Beiträge von Elvira

    Na endlich... siehst du Gitti... geht doch... endlich sind sie raus. Endlich kommen sie ins Krankenhaus. Aber irgenwie werde ich das GEfühl nicht los, dass das dicke Ende noch kommt. Semir wird sicher nicht lange im Krankenhaus bleiben. Sein Kreislauf wird sich bestimmt schnell erholen und dann.... hmmm. Tom ist sicher für ne Zeit außer Gefecht.

    So und nun kannst du dir auch bis morgen Zeit lassen, wenn ich dann von der Arbeit komme, hätte ich gern etwas.... :D

    Semir ging über den Friedhof. Er sah sich öfters um, denn auch ihm war diese Gegend nicht gerade geheuer. Zugegeben vor Johanna hätte er es niemals. Dann kam er in die Reihe wo Lars Zons begraben war. Er sah eine Frau dort stehen. Sie schien ihn nicht wahr zu nehmen. Erst als er hinter ihr stand erschrak sie. „Ganz ruhig, Natalie. Ich bin Semir. Sie kennen mich doch.“ Sie nickte. „Ja…lassen Sie mich bitte in Ruhe.“ „Lars war mehr als nur ein Kollege?“ Natalie nickte. „Sie haben ihn geliebt?“ Wieder ein Nicken. „Natalie… Sie wissen doch sicher auch wer die Hintermänner sind oder?“ „Was wollen Sie denn? Wollen Sie mich quälen?“ „Nein. Ich quäle Sie nicht. Ich will Ihnen helfen. Es geht nicht, dass Sie sich allein auf den Rachefeldzug begeben. Sie schaffen es nicht allein. Und Gewalt ist keine Lösung.“ Natalie weinte leise. „Ich weiß es doch selbst… aber Lars….und ich. Wir wollten….“ Semir nahm Natalie in den Arm. „Ich verstehe schon. Kommen Sie. Wir werden diesen Ort verlassen. Helfen Sie mir und meinen Kollegen die Verantworlichen zu kriegen. Der Fall ist nicht erledigt.“ Natalie nickte. Sie spürte, dass der Mann ihr helfen wollte. Es tat so gut sich anzulehnen und sich irgendwie fallen zu lassen.

    Reneé sah die beiden vom Friedhof gehen. Sie hatte sich dicht am Eingang versteckt und ihre Waffe angelegt. „Nur noch ein Stückchen und das Schätzchen hat ihr Leben ausgehaucht.“ Sie spannte den Hahn und nahm Natalie ins Visir. Nun brauchte sie nur noch abdrücken.

    Hartmut nickte. „Er hat mir erzählt, dass Sie eine Formel gefunden haben und sogar damit experimentierten. Da ich diese Formel kenne, weiß ich genau, dass es keine Arzneimittel sind, sondern Drogen. So genannte „Lovers“ Sie sind tödlich.“ Hartmut sah ihn an. „Was hab ich denn...oh... Sie meinen... nee... ich ganz sicher nicht. Ich deale nicht.“ „nun dann haben Sie sicher nichts dagegen, wenn ich Ihre Wohnung durchsuchen lasse, oder?“
    Hartmut schüttelte den Kopf. „Natürlich nicht. Sie können sofort hinfahren. Ich gebe Ihnen sogar den Schlüssel.“ Kuhns nickte. „Es ist besser, wenn Sie kooperativ sind.“

    Hartmuts Handy klingelte. „Ja Freund!“ meldete er sich. „Sieh zu, dass du dich loseisen kannst!“ forderte ihn eine Stimme auf. „Ja sicher... wo?“ „Parkplatz Knappsack! In zwei Stunden!“ „Alles klar. Ich komme sofort.“ Er sah Kuhns an. „Ich muss los... ein Tatort... ich muss hin und...“ Andreas nickte. „Ja okay. Aber Sie halten sich zu meiner Verfügung.“ Hartmut nickte nur und wollte gerade gehen. Andreas rief ihn an. „Herr Freund? Gehen Sie zu einem Tatort immer ohne Werkzeug?“ „Oh... nein... wo hab ich nur meinen Kopf....“ Hartmut griff seinen Koffer und fuhr mit Lucy zum Treffpunkt. Dort angekommen musste er warten. Er war eine knappe Stunde gefahren um einigermaßen pünktlich dort zu sein. Nicht das die Männer glaubten, er habe eine Falle aufgebaut. Hartmut starrte auf den Parkplatz. Nichts passierte. Keiner kam. Er sah auf die Uhr. Noch zehn Minuten. Endlich fuhr ein dunkler Van auf den Platz. Hartmut sah ihm neugierig entgegen. Ein Mann stieg aus und kam zu ihm. „Wo ist die Ware?“ fragte er wirsch. „Wo ist Dani? Sie sagten doch, dass sie gehen darf, wenn ich ...“ „Ja sicher. Aber erst will ich die Ware sehen.“ Hartmut nickte und holte ein Tütchen heraus. Der Mann nahm sie und sah ihn an. „Wie viele hast du?“ „Es sind mehr als das was gefordert wurde. Wo ist Dani?“ „Nur mit der Ruhe. Es geht ihr gut. Und es liegt an dir, ob es so bleibt. Gib mir alles!“ Hartmut tat was der Mann verlangte. „Was war das für ein Aufgebot heute Morgen an der Werkstatt?“ „Das war.... einer der Kollegen ist verschwunden. Das ist alles.“ Der Mann nickte. „Sicher der der alles weiß.“ Hartmut nickte. „Genau... Haben Sie damit was zu tun?“ „So Rotschopf. Die nächsten sechs Kilo habe ich bis zum Wochenende. Denk an die Kleine.“ „Was? Sie sagten sechs. Das sind mehr. Sie wollten doch Dani...“ „Ich kann auch anders. Also bis Sonntag. Und kein Wort zu niemandem mehr.“ Der Mann fuhr ab. Hartmut legte den Kopf auf das Lenkrad. Er war verzweifelt. Wen sollte er nun fragen? Semir war verschwunden... Tom war krank...Ja... Tom. Tom musste ihm helfen.

