Ein Treffen mit Geiselnahme

  • so, diese Story haben cobra 1963 und ich ZUSAMMEN geschrieben!!!!
    wir haben uns immer abgewechselt, fast wie in einer GS!!! ich stelle sie rein und ich hoffe, dass sie euch gefällt!!!!! WIR würden uns über Feedbacks freuen!!!


    Ein Treffen mit Geiselnahme



    Tom und Semir saßen in ihrem Büro und waren damit beschäftigt ihre Berichte zu schreiben, die schon längst überfällig waren. „Mann, wenn das so weitergeht, dann werden wir morgen früh noch hier sitzen!“, meinte Semir und sah zu Tom. „Mhh!“, meinte er nur und schrieb weiter. „Was ist denn los?“ „Nichts, alles bestens!“, meinte Tom und wollte nicht darüber reden. „Ah, das sieht man Tom!“, sagte Semir und machte sich an seinen letzten Bericht. Semir überlegte, fand aber keinen Grund, warum Tom so schlecht gelaunt war. Aber er konzentrierte sich auf seinen Bericht, da er schnell fertig werden und nach Hause wollte.
    „Tom, auf Leitung zwei ist jemand für dich!“, schrie Petra. Tom nickte und hob ab. „Kranich?“, fragte er etwas genervt. „Was willst du?“ Er hörte gespannt zu und Semir merkte, dass Tom immer wütender wurde. „Nein, das kannst du vergessen, du hast dich nie für mich interessiert und jetzt willst du dich bei mir entschuldigen??? Nach 34 Jahren????? Nein, das kannst du vergessen, lass mich einfach in Ruhe, dann ist dir und mir geholfen!“, schrie Tom und knallte den Hörer wieder auf die Gabel. „Was ist denn?“ „Mein Vater schiebt etwas Stress, aber lass mal du, ich habe keine Lust mir wieder vorwürfe wegen meines Berufes machen zu lassen!“, sagte Tom ruhig. „Wegen deinem Beruf? Ist dein Vater dagegen, dass du Polizist geworden bist??!“, fragte Semir und sah Tom an. Dieser nickte nur. „Ach weißt du, als ich zu ihm gesagt hatte, dass ich Polizist werden wollte, da sagte er, wenn ich das durchziehen würde, dann würde er nicht mehr mit mir reden. Bis gestern Abend hat er das dann ja auch eingehalten!“ „Seit wann willst du denn Polizist werden?“, fragte Semir. „Na ja, in meiner Nachbarschaft wurde eingebrochen und die Frau vergewaltigt und getötet. Da war mir klar, dass es zu wenige Polizisten gibt, die so etwas verhindern sollen. Ich sagte mir, dass ich den Menschen helfen will und Verbrecher hinter Gitter bringen will. Da war ich 12!“, sagte Tom und sah zu Semir. „Na als du dann auf die Polizeischule gegangen bist da war’s wohl vorbei oder?“ „Ja!“, sagte Tom und senkte den Blick. Die einzige, die mich verstanden und mich unterstützt hat ist Nadja!“, meinte Tom. „Ja, auf die Schwestern kann man sich immer verlassen nicht war?“ Tom nickte. „Jetzt wohnt sie in München, hat einen Freund, macht gut Kariere als Journalistin und will ihren Freund heiraten, und was habe ich? Ich habe dich, die anderen und meinen Job. Keine Freundin, nicht einmal eine in Aussicht! Kein Wunder, dass mein Vater meint, dass ich ein Versager bin. Dann sagte er noch, wie kannst du überhaupt mit einem Türken arbeiten? Du glaubst nicht, wie ich ihn angeschrieen habe!“, sagte Tom und sah zu Semir. „Vielleicht hat dein Vater ja recht ich mein….!“ „Bist du von allen guten Geistern verlassen? Nur weil du Türke bist, heißt es noch lange nicht, dass du nicht der beste Freund auf der Welt sein kannst! Und glaub mir, das bist du, ich kann immer zu dir kommen, wenn etwas ist. Du rettest mir so oft den Arsch, wie es keiner machen würde, jetzt hör aber auf!“, sagte Tom und sah Semir fest in die Augen, er wusste nicht, was er noch sagen sollte. Das hatte noch keiner zu ihm gesagt.


    Semir wer etwas verlegen. Tom hatte ihn doch auch schon so oft gerettet. Einmal war es so knapp. Er ließ seine Gedanken an den Fall schweifen. Er lag schon seit Tagen in einem Bunker. Gefesselt, durstig, hungrig. Er hatte geschrieen, aber keine hörte ihn. Und als er glaubte dass es vorbei war, stand auf einmal Tom vor ihm. Komisch das war bestimmt schon vier Jahre her, aber Semir hatte es nie vergessen. „Ach komm. Dafür bin ich doch auch da, oder?“ Tom sah ihn an und lächelte. „Du solltest dich mit deinem Vater aussprechen. Vielleicht hilft es ja. Ich könnte mitkommen.“ „Was für ein Verhältnis hast du eigentlich zu deinem Vater?“ fragte ihn Tom. Semir zuckte mit den Schultern. „Eigentlich ein ganz gutes. Er ist ja in der Türkei. Aber damals als ich ihm sagte, ich gehe zur Polizei, hatte er gelacht. Ein türkischer Staatsbürger, war ich ja damals, bei der deutschen Polizei? Unmöglich, hat er gesagt. Aber er hat mich dabei unterstützt. Und mit achtzehn habe ich die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen. Damit war die größte Barriere genommen. Ich war Deutscher.“


    „Du hattest wenigstens einen Vater, der dich unterstützt hat, meiner hat sich nicht mehr gemeldet, nichts. Jetzt auf einmal will er sich bei mir entschuldigen und will, dass wir ein Verhältnis haben, wie andere Väter zu seinen Söhnen. Er hätte sich einmal früher überlegen können, ob ich ihm etwas bedeute!“ Plötzlich klopfte es. „JA?“ „Vater???“, fragte Tom. „Tom hast du einen Moment für mich?“ „Ich wüsste nicht warum!“ „Tom bitte!“ „Dann sag was du willst!“ „Können wir das nicht unter vier Augen machen?“ Semir erhob sich, doch Tom hielt ihn zurück. „Wenn es wirklich so wichtig ist, dann kannst du es ja auch im Beisein meines Kollegen sagen!“, sagte Tom und wollte, dass sein Vater kein Geheimnis daraus machte. „Nun gut! Tom es tut mir leid, dass ich dich nie als meinen Sohn angesehen habe und würde mich gerne mal mit dir treffen um über dich und dein Leben reden!“ Tom überlegte. „Bitte Tom heute Abend!“ „Also gut, wo?“ „Im Restaurant an der A4 ok?“ „Ja, heute Abend um acht!“ Sein Vater nickte und verließ das Büro. Tom sah zu Semir.

  • dann stelle ich noch ein stückchen ein!!!!!!!!!!!



    „Na also. Du solltest dich mit deinem Vater wirklich aussprechen. Es wird sicher gut sein. So schlimm kann es doch gar nicht werden. Er macht ein sehr netten Eindruck.“ Tom sah ihn an und nickte dann. „Ja werde ich. Und damit ich Zeugen für das Gespräch habe, kommst du mit.“ Semir sah ihn erschrocken an. „Ich soll den Krach mit deinem Vater mitbekommen? Tom das ist doch wohl eher eine Familiensache, oder?“ „Nein, ich will dass mein Vater dich kennen lernt. Er soll sehen, dass Ausländer auch ganz normale Menschen sind. Semir es ist mir sehr wichtig. Bitte.“ „Gut. Ich komme mit.“ sagte Semir und stellte sich schon auf einen sehr lauten Abend ein.


