schatz!“, begrüßte er sie, doch Petra würdigte ihn keines Blickes. „Hallo?“, sagte er noch einmal vorsichtig. „Hallo“, sagte Petra, ohne von dem Buch aufzuschauen. Tom fragte sich, was er jetzt schon wieder falsch gemacht hatte. Er setzte sich neben sie auf das Sofa und legte seinen Arm um sie. Petra schüttelte seinen Arm ab und las unbeirrt weiter. „Was ist den los mit dir?“, fragte Tom. „Was los ist, fragst du! Als ob du das nicht wüsstest!“, sagte sie laut. „Hast du eigentlich schon mal auf die Uhr gesehen?“ „Entschuldige, es war heute wieder viel los und der Chefin geht’s nicht gut. Es tut mir wirklich leid!“, sagte er betreten. „Aha, die Chefin ist natürlich mal wieder wichtiger als ich! Wie es mir geht, nachdem du mich schon wieder versetzt hast, interessiert mal wieder niemanden!“ „Es tut mir leid, aber ich konnte nicht früher weg, wirklich!“ "Sag mal was soll das eigentlich immer! Sei doch froh, dass ich einen Job habe!" Nun legte Petra das Buch zur Seite. "Immer wieder dass gleiche ich finde es beschissen!" Schrie sie ihn nun an. Tom stand auf. "Weißt du was wenn ich dir nicht gut genug bin dann such dir doch nen Postboten der ist abends pünktlich zu Hause!" Er schnappte sich seinen Mantel und ging in Richtung Tür.


    Kriegen wir keine feeds mehr? ;(

  • Petra stand auch auf. "Tom jetzt warte..." "Nein, wieso sollte ich! Ich habe doch deiner Meinung nach nie Zeit für dich!" Er öffnete die Tür und schlug sie hinter sich zu.


    Er wollte nur noch zum Rhein, um dort nachzudenken. Glücklicherweise war auf den Straßen kaum etwas los und er war schnell an seinem Lieblingsplatz. Er starrte aufs Wasser. So hatte er sich seinen gemütlichen Abend eigentlich nicht vorgestellt. Das Klingeln seines Handys riss ihn aus seinen Gedanken. Er las Petras Namen auf dem Display. Das Letzte was er jetzt wollte, war, mit ihr weiter zu diskutieren, eher gesagt, weiter zu streiten. Er drückte sie einfach weg. Er wollte nur noch seine Ruhe haben.


    Petra lief zu Hause auf und ab. "Veradmmt ich bin so doof." Sie wusste ganz genau wo sie Tom jetzt finden könnte aber sie war sich nicht sicher ob sie zu ihm fahren oder es doch lieber lassen sollte, immerhin war er stink sauer und das auch noch mit Recht. Er hatte ja recht sie sollte lieber froh sein das er einen Job hatte aber nein statt desen macht sie ihn an weil er zu spät gekommen ist, wo er wiederum auch garnichts für konnte. Petra versuchte noch ein paar mal Tom zu erreichen, aber jedes mal wurde sie von ihm weggedrückt. Schließlich setzte sie sich in ihr Auto und fuhr Tom Rhein.

