Beiträge von Elvira

    Nur wenig später saßen alle bei Anna und tranken Kaffee. „Semir Sie werden solange wie der Fall nicht abgeschlossen ist, in eine Schutzwohnung gebracht. Die Typen scheinen Sie ja auf den Kicker zu haben.“ „Wie bitte? Sicher haben die mich auf dem Kicker, weil ich den Schlüssel an mich genommen hab. Aber ich verstecke mich doch nicht. Wie soll ich die den bekommen?“ Anna nickte. „Ja genau das ist was mir Sorgen macht. Wie sollen wir an die Hintermänner kommen?“ Semir sah Tom an. „Ich hätte da eine Idee.“ sagte er dann. „Auf diese Idee bin ich sehr gespannt, allerdings befürchte ich, dass ich sie nicht mögen werde“ meinte Tom darauf. Semir lächelte. „Bestimmt nicht. Aber es ist so sehe ich das, die einzige Möglichkeit die Hintermänner dingfest zu machen.“ Anna nickte. „Gut... ich höre?“ „Okay.... also ich werde weiterhin in meiner Wohnung sein. Die Kollegen überwachen mich. Der Typ, dem der Stoff gehört wird sicher versuchen, an mich ranzukommen.“ „Das klingt nicht gerade sehr sinnvoll.“ „Nun ich hab doch genügend Kollegen, die mich beschützen können.“ Anna sah ihn an. „Semir, die Kollegen wissen doch gar nicht wie der Hintermann aussieht. Was wenn er unerkannt zu Ihnen kommen kann?“ „Nun daran hab ich auch schon gedacht, Tom könnte doch bei mir in der Wohnung bleiben und...“ Er sah Tom an. Dieser nickte. „Okay... versuchen wir es.“ meinte Anna nur doch sie verspürte ein merkwürdiges Gefühl in der Magengegend.

    Lutz wartete auf seine Komplizen. Doch sie kamen nicht. Sein Handy klingelte und er sah, dass Peter ihn anrief. Na endlich, dachte er und meldete sich. „Ja?“ „Herr Riefenstahl... ich benötige Ihre anwaltliche Fähigkeit. Ich wurde festgenommen und würde mich freuen, wenn Sie sich mit der Autobahnpolizei in Verbindung setzen würden. Vielen Dank.“ Das Gespräch war beendet. „VERDAMMT!“ brülle Lutz. Dieser verdammte kleine Bulle kann doch nicht beide aus dem Verkehr gezogen haben. Wie sollte das denn von Statten gegangen sein? Er war doch allein?“ „Okay.... dann werden wir nun andere Seiten aufziehen. Ich lasse mir mein Geschäft nicht versauen. Nicht von einem Bullen.... Aber wie er will. Ich kann auch Anders.“ fluchte er leise vor sich hin und griff zum Telefon. Es dauerte nur kurz und er hörte eine raue Männerstimme. „Hallo Axel, Lutz hier. Ich brauche deine Hilfe.“ „Hmmm wobei?“ „Nun es geht darum einen Bullen in seine Schranken zu weisen. Außerdem um jede Menge Stoff, die er an sich genommen hat. Nur weigert er sich es mir zurück zu geben.“ „Oh... ich verstehe. Ich komme gleich zu dir, dann bereden wir die Sache. Sind Peter und Toni auch dabei?“ „Die hat der Bulle bereits festgesetzt.“ „Oh... das ist scheinbar ein ziemlich harter Bulle.“ „Ja und ich mag ihn überhaupt nicht.“ Axel lachte gemein. „Ja... kann ich verstehen. Okay, in einer Stunde bei dir.“ Lutz legte auf.