    „So, jetzt bin ich ja mal gespannt ob alles Glatt geht heute Abend oder??“
    „Auf jeden Fall! Mal sehen wie viel Angst die lieben Gäste haben!“
    „Jetzt bleib mal auf dem Teppich, ich will nur das Geld keine Verletzten oder Toten klar?“
    „Ja Markus. Ich werde aufpassen, dass meine Gefühle nicht mit dir durchgehen!“
    Gerd sah Markus an. Der Blick von Gerd sollte so viel heißen wie: Wenn blicke töten könnten würdest du jetzt Tod umfallen. Markus hörte auf zu lachen.


    „Andrea ich gehe mit Tom nur dahin, weil er mich darum gebeten hat. Es wird bestimmt nicht spät sein. Ich liebe dich… ja sicher. Ich rufe dich an… ja. Mache ich. Bis nachher.“ Semir beendete das Telefonat mit seiner Frau. Tom sah ihn an. „Und hat sie dir die Erlaubnis gegeben?“ Semir grinste und nickte. „Dann wollen wir uns mal fein machen. Oder?“ fragte er. Tom sah ihn an. „Nee, das was du anhast reicht völlig aus.“ Lachte er.


    Die beiden machten sich fertig und verließen das Büro. Tom hatte seine Waffe vergessen wegzulegen und hatte sie immer noch im Halfter seines Gürtels. Sie stiegen in den Mercedes und fuhren in Richtung A4.
    „Glaubst du er wird erfreut sein, wenn ich mitkomme?“
    „Das ist mir relativ egal, ich habe dich als meinen Freund mitgenommen und da darf er nichts sagen! Außerdem lernt er dann jemand wichtiges in meinem Leben richtig kennen!“

  • es geht weiter!!



    Semir sah ihn an. „Fährst du oder ich?“ fragte er. Tom warf ihm einen Blick zu. „Ich wollte meinen Vater im Restaurant treffen, nicht im Krankenhaus.“ lachte er und wollte eigentlich nur damit sagen, dass er fährt. „Nun übertreib mal nicht so.“ meinte Semir lachend und nahm auf dem Beifahrer sitzt platz. Tom sah ihn an. „Wieso nimmst du deine Waffe mit?“ fragte er erstaunt. Semir grinste. „Zur Verteidigung. Wenn ihr aufeinander losgeht, werde ich einen von euch erschießen.“ gab er zur Antwort und dann, „Ich lass sie nachher im Wagen. Versprochen.“ Die Fahrt ging los.


    Tom sah zu Semir und lachte. „Nimm sie am besten mit Semir!“ „Ne, ich kann euch auch so auseinander bringen!“ „Ich hoffe du brauchst das erst gar nicht!“ Semir nickte. Sie fuhren gerade auf den Rastplatz an der A4.


    „Dann bin ich ja mal gespannt was wir für Gäste haben!“
    „Ja, bestimmt reiche, die alles bezahlen würde, nur um lebend da raus zu kommen!“
    Beide lachten. Sie machten ihre Waffen schussbereit und gingen alles noch mal Haarklein durch.


    Tom und Semir trafen pünktlich im Restaurant ein. Auch Toms Vater saß bereits am Tisch. Nun kam eine weitere Überraschung für Tom denn sein Vater war nicht allein. Eine sehr attraktive Frau saß bei seinem Vater. Semir grinste. „ich weiß warum dein Vater dich sprechen wollte. Er wollte dir deine Stiefmutter vorstellen.“ lachte er. Er ahnte nicht, das er bald nichts mehr zu lachen hatte. Tom knuffte ihn in die Seite.


    Hallo Vater!“
    „Hallo Tom, guten Abend!“
    „Guten Abend Herr Kranich!“
    „Guten Abend!“
    Jeder gab sich die Hand und freute sich auf den anderen.
    „Schön das du da bist!“
    „Ja, ich habe jemanden mitgebracht und wie ich sehe du auch oder?“
    Tom sah die Frau an und sie erwiderte den Blick.
    „Ja, darf ich dir Julia vorstellen, sie ist meine Freundin!“
    „Tom!“


    „Hi Tom. Ich hoffe ich bin der Aussprache mit Ihrem Vater nicht im Wege.“ sagte Julia. Tom schüttelte den Kopf und nahm platz. Auch Semir setzte sich. Der Kellner kam an und alle bestellten etwas zum Essen. „Okay, dann fangt mal an. Ich habe meiner Frau nämlich versprochen das es nicht lange dauert.“ sagte Semir und bekam unter dem Tisch für die Bemerkung einen Fußtritt. „aua“ sagte er leise und grinste Tom an.


    „Sag mal Tom, kann das sein, dass ihr euch gerne ärgert?“
    „Wie kommst du denn da drauf?“
    „Na ja, ich meine, das ist doch offensichtlich!“
    „Ja, Tom ist jemand, der vor allem gerne seine Dienstwägen schrotet!“
    „Ach, wer hat den als letztes seinen Dienstwagen geschrotet?“
    „Ich? Bei mir war es aber nicht meine Schuld ja. Mir ist einer in die Seite gefahren!“
    „Ja und bei mir war es vor zwei Wochen Spaß an der Freude oder was?“
    „Ja!“
    „Semir, wenn du nicht gleich aufhörst, dann werde ich…!“
    „Was wirst du?“
    „Pass auf, wenn wir mal wieder alleine sind!“
    Toms Vater und Julia grinsten und Tom merkte es.
    „Tschuldigt, aber wenn Semir dabei ist geht nichts ohne Streit!“
    „Ich merke es Tom! Schön das ihr da seid. Ich habe mich schon richtig auf diesen Abend gefreut um endlich mal wieder was mit dir zu machen!“


    Tom sah seinen Vater erstaunt an. „Du verstehst es? Semir ist nicht nur mein Kollege. Er ist vor allem mein Freund.“ Toms Vater sah ihn an. „Na und? Ich sagte doch es wird ein sehr schöner Abend werden.“


    Zwei Mann hatten allerdings was dagegen, das es ein schöner Abend wird. Das würde gleich passieren. Sie wollen gegen 21.30 Uhr das Restaurant stürmen und die darin befindlichen Gäste als Geiseln nehmen. Wer nichts wert war wird erschossen. Das hatten die sich vorgenommen.

  • nur für unsere treuen leser!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



    Tom warf Semir einen Blick zu. „Wo ist deine Waffe?“ Semir sah ihn an. „Hab ich am Gürtel, aber wenn ich jetzt ziehe, ist Andrea Witwe.“ flüsterte er zurück. Tom nickte. Einer der Männer kam zu den Tischen und durchsuchte die Personen, die dort saßen, während sein Komplize die Waffe auf die anderen richtete. „Wirf deine Waffe unter den Tisch.“ sagte Tom leise zu Semir. Doch bevor er es tun konnte stand der maskierte Mann vor Semir und riss ihn hoch. Er durchsuchte ihn und fand natürlich die Waffe.


    Ach sieh mal an, ein Bulle oder?“ Dann durchsuchte der Mann Semir weiter und fand auch seinen Dienstausweis. „Gerkhan, Autobahnpolizei! Aha!“ Er richtete die Waffe auf ihn und nahm Semir auch seine Handschellen ab und fesselte ihn. „So und du bist bestimmt auch einer oder?“, fragte er Toms Vater. Dieser schüttelte nur den Kopf und wurde ebenfalls durchsucht. Dann war Tom an der Reihe. „Aber ein Bulle geht doch nie allein weg oder?“
    Tom schwieg und ließ es geschehen. „Aha. Kranich, Autobahnpolizei, wusste ich es doch. Handschellen!“ Tom tat was von ihm verlangt wurde und wurde ebenfalls gefesselt.


    Der Mann ging zu seinem Komplizen. „Das läuft ja besser als ich dachte. Die beiden Bullen werden unser Sprachrohr zu den anderen Bullen. Keiner von ihnen wird etwas unternehmen. Ich denke die zwei können uns sehr nützlich sein.“ Semir hörte die Worte und schüttelte den Kopf. „Ihr könnt direkt aufgeben.“ sagte er und erntete dafür einen alles sagenden Blick von Tom. Einer der Männer kam zu Semir und sah ihn in die Augen. „Hast du was zu sagen? Hab ich die Null gewählt, oder was? Halt deine Klappe. Ab sofort redest du nur, wenn ich dich frage. Verstanden?“ Semir hielt dem Blick stand doch dann nickte er.


