Ich finde, es ist wieder das selbe Problem, dass Simon bereits bei den letzten zwei/drei Folgen angemerkt hat.
Es müssen (wollen) möglichst alle Geschmäcker in einer Folge umgesetzt werden.
Humor: Hat mir nicht gefallen. Diese ständigen dämlichen Äußerungen von Semir ("Die Typen waren nicht vom Ordnungsamt", "Die sind nicht hinter Ihnen her, weil sie deren Teppiche falsch gewischt haben").
Das passt einfach nicht zu Semir - Ebenso diese wieder erzwungene Komedie gegen Ende der Episode.
Story: Es ist gut, dass politisch aktuelle Themen behandelt werden, aber hier fehlt es schlicht und einfach an der nötigen Ernsthaftigkeit. Semir hat ein gutes Herz (das wissen wir); er nimmt eine Flüchtlingsfamilie bei sich Zuhause auf, weil er deren Behausungszustände im Heim nicht gut findet. Verständlich. Aber nach einem verherenden Angriff hält er es nicht für nötig, diese Familie vielleicht besser in einem Safe-House unterzubringen. Das passt einfach nicht. Auch nicht dieses Anmeckern. Das ist nicht Semir. Und ganz nebenbei auch keine Autobahnpolizei..
Es wirkt nicht wie ein vollständiges ganzes. So nach dem Schema: Autobahn, Action, Komedie, Drama, Action, Drama, Komedie ... Und seit Beginn dieser Staffel geht fast jedes Auto, welches nur ein oder zwei Kugeln abbekommt oder in ein anderes Auto/ einen Gegenstand rast, in Flammen auf. Mich persönlich stört das total, weil es fernab jeglicher Realität ist und nur Mittel zum Zweck, um noch Explosionen zu haben.. Das ging doch die letzten drei Jahre besser..
Negativ:
- Bösewichte - Die sind alle nicht Ernst zu nehmen
- Kaum Screentime für Daniel
- Kein PAST-Bezug
- Keine Spannung
Um auch noch was positives zu sagen:
- Tolle Kameraarbeit von Tobias Schmidt (er ist einfach der beste!!)
- Gutes Schauspiel von Erdogan und seiner Tochter
- Momente zum Nachdenken