Beiträge von Elvira

    Zitat

    Original von Navar
    Also, Elli, es kann losgehen!
    Ich bin vorbereitet: Großpackung Pflaster, Beruhigungstee, Herztropfen, CD mit meditativer Musik... =)

    Zur Story:
    Ich ahne schreckliches..... 8o
    Wenn es schon so harmlos anfängt, kommt es meist ganz dicke!!! :(

    Freue mich trotzdem schon auf die Fortsetzung!!

    Iwo.... bei mir doch nicht. :D

    So Manuela... hier kommt sie die Hartmutstory.... also Lesen, und Feeten :D

    Ein besonderes Geschäft

    „Hey… du sollst aufpassen, Tom. Was wenn jetzt einer von Rechts gekommen wäre? Der hätte voll meine Seite gerammt.“ „Ja und wie war es als du…ach vergiss es. Hier kam gestern keiner und dann kommt heute auch keiner.“ Semir lachte leise. „Ja aber sich über mich das Maul zerreißen.“ Tom grinste ihn an. „Ich kann ja auch über das Steuer schauen und nicht wie du dadurch“ „Ha, Ha…. Sehr witzig.“ Plötzlich krachte es. Ein Wagen von links nahm Tom die Vorfahrt und krachte hinein. „Verdammt!“ stieß er aus, als der Wagen stillstand. „Bist du okay?“ fragte er und sah zur Seite. Semir sah ihn erstaunt an und nickte nur. „Ja? Bist du in Ordnung?“ Semir sagte nichts er schaute nur. „Was ist? Hast du deine Sprache verloren?“ Tom wunderte sich über Semirs Verhalten. „Na dem werde ich was erzählen!“ schimpfte er und wollte aussteigen. Erst jetzt bemerkte er, dass er sich gar nicht bewegen konnte. Er war eingeklemmt. „Verdammt! Semir, hilf mir.“ Jetzt löste sich bei Semir die Starre. Er stieg aus und zerrte dann die Tür an Toms Seite auf. Toms Bein war mit dem Lenkrad eingeklemmt. „Warte! Ich drücke es hoch!“ ächzte Semir und Tom bemerkte, das der Druck auf seinem Bein nachließ. Anwohner hatten die Kollegen verständigt und einen Rettungswagen. Als Tom frei war ging Semir zu dem Unfallverursacher.

    Er schaute in den Wagen. „Sind Sie soweit in Ordnung?“ fragte er den Fahrer. Dieser sah ihn an und lallte: „Ja….all….all…llles okay, mein Freund…hihihi,…“ „Ihnen wird das Lachen noch vergehen. Führerschein?“ „Hab….ich…ich…nicht….hihihi“ Semir wurde beim anhauchen durch den Typen fast übel. Er winkte die Kollegen und gab ihnen die Daten. Sie kümmerten sich um den Mann, während Semir sich wieder zu Tom mühte. Dieser lag im RTW. „Hey… das geht nicht… das Bein ist nur etwas gestaucht… das heilt auch so wieder.“ hörte er Tom mit dem Arzt reden. Er sah hinein. „Tom? Was ist denn?“ „Ihr Kollege hat eine Quetschung am Bein. Ich werde ihn mit ins Krankenhaus nehmen. Da gibt es nichts dran zu rütteln. Mindestens zwei Tage Aufenthalt.“ Semir grinste. „Dann gute Fahrt. Tom ich informiere die Chefin.“ Er sah dem RTW nach und ließ sich dann von den Kollegen zur PAST bringen.

    Anna sah, das Semir allein im Streifenwagen kam. Sie stöhnte leise auf. „Nicht schon wieder“ murmelte sie. Dann ging sie Semir entgegen. „Wo ist Tom?“ „Im Krankenhaus.“ „Was? Wieso? Was ist denn wieder passiert?“ „Wir waren gerade unterwegs als uns ein Betrunkener die Vorfahrt nahm. Die Verletzungen halten sich in Grenzen. Tom hat lediglich eine Quetschung im Bein und muss für ein, oder zwei Tage im Krankenhaus bleiben.“ „Und der Wagen?“ „Ähm…. Ja… der kommt gleich in die Werkstatt.“ Anna nickte nur. „Es wäre ja auch nur zu schön gewesen, wenn die Woche einmal ohne Schrott ablaufen würde.“ „Chefin… wir können diesmal wirklicht nichts dafür. Der Verursache hatte 1,7 Promille im Blut, keinen Führerschein, weil der bereits wegen Trunkenheit am Steuer einkassiert war….“ „Schon gut, Semir. Dann müssen Sie wohl eine Woche allein Dienst machen.“ „Na ist ja ruhig. Wird schon nichts Schlimmes passieren.“ Anna sah ihn an. „Ihr Wort in Gottes Ohr. Ihr Dienstwagen ist heute Nachmittag fertig.“ Semir nickte und ging in sein Büro. Der Rest des Tages verlief ruhig und am Abend fuhr Semir zu Tom ins Krankenhaus.