    „Ich würde sagen, dass wir die beiden einzeln setzten, damit sie nichts zusammen unternehmen können oder?“ „Ja, du passt auf Kranich auf und ich auf den da!“ Er nickte und ging zu Tom. Er hielt ihm die Waffe vors Gesicht und wedelte damit. „So, du setzt sich schön hin und wirst keinen Fehler machen!“ Tom nickte und setzte sich. Der Typ setzte sich neben ihn und hielt ihm die Waffe entgegen. Tom musste sich fügen. Er sah zu seinem Vater. Dieser sah ihn an und irgendwie wusste er sogar, was er von ihm wollte. Er nickte leicht.


    Der andere zog Semir zur Seite. Semir musste sich in eine andere Ecke setzen. Der Mann, der ihn bewachte sah sich genau um und nahm dann einen Strick und band Semir zusätzlich an einem Rohr fest. So konnte er sich nicht bewegen. „Was wollt ihr eigentlich?“ fragte er. Doch der Mann sah ihn nur an und trat dann zu. „Kein Wort, sagte ich doch.“ Semir zuckte unter den Schmerzen zusammen.


    Tom sah zu Semir. Dieser erwiderte den Blick und wusste, dass er sich besser fügte. Einmal musste er sich wenigstens zusammenreißen. Tom saß seinem Vater gegenüber und der Typ mit der MP saß vor ihm. Tom hatte nur die Hände mit Handschellen nach hinten gebunden.
    „So Kranich, du bist wohl der vernünftigere. Du wirst die Verhandlungen mit deinen Kollegen führen. Ein falsches Wort und dein Kollege wird es spüren, haben wir uns verstanden?“ Tom nickte. „Gut, ist Gerkhan immer so?“ „Manchmal!“ “Die Nummer eines der Bullen, die vor der Tür stehen kennst du nicht zufällig oder?“ „Vielleicht ist meine Vorgesetzte da, da es sich um einen Angriff in unserem Abschnitt handelt!“ „Ruf sie an!“

  • so, es gibt einen weiteren teil für euch!!!!!!




    Tom nickte und gab dem Mann die Nummer von Anna Engelhardt. Als sie sich meldete hielt der Mann Tom das Handy ans Ohr. „Chefin. Ich bin es Tom.“ „Tom wo sind Sie, Wir haben einen Überfall mit Geiselnahme im Restaurant an der A4.“ „Ja Chefin ich weiß. Ich bin im Restaurant.“ „Oh nein. Wo ist Semir? Ich kann ihn nicht erreichen.“ „Er ist auch hier.“ „Na toll. Meine besten Männer sind als Geiseln in er Hand von Verbrechern. Wissen Sie was sie wollen?“ „nein noch nicht. Aber die werden es mir sicher sagen. Ich soll mit Ihnen verhandeln.“



    „Gut! Sag ihr, dass wir 2 Millionen € in kleinen Scheinen, freien Abzug und einen Fluchtwagen, der nicht manipuliert ist!“ „Chefin, die wollen 2 Mio. in kleinen Scheinen, einen Fluchtwagen und freien Abzug!“ „Wie lange haben wir Zeit?“ „Zwei Stunden!“
    „Gut, machen Sie sich keine Sorgen, ich hole Sie da raus!“ „Ich weiß Chefin!“ Das Handy wurde wieder von Toms Ohr geholt und das Gespräch beendet. „Und?“ „Sie bekommen was Sie wollen!“ Beide nickten zufrieden.


    „Wie soll es denn dann weitergehen?“ kam es aus Semirs Ecke. Der zweite Mann ging auf ihn zu. „Kannst du nicht die Klappe halten?“ fragte er wütend. Semir sah ihn an. „Wieso habt ihr noch keinen Plan oder was?“


    Toms Vater sah zu Tom. „Was soll das denn? Warum macht er das?“ Tom zuckte mit den Schultern. „Semir weiß immer erst, wenn er Schläge bezogen hatte, das es besser ist die Klappe zu halten.


    Ja Marina. Ich treffe mich nächste Woche mit Thorsten in Köln und dann wollen wir es besprechen.


    Toms Vater nickte. „Wenigstens weißt du, wie man sich verhält!“ „Höre ich da einen kleinen Pluspunkt für meinen Job?“ „Vielleicht!“ „Hey, das mit der Klappe halten das gilt auch für euch!“ Tom und sein Vater waren direkt still. „Gut!“ Er drehte sich wieder zu Semir.


    Werde ich auf jeden Fall tun. Marina. Ich will nicht dass der Club aufgelöst wird. Hier habe ich endlich gute Freunde gefunden.
    „Wenn du noch einen Ton von dir gibst, bekommst du nen Knebel. Haben wir uns verstanden?“ Semir sah ihn an und nickte. Toms Vater sah zu Julia. „Keine Angst. Mein Sohn wird uns beschützen, Nicht wahr Tom?“ Tom sah ihn an. Er ahnte dass Julia Angst hatte und sein Vater sie beruhigen wollte. „Alles was in meiner Macht steht, werde ich tun.“ sagte er deshalb.


    Semir verhielt sich nun ruhig. Er sah sich im Restaurant um. Er zählte ungefähr 25 Personen. Darunter waren zum Glück keine Kinder. Er hasste es, wenn Kinder in Gewalt von Verbrechern gerieten. Doch er sah, dass eine der Frauen schwanger war. Vielleicht noch nicht kurz vor der Geburt, aber schwanger.


    Tom sah zu Julia, die seinen Blick erwiderte. Sie schien sich zu beruhigen. Jetzt sah Tom zu Semir, dieser nickte ihm zu. Tom nickte ebenfalls und versuchte ein lächeln. Semir hatte sich endlich etwas beruhigt. „Semir wird nichts mehr sagen!“ „Da bist du dir ganz sicher?“ „Ja!“


    Toms Vater schien Zweifel dran zu haben. Doch Semir sagte tatsächlich nicht. Der zweite Mann sah ihn an. „Was denkst du gerade?“ fragte er Semir. Er antwortete nicht. „Hey? Was denkst du?“ Semir sah ihn an doch er wollte den Mann nicht reizen. „Du sollst antworten, verdammt noch mal.“ „Ich denke daran, das ich Hunger habe.“ sagte Semir. Der Mann nickte. „Ja wir auch. Gut wir werden was essen. Die kleine Schnecke die an deinem Tisch saß darf dich füttern. Er winkte Julia zu sich heran.


    Julia ging langsam und ängstlich zu dem Mann. Sie setzte sich langsam neben Semir.
    Tom und sein Vater sahen ihr nach. Sein Vater wollte aufstehen, doch Tom versuchte ihn zurück zu halten.
    „Vater nicht, bleib um Himmelswillen sitzen!“
    Sein Vater blieb tatsächlich sitzen. Er schien seinem Sohn zu vertrauen. Tom nickte erleichtert.
    „Wenn wir einen Fehler machen kann das große Konsequenzen haben!“


    Julia nahm einen Teller von dem Tisch wo sie saßen. Sie ging damit zu Semir und fütterte ihn. „Keine Angst. Die werden uns nicht umbringen.“ versuchte er sie zu beruhigen. Julia nickte. Sie hatte Tränen in den Augen. Der Mann kam zu ihnen. „nicht Quatschen nur essen.“ Semir und Julia schwiegen.


    Tom sah zu den beiden. Sein Vater fragte ihn leise: „Was glaubst du machen die mit uns?“ Tom zuckte mit den Schultern.


