Beiträge von Elvira

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    Original von Navar
    8o Oh Mann, Elli... wie kannst Du nur den armen Semir soooo leiden lassen!!
    Mir stehen noch immer die Tränen in den Augen ;( und ich habe bestimmt schon eine Familienpackung Taschentücher verbraucht.... *heul* * schluchz*

    Nun erlöse ihn doch endlich... meine tränendurchweichte Tastatur wird es Dir danken!!! =)

    Nun mal langsam... Schmerzen härten ab... hat meine Mama mir beigebracht... =)

    Björn rief seinen Boss an. „Hey... wir haben ein Problem.“ „Ach und welches?“ „Der Umschlag ist bei einem Bullen gelandete. Ein gewisser Semir Gerkhan. Autobahnpolizei.“ „Ich fass es ja wohl nicht. Was hast du für ein Bockmist gemacht.“ „Chef ich wusste es doch nicht. Der Wagen ist nicht auf ihn zugelassen. Ein gewisser Hartmut Freund ist der Besitzer. Was soll ich denn tun?“ „Was weißt du von diesem Freund?“ „Nichts... ich weiß nur wie der Bulle heißt und wo er wohnt.“ „Ich ruf dich an. Bleib in der Nähe deines Telefons.“ Der Mann legte auf. Björn fluchte verhalten. Was sollte er nun machen? Der Boss wollte ihn anrufen, also musste er warten. Wie lange? Was wenn der Boss ihn dafür verantwortlich machte... und... Nein... der braucht mich noch. Ich weiß wo der Bulle wohnt. Nicht der Boss. Das Telefon klingelte nur wenig später. „Pass auf.... es ist eigentlich gar nicht schlecht. Der Bulle ist klar.... da hast du die Adresse ja auch. Dieser Hartmut Freund ist bei der Kriminaltechnischen Untersuchung. Er ist ein Chemi-Ass. Das hießt unser Problem, einen Chemiker zu finden, hätte sich auch erledigt. Beobachte ihn und den Bullen. Finde ein gutes Druckmittel um unseren Freund, Herrn Freund, zu überreden das Zeug für uns herzustellen.“ „Alles klar, Boss.“ „Ach noch eins.... lass den Bullen nicht aus den Augen.“ „Ja aber wie soll ich denn beide...“ „Nimm dir Torben zur Hilfe. Du bleibst an Freund dran und Torben an dem Bullen.“ „Okay.“ Björn legte auf und fuhr zur Hartmuts Dienststelle, wo er bereits einige Male war.

    „Du hast gesagt, du wirst ihn nicht töten. Aber wenn du ihn jetzt nicht gehen lässt, dann stirbt er.“ Hörte Tom Beate sagen. Klaus lachte. „Wer hat das denn gesagt? Der Kollege?“ „Ja... dieser Gerkhan ist vor kurzem operiert worden. Dabei wurde ein Tupfer vergessen. Er muss schnellstens ins Krankenhaus. Wo ist er?“ „Das ist doch ein Bluff. Gut es geht ihm etwas schlecht. Aber das ist alles nur ein Spiel.“ „Wo ist er Klaus...ich bitte dich. Sag es mir doch.“ „Was für ein Spiel spielst du , Beate? Willst du mich verraten?“ „Nein.... aber Klaus. Du hast doch Dani schon umgebracht... es ist schon schwer genug für mich. Bitte lass unsere Zukunft nicht auf den Tod eines Polizisten beginnen. Bitte...“ Tom verstand. Beate hatte ihn gesehen und konnte sich denken, dass er ihnen folgt. Sie hatte das Fenster absichtlich geöffnet und die Jalousie herunter gelassen, damit er das Gespräch verfolgen konnte. „Okay.... ich hab ihn versteckt. Er kann aber raus. Er ist nicht eingesperrt. Wenn er das Fieber weg hat, dann kann er gehen. Ich halte ihn nicht.“ „Wo? Bitte sag es mir.“ „Nein.... ich denke ich behalte es noch für mich. Fahr nun heim und hol deine Sachen. Wir reisen heute Abend noch nach Mexiko. Das Geschäft ist gelaufen und wir haben nun genügend Geld um abzuhauen.“ Tom hörte dass beide das Büro verlassen wollten und schlich zum Fahrzeug zurück. Er hoffte, dass Klaus nun noch einmal zu Semir fuhr und er die Möglichkeit hatte, seinen Freund zu retten. Als Klaus abfuhr hing Tom sich ran.