    Hartmut freute sich. Er hatte endlich auch pünktlich Feierabend. Er wollte sich heute das bestellte Lenkrad für „Lucy“ kaufen. Endlich war es angekommen. Er musste so lange darauf warten. Hartmut kurvte einige Male um das Kaufhaus und entschied sich dann, im Parkhaus zu parken. Er stellte seinen Schatz ins dritte Parkdeck und sah einen weiteren Wagen alá „Lucy“. Er lachte leise. „Wenn Semir das nun sehen könnte. Es gibt eben doch noch mehr von deiner Sorte.“ Hartmut streichelte über die Armaturen von Lucy. Er kurbelte die Fenster etwas auf, um wenigstens etwas frische Luft zu haben. Dann ging er ins Kaufhaus. Er sah nicht wie sich ein junger Mann kurz darauf an Lucy zu schaffen machte. Nicht um sie zu stehlen. Er warf einen Umschlag durch den Fensterspalt und sah, dass dieser auf den Boden landete. Zufrieden ging er wieder weg. Wenige Minuten später war auch Hartmut wieder da. Er warf seinen Kauf auf den Beifahrersitz und fuhr heim. Hartmut parkte vor seinem Haus, nahm das erworbene Lenkrad mit. Er wollte es morgen in der KTU einbauen. Dann sah er den Umschlag auf dem Boden liegen. Hob ihn auf und ging in seine Wohnung. Dort legte er alles im Wohnzimmer ab. Er setze sich auf die Couch und öffnete den Umschlag. Darin war ein Zettel und er nahm ihn heraus. Die Formeln die darauf waren erkannte Hartmut als chemisch. Er überlegte kurz doch er war sich sicher, dass dies nicht ihm gehörte. Er wollte sich morgen genauer mit der Formel beschäftigen.

    Als Semir zurück kam sah Andrea ihn an. „Was ist los?“ fragte sie. „Nichts… alles im Grünen Bereich.“ murmelte er und wollte ins Büro gehen. Andrea hielt ihn an der Jacke fest. „Das stimmt nicht. Was ist los? Ich seh doch dass du Schmerzen hast.“ „Nein… wirklich nicht. Ich… vielleicht hab ich nur was Falsches gegessen. Es ist wirklich nichts.“ „Semir? Lüg mich bitte nicht an. 1. Merke ich so etwas und 2. mag ich das überhaupt nicht. Also?“ „Andrea wirklich… es ist nichts. Sicher nur eine Zerrung.“ Er merkte nichts, dass Anna hinter ihm stand. „Semir? In mein Büro.“ sagte sie nur. Semir ging langsam zu ihr rein. „Was ist denn?“ „Semir. Sie sind Blass und scheinen Schmerzen zu haben. Was ist mit Ihnen?“ „Wieso denkt jeder eigentlich dass es mir nicht gut geht. Mir geht es gut. Wirklich… ich hab nur ein leichtes Stechten aber das geht sicher vorbei.“ „Ja sicher… lassen Sie sich bitte umgehend untersuchen. Nicht das etwas mit der doch recht frischen OP-Narbe, wenn auch schon zweieinhalb Wochen, ist. Das ist ein Befehl.“ Sie rief Dr. Malte Krautzik an und bat um einen Sondertermin. Als sie den Fall nannte bekam sie ihn und Semir sollte sofort kommen. Sie legte auf und gab Semir den Zettel mit der Adresse. „Fahren Sie sofort hin.“ Semir nickte. „Ja Chefin. Schon klar.“ „Dann los. Soll Tom Sie fahren?“ „Nee ich schaff das schon.“ „Gut rufen Sie an, sobald Sie wissen was los ist.“ Semir nickte und stand auf.

    Klaus war wütend. Er war zur PAST gefahren und wartete darauf, einen der beiden zu sehen. Seine Gedanken waren immer noch sehr aufgewühlt. Was fiel diesem verdammten Bullen eigentlich an ihn so bloß zu stellen? Das wird er büßen. Er sah die Wagen der Beiden und dann sah er den kleinen Polizisten rauskommen. „So da bist du ja…. du wirst gleich …meine Wut spüren.“ Sagte er leise und wartete bis der Mann abgefahren ist. Er hängte sich an den BMW. Sobald es die Gelegenheit gibt, wird er dem Mann zeigen wie sehr er sich ärgert und was er sich gefallen ließ. Niemand wird ihm seine Geschäft versauen. Niemand. Er war gerade mal fünfzehn Minuten auf der Autobahn als sich der Polizist einscherte um auf dem Parkplatz zu fahren. „Das ist ja super... die beste Gelegenheit.“ dachte Klaus leise. Auch er fuhr ab, stellte sich jedoch etwas abseits von dem BMW. Er beobachtete wie der Polizist zur Toilette ging und stieg ebenfalls aus. Der Parkplatz war leer und verlassen. Die Gelegenheit mehr als günstig. Er ging ebenfalls ins Toilettenhäuschen und wartete bis der Mann wieder aus der Kabine trat. Er hörte die Spülung und kurz drauf war der Mann vor ihm. Klaus schlug zu und fing den leblosen Körper auf. Dann brachte er ihn zu seinem Wagen, lud ihn ein, nahm Handy, Waffe und Handschellen ab und fuhr los.


