Beiträge von Elvira

    Sascha, Stefan und Andreas standen am Abend bereits vor dem Haus in dem Andrea wohnte. Saschen entdeckte den Wagen von Semir und nickte. “Er ist ja auch hier. Schön.... haben wir beide hier. Erleichtert und die Sache.” meinte er kurz und die beiden Anderen nickten. Sie stiegen aus und betraten das Haus. Hinter der Wohnungstür war alles still. Sie zogen sich Sturmhauben auf. Stefan trat gegen die Tür und sie flog auf. Sascha und Andreas hatten bereits die Waffen gezogen. Zwei erschrockene Augenpaare blickten ihnen entgegen. “Keinen Mucks! Von Niemanden!” Die beiden auf dem Sofa nickten nur. Stefan verschloss die Tür notdürftig und Andreas zog den Mann vom Sofa zu Stefan. Dieser sah ihn an. Er hob die Waffe und drückte sie ihm unters Kinn “Okay... wo ist die Disc?”

    Tom fuhr zu Lisa. Sie erwartete ihn bereits. “Hallo... Wo haben Sie denn Ihren Kollegen gelassen?” “Nun er ist anderweitig beschäftigt. Was ist Ihnen eingefallen?” Lisa sah ihn an. “Ich muss gestehen.... ich ... mir ist nichts eingefallen. Ich wollte nur...Ich wollte Sie wiedersehen.” Tom sah sie an. “Sie wollten mich wiedersehen? Nun ja... aber...das hätten Sie auch anders haben können. Aber gut... hocherfreut. Der Tag ist noch recht jung und...” Lisa lächelte. Sie dachte an Mirko... ihren Freund den sie nun schon seit einigen Tagen vermisste. Sie verglich Tom mit ihm und merkte dass der Unterschied gewaltig war. “Wie kommen Sie in diesem Fall weiter? Wissen Sie schon wer der Tote ist?” Tom schüttelte den Kopf. “Nein wir sind noch dran. Aber die Berichte von der Gerichtsmedizin werde ich sicher morgen auf dem Tisch haben. Warum fragen Sie?” “Ich wollte Sie nicht mit meinen Problemen belästigen. Aber... seit einigen Tagen ist mein Freund verschwunden. Ich mache mir Sorgen um ihn.” Tom sah sie an. “Wie lange genau ist seit einigen Tagen?” “Seit zwei Wochen. Ich habe ihn gesprochen und er meinte in ein paar Tagen sei er ein gemachter Mann. Mit viel Geld und solchen Blödsinn.” “Haben Sie ihm geglaubt?” Lisa sah ihn an. “Ich weiß nicht... irgendwie schon. Aber...nun ja... er ist ein erwachsener Mensch und muss selbst wissen, was er mit seinem Leben macht.” “Was für einen Beruf hat er denn? Ich meine es könnte ja sein, dass er beruflich unterwegs ist, oder..” Lisa lachte leise. “Nein er ist Chemiker... nun ja... das ist nicht gerade schlecht, aber damit wird er nicht reich werden.” “Gut...ich werde mal meine Fühler ausstrecken. Hat Ihr Freund auch einen Namen?” “Natürlich... Mirko... Mirko Schneider.” Tom notierte den Namen. “Irgendwelche besonderen Merkmale?” Lisa überlegte... “Ja.... er hatte am linken Oberschenkel ein Muttermal. Es hatte eine Herzform und sah irgenwie richtig süß aus. Er meinte immer, sein Herz säße am recht Fleck.” Tom nickte. “Das kann man auch so sehen. Gut. Ich gebe es weiter. Aber versprechen tu ich nichts.” Lisa nickte. “Danke... so und nun werden wir uns einen schönen Abend machen. Ich koche für uns, okay?” Tom nickte.

    Andrea saß bei Semir und hielt ihm die Hand. „Das hast du ja wieder toll hinbekommen. Mensch du warst gerade mal wieder halbwegs hergestellt. Ich hab doch auch noch anderes zu tun, als hier bei dir im Krankenhaus zu sein. Wenn du wieder wach bist, dann werden wir mal ein ernstes Wort miteinander sprechen. Ich meine, wenn du Tom wieder zurückgeholt hast. Ich weiß doch genau, dass er im Grunde genommen weiß wohin er gehört. Tom ist sehr verzweifelt. Er ist so glaube ich ein gebrochener Mensch. Semir…. ich habe Angst. Du darfst mich nicht allein lassen.“ Sie streichelte sein Gesicht. Die Tür ging auf und Tom kam herein. Sie nickte kurz. „Ich wußte, dass du zurückkommst. Tom… er braucht dich genau wie du ihn brauchst. Ihr könnt einfach nicht ohne einander.“