    Semir lag am Boden. Er bekam schlecht Luft und schwitzte. Die Schmerzen stiegen ins unermessliche. Er versuchte aufzustehen und war selbst überrascht, dass dies klappte. Langsam, die Hand auf die Narbe gepresst, schlich er sich zur Tür. Er griff zu und wollte sie aufziehen. Doch sie war verschlossen. Die Kräfte verließen ihn. Langsam rutschte er die Wand runter. Die Schmerzen wurden immer heftiger. Er hatte hohes Fieber. „Hilfe...“ rief er leise. Doch seine Stimme war unhörbar. Niemand kam zu ihm. Auch Rübsteck nicht. Semir schloss die Augen. Er dachte an Andrea, an Tom und die Chefin... sogar Hotte und Dieter kamen ihn in Gedanken. „Halt durch, Semir. Wir haben dich bald“ hörte er Hotte sagen. „Ich...kann nicht mehr.... Hilf mir Hotte....bitte...“ sagte er leise zu seinem Trugbild dann versank er in Dunkelheit.

    Johanna sah von Semir zu Tom. "Jungs... ihr wißt genau, dass es sehr gefährlich wird, wenn wir wieder den Fall aufrollen. Ich meine... wenn da wirklich mehr dahinter steckt. Dieser Schmitke... war vielleicht nur auf der Abschussliste eines Verbrechers." Tom nickte "Schon möglich Johanna. Aber warum dann dieser Anruf. Es war definitiv eine Frau." "Oder aber ein Stimmverzehrer. Ich meine es wäre nicht unmöglich, oder?" Semir sah zu Tom. "Nee... dafür klang die Stimme zu natürlich. Das war eine Frau. Aber wer? Ich zermartere mir den Kopf, aber es fällt mir einfach nicht ein." "Tja... dann müssen wir uns Akte für Akte vornehmen. Du bist aber schon sicher, dass die Stimme mit diesem Fall zusammenhängt oder?" Tom nickte. "Ja bestimmt."

    Nathalie fuhr nach Hause. Sie sah in der Wohnung auf die Bilder die auf ihrem Kamin standen. Sie zeigten Lars und sie während ihrer Dienstzeit und auch in Privaten Lagen. Keiner auf der Dienststelle wußten, dass beide auch privat zusammen waren. Nur sie und Lars. Ein Träne rollte die Wange runter. "Verdammt Lars... warum hast du mich verlassen. Warum? Ich wollte Kinder von dir haben...." Sie weinte leise.

    Ich wußte es doch... Superhartmut ist im Einsatz. Ich hoffe nur das Dieter den Semir schreien hört.... aber das regelst du sicher, gell Gitti...

    Der arme Tom kommt ins Krankenhaus und Semir jagt Blessing mit Hilfe von Hartmut, oder??? So als Tomersatz eigentlich nicht schlecht. Oder Dieter... der passt ja auch zu Semir. =)

