Überraschung mit Folgen

  • Hier kommt wieder eine Story von lola°°°123 und mir! Wir hoffen sie gefällt euch und Feeds nicht vergessen!
    Viel Spaß beim Lesen!


    Es war Donnerstagmorgen 06:00Uhr. Der Wecker von Tom klingelte wild vor sich hin. Verschlafen schaltete er ihn ab. Als er das Datum las das von seinem Wecker angezeigt wurde, war er hell wach. Heute war der 14.06., sein Geburtstag. 39 Jahre wird er heute. "Oh Mann, wieder ein Jahr älter." Sagte er leise zu sich und stand auf.


    Semir, Hotte, Dieter, Petra und die Chefin waren schon früher auf der Wache. "Man der wird Augen machen das sage ich euch." Dieter freute sich wie ein kleines Kind, sie hatten sich alle zusammen getan, um für Tom eine Überraschung zu planen. "Ja vorausgesetzt er redet dann noch mit uns immerhin tun wir so als hätten wir seinen Ehrentag vergessen." "Ach Hotte mach dir keinen Kopf, wenn er unsere Überraschung sieht, weiß er ja wir es nicht vergessen haben." Schnell wurde noch alles abgesprochen, dann ging jeder an seinen Platz. Kurz darauf betrat Tom die Wache.
    Er wunderte sich warum es so merkwürdig still war. Alle sahen ihn kurz an und vertieften sich gleich darauf wieder schweigend in ihre Arbeit. Tom schüttelte erstaunt den Kopf und ging dann in sein und Semirs Büro. Auch sein Partner verhielt sich sehr seltsam aber er konnte sich keinen Reim darauf machen. Semir stellte ihm einen Kaffee hin und wandte sich daraufhin gleich wieder ab. Tom schaltete seinen Computer ein und fing an den Bericht fertig zu schreiben, den er gestern Abend nicht mehr geschafft hatte. Er konnte sich aber nicht richtig konzentrieren, weil er sich darüber ärgerte, dass ihm noch keiner zum Geburtstag gratuliert hatte. Als er mit Semir Mittagessen ging, hatte immer noch keiner an seinen Geburtstag gedacht. Langsam wurde er richtig sauer. Er vergaß doch auch keinen Geburtstag der Kollegen.
    Semir bekam langsam aber sich ein Schlechtes Gewissen, er merkte dass Tom von Zeit zu Zeit immer wütender wurde. Gerkhan wusste nicht was er tun sollte, würde er Tom sagen was los war wäre die Überraschung kaputt und wenn er nichts sagt, würde Tom gar nicht mehr mit ihm reden. "Ach was da muss er jetzt durch." Sagte Semir dann leise zu sich. "Was hast du gesagt?" Fragte Tom gereizt. "Nichts ich habe mit mir selbst gesprochen." "Ja toll dann mach es das nächste mal so dass ich es nicht höre!". „Entschuldigung, dass du schlechte Laune hast!“, giftete Semir zurück. Im nächsten Moment tat es ihm auch schon wieder leid. „Tut mir leid! So hab ich das nicht gemeint. „Hmmm!“ war die einzige Antwort die Semir bekam. Das ist ja ein super Geburtstag! Toms Laune hatte ihren Tiefpunkt erreicht. Als sie wieder auf der Dienststelle waren, war es schon kurz vor Feierabend. Semir traute sich gar nicht mehr seinen Partner auch nur anzusehen, weil er befürchtete, sich einen giftigen Blick einzufangen. So zu tun, als ob sie seinen Geburtstag vergessen hätten, war die dümmste Idee, die die Kollegen je hatten.
    Er überlegte, was er Tom sagen könnte, immerhin war er stink sauer, wahrscheinlich besonders auf ihn selbst, er war ja schließlich sein bester Freund. Tom setze sich an seinen Schreibtisch und arbeitete an einem Bericht. Er verstand die Welt nicht mehr, wie konnten seine Kollegen, und ganz besonders sein bester Freund, seinen Geburtstag nur vergessen. Semir stand auf und holte Tom einen Kaffee und stellte ihn auf dessen Schreibtisch. "Bitte schön." Sagte Semir freundlich. Doch Tom ignorierte ihn und gab nur ein leises "Pfff!" von sich.
    Semir verließ das Büro und setzte sich zu den anderen in die Teeküche. „Das war die dämlichste Idee die ihr je hattet!“, rief Semir aufgebracht. „Jetzt sind wir wieder Schuld weil er nicht mehr mit dir redet!“, konterte Hotte. Semir wollte etwas erwidern, aber Petra fiel ihm ins Wort. „Jetzt hört auf zu streiten! Wir lösen das ganze ja gleich auf und wird er sich bestimmt über die Überraschung freuen!“ „Ok, ich hoffe du hast Recht!“, sagte Semir.
    Es war kurz vor Feierabend und alle verließen nacheinander wie zuvor abgesprochen, die PAST. Vor dem teuersten italienischen Restaurant der Stadt wollten sie sich dann wieder treffen. Semir und Tom waren die letzen die noch auf der Wache waren. Tom war noch nie so enttäuscht worden von seinen Freunden.

  • So ich mache ich dann auch mal auf den Weg nach Hause." Sagte Semir. Tom nahm sich ebenfalls seine Jacke. "Ja tschüss bis morgen." Fauchte er Semir an. Gerkhan hätte normalerweise etwas zu seinem Kommentar gesagt, doch in dem fall hatte er es herausgefordert das Tom so reagieren würde. Semir drehte sich noch einmal zu und verschwand dann. Tom blieb noch im Büro, er war traurig und stink sauer. Noch nie hatte er einen Geburtstag vergessen. Wütend trat e r gegen seinen Stuhl. Nach einer Zeit verließ er dann auch die Wache, setze sich in seinen CLK und machte sich auf den Weg nach Hause.
    Er hatte die Hälfte des Weges schon zurückgelegt, als er plötzlich Semirs Stimme im Funk hörte. „Tom? Du musst sofort in die Bergstraße kommen!“ „Warum denn?“, fragte er genervt. „Frag nicht so lang und komm einfach! Beeil dich!“ Tom fuhr murrend von der Autobahn ab. Er überlegte, warum Semir so seltsam war und warum er in die Bergstraße kommen sollte. Diese Straße war im Zentrum von Köln und außerhalb ihres Reviers. Eigentlich hätte er stur sein sollen und nach Hause fahren sollen, aber irgendetwas sagte ihm, das er dort hinfahren sollte.
    Semir und die anderen besprachen alles mit dem Restaurantleiter. "So sobald wir Tom kommen hören, sagt niemand mehr auch nur einen Ton okay?" Die Chefin, Petra, Hotte, Dieter und alle anderen Kollegen nickten Semir zu. Tom war jetzt richtig genervt, zuerst vergessen alle seinen Geburtstag und jetzt durfte er auch mitten ins Zentrum von Köln fahren und er wusste noch nicht mal warum.
    Tom hielt vor einem Restaurant und stieg aus. Verwirrt sah er sich um. Wo zum Teufel war Semir? Was sollte das ganze hier? Eigentlich wollte er jetzt zu Hause sein und seinen Frust mit Alkohol ertränken, stattdessen stand er hier. Er wollte zurück zum Auto gehen, als ihm von hinten jemand die Augen zuhielt. Instinktiv wanderte seine Hand zu seiner Waffe. Aber als er Semir lachen hörte, drehte er sich um und sah in die fröhlichen Gesichter der Kollegen. „Alles Gute zum Geburtstag, Tom!“, riefen alle im Chor. Tom stand immer noch völlig perplex da. Er konnte nicht glauben, dass ihn seine Freunde hereingelegt hatten. Petra zog ihn sanft nach drinnen. „Komm, wir haben einen Tisch reserviert und jetzt feiern wir.“

