Beiträge von Elvira

    Wegen den Drohungen via Scype... wurde ich dazu genötigt... ein Stückchen noch einzustellen... :rolleyes: Gell Steffi =) :D

    „Lasst mich los!!“ schrie Semir. Doch gegen die Männer kam er nicht an. Sandra sah ihn an. „Sie sollten ruhiger werden, sonst bin ich leider gezwungen Sie zu sedieren.“ „Sie sind eine verdammte ….aaaahhhh“ Semir wurde auf einem Bett festgeschnallt. Die Pfleger zogen die Bänder so fest, dass es tief einschnitt. „Herr Gerkhan, bleiben Sie ganz ruhig. Es passiert nichts mit Ihnen. Wir werden zunächst Ihren Gesundheitszustand feststellen und dann einige Test machen. Wenn Sie wollen können Sie eine Betäubung bekommen.“ „Nein!“ sagte Semir nur. „Gut, dann beruhigen Sie sich. Denken Sie daran, Sie helfen der Menschheit.“ Nun kam auch der Professor. „Und wie fühlen Sie sich, Herr Gerkhan?“ Semir sah ihn an. „Sie werden dafür büßen, egal was Sie tun.“ „Aber, Aber. Wer wird denn so voller Zorn sein. Sie sollten einfach nur ruhig da liegen und mitarbeiten. Wir werden es ganz vorsichtig angehen lassen. Je mehr Sie mitarbeiten, umso leichter wird es für Sie.“ „Was soll das? Was wollen Sie denn?“ „nun als erstes werden wir den Gesundheitsstand Ihres Herzens prüfen. Dann den Ihrer anderen Organe. Wenn sich herausstellt dass Sie kerngesund sind, dann gehen die Versuche los. Nun heißt es erst einmal EKG und EEG. Anschließend ein Belastungstraining und danach ein Schlaf-EKG. Danach sehen wir weiter. Mit Herrn Kranich passiert genau das gleiche. Also einfach gut mitmachen.“ Semir versuchte wieder an den Riemen zu zerren die ihn festhielten, aber sie lösten sich nicht. Riefenstahl nahm eine Schere und zerschnitt Semir das Shirt. Er musste alles über sich ergehen lassen. Elektroden wurden angebracht und die Untersuchungen wurden durchgeführt.

    Tom lief wie ein Tiger im Käfig hin und her. Er rief nach dem Professor und nach Semir. Er trommelte mit den Fäusten gegen die Tür, doch niemand kam zu ihm. Es dauerte ewig für ihn, als Sandra mit zwei Pflegern zu ihm kam. „Wo ist mein Kollege?“ fragte Tom sauer. Sandra sah ihn an. „Nun Herr Gerkhan ist im Augenblick bei den Untersuchungen, nur keine Angst es geht ihm gut. Noch.“ „Wo ist er verdammt noch mal?“ „Sie sollten sich beruhigen, sonst sind die Herren hier in meiner Begleitung dazu gezwungen sie ebenfalls festzubinden, wie wir es mit Herrn Gerkhan machen mussten.“ Tom ging Sandra an, doch bevor er sie packen konnte, waren die beiden Männer da und zwangen ihn in die Knie. „Schade… nun gut. Legt ihn auf das Bett und bindet ihn fest.“ Gesagt getan. Nur drei Minuten später lag Tom unfähig eine Bewegung zu machen auf dem Bett. „Sie werden ..“ „Gar nichts. Wir werden die Tests durchführen. Sie und Ihr Partner werden nie wieder auftauchen. Niemand wird Sie als Mörder vermissten. Es ist alles perfekt durchdacht.“ Sandra lachte gemein. „Sie werden gleich zu Essen bekommen. Und danach werden Sie das machen, was Herr Gerkhan im Augenblick macht. Er ist ganz friedlich. Und Sie werden es auch sein.“ „Bringen Sie mich zu Semir!“ Sandra verließ den Raum lachend.

    so nun geht es hier zur Sache... gel Pascal...? Schöne Story. Du machst es immer sehr spannend. Freu mich schon wenn es weitergeht.

    Vielleicht heute noch ein kleines großes... ich meine natürlich sehr großes oder noch besser ein ganz ganz ganz großes stückchen??? :rolleyes: :D

    Tom nahm sich den LKW vor und entdeckte etwas „Hey Semir. Sieh mal an. Unser Opfer hatte in den letzten Nummern auf dem Handy auch die Heisse Dating Hotline des Senders und genau der war im Radio eingestellt. Ich fürchte wir haben da einen Zusammenhang... was das heisst möchte ich nicht unbedingt aussprechen.“ „Du meinst? Einen Serientätet?“ „oder Täterin? Das kann doch auch sein?“ „ Egal, das legen wir der Chefin vor und hoffen es ist nicht so... auf die Art möchte ich meine Langeweile nicht loswerden.“

    Auf der Rückfahrt zur PAST sah Semir zu Tom. „Meinst du, wir haben es hier mit ner Frau als Täter zu tun?“ Tom zuckte mit den Schultern. „Warum denn nicht? Meinst du das „zarte Geschlecht“ könnte so etwas nicht? Weißt du wie gemein Frauen sein können? Da sind die Männer harmlos. Ich weiß wovon ich spreche.“ Semir lachte. „Ja klar. Gibt es eigentlich ein Bereich bei Frauen, wo du nicht Erfahrung hast?“ Tom nickte. „Ja, beim Kinderkriegen.“