    „NEIN!!“ stieß Hartmut aus, als er seine Lucy sah. „Was hast du denn gemacht, Semir?“ „Hartmut... bitte... es war wirklich nicht meine Schuld.“ „Aber was soll das denn? Hast du ne Verfolgungsjagd gemacht?“ „Ich war der Verfolgte. Man hat mich abgedrängt. Hartmut die wollen den Umschlag.“ Hartmut sah ihn an. „Den Umschlag? Deswegen ist meine Lucy kaputt? Wegen einem dämlichen Umschlag? Ich dachte du bist so ein guter Autofahrer? Semir? Ich krieg die Beulen nie wieder raus.“ „Jetzt hör aber mal auf! Ich hätte dabei drauf gehen können. Interessiert es dich nicht?“ „Meine Lucy... meine arme Lucy... Das ist das letzte Mal, das du mit ihr fahren durftest.“ Hartmut streichelte sein Auto. „Du Arme... ich krieg dich wieder hin. Du wirst wieder wie neu werden und dann darf der böse Mann da nicht mehr mit dir fahren.“ Semir musste trotz der Schmerzen grinsen. Wie konnte man so zu einem Auto sprechen. Dann sah Hartmut ihn an. „Hast du den Mistkerl gesehen?“ „Nicht genau genug. Hartmut der Umschlag ist in der PAST. Diese Typen sind sicher nicht zu Scherzen aufgelegt. Die haben in der Tiefgarage einen Mann zusammengeschlagen. Mich haben sie von der Autobahn gedrängt. Das ist verdammt ernst.“ Hartmut nickte. Er wurde sich der Tragweite bewusst. „Was wollen wir denn jetzt machen?“ „Die haben sich auf mich eingeschossen. Also vermuten die wahrscheinlich, dass mir der Wagen gehört. Du bist außen vor. Jetzt noch. Ich werde mit der Chefin telefonieren, dass du ... hörst du mir eigentlich zu?“ Hartmut sah ihn an. „Was? Ja sicher... ich höre dir zu.“ „Was hab ich denn gesagt?“ „Das du den Mistkerl nicht genau gesehen hast, und dass du einen Mann in der Garage zusammen geschlagen hast und ...“ „Hartmut! Nicht ich hab den Mann zusammen geschlagen, sondern der Typ, der den Umschlag haben will.“ „Ach so.... ja sicher.....“ Semir schüttelte den Kopf. Hotte kam zu ihm. „Semir... ich muss zurück zur PAST. Soll ich dich mitnehmen?“ Semir sah ihn an. „Nein... ich fahre gleich mit dem BMW nach Hause. Sagst du der Chefin Bescheid. Ich leg mich was hin.“ „Mach das. Ist sicher besser für dich.“ Hotte fuhr los.

    Tom wartete bei der Werkstatt. Doch Klaus schien nicht zu kommen. Dafür sah er Beate aus dem Haus kommen. War sie doch darin verwickelt? Er folgte ihr, als sie in ihren Wagen stieg und Richtung Köln fuhr. Vor einem schäbigen Hotel in der Kölner Altstadt stieg sie aus. Sie betrat das Hotel. Tom ging hinterher. Er wartete in der Halle und dann sah er sie und Klaus zusammen an der Bar stehen. Er sah sie heftig miteinander diskutieren. Klaus hielt Beate fest und es schien als würde sie sich losreißen wollen. Sie stritten sich, das war für Tom klar. Er sah es sich an. Dann bemerkte er, das Beate in seine Richtung schaute. Bevor er sich ducken konnte sah sie ihn direkt an. Doch nun bemerkte er auch, dass sie sich wegdrehte und Klaus ablenkte. Was für ein Spiel trieb Beate? Tom wusste es nicht. Aber er wusste das die Zeit drängte, Semir zu finden. Er beobachtete die beiden weiter. Dann verließen sie das Hotel und Tom hing sich ran. Er hoffte inständig, dass Klaus ihn dorthin führte wo er Semir festhielt. Doch diese Hoffnung wurde zerschlagen, als die Fahrt in der Werkstatt endete. Tom stieg, nachdem Klaus und Beate das Büro betraten. Er schlich sich in der Nähe des Fensters und wollte horchen. Vielleicht bekam er so einen Hinweis auf Semirs Aufenthaltsort.