    „Okay… Herr Peter Schwers. Sie wollen mir nicht erzählen, was das ganze sollte? Wer Ihr Boss ist?“ Peter schwieg. Er sah Semir an. „Ich werde ohne meinen Anwalt gar nichts sagen.“ Semir nickte. „Das ist Ihr gutes Recht, aber ich würde an Ihrer Stelle sehr genau nachdenken. Freiheitsberaubung, Einbruch, Körperverletzung…. Ist schon ne ganze Menge.“ Peter war unbeeindruckt. Es klopfte. Semir sah zur Tür. Tom war mit Toni beschäftigt. Er ging zur Tür. Dieter stand davor. „Riefenstahl. Er ist der Anwalt von diesem Peter Schwers.“ „Ah ja…. darf reinkommen.“ Der Mann betrat das Verhörzimmer. Er sah Semir an. „Würden Sie mich mit meinem Mandanten bitte allein lassen?“ Semir nickte. „Sie könnten ihn begreiflich machen, dass es nicht sehr gut für ihn aussieht.“ meinte er und verließ den Raum. Peter sah den Mann an. „Sie sind nicht Riefenstahl.“ Der Mann lächelte. „Woher wollen Sie das wissen?“ „Nun es gibt keinen Riefenstahl. Es ist ein Name den ich erfunden habe. Deswegen.“ „Gut…. Lutz schickt mich. Ich soll dich hier raus holen. Die Frage ist nur wie.“ Peter nickte. „Tja…. Es wird sicher schwer werden.“ Der Mann vor ihm lächelte immer noch. „Och so schwer nun auch wieder nicht. Wir brauchen nur die überzeugenden Argumente, dann geht es schon.“ Peter nickte. „Ja und welche wären das?“

    Also wirklich... ihr müsst euch doch nicht gegenseitig so anfeuern... es reicht wenn ihr schreibt. :baby: Du Frido hier und Felina in ihrer STory... :] das reicht mir völlig aus. Wirklich... ich schwöre... =)

    Also aufhören zu streiten.... :] und weiterschreiben =)

    Na gut... noch ein kleines Stückchen für die NAcht.... :baby:

    „Chefin... es ist schwierig. Semir wird von zwei Typen bedroht. Der eine steht dicht bei ihm und presst eine Waffe in die Seite. Der Andere steht an der Tür. Was ist mit dem SEK?“ „Steht bei Fuß. Wir können sofort zuschlagen.“ „Gut... ich versuch Semir zu mir reinzuholen.“ Tom legte wieder auf und ging zu Semir. „Okay.... sie hat gesagt, du darfst es haben. Komm rein.“ Semir nickte und betrat den Käfig. Als Toni ebenfalls rein wollte schüttelte Tom den Kopf. „Nur einer.“ sagte er. Doch Toni zog Semir zurück und zeigte nun ganz offensichtlich seine Waffe. „Dann geht mein Kumpel rein.“ Tom tat erschrocken. „Semir? Was soll das?“ Semir zuckte mit den Schultern. Peter betrat mit Tom den Raum. „Wo ist es?“ fragte er barsch. Tom schaute ängstlich. „Semir würdest du mir bitte erklären, was das ganze soll?“ „Hey.... Opa halt den Sabbel und hol den Stoff!“ befahl Peter. Tom nickte. So war ein Zugriff nicht möglich... und er überlegte wie er Semir aus der Situation retten konnte. „Okay... ich geh ja schon.“ Tom verschwand nach hinten. Er hatte eine Idee, allerdings würde die weder Erwin, noch Semir gefallen. Toni stand mit Semir dicht vor dem Regal. Tom ging dahinter und stieß es um. Toni konnte nichts dagegen tun und wurde mit Semir darunter begraben. Die Waffe fiel ihm aus der Hand. Dann setze er zum Angriff gegen Peter vor, der so überrascht war, dass er gar nicht an Gegenwehr dachte. Tom legte ihm die Handfesseln an. Er gab grünes Licht für das SEK und mit vereinten Kräften zogen sie das Regal von Semir und Toni runter. Toni lag da und blickte in die Mündungen von den Gewehren des SEK´s. Semir lag reglos am Boden. Tom zog ihn aus der Gefahrenzone und untersuchte ihn.