    „Hast du dir das Kennzeichen des Wagen gemerkt?“ fragte Frank. Bernd nickte. „Ja... Ne - LK 3470. Das waren auf jeden Fall Bullen. Vermutlich Autobahnpolizei.“ „Ja... das ist richtig. Ein alter Bekannter von einem Freund. Chris Ritter.“ sprach Sören, der nun rein kam und das Gespräch mitbekommen hatte. „Wie kann es sein, dass sie euch folgen konnten?“ Frank zuckte mit den Schultern. „Nun... ich vermute mal dass der Wagen ein Lockvogel ist mit Sender. Bevor der Wagen rausgeholt wird, soll er gründlich durchsucht werden. Ich wette wir finden einen Sender. Dann verstehe ich auch, warum ihr Idioten den Verfolger nicht bemerkt haben.“ „Chef.... die waren sicher informiert.“ „ja sicher... ist doch nicht der erste Wagen. Die sind auf der Lauer gelegen und ihr seid drauf reingefallen. Verdammt. Wir müssen dafür sorgen, dass wir den großen Transporter der nächste Woche hier ist, bekommen. Wenn die Russen uns dazwischen funken, können wir einpacken. Unsere Kunden wollen die Wagen haben.“ „Wie sollen wir denn verhindern, dass die Bullen uns in Ruhe lassen?“ Sören sah Frank an. „Bist du eigentlich wirklich so blöd wie du tust?“ „Hey.... das steht hier nicht zur Debatte. Was tun wir?“ „Ich lass mir was einfallen. Bis dahin Füße stillhalten. Bleibt auf Abruf.“ Er gab den beiden Männern jeweils ein Bündel mit Geld in die Hand. „Teilt es euch ein. Wann es losgeht weiß ich noch nicht genau. Ich ruf euch an.“ Frank und Bernd verschwanden und Sören griff zum Handy. „ Gehlen! Es ist geschafft. Die Beiden sind dran.“ „Sehr gut, dann werden wir sie jetzt mal so richtig beschäftigen.“

    Semir saß neben Chris und hatte die Augen geschlossen. Chris sah ihn von der Seite her an. „Was hast du denn?“ „was? Ich? Nichts.... bin nur etwas müde.“ „Semir! Chris!“ röhrte Hotte durch den Funk. Semir nahm das Mikro. „Hotte ich höre, was gibt es denn?“ „Wir haben eben einen Anruf bekommen, von einer gewissen Nadine Scheidner. Sie befindet sich auf dem Rastplatz Haus Reck in einem kleinen Holzverschlag. Es wird auf sie geschossen.“ „Wie bitte? Geschossen?“ „Ja, sie hat sich in der Hütte versteckt!“ „Sind schon unterwegs.“ Chris trat das Pedal durch und Semir stellte das Blaulicht auf das Dach. „Wer schießt denn einfach so auf Andere?“ murmelte Chris fragend. Semir sah ihn an. „Entweder ein Verrückter, Jugendliche, oder ein getrennter Ehemann, oder...“ „Semir ist gut. Ich habe nur etwas lauter gedacht.“ Semir schwieg.

    Semir sah sie an. „Meinst du das Natalie, vielleicht mehr war als nur Kollegin?“ Johanna zuckte mit den Schultern. „Ist durchaus denkbar. In den Akten steht dass die beiden zwei Jahre zusammen gearbeitet haben. Undercover. Sie war immer sein Kontakt zu den Kollegen und…“ Semir nickte. „Ja und sicher sind sie sich auch näher gekommen. Was wenn sie anfängt Rache an die Personen zu nehmen, die Lars Zons den Tod gebracht haben. Als sie aus dem Krankenhaus entlassen wurde, hat sie als erstes Schmitke umgebracht. Dann Herrhausen und …“ Johanna nickte. „Ja und nun? Sie kann doch nicht glauben, dass sie ungestraft davon kommt. Und außerdem haben wir die Frau, die mit Herrhausen auf dem Bild war. Es ist nicht seine Tochter.“ Semir nickte. „Ja also ist sie eine Killerin. Und wenn ich mir überlege, dass sie jetzt hinter Natalie her sein könnte, dann ist sie in großer Gefahr.“ Johanna hielt vor dem Friedhof. „Semir… ich will ja nicht kindisch werden, aber… sieh mal. Es ist sehr dunkel und der Friedhof ist…sehr dunkel und..“ Semir lachte leise. „Schon gut. Bleib im Wagen. Ich weiß ja wo Lars begraben ist.“ Johanna sah ihn entschuldigend lächelnd an. „Danke. Aber halt mich bitte nicht für einen Angsthasen.“ „Ich doch nicht.“ Semir stieg aus und ging zum Eingang des Friedhofes.

    Semir dachte nach. „Natalie… richtig. Und ich weiß wo sie wohnt. Ich fahre hin. Tom du und Johanna seht in den Akten nach weiteren Hinweisen. Ich werde mit Natalie sprechen. Sie kennt mich und…“ Tom nickte. Es war sicher hilfreich, wenn Semir mit Natalie sprach. „Semir, sei vorsichtig.“ Semir nickte und verschwand.

    Reneé war ebenfalls soweit und hatte die Adresse von Natalie herausgefunden. „So meine Kleine…. Du wirst für den Tod von Herrhausen die Rechnung tragen.“ Sie schlich an die Wohnung von Natalie und hantierte fast lautlos am Schloss herum. Bevor sie die Tür öffnen konnte wurde sie gestört. Einer der Polizisten betrat das Haus. Reneé stellte sich rechts neben der Tür in eine Nische. Nun hieß es aufpassen. Sie zog ihre Waffe und überprüfte sie.

    Alle drei sahen Niki erschrocken an. „Ähm… nichts. Absolut gar nichts, Schatz“ stammelte Tom. Niki legte ihre Tasche weg. „Das kauf ich dir nicht ab. Tom! Was ist hier los?“ Semir sah zu Johanna. „Niki… darf ich Sie einen Augenblick unter vier Augen sprechen?“ fragte sie und zog Niki in die Küche. Semir sah zu Tom. „Wir können es sicher nicht lange verheimlichen und ich muss ehrlich sagen, dass geht mir auch an die Nerven. Ich muss gestehen…. Ich habe Angst.“ Tom nickte. „Ich verstehe dich sehr gut, Semir. Nur wo sollen wir ansetzen? Wo können wir eine Spur finden? Wer hat diesen Herrhausen umgelegt? Wer Schmitke? Was wenn es noch einen anderen Gegner gibt? Einen mit dem wir überhaupt nicht rechnen?“ Semir zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es nicht. Hey… warte mal. Dieser Zons. Ich weiß noch genau als ich in der Wohnung war… also als Zons mich eigentlich im Auftrag von Kowaljev erschießen sollte, da… da war eine Frau. Sie hat mich verpflegt und …warte…. Verdammt mir fällt der Name nicht ein.“ Er sah Tom hilfesuchend an. Dieser lachte leise. „Die Frau muss ganz schön häßlich gewesen sein, wenn du ihren Namen vergisst“ „Quatsch…. Johanna muss herausfinden wer das war. Sie muss die Akten von Zons einsehen.“

    Semir lag ruhig auf dem Platz. Er hatte Schmerzen. Die Erinnerung kam. Der Mann in seiner Wohnung. Der Versuch ihn zu überwältigen, der kläglich scheiterte. Was wollte man von ihm? Wer steckte dahinter? Semir hörte wie der Schlüssel gedreht wurde. Er zog sich zusammen. Schritte verharrten direkt vor ihm. „Nur keine Sorge. Ich nehme dir jetzt die Augenbinde und den Knebel ab. Bleib ruhig.“ Semir nickte nur. Dann fühlte er eine Hand, die ihm die Augenbinde runter zog. Er schloss geblendet die Augen wobei er nur das linke Auge zumachen musste, weil das Rechte zu geschwollen war. Der Mann vor ihn zog ihm das Klebeband vom Mund. „Ich will nicht dass du schreist.“ Semir nickte wieder. Seine Lippen taten ihm weh, als das Band weg war. Sie waren rau und aufgeplatzt. „Was wollen Sie von mir?“ fragte er leise. Doch der Mann bei ihm gab keine Antwort. Er sah aus dem Fenster. Es schien immer noch dunkel. Dann fiel ihm ein, dass er Andreas versprochen hatte die Formel abzugeben. Er hatte sie sicher in seiner Wohnung liegen. Der Mann raschelte mit Papier. Semir sah ihn an. Er sah den Umschlag und konnte sich vorstellen, was der Mann in der Hand hielt.

    Am nächsten Morgen gab es ein Run auf die KTU. Hartmut hatte sämtliche Pillen, die er in der Nacht hergestellt hat, in seiner Lucy gepackt. Er wollte in der KTU auf den Anruf der Männer, die Dani in ihrer Gewalt hatten, warten und anschließend umgehend losfahren. Doch zunächst rührte sich gar nichts. Er saß bis zum Mittag einfach nur da und wartete. Dann hörte er jemanden hineinkommen. „Andreas Kuhns, Kripo Köln. Herr Freund?“ fragte der Mann ihn. Hartmut nickte. „Ja? Was gibt es denn?“ „Ich möchte gern wissen wo Semir Gerkhan ist? Wo ist die Formel?“ Hartmut sah ihn an. „Was? Semir? Ich weiß nicht.“ „Er war gestern bei Ihnen und Sie sollten ihm die Formel geben, richtig?“ „Ja... hab ich ja auch. Er ist weg und...Moment mal... wollen Sie sagen, ich hätte mit dem Verschwinden von Semir zu tun?“ „Herr Freund... wir haben hier Spuren gefunden, von Arzneimittelrückständen.“ „Ja sicher... ich hantiere ja auch damit. Das ist doch ganz normal.“ „Nicht diese Mittel. Haben Sie Gerkhan verschwinden lassen, weil Sie befürchteten, er könnte Ihren kleinen Nebenverdienst aufdecken?“ „Was? Nein? Wie kommen Sie denn darauf?“ „Sagen wir mal, ein Vögelchen hat es mir gezwitschert.... Sie sind Chemiker?“ „Nein... ich hab zwar chemische Kenntnisse, aber ich bin bei weitem kein Chemiker...“

    Ein Mann kam zu Kuhns und gab ihm etwas in die Hand. Andreas sah drauf und dann zu Hartmut. „Herr Freund? Was ist das?“ Er hielt eine kleine gelbe Pille in der Hand. „Sicher ein Grippemittel. Ich war... ich meine ich bin...krank...ja... ich hab ne Erkältung gehabt und die ist mir sicher runter gefallen.“ erklärte Hartmut und bemerkte selbst wie dämlich seine Erklärung war. Andreas nickte. Er wandte sich an die Männer, die ihn begleiteten. „Durchsucht hier alles. Anschließend fahren wir zu Freund nach Hause und werden dort alles auf den Kopf stellen.“ Hartmut sah ihn an. „Was soll das denn? Erklären Sie es mir doch.“ „Nun gut... Gestern Abend habe ich mit Semir Gerkhan gesprochen. Sie kennen ihn doch...“

    Okay Bexx.... ein kleines Stück aber nur damit du ein besseres Feed abgeben kannst =)

    Noch am selben Abend hatte sie den Köder ausgelegt und saßen nun im Wagen und warteten. Semir sah Chris an. „Was meinst du, ob die heute Nacht noch kommen? Wir haben schon Mitternacht und die haben den Köder nicht geschluckt. Sicher ist denen auch so kalt wie mir.“ Chris lachte leise. „Ja… Südländer frieren leicht.“ Semir grinste. „stimmt. Aber das ist es nicht allein. Wir haben jetzt schon wieder etliches an Überstunden hinter uns und so langsam möchte ich auch mal wieder schlafen.“ Chris nickte. „Ja verstehe ich. Aber sobald die Typen…“ Er verstummte, als Semir ihn anstieß. „da… sie sind da.“ Chris sah in die Dunkelheit. „Alles klar. Dann hoffen wir mal, dass sie uns zu dem großen Boss bringen. Okay… dann mach dich startklar, Partner.“ Semir schnallte sich an. Chris fuhr in sicherem Abstand hinter die Autodiebe her, die sich soeben den teuren Spitfire unter den Nagel gerissen haben. Semir hatte einen Signalgeber am Wagen angebracht und so mussten sie nicht unbedingt in Sichtweite sein.

    „Hey... lass etwas Abstand. Ich hab das Signal klar und deutlich. Hartmut hat gute Arbeit geleistet, mit dem Empfänger.“ grinste Semir. „Das wir mal eine Verfolgung ohne unser Auto zu schrotten.“ Chris sah ihn kurz an. „Sag das nicht zu laut.“ „Ich frag mich nur, was die mit so vielen Autos wollen? Die kann man doch nicht alle fahren. Verkaufen ist sicher auch schlecht, es sei denn sie sind sehr gut organisiert. Ich muss gerade daran denken als ich damals mit Frank Stolte meinen ersten Fall hatte... da ging es auch um Autodiebe, die nur Luxusautos geklaut haben. Auf Bestellung. Das waren Russen oder Jugoslawen. Jedenfalls aus dem Osten. Der Anführer hätte Frank fast erschossen.“ Chris nickte. „Ja die Story wo du ihm das Leben gerettet hast und ihr gute Freunde ward. Ich weiß, Semir. Du bist ein Held.“ „Hast du schlechte Laune?“ „Sieh mal auf deinen Empfänger. Ich sehe den Wagen nicht mehr.“ „Er ist ungefähr einen KM vor uns.“ Chris nickte.

