Beiträge von Elvira

    Schau mal Manuela... ich hab sie gefunden =)

    . „Er wird gerade behandelt. Scheint großes Glück gehabt zu haben. Streifschuss an der Stirn, einige Schürfwunden beim Abrauschen in die Böschung und eine Zerrung des linken Armes. Ansonsten ist seinem Dickschädel nichts passiert.“ Anna schloss erleichtert die Augen. Dann ging sie zum RTW. Semir lag zwar immer noch auf der Trage, aber er war wach. Er sah sie an. „Chefin… Sorry… ich verspäte mich heute etwas.“ sagte er etwas gequält. Anna musste lachen, „Schon gut… Entschuldigung angenommen. Wie geht es Ihnen?“ „Ich bin etwas durchgeschaukelt aber an sonsten geht es mir gut. Ich werde gleich mit Ihnen fahren.“ Der Arzt schüttelte den Kopf. Anna sah ihn an. „Sind Sie anderer Meinung, Doc?“ fragte sie. „Ein absolutes Ja. Er gehört in die Klinik. Nicht nur weil er ohne Bewußtsein war, sondern auch weil wir nicht wissen, ob innere Organe vielleicht verletzt wurden. Wir müssen ihn röntgen. Wer weiß ob er sich nicht doch etwas gebrochen hat. Ich kann nur eine sehr undeutige Analyse hier geben.“ Anna nickte. „Dann nehmen Sie ihn mit.“ „Aber Chefin…. ich …AUA!!“ kam von Semir als er sich aufsetzen wollte. Die Türen des RTW wurden geschlossen und der Wagen rauschte ab.

    Tom sah den Wagen abfahren und ging zu Anna. „Ist es doch schlimmer?“ fragte er besorgt. „Nein… er soll sich röntgen lassen, um auszuschließen dass innere Verletzungen vorliegen. Wissen wir wie es passiert ist?“ „Semir hatte einen Funkspruch durchgegeben, dass ihm ein blauer Audi 80 folgt und wollte die Kennzeichen geprüft haben. Dann wenig später kam sein Hilferuf. Er sagte mir, dass der Fahrer auf ihn geschossen hat und dann weiß er nichts mehr.“ Anna nickte „Gut. Wir müssen den Wagen überprüfen.“ „Andrea ist bereits dabei. In welches Krankenhaus wird er gebracht?“ „Ins Marienhospital. Wir fahren erst zur PAST und dann anschließend gemeinsam in die Klinik. Die paar Minuten wird er es ja wohl ohne uns schaffen.“ Tom lächelte. „Ja sicher.“ Sie stiegen in die Wagen und fuhren ab. Semirs Wagen sollte umgehend in die KTU gebracht werden und Hartmut sollte ihn untersuchen.

    In der PAST sah Andrea Tom und Anna ängstlich entgegen. „Was ist mit Semir?“ Tom lächelte. „Na du kennst doch seinen Dickschädel. Er ist soweit in Ordnung und will den Typen bekommen, der ihn von der Straße gefegt hat.“ „Wo ist er denn?“ „Er wird ins Krankenhaus gebracht, vorsorglich. Er soll geröngt werden und ruft mich sicher gleich an, dass ich ihn abholen soll.“ Andrea nickte. „Tom… fahren Sie schon mal vor?“ fragte Anna. Tom verschwand in Richtung Klinik. Dort fragte er sich durch um zu erfahren, wo Semir lag. Doch die Frau an der Anmeldung sah ihn nur an. „Wir haben heute kein Unfallopfer hereinbekommen. Vielleicht sind sie in einem anderen Krankenhaus.“ Tom sah sie an. Normalerweise werden die Opfer hier her gebracht. Er war irritiert und auch gewarnt. Tom rief Anna an. „Ja Tom was gibt es?“ „Semir ist nicht hier.“ „Wie bitte?“ „Er ist nicht im Marien.“ „Gut… dann fahren Sie ins Vinzenz. Vielleicht ist er dort.“ „Chefin, das glaube ich nicht. Er wäre hier her gebracht worden…wenn….“ „Wenn? Sie meinen….. oh mein Gott…. Unser unbekannter Gegner macht ernst“ „Genau das befürchte ich. Haben Sie das Kennzeichen?“ „Was… vom Krankenwagen… nein. Ich muss zugeben, dass ich es mir nicht gemerkt habe…. Verdammt…“ hörte er Anna fluchen.“ „Chefin, ich werde hier mal hören, ob ein RTW vermißt wird.“