    „AUA!“ kam von Semir, als dieser die Augen aufschlug. „Sag mal... was sollte das denn werden? Willst du mich umbringen?“ brüllte er Tom an. „Was hast du denn? Ich hab dich gerettet.“ „Ach in dem du dieses schwere Regal auf mich kippst? Eine ganz tolle Rettung.“ „Hey.... es hat doch geholfen. Und außerdem.... was kann ich dafür, dass du gleich umkippst sobald du was an den Kopf bekommst, wo da doch gar nichts zu beschädigen ist.“ gab Tom zurück und grinste. Er zog Semir auf die Beine. Anna kam nun ebenfalls herein. „Semir? Sind Sie in Ordnung?“ fragte sie besorgt. Semir nickte. „Ja.... Von den Beiden bin ich sehr gut behandelt worden. Die hätten mich nicht erschossen. Aber mein eigener Kollege bringt mich fast um. “ Er sah Tom von der Seite her an. Anna blickte von einem zum Anderen. Doch dann grinsten sich beide an. „Was ist eigentlich das Formular 3-10-25/A?“ fragte Semir. Tom sah ihn an. „Na das Formular mit dem du Beweismittel aus der Asservatenkammer bekommst.“ „Nee… das ist nämlich das Formular 2-25-10/B“ „Ach wirklich? Hab ich dann wohl verwechselt.“ Tom grinste leicht. Anna sah zu Semir und deutete auf Toni und Peter. „Wer ist das?“ „Das sind Helfer von dem der den Stoff am Bahnhof versteckt hat. Der Fahrer ist aber ein Anderer. Die Beiden habe ich heute zum ersten Mal gesehen. Glaub ich wenigstens. Sie haben mich in meiner Wohnung abgefangen und wollten sich den Rest holen. Ich hab nicht einmal mitbekommen, das sie die Tür geöffnet haben.“ Anna nickte. „Schreiben Sie das in Ihr Bericht. Und Semir... wechseln Sie mal das Schloss an Ihrer Tür aus. Alles weitere im Büro.“

    Anna saß Frau Schrankmann gegenüber. "Frau Engelhard ich bitte Sie. Sie glauben doch wohl nicht tatsächlich, das Herr Kranich unschuldig ist. Er war mal Polizist, richtig, aber die Betonung liegt auf war.... Sie selbst wissen doch wie oft es schon vorgekommen ist, das eine Expolizist in die Kriminalität abgerutscht ist, aus welchen Gründen auch immern. Und das was Sie mir hier offenlegen, ist für mich kein Grund das Verfahren wieder aufzunehmen, bzw. aufzurollen. Er ist rechtskräftig verurteilt worden. Und egal wie er als Polizist war, er muss seine Strafe absitzen."

    Anna sah sie an. "Frau Schrankmann.... Herr Kranich ist sehr labil. Er hat versucht sich das Leben zu nehmen." "Ha... wenn ich jeden Häftling in Schutz nehme, nur weil er versucht sich die Pulsadern aufzuschneiden, dann wären die Gefängnisse leer. Er ist verurteilt und damit basta. Sie entschuldigen mich... ich hab noch wichtigere Sachen zu tun." Schrankmann stand auf. "Ach... warten Sie mal... wie geht es eigentlich Herrn Gerkhan? Ist er wieder genesen?" Anna nickte "Ja er macht allerdings nur halben Dienst." Schrankmann nickte. "Gut... sorgen Sie dafür,dass er sich ebenfalls in dieser Sache zurückhält. Wir wissen ja, wie befreundet die beiden waren." "Sind." erwiderte Anna. "Was?" fragte Schrankmann. "Die beiden sind befreundet. Frau Schrankmann bitte überlegen Sie es sich noch einmal." "Ich hab zu tun. Guten Tag, Frau Engelhard"

    Semir setzte sich ins Büro. Johanna sah ihn an. "Wie wollen wir nun vorgehen?" "Ich werde mir sämtliche Informationen über diesen Koller holen. Mit wem er zusammen gearbeitet hat, wer seine Klienten waren. SEine Sekretärin verhören....." Johanna lachte. "Semir... du bist immer noch nciht voll einsatzfähig. Wie willst du das denn schaffen?" "Ich habe eine sehr tüchtige Kollegin, die mir sicher helfen wird." Er sah sie an. "Ja... schon gut. Natürlich bin ich dabei." "Danke...."

