Beiträge von Elvira

    Semir saß bei Klara im Wohnzimmer und wartete auf Hartmut. Dieser musste zunächst für die Staatsanwältin etwas erledigen und wollte dann direkt zu ihnen kommen. Semir sah Klara an. "Ich hoffe wirklich, dass Ihr Mann keine Fehler macht. Wir sind die einzigen, die Ihre Tochter wirklich schützen können." Klara nickte. Sie hatte eingesehen, dass es falsch war ohne Polizei zu agieren. Es klingelte. Semir sah Klara an. "Das wird Hartmut sein, das ist unser Techniker." Klara nickte und ging zur Tür. Semir blieb im Wohnzimmer sitzen, dann hörte er einen erschrockenen Ausruf von Klara und zog seine Waffe.

    Sascha hielt Klara fest und presste ihr die Waffe an den Kopf. "So Bulle! Komm raus und wirf deine Waffe weg!" "Okay...Okay... nur keine Panik." hörte er den Polizisten. Dann stand er vor ihm mit erhobenen Händen. "Waffe weg!"

    "Wenn die Bullen unbedingt mitspielen wollen... okay... dann binden wir sie ein. Sie, Seelscheidt kümmern sich um den der hinter IHnnen ist.... wir übernehmen den bei Ihrer Frau. Keine Ausflüchte. Mir ist es so ziemich egal,wie Sie ihn loswerden, aber tun Sie das." "Ja...ja ich tu was Sie verlangen. Bitte... lassen Sie meine Tochter in Ruhe... tun Sie ihr nichts. Hallo?....Hallo?"

    Peer rief Sascha an. "Wo bist du?" "Ich hab mich wie du wolltest an den Bullen und Seelschiedt gehängt, warum?" "Fahr zurück zum Haus und kümmer dich um den Bullen dort. Wie ist mir egal. Aber sorge dafür, dass er uns nicht in die Quere kommt." "Alles klar. Mach ich." Sascha fuhr zurück zum Anwesen Seelscheidt.

    Sermir sah Klara an... "Frau Seelscheidt... bitte. Wohin will ihr Mann? Helfen Sie uns damit wir Ihrer Tochter helfen können." Klara sah ihn an. "Okay....ich helfe .. Er willl zum Niehler Hafen... das war der erste Kontaktpunkt zu diesen Verbrechern.... Ich bitte Sie... bringen Sie mir Sophia zurück." Semir nickte und gab Tom durch was er eben erfahren hatte. Dann rief er Hartumut an um ihn mit dem gesamten technischen Schnickschnack ins Haus zu bringen. Danach sah er Klara an. "Sie haben Ihrer Tochter vermutlich das Leben gerettet." Klara nickte und fing wieder an zu weinen.

    Sophia saß in ihrem Raum auf dem Bett. Sie hatte Angst und Schmerzen. Diese Männer... die sie auf dem Rastplatz getroffen hatte... lebten sie noch? Sie erinnerte sich an den Aufprall, der sie leicht benommen gemacht hatte, während die Männer ohne Bewußtsein war. Sie wollte fliehen, aber diese anderen waren schneller und holten sie aus dem Wagen. Danach wurde sie wieder eingesperrt. Sophia hatte große Angst. Sie wollte doch nur wieder zu ihren Eltern.