    Sie saßen Anna Engelhardt gegenüber, die nervös mit ihrem Kugelschreiber auf der Tischplatte tickerte. „Was haben sie bis jetzt?“ „ Ja, also, die 2 Leichen....und“ „ Sie fuhr Semir ins Wort“ Ja, das konnte ich selbst lesen, aber was mehr? Ich miene erste Ergebnisse?“ „ äh..nein, nicht direkt.“
    „Und was heisst das? Mensch, muss ich ihnen heute alles aus der Nase ziehen?“ Tom senkte den Kopf. Man hatte die eine Laune, das war ja nicht zu übersehen und hören. „Wir denken, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen den Fällen. Beide Opfer hatten im Sender angerufen und scheinbar ein Date. Das Band der ersten Sendung haben wir. Das der 2. holt Siggi gerade.“

    Anna nickte. „Gut, dann sind die Täter im Kreis der Sendung zu hören. Können wir das einkreisen? Also begrenzen?“ Tom nickte. „Der Sender wird nur in Nordrhein-Westfalen empfangen. Genauer gesagt Köln und Umgebung. Die hängen mit Radio-Köln zusammen und…“ „Ja, ja Kranich schon gut. Aber wir müssen doch schon irgendwas haben.“ Semir nickte. „Das einzige was wir mit Gewissheit sagen können, ist das beide Tote Sex vor dem Ableben hatten. Beide sind erstochen und auch erschossen worden. Der erste wurde erst erschossen und dann mit Messern ziemlich übel zugerichtet. Bei dem zweiten war es umgekehrt. Der Mann wurde erst erstochen, der Arzt zählte knapp zwanzig Einstiche, keiner davon war wirklich tödlich. Erst der Schuss aus einer mit Kaliber 9 mm gab ihm den Rest.“ „Eine Liebestat? Also ich meine es hört sich an wie jemand der eifersüchtig ist, oder…“ Semir nickte. „Wir gehen im Augenblick davon aus, dass es ebenfalls ein Hörer sein muss. Vielleicht einer der glaubt, das die Moderatorinnen ihm gehören oder so…“

    „Chefin ich glaube nicht, dass die beiden geflohen sind. Das würden Tom und Semir nie tun.“ „Andrea ich weiß das doch auch. Aber der Wagen ist weg. Die Beiden sind weg. Und aus Toms Schrank ist sämtliche Kleidung raus. Wie es aussieht, ist Tom auf der Flucht. Und Semir würde ihn sicher nicht allein lassen. Warum melden die sich denn nicht. Sind die Handys an? Können wir sie orten?“ Andrea schüttelte den Kopf. „Die Handys sind aus.“ sagte sie leise. Hotte kam zu Anna ins Büro. „Man hat Semirs Wagen gefunden. Er steht am Köln-Bonner-Flughafen.“ „Was ist mit Semir, oder Tom?“ „Nichts. Keine Spur von den Beiden. Laut Auskunft einer der Flughafenangestellten sind beide mit der 0. 30 Uhr-Maschine nach Istanbul geflogen.“ Anna sah Andrea an. „In die Türkei? Das gibt es doch gar nicht.“ „Die Herren haben sich ordnungsgemäß ausgewiesen. Sie sind eingecheckt.“ „Haben Sie Bilder der beiden gezeigt?“ Hotte schüttelte den Kopf. „Nein, bisher haben wir nur nach den Namen gefragt.“ „Dann nehmen Sie sich die Bilder der Beiden und befragen die Angestellten noch einmal. Ich kann mir nicht vorstellen, das sie ausgerechnet in die Türkei fliegen.“ „Wird sofort erledigt.“ Hotte verschwand wieder.

    „Sie wollen an uns Ihre Medikamente testen?“ fragte Tom ungläubig. Der Professor nickte. „Ja. Sie haben es erfasst. Sehen Sie leider ist Frau Schneiderholz direkt am ersten Tag hinter mein Geheimnis gekommen. Und da sie es nicht weiter tragen durfte, war sie selbst ein Opfer der Wissenschaft. Sie konnte das Mittel wohl nicht ab und ist ins Koma gefallen. Tja. Und da hatte unsere Sandra hier eine tolle Idee. Sie meinte wir könnten doch ihrem Freund die Sache als ein Mord in die Schuhe schieben. Vergewaltigung und danach erwürgt. Einfach genial. Schade, dass wir vorher nicht wußten das Sie ein Polizist sind, sonst hätten wir es anders gemacht. Nun ja dafür ist es zu spät. Sandra hatte auch die Idee, Sie beide als Versuchskaninchen zu benutzen. Sie sind gesund und kräftig. Das wird dann bei Ihnen sicher bessere Ergebnisse bringen, als bei den kranken und niedrigen Wesen, die ich bisher hatte.“ Semir atmete tief durch. „Ach bevor Sie etwas meinen, wie Ihre Kollegen werden Sie suchen. Sicher suchen sie Sie. Aber eher als flüchtende Verbrecher und sein Vertrauter. Also kein Zeitdruck. So und da ich nicht möchte, dass Sie beide sich irgendwie verbünden können, werde ich Sie nun trennen. Herr Gerkhan, Sie werden nun mit mir kommen. Sie sind der erste.“ Er winkte zwei starke Pfleger die den wehrenden Semir aus dem Zimmer zogen. Tom wollte ihm helfen, aber zwei andere hielten ihn fest. „Na nur keine Panik. Ihm passiert nichts Schlimmes. Wir werden nur ein paar Tests machen, dann sind Sie dran.“ Alle verließen den Raum. Tom blieb allein und trat voller Wut gegen die Tür. Er hörte ein Lachen des Professors.