    Chris sah auf sein Handy. Er erkannte die Nummer nicht. Aber er hatte eine Ahnung, dass es Semir war. Endlich konnte er ihm erzählen, dass es durchaus möglich war, dass Sören der uneheliche Sohn von Gehlen war. Er wollte ihn warnen. „Ja Ritter!“ meldete er sich. „Ja Semir hier. Hast du meine Nachricht gefunden?“ „Ja, Semir pass auf… es ist nicht ausgeschlossen, das Sören Rothenburg der Sohn von Gehlen ist. Du musst unbedingt sehen, dass du da raus kommst. Wo bist du?“ „Ich? Bei Herrn Rothenburg. Ich … warte mal…“ Chris hörte wie er Rothenburg fragte wo sie seien. Die Antwort verstand er nicht. „Chris ich ruf dich gleich noch mal an. Die Nummer von diesem Apparat lautet: 02234/ 773… tut tut tut tut …. Chris sah auf sein Handy. „Verdammt!“ fluchte er. Er wähle Anna an. „Chefin… ich konnte Semir gerade sprechen. Er ist bei Rothenburg. Die Verbindung ist abgebrochen, als er mir die Rufnummer geben wollte. Ich weiß nur, dass er in Bereich der Vorwahl 02234 ist. Ich habe die ersten drei Nummern der Telefonnummer das sind sieben- sieben- drei- danach ist die Verbindung abgebrochen. Ich vermute dass Rothenburg dafür verantwortlich ist. Wir müssen wissen, welcher Anschluß das war und vorallem wo Rothenburg Häuser und Villen hat.“ „Ich kümmere mich drum.“

    Semir sah Rohtenburg an. „Was soll das?“ fragte er wütend. „Herr Gerkhan, wir sollten uns mal intensiv unterhalten. Setzen Sie sich!“ Semir tat es. Er sah die Waffe in Sörens Hand. „Dann hat mein Kollege mit seiner Vermutung Recht!“ „Ich weiß nicht… welche Vermutung hat er denn?“ „Sie sind der uneheliche Sohn von Ludwig Gehlen.“ Sören lachte. „Ja stimmt. Der Kollege Ritter ist sehr gut. Wie fühlten Sie sich, als Sie meinen Bruder töteten?“ Semir antwortete nicht. Er überlegte fieberhaft wie er sich aus dieser Situation bringen konnte. „Nun… haben Sie sich gut gefühlt, als Sie abdrückten?“ Semir sah ihn an. „Was wollen Sie hören? Das ich mich gut gefühlt habe? Das ich Genugtuung empfunden habe? Ich sagte doch schon….Ja…. das hab ich.“ Semir stand auf. Sören drückte ab und traf Semir in der Schulter. Er schrie auf und ließ sich in den Sessel fallen. Semir presste eine Hand auf die Wunde. „Na…. Und wie war es als Sie meinen Vater verhaften ließen? Er hatte nichts getan. Er war unschuldig. Sie und Ritter haben ihn zu Unrecht in den Knast gebracht.“ „Zu Unrecht? Ihr Vater hat Mädchen geschmuggelt und zur Prostitution in seinen Clubs gezwungen. Er hat meinen Partner und Bernd Simon umgebracht. Nennen Sie das unschuldig?“ stieß Semir aus. Seine Wunde blutete. „Nun… wir werden sehen. Er wird sicher bald bei mir sein. Seine Unschuld ist erwiesen. Sie und Ritter wollten nur einen Schuldigen finden und da kam Ihnen mein Vater wie gerufen, nicht wahr? Nicht wahr!!“ Sören brüllte seine Wut raus. „Rothenburg…. Machen Sie nicht den gleichen Fehler. Ihr Vater und Ihr Bruder waren schuldig. Sie…“ „Halt dein verdammtes Maul!“ Semir schwieg.

    Tom betrat das Büro. Semir saß an der Heizung und sah ihn an. Tom ging zu ihm und sah sich die Wunde an. „Hey…. Bist du sonst okay?“ Semir nickte und verzog sein Gesicht, als Tom eine Kompresse auf die Wunde drückte. Er sah Scholz an. „Damit machen Sie es nicht einfacher, Scholz.“ „Ich … ich wollte das nicht. Es war ein Unfall…wirklich… es war ein Unfall.“ Semir nickte. „Er wollte… es wirklich nicht.“ stöhnte er leise. Tom nickte. Er sah dass die Blutung noch nicht gestillt war, Semir gehörte in Behandlung. „Was haben Sie herausgefunden?“ Tom stand auf. „Scholz… ich habe festgestellt, dass ein Mediziner die Spuren untersucht hat. Immer wieder derselbe. Deshalb habe ich diese an unseren Techniker Hartmut übergeben. Er untersucht erneut alles und wird mich dann informieren. Er braucht aber Zeit. Lassen Sie Semir raus, damit er zum Arzt kann.“ Scholz schüttelte den Kopf. „Er bleibt hier. Die Wunde ist nicht so schlimm.“ „Die Kugel ist noch drin. Sie muss rausgeholt werden, Scholz bitte…“ „NEIN!! Und nun verschwinden Sie wieder!“ Tom sah ein, dass er keine Chance hatte, als zu gehorchen. Er sah Semir an, dieser nickte nur. „Okay…. ich gehe. Aber eins sag ich Ihnen, wenn sich herausstellen sollte, dass Sie schuldig sind, dann werden Sie den Schuss auf Semir auch bezahlen.“ Er verließ das Büro.

    Anna hielt ihn fest. „Glauben Sie auch, dass er unschuldig ist?“ Tom nickte. „Ja… er ist total verzweifelt. Wenn er wirklich unschuldig ist, dann ist das was er dort macht gerechtfertigt.“ Anna schüttelte den Kopf. „Es ist nicht gerechtfertigt. Wie schwer ist Semirs Verletzung?“ „Ein Steckschuß in der Schulter. Die Blutung steht, aber er wird eine Infektion bekommen, wenn er nicht schnellstens in ein Krankenhaus kommt.“ Anna nickte. „Gut… fahren Sie zu Hartmut und machen Sie Dampf. Er soll alles Andere liegen lassen und sich ausschließlich um die Spuren von Scholz kümmern.“ Tom nickte und verschwand wieder.

