Puh....ich dachte schon, der Kollege von der Autobahnpolizei lässt Westhof einfach fahren. Zum Glück ist ihm doch noch im letzten Moment eingefallen, woher er dieses Gesicht kennt.
Und Semir ist in der Nähe....ha-ha!....keine Zukunft!
Westhof erweist sich bei der Verfolgungsjagd dann tatsächlich als nicht sehr nervenstark. Vom fahrerischen Können wollen wir hier gar nicht reden. Nach einem kleinen Abflug, klicken dann auch schon die Handschellen.
Jetzt darf aber nichts mehr schiefgehen. Nicht, dass der Knabe noch den Notarzt austrickst, oder so.
Immer schön die Handschellen dran lassen.
Für Eva und Ben ist es bestimmt eine Erleichterung, dass der Schuldige an Mikaels Zustand jetzt zur Rechenschaft gezogen wird.
Nur....das bewirkt leider auch nicht, dass Mikaels Zustand sich bessert. ![]()
Beiträge von Trauerkloß
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Der Physiotherapeut erklärt jetzt Sarah und Semir das Eisbergphänomen. Sarah kannte das auch noch nicht und das begegnet einem auch nicht jeden Tag, wenn man nicht gerade in einer Spezialklinik für Verbrennungen arbeitet. Aber der Physio hat Recht. Man muss einen Patienten genauer untersuchen und ihn ernst nehmen, wenn er über solche Schmerzen klagt und kann ihn nicht einfach als überempfindlich abstempeln. Das müssen sich die Ärzte vorwerfen lassen.
Sarah bedankt sich dann auch bei dem Krankengymnasten ganz herzlich. Immerhin hat sie jetzt die Chance, ihren Mann mit ZWEI Armen und ZWEI Beinen zurück zu kriegen. Das weiß sie schon zu schätzen.
Später als Mia-Sophie gefüttert ist, setzen sich Semir und Sarah dann auch an Bens Bett, als der aus dem OP zurück ist und seine Narkose-Medikamente ausschläft. Sie streicheln ihn und halten seine Hand, und da ist es kein Wunder, dass Ben sich wohlfühlt, als er das erste Mal die Augen aufschlägt.
Gerade hat er auch überhaupt keine Schmerzen und es ist ihm egal, was mit ihm gemacht wurde. Wird schon alles okay sein.
Bin mal gespannt, ob er noch genauso denkt, wenn er die auseinanderklaffenden offenen Wunden an seinen Extremitäten zum ersten Mal sieht. Das ist bestimmt sehr komisch für ihn.
Aber das ist nur vorübergehend, Ben. Das bleibt nicht so.
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Es ist sicher schwer, zurück zu Eva zu kommen und ihr sagen zu müssen, dass sich an Mikaels Zustand nichts geändert und dass auch die Fahndung nach Westhof nichts ergeben hat.
Aber ich denke, es ist ein Vorteil, dass Eva Oskari hat. So wird sie ein bisschen abgelenkt, hat etwas, an dem sie sich festhalten kann und darf sich einfach nicht hängen lassen.
Dass Mikael kein Teamplayer ist, hätte ich Ben aber auch sagen können. Mich hat das jetzt nicht überrascht. Und es hätte wohl auch die Streits nicht verhindert. Denn ein Polizist muss mit anderen zusammenarbeiten können. Das ist quasi Grundvoraussetzung. Diese Typen, die in einsamer-Wolf-Manier ganz alleine ganze Verbrecherbanden zur Strecke bringen, gibt´s doch nur im Kino.
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Jetzt rächt sich Kevins Ausflug. Er hat massive Kopfschmerzen. Ja, wärst du doch lieber mal im Bett geblieben, Bursche!
Und Annie schwirrt ihm noch zusätzlich im gemarterten Kopf herum. Da hat das Wiedersehen doch einen nachhaltigen Eindruck auf ihn gemacht. Er braucht jetzt unbedingt seine Erinnerungskiste von früher und holt die bei Kalle ab.
