Beiträge von Elvira

    „So… mein Freund leider hast du durch deinen kurzen Aufenthalt ein wenig Zeitrpobleme.“ hörte Hartmut durch seinem Handy. „Ja ich weiß. Wo ist Daniela?“ fragte er. „Sie ist gut aufgehoben. Es geht ihr gut. Sieh zu, dass du wieder anfängst. Ich will bis morgen Abend die nächste Leiferung bekommen!“ „Ja sicher… ich möchte mit Dani sprechen.“ „Sicher heute Abend.“ „nein Jetzt!“ „okay… Ich ruf dich wieder an.“ Hartmut starrte auf sein Handy. Der Mann hatte das Gespräch beendet. Tom sah ihn fragend an. „War er das wieder?“ „Ja… er will bis morgen Abend die nächste Lieferung haben.“ Tom nickte. „Gut… dann werden wir unserem Freund mal den Dienst erweisen. Hartmut du bist doch ein Genie. Ich würde gern noch eine Sicherheit einbauen, für die Übergabe.“ Hartmut sah ihn an. „Was denn?“ „Nun… einen Sender. In einen dieser Pillen. Kriegst du das hin?“ „Meinst du, die Beobachtung der Übergabe scheitert? Meinst du ihr findet Dani und Semir nicht?“ Tom zuckte mit den Schultern. „Sicher schaffen wir das. Aber es wäre eine Sicherheit wenn er uns abschüttelt.“ Hartmut nickte. „Ja sicher ist kein Problem. Ich schaff das.“ „Na dann fang an.“

    Arno hielt vor dem Haus, wo er und Björn untergekommen waren. Er hatte auf einmal ein sonderbares Gefühl. Er öffnete die Tür und sah gerade noch wie jemand im Zimmer des Mädchens verschwand. Arno zog seine Waffe. Er ging schleichend zu dem Zimmer. „Kommen Sie!“ hörte er und dann stand er in der Tür. Er richtete die Waffe auf den Mann. „Keine Bewegung mehr!“ forderte Arno den Mann auf. Dieser sah ihn mit einem enttäuschten Blick an. „Hände hoch!“ blaffte Arno ihn an. „Hey!! Arno, lass mich raus!“ hörte er Björn schreien. Arno winkte mit der Waffe. „Du“ er wies auf die Frau, „Setzt dich wieder aufs Bett. Du bist hier besser aufgehoben. Und du“ er wies auf Semir, „Komm her. Hände bleiben oben!“ Semir tat was der Mann verlangte. Angesichts der Waffe hatte er keine Chance. Arno zog ihn an der Jacke aus dem Zimmer und verschloss die Tür wieder. „So… aufmachen!“ Semir öffnete das Zimmer wo er Björn eingesperrt hatte. Der Mann sprang ihn an und schlug ihn ins Gesicht. Semir ging zu Boden. Er spürte wie das Blut aus der Nase schoss. „Du verdammter Bulle!!! Du Mistkerl!! Ich werde es dir zeigen!!“ Björn ging auf Semir los und trat auf ihn ein. Arno zog ihn zurück, als Semir bewußtlos wurde. „Lass ihn! Du hast doch selbst Schuld. Los bring ihn rein und binde ihn wieder fest.“

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    Original von Navar
    Wir können uns ja beim nächsten Komparsendreh was einfallen lassen. :baby:

    Wenn ich nicht wieder andauernd die Schauspieler umrenne und vielleicht vom Set fliege.... :rolleyes: =)

    gebongt und nur wenn wir nicht rein zufällig George Clooney sehen.... =)

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    Original von Navar
    :rolleyes: Wäre eine Überlegung wert!! ABER... X(
    ...sobald Hartmut auch nur ein Haar gekrümmt wird, bin ich draußen!!! :evil:


    Okay.... schon gut..... ich hab ja verstanden.... gut. dann ärgern wir eben nur die anderen und hartmut hilft bei der aufklärung.... wäre auch ne überlegung wert :D

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    Original von Navar
    Nee, nee, Elli, da kannst Du lange warten!! X(

    An meinen Hartmut lasse ich nichts kommen. *michschützendvorihnstell*
    Eher höre ich mit dem Schreiben auf.... :P


    Nagut... dann schreiben wir gemeinsam eine Story.... ich ärgere Hartmut und die Anderen und du bist für die Gefühle zuständig =)

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    Original von Navar
    Zum einen war es das Funkeln in den Augen.... =) :P

