Tom fuhr zum Rheinufer. Nicht weit von der Brücke stand Semirs Wagen. Er sah hinein und er sah das Handy. “Verflucht noch mal.” “Dieter.... ich hab Semirs Wagen und sein Handy. Er selbst ist nicht hier.” “Oh... ich informiere die Chefin.” Nur kurz darauf hörte er Anna. “Was ist los Tom? Wo ist Semir?” “Chefin ich weiß es nicht. Sein Wagen steht hier, Waffe und Handy liegen im Auto. Er selbst ist nicht zu sehen.” “Okay.... irgendwelche Spuren? Blut? Sonst etwas?” “Nein... ich werde die Leute befragen, die hier am Ufer stehen. Vielleicht hat jemand was beobachtet.” “Machen Sie das.... und wenn Sie was wissen, Tom... dann informieren Sie mich bevor Sie etwas unternehmen. Es reicht wenn ein Beamter verschwunden ist, verstanden?” “Ja... sicher Chefin.” kam von Tom und dann beendete er das Gespräch. Er ging zum Ufer und befragte die Passanten. Doch niemand schien etwas gesehen zu haben. Ein Obdachlose fragte er garnicht, denn die schien betrunken zu sein. Doch genau die kam nun zu ihm. “Sie suchen einen Freund?” “Ähm... ja.” gab Tom nur kurz ab und wollte weiter. “Sie werden ihn hier nicht finden. Er ist mit einem Boot weg.” Tom blieb stehen und sah sie an. “Wie war das?” “Nun ich habe mir den Freund gemerkt. Er hat mir fünf Euro gegeben. Sowas merkt man sich. Er hat mich genau wie Sie für betrunken gehalten. Aber ich bin nüchtern. Es ist eine Erkrankung am Nervensystem...aber egal. Ihr Freund wurde abgeholt. Ein Mann ist mit ihm in ein Boot gestiegen und sie sind in Richtung Köln gefahren. Es war ein kleines Boot. Eines dieser schnellen Dinger...” Tom bedankte sich und gab der Frau ebenfalls Geld. Sie sah sich den Schein an. Ein Zwanziger. Sie rief ihm ein herzliches Danke hinterher, doch das bekam Tom nicht mehr mit. Er gab die Information an Anna weiter.
Beiträge von Elvira
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Semir erschrak ebenfalls, als Tom reinstürmte. Doch er konnte ihm nicht einmal fragen was los war, da war Tom auch schon wieder draußen. Semir warf die Decke beiseite und wollte aufstehen, doch der Schmerz der ihn durchzuckte ließ ihn schnell innehalten. Andrea sah ihn an. "Vergiss es. Du bleibst liegen." "Ja...hab ich eben bemerkt. Andrea informier die Chefin.... Tom ist... Tom ist noch nicht so weit." Andrea lächelte ihn an. "Semir... ich denke genau das hat er gebraucht. Seit du hier bist, ist Tom wieder mehr der Alte geworden. Er braucht es. Glaub mir. Er ist wirklich fast der Alte. So und nun ruhe und schlaf." "Schatz... ich hab die letzte Zeit mehr als genug geschlafen. Warum besucht Zons mich nicht? Oder Johanna? Die Chefin? Wo sind die alle?" "Die wissen genau, dass du Ruhe brauchst. Deshalb."
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Danke für alle Feeds. ich bin bereits bei der Fortsetzung dran. Dauert aber sicher noch ein paar Tage. aber keine angst. Hab noch was im Keller versteckt. =)
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nun gut... ein kleiner teil noch für heute
Semir stand am Ufer. Er sollte hier warten. Eine ältere Frau, scheinbar eine Obdachlose kam zu ihm. “Haben Sie etwas Kleingeld?” fragte sie mit einer leisen Stimme. Semir nickte und gab ihr fünf Euro. Die Frau war dankbar und sah Semir freundlich an. “Ihr Kummer wird sicher bald vergehen.” Semir nickte und dachte nur an Andrea. Der Anrufer hatte ihn klar gesagt was zu tun ist, und was geschehen wird. Ein Mann würde ihn ansprechen und dann muss er mit ihm fahren. Handy und Waffe sollte er im Wagen liegen lassen. Semir hatte mit Andrea gesprochen. Sie hatte geweint. Semir fühlte sich so hilflos. Er spürte jemanden hinter ihm. “Nicht umdrehen. Du wirst jetzt in das Boot dort unten steigen und dich ans Steuerrad stellen. Ich werde direkt hinter dir sein. Wir fahren eine Weilchen, bis wir zu deiner Freundin kommen. Also los!” Semir nickte und ging auf das Boot welches am Steg lag. Er sprang rein und tat was der Mann forderte. Semir sah am Ufer die Alte stehen und hoffe nur, dass sie nicht ganz so betrunken war, wie es schien. Vielleicht merkte sie sich das Gesicht des Mannes, der ihn bedrohte. Die Disc befand sich in seiner Tasche. “Okay.... ab geht es.” Semir nickte und ließ das Boot an. Die Fahrt ging los. “Wohin?” “Fahr einfach gerade aus.” “Wo ist Andrea?” “Halt dein Maul!” “Wenn Sie mir nicht sagen wo sie ist, dann werde...” der Rest ging in ein Stöhnen über, weil der Mann hinter ihm dieWaffe auf seine Schulter sausen ließ. “Fahr und Klappe!” brüllte er ihn an. Semir schwieg.
