Sascha, Stefan und Andreas standen am Abend bereits vor dem Haus in dem Andrea wohnte. Saschen entdeckte den Wagen von Semir und nickte. “Er ist ja auch hier. Schön.... haben wir beide hier. Erleichtert und die Sache.” meinte er kurz und die beiden Anderen nickten. Sie stiegen aus und betraten das Haus. Hinter der Wohnungstür war alles still. Sie zogen sich Sturmhauben auf. Stefan trat gegen die Tür und sie flog auf. Sascha und Andreas hatten bereits die Waffen gezogen. Zwei erschrockene Augenpaare blickten ihnen entgegen. “Keinen Mucks! Von Niemanden!” Die beiden auf dem Sofa nickten nur. Stefan verschloss die Tür notdürftig und Andreas zog den Mann vom Sofa zu Stefan. Dieser sah ihn an. Er hob die Waffe und drückte sie ihm unters Kinn “Okay... wo ist die Disc?”
Tom fuhr zu Lisa. Sie erwartete ihn bereits. “Hallo... Wo haben Sie denn Ihren Kollegen gelassen?” “Nun er ist anderweitig beschäftigt. Was ist Ihnen eingefallen?” Lisa sah ihn an. “Ich muss gestehen.... ich ... mir ist nichts eingefallen. Ich wollte nur...Ich wollte Sie wiedersehen.” Tom sah sie an. “Sie wollten mich wiedersehen? Nun ja... aber...das hätten Sie auch anders haben können. Aber gut... hocherfreut. Der Tag ist noch recht jung und...” Lisa lächelte. Sie dachte an Mirko... ihren Freund den sie nun schon seit einigen Tagen vermisste. Sie verglich Tom mit ihm und merkte dass der Unterschied gewaltig war. “Wie kommen Sie in diesem Fall weiter? Wissen Sie schon wer der Tote ist?” Tom schüttelte den Kopf. “Nein wir sind noch dran. Aber die Berichte von der Gerichtsmedizin werde ich sicher morgen auf dem Tisch haben. Warum fragen Sie?” “Ich wollte Sie nicht mit meinen Problemen belästigen. Aber... seit einigen Tagen ist mein Freund verschwunden. Ich mache mir Sorgen um ihn.” Tom sah sie an. “Wie lange genau ist seit einigen Tagen?” “Seit zwei Wochen. Ich habe ihn gesprochen und er meinte in ein paar Tagen sei er ein gemachter Mann. Mit viel Geld und solchen Blödsinn.” “Haben Sie ihm geglaubt?” Lisa sah ihn an. “Ich weiß nicht... irgendwie schon. Aber...nun ja... er ist ein erwachsener Mensch und muss selbst wissen, was er mit seinem Leben macht.” “Was für einen Beruf hat er denn? Ich meine es könnte ja sein, dass er beruflich unterwegs ist, oder..” Lisa lachte leise. “Nein er ist Chemiker... nun ja... das ist nicht gerade schlecht, aber damit wird er nicht reich werden.” “Gut...ich werde mal meine Fühler ausstrecken. Hat Ihr Freund auch einen Namen?” “Natürlich... Mirko... Mirko Schneider.” Tom notierte den Namen. “Irgendwelche besonderen Merkmale?” Lisa überlegte... “Ja.... er hatte am linken Oberschenkel ein Muttermal. Es hatte eine Herzform und sah irgenwie richtig süß aus. Er meinte immer, sein Herz säße am recht Fleck.” Tom nickte. “Das kann man auch so sehen. Gut. Ich gebe es weiter. Aber versprechen tu ich nichts.” Lisa nickte. “Danke... so und nun werden wir uns einen schönen Abend machen. Ich koche für uns, okay?” Tom nickte.