    Hartmut schrieb sich gerade die Finger wund, als Tom reinkam. „Mensch sag mal… dieser Peer, der die Untersuchungen gemacht hat… ist der blind? Hat der seinen Beruf erlernt?“ Tom sah ihn an. „Wieso fragst du mich das?“ „Nun… sieh mal… ich meine das kannst sogar du erkennen, als Nichtfachmann. … Diese Spuren sind die von dem Scholz. Und diese hier vom letzten Opfer. Was siehst du?“ Tom sah ins Mikroskop. „Die sind doch total verschieden.“ „Ja sag ich doch, sogar du erkennst es. Aber dieser Peer hat geschrieben, dass die Spuren denen von Scholz gleich sind. Daraus schließe ich, dass Peer sich nicht die Mühe gemacht hat, die Spuren zu untersuchen sondern, einfach den Bericht geschrieben hat.“ Tom nickte. „Dann weiß ich was zu tun ist. T´schuldigung ich muss … Semir wartet auf das Ergebnis. Danke Harmut.“ Hartmut nickte nur und schon war Tom verschwunden.

    Nun übertreibt ihr aber vollständig. Ist es denn nicht schlimm genug, das die Frauen auftauchen und Trude ihre Leibenswürdigkeit offenlegt? Muss Anna nun auch noch kommen... Also wirklich... das ist zu viel. Die Armen Jungs.... Tse....Tse.... jetzt weiß ich wenigstens was Steffi und Daggi auf meinem Balkon gemacht haben... die haben sich das da ausgedacht.

    Wenn ich ich das vorher gewußt hätte, dann wären die nicht so einfach weg gekommen =) =)

    Zitat

    Original von Navar
    Ich scheine mich heute morgen wiederholenzu müssen:
    Oh Mann, Elli, wie kannst Du nur!!! X(

    Wie soll ich mich gleich auf das Weiterschreiben meiner Story konzentrieren, wenn ich nicht weiß was mit Semir ist? ?( :(

    Also bitte, Elli, erlöse mich und alle anderen.... :]

    Tja... ich habe nur ein Problem... ich kann die Story nicht wiederfinden :rolleyes: Wo ist sie den.... oh...oh.... es sieht aus, als müssten die Leser warten bis ich sie gefunden habe X(

    Wer hilft mir suchen =)

    Zitat

    Original von Navar
    Oh Mann, Elli!! Nun mach es doch nicht so spannend!! 8o Das ist nicht gut für meine Fingernägel... X(

    Was hat Rothenburg mit Semir vor? :evil: Welche Gemeinheiten hast Du Dir diesmal einfallen lassen??

    Ich? Also wirklich... wie kommst du denn darauf? Ich bin die Harmlosigkeit in Person. =)

    „Tom! Unfall…auf der A4 quasi direkt um die Ecke. Es wurde auf einem Wagen geschossen und dieser ist die Böschung runter.“ Tom griff seine Jacke und wollte gerade Semir auffordern mit ihm zu fahren, als er bemerkte, dass dieser ja immer noch nicht da war. „Immer diese Verspätungen.“ Er fuhr los. Als er an der Unfallstelle ankam und die Böschung runterschaute, sah er den Unfallwagen im Graben liegen. „Nein!!“ stieß er aus und rannte die Böschung runter, als er den Wagen von Semir erkannte. Er sah den leblosen Körper neben dem Wagen liegen. „SEMIR!!“ schrie er und alle Kollegen schauten ihn an. „EINEN ARZT!!“ schrie Tom weiter. Er zog Semir vom Wagen weg und untersuchte ihn. Dann kam ein Arzt. „Okay… lassen Sie mich an den Mann ran.“ Der Arzt untersuchte Semir und rief die Kollegen mit der Trage. Semir wurde auf die Trage gelegt und die Böschung hochgetragen. Tom folgte ihnen. Im RTW begann der Arzt Semir genau zu untersuchen. Tom sah in den Wagen. „Was ist mit ihm?“ fragte er voller Sorge. Doch vom Arzt kam keine Antwort.

    Tom ging zu seinem Wagen und griff zum Mikro. „Zentrale für Cobra 11.“ „Zentrale hört.“ „Gib mir die Chefin.“ „Tom… was gibt es?“ „Der Unfall… ich bin am Ort… Es ist Semir.“ sagte Tom stockend. „Mein Gott. Tom ich komme sofort.“ Und wenige Augenblicke war Anna vor Ort. Sie sah Tom im Wagen sitzen. „Was ist mit Semir?“ fragte sie.

    Chris kam im Krankenhaus an. Er ging zu Semir ins Zimmer und sah, dass dieser nicht da war. Dafür ein Zettel. Er nahm ihn und las:

    Chris…. Ich bin mit Sören Rothenburg gefahren. Er möchte Informationen über Gehlen haben. Ich bin bereit sie ihm zu geben. Vielleicht bekommen wir so etwas heraus, was wir verwenden können. Falls ich mich nicht in drei Stunden gemeldet habe, weißt du wo ich zu finden bin. Bei Sören Rothenburg. …. Semir.

