Beiträge von Elvira

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    Original von Steffenxyz
    Hi,
    also ich hab 2 Sachen an AfC11 zurzeit auszusetzen. Hab alle Folgen jetzt schon zweimal gesehn. Sie ist und bleibt zwar meine Lieblingsserie aber folgendes mag ich nicht:

    1. Die Folgen mit Chris find ich bis auf einzelne Ausnahmen nicht gut. Sie haben gar nichts mehr mit dem AfC11 von früher wie dir mit Andre,Jan oder mit Tom bis zur Staffel 17 zu tun. Sie ähneln immer mehr den Amerikanischen Serien wie CSI Miami oder so. Und des find ich überhaupt nicht gut. Keine gescheiten Verfolgungsjagden mehr und somit auch nicht mehr die schöne passende Cobra Musik. Find ich nicht gut von Actionconcept oder wer auch immer die Folgen herstellt.

    2. Warum die keine Einsatz für Team 2 Folgen mehr drehen. Ich fand die Folgen recht lustig und Spannend vorallen hatten sie mehr Verfolgungsjagden als die heutigen Folgen. Ich weiß die Einschaltquoten waren nicht die besten aber würde mich sehr freuen wenn die wieder ein paar neue Folgen von Einsatz von Team 2 drehen würden.

    1. Mal ganz ehrlich... das sich Cobra 11 verändert hat wurde sicher von jedem hier bemerkt, der sich die Serie ansieht. Sie ist anspruchsvoller, weniger Actiongeladen als die früheren, das mag ja sein. Aber deshalb ist sie nicht schlechter. Und für mich auf jeden Fall besser als die amerikanischen Serien. Das die Folgen mit Chris nicht so sind wie die mit Tom, Jan oder André war auch klar. Es ist schließlich eine ganz neue Figur herein gekommen.Verfolungsjagten gab es sehr wohl. Es müssen doch nicht immer Autos in die Luft gejagt werden. Spannung gab es in einigen Folgen ebenfalls. für die Stunts zählt das gleiche.

    2. Genau weil die Quoten nicht so gut waren, ging es bei dem Team 2 nicht weiter. Es sieht auch nicht so aus, als würde AC noch mal Folgen für das Team 2 drehen, denn selbst wenn entscheidet RTL Television, ob diese ausgestrahlt werden oder nicht.

    P.S. : Wie du siehst habe ich deinen Text etwas verändert. Denn deine Wortwahl ist nicht gerade das was die User hier lesen wollen. Beim nächsten Mal achte bitte selbst darauf.

    Markwood legte auf. „Diese verdammten Bullen. Wieso konnte sie nicht einfach wieder in die Versenkung gehen.“ Fluchte er wütend. Er griff zum Telefon und rief John Reichelt an. „John… hallo. Ich brauche deine Hilfe. Wir müssen einige Leute in ihre Schranken weisen. Leider geht das nicht ohne Verluste. Komm zu mir.“ Er legte auf ohne die Antwort abzuwarten.

    Tom und Semir stellten die Villa erneut auf den Kopf. Nach einer Weile ließen sie sich auf das Sofa fallen. Tom sah Semir an. „Was denkst du?“ fragte er. „Ich weiß nicht genau… irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir schon sehr bald unseren unbekannten Gegner kennen lernen werden.“ Tom lachte leise. „Ja sicher… er wird uns zum Kaffee einladen und dann abknallen. Semir, der Typ wird sich nicht zu erkennen geben. Er wird versuchen diese Frau auszuschalten. Diese Reneé ist die einzige die den wahren Hintermann entlarven kann. Er wird Himmel und Hölle in Bewegung setzen, dass sie uns nichts mehr erzählt. Und dann wird er sich mit uns beschäftigen.“ Semir sprang auf einmal auf. „Das ist es!“ rief er aus. Tom sah ihn erstaunt an. „Ist alles klar, oder muss ich mir nun Sorgen machen?“ „Tom… wir werden ihm, den großen Unbekannten eine Falle stellen. Wir werden … ja… genau… wir werden so tun, als ob wir Reneé verlegen. Gefangenentransport und so… du und ich im Transporter. Wird groß in die Presse getragen, undichte Stelle und so…“ „Semir, nun krieg dich mal wieder ein. Du bist doch noch gar nicht wieder in der Lage eine solche Situation zu meistern.“ „Ich? Ich bin Topfit. Ich meine…. Der Fall muss so langsam abgeschlossen werden, deshalb werden wir es so machen.“ „Ja sicher… und Johanna?“ „Die spielt Reneé“ Tom lachte. „Du bringst sie in Gefahr. Das wird die Chefin niemals zulassen. Niemals.“ Tom schüttelte den Kopf.

    Tom sah ihn an. „Ich denke schon, aber genau weiß ich es nicht, warum?“ „Weil ich jetzt nicht aufgeschlossen habe… Ich meine… vielleicht bin ich ja paranoid oder wie das heißt…“ Anna sah ihn an. „Okay… wir steigen alle aus und sehen uns das Fahrzeug an.“ Tom nickte und stieg als erster aus, dann Anna und Semir. Sie gingen vom Fahrzeug weg. Semir kniete sich auf den Boden und sah sich das Fahrzeug von unten an. „Und?“ fragte Tom, als er wieder hoch kam. „Ich kann nichts sehen….“ „Okay… dann den Motorraum?“ Semir nickte. Tom ging an den Wagen und leuchtete mit der Taschenlampe in die gerade aufgeklickte Motorhaube. „Keine Drähte…ich mach jetzt ganz auf, okay?“ „Chefin… gehen Sie etwas zurück…“ bat Semir und Anna ging zwei Schritte rückwärts. Die Motorhaube schwang auf. Doch auch hier war nichts. Semir lächelte. „Wir sind wohl etwas nervös….“ Tom nickte und auch Anna konnte sich nicht erwehren. Sie hatten Angst. Angst vor einem unbekannten Gegner.