    Ich tu Hartmut doch gar nichts.... er ist nur die Schlüsselfigur in meiner nächsten FF... ehrlich... ich könnte ihm gar nichts tun. Er ist der Held meiner Story... ich verspreche hoch und heilig es passiert ihm nichts.... also wenigstens nicht viel :]

    boah... du bist fies manuela... so fies. Wirklich... unmöglich... lass die kleine ja in Ruhe, hörst du!!! X( Und auch Andrea und Susanne.... von mir aus lass ein Auto in die Luft gehen oder so... und Aida macht dann ihre Geräusche...

    Übrigens ich konnte mir richtig vorstellen wie Semirs Verfolgungsjagd mit dem Spielzeugauto abgeht.... und die Geräusche auch.... =)

    Da kommt das Kind im Manne hoch. Man sagt ja nicht umsonst in jedem Mann steckt ein Kind. =)

    SEmir schüttelte den Kopf. "Tom... bitte. Die Bande ist zerschlagen. Wir haben sie besiegt. Es ist unmöglich..." "Nein... ist es nicht. Was wenn Kovaljev nur ein Strohmann war? Was wenn da noch höhere Tiere drinstecken? Ich habe eben das Gefühl, das der Fall nicht zu ende ist." "Wenn du wirklich Recht hast, dann scheint es ein ziemlich großes Wespennest zu sein, in das du gestochen hast. Oder aber es ist nur ein Hirngespinst von dir." Semir sah ihn an. Er kannte Tom. Wenn er sich in eine Sache festgebissen hatte, dann ließ er nicht los, bis der Fall endgültig zu den Akten gelegt werden konnte. "Was schlägst du vor?" fragte er mit einem sehr unguten Gefühl

    Bea saß auf der Couch. Sie war hin und hergerissen zwischen Trauer über Danis Tod und über Klaus Verhalten. „Du hast gewusst, dass sie tot ist und sagst mir nichts?“ fauchte sie ihn an. „Hey, ist doch nicht meine Schuld, war ein Unfall.“ „Ein Unfall, ja, sie wurde ermordetet Du Idiot!“ „Ich wollte ihr doch nur einen Schrecken einjagen, eine Lektion erteilen, sie wusste zu viel. Als ich ging, lebte sie noch. Das musst Du mir glauben.“ Klaus wollte sie in den Arm nehmen, doch Bea wehrte sich dagegen. Sie war angewidert und gab sich selber die Schuld, ihm überhaupt erzählt zu haben, das Dani von ihren Geschäften mitbekommen hat. Bea sah aus dem Fenster und blickte ins Leere. Ihre Schwester war ihre einzige Familie und nun war sie unwiederbringlich weg. Klaus wandte sich zum Gehen. Er betrachtete die Karte von Gerkhan und wurde ernst. Erst als er schon fast zur Tür raus war, rief im Bea nach. „Was hast Du jetzt wieder vor?“ Sie ahnte nichts Gutes. „Geschäfte, Danis Tod ist traurig, aber Zeit ist Geld und unsere Kunden möchte ich nicht verärgern.“ Damit schlug er die Tür hinter sich zu und überließ Bea sich selber.

    „Tja… die scheiden aus. Nun gut. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Klaus damit zu tun hat. Hast du bemerkt wie nervös der wurde?“ fragte Semir nach einiger Weile. Tom nickte und beobachtete ihn. Er sah genau, dass Semir zwischendurch das Gesicht verzog. Er schien Schmerzen zu haben, doch noch sprach er es nicht an. Er kannte Semir gut und lange genug um zu wissen, dass der alles abstreiten würde. „Was machen wir nun? Beobachten wir unseren Freund etwas und locken ihn aus der Reserve?“ Semir nickte. „Ja… ich bin gleich zurück.“ Er stand auf und ging zur Toilette. Tom nutzte die Gelegenheit und ging zu Andrea. „Sag mal mit Semir stimmt was nicht. Der hat Schmerzen.“ Andrea sah ihn an. „Wirklich? Hmmm.. es ist über zwei Wochen her mit der OP. Das kann es nicht mehr sein.“ „Dann stimmt noch etwas nicht mit ihm. Beobachte ihn mal oder besser noch sprich ihn darauf an.“ Andrea nickte. „Werde ich gleich mal tun.“ Tom nickte und ging wieder zurück ins Büro.