    „Verdammt, Semir. Du ahnst gar nicht wem du da auf dem Leim gegangen bist.“ Fluchte Chris leise und rief Anna an. Sie war natürlich nicht begeistert und forderte Chris auf umgehend zu Sören Rothenburg zu fahren, bevor es zu einem Eklat kam. Sie informierte das SEK. Chris verließ das Krankenhaus und fuhr zu Sören Rothenburg. Er betrat das Gelände und sah direkt, dass der Wagen von Sören Rothenburg nicht da war. Er klingelte. Ein Mädchen öffnete. „Wo ist Rothenburg?“ „Herr Rothenburg ist außer Haus. Er hatte einen Termin.“ „Wo?“ „das ist mir nicht bekannt.“ „Hören Sie… ich muss unbedingtw wissen wo er ist? Wer weiß das?“ „Das weiß ich nicht. Ich bin allein hier.“ Chris sah sie an. Das Mädchen hatte sichtlich Angst. Er nickte. „Ich habe einen Durchsuchungsbefehl. Wir werden das Haus auf den Kopf stellen.“ „Ja…“ sagte das Mädchen und ließ Chris rein. Dieser begann das Haus auf den Kopf zu stellen. Doch leider gab es keine Spur. Leise fluchend ging Chris wieder zu seinem Wagen und rief Anna an.

    „So… und nun können wir uns gemütlich unterhalten.“ meinte Sören Rothenburg zu Semir, der ihm gegenüber im Sessel saß. Semir nickte. „Wissen Sie denn schon in welcher Zeitung Ihr Artikel stehen wird?“ Sören lächelte. „Nein…. Ich sagte ja. Ich habe keinen festen Arbeitgeber. Wollen wir weitermachen?“ Semir nickte. „Nun… als ich meinen Partner Tom verloren habe, war ich voller Rache. Ich wollte den Mörder von Tom auf jeden Fall haben. Ritter erzählte mir, dass er genau gesehen hatte, wie Erik Gehlen Tom erschossen hatte. Erst das Mädchen und dann meinen Partner. Dafür musste er büßen.“ Sören schrieb und Semir erzählte weiter. Dann sah Sören ihn an. „Wie war es, als Sie Erik erschossen haben? Was fühlten Sie dort?“ Semir lächelte. „Genugtuung. Ja… ich fühlte mich gut. Der Tod von Tom war gerächt und…also nicht dass Sie mich falsch verstehen, ich hätte Erik Gehlen lieber hinter Gitter gesehen, aber er schoss auf mich und meinem neuen Partner und wir mussten uns verteidigen.“ Sören nickte. Er stand auf und ging zu seinem Schreibtisch. Semir sah nicht, dass er einen Knopf betätigte. Semir sah auf die Uhr. Gleich müsste er sich bei Chris melden. „Darf ich vielleicht mal telefonieren?“ fragte er freundlich an. Sören drehte sich zu ihm um. Warum denn?“ „Nun ich möchte gern meinen Kollegen Bescheid geben, dass ich hier bin.“ „Ja sicher… tun Sie das.“ Sören wies auf das Telefon. Semir wählte Chris an.

    Semir sah Scholz an. „Sie sollten wirklich auf sie hören.“ meinte er. Scholz war unentschlossen. „Verdammt! Ich bin unschuldig. Ich habe sie nicht vergewaltigt.“ Semir sah, dass die Aufmerksamkeit von Scholz nachließ. Er stand langsam auf. Scholz registriete es und erschrak. Er richtete die Waffe auf Semir und drückte ab. Mit einem Schrei stürzte Semir zu Boden und hielt sich die Schulter. Scholz registriete erst jetzt dass er abgedrückt hatte. „Es tut mir Leid… das wollte ich nicht…. Gott ich wollte das nicht.“ Semir hielt sich die Wunde. „Schon…. Gut. Legen… legen Sie die Waffe weg. Bitte…“ stöhnte er leise. Scholz ging zu ihm. „Ich wollte Sie nicht verletzten, das müssen Sie mir glauben.“ Während er sprach drückte er Semir unbewußt die Waffe in die Seite. Für jeden, der diese Szene sah, schien es, als würde er ihn ernstlich bedrohen. Semir nickte. „Schon… gut. Ich… ich werde es überleben. Geben Sie mir die Waffe. … Ah…ich helfe ihnen.“ „Machen Sie sich mit der Handschelle an der Heizung fest.“ befahl Scholz. Semir sah ihn an. „Scholz. Bitte…“ „Machen Sie schon!“ Semir nickte und tat was Scholz wollte, er sah, dass es keine andere Möglichkeit gab. Scholz zog ihm die Handschellen aus der Tasche und Semir legte sie an. Seine Wunde an der Schulter blutete stark.

