Wenn du wissen möchtest, wie die epischen Action-Grooves von „Alarm für Cobra 11“ entstehen und dich allgemein für die Entstehung von Filmmusik interessierst, dann solltest du diese Videoreihe nicht verpassen.
Tim Heinrich, der selbst als Komponist und Sounddesigner für TV, Kino und Co. arbeitet, ist zu Gast bei Nik Reich, der gemeinsam mit seinem Partner Jaro Messerschmidt, unzählige Scores für „Alarm für Cobra 11“ komponierte. In insgesamt drei Episoden gibt Nik einen exklusiven Einblick in ihr Augsburger Studio und zeigt einige Workflow-Tricks, auf die er beim Komponieren zurückgreift.
Tim und Nik gehen dabei auch tief ins Gespräch und zeigen an konkreten Beispielen, wie der actiongeladene Soundtrack entsteht und bspw. auch was eine Verfolgung zu Fuß musikalisch von einer Autoverfolgung unterscheidet.
Wenn du also ein Fan von Scores und Soundtracks von Filmen und Serien bist, solltest du diese Videoreihe nicht verpassen.
Die erste Episode ist bereits online und du kannst sie dir auf Youtube anschauen. Die zweite folgt heute um 18 Uhr auf dem Youtube Kanal von Tim Heinrich und die finale Episode erscheint am Sonntag um 10 Uhr.
Themen der ersten Episode:
- Lexicon Model 200: Warum ein 80er-Jahre-Hardware-Hall für Nik unverzichtbar ist – und wie er ihn live mit vier Reverbs vergleicht
- Analog vs. Digital: Warum echte Synthesizer und Outboard-Gear im Mix anders sitzen als virtuelle Instrumente
- Das Cobra-11-Template: Wie eine über Jahre gewachsene Session-Vorlage den Workflow beschleunigt
- Percussion layern: Wie aus Gummibändern, Taikos und gesampelten Archivloops ein actionreicher Groove entsteht
- Organisation: Wie Nik seine eigene Musik in iTunes mit Tags und Ratings archiviert – und warum das bei über 100 Cobra-Folgen überlebenswichtig ist
- Sampling-Tricks: Music Math, Logic Sampler statt Kontakt, und warum echtes Pitch-Shifting besser klingt als Time-Stretching
Tim Heinrich wurde bei der Erstellung der Videoreihe von recording.de unterstützt.