    Die beiden Pfleger kamen mit Tom und Semir in der Klinik an. Der Professor sah ihnen entgegen. „Was soll das denn? Ich sagte doch einer nach dem Andren… Seid ihr zu blöd einen einfachen Auftrag auszufüllen? Was ist mit ihnen?“ „Wir haben das Betäubungsmittel eingesetzt. Die waren ja nicht freiwillig bereit uns zu folgen, also…“ Riefenstahl schlug dem Mann ins Gesicht. „Ihr seid absolute Versager… ich sagte sie werden nicht angefasst. Du verdammter….“ Er beruhigte sich langsam. „Okay… bringt sie in Raum 7 und dann verschließt den Raum. Sobald sie wach sind… werde ich mich um sie kümmern.“ Die Männer nickten und brachten beide in den besagten Raum.

    Semir wurde langsam wach. Er setzte sich auf und sah sich erstaunt um. Wo war er? Das Bett auf dem er lag, ähnelte dem eines Krankenhausbettes. Er sah sich um. Neben ihn schlief Tom. Er stand auf und weckte ihn. „Tom? Hey... wach auf. Tom?“ „Ja... schon gut.... was ist denn?“ „Tom... wo sind wir hier?“ Nun wurde Tom hellwach. „Was?“ „Wo sind wir hier?“ fragte Semir erneut. Tom setzte sich auf und sah sich um. „Sieht aus wie ein Krankenhaus.“ „Ja aber warum sind wir...“ Tom ging zur Tür und wollte sie öffnen, doch sie war verschlossen. „Semir hier stimmt was nicht.“ „Das brauchst du mir nicht zu sagen, weiß ich doch selbst.“ „Okay.... lass uns nachdenken. Wir waren gestern unterwegs. Dann sind wir... diese Typen, die uns verfolgt haben. Dann war da dieser verdammte dämliche Geruch… Sie haben uns hier her gebracht. Was wollen die von uns?“ „Fragen wir sie, wenn sie kommen. Aber erst einmal versuchen wir hier raus zu kommen. Ich hab absolut keinen Bock hier zu bleiben.“ Tom nickte. „Ich lass dir gern den Vortritt. Die Tür bekommst du nicht auf.“ „Dann werden wir denjenigen der zu uns kommt überwältigen und abhauen.“ „Gute Idee. Okay. Wie spät ist es?“ Semir sah auf die Uhr. „12.00 Uhr.“ Sie hörten den Schlüssel. Schnell waren beide im Bett und taten als ob sie schliefen. Semir lugte unter den Lidern hervor und sah den Professor und Sandra Nießen ins Zimmer kommen. „Meine Herren, ich weiß genau dass Sie wach sind. Würden Sie mir bitte Ihre Aufmerksamkeit schenken?“

    Semir öffnete die Augen ganz. „Sie stecken also dahinter. Was wollen Sie? Haben Sie Marla Schneiderholz umgebracht?“ Der Professor schüttelte den Kopf. „Aber Herr Gerkhan, wie kommen Sie denn darauf. Ich töte nicht. Ich helfe. Und Sie beide werden beim Helfen, helfen.“ lachte er. Tom sah ihn an. „Was meinen Sie damit?“ „Nun, wie Sie wissen, stelle ich ein Beruhigungsmittel her. Das muss natürlich getestet werden. Ich habe zwar schon eine Langzeitstudie hinter mich gebracht, aber das Ergebnis war leider alles andere als zufrieden stellend. Nun ich weiß aber woran es lag. Ich hatte kranke Individuen genommen. Die waren Süchtig oder so arm, dass der Körper krank und ausgemergelt war. Deshalb habe ich nun vor, das Medikament an gesunden, durchtrainierten Körpern zu testen. Sie meine Herren, sind genau richtig.“ Tom und Semir sahen sich an.

    Horn sah Semir an. "Das .. . war er. Er sagte es war nur die Warnung." Semir nickte. "Okay... Hartmut nimm die ein paar Leute und such das gesamte Gebäude nach Sprengsätzen ab. Setz Hunde ein." Hartmut nickte und forderte einen Spürhund ein.

    Semir zog Horn zur Seite. "Okay... seit wann ist das?" "Seit ungefähr drei Wochen. Ich will und ich werde nicht zahlen. Das wäre mein Ruin." Semir verstand sehr gut. "Nun... ich denke wir werden unserem Freund eine Falle stellen müssen, aber die muss sehr gut durchdacht sein. Das nächste Gespräch mit dem Typen werde ich führen." Horn sah ihn an. "Halten Sie das für eine gute Idee?" "Nee... eigentlich nicht. Aber ich weiß wie ich mit solchen Typen reden muss."

    Semir fuhr als erster zur Raststätte. Er sah Hartmut mit dem Besitzer draußen stehen. "Hallo Hartmut? Was gibt es denn? Probleme?" "Nee, dem ist nur etwas schlecht geworden. Nun ja... die Aufregung." Semir nickte. "Herr Horn... könnte ich mich mal mit Ihnen unterhalten?" Der Mann nickte. "Sie werden erpresst." Horn nickte erneut. "Ja das hab ich Ihrem Kollegen ja erzählt." "Genau.. deshalb bin ich hier. Hat sich der Erpresser noch einmal gemeldet?" "Nein..." log Horn. Semir nickte. "Gut... ich werde ab sofort hier bei Ihnen sein und mir alle Leute sehr genau ansehen. Außerdem wird IHr Telefon abgehört. Wenn er sich meldet, dann erfahren wir es." Horn sah ihn an. "Aber Sie können doch nicht..."