    Anna hörte den Schuss und sah wie Semir zu Boden ging. Und wie er sich an der Heizung mit Handschellen festschloss. „Scholz!!“ schrie sie entsetzt. Doch sie konnte nichts dagegen tun. Sie griff zum Telefon. „Scholz… hören Sie auf!“ „Ich wollte das nicht. Der Schuss hat sich gelöst.“ Anna nickte ihm zu. „Lassen Sie meinen Kollegen gehen, er braucht einen Arzt.“ „Nein! Ihm passiert nichts. Die Wunde ist nicht so gefährlich. Wo ist der Andere! Ich will dass er herkommt!“ Anna drehte sich um. Tom war unterwegs. „Er ermittelt. Er holt die Akten des Falles.“ „Okay… sobald er hier ist, soll er reinkommen. Verstanden!“ Anna nickte. „Ja hab ich. Hören Sie… in dem Schrank hinter Ihnen, da ist Verbandsmaterial. Versorgen Sie Semir wenigstens.“ Scholz nickte. Anna beobachtete ihn, wie der das Material herausholte und damit zu Semir ging. Tom kam herein. Er sah Anna an. „Was ist passiert?“ fragte er. „Scholz hat Semir angeschossen.“ „WAS??? “ „Er will ihn aber nicht gehen lassen und fordert Sie auf reinzukommen.“ “Okay, ich gehe rein.” Anna nickte und wandte sich Scholz. „Kranich kommt jetzt zu Ihnen. Bitte bewahren Sie Ruhe.“ Scholz nickte nur.

    Semir sah Tom an. „Wir müssen reagieren. Tom… Bitte.“ Tom war unschlüssig. Semir hatte Recht. Sie musten Handeln. Aber was werden die Gegner unternehmen? „Semir… ich habe nur verdammte Angst.Verstehst du das nicht? Ich will nicht dass irgendwen noch etwas passiert. Es ist einfach schon zu viel gewesen.“ Semir nickte. „Deshalb werden wir das Risiko minimieren. Ich will auf jeden Fall dabei sein. Ich bin topfit. Wirklich. Ich weiß doch was ich abkann.“ „Ach und wie willst du das der Chefin beibringen? Natalie will für dich einspringen. Das halte ich für eine gute Idee. Sie ist genau wie wir eine ausgezeichnete Polizistin. Mach du dich anders nützlich.“ „Ja wie denn? Soll ich hier Däumchendrehen, oder was? Verdammt Ich lass mich doch nicht auf das Abstellgleis stellen.“ Semir schnappte seine Jacke und verließ wütend das Büro. Tom sah ihm nach und schickte ein Gebet zum Himmel, dass Semir wenigsten nichts auf eigene Faust unternehme. Doch er ahnte irgendwie schon, dass es nur Wunschdenken war. Er kannte Semir einfach zu gut.

    „So verdammte….“ fluchte Semir als er sich in den Wagen setzte und anfuhr. Doch er fuhr nicht nach Hause. Er wollte erneut in die Villa von Herrhausen. Irgendwo dort liegt der Schlüssel. Er wollte ihn finden.

    Markwooth sah sein Gegenüber an. „Du weißt genau, was davon abhängt. Ich muss so handeln. Die werden sonst unsere Organisation zerschlagen.“ Der Mann nickte. „Was soll ich für dich tun?“ „Du sollst mir diese Autobahnbullen Kranich und Gerkhan vom Hals schaffen. Es sollte unspektakulär gehen. Ich will kein großes Tamtam. Still und heimlich. Von mir aus nacheinander. Es ist mir egal. Ich habe den beiden jeweils eine Überwachung zukommen lassen. Kranich ist im Büro. Gerkhan hat es geschafft Reneé zu überwältigen und zu verhaften. Er ist schon wieder in der Villa. Er darf nichts finden, verstehst du. Gar nichts.“ Wieder nickte sein Gegenüber. „Der Preis ist wie üblich?“ Markwooth nickte. „Selbstverständlich. Du bekommst es pro Person, die du ausschaltest. Auf dem üblichen Weg.“ „Dann betrachte diese Aufgabe als erledigt.“

    ups gar keine gute Idee... Die sollten leiber an die Cocktailbar am Rhein gehen, gell Daggi und Steffi. Die ist viel gemütlicher. Frankies Bar ist doch gar nicht so gut.... gar nciht gut.

    Bin ja mal gespannt ob die beiden "Krüppel" vorher verschwinden. =)

    Okay ist ja schon gut Chrissy.... darfst wieder aufstehen =)

    „Tom… ich hab Angst… ich rufe ihn an.“ „Na nun mach die Pferde nicht scheu. Gib ihm noch zehn Minuten.“ Andrea legte den Hörer wieder auf. „Entschuldige… bin etwas nervös.“ Tom nicke. „Ist verständlich.“ Anna kam ins Büro. Auch sie sah übernächtigt aus. „Tom und Semir schon da?“ fragte sie Andrea. „Tom ja.. Semir noch nicht.“ „Was? Haben Sie ihn angerufen?“ Andrea sah sie an. „Ich wollte ihm noch etwas Zeit geben… aber ich rufe ihn an.“ Anna nickte. „Es ist im Augenblick für alle eine ziemliche Belastung aber wir müssen aufpassen. Versuchen Sie ihn sofort zu bekommen.“ Andrea nickte und wählte Semirs Handynummer.