    „Vielleicht werden sie mich und Semir oder nur einen von uns als Lebensversicherung mitnehmen!“ „Das wäre aber nicht gerade gut!“ „Ich weiß, ich werde aber auf jeden Fall verhindern, dass unschuldige Menschen mitgehen müssen!“ „Aber Tom, du riskierst dein Leben!“ „Ja, ist ja auch mein Job!“ „Aber..!“ „Nichts aber. Ich habe es mir zum Beruf gemacht anderen zu helfen und das mache ich auch!“ Toms Vater sah ihn an und musste sich schon eingestehen, dass Tom einen gefährlichen Beruf hatte.

  • wir bedanken uns für die netten feedbacks!!!



    „ich wusste nie dass es ein so gefährlicher Beruf ist, den du dir ausgesucht hast. Tom ich bin stolz auf dich.“ Tom sah seinen Vater. Er glaubte nicht, was er da hörte. Es war das erste Mal, dass sein Vater ihn lobte.


    Die beiden Männer setzten sich an einen Tisch. „Was machen wir denn wenn wir das Geld haben?“ fragte der eine den anderen.“ „Wenn das Geld da ist, der Fluchtwagen auch, dann werden wir uns die Kleine da bei dem Bullen nehmen und mit ihr abhauen.“ Der andere schüttelte den Kopf. „Alex, das war nicht vereinbart. Ich nehme keine Frau als Geisel.“ „Dann nehmen wir die beiden Bullen. Der eine fährt, der andere hat die Knarre am Kopf. Meinst du das ist besser Ralf?“ Ralf nickte. „Ja, mit den Bullen werden wir fertig. Der Kleine von ihnen hinten. Der kann ja nicht mal über das Lenkrad sehen. Der Große fährt.“


    Tom sah immer noch zu seinem Vater. „Ich hoffe nur, dass die nicht auf die Idee kommen mit Julia abzuhauen. Bin mal gespannt. Die haben sich ja zusammengesetzt!“ Der eine Typ stand auf und kam auf Tom zu. Tom sah zu seinem Vater. „So Kranich, wir haben uns da etwas überlegt. Ihr beide, das heißt du und dein vorlauter Freund da hinten, ihr werdet mit kommen. Du fährst, der andere hat die Knarre am Kopf. Solltest du einen Fehler machen wird er es ausbaden!“ Tom nickte. Er sah zu Semir. „Gut, wie und wann werden Sie uns wieder raus lassen?“ „Wenn deine Kollegen machen was ich will, dann rufe ich sie wieder an und sage ihnen, wo sie euch finden können. Wenn sie einen Fehler machen, dann war es das für euch!“


    In diesem Augenblick klingelte das Handy von Tom. Er sah zu den beiden und der Mann nickte. Tom meldete sich. „Das Geld ist da, der Fluchtwagen auch. Tom wie soll es weitergehen?“ fragte ihn die Chefin. „Die wollen mit mir und Semir als Geisel von hier verschwinden. Freier Abzug oder wir sind tot. Die anderen Gäste bleiben hier.“ „Verstanden. Sind Sie und Semir in Ordnung?“ „Ja, sind wir. Semir ist diesmal sehr passiv.“ „Ich hoffe es bleibt so.“ Der Mann nahm Tom das Handy weg und beendete das Gespräch.


    Ralf nahm Semir das Seil ab und zog ihn hoch, während Alex sich Tom vor die Waffe holte. Ralf nahm Semir in den Schwitzkasten und drückte ihm die Waffe an den Kopf. „Wenn du nur eine falsche Bewegung machst krepierst du. Verstanden?“ „Ja, habe ich.“ sagte Semir, „bin ja nicht taub. Also schrei mir nicht so ins Ohr.“ Ralf drückte zu. „Ralf lass das.“ befahl Alex. „Los wir gehen. Kranich du setzt dich ans Steuer. Keine Tricks. Dein Freund hier, wird der erste sein, der es spürt.“ Tom nickte und ging vor Alex zur Tür.


    Tom wurde zur Tür geschoben und hatte die Waffe im Rücken. Er spürte den Druck im Rücken und tat was von ihm verlangt wurde um Semir zu schützen. Er sah noch ein letztes Mal zu seinem Vater, der ihm besorgt nachsah. „Ich hoffe, dass mein Sohn da wieder heil herauskommt!“ Julia, die mittlerweile wieder neben ihm saß sah ihn an. „Glaubst du die Typen werden ihn und seinen geschwätzigen Freund töten?“ „Keine Ahnung. Tom meinte, sie lassen sie vielleicht irgendwo gehen. Nur das Wort das mit Angst macht ist vielleicht!“


    Das Auto stand mit geöffneten Türen direkt am Eingang. Ralf zwang Semir auf die Rückbank, während Alex über die Fahrerseite auf den Beifahrersitz kletterte. Tom stieg als letztes ein. Alex nahm das Handy und rief die Chefin an. „So die anderen gehören Ihnen. Also bis dann einmal.“ „Wann lassen Sie die Geiseln frei? Ich meine die Kollegen?“ „Wenn wir sie nicht mehr brauchen. Im Augenblick sind sie uns sehr ans Herz gewachsen.“ Das Gespräch war beendet. Zu Tom sagte er: „Los gib Gas.“ Tom fuhr an. „Wohin?“ fragte er. „Erstmal geradeaus.“ lachte Alex und warf einen Blick zu Semir und Ralf

  • ich gebe euch noch einen happen zum einschlafen!!!



    Toms Vater sah, dass SEK-Beamte in die Raststätte kamen. Er stand direkt auf und lief nach draußen. Er sah gerade noch, dass der Wagen, in dem Tom und Semir saßen, wegfuhr. Er sah dem Wagen nach. Anna kam auf ihn zu. „Hallo, geht es Ihnen nicht gut?“ „Wer sind Sie?“
    „Ich bin Anna Engelhardt, die Vorgesetzte von Tom Kranich und Semir Gerkhan. Wer sind Sie?“ „Ich bin Frank Kranich, der Vater von Tom!“


    „Toms Vater? Sind Sie in Ordnung? Gibt es Verletzte?“ Frank schüttelte den Kopf. „Wo wollen die hin? Haben sie irgendetwas gesagt?“ Wieder folgte ein Kopfschütteln. „Was wollen Sie denn jetzt unternehmen?“ fragte Frank. Anna sah ihn an. „Das kann ich Ihnen nicht sagen, Herr Kranich.“ „Frau Engelhardt, da im Wagen sitzt mein Sohn und sein bester Freund und Kollege. Ich muss wissen was Sie unternehmen. Wir müssen doch etwas tun.“ Anna sah ihn an. „Herr Kranich, wir tun doch schon was. Ein Hubschrauber folgt den Wagen.“


    „Aber genügt das denn?“ „Herr Kranich, Tom ist ein ausgezeichneter Polizist, er wird tun was er für richtig hält!“ „Sind Sie sicher, dass er das hinbekommt?“ „Bitte, Tom und Semir wissen genau, was man in so einer Situation zu tun hat. Aber ich muss leider auch dazu sagen, dass Tom derjenige ist, der sich fügen kann, aber Semir ist ein Mann, der sich nicht gerne erniedrigen lässt und das wird meistens zum Verhängnis. Wir tun alles Menschenmögliche um beide da heil herauszuholen!“


    Es schien dass die Chefin Semir zu gut kannte. Während Tom sich den Befehlen fügte, versuchte er den Türgriff zu erreichen. Ralf hatte ihn nicht mehr im Schwitzkasten und hatte die Augen geschlossen. Langsam rückte Semir näher an die Tür. Dann drehte er sich so, dass die Hände an den Griff kamen. Er wollte gerade daran ziehen, als Alex sich zu ihm drehte. Dieser merkte sofort was los war. „RALF!“ rief er und sein Komplize sah ihn sofort an. „Dein Freund will uns verlassen.“ sagte Alex nur. Ralf zog Semir zu sich. „Ach wirklich? Willst du bei 120 Sachen aus dem Auto steigen? Soll ich dir helfen?“ Ralf lachte. „Semir, halt dich zurück“ kam von Tom.