    Tom nickte. "Ja eigentlich hast du da Recht. Okay... wer macht was?" "Na ich dachte wir wechseln uns ab. Also erst beobachte ich die Raststätte, dann löst du mich ab. Ich gehe schlafen und dann im Wechsel, verstehst du?" Tom nickte. "Ja schon klar.... Gut. Dann werden wir der Chefin mal den Vorschlag unterbreiten. Ich hatte schon Angst gehabt, dass du im Restaurant arbeiten willst, sozusagen Undercover." Semir grinste. "Die Idee ist auch nicht schlecht. Aber dann wären alle anderen Restaurants arbeitslos. Ich bin der beste Koch in der Gegend." Tom lachte laut los. "Ja... und am besten machst du Tiefkühlpizza."

    „Hast du schon wieder Stress mit Andrea? Ihr bekommt das ach nicht auf die Reihe was?“ „das erzählt mir der Richtige. Du bist solo, also wohl kaum der Frauenkenner“ Semir zeigte am Eingang des Senders seinen Ausweis. „Wir wollen zu ihrem Team von der Night Dating Sendung“ „Dett kann ja nun jeder sagen, watt wolln se denn von den beden?“ begrüßte sie ein älterer Herr. „ Wir sind von der Kripo und haben einen Mordfall zu lösen, also bitte.“ „ Iss ja schon gut, hier lang“

    Semir und Tom folgten dem Mann. Sie wurden in ein Studio geführt. Dann befahl ihn der Mann im Raum zu warten. Nur kurz darunter kamen zwei hübsche Frauen aus dem Studio. Die eine war groß, lange blonde Haare und braune Augen. Tom vergaß sich vorzustellen und sah sie nur an. Semir sah was passierte und schüttelte den Kopf. Die zweite Frau war ebenfalls sehenswert. Kurze schwarze Haare, grüne Augen, nicht ganz so groß. „Sie wollten zu uns?“ fragte die Blonde. Tom antwortete nicht, sondern sah sie nur an. Semir nickte. „Ja, richtig. Semir Gerkhan, Kripo Autobahn. Das hier ist mein Kollege Tom Kranich. Normalerweise ist er nicht so still, aber heute scheint er seine Stimme verloren zu haben…“ Er tickte Tom an. „Was? Ähm, ja….“ stammelte Tom.

    Also wir ermitteln in einem Mordfall und haben da ein paar Fragen. Sie hatten gestern Abend einen Anrufer mit dem Namen Günter.“ Semir sah die beiden Frauen an. „Wissen sie, wie viele Anrufer wir hatten?“ „ Ja, denk ich mir, aber der hier war gleich am Anfang der Sendung. Und ausserdem nehmen sie die Seddungen doch auf. Das band hätten wir dann bitte gerne mal.“ „ Ja, klar, dass kann man ihnen in der Redaktion raus suchen. Und Günter... ja, kann sein, dass war so ein komischer Kerl glaube ich.“ „hatte der ein date mit jemandem?“ Tom hatte seine Sprache wieder gefunden, „Ja, ich glaube der wollte sich mit einer Dame treffen, die sich hier gemeldet hat. Aber mehr? Ich weiß es wirklich nicht...“

    Klaus wartete bereits ab acht Uhr auf dem Rastsplatz. Er sah ungeduldig auf die Uhr. „Ich hoffe nur, das warten lohnt sich, “ sagte er leise. Noch vier Stunden. Er wollte sich etwas in die Koje legen und schlafen. Anschließend duschen und dann auf sein Date warten. Wer konnte schon von sich sagen, dass er gleich mit zwei Frauen eine Verabredung hatte. Er lachte leise und legte sich hin.

    Semir und Tom zogen nach dem Gespräch im Sender wieder ab. „Süß“ sagte Tom nur. Semir sah ihn an. „Wer von den Beiden?“ fragte er. „Na beide. Zuckersüß.“ Tom träumte schon wieder. „Vergiss es. Die sind gar nicht auf deinem Niveau.“

    Das Fantreffen findet in der Jugndherberge in Hürth statt. Wir, die Fans treffen uns dort und haben ein sehr geselliges Wochenende mit Aktivitäten, die von uns ausgearbeitet werden. Es kommt auch schon mal vor, das Darsteller anwesend sind. Aber in erster Linie ist es ein Fantreffen. Wenn du genauere Infos haben möchtest was die anderen so von diesen Treffen halten, dann lies einfach mal die Fantreffenberichte. Die zeigen dir wie so ein Wochenende aussieht.

    Liebe Grüße

    Elli

    Also gut @ Kathrin88... aber nur weil du so lieb gebettelt hast.

