Beiträge von Elvira

    Er schlich zu den Zapfsäulen. Doch auch hier schien keiner mehr zu sein. Semir richtete sich auf und steckte die Waffe ein. Er drehte sich um und wollte gerade wieder ins Gebäude gehen, als direkt vor ihm der Mann auftauchte. "Suchen wir etwas?" fragte dieser Semir.

    "Na dann." sagte Semir leise. Er stand auf und ging duckend zur Tür. Dann warf er noch einen Blick zur Tür. Tom wird noch was Zeit brauchen, bis er hier ist. Bis dahin konnte der Typ schon verschwunden sein. Vielleicht ist er ja schon weg. überlegte Semir. Er wollte es wagen.

    "HEy.. was soll das denn?" fluchte er und zog seine Waffe. "Horn? " rief er in den Raum. "Ich bin hier... gott das sind bestimmt die Typen von eben.... die haben..." "Ruhig! Sie warten hier. Ich gehe nachsehen." "Ja... okay..." Semir ging zur Tür und schaute durch das Fenster hinaus. Er konnte nicht viel erkennen. "Horn? Gibt es einen Hintereingang?" "Nein... leider nicht. Ich ..." "Ja, ja... schon gut." Semir fluchte leise. Er späthe nach draußen, doch er konnte nichts erkennen. "Okay Horn ich geh raus. Sie werden hier in Deckung bleiben, verstanden?" "Ja... ich ... ich bleibe hier."

    Nun gut für die Harten Fans... hier gibt es noch ein kleines Stückchen. :D

    Anna, Hotte und Dieter waren vor der Klinik und warteten auf das SEK. „Andrea, wir sind jetzt da. Ist das Signal immer noch so klar?“ „Ja, Chefin. Zumindest Semir ist in der Klinik.“ „alles Klar. Das SEK kommt gerade. Ich melde mich.“ Sie hängte das Mikro ein und ging zum Einsatzleiter um ihn aufzuklären. Nur kurze Zeit später war auch Schrankmann anwesend. „Frau Engelhardt, was bitte soll dieses Aufgebot?“ „Frau Schrankmann. Wir haben die Vermutung, dass Herr Kranich und Herr Gerkhan in dieser Klinik gefangen gehalten werden. Vermutlich bereits seit gestern abend.“ „Das ist doch lächerlich. Diese Klinik hat einen ausgezeichneten Ruf. Die wird nicht so einfach gestürmt. Was glauben Sie eigentlich wer Sie sind. Das SEK wird umgehend abrücken.“ Der Einsatzleiter nickte und schon verschwanden die Männer wieder. Anna sah Schrankmann an. „Frau Schrankmann, so glauben Sie doch…. Die beiden sind dort drinnen. Sie sind nicht in der Türkei.“ Frau Schrankmann lächelte genervt. „Frau Engelhardt, ich verstehe ja, dass Sie zu den Beiden halten, aber sehen Sie der Wahrheit ins Auge. Die beiden Männer sind im Ausland. Die beiden sind auf der Flucht. Oder eher gesagt, Herr Gerkhan hat Herrn Kranich, der unter Mordverdacht steht zur Flucht verholfen. Er weiß ja auch, dass er nicht zurück darf und deshalb sind sie in die Türkei geflohen. Aber die haben vergessen, dass wir ein Ausliefervertrag mit der Türkei geschlossen haben. Sie werden sich also nicht lange da aufhalten. Guten Tag, Frau Engelhardt. Ach, noch eins. Sollten Sie es wagen diese Klinik zu betreten, dann werden Sie von mir hören. Dies ist eine sehr noble angesehene Klinik.“ Sie ging und stieg in ihren Wagen.

    Zitat

    Original von felina

    Das du immer wieder so schimpft, wenn wir das sagen beweist doch nur dein schlechtes Gewissen! :P :D ;)

    Natürlich wissen, wir, dass du es eghtelich gut mit den Jungs meinst. Und so lange es der Spannung dient, sei dir das alles verziehen.
    Es macht doch nur so einen Spaß, dich damit etwas zu necken ... :) ;)

    felina

    Ich weiß... und es macht mir spass, das ihr mich ernst nehmt. Das mit dem Schmipfen mache ich doch nur, damit ich meine Feeds fülle.... :P

    Zitat

    Original von felina

    Ja, und wenn Elvira unterwegs ist sowieso ... :D:rolleyes:

    Mann sollte die Jungs an die Leine legen. oder ihnen so einen Chip implantieren, wie im letzten James Bond. Den können sie nicht verlieren und dann weiß man wenigstens immer, wo sie grade in Schwiegrigkeiten sind. :)

    felina

    Also wirklich... So schlimm bin ich doch gar nicht... X( Sie entkommen doch immer wieder :] und das darf man nicht vergessen. :]

    „Semir? Hey, wach auf! Semir!!“ schrie Tom durch den Raum. Doch Semir lag nur im Bett. Er atmete ruhig und gleichmäßig. Die Tür ging auf. „So Herr Kranich. Herr Gerkhan, hat seinen Part fürs Erste erfüllt. Nun sind Sie dran. Wir werden bei Ihnen das Medikament genau umgekehrt testen. Erst bekommen Sie das Beruhigungsmittel und dann das andere, das was agressiv macht. Mal sehen wie Sie damit zu Recht kommen.“ Die Pfleger schoben Tom samt Bett aus dem Raum. Tom warf einen Blick auf Semir, der immer noch schlief und nichts davon mitbekam. „Was haben Sie mit ihm gemacht? Was haben Sie ihm gegeben?“ „Nur mit der Ruhe. Sie bekommen die gleiche Behandlung, also fast. Sie bekommen es in umgekehrter Reihenfolge. Sehen Sie Herr Gerkhan bekam erst das Mittel was agressiv macht. Er hat getobt und geschrieen. Dann bekam er das Beruhigungsmittel und schon war er sanft wie ein Schaf.“ Der Professor lachte. „Sie mieses….“ „Na… wer wird denn gleich persönlich werden? Herr Kranich. Sie und Gerkhan werden in die Geschichte der Wissenschaft eingehen. Sie werden die ersten Versuchskaninchen sein, die mein Medikament auf dem Markt gebracht haben. Schade nur, dass Sie keine Chance mehr bekommen, dieses auch nachzulesen. Bringt ihn raus.“ Die Pfleger schoben Tom raus.

    Professort Riefenstahl sah noch einmal auf Semir. Dieser schlug gerade die Augen auf. „Aah… sind wir wieder wach? Nun dann machen wir doch gleich mal einen Test welche Werte Sie nun haben.“ Semir antwortete nicht. Er war noch nicht richtig wach. Er sah zwar den Arzt, aber er verstand nicht was er meinte. Doch je wacher er wurde umso schneller kam die Erinnerung. „Was soll das? Was haben Sie mit mir gemacht? Wo ist Tom?“ Riefenstahl schüttelte den Kopf. „So viele Fragen auf einmal. Also wirklich Herr Gerkhan. Das ist wirklich sehr gut. Die Zellen funktionieren richtig gut, was?“ Semir zerrte an den Gurten. „Machen Sie mich los!“ forderte er. Riefenstahl reagierte nicht. „Mir ist schlecht…bitte…“ „Sehr gut… noch andere Nebenwirkungen?“ „MACHEN SIE MICH ENDLICH LOS!!!“ Semir zerrte an den Fesseln. Doch der Professor lachte nur. „Aber nicht doch. Sie sollten weiterhin ruhig bleiben. Sie haben sehr gut auf das Beruhigunsmittel angesprochen. Aber der Auslöser war ja künstlich. Ich denke der nächste Schritt ist, dass wir Sie natürlich dazu bewegen aggressiv zu werden. Ich muss mir überlegen, wie wir es anstellen. Sie sollen ja nicht verletzt werden.“ „Wo ist Tom?“ wiederholte Semir die Frage. „Nun… Ihr Freund bekommt die gleiche Behandlung wie Sie. Allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Und nun werden wir Ihre Werte vergleichen.“ Er schob Semir wieder in einen der Räume, wo Semir bereits einmal war. Dieser konnte nichts tun außer abwarten. Riefenstahl befestigte die Elektroden an Semirs Körper und wieder waren die Maschinen zu hören. Semir lag einfach still da. „ Ich habe Kopfschmerzen….bitte…Lassen Sie uns gehen.“ bat er. „Natürlich. Sobald die Studie abgeschlossen ist. Leider verlangen die Gesetzgeber einen Testzeitraum von mindestens ein bis zwei Monate. Also Sie werden noch eine ganze Weile bei mir sein. Nun ja… Schlafen Sie jetzt noch etwas. Ich muss mich um Kranich kümmern.“

    Semir atmete tief durch. "Okay.... Herr Horn... ein weiterer Versuch. Was wird hier gespielt?" Horn sah ihn an. "Ich weiß wirklich nichts, Herr Gerkhan... ich schwöre es. Ich weiß nicht was hier gespielt wird. Ich dachte wirklich, das Krämer dahinter steckt."