  • Als das Essen serviert wurde, sangen sie alle Happy Birthday. Und es wurde reichlich Alkohol getrunken. Tom warf immer wieder einen Blick zu Petra, die ihm gegenüber saß. Sie lächelte und wandte sich darauf gleich wieder ab. Semir entgingen diese Blicke natürlich nicht. Tom gab eine Runde nach der anderen aus.
    "Ich muss zugeben, ich war heute stink sauer auf euch ganz besonders auf dich Semir." Semir schaute etwas beschämt zu Boden. "Ja, das hast du mich ja auch spüren lassen, aber wenn ich dir gesagt hätte was los ist, wäre die Überraschung geplatzt." Tom lächelte jetzt. Petra stand auf und stellte sich hinter Tom. "Alles Gute zum Geburtstag, ich weiß ich habe dir das schon gesagt, aber ich habe immer noch ein schlechtes Gewissen." Tom drehte sich zu ihr um. "Ach was, musst du doch nicht ist längst vergessen." Ihre Blicke Blieben aneinander hängen.
    Dann drehte sich plötzlich um und verschwand Richtung Toilette. Im Weggehen schenkte sie Tom noch ein verführerisches Lächeln. Auch Tom stand auf. Er wollte kurz etwas frische Luft schnappen. Hier drin war es ziemlich stickig und er hoffte, dass er dadurch wieder einen halbwegs klaren Kopf bekam, bei dem Alkohol den er diesen Abend schon getrunken hatte. Er ging zu dem kleinen Balkon, der etwas abseits der Tische lag und trat in die kühle Nachtluft hinaus. Es tat gut mal kurz einen Moment für sich zu haben.
    Petras Blick von gerade ging ihm nicht mehr aus den Kopf, er musste die ganze Zeit an sie denken. Sie war doch was ganz besonderes, nur schien ihm das vorher nie so richtig aufgefallen zu sein. Er schloss seine Augen und atmete die kalte, klare und erfrischende Luft ein. "Da haben die mich alle verarscht." Dachte er sich und lächelte dabei. "Naja war ja eigentlich auch nicht anders zu erwarten." Sagte er dann leise. Als er die Augen wieder öffnete schaute er in den Sternenhimmel. Plötzlich hörte er einen leisen, verstummenden Schrei. Er schaute in die Richtung aus der er kam, gerade noch konnte er vier Männer sehn, die eine Junge Frau in ein Auto zerrten. Dabei merkte er nicht wie Petra leise hinter ihm trat.

  • Erst als sie ihn leicht an der Schulter berührte, zuckte er zusammen. Er drehte sich um und sah direkt in ihre wundervollen Augen. Die Szene, die er wenige Sekunden zuvor beobachtet hatte, war schon wieder vergessen. Jetzt zählte nur eins, und das war Petra. Er könnte sie stundenlang betrachtet, so hübsch war sie. Warum fiel ihm das erst jetzt auf? Sie kamen sich immer näher, ihre Lippen berührten sich fast, als Tom plötzlich ein Würgereiz überkam. Scheiße! Er hätte nicht so viel trinken sollen. Er rannte so schnell wie möglich in Richtung Toiletten und ließ die völlig verdutzte Petra einfach stehen. Verwirrt und ein bisschen sauer sah sie ihm hinterher.
    Petra stand nur da und wusste gar nicht wie sie jetzt reagieren sollte. Jetzt musste sie sogar leicht lächeln. "Der Arme." Dachte sie sich, und beschloss vor dem Herrenklo zu warten. Tom betrachtete sich ihm Spiegel. "Gott sehe ich beschissen aus." Sagte er leise zu sich. Man wieso musste er diesen Moment vermasseln. Er schlug sich kaltes Wasser durchs Gesicht. Plötzlich hatte er wieder das Gesicht des Mannes und die Junge Frau vor seinen Augen. War das wirklich passiert was er das gerade gesehen hatte, oder hat er sich das vielleicht doch nur eingebildet. Nein das war real er hat gesehen wie die Frau in das Auto gezerrt worden war. Er beschloss jedoch das ganze erst mal für sich zu behalten. ALs er das Klo verließ sah er, das Petra schon auf ihn wartete.

  • Wo bleiben den die Feeds? Gefällt euch die Story nicht oder was?


    „Alles in Ordnung?“, fragte sie besorgt. „Hmm ja ja.“, antwortete Tom. Er sah immer noch ziemlich blass aus. Auch Semir hatte gemerkt, dass Tom über den Durst getrunken hatte und ging zu ihm. „Hey Partner! Alles fit?“ „Spar dir die Scherze und bring ihn nach Hause! Du siehst doch das ihm schlecht ist und es ist schon spät!“, fuhr ihn Petra an. „Ja, ich glaube auch das das eine gute Idee wäre.“, sagte Semir. Tom nickte nur noch. Ihm war speiübel und er wollte nur noch so schnell wie möglich ins Bett.
    Tom stieg bei Semir in den Wagen. "Na komm gleich legst du dich hin, hast wohl etwas übertrieben was?" "Hör bloß auf ich hab nur einmal im Jahr Geburtstag." Semir lächelte leicht. Als sie da waren, ließ sich Tom sofort auf´s Sofa fallen. "Semir ich muss mal mit dir reden." Fing Tom dann an. "Klar schieß los." "Semir ich habe gesehen wie mehrere Männer eine Junge Frau in ein Auto gezerrt haben."
    Semir grinste erst, und lachte dann laut los. „Ja genau! Und ich hab Marsmenschen gesehen! Mensch Tom, kannst du dich überhaupt noch daran erinnern wie viele Tequilas du heute Abend hattest? Du kannst ja nicht mal gerade stehen!“ „Semir ich meins ernst!“ Tom war schon etwas wütend. „Ich weiß was ich gesehen habe!“ „Schon gut. Darüber reden wir ein anderes Mal! Du gehst jetzt erstmal ins Bett und schläfst dich aus.“ Für Semir war die Sache hiermit beendet. Tom murrte noch ein wenig, stand aber dann auf, um ins Schlafzimmer zugehen. „Also ich bin dann mal weg! Oder soll ich dich noch ins Bett bringen?“, witzelte Semir. „Scherzkeks! Bis Morgen!“ Dann verließ Semir die Wohnung und Tom ließ sich todmüde ins Bett fallen.