    Sandra Nießen kam gegen Abend nach Hause und sah die Karte in ihrem Briefkasten. „Hauptkommissar Semir Gerkhan.“ las sie leise. Geht ja schneller als ich dachte, lachte sie im Gedanken. Sie betrat die Wohnung und griff zum Telefon. Dann wählte sie die Nummer von dem Polizisten. Als er sich meldete tat sie unwissend. „Herr Gerkhan, hier ist Sandra Nießen. Sie waren wohl heute vergeblich bei mir gewesen. Was ist bitte passiert? Wie kann ich Ihnen helfen?“ „Frau Nießen, schön dass Sie sich so schnell melden. Es geht um ein Tötungsdelikt. Könnten Sie vielleicht aufs Revier kommen, oder können wir uns treffen?“ „Oh... ich könnte zu Ihnen kommen. Wenn Sie mir genau erklären wo das ist.“ „Das ist kein Problem. Wir sind bei der Autobahnpolizei Köln an der A4 stationiert. Fragen Sie einfach nach mich und dann sehen wir uns.“ „Okay, sagen wir in ungefähr einer Stunde?“ „Das wäre passend. Bis nachher.“ Sandra legte auf. „Tja, arme Marla. Warum warst du nur so neugierig. Und schade um deinen süßen Freund. Er hätte mir sehr gefallen, doch nun wird er wegen Mordes an dich im Knast versauern.“ sagte sie leise. Nun musste sie nur noch etwas traurig aussehen, wenn man ihr Marlas Tod nahe bringen wird. Aber sie ist ein Naturtalent wenn es darum geht Tränen zu vergießen.

    „Tom, wenn das stimmt, dann kannst du nie und nimmer die Frau umgebracht zu haben. Dieses Mittel hat dich außer Gefecht gesetzt. Sobald wir wissen was das für ein Mittel ist, bist du so gut wie aus dem Schneider.“ Tom nickte. „Ja, die Frage ist aber immer noch warum Marla sterben musste? Ich meine sie war doch noch gar nicht lange in Köln gewesen.“ „Nun, vielleicht hilft und diese Nießen ja weiter. Sie müsste gleich hier sein.“ In diesem Augenblick klopfte es an der Tür. Andrea steckte den Kopf hinein. „Eine Frau Nießen für euch.“ „Ja, danke Andrea.“ sagte Semir und Andrea ließ eine junge blonde Frau eintreten. „Frau Nießen, ich bin Semir Gerkhan, das ist mein Kollege Tom Kranich.“ Stellte Semir sich und Tom vor. Die Besucherin zuckte unmerklich zusammen, als sie Tom die Hand reichte. „Hallo...“ sagte sie leise. „Frau Nießen.... nehmen Sie doch bitte Platz.“ Die Frau setzte sich. „Frau Nießen... Sie kennen eine Marla Schneiderholz?“ Die Frau nickte. „Ja das ist meine Freundin. Aber sie ist seit gestern verschwunden. Sie sollte eigentlich in unserer Klinik als Krankenschwester anfangen, aber sie ist nicht zum Dienstbeginn erschienen.“ Semir nickte. „Frau Nießen, ich sagte ja bereits am Telefon, dass es um ein Tötungsdelikt geht. Nun... wir haben Frau Schneiderholz gestern an der Autobahn aufgefunden. Sie ist ermordet worden.“ Die Frau sah von Semir zu Tom. „Nein.... das geht doch nicht.... aber sie kann doch nicht....“ Sie weinte.

    Wieso mecker nicht.... es ist einfach absolut unmöglich. Du baust eine Seite auf? Schön für dich. Schon mal daran gedacht dich vorher mit der Serie intensiv zu befassen? Eine Reihe von Fragen zu formulieren und sie dann zu stellen? In einem Post?

    Aber das bringt nicht genügend Beiträge auf dein Zählkonto nicht wahr?

    "Frau Seelscheid bitte.... Sie müssen mit uns zusammen arbeiten. Seit wann ist Sophia verschwunden?" Klara sah ihn an. "Sie ist...seit einer guten Woche... bei diesen...Verbrechern. Herr Gerkhan... ich... ich habe Angst. Angst davor, dass meine kleine Sophia... das diese Männer ihr etwas antun. Bitte... helfen Sie ihr." "Das geht nur, wenn Sie und IHr Mann uns alles sagen. Was genau ist passiert?" "Vor einer Woche, bekam ich einen Anruf. Ein Mann rief mich an und behauptete, er hätte Sophia. Ich dachte an einen Scherz. Sophia ist 14 und die Kinder haben manchmal solchen Blödsinn im Kopf. Aber als sie dann am späten Nachmittag immer noch nicht zu hause war... da... wußte ich, das der Mann die Wahrheit sagte." Sie fing an zu weinen. "Seit sie weg ist...habe ich nicht mehr mit ihr gesprochen. Ich weiß nicht einmal ob sie noch lebt."