    Zum anderen verfolge ich Deine Storys schon ziemlich lange... :]
    Da weiß man so ungefähr, woran man ist, wenn man sich auf Deine Geschichten einlässt.... :D

    Und außerdem: Ich habe noch genug Vorräte in meinem Notfallpaket! :] Noch kannst Du in die vollen hauen... ;)


    =) =) =) =) gut zu wissen =) =) =) =) =)

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    Original von Navar
    Danke, Elli, das Du extra was für mich eingestellt hast. :baby:
    Das konnte ich gerade gut gebrauchen.... :D

    Jetzt heißt es Daumen drücken, das Semir mit Dani entwischen kann... Doch so wie ich Dich kenne, kommt das ganz dicke Ende noch!! 8o

    Also wirklich.... :rolleyes: Manuela.... wir haben uns doch erst einmal gesehen. Und du willst mich schon so gut kennen??? Hmm... bin ich so leicht zu durchschauen? Oder war es das Funkeln im Auge....? =)

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    Original von Navar

    Oh Mann, da bin ich aber froh, das Euch der letzte Abschnitt gefallen hat!
    Mir gefiel er nämlich gar nicht und wollte ihn eigentlich nach der zigsten Umschreibung rausschmeißen. :]
    Hatte schon befürchtet 8o , das Ihr mich in der Luft zerreißt X( , weil Chris so egoistische Gedanken hat... :evil:

    Also wirklich Manuela.... war doch wunderbar.... hat mir echt gut gefallen.... Freu mich wenn du noch was schreiben würdest..... eine schöne gemeine Story... mit Hartmut vielleicht =)

    „Was jetzt? Wir müssen sehen, dass wir wegkommen. Die Kollegen von dem sind sicher gleich hier.“ Frank lachte. „Sei ruhig. Es passiert doch nichts. Nur keine Panik. Er soll etwas schmoren.“ Er sah auf die Uhr. „Noch drei Minuten. Dann geht es los.“ „Was denn?“ „Warte es ab. Du wirst es sehen.“ Plötzlich knallte es laut und Bernd erschrak. „Was war das?“ „Die Überraschung für unseren Freund.“ Bernd sah auf den BMW. Es qualmte daraus. „Hey.... was war das genau?“ „Tränengasbombe. Hab ich ihm angebracht, als er im Krankenhaus war.“ Bernd sah wieder Fahrer hustend aus dem Wagen kletterte. Frank stieg aus und ging zu ihm. Er drückte ihm die Waffe ins Kreuz. „Richte Ritter schöne Grüße von Gehlen aus..“ Dann schlug er zu. Semir sackte zusammen.

    HIer ist noch ein Stückchen Manuela.... :D

    „Hartmut! Warum sind Sie nicht zu mir gekommen?“ fragte sie. „Frau Engelhard, ich wollte doch nicht… ich meine ich ähm…. Nun ja wissen Sie… ich dache… ich dachte ich könnte es allein hinkriegen.“ Anna schüttelte den Kopf. „Hartmut wie oft war es denn schon so, das Semir oder Tom in Gefahr waren? Wie oft habe ich den Kopf für die beiden hingehalten. Sie waren doch selbst in ettlichen Fällen daran beteiligt, wo ich absolut niemanden vor dem Kopf gestoßen habe. Wir müssen nun zusammen arbeiten. Die Staatsanwältin hat zugestimmt. Sie werden auf die Kontaktaufnahme warten und das tun was sie verlangen… und..“ Hartmut sah sie an. „Frau Engelhard… die Typen werden Dani umbringen und Semir…. die kennen kein Erbarmen.“ Anna nickte. „Ja … es ist gefährlich. Das ist uns allen bewußt, aber Sie wissen doch ganz genau, dass es die einzige Möglichkeit ist, diese Männer zu bekommen.“ Hartmut nickte. „Wie soll das nur enden?“ fragte er. Tom sah ihn an. „Hartmut ist doch ganz einfach. Wir holen Semir und Daniela raus und dann gehen wir zu viert aus.“ Hartmut sah ihn an. „Tom…“ wieder knetete er seine Hände. „Hey… schon klar. Ich werde beide raus holen. So wie ich es dir versprochen habe.“ „So und nun an die Arbeit meine Herren. Ach Hartmut… wir werden einige harmlose Pillen besorgen und diese dann zur Übergabe mitnehmen. Sie werden nichts von diesem Dreck herstellen.“ Hartmut nickte. „Danke Chefin… ich meine Frau Engelhard.“ Anna lächelte nur.