    Die Fahrt ging über einige Autobahnen. Semir und Chris hatten keine Probleme dem Wagen zu folgen. Dann auf einmal war das Signal weg. „Hey! Das ist unfair.“ rief Semir und schlug auf den Empfänger ein. Chris sah ihn an. „Das Gerät kann sicher nichts dafür. Ich hab eben gesehen, wie der Wagen in einen LKW gefahren wurde. Sicher ist der so verkleidet, dass keine Signale ausgesendet werden können. Da vorn ist er.“ Semir sah vor sich einen LKW mit riesigem Kofferaufbau. „Na die werden uns jetzt kennen lernen. Ich lass mich doch nicht linken.“ Chris grinste. „Soll ich mich quer stellen oder ihn ausbremsen?“ „Spinnst du? Der kann mehr ab, als wir. Nee.... ich geh rüber.“ „Semir das ist keine gute Idee.“ kam von Chris und er verminderte das Tempo. „Hey, was machst du denn?“ „Sieh mal nach rechts.“ Semir tat es und sah dass aus einem PKW, der direkt neben dem LKW fuhr der Beifahrer aus dem Fenster lehnte und mit einem Maschinengewehr auf die beiden zielte. „Die wollen uns wohl einschüchtern“ meinte Semir grimmig. „Ja... und ich halte es für eine gute Idee, die Verfolgung abzubrechen.“ Angesichts der Situation stimmte Semir zu. Chris hielt auf dem Standstreifen an. Doch damit gab sich der Mann im PKW nicht zufrieden. Er fuhr ebenfalls auf den Standstreifen und setzte zurück. Dann schoss er auf Chris Wagen. Semir und Chris gingen in Deckung.

    Anna kam direkt mit Hartmut, Hotte und Dieter gefahren. Hartmut machte sich umgehend an die Sicherung der Spuren. Anna sah Tom bei dem Nachbarn stehen und nickte ihm zu. Er kam direkt zu ihr. „Was wissen wir?“ Tom erzählte was sich zugetragen hatte und Anna ging zu Martin Ernst. „Herr Ernst... es ist jetzt sehr wichtig. Was hat der Mann gesagt? Haben Sie sein Gesicht erkannt? Hat er etwas Besonderes an sich? Ein Gehfehler, oder sonst etwas. Jede Kleinigkeit kann helfen.“ „Er hatte zwar Handschuhe an, aber als er mir den Mund zuhielt, da spürte ich, dass er nur vier Finger an der linken Hand hatte. Ich glaubte der linke Ringfinger fehlt.“ sagte Denise Ernst. Anna sah sie an. „Das ist sehr entscheidend. Ist noch etwas? Die Größe? Augenfarbe? Haarfarbe?“ Martin nickte. „Ja... er war größer als meine Frau ich denke so an die 185 cm. Die Haare waren verdeckt. Die Augen waren eisblau.“ Tom nickte. „Damit könnte ich erst mal was anfangen. Es muss ein alter Bekannter sein, sonst hätte er sicher nicht den Namen von Semir gewusst.“ Anna nickte und sah zu Hartmut. Er tat seine Arbeit wie immer. Keiner der Anwesenden ahnte, dass er der Grund für Semirs Verschwinden war.

    .Wo ist er?“ „Im Keller. Ich habe ihn dort angebunden. Er liegt gefesselt, geknebelt und mit verbundenen Augen unten. Weiß nicht ob er schon wieder wach ist. Der Mistkerl hat tatsächlich versucht mich zu überwältigen. Tse.....Tse.... so ein Idiot.“ „Was soll das genau heißen?“ „Ich hab ihm gezeigt, dass ich stärker bin.“ „Wie bitte? Du solltest ihn herbringen, das war dein Job. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn er irgendeinen Schaden genommen hat, dann...“ „Hey... der hat doch angefangen. Er hat mich geschlagen und getreten. Ich lasse mir das nicht gefallen. Schon gar nicht von einem Bullen.“ „Gut gehen wir runter und sehen ihn an.“ „Hey.... warte. Erst bekomme ich mein Geld. Mein Job ist erledigt und du weißt dass ich heute noch abfliege.“ „Ja sicher... aber ich will erst die Ware sehen. Wenn sie beschädigt ist, gibt es eine Minderung. Also sag es direkt wenn etwas nicht in Ordnung ist.“ „Hey.... ich habe mich nur gewehrt. Er wird sicher nicht gerade den 1. Preis in der Schönheitskonkurrenz gewinnen, aber nichts was nicht wieder heilt. So und nun her mit dem Geld.“ Der Mann am Tisch sah ihn an. „Ja sicher...“ Er stand auf und ging zum Tresor. Er öffnete ihn und griff hinein. Doch statt des Geldes zog er eine Waffe heraus und schoss den Entführer nieder. „Idiot. Ich zahle stets sofort.“ Arno sah ohne mit der Wimper zu zucken auf sein Opfer. Er stieg über die Leiche hinweg und betrat das Zimmer wo Semir lag.