    Während dessen bei Tom....

    Semir sah Tom an. "Okay... wie Sie wollen Wir können Sie nicht zwingen mit IHnen zusammen zuarbeiten. Haben Sie noch genug Geld für den Kranz?" Tom sprach leise und beobachtete dabei die Eltern. Klara fing an zu weinen. "Bitte... Jürgen... Wir schaffen das nicht allein... wir brauchen die Beiden." Jürgen sah seine Frau an. "Die malen das so krass aus, weil sie unbedingt wollen... verstehst du das nicht? Sie wollen doch nur..." Semir wurde wütend. "Herr Seescheidt.... Ihnen ist anscheinend nicht bewußt wie es Ihrer Tochter geht. Wir haben sie gesehen. Sie war verstört und verletzt. Was glauben Sie... was die Typen mit ihr anstellen? Haben Sie mit ihr gesprochen?" Jürgen sah ihn entsetzt an. "Sie meinen doch wohl nciht... das die... diese Männer...." Er schüttelte den Kopf. "Nein... das sind Ehrenmänner... Die wollen Geld. Nichts weiter.." Tom stieß eine verächtliches Lachen aus. "Ehrenmänner? Die ein Mädchen entführen um an GEld zu kommen. In welcher Welt leben Sie bitte?"

    "Alles klar." gab Sascha nur durch und beendete das Gespräch.

    "Frau Seelscheidt... es geht um das Leben Ihrer Tochter. Sie ist uns beiden über den Weg gelaufen. Aber bevor wir sie in Sicherheit bringen konnte, hat man auf uns geschossen... wir sind ..." Klara hörte in diesem Augenblick den Schlüssel in der Tür. "mein Mann... er kann alles erklären. Ich... ich..." Jüren Seelscheidt sah die beiden Männer an. "Wer ist das?" "Die Herren sind von der Polizei... Sie sind wegen Sophia hier." "Ich sagte doch, keine Polizei... Klara... ich habe das Geld übergeben. Sie werden sich melden und dann lassen sie unseren Engel frei. Du musst doch nur abwarten."

    Sascha rief erneut Peer an. "Hey... die haben scheinbar ne Menge zu bequatschen. Was willst du denn jetzt machen?"

    Sandra saß an ihrem Arbeitsplatz im Labor der Privatklinik, Lundberg van Cleven, am Mikroskop. „Nun, Sandra? Wie weit sind wir?“ fragte Professor Riefenstahl. „Wir haben es fast. Nur eine winzige Veränderung an der Rezeptur und schon läuft es.“ „Sehr gut. Ähm.... was ist mit dem Problem?“ Sandra sah ihn an. „Das habe ich beseitigt.“ Der Professor nickte. „Gut Sandra. Es tut mir nur Leid, dass es ausgerechnet Ihre Freundin war.“ Sandra schüttelte den Kopf. „Sie war keine Freundin. Eher eine flüchtige Bekannte. Schade, dass sie hinter unser Geschäft gekommen ist. Aber niemand wird mich verdächtigen. Schließlich war ihre neue Bekanntschaft der jenige, der sie umgebracht hat. Das wird zumindest die Polizei glauben. Der gute Mann war der erste, der unser Medikament getestet hat. Schade, dass wir nicht erfahren können, wie es gewirkt hat.“ Der Professor lächelte. „Keine Angst. Wir bekommen schon noch zwei Testkaninchen für die Versuche. Wenn nicht freiwillig, dann eben anders. Nur wir müssen darauf aufpassen, dass sie gesund sind und widerstandsfähig, kräftig und durchtrainiert. Keine Schlaffis mit Herzproblemen.“ Sandra nickte nur.

