Da Ben durch den Mund nicht intubiert werden kann, wird nichts draus, den Weg ins Krankenhaus schlafend hinter sich zu bringen. Das glaube ich, dass das für ihn so schöner gewesen wäre. Allerdings, hätte man das gemacht? Er schwebt ja im Moment nicht in Lebensgefahr. Hätte man ihn für den Transport dann trotzdem beatmet, obwohl keine dringende Notwendigkeit vorliegt?
Die Brandzeichen auf der Brust sind S-förmig. Steht das "S" für Sklave?
Dann sieht sich der Notarzt noch die Unterleibsverletzungen an. Oje, die Verletzungen gehen bis in den Beckenboden? Schüttel.
Normal pinkeln kann Ben im Moment auch nicht. Und die Folter auf dem spanischen Dingsbums ist ja schon einige Zeit her. Na gut, getrunken hat er ja auch schon lange nichts mehr. Da wird die Blase auch nicht voll.
Am Fuß ist es gefährlich, dass dieser Eisenring immer noch die Blutzufuhr abbindet, allerdings kann Ben, wenn man den entfernt, durch die Stoffwechselgifte, die dann in den Rest seines Körpers gelangen, auch schockig werden. Mann, das wird noch was.....
Zwischendurch erzählt Semir ihm auch mal, dass Berghoff tot ist. Aber Ben bricht jetzt nicht in Trauer aus. Gut, unter dem Stockholm-Syndrom leidet er wenigstens nicht.
Und dann wird der Akku-Bohrer angesetzt...
Mrs. Murphy hat Recht, das muss Ben ja vorkommen wie die nächste Foltermethode. Ein Wunder, dass er dabei so ruhig liegenbleiben kann. Aber endlich kann er dann Infusionen und ein Schmerzmittel kriegen. Und dann macht man sich auf den Weg zur Uniklinik. Fahrzeit: eine Stunde. Aber Ben braucht halt eine Klinik, die alle seine verschiedenen Verletzungen versorgen kann.
Tolles langes Kapitel, Susanne. Leider weiß ich nicht, ob wir dich aus der Klapse dann noch mal befreien können. Aber wir werden dir auf jeden Fall einen internetfähigen Laptop reinschmuggeln. Versprochen. 