    Na endlich.... ich sag doch... Markus macht das schon. Scheint ja alles auch ohne OP-Schwester Semir gut zu gehen. Oder kommt da noch was? Semir wird sicher diesen Mistkerl jagen.... und dass allein.... wenn Tom da mal nicht schneller eingreifen muss, als es gut für ihn ist....


    Wie geht es weiter? Und gibt es heute noch ein Stückchen?? :baby:

    Autodiebe

    Semir kam um sieben ins Büro. „Morgen!“ begrüßte er Chris, der unerwartet früh am Schreibtisch saß. „Bist du aus dem Bett gefallen?“ fragte Semir erstaunt. „Nein. Ich konnte nur nicht schlafen. Und da ich wusste, dass du heute ja auch allein bist, dache ich mir. Gönne Semir doch mal den Spaß dass du vor ihm da bist.“ Semir grinste „Das ist dir gelungen. Gibt es was Besonderes?“ „Es ist wieder ein Flitzer geklaut worden. Hotte und Dieter sind schon unterwegs. Ein roter Jaguar. Die Typen lieben anscheinend rot.“ „Wieso?“ „Nun ja… erst ein roter Porsche, dann ein roter Z3, ein roter Ferrari und nun ein roter Jaguar.“ „Rot ist ne schöne Farbe. Gibt es brauchbare Aussagen?“ „Nicht mehr wie sonst auch. Der Besitzer ist aus dem Toilettenhäuschen gekommen und sein Auto war weg. Natürlich war es abgesperrt… bla bla bla… kennst du ja.“ Semir nickte. „Was machen wir jetzt?“ „Ich gehe stark davon aus, dass die Chefin uns den Fall aufs Auge drücken wird.

    Gegen neun kam Anna Engelhard ins Büro. Sie sah über die Berichte und rief Semir und Chris in ihr Büro. Als beide saßen sah sie Chris an. „Ich hab schon gehört, dass Sie heute einer der Ersten im Büro waren. Lobenswert. Wäre schön wenn Sie es nun auch noch schaffen, weniger Autos zu schrotten. Mir sitzt der Polizeipräsident etwas im Nacken wegen der Diebstähle. Wir müssen tätig werden. Für Vorschläge bin ich immer zu haben.“ Semir nickte. „Ich wüsste was. Wir stellen einen Köder. Die lieben anscheinend rot. Am Besten besorgen wir uns einen roten Spitfire und legen uns auf die Lauer.“ „Warum denn einen Spitfire?“ „Weil die noch keinen Spitfire geklaut haben, deshalb.“ Anna lachte. „Das ist sehr einleuchtend, Semir. Liegt es nicht eher daran, dass Sie gern so ein Auto fahren würden?“ „Ähm... nee... also ich meine.... ja zugegeben, ist ein schönes Auto, aber nun ja bei dem Gehalt kann ich mir so ein Ding nicht leisten.“ „Okay... ich gebe grünes Licht. Den Wagen können Sie sich besorgen und bitte.... denken Sie daran, das der Wagen eine Leihgabe und sehr teuer ist. Lassen Sie den Wagen ganz.“ „Ich werde ihn behandeln, als sei es mein eigenes“ versprach Semir.“ Anna schüttelte den Kopf. „Bitte nicht“ sagte sie nur.

    Semir stand mit erhobenen Händen da und sah den Mann mit der Waffe an. Er kannte das Gesicht nicht. Auch die Stimme sagte ihm nichts. „Was soll das?“ fragte er deshalb. „Du und ich haben einen gemeinsamen Freund und du bist für mich sehr gefährlich geworden. Wir müssen deshalb etwas unternehmen.“ „Darf ich die Hände runter nehmen?“ „Nein. Wo hast du deine Handschellen?“ „In meiner Wohnung. Hören Sie... gehen wir rüber, dort können wir uns unterhalten und...“ „Ja... du hast Recht. Es reicht auf dich aufzupassen. Okay... wir gehen.“ Er winkte mit der Waffe und Semir ging an ihm vorbei. Er sah kurz zu den Ernstes, aber die schienen in Ordnung. Der Unbekannte verschloss die Wohnung und stieß Semir in seine. Im Wohnzimmer musste Semir sich auf den Boden setzen und die Hände im Nacken verschränken. Inständig hoffte er, dass Martin Ernst, der Toms Handynummer hatte, ihn anrief und ihm sagte was hier gespielt wurde. Sicher dauerte es nicht lange, bis Tom und die Kollegen hier waren. Aber das wusste auch der Unbekannte. „So wir holen die Handschellen und dann ab.“ Semir nickte. „Die sind in der oberen Schublade.“ Der Mann griff hinein und wollte sie gerade rausholen, als Semir der sich blitzschnell erhoben hatte die Schublade trat und damit die Hand des Mannes einklemmte. Der Mann schrie auf und schlug Semir mit der Waffe. Er traf die Schulter. Der Schmerz durchzog Semirs Körper, doch er ließ nicht locker. Dann trat er dem Mann die Beine weg und gab die Schublade frei. Der Mann ging zu Boden und Semir stürzte sich auf ihn. Er versuchte ihm die Waffe zu entreißen. Endlich... die Waffe schlidderte über den Holzboden und blieb unter der Heizung liegen.