    Am nächsten Morgen fanden sich alle gesund und teilweise munter wieder im Revier ein. Der Blumendienst brachte einen Strauß weißer Lilien und gab sie bei Andrea ab. „Von wem sind die denn?“ fragte Anna als sie den Strauß sah. Andrea zuckte mit den Schultern. Anna nahm das Kärtchen und las. „Hebt sie euch auf, ihr braucht die Blumen für das erste Grab.“ Anna sah Tom und Semir an. „Das reicht jetzt. Andrea… finden Sie heraus, wer diese Blumen bestellt hat.“ Andrea nicke. „Sie, Semir und Tom in mein Büro.“ Sie ging voraus. Tom und Semir sahen sich nur an. Tom ging ins Büro während Semir mit Andrea sprach. „Hey… das ist nur ein dummer Scherz. Da will uns einer sehr gekonnt nervlich fertig machen…“ Andrea nickte. „Ich hoffe du hast Recht.“ „Bestimmt. Bringst du uns einen Kaffee rein?“ Andrea stand auf und ging in die Küche. Sie schaltete die Kaffemaschine an. Semir ging ins Büro.

    Tom sah Semir ins Hotel gehen. Wenige Augenblicke stieg er ebenfalls aus und fuhr in die vierte Etage. Er stellte sich vor die Tür und lauschte. Dann hörte er, das Semir in Gefahr ist. Er zog seine Waffe und stürmte das Zimmer. Scholz zielte mit der Waffe auf Semir. Als dieser Tom entdeckte sprang er in Deckung. Scholz reagierte zu spät. Toms Kugel schoss ihm die Waffe aus der Hand. Gemeinsam mit Semir nahm er ihn fest. Diana kam kurz danach ebenfalls im Hotel an und sah wie Scholz abgeführt wurde. „Nein… Walther… nicht…“ stöhnte sie leise. Nun musste sie die Sache in die Hand nehmen. Sie war von der unschuld ihres Freundes überzeugt. „Okay… Gerkhan dann werden wir andere Wege gehen, wenn die Polizei nicht fähig ist die Unschuld zu beweisen. Dann muss ich es tun.“

    „So Scholz. Sie werden jetzt in Untersuchungshaft genommen. Wir können den Verdacht der Vergewaltigung nicht widerlegen und… und deshalb müssen wir…“ Semir suchte nach den richtigen Worten. Tom sah ihn an. „ Wollen Sie einen Kaffee?“ fragte Tom Scholz. Walther nickte. Er war nicht gefesselt und saß einfach nur auf dem Stuhl. Semir tat der Mann leid. Er hätte ihm gern geholfen, denn er glaubte immer noch an die Unschuld des Mannes. „Bringst du mir einen mit?“ fragte er. Tom nickte. Als dieser den Raum verließ, sah Scholz Semir an. „Schade…“ „Was?“ „Schade… dass Sie es nicht beweisen konnten. Ich bin wirklich unschuldig. Nun muss ich die Sache selbst in die Hand nehmen.“ Semir verstand nicht, was er meinte, doch er sollte schnell erfahren, was Walther damit meinte. „Sie sind zunächst in Untersuchungshaft. Wir werden, falls Sie tatsächlich unschuldig sind, auch herausfinden. Aber…“ Semir drehte sich nach Scholz um und stockte. Scholz hatte zu der Schere gegriffen. Er stand auf und verschloss die Tür des Büros. Dann sprang er Semir an und bedrohte ihn mit der Schere. „Was soll das denn?“ fragte Semir. „Legen Sie die Schere wieder auf den Tisch. Scholz das bringt doch nichts.“ „Legen Sie die Waffe weg.“ kam von Scholz. Er zog Semir zu sich heran, bereit mit der Schere zuzustoßen. Semir hob leicht die Hände. „Machen Sie keinen Blödsinn. Sie können hier nicht weg. Meine Kollegen….“ „Halt dein verdammtes Maul! Du bist genau wie die Andren. Die glauben mir auch nicht…“ Semir holte tief Luft. „Okay… ich lege die Waffe weg.“ Vorsichtig zog er seine Waffe aus dem Gürtel und legte sie auf die Fensterbank. Walther schien zufrieden. „So und nun setz dich da hin.“