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“Chefin... Semir ist mit der Disc weg.” “WAS? Dieser verdammte.... Wissen Sie wohin?” Tom schüttelte den Kopf .”Nein ich wollte ihm einen Kaffee holen und er erzählte mir das die Typen sich gemeldet haben und dass die Übergabe stattfinden soll... aber ich weiß das die Übergabe in drei Stunden sein soll, aber nicht wo.” “Okay.... was konnte Hartmut über die Formel sagen?” “Es ist eine sythetische Droge, schlimmer als Ace und Ex... “ Anna schloss die Augen. “Wir müssen Semir finden.” “Ich werde ihn anrufen. In der Zeit könnte Andrea......ich meine Dieter das Handy orten und mich dahin leiten.” Anna nickte. Tom verließ das Büro und instruierte Dieter noch Semir zu orten. Dann griff Tom zum Handy und wählte Semir an. Er hörte das Freizeichen. “Ja” meldete sich Semir kurz. “Semir? Verdammt noch mal wo bist du?” “Tom ich ziehe das Ding allein durch. Misch dich bitte nicht ein.” “Semir.... bitte... wir ziehen das gmeinesam durch. Du hast allein keine Chance.” “Nein.” Semir beendete das Gespräch. Tom fluchte verhalten. “So ein Sturrkopf. Hast du es geortet?” Dieter schüttelte den Kopf. “Nein... er hat das Gespräch zu schnell beendet. Ich versuche es noch mal.... Die Überwachung des Handys läuft. Sobald er wieder telefoniert, wissen wir wo er steckt.” Tom nickte. “Ich fahre noch zu jemanden, der uns vielleicht helfen kann... und... dem ich eine traurige Nachricht übermitteln muss.” Er fuhr los.
Lisa war irritiert, als es klingelte. Sollte Mirko doch zurück kommen? Sie lief zur Tür und sah durch den Spion. Sie erkannten Tom. “Tom? Was gibt es denn?” “Lisa.... ich... kann ich kurz reinkommen?” Lisa nickte und ließ Tom eintreten. “Was ist denn?” “Lisa, ich habe Fragen zu Mirko Schneider.” “Ja? Wieso das denn?” “Lisa....Sie müssen mir helfen. Was hat Mirko für eine Stellung in der Firma gehabt?” “Er ist in der Forschungsabteilung. Warum?” “Lisa... der Mann... also der Tote im Sack...wir vermuten das...das es Mirko ist.” Lisa sah ihn unverständlich an. “Was? Wie kommen Sie auf den Gedanken?” “Die Leiche ist nicht mehr zu identifizieren. Das einzige was wirklich sichtbar ist, war ein herzförmiges Mutermal....” Lisa schloss die Augen. “Oh mein Gott... warum?” Sie fing an zu weinen. Tom nahm sie in den Arm. “Sie müssen mir helfen... Mein Kollege schwebt in Gefahr. Ich weiß nicht mit wem ich es zu tun habe.” Lisa nickte. “Wenn ich helfen kann....?” “Das hoffe ich sehr. Okay.... Hat Mirko Schneider ihnen gesagt, wie er zum Geld kommen wollte?” “Nur dass er bald sehr viel davon haben wird, weil er etwas wüßte, was er nicht wissen dürfte.” Tom nickte. “Kennen Sie Kollegen mit Namen die mit Mirko zusammen gearbeitet haben?” “Nur wenige... das sind Andreas Berg und Stefan Rether. Mehr kenne ich nicht. Mirko meinte immer die anderen Idioten müsste ich nicht kennen.” Tom lächelte etwas. Sein Handy klingelte. “Ja? Dieter?” “Ich hab Semir geortet. Er befindet sich derzeit am Rheinufer in Düsseldorf.” “Wo genau?” “Nähe der Rheinkniebrücke.” “Danke bin schon unterwegs.” Tom verabschiedete sich schnell und fuhr los.