    Na wenn ich so lieb gebeten werde, dann gibt es einen Nachschlag

    Nach den Tests lag Semir wieder im Bett. Er war wieder angeschnallt. Der Professor kam zu ihm. „So Herr Gerkhan, Sie sind kerngesund. Genau das was ich für meine Versuche brauche. Sie bekommen jetzt zu essen und dann werden wir starten. Erst versuchen wir das Mittel das Sie agressiv macht. Und dann bekommen Sie ein Beruhigungsmittel. Das ist ja das eigentliche Mittel, was wir testen wollen. Hoffentlich bekommen Sie nicht die Nebenwirkungen, die die anderen zeigten. Nun ja… wir werden sehen. Er rief die Pfleger die Semir füttern sollten nur eine halbe Stunde später verabreichte er Semir ein Mittel. „Bringt ihn in eines der Zimmer, wo seine Brüllerei nicht zu hören ist.“ Die Bewacher nickten und schoben Semir raus. Fünfzehn Minuten später fing Semir an zu kämpfen. Kämpfte gegen die Fesseln, die ihn gnadenlos festhielten. Er schrie und tobte. Dann spritzte der Professor ein zweites Mittel. Wieder etwas später lag Semir entspannt im Bett und schlief. Sandra kam dazu. „und?“ „Er reagiert wie es sein sollte. Sehr gut. Nur hoffen wir mal, dass keine Nebenwirkungen auftreten. Und wenn wir die Studie durchgeführt haben, lassen wir beide verschwinden. Jetzt bringen wir ihn erst einmal zu Kranich zurück.“ Sandra nickte. Sie winkte zwei Pfleger und die schoben Semir zurück zu Tom.

    „Ich hab ein Signal. Sie sind am südlichen Kölner Stadrand. Trabanter Straße 18. Moment. Das ist doch die Anschrift der Klinik. Die sind in der Klinik.“ rief Andrea aufgeregt. Anna sah sie an. „Sind Sie sich da ganz sicher?“ Andrea nickte. „Ja das Signal ist klar und deutlich.“ „Moment mal. Das würde ja heißen das die Klinik, oder eher gessagt, der Professor in der Sache verstrickt ist. Okay. Ich informiere das SEK. Herzberger, Sie und Bonrath fahren mit Siggi voraus. Andrea Sie überwachen den Funk und den Sender. Lotsen Sie uns zu den beiden.“ Andrea nickte. Dieter und Hotte waren bereits draußen. Anna informierte das SEK und fuhr anschließend selbst zur Klinik. Semir und Tom waren so schien es seit Gestern in dieser Klinik. Anna hatte keine Ahnung warum oder in welchem Zustand die beiden waren. Sie musste sich beeilen. Andrea meldete sich über Funk. „Ich habe die Informationen über diesen Professor. Der saubere Mann hat gar keine Zulassung mehr. Die wurde ihm entzogen, als er wegen einem Behandlungsfehler verurteilt wurde. Damals hat er einem Patienten ein falsches Medikament verabreicht und dieser ist daran verstorben. In dieser Klinik scheint er so ist es in der Presse zu lesen, Medikamente herstellen. Beruhigungsmittel. Ein Reporter ist dahinter gekommen. Nur kurz darauf wurde er tot aufgefunden. Überdosis von Valium.“ „Danke Andrea. Wir sind gleich da.“

    „So, die Ruhewerte sehen sehr gut aus“ sagte der Professor zu Semir. „Nun kommt das Belastungs-EKG. Sie wissen sicher wie das geht. Immerhin stehen Sie ja ständig unter einer solchen Kontrolle.“ „Ich werde nicht mitarbeiten“ sagte Semir leise. Der Professor lachte. „Oh doch… das werden Sie. Wissen Sie warum?“ Semir ahnte dass die Antwort ihm nicht gefallen wird. „Wenn Sie nicht mitarbeiten, dann wird Herr Kranich es spüren. Wollen Sie das?“ „Nein“… kam von Semir leise. „Na sehen Sie…“ Er drehte sich zu seinen Helfern. „Bringt ihn rüber.“ Sie nickten und lösten die Reimen von Semirs Hand- und Fußgelenken, zogen ihm vom Bett und brachten ihn in einen Raum, wo eines dieser Trimräder stand. Der Professor kam direkt hinterher. „Rauf aufs Rad!“ befahl er Semir nachdem er die Elektroden angelegt hatte. Semir tat es. „So und nun werden wir sehen, wie gesund das Herz ist. Fahren Sie los!“