  • Petra machte sich nun auch auf dem Weg nach Hause. Irgendwie musste sie die ganze Zeit an Tom denken. Sie hatte sich verliebt, und zwar so richtig. Sie dachte immer wieder an den Moment zurück, wo sie sich immer näher kamen und sich fasst geküsst haben. Und dann musste der arme sich übergeben, ausgerechnet in diesem Moment. Jetzt musste Petra sogar leicht lachen. Er war soo süß. Bestimmt liegt er jetzt in seinem Bett, und schläft seinen Rausch aus. Aber er was so komisch auf dem Balkon. "Naja bestimmt hat sich sein Magen gerade umgedreht." Sagte sie leise zu sich.
    Als Tom am nächsten Morgen das Revier betrat, begrüßte ihn Semir gleich mit „ Na wieder unter den Lebenden?“ Er lächelte schadenfroh. „Ja wie du siehst!“, stänkerte Tom zurück. Er setzte sich an seinen Schreibtisch und schaltete den Computer ein. Sein Kopf brummte immer noch ein wenig aber Aspirin sei Dank war es nicht so schlimm.
    Petra betrat so eben die Past, und stellte fest das Tom auch schon hier war. Sie beschloss zu ihm ins Büro zu gehn. "Hey, na wie geht´s dir heute?" Tom hatte sie ganricht bemerkt und fuhr etwas zusammen. "Ach hey, ja geht so." Sie lächelte ihn leicht an und ging dann wieder an ihren Schreibtisch. "Sag mal Tom kann es sein das sich da etwas zwischen euch entwickelt?" Fragte Semir doch Tom ignorierte ihn.
    „Hab ichs doch gewusst!“, sagte Semir und grinste dabei. Tom sah ihn böse an aber gleich darauf prusteten beide los.

  • Doch dann wurde Tom plötzlich ruhig. „Semir, mir geht das mit der jungen Frau einfach nicht aus dem Kopf! Was ist wenn ihr etwas passiert ist?“ „Du hast dir das wahrscheinlich nur eingebildet!“, sagte Semir ohne ihn weiter zu beachten. „Nein verdammt! Ich weiß was ich gesehen habe! Ich würde dir auch glauben, wenn du mir so etwas erzählen würdest!“ Semir sah ihn nachdenklich an. „Na ja ich weiß nicht so recht.“ „Du bist ja ein toller Freund!“, sagte Tom beleidigt. „Hey Tom, das hab ich nicht so gemeint! Ich glaube nur, du verrennst dich da in irgendwas!“, entschuldigte sich Semir. Tom stand auf und ging zur Tür. Im hinausgehen rief er noch: „Spar dir dein blödes Getue!“ Semir wusste nicht was er jetzt tun sollte. Er entschied sich dafür, Tom hinterher zu gehen und sich noch einmal zu entschuldigen, aber in der Tür stieß er mit Petra zusammen. „Semir, hier ist gerade eine Meldung reingekommen!“
    Semir schaute sie fragend an. "Eine Junge Frau ist seid Gestern Abend verschwunden." Gerkhan wusste nicht recht was er jetzt sagen sollte. "Danke Petra." "Verdammt dann hatte Tom doch recht." Dachte er bei sich. Er rannte ihm hinter her. "Hey Tom jetzt warte doch mal." Tom blieb stehn und drehte sich zu Semir um. "Was ist denn noch willst du mir wieder sagen das ich mir das alles eingebildet hab? Wenn ja dann lass mich damit ihn Ruhe." Gerkhan merkte wie sauer Tom war, mit recht immerhin hatte er ihn nicht geglaubt. "Tom du hattest recht, Petra hat mir gerade gesagt das eine Meldung reingekommen ist, eine junge Frau wird seid gestern Abend vermisst." Tom schränkte seine Arme vor der Brust zusammen.

  • So bin zurück vom Snowboarden und mach dann mal wieder weiter! Und Feeds bitte nicht wieder vergessen!


    „Sag ich doch die ganze Zeit aber niemand hier drinnen glaubt mir etwas! Petra! Ich brauche dringend ein Foto von der Frau!“ „Ok! Bekommst du gleich!“, antwortete sie. Semir zog Tom zurück ins Büro. „So und jetzt erzählst du mir was du gesehen hast!“ „Ich bin gestern auf den Balkon gegangen, weil ich frische Luft schnappen wollte. Dann habe ich beobachtet, wie vier Männer eine junge Frau in ein Auto zerrten!“ „Kannst du die Männer bzw. die Frau beschreiben?“, fragte Semir weiter. „Die Männer trugen alle Kapuzen. Aber an die Frau kann ich mich erinnern.“ „Das habe ich mir fast gedacht!“, frozelte Semir. „Ha ha! Witzig! Sie war ca. 1.65m groß und hatte lange blonde Haare. Sie war ziemlich hübsch.“ Wieder lächelte Semir.
    „Tom! Ich habe das Foto!“, rief Petra.
    Sie zeigte Tom das Foto. "Ja das ist sie." "Sie heißt Marina Schneider und ist 28 Jahre alt." Semir trat nun neben Tom. "Und du bist dir ganz sicher das du dich an keinen der Männer erinnern kannst?" Tom überlegte fieberhaft, doch dann viel im plötzlich ein, das einer der Männer kurz bevor er ins Auto gestiegen war seine Maske abgenommen hatte und zum Balkon geguckt hatte. "Doch warte ich erinnere mich." Er beschrieb den Mann. "Okay am besten lassen wir ein Phantombild anfertigen.
    Nachdem Tom dem Phantombildzeichner alle Einzelheiten geschildert hatte, gab er das fertige Bild an Petra weiter. „Versuch bitte über diesen Typen etwas herauszufinden!“ „Über wen?“, fragte die Chefin, die eben das Büro betreten hatte. „Eine junge Frau wird vermisst!“, sagte Tom kurz angebunden. „Davon habe ich gehört, aber das ist nicht unser Fall.“, sagte sie. „Doch jetzt schon!“, sagte Semir. „Und warum, wenn ich fragen darf?“ „Weil Tom die Entführung beobachtet hat!“ „Was haben sie?!“, sagte sie völlig entgeistert an Tom gewandt. „Ja gestern Abend hab ich das mitbekommen!“, antwortete er. „Und warum erfahre ich erst jetzt von ihrer Beobachtung?“ Sie verlor langsam die Geduld. „Ich habe es Semir erzählt, aber der hat behauptet ich habe mir das alles nur eingebildet!“ Semir sah betreten zu Boden.
    "Ah ja." Sagte Anna nur. "Dann kümmern sie sich bitte darum." Mit diesen Worten ging sie in ihr Büro. "Und was denkst du wie soll es jetzt weiter gehn?" Fragte Semir. "Na ich denke das Petra uns gleich eine Adresse geben wird und dann fahre ich da hin." "Kommt nicht in Frage ich komme mit." "Nene du du hast mir das doch sowieso nicht geglaubt ich habe was gut bei mir du kannst schön unsere Berichte schreiben." Semir gab sich geschlagen Tom hatte ja recht. "Na gut hast gewonnen." Endlich hatte Petra die Adresse und gab sie gleich an Tom weiter.