    „Ich würde ja auf meinen Freund hören!“ Semir musste jetzt eingestehen, dass er einfach Mist gebaut hatte. Er sah durch den Rückspiegel und konnte Tom für einen Moment in die Augen sehen. Tom hatte Angst, das merkte Semir. Aber Tom hatte nicht wirklich Angst vor der Situation, sondern Angst davor, dass Semir sich in den Tod weigerte und wehrte.


    „ist ja auch nicht ihr Freund.“ sagte Semir leise. Ralf sah ihn an. „Du scheinst keine Angst zu haben. Bist du wirklich so eisern? Wollen wir das mal testen?“ Semir sah, dass er es Ernst meinte und schüttelte den Kopf. „Ralf lass ihn. Halt ihn fest, so dass er nicht an die Tür kommt.“ Ralf nickte. Er nahm aus seiner Tasche ein Seil und band es an Semirs Handschellen. Dann zog er das Band durch den Haltegriff und zwang Semir so in gebeugter Haltung zu sitzen. Ralf zog das Seil so fest, das Semir kurz aufstöhnte

  • Frank lief unruhig auf dem Rastplatz herum. „Herr Kranich, lassen Sie sich doch nach Hause fahren!“ „Nicht wenn mein Sohn in der Gewalt solcher skrupelloser Verbrecher ist!“
    „Herr Kranich, bitte…!“ „Frau Engelhardt. Bitte, wenn Sie wegfahren und Tom helfen, darf ich dann mit?“ „Ich überlege es mir!“ „Bitte!“

    Anna sah Frank an. „Okay. Aber Sie fahren nur mit. Sie unternehmen nichts auf eigene Faust.“ Frank sah sie an und nickte. „Ich verspreche es. Wann geht es los?“ Anna lächelte. „Sobald ich weiß wo die Fahrt endet.“


    Im Auto war Ruhe eingekehrt. Tom sah in den Rückspiegel. „Lösen Sie ihm die Fesseln. Das ist unmenschlich.“ bat er Ralf.


    „Unmenschlich? Ach, da kommt doch ganz der Bulle raus nicht wahr?“
    Tom sah erneut in den Rückspiegel und sah das dreckige Grinsen. Er hätte ihm am liebsten in die Fresse geschlagen. Aber er sah, dass Ralf auf keinen Fall etwas „nett“ sein konnte


    „Sind Sie besser?“ fragte Semir unterdrückt. Ralf sah ihn an und packte mit einem Mal die Hände von Semir. Er riss sie so hoch, das Semir aufschrie. „Ralf hör auf. Wir brauchen ihn noch.“ Ralf lachte. „Lass mir doch etwas Spaß.“ „Den kannst du haben, wenn wir am Ziel sind. Dann darfst du unseren kleinen Freund ein paar Manieren beibringen. Aber nicht jetzt.“ „Schade.“ sagte Ralf nur und ließ Semir los.


    Er sah Anna nach, als sie zu einem Mann ging. Sie diskutierte mit ihm. Der Mann sah in seine Richtung und dann wieder zu Anna. Beide kamen jetzt auf ihn zu. „Herr Kranich?“ „JA?“
    „Schreiner. Ich bin der Einsatzleiter des SEK. Haben Sie eine Ahnung wo die Männer die Kollegen hinbringen könnten?“ „Nein, keiner von denen hat was gesagt!“ „Gut, Sie könne auf jeden Fall mitkommen, aber Sie halten sich zurück!“ Frank nickte und sah dankbar zu Anna.


    „So fahr hier runter.“ kam der Befehl von Alex. Tom ordnete sich ein und verließ die Autobahn. Er sah die Schilder. Sie fuhren nach Bergheim. „An der nächsten Ecke rechts.“ Tom nickte. Er fuhr die Strecke die ihm Alex vorschrieb. Immer wieder sah er zu Semir. Dieser war im Augenblick verdächtig ruhig. Was war mit ihm? Ralf grinste ihn durch den Rückspiegel an.


    Tom merkte, dass irgendetwas mit Semir nicht stimmen konnte. Irgendetwas hatte Ralf getan. Aber er konnte ja nicht nachsehen. „Sie nach vorne!“ Tom sah direkt wieder auf die Straße. Er musste sich fügen um Semir wenigstens etwas zu schützen. Aber jeder, der Semir in seiner Gewalt hatte, der musste gewalttätig werden. Das wusste Tom, da Semir einfach nicht aufhören und sich fügen konnte.


    „Was ist mit meinem Kollegen?“ wagte Tom zu fragen. Alex drehte sich um. Er lachte kurz auf. „Dem geht es gut.“ sagte er zu Tom. Doch Tom ahnte, dass Ralf irgendeine Schweinerei gemacht hatte. „okay, fahr die nächste links rein.“ Tom nickte. „Was ist mit Semir?“ fragte er erneut. „Man halt doch die Klappe. Sei so ruhig wie dein Freund bei mir.“ lachte Ralf gehässig.


    Tom sah erneut in den Rückspiegel. Semir hatte ein etwas schmerzverzerrtes Gesicht. Tom musste aber wieder auf die Straße sehen. „Na also, sei einfach ruhig und dir und vor allem deinem Kollegen passiert nichts… mehr!“, das MEHR hörte Tom ganz leise von Ralf. Jetzt wusste er, dass irgendetwas war.

  • es geht weiter und wir freuen uns über feedbacks!!!!!!



    „Semir? Bist du okay.“ Es kam keine Antwort. Tom war verzweifelt. Was war mit Semir? Warum schwieg er? Normalerweise wäre Tom froh gewesen, das Semir schwieg. Aber die Umstände waren nicht normal. „Okay, Am dritten Haus hältst du an und fährst in die Scheune.“ sagte Alex und Tom nickte. Er fuhr in eine ziemlich verfallene Scheune. „Motor aus.“ befahl Alex. „Und nun steigen wir alle aus.“


    Tom stieg langsam aus und nahm die Hände auf Anweisung nach oben. Semir wurde ebenfalls aus dem Wagen gezogen. Ralf stand hinter ihm und hatte die Waffe in der Hand.
    „So meine Herren, wenn ihr geglaubt habt hier lebend raus zukommen, dann habt ihr euch leider verrechnet. Ich kann keine Zeugen gebrauchen!“ „Zeugen??? Es gibt doch in dem Restaurant genug Zeugen!“ „Ich weiß Kranich, aber keiner von denen war ein Bulle, nur ihr zwei. Ich habe was gegen Bullen!“ Ralf sah Tom eindringlich an.


    Alex hört auf einmal dass ein Hubschrauber anscheinend über der Scheune war. Er ging kurz raus. Während dessen, war Ralf damit beschäftigt, Semir Schmerzen zu bereiten. Er drückte ihn die Hände nach oben. Semir stöhnte gepresst auf. Tom sah ihn an und schüttelte den Kopf. Er wusste was Semir vorhatte. Doch Semir war ein Sturkopf und der kam nun wieder durch.


    Semir trat nach hinten aus. Er traf Ralf am Schienbein und der schrie auf. Tom versuchte mit einem Satz bei ihm zu sein, doch zu seinem Pech kam Alex gerade wieder rein. Er legte seine Waffe an und drückte ab. Tom brach zusammen. Semir starrte entsetzt auf die Szene. Er wollte zu Tom, doch Ralf hielt ihn wieder fest. „Verdammter Bulle“ schrie Ralf und hieb Semir die Waffe auf den Kopf. Semir sacke bewusstlos zusammen.


    Ralf sah zu Tom, der Bewusstlos auf dem Boden lag. „Scheiße!“ Er drehte ihn um und sah, dass er im Bauchbereich getroffen worden war. Er nahm ihn auf die Schulter und trug ihn rein. Sein Komplize nahm Semir. Semir wurde in einen Raum gebracht, gefesselt und geknebelt. Tom wurde auf die Couch im Wohnzimmer gelegt.