    Semir parkte direkt vor dem Haus, da er nach dem Duschen zurück fahren wollte. Er stieg aus und ging in seine Wohnung. Er suchte sich frische Sachen raus und ging unter die Dusche. Durch das laufende Wasser hörte er nicht, wie sich Toni und Peter in die Wohnung schlichen. Sie sahen sich kurz in der Wohnung um und setzen sich ins Wohnzimmer. Sie warteten bis Semir fertig war. Als dieser aus der Dusche kam und sich angekleidet hatte, ging er ins Wohnzimmer. Er blieb im Türrahmen stehen und sah die Besucher an. „Was … Wer…“ stammelte er. Toni stand auf. „Nur keine Panik. Ganz ruhig bleiben. Wir werden gemeinsam eine kleine Fahrt unternehmen.“ Semir hob leicht die Hände. „Was wollen Sie?“ fragte er. Peter lächelte. „Sagten wir doch gerade. Wir drei fahren gemeinsam zu einem Freund.“ Semir nickte. Er hatte sein Handy in der Tasche und es war auf Empfang. Sobald Tom versucht ihn zu erreichen, konnte das Handy geortet und er somit gefunden werden. „Wir gehen ohne Aufsehen zu erregen zum Wagen, steigen ein und dann werden wir uns unterhalten. Aber wir könnten es auch abkürzen. Wo ist der Rest des Stoffes?“ Semir zuckte mit den Schultern. „In der Asservatenkammer. Dort gehört es schließlich hin.“ Peter nickte. „Ja…. aber wir hätten es gern zurück. Ab!“ Semir überlegte fieberhaft, wie er Tom benachrichtigen könnten, dann kam ihm eine Idee. „Ich… ich muss erst einem Kollegen Bescheid geben. Wir dürfen nur…“ Toni sah ihn an. „Dann mach es! Sofort und keine Tricks… sonst….“ Sermir nickte nur und nahm sein Handy.

    Tom wartete auf Semir. Sein Handy klingelte und er sah Semirs Nummer. „Hallo Siggi…. Sorry ich muss noch eben zur Asservatenkammer fahren und mir den Stoff ansehen.“ „Moment. Siggi? Wieso Siggi und Asservatenkammer? Hast du sie noch alle? Hartmut sagte eben....“ „Ja dauert sicher nicht lange.“ Tom verstand. Semir schien in Schwierigkeiten. „Soll ich auch hinkommen. Mit Verstärkung vielleicht?“ „Ja... wäre sicher nicht schlecht. Ich denke ich bin so gegen zwei wieder im Revier.“ „Alles klar.“ Tom beendete das Gespräch und ging zu Anna. „Wir brauche das SEK.“ sagte er. Anna sah ihn an. „Was ist denn los?“ „Semir hat Probleme. Die Typen wollen den restlichen Stoff. Er lockt sie zur Asservatenkammer.“ Anna griff sofort zum Hörer und orderte eine Einheit an. Sie sah Tom während des Gesprächs in die Augen. „Wie viele Gegner sind es?“ „Semir deutete an, dass er mit zwei Personen dorthin unterwegs ist.“ Anna gab es weiter. „Wann?“ „Er fährt in diesen Augenblick hin. Von seiner Wohnung aus sind es eine knappe halbe Stunde.“ „Das wird eng. Tom fahren Sie zur Kammer und übernehmen Sie dort.“ Tom nickte und fuhr umgehend los.

    Erwin der in seinem kleinen Käfig in der Asservatenkammer seinen Dienst tat war erstaunt, als Tom vor ihm stand. „Was machst du denn hier?“ Tom grinste. „Ich löse dich für ein paar Minuten ab.“ „Was? Seit wann bist du denn ...“ „Erwin... es ist wegen Semir. Er steckt in Schwierigkeiten und ich muss ihm aus der Patsche helfen. Du kannst ja mit der Chefin Rücksprache halten.“ Erwin lachte. „Das ist ja was ganz Neues. Semir in Schwierigkeiten. Das ist so ungefähr jeden zweiten Tag.“ „Erwin... bitte. Ich habe keine Zeit. Lass mich in deinen Käfig, mach dich dünn und gut ist.“ „Ja...ja... ist ja schon gut. Bin schon weg.“ Er öffnete die Tür und Tom übernahm den Dienst. Er zog sich den üblichen grauen Kittel an und konnte nun darauf hoffen, dass ihn außer Semir keiner kannte. Anna rief ihn an. „Das SEK geht in ungefähr zehn Minuten in Stellung.“ Tom wollte gerade antworten, als Semir den Raum betrat. „Ist schon im Gange.“ gab er als Antwort, damit die Chefin wusste, das Semir bereits aufgetaucht ist. „Halten Sie sie hin.“ Tom beendete das Gespräch. „Hallo Semir.“ rief er freudig in den Raum. Semir sah ihn überrascht an. „Hallo Tom. Wie geht es denn so?“ „Och du weißt doch... die üblichen Beschwerden. Der Rücken will nicht mehr so, die Beine lassen auch nach.... Was machst du denn hier?“ „Ähm... ich wollte ein Beweismittel abholen. Du weißt schon... den Koks vom Bahnhof.“ Tom schaute in die Papiere. „Ah ja... dann brauche ich bitte das Formular 3-10-25/A in dreifacher Ausfertigung.“ Semir sah ihn an. „Entschuldige, aber das hab ich leider vergessen.“ Tom schüttelte den Kopf. „Also ohne dieses Formular darf ich dir nichts geben Du kennst doch die Bestimmungen.“ „Ja schon....“ Semir spürte die Waffe dicht an seinen Rippen. „Mach hin,“ forderte ihn Toni auf. „Tom... mach mal eine Ausnahme... bitte.“ versuchte Semir Tom zu überreden. „Dann muss ich erst mit der Chefin telefonieren. Warte bitte hier.“ Tom verschwand in einem hinteren Bereich.