    „Sie überholen. Ruf Verstärkung.“ sagte Semir auf einmal. „Meinst du?“ „Tu es.“ Tom tat es und griff zum Mikro. Doch aus dem Funk kam nur rauschen. „Hey... das Funk geht nicht.“ „Scheiße.... die haben uns in eine Falle gedrängt. Verdammt. Okay, dann versuche ich mal auf die Hauptstraße zu kommen. Halt dich fest.“ Semir trat das Gaspedal durch, bevor der Sprinter überholen konnte. Doch dieser gab ebenfalls Gas und beide Fahrzeuge fuhren eine ganze Weile nebeneinander. Dann kam Gegenverkehr und der Sprinter musste sich hinter den BMW einreihen. Semir lachte leise. „So, mein Freund. Nun wirst du nicht wieder auf gleiche Höhe kommen, dafür sorge ich.“ Er trat das Gaspedal ganz durch. Die Maschine vom BMW schnurrte wie eine Katze und der Wagen lag wie ein Brett auf der Straße. Doch der Sprinter hielt das Tempo. „Die Karre ist mit Sicherheit geturnt. Wieso kann der genauso schnell sein wie ich?“ Tom sah nach hinten. „Semir.... los... die holen auf!“ rief er. Semir versuchte erneut zu verhindern, dass der Sprinter an ihnen vorbei zog. Doch es gelang ihm nicht. Der Wagen war schneller als der BMW. Semir musste bremsen als der Wagen vor ihm einscherte. Dann ging auch der Fahrer des Sprinters in die Bremse und sorgte so dafür, das Semir langsamer wurde. Nun kam ein zweiter Sprinter, den Semir und Tom gar nicht bemerkt hatten und stellte sich hinter ihnen. „Sandwich“ sagte Semir nur. Tom nickte. „Und nun? Jetzt sind es zwei? Wo kommt der denn her?“ „Keine Ahnung. Was ist mit dem Funk?“ „Geht nicht. Rauscht nur.“ Die Männer aus den Sprintern stiegen aus. Semir sah die Waffen. Die Türen wurden geöffnet. „Aussteigen, meine Herren. Sie werden uns begleiten.“

    Am nächsten Morgen saß Andrea am Schreibtisch und wartete darauf, dass Tom und Semir rein kamen. Doch bis um elf war nichts passiert. Anna sah zu ihr. „Wo sind die Beiden denn nur?“ fragte sie. Andrea zuckte mit den Schultern. „Frau Engelhardt. Es gibt da noch einige Sachen, die gern mit Herrn Kranich besprochen hätte,“ sagte auf einmal Frau Schrankmann, die das Büro ohne anzuklopfen, betrat. „Ähm... ja. Kein Problem... aber Herr Kranich ist ja nicht hier.“ „Frau Engelhardt, halten Sie mich bitte nicht für dumm. Ich kenne die Gepflogenheiten von Herrn Gerkhan und Herrn Kranich genau. Ich weiß doch, das beide ermitteln, obwohl Herr Kranich suspendiert ist.“ Anna sah sie an. „Möchten Sie vielleicht einen Kaffee?“ „Wo ist denn Herr Gerkhan?“ „Der ist schon im Außendienst.“ „Dann rufen Sie ihn bitte, ich habe nämlich auch Fragen an ihn.“ Anna nickte Andrea zu. Diese verstand und verließ das Büro. Als sie die Tür schloss, sah Anna zu Schrankmann. „Frau Schrankmann. Was gibt es denn so dringendes, das Sie die beiden unbedingt jetzt sprechen müssen?“ „Nun... wir haben einen Hinweis bekommen, der angibt, dass Herr Kranich sich erinnern könnte. Na und da Sie mir ja versprochen haben, mich auf dem Laufenden zu halten, was allerdings bis jetzt in keinster Weise passiert ist, wollte ich mal nachfragen, was Herr Gerkhan bisher herausgefunden hat.“ Anna nickte. „Sehen Sie, wenn Herr Gerkhan etwas für Sie wichtiges herausgefunden hätte, dann hätte ich Sie informiert.“ Es klopfe und Andrea kam herein. „Ich kann Semir nicht erreichen. Er geht nicht an sein Handy. Bei Tom ist es ebenfalls.“ Schrankmann sah Anna an. „Dann ist die Sache für mich eindeutig. Die beiden sind auf der Flucht. Gerkhan hat Kranich zur Flucht verholfen.“ „Frau Schrankmann, glauben Sie das wirklich?“ Schrankmann nickte. „So ab sofort werde ich den Fall persönlich übernehmen. Das hätte ich von Anfang an tun sollen. Frau Engelhardt, sobald sich die Herren melden, bekomme ich von Ihnen umgehend Nachricht. Obwohl ich nicht glaube, das die beiden anrufen, oder so. Die sind wohl schon im Flieger und deshalb lasse ich sie zur Fahndung ausschreiben. Mit welchem Wagen sind sie unterwegs?“ „Mit dem Wagen von Herrn Gerkhan. NE-DR 8231.“ „Danke. Sie hören von mir.“ Schrankmann verließ die PAST.