    weia.... du bist ganz schön gemein...... Pfui!!! So gehst du mit den beiden um? Was soll das denn. Hättest denen wenigstens ein Netz zur Verfügung stellen können. Was haben die denn D2???? Oder E-Plus..... =)

    Und jetzt auch noch das Messer aus der Wunde... Ja mach es, Semir.... und du weißt ja... ganz langsam rausziehen und das wackeln dabei nicht vergessen.... wer weiß wo das Messer drinsteckt :]

    In der Past angekommen, wollten Tom und Semir erst einmal die KTU-Berichte durchgehen und sehen, was die Phantomzeichnung gebracht hatte. Aber kaum, dass sie im Großraumbüro waren, wurden sie von der rauchigen Stimme ihrer Chefin gestoppt. „Meine Herren, hätten Sie wohl die Freundlichkeit, mir zu erklären, wo Sie den halben Tag gewesen sind? Zumal Sie, Herr Gerkhan ja vornehmlich Innendienst leisten sollten.“ Tom und Semir sahen sich an und antworteten dann zeitgleich: „Auswärtige Ermittlungen. Zeugen befragen.“ Anna sah ihre beiden Cops halb belustigt, halb verärgert an. „Gut, ich erwarte entsprechend einen Tagesbericht.“ Dann verschwand sie in ihrem Büro. „Puh, was ist der denn über die Leber gelaufen?“ Semir sah zu Hotte und Bonrath. Dieter zuckte mit den Achseln, während Hotte kurz erzählte, dass ihr seit Stunden die Schwerte wegen ihres ausgebrannten Wagens im Genick sitzt. „Ok, dann lass uns mal was Handfestes vorweisen – Ah, Andrea, hat der Abgleich des Phantombildes etwas ergeben?“ „Ja und nein. Der Rechner hat 15 mögliche Kandidaten ausgespuckt, von denen zwei zurzeit einsitzen und einer ist vor ein paar Wochen verstorben.“ Andrea gab Semir die Akten. „Ach, und der KTU-Bericht. Schönen Gruß von Hartmut. Der Wagen war so unkennntlich verbrannt, aber am Tank ist ihm etwas aufgefallen, als ob da jemand rumgebastelt hätte.“ Semir nahm die Unterlagen entgegen und hob erstaunt die Augenbrauen. „Ja, prima, danke Dir.“ Er folgte Tom ins Büro. Dabei überkam ihm wieder ein stechender Schmerz. Er hatte den vorhin schon bemerkt, aber das ganze als Überanstrengung abgetan, was er auch diesmal tat. Tom entging das leicht verzerrte Gesicht seines Partners nicht und fragte besorgt, ob alles in Ordnung sei. Semir beruhigte ihn und begann dann mit ihm, die Akten durchzugehen.

    „Können Sie mir bitte erklären, wie es sein kann, dass alle alten Wagen, die bei Ihnen in der Werkstatt waren, auf sonderbarer Weise verschwinden? Nach Angabe der Besitzer waren alle Autos kurz vor dem Auseinanderfallen und doch sehr begehrt, bei den Autodieben. Eines davon haben wir wieder gefunden. Ausgebrannt… und…“ „Warum fragen Sie mich das? Ich habe genug mit dem Tod meiner Schwester zu tun.“ „Mir kommen gleich die Tränen. Sie trauern nur um das Geld, was Ihnen dadurch einen Verlust einbringt. Die Beerdigung kostet doch sicher ne ganze Stange.“ Beate sah Semir an. „Was wollen Sie von mir?“ „Nun…. Erklären Sie mir bitte, was an den Wagen gewesen ist.“ Er legte ihr eine Liste auf den Tisch. Beate sah drauf und zuckte mit den Schultern. „Dazu müsste ich in die Bücher sehen. Dauert eine Weile.“ „Nur keinen Zwang. Ich werde mich auf dem Gelände umsehen.“ Beate schüttelte den Kopf. „Nicht ohne Durchsuchungsbefehl.“ „Oh das ist Sache von einer Stunde.“ meinte Semir nur. Tom und Klaus kamen herein. „Er ist unwissend.“ meinte Tom nur. Semir nickte. „Worüber haben Sie geben gestritten?“ „Das geht Sie ein Dreck an.“ erwiderte Klaus wütend. Semir nickte. „Gut…. dann ist das ja geklärt. Fahren wir.“ sagte er zu Tom. Dieser schaute ihn nur überrascht an.