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Nikki schrak durch den Schrei hoch. Erschrocken sah sie die beiden Männer und stieß ein lautes "NEIN!" aus. Geistesgegenwärtig ließ sie sich aus dem Bett fallen und betätigte die Notklingel. Und nun tat sie etwas, was sie eigentlich nicht für möglich gehalten hatte. Sie löste die Bremsen des Krankenbettes und stieß es mit voller Wucht gegen den Mann, der die Waffe auf Tom richtete. Dieser wurde völlig überrascht und drehte sich zu Nikki um. In diesem Augenblick trat Tom ihm die Waffe aus der Hand und schlug wie ein Wilder auf den Mann ein. Der zweite verließ den Raum blitzschnell. Er half seinem Komplizen nicht. "so.... nur zur Verstänidis. Du wirst auch eine lange Zeit in den Knast gehen, aber erst mal für eine Weile an ...." Tom stockte. Erst jetzt bemerkte er, dass er den Mann völlig zusammenschlug. Dieser blutete bereits stark. Er sah sich kurz um und nahm dann die Riemen, die am Bett waren und band den Mann einfach an. "Nikki? Bist du okay?" "Ja... gott was war das denn?" "Die wollten mich wohl beiseite schaffen. Wo ist der Zweite?" "Ich glaub der ist raus." "Verdammt! Semir! Der ...." Tom drehte sich abrupt um und rannte aus dem Zimmer.
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“HEY!!!” rief Andrea in ihrem Gefängnis. “Ich muss mal!” Doch es reagierte niemand. Es verging einige Zeit, bevor sich die Tür öffnete. “So mein Schätzchen. Ruf deinen Freund an. Er soll sich auf den Weg machen. Mit der Disc. Ich hoffe er hat ihn. Für dich.” lachte der Mann sie an. Andrea nickte und nahm das Handy was der Mann in der Hand hielt. Sie wählte Semirs Nummern. Es dauerte etwas, und dann hörte sie die etwas verschlafen klingende Stimme von ihm. “Semir.... Ich..” “Andrea? Wo bist du? Geht es dir gut?” sofort war die Stimme hellwach. “Ja ... der Mann.... er “ dann griff der Mann das Handy. “So Bulle..... nur falls du es nicht ganz verstanden hast. Ich will die Disc. Du hast jetzt genau drei Stunden Zeit den Film zu mir zubringen. Allein. Wenn ich außer dir noch jemanden sehe, dann ist deine Freundin tot.” “Ich halte mich an dem was Sie sagen. Ich werde nichts tun, was Andrea gefährden könnte.” “Das hoffe ich sehr. Okay.... ich rufe in einer Stunde wieder an und sage dir was du zu tun hast.” “Bitte.... geben Sie mir noch einmal Andrea...” “Nein.” Der Mann legte auf. “Ich würde gern mal zur Toilette gehen.” bat Andrea. Der Mann nickte und ließ sie hinbringen. Anschließend wurde sie wieder eingesperrt.
Semir sah auf sein Handy. Eine Träne lief ihm die Wange runter. Er stand auf und ging in sein Büro. Dort wartete Tom bereits auf ihn. “Und... besser?” “Sie haben sich gemeldet.” sagte Semir nur anstatt auf die Frage zu antworten. Tom sah ihn an. “Wie bitte?” “Sie haben sich gemeldet. Ich muss in drei Stunden die Disc übergeben. Ansonsten wird Andrea...” Tom nickte. “Okay... gehen wir zur Chefin.” “Nein... Tom. Sie wird den SEK-Einsatz vorbereiten. Ich werde Andrea allein rausholen. Verstehst du.... ganz allein. Sie haben mir gesagt, dass ... wenn auch nur eine weitere Person bemerkt wird.... Andrea sterben muss. Ich will das nicht.” Tom nickte. “Ich verstehe dich ja.... aber es ist doch nicht der erste Einsatz. Semir.... du hast allein keine Chance. Willst du einen Kaffee?” Semir nickte. Tom stand auf und holte ihm den Kaffee. Semir sah die Disc auf dem Tisch. Er griff nach ihr und verließ das Büro. Als Tom wieder kam, war Semir bereits unterwegs.