    Semir und Tom fuhren nach Leverkusen, wo Tom wohnte. Sie sahen nichts von dem Schatten, der sie verfolgte. Sie fuhren zum Rasthof und versuchten zu rekonstruieren, was an jenem Tag geschah, als Marla Schneiderholz sterben musste. Semir hatte die Hoffnung, das Tom sich erinnerte, wenn die Orte abgefahren wurden wo er seiner Meinung nach mit Marla war. Sie fuhren durch Köln, wo Tom glaubte mit Marla gewesen zu sein. Im Kinopalast wurde er von der Kassiererin erkannt. So war zumindest klar, dass sie hier gewesen sind. Auch der Film, den sich die beiden angesehen hatten, wusste die Frau. Semir musste leicht grinsen. Tom musste einen sehr guten Eindruck auf die Frau gemacht haben, dass sie es wusste. Wieder im Auto sagte er dann: „Weia.... Tom. Du bist ein echter Frauentyp.“ „Was wieso denn? Ach... deshalb. Na... Mann tut was man kann.“ grinste Tom nur. Semir sah in den Rückspiegel. Er hatte den dunkeln Wagen bemerkt. „Also wenn mich nicht alles täuscht, ist dieser dunkle Sprinter schon ne ganze Weile hinter uns her.“ sagte er. Tom drehte sich um. „Vielleicht hat er ja nur den gleichen Weg wie wir?“ mutmaßte er. Semir sah ihn an. „Glaubst du das wirklich?“ Tom schüttelte den Kopf. „Nee. Nicht wirklich. Okay, testen wir doch mal, ob er uns folgt. Fahr gleich auf den Parkplatz.“ Semir tat was Tom sagte und siehe da, der Wagen blieb vor dem Parkplatz stehen. „Okay, dann fahren wir jetzt mal ein wenig hier um die Ecke und dann auf die Neusser Strasse.“ Semir nickte. Der Wagen folgte ihnen. Nun war es ganz klar. „Was machen wir jetzt? Verstärkung holen?“ Tom sah ihn an. „Wäre eigentlich besser oder?“ „Warten wir noch etwas ab. Mal sehen. Wir fahren gleich in das Industriegebiet Ossendorf.“ „Ja da ist es jetzt verdammt dunkel und verlassen.“ „Hast du etwas Angst?“ lachte Semir. „Quatsch. Ich doch nicht.“

    „Okay. Mark... fahr ihnen nach. Sobald die Gelegenheit sich bietet, schnappen wir die beiden, lassen den Wagen verschwinden und bringen sie zum Professor.“ Aber…er hat doch gesagt, dass wir sie getrennt schnappen wollen.“ „Na so ist das doch ein Abwasch. Also mach hin.“ Der Angesprochene nickte. „Die werden sich bestimmt nicht so einfach ruhig stellen lassen.“ „Das sicher nicht, aber ich habe da ein Instrument, welches sie sicher nicht außer Acht lassen werden. Die werden ganz friedlich in unser Auto steigen und dann geht es ab.“ „Na, wenn du das sagst.“ „So, gleich kriegen wir sie. Ich werde jetzt mal anfangen den Funk zu stören und dann stellst du dich quer. Wir schnappen sie im Gewerbegebiet.“ Der Fahrer nickte nur. Er fuhr sichtbar für die Verfolgten. Das sollte sie nervös machen. „Okay, der Funk ist gestört. Hilfe holen ist nicht. Setz zum Überholen an.“ sagte der Beifahrer als sie die lange Industriestraße erreicht hatten. Hier gab es keine Möglichkeit abzubiegen. Die Straße ging nur geradeaus. Die Firmen die hier ansässig waren sind alle mit schweren Gittertoren gesichert. Der Fahrer gab Gas und fuhr an dem BMW vorbei.

    Semir und Tom waren eine Stunde später wieder da. Anna sah sie an. "Und?" "Nichts... die Blutprobe war bei uns beiden in Ordnung." Anna nickte und lächelte Semir an. "Sehen Sie... nun dürfen Sie auch ermitteln."

    Andrea kam herein. "Ich habe die Angestellten im Restaurant und in der Küche überprüft. Ncihts. Die sind alle sauber." Semir nickte. "Hätte mich auch gewundert wenn es so einfach gewesen wäre. Tja.... nun ist das Restaurant dicht.... und der Erpresser ohne Geld. Fall erst einmal beiseite gelegt?" Tom schüttelte den Kopf. "Nun.... ich habe die dumpfe Ahnung dass es nicht alles war."

    Es klingelte das Telefon und Horn meldete sich. "Schade... dass du dich hast hinreißen lassen. Willst du noch mehr Tote?" ...

    Nachdem die Polizisten die Klinik verlassen hatten, rief der Proffessr zwei Pfleger zu sich. „Ihr bekommt einen Extraauftrag. Natürlich auch extra Bezahlung. Die beiden Männer die eben hier waren, sind für die nächsten Versuche vorgesehen. Ihr sollt sie mir im Abstand von nur wenigen Stunden hier her bringen und für die Versuche vorbereiten. Kassiert sie ein und macht sie startklar für uns. Aber keine Spuren hinterlassen.“ Die beiden nickten. Sie kannten schon die Extraaufträge des Professors und seiner schönen Assistentin. Beide hatten schon einige Personen verbraucht. Säufer, Landstreicher und Drogensüchtige wurden einfach eingesammelt und hier eingesperrt. Leider waren sie verstorben, aber wer trauert schon verlorenen Seelen nach. „Wenn wir die beiden krallen, dann werden die Bullen doch wach,“ meinte einer der Pfleger zum Professor. Doch dieser schüttelte den Kopf. „Nein, nicht bei den beiden. Einer von ihnen wird verdächtigt ein Mörder zu sein. Der Andere ist sein Freund. Beide fliehen und werden dann gesucht. Nun ja…. aber sie werden nie wieder auftauchen. So einfach ist das.“