    Im Auto machte Tom sich Luft. „Sag mal, warum sind wir da jetzt so schnell abgerauscht. Noch ein bischen länger, und einer von beiden hätte sich verplappert.“ Semir schüttelte den Kopf. „Genau, Du Schlaumeier…und was hätten die sagen sollen? Ja, wir haben die Autos schlecht repariert und die Nachbesserung bestand darin, dass wir Dinger abgefackelt haben?“ Nun lachten beide, der Gedanke war einfach zu komisch. Aber dann wurde Tom wieder ernster. „Nein, ich denke, da geht es mehr, als nur um miese Reparaturen. Der Wagen unseres letzten Opfers…die waren so dreist und sind da sogar als Polizeibeamte aufgetaucht, nur um an die alte Gurke zu kommen.“ „Tja, nur wie beweisen wir das? Der Wagen ist total verbrannt und so wie der aussah, hat man bestimmt Brandbeschleuniger verwendet, damit wirklich alles bis auf das Gerippe verschwindet.“ „Dann sollten wir mal das Motiv klären, Partner.“

    "Ach so... noch eetwas"...Semir sah Ewald an. " Wer könnte so einen Haß auf Sie haben, dass er einen LKW in die Luft sprengt und den Fahrer umbringt?" "Sie machen mir Spaß. Wenn ich das wüßte, würde ich mir den Kerl schnappen. nee... Konkurrenz belebt das Geschäft. Wir würden nicht so weit gehen und uns gegenseitig in die Luft sprengen. Das ist zu weit. Das war mit Sicherheit kein Konkurrent von mir." Tom nickte. "Was können Sie uns von dem Fahrer erzählen? " "Das Privatleben meiner Angestellten geht mich nichts an. Da müssten Sie dann schon zu denen gehen, die mit ihm verkehrten." "War er verheiratet?" "Ja sicher... aber in Trennung lebend. Die Adresse lasse ich Ihnen von meiner Sekretärin geben." "Dürfen wir uns hier mal umsehen?" fragte Semir. Ewald nickte. "Ja kein Problem. Aber haben Sie Verständnis, wenn ich Sie begleite."

    Sie fuhren zur Past zurück. Hotte sah sie kommen und kam auf sie zu. „Hier, der Wagen von dieser Frau Schwerter ist gefunden. Ausgebrannt im Kieswerk.“ „Ausgebrannt? Was wollen die denn damit bezwecken?“ Hotte zuckte mit den Schultern. Tom und Semir fuhren zur Fundstelle. Der Wagen war völlig nutzlos geworden. „Tja…. Dann werden wir Frau Schwerter mal die Nachricht überbringen.“ Tom nickte. „Ja wir fahren hin und sagen… Frau Schwerter, Ihr Wagen ist wieder aufgetaucht. Hat jetzt auch ne ganz andere Farbe als vorher. Schwarz wie die Nacht. Ist jetzt absolut nicht mehr Fahrtauglich.“ Semir lachte. „Genau…“ meinte er nur. Doch Marita war gar nicht begeistert von der Nachricht. „Verdammt nochmal. Seit er in dieser Werkstatt war, ist nichts mehr wie vorher.“ Semir sah sie an. „In welcher Werkstatt denn?“ „Na in Beas Autostop. Der Auspuff war lose, und diese Werkstatt war die günstigste. Aber damit hat der Ärger überhaupt erst angefangen.“ „Sagten Sie Beas Autostop?“ Marita nickte. „Ja sie ist in Köln-Poll.“ Semir nickte. Gut…. war der Wagen eigentlich Vollkasko versichert?“ Marita lachte bitter. „Der Wagen war 16 Jahre alt. Da lohnt sich so etwas nicht.“ Semir nickte und verschwand mit Tom.

    „So dann werden wir Bea doch noch mal einen Besuch abstatten. Ich habe nämlich erfahren, dass auch zwei der anderen Wagen in ihrer Werkstatt waren. Alle sind gestohlen worden.“ Tom nickte. „Also hat unsere Wahrsagerin etwas verschwiegen.“ „Ja und die hatte sicher einen Grund dafür.“ „Das finden wir raus.“ Sie fuhren zu Beate. Sie saß in ihrem Büro und schien sich mit einem Mann zu streiten. „Das ist ihr Freund“, meinte Semir denn er hatte Klaus erkannt. „Das scheint eine ziemlich heftige Diskussion zu sein.“ Semir nickte. „Ja… na wollen wir doch mal reinplatzen.“ Tom nickte. Sie betraten das Büro. „Wenn ich es ihr gegeben hätte, dann…“ Beate verstummte und sah die beiden Polizisten an. „Was wollen Sie denn hier?“ „ich brauche Ihre hellseherischen Fähigkeiten“ scherzte Semir. „Wenn Sie sich über die Fähigkeiten meiner Freundin lustig machen, können wir uns gern draußen mal unterhalten.“ ergriff Klaus nun die Partei von Beate. Semir sah ihn an. „Wollen Sie mir drohen?“ fragte er. Tom schüttelte den Kopf. „Wir beruhigen uns jetzt mal. Herr Rübsteck, Sie könnten draußen bitte warten. Ich habe auch ein paar Fragen an Sie.“ Klaus nickte und warf Semir einen ziemlich giftigen Blick zu. Dieser wandte sich an Beate.