    „Tja, die Dame ist nicht zuhause. Warten wir?“ Tom sah Semir fragend an. „Nee, lass uns erst mal zur PAST zurück fahren. Wir können ihr ja eine Nachricht hinterlassen, dass sie uns anrufen soll.“ Tom nickte und machte einen Zettel fertig. „Ach Mist... ich hab keine Karten hier.“ sagte er auf einmal. Semir grinste. „Dann gib ihr eine von mir. Ist doch egal. Wir sind ja Freunde.“ Tom nickte nur er war nicht zu Scherzen aufgelegt, aber das konnte Semir ihm nicht verübeln. Ihm würde es genau so ergehen. Sie fuhren zurück zur PAST wo sie von Andrea direkt zu Anna geschickt wurden. Semir klopfte an die Tür. „Ja bitte.“ Kam von Anna. Semir und Tom traten ein. „Ah... gut dass ihr da seid. Es gibt Neuigkeiten. Also Tom, Semir setzen Sie sich bitte.“ Als beide saßen sah Anna Tom an. „Tom, woran können Sie sich erinnern?“ Tom sah sie an. „Chefin.... warum wollen Sie das denn wissen. Ich sagte doch ...“ „Mir ist egal was Sie sagten. Woran erinnern Sie sich?“ „Nun ja. Ich war auf der Raststätte und dort habe ich Marla kennen gelernt. Wir haben gemeinsam gegessen und dann ist sie nach Köln um sich vorzustellen. Ich bin heim. Wir haben uns für den Abend verabredet. Ich sollte sie abholen. Das hab ich dann getan und... wir sind ins Kino, und dann... dann... muss es zum Sex gekommen sein... aber ich weiß nicht wo. Mehr ist da nicht…. gott verdammt.“ „Nun ich denke wir können wenigstens etwas Licht ins Dunkel bringen. Dr. Reiser hat mich eben unterrichtet dass sich in Ihrem Blut noch eine Substanz vorhanden war, die Valium ähnelt.“ „Valium?? Das ist doch ein Beruhigungsmittel oder?“ Anna nickte. „Genau und deshalb habe ich auch den Leichnam von Frau Schneiderholz auf diese Substanz untersuchen lassen. Mit Erfolg. Sie hatte eine noch höhere Menge als Sie.“ „Ja aber soll das heißen, dass wir einen Alkohol-Drogen-Cocktail in uns hatten?“ Anna zuckte mit den Schultern. „Im Augenblick sieht es so aus. Allerdings habe Dr. Reiser noch einmal angefordert den Leichnam untersuchen. Denn, wenn Sie dieses Betäubungsmittel in sich hatten und Frau Schneiderholz auch, ist es mir irgendwie unverständlich, dass Sie sie im Rausch umgebracht haben können.“

    auf vielfachem Wunsch... hier der Rest meiner Story... :baby:

    Tom hörte die Frau, die jemanden anbrüllte. Er hörte was sie sagte und dachte das gleiche wie Peter. Es ging um Semir. Tom stellte sich dicht an die geöffnete Kellertür und sah hinein. Er sah seinen Partner blutend an der Wand hängen. Wut packte ihn. Peter sah ihn an. Er richtete seine Waffe auf die Frau. Tom schüttelte den Kopf. Doch Peter sah ihn an, spannte den Hahn und drückte ab. Die Kugel durchschlug den Körper der jungen Frau. Sie drehte sich noch zu Peter um und sank dann mit einem erstaunten Ausdruck in den Augen zusammen. Nun geriet auch Leben in die Männer, die mit ihr im Raum waren. Doch die Gegenwehr war nur kurz. Tom rannte zu Semir und löste ihm die Ketten ab. Er legte ihn vorsichtig auf den Boden. „Semir?“ rief er. „PETER! Einen Arzt schnell!“ Doch dieser hatte bereits einen angefordert und nur eine Minute später stand der Arzt im Raum. Er sah sich Semir an, verband die blutenden Einstiche. „Was für ein Blutbad“ kam von ihm. „Semir? Mach die Augen auf…. komm schon!“ rief Tom, doch der Arzt sah ihn an. „Er ist ohne Bewußtsein. Ist auch besser für ihn. Wir müssen ihn rausbringen. Sofort ins Krankenhaus.“ Tom nickte und hob Semir auf. Er brachte ihn in den RTW und sah, wie dieser abfuhr. Der Arzt nannte noch die Klinik und verschwand dann ebenfalls.