    Semir sah auf als die Tür sich öffnete. Björn stand im Zimmer. „Hey… ich muss mal.“ Björn sah ihn an. „Ja sicher….“ Er schloss ihn los und zog ihn hoch. „So ab geht es.“ Semir nickte und rieb sich die Handgelenke. „Da lang!“ Björn zeigte in eine Richtung. Semir ging los. Als er aus dem Zimmer raus war und Björn recht dicht hinter ihm stand, trat er nach hinten aus und traf Björn mit voller Kraft und der aufgestauten Wut. Björn brüllte laut auf und ging in die Knie. Semir stieß ihn ins Zimmer und verschloss die Tür. Zum Glück war Björn allein. Arno schien nicht da zu sein. Er ging zum nächsten Zimmer. „Daniela?“ fragte er. „Ja…“ hörte er kurz darauf. „Ich bin Semir… ich bin ein Freund von Hartmut. Erschrecken Sie nicht. Ich breche die Tür auf.“ Semir warf sich gegen die Tür. Doch nichts geschah. Ein zweites Mal. Die Tür ächzte. Semir warf sich ein drittes Mal dagegen und sie gab nach. Er sah die Frau auf dem Bett sitzen. Zusammengezogen. Sie sah ihn entsetzt an. „Kommen Sie…“ Sie schüttelte den Kopf. „Hören Sie… wir müssen hier weg. Bevor der Andere wieder kommt. Vertrauen Sie mir… Bitte.“ Er ging zu Daniela ans Bett und wollte sie an die Hand nehmen. Sie zuckte zurück. „kommen Sie!!“ Jetzt geriet Bewegung in Daniela. Sie stand auf und ließ sich von Semir aus dem Zimmer ziehen.

    Johanna, Natalie und Semir saßen im Büro zusammen. Johanna holte Kaffee. Semir musste sich die Wunde verbinden lassen und auch Natalie wurde versorgt. „So… Natalie? Was haben Sie uns zu erzählen?“ Natalie sah ihn kühl an. „Ich weiß nicht was Sie meinen.“ „Das wissen Sie sehr genau. Natalie… Sie waren mehr als nur Zons Dienstpartnerin, oder?“ Natalie nickte leicht. „Natalie… auf welcher Abschussliste stehen Sie?“ „Ha… wieso sollte mir die Kugel gegolten haben? Sie waren doch auch da. Und Sie sind sicher gefährdeter als ich….“ „Das glaube ich weniger. Natalie… sagt Ihnen der Name Herrhausen etwas?“ Natalie schüttelte den Kopf. Semir ging es zu schnell. Er sah Johanna an.

    „Natalie? Wir wissen dass Herrhausen einer der Köpfe war. Er machte Geschäfte mit Kowaljev. Oder genauer gesagt, Kowaljev hat für ihn gearbeitet. Das war Ihnen doch bekannt.“ Natalie sah aus dem Fenster. „Natalie bitte…. Helfen Sie uns. Wir wollen den Mörder von Zons hinter Gitter sehen. Das geht aber nur wenn Sie uns helfen. Sie wissen doch alles über diesen Fall.“ „Ich weiß gar nichts,“ kam leise von Natalie. „Lars hat nie viel von seinen Bekanntschaften während seines Undercover erzählt. Er meinte es wäre nicht gut, wenn …. Wenn ich alles wüßte. Recht hat er. Aber Herrhausen hat ja bereit bezahlt. Und der Verräter auch.“ Semir sah sie an. „Sie haben Schmittke… und Herrhausen?“ Natalie nickte. „Ja… und es tut mir nicht einmal leid. Diese Schweine sind Schuld am Tod von Lars. Die hätten Sie eiskalt erschossen, wenn Lars nicht gewesen wäre und dieser Kranich wäre für etwas in den Knast gegangen was er nicht getan hat. Ich konnte es einfach nicht zulassen.“

    Semir leckte sich über die Lippen. „Hat Lars Aufzeichnungen gemacht? Wer all die Hintermänner sind?“ Natalie nickte. „Würden Sie mir die Aufzeichnungen geben?“ Wieder ein Nicken. „Ich hab sie in meiner Wohnung.“ „Gut… dann fahren Sie und ich dort hin.“ Natalie stand auf. „Hey… trinken Sie erst den Kaffee.“

