Beiträge von Elvira

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    Original von Wendy
    Boah...ich glaub´s ja nicht...mir fehlen die Worte... 8o

    Mir schnürts gerade die Kehle zu und ich habe das Gefühl, das die Wände näher kommen, aber sonst ist alles ok... 8o 8o 8o
    Das ist die Sorte Geschichte, die man lieber nie im Dunkeln lesen sollte... =)
    Prima geschrieben.


    Edit, 15:33Uhr: Hilfe...das ist ja wirklich ein Albtraum...Semirs Gedanken in dem Sarg - da bekommt man selber Angst, so als ob man drinnen liegt. 8o

    Ups!! War nicht meine Absicht, Yvonne.... wirklich... war absolut keine Absicht =)

    Semir spürte die Unruhe in sich. Er hörte was Simon sagte. Das war ein Teufel. Simon wollte seine Rache in allen Einzelheiten ausleben. Zwei Meter unter der Erde? Wie sollte Tom ihn hier jemals finden? Nein… es war aussichtslos. Er würde alles geben um hier wieder raus zu kommen. Doch wie wahrscheinlich war es dass man ihn rechtzeitig findet? Doch wohl sehr gering. Was war mit der Chefin? Wo war sie? Was hatte Simon mit ihr vor? Sie auch begraben? Semir schloss die Augen und versuchte autogenes Training zu machen. Er sprach in Gedanken beruhigend auf sich selbst ein. Sollte er um Hilfe rufen? Lohnte es sich? Dann verwarf er den Gedanken daran. Wenn Simon ihn wengistens eine Chance gelassen hätte, sich zu befreien. Dann dachte er darüber nach, was Simon ihm gesagt hatte. Er konnte mit seinen Leuten sprechen. „Andrea? Chefin? Tom?“ fragte er leise. Es kam keine Antwort. Also ein Trick. Es war nur ein Trick. Hoffnung schürren? Angst schüren? Was wollte Simon damit erreichen? Dieses verdammte ….

    Anna sah Hartmut erwartungsvoll an. Er schüttelte den Kopf. „Es war zu kurz. Ich konnte ihn nicht orten.“ Anna nickte. „Dann müssen wir warten, bis der Bote kommt.“ Tom lief im Büro auf und ab. Er sah auf die Uhr. „Die Zeit verrinnt. Verdammt warum spielt der dieses Spiel?“ Anna sah ihn an. „Er will mich fertig machen. Ich habe ihn damals verhaftet. Er hat ein Mädchen vergewaltigt und es konnte nur das Schlimmste verhindert werden, weil er gestört wurde. Er wurde eingesperrt. Seine Frau verließ ihn mit den Kindern und dafür will er mich zahlen lassen. Er will, dass ich Freunde verliere. Ich habe ja keine eigene Familie und deshalb…“ Anna stand auf. Andrea brachte ein Päckchen herein. „Das ist gerade abgegeben worden.“ Anna nahm es ihr ab und öffnete es. Darin waren einige Anweisungen sowie ein Empfänger. Anna nahm den Brief. „Sobald ihr alles getan habt, was hier steht, werdet ihr euren Freund sehen und sogar hören. Er kann euch hören und er kann mit euch sprechen. Viel Spass dabei.“ Hartmut nahm die Sachen und wußte sofort was damit zu tun war. Nur kurz darauf konnte man am PC Semir sehen. Anna traute ihren Augen nicht. „Gott… was…hat das zu Bedeuten?“ Andrea sah ebenfalls auf den Bildschirm. „SEMIR!!“ schrie sie erschrocken. „Andrea?“ kam leise von Semir. Tom sah Anna an und sie brachte Andrea raus. „Ich kümmere mich um sie.“ sagte sie und Tom nickte.

    Semir hörte Andreas Schrei. „Ich … ihr hört mich?“ „Ja, Semir… wie geht es dir?“ „Tom… danke blendend. Ich könnte nur etwas Sonne gebrauchen.“ Angst schwang in der Stimme mit und Tom registrierte es sofort. „Semir… wir suchen dich schon. Hilf uns. Kannst du irgendwelche Informationen geben?“ „Nein… Tom… ich weiß nichts. Der Typ… Simon hat mich in diesen Sarg gelegt. Ich bin begraben… lebendig…“ Tom sah das Semir litt. „Semir… wir finden dich… wir sind schon dabei. Versuch so wenig wie möglich zu reden. Die Luft reicht laut Simon für drei Tage. Wir finden dich… hörst du?“ Semir nickte nur. Er konnte nicht reden. Er spürte einen Kloß im Hals. „Tom… ich… ich …“ „Semir halt die Klappe und komm mir nicht mit dem Spruch, das du es nicht überleben wirst. Ich finde dich bevor es zu Ende geht. Ich schwöre es dir.“ Semir schluckte schwer. Er konnte sich sehr gut vorstellen, das Tom alles in Bewegung setzten wird, ihn zu finden. Aber wo sollte er suchen. Semir wußte ja nicht einmal wo er war. „Was ist mit Andrea? Ich hab sie gerade gehört.“ „Sie ist in der Küche und kocht Kaffee. Wir machen hier eine Party und warten auf dich…Hey…. Was meinst du was sie macht? Sie ist völlig fertig. Semir hast du irgendwas gesehen?“ „nein… gar nichts. Ich weiß nur, das die Fahrt mit dem RTW… sehr lange war. Mindestenst ne Stunde….aber ich weiß nicht wo ich bin. Was ist mit der Chefin?“ „Sie ist hier bei uns. Er hat sie gehen lassen.“ Semir schloss die Augen. Er hatte das Gefühl, dass die Luft weniger wurde. „Ich befürchte er spielt falsch. Ich habe keine 72 Stunden…“

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    Original von Navar
    Oh Mann, Elli! :evil:

    Da habe ich zwei Tage keine Zeit, mich in dieser Wahnsinnsstory auf dem Laufenden zu halten und dann lese ich hier solche harten Brocken! 8o

    Und das gleich zu Anfang einer Woche... 8o

    Wie soll ich mich jetzt auf die letzten Weihnachtseinkäufe konzentrieren, die ich heute Nachmittag erledigen will? ?(
    Kaufe ich meinem Ältesten nachher ein pinkfarbenes Shirt mit Glitzersteinchen, bist Du schuld!! =)

    Trotzdem: Eine wirklich tolle Story! :] Weiter so...

    Nun dann wird er sich bestimmt darüber freuen... =)

    Aber keine Angst.... es geht ja bald weiter.... =)

    Und du kannst dich ja mit den Weihnachtseinkäufen ablenken =)

    Aber Ela... das macht doch nichts. So eine Endlosstory ist doch mal was Anderes =)

    Ich kenne das auch... da kriegst du auf einmal noch tausend Ideen, die in die Story passen. Aber... solange man nicht den roten Faden verliert ist es doch super. Und bisher liest sich deine Story sehr flüssig :baby:

    Anna wurde in der PAST freudig begrüßt. Sie ging direkt ins Büro und sah Tom an. „Wir müssen diesen Markus Lichtenthaler finden .Semir sagte mir, dass dieser zugänglich ist. Wir müssen uns beeilen.“ Tom nickte. „Ich habe bereits eine Streife zur Wohnung geschickt, aber er ist verschwunden. Im Krankenhaus hat er seinen Dienst nicht angetreten und sein Wagen ist zur Fahndung ausgeschrieben. Wir haben seine Freundin unter Bewachung, falls er dort auftaucht. Ebenso wie diesen Simon Lichtenthaler. Chefin…. versuchen Sie sich zu erinnern. Es muss etwas geben, was uns zu dem Versteck bringt.“ Anna nickte „Ich versuche es. Dieser Simon… er wird sicher gleich anrufen. Es sind fast drei Stunden vorbei. Wir müssen die Telefone überwachen und eine Fangschaltung aufbauen.“ Tom nickte und gab die Befehle weiter. Hartmut kam zu Anna. „Chefin… ich bin froh, das Sie wieder bei uns sind. Es tut mir Leid, ich dachte wirklich, dass es ein altes Krankenhaus ist, wo Sie und Semir waren. Aber.. wir haben alle durch und nichts gefunden. Aber ich habe eine neue Spur. Tom weiß es ja bereits….“ „Danke Hartmut. Tom hat mir gesagt, dass Sie etwas herausgefunden haben, wo dieser Simon uns festgehalten hat bzw. immer noch festhält?“ „Ähm…. Ja… Ich denke nämlich dass es eine Schweißerei war. Also zumindest eine Werkstatt wo man auch eine Schweißeinrichtung hat. Und das darf nicht überall sein. Weil dieser Anschluß der auf dem Foto mit dem Sarg und Semir ….“ „Hartmut… bitte. Ich war selbst dort. Ich habe mich zwar nicht umsehen können, aber es war keine Werkstatt. Soviel ist klar. Es war eher ein Keller, oder etwas das etliche Gänge hatte. Wir müssen nach einem Gebäude suchen, welches groß genug ist….“ Hartmut nicke. „Ja… sicher.. ich bin dran. Aber erst einmal werden wir hier nun die Fangschaltung installieren.“ Anna nickte. Sie hielt sich den Kopf. Tom sah es. „Geht es Ihnen nicht gut?“ „Doch… ich hab nur Kopfschmerzen. Das ist alles. Semir… wir müssen Semir finden.“

    Simon sah auf den Sarg, der aufgebahrt vor ihm stand. Er sprach laut ind Mikro.. „So gefällt es mir schon viel besser. Weißt du was, Gerkhan. Du darfst sogar mit deinen Leuten reden. Du kannst dich verabschieden…. Sie werden dich sehen wie du langsam dahin siechst… Ich habe an alles gedacht. Ich habe dich ungefähr zwei Meter mit Erde bedeckt, so wie es sich gehört. Eine Kamera in deinem Sarg zeigt dich und das Mikro wird dein Flehen übertragen. Doch nun ist es Zeit deinen Leuten einen Hinweis zu geben. Bis später und lauf nicht weg.“ Simon lachte und griff zum Handy. Es dauerte nicht lange und Anna Engelhards Stimme drang an seinem Ohr. „So… meine liebe Anna…. Es geht los. Das Spiel geht los. Ich habe es Schneewittchen und die klugen Bullen genannt… Dein Kollege ist Schneewittchen und du weißt ja… sie musste sehr viel erleiden. Vergiftung, lebendig im Sarg…oh… schon sind wir beim Thema. Du bekommst gleich sicher noch Post von einem Expressdienst. Nur keine Angst…. Er weiß von gar nichts, der Bote ist völlig unwissend. Sie werden sich an den Anweisungen halten die darin sind und dann wird es losgehen. Viel Spass mit dem was dort kommt.“ Er legte auf.

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    Original von Katrin88

    Einige Stunden bis ihm die Luft ausgeht??? Was ist denn, wenn er gar nicht erstickt, sondern verhungert oder verdurstet, vor lauter Angst und Panik wahnsinnig wird, einen Herzinfarkt bekommt, verrückt wird, usw.?? Daran schon gedacht? :D

    Ähm, es wird nicht schlimm?? Das ist es doch schon...schlimmer geht's ja gar nicht mehr...oder gibt es eine Steigerung von lebendig begraben werden =)

    Jep, die Story ist wirklich toll! :]

    Oh doch... es geht schlimmer! Glaube mir... es geht Schlimmer..... :]

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    Original von Katrin88

    Und wenn schon…=) Sarg bleibt Sarg und die sind immer schrecklich…und erst recht, wenn er zugenagelt ist und unter der Erde liegt. :(

    Ah ja... unter der Erde ist es dunkel und nun ja... aber das ist doch nebensächlich. Freu mich dass die Story wieder gefällt... ich verspreche es wird nicht schlimm und Semir hat ja noch einige Stunden, bis ihm die Luft ausgeht

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    Original von Katrin88
    Oje...sag mal Elvira wie soll man denn bei so einem harten Brocken schlafen können? ?(
    Das ist ja der reinste Horror! 8o
    Hättest du ihm nicht wenigstens die Zwangsjacke ersparen können? Er kann sich doch sowieso nicht bewegen…ist doch eh alles wahnsinnig eng…oh mein Gott, wenn ich mir das so vorstelle, dann bekomm ich klaustrophobische Zustände…
    Hoffentlich kommen Anna und Tom bald und erlösen ihn aus dieser Hölle!

    Seeehr spannende Story! :]

    hmm... da stellt sich mir eigentlich nur die Frage.. woher weißt du das es im Sarg eng ist`? Vielleicht ist dieser ja komportabel? =)

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    Original von littlegitti
    boa...wie grauenhaft!!! 8o 8o 8o

    Wie kann man nur, Elli?!? X( 8o X(

    Wenn ich mir das so vorstelle..........ich würde verrückt werden.....

    Wenn die ihn wieder ausgebuddelt haben, dann ist er bestimmt reif für die Klapsmühle......aaaaarmer Semir!!!!!!!

    hi hi...Semir doch nciht. Der übersteht das. Bestimmt... oder na wenn nicht hat er wenigstens seine letzte Ruhestätte gefunden oder =)

    noch ein kleines STückchen zum 3. Advent :baby:

    Tom sah Anna am Boden sitzen. Er stoppte vor ihr und sprang aus dem Wagen. „Chefin? Sind Sie okay?“ Anna nickte. „Ja Tom…. aber Semir… er hat ihn immer noch.“ „Wissen Sie wo Sie waren?“ „Nein… ich bin in einem Raum wachgeworden, da war auch Semir… er sah grauenhaft aus. Blaue Flecken überall. Dieser Simon Lichtenthaler, so heißt der Typ… er hat ihn geschlagen. Aber er lebt. Lichtenthaler und sein Bruder haben Semir am Unfallort mit dem RTW weggeschafft. Ich weiß nur nicht wo ich war. Und nun bin ich hier wachgeworden, ich hab versucht diesem Mistkerl zu überwältigen. Er hat mich gerade angerufen. Wir haben nur 72 Stunden Zeit Semir zu finden.“ Sie sah Tom an. „Okay… erst fahren wir Sie zu einem Arzt, der sie mal durchcheckt und…“ „Quatsch… ich brauch keinen Arzt…aua…Es geht schon. Semir