  • Toms Handy klingelte in der Zwischenzeit erneut. Er war kurz davor, es in den Rhein zu werfen, aber dann sah er Semirs Namen auf dem Display. Irgendwie brauchte er jetzt doch noch jemand zum reden. „Kranich!“, meldete er sich. „Hey Tom! Was ist los? Du hörst dich irgendwie niedergeschlagen an!“, stellte Semir fest. „Stress mit Petra!“ Mehr brauchte Tom nicht zu sagen. „Oh, das ist nicht gut! Und ich glaube, der Grund, warum ich anrufe, bessert deine Laune nicht gerade auf!“ „Komm erzähl schon! Mach den bescheuerten Tag noch bescheuerter!“, sagte Tom sarkastisch. „Schon wieder eine Leiche!“, sagte Semir.
    "Oh nein da habe ich jetzt echt kein Bock drauf." "Die Chefin sagt die Spusi hat wieder nichts gefunden und die Leiche ist jetzt in der Gerichtsmedizin wir können eh erst Morgen etwas machen." Tom atmete erleichtert auf. "Hey Tom wenn du reden willst du weißt ich hab immer ein offenes Ohr für dich." "Ja ich weiß danke aber ich will jetzt meine Ruhe haben tschau bis morgen." Tom legte auf er wusste das Semir ihn verstehen würde. Er setze sich auf die Bank. Warum, warum meckerte Petra in andauert an sie wusste doch das er immer alles daran setzte pünktlich die Wache zu verlassen. Plötzlich hörte er wie ein Auto anhielt und Petra ausstieg. Er verdrehte demonstrativ die Augen im Kopf. „Hab ich mir doch gedacht, dass ich dich hier finde!“, rief sie erleichtert. „Ja und?“, fragte Tom genervt. „Ich wollte dir sagen, dass es mir leid tut“, sagte sie und setzte sich neben ihn auf die Bank. Tom schwieg weiter. „Ich weiß, ich habe überreagiert! Und ich weiß auch, wie wichtig dir dein Job ist!“ „Dann ist es ja gut wenn du das weißt!“, sagte Tom anteilnahmslos. „Ach Tom, sei nicht so stur! Komm mit nach Hause und lass uns die Sache vergessen!“ „Von mir aus!“ Tom sagte nur irgendwas ohne nachzudenken. Seine Gedanken kreisten um Semirs letzten Anruf. Schon wieder eine Leiche? Dann hatten sie es dieses mal wirklich mit einem brutalen Serienmörder zu tun. Aber wer tut so etwas?

  • Schon wieder eine Seele, die es nicht verdient hatte zu leben, weniger! Die Polizei kann so schnell am Fundort sein, wie sie will, sie werden ihn nie erwischen. Dafür war er zu gut. Er war der Beste und er würde es alle spüren lassen, besonders sein letztes Opfer. Aber bis dahin war noch Zeit…


    Petra hatte immer noch ein schlechtes Gewissen. "Schatz bitte jetzt rede mit mir." Sagte sie als sie wieder auf der Couch saßen. Doch Tom schwieg weiter und ging dann irgendwann ins Bett, dieser Fall die ganzen Morde ließen in nicht mehr los. Plötzlich kam ihn der Name Frank Stahl in Gedanken. Er wurde vor sieben Jahre auf Grausame Art und Weise ermordet Tom war damals für den Fall zuständig zu der Zeit waren er und Semir noch keine Partner gewesen, er wurde genau auf die Art und Weise wie die drei opfer seines Falles. Er stand auf und fuhr sofort zur Wache auf dem Weg dahin rief er Semir an auch dieser machte sich auf den Weg. "Hoffendlich hast du nen guten Grund es ist drei Uhr!" Sagte Semir als er nun auch das Büro von Tom und ihm betrat. "Semir hör zu mir ist gerade was eingefallen, errinerst du dich an Roland Grums ich hatte dir doch von diesem verbissenen Fall erzählt?" Gerkhan dachte kurz nach. "Ja der wurde doch von sonem Irren ermordet." Tom nickte. "Ja auf die gleiche Art wie unsere drei toten." Semir schaute ihn an. "Du meinst wir haben es mit dem gleichen Mörder zu tun als von vor sieben Jahren?" "Genau und ich kann dir auch sagen wer." "Ja dann sag es mir bitte du hattest denn Fall nicht ich wir waren da noch keine Partner." "Genau Sebastian Stein." Semir schaute Tom immer noch an. "Semir Sebastian Stein wurde vor vier Wochen aus dem Gefängniss entlassen!" Jetzt verstand Semir.


    „Der Typ, also dieser Stein ist also auf Rache aus?“, fragte Semir. „Einzig logische Erklärung! Ich brauche unbedingt den Namen des letzten Opfers!“, sagte Tom. „Der Mann heißt Peter Rösch und war Staatsanwalt! Sagt dir der Name etwas?“ „Ja, er war damals bei der Verhandlung gegen Stein als Staatsanwalt dabei! Er hat Lebenslänglich gefordert! Aber Grums hat sich doch nur für sieben Jahre entschieden, frag mich nicht warum! Steins Verteidiger, warte wie hieß der noch, wollte fünf Jahre für ihn heraushandeln, weil die Beweislage nicht ganz klar war, konnte aber nichts mehr ausrichten.“ „Kann es sein das der Verteidiger André Mertens hieß?“, fragte Semir. „Ja genau der wars!“, sagte Tom. „Jetzt wird mir einiges klar!“, rief Semir.