    Ralf sah zu Alex. „Mann wieso hast du denn direkt geschossen? Der ist schwer verletzt. Was machen wir denn jetzt?“ Alex sah ihn an. „Was hast du denn? Wir wollten sie doch eh umlegen. Nun ihn erwischt es halt früher als den anderen. Na und?“ Ralf schüttelte den Kopf. „Das waren doch bestimm die Bullen, mit dem Heli, oder?“ Alex nickte. „Was machen wir jetzt? Ohne Geisel kommen wir nicht weg.“ „Wir haben doch noch eine die unverletzt ist. Schwierig zwar, aber unverletzt.“ lachte Alex. Er ging zur Couch und untersuchte Tom. „Hmm.. Bauchschuss. Aber wenn er rechtzeitig gefunden wird, dann könnte er es schaffen. Pass auf! Wir werden gleich mit den Bullen da draußen reden. Wir werden denen sagen, dass wir einen freilassen, weil er verletzt ist. Der Andere wird mit uns kommen. Dem sagen wir aber, dass sein Partner tot ist. Du wirst sehen, der kuscht von ganz allein. Der wird keine Tricks mehr versuchen.“ Ralf nickte. „Dann sollten wir sehen, das wir ihn hier rausschaffen, bevor ich den Kleinen von drüben hole.“ Alex nickte. Er zog Tom grob von der Couch und brachte ihn vor die Tür. Dort legte er ihn einfach ab.


    Semir wurde aus dem Raum geholt. Er war wieder wach geworden. Er suchte nach Tom, doch er konnte ihn nirgends finden. „Wo ist mein Kollege?“ „Tut mir leid, aber der hat es nicht geschafft!“ „WAS?“ Semir hatte Tränen in den Augen. „Wenn du jetzt nicht tust was wir dir sagen, wirst du genauso enden klar?“ Semir nickte ergeben.


    „Setzt dich da hin und keine Bewegung mehr!“ befahl Ralf Semir. Dieser setzte sich. Alex verließ den Raum und nahm das Handy mit.

  • für die liebe liebe windy!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



    Anna und Frank waren nun vor der Scheune angekommen. Annas Handy klingelte. „Ja?“ meldete sie sich knapp. Es waren die beiden Männer. „Pass auf! Euer Kollege hat leider eine Kugel abbekommen. Er sollte schnellstens ins Krankenhaus sonst schafft er es doch nicht mehr. Den anderen werden wir noch eine Weile behalten. Er sollte sich jetzt etwas zurück halten, nachdem er gesehen hat, dass wir nicht scherzen. Ihr übrigens auch. Wenn ihr euren Kollegen geholt habt, dann verzieht euch. Oder ihr bekommt den anderen auch, aber er wird dann nicht mehr leben.“ Das Gespräch war beendet.


    „Oh gott!“ „Chefin?“ „Einer der beiden ist schwer verletzt. So wie ich es sehe ist es Tom. Rufen Sie einen RTW!“ Hotte nickte und machte sich direkt daran einen RTW zu rufen. Anna ging währenddessen auf die Hütte zu und sah Tom bewusstlos auf dem Boden liegen. Sie rannte zu ihm und fühlte seinen Puls. Er war sehr schwach und unregelmäßig genau wie seine Atmung.


    Frank Kranich sah ebenfalls dass es Tom war, der am Boden lag. „Wieso mein Sohn? Ich verstehe es nicht. Wenn dieser Gerkhan die Kugel bekommen hätte, dann hätte ich es verstanden, warum Tom?“ Anna sah ihn erschrocken an. „Wieso?“ fragte sie ihn. Frank sah sie an mit Tränen in den Augen. „Dieser Gerkhan ist ziemlich wild. Er hat schon im Restaurant versucht, die Männer auszutricksen. Und nun ist er Schuld, das Tom wahrscheinlich sterben muss.“ Anna stand auf. „Nun hören Sie mir mal zu, Herr Kranich. Tom und Semir sind ein eingespieltes Team. Keiner würde den anderen mutwillig in Gefahr bringen. Es war Pech, das die Kugel Tom traf mehr nicht. Tom würde es nicht gewollt haben, wenn Semir mit einen Bauchschuss im Krankenhaus liegen würde. So und nun fahren Sie mit ihrem Sohn ins Krankenhaus und kümmern Sie sich um ihn.“ Anna war wütend.


    Frank sah ein, dass es nun an der Zeit war, sich endlich mal um seinen Sohn zu kümmern. Nachdem der RTW Tom eingeladen hatte durfte er mitfahren. Während der ganzen Fahrt hielt der Toms Hand und es wurde ihm jetzt erst bewusst, was für einen gefährlichen und zeitaufwendigen Beruf er hatte. Er spürte, dass Tom seinen Druck erwiderte. Er sah zu Tom, der jetzt langsam seine Augen öffnete. „Tom?“ „V-a-t-e-r?“ Tom konnte kaum den Mund aufmachen. Frank nahm zwei Finger und legte sie Tom auf den Mund um zu sagen, dass er ruhig sein soll. Beide sahen sich in die Augen.


    „Wo … ist … Semir?“ fragte Tom schwach. Frank sah ihn an. „Sie haben ihn noch. Warum hat er nicht die Kugel bekommen?“ Doch die Frage hörte Tom nicht mehr. Er war wieder bewusstlos geworden. Frank hielt seine Hand. Noch nie hatte er sich so eng mit seinem Sohn verbunden gefühlt. Frank rollte eine Träne an der Wange herunter. Er wusste endlich wie es ist mit seinem Sohn ein gutes Verhältnis zu haben. Jetzt schien es ihm, als wäre das Band, das immer zwischen den beiden war, zerschnitten worden. Er wusste, dass er einiges verpasst hatte und die besten Jahre des Lebens seines Sohnes.

  • Semir saß derweil mit Ralf und Alex immer noch in der alten Scheune. Semir starrte auf den Boden. Tom ist tot? Stimmte das wirklich? Doch wenn nicht? Wo war er dann? Ralf kam zu ihm „Na jetzt bist du ganz schön kleinlaut, was?“ Semir sah ihn an. „Für den Mord an meinem Kollegen werde ich euch fertig machen.“ Es knallte und Semir spürte die flache Hand von Ralf im Gesicht. Seine Lippe platzte auf. Er sah ihn nur an und leckte sich mit der Zunge das Blut weg.


    „Sieh mich nicht so blöd an!“ Semir drehte den Kopf weg und war wieder in Gedanken. Nein, das darf nicht sein, ich hätte Tom doch retten müssen, diese Gedanken gingen Semir durch den Kopf. Er wollte nicht glauben, dass er am Tod seines Freundes schuld war, weil er sich nicht fügen konnte.


    „Ralf lass ihn.“ sagte Alex nur. Ralf nickte. Alex kam zu Semir und zog ihn hoch. „Wenn du nicht genau das tust, was ich dir befehle, lernst du mich von der anderen Seite kennen. Keine blöden Sprüche mehr.“ Semir sah ihm in die Augen. Sie waren eiskalt. „Hast du verstanden?“ fragte Alex leise drohend. Semir nickte und Alex stieß ihn auf die Couch zurück.


    Tom wurde im Krankenhaus operiert. Frank wartete vor dem OP darauf, dass der Arzt zu ihm kam und ihm sagte, dass Tom über den Berg war, doch es kam keiner. Dann endlich ging die Tür auf. Frank sprang auf, es war eine der OP-Schwestern die raus kamen. „ Schwester? Wie sieht es aus?“ „Der Arzt kommt gleich zu Ihnen.“ sagte sie nur und war verschwunden. Frank setzte sich wieder.
    Frank wartete noch ungefähr 10 Minuten, dann ging die Tür auf und der Arzt kam heraus.
    „Herr Kranich?“ „Ja?“ Frank war aufgesprungen. „Wie geht es ihm?“ „Also, es steht im Moment sehr kritisch um ihn. Wir haben die Kugel rausoperiert. Er hat aber sehr viel Blut verloren, er ist ins Koma gefallen!“ Frank sah zu Boden. „Wird er es überleben?“ „Das werden die nächsten 20 Stunden zeigen. Wenn Sie wollen, dann können Sie zu ihm. Er brauch jemanden, damit er seinen Lebenswillen nicht verliert!“ Frank nickte und folgte dem Arzt.