Bin auch gespannt, was da drin ist. Und ob Jenny auch so begeistert ist über die Erinnerungen an Annie.
Im Bus fällt Kevin über einen jungen Kerl mit Elvis-Tolle her, der eigentlich nur die Zeitung liest. Habe mich die ganze Zeit gefragt, warum er den denn verdächtigt, ihn zu verfolgen.
Aber gut, das Telefonat war schon verdächtig. Aber letztlich doch harmlos. Ich wäre auch zwei Stationen früher aus dem Bus ausgestiegen. Peinlich!
Ich hoffe, Kevin legt sich jetzt zu Hause erstmal hin und schont sich ein bisschen.Schone du dich auch und Gute Besserung, Campino.

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Ben kriegt gar nicht richtig mit, dass er jetzt operiert wird. Aber das ist ja nicht schlecht. Dann hat man auch keine Angst davor.
Der Arm ist zuerst dran. Viel Instrumentarium braucht man nicht. Skalpell, Pinzetten und eine derbe Schere reichen.
Warum denn eine derbe Schere? Habe da sofort ein halb stumpfes, verrostetes Teil vor Augen.
Nehmt doch lieber eine feine Schere. Das hört sich besser an.
Nun, der Muskel wird gespalten, Nekrosen ausgeräumt und dann bleibt der Arm tatsächlich offen.
Beim Bein wird es genauso gemacht. Hier wird von der Wade bis zum Oberschenkel eröffnet. Holla!
Die Fraktur wird versorgt und dort wird auch wieder verschlossen, aber der Rest des Beines bleibt offen. Gut, dass wenigstens Tücher drum gehüllt werden. Sarah ist einen solchen Anblick wohl gewohnt, aber um Semir würde ich mir Sorgen machen.
Aber sofort nach dem Eingriff sind die Gliedmaßen wieder besser durchblutet und als Ben wach wird, sind die Schmerzen auch längst nicht mehr so stark.
Ja, die Chirurgen hatten schon Recht. "Gut, dass unser junger Kollege so schnell geschaltet hat."
Aber das wird rauskommen. Der wird die Lorbeeren dafür nicht einheimsen.
Und wichtig ist jetzt erstmal nur, dass sich die Wunden nicht infizieren. Das wird das Antibiotikum hoffentlich verhindern. -
Die Überwachung im Krankenhaus für Mikael steht. Es könnte aber sein, dass die gar nicht nötig ist, weil der besorgte Mörder nur mal nach seinem Beinahe-Opfer sehen wollte.
Denn das tut ihm ja jetzt doch leid, dass sich Mikael so schwer verletzt hat.
Svantje.....die musste sterben. Aber die war ja auch selbst schuld. Und Ben kann er auch nicht so leiden. Der hätte ihn nicht so jagen dürfen. Unverschämtheit!
Ben sollte ein bisschen aufpassen, wenn er wieder auf den Knaben trifft.
Jedenfalls lässt Westhof sein Auto jetzt stehen und geht zu Fuß zu seinem Freund zurück. Zu Richter.....diesem fiesen Lügner. Von wegen, er weiß nicht, wo der Schneewittchen-Killer ist.
Aber später können sich die beiden Herren dann eine Zelle teilen.
Herr Richter hat auch noch weitere Begabungen, außer gut lügen. Er hat Westhof einen neuen Pass besorgt. Westhof heißt jetzt Schulz. Aber Ben und Semir kriegen dich trotzdem, du Fiesling! -
Dieser Stationsarzt ist echt ein Blödel. Wortlos reißt er Ben die Decke weg, um Arm und Bein "derb" zu betasten.
Was sind das denn für Manieren?
Überzeugt von der Theorie des Physiotherapeuten ist er dann immer noch nicht. Der könnte Recht haben. Aber was ist, wenn nicht? Dann blamiert er sich doch vor seinem Chef. Das ist natürlich viel schlimmer, als wenn der Patient Arm und Bein verliert. Das muss man verstehen.