  • "Der Typ will alle umbringen die Schuld an seiner Verhaftung sind." Sagte Tom und kramte in seinen Akten. Doch plötzlich wurde Semir hellhörig. Tom was hast du gerade gesagt?" Dieser schaute ihn an. "Na das er alle umbringen...." "Ja ich habe dich schon verstanden." "Wieso fragst du mich denn dann?" "Tom du gehörst auch zu diesen Personen die ihn in den Knast gebracht haben." Tom stand auf. "Ach komm jetzt hör aber auf ich habe ihn nur vors Gericht gebracht das Urteil habe ich nicht ausgesprochen." "Tom bitte du weißt genau das ich Recht habe du solltest jetzt auf dich aufpassen, sei lieber froh das wir jetzt dahinter gekommen sind!" „Glaubst du ernsthaft er will sich auch an mir rächen? Also ich weiß nicht!“, sagte Tom. „Möglich ist es auf jeden Fall. Du musst in nächster Zeit ziemlich vorsichtig sein. Wer hatte damals noch mit dem Fall zu tun, damit wir alle noch rechtzeitig warnen können, bevor es zu spät ist.“ „Mir würde da nur noch Achim Berger einfallen!“ „Achim Berger? Wer ist das?“, fragte Semir. „Der Zeuge, der Stein am Tatort gesehen hat!“ „Ok wir müssen ihn warnen. Er könnte auch auf der Abschussliste stehen. Und für dich fordere ich Personenschutz an!“ Semir war sichtlich besorgt um Tom, was diesem gar nicht gefiel. „Jetzt lass mal die Kirche im Dorf! Mir passiert schon nichts! Ich kann sehr gut alleine auf mich aufpassen! Danke!“ Tom war ziemlich genervt von Semirs Übervorsichtigkeit.
    "Ich schlage vor ich rede mit Achim ich hatte ja immerhin mal was mit ihm zu tun außerdem war es damals mein Fall." Sagte Tom, Semir gefiel das nicht aber er wusste auch wenn er jetzt wieder protestieren würde, würde die Diskussion wohl in einem Streit enden und darauf hatten sie beide keine Lust. "Ich werde gleich Morgen früh zu ihm fahren." Semir nickte nur.

  • "Hast du eigenldich immer noch Stress mit Petra?" Fragte er vorsichtig, Tom setzte sich wieder hin. "Ja hab ich!" Antwortete er nur knapp. "Aber worum geht es denn heute Nachmittag war doch noch nichts." "Jedes mal wenn ich oder bessergesagt wir länger arbeiten müssen und ich es nicht pünklich nach Hause schaffe ist sie sauer, ich meine sie kann doch froh sein das ich überhaupt Arbeit habe." Erklärte Tom. "Hm ich kann dich gut verstehen." "Na wenigstens einer! Ich habe ihr gesagt wenn ich ihr nicht reiche dann solle sie sich einen Postboten suchen denn der ist Abends immer pünklich zu Hause!" Semir schaute ihn an. "Das hast du gesagt? Naja ich hätte warscheinlich genau so reagiert wenn Andrea so handeln würde." Tom dachte nach. "Was meinst du soll ich angekrochen kommen oder soll ich warten bis sie zu mir kommt?" "Also wenn du mich fragst würde ich bis Morgen warten, wenn sie dann immer noch auf diesen Standpunkt ist, würde ich sie zappeln lassen, aber so wie ich sie kenne wird sie sich schon entschuldigen mach dir mal keinen Kopf. "Hast ja Recht, aber bitte sag der Chefin nicht das du den Verdacht hast das dieser Stein auch auf mich aus ist die steckt mich doch sofort in eine Schutzwohnung." "Tom bitte sicher ist sicher."