    Semir und Tom fuhren zunächst in die PAST. Sie wollten noch einige Informationen über die Klinik und dem Professor herausfinden. Andrea saß noch an ihrem Schreibtisch und wurde von den beiden sofort in Beschlag genommen. „Schatz.... würdest du uns mal bitte etwas unter die Arme greifen?“ säuselte Semir ihr ins Ohr. „Schatz, ich immer.“ gab Andrea lächelnd zurück. „Was wollt ihr diesmal ungesetzliches?“ Semir grinste Tom an. „Ungesetzliches? Als hätten wir es jemals von dir verlangt. Also wirklich Andrea.“ „Okay, was?“ „Wir brauche Informationen von einem Professor Frank Riefenstahl und der Privatklinik van Cleven. Ähm.... Lundberg van Cleven.“ Andrea nickte. „gut, bekommt ihr. Warum braucht ihr die Daten denn?“ „Nun, sagen wir mal es interessiert uns brennend, wieso eine Privatklinik ihre Forschungen im Medikamentenbereich betreiben darf.“ Andrea nickte. „Gut, aber vor morgen früh wird es wohl nichts werden.“ „Dann warten wir so lange. Haben eh noch einige andere Sachen zu erledigen. Ach, da fällt mir beiläufig ein. Andrea.... ich werde heute Abend mit Tom etwas um die Ecken ziehen, also wenn du nichts dagegen hast, meine ich.“ Andrea lächelte. „Schatz. Ich weiß ja dass du mir treu bleibst. Tu es nur. Aber bitte vor Dienstbeginn einmal kurz reinschauen, oder schläfst du bei Tom?“ „Ich schlafe dort und wir sehen uns dann morgen. Ach noch was. Mir ist gerade ein Knopf von der Jacke ab. Kannst du ihn mir eben schnell annähen?“ Andrea sah ihn strafend an. „Ist jetzt gut, oder kommt noch was?“ Semir lachte. „Ne. Das wäre es erst einmal.“ „Na gib mir die Jacke, so kannst du ja nicht auf die Straße.“ Semir zog die Jacke aus und gab sie ihr.

    Andrea nahm die Jacke und den Knopf während Tom und Semir kurz im Büro verschwanden. Andrea sah den beiden nach. Irgendwas hecken die doch wieder aus. Aber nicht mit mir, ihr zwei, dachte sie und griff in ihre Schublade. Dort hatte sie, warum auch immer zwei winzige Sender. Einen davon nahm sie und öffnete leicht eine Naht an Semirs Jacke. Dort ließ sie den Sender verschwinden und nähte die Naht wieder zu. Dann brachte sie den Knopf an der Jacke an. Anschließend gab sie Semir die Jacke und zwinkerte ihm zu. „Und bleib mir ja sauber, hörst du?“ Semir nickte und gab ihr einen Kuss. „Natürlich. Du bist die einzige die ich liebe.“ „Das hoffe ich für dich. Und pass auf Tom auf.“ „Klar. Mach ich. Bis morgen. Ich liebe dich.“ Die beiden verschwanden und Andrea machte sich ran, die geforderten Daten von der Klinik und dem Professor zu bekommen.

    "Ich werde erpresst." sprach Horn leise. Semir sah ihn an. "Wie bitte? von wem?" "Ich weiß es nicht. Aber er hat gesagt... dass.. .wenn ich ihm nicht bis zum 10. also bis gestern mindestens 30.000 Euro gebe, dann passiert was. Ich wollte nicht zahlen. 30.000 das lege ich ja auch nicht einfach so hin. Ich hab es gesagt. Und er sagte mir, dann passiere morgen, womit er heute meint etwas." Tom schüttelte verständnislos den Kopf. "Herr Horn, das ist doch wohl absolut das Unvernünftigste und nicht darüber zu informieren. Das Lokal muss geschlossen werden. Schon allein um Schaden fü weitere Personen zu verhindern. Wir müssen alle Gäste warnen, die heute hier gegessen haben."

    "Danke." Er legte auf. Tom sah ihn an. "Was gibt es?" "Einen zweiten Toten. Im gleichen Restaurant gegessen. Wir müssen das Lebensmittelaufsichtsamt informieren." Tom nickte. "TJa... das heißt dann ja wohl Schließung des Lokals. Wir müssen noch mit ihm reden. Ich sag ja... der hat was zu verbergen.

    Pamela und Astrid sahen sich an. Pamela drückte gerade den Knopf und ließ Musik abspielen, so konnte sie mit Astrid auch einmal reden, ohne das die Zuhörer hörten. „Ich hasse solche Kerle.“ Stöhnte Pamela. Astrid nickte nur zustimmen. „Die glauben tatsächlich Frauen sind nur für das eine da. Dem sollte man auch mal zeigen, was wir davon denken.“ Pamela sah sie an. „Du meinst noch einemal?“ Astrid nickte. „Ja, die Männer sind doch Abschaum. Wie die über uns reden.“ „Ich brauch was zum Anfassen“ wiederholte sie den letzten Satz des Anrufers. „Einfach nur ekelhaft.“