Nein, der Dödel braucht erst noch Beweise. Die Schwester schlägt vor, den Druck vor Ort zu messen. Dann kann sich der Stationsarzt die Werte schön ausdrucken lassen und hat was in der Hand. Also, schön mit Karacho die Nadel in den Oberschenkel gerammt. Natürlich ohne Erklärung und Vorankündigung.
Jetzt erbarmt sich aber die Schwester und gibt dem aufgelösten Ben genügend Opiat, dass der nichts mehr merkt. Wie hätte sie das später sonst auch vor Sarah erklären sollen?
Der Monitor zeigt einen erhöhten Druck an, und damit getraut sich der Weißkittel dann endlich zu seinem Chef. Und heimst dort höchstes Lob ein. Natürlich total verdient.
Was der Physio mit der Diagnosestellung zu tun hatte, hat er vergessen zu erwähnen....ups.
Jedenfalls laufen gerade die Vorbereitungen zur OP an, als Semir wieder Bens Zimmer betritt. Semir ist überfordert und kann seinem Freund nur noch alles Gute wünschen. Zum Glück kommt der Physio jetzt mit zu Sarah. Semir könnte gerade nicht erklären, was gemacht wird.
Ich hoffe nur, der Eingriff kommt noch rechtzeitig.
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Ja, was wollte Westhof bei Mikael? Das schlechte Gewissen hat ihn wohl nicht da hin getrieben. Aber der Kerl ist ja wohl sowieso nicht ganz richtig im Kopf. Vielleicht hat er ja für Mikael auch noch so einen hübschen, gläsernen Sarg in seinem Fundus.
Blöd, dass Ben die Treppe runterfällt und dann auch noch seine Waffe nicht dabei hat. Aber damit, dass der Schneewittchen-Killer im Krankenhaus auftaucht, war ja nicht zu rechnen.
Fand das übrigens vorher sehr schön, wie Ben mit Mikael geredet und sich auch entschuldigt hat. Vielleicht hat Mikael ja doch was mitgekriegt.
Und Semirs Fürsorge im ersten Abschnitt, die hat mir auch richtig gut gefallen.
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Ben hat Angst, dass Semir sich in brenzligen Situationen nicht mehr so auf ihn verlassen kann, wie er es gewohnt ist. Eigentlich würde er auch gerne mit Semir darüber reden. Aber angesichts der Sache mit Ayda, die ja noch nicht so lange zurückliegt und dem Neo-Nazi-Problem jetzt, schreckt er davor zurück. Er will Semir nicht noch mehr belasten.
Edel gedacht, aber vielleicht sollte Semir das doch wissen. Vielleicht reagiert er aber, wenn´s drauf ankommt, doch normal und er macht sich jetzt nur einen Kopf darüber.
Wir werden es erleben....
Inzwischen hat Hartmut was herausgefunden. Ich schließe mich an, SF steht wahrscheinlich für Sturmfront und ich könnte schon wieder erbrechen. Die hinterlassen auch noch ihre Signatur, diese Ä..... !
Aber der BMW ist jetzt wieder schön und Hartmut hat einige Prints gesichert, die er mal durch den Computer jagen will. Vielleicht spuckt der ja einen vielversprechenden Namen aus.
Die Frozelei zwischen Hartmut und Ben fand ich übrigens sehr lustig. Das mit dem PC-Hintergrundbild der Südsee, und dass das die einzige Gelegenheit ist, dass Hartmut auch mal die Sonne sieht.
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Bahhh.... ich habe gerade im Internet Bilder von so einer Fasziotomie angeguckt. Das hätte ich so kurz vor dem Abendessen vielleicht nicht tun sollen.
Das bleibt dann erst mal offen, wenn man das Muskelgewebe gespalten hat? Das sieht aber nicht sehr schön aus. Außerdem kann es da zu Nervenschädigungen kommen, wenn man Pech hat. Und es kann sein, dass man später Spalthaut verwenden muss, um die Wunde wieder zu verschließen. Komplikationen sind also Tür und Tor geöffnet. Wie schön!