    "Gut dann reden wir morgen eben mit der Chefin aber ich will jetzt nach Hause!" Motzte Tom. Semir sagte lieber nichts er kannte Tom zu gut und er hasste es wenn sich alle Sorgen um ihn machen, aber bis jetzt waren die Sorgen immer berächtigt. "Ich fahre jetzt mal nach Hause bis morgen und pass auf den Killer auf!" Sagte Tom noch ehe er verschwandt. Semir machte sich wirklich Sorgen was wenn er wirklich auf der "Todes" Liste stand, was wenn Tom jetzt an der Reihe wäre die ganzen Fragen ließen ihn nicht mehr los. Tom saß in seinem Mercedes und war fast da. Hoffendich motzte Petra nicht wieder rum ansonsten würde er freiwillig auf der Coutch schlafen.


    Als er nach Hause kam, war Petra glücklicherweise schon im Bett, also musste er sich keiner nervenaufreibenden Diskussion stellen. Leise schlich er ins Schlafzimmer, schmiss seine Klamotten auf einen Stuhl und legte sich ins Bett. Aber er konnte nicht schlafen. Er musste immer wieder an Semirs Worte denken. Was ist wenn er wirklich der nächste war? Er wollte auf keinen Fall so enden wie die anderen die mit diesem Fall zu tun hatten. Als es schon langsam wieder hell wurde fiel er endlich erschöpft in einen unruhigen Schlaf.
    Er freute sich auf diesen Tag. Heute würde er sich den Vorletzten holen. Wenn er diesen bestraft hat, wird der Beste Teil kommen. Er wird das tun, worauf er schon seit sieben Jahren vergeblich wartet. Er wird endlich für Gerechtigkeit sorgen. Dann kann er hoffentlich endlich mit der Sache abschließen und ein neues Leben beginnen.

  • Petra wurde früh am Morgen wach. Sie drehte sich um und sah Tom neben sich liegen. Er war so süß wenn er schlief, seit sie gestern am Rhein waren hatte er kein Wort mehr mit ihr gewechselt, aber da war sie ja auch selbst dran Schuld. Plötzlich fing Tom an im Schlaf zu reden, Petra beugte sich über ihn um zu lauschen. "Wir müssen ihn finden......Ich bin der nächste....!" Sie schaute ihn verwirrt an. Was meinte er nur damit was meinte er mit ich bin der nächste..? "Ach er hat nur geträumt." Sagte sie zu sich und stand auf um Tom mit einem Herzhaften Frühstück zu überraschen. Als sie in der Küche stand gingen ihr die Worte von Tom nicht mehr aus dem Kopf, sollte sie ihn drauf ansprechen? Doch sie fand es erst mal wichtiger sich wieder mit ihm zu vertragen. So einen Streit hatten die beiden noch nie gehabt. Ein besonders heller Sonnenstrahl lugte durch die Rollläden, durch das helle Licht wurde nun auch Tom wach. Er war immer noch hundemüde es war halb sieben. Um vier Uhr war er erst eingeschlafen. Mühsam quälte er sich nach unten in die Küche. „Guten Morgen!“, begrüßte sie ihn. „Morgen!“, murmelte er leise. Petra reichte ihm eine Tasse mit Kaffee und Tom nahm sie dankend an. „Du siehst aber nicht gut aus!“, stellte Petra fest. „Hm ja ich hab die Nacht kaum geschlafen“, sagte er kurz. Sie sagte nichts mehr, weil sie merkte, dass er jetzt nur noch seine Ruhe haben wollte und dass letzte was sie jetzt wollte, war ein neuer Streit. Tom sah auf das liebevoll angerichtete Frühstück. Er wusste wie viel Mühe sich Petra damit gegeben hatte aber er hatte keinen Appetit. Ihm wurde schlecht, als er an Stein dachte. „Hey du bist ja ganz blass! Hast du keinen Hunger?“, fragte sie besorgt. Tom schüttelte nur den Kopf. „Hey was ist los? Ich sehe doch dass mit dir was nicht stimmt!“ „Es ist nichts, wirklich! Ich muss los, bin spät dran!“ Er schnappte sich sein Jackett und verließ die Wohnung ohne ein weiteres Wort.

  • so nach längerem warten geht es endlich wieder weiter! hoffentlich kommen dann auch noch ein paar feeds!