    Tom sah auf Semir und dann auf Andrea. „Ich werde ihm nicht im Stich lassen. Ich werde diesen ganzen Mist durchstehen. Und danach werde ich mit meinem Partner und Freund ein Bier trinken.“ Es klopfte erneut. Johanna kam herein. Sie begrüßte Andrea kurz und fragte wie es um Semir stünde. Andrea klärte sie auf und Johanna sah auf Semir „Ich hoffe er wird wieder. Andrea… ich.. . ich möchte mich entschuldigen. Ich konnte nichs tun…. Ich …. Gott wie sag ich es nur…“ Andrea sah sie an. „Was denn?“ „Ich“ Johanna lächelte leicht. „Ich werde zu Gott beten, dass er es übersteht. Ich weiß es bringt vielleicht nicht viel. Aber wenn ich … wenn ich nur…“ Andrea schüttelte den Kopf. „Sie hätten ihn sicher nicht aufhalten können. Das kann keiner. Wir können ihm jetzt nur beistehen und Tom. Wenn dieser verdammte Alptraum vorbei ist… dann… wird es allem wieder gut gehen.“ Johanna nickte. „Ja und damit es sehr bald ist, würde ich sagen, wir lassen die Herren der Schöpfung allein.“ Andrea nickte und sie verließ mit Johanna den Raum.

    Tom setzte sich ans Bett. „Hey… zum zweiten. Semir… ich weiß das ich dich schon viel früher hätte einweihen sollen. Aber als ich wegen Mordes verhaftet wurde, da war ich einfach fertig. Erst Elena… dann sollte ich wegen Mordes lebenslang sitzen…. Weißt du als Bulle im Knast… das ist kein Zuckerschlecken. Aber das weißt du ja. Haben wir beide hinter uns. Hey… was meinst du? Ob wir als Duo noch eine Chance haben? Ich meine ich weiß… das ich … dass ich verdammt gute Freunde habe. Und darauf bin ich stolz. Ich werde wieder der Alte werden, genau wie du. So und nun sieh zu, dass du gesund wirst. Ich will mal wieder was mit dir machen. Nikki weißt du…. Nikki ist eine ganz liebe niedliche…ja du hast Recht… etwas jung, das wolltest du doch sagen, oder? He….ist mir egal. Sie gibt mir die Kraft die ich brauche um das hier alles durchzuhalten. Sie und meine Freunde. Und wer weiß, wenn du mal ausgeschlafen hast, dann werden wir dich brauchen. Als Trauzeugen vielleicht…..Nein… das ist Quatsch. Erst müssen wir ja diesen verdammten Fall abschließen…. Ich rede verdammt wirren Zeugs. Aber ich weiß einfach nicht, wo ich anfangen soll. Ich weiß es einfach nicht.“

    “Morgen Hartmut.” “Ach hallo Andrea, Semir. Was macht ihr denn Hier?” “Wir haben da etwas gefunden und ich würde von dir gern wissen was das ist.” meinte Semir und zeigte Hartmut den Film. Hartmut nahm ihn und lächelte. “Das ist eine Minidisc.” “Ja weiß ich. Was ist drauf?” “nun dafür brauchst du ein spezielles Gerät. Das ist doch absolut aus der Steinzeit. Ich meine wer macht das heute noch. Wir verschicken via SMS.” murmelte Hartmut beim Suchen. Semir warf Andrea einen lächelnden Blick zu. Sie schüttelte nur den Kopf. “Ha.... hier.... so in wenigen Minuten wissen wir, was drauf ist.” Er legte die Disc ins Laufwerk ein und dann sahen alle gespannt was gezeigt wurde.

    Tom wartete bereits im Büro. Semir hatte ihn unterrichtet, dass er und Andrea noch bei Hartmut vorbeischauen wollten und er solle doch der Chefin Bescheid geben. Als er im Büro seinen Kaffee trank klingelte das Telefon. “Hallo?” meldete er sich. “Guten Morgen Herr Kranich, Lisa Meister hier.” “Meister? “ fragte Tom und dann fiel es ihm ein. “Ach Frau Meister, wie geht es Ihnen?” “Nun ja... wie sollte es einem ergehen, nach so einem Anblick. Herr Kranich.... ich weiß eigentlich gar nicht wie ich es Ihnen sagen soll....ich habe... ich meine...” Tom lächelte leicht. “Sie sind ja schon wieder sehr nervös.” meinte er dann. “Sie haben Recht... lassen wir es einfach.” “Nein....nein... warten Sie. Ich wollte Sie nicht aufziehen. Ist Ihnen was eingefallen? Ich meine in dem Fall? Haben Sie etwas gesehen?” “Ich weiß es nicht genau.... aber ich möchte es in einem persönlichen Rahmen besprechen. Am Telefon ist es so....” “Okay... bei mir oder bei Ihnen?” “kommen Sie zu mir.. Die Adresse haben Sie ja.” “Okay.... sagen wir gegen eins?” “Ja...passt mir. Bis später.” Tom legte auf. Anna kam herrein. “Wo ist Semir denn?” “Der ist noch bei Hartmut. Warum weiß ich allerdings nicht.” Anna nickte und begab sich in ihr Büro.