    Andrea war nervös. Sie hatte mitbekommen, was mit Semir war und betete, dass er bald gefunden wurde. Sie wusste genau, das jede Sekunde, die Semir länger mit dem vergessenen Tupfer verbrachte, ihn den Tod etwas näher rückte. Sie überprüfte die Angaben zu Klaus Rübsteck. Vielleicht hatten sie etwas übersehen, was ihnen nun weiterhalf. Das Telefon klingelte und sie meldete sich. Ein kurzes Gespräch und dann legte sie auf. Sie rief Hotte an. Als er sich meldete war sie aufgeregt. „Hotte... mich hat eben jemand von der Raststätte Eifeltor angerufen. Semirs Wagen steht dort auf dem Parkplatz.“ „Andrea wir sind schon unterwegs.“ Kam von Hotte und dann legte sie wieder auf. Ein Hoffnungsschimmer. Vielleicht lag Semir im Kofferraum des Wagens. Nun hieß es wieder warten.... warten bis Hotte sich meldete. Es dauerte fast eine Stunde bis sie im Funk Hottes Stimme vernahm. „Hotte? Ist er das? Bitte sag dass er im Auto ist...“ „Andrea. Der Wagen ist leer... Semir ist nicht hier. Sein Handy und seine Waffe liegen im Wagen. Es tut mir Leid.“ Andrea sagte nichts mehr. Sie ging einfach zu ihrem Schreibtisch und fing an zu weinen. Anna kam zu ihr und nahm sie in den Arm. „Wir finden ihn, Andrea.“ sagte sie tröstend.

    Oh Oh... der arme Tom... immer wieder in solchen Lagen zu geraten. Der sollte sich besser verstecken . Denn so wie ich dich kenne, Dagmar, da wirst du ihn auffliegen lassen. Oh ja... und der Kleine muss ihn dann retten. Gell???

    Na das wird sicher nicht einfach für Tom. In einer Sekte und im Hinterkopf den Gedanken bald den Kopf zu verlieren. Ich wette das ist eine Sekte für verlassene Ehefrauen, die sich so an die Männer rächen und leider sind unsere Helden mitten drin.

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    Original von littlegitti
    Na wenn ich mir Hartmut so mit Umhang und Strumpfhöschen vorstelle.....wär doch wirklich zu köstlich! =) =) =)

    Aber nur mit der Ruhe, ihr werdet schon sehen wies weitergeht! :P :D

    Na das kriegst dui doch hin... Der lässt sich wie Spiderman an der Wand runter und holt die Beiden hoch. Der arme Tom. Beim Lesen habt ich selbst ein sonderbares Stechen in der Schulter ;(

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    Original von littlegitti
    Der arme Semir....mir wird ganz flau, wenn ich das lese.. ;(

    Aber Elli hat ja kein Mitleid mit dem armen Kerl..... X(


    Sicher hab ich Mitleid.... :] ich bin doch nicht hartherzig.... nein ich nicht. Wann geht es denn im Alptraum weiter? Du bist ja auch nicht gerade zimperlich mit Tom, oder =)

    Björn hängte sich an den Wagen und folgte ihm auf die Autobahn. Es war wenig Verkehr und so hatte Björn sich gedacht, den Wagen zu stoppen. Er fuhr dicht an den Wagen heran und rammte ihn. Der Wagen machte einen Satz. Björn sah wie sich der Fahrer nach ihm umdrehte. Wieder fuhr er auf. Der Fahrer macht einen Schlenker um von Björn weg zu kommen, doch genau das wollte Björn. Der Wagen fuhr nun auf der rechten Spur und Björn setzte sich auf gleiche Höhe wie der Wagen. Nun fuhr er ihm in die Seite. Er sah wie der Fahrer versuchte die Gewalt über den Wagen nicht zu verlieren. Noch einmal rummste es. Der Wagen brach aus und raste die Böschung herunter. Björn hielt etwas entfernt davon an und stieg aus. Er ging zu der Stelle wo der Wagen im Gras lag und rannte hin. Er öffnete die Tür und zog den benommenen Fahrer raus. „Wo ist der Umschlag?“ brüllte er ihn an. Doch der Fahrer war gar nicht in der Lage etwas zu sagen. Er sah Björn mit glasigen Augen an. Björn stieß ihn heftig zurück. Der Mann schlug mit dem Kopf gegen den Wagen und verlor gänzlich das Bewusstsein. Erst jetzt bemerkte Björn, dass der Mann eine Waffe trug. Er durchsuchte ihn und holte die Brieftasche heraus. Er sah den Ausweis. Eine der Visitenkarten fiel heraus. Björn nahm sie und steckte sie ein. „Verdammt! Ausgerechnet ein Bulle!“ stöhnte er. Björn durchsuchte das Auto, doch er fand nichts. Unverrichteter Dinge musste er wieder abziehen, denn aus der Ferne hörte er bereits das Martinshorn.