    Genau... kann mich nur anschließen. Eine super Story... dieser Steiner ist ja scheinbar ganz schön durchgeknallt. Aber was ich nicht verstehe? 'Wieso reden die beiden nicht mit Anna? Die würde beide auf jedenfall decken... das schaffen die im Alleingang doch gar nicht.... also wirklich... Männer..... X(

    Semir und Tom saßen im Büro und sahen sich das zehnte Band an. Die Augen wurden immer schwerer. „Boah…. Wie viele sind es denn noch?“ stöhnte Tom. „Nur noch sechs. Das schaffen wir.“ gab Semir müde zurück. Sie sahen auf den Monitor wie die Menschen sich Schließfächer mieteten, ihre Sachen verstauten und nach einiger Zeit wieder abholten. Dann endlich sahen sie einen Mann, der genau das Schließfach mietete, welches sie suchten. „Da…. das ist er.“ sagte Semir auf einmal und Tom war hellwach. „Wer?“ „Na der Typ… der … sag mal schläfst du?“ Semir sah Tom an. „Nee… bin hellwach. Gut, dann versuchen wir das Bild mal zu schärfen, so das wir ein vernünftiges Bild von dem Typen bekommen.“ „Ja der ist mit Sicherheit bei uns verzeichnet. So eine Visage allein gehört bestraft.“ Sie nahmen das Band und gingen zu Hartmut. Doch die Türen waren zu. Erstaunt sah Semir auf die Uhr. „oh…. Hartmut hat ja noch gar keinen Dienst. Ist gerade drei Uhr nachts.“ „Gut…. dann schlafen wir jetzt auch was und kommen morgen Früh wieder her.“ Semir nickte. „Ich penn bei dir.“ sagte er und gemeinsam fuhren sie zu Tom.

    „Ich hab die Ware bezahlt. Also will ich alles haben. Besorgt mir den Rest, sonst seid ihr dran.“ Der Anrufer knallte den Hörer auf die Gabel, dass Lutz zusammen zuckte. „Mist. Der ist ganz schön wütend. Wir müssen den Rest besorgen. Unser Kunde will alles haben.“ „Wie sollen wir denn dran kommen?“ „Das dürfte kein Problem sein. Wir wissen doch wo der Kleine wohnt. Auf und bringt ihn her.“ Toni und Peter nickten „Okay. wir holen ihn her.“ „Aber passt auf… die sind immer zu zweit.“ „Sollen wir beide …“ „Nein! Nur den Kleinen, der den Schlüssel geklaut hat. Er hat den Stoff sicher unter den Nagel gerissen um auch mal genug Geld zu haben. Aber ich zeige ihm, dass es gar nicht so gut ist, wenn man mir etwas wegnimmt.“ Toni und Peter verschwanden. Sie warteten vor Semirs Wohnung. Bisher war der Bulle noch nicht aufgetaucht. „Macht vielleicht Überstunden.“ murmelte Toni. Peter sah ihn an. „Dann warten wir eben bis er kommt.“ „Ja das tun wir. Weck mich.“ Toni schloss die Augen.

    Semir fuhr morgens mit Tom zu Hartmut. „So und nun möchten wir von dir einen kleinen Gefallen haben.“ begrüßte Semir Hartmut. Dieser sah ihn an. „Semir… es sind genau diese kleinen Gefallen, die mich meist in Teufels Küche bringen.“ „Ach komm… Du musst uns helfen. Sieh mal. Wir haben hier die Überwachungsbänder vom Bahnhof. Dort ist der Mann zu sehen, welcher das Schließfach mit dem Rauschgift gemietet, wir wollen den Typen. Bitte… Hartmut…“ Semir schlug mit den Augenlidern. Hartmut grinste. „Semir spar dir das. Es wirkt bei Andrea und der Chefin. Vielleicht auch bei Tom… aber… na gut. Ich sehe mal was ich machen kann. Aber später. Jetzt muss ich erst mal ein paar Spuren für die Schrankmann auswerten.“ Semir grinste Tom an. „Gut… dann fahre ich jetzt nach Hause und dusche ausgiebig.“ Tom nickte. „Ja mach das. Und umziehen nicht vergessen.“ Semir verschwand. Tom stellte sich neben Hartmut. „Sag mal…. Wo ist denn der Stoff?“ „Der liegt hier noch im Tresor. Semir bat mir ihn hier noch festzuhalten.“ Tom nickte. „Wer weiß warum.“ Er fuhr zur PAST. Sobald Semir zurück war, wollten beide auf Streife gehen und versuchen an die Dealer heran zu kommen.

    Semir drehte sich zu Tom um. "Ja natürlich du Idiot. Einer muss ja aufpassen. Tom... ich bin gleich weider da... schlaf du und ich kümmere mich um..." Tom setzte sich etwas auf. "Es ist etwas passiert. Es geht um meine Sache." "Tom.... ich habe dir doch gesagt dass ich helfe... und ich glaube... ich hab da was ins Rollen gebracht." Tom sah ihn an. "Was? Was hast du ins Rollen gebracht? Und lüg mich bitte nicht an." Semir nicke nur. "Koller ... also ich mein diesen Anwalt... der dich vertreten hatte..." Tom nickte. "Ja ich weiß wer Koller ist. Was ist mit ihm?" "Er... er ist tot." Tom schloss die Augen. "Ich verstehe. Ihr seid ihm auf die Füße getreten, und er hat sich umgebracht." "Nein.... er wurde umgebracht. Und das zeigt mir ganz klar, dass du unschuldig bist. Das wußte ich eh und nun werde ich den Beweis erbringen."

    Er fuhr los. Die Autobahn lag direkt vor ihm. Endlich konnte er Gas geben. Heute war sogar sehr wenig Verkehr. Wieder ein Glücksfall, dachte er und trat das Pedal durch. Doch was war das für ein Geräusch? Er sah auf den Tach. gerade mal 100. Der Wagen schien eine Macke zu haben. Er fuhr weiter ohne auf das Geräusch zu achten.

    Jana Berg war gerade auf der A3 unterwegs. Sie hatte ihr Kind im Auto und ärgerte sich über den Mann, der soeben auf die Autobahn zog, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten. Sie bremste ab. Der Abstand zu dem Wagen vergrößerte sich. Jana sah kurz in den Rückspiegel, als sie eine Explosion vor sich wahrnahm. Erschrocken trat sie in die Bremsen und zog Geistesgegenwärtig auf die Standspur. Sie starte auf das, was wie ein Feuerball auf der Autobahn aussah, was eben noch das Auto war, auf dessen Fahrer sie so wütend war. Mit zitternden Händen rief sie die Polizei.

    Andrea kam herein. „Die Kennzeichen sind Dubletten. Das Fahrzeug ist also nicht zugelassen. Außerdem wurde es eben ausgebrannt in der Kiesgrube in Krefeld gefunden.“ Sie verließ das Büro wieder und warf Semir einen Blick zu. Semir fing ihn auf, konnte ihn aber nicht deuten. „Ach ihr sollt zur Chefin kommen.“ Semir nickte und dann gingen sie zu Anna. „Semir? Was um alles in der Welt war das wieder für eine Aktion? Ich musste diesen Herren, denen Sie beide das Auto demoliert haben erklären, dass sein Auto Schrott ist und dass er nun mit einer Menge Papierkrieg rechnen muss, bis er ein gleichwertiges Auto bekommt. Die Staatsanwältin ist überhaupt nicht begeistert von der Aktion, wobei einer meiner Beamten sich einfach kidnappen lässt.“ „Chefin…. ich wollte ihn überwältigen, aber…. Nun ja es ist etwas daneben gegangen.“ „Etwas? Also… gut…lassen wir es. Was haben wir an Spuren?“ „Nicht sehr viel. Wir haben die Kennzeichen des Autos überprüft. Fehlanzeige. Der Wagen ist ausgebrannt gefunden worden. Keine Spuren. Wir haben eine kleine Menge von dem Heroin bekommen, welches schon einen ziemlichen Wert hat. Aber wir wissen nichts über die Hintermänner.“ Anna nickte „Was ist mit dem, der das Schließfach gemietet hat?“ „Wir wollten gleich die Bänder der Überwachungsaufzeichnungen sichten.“ „Dann fangen Sie damit an. Und viel Spaß“ Ein gequältes Lachen von den Beiden Hauptkommissaren war zu hören und ließ erkennen, was sie davon hielten.

    „Oh…. So und nun? Wie kriegen wir den Rest zusammen?“ fragte Peter. „Ach komm…. Es fehlen höchstens 2 Kilo. Das ist zu überbrücken. Der Abnehmer merkt es sicher nicht. Wir strecken das Zeug etwas und schon ist alles da. Die gestreckten Beutel tun wir nach unten. Das hochgradige nach oben. Fällt nicht auf.“ „Gut…. nun müssen wir nur dafür sorgen, dass der Bulle nicht wieder auftaucht.“ „Dafür werde ich schon sorgen. Ich weiß wo er wohnt und ich weiß wie ich ihn unter Kontrolle kriege.“ „Sehr gut. Mach keine Fehler. Ich treffe mich heute mit dem Abnehmer.“ Lutz grinste. „Gut ich kümmere mich um unser kleines Problem.“ Alex sah von einem zum Anderen. „Wir müssen uns die Bullen vom Hals schaffen. Wenn du anfängst ihn zu erpressen, dann wird er sich festbeißen. Ich habe nämlich mal Erkundigung über diesen Semir Gerkhan eingeholt. Das ist ein ganz fieser harter. Wenn der dich am Wickel hat, dann lässt er dich erst wieder los, wenn er dir was nachgewiesen hat.“ Lutz lachte. „Na dann werden wir es verhindern, dass er was findet.“

    „So.... gleich sind wir da.“ meinte der Fahrer und Semir sah ihn an. Bisher konnte er nichts unternehmen, um den Fahrer zu überwältigen. Denn dieser fuhr immer noch schneller, als erlaubt. „Ich wollte eigentlich niemanden mitbringen, aber nun... du hat dich ja selbst eingeladen. Er fuhr in eine Tiefgarage im Industriegebiet. Dort standen bereits mehrere Leute herum und sahen dem Wagen entgegen. Semir bekam ein ziemlich ungutes Gefühl. Der Wagen stoppte. Semir stand auf und sah plötzlich in die Waffenmündung. „Hey.... bleib noch sitzen.“ forderte ihn der Fahrer auf, der die Waffe auf ihn gerichtet hatte. Semir konnte nicht sehen, ob es die mit der Funktionsstörung war und tat was verlangt wurde. Die Türen wurden geöffnet. „Ich habe einen Fahrgast mitgebracht. Bringt ihn weg, der Boss entscheidet, was mit ihm zu tun ist.“ Zwei der Männer nickten und zogen Semir aus dem Wagen. Dann brachten sie ihn in einen Raum und sperrten ihn ein. Der Raum hatte keine Fenster und die Tür aus Stahl ging nach Innen auf. Semir konnte nichts tun außer warten. Doch dann fiel ihm ein, dass er ja sein Handy hatte. Er holte es raus und wählte Tom an.

    Tom spürte sein Handy vibrieren. Er nahm es und sah Semirs Nummer auf dem Display. „Semir? Wo bist du?“ „Ich weiß es nicht genau. Aber die Jungs sind nicht gerade hell in der Birne. Die haben mich eingesperrt. Industriegebiet. Das letzte was ich auf der Autobahn gesehen habe, war Köln Poll als Ausfahrt. Lass mein Handy orten, ich lasse es an.“ „Alles klar. Wir finden dich. Mach bitte keine Dummheiten, also nicht noch eine.... Semir? Hallo?“ „Tom, sie kommen ich lass das Handy an.“ Dann hörte er ein Knistern. Er konnte sich schon denken, dass Semir das Handy irgendwo hingelegt hatte. Er rannte zu Andrea. „Orte Semirs Handy... er hat es an.“ Tom lauschte was bei Semir geschah. „Was machen wir mit ihm?“ hörte er einen Mann sagen. „Na ich weiß nicht. Er stört doch eh nur. Wir lassen ihn hier. Hauen ab. Ist doch egal wann er gefunden wird.“ kam von einem Anderen zurück. „Ja, macht das.... und meine..“ hörte er Semir antworten und dachte nur: Halt doch einfach die Klappe, Partner. „Halt dein Maul!“ wurde Semir angebrüllt. „Okay.... wir lassen ihn hier. Seine Kollegen werden ihn sicher bereits suchen. Aber eins lass dir gesagt sein, Bulle. Wenn ich dich noch einmal vor die Augen bekommen, dann ist deine letzte Stunde angebrochen.“ Dann hörte Tom wie eine Tür zuschlug. Nur kurz darauf meldete sich Semir wieder. „Okay... Tom... orte mich und hol mich ab.“

    „Ich hab ihn. Köln Poll, Industriegebiet West.“ „Bin schon unterwegs.“ Tom fuhr los. Eine knappe Stunde später hatte er das Gebiet erreicht. „Okay, Andrea... ich bin im Industriegebiet. Wo ist er genau?“ „Warte.... okay.... das ist die Industriestraße 8.“ „Danke...“ Tom fuhr in die angegebene Straße und stieg vor dem Gebäude aus. Er zog seine Waffe und betrat das Gebäude. Niemand war zu sehen. Tom ging tiefer rein. „SEMIR!“ rief er. Keine Antwort. Er ging weiter. „SEMIR!“ „ja...hier!“ Er hörte ein dumpfes Dröhnen. Mit der Taschenlampe leuchtete er in die Richtung und sah eine Stahltür. Der Schlüssel steckte von außen. Er schloss auf und leuchtete in den Raum. „Hey! Mach das Licht aus... es blendet“ „Bist du ne Kakerlake oder warum scheust du das Licht.“ Tom sah Semir prüfend an. „Alles klar?“ „Ja sicher....“ „Na dann komm. Die Chefin hat Sehnsucht nach dir.“ „Oh.... du hast ihr aber nicht erzählt....“ „Natürlich. Meinst du ich lass mich wegen dir anpfeifen. Nee... Partner, mach das mal selbst. Nur keine Angst.... sie war nur besorgt um dich.“ „Tja... aber ich habe jetzt auch zwei andere Männer gesehen. Und einer davon kam mir sehr bekannt vor.“ Tom nickte. „Gut und in welchem Zusammenhang?“ „Drogen, ganz sicher mit Drogen.“ Tom rollte mit den Augen und fuhr mit der Hand durch das Haar. „Nun gut.... davon haben wir ja nur ein paar Hundert im PC. Das ruft ja wieder nach Überstunden.“ Sie fuhren zur PAST. „Ach sag mal... ich hab doch einiges von dem Zeug in die andere Tasche gepackt, ist das schon bei der KTU?“ „Ja was denkst du denn? Während du auf Tour warst habe ich das Zeug checken lassen. Reinstes Heroin, Marktwert laut Hartmut mehrere Hunderttausend wert.“ Semir pfiff anerkennend. „Dann hat sich das ja wirklich gelohnt.“ Tom nickte. „Ja und du kannst dir vorstellen, dass es in den nächsten Tagen einen größeren Run auf die Abnahmestellen in Köln und Umgebung geben wird. Okay…. wir geben den Jungs vom Rauschgiftdezernat einen Wink.“ Semir nickte. „Ja und dann werden wir uns mal dort genau aussehen, wo die mich eingesperrt haben. Da muss es etwas geben, was uns sicher helfen kann“ „Sicher aber erst wenn du im PC nach diesen Typen gestöbert hast. Vielleicht ersparen wir uns dann was.“ Semir grinste leicht. „Den hab ich im Handumdrehen.“

    Genau... er muss sich den Bart abnehmen... sieht grausam aus mit Bart... macht ihn viel zu alt. :D

    Ich frage mich nur, was Steiner noch vorhat. Ich glaube nämlich nicht, dass die beiden Ruhe vor ihn haben werden. Am Ende wird Semir wegen Fluchthilfe noch in den Knast gesteckt. ;)