    Andrea lief aufgeregt im Büro hin und her. „Verdammt ich glaube einfach nicht, das Semir und Tom auf der Flucht sind. Die sind nicht in die Türkei abgehauen. Wohin sollten die denn auch da hin?“ „Nun die Eltern von Semir wohnen dort. Familienmitglieder. Und jeder weiß doch das die Familienbande der Türken sehr stark ist.“ „Nein… ich meine ja…. aber das ist nicht Toms und Semirs Art. Die hätten uns doch gesagt wenn sie es… moment mal. Die bieden wollten dass ich den Professor einer Klinik überprüfe. Und die Klinik. Ich hab den Zettel auf dem Tisch. Moment.“ Sie lief an ihren Schreibtisch. Der Zettel war nicht mehr da. Sie suchte in den Schubladen „hier ich hab ihn. Professor Frank Riefenstahl. Und die Klinik heißt Lundberg van Cleven.“ „Andrea dann suchen Sie alles raus, was Sie finden können. Hat Semir gestern sonst noch was gesagt?“ Andrea sah sie an. „Ja… mensch warum denke ich erst jetzt daran. Ich hab gestern doch einen Sender in seine Jacke genäht. Ich …“ Anna sah sie an. „Einen Sender?“ „ja es war so ein Gefühl. Ich kann es nicht erklären aber….“ „Schon gut. Manchmal sind die Gefühle nicht so verkehrt. Okay. Dann schauen Sie nach ob Sie ein Signal empfangen.“ Andrea setzte sich an ihren Rechner. Hotte und Dieter kamen ins Revier. „Chefin… die Angestellte am Flughafen sagt eindeutig aus, dass es nicht die Herren auf dem Bild waren, die sich als Kranich und Gerkhan vorgestellt haben. Sie sind es nicht. Sie sind irgendwo hier.“ Anna nickte. „Ja, das hab ich mir schon gedacht. Andrea… Sie haben Recht. Geben Sir mir Bescheid sobald Sie alle Informationen haben, die Sie für Semir und Tom suchen sollten.“ Andrea nickte nur.

    "Wissen Sie, Herr Gerkhan... ich habe eigentlich nur einen Kunden... der nun ja... der wohl in die Kategorie der drei passte, die Sie eben..." Semir sah ihn an. "Und wer ist das?" "Richie Krämer. Er bekommt von mir so ab und zu einen Tipp... nun ja... dafür bezahle ich weniger Schutzgeld und..." "Was für Tipps geben Sie ihm?" Bevor Horn antworten konnte, ertönte eine dunkle Stimme von der Tür her. "Er versorgt mich mit sehr guten Tipps, wo man viel Geld machen kann. Guten Abend" Semir sah zur Tür. Richie Krämer stand im Rahmen. Aber er war nicht allein.

    Semir blieb benommen liegen Er schützte seinen Kopf mit den Armen vor den Tritten. Dann hörte er den Wagen abfahren. "Mein Gott..." hörte er Horn rufen und dann wurde er vorsichtig hoch gezogen. "Sind Sie soweit in Ordnung?" fragte ihn Horn. Semir nickte nur. "Geht schon..." Er hielt sich den Bauch. Horn brachte ihn in den Verkaufsraum der Tankstelle. Er holte eine Tempopackung und gab Semir eines der Tücher um sich das Blut aus dem Gesicht zu putzen. Erst jetzt bemerkte Semir, dass sein Nase blutete.

    "Ja und was?" fragte Semir. "Rate mal wer das Grundstück noch haben wollte?" "Was? Tom... ich habe keine Lust auf Rätselraten." "Richie Krämer." "Wie bitte? Der Richie krämer?" "Ja, genau der. Ich bin unterwegs zu ihm. Wie sieht es bei dir aus?" "Hier ist es ruhig. Horn hat nur wenige Gäste, weil das Restaurant ja dicht ist. Die meisten holen sich was aus der Tankstelle und fahren dann weiter. Horn jammert mir schon die Ohren voll..." "Nun. Wir werden ja sehen, was Krämer damit zu tun hat. Bis später." "Ja danke ciao."

    Semir hängte das Mikro ein. Er sah sich noch einmal auf dem Platz um und entdeckte plötzlich drei finstere Gestalten an den Zapfsäulen. Da es bereits dunkel war, konnte Semir nicht genau erkennen, was diese dort taten. Er ging auf sie zu.