    Semir schreckte auf als sein Handy klingelte. Er sah auf die Uhr. Neun Uhr. Verdammt, verschlafen, dachte er und sprang aus dem Bett. „Ja… Andrea? Entschuldige…. Ich hab…vergessen den Wecker zu stellen. Ja sicher… bei mir ist alles in Ordnung.“ Er legte auf, duschte und wollte anschließend in der PAST frühstücken. Er fuhr los. Als er auf der Autobahn war, bemerkte er im Rückspiegel einen blauen Audi. Irgendwas schien Semirs Aufmerksamkeit an den Wagen zu fesseln. Er griff zum Funk und rief die Zentrale. „Zentrale für Cobra 11.“ „Zentrale hört, wo steckst du denn?“ „Ich bin auf dem Weg zur PAST. Hör mal… überprüf mal bitte ein Kennzeichen für mich. K- IB 1999. Es ist ein blauer Audi 80. Der Wagen fährt seit ich losgefahren bin hinter mir her.“ „Habe verstanden. Soll ich dir Verstärkung schicken?“ Semir überlegte kurz. „Nein… bin schon fast am Parkplatz.“ Er hängte das Mikro ein und sah, dass der Audi zum Überholen ansetzte. Semir ließ ihn passieren und sah in das Auto. Er wollte das Gesicht des Fahrers sehen. Als der Wagen auf gleicher Höhe war zog der Fahrer den Audi rüber und rammte Semir. Nur unter Aufbringen aller Kraft gelang es Semir den Wagen wieder unter Kontrolle zu bekommen. Er griff zum Mikro. „Cobra 11 an Alle….Beamter in Gefahr!“ Wieder wurde er gerammt. „Scheiße! Was soll das denn!“ schrie er den anderen Fahrer an. Diese sah ihn an und Semir bemerkte, dass er eine Waffe in der Hand hielt. Dann schoss der Fahrer auf ihn. Das letzte was Semir mitbekam, war der Knall. Danach wurde es dunkel um ihn.

    Zitat

    Original von littlegitti
    Also wirklich.....*empörtguck*

    Semir ist ja unvernünftiger wie ein kleines Kind. Schon die ganz Kleinen wissen, dass man nicht mit Fremden gehen soll......tststs! :rolleyes:

    Nun ja... so ist der Kleine nun einmal. Hauptsache raus aus der Klinik... =)

    Okay... Gitti Hier gibt es ein kleines Stückchen noch...

    „Das war sicher kein beabsichtigter Anschlag auf Andrea.“ Sagte Anna als Semir und Tom bei ihr waren. „Nein… sehe ich auch so. Zumal der Strauß ja an Sie gerichtet war, Chefin.“ Anna nickte. „Ja… es scheint als wollte er mich verletzen. Wie geht es Andrea?“ „Ich hab sie von Hotte heimfahren lassen. Er soll auf sie aufpassen.“ „Ja… ist besser so. Gut… wir müssen herausfinden, wer dahinter steckt. Wer könnte so einen Hass auf uns haben, der solche Wege geht. Wer könnte da hinter stecken?“ Tom sah sie an. „Wichtiger ist, dass wir den Idioten bekommen, bevor er sein Ziel erreicht.“ Anna nickte. „Ja und deshalb werden wir jetzt damit anfangen ihn zu suchen.“ Semir nickte und erhob sich. „Gut… wir werden uns sämtliche Fälle von…. Ja von welchem Zeitraum denn?“ Anna zuckte mit den Schultern.

    „So und nun?“ fragte Semir achselzuckend als er mit Tom im Büro saß. „Semir ich weiß es nicht. Aber für heute ist Feierabend. Ich kann nicht mehr.“ Semir nickte. „Okay… aber ich bin dafür, dass wir beide uns zusammen tun. Ich meine, wenn der Typ wirklich vorhat uns umzubringen, dann…“ „Ja sicher.. gib ihm die Gelegenheit, uns beide auf einen Schlag zu erledigen. Nee. du fährst mit deinem Wagen, den haben wir ja unter Bewachung gestellt, genau wie meinen und da dürfte nichts dran sein. Ich fahre mit meinem Wir fahren getrennt heim und gut ist.“ Semir lachte. „Ach du willst doch nur der Erste sein, den der Wahnsinnige bekommt.“ Tom sagte nichts. Anna kam zu ihnen. „So meine Herren, für heute ist schluss. Es war genügend Stress heute. Ich fahre nach Hause.“ „Ja Chefin wir werden auch abziehen.“ Gemeinsam verließen sie das Gebäude und fuhren heim.

    „Morgen“ knurrte Tom, als er am nächsten Morgen das Büro betrat. Andrea saß an ihrem Tisch, die Hände immer noch verbunden. „Und wie geht es deinen Patschhändchen?“ fragte Tom. „Sie schmerzen nicht mehr so aber der Arzt sagt dieVerätzung ist nicht so schlimm.“ gab Andrea zurück. Tom sah ins Büro. „Semir noch nicht da?“ „Nee.. bis jetzt noch nicht. Aber er hat gestern sicher noch lange Dienst getan.“ „Nein, eben nicht. Er hat gemeinsam mit mir und der Chefin Feierabend gemacht“ Andrea sah ihn erschrocken an.