    Tom lag auf der Intensivstation. Er war an etlichen Apparaten angeschlossen, die seine Lebensfunktionen überwachten. Das gleichmäßige Pipen verriet, das er lebte aber er sah aus wie tot. Frank sah auf seinen Sohn. Er spürte die Tränen in den Augen. „Hey. Junge. Bitte mach keinen Mist. Wach auf. Ich brauche dich. Leider weiß ich erst jetzt, was mir fehlte. Du mein Sohn. Du hast mir gefehlt. Und jetzt ist es wahrscheinlich zu spät, etwas wieder gut zu machen. Bleib bei mir bitte.“ Er sprach leise. Die Tür ging auf. Julia stand vor ihm. Frank stand auf und weinte. Julia nahm ihn in den Arm.


    „Ist ja gut, er wird schon wieder mhh!“ Frank löste sich aus der Umarmung. „Ich hoffe du hast Recht!“ Er ging wieder zu Toms Bett und setzte sich auf den Stuhl. Er nahm Toms Hand und drückte sie leicht. Er saß da und sah Tom an. Er konnte nicht fassen, dass er jahrelang nichts von seinem Sohn wissen wollte, nur weil er dachte, dass er als Polizist einen schlechten Beruf hatte. Doch jetzt hatte er ein ganz neues Bild von Tom und das war das beste, dass er je von Tom hatte.


    Ralf und Alex sahen sich an und grinsten. Semir merkte es. Irgendetwas stimmte hier nicht. Aber was? „Okay, rufen wir deine Freunde jetzt mal an.“ Alex nahm das Handy. Nur kurz schien sich die Chefin zu melden. „Wir werden gleich losgehen.“ … „Warum?“… „Nun gut. Er darf einmal mit Ihnen sprechen.“ Alex kam zu Semir und hielt ihm das Handy ans Ohr. „Semir? Tom geht es …“ Alex nahm das Gerät weg, bevor Semir etwas sagen konnte. Semir stutze. Was war mit Tom? fragte er sich. Lebte er doch noch? Ralf kam zu ihm und hielt ihm die Waffe an den Kopf. „Du darfst einen Ton zu ihr sagen. Nichts falsches, verstanden?“ Semir nickte. „Chefin? Lebt Tom?“ „Ja..“ Das Gespräch wurde von Alex beendet. Semir schloss die Augen

  • für dich dagmar!!!!!!!



    Gott sei Dank, dachte Semir und wurde jäh aus seinen Gedanken gerissen, da Ralf ihn grob hoch zog. „So, jetzt werden wir schön hier herausspazieren und du machst keinen Fehler, sonst geht es dir wie deinem Freund!“ Semir musste sich fügen, da er schnell zu Tom wollte.


    „Ach hat sie dir gesagt, dass dein Freund nicht tot ist? Oder noch nicht? Ha, Ha, ha.“ Lachte Ralf. Er zog Semir hoch und hielt ihm die Waffe ans Kinn. „So und nun sei weiterhin so brav und du kannst deinen Enkelkindern mal davon erzählen.“ Semir sah ihn nur an. Er konnte nichts antworten, weil die Waffe sich tief in seinen Hals.


    Frank liefen die Tränen jetzt an der Wange herunter wie ein reißender Fluss. Ein paar tropften auf Toms Hände. Frank drückte Toms Hand um ihm zu zeigen, dass er nicht alleine war. Aber bisher hatte Tom sich noch nicht gerührt. „Tom, bitte, ich brauche dich doch!“ Doch noch immer keine Bewegung.


    Anna sah die Männer rauskommen. Sie sah das Semir die Waffe am Kopf hatte. „Nicht schießen.“ sagte sie zu den SEK-Leuten. Sie schaute durch das Fernglas und konnte in Semirs Augen sehen. Sie sah die Angst die er spürte. Sie konnte sich denken, dass er große Angst hatte, auch um Tom, von dem er nicht wusste dass dieser im Koma lag. Doch zunächst musste er aus den Händen von diesen brutalen Männern gebracht werden.


    Semir hielt mit Anna Blickkontakt um sich etwas zu beruhigen. Das half immer, auch wenn Tom ihn versuchte zu retten. Aber jetzt konnte er nur auf Anna hoffen. Diese versuchte Semir alleine durch ihren Blick klar zu machen, dass sie ihm helfen würde.
    „So meine Damen und Herren, ihr werdet euch jetzt schön zurückziehen, sonst wird der genauso enden wie sein Freund!“


    „Tun Sie was er sagt“ gab Anna nach hinten weiter. Und zu den Ralf und Alex. „Wann lassen Sie meinen Kollegen gehen?“ Ralf lachte. „Wenn er uns zu lästig wird.“ Alex nickte zustimmend. Ralf drückte Semir weiter zum Wagen.


    Frank war eingeschlafen, er war einfach zu erschöpft um seine Augen offen zu halten. Sein Kopf lag auf Toms Brust und er hatte Toms Hand immer noch fest umschlossen. Julia saß am Tisch und sie hatte das Gefühl, dass Frank endlich zu seinem Sohn stand und auch ein Verhältnis zu ihm haben wollte, wie jeder Vater zu seinem Sohn. Doch jetzt musste Tom erst mal die Nacht überstehen und aufwachen.


    Tom öffnete gegen Morgen die Augen. Er sah seinen Vater am Bett sitzen. „Vater?“ fragte er schwach. Frank war sofort hellwach. Er hatte verweinte Augen, das sah Tom auch in seinem Zustand. „Hey, steht es so schlecht um mich?“ fragte Tom leise. Frank konnte nichts sagen. „Mein Gott. Die Gebete wurden erhört. Danke.“

  • für unsere treuen leser!!!



    „Was machst du hier?“ „Was ich hier mache?? Ich halte Wache damit du auf keine dummen Gedanken kommst!“ „Welche dummen Gedanken?“ „Wieso bist du angeschossen worden?“
    „Weil ich in der Schusslinie gestanden habe. Was ist mit Semir?“ „Keine Ahnung, soweit ich weiß ist der noch bei den Typen!“, sagte Frank monoton. „WAS?“ Tom wollte aufstehen, doch er verspürte einen stechenden Schmerz im Bauch. „Genau diese dummen Gedanken habe ich gemeint!“


    „Hör mal, Du hast einen Bauchschuss mal gerade so überlebt. Du darfst nicht aufstehen.“ sagte Frank. Tom sah ihn an. „Vater, ich kann nicht hier liegen, wenn mein Freund in den Händen von diesen beiden Schweinen ist. Die werden ihn fertig machen. Die haben ihn sowieso auf den Kicker, weil er stur ist.“ „Na und. Sollen sie ihn fertig machen. Besser ihn als dich.“ Gab Frank gleichgültig zurück. Tom sah ihn an


    Tom sah seinen Vater etwas skeptisch an, doch er wollte es versuchen und ihm eine Chance geben. „Also gut, aber jetzt bin ich erst mal froh, dass weder dir noch sonst jemandem etwas passiert ist!“ „Ich bin froh, dass du noch lebst!!! Jetzt wo ich weiß was für ein Mensch du bist, hätte ich es nicht verkraftet, wenn du nicht mehr da wärst!!“ „Darf ich ehrlich sein?? Ich hatte Angst um dich Vater!“ „Ich auch um dich!“ Sein Vater umarmte ihn und Tom erwiderte die Umarmung. Er war froh sich endlich mit seinem Vater zu verstehen!!!!