Aber zuallerst ist mal wichtig, dass Ben sein Bein und seinen Arm behält. Und drum muss schleunigst operiert werden. Ich hoffe, der Stationsarzt sieht das jetzt auch ein. Aber ich denke, der Physio konnte ihn überzeugen. Immerhin guckt er Ben jetzt noch mal an.
Sarah hat sich so aufgeregt, dass ihr Kreislauf wieder schlapp macht. Jetzt kann sie noch nicht mal mehr VOR dem Zimmer warten, sondern muss zurück ins Bett. Da hätte sie mal lieber ein bisschen besonnener reagiert. Aber wenn´s halt um Ben geht, da kann ich das verstehen.
Ich tippe mal, in Kürze steht ´ne OP an. Bin schon ganz gespannt.
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Da hat Ben Glück, dass er an dem Fall noch weiterarbeiten darf. Normalerweise würde er da wohl rausgezogen werden, so wie ihm Mikaels Unglück zusetzt. Aber die Chefin hat ja seine zitternden Hände in den Hosentaschen nicht gesehen.
Ein Besuch bei einem Freund von Westhof ist ein Schuss in den Ofen. Dort hält sich der Gesuchte nicht auf. Und dieser Richter gibt auch vor, nichts zu wissen.
Auf jeden Fall beschreibt er Westhof als einen Pedanten, der noch nie eine richtige Beziehung hatte. Ja, so einer kann sich in eine Schwärmerei für eine hübsche Frau schon reinsteigern und ist dann sogar irgendwann fähig, Schneewittchen zu ermorden, wenn sie ihn nicht erhört.
Was jetzt? Wie geht´s weiter? -
Na, ein Glück! Ben kriegt einen Physiotherapeuten, der etwas von seinem Handwerk versteht. Und auch sehr vorsichtig an die Sache rangeht. Keinen Psycho-Physio, gell, Susanne?
Zuerst mal schiebt der Bens Hemd nach unten und schaut sich den Körper ganz genau an. Uih....da hätte ich gerne mitgemacht.
Er baut ein Vertrauensverhältnis zu Ben auf, in dem er ihm sagt, dass er jederzeit "Stop" sagen kann, wenn er ihn jetzt berührt.
Ben entspannt sich auch tatsächlich ein bisschen, und als der Physio danach fragt, wie er sich fit hält, kriegt er fast Bens ganze Lebensgeschichte erzählt.
Zunächst mal stellt der Krankengymnast fest, dass der Patient schon viel früher seinen Einsatz gebraucht hätte. Gerade die Muskulatur der Hände und die Schulter hätten schon eher einer Behandlung bedurft, um Spätfolgen zu minimieren.
Und dann erkennt er, dass da etwas übersehen wurde. Dass Bens Zustand "besorgniserregend" ist und er dringend ein Chirurgenteam braucht.
Ogottogottogott.....
Also, der eine Oberschenkel ist dicker als der andere, die eine Hand schlechter durchblutet.....Sind da wieder ein paar Thromben unterwegs?
Und was ist das Eisberg-Phänomen?
Gerade kommen Semir und Sarah ins Zimmer gestürmt. Und letztere springt dem Physio fast an den Hals.
Nee, Sarah, das ist ein Guter. Und ich bin froh, dass der Ludwigshafen verlassen hat. Dort weinen sie ihm bestimmt alle hinterher. Jetzt kann Ben endlich geholfen werden. Aber was hat er nur?
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Das kann ich verstehen, dass Eva und Ben der Krankenhausbesuch sehr mitgenommen hat. Diese fremde, beinah futuristische Umgebung, in der Maschinen so eine große Rolle spielen, die Sterilität, und der geliebte Mensch, der da liegt, sieht wohl auch nicht sehr vertraut aus, in dieser Situation. Dazu die Hilflosigkeit, das Gefühl, nichts tun zu können, sich auf die Ärzte und das Schicksal verlassen zu müssen....