    Tom stopfte sich die letzten Gummibärchen in den Mund und ging zurück zum Auto. „Tja, dann sind wir hier a fertig, Mal was anderes, sonst sind es immer Frauen, die dran glauben müssen. Heut haben wir zur Abwechslung mal nen Kerl. Auch wenn er nicht sonderlich beliebt gewesen zu sein scheint..“ „Wie meinst du das?“ Semir sah seinen Partner an und stieg ebenfalls ein. „Na, wäre er beliebt, wäre er jetzt nicht mausetot und so zugerichtet, oder?“ „ Blitzmerker.“ äffte Semir. Sie fuhren zur PAST und fingen mit dem Bericht an. Es dauerte nicht lange da kam Wegeners bericht aus der Pathologie. „Aha, na ... hat er vor dem Tod wenigstens noch Spaß gehabt “Semir nahm das Fax an und las es durch. „Was? „Tom lehnte sich im Stuhl zurück. „ Na der Tote. Günter Jäckels. Laut Wegner fand kurz vor dem Tot noch Sex statt. Allerdings ohne DNASpuren.“ „DNA hin oder her... ich geh jetzt nach Hause.“ Tom stand auf und nahm seinen Mantel. „Machen wir nachher weiter.“

    Am Morgen waren beide wieder in der PAST. „Und? Gibt es was Neues?“ fragte Semir als Tom ins Büro trat. Tom sah ihn an und drehte sich um, tat als suche er jemanden. „Redest du mit mir?“ „Ja sicher, mit wem denn sonst.“ Gab Semir zurück. „Ach so…. ist mir glatt entfallen. Hör mal. Ich bin noch nicht mal im Büro drin und du nervst mich schon. Also wirklich. Ich wollte dich gerade das gtleiche fragen.“ Semir lachte. „Leider hab ich nichts Neues. Es gibt keine Zeugen. Niemand hat was gesehen, oder gehört. Wir fangen bei Null an.“ stöhnte er. Tom nickte. „Das sind die Fälle, die ich liebe. Endlich richtige Polizeiarbeit.“

    Sie fuhren zur Privatklinik. Sofort wurden sie zum Professor durchgelassen. Dieser sah auf, als die beiden eintraten. „Ah… die Herren von der Kripo. Was gibt es denn heute?“ „Nun wie soll ich es formulieren? Ich habe da noch einpaar Fragen wegen den Experimenten und den Mittelchen, die getestet werden. Vorallem interessiert es mich, warum außer Ihnen keine Arzt da ist.“ „Nun das ist einfach. Wir experimientieren hier mit Betäubungsmitteln und Beruhigungsmitteln. Ich bin eine, ohne jetzt voreingenommen zu sein, Korifäe auf diesem Gebiet. Es benötigt keine Anwesenheit eines Kollegen.“ „Was ist, wenn es Probleme mit den Organen oder so gibt?“ „Gibt es nicht.“ „Herr Professor… Sie wollen mir doch wohl nicht weißmachen, dass die Probanten, oder wie diese Leute sich auch nennen mögen, alle Mittel ohne Nebenwirkung vertragen.“ „Nun ich habe ja Sandra als Helferin.“ „Ja aber die ist keine Ärztin.“ „Ich kann Sie ja gern noch einmal rumführen, dann wissen Sie, dass hier alles in Bester Ordnung ist.“ „Gern, aber vorher noch eine andere Frage. Wie gut wahrscheinlich ist es, dass hier eine der Angestellten Medikamente mit nach hause nimmt?“ Der Professor sah Tom strafend an. „Hier kann niemand etwas herausnehmen. Wir führen Buch über jede Tablette, über jede Infusion. Das können Sie getrost vergessen.“ Semir sah den Professor an, während Tom sich mit dem Mann unterhielt. Er bemerkte, dass dieser ziemlich nervös wurde.Dann gingen sie auf ihre zweite Runde.

    Sandra sah den Professor, der gerade mit Besuch das Labor betrat. Sie ging zu ihm. „Herr Professor? Oh.... die Herren von der Polizei. Herr Gerkhan und Herr Kranich.“ Die Männer begrüßten die Frau. Tom sah Sandra an. „Der Professor hat sich bereit erklärt uns das Labor zu zeigen. Wollen Sie uns nicht begleiten?“ „Ähm... eigentlich gern, aber die Arbeit lässt es leider nicht zu.“ „Schade... nun dann.“ Sandra verschwand wieder. Der Professor sah sie aufmerksam an und nickte dann. „Meine Herren, einen Augenblick Geduld, bin gleich wieder bei Ihnen.“ Tom und Semir nickten und schon verschwand der Professor und ging zu Sandra. „ Was hab ich gesagt…. Die sind nervig.Wir sollten sie wirklcih als Versuchskaninchen benützen.“ flüsterte sie. Der Professor nickte „Sie haben Recht, die beiden wären genau richtig für unsere Versuche. Aber wir sollten erst noch ein paar Tage abwarten und sie dann einkassieren. Sie müssen auf jeden Fall zusammen verschwinden, sonst fällt es auf.“ Sandra nickte. „Dann werde ich die beiden erst einmal beschatten lassen.“ Der Professor wendete sich wieder den beiden Polizisten zu und führte sie durch das Labor. Er erklärte was erforscht wurde und auf welchem Stand sie waren. „Das heißt Sie selbst stellen Beruhigungsmittel her?“ fragte Semir erstaunt. „Ja natürlich. Die Klinik ist dafür zugelassen. Und bisher ist keiner unserer Patienten dran gestorben.“ „Danke Professor. Das langt erst einmal. Ich denke wir werden uns wieder sehen.“ Professor Riefenstahl ergriff die Hand und nickte. „Es wäre mir ein Vergnügen.“ „Ach sagen Sie, was erforschen Sie denn gerade?“ „Nichts Besonderes. Ein neues Beruhigungsmittel für extrem stark agressive Patienten.“ Semir nickte. Ein Blick zeigte ihm, dass Tom genau das gleiche dachte wie er.