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“Hartmut? Wo ist die Disc?” Hartmut sah Tom an. “Die was?” “Die Disc von Semir.” “Ach so.... warte die liegt hier irgendwo.... Ach hier. Was ist denn damit? Ich hab die Formel noch nicht raus.” Tom erklärte Hartmut was vorgefallen ist. “Verdammt... dann ist die Formel aber wohl sehr wichtig. Gut.... also es ist keine Medizin. Soviel weiß ich schon mal. Was genau es ist... keine Ahnung. Aber.... es könnte eine Droge sein. Also eine synthetische Droge. Das würde dann auch dafür sprechen, dass die Typen alles dafür tun um ihn zu bekommen. Habt ihr eine Spur von den Leuten?” “Nein Hartmut. Hast du die Formel auf dem PC?” “Ja was denkst du denn... war zwar nicht einfach... aber ich hab sie. Hier.” Tom nahm die Disc. “Halt mich auf dem Laufenden ja. Ach warte... hier auf dieser Disc die du haben wolltest habe ich die Musik gebrannt. Wolltest du doch haben.” rief Hartmut hinter ihn her. Tom kam noch einmal zurück und nahm die zweite Minidisc “Ja und du siehst zu, dass du die Formel rausbekommst.” Tom verschwand wieder.
Als er in der PAST ankam lag der Bericht der Gerichtsmedizin auf dem Tisch. Er blätterte ihn durch. “......hat keine konkreten Angaben zur Person machen können, das der gesamte Körper unkenntlich ist. Das einzige was mit Sicherheit gesagt werden kann ist das der Torso einem Mann gehörte. Ein Merkmal konnte entdeckt werden... ein herzförmiges Muttermal....” murmelte er den Bericht durch. “Muttermal? Herzförmig? Ach du Schei....” flucht er danach. Er dachte sofort an Lisa und was sie ihm über ihren verschwundenen Freund erzählt hatte. Er schloss die Augen und fuhr sich mit der Hand durch das Haar. Sein Handy klingelte. Er sah auf das Display. “Ja, Hartmut. Was gibt es?” “Ich hab die Formel. Es ist tatsächlich eine sythetische Droge. Wenn die auf den Markt kommt, dann.... dann .... Mann die Droge ist schlimmer als Ex oder Ace...” “Danke Hartmut. Dann müssen wir sehen, das der Film nicht dorthin kommt, wo er hin soll. Hoffe nur Semir macht mit.” “Wißt ihr schon was?” “Nein, leider nicht. Semir schläft im Augenblick. Ich denke er muss ein ziemlich heikles Spiel spielen. Aber er wird es schaffen. Da bin ich mir sicher.” Er legte auf.
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Anna fuhr zum Krankenhaus. Sie wollte sehen wie es Semir ging und natürlich auch nach Tom. Als sie auf dem Parkplatz ging kam Johanna zu ihr. "Frau Engelhard? Ich möchte gern mit zu Semir." Anna nickte. "Steigen Sie ein." Die Frauen fuhren los.
Andrea verließ gerade das Zimmer von Semir, als Anna den Flur entlang kam. "Wie geht es ihm?" fragte sie. Andrea sah sie an. "Die Ärzte sind zufrieden. Die Wunden heilen gut. Es ist keine Infetkion zu erwarten. Aber bis er wieder fit ist, dauert das sicher noch. Er fragte nach Zons und nach Tom. Ich hab ihm gesagt wie es Tom geht... aber... ich wollte ihm nicht sagen, das Zons tot ist. Ich konnte einfach nicht. Der Arzt meinte keine Aufregung. Er würde sicher aufstehen wollen und..." Anna nickte. "Ja und diesmal wird er die Klinik erst verlassen, wenn es wirklich ausgeheilt ist." Andrea lächelte. "Ich fahre erst einmal heim und leg mich auch etwas hin." "Tun Sie das Andrea. Johanna wird bei Semir bleiben, bis Sie wiederkommen." Andrea wurde misstrauisch. "Ist irgendwas das ich wissen sollte?" Anna schüttelte den KOpf. "Nein.... alles in Ordnung. Ich schwöre es." Andrea nickte "Gut.... ich fahre heim. Bis heute Abend."
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Original von littlegitti
ihr wollt aber den guten Tom doch jetzt nicht wirklich sterben lassen ?!??!

DAS VERZEIH ICH EUCH DANN NIEEEEEEE !!!!! NIEMALS !!!!!!!!!!!!!!!
NIE UND NIMMER !!!!!!!!!!!!!!!!!!!Aber schreibt bitte weiter......trotzdem.........aber ihr tut das doch nicht, oder?

Hihi... ich wasche diesmal meine Hände in Unschuld. Das waren Steffi und Felina.... ich wollte ja nicht. Ich schwöre..... ich bin unschuldig.... ABer keine schlechte Idee =) Tom zu töten.....
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Für mich gibt es drei Folgen die absolut klasse waren, Alte Schule, Ausgeliefert und Stunde der Wahrheit. Der Rest war zwar nicht schlecht, aber es gibt immer Favoriten. =)
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Original von Ave
Im durchschnitt eine gute Folge, aber nichts sehr besonderes. Bin trotzdem zufrieden - die Sprüche waren Mal wieder ganz gut. Und wie Chris sich benommen hat nach dem Endstunt:)
Alles zusammengenommen eine gelungene Staffel, die starke Stories, verschiedene Stunts (nicht nur Autostunts) - sehr toll!
kann mich dem anschließen. Hätte mir allerdings gewünscht die Anderen auch mal zu sehen. Nicht mal Hartmut war da.... schade aber freuen wir uns auf die nächste Staffel.