    Anna sah sich die Daten von Frank Bolzen an. Nichts was bisher nicht bekannt war, konnte sie entdecken. Frank hatte einige Vorstrafen, aber nichts Gravierendes. Einen Bruder, der ebenfalls kriminelle Energie haben. Sie sah schon verzweifelt auf. „Es muss doch was geben.“ Stöhnte sie leise. Es klopfte und Chris kam herein. „Ich hoffe Sie haben etwas für mich.“ Sagte sie. Chris nickte. „Ja… einer der Kandidaten von Gehlen hat tatsächlich mit mir geredet. Er sagt, dass Gehlen einen zweiten Sohn hatte. Unehelich. Seinen Namen kennt er nicht, aber der Mann müsste heute um die dreißig sein.“ Anna lächelte bitter. „Da könnte jeder in Frage kommen.“ „Nun das denke ich nicht. Ich meine….dieser Sören Rothenburg ist beispielsweise in dem entsprechenden Alter. Er besucht Gehlen, angeblich um eine Story über ihn zu schreiben. Aber das glaubte ich ihm schon bei der Aussage nicht. Was wenn er… dann…müsste in der Geburtsurkunde doch der Vater vermerkt sein.“ Anna nickte. „Natürlich…. Wenn er nicht in der Ehe gezeugt wurde, dann müsste es feststehen…. Ich kümmere mich drum.“ „Gut… ich werde diesen Bruder von Frank Bolzen aufsuchen.“ Chris verschwand wieder.

    Sören saß in der Besucherhalle des Krankenhauses. Er hatte mittlerweile herausgefunden, wo Semir lag und wartete nun auf eine günstige Gelegenheit, sich zu ihm zu schleichen. Was er dann machen wollte, wußte er noch nicht, aber er wollte wenigstens mit ihm reden. Sein Vater sagte, dass Gerkhan derjenige war, der Erik tötete. Sein Vater hatte ihm gesagt, dass die ganze Jagd auf ihn eine Farce war. Sein Vater wurde Menschenschmuggel nachgesagt, aber das stimmte nicht. Sein Vater hatte nichts getan. Ein Irrtum der Justiz und Gerkhan war mit Ritter schuld dran, dass die Richter seinen Vater verurteilt hatten, weil sie ihre Vorwürfe mit Indiezien füttern konnten. Aber er würde seinen Vater heraus bekommen. Er wird es schaffen. Dann hatte er die Idee. Warum befragt er den Bullen nicht wie es mit Gehlen war, er brauchte doch Stoff für seine Story über den Verbrecher. Sören grinste leicht. Dann ging er zu Semir der immer noch alle Hebel in Bewegung setzen wollte, hier vorzeitig entlassen zu werden.

    Anna stand in der Anzeigenannahme der Tageszeitung. „Anna Engelhard, Kripo Köln. Ich hätte gern eine Auskunft zu einer Anzeige.“ Die Frau sah sie an „Ja selbst verständlich. Um was geht es da bitte?“ „Eine Todesanzeige.“ „Oh… keine so erfreuliche Nachricht.“ „Nein… besonders dann nicht, wenn die Personen die dort genannt sind, noch leben.“ „Wie bitte?“ „Das ist Nebensache. Wer bearbeitet die Anzeigen, wo erfahre ich wer die Anzeige aufgegeben hat?“ „Das kann ich Ihnen sagen. Welche Anzeige ist das?“ Anna gab ihr die Zeitung. „Diese hier.“ sagte sie nur und wies auf die Anzeige. Die Frau nickte. „Das haben wir gleich.“ Sie tippte einige Daten in den PC und sah Anna dann an. „Es tut mir Leid… die Anzeige wurde via Internet aufgegeben. Die Rechnung ging an das Autobahnpolizeirevier 11.“ Anna rollte die Augen. „Danke… Ich würde gern die Daten haben, samt IP-Adresse des Absenders.“ „Wie soll ich denn daran kommen?“ fragt die Frau empört.

    Auch Andrea konnte nicht in Erfahrung bringen, woher die Kränze stammten. Als alle wieder im Büro saßen konnten sie nur darüber grübeln, was das alles zu sagen hatte. „Es könnte ein Fall sein, wo wir drei gemeinsam ermittelt haben.“ Vermutete Anna. „Chefin… da kommen etliche zusammen. Ich meine wir haben bisher mit ein paar Ausnahmen stets zusammen ermittelt.“ Anna nickte. „Ja… Sie haben Recht, Semir. Aber irgendwo müssen wir anfangen.“ „Was wenn es nur ein Trick ist uns genau in diese Richtung zu bringen?“ warf Tom ein. „Sie meinen, dieser Kranke veranstaltet es um einen von uns auszuschalten?“ Tom nickte. „Gut, wenn es das wäre, dann ist die Frage wer damit gemeint ist…“ „Tja… aber ich befürchte so schnell werden wir nicht dahinter kommen, es sei denn, dass Mr. Unbekannt es uns zeigt.“ „Das sehe ich auch so…“ gab Tom zu. „Wir können doch wohl schlecht abwarten, bis jemanden von uns dreien etwas passiert, oder?“ Doch auf diese Frage konnte keiner der Drei eine Antwort geben.

    Am Abend verließen Tom und Semir gemeinsam mit Anna die PAST. Keiner von ihnen wollte allein nach Hause fahren, denn die Ereignisse hatten sie alle geschockt. Als sie mit Semirs BMW fahren wollten, stockte Semir als er den Schlüssel ins Zündschloss steckte. „Was ist denn?“ fragte Anna. „Ich… Tom… ich hatte den Wagen doch abgeschlossen, oder?“

    Walther saß im Hotelzimmer. Er nahm sein Handy und rief Gerkhan an. „Und? Was haben Sie herausgefunden?“ „Ich möchte mich mit Ihnen treffen.“ sagte Gerkhan. „Gut… dann kommen Sie her… aber wie immer allein.“ „Ja sicher… Sie sind immer noch..“ „Halt… sagen Sie gar nichts kommen Sie her und gut ist. Ja ich bin immer noch dort.“ „Okay… ich komme.“ Walther legte auf. Dieser Bulle fängt an falsch zu spielen. Er ging zu seinem Koffer und holte die Waffe heraus.