    „Herr Kranich! Ernst hier, Martin Ernst. Hören Sie.... Ihr Kollege braucht Ihre Hilfe. Ein Mann hat mich gezwungen Herrn Gerkhan in eine Falle zu locken. Ich hab es getan. Aber er ist mit Herrn Gerkhan in dessen Wohnung gegangen und ich hörte wie die beiden kämpfen. Der Mann hat eine Waffe“ hörte Tom aus dem Telefon. „Ich bin schon unterwegs.“ Tom humpelte aus seiner Wohnung und fuhr mit Martinshorn und Blaulicht zu Semir. Vergessen waren die Schmerzen im Bein und im Kopf. Für ihn zählte nur noch, das Semir in Gefahr war. Er brauchte knappe fünf Minuten. Mit gezogener Waffe betrat Tom das Haus und stand vor der Wohnung von Semir. Gegenüber ging die Tür auf. „Es tut mir so Leid... sie sind gerade weg. Der Mann hat Herrn Gerkhan mitgenommen.“ „Was? Verdammt.“ Tom nahm seinen Schlüssel und betrat Semirs Wohnung. Alles war umgekippt. Die Schubladen waren herausgerissen. Die Wohnung war ein Schlachtfeld. Tom griff zum Handy und rief Anna an. Als sie sich meldete gab er durch, das Semir verschwunden war. Sie versprach umgehend die Spurensicherung zu schicken und auch selbst sich in der Wohnung einzufinden. Tom sah Martin Ernst an. „Was genau ist passier?“ fragte er sachlich. „Wie ich schon sagte... der Mann hat geklingelt, meine Frau hat aufgemacht und dann hat er uns mit der Waffe bedroht. Ich sollte Gerkhan rüber holen, wenn nicht, würde er, also der Mann meine Kinder erschießen dann meine Frau und...“ Tom winkte ab. „Was geschah dann weiter?“ „Ich hab getan was er verlangte und Herr Gerkhan kam rüber. Dann hat der Mann mit Herrn Gerkhan die Wohnung verlassen und sind rüber. Da hab ich dann gehört wie die beiden gekämpft haben... kurz nachdem ich Sie angerufen habe, trug der Mann Herrn Gerkhan raus. Er war wohl bewusstlos... es tut mir so Leid...“ Tom sah den Mann an. „Ist schon gut. Sie haben richtig gehandelt.“ Doch die Worte halfen nicht sehr viel.

    Ja wat ist denn nu??? Op mit OP-Schwester Semir oder nicht? Wieso geht das denn nciht weiter. Ich stelle mir gerade vor wie Semir dem Markus das Skalpell rübereicht und schon werden Erinnerungen wach (gell Steffi)

    Also Gitti Wo ist der Teil von heute???? :baby:

    Hartmut legte sein Handy auf den Tisch. Verdammt, woher wußte der Typ das er mit Semir darüber sprach. War es möglich, dass er unter Beobachtung stand? Richtmikrofon? Oder Wanzen? Er suchte das Labor und die Werkstatt ab. Tatsächlich… an einem der Regale war eine Wanze. Hartmut nahm sie und trat drauf. Er ließ an diesem kleine Ding seine ganze Wut aus.