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Auch das ist action, auch wenn Semir und seine Partner nicht zurück schießen.
Zumindest für mich. Aber mal ne andere Frage, warum machst du bitte für jede Frage ein neuen Thread auf? Es geht doch auch, wenn du eine Frage nach der anderen in einem Thread stellst oder?
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“Semir? Können Sie die Männer beschreiben?” fragte Anna als sie bei Semir und Tom war. “Nein... sie hatten Sturmhauben auf. Es waren drei. Der Eine faselte etwas einer Disc. Ich wette das waren die Typen aus dem Restaurant. Als Andrea und ich aus waren. Ich meine gestern... seit dem ...deshalb haben sie meine und Andreas Wohnung auf den Kopf gestellt. AUA!!” fluchte Semir. Der Arzt war gerade dabei ihn einen Verband um die Rippen zu legen. “Was ist auf der Disc?” “Eine Formel, soviel hat mir Hartmut schon verraten. Aber was für eine wußte er auch nicht. Ist mir auch egal. Die Typen bekommen die Disc und ich bekomme Andrea zurück. Mehr will ich nicht.” Anna sah Semir an. “Sie wissen doch genau, dass es nicht alles sein wird. Die Typen werden Andrea nicht einfach laufen lassen. Sie sind gar nicht in der Lage, etwas zu machen in Ihrem Zustand.” “Das hat mich noch nie abgehalten. Ich schaff das schon.” “Semir... verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Aber wenn Sie nach Andrea suchen, dann...” “Chefin... ich brauch sie nicht suchen. Die Typen rufen mich an und werden einen Austausch vornehmen. Ich werde dort hin fahren und den Tausch vornehmen. Danach ist alles egal.” Der Arzt sah Anna an. “Herr Gerkhan, Sie sollten sich erst einmal hinlegen. Ich gebe Ihnen etwas, damit die Schmerzen gelindert werden.” Semir sah erst zu ihm und dann zu Anna, diese blickte ihn etwas schief an. Dann nickte er und ließ sich eine Spritze geben.
Tom saß noch bei Anna, als Semir sich in den Bereitschaftsraum gelegt hatte. “Was ist mit der Disc?” fragte sie Tom. “Ich habe eben erst erfahren, dass es sich um eine Disc handelt. Ich fahre gleich zu Hartmut und hole mir das Ding. Aber Chefin... wir müssen Semir beobachten. Ich befürchte, er wird Dummheiten machen, wenn die Übergabe nicht so läuft, wie er sich das denkt.” Anna nickte. “Ja daran hab ich auch schon gedacht. Er und Andrea sind zusammen. Sie versuchen es zwar vor mir geheim zu halten, aber ... nun ja.... Gut. Sie werden ab sofort mit ihm zusammen sein. Er macht keinen Schritt ohne Sie.” Tom nickte. “Gut... dann holen Sie die Disc und...Ja bitte?” Es klopfte an der Tür. Der Arzt kam herein. “Wie sieht es aus?” “Nun das übliche würde ich sagen. Er hat zwei Rippen gebrochen, eine leichte Gehirnerschütterung und jede Menge Blutergüsse. Aber nichts Bedrohliches. Nur bedingt einsatzfähig.” Anna nickte. “Danke Doc. Wie langer wird er liegen?” “Nun das Mittel war nicht übermäßig stark. Ich denke in zwei Stunden wird er wieder wach.” Anna nickte erneut. Der Arzt verließ das Zimmer und Anna nickte Tom zu. “Holen Sie die Disc. Ach Hartmut soll vorher bitte eine Kopie der Daten ziehen.” Tom verschwand.
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Am frühen Morgen standen die Ärzte in Semirs Zimmer. Andrea war bereits auch da. „So… wir werden ihn jetzt zurückholen. Frau Gerkhan…. es geht ihm sehr gut. Wir können es wirklich wagen. Es dauert dann allerdings noch etwas, bis er wirklich wach ist. Am Anfang wird er sicher nicht verstehen wo der ist. Die Gedanken an dem letzten was er erlebt hat ist in 90 % der Fälle das erste, woran er sich erinnert. Sie müssen ihn beruhigen.“ Andrea nickte. „Ja… Doktor. Wird er mich erkennen?“ Der Arzt nickte. „Ja sicher… warum sollte er nicht. Er braucht Sie jetzt mehr denn je.“ Andrea lächelte und sie spürte eine Träne an der Wange herunterlaufen. Semir lag seit drei Tagen im Krankenhaus. Der Arzt gab eine Spritze in den Tropf und sah sie zufrieden an. „So…. ach noch eins. Er darf sich vorerst nicht zu sehr aufregen.“ Andrea nickte. Die Ärzte verschwanden aus dem Zimmer.
