Sascha wartete am Sägewerk. Er saß auf einem der Bänder und konnte das Gelände sehr gut übersehen. Er hatte vorallem die Ausfahrt des Geländes im Blick. Dort sah er einen dunklen Mercedes auffahren. Er sah den Polizisten aussteigen, den seine Freunde ihn eigentlich bringen sollten. Aber von den Freunden war nichts zu sehen. “Verdammt!” fluchte er und machte sich daran, von Laufband runterzusteigen. Er überprüfte seine Waffe. “Na wartet.... mich bekommt ihr nicht geschenkt.” Er beobachtete wie die Männer das Gelände durchsuchten. Er bemerkte dass sie nur zu zwei waren, also kein Grund zur Panik. Das schaffte er allein. Einen nach dem Anderen wird er ausschalten. Er sah wie die Männer sich trennten. Das war seine Chance....
Semir ging mit gezogener Waffe über das Gelände. Es war ziemlich unübersichtlich. Semir wußte genau, das dieser Mann überall lauern konnte. Er ging vorsichtig voran. Ein Büro war zu seiner Linken. Er stieß die Tür auf und betrat es. Doch hier war niemand. Durchatmend ging er weiter. Nur dicht hinter dem Büro war eine Lagerhalle. Semir sah sich nach Tom um, doch dieser war nicht zu sehen. Semir ging duckend in die Lagerhalle und sah sich um. Hier lagen ettliche Baumstämme an der Seite, die gebunden waren. Hinter jedem dieser Stapel konnte ein Gegner lauern. Aber es nutzte nichts.... er musste hier durch.
Tom war derweil auf der anderen Seite angekommen. Er lief durch hohe Holzstapel und versuchte die Orientierung nicht zu verlieren. Manchmal kam er sich vor wie in einem Irrgarten. Egal wohin er lief, jedesmal endete der Weg vor einem Holzstapel. Dann sah er eine Bewegung. Er schlich auf sie zu. Doch als er die Stelle erreicht hatte, war nichts mehr zu sehen. Er ging weiter. Dann kletterte er auf einen dieser Stapel um sich einen Überblick zu verschaffen. Als er oben stand, konnte er das gesamte Gelände übersehen. Er sah einen Mann zwischen den Stapel auf die Lagerhalle zulaufen. “Da bist du ja...” murmelte Tom und stieg wieder runter. Er hatte sich den Weg gemerkt und begann nun zu laufen. Er sah nicht das der Mann den sie suchten bereits die Lagerhalle erreicht hatte.
Sascha Spengler schlich sich in die Halle. Er sah jedoch dass der kleinere Polizist in der Halle war. Sascha versteckte sich hinter einen der Holzstämme und versuchte in den Rücken des Polizisten zu kommen. Er hörte ein Handy klingeln. Dann sprach der Polizist. “Ja... ich bin in der Lagerhalle... ja genau ... was? ... Bist du sicher? .... Okay. Ich pass auf.” Sascha grinste. Er konnte sich vorstellen, was diesem Bullen gesagt wurde. Den größeren der Beiden hatte er ja eben schon bemerkt, aber er wird nicht helfen können. Bis der hier ist, ist der Bulle bereits in Stücken. Er schlich langsam weiter. Dann stand er im Rücken des Polizisten. Vorsichtig ging er aus der Deckung heraus. Er griff zu einer Holzlatte, und schlug diese auf den Kopf des Polizisten. Mit einem Stöhnen ging er zu Boden. Lachend stand Sascha über den Mann, der das Bewußtsein verloren hatte. Er drehte ihn um und nahm die Handschellen vom Gürtel. Damit fesselte er den Mann die Hände nach vorn. Er riss ihn hoch und lud ihn auf. “So mein Freund.... mal sehen ob du vor dem großen Countdown noch einmal wach wirst. Ich wünsche es mir von ganzem Herzen.”