    Semir saß im Wagen von Sören Rothenburg. „Wir fahren am besten zu mir. Ich habe uns schon etwas vorbereiten lassen. Meine Angestellten sind sehr flexibel und erwarten uns bereits.“ „Das ist sehr nett. Aber ich würde doch lieber gern nach Hause fahren.“ „Ja sicher… wenn wir uns unterhalten haben.“ Semir bekam ein sonderbares Gefühl. „Würden Sie mich bitte nach Hause fahren?“ „Wie ich schon sagte, ich möchte mich gern mit Ihnen unterhalten Herr Gerkhan. Danach fahre ich Sie nach Hause. Wir sind gleich da. Genießen Sie die Fahrt.“ „Sie können ja bereits hier mit dem Fragen anfangen. Ich stehe dem Journalismus offen gegenüber und ….“ Sören fuhr auf die Autobahn. „Gut dann fangen wir mal an. Wann wußten Sie das Gehlen dahinter steckte?“ „Das war als Erik Gehlen meinen Partner Kranich erschossen hatte. Ich dachte erst, dass Chris Ritter, alias Mark Jäger ihn erschossen hatte, weil dieser von mir bei Tom gesehen wurde. Ich wußte damals nicht, dass er verdeckter Ermittler war. Ich habe ihn gejagt und wurde von Chris gebeten ihm zu helfen, Gehlen zu verhaften. Seit dem waren wir gemeinsam hinter Gehlen her, der wegen Menschenschmuggel und Menschenhandel gesucht wurde. Ritter und sein Vorgesetzer Simon hatten genügend Beweise gesammelt um ihn hoch gehen zu lassen. Leider sind ich und mein Partner dazwischen gekommen, als wir einen Wagen stoppten, der auf der Autobahn geflohen war….“ Sören nickte. „Hört sich sehr logisch an.“ Er fuhr auf sein Grundstück und Semir sah wie sich die Tore schlossen. „Waren Sie von Gehlens Schuld überzeugt?“ Semir nickte. „Ja eigentlich schon. Dann habe ich ein Gespräch mitbekommen. Im Cage, einem Club der Gehlen gehörte. Ich wurde fast geschnappt. Ritter rettete mir das Leben.“ „Den Rest sollten wir gemütlich in meinem Wohnzimmer besprechen.“ meinte Sören. Semir nickte. Es schien als hätte er sich in Rothenburg geirrt. Er schrieb tatsächlich eine Story.

    Andrea hantierte mit dem Kaffeefilter und ließ den Kaffee durchlaufen. Sie drehte sich zum Schrank um die Tassen herauszuholen. Sie stellte drei Tassen auf das Tablett. Sie ging an ihren Schreibtisch und sah auf die Blumen. Sie nahm den Strauß und ging erneut in die Küche um die Blumen in eine Vase zu tun. Doch als sie das Papier entfernt hatte und die Blumen anfasste spürte sie ein Brennen an den Fingern, welches so stark war, dass sie laut aufschrie. Kurz darauf standen Tom, Semir und Anna bei ihr. „Es brennt so…..aua…“ Andrea weinte. Anna hielt ihr die Hände unter Wasser während Semir einen Arzt anrief. Weniger Augenblicke später war Dr. Winter anwesend. Er besah sich die Hände von Andrea und behandelte sie mit Salbe. Dann legte er einen Verband an. „So… das hätten wir. Wo ist die Quelle gewesen?“ Andrea ziegte mit dem Kopf auf die Blumen. „Ich hab sie nur angefasst und wollte sie ins Wasser stellen, dann war auf einmal dieses Brennen da….“ Der Arzt nickte und zog sich Handschuhe an. Er nahm die Blumen und tat sie in eine Tüte. „Wir finden heraus was da dran ist.“ Semir hielt Andrea im Arm. „Soll ich dich nach Hause fahren?“ fragte er besorgt. „Ach Quatsch. Geht schon. Außerdem…warum sollte das jemand mit mir machen?“ Anna schüttelte den Kopf „Ich glaube nicht, dass es an Sie gerichtet war, Andrea…“ sagte sie.

    Anna ging in ihr Büro. Tom und Semir sahen besorgt auf Andrea die mit ihren verbundenen Händen auf einem der Stühle saß. „Ich hab Kopfweh.“ sagte sie. „Willst du nicht doch besser nach Hause? Hotte könnte dich fahren und…“ „Ja… vielleicht hast du Recht.“ Kam von Andrea und Tom ging schon raus. „Hotte… fahr Andrea bitte nach Hause.“ „Ja klar… mach ich.“ „Ach und Hotte… pass auf, das euch niemand folgt.“ Hotte sah ihn an. „Du meinst…das da jemand…“ Tom nickte. „Ja genau das.“ „Alles Klar. Keine Angst Andrea ist so sicher wie in Abrahams Schoss.“ Tom sah ihn an. „Das hoffe ich sehr. Es reicht wenn ich auf Semir und die Chefin aufpassen muss.“ Dieter stellte sich nun dazu. „Ja aber wenn du auf Semir und die Chefin aufpassen musst, Hotte auf Andrea….. wer passt dann auf dich auf?“ Tom lachte. „Na Semir und die Chefin.“ gab er zurück und verschwand im Büro von Anna.