    Petra schaute ihn besorgt hinter her, irgendwas stimmte nicht mit Tom das spürte sie...Tom war noch auf der Autobahn es war dichter Verkehr, er kam kaum voran. Plötzlich wurde er angefunkt, "Tom ich bin’s Semir!" Kranich nahm die Sprechmuschel in die Hand, "Ja, Semir was gibt’s?" "Hör zu wir haben wieder eine Leiche!" Tom schloss für einen kurzen Moment die Augen. "Das wäre dann Nummer vier, ich bin gleich da!" Er beendete somit das Gespräch. Alle Beteiligten von damals waren tot. Was ist wenn er jetzt der nächste war? Er versuchte den Gedanken abzuschütteln, aber irgendwie wollte es ihm nicht gelingen. Als er mit Semir vor der Leiche stand, wurde die Angst wieder größer. Die Angst, dass ihn dasselbe Schicksal widerfahren könnte. Semir merkte, was in Tom vorgehen musste. Er legte ihm die Hand auf die Schulter. „Komm lass uns aufs Revier fahren!“ Tom nickte und ging wieder zu seinem Wagen. Während der ganzen Fahrt ging ihm das Bild der Leiche nicht aus dem Kopf. Blutüberströmt. Total entstellt. Grausam abgeschlachtet. Tom blieb noch einen Moment vor der PAST stehen, ehe er Semir hinein folgte. Drinnen herrschte das Chaos. Semir und Petra brüllten sich an. Die anderen Kollegen wuselten aufgeregt durcheinander und die Chefin versuchte einigermaßen wieder für Ordnung zu sorgen, leider vergeblich. „Warum wurde Achim Berger nicht rechtzeitig mitgeteilt, in welcher Gefahr er sich befindet?“, schrie Semir wütend. „Ich habe versucht ihn zu erreichen!“, keifte Petra zurück. „Super jetzt ist er tot! Jetzt haben wir den Salat!“ "Warum machst du mich jetzt so an ich habe alles getan was ich konnte!" "Es war aber nicht genug!" Schrie Semir zurück nun bekam auch Tom den heftigen Streit zwischen Semir und Petra mit. Er stellte sich dazwischen. "Hey hey hey jetzt reichts aber!" Sagte er. "Du hältst dich da raus das ist eine Sache zwischen Petra und mir!" Schrie Semir nun auch Tom an. "Sag mal hast du sie noch alle? Wenn du schlechte Laune hast dann lass sie nicht an uns aus okay!", schrie nun auch Tom zurück. "Man jetzt geh mir nicht auf die Nerven!" Semir wurde immer lauter. "Tickst du eigentlich noch ganz sauber? Habe ich dir irgendwas getan?!" "Ach mach doch was du willst! Wenn dich dieser Killer holt, dann hast du keine große Klappe mehr und ich habe meine Ruhe!" Schrie Semir. Er zuckte etwas zusammen, weil er sich so sehr über seine eigenen Worte erschrocken hatte. Tom starrte ihn mit offenem Mund an. „Und ich dachte wir wären Freunde!“, brüllte er zurück. Dann drehte er sich um, schnappte sich seine Jacke und verließ die PAST.

  • Semir stammelte eine Entschuldigung, die Tom aber gar nicht mehr mitbekam. Petra funkelte ihn böse an und begann dann lauthals zu schreien. „Sag mal spinnst du jetzt völlig? Von welchem Killer redest du eigentlich?“ Semir erkläre ihr kurz den Verdacht. „Glaub mir, ich wollte dass nicht sagen! Es tut mir so leid!“, sagte Semir verzweifelt. „Dass musst du nicht mir sagen sondern Tom!“ Tom war so sauer. Er jagte mit seinem CLK über die Autobahn. Semirs Worte gingen ihm nicht mehr aus dem Kopf. Er war noch nie so verletzt worden, schon gar nicht von Semir.