    Tom sah auf, als Semir ins Büro kam. „Hast aber lange gebraucht.“ „Ja… ich hab sie noch befragt. Unsere Tote hieß Daniela Sachsner. Sie war spielsüchtig und hat sich Geld von Kredithaien, oder aber von einer der Spielhallenbesitzer geliehen. Die wollten das Geld zurück und Daniela bat Beate ihr das Geld zu leihen. Beate hat es abgelehnt.“ Tom nickte. „Also haben sich die Männer versucht zu holen, was sie verliehen haben, weil sie es nicht bekommen haben, sind sie über das Mädchen hergefallen und haben sie erwürgt. Hmmm… wäre eigentlich die Lösung. Die Frage ist nur, welche Typen es waren.“ Semir nickte und nippte an seiner Tasse Kaffee. Tom bemerkte dass er in Gedanken war. „Lässt du mich teilnehmen, an deiner geistigen Abwesenheit?“ fragte er. „Was?“ Semir sah ihn an. „Woran denkst du gerade?“ „Ach so…. nun als ich eben von Frau Sachsner gegangen bin, kam ihr Freund, ein gewisser Klaus Rübsteck. Irgendwas an diesem Mann hat mich gestört. Aber ich weiß nicht genau was es war.“ Tom stand auf. „Nun was es auch war, wir müssen jetzt noch zu der Frau Schwerter. Die sitzt nämlich beim Phantombildzeichner wegen diesem falschen Polizisten.“ „Ach echt? Na mal sehen, was dabei rauskommt.“ Semir stellte seine Tasse auf den Tisch. Andrea kam rein. „Jungs…. Es wurde wieder ein Wagen gestohlen. Wieder ein altes Auto. Mitsubishi Colt 11 Jahre alt. Laut dem Besitzer fällt der Wagen auseinander.“ „Wo genau?“ „Rastplatz Liebheide bei KM 84 auf der A1“ „Okay, Ach Andrea kümmerst du dich bitte um Frau Schwerter, wir fahren hin.“ Andrea nickte und schon waren die beiden verschwunden.

    „Schon wieder ein altes Auto…. Was wollen die mit solchen Schrottkarren?“ „Ich weiß es nicht, aber wenn nicht bald was passiert, dann reißt und die Chefin den Kopf ab. Sie kommt übermorgen zurück, wenn wir ihr bis dahin nicht jemanden benennen können, dann…“ Tom nickte. „Ja ich weiß. Aber zaubern können wir ja schließlich nicht.“ Sie kamen am Rastplatz an. Auf dem Parkplatz stand eine Familie und wedelte aufgeregt den beiden zu. „Sie müssen uns den Wagen wieder bringen…. Unser Hund ist noch da drin… bitte… Sie müssen.“ Tom stieg aus. „Nun beruhigen Sie sich zunächst einmal. Was können Sie mir sagen? Wie ist es möglich, das der Wagen gestohlen wurde?“ „Die Kinder mussten mal. Und wir wollten uns nur kurz die Beine vertreten. Aber wir hatten den Wagen immer im Blick. Dann riefen die Kinder, wir sind hin und… als wir wiederkamen, war der Wagen mit dem Hund weg.“ „Wieso war denn der Hund noch im Wagen?“ „Er ist nachdem er Gassi war, wieder in den Wagen gesprungen. Und dann….war der Wagen weg.“ In diesem Augenblick hörte Semir einen Hund bellen. „Das ist Lucky“ rief eines der Kinder und rannte schon los. Und tatsächlich kam das Kind mit einem Dackel auf dem Arm zurück. „Na wenigstens ist der Hund wieder da. Gut… welche Farbe hat der Wagen?“ „Der war blau… so eisblau. Eigentlich überhaupt nicht schön… der hat nur noch zwei Monate TÜV und wäre sicher auf dem Schrottplatz gekommen. Ich versteh es gar nicht.“ „Nun gut. Wir haben den Wagen zur Fahndung ausgeschrieben. Haben Sie jemanden angerufen, der Sie hier abholt?“ „Na sicher… meine Schwester kommt gleich mit ihrem Bus und holt uns ab. Was ist denn mit unserem Wagen?“ „Der wird gesucht und sobald er wieder da ist, rufen wir Sie an.“ Semir und Tom stiegen wieder ein. „Mann, dieser Fall ist doch echt total bescheuert.“ stöhnte Semir.