Ben macht sich weiter Vorwürfe, aber dann will er in die PASt arbeiten gehen. Und wahrscheinlich Westhof finden. Grundsätzlich ist das eine gute Idee. Besser als zu Hause sitzen und grübeln. Nur, wenn man dem Schneewittchen-Mörder wirklich auf die Spur kommt, dann bitte nicht ausflippen, Ben.
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Annie scheint zu bereuen, dass sie Kevin damals abserviert hat. Zumindest aber würde sie jetzt wohl wieder gerne mit ihm anbandeln. Denn auch wenn ihr der jetzige Kevin "befremdlich" geworden ist, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sie das auch anziehend findet, wie ernsthaft und erwachsen und selbstbewusst er jetzt ist.
Ich würde auch sagen, Jenny, sei wachsam! Aber ich denke nicht, dass Kevin da was anfängt.
Jedenfalls kann Annie was über die Sturmfront, der Ulrich angehört, erzählen. Und das ist ganz und gar nichts positives. Die sind äußerst brutal und gehen über Leichen. Dass es dafür dann keine Zeugen gibt, kann ich mir vorstellen.
Annie hat eigene Erfahrungen mit dieser Gruppierung und ist froh, von denen in Ruhe gelassen zu werden. In der Beziehung ist ihr Kampfgeist total erloschen und man merkt, dass Annie Angst vor denen hat.
Deshalb verrät sie Kevin auch nicht, wo die sich treffen. Und ich kann mir nicht helfen, obwohl diese Info die Helden weitergebracht hätte, bin ich froh, dass Annie das nicht verraten hat. Ich denke nämlich auch, dass unser kleiner, unvernünftiger Kevin gleich weitergestiefelt wäre, zu den bösen Braunen.
Ich hoffe, stattdessen tritt er jetzt den Heimweg an und legt sich wieder ins Bett, bis Jenny nach Hause kommt. -
Nachdem die Visite endlich auch bei Semir vorbei ist, macht der sich schleunigst auf den Weg zu Ben. Der wurde gerade gelagert und hat sichtlich starke Schmerzen. Nun, für Semir ist das klar ersichtlich. Die Schwester scheint Tomaten auf den Augen zu haben und meint nur, dass Ben sich "entspannen" sollte, denn andere in seiner Situation bräuchten gar keine Schmerzmittel mehr.
Kein Wunder, dass Ben sich wegdreht und diese Tussi nicht mehr angucken will.
Ben erzählt Semir nun, dass er so starke Schmerzen hat, dass er es kaum noch aushält. Dass es auch noch immer schlimmer wird und keiner ihn ernst nimmt.
Semir springt sofort auf und besucht den Stationsarzt. Aber der ist völlig unbeeindruckt. Ben kann nicht so starke Schmerzen haben. Der ist einfach "psychisch ein wenig überlagert" und dann kommt er auch Semir mit seinem Alkohol- und Medikamentenmissbrauch-Verdacht.
Da stößt ihm Semir aber ordentlich Bescheid. Jawoll, Semir!
Und abschließend kündigt er an, Sarah zu holen, damit die es dem Weißkittel noch mal "mit Fremdworten erklärt".
Super, wie Semir sich einsetzt. Ein wahrer Freund eben.
Jetzt hoffe ich mal, dass Sarah bei ihren "Chefs" mehr erreicht, als Semir. Hoffentlich weiß sie die richtigen Knöpfe zu drücken, damit der Ursache von Bens Qualen auf den Grund gegangen wird.
Und dem Arzt und der Schwester wünsche ich auch mal solche Schmerzen und dass ihnen dann keiner hilft.
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Ben wollte, dass Mikael scheitert. Das macht ihm jetzt am meisten zu schaffen. Aber das hatte nichts mit Neid zu tun. Mir ging es ja genauso. Ich wollte auch, dass Mikael mal einen Dämpfer bekommt, weil der den allwissenden Streber ein bisschen zu sehr hat raushängen lassen. Man kann das ja auch anders machen. Man kann den Kollegen seine Gedankengänge und Erkenntnisse erklären, statt nur zu sagen "Das ist so. Ich weiß es und habe Recht."