    Semir kam zu sich. Sein Kopf dröhnte. Langsam versuchte er sich aufzurichten. Es klappte zu seinem Erstauen sogar. „Warten Sie! Wir helfen Ihnen!“ hörte er jemanden rufen. Er drehte den Kopf in die Richtung und sah Sanitäter auf sich zu rennen. „Danke... geht schon. Nur kurz darauf wurde er von den Sanitätern in den wartenden RTW gebracht. Dann hörte er Hottes Stimme. „Gott, das ist doch Lucy von Hartmut!“ „Holen Sie bitte den etwas korpulenten Herrn zu mir?“ Der Sanitäter nickte und holte Hotte. Als dieser Semir sah war er überrascht. „Semir? Bist du mit Lucy gefahren?“ „Ja... bin ich... ich wurde abgedrängt...Sorg dafür, das der Wagen zu Hartmut kommt...“ Hotte nickte. „Klar... wird ihm aber gar nicht gefallen. Was ist denn passiert?“ Semir schilderte ihm den Vorfall. Der Arzt kam und untersuchte Semir, doch er konnte lediglich eine leichte Gehirnerschütterung und eine Platzwunde am Kopf feststellen. Semir durfte mit Hotte zur KTU fahren. Er schloss die Augen und spürte Übelkeit aufsteigen. „Willst du nicht besser nach Hause fahren?“ „Nein... ich muss doch Hartmut erklären, was...was passiert ist. Wegen Lucy..“ Hotte nickte und fuhr hinter dem Abschleppwagen her. Dann waren sie angekommen.

    Klaus wartete an der Raststätte Eifeltor auf den Käufer der letzten Lieferung. Diese hatte Klaus in den Wagen von Semir verstaut, der nicht weit davon am Rastplatz stand. Sobald Klaus das Geld hat, würde der Käufer den Schlüssel bekommen und konnte mit dem Wagen machen, was er wollte. Die Waffe und das Handy bekam der Käufer als Gratiszulage hinzu. Gegen 21.00 Uhr tauchte der Käufer auf. Er begrüßte Klaus mit Handschlag. „Wo ist das Geld?“ fragte er. Der Käufer nahm den Koffer, öffnete ihn und zeigte Klaus das Geld. „Wo ist der Stoff?“ fragte nun der Käufer. Klaus ging mit ihm zum Auto. Er nahm den Schlüssel des BMWs und zeigte den Wagen. „Ein schönes Auto...“ meinte der Käufer, „zu schade es zu verschrotten oder abzubrennen.“ Klaus nickte. „Mach was du willst damit. Ist ne Bullenkarre. Der Besitzer ist in „Gewahrsam“.“ Klaus lachte über seinen Witz. „Ein Bullenwagen? Danke... da kann ich mir ja direkt die Kugel geben. Nee... den Wagen darfst du gern behalten.“ Er räumte den Stoff aus und packte es um. Keiner war auf dem Parkplatz der dieses Vorgehen bezeugen konnte. Die Wege von Klaus und dem Käufer trennten sich. Klaus kümmerte sich nicht darum, das der Schlüssel im BMW verblieb. Soll doch jemand damit glücklich werden.