    Beate sah Tom und Semir an. „Haben Sie ein Bild von der Toten?“ Tom nickte, und holte es raus. Er zeigte Beate das Bild. Dann fing sie an zu weinen. „Wissen Sie wer das ist?“ fragte sie als sie sich beruhigt hatte. „Nein… leider nicht. Wir konnten sie nicht identifizieren. Kennen Sie sie?“ Beate nickte. „Ja….“ „Ja? Und wer ist sie?“ „Meine Schwester.“ Semir sah Tom betreten an. „Ihre Schwester?“ „Sie ist seit über drei Wochen verschwunden. Ich hab sie überall gesucht. Sie war auch Hellseherin. Wir haben uns abgewechselt. Perücke auf, und niemand hatte es bemerkt. Gott… wie ist sie… ich meine…“ „Sie wurde erwürgt. Außerdem…wurde sie…sexuell missbraucht.“ Beate nickte. „Frau…Sachsner. Wir müssen Sie bitten, Ihre Schwester zu identifizieren. Ich meine…“ Semir suchte nach den richtigen Worten. Beate stand auf und sah ihn an. „Ich sagte ja… wir werden dienstlich miteinander zu tun bekommen.“ „Ja… bitte kommen Sie.“ Beate nickte. Sie fuhren gemeinsam zur Leichenhalle. Als Beate den Leichnam sah, weinte sie bittere Tränen. „Kommen Sie…. Ich bringe Sie zu einem Arzt.“ Beate nickte. Semir fuhr sie nach Hause. Er brachte sie in die Wohnung.

    Beate setzte sich auf das Sofa. Semir sah sie an. „Sind Sie in Ordnung? Kann ich jemanden für Sie anrufen?“ „Nein…danke. Ich komm schon klar.“ „Wirklich? Ich meine ich kann auch noch etwas hier bleiben. Ich meine ich hätte noch ein paar Fragen an Sie und wenn Sie…“ „Ja sicher… fragen Sie nur.“ „Okay….wann haben Sie ihre Schwester zum letzten Mal gesehen?“ „Das war an dem Tag, als Sie und ihre Freundin bei mir im Zelt waren. Sie war kurz vor Ihnen raus gegangen.“ „Die junge Frau, die uns entgegen kam, war Ihre Schwester. Wie hieß sie?“ „Daniela. Sie wollte Geld von mir… Gott, wenn ich es ihr gegeben hätte, dann… dann wäre sie vielleicht noch am Leben.“ „Sie wollte Geld von Ihnen? Wie viel denn?“ „Sechstausend Euro.“ „Wissen Sie wofür sie das Geld brauchte?“ Beate nickte. „Ja… Dani war spielsüchtig. Sie hatte sich Geld geliehen und….diese Männer, von denen sie das Geld geliehen hatte, wollten es zurück… Gott, warum hat ich es ihr nicht einfach gegeben.“ Sie weinte wieder. Semir wurde es mulmig. „Frau Sachsner…. Haben Sie jemanden, der sich um Sie kümmern kann, ich möchte Sie ungern so allein lassen.“ „Mein Freund kommt sicher gleich. Er …“ Es klingelte. „Das wird er sein. Herr Gerkhan, würden Sie bitte öffnen?“ Semir nickte und ging zur Tür. Er öffnete. Vor ihm stand ein Mann der ihn um zwei Köpfe überragte. Semir sah an ihm hoch. „Wer sind Sie?“ fragte der Mann. „Ähm… ich bin Semir Gerkhan, Kripo Autobahn. Sind Sie der Freund von Frau Sachsner?“ Der Mann nickte. „Ja, ich bin Klaus Rübsteck. Wo ist Bea?“ „Sie ist im Wohnzimmer…. Sie … es geht ihr nicht gut.“ Klaus nickte. „Danke… ich kümmere mich um sie.“ „Würden Sie ihr die Karte geben, falls ihr noch etwas einfällt, was uns helfen kann, den Mörder ihrer Schwester zu fassen…“ „Was? Dani ist tot? Oh mein Gott….“ „Kannten Sie sie auch?“ „Ja sicher… Dani war sehr oft bei uns. Ich werde ihr die Karte geben. Wir werden Ihnen helfen so gut es geht.“ Semir nickte und ging. Er war etwas nachdenklich.