Langsam wachte Semir auf. Er erinnerte sich dass er im Wagen mit Kovaljev war. Er erinnerte sich dass Kovaljev ihm das Messer in den Körper rammte. Unwillkürlich zuckte er zusammen, als er eine Hand spürte. „Nein…Bitte….“ stieß er leise auf. „scht…. Ganz ruhig. Semir.. Ich bin es doch.“ Hörte er eine weibliche Stimme. Er erkannte Andreas Stimme. Langsam öffnete er die Augen. „Andrea….wieso?“ fragte er verwirrt. „Ganz ruhig. Du bist im Krankenhaus. Es ist alles in Ordnung.“ „Was mach ich denn hier?“ „du erholst dich…. Das ist alles. Hast es wieder mal übertrieben. Aber es ist alles in Ordnung.“ „Wo ist Zons? Wo ist Tom?“ Andrea sah ihn an. Sie dachte daran, was der Arzt sagte, dass jede Aufregung von Semir ferngehalten werden sollte. Zons war tot. „Tom geht es gut. Er ist schon fast der Alte. Es geht ihm sehr gut. Nikki achtet auf ihn. Die Schwesternschülerin.“ Semir nickte. „Und Zons? Wo ist er?“ „Er ist wieder zurück…. Ich soll dir ausrichten, dass du ihm nicht böse sein solltest. Es lief etwas schief und…“ „Schon gut.“ sagte er schwach und schlief wieder ein.
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Paul und Egon fanden sich vor dem Krankenhaus ein. „Wie willst du nun vorgehen. Wir müssen ihn umbringen.“ Paul sah Egon an. „Ja…. ich weiß… aber am liebsten würde ich abhauen. Ich meine… Kovaljev ist tot…. Die anderen sind im Knast. Was solls? Warum stärt uns das…. Wir haben hier Geld in Hülle und Fülle in der Karre, weil die hohen Herrschaften Angst hatten, die Polizei nimmt es mit. Also…. Lass und einfach fahren und Kranich, Kranich sein. Was interessiert es uns, ob die anderen im Knast kommen oder nicht?“ Egon nickte. „Ja du hast Recht. Lass uns abhauen.“ Paul gab Gas und sie fuhren ab. Wohin, war ihnen egal.“
Tom saß am Abend wieder an Semirs Bett. Er schlief immer noch, aber die Werte waren, so sagte der Arzt sehr gut. Es schien wirklich, als würde Semir es schaffen. Nikki sah Tom an. „Bist du zu einem Entschluss gekommen?“ fragt sie. Tom nickte. „Ja…. ich werden sobald ich rehabilitiert bin meinen Dienst bei der Autobahnpolizei wieder aufnehmen. Die Chefin hat mir gesagt, dass es sicher keine Probleme geben wird. Und ich möchte mit Semir….wieder auf die Autobahn. Diese Art zu Arbeiten fehlt mir. Das hab ich in den letzten Tagen begriffen.
Es klopfte und Johanna stand mit Anna im Zimmer. Anna sah Tom an und dann zu Semir. „Wie geht es ihm?“ „Die Ärzte sagen er erholt sich immer mehr. Es sieht sehr gut aus.“ „Das ist schön. Tom… Wir haben alle festgenommen. Sie sind nun in völliger Sicherheit. Und Sie werden freigesprochen. Ich soll Ihnen von Schrankmann ausrichten, dass dies der erste Freispruch sein wird dem sie sehr gern zustimmt.“ „Danke… Nun muss nur noch Semir wach werden.“ „Das wird er. Wenn die Ärzte zufrieden sind, dann wird er morgen aus dem Koma zurückgeholt. Und …“ Tom nickte. „Ja und dann werde ich ihm meine Entscheidung mitteilen.“ „ja…. das werden Sie dann. Semir wird es akzeptieren.“ „Ja…. ich denke auch. Ohne ihn wäre ich…“ Tom sah Nikki an. Anna bemerkte den Blick zwischen den Beiden und wünschte das sich aus der Beziehung mehr werden würde.