    “Das ist ja interessant” murmelte Hartmut. Semir sah ihn an. “Was denn? Das sind doch nur irgendwelche Formeln.” “Ja genau das ist es ja..... Industriespionage. Das einzige was wirklich noch was bringt.” “Industriespionage? Wer sollten denn damit was anfangen können?” Semir schüttelte den Kopf. “Nun, wenn ich diese Formel betrachte ist es eine chemische Verbindung. Welche muss ich genauer herausfinden. Vermutlich Medizin oder....” Semir sah ihn erwartend an. “Oder?” “Oder....weiß ich noch nicht. Muss ich mal recherchieren.” kam von Hartmut. “Alles klar, Hartmut. Dann finde es raus, ich vermute nämlich, dass dies der Grund ist, warum bei mir und bei Andrea eingebrochen und die Wohnungen von rechts auf links gedreht wurden.” “Ja sicher... ich melde mich sobald ich was weiß.” Semir und Andrea verließen die KTU und fuhren zur PAST. Während der Fahrt dorthin überlegte Semir. “Wir sollten uns für die nächste Zeit zusammen tun. Ich möchte nicht, dass du allein bist in der Nacht.” “Hast du Angst um mich mein Held?” lächelte Andrea. “Ja, hab ich. Diese Typen die Spionage betreiben sind gefährlich und ich.......ich will einfach nicht dass du allein bist.” Andrea nicke. “Gut... dann ziehst du für ne Zeit bei mir ein. Dann können wir es direkt als Test nehmen.” Semir sah sie verwundert an. “Test?” “Ja... für unsere gemeinsame Zukunft.”

    Tom sah auf Semir, der im Tiefschlaf lag. "Hey.... ich bins" sagte Tom leise. Er griff zu Semirs Hand und drückte sie. "Ich ... ich wollte dir nur sagen....ich wollte...." Tom schluckte und holte tief Luft. "Okay.... ich seh schon. Du willst nicht mit mir reden... dann wirst du mir wenigstens zuhören. Weißt du.... eigentlich ist es ein Glücksfall, dass du mir nicht antworten kannst. Dann höre ich nich dauernd.... Tom das darfst du nicht... Tom ich will das nicht..." er lachte leise. Dann liefen ihm die Tränen über das Gesicht. "Verdammt! Warum hast du dich eingemischt? Es hätte doch wenistens jetzt gereicht, wenn ich im Krankenhaus liege. Scheinbar bringe ich dir nur Pech.... Ich denke es ist das Beste, wenn ich ganz weit von dir weg bin. Dann bringe ich dich wenigstens nicht um...."

    "Das würde ihm sehr schwer treffen" kam von der Tür. Tom drehte sich um. Andrea stand dort. Sie war ohne das er es bemerkt hat eingetreten. "Andrea.... ich wollte das nicht... ich ...." Andrea nahm Tom in den Arm. "Ich weiß. Es ist nicht deine Schuld. Er wird wieder. Er muss.... weißt du... er hat noch eine Aufgabe." Tom sah sie an. "Ach und die wäre?" "Na er muss seinen Partner retten." Tom lachte auf. "Du bist wie er. Wann begreift ihr, dass ..." "Scht... kein Wort mehr. Er braucht uns jetzt. Reiß dich zusammen, hörst du... stärke ihn. Und jammer nicht so... das ist nicht der Tom, den ich kenne."

    Drei Stunden nachdem Semir in den OP geschoben wurde, kam der Arzt heraus. Anna sah ihm entgegen und sprang sofort auf. "Was ist mit ihm?" fragte sie besorgt. Der Arzt sah sie mit müden Augen an. "Er hat eine Stichwunde im Oberschenkel, eine in der Hüfte eine in der Schulter und eine im Oberarm. Eine Kugel hat ihn in der Hüfte getroffen. Er hat sehr viel Blut verloren und wir haben ihn stabilisiert. Er liegt derzeit jedoch im künstlichen koma. Zum einen, weil sein Körper so besser heilen kann und zum zweiten damit er Ruhe hat. Wir werden ihn drei Tage darin belassen und dann schauen wie es sich entwickelt. Er wird danach vermutlich sogar in psychotherapeutische Behandlung müssen. So weit im kurzen. Nun kommt es darauf an, ob er den Willen hat, gesund zu werden. Er müsste jemanden bei sich haben, der ihm sehr viel bedeutet." Anna nickte. "Seine Frau ist bereits unterwegs"

    Nur wenig später waren alle im Krankenhaus. Semir wurde umgehend in den OP gefahren und Nikki kümmerte sich um Tom, der abwesend einfach nur da saß. "Ich hätte es verhindern müssen. Ich hätte es einfach verhindern müssen." murmelte er vor sich hin. Anna sah besorgt auf ihn. "Tom.... Sie kennen Semir doch. Er hätte sich nicht aufhalten lassen. Wir müssen einfach abwarten was mit ihm ist. Er schafft es." "Ich hätte es verhindern müssen." kam wieder von Tom. Nikki sah Anna an und schüttelte den Kopf. "Sie können sagen was Sie wollen, er will Sie jetzt nicht hören." Anna nickte. Sie sah zu Johanna, die mit verweinten Augen etwas abseits stand. Sie ging zu ihr hin.

    "Johanna? Kann ich Ihnen helfen?" Johanna schüttelte den Kopf. "Nein... ich...geht schon." Doch Anna spürte das noch mehr da war. "Kommen Sie, wir gehen einen Kaffee trinken." Sie zog Johanna in die Cafeteria und drückte sie auf einen Stuhl. "Johanna, was ist? Semir wird wieder, glauben Sie fest daran." Johanna sah sie an und dann flossen die Tränen. "Ich hätte ihm helfen können...." schluchzte sie.