  • 20 Minuten später stand Tom vor der Wohnung von Marina Schneider. Er klingelte und war ziemlich überrascht als ihm geöffnet wurde. „Ja?“, fragte eine ältere Frau mit ziemlich verweinten Augen. „Kranich, Kripo Autobahn. Ich bin wegen Marina Schneider hier.“ Die Frau sah ihn prüfend an. Dann nickte sie und ließ ihn in die Wohnung. „Ich bin Beate Schneider. Marinas Mutter.“ Sie war den Tränen nahe. „Fühlen sie sich in der Lage mir ein paar Fragen zu beantworten?“ „Ja ich glaube schon.“ Sie ließ sich auf die Couch fallen. „Seit wann vermissen sie ihre Tochter?“, fragte er. „Sie wollte heute Morgen mit uns frühstücken. Wissen sie, seit sie in der Stadt lebt, sehen wir uns so selten. Aber sie ist nicht gekommen. Ich habe sie versucht anzurufen, aber nachdem sie sich bis Mittag nicht gemeldet hatte und auch nicht in ihrer Wohnung war, da bin ich zur Polizei gegangen. Jetzt warte ich hier und hoffe das sie zurück kommt!“ Sich schnäuzte sich. „Warum sind sie schon so früh zur Polizei gegangen?“, wollte Tom wissen. „Weil vor einem halben Jahr Timo, Marinas Bruder verschwunden ist. Wir haben zwei Tage gewartet und gedacht er kommt schon wieder. Bis seine Leiche gefunden wurde!“ Jetzt fing sie an bitterlich zu weinen.

  • Tom lief es eiskalt den Rücken runter. Er wusste nicht was er ihr jetzt sagen sollte. "Hören sie, ich habe gestern gesehn wie ihre Tochter entführt wurde, es waren vier Männer, können sie mir sagen ob Marina Feinde hatte." Die Frau schaute ihn an. "Marina, Feinde? Nein sie ist ein so lieber Mensch ich kann mir das nicht vorstellen." "Frau Schneider, ich verspreche ihnen wir werden ihre Tochter finden." Sie sah Tom ihn die Augen. "Ich gebe ihnen meine Karte wenn ihnen etwas einfällt, dann melden sie sich bitte bei mir." Somit stand Tom auf und wurde noch von ihr zur Tür gebracht. Plötzlich hielt die Frau ihn zurück und fasste ihn bei den Schultern dabei sah Tom sie irritiert an. "Bitte Herr Kranich finden sie meine Tochter.." Sie fing an zu weinen und lehnte sich einfach an Tom an. Dieser nahm sie in den Arm. "Wir werden unser bestes geben das verspreche ich ihnen."
    Als Tom ins Büro zurückkam, saß Semir inmitten eines Berges von Berichten. „Was ist den mit dir passiert?“, fragte er ihn verwundert. „Irgendjemand muss die Drecksarbeit ja machen! Was war in der Wohnung? Hast du was herausgefunden?“ „ Ich habe mit der Mutter des Mädchens gesprochen. Sie hat mir erzählt, dass ihr Sohn vor einem halben Jahr entführt und anschließen getötet wurde.“, sagte Tom. „Weißt du warum er entführt wurde?“ „Nein, das ist noch ungeklärt. Aber besonders reich ist die Familie nicht und Lösegeld wurde damals nicht verlangt!“ Semir überlegte. „Seltsame Sache!“, sagte er leise. „Ja da hast du recht und irgendetwas sagt mir, das dass die beiden Fälle zusammenhängen!“ „Dann müssen wir zusehen, dass wir die Frau rechtzeitig finden!“
    Tom nickte nur. "Sag mal Semir wir sollten mal zu diesem Typen fahren." "Ja das ist ne gute Idee aber das kannst du ja dann auch eben alleine machen oder?" "Ja aber klar doch du kümmerst dich schön um die Berichte." Beide mussten etwas lächeln. "Naja ich hohle mir mal eben nen Kaffee." Tom ging in die Küche und bemerkte nicht das Petra ihm folgte. "Na du seid ihr schon weiter in dem Fall?" "Ach Petra, ne leider nicht aber wir haben eine Vermutung." "Na das ist doch mal was." Sie trat ganz na an Tom rann. Dieser lächelte sie an.
    „Du das mit gestern Abend tut mir leid.“, sagte Tom und kratzte sich verlegen am Kopf. „Schon gut! Du kannst aber eigentlich nichts dafür!“, sagte sie und ein Lächeln huschte über ihre Lippen. „Also ich muss dann mal weiter!“, sagte Tom. Er war plötzlich ziemlich nervös. „Ja ich muss auch weiterarbeiten.“, sagte Petra. Sie sahen sich noch einmal tief in die Augen und dann machte sich jeder wieder an die Arbeit. Als Tom im Auto saß, ärgerte er sich ziemlich über sich selbst. Wie blöd war er eigentlich? Er hätte irgendetwas zu ihr sagen können, aber ihm fiel zum Abschied nur ´Also ich muss dann mal weiter` ein. Jetzt erst merkte er, wie viel er wirklich für sie empfand. Aber fühlte sie dasselbe wie er? Auf dem ganzen Weg quälten ihn solche Fragen.
    Die Adresse lag in einem eher abgelegen und völlig verwahrlosten Viertel. Hier kam man sich vor wie in der Gosse. Als er vor dem hohen Plattenbau stand zweifelte er daran, noch in Deutschland zu sein.

