Beiträge von Elvira

    „Hotte, Dieter, Andrea… ich brauch umgehend eine Liste aller außer Betrieb genommenen Krankenhäuser.“ Rief er durch das Büro. Die drei sagten nichts und machten sich direkt an die Arbeit. Tom selbst rief Aher an. „Professor Aher, haben Sie die Akten durch?“ „Ja… aber ich bin mir sicher, dass es kein Arzt meiner Klinik ist.“ „Professor…. Wir haben einen Hinweis, das meine Kollegen in einem alten Krankenhaus sind.“ „Ihre Kollegen? Sie meinen Ihr Kollege.“ „Nein Kollegen. Der Mann, der Gerkhan entführt hat, hat auch Anna Engelhard entführt.“ „Das sind ja schlechte Neuigkeiten.“ „Wer war als Notarzt für den Unfall eingeteilt?“ „Dr. Markus Lichtenthaler.“ „Lichtenthaler? Der Name kommt mir sehr bekannt vor. Wo wohnt der Doktor?“ „Aber Herr Kranich, das geht nun wirklich zuweit.“ „Wie weit ich gehen kann, weiß ich selbst. Sagen Sie mir die Adresse, oder Sie sind wegen Beihilfe zum zweifachen Mord dran.“

    Tom legte auf .Aher hat ihm die Adresse von Markus Lichtenthaler gegeben .Er selbst fuhr mit Hotte und Dieter hin. Die Wohnung war leer. Nicht einmal Möbel standen darin. Tom sah zu Hotte. „Das ist eine Farce… er hat hier nie gewohnt…“ Hotte legte ihm die Hand auf die Schulter. „Wir werden beide finden. Wichtig ist aber, dass er dich auch nicht bekommt.“ „Ich weiß…. Lichtenthaler… der Name… irgendwas sagt mir der Name… Andrea… Andrea muss sofort überprüfen, ob es einen Lichtenthaler gibt.“ Hotte nickte und gab es durch. Nur kurz darauf kam Andrea über Handy. „Tom… es gibt einen Lichtenthaler. Er ist vor vier Monaten aus dem Gefängnis entlassen worden. Er saß wegen Entführung und sexuellen Missbrauch einer 11jährigen im Knast. Das Mädchen leidet bis heute darunter. Aber er ist nie von Semir oder von dir gestellt worden. Anna Engelhard hatte ihn damals festgenommen.“ „Deshalb haben wir den Fall auch nicht in Betracht gezogen. Dieser Typ will uns damit auf eine falsche Fährte locken. Haben wir die Adresse von Lichtenthaler?“ „Leider nein. Aber er hat einen Bruder…“ „Ja ich weiß… wir sind gerade in dessen Wohnung. Sie ist leer.“ Er legte auf.

    Semir und Anna sahen sich an, als die Tür aufging. Simon kam herein. Er hielt eine Waffe in der Hand und ging zu Semir. „Komm!“ „Lassen Sie Ihn!“ schrie Anna ihn an. „Was? Willst du Schlampe mir Befehle geben?“ brüllte Simon sie an und ging auf sie los. Doch bevor er sie schlagen konnte griff Semir, trotz der Schmerzen ein. Er versuchte ihn zu überwältigen und die Waffe zu bekommen. Eine Rangelei begann. Simon gewann die Oberhand und schlug Semir mit der Waffe ins Gesicht. Doch nun kam Anna ins Spiel. Sie trat Simon und traf sein Schienbein. Er schrie auf und Anna trat weiter. Als sie ihn im Schritt traf und er sich vor Schmerzen krümmte, nahm sie die Waffe. „Semir! Kommen Sie….. na los, kommen Sie….“ Sie zog Semir hoch. Die Nase blutete und Semir konnte kaum etwas sehen. Simon wimmerte. Anna zielte mit der Waffe auf Simon. „Keine Bewegung“ stieß sie vor. „Semir… sind Sie soweit fit, hier raus zu kommen?“ Semir nickte nur, doch Anna sah dass er absolut nicht in der Lage war. Sie überlegte kurz. „Los! Rauf auf das Bett!“ fauchte sie Simon an.

    „Chefin?“ sagte Semir leise. Anna schlug die Augen auf. „Semir? Gott sei Dank… Sie leben. Mein Gott… was hat er mit Ihnen gemacht? Wissen Sie wer es ist?“ Semir nicke. Simon Lichtenthaler.“ „Der Simon Lichtenthaler? Gott… nun wird einiges klar. Kommen Sie… Setzen Sie sich hin.“ Sie zog Semir auf einen der Stühle. „Deshalb will er sich an uns rächen.“ Semir nickte. „Ich hab damals mit diesem Fall zu tun gehabt. … dieser Arzt… der mich beim Unfall behandelt hat… er ist sein Bruder Markus. Er wollte mir etwas spritzen, als Simon Sie reinbrachte… Er sagte etwas, es sei als ob ich tot wäre…Simon hat ihn daran gehindert.“ „Wissen Sie wo wir hier sind?“ „Nein… bisher hab ich nicht viel mehr gesehen, als diesen Raum. Wir müssen weg. Wenn er Tom bekommt, dann…welchen Tag haben wir heute?“ „Den 16.“ „Ich bin schon zwei Tage hier?“ fragte Semir verwundert. „Ja…. seit dem suchen wir Sie schon. Heute hat er mich mitten aus der PAST geholt. Er hat Betäubungsgas geworfen und…nun bin ich auch hier. Aber jetzt sind wir zu zweit und werden gemeinsam gegen diese Männer kämpfen. Wo sind Ihre Sachen?“ Semir zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es nicht.“ gab er zu.

    Tom saß im der PAST. Er sah Andrea an, die verzweifelt hin und her lief. „Andrea setzt dich doch hin.“ „Nein… ich kann nicht sitzen. Ich muss wissen was mit Semir und mit der Chefin ist. Der Typ, der die beiden hat, ist wahnsinnig.“ Toms Telefon klingelte und er meldete sich. „Na… schon unruhig?“ fragte ihn eine männliche Stimme. „Wo sind Anna Engelhard und Semir?“ „Komm zu mir… du wirst sehen, dass es ihnen noch gut geht.“ Lachte der Mann am anderen Ende. „Bitte… lassen Sie mich mit Semir oder Anna reden.“ Doch der Mann hatte schon aufgelegt. Hartmut kam zu Tom. „Tom… ich glaub ich hab was.“ Tom sah ihn an. „Was?“ „Hier… dieser Hintergrund. Er ist ziemlich bekannt.“ Tom sah gar nicht auf die Bilder, weil Semir darauf zu sehen war. „Tom… sieh es dir… komm schon.“ „Hartmut… ich kenne die Bilder. Ich habe das Video gesehen.“ „Ja schon… aber hier im Hintergrund… Mensch Tom… nun sieh doch mal hin!“ Hartmut wurde laut und Tom sah ihn an. „Was war das?“ Hartmut verstand nicht. „Was meinst du?“ „Du hast mich angebrüllt?“ „Was ach quatsch hat du nur mißverstanden. Zurück zu den Bildern.“ Tom nickte und nun sah er auch drauf. „Hier… dieses Ding gibt es nicht überall. Es ist ein Warnzeichen. Ich habe alle Zeichen durchgesehen. Es ist ein Zeichen für Lachgas.“ „Lachgas? Aber das gibt es doch nur in Krankenhäusern.“ „Richtig, Tom. Und deshalb müssen wir sämtliche Krankenhäuser absuchen.“ „Das haben wir doch schon getan. Er ist in keinem der Häuser.“ „Hast du auch die Krankenhäuser eingeschlossen, die geschlossen sind? Nicht mehr im Betrieb?“ Tom sah ihn erstaunt an. „Hartmut du bist der Beste.“ Tom rannte raus.

    Zitat

    Original von littlegitti
    tja....*traurigguck*......und wieder geht eine tolle Story von Elli zu Ende!

    *seufz*


    Aber was folgern wir daraus????

    Jaaaa........bald beginnt die nächste..........*Jubel*

    Ja sicher kommt bald die nächste, sobald die letzte zuende ist.... hab noch die Fortsetzung vom "schwierigen Partner" fertig :baby:

    extra für Littlegitti :baby:

    „Du gehst da nicht noch einmal rein. Er kann das vertragen. Er ist hart im Nehmen. Was wolltest du machen? He? Ihm eine Spritze geben? Wolltest du ihm die Schmerzen nehmen? Ich habe jetzt schon zwei hier. Der dritte kommt auch noch und dann dann werden sie alle drei sterben….“ Er lachte irre und Markus bekam Angst. Angst vor seinem eigenen Bruder. „Du bist wahnsinnig… du tickst nicht mehr richtig.“ „Ich? Ich bin wahnsinnig? Nein, mein Lieber. Ich bin nur voller Hass und Rachegefühle. Sie hat mich hinter Gitter gebracht mit Hilfe von diesen beiden Kollegen. Er wird dafür am meisten leiden, die anderen dürfen sogar zusehen. Er wird schreien und mich um den Tod anflehen verstehst du?“ Markus nickte nur. „So und nun verschwinde! Den Rest mache ich.“ Er ging wieder ins Zimmer und hob Anna auf das Bett von dem er Semir brutal runterzog. „Du brauchst das Bett nicht.“ lachte er. Anna lag in tiefer Bewußtlosigkeit. Dann beugte er sich zu Semir runter. „Du bekommst gleich auch eine Liegemöglichkeit. Aber sie wird dir sicher nicht gefallen.“ Semir antwortete nicht.

    „Tom? Erkennst du die Gegend?“ Tom sah einfach nur in den Raum. „Tom? Hey… komm schon.“ „Was? Was hast du gesagt?“ „Hier sieh doch mal… im Hintergrund… da ist doch was.“ Das Telefon klingelte. „Ja?“ fragte Tom. „Tom…. Tom… die Chefin… sie ist weg.“ „Andrea? Was ist los?“ fragte er verdutzt ins Telefon. „Ich… komm bitte…“ Tom legte auf. „Wir müssen sofort zur PAST. Er hat die Chefin geholt.“ Hotte und Dieter sahen sich entsetzt an. „WAS?“ riefen beide wie aus einem Mund. Sie rasten zur PAST. Dort sahen sie Andrea am Boden sitzen. Blass und verweint. „Andrea? Was ist passiert?“ „Ich… wir saßen hier und haben die Fälle gesichtet. Dann klingelte das Telefon und sie ging ran. Danach kam sie zu mir. Ich … Ich hatte das Fenster auf, weil es so stickig war. Und dann flog was rein und danach bin ich eingeschlafen. Als ich wieder zu mir kam, war die Chefin weg. Das hier hat dieser Jemand hier gelassen…“ Sie reichte Tom einen Zettel. Er sah rauf. „Nr. 2“ stand drauf. Er sah Hotte und Dieter an. „Okay… Dieter das Videoband kommt sofort nach Hartmut… er soll alles sehen und dann Vergrößerungen der Umgebung machen, wo Semir ist. Wir müssen endlich was finden.“ Andrea sah ihn an. „Video? Von Semir? Er lebt noch?“ Tom nickte. „Ja er lebt. Und ich werde ihn und Engelhard rausholen.“ „Darf ich es sehen?“ fragte Andrea mit verweinter Stimme. „Nein… es ist wirklich nichts für dich. Verstehst du?“ Andrea nickte. Hotte fuhr das Band zur KTU.

    Hartmut sah als Hotte und Dieter kamen, auf. „Na das ist ja ne Überraschung. Wo sind den Tom und Semir?“ „Hartmut… die brauchen deine Hilfe.“ Hartmut nickte. „Ja wie immer. Okay. um was geht es diesmal?“ Hotte klärte Hartmut auf und mit jedem Wort wurde seine Miene härter. „Okay… wo ist das Band?“ Hotte gab es ihm. „Ich sehe mir jede Sequenz an.“ Hartmut legte los. Hotte und Dieter sahen ihn über die Schulter. „Hey.. .so geht das nicht.“ „Aber wir wollen doch helfen.“ „Nee… nicht so… passt auf. Ich rufe euch an, ich mache in paar Bilder und vergrößere die Bilder.“ Hotte und Dieter nickte. „Gut, wir fahren in die PAST. Ach und Hartmut… kein Wort über die Bilder zu Andrea.“ Hartmut nickte und arbeitete weiter.

    Aber immer doch Gitti....kommt prompt =)

    Semir lag in seinem Bett. Er starrte einfach an die Decke. Schmerzen waren überall in seinem Körper. Er schloss die Augen und versuchte sich zu konzentrieren. Er wollte weg. Er wollte hier nicht bleiben. Er versuchte sich zu erheben. Doch er schaffte es nicht. Tränen traten in die Augen. Dann hörte er die Tür aufgehen. „Nein…“ sagte er flehend. Er wollte nicht mehr. Doch er sah Markus in den Raum kommen. „Es tut mir Leid. Mein Bruder ist irre. Das habe ich jetzt verstanden. Er wird Sie nicht mehr quälen. Ich gebe Ihnen etwas gegen die Schmerzen. Sie werden schlafen. Es wird so aussehen, als dass Sie tot sind. Simon wird es nicht bemerken…“ Semir schüttelte den Kopf. Er begriff den Sinn des Gesprochenen nicht. „Tun Sie… tun Sie es nicht… ich …“ „Ganz ruhig. Das Mittel braucht einige Zeit, bis es wirkt. Es geht langsam….“ Doch wieder ging die Tür auf. Simon kam herein und trug eine Frau in den Raum. Semir erkannte Anna. Simon sah Markus an. „Was willst du hier? Du sollst ihn in Ruhe lassen.“ brüllte er Markus an. „Ich kann diese Sache nicht mehr unterstützen. Du schlägst ihn tot.“ „Ja Na und? Was interessiert es dich denn? Raus hier!“ Er stieß Markus aus dem Raum und sah dann auf Semir. „Na…. Geht es uns gut?“ fragte er böse lachend. „Ich habe Gesellschaft für dich mitgebracht. Sie wird dir die letzten Stunden versüßen.“ Er lachte und verschwand wieder.

    Tom und Anna fuhren Walther und Diana ins Hotel und ließen einen Beamten zur Bewachung dort. Anschließend fuhren sie in die Klinik. Semir wurde gerade operiert. Nach kurzer Zeit kam der Arzt raus und teilte mit, dass er sobald er wach wurde, das Krankenhaus verlassen könne. Tom und Anna waren erleichtert. Als sie nach Hause fuhren, sah Anna Tom an. „Das war doch mal ein entspannender Fall.“ sagte sie und Tom konnte nur nicken.

    Semir wurde am nächsten Tag entlassen. Mit dem Arm in der Schlinge tauchte er bei Walther und Diana im Hotelzimmer auf. Scholz entschuldigte sich bei ihm. Semir nickte nur. Für ihn war der Fall erledigt, auch wenn Walther sich für den Schuss auf ihn verantworten musste, war es doch besser, als für einige Jahre hinter Gitter zu gehen, für etwas das man nicht getan hatte.

    Ende

    „Danke… ich bin okay…“ kam leise von Semir. Anna rief den Arzt. „Hast du von dem Zeug getrunken?“ fragte Chris ihn und sah auf die Scherben. „Nein…. Er hat es nicht geschafft.“ Der Arzt kam und versorgte Semir. Seine Schußwunde stellte sich als glatter Durchschuss heraus. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Chris sah Sören an. „Tja… nun können Sie sich mit Ihrem Vater austauschen. Sicher ist es möglich, dass Sie mit ihm zusammen in eine Zelle sein können. Für eine sehr lange Zeit. Abführen!“ Die Polizisten brachten die drei Männer raus. Chris stellte sich neben Anna. „Was war in dem Glas?“ Chris zuckte mit den Schultern. „Angeblich Kirschsaft, aber ich glaub es nicht ganz.“ Anna nickte. „Ja wir sollten auf jeden Fall eine Probe von diesem Saft mitnehmen. Harmut soll es untersuchen.“ Chris füllte etwas von dem Saft in eine Flasche ab.

    Am nächsten Morgen kam Semir mit Arm in der Schlinge ins Büro. Chris saß bereits am Schreibtisch. „und? Alles fit?“ Semir sah ihn an. „Nun ja… fast. Was ist mit diesem Rothenburg?“ „Sitzt dort wo sein Vater auch ist. Übrigens… du kannst froh sein, dass er es nicht geschafft hat, dir den Saft einzuflösen. Das waren 100% Tollkirschen. Der kleine Schluck, den er dir geben wollte, hätte dich umgebracht. Das bringt ihn dann für eine ganze Weile in den Knast. Was ist mit Andrea?“ „Sie ist gestern nach Hause gekommen und hat mir natürlich eine Szene gemacht. Warum ich sie nicht angerufen habe und informiert habe, warum du ihr nicht Bescheid gegeben hast, dass ich im Krankenhaus lag…. Das übliche. Und bei dir?“ Chris lächelte nur. „Ich hab heute Abend ein Date.“ „Mit wem?“ Semirs Neugier sprang Chris förmlich an. „Das behalte ich besser für mich. Aber sie ist zucker, sag ich dir. So und nun Berichte schreiben.“ Semir lachte. „Sorry, aber ich bin Rechtshänder.“ „Na und?“ „Mein Arm ist in der Schlinge.“ „Ach das…. tja…. Dann … dann müssen die Berichte eben warten. Fährst du mit mir?“ Semir nickte und schon waren beide verschwunden.

    Ende

    „Tom? Wo sind Sie?“ „Ich rase gerade hinter Peer und Anja Liebherr her… dieser Peer hat die Beweise gefälscht bzw. die Berichte. Er hat Scholz als Täter dargestellt, weil dieser seine Schwägerin vergewaltigt hatte. Claudia Schwers war damals das Opfer. Sandra hatte nur das Pech als Opfer ausgekoren zu werden, weil sie Anja ähnlich war. Was ist mit Semir?“ „Es geht ihm nicht sehr gut. Er hat sehr viel Blut verloren, aber Scholz lässt ihn erst frei, wenn wir ihm die Täter präsentieren.“ „Chefin… wir haben die beiden gleich… Er muss gleich stoppen, weil wir ihn einkesseln.“ „Bringen Sie beide her.“

    Tom warf das Mikro auf den Beifahrersitz. Er setzte zum Überholen an. Die Kollegen im Streifenwagen konnte er im Rückspiegel beobachten. „Okay… Cobra 34 Sie fahren auf den Standstreifen und Cobra 22 setzt sich hinter ihn.“ Die Fahrer taten es und Tom drängte Peer auf die Seite. Dann war er gestoppt. Die Kollegen sprangen aus den Wagen und zogen Peer und Anja raus. Tom sah Peer an. „Die Flasche tat weh“ stieß er aus und legte Peer die Handschellen an. „Sie kommen zur PAST“ sagte er den Kollegen und fuhr direkt zurück. Er musste Semir helfen. Vor der PAST wartete er auf die Kollegen und stieß Peer eigenhändig durch das Büro. „So und nun sagen Sie ihm, dass Sie die Berichte gefälscht haben und vor allem warum.“ Peer sah ihn nur an. Er sah auch zu Walther, doch er lächelte nur. „Schade… mein Plan wer eigentlich gut gedacht. Du Mistkerl gehst für die Sache in den Knast und meine Frau hätte keine Alpträume mehr.“ Damit gab er indirekt zu, dass Scholz nicht schuldig war. Anna sah Anja an. „Sie waren dabei? Als Ihr Mann Sandra vergewaltigte? Obwohl Sie genau wissen, wie es ist, wenn man das durchmacht? Haben Sie mit dem Messer zugestochen?“ Anja schwieg. Anna winkte Siggi und Atilla zu. „Abführen.“ sagte sie nur. Dann wandte sie sich an Scholz. „Okay… Herr Scholz, öffnen Sie die Tür und kommen Sie raus.“

    Scholz sah Diana an. „Du hast es versprochen, Walther. Halte es.“ sagte sie. Walther nickte und ging zu Semir. Er löste die Handschelle und zog ihn vorsichtig hoch. Dann verließ er den Raum. Sofort wurde Semir von dem Arzt versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Scholz sah Anna und Tom an. „Ich … ich war verzweifelt… ich wollte nicht zurück ins Gefängnis. Ich wollte niemanden verletzen.“ Anna nickte. „Wir werden uns jetzt erst einmal um Gerkhan kümmern, und dann sehen wir weiter.“ „Das heißt Sie werden mich jetzt erst einmal hier behalten?“ fragte Walhter. Anna nickte. „Ich kann Sie im Augenblick nicht gehen lassen. Geiselnahme und schwere Körperverletzung…“ „Aber…“ Tom sah Anna an. „Wenn Sie uns versprechen, das Hotelzimmer nicht zu verlassen, dann…“ Anna nickte. „Aber kein Fluchtversuch.“ Scholz reichte ihr die Hand. „Danke.“

    Hotte zog Dieter beiseite. „Wir müssen sofort nach Tom.“ Dieter erschrak. „Ist was passiert?“ „Nein… so hörte er sich nicht an. Aber ich glaube er will auf eigene Faust Semir finden.“ Dieter nickte. „Also dürfen die Chefin und Andrea nichts davon erfahren. Das wird schwer… ich meine wir müssen uns einen triftigen Grund finden zu Tom zu fahren.“ Hotte nickte nur. „Ich mach das schon.“ sagte er und ging ins Büro von Anna. Nur fünf Minuten später kam er wieder raus. „Komm Dieter… wir fahren.“ sagte er und grinste ihn an. Dieter und er verließen die PAST und fuhren nach Tom. Während der Fahrt sah Dieter ihn an. „Was haste ihr denn erzählt?“ „Ach nur, das es dir nicht gut geht und ich dich zum Arzt fahre, dort warte und dann wieder zurück komme.“ „Aber mir geht es doch gut.“ „Ja… ich weiß Dieter, aber ich will Tom helfen. Also wenn wir zurück fahren, dann tu mal krank. Das kannst du doch.“ Dieter nickte. „Ja… das krieg ich hin.“ Sie hielten vor Toms Wohnung und gingen zu ihm rein. Er saß vor dem Fernseher und starrte auf das Gerät. Dieter und Hotte sahen sich an. „Tom? Was ist …“ Dieter stockte und sah ebenfalls auf den Bildschirm. „Oh mein Gott….“ stöhnte er. „Der Typ macht ihn fertig. Ich mache ihn fertig… ich bringe ihn um. Jeder Schlag den Semir erleiden muss, wird er tausendfach spüren.“ Tom weinte. „Hey… mach das aus… komm…“ Hotte zog Tom in die Küche und goß ihn ein Weinbrand ein. „Komm trink.“ Tom schluckte es runter. „Ich mach diesen Schwein fertig… ich bringe ihn um.“ Hotte sah Dieter an.

    „Andrea? Wissen Sie wo Tom ist?“ „Er ist nach Hause. Er wollte sich hinlegen.“ Anna nickte. „Ja gut… ach wenn Herzberger und Bonrath wieder da sind, sollen die zu mir kommen.“ Andrea nickte. „Ja sicher.“ Anna ging wieder in ihr Zimmer als das Telefon klingelte. „Engelhard.“ Meldete sie sich. „Sehr schön. Hast du das Foto bekommen, Anna?“ „Wer sind Sie?“ „ich bin dein größter Feind. Erinnerst du dich nicht an mich? Das wirst du… sobald du bei mir bist. Du bist nämlich die Nächste…. Ich hole dich gleich.“ Der Anrufer legte auf. Anna ging erneut zu Andrea. „Rufen Sie Herzberger, Bonrath und Tom sofort hierher… er hat sich gemeldet.“ Andrea griff zum Hörer, als etwas durch das geöffnete Fenster flog. Anna und Andrea sahen sich das Ding an. „Gott… das ist Gas… Andrea halten Sie sich was vor dem Mund!!“ schrie Anna noch, doch es war zu spät. Beide Frauen atmeten es bereits ein. Alle im Raum anwesenden Personen gingen zu Boden. Anna schloss die Augen. Sie spürte nicht mehr, dass sie aufgehoben und rausgetragen wurde.

    Sören nahm ein Glas und kippte ein klein wenig dunkelrote Flüssigkeit hinein. Er drehte sich zu Chris und Semir um. „Nun… wer möchte?“ fragte er. Chris sah zu Semir und dieser erwiederte den Blick. Weder er noch Semir antworteten. „Nun? Ich warte!“ Chris sah ihn an. „Was ist drin?“ „Oh…. Sehr gesunder Kirschsaft.“ „Ich denke nicht, dass Sie an unsere Gesundheit interessiert sind, was ist da noch drin?“ Sören lachte. „Es ist wirklich nur Kirschsaft. Du willst also nicht? Wie ist es mit dir, Gerkhan?“ „Lass ihn endlich in Ruhe. Er ist verletzt..!“ „Ja ich weiß, Ritter. Ich denke deshalb auch, dass er sicher dankbar ist, etwas Vitamine zu bekommen, nicht wahr Gerkhan?“ Chris sah zu Semir. Die ganze Zeit hatte er an den Fesseln gearbeitet. Er hatte es endlich geschafft, eine Hand rauszuziehen. Frank und Bernd standen am Fenster, während Sören sich mit dem Glas in der Hand auf Semir konzentrierte. Er achtete nicht auf Chris.

    „Wir sind soweit.“ Sagte Alex Hoffmann zu Anna. „Gut… dann stürmen. Wir müssen sofort zugreifen!“ Alex nickte und gab den Befehl zum Zugriff. Innerhalb weniger Minuten stürmten ein dutzend Männer das Haus in dem Semir und Chris gefangen gehalten wurden. Sie kamen gerade ins Zimmer, als Sören Semir die Flüssigkeit einflößen wollte. Zwei Männer rissen Sören weg. Das Glas zerschlug am Boden. Anna warf einen Blick auf Semir, der im Sessel in den Fesseln hing und zu Chris der sich gerade mit Frank schlug. Die Männer vom SEK trennten ihn von Frank und verhafteten die Bolzen-Brüder. „Semir?“ rief Chris und rannte zu seinem Partner.

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    Original von Navar

    X( Untersteh Dich!!! X(

    Wenn Du nichts einstellst, komme ich am Sonntag vorbei und.... und.... und...

    Egal, bis dahin lasse ich mir was fieses einfallen!! :evil: =)

    Ist das ne Drohung? Oder eher eine sehr liebevolle Ankündigung??? =)

    Diese stieß ihn mit voller Kraft weg. Tom strauchelte und kam zu Fall. Er rappelte sich auf und sah nur noch wie die Person wegrannte. „SEMIR!!“ schrie er und rannte ins Arbeitszimmer. „Ich bin okay… Wo ist er?“ „Raus. Er ist raus. Ich hab ihn nicht halten können.“ „Hinterher!“ rief Semir und rannte schon los. Tom lief hinterher. „Wir nehmen ihn in die Zange!“ schrie Semir ihn entgegen und ließ den BMW mit quitschenden Reifen anfahren. Tom nickte nur und tat das gleiche. Sie waren nicht weit vom Haus entfernt als es mit einem großen Knall explodierte. Semir sah ungläubig in den Rückspiegel. Erst jetzt fiel ihm ein, dass er gar nicht wußte welchen Wagen er folgen musste. „Tom? Welchen Wagen fuhr er?“ „Ja was weiß ich denn?“ Semir musste leise lachen. „Hey, Partner. Ich glaub wir werden alt.“ Semir fuhr rechts ran. Tom stellte sich hinter ihn. „Hast du wenigstens die Unterlagen noch?“ fragte Tom als er neben Semir stand. „Ja… zumindest einen Teil. Und das Bild von diesem Herren.“ „Gut.. wenigstens etwas. Auf zur PAST.“

    „Semir? Ich sagte doch ganz deutlich das Sie raus sind, oder nicht? Können Sie sich nicht an den kleinsten Befehl halten? Was zum Teufel haben Sie sich dabei gedacht? Sie sollten sich nicht einmischen, verdammt noch mal. Es sind sehr gefährliche Gegner und Sie sind genau wie Tom noch nicht in der Lage sich mit diesen anzulegen!“ „Chefin! Ich wollte doch nur genau diese Unterlagen sichern. Wenn ich nicht dort hingefahren wäre, dann hätten wir jetzt weniger als nichts. Nämlich Gar nichts. Jetzt wissen wir wenigstens einen weiteren Kopf. Zumindest wie der aussieht.“ „Das entschuldigt Ihr Tun in keinster Weise. Sie sollten zurück stecken, verdammt noch mal. Ich mache mir Sorgen um Sie? Was wenn Tom nicht bei Ihnen gewesen wäre? Meinen Sie, Sie wären da wieder raus gekommen? Wir hätten…“ „Entschuldigung Chefin… ich weiß es war nicht richtig. Aber ich … ich wollte Ihnen doch nur zeigen, dass ich fit bin. Ich meine mir ist nichts passiert…“ „Ja weil Sie viel Glück hatten. Sie überlasten Ihren Schutzengel. Irgendwann ist er nicht mehr da. Was dann?“ Semir sah verlegen zu Boden. Er wußte das Anna Recht hatte.

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    Original von Navar
    8o Waaas? Anna will noch fünf Minuten warten? 8o

    Das ist viel zu lang X(..... Bis dahin bringt Elli es noch fertig und läßt diesen Sören total durchdrehen und unsere Helden Höllenqualen leiden!! :evil:

    Also, Anna: Jetzt stürmen!! =)

    Nun reg dich nicht auf... ist nicht gesund fürs Herz. Denk an deine Gesundheit =)

    Oh Oh... hoffentlich versaut Chris das jetzt nicht, in dem er zu stark aufspielt. Ich kann Semir schon verstehen, das der so langsam sauer wrid. Aber die beiden machen das schon.... Polizeirevier verwanzen.... das ist mir auch noch nicht eingefallen. Super Idee, Manuela :]

    „Hier! Dieser Rainer Paulsen. Er hat vor sieben Jahren mit uns zu tun gehabt. Er hat damals eine Bank ausgeraubt und wurde von Semir und mir festgesetzt.“ „Ja aber ich war in dem Fall nicht involviert.“ „Stimmt. Gut dann ist er das nicht. Weiter…. Dann haben wir diesen Van Herlen. Bankraub. Er ist damals von Semir und mir festgenommen worden. Sie waren mit von der Partie. Er ist vor zwei Wochen entlassen worden.“ „Das stimmt schon, aber der Bestatter hat mir gesagt, dass die Särge vor sechs Wochen gekauft wurden. Sie sind bezahlt worden. Aber die Adresse und der Name ist falsch.“ „Stimmt schon. Wir lassen gerade eine Phantomzeichnung anfertigen. Sie bringt uns sicher ein Stück weiter.“ Andrea kam herein. „Van Herlen könnt ihr vergessen. Er ist gestern bei einem Unfall ums Leben gekommen.“ Tom schloss die Augen. „Es muss doch eine Spur geben…“ stöhnte er. Andrea sah ihn ängstlich an. „Was wird der Typ mit Semir machen?“ fragte sie ihn. Tom zuckte nur mit den Schultern. „Andrea… wir brauche dich. Bitte hilf uns.“ „Ja sicher… was soll ich tun?“ „Wir haben hier noch über neunzig Fälle wo Semir, die Chefin und ich gemeinsam ermittelt haben. Finde heraus, wer von ihnen frei ist und wer noch sitzt.“ „Geht klar.“

    Markus sah wie Semir aus dem Raum gestoßen wurde. „Was hast du mit ihm vor?“ fragte er Simon. „Das lass mal meine Sache sein. Er soll wissen, was ihn und seine Freunde erwartet.“ „Ich komme mit.“ Simon sah ihn an. „Warum?“ „Ich will nicht, dass du …“ Simon nickte. „Ja.. ist sogar besser. Es ist gut, wenn du als Arzt da bist.“ Er stieß Semir in den Rücken. „Los beweg dich“ Semir ging in die Richtung die Simon ihm zeigte. „Wenn Sie wirklich Arzt sind, dann sollten Sie ihn auf seinen Gesundheitszustand überprüfen.“ Ein Schlag in die Seite war die Antwort. Semir schwieg. Es ging eine Treppe runter und Semir versuchte sich die Umgebung einzuprägen. Unten kam ein Raum der mit etlichen Geräten bestückt war. Semir bekam ein sehr übles Gefühl in der Magengegend. „Was wollen wir hier?“ fragte er und seine Stimme klang heiser. „Nun… werden wir deinen Freunden zeigen, was ihnen bevorsteht.“ lachte der Mann hinter ihm. Der zweite sah Semir an. „Ich kann die Geräte erklären, wenn Sie wollen.“ „Lass das. Er muss es nicht wissen, er wird es erfahren. Mach ihn da fest.“ Er wies auf eine Kette an der Wand. „Simon… was du machst ist nicht abgesprochen…“ „Keine Namen du Idiot.“ Semir sah den Mann an. „Simon Lichtentaler… Jetzt weiß ich es wieder. Sie haben vor elf Jahren ein Mädchen entführt und vergewaltigt. Nur mit sehr viel Glück…konnte das Kind entkommen…“ „Glück? Das war kein Glück!!! Das war deine Chefin… Sie hat mich gejagt und…“ Er schlug zu. Semir ging stöhnend in die Knie. Japsend versuchte er Luft zu holen. Der Schlag war wie ein Dampfhammer. „Binde ihn an!“ brüllte Simon Markus an.

    Tom fuhr nach Hause. Er dachte darüber nach, wer der Unbekannte sein kann. Lebt Semir noch? Wie ging es ihm? Er sah in den Rückspiegel. Doch nichts fiel auf. Wir müssen ihm eine Falle stellen, dachte er. Wenn ich bei Semir wäre, dann hätten wir eine bessere Chance. Aber die Chefin wird sicher nicht zustimmen. Dann werde ich ihr nichts sagen, dachte Tom. Hotte und Dieter werden mir sicher helfen. Er griff zum Mikro und rief Hotte. „Tom? Ist was passiert?“ fragte Hotte besorgt. „Nein… Hotte ich brauche dich und Dieter bei mir.“ „Wir sind schon unterwegs.“ „ Hotte noch ein… kein Wort zur Chefin oder Andrea..“ „Schon verstanden.“ Tom parkte und ging in seine Wohnung. Auf dem Tisch lag ein Video. Irritiert sah er es an. Er hatte es nicht liegen lassen. Tom schob es ein und schaltete den Fernseher ein. Dann sah er das Band.