Aber jetzt ist dieses Unglück halt passiert und Ben hat sehr daran zu knabbern. Puh - ich bin ja froh, dass Semirs Dusche noch steht. Ben, du bist doch nicht bei dir zu Hause, Mensch!
Eva will er erst mal auch nicht gegenübertreten. Und dass die den Kleinen mitgebracht hat, macht es wohl auch nicht besser. Aber schließlich muss er ja mit ihr zusammentreffen. Und sie macht ihm auch keine Vorwürfe. Warum auch? Er hat doch nichts falsch gemacht. Semir versucht ihm das auch klar zu machen. Aber es bleibt schwierig für Ben. -
Na, ich hoffe mal, der Stoff der Couch ist abwaschbar. Wenn die schon so lange da steht, haben wahrscheinlich nicht nur Kevin und Annie darauf Sex gehabt. Also, ich würde mich auf den Boden setzen.
Annie ist für mich schwer einzuschätzen. Ich weiß noch nicht, ob ich die mag. Und ich finde es gut, dass Kevin noch nicht preisgegeben hat, dass er Polizist ist. So ganz scheint er seiner Ex-Freundin auch nicht zu trauen.
Ist auch ein bisschen seltsam, dass die immer noch in der Szene unterwegs ist und die Punk-Mutti macht. Die meisten Leute entwickeln sich ja irgendwann auch weiter. Aber gut, darüber will ich nicht urteilen.
Bin mal gespannt, ob die über den Nazi-Typen was weiß und Kevin weiterhelfen kann. -
Ja, wenn du dort den Chefarzt verhauen willst, Mrs. Murphy, dann bin ich dabei. Überheblicher Sack!
Wenn ich dessen Worte mal zusammenfassen darf: Ben ist wehleidig, braucht nur so viel Opiate, weil er vorher regelmäßig gebechert oder Medikamentenmissbrauch betrieben hat oder wahlweise weil es ihm auf der Intensiv-Station zu laut ist und er lieber die ganze Zeit vor sich hinschläft.
Das ist echt eine Unverschämtheit! Ein Arzt sollte seine Patienten ernst nehmen und erst mal weiterforschen, woher die Schmerzen kommen könnten, bevor er ihnen unterstellt Simulanten oder Schlimmeres zu sein.
So kriegt Ben jetzt kaum mehr was gegen die Schmerzen und ist in kürzester Zeit so weit, dass er sich am liebsten umbringen würde vor lauter Qualen.
Durch einen doofen Zufall, können auch weder Semir noch Sarah gerade bei ihm sein. Und die Schwester kennt er auch nicht, die ist neu.
Semir ahnt schon, dass bei Ben nicht alles in die richtige Richtung läuft. So hockt er auch ungeduldig in seinem Zimmer und wartet auf die Visite. Aber die verzögert sich. Wahrscheinlich ist der Chefarzt so zufrieden mit seiner Heldentat bei Ben, dass er darauf mit den Kollegen erst mal ein Käffchen trinkt.
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PS: Susanne, noch ein Tipp. Don´t feed the Troll! Das trainiere ich auch gerade. Ist nicht einfach, aber möglich.

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Ich muss sagen, Susanne, ich wünsche mir jetzt gar nicht mehr so viele Krankenhaus-Kapitel in anderen Geschichten, außer in deinen. Weil ich jetzt Fehler viel besser erkenne und sich mir da zum Teil die Haare sträuben.
Nur du schreibst die Krankenhaus-Geschichten so toll und lehrreich.
Aber du hast Recht, auch für mich findet Action nicht nur in Autoverfolgungsfahrten statt. Das Wichtigste ist, dass die Atmosphäre und die Gefühle stimmen, sonst ist die ganze Story unglaubwürdig. Da macht mir dann auch der schönste dreifache Autorittberger keinen Spaß mehr.