  • Er betrat das baufällige Gebäude und suchte die richtige Tür. Klingeln waren zu seinem Leidwesen nicht vorhanden. Endlich stand er vor der der Wohnungstür von Peter Platzer, den Mann der anhand des Phantombild identifiziert werden konnte. Er klopfte. Nichts rührte sich. Er klopfte ein weiters mal und rief: „Aufmachen! Polizei!“ Nichts passierte. Etwas anderes hatte er auch nicht erwartet.
    Dass er beobachtet wurde bekam Tom nicht mit. Platzer sah durch den Spion. Er konnte einen Mann in einem dunklen Anzug erkennen. Seit er mit seinen Kumpels diese Marina entführt hatten, war er besonders misstrauisch. Als er hörte, dass er Mann von der Polizei war, zuckte er zusammen. War er ihnen schon auf der Spur? Nein das konnte nicht sein. Er sah noch einmal durch den Spion. Dann fiel es ihm wieder ein. Scheiße! Das war der Typ von gestern Nacht auf dem Balkon. Er hatte ihn nicht weiter beachtet, weil er sich mit einer Frau unterhielt und Marina ja schon im Wagen war. Verdammt! Anscheinend hatte er mehr gesehen, als gut war. Er musste sofort den anderen bescheid sagen. Er war von Anfang an gegen die Sache aber gegen seine Freunde kam er einfach nicht an. Er wollte nicht schon wieder mit einem Mord zutun haben, wie bereits vor einem halben Jahr. Aber jetzt konnte er nichts tun, als sich so ruhig wie möglich zu verhalten.
    Irgendwann wurde es Tom zu blöd. Er drehte sich um und verließ das Haus. Die Nachbarn zu befragen war das letzte worauf er Lust hatte und es würde nichts bringen. Also ließ er es bleiben.


    Wo bleiben den die Feeds? ?( ?(

  • Semir konnte schon an Toms Gesichtsausdruck erkennen, dass dieser nicht erfolgreich war als er zurückkam. „Gibt’s nichts neues?“, fragte er trotzdem. „Nein, leider nicht!“, antwortete Tom.
    "Na okay." "Ja aber ich werde mich vielleicht heute Abend noch mal dort umsehn." Sagte Tom dann. "Ja mach das ich bin hier mindestens noch bis Morgen Früh beschäftigt, also gehe ich davon aus das du das allein hinbekommst?" Tom grinste Semir nur an. "Ja sicher kann ich das." Tom bemerkte gar nicht das Petra ihn die ganze Zeit beobachtete. "Weißt du eigentlich wie es da aussieht? Da kommt man sich vor wie in einer Gosse." Semir blätterte während Tom redete in den Akten rum. "Noch nicht mal Klingeln haben die da...Sag mal Semir hörst du mir eigentlich zu?" "Ich? Ja ja klar keine Klingeln haben die da." Kranich verdrehte nur die Augen im Kopf und versuchte dann noch mehr über diesen Peter Platzer herauszufinden.
    „Was gibt’s Peter?“, meldete sich Jörg am Telefon. „Die Bullen sind uns auf den Fersen!“, antwortete er. „Was? Das kann nicht sein!“, rief Jörg entgeistert. „Doch! Ein Autobahnbulle ist heute vor meiner Tür gestanden! Der hat uns beobachtet!“ „Das darf alles nicht wahr sein!“ Jörg war wütend. „Ok wir machen weiter wie geplant! Die Kleine muss uns sagen wo er Stoff ist! Und um den Bullen kümmern wir uns auch noch! Und Peter, lass dich nicht mehr in deiner Wohnung blicken! Wir treffen uns nachher im Versteck!“ „Bis dann!“, sagte Peter und legte auf.
    „Komm ich helf dir mit den Berichten! Heute hab ich bei dem Platzer wahrscheinlich eh kein Glück mehr! Ich schaue da Morgen noch einmal vorbei“, sagte Tom und setzte sich an den Schreibtisch. Semir nickte dankend.

  • Und somit machten sie sich beide an die Arbeit. Nach vier Stunden lehnte sich Tom zurück. "Oh Mann das wird ja gar nicht weniger." "Ja so kommt es mir auch vor, oh wir haben schon neun Uhr lass uns für heute Schluss machen." "Gute Idee." Sie schalteten die PCs aus. Sie verließen ihr Büro. "Ah wo wollen sie denn hin?" Fragte Anna Engelhart die fast gleichzeitig das ihre Büro verließ. "Wir wollten jetzt eigentlich Feierabend machen, bei dem Platzer habe ich nichts rausgefunden.", erklärte Tom. "Na schön dann fahren sie nach Hause und schauen sie sich morgen noch mal dort um." Petra kam nun auch dazu. "Tom? Kann ich mal kurz mit dir reden?" Fragte sie. Semir schaute mit einem Lächeln zu Tom. Dieser winkte nur ab. "Bis morgen." Petra zog Tom in die Küche.
    „Was ist denn?“, fragte Tom. Petra hatte nicht mit so einer Frage gerechnet. Um ehrlich zu sein hatte sie überhaupt nicht mit einer Frage gerechnet. Sie wusste nicht einmal warum sie Tom in die Teeküche gezogen hatte. Jetzt stand er vor ihr und sie wusste nicht was sie sagen sollte. Sie sah direkt in seine wunderschönen grünen Augen. Ihr wurde ganz warm ums Herz. Immer wieder seit gestern fragte sie sich ob er wohl dasselbe für sie empfand. Sie hatte Angst er würde sich genervt umdrehen und gehen, aber stattdessen blieb er genauso stehen wie sie und überlegte anscheinend was er sagen sollte. „Tom?“ „Ja?“ „Ach nichts!“, sagte Petra und sah verlegen zu Boden. Ganz toll Petra! Jetzt hält er dich wahrscheinlich für völlig verrückt! dachte sie. Sie begann zu stammeln. „Ich…ähm… wir…du…“ Er legte ihr den Finger auf den Mund. „Shh! Sag jetzt nichts!“, sagt er und nah ihr Gesicht in seine Hände und fing an sie zärtlich zu küssen.
    Petra fühlte ein Kribbeln in ihrem Bauch, das schien immer größer zu werden. Sie wurde jetzt etwas lockerer und fing an Tom zu umarmen. Sie fuhr mit ihrer Hand durch sein Haar. Auch Tom schloss Petra ganz fest in seine Arme. Semir lugte einmal durch die Tür und sah was geschehen war. Er lächelte und freute sich für die beiden, er hatte doch gleich gemerkt das es zischen Tom und Petra mächtig am knistern war. Er beschloss die beiden allein zu lassen, und schloss leise die Tür. Langsam aber sicher wurde der Kuss immer Inniger und Leidenschaftlicher. Irgendwann ließen sie von einander ab und schauten sich gegenseitig in die Augen.
    „Ich liebe dich!“, hauchte sie zart in Toms Ohr. „Ich dich auch!“
    Als Tom am nächsten Morgen ins Büro kam, hatte er außergewöhnlich gute Laune. Sein Blick blieb an Petra hängen, die ihn anlächelte. Er wollte zu ihr gehen aber dann hörte er die Stimme der Chefin. „Gerkhan! Kranich! In mein Büro!“ Widerwillig gingen beide ins Büro der Chefin.
    „Chefin was gibt’s?“, fragte Semir. „Das wollte ich eigentlich von ihnen wissen!“, sagte Anna. Sie schien heute nicht gut aufgelegt zu sein. „Ich fahre jetzt dann noch einmal zu diesem Platzer. Vielleicht habe ich heute mehr Glück.“, sagte Tom. „ Das will ich hoffen! Wir müssen Frau Schneider unbedingt finden, bevor es zu spät ist! Also an die Arbeit!“
    Beide verließen kopfschüttelnd das Büro. „Sag mal was war den mit der los?“, fragte Semir. „Schlechte Laune würde ich mal sagen!“, antwortete Tom. „Scherzkeks! Das sehe ich selber!“
    "Naja schlechte Laune hin her, also Tom jetzt mal ganz ehrlich ich wünsche dir und Petra alles Glück der Welt." Tom schaute Semir irritiert an. "Was? Wovon redest du?" "Na komm, jetzt tu nicht so ich habe euch gestern Abend in der Küche gesehen, ich habe es doch die ganze Zeit gewusst." Tom lächelte Semir nur an. "Naja, ich fahre jetzt mal du hast ja noch die Berichte." Sagte Tom. Kurz bevor er ging gab er Petra noch einen Kuss. "Tom?" Rief sie. Dieser drehte sich um. "Pass auf dich auf okay?" Tom lächelte sie an. "Immer doch mein Schatz." Dann verließ er das Büro. Petra hätte am liebsten die ganze Welt umarmt, war sie jetzt mit ihm zusammen?