    Reneé telefonierte mit Markwooth. „Hör zu… ich hab die Kleine verfehlt. Der Bulle war aufeinmal da.“ „Was? Kranich?“ „Nein…. Der Andere. Sie haben die Kleine mitgenommen.“ „Sie hat Herrhausen umgebracht…. Wir müssen wissen, was sie weiß. Sie hat mit Sicherheit irgendwelche Aufzeichnungen. Und sie hat diesem Bullen sicher einiges erzählt. Beobachte sie und durchsuch ihre Wohnung. Wenn Zons Aufzeichnungen hat, dann sicher bei ihr. Und Reneé sorge darfür das niemand von den Beiden etwas verraten kann. Nimm dir ein paar Mann zur Hilfe.“ Reneé sah ihr Handy an. Markwooth hatte einfach aufgelegt. „Irgendwann erwischt es auch dich, du arrogantes mieses….“ fluchte sie leise.

    Arno sah Björn an, der sich wütend entfernte. Arno hatte Semir in das Zimmer gebracht wo Daniela zuerst ungerbracht war. Dort saß er am Boden an der Heizung. Arno hatte ihm die Hände an dem Heizungsrohr gebunden. „Gleich gibt es was zu Essen. Semir nickte nur. „Was ist mir Ihrem Freund? Der wird durchdrehen.“ Arno lächelte nur. „Das lass mal meine Sorge sein. Er wird stillhalten.“ „Das ist doch lächerlich. Er wird…“ Arno sah ihn warnend an. „Versuch nicht uns gegeneinander aufzuwiegeln. Das klappt nicht. Ruhe jetzt.“ Arno verließ das Zimmer und sperrte die Tür ab. Er ging zu Björn. .„Wieso hast du es eigentlich so schwer auf Befehle zu hören. Du hast die Frau wie oft vergewaltigt?“ Björn lächelte. „Zwei mal. Die war echt gut. Die geht richtig ab.“ lachte er laut. Arno nickte. „Weißt du…. sie ist jetzt sicher. Du wirst sie nie wieder anfassen. Ich habe sie lediglich als Druckmittel eingesetzt, nicht als dein Lustobjekt.“ „Ach mensch, Arno…. Dafür sind die Weiber doch da. Um uns zu Willen zu sein. Das steht doch in der Bibel.“ grinste Björn. Arno schüttelte den Kopf. „Ich muss noch mal weg. Björn…. Du wirst nicht in ihr Zimmer kommen, weil ich den Schlüssel habe und ich warne dich…. Lass den Bullen in Ruhe. Wir brauchen ihn noch.“ Björn nickte. „Wenn ich zurück komme und feststelle, dass du es nicht getan hast, dann….“ „was dann? Willst du mir drohen, Arno… ich…“ „Ich warne dich. Das ist alles. Lass ihn in Ruhe. So und bevor ich weg gehe, werden beide was zu Essen bekommen. Du hilfst mir!“ „Ja schon gut.“

    Tom sah Anna entgegen, als sie mit Schrankmann aus dem Büro kam. Sie kam zu ihm. „So Tom. Ich habe grünes Licht. Hartmut wird freigelassen. Das ist nicht Ihrer Einfühlsamkeit mit Frau Schrankmann zu verdanken, sondern mein Geschick die Frau zu beeinflussen. Hartmut wird die Pillen herstellen. Und dann werden wir die Übergabe überwachen, die Entführer und Erpresser werden uns zu Daniela Walther und Semir führen. Wir werden sie befreien und die Gangster verhaften. Frau Schrankmann erntet dafür natürlich die Belohnung.“ Tom nickte. „Ja ich weiß. Und ich kann damit leben. Aber wir müssen sehen, das die Männer mit …“ Er wurde vom Handy unterbrochen. „Kranich!“ meldete er sich. „Ich hoffe du hast Neuigkeiten für mich. Wäre zumindest besser für deinen Kumpel!“ „Ja… hören Sie…. Hartmut ist wieder auf freiem Fuß. Wo ist mein Kollege?“ Ein Lachen war zu hören. „Dem geht es gut. Noch….“ „Hallo?“ Es kam keine Antwort mehr. Tom sah Anna an. „Gut… dann werden sie sich bestimmt mit Hartmut in Verbindung setzten. Wir müssen einfach abwarten.“ Tom nickte. „Holen Sie Hartmut in mein Zimmer.“ Tom verschwand. Nur wenige Minuten später saß Hartmut bei Anna im Büro und knetete sich verlegen die Hände. Anna sah ihn vorwurfsvoll an.

    „Da ist er. So und nun müssen wir handeln bevor er im Revier ist.“ „Ja und wie? Willst du ihn von der Straße schießen?“ „Nein.... ich werde ihn locken. Das ist einfach. Pass auf und du kannst was lernen.“ Konrad startete den Wagen und hängte sich an den BMW. Es ging zunächst nur schleppend voran, weil der Verkehr sich staute. Dann endlich war die Strecke frei. Der Fahrer des BMW gab Gas. Konrad hatte erst Mühe dranzubleiben, dann war es jedoch einfach. „Was nun? Der ist doch viel schneller.“ „Hey.... mach mich nicht wahnsinnig. Es wird gleich gelingen. Ich dränge ihn auf den Rastplatz und dann bekommt er von mir eine Warnung..“ „Der ruft doch um Hilfe.“ „Ja und? Bis die da sind, werden wir längst weg sein.“ „Der hat ne Waffe, der lässt sich nicht so einfach bekämpfen..“ „Ich habe alles geplant. Ich hab Tränengasgranaten dabei. Also bleib ganz ruhig. Es klappt schon.“ Bernd sah Konrad nur an. Er zweifelte immer mehr am Verstand seines Bruders. „Manchmal wünsche ich mir, du wärest noch im Knast. Es reicht doch, dass dein Leben verpfuscht ist. Musst du meines auch kaputt machen?“ Der Blick von Konrad ließ ihn verstummen.

    Semir kam zügig voran. Er warf einen Blick in den Rückspiegel und sah einen dunklen Van. Dieser fuhr ziemlich dicht auf und zog dann links an ihn vorbei. Semir verringerte sein Tempo etwas um den Wagen das einscheren zu ermöglichen. Doch statt ihn zu überholen, zog der Wagen auf seine Seite. „Hey... was soll das?“ Semir zog nach links. Der Van ebenfalls. Semir versuchte den Fahrer zu erkennen, doch das gelang nicht, weil die Scheiben des Vans abgedunkelt waren. „Hey...lass das!“ Semir fuhr auf den Standstreifen und sah die Ausfahrt zum Parkplatz. Er griff zum Funk. „Cobra 11 für Zentrale. Werde von einem dunklen Van bedrängt. Kennzeichen: K- FF 778. Benötige Unterstützung am Parkplatz Lustheide.“ „Zentrale verstanden. Verstärkung ist unterwegs.“ Semir griff zu seiner Waffe. „So einfach mach ich es euch nicht“ murmelte er. Dann stand der Van direkt vor ihm. Doch keiner stieg aus. Semir war unschlüssig. Er sah auf die Uhr. Gerade mal zehn Minuten vergangen als er die Kollegen gerufen hatte. Die konnten noch nicht hier sein. Immer noch sah er auf den Wagen, der ihn dem Weg versperrte. Doch es geschah nichts. „Okay... ihr wollt Katz und Maus spielen. Ich spiele mit.“

    Semir versuchte sich bequemer hinzusetzen. Seine Hände taten ihm weh. Er hatte Hunger und Durst. Seit er hier war, hatte er nichts mehr bekommen. Dann hörte er wie die Tür aufging. Arno kam zu ihm und öffnete die Handschellen. „Keine Tricks!“ warnte er Semir. „Du wirst eine neue Unterkunft bekommen und essen. Sei friedlich.“ Semir nickte. Er hoffte zu Daniela gebracht zu werden. Langsam stand er auf und ging auf einen Wink von Arno aus dem Raum. Vor der Tür stand Björn. „Was willst du denn mit ihm?“ fragte er Arno. „Ich bringe ihn zu der Frau.“ „Hey... sie gehört mir... verstehst du mir allein. Ich will nicht, dass er zu ihr kommt.“ Björn stieß Semir zurück in den Raum. „Noch habe ich das Sagen hier, Björn. Du solltest dich daran gewöhnen.“ Semir sah mit gemischten Gefühlen zu. Er ahnte, dass es nicht gut war, wenn sich die Beiden bekämpften. Es war nicht gut für ihn und erst Recht nicht für Daniela. Doch er konnte nichts unternehmen, den Björn zielte mit einer Waffe auf sein Herz. Arno lächelte... „Hey... ist ja schon gut... Björn beruhige dich.“ Arno tat einen Schritt auf Björn zu und nahm ihn die Waffe weg. „Ist ja gut. Dreh bloß nicht durch, hörst du?“ „Er soll hier unten bleiben! Ich will ihn nicht oben haben!“ Arno sah kurz zu Semir. „Er wird nach oben gehen. Er wird festgemacht und kann dann gar nichts tun... okay?“ „Aber nicht bei ihr. Er wird sicher versuchen zu fliehen.“

    Tom sah Hartmut an. „Ich weiß... aber ich ... ich hatte doch einfach Angst um Dani. Sie... sie ist doch unschuldig.“ Tom nickte. „Okay... ich rede mit Schrankmann und mit der Chefin. Wir helfen dir.“ Hartmut nickte. „Aber versprich mir, das Dani nichts passiert. Tom ich liebe sie.“ Tom lächelte. „Ja sicher... Ich hole sie und Semir heil da raus. Aber du musst mir helfen. Hast du ein Kennzeichen gesehen und es dir gemerkt?“ „Ja sicher... BM - PE 811. Das war ein schwarzer Transit. Der Typ war zwar maskiert, aber er war mindestens 180 cm groß, leicht untersetzt.“ „Siehst du. Gut so. Okay... ist zwar etwas vage aber ich lasse den Wagen überprüfen. Vielleicht sind die ja nicht gerade gestohlen.“ „Tom?“ Hartmut sah ihn fragend an. „Hilfst du mir Dani zu befreien?“ Tom nickte. „Ich rede gleich mit der Chefin und mit Schrankmann.“ „Danke.“

    Tom sah von Anna zu Schrankmann. „Hören Sie…. Es ist absolut glaubhabt, was Hartmut sagt. Diese Typen erpressen ihn weil sie seine Freundin in ihrer Gewalt haben. Wir müssen ihm helfen.“ Schrankmann lachte verächtlich. „Herr Kranich… es ist doch ganz offensichtlich, das Hartmut mit Drogen dealt. Das er bisher nicht erwischt wurde, liegt sicher an seinem Können es verbergen zu können. Gerkhan ist dahinter gekommen und deshalb verschwunden. Und eine Freundin? Bei Hartmut… ich bitte Sie. Das glauben Sie doch wohl selbst nicht. Hartmut hat Gerkhan irgendwo eingesperrt um sein Geschäft fortzusetzen.“ Tom schüttelte den Kopf. „Frau Schrankmann… glauben Sie eigentlich selbst, was Sie da von sich geben?“ „Tom!“ verwarnte ihn Anna. „Nein… schon gut, Frau Engelhard. Ich verstehe ihn ja. Hartmut und Gerkhan sind seine Freunde.“ „Wieso sprechen sie Hartmut nicht als Freund an. Bei Semir tun Sie es doch auch.“ Wieder erntete er einen warnenden Blick von Anna. Sie kannte die Probleme zwischen Schrankmann und Semir. „Tom…. ich würde gern im Frau Schrankmann allein reden.“ Tom nickte und verließ den Raum.

    „Schade um das Mäuschen.“ lachte Frank. „Sie ist keine Polizistin. Sie ist nur ne Sekretärin. Wir hatten ausgemacht, dass wir nur Bullen verletzen. Keine Privatpersonen.“ „Ja meinst du denn ich hab geplant dass sie verletzt wird? Sie hatte nur Pech. Das ist alles. So und nun sollten wir weiter machen. Ich bin noch lange nicht fertig.“ Bernd sah ihn an. „Was willst du denn eigentlich damit erreichen? Willst du Ritter in den Wahnsinn treiben?“ „Nein... ich mache ihn fertig. Aber auf eine Weise, die ihn mehr schmerzt. Ich werde seine Freunde verletzen. Das trifft ihn mehr als selbst Schläge einzustecken.“ Bernd schüttelte den Kopf. Er verstand ja, dass Franks Freund Rache an Ritter nehmen wollte. Aber ihm ging es etwas zu weit. „Okay... was hast du nun vor?“ „Nun ganz einfach. Ich habe eine Kollegin von Ritter verletzt. Er wurde beschossen. Nun ist eine Freundin oder Freund dran. Ich habe ihn beobachtet. Er ist mit diesem Gurkan oder so sehr eng verbunden. Also wenn ich ihn wirklich fertig machen will, dann über diesen Gurkan.“ „Du meinst du bringst den Freund um damit Ritter ... du bist wahnsinnig. Frank da mache ich nicht mit. Nicht bei Mord.“ Frank lachte. „Wer spricht denn von Mord? Ich werde Ritter zwingen den Dienst zu quittieren. Das ist alles.“ „Ach und du meinst er macht was du willst?“ „Ja... weil sonst seine Freunde mehr zu spüren bekommen. Und die nächste Aktion läuft schon bald an.“ Er lachte gemein.