    .“ „Morgen Semir.“ ertönte es hinter ihm. „Morgen Lukas. Und alles klar?“ „Na sicher… wo ist die Maschine?“ „Also die wo mein Partner mit zurück kommt hat Verspätung. Wo deine ist weiß ich nicht.“ „Na die kommt doch von Mallorca.“ Semir sah ihn an. „Was? Auch?“ Lukas nickte und stutzte dann. „Wie auch?“ „Nun ja… Mein Partner Tom Kranich macht auf Mallorca Urlaub.“ „Ne…. Latetia auch. Also meine Partnerin.“ Dann endlich landete die Maschiine und die Passagiere stürmten den Ausgang. Semir sah Tom und winkte ihm. Auch Lukas winkte und beide sahen sich dann erstaunt an. Die Frau an Toms Seite winkte zurück.

    Tom sah Semir stehen. „Da ist mein Partner.“ sagte er zu Latetia. „Ja… und mein Partner auch.“ Tom musste grinsen. Er hatte Semir in keinem Gespräch gesagt, dass er mit der Partnerin seiner Urlaubsvertretung gemeinsam Urlaub machte. Er stellte sie vor, als sie Lukas um den Hals fiel. „Sag nicht, du musstest auch am Anfang durch die Hölle?“ stöhnte Semir und grinste Lukas an. „Nein… eigentlich nicht. Latetia und ich verstanden uns auf Anhieb. Wie war es bei dir?“ „Oh… wir auch, nicht wahr Lukas. Wir haben uns auch von Anfang an verstanden.“ Lukas lachte. „Ja… sicher… nach dem vierten Anfang oder so, ging es dann sehr einfach.“ Tom sah von einem zum Anderen. „Gehen wir noch was zusammen trinken?“ fragte er und alle stimmten zu.

    Als sie in der Kneipe einträchtig nebeneinander saßen und sich über die vergangene Zeit unterhielten lachte Semir plötzlich. „Weißt du was mir eben durch den Kopf ging?“ Tom, Latetia und auch Lukas schüttelten die Köpfe. „Wir könnten ja mal einen Fall gemeinsam lösen.“ Tom sah ihn an. „Ist jetzt nicht dein Ernst oder?“ „Warum denn nicht?“ Lukas lachte. „Ja warum denn nicht.“ Tom überlegte kurz und sah Latetia an, „Ja… warum eigentlich nicht. Ich würd mich freuen, wenn ich mit Latetia einen Fall lösen kann. Mach sicher Spaß.“ Semir sah ihn ernst an. „Hey…. Ich meinte damit zusammen arbeiten, nicht das andere.“ Lachte er und stieß Tom mit dem Ellenbogen in die Rippen. Sie ahnten an diesem Abend noch nicht, dass es schon sehr bald ein Wiedersehen gab.

    Ende-

    Andrea saß in ihrem Wohnzimmer als es klingelte. Semir hatte sich angekündigt und so fragte sie auch nicht nach wer vor der Tür stand. Sie öffnete und Semir sah sie an. “Die haben was gegen uns.” sagte er und nahm sie in den Arm. “Na komm... ich hab Tee gemacht, willst du?” Er nickte und sie gingen ins Wohnzimmer. Sie saßen eine Weile stumm da. “Was können die gesucht haben?” fragte Andrea plötzlich. Semir zuckte mit den Schultern. “War vielleicht nur Zufall.” meinte er. “Ein sonderbarer Zufall... ich meine... in einer Nacht und dann ausgerechnet bei uns beiden?” “Nun, sowas soll es geben. Warten wir ab, was die Spurensicherung sagt.” Andrea sah ihn an. “Ich hoffe nur es ist wirklich ein Zufall.... was wenn die etwas gesucht haben wovon wir nichts wissen und...” Semir lächelte leicht. “Du siehst zuviel Fern.... Was meinst du denn wer das ist? Geheimagenten die bei uns einen Mikrofilm vermuten und uns deshalb umbringen wollen?” fragte er. Andrea zuckte mit den Schultern. “Na warum denn nicht? Ist das so abwägig?” “Ja..” kam nur von Semir und er küsste Andrea bevor sie etwas antworten konnte.

    Am nächsten Morgen fuhren beide gemeinsam zur Arbeit. Andrea nahm ihre Handtasche vom Vorabend mit und sah hinein. Sie sah das kleine Etwas, das dort nicht hingehörte. Sie nahm es und drehte es in den Fingern. Semir sah ihr zu. “Was hast du da?” “Eine Minidisk.” “Eine Minidisc?” “Ja eine Minidisc. Ja....also eine Minidisc benutzt man um.....” “Andrea ich weiß was Minidiscs sind. Und ich glaube ich weiß was die Typen bei dir und bei mir gesucht haben.” “Ja....” “Die Frage ist nur, was ist drauf?” “Nun das könnte Hartmut dir sicher zeigen.” Sie gab ihm die Disc. “Aber nicht verlieren. Vielleicht hängt unser Leben an dieser Disk.” Semir grinste. “Ja wie in James Bond..... “ lachte er. “Bring mich erst zu Hartmut.” Andrea nickte und sie fuhren los.