    also für so einen langen teil muss doch mal wieder ein feed drin sein oder? :)

  • Jörg war ziemlich nervös. Sollte er Michael erzählen, dass es einen Zeugen gab? Er war sich nicht sicher. Michael würde wahrscheinlich ausrasten, weil er und seine Leute mal wieder nicht fähig waren, ihren Job richtig zu machen, vor allem ohne irgendwelche Fehler. Aber er musste ihn anrufen. Wenn ihnen dieser Kranich wirklich gefährlich wurde, hatten sie ein noch größeres Problem. Zögernd wählte er Michaels Nummer. „Ja?“, schnauzte Michael ins Telefon. „Hey Boss, ich bin’s, Jörg!“ „Was gibt’s? Aber fass dich kurz!“, blaffte er. „Ähm ja, wir äh haben ein ähm ja wie soll ich sagen… wir haben ein Problem!“ „Was haben wir?“, rief er wütend. „Ein gewisser Tom Kranich hat uns beobachtet, als wir uns die Kleine gekrallt haben. Und zu allem Überfluss ist der Typ auch noch ein Bulle!“ „Ihr hirnlosen Idioten!“ „Was sollen wir jetzt tun?“, fragte Jörg ängstlich. „Weiter machen wie bisher! Ich will den Stoff und die Kleine wird uns verraten wo er ist! Und lasst den Bullen verschwinden, und zwar schnell! Und dieses Mal keine Fehler! Haben wir uns verstanden?“ „Ja natürlich Boss!“ Doch Michael hatte bereits aufgelegt.
    Tom machte sich währenddessen auf den Weg zu der Adresse von diesem Peter Platzer. Hoffendlich würde er dieses mal jemanden antreffen. Peter stand in der Wohnung und sah einen blauen Mercedes vorfahren. Er weitete die Augen als er sah wer ausstieg. "Verdammt nicht schon wieder dieser Kranich." Sagte er leise zu sich. Er überlegte fieberhaft was er jetzt tun sollte. Wenn er die Tür wieder nicht öffnen würde, dann würde er wohl Verstärkung rufen. Also musste er öffnen und gleichzeitig war das seine Chance ihn aus den Weg zu Räumen. Hektisch schaute er sich um ob er etwas Brauchbares fand.
    Er griff sich eine Weinflasche die er in der Küche stehen hatte. Dann ging er zur Wohnungstüre und öffnete sie einen Spalt und stellte sich dahinter. Er hörte Schritte auf der Treppe und machte sich bereit.

  • Tom schauderte als er das widerliche Gebäude betrat. Er glaubte zwar nicht das er diesen Platzer heute antreffen würde, aber er musste es zumindest versuchen. Als er vor der Wohnung stand. stutzte er. Die Tür war nur angelehnt. „Herr Platzer?“, rief er. Als ihm niemand antwortete, betrat er die Wohnung. Er sah noch wie jemand hinter der Tür hervorsprang und im nächsten Moment spürte er einen fürchterlichen Schmerz am Hinterkopf und ging bewusstlos zu Boden. Peter grinste innerlich. „Strike!“, sagte er leise zu sich. Schnell nahm er Toms Handschellen und fesselte ihm damit die Hände auf den Rücken. Dann schloss er die Wohnungstür und rief Jörg an.<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />Jörg konnte sehn das Peter ihn anrief, genervt nahm er das Gespräch an. "Was ist denn jetzt schon wieder!" Schnauzte er ins Handy. Jörg ich habe gute Nachrichten." "Ja und?" Peter konnte hören wie genervt Jörg war. "Ich habe Kranich er liegt bei mir in der Wohnung was soll ich mit ihm machen." Peter lächelte auf. "Gute Arbeit, bring ihn zuerst zu mir ich werde ihn dann zurecht stutzen, später kommt er dann zu der Frau." Damit legte er auf. Peter zog Tom durch den Hintereingang in sein Auto und machte sich auf den Weg zu Jörg.Er meckerte leise vor sich hin. „Mann, wie soll ich bloß das ganze Blut wieder aus dem Auto kriegen!“ Er parkte vor der Garage, die sich Jörg im Industriegebiet gemietet hatte, und brachte Tom hinein. Jörg erwartete ihn bereits. „Gut gemacht!“, sagte er als sein Blick auf den immer noch bewusstlosen Tom fiel. „Ja du bist gut! Ich habe einen Teppichboden im Flur und bei mir sieht’s aus wie nach einem Massaker!“, rief Peter verärgert. „Und mein Auto erst!“ „Jetzt krieg dich mal wieder ein! Wenn die Kleine redet, dann sind wir reich! Dann brauchst du dir über solche Dinge keine Gedanken mehr zu machen!“ Jörg lächelte. Auch Peters Miene hellte sich auf. „So und jetzt fahr zum Boss und erzähl ihm die Neuigkeiten! Und sie nach dem Mädchen!“, sagte Jörg. „Ich kümmere mich inzwischen um unseren Freund!“ Er zeigte auf Tom. Peter drehte sich um und ging. So langsam kam wieder etwas Leben in Tom. Sein Kopf schmerzte höllisch und er brauchte einen Moment um sich zu orientieren.