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Tom raste besorgt zu Andreas Wohnung. Als er dort ankam, stand die Tür offen. Er zog seine Waffe und betrat die Wohnung. “Semir? Andrea?” rief er. Es kam keine Antwort. Aber er hörte ein stöhnen. Dann sah er Semir am Boden liegen. “Hey... was ist denn hier passiert?” fragte er und zog Semir vorsichtig hoch. “Wo ist Andrea?” “Tom....die haben...Andrea mit..genommen.” “Wer die?” Semir schüttelte vorsichtig den Kopf. “Ich weiß nicht ...die wollen die Disc haben....Sie ist bei Hartmut.” Tom nickte. “Okay... erst werden wir dich mal zum Arzt bringen. Wie viele waren es?” “Drei...ich...brauch keinen Arzt.” “Oh doch. So wie du aussiehst bist du unter eine Dampfwalze gekommen.” “Das war nur zur Wanung....sie wollen so verhindern....das ich euch was sage...Aua...Diese Mistkerle haben....Andrea. Ich werd sie befreien.” Semir stand auf und Tom sah ihn besorgt an. “Wo willst du hin?” “Ich hole die Disc und dann....hol ich Andrea da raus.” Tom schüttelte den Kopf .”Wir sprechen zunächst mit der Chefin... sie wird entscheiden was wir tun. Bei dieser Sache machen wir keinen Alleingang.”
Andrea saß in einem dunklen Raum fest. Sie dachte an Semir und sah in Gedanken wie er von den Männern zusammen getreten wurde. Sie hämmerte am Anfang gegen die Tür, aber niemand schien sich darum zu kümmern. Andrea weinte leise. Sie hatte Angst. Angst davor, das diese Männer zu ihr reinkamen und .... Schnell schüttelte sie die Gedanken ab. Sie werden sie nicht fertig machen. Das war ein Schwur den sie sich in Gedanken gab. Sie hörte den Schlüssel in der Tür und drückte sich in die Ecke. Einer der Männer kam mit einem Tablett herein. “Iss und dann schlaf.” Andrea nickte. Sie nahm das Tablett und stellte es auf den Boden. Im Raum stand ein Bett worauf sie liegen konnte, doch es war dreckig und stank. Der Mann verließ den Raum wieder. Andrea aß. Sie hatte Hunger und außerdem musste sie bei Kräften bleiben. Sie wird mit Semir kämpfen... Sie wird diese Männer mit Semirs Hilfe zur Strecke bringen. “Semir... hilf mir bitte. Hol mich hier raus.” bat sie leise.
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Semir sah den Mann an. “Was für eine Disc? Wer sind Sie? Was soll das Ganze hier?” Der Mann sah ihn mit böse funkelnden Augen an. “Ich will meinen Besitz wieder!” “Ich hab nichts was Ihnen gehört. Meine Freundin genauso wenig.” “Das sehe ich anders. Ihr ward heute im Restaurant. Dort wurde es in die Tasche von deiner Kleinen getan... und das will ich jetzt haben... Also her damit.” Nun war Semir klar was die Typen wollten. Die Disc. Die Disc von dem er immer noch nicht genau wußte was drauf war. Hartmut hatte den ganzen Tag versucht hinter die Formeln zu steigen, doch es war ihm nicht gelungen. “Ich hab nichts.... meine Freundin auch nichts. Verschwindet und gut ist.” Er versuchte Überzeugung in die Stimme zu legen, doch es ging schief. Der Mann vor ihm lächelte ihn an und dann schlug er zu. Semir ging stöhnend zu Boden. “SEMIR!” hörte er Andrea schreien. “Wo ist die Disc?” erneut die Frage. “Lasst ihn! Bitte... sie ist nicht hier. Wir haben....” “Oh... unser Mäuschen ist ja redseliger als der Bulle. Gut... wo ist sie?” fragte der Mann nun Andrea, während Semir nach Luft rang.
Andrea sah zu Semir, der am Boden kauerte. Sie schwieg. Der Redelsführer schlug ihn erneut.