    Heiko sah Peter an, der mit gesenkter Waffe aus dem Keller kam. „Das war für Arko.“ Sagte er nur. Heiko hatte mittlerweile von Tom erfahren, dass Peter die Frau erschossen hatte. Er legte Peter die Hand auf die Schulter. „Es ist überstanden.“ sagte er nur. Peter sah ihn an. „Ja…. und Tom wird sich damit abfinden müssen, dass einer seiner Freunde wegen diesem weißen Dreck sterben musste und der Andere mit dem Leben ringt.“ Tom sah ihn an. „Wir müssen alle Entscheidungen treffen, die unser Leben beeinträchtigen. Es ist nicht immer leicht.“ Peter nickte. „Ja… und deshalb werde ich meinen Job an den Nagel hängen. Ich möchte endlich eine Frau finden und Kinder bekommen. Ich will die Gefahr nicht mehr.“ Heiko sah betreten zu Boden. Peter war bereits so lange dabei, es wird sicher schwer fallen, aber er muss es akzeptiern. Tom verabschiedete sich von den Beiden und fuhr zu Semir in die Klinik. Unterwegs berichtete er Anna von Semir und sie wollten sich in der Klinik treffen.

    Nur wenige Tage später war Semir bereits aus der Klink und tat seinen Dienst. Auch für ihn und Tom gab es Veränderungen. Anna bestand darauf, dass die beiden gemeinsam Urlaub machten. Tom um den Tod seines Freundes zu verarbeiten und Semir um das Erlebte zu verarbeiten. Beide fuhren für vier Wochen nach Tenneriffa und kamen braun gebrannt zurück.


    Ende

    Anna saß im Büro und ging einige Berichte durch, als das Telefon klingelte. „Dr. Reiser hier, Frau Engelhardt ich habe die Ergebnisse der Blutuntersuchung von Herr Kranich.“ „Das ist hoffentlich erfreulich.“ „Nun, wie man es nimmt. Wenn wir den Blutalkoholgehalt zum Tatzeitpunkt errechen, kommen mir auf einen stattlichen Wert von 1,9 Promille. Aber deshalb rufe ich nicht an. Es geht eher um das was wir noch gefunden haben.“ „Ja und was ist das?“ „Wir haben eine Substanz im Blut nachweisen können, die sehr stark nach Valium aussieht.“ „Valium?“ „Ja, das dachten wir wenigstens, aber es ist kein Valium. Wir wissen aber nicht, was es ist.” “Also könnte es ein Medikament sein, das noch gar nicht auf dem Markt ist?” „Ja, genau das. Wir haben eine umfassende Analyse in Auftrag gegeben, aber es ist nicht ganz auszuschließen, das dieses Mittel diese Gedächtnisblockade ausgelöst hat bzw. dafür verantwortlich ist, dass Herr Kranich sich an nichts erinnern kann.“ „Danke Dr. Reiser. Sobald Sie das Ergebnis haben, melden Sie sich bitte bei mir.“ Sie legte auf und betätigte den Knopf der Gegensprechanlage. „Andrea, schicken Sie mir bitte Tom und Semir rein?“ „Die sind gerade raus.“ „Okay, wenn sie zurück sind, sofort zu mir.“ „Alles klar, Chefin.“