  • Semir saß währenddessen an seinem Schreibtisch und arbeitete die Berichte durch. Er bemerkte gar nicht wie die Zeit verging. Irgendwann schaute er dann auf die Uhr. Zwei Stunden war Tom jetzt schon weg. "Komisch wo bleibt der denn schon wieder." Fragte er sich und ging zu Petra. "Petra, sag mal hat Tom sich bei dir gemeldet?" Sofort stand Petra auf. "Was? Nein wieso ist was passiert?" Fragte sie besorgt. "Nein, es ist alles okay mach dir keine Sorgen." Semir ging wieder zurück in sein Büro. "Komisch wieso fragt Semir mich denn ob Tom sich bei mir gemeldet hat, hoffendlich ist alles in Ordnung." Petra hatte doch ein leichtes mulmiges Gefühl im Bauch.<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />Auch Semir spürte, dass etwas passiert sein musste. Er ließ alles stehen und liegen und beschloss zu diesem Platzer zu fahren. Vor dem Haus parkte Toms CLK. Er betrat das Haus und als er vor der Wohnungstür stand, wusste er was Tom mit Gosse gemeint hatte. Er klopfte aber niemand öffnete. Irgendwie war die Sache seltsam. Wo war Tom? Warum ging er nicht ans Handy? Er wollte sich umdrehen und gehen, aber dann bemerkte er eine kleine Blutspur neben der Tür. Er überlegte nicht lange und trat die Tür ein. Als er den Flur sah, traf ihn fast der Schlag. Der ganze Boden war voller Blut. Als er die Lache näher betrachtete, entdeckte er Toms Handy, das auf dem Boden lag. Er rief sofort Hartmut und die Kollegen an. Als Semir Hartmut verständigt hatte fuhr er wieder zurück zur Wache. Sein Herz blieb stehen als er Petra auf sich zu kommen sah, wie sollte er ihr das jetzt erklären. "Semir? Hast du was neues? Wo ist Tom?" "Em Petra bitte setz dich." Petra tat dies und als Semir ihr das Geschehen schilderte blieb ihr die Luft weg. "Oh mein Gott, nein. Semir sag mir das das nicht war ist." Sie war den tränen nahe. Nun trat auch Anna dazu. "Semir, Hartmut hat sich gerade gemeldet, es ist eindeutig Toms Blut." Plötzlich fing Petra bitterlich an zu weinen. Anna schaute sie irritiert an. "Petra ist alles in Ordnung mit ihnen?" Semir zog Anna leicht zur Seite. "Chefin hören sie, Tom und Petra sind ein Paar." Jetzt verstand Anna warum Petra so reagiert hatte. "Oh nein." Sagte sie leise und ging dann zu Petra.Tom starrte den Mann an, der vor ihm stand. „Was soll das? Wo bin ich?“ „Du hast deine Nase zu tief in unsere Angelegenheiten gesteckt und dafür musst du jetzt büßen!“, sagte Jörg. „Sie haben Marina Schneider entführt!“, rief Tom aufgebracht. Jörg grinste. „Ja! Aber sie wollte es ja nicht anders!“ „Lebt sie noch?“, fragte Tom. „Ja aber nicht mehr lange und du musst leider auch bald sterben!“ „Lassen sie sie gehen! Was wollen sie überhaupt von ihr?“, rief Tom wütend. „Oh der edle Ritter versucht die Prinzessin zu retten!“ Tom wollte aufstehen, aber Jörg war sofort neben ihm und trat ihm mit voller Wucht in den Magen. Tom stöhnte auf."Du hast jetzt zwei Möglichkeiten, entweder bist du brav und du wirst sterben ohne das du viel davon merkst, oder du machst so weiter wie jetzt und ich werde dafür sorgen das du qualvoll verendest!" Tom hatte noch nie so viel Hass in einer Stimme gehört. Als sein Magen nicht mehr so schmerzte fing er an zu protestieren. "Wären sie einigermaßen schlau gewesen, dann hätte sie die Frau nie direkt vor einem Hotel entführt!" Jörg wurde hellhörig. "Zweifelst du etwa an unseren Fähigkeiten?" "Ihr gebt mir doch keine andere Wahl!" Rief Tom. Das war zu viel dachte Jörg.
    Wieder traf ihn ein Schlag hart in den Magen. „Bist du jetzt endlich ruhig?“, fragte Jörg zornig. „Das hättest du wohl gerne!“, gab Tom zurück. Jörg packte ihn an den Haaren und riss ihm den Kopf brutal nach hinten. Tom konnte ein Stöhnen nicht unterdrücken. „Lassen sie dass!“, presste er zwischen den Zähnen hervor. „Das hättest du wohl gerne!“, rief Jörg spöttisch.

    so zwischendurch mal wieder ein feed wäre doch auch mal wieder nett! :whistling:

  • In der Zwischenzeit machten sich alle auf der PAST große Sorgen. Wo war Tom? War er verletzt? Solche Fragen quälten alle Kollegen. Semir war bei Anna im Büro. „Ich hätte mitfahren sollen, dann wäre dass alles nicht passiert!“ „Semir jetzt machen sie sich mal keine Vorwürfe! Das hat keiner wissen können!“ Sie versuchte ihn zu beruhigen. Sie konnte auch sehen, wie nervös Petra umher schlich und sehnsüchtig das Telefon und die Tür anstarrte.<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />Aber niemand trat herein, und wenn dann war es nicht Tom. Wo war er denn nur, da waren sie gerade zusammen und dann passierte so was. Semir kam aus dem Büro der Chefin und ging sofort in das von ihm und Tom."So Kranich du rufst jetzt deinen Kollegen an und sagst ihm das er sich keine Sorgen um dich machen soll, verstanden und versuch ja keine Tricks." Wurde Tom von Jörg befohlen. Tom willigte ein und rief Semir an. Dieser wurde ganz aufgeregt als er auf dem Display sah der Tom ihn anrief. "Tom Mensch wo steckst du denn?!" Fragte Semir. "Ich musste noch wohin, aber mach dir keine Sorgen es ist alles okay." Sagte Tom. "Sag mal ist alles okay bei dir?" "Ehm.. nein nicht wirklich, ich komme hier nicht weiter diese Hausbesitzerin lässt mich nicht weg ich sag’s dir die nimmt ihren Job verdammt ernst." Dann legte er auf. „Tom? Hallo?“ Semir stutzte. Irgendwas stimmte hier nicht!Jörg riss Tom das Handy aus der Hand. „Das hast du gut gemacht!“ Er lachte dreckig. „Hast du was anderes erwartet?“ Tom legte es drauf an. „Jetzt halt endlich deine verdammte Klappe!“ „Geht nicht! Ich bin gefesselt!“ Jörg war kurz vor dem Durchdrehen. „Halts Maul oder ich verpass dir eine!“ „Jetzt hab ich aber Angst!“ Im Provozieren war Tom einfach unschlagbar. Er wollte den Kerl verunsichern. Jörg nahm Toms Dienstwaffe und entsicherte sie. Tom war augenblicklich still. „Gut so! Und wenn du jetzt nicht ruhig bist dann knall ich dich ab! Hast du das verstanden?“ Tom nickte.

  • Semir spürte einfach das dort etwas nicht stimmte, "Verdammt noch mal von was für einer Hausbesitzerin hat der den geredet." Semir dachte laut vor sich hin. Er bemerkte nicht das Anna zu ihm ins Büro trat. "Semir? Was für eine Hausfrau? Hat Tom sich bei ihnen gemeldet?" Semir erschrak leicht. "Chefin...Ja er hat sich gemeldet aber er war komisch, er hat wirres Zeug geredet, aber es kam mir sofort als hätte er versucht mir ein Zeichen zu geben." "Meinen sie Tom ist in Gefahr?" Fragte die Chefin ernst. "Mein Gefühl sagt ja, und wenn es um Tom ging konnte ich mich immer darauf verlassen."
    „Das Blut in Platzers Wohnung ist doch von Tom! Platzer muss ihn übel zugerichtet haben. Dann wird er sich doch jetzt wohl kaum mit einer Hausbesitzerin herumschlagen! Platzer muss ihn gezwungen haben, mich anzurufen.“ „Semir, glauben sie wirklich, dass Tom in der Gewalt dieses Typen ist?“ „Oh ja das glaube ich! Sonst hätte er nicht gesagt, dass `sie´ ihn hier nicht weglässt! Wir müssen ihn finden!“ Anna konnte die Angst in seinen Augen sehen.
    Jörg zielte mit der Waffe immer noch auf Tom. Es gefiel ihm, zu sehen, wie der Bulle es langsam wirklich mit der Angst zu tun bekam. Tom hatte seither nichts mehr gesagt. „Hat’s dir wohl die Sprache verschlagen, was?“, fragte Jörg. Tom antwortete nicht. „Hey ich hab dich was gefragt?“ Er ging zu Tom und hielt ihm die Waffe an den Kopf. „Du sollst gefälligst antwortet!“ „Lassen sie mich gehen!“, zischte Tom.

  • Das war die falsche Antwort!" Schrie Jörg, Tom an. "Ja was denn! Erst soll ich nichts sagen, dann soll ich was sagen, dann ist es falsch kannst du dich mal entscheiden du nervst!" Schrie Tom zurück. Das reichte Jörg nun endgültig, er zielte mit der Waffe weiter auf Tom und drückte ab. Tom kniff seine Augen zu...Als er sie öffnete versuchte er zu begreifen, das die Kugel nur wenige Millimeter neben seinem Kopf in die Wand eingeschlagen war. Er versuchte die Fassung zu halten. "Oh ein schlechter Schütze bist du auch noch, kein Wunder das die Entführung nicht unbeobachtet abgelaufen ist." Sagte Tom mit sicherer Stimme. „Aaaaahh! Dein blödes Gelaber hält man ja im Kopf nicht aus!“ Kurzerhand schlug er Tom die Waffe auf den Kopf, sodass er bewusstlos zusammensackte. „Endlich Ruhe! Göttliche Ruhe!“, seufzte Jörg. Er rief Peter an. <?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />„Hey!“, meldete sich Peter. „Hat Marina schon geredet?“ „Nein!“ „Mist! Hm was hältst du davon, wenn wir den Bullen auch mit in die Hütte im Wald sperren? Hier geht er mir auf die Nerven!“ „Ok, vielleicht kommt die Kleine dann zur Vernunft, wenn sie bemerkt, dass wegen ihr noch andere Leute sterben müssen! Aber sag bloß, du wirst mit dem nicht fertig?“ Jörg konnte sich Peters Grinsen bildhaft vorstellen. „Ich hätte ihn beinahe abgeknallt!“, sagte Jörg immer noch genervt.

  • Semir rannte wie ein Tiger durch sein und Toms Büro. "Semir ich mache mir Sorgen um Petra vielleicht sollten sie, sie lieber nach Hause fahren." Sagte Anna. Semir schaute Anna an. "Ja sie haben recht, ich werde mal mit ihr reden." Gerkhan verließ das Büro und redete ging Richtung Petra. Sie schaute auf. "Semir gibt es was von Tom?!" Fragte sie sofort. Semir legte ihr die Hände auf die Schultern. "Nein leider nicht, hör mal, meinst du nicht das es vielleicht besser ist wenn ich dich nach Hause fahre?" Fragte Semir. "Oh nein das kommt gar nicht in Frage ich gehe hier nicht weg solange ich nicht weiß wie es Tom geht und wo er ist." Semir nickte denn er konnte sie nur zu gut verstehen.
    Tom wachte in einem kleinen, dunklen Raum auf. Er bemerkte sofort, dass er nicht mehr in Jörgs Garage befand. Neben sich bewegte sich etwas und er fuhr zusammen. Vorsichtig drehte er den Kopf, um zu sehen, was es war. Er staunte nicht schlecht, als er in das Gesicht von Marina Schneider sah, aber irgendwie überraschte es ihn nicht wirklich. Er wollte etwas sagen, aber der Knebel hinderte ihn daran. Das Mädchen hatte verweinte Augen und sah ihn hilflos an. Aber er konnte nichts tun. Sein Kopf tat ihm weh, von dem harten Schlag, den er von Jörg kassiert hat. Er versuchte so ruhig wie möglich zu wirken um Marina zu beruhigen, aber das war schwierig. Er hatte die Tatortfotos von Timo, Marinas Bruder gesehen und dabei wurde ihm richtig schlecht. Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als die Tür mit einem Schwung aufging.