    Semir fiel in einen unruhigen Schlaf. Die Schmerzattacken wurden immer heftiger. Er spürte die Körpertemperatur steigen. Lange hielt er es sicher nicht durch...Klaus schien es nicht zu kümmern. Gerade als er hereinkam musste Semir sich übergeben. „Hey... reiß dich mal zusammen.“ brüllte er ihn an und trat Semir in die Seite. „Du versaust mir hier ja alles.“ Semir schrie auf. Klaus riss ihn am Kragen hoch und sah ihn an. „Du siehst zwar krank aus...aber ich kenne die Tricks der Bullen. Stell dich nicht so an!“ brüllte er weiter. Er lies Semir los und dieser brach in die Knie. Doch das machte Klaus noch wütender. Er zog ihn am Kragen hoch. „Bleib gefälligst stehen!“ Semir sah Klaus nur verschwommen. Ihm war übel. Klaus ließ ihn erneut los und Semir versuchte tatsächlich auf den Beinen zu bleiben. Es gelang nur kurz und er sackte wieder zusammen. Klaus höhnisches Lachen nahm er nicht richtig wahr. „Dir scheint es wirklich nicht gut zu gehen. Nun ja... das gibt dir vielleicht die Erkenntnis, dass man sich künftig die Gegner genauer aussucht. Mir bist du gewaltig auf den Nerv gegangen und das lasse ich mir von dir nicht gefallen. Aber ich werde dir ein Gefallen tun, weil ich nicht nachtragend bin. Du kannst gehen... in dreißig Stunden kannst du gehen. Bis dahin bin ich nämlich weg. Auf dem Weg nach Mexiko. Mit meiner Bea....“ „Bitte…“ versuchte Semir erneut. Doch Klaus war eiskalt.

    Semir sah Tom an. "Was war?" "Ich weiß nicht... diese Stimme... ich hab sie schon mal gehört. Aber ich weiß nicht wem sie gehört." "Männlich?" Tom schüttelte den Kopf. "Na dann bist du ganz schön kaputt. Wenn du eine Frau vergisst" versuchte Semir zu scherzen, nur um seine Angst zu verbergen.

    Nathalie sah zu dem brennenden Wagen. "Das war der Erste." sagte sie zufrieden. Sie ließ den Motor an und fuhr weg. Kranich wird sich bestimmt bald erinnern. Es wird nicht lange dauern. Sie dachte an Zons. Tränen schossen ihr in die Augen. Es war mehr als nur eine dienstliche Partnerschaft. Sie ertappte sich dabei, wie sie sich wünschte die Zeit zurück drehen zu können. Wie gern hätte sie gesagt, dass sie Zons liebte. Sie wischte sich die Träne weg. Nachdem sie ihre Verletzungen überstanden hatte und aus dem Koma erwachte sagte der Arzt ihr, das Zons erschossen wurde. Von ihrem Vorgesetzten wurde sie unterrichtet, das Kowaljev ihn erschossen hatte, als er als Tom Kranich Semir Gerkhan retten wollte. "Du verdammter Idiot. Der Trick klappt doch nur einmal" sagte sie leise zu sich. Aber sie schwor Rache an die, die noch dahinter stecken. Sie wollte Kranich und Gerkhan, die die einzigen waren, denen es zuzutrauen ist, den Fall erst dann als erledigt anzusehen, wenn es alle darin verwickelten Personen erwischt hat. Sie würde tatkräftig nachhelfen.

    Herrhausen machte den Fernseher an. Er wollte die Nachrichten sehen. In einer Berichterstattung sah er einen Wagen in Flammen stehen. Das war eigentlich nicht ungewöhnlich, aber dann sah er den Wagen in Großaufnahme. Er machte den Ton lauter ".... der Fahrer war sofort tot. Die Polizei vermutet einen Sprengsatz der gezündet wurde. Wer der Täter ist, wollte oder konnte die Polizei noch nicht sagen. Und nun das Wetter..." Herrhausen sah wie entgeistert auf den Fernseher. Das darf doch wohl nicht wahr sein. Das war der Wagen von Schmidke