    Tom sah Semir an. „Wo kommst du hin?“ „Was? Ach nee…. das war… eine alte Freundin. Sie hat Probleme…. Ich muss nur eben..“ Tom schüttelte den Kopf. „Semir.. hört auf. Das war Scholz… richtig?“ Semir sah ihn an. „Ja… ich werde mich mit ihm treffen. Tom… bitte. Ich bin wirklich überzeugt, dass der Mann unschuldig ist.“ „Semir… die Frauen haben ihn eindeutig erkannt. Er war es damals und er war es auch heute… lass dich doch nicht …“ „Du hast ja Recht. Okay… ich werde ihn verhaften.“ „Soll ich mitkommen?“ Semir nickte. Sie fuhren beide los. Vor dem Hotel sah Semir Tom an. „Warte bitte etwas hier. Er hat das Zimmer 418. Lass mir bitte fünf Minuten mit ihm.“ Tom nickte. „Okay… aber nicht mehr.“ Semir stieg aus.

    Walther saß in seinem Zimmer und wartete darauf das Semir kam. Es klopfte und er sah durch den Spion. Der Polizist stand davor. Er öffnete die Tür und versteckte die Waffe hinter seinen Rücken. „Kommen Sie rein!“ sagte er. Semir trat ein. „Herr Scholz…“ „Gehen Sie durch. Wir reden im Wohnraum.“ Semir ging vor. Walther verschloss die Tür und ging zu ihm. „Haben Sie mit dieser Schlampe gesprochen?“ Semir nickte. „Ja… hab ich. Frau Schwers hat Sie eindeutig identifiziert.“ „Nein… das geht nicht… sie war nicht die Frau die ich….“ „Es tut mir Leid. Ich muss Sie verhaften.“ Semir drehte sich zu Scholz um und erstarrte. „Scholz…legen Sie die Waffe weg. Anja Liebherr und Claudia Schwers haben Sie einwandfrei erkannt. Sie waren es. Das diesmalige Opfer hat sich daran erinnert, dass eine Frau dabei war. War es Frau Spät? Haben Sie Ihre Freundin dazu mitgenommen? Sagt sie deshalb, dass Sie es nicht waren?“ „Nein… und Sie sollten es beweisen. Ich war es damals, dafür habe ich meine Strafe abgesessen. Aber ich war es nicht diesmal. Ich kannte dieses Mädchen doch gar nicht. Ich …“ Semir hob die Hände. „Okay… legen Sie die Waffe weg. Bitte. Ich werde versuchen zu helfen. Aber dazu müssen Sie mit mir kommen.“ „Wohin? Zurück in den Knast? Nein…. Vergessen Sie es. Sie wollen mich genauso hinter Gitter sehen, wie alle anderen. Legen Sie ihre Waffe ab.“

    Anna saß Chris gegenüber. „Wie geht es den beiden im Krankenhaus?“ fragte sie. „Nun Susanne ist fast wieder hergestellt, was die Rippen angeht und die Gehirnerschütterung. Das Bein wird noch eine Weile in Gips bleiben. Sie ist ein einfacher Patient. Bei Semir ist es allerdings anders. Er will sofort raus.“ Anna lachte leise. „Ja es hätte mich gewundert, wenn es nicht so wäre. Oder anders gesagt, wenn er nicht raus gewollt hätte, wäre ich sehr besorgt. Was sagt der Arzt?“ „Semir darf morgen wieder raus.“ „Gut… Sie werden ihn morgen abholen. Ist eine Uhrzeit ausgemacht?“ „Nein. Ich sagte ihm, dass ich morgen Vormittag käme und ihn abholen werde.“ „Okay… gehen wir den Fall noch einmal durch. Es fing an mit den Autodiebstählen. Von den Wagen ist nur der Spitfire wieder aufgetaucht. Dann gab es Schüsse auf die Frau Scheidner abgegeben. Sie ist nicht in unseren Akten, eine absolut unbeschriebene Person. Zufallsopfer. Dann wird auf Sie und Semir geschossen. Absichtlich daneben, so sagt Hartmut, weil das Gewehr ein Präzisionswerkzeug ist, müssen wir davon ausgehen, dass man Sie oder Semir nicht verletzen wollte sonder nur Angst einjagen. Ein weiterer Anschlag verlief ebenfalls nach dem gleichen Muster. Der Anschlag auf der PAST mit der Bombe wo Susanne bedauerlicher Weise verletzt wurde, geht vermutlich auch auf das Konto derselben Täter. Dann wurde Semir zusammen geschlagen und der Hinweis auf Gehlen kam auf. Allerdings schweigt dieser. Was ist mit den Angestellten, also den damaligen Angestellen von Gehlen? Vielleicht ist davon einer bereit zu reden?“ Chris nickte. „Das ist eine Idee. Ich werde sie mir vornehmen.“ Anna nickte. „Ja und ich werde sehen, was ich noch über diesen Frank Bolzen herausfinde. Es ist doch schon sonderbar, dass er sich einen solchen Anwalt leisten kann.“

    Semir saß in seinem Bett und machte Sehübungen. Er spürte dass es stündlich besser wurde. Er stand auf und ging zum Fenster. Er sah hinaus. Das Licht tat ihm auf den Augen weh. Er schloss kurz die Augen. Beim zweiten Versuch ging es dann wieder. Die Tür ging auf und ein Arzt kam herein. Semir sah ihn an. Er erkannte den Arzt vom gestriegen Abend. „Wie geht es Ihnen Herr Gerkhan?“ „Danke…. Mir geht es sehr gut.“ „Ja… mein Kollege hat es mir bereits erzählt. Sie dürfen morgen gehen.“ „Herr Doktor…. Ich meine es geht mir wirklich gut. Sehen Sie… ich habe verdammt viel Arbeit und ich meine… Sie kennen das doch sicher… Sie werden doch auch an allen Ecken und Enden gebraucht. Bei mir ist es nicht anders.“ Semir sah den Arzt ernst an. Dieser nickte. „Ja… ich weiß wie es ist. Und ich weiß dass Sie hier raus wollen. Nur hat Ihnen mein Kollege nicht gesagt, dass Sie erst morgen gehen dürfen?“ „Ähm…. Nun ja… aber es sind doch nur ein paar Stunden. Herr Doktor bitte….“ Der Arzt schmunzelte. „Sie legen sich am besten noch mal hin.“ Semir sah ein, dass es nichts brachte und legte sich wieder hin. Der Arzt verließ das Zimmer.

    „Das ist doch echt makaber. Erst zwei Särge, dann die Todesanzeige… was hat das zu bedeuten?“ Semir sah Tom an. „Ja und vor allem interessiert mich, wer dahinter steckt.“ „Ja aber was wirklich sonderbar ist… wieso gerade uns drei…. Und wieso nur zwei Särge?“ „Vielleicht, weil der dritte keinen mehr braucht?“ Toms Stimme stockte etwas. „Wer könnte dahinter stecken?“ „Das müssen wir herausfinden, und zwar bevor der 18. da ist.“ kam gepresst von Semir zurück. Anna kam zu ihnen. „Meine Herren, haben Sie einen Verdacht was dahinter stecken könnte?“ „Nein, Chefin. Bisher nicht. Aber ich befürchte, es wird sich schnell zeigen.“ Anna nickte. „Ja damit rechne ich auch. Okay… wie wollen wir vorgehen?“ „Zunächst müssen wir herausfinden, wer die Anzeige aufgegeben hat… und dann wer die Särge gekauft hat und die Kränze… sie müssten ja auch gekauft worden sein… also….“ Anna stimmte zu. „Dann fangen Sie mit den Särgen an. Ich übernehme die Anzeige, Andrea die Kränze.“

    „Na hören Sie mal… haben Sie eine Ahnung wieviele Särge wir im Monat verkaufen? Außerdem können die Dinger schon vor Monaten gekauft worden sein… das ist ja kein Verfallsprodukt.“ zeterte der Bestatter herum. Semir sah genervt zu Tom. „Würden Sie dann mal bitte in den Unterlagen sehen, wer gleich zwei Modelle der gleichen Bauart bestellt haben? Sind das überhaupt Särge aus Ihrem Haus?“ Der Mann sah Semir an. „Natürlich sind die von uns. Das sieht man an der Bearbeitung. Ein erstklassiger Hersteller. Der beliefert in ganz NRW nur uns.“ „Na dann ist es sicher nach zu vollziehen, wer die Dinger gekauft hat.“ „Das geht aber nicht von heute auf morgen. Wir müssen die Akten durchsehen…“ „Dann sollten Sie damit anfangen.“ kam von Tom. „Ja… sicher… aber ich gehe davon aus, dass es nichts mit unserem Haus zu tun hat.“ „Das sagt ja auch keiner. Hören Sie… wir haben zwei Särge mit Kränzen gefunden, die standen an einem Parkplatz auf der Autobahn und schon das ist sehr makaber, finden Sie nicht?“ Der Mann nickte. „Wie kann ich Sie erreichen?“ Semir reichte dem Mann die Karte. „Rufen Sie an, sobald Sie wissen, wer sie gekauft hat.“

    Semir zog drei Fotos raus. Eines zeigte Walther Scholz, ein weiteres zeigte einen Kollegen, der Scholz ähnelte und ein drittes war eine Fotomontage von dem Phantomzeichner. Wer es nich wußte, sah es sicher erst auf dem zweiten oder gar dritten Blick. Claudia sah sich die Bilder an. Sie sah zu Peer. Dann zeigte sie auf das Bild in der Mitte. Semir sah zu Tom. „Sind Sie sicher?“ fragte er. Claudia nickte. „Ja… absolut. Das ist das Schwein.“ Auch mit Anja wurde es so gemacht. Sie erkannte ebenfalls Scholz. Semir packte die Bilder wieder ein. „Danke… das war es auch schon.“ Er stand auf und ging mit Tom zur Tür. Peer verabschiedete sich von den Beiden. „Sie ist wegen damals immer noch fertig. Sie kann es nicht verstehen, dass der Mann schon wieder auf freiem Fuß ist.“ „Nun er hat seine Strafe abgesessen und jeder hat eine zweite Chance verdient.“ gab Tom zurück. Peer schüttelte den Kopf. „Nein… dieser Mann nicht.“ Peer verschloss die Tür.

    „Und?“ fragte Tom. „Nun du hast es doch gesehen. Sie hat ihn wiedererkannt. Einwandfrei.“ „Tja… also war er es. Zumindest damals.“ „ Damals, ja das hat er zugegeben, aber diesmal….Ich weiß nicht… ich bin mir da überhaupt nicht sicher.“ „Semir… sieh es ein. Der hat dich genarrt. Er war es damals und er war es auch diesmal. Du kannst es drehen wie du willst. Es bringt nichts.“ Semir nickte. „Trotzdem…irgendwie hab ich dumpfe Gefühl, dass hier was nicht stimmt.“ Tom nickte. „Ja ich weiß… dein Bauchhirn meldet sich mal wieder.“ „Gut… morgen werde ich zu Sandra fahren und ihr die Bilder vorlegen. Wenn sie ihn auch erkennt, dann werde ich ihn verhaften,“ sagte Semir resigniert. Tom nickte erneut. „Ja… dann wirst du sicher auch davon überzeugt sein, dass er es war.“ Semir sah aus dem Fenster. Sie fuhren ins Krankenhaus.

    Chris wurde gegen acht von Hotte geweckt. Er sah ihn erschrocken an und dann kam die Erinnerung. „Morgen….“ murmelte er und stand auf. Nach dem Frühstück fuhr er zum Krankenhaus. Zunächst nach Susanne die sich gut erholt hatte und anschließend zu Semir. Als er bei ihm am Bett stand, schlief Semir noch. „Hey… willst du gar nicht wach werden?“ fragte er. Semir öffnete die Augen. „Chris?“ fragte er. „Ja… was machen deine Augen?“ „Es geht schon wieder. Ist zwar noch nicht ganz weg, aber es geht.“ „Schön. Und sonst?“ „Der Kopf tut weh. Aber der Doc von gestern Nacht sagte mir, es wäre normal.“ „Na, wenn der Arzt das sagt, dann stimmt es doch wohl. Wie lange willst du noch hier bleiben?“ „Ich denke ich darf morgen heim. Wenn es so weiter geht.“ „Sehr gut. Aber Autofahren ist nicht drin.“ „Ich weiß. Ich muss mich dabei in deine Hände begeben.“ Es klopfte und der Arzt kam herein. „Nun wie ist unser wertes Befinden?“ fragte er. „Danke… ich könnte Bäume ausreißen.“ scherzte Semir. „Was macht der Kopf?“ „Ich hatte gestern Nacht ziemlich starke Kopfschmerzen, aber der Kollege hat mir eine Spritze gegeben und danach waren sie Schmerzen weg. Bis jetzt.“ „Dann denke ich werde ich gleich noch ein Blutbild machen, bevor Sie frühstücken und dann besteht eigentlich keine Bedenken Sie zu entlassen. Was machen die Augen?“ „Ich sehe sehr gut.“ log Semir. „Prima…. Dann werde ich das auch überprüfen.“ kam von Arzt. „Ich sagte doch, ich sehe sehr gut.“ „Ja sicher. Sagen Sie mir bitte wieviele Finger ich hochhalte.“ „Vier!“ „Falsch.“ „Doc… bitte. Es geht mir gut.“ „Sie werden heute noch hier bleiben.“ Semir verschränkte die Arme vor der Brust. „Chris…. Bitte. Nimm mich mit. Ich unterschreibe die Entlassungspapiere und gut ist.“ „Semir…. bleib heute noch hier. Ich hole dich morgen ab.“

    Sören wartete auf Frank, der am nächsten Tag zu ihm kam. „ Es ist schief gelaufen. Ich musste meinen Anwalt für dich einsetzen. Bist du zu allem zu dämlich? Verdammt noch mal. Wieso bist du mit dem Wagen direkt auf die Autobahn? Ist dir nicht klar… Okay…. pass auf. Einen Fehler verzeih ich dir noch mal. Aber beim nächsten Mal, wirst du dafür bezahlen, klar?“ Frank nickte. „Danke… ich meine für den Anwalt. Dieser Ritter hat mich ganz schön in die Mangel genommen.“ Sören nickte. „Ja… das kann er. Sie waren auch hier. Aber es gibt keine Spur, die mich mit meinem Vater in Verbindung bringt. Und wir müssen verhindern dass die Bullen etwas finden.“ Frank nickte. „Ja sicher Boss. Was ist mit dem Bullen im Krankenhaus? Der hat mich im Haus gesehen und ich werde sicher auf der Abschußliste stehen.“ Sören nickte. „Ja… das ist ein Problem. Ich werde mir was ausdenken. Du wirst so lange in der Versenkung verschwinden. Dein Bruder ebenfalls. Versteckt euch irgendwo.“ Wieder nickte Frank. „Und wenn ich sage, verstecken, dann meine ich das auch. Um die Bullen kümmere ich mich.“ „Darf ich…“ Frank stockte als Sören ihn wütend ansah. „Nein. Das ist jetzt Chefsache.“

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    Original von Stephanie

    und retten tut uns hier auch keiner :( es ist kalt, windig, wir haben hunger und durst und elli ist einfach auf den weihnachtsmarkt gegangen....


    X( X( X(

    Keiner rettet euch... ihr seid mir völlig ausgeliefert! =) =) =) :D :D

    Am frühen Nachmittag im Büro bei Anna Engelhard. Semir und Tom saßen ihr gegenüber und tranken einen Kaffee. „Was genau haben wir?“ „Zwei Särge, zwei Kränze, einen Nachruf der Kollegen… aber kein Hinweis auf wen es sich bezieht.“ Anna nickte. „Was war in den Särgen? Fingerabdrücke? Spuren?“ Semir schüttelte den Kopf „Nein…. Gar nichts. Chefin.. das war vielleicht nur ein Scherz.“ Anna sah Semir an. „Glauben Sie das wirklich?“ Auf diese Frage konnte Semir nicht mehr antworten, weil ein Schrei aus dem Großraumbüro kam. „Das war Andrea!“ rief Semir und rannte raus. Andrea saß an ihrem Schreibtisch und starrte in die Zeitung. „Was ist denn?“ fragte Anna besorgt. Andrea sah von einem zum Anderen und wies dann auf die Zeitung. Semir sah die Todesanzeigen. „Oh… das ist mehr als nur ein Scherz.“ Anna nahm die Zeitung und las vor: „In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von drei wunderbaren Menschen…. Anna Engelhard, Tom Kranich und Semir Gerkhan. Alle drei wurden bei der Ausübung Ihrer Pflicht getötet. Die Trauerfeier findet am 18. in der Friedenskapelle Neuss statt.“ Sie senkte die Zeitung. „Was soll denn der Quatsch?“ Sie sah Semir an. Dieser zuckte mit den Schultern und versuchte Andrea zunächst zu beruhigen. „Chefin? Das ist sicher kein Zufall. Der 18. ist nächste Woche…“ Anna nickte.

    Anja saß mit Claudia auf dem Sofa. „Und? Meinst du die Bullen werden ihn wieder einsperren?“ „Ja… ganz sicher Anja. Peer hat alles vorbereitet. Er hat alles genau so gemacht wie wir es wollten. Er ist ja damit beauftragt worden, die Berichte zu schreiben. Niemand kommt auf die Idee, dass er die Sachen gar nicht untersucht und einfach reinschreibt, dass dieser Walther es war. Die Bullen haben bereits versucht ihn festzusetzen, aber er ist wohl geflohen.“ Anja sah sie an. „Du weißt schon, dass wenn die Bullen herausfinden, dass nicht du, sondern ich das Opfer war, sie dich auch in die Mangel nehmen?“ Claudia nickte. „Ja ich weiß. Aber du bist meine Schwester und niemand wird dir etwas antun. Das hat Vater schon genug getan.“ Es klingelte. Die beiden sahen sich an. „Wer kann das sein?“ Peer zuckte mit den Schultern. „Sehen wir einfach mal nach.“ Er stand auf und ging zur Tür. Ein Blick durch den Spion zeigte ihm das zwei Männer davor standen. Er öffnete und sah die Männer an. „Ja bitte?“ „Gerkhan, Kripo Autobahn. Mein Kollege Kranich. Wir würden gern mit Frau Schwers sprechen.“ Peer schaute nach hinten. „Ja sicher… kommen Sie rein.“

    Semir und Tom betraten die Wohnung. „Wer ist denn da, Schatz?“ hörten sie Claudia fragen. „Die Herren von der Polizei.“ „Oh….“ Sie kam ihnen entgegen. „Guten Abend Frau Schwers. Ah… Frau Liebherr ist auch hier. Das vereinfacht die Sache. Wir haben da noch ein paar Fragen zu dem Vorfall…“ Claudia und Anja nickten. „Ja sicher, kommen Sie doch durch.“ Sie ging vor zum Wohnzimmer. Tom und Semir schlossen sich an und zum Schluss kam Peer. Als sie saßen sah Claudia Semir an. „Was kann ich für Sie tun?“ „Frau Schwers. Es geht um die Verhandlung gegen Walther Scholz. Sie erinnern sich doch sicherlich.“ „Natürlich… das werde ich sicher nicht vergessen.“ „Ähm… wir haben aufgrund des neuen Falls die Akten erneut herangezogen. Ist es wahr, dass sie ihm direkt angesehen haben? Also damals… als…“ Claudia nickte. „Ja… ich werde dieses Gesicht nie vergessen.“ „Würden Sie ihn noch einmal identifiieren?“ Claudia sah zu Peer. „Wieso? Ich meine ich habe ihn vor Gericht wiedererkannt… das war doch wohl schon schlimm genug.“ „Frau Schwers bitte… Es ist sehr wichtig.“ Peer nickte leicht. „Okay… ich werde es tun. Aber ich will ihm nicht gegenüber stehen müssen.“ Semir nickte. „Nur keine Angst. Ich habe die Fotos mit. Sie müssen nicht einmal aus der Wohnung raus.“

    Auf dem Flur sah Anna Chris an. „Sie werden diesen Frank Bolzen vernehmen. Kochen Sie ihn weich. Besonders wie er in Semirs Wohnung gekommen ist und warum er die Lebensmittel vergiftet hat. Haben Sie alles aus dem Kühlschrank entfernt? Aus dem Schrank?“ Chris nickte. „Ja sämtliche Lebensmittel.“ „Gut… Dann dürfte es wieder sicher sein. Zwei Leute im Krankenhaus, reichen völlig aus. Wir müssen alles aus diesem Bolzen alles herausbekommen. Wer sein Boss ist, was er in Semirs Wohnung wollte? Einfach alles.“ „Ja Chefin. Was ist mit Semir?“ „Nun Sie haben den Arzt gehört. Er wird die nächsten zwei am besten drei Tage hier bleiben. Er sieht nicht richtig und dann ist es sicher nicht schwer ihn hier zu behalten.“ „Ja stimmt.“ „Dann auf zur PAST.“ Sie fuhren bei zur PAST und Chris ließ Frank in den Verhörraum bringen. „Okay…. ich weiß wer du bist, du hast ein ziemlich langes Vorstrafenregister. Für den Diebstahl des Autos werde ich dich nicht verantwortlich machen, wohl aber für den Anschlag auf die PAST mit der Bombe und den Giftanschlag auf meinen Kollegen, den er nur mit viel Glück überstanden hat. Also wer ist dein Auftraggeber. Und komm mir nicht damit, dass du es allein gemacht hast!“ Frank grinste ihn an. „Was hat der Kollege überstanden? Ich weiß nicht was gemeint ist. “ „Natürlich nicht. Du hast ihn vergiften wollen! Aber du hast etwas vergessen. Er hat die Chance gehabt Hilfe zu rufen.“ Frank nickte. „Beweisen Sie es mir!“ Chris stand auf und beugte sich zu Frank. „Das werde ich und für den Mordversuch gehst du in den Knast. Für eine sehr sehr lange Zeit.“

    Die Tür ging auf und Franks Anwalt stand in der Tür. „Das müssten Sie erst einmal beweisen.“ Chris sah ihn an. „Wer sind Sie?“ „Ich bin Dr. Armin Springer. Rechtsanwalt.“ Chris nickte. „Ja er wird einen brauchen.“ „Für was bitte?“ „Autodiebstahl, Gefährdung im Straßenverkehr, Mordversuch, Körperverletzung…“ „Ich meine was haben Sie an Beweisen dafür?“ „Die Aussage meines Kollegen.“ „Ach und wo ist dieser?“ Chris sah den Mann an. „Er ist verhindert.“ „Nun wenn Sie keine Beweise vorlegen können, dann werde ich mit meinem Mandanten diese Räumlichkeiten verlassen.“ Chris sah Anna an, die nun auch in den Raum kam. Sie nickte. Chris verstand es nicht. Frank grinste ihn an und verließ mit seinem Anwalt den Raum. „Chefin? Wieso darf der einfach gehen. Semir hat ihn doch wiedererkannt.“ „Ja aber Semir ist nicht hier und ohne seine Aussage, haben wir keine Beweise. Und er hat einen festen Wohnsitz. Fahren Sie nach Hause und legen sich noch einmal hin.“ „Das kann ich auch im Bereitschaftsraum, oder im Büro.“ Anna nickte „Gut… wenn Sie wollen. Wir sprechen dann um acht miteinander.“ Chris nickte und verschwand.

    Semir wachte mitten in der Nacht auf. Er sah nur verschwommen. Durst quälte ihn. Er tastete nach der Klingel. Nur wenig später stand eine Schwester in seinem Zimmer. „Herr Gerkhan? Alles in Ordnung?“ „Ja…. ich hab Durst.“ „Ja sicher. Ich hole Ihnen etwas.“ Die Schwester verschwand kurz und kam dann mit Wasser und Glas wieder. Sie füllte das Glas und hielt es Semir an den Mund. Er trank und ließ sich wieder ins Kissen fallen. „Ich habe Kopfschmerzen. Das Gefühl der Kopf platzt gleich.“ „Ich hole den Arzt. Bleiben Sie einfach nur liegen.“ Semir nickte nur. Er fühlte sich erbärmlich. Kurz darauf kam der Arzt zu ihm. „Herr Gerkhan? Wo sind die Schmerzen genau?“ „Im Kopf.“ gab Semir zurück und dachte, wo sonst sind Kopfschmerzen. „Ist schon klar. Sind die Schmerzen nur an einer Seite, oder auf dem ganzen Kopf verteilt?“ „Mittig. Es ist als pochen da tausend kleine Männlein gegen die Schädeldecke.“ Der Arzt nickte. „Das sind die Nebenwirkungen der Tollkirschen. Ich gebe Ihnen etwas gegen die Schmerzen.“ „Danke….“ Der Arzt zog eine Spritze auf und stetzte sie. Semir spürte die Wirkung schnell. Er wurde schläfrig und sackte weg. Die Schwester beobachtete den Arzt argwöhnisch. Es war doch sehr sonderbar, dass ein Patient bei Kopfschmerzen eine Spritze bekam. Normalerweise wären Aspirn ausreichend gewesen. Doch als sie ihn darauf ansprach, gab er ihr nur zu verstehen, dass es sein Job sei.

    Tja Gitti

    Für das nächste Stück musst du leider bis Montag warten. weil!!!!


    Ich habe die Berliner gekidnappt denn meine Story bekommt keine Feeds mehr, weil die geschrieben haben... und das geht nicht.... das geht nicht... X( aber länger als zwei Tage halte ich die beiden eh nicht aus =)

    Montag hab ich schließlich Urlaub und dann brauche ich Ruhe :D