    Semir fuhr nach Hause. Er rief Andreas an und konnte ihn auf morgen vertrösten. Dann ging er unter die Dusche und anschließend ins Bett. Er dachte kurz daran wie es war, als er mit Andrea noch zusammen war. Irgendwie passte sie zu ihm. Er lächelte leicht. Dann schlief er ein. Er wachte durch ein starkes Hämmern gegen seine Wohnungstür auf. Semir sah auf die Uhr. Es war gerade mal fünf. Welcher Idiot klopft denn wie bescheuert? fragte er sich und quälte sich aus dem Bett. Er ging mit schlurfenden Schritten zur Tür und schaute durch den Spion. Sein Nachbar stand davor. Semir öffnete die Tür. „Herr Gerkhan... entschuldigen Sie... ich brauch Ihre Hilfe. Bitte.... meine Frau... sie liegt im Badezimmer und es hat gerade so laut gescheppert.... ich befürchte es ist etwas passiert.... helfen Sie mir bitte?“ flehte der Mann. Semir nickte. „Ja sicher.... ich zieh mich nur eben an. Haben Sie ihre Frau gesprochen?“ Der Mann nickte heftig. „Ja... aber ... aber sie antwortet nicht.“ „Gut... ich komme gleich Herr Ernst.“ Semir schloss die Tür und zog sich schnell einen Jogginganzug an. Dann ging er rüber zu den Ernstes. Er betrat die Wohnung und da diese genau wie seine geschnitten war ging er schnurstracks ins Badezimmer. Er musste dazu nur durch das Wohnzimmer und zu seinem Erstaunen saß Frau Ernst auf dem Sofa und sah ihn ängstlich an. Semir drehte sich zu Herrn Ernst um, der hinter ihm stand. „Was soll...“ die Worte blieben ihm im Hals stecken, als er die Waffe sah die auf ihn gerichtet wurde. „Es tut mir Leid, Herr Gerkhan. Aber die wollten uns umbringen, wenn ich Sie nicht geholt hätte. Er hätte die Kinder...“ Semir hob die Hände. „Schon gut, Herr Ernst. Ich verstehe. Nehmen Sie ihre Familie und gehen Sie langsam raus.“ Familie Ernst wollte gerade die Wohnung verlassen, als der Unbekannte mit der Waffe zu Martin Ernst kam. „Setzt dich hin. Mein Freund und ich werden die Wohnung gleich verlassen und dann darfst du sogar seinen Kollegen anrufen und verraten, dass ich ihn hab.“ Martin nickte. „Ich tu alles was Sie wollen, aber lassen Sie meine Kinder und meine Frau...“

    „Wer ist Daniela?“ fragte Semir überrascht. Hartmut sah ihn an. „Du musst mir versprechen, mit niemanden darüber zu reden.“ Semir nickte. „Ja sicher… also was ist los?“ Hartmut erzählte Semir alles. Als er fertig war, fing Hartmut an zu weinen. „Ich weiß genau, dass ich Danis Leben aufs Spiel setze… weil ich dir alles erzählt habe. Bitte Semir… du darfst es niemanden erzählen.“ „Hartmut. Die werden Daniela nicht so einfach laufen lassen. Wenn die wissen, dass du dieses Zeug herstellen kannst, dann werden sie dich immer wieder dazu zwingen. Willst du das mit dir machen lassen? Dich zu einem Werkzeug machen?“ „Nein… natürlich nicht. Die werden Dani freilassen und dann können wir sie beschützen. Semir bitte…“ „Hartmut ich kann dich nicht lange decken.“ „Ich weiß. Ich brauche aber etwas Zeit.“ Semir sah auf die Uhr. „Bis drei… das sind noch fünf Stunden. Mehr geht wirklich nicht.“ „Danke. Semir Danke…. Du hast was Gut bei mir.“ „schon gut… aber wir reden noch mal. Gib mir die Formel.“ „Ich brauche sie noch. Du bekommst sie später. Versprochen.“ Semir nickte. „Gut dann fahr ich nach Haus. Aber ich komme heute Nacht wieder“ Hartmut nickte. Semir verschwand. Als er weg war, klingelte Hartmuts Handy. „Ja?“ „Du hast dich nicht daran gehalten.“ „Was? Nein… ich hab...“ „Du hast dem Bullen die Story erzählt. Das war gar nicht gut. Absolut nicht. Jetzt muss ich mich um ihn kümmern“ „Hören Sie… ich … hallo? Hallo?“ Doch der Anrufer hatte das Gespräch beendet. Hartmut wurde nervös.

    Semir ließ die Spurensicherung in die Wohnung von Herrhausen. Anna kam ebenfalls dahin. „Sind Sie und Tom in Ordnung?“ war ihre erste Frage. Semir nickte. „Ja…. wir sind okay. Aber Herrhausen ist tot.“ Anna nickte. „Nun…. Dann dürft ja wohl klar sein, dass er darin verstrickt war. Warum sollte man ihn sonst umbringen.“ Semir sah sie an. „Chefin… ich glaube auch, dass Herrhausen damit was zu tun hat. Aber wenn ich bedenke, was da für ein Rad in Bewegung geraten ist, dann….“ Anna nickte. „Ja…. ich befürchte, dass wird nicht der letzte gewesen sein. Okay…. wir werden sehen, was wir hier finden.“ Semir ging in den Keller während Tom sich das erste Obergeschoß vornahm.

    Semir ging auf die Tür am Ende des Ganges zu. Er öffnete sie und ging in den Raum. Der Lichtschalter befand sich direkt neben der Tür. Semir betätigte ihn und ein schwaches Licht erhellte den Raum. Er ging tiefer hinein und sah auf den Computer der dort stand. „Na wollen wir doch mal sehen, was du so drauf hast.“ Er setzte sich an den PC und ging die Ordner durch.