    Tom kam mit drei Tassen Kaffee aus der Küche und sah wie Andrea vor Semirs Bürotür stand. „Andrea…öffnest du mal.“ bat er sie. Sie sah ihn an. „Semir… dieser Scholz hat… er hat Semir.“ Tom sah sie an. „Wie bitte?“ fragte er verwundert. „Er… bedroht Semir.“ wiederholte Andrea. Tom stellte die Tassen ab und sah durch die große Scheibe. Er sah wie Semir auf seinem Stuhl saß und Scholz ihn mit seiner eigenen Waffe bedrohte. Scholz griff zum Telefon und zeigte Tom, dass er mit ihm reden wolle. Tom hob die Hand und wollte ihn beschwichtigen. Er nahm den Hörer am Platz von Andrea. „Ich werde hier nicht weg gehen, ehe meine Unschuld bewiesen ist.“ „Scholz…. Lassen Sie meinen Kollegen frei und …“ „Nein!! Sie werden meine Unschuld beweisen! Er wird hier solange mit mir sitzen bleiben. Also strengen Sie sich an!“ Tom nickte und legte auf.

    Anna kam ins Büro. „Was ist denn hier los?“ fragte sie. Tom sah sie an. „Scholz… er hat sich mit Semir in unserem Büro verschanzt und fordert, dass ich seine Unschuld beweise.“ Anna sah durch die Scheibe. Semir saß auf seinem Stuhl und er redete auf Scholz ein, doch dieser war für nichts mehr zugänglich. „Tom… wie wollen wir vorgehen?“ „Ich werde mir sämtliche Berichte ansehen…. Der Mann ist verzweifelt. Was wenn er diesmal tatsächlich unschuldig ist?“ Anna nickte. „Okay… solange er mit Semir hier im Büro ist, kann ja nichts weiter passieren. Sie werden sofort alles in die Wege leiten. Ich versuche mit Scholz zu reden.“ Tom nickte. „Ich werde mir wie gesagt alle Berichte ansehen.“ Schon war er verschwunden. Anna nahm das Telefon. Scholz meldete sich. „Ich bin Anna Engelhard. Ich leite das Revier. Herr Scholz…. Lassen Sie uns das in aller Ruhe regeln, einverstanden. Sie werden unseren Kollegen raus lassen und…“ …Nein!! Er ist die Garantie, dafür dass Sie nicht versuchen mich zu linken.“ „Scholz. Er kann ermitteln. Wir werden nichts tun. Vertrauen Sie mir.“

    Semir sah auf, als Sören hereinkam. „Herr Rothenburg? Was machen Sie denn hier?“ Sören sah ihn an und lächelte. „Herr Gerkhan. Ich habe gehört, was mit Ihnen passiert ist und …. Geht es Ihnen gut?“ Semir nickte. „Ja ich bin topfit und würde am liebsten das Krankenhaus verlassen.“ „Warum tun Sie das denn dann nicht?“ „Tja… wie? Ich hab kein Auto und mein Kollege holt mich nicht vor morgen ab.“ Sören grinste leicht. Ihm kam eine Idee. „Nun… wenn wir uns einigen, dann könnten wir beide doch hier raus.“ Semir sah ihn an. „Wie meinen Sie das? Einigen?“ „Sie erzählen mir alles was Sie über Gehlen wissen und ich bringe Sie hier raus.“ Semir stellte sich ans Fenster. Sören sah ihn an. Sein freundliches Lächeln verschwand als Semir ihm den Rücken zudrehte. Am liebsten hätte er ihn ein Messer in den Rücken gerammt, aber er hielt sich zurück. Er wollte es nicht hier machen. „Nun? Was sagen Sie?“ fragte er. Semir nickte. „Ja… ich denke darauf kann ich mich einlassen.“ „Gut, dann würde ich sagen ziehen Sie sich an.“ „Okay… wenn Sie dann kurz draußen warten?“ Sören nickte und ging vor die Tür. Semir schrieb eine Nachricht. Er traute Sören genauso wenig wie Chris es tat. Er wollte Chris wissen lassen wo er war. Semir zog sich an und verließ dann mit Sören ungesehen das Krankenhaus.

    „So… was haben Sie über den Bruder von Frank Bolzen erfahren?“ „Bernd Bolzen, vorbestraft wegen Einbruch, Diebstahl, Erpressung… ließt sich wie eine Kopie der Akte von Frank Bolzen. Ist genauso verschwunden wie Frank Bolzen. Keine Spur. Die Nachbarn wissen nicht wo die Brüder hin sind. Keiner hat sie gesehen, keiner weiß was sie beruflich machen. Nichts.“ Anna stöhnte auf. „Das gibt es doch nicht.“ „Was ist mit diesen Sören? Wissen wir dort mehr, als das was wir vorher wußten?“ Anna nickte. „Ja… also ich meine wenigstens etwas. Ich habe beim Standesamt angerufen und um Auskunft gebeten. In der ersten ausgestellten Geburtsurkunde stand Vater unbekannt. In der zweiten wurde Benjamin Rothenburg eingetragen.“ „Nun ja… vielleicht gab es zwei mögliche…. Ja sicher… es gab zwei mögliche Väter. Diesen Rothenburg und Gehlen.“ „Das ist eine Schlussfolgerung von Ihnen, Chris. Aber ich habe weiter geforscht. Die Mutter Marlies Rothenburg war bei Gehlen als Hausmädchen angestellt, also wäre es möglich das Ludwig Gehlen der Vater ist. Zumindest ist es nicht ausgeschlossen.“ Chris nickte. „Ich fahre zu Semir und werde ihm die Neuigkeiten mitteilen.“ Anna nickte. „ja und dann bringen Sie ihn am Besten direkt mit.“ Chris fuhr los.