    Tom hatte Glück das die Autobahn praktisch leehr war. Warum hatte Semir das nur gesagt, er war sauer, verlezt einfach alles durcheinander. Sicherlich weiß Petra jetzt auch bescheid er fluchte vor sich hin. Semir saß im Büro wie konnte er nur so etwas sagen, er machte sich Sorgen um Tom hoffendlich macht er jetzt keinen Fehler. Tom wurde nun etwas langsamer der Verkehr wurde etwas dichter schließlich wollte er keine Menschenleben gefärden. Nach einiger Zeit beschloss er dann doch wieder zur Past zu fahren allein wegen Petra er wollte nicht das sie sich Sorgen um ihn machte. Er schaute einmal in den Rückspiegel. "Der hängt mir jetzt schon die ganze Zeit auf den Versen." Murmelte er plötzlich kam ihn ein Gedanke. "Oh verdammt", dachte er und drückte wieder etwas aufs Gaspedal.


    Der lästige Zeuge war beseitigt. Jetzt konnte er sich ganz auf den konzentrieren, den er am meisten hasste. Und er war ganz nah dran. Bald hatte er sein Ziel erreicht. Er musste nur noch auf die passende Gelegenheit warten…
    Der dunkelgraue Jeep setzte jetzt zum überholen an. Tom bremste ab und ließ sich ein Stück zurückfallen, nachdem der Geländewagen an ihm vorbeigezogen war. Doch der Jeep verringerte sein Tempo auch stark und Tom musste fast eine Vollbremsung hinlegen, um ihm nicht aufzufahren.
    Semir hatte es schon zig Mal probiert Tom auf seinem Handy zu erreichen, aber anfangs wurde er weggedrückt und schließlich ging nur noch die Mailbox ran. Er machte sich riesige Vorwürfe. Wie konnte er nur so dumm sein, und seinem besten Freund so einen Mist an den Kopf werfen.

  • Tom hatte einen Verdacht wer ihn da versuchte von der Fahrbahn zu bringen. Er legte eine Vollbremsung hin schaffte es jedoch ganz knapp nicht in den Geländewagen reinzurasen. Langsam stieg Panik in ihm hoch er musste hier weg und das so schnell wie möglich. Er drückte das Gaspedal voll durch und zog an dem Wagen vorbei. Doch dieser hin an ihm wie ein Magnet. "Verfluchter Mist!" Schrie Tom. Er sah die Ausfahrt bis zur Autobahnpolizei würde er ihm ja wohl nicht folgen! Zumindest hoffte er das. Ein paar Minuten später fielen plötzlich Schüsse, Tom versuchte auszuweichen doch plötzlich wurde er an der Schulter getroffen. Er schrie laut auf. Endlich fuhr er auf den Parkplatz der Autobahnpolizei er verließ das Auto jedoch nicht ganz einfach aus dem Grund, dass weiter auf ihm geschossen werden konnte. Sein Verfolger hatte das Feuer schließlich eingestellt, um nicht weiter aufzufallen. Er verfolgte Tom weiter. Zu Toms Pech, war in diesem Moment niemand auf dem Parkplatz, der ihm hätte helfen können. Er rannte auf den Eingang der Dienstelle zu und schrie um Hilfe, doch niemand reagierte darauf. Er hatte die Tür fast erreicht, als der Irre das Gaspedal durchtrat und ihn frontal mit erwischte. Tom flog über die Motorhaube, knallte hart auf den Boden und blieb einen Moment benommen liegen. Der Mann eilte zu ihm und zerrte ihn in seinen Wagen. Tom hatte keine Chance sich zu wehren. Im Wegfahren, warf der Mann noch einen Zettel aus dem Wagenfenster.


    Semir hörte von draußen plötzlich Lärm. Er sprang auf und rannte mit ein paar Kollegen nach draußen um zu sehen, was los ist. Er sah nur noch, wie ein dunkler Jeep vom Parkplatz fuhr. Er sah sich um und sah Toms CLK auf dem Hof stehen, aber von Tom selbst war nichts zu sehen. Semir sah eine Zettel auf dem Boden liegen und hob ihn gedankenverloren auf. Er erschrak als er zu lesen begann.


    Die Liste
    Roland Grums
    André Mertens
    Peter Rösch
    Achim Berger
    Tom Kranich


    Er sah das an Toms Wagen mehrere Einschussstellen war auf dem Boden vor der Tür war Blut zu sehn. "TOOOM!!!" Schrie er in der Hoffnung er würde im Antworten aber es blieb still.