    Tom sah seinen Vater nach der Umarmung in die Augen. „Vater, kannst du mir mal sagen, warum wir uns nicht schon eher vertragen haben?“ „Wahrscheinlich hat es an mir gelegen. Du weißt doch wie ich eigentlich zu Polizisten stehe, aber du bist ein einzigartiger Polizist und ich bin froh dein Vater zu sein!“ Tom versuchte ein lächeln, doch durch die Schmerzen verzog es sich. „Tom, am besten du schläfst noch ein bisschen, ich bleibe hier!“ „Gut, aber versprich mir mich wach zu machen, wenn du etwas von Semir gehört hast!!“ „Mache ich!“
    Tom schloss die Augen.



    Semir fühlte sich erweil gar nicht wohl in der Haut. Er saß mit Ralf auf dem Rücksitz. Ralf lachte und stieß Semir den Waffenlauf ins Gesicht. Semir zucke zusammen. „Was ist? Hast du Angst? Aber doch nicht vor mir oder?“ Er lachte laut. Semir schwieg. Er konnte im Rückspiegel sehen, wie sich seine Kollegen immer weiter entfernten. Was war mit Tom? Wird er es schaffen?


    Frank sah seinen Jungen an. Was habe ich da nur verpasst?? Wieso habe ich nicht schon früher gemerkt was für ein toller Mensch Tom ist und dass sein Job so gefährlich ist?? Ich begreife mich selber nicht mehr, dachte er und ihm rann eine Träne an der Wange herunter.
    Es klopfte leicht und Nadja trat ein. „Vater??????“ „Tsss!!“ „Was machst du denn hier?“, Nadja war jetzt etwas leiser. „Ich sehe nach meinem Sohn!“ „Seit wann interessiert dich Tom denn?“ „Seit er mir und vielen anderen Menschen das Leben gerettet hat, ich habe jetzt erst gemerkt wie wichtig ihm der Job ist und wie gefährlich Tom eigentlich lebt!“ Nadja sah ihn an.


    Nadja sah ihren Vater an. „Ja, sein Job ist gefährlich. Aber er hat einen Freund und Kollegen. Der würde sein Leben riskieren, um das von Tom zu retten. Tom würde es umgekehrt genauso machen. Wieso ist Semir nicht hier?“ fragte sie. Frank sah sie an. „Weißt du, Tom und dieser Semir… Wir waren zusammen essen und es kam zu einer Geiselnahme. Die Verbrecher sind dann mit Tom und seinem Kollegen als Geiseln verschwunden. Tom wurde angeschossen….“ „Paps. Was ist mit Semir?“ „Er ist noch in Gewalt der Männer. Tom wollte obwohl er verletzt ist, zu ihm.

  • für unsere treuen leser und feedbackschreiber!!!!!!!!!


    „Das ist Typisch Tom!!!“ „Ich kann…!“, Frank brach ab, da Toms Stimme ihn unterbrach.
    „Nadja?“ „Tom!“ Nadja ging zu Tom. Sie umarmte ihn. „Ich hatte richtig Angst um dich, als mir Anna erzählte was passiert ist!“ „Nadja, du weißt doch, Unkraut vergeht nicht!“ „Das stimmt!“, beide lachten.


    Anna sah dem Wagen mit Semir hinterher. „Verdammt. Was wollen die denn noch?“ Der Leiter des SEKs kam zu ihr. „Wir sollten den Wagen so langsam stoppen. Nur dann können wir Gerkhan wenigstens lebend aus dem Wagen holen.“ Anna nickte. Sie hatte keine andere Wahl. Der Wagen durfte nicht weiterfahren. „Was haben Sie sich ausgedacht?“ „Wir haben am Wagen eine kleine Sprengladung angebracht. Wenn die gezündet wird, bleibt der Wagen stehen. Er wird lahm gelegt.“ „Und dann?“ „Zusätzlich wird eine kleine Tränengasbombe gezündet die sich im Handschuhfach befindet. Unsere Freunde werden blind sein.“ Anna nickte. „Gut dann sollten wir und nun ranhängen. Im richtigen Augenblick die Zündung auslösen und dann Semir rausholen. Ich denke er muss dringend in Behandlung.“ Der Leiter nickte und gab die Befehle.


    „Tom, wie geht es dir denn überhaupt?“ „Ganz gut!“ „Was heißt bei dir denn ganz gut?“
    „Ich bin nur etwas müde, aber ansonsten geht es. Die Schmerzen halten sich in Grenzen!“
    „Ahh, dann is ja gut!! Soll ich dir ein paar Sachen holen gehen?“ „Wie lange soll ich denn hier bleiben?“ „Ja mindestens noch eine Woche und ich weiß nicht, ob du mit immer dem gleichen Hemd und der gleichen Unterwäsche hier herumlaufen willst!“ „Du hast einen Schlüssel?“ „JA!“ Nadja verließ das Zimmer und fuhr zu Tom.


    Ja. Das kann passieren lol


    „Hey fahr auf den Rastplatz. Ich muss mal.“ kam von Ralf. Alex nickte. Er fädelte sich ein und fuhr auf den Rastplatz. „Pass mal auf unseren Freund hier auf.“ Wieder nickte Alex und richtete seine Waffe nun auf Semir. Dieser saß wenn auch nicht ganz entspannt in der Ecke. An seiner Seite war die Tür verriegelt und er konnte sie mit den gefesselten Händen nicht öffnen. Ralf verließ das Auto und ging zur Toilette. Als er vom Wagen entfernt war, hörte er einen leisen Knall. Er drehte sich zum Wagen um und sah wie dort eine kleine Rauchwolke entstand. Schnell verschwand er im Toilettenhäuschen.


    Semir hustete und wusste nicht was das war. Er konnte sich auch kaum bewegen. Er bekam sehr schlecht Luft. Er sah, dass Alex das Auto verließ. Dann hörte er laute Schritte und Stimmen und konnte sich denken, dass die Kollegen jetzt da waren. Wie auf Knopfdruck wurde die Tür geöffnet und ein SEK-Beamte half Semir aus dem Wagen und ich Sicherheit, weg von dem Gas. Seine Augen tränten Schmerzhaft. „Ist alles in Ordnung bei Ihnen?“
    Semir nickte.

  • guten morgen ihr lieben!!!!!!!!!!!!! jetzt kommt der rest der schönen story!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ist zwar nicht mehr sehr viel aber besser als gar nichts =)



    Alex wurde mit Handschellen gefesselt. „Wo ist der andere?“ „Auf der Toilette.“ Sagte Semir nur. Der Leiter des SEKs schickte seine Männer dort hin und schon kurze Zeit später war auch Ralf verhaftet worden. Anna kam zu Semir. „Sind Sie in Ordnung?“ fragte sie. Semir nickte. „Was ist mit Tom?“ Anna sah ihn an. „Es geht ihm schon sehr gut. ER ist außer Lebensgefahr. Sie werden auch zu ihm gebracht.“ Semir schüttelte den Kopf. „Ich bin okay. Wenigstens so weit.“ „Sie werden ins Krankenhaus gebracht. Keine Widerworte.“ Semir nicke nur. Er fühlte sich schwach, hungrig und durstig, müde. Anna brachte ihn zum RTW und ließ ihn zu Tom bringen.


    Tom stutzte als ein Bett in sein Zimmer geschoben wurde. "Was?" "Herr Gerkhan kommt Sie besuchen!" Tom atmete erleichtert auf, doch er wusste ja noch gar nicht was mit ihm ist.
    "Wie geht es ihm?" "Mit geht es gut Tom!" Semir trat humpelnd ein. Er sah zu Toms Vater und dann wieder zu Tom. "Gott bin ich froh, dass du da wieder raus bist!" "Und ich bin froh, dass du noch lebst!" "Herr Gerkhan? Ich wollte mich bei Ihnen entschuldigen, ich war nicht immer sehr nett zu Ihnen!" "Ist schon in Ordung! Ich bin einfach nur froh wieder aus den Fängen dieser Arschl.... zu sein!" "Ich auch Semir, ich auch!"



    ENDE