    Super Mia... spitze :]

    Kovaljev sah lachend auf Semir, der das ganze Schauspiel mit angesehen hatte. Er hatte Zons erkannt, die Gestalt war zwar Tom ähnlich. Aber Semir kannte Toms Bewegungen zu genau, um sich täuschen zu lassen. "So langsam wird es richtig lustig, nicht whar?" hörte er wie durch Watte Kovaljev sagen. Er hatte erneut das Messer in Semirs Körper gejagt. "Töten Sie mich endlich..... hören Sie auf..." stöhnte Semir leise. Kovaljevs Lachen verschwand. "Wie bitte? Jetzt? Nein.... noch nicht. Du wirst sehr sehr langsam sterben. Sobald Kranich hier ist, wird er zusehen wie du den letzten Atemzug machst. Mir spuckt niemand in die Suppe. Ich gewinne das Spiel." Semir schloss die Augen. Er konnte nicht mehr. Der Blutverlust forderte sein Tribut. Er sank langsam in die Dunkelheit. Kovaljev stieß ihn an und eine Schmerzwelle ging durch den Körper. "Hey... wenn du jetzt schläfst verpasst du das Finale. Warte ich helfe dir wach zu bleiben." Semir verstand nicht genau, was er damit meinte, doch dann löste Kovaljev den Gurt von Semir und wickelte ihn um den Hals. Anschließend ließ er ihn wieder einrasten. "So... wenn du nun einschläfst, wirst du langsam ersticken. Also senkrecht und gerade sitzen bleiben... ha...ha...ha"

    Tom sah Nikki an. "Du willst wirklich dahin? Du bist doch gar nicht fähig etwas zu tun. Tom... der Mann ist gefährlich. Er wird dich töten.... bitte..." Tom streichelte Nikki übers Gesicht. "Ich weiß dass er gefährlich ist. Aber er hat meinen Freund und Partner in seiner Gewalt. Und wenn die Chefin Recht hat, dann .... ist er so gut wie tot. Ich werde ihn da raus helfen, weil er erst durch mich dort reingeraten ist. Er wollte mir nur helfen. Jetzt wird es Zeit, dass ich ihm helfe. Wie in alten Zeiten. Ach und danach gehen wir beide essen." Er zwinkerte Nikki zu. Ein kleines Lächeln war in ihrem Gesicht zu sehen. Tom rief Anna an. "Chefin... ich bin fertig. Holen Sie mich ab und bringen Sie eine Waffe für mich mit."

    Johanna hielt angestrengt das Fernglas fest. Sie starrte auf den Wagen in dem Kokvaljev und Semir waren. Nichts zeigte sich. Der Wagen stand da und wartete. Johanna betete, das Semir noch lebte. Was wenn er....nein... daran wollte sie nicht denken. Nicht jetzt. Plötzlich stand Anna hinter ihr. Johanna sah sie an und dann konnte sie die Tränen nicht halten. "Chefin.... er hat Zons einfach eiskalt abgeknallt....er hat Semir... seine Schreie... ich konnte seine Angst hören... er ..." Anna nahm sie in den Arm. "Schon... gut. Johanna. Es wird alles gut. Tom ist hier und er wird Semir da raus holen." "Aber was kann er schon gegen diesen Teufel tun? Er wird beide umlegen und..." Johannas Handy klingelte. Sie meldete sich. "So... die Zeit ist um. Willst du deinem Freund hier noch etwas sagen?" Kurz darauf hörte sie erschrocken Semirs schwache Stimme. "jo...hann..a... hilf .... mir..... bitte" Dann kam Kovaljev wieder. "Er ist ziemlich müde, aber er kann ja bald für immer schlafen. Ist sicher fast schon fertig....ha...ha.. ha... Wo ist Kranich?" "Er ist hier... bitte.... lassen Sie Semir gehen. Er kann Ihnen nicht mehr helfen... Bitte... hallo? Hallo?" Sie starrte Anna an. "Aufgelegt. Das Schwein hat einfach aufgelegt."

    Zitat

    Original von felina

    Rente ... Semir ist in der Rentenkasse ger nicht mehr eingeplant ... :D


    Ok, wenn die Masse einverstanden ist, werde ich dann heute Nacht ein paar böse Dinge verbrechen. :rolleyes: :D

    Mia

    Sehr gut mein Tag ist gerettet, wenn ich morgen früh um halb sieben was zu lesen habe.... Mia... freu mich drauf =)

    Der Rest der Woche ging ruhig ab und Lukas verband schon bald mit Semir eine tiefe Freundschaft die auch über das dienstliche hinaus ging doch trotzdem sehnte er sich nach dem Tag, wo Tom wieder mit ihm über die Straße rauschte und sie wieder Spaß an der Arbeit hatten. Am letzten Abend gingen Semir und Lukas noch einmal durch die Stadt und vertieften die Freundschaft. „Wann musst du denn morgen am Flughafen sein?“ fragte Semir auf dem Nachhauseweg. „Gegen elf landet die Maschine.“ „Ich auch… wir könnten ja gemeinsam. Ich meine…“ „Nee. ich muss ja meine Kollegin abholen und dann müsen wir direkt nach Dortmund zurück.“ Semir nickte. „Gut… dann werden wir beide uns eben am Flughafen treffen.“ Lukas reichte Semir die Hand. „Danke… für alles.“ Semir legte den Kopf etwas schief, ergriff die Hand und sagte nur „Keine Ursache.“ Dann fuhr er nach Hause.