“NEIN! Lassen Sie ihn... bitte. Sie befindet sich auf der Dienststelle.” gab Andrea leise an. “Ach.... was ist von dem Inhalt bekannt?” Andrea schüttelte den Kopf. Das sollte eigentlich nur heißen, das sie es nicht wußte, doch der Mann der sie und Semir bedrohte deutete es als “ich sag nichts” Er gab seinen Männern einen Wink. Beide stürzten sich auf Semir und schlugen und traten ihn zusammen. Nur wenige Augenblicke danach, lag dieser blutend und stöhnend am Boden. “Wir wissen es nicht.... wirklich.... bitte hören Sie auf.” flehte Andrea und wollte zu Semir. Doch der Mann hielt sie fest. “Na... nicht so schnell.... Er lebt ja noch.” Andrea sah ihn mit tränengefüllten Augen an. “Sie verdammtes Schwein... Er hat Ihnen doch nichts getan.” “Nein... stimmt.... hat er tatsächlich nicht. Aber er bekommt die Gelegenheit etwas für mich zu tun.” Er sah seine Komplizen an. “Bringt sie weg!” forderte er sie auf und die beiden zogen die sich wehrende Andrea aus der Wohnung.Semir sah das die Männer Andrea mitnahmen. Er versuchte Luft in den schmerzenden Körper zu pumpen. Der Anführer der Männer hockte sich neben ihn. “So mein Freund.... du hast jetzt sagen wir... genau sechs Stunden Zeit. Dann will ich die Disc. Ist das klar?” Semir nickte. “Gut.... ich ruf dich an. Und versuchte keine Tricks. Deine Freundin wird es büßen.” Semir sah ihn an. “Lassen .... Sie.... Andrea.... in Ruhe.” stöhnte er gequält auf. “Aber sicher. Wenn du tust was wir sagen, passiert der Kleinen nichts. Wenn nicht.... nun dann werden wir unseren Spaß mit ihr haben, bevor wir sie entsorgen.” Der Mann hob die Waffe und ließ sie auf Semirs Kopf sausen. Er verlor das Bewußtsein und hörte nicht, das der Mann ihn eine letzte Warnung mitteilte. Als er wieder zu sich kam griff er zum Handy und rief Tom an. “Kranich?” meldete dieser sich. “Tom....ich brauch.... Hilfe.” “Semir? Was... hallo? Wo bist du?” “Bei... Andrea... bitte komm...” Semir schloss die Augen. Sein Kopf schien zu explodieren. Er sackte erneut in die Bewußtlosigkeit.
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Tom saß mit Nikki auf der Bank im Park am Krankenhaus. „Weißt du.... ich habe sehr viel nachgedacht. Ich glaub ich hab ziemlichen Bockmist gebaut. Aber ich werde es wieder gut machen. Ich möchte dir danken. Du hast mir geholfen, endlich wieder zu mir zu finden. Ich hatte wirklich so gut wie abgeschlossen. Mit meinem Leben... ich wollte einfach nicht mehr. Aber nun... wenn ich an Semir denke, der sein Leben riskiert hat nur um mich zu rehabilitieren und dann wie ich mich verhalten habe.... es war nicht richtig.“ Nikki hielt seine Hand. „Es ist im Augenblick nur wichtig, dass dein Freund sich erholt. Und so wie es aussieht, macht er das. Ich habe die Ärzte eben belauscht. Sie sagen er hat großes Glück.
Schrankmann kam zu Anna. „So Frau Engelhard, damit dürfte dem erneuten Prozess gegen Kranich nichts im Wege stehen. Mit einem Unterschied. Diesmal kommt der Freispruch von der Staatsanwaltschaft. Aber es wäre der erste, den ich gern fordere.“ Sie reichte Anna die Hand. „Ich hoffe nur, das Gerkhan bis dahin alles überstanden hat und am Prozess teilnehmen kann.“ Anna nickte. „Ja. Das hoffe ich auch. Ich werde gleich auch ins Krankenhaus fahren. Wollen Sie nicht mitkommen?“ „Frau Engelhard... ja sehr gern. Ich hätte eh mit Herrn Kranich zu sprechen.“ Anna schüttelte den Kopf. „Ich denke es ist keine gute Idee, wenn Sie mit ihm sprechen. Wir sollten ihm noch etwas Zeit geben.“
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Andrea ging wieder zu Semir und als sie die Tür leise öffnete, hörte sie Tom reden.
"... und weißt du noch, als du der Chefin erklären musstest, warum dein Auto taucht? Das war echt eine komische Sache. Ich sag noch zu dir * Semir brems, das geht nicht gut* und du *nee, ich mach das schon* ja hast du dann auch... aber das Auto fuhr unter Wasser nicht sehr weit. Mann... wir hatten schon ne Tolle Zeit, was? Und weißt du was mir klar geworden ist... ich hätte nichts gegen eine Wiederholung. Was meinst du? Kann ein Exbulle als Exknasti zurück?" Andrea schloss erleichtert die Augen. So locker hatte sie Tom schon lange nicht mehr sprechen hören. Sie ging hinein. Tom sah sie an. "Andrea.... ich weiß jetzt endlich wo ich hingehöre. Und wenn die Anderen wollen, dann komme ich zurck. Meinst du.... er kann mir verzeihen." Er deutete auf Semir. "Tom.... Semir braucht dir nichts zu verzeihen. Er ist doch dein Freund und ... nun komm. Lass ihn etwas Ruhe, du musst mal was essen." Tom nickte und ließ Semirs Hand los. "Ja du hast Recht. Ich hab einen Bärenhunger." Er lachte. Andrea lächelte ihn an. "Außerdem wartet draußen jemand auf dich."