Johanna stand in Schmiktes Büro. Sie sah sich am Schreibtisch um. Die Akten, die er bearbeitet hatte lagen immer noch auf dem Schreibtisch. Johanna nahm sich eine Akte nach der Anderen. „Das ist doch nicht auszuhalten. Hat der Kerl überhaupt keine Ordnung gehalten?“ stöhnte sie, als sie die erste Akte sah. Die Blätter lagen durcheinander, waren nicht gelocht. „Dann werde ich die Dinger mal mit zu mir nehmen und ordentlich abheften. In meiner Freizeit hab ich ja nichs besseres zu tun.“ murmelte sie vor sich hin. Sie nahm den Haufen der Akten und schichtete ihn auf. Nun brauchte sie nur noch etwas wo sie es reintun konnte und alles direkt ins Büro zu bringen, ohne drei Mal zu laufen. Sie sah eine kleine Aktentasche. „Na die reicht zwar nicht, aber besser als gar nichts. Sie öffnete die Tasche und war erstaunt, dass sie doch größer war, als sie den Anschein hatte. Dann fing sie an die Akten hinein zu tun. Bei der dritten Akte merkte sie, dass sich eine Akte verkantete. Sie griff mit der zweiten Hand hinein. Irgendwas schien mit der Akte verharkt. Sie zog das Etwas heraus und hielt ein kleines Notizbuch in der Hand. „Hey…. Das ist ja interessant.“ Sie nahm das Büchlein und verließ den Raum ohne die Akten. In ihrem Büro sah die das Buch durch. Sie staunte nicht schlecht. „Das ist ja interessant.“ murmelte sie weiter. Sie griff zum Handy und rief Semir an. „Hallo Semir… Johanna hier. Hör mal… ich hab mich im Büro von Schmitke umgesehen und was sehr interessantens gefunden. Könnte ich damit zu euch kommen? Ich meine jetzt?“ „Ja sicher… wir warten auf dich.“ Johanna beendete das Gespräch und fuhr los.
„Hier… sieh mal. Herrhausen… immer wieder dieser Name.“ Sagte sie nur wenig später im Büro von Tom und Semir. Semir sah Tom an. „Kennst du den Namen?“ fragte er. Tom sah ihn an. „Nee… der sagt mir gar nichts…. Herrhausen…. Klingt ziemlich reich, nicht?“ Semir lachte. „Tom…. wenn man am Namen den Reichtum erkennt, dann kannst du lange warten bis…“ er stockte. „Ja ich weiß… es gibt keinen reichen Kranich, genauso wenig wie einen reichen Gerkhan.“ gab Tom zurück. Johanna sah von einem zum Anderen und schüttelte nur den Kopf.