    „Wie geht es dir?“ fragte Semir der am Bett von Susanne saß. „Danke.... soweit ganz gut. Was ist eigentlich passiert?“ „Du hast die Kaffeemaschine falsch bedient. Das mochte sie nicht und ist explodiert.“ „Ha, ha.... du Witzbold. Nee. Mal ehrlich. Ich kann mich an einen Knall erinnern und dann war es dunkel.“ Semir nickte. „Ja... es war eine Bombe. Angebracht unter dem Fenster der Küche und...“ „Eine Bombe? Warum das denn?“ Semir zuckte mit den Schultern. „Ich denke es hängt mit mir oder Chris zusammen. Erst wird auf uns geschossen, dann geht eine Bombe hoch. Das ist zumindest kein Zufall. Chris und ich müssen wohl mal wieder auf irgendeiner Liste stehen. Es tut mir echt Leid, dass du dadurch verletzt wurdest.“ „Hey... ist doch nicht deine Schuld.“ „Ich werde schon wieder. Ist ja nichts Schlimmes passiert.“ „Nicht schlimm? Du hättest tot sein können.“ „Bin ich aber nicht. Ein Gutes hat es ja.“ Semir verstand nicht. „Was meinst du?“ „Nun jetzt weißt du wie es ist, wenn Andrea weiß dass du in Gefahr bist, oder verletzt im Krankenhaus liegst. Ich meine wie Andrea sich fühlen muss, wenn du…“ Semir zeigte ein leichtes Lächeln. „Ich werde den Mistkerl schnappen.“ Susanne nickte. „Ja ich weiß. Du... ich bin müde.“ Semir drückte ihr die Hand. „Dann schlaf gut und erhole dich. Ich kommen morgen wieder.“ „Mach das.“ Semir verließ das Zimmer und ging zum Parkplatz.

    noch ein kleines Stücken für heute abend


    Nachdem sich der Staub gelegt hatte, wurde Hartmut gerufen. Er sollte sehen, ob noch etwas von der Bombe übrig war, was zur Identifizierung des Bombenbauers half. Semir war im Krankenhaus bei Susanne. Er kam gegen Nachmittag zurück. Müde und erschöpft stand er im Büro. Anna sah ihn an. „Was ist mit Susanne?“ „Sie hat zwei Rippen gebrochen, eine schwere Gehirnerschütterung und das linke Bein ist ebenfalls gebrochen. Sie wird wohl ne ganze Weile hier ausfallen.“ „Sind Sie in Ordnung, Semir?“ „Was? Ja... sicher... hat Hartmut was gefunden?“ „Leider nein. Wir konnten zwar einige Splitter der Bombe sicherstellen, aber es reicht bei weitem nicht aus, davon ein Profil zu erstellen. Die Bombe war direkt unter dem Küchenfenster angebracht. Wer immer dahinter steckt... er wollte garantiert nicht Susanne damit verletzen.“ Semir nickte. „Das ist mir so ziemlich egal, ob er das wollte oder nicht. Er hat es getan und dafür wird er bezahlen.“ Semir drehte sich nach Chris um. „Komm... wir gehen sämtliche Fälle durch, wo Bomben im Einsatz waren.“ Chris nickte und ging mit ihm ins Büro. Dort legte er Semir erst einmal die Hand auf die Schulter. „Hey.... beruhige dich erst einmal.“ „Ich soll mich beruhigen? Der Typ hat meine Kollegin, die nichts aber auch absolut gar nichts mit unseren Fällen zu tun hatte, fast in die Luft gesprengt. Er hat auf uns mehrmals geschossen. Was soll denn noch passieren, bis wir endlich tätig werden?“ „Ist ja gut.... Semir. Es bringt nichts wenn wir jetzt kopflos werden. Wir müssen Schritt für Schritt vorgehen. Es ist jetzt vier. Wir haben noch nichts gegessen. Wollen wir uns was bestellen? Oder fahren wir schnell zum Imbiss?“ „Lass uns fahren. Ich habe Hunger.“ Sie verließen die PAST.

    nun ja gitti es geht doch... aber das Ende war ein bisschen schnell.. na wenigstens kannst du dich jetzt bei mir auslassen.

    In den Feeds meine ich... trieze mich, wenn es sein muss =)

    wann kommt denn die nächste von dir???? :baby: :D

    „So... das war erst einmal genug an Warnschüssen. Mal sehen, ob Ritter weiß wer dahinter steckt“ Konrad lachte. Bernd sah ihn an. „Was willst du denn noch machen. Wir sollten endlich mal Farbe bekennen. Die beiden sind ziemlich durch den Wind.“ „Nein.... noch nicht. Erst werden wir Ritter noch richtig ärgern. Pass auf. Dieser andere Bulle, Gerkhan.... wir werden ihn eine Botschaft für Ritter übergeben. Eine schmerzhafte Botschaft. Eine von einem alten Freund. Das wir ihm sehr nervös machen.“ Bernd sah Konrad an. „Was hat dein Freund und du eigentlich gegen Ritter?“ „Das geht nur mich und meinem Freund Sören was an..“ „Ja okay.... Ihr habt was gegen Ritter. Was ist denn mit dem Anderen?“ „Gerkhan? Nichts.... er war damals nur dabei. Aber er scheint ein sehr guter Freund von Ritter zu sein. Und das ist wohl seine schwache Stelle. Aber du hast Recht. Wir werden Ritter noch etwas ärgern. Eine Bombe wäre nicht verkehrt, oder?“ „Eine Bombe? Ich dachte du wolltest Gerkhan ....“ „Ja... das kommt noch. Erst eine Bombe... direkt vor dem Revier.... das wird ein Gaudi...“ Frank lachte laut.

    Semir und Chris fuhren zur PAST. Anna kam direkt zu ihnen. „Haben Sie ein Kennzeichen?“ Die beiden schüttelten den Kopf. „Okay.... das Auto? Welche Marke? Wie sah der Fahrer aus? Der Beifahrer?“ Wieder ein Kopfschütteln. Anna sah Susanne an. „Susanne... machen Sie den beiden einen starken Kaffee? Die sehen so aus, als könnten sie ihn brauchen.“ Susanne nickte und ging in die Küche. Sie sah aus dem Fenster welches einen Blick über den ganzen Parkplatz ermöglichte. Sie stellte die Maschine an und wartete. Mit einem Male knallte es laut. Susanne sah einen Blitz unter dem Fenster und dann fühlte sie nur wie sie durch die Druckwelle in die Luft gehoben wurde. Dunkelheit umhüllte sie. Anna kam in die Küche gerannt. Semir und Chris im Schlepptau. Sofort kümmerte sie sich um Susanne, die ohne Bewusstsein am Boden lag. „Susanne!!“ schrie Semir. Anna sah ihn an. „Rufen Sie einen Arzt, schnell.“ Semir griff zum Telefon und rief die Rettung an. Chris ging der Ursache nach. Er sah in der Wand ein Loch klaffen. „Das war eine Bombe“ sagte er tonlos zu Anna. „Was?“ hörte er sie sagen. „Das war eine Bombe... diese Mistkerle haben uns ein Ei ins Nest gelegt...“

    „Hartmut bitte... ich will dir helfen. Wenn du wirklich damit zu tun hast, dann sag es mir.“ Hartmut sah Tom nur an. „Du kannst mir nicht helfen. Ich hab es versaut. Ich hab es einfach versaut.“ „Was denn? Hartmut. Semir ist seit zwei Tagen verschwunden. Der Entführer ist tot an der Autobahn aufgefunden worden. Er wurde eiskalt erschossen. Willst du dass Semir das gleiche passiert? Wir haben heute Morgen einen ersten Anruf bekommen in dem uns gesagt wird, dass wir dich aus der Haft holen sollen und dafür sorgen müssen, dass du weiter machst. Was meinen die damit?“ Hartmut sah ihn entsetzt an. „Die haben dich angerufen?“ „Nicht mich... die Chefin. Wir konnten kurz mit Semir sprechen.“ „Ist er okay?“ „Zum Zeitpunkt des Anrufes war er es.“ „Was ist mit Dani? Hast du auch mit ihr gesprochen?“ Tom zuckte mit den Schultern. „Wer ist denn Dani?“ „Meine Freundin. Diese Mistkerle haben sie entführt und mich gezwungen die Pillen herzustellen. Erst forderten sie sechs Kilo. Ich hab sogar mehr gemacht und sie übergeben. Aber die wollen noch mehr... verstehst du... die zwingen mich noch mehr herzustellen von diesem...diesem Dreck. Ich hab es doch nur wegen Dani gemacht. Weißt du ich hab Semir erzählt was los ist... an dem Abend als er entführt wurde... und kurz darauf bekam ich einen Anruf, das ich die Sache verraten hätte. Danach hab ich erfahren, das Semir... du weißt schon.“ Tom verstand so langsam was in Hartmut vorging. „Warum hast du uns nicht vorher schon um Hilfe gebeten?“ fragte er leise.