    Nach dem Essen fuhren Semir und Tom mit Hotte zur PAST. Anna sah die Beiden an. "Kommen Sie bitte beide sofort in mein Büro." sagte sie nur. Tom sah Semir vielsagend an. "Das geht ja schon gut los." grinste er. Sie setzten sich vor Anna in die Sessel. "Tom... schön dass Sie IHren ARbeitstag aufgenommen haben. Es ist, als wären Sie nie weg gewesen. Gerade im Dienst und schon ist der Wagen schrott." stöhnte sie. Tom sah sie an. "Moment chefin.... ich kann doch nichts dafür, dass der Tankwagen vor mir explodiert. Ich bin wirklich sehr vorsichtig gefahren... Semir kann das bestätigen." Anna lächelte. "Schon gut. Hartmut hat mir berichtet, was vorgefallen ist. Er sagte auch, dass es kein Unfall war, sondern ein Anschlag." Semir nickte. "Ja... es sieht zumindest so aus. Wir müssen die Spuren zunächst mal auswerten. Vielleicht finden wir etwas und können so den Hintergrund dafür finden." Anna nickte. "Gut... ach Semir... Sie wissen ja. Sie werden gefahren. Toms Wagen ist ja wieder in der Werkstatt. Also geben Sie ihm ihren Schlüssel. Sie dürfen ja eh noch nicht." Semir nickte und gab Tom den Autoschlüssel. "Aber fahr den nicht auch noch kaputt." drohte er leise.

    „Andrea, Semir hier. Ich brauche von dir eine Adresse in Köln-Poll. Es geht um eine Autowerkstatt von Beate Sacher oder Sachser. Der Laden heißt Beas Autostop.“ „Einen Moment. Ich ruf dich gleich zurück.“ „Danke.“ Andrea gab die vagen Daten in den PC ein. Es dauerte nicht lang und sie bekam die Daten angezeigt. Sie griff zum Hörer und rief Semir an. „So, pass auf die Werkstatt liegt in der Wiesener Str. 15, Diese Beate Sachsner, so heißt die Inhaberin ist bereits einige Male aufgefallen. Sie hat mehrere Anzeigen wegen Betruges hinter sich. Die letzte war Anfang dieses Jahres, bisher konnte ihr niemand was nachweisen, weil immer die Beweisstücke verschwunden sind.“ „Schön, Betrug,… ich wusste es.“ „Du kennst die Frau?“ fragte Andrea verwundert“ „Ja… das ist unsere Hellseherin vom Rummel. Aber die werde ich mir jetzt mal vornehmen.“ „Wieso? Was hat sie denn getan?“ „Na noch nichts. Aber sie trug so eine besondere Kette. Ich weiß nicht genau ob du dich daran erinnerst. Das war ein Drachensymbol.“ „Ja, genau. Ich fand die Kette sehr schön.“ „Na siehst du und so eine Kette war auch bei der toten Frau, der Fall den Tom bearbeitet. Und da ich ihm helfe, fahren wir hin und versuchen herauszufinden, ob diese Frau mit unserer Frau Sachsner was zu tun hat.“ „Alles klar. Bis später.“ „Warte Andrea…. Kannst du vielleicht mal die Akte der Autodiebstähle nehmen und nachhören, ob die Besitzer vielleicht auch was mit dieser Madame Lavine bzw. Beate Sachsner was zu tun hatten?“ „Klar, für dich doch immer.“

    Tom sah Semir an. „Wieso?“ „Was wieso?“ „Wieso soll Andrea die Besitzer der gestohlenen Wagen fragen, ob sie Madame Lavine kennen?“ „Ich weiß nicht… so ne komische Ahnung.“ Tom rollte die Augen. „Du und deine Ahnungen. Hör auf damit, Semir.. das endet nur in einem Chaos.“ „So… Wiesener Str. 15. Was ist? Gib Gas.“ Tom nickte. „Ja ich fahr ja schon.“ Eine knappe halbe Stunde später standen sie vor der Werkstatt. Semir stieg aus und ging in das Büro, wo eine junge blonde Frau saß. „Hallo. Mein Name ist Semir Gerkhan von der Kripo Autobahn. Wir suchen Frau Beate Sachsner.“ Die Frau sah ihn an. „Sehen Sie, ich wusste dass Sie mich aufsuchen werden.“ Lächelte sie ihn an. Semir traute seinen Augen nicht. „Sie sind Madame Lavine?“ „ja… aber nur auf der Kirmes. Hier bin ich einfach nur Bea. Was haben Sie? Probleme mit dem Wagen?“ Semir schüttelte den Kopf. Er hatte die Frau nicht wieder erkannt.“ „Ähm… nein. Es geht… es geht um eine Kette.“ „Kette? Was denn für eine Kette?“ „Wir bearbeiten im Augenblick einen Mord an einer jungen Frau, die eine solche Kette trug.“ Er wies auf ihren Hals. Beate fasste hin. „So eine Kette?“ fragte sie erneut. Semir nickte. „Ja genau so eine Kette. Und deshalb bin ich hier.“ „Ich wüsste nicht, wie ich Ihnen helfen kann. Ich meine, diese Kette gibt es sicher zu tausenden.“ Semir bemerkte das Beate nervös war. „Was haben Sie denn?“ fragte Tom, der nun rein kam. Beate sah ihn an. Sie wischte sich schnell mit einem Finger über das Auge. Tom sah die Träne. „Was ist denn los?“