    07.06.2002

    Am nächsten Morgen stand Semir schon um zehn am Flughafen und wartete auf Tom Er sah alle fünf Minuten auf die Uhr. Dann bekam er mit, dass der Flug sich verspätete und grinste. „Typisch Kranich… nicht mal pünktlich aus dem Urlaub kommt der.“

    Es kam niemand. Er stieß die Tür zu seinem Schlafzimmer auf und erschrak. Die Nachbarkatze sprang ihm entgegen. “Mensch... hast du mich erschreckt.” murmelte er und griff der Katze in den Nacken nachdem er die Waffe wieder weg gesteckt hatte. Er kraulte der Katze den Nacken und sofort fing diese an zu schnurren. “Hast du Hunger, oder hast du den Einbrecher verjagt?” Ein leisen Miau kam von der Katze. Semir setzte sie runter und schon verschwand die Katze nach draußen. Semir griff zum Handy und rief Tom an. Als dieser sich meldete...” Hey... die scheinen nicht nur bei Andrea was gesucht zu haben. Meine Wohnung ist im gleichen Zusatand.” “Okay.... ich komme rüber mit der Spusi....”

    Nur wenige Minuten später war Tom da. Er sah sich um. “Hier waren sie genau so gründlich?” Semir nickte. “Ja.... die haben alles raus gerissen. Ich weiß nicht mal wer das gewesen sein kann.... ich hab doch nichts wertvolles.” Tom grinste. “Doch... aber das war gerade unterwegs.” Semir stutzte. “Ach und was ist das?” “Na ich!” lachte Tom. “Idiot” murmelte Semir und hob ein Glas auf. “Wenn ich die erwische dann.... dann...” er suchte nach den richtigen Worten. “...drehst du ihnen den Hals nach links.” vollendete Tom den Satz. “Genau.... genau das mache ich... Mann meine Tür ist derart kaputt.... wo soll ich denn jetzt noch einen Schlosser her bekommen?” “kannst bei mir pennen.” Semir nickte. “Ich fahr zu Andrea... sie wartet auf mich.” Tom nickte. “Gut soll ich dich fahren?” “Nee... mein Wagen steht unten. Die Kollegen können ja die Wohnung verschließen.” Tom lachte. “Also dass die bei dir einbrechen? Das müssen Verrückte gewesen sein.” “Wieso? Nirgends steht, das ich ein Bulle bin. Weder am Klingelschild noch an der Tür. Ich meine hier bin ich nur Semir Gerkhan.” “Ja genau... okay... schlafen wir etwas.” Semir nickte. Tom fuhr nach Hause und er zu Andrea.

    ups bist du gemein Mia..... X(

    Kovaljev sah Semir an "Du glaubst wohl hier lebend herauszukommen was?" Er lachte gemein. Semir sagte gar nichts. Er war damit beschäftigt die Schmerzen auszuhalten. Langsam schwanden ihn die Sinne. Er schloss die Augen und konzentrierte sich bei sich zu bleiben. Kovaljev sah ihn an. Er hielt ihm das Messer an den Hals. "Du wirst der erste sein, der abdankt, wenn sich hier auch nur einer deiner Kollegen zeigt." Er nahm sein Handy und drückte die Wahlwiederholung. Es dauerte nicht lange und Johanna meldete sich. "Pass mal auf Süße.... ich kann deinen Kumpel hier noch einmal schreien lassen, wenn du ihn hören willst...." "Nein... lassen Sie ihn. bitte!" kam von Johanna. Kovaljev lachte. "Gut... dann wirst du tun, was ich sage.... ich will das Alle Bullen verschwinden. Innerhalb von zehn Minuten ist hier kein Bulle mehr zu sehen. Dann will ich Kranich sehen. Keine Tricks! Ach ja und dann bekomme ich mit meinem Freund hier drin und Kranich freien Abzug!" Er legte auf und blickte wieder auf Semir. Spaßeshalber stieß er ihn an dem verletzten Arm an. "Hey... jetzt wird es lustig.... bleib ja wach!"

    Johanna sah Lars an. "Was sollen wir denn jetzt machen? Ich meine wir können Tom nicht einfach in die Hände dieses Wahnsinnigen geben. Er wird beide umbringen. Eben hat Semir schrecklich laut geschrieen. Er hörte sich schwach an...." Lars nickte. Dann überlegte er, dass er schon einmal in Kranichs Rolle geschlüpft war. Sicher würde es gelingen, wenn Kovaljev etwas nervös war. Es war dunkel genug um wenigstens an den Wagen heranzukommen. Er musste ja nichts sagen, nur in Semirs Nähe kommen und dann.... tja und dann? Er musste es versuchen. Über den weiteren Gang machte er sich Gedanken wenn es soweit ist. Sicher wird er wollten das "Kranich" sich fesselt. Er wird einen gebrochenen Mann spielen, der mit lahmen Schritten zum Wagen ging. Kovaljev wird sicher ganz auf ihn fixiert sein. Und um ihn einsteigen zu lassen, musste Kovaljev aussteigen. Semir war mit Sicherheit gefesselt und konnte sich nicht rühren.