    Semir und Tom hielten vor der Klinik. Sie ließen sich zum Personalleiter bringen. „Was kann ich für die Autobahnpolizei tun?“ fragte der Mann hinter seinem Schreibtisch. „Es geht um eine Frau Marla Schneiderholz. Sie war bei Ihnen vorstellig?“ Der Mann sah in seine Akten. „Schneiderholz? Nein.... der Name sagt mir nichts. Wer bitte ist das?“ „Nun wir vermuten, dass sie hier als Krankenschwester anfangen wollte bzw. sollte.“ Der Mann sah Semir an. „Herr .... Gerkhan. Wir haben im Augenblick einen Einstellungstopp. Wir stellen seit vier Jahren keine Leute mehr ein.“ Semir sah Tom an. „Gilt das für alle städtischen Krankenhäuser, oder ist das verschieden?“ Der Mann schüttelte den Kopf. „Nein, das gilt für alle katholischen Hospitäler. Die städtischen Häuser stellen sicher zwischendurch ein.“ Semir und Tom erhoben sich und bedankten sich für die Auskunft. Im Auto sah Tom Semir an. „Dann müssen wir alle Kliniken abklappern.“ Semir nickte. „Ja sieht so aus. Aber vielleicht kann uns ja auch die Freundin, diese.... Sandra Nießen helfen.“ „Gut dann fahren wir dort hin.“

    so und nun wirds gemein.... :baby:

    Tom sah Heiko an. „Wo ist der Verräter?“ „Ich habe ihn bereits einsperren lassen. Wir müssen Semir raus holen. Die werden ihn …“ Tom nickte. „Ja ich will sehen, ob ich dort reinkomme.“ Peter legte sein Handy beiseite. „Ich werden mitkommen.“ Tom sah ihn an. „Ich denke ich kann es allein schaffen.“ Peter schüttelte den Kopf. „Nein…. Bitte… so kann ich meine Schuld an Arko bezahlen. Nehmen Sie mich mit.“ Tom überlegte kurz. „Okay…. aber dann du.“ Peter lächelte kurz und nickte. „Nach dir.“ meinte er nur und beide zogen los, während Heiko das SEK auf das Stürmen vorbereitete. Der Garten der Villa war dunkel. Tom und Peter kamen sehr gut voran. Anscheinend waren alle im Haus. Tom dachte an Semir, der in der Löwenhöhle sich gerade die Hölle durchmachte. „Wir werden uns vorsichtig an die Kellertür schleichen. Sie öffnen und dann Semir suchen.“ Peter nickte. Er nahm seine Waffe in die Hand. Tom sah ihn an. „Geschossen wird nur im Notfall.“ „Ja sicher…. Wann denn sonst.“

    Semir schloss die Augen. Die Schmerzen in seinem Köprer wurden stärker. Er schrie nicht… diese Erniedrigung wollte er nicht zeigen. Er presste die Lippen fest aufeinander. Diana sah ihn an. „Was ist? Warum schreist du nicht? Du sollst schreien? Lass deinen Kollegen hören wie schlecht es dir geht.“ Sie war wütend. Sie wollte ihn winseln hören, doch Semir hatte seinen Stolz. Wieder nahm sie das Messer und stach es in seinen Arm. Ein tiefes Stöhnen war alles was von Semir kam. Mittlerweile blutete er aus mehreren Wunden. Diana wurde immer wütender. „Du verdammter Mistkerl ich bekomme immer meinen Willen. Du sollst endlich schreien!“ brüllte sie und stach erneut zu. Semir spürte wie er langsam in die Dunkelheit sank. Endlich, dachte er und fiel in die Bewußtlosigkeit.

    sehr schöne Story... ich muss sagen das ich sehr gespannt war und die beiden scheinen sich sehr gut zu ergänzen. Genau wie es in der Serie war. So könnte das Zusammenspiel zwischen André und Semir sehr gut angefangen haben. Ganz Toll. Freu mich auf deine nächste Story, die hoffentlich bald kommt und genauso spannend wird wie diese hier. Also Pascal... mach weiter so. :baby:

    Die Frau nickte. Nur kurz darauf stand eine blass aussehende Frau mit tränenunter- laufenen Augen vor ihnen. "FRau Seescheidt?" "Ja... was wollen Sie von mir?" "Gerkhan, Kripo Autobahn, mein Kollege Kranich. Es geht um Sophia." Klara sah die beiden an und fing an zu weinen. "Sie ist tot, nicht wahr? Diese Mistkerle haben sie umgebracht? Ist es nicht so?" Semir sah Tom irritiert an. "Frau Seescheidt... Ihre Tochter... wir wissen nicht ob sie Tot ist. Wollen Sie uns nicht erzählen was los ist?" Klara sah sie an. "Aber... Sie woher wissen Sie, das Sophia nicht da ist?" Semir erklärte was es auf sich hatte. Klara nickte. "Ich war dafür, dass die Polziei eingeschaltet wird. Als die Nachricht kam, Sophia sei entführt, da... da hab ich meinen Mann angefleht... er soll die Polziei einschalten, aber er... er meinte die würden alles versauen und Sophia müsste sterben. Er hat das Geld zusammen gerafft und ist vor einer Stunde losgefahren. Ich will doch nur meinen Engel zurück...."

    " Ja ich doch nicht.... ich meine die haben geschossen und ich wurde getroffen... Außerdem bist du doch ..." "Okay... vergessen wir es. Hier muss es sein." Semri hielt an. Eine große Villa war zu sehen, davor war eine riesieges abgesperrtes Gelände. Er stieg aus und klingelte.

    Jürgen fuhr auf der Landstrasse B9 in Richtung Krefeld. Er sah sich immer wieder um. Sein Handy klingelte. "Ja...." "Du bist gut. Die Bullen wissen hoffentlich nichts." "Nein...wo ist meine Tochter? Bitte lassen Sie mich mit ihr sprechen... bitte" Ein Lachen war zu hören. "Nein. Aber keine Angst.... ihr geht es gut. Fahr weiter geradeaus. Du kommst gleich an einem Müllcontainer vorbei. Da wirst du das Geld einwerfen. Keine Tricks"

    Es war gegen zehn, als das Telefon anschlug. Semir meldete sich. "Guten Tag... mein Name ist Jana Spörk. ich bin Lehrerin am Blücher Gymnasium in Köln. Es geht um das Bild von diesem Mädchen in der Zeitung." Semir setzte sich gerade hin und schaltete den Lautsprecher ein. "Ja was kann ich für Sie tun, Frau Spörk?" "Nun... ich habe das Bild gesehen und es gleicht einer meiner Schülerinnen doch sehr. Sophia Seelscheidt. Sie fehlt schon seit ein paar Tagen und die Eltern sagen sie sei krank... Aber.." "Frau Spörk... wie lautet die Adresse von den Eltern?" "Ähmm... die würde ich ungern per Telefon geben. Könnten Sie nicht zu uns in die Schule kommen? Ich meine...." "Ja sicher... wir sind schon unterwegs."

    "Tja... sieht ganz so aus, als ob hier jemand ziemlich schnell aufgebrochen ist." Semir nickte. "Ja und hier... Seile. Damit war die Kleine bestimmt gefesselt." Tom nickte "Die Frage ist aber immer noch, wer sie ist." "Tja... darauf finden wir die Antwort nicht hier." Die Beiden riefen die Spusi und gingen weiter. "Weißt du was ich mich frage... das Mädchen muss doch eigentlich vermißt wrden.. und wenn sie sagen wir mal entführt wurde, dann müsste es ja eine Lösegeldforderung geben.... Warum wenden sich die Eltern nicht an die Polizei. Das Mädchen schwebt doch in höchster Gefahr." Tom nickte nur. "Wir sollten die Zeichnung durch die Presse veröffentlichen. Vielleicht erkennt jemand die Kleine und kann uns Hinweise geben."