    Johnanna stieß ihn an. "Darf ich an Ihren Gedanken teilhaben?" "Was? Ach so .... ja. Holen Sie mir den Einsatzleiter des SEK" Johanna nickte und holte Alexander Hoffmann. "Okay.... ich habe folgendes vor. Sie haben sicher einiges an Leute im Gelände, oder?" Hoffmann nickte. "Ja sicher. In unmittelbarer Nähe des Wagens sind drei Mann postiert. Die kann er nicht sehen." "Gut... die Drei lassen wir wo sie sind. Die Anderen sollen sich hier versammeln und so tun, als ob wir abziehen. Ich gehe als Kranich zum Wagen. Das ist schon einmal geglückt und es ist dunkel genug, Kovaljev wird mich wahrscheinlich erst erkennen, wenn ich am Wagen stehe. Dann muss es schnell gehen. Wenn es sein muss, finaler Schuss." Hoffmann nickte. "Gut... Johanna, Sie informieren Anne Engelhard und ich werde mich umziehen. Kovaljev denkt ja ich bin tot, das wird mir jetzt zu Gute kommen" Johanna nickte und verschwand. Auch Hoffmann leitete den geordneten Rückzug ab. Die drei Männer im Gebüsch sollten in Stellung bleiben und Semir aus dem Wagen holen.

    Semir ahnte zwar, dass die Chefin Tom mit Sicherheit nicht rausschicken würde, aber er schloss mit seinem Leben ab. Erneut war in diesem Fall dabei abzuschließen. Er hielt die Augen geschlossen. Die Wunden pochten und er wollte nur, dass es endlich vorbei ist.

    Semir half Andrea beim Aufräumen, nachdem die Spurensicherung fertig war. Es dauerte Stunden bis endlich wieder Grund drin war. Andrea setzte sich auf die Couch. “Mann... was für ein Mist.” stöhnte sie. Semir sah sie an. “Und ist dir aufgefallen, was weg ist?” “Nein... es scheint alles da. Sogar das Kleingeld in der Dose und mein Schmuck. Alles da. Nichts fehlt.” “Soll ich bei dir bleiben?” Andrea lächelte. “Schon wieder?” “Na diesmal ist es aber eine Notsituation. Nicht das du es falsch vestehst.” Andrea sah ihn an. “Nee... fahr heim. Ich komm schon klar. Ich verschließe meine Tür gleich mehrfach.” Semir nickte und stand auf. “Dann bin ich auch mal weg.” Tom war bereits mit der Spurensicherung zurück gefahren. Semir stieg in seinen BMW und fuhr ebenfalls nach Hause.

    Sascha sah Stefan und Andreas an. “Hört mal.... ich will die Disc haben, ist das klar? Die Mittel wie ihr drankommt ist mir so ziemlich egal. Ich will die Disc!” Stefan und Andreas nickten. “Ja sicher... Sieh du zu, das du zu der Frau kommst. Ich denke wir sollten uns beide krallen, schon als Druckmittel.” “Nein.... er reicht aus. Sie wird tun, was ich sage, damit wir ihm nichts tun. Die Kreissäge ist doch sehr gut angekommen. Mirko hat schön geschrieen. Mal sehen, ob er das auch kann.” Stefan lachte und nickte. “Schade nur, das wir es nicht genießen konnten.” “Das kannst du aber jetzt. Er kommt.” Stefan sah auf die Straße. Ein silberner BMW fuhr gerade in die Tiefgarage, wo die drei standen. “Bist du sicher?” “Na klar... das Gesicht kenne ich. Ich saß ihm doch ne ganze Weile gegenüber.” “Okay.... wartet bis er oben ist, sonst fällt es auf.” “hey... Stop. Der Wagen hat Blaulicht!” rief Andreas auf einmal. Sascha sah ihn an. “Was... verdammt.... ausgerechnet ein Bulle hat die Disc.” “Nun vielleicht hat er ihn noch nicht gesehen. Wir sollten erst einmal gar nichts machen. Oder wir schnappen uns die Kleine.” Sascha nickte. “Ja.... wir holen uns seine Freundin. Dann wird er tun was wir verlangen. Wenn nicht, dann....” Er hob seine Hand und ließ sie längs über den Hals fahren. “Und sobald ich habe was ich will, werden beide verschwinden. Fahren wir.”

    Semir parkte den Wagen auf den ihm zugewiesenen Parkplatz. Die Garage war fast leer. Scheinbar war das Licht mal wieder ausgefallen, denn es war ziemlich schummerig. Semir ging zum Fahrstuhl und fuhr in die neunte Etage. Als er vor seiner Wohnung stand, sah er das die Tür offen war. Eine Ahnung beschlich ihm. Er zog seine Waffe und ging vorsichtig in seine Wohnung. Überall lag seine Wäsche verstreut, die Bücher aus dem Schrank gerissen, Geschirr und Besteck war aus dem Schrank geholt. Semir hörte ein Geräusch. Er ging in die Richtung. “Rauskommen! Polizei!” rief er bestimmt.

    Gegen 11 fing er an die Berichte zu schreiben. Er war wieder mal ins Hintertreffen geraten und er wollte bis Tom wieder kam, wenigstens die Berichte fertig haben. Doch nach nur einer Stunde warf er die Akten beiseite. „Dieser verdammte Papierkrieg.“ stöhnte er. Er stand auf und ging erneut in die Küche. Andrea kam zu ihm. „Geht es dir nicht gut?“ „Was? Doch… mir geht es gut. Ich bin nur müde.“ Andrea nickte. „Ja sicher…na komm… ich massiere dich etwas.“ Sie stellte sich hinter Semir und fing an seine Schultern zu kneten. „Das tut gut, danke.“ sagte er und genoss es Andrea so nah zu sein. Sie sah ihn aufmerksam an. „Woran denkst du gerade?“ „Nun… ich denke daran, dass wir es vielleicht noch einmal versuchen sollten. Ich meine mit dem Zusammenziehen und …“ Andrea hielt inne. „Semir. Wir lieben uns und wir sehen uns wenn wir es wollen, das ist im Augenblick ausreichend.“ Er nickte. „Ist ja gut. Ich geh dann mal wieder Berichte schreiben.“ Er drehte sich um und ging in sein Büro.

    Kurz danach kamen Anna und Lukas in die Station. Semir sah den beiden neugierig entgegen. „Ist es ausgestanden?“ fragte er als Lukas reinkam. „Ja… Frau Engelhard hat ausgesagt, dass Arno Golbär sich der Festnahme widersetzt hat und dass er einen Beamten körperlich bedroht hat, dadurch wäre die Aktion von mir gerechtfertigt gewesen. Frau Schrankmann war sehr nett.“ Semir verschluckte sich am Kaffee. „Nett? Die Schranke?“ Lukas nickte. „Ja eine sehr nette Frau.“ „Na gut… ist Ansichtssache.“ murmelte Semir nur und widmete sich wieder den Akten um die Berichte zu schreiben. „Ach hier… den Bericht zu unserem Fall mit Arno kannst du dann ja schreiben.“ „Was? Wieso ich?“ „Na wie die Schranke eine nette Frau ist. Wenn ich den Bericht schreibe, dann….“ Lukas musste lachen. „Okay.. .ich weiß ja dass du dich mit der Frau nicht verstehst. Die Chefin hat mich schon darauf aufmerksam gemacht.“ „Red nicht…. schreib. Wir müssen heute auch noch die Strecke abfahren.“ Lukas nickte und schrieb den Bericht. Danach fuhren beide auf die Autobahn und machten die Straße wieder sicherer….

    Tom sah auf die Uhr. Es war gerade acht Uhr abends. Er hatte Langeweile. Latetia sah ihn an. „Was ist?“ „Was? Nichts… ist gar nichts.. alles im grünen Bereich.“ Latetia nickte „Ja sicher… raus mit der Sprache… was hast du?“ „Langeweile… mir fehlt der Stress. Ich würde gern jetzt… ich meine in diesem Augenblick mit meinem Partner über die Autobahn rasen, Verbrecher jagen und…“ „… Autos demoliern…“ vollendete Latetia. „Was? Wie kommst du denn darauf?“ „Ich habe eben mit Lukas telefoniert. Er war sehr traurig. Er hörte sich so fertig an.“ „Ist was mit Semir?“ fragte Tom nervös. „Nein… aber er hat, also ich meine Lukas. Er hat seine Schwester verloren und außerdem eine sehr nette Kollegin.“ „oh… das tut mir Leid.“ „Ja mir auch. Er hat mich gebeten den Urlaub abzubrechen und zurück zu kommen.“ Tom sah sie an. „und willst du es tun?“ Latetia legte sich hin und seufzte. „Ich weiß es nicht… am liebsten würde ich sofort packen und fahren, aber andererseits, es sind nur noch vier Tage und die würde ich gern mit dir verbringen.“ Tom nickte. „Geht mir genauso.“ „wollen wir morgen einen Flug buchen?“ fragte Latetia. „Nein… wir werden bis zum letzten Tag den Urlaub genießenl“ bestimmte Tom.

    So okay... Pascal... künftig werde ich deine Storys nur dann lesen, wenn ich weiß das ich nicht tagelang warten muss und auf gar keinen Fall bevor ich arbeiten gehe, oder schlafen gehen. Hab doch mal Mitleid... so kannst du Aida und Andrea nicht so in Gefahr bringen. Tscherne ist doch wahnsinnig.....

    Super Teil.... lass uns nciht zu lange warten bis zur Fortsetzung. Also ich würde sagen, heute Abend ab 18:00 Uhr könnte ich wieder ein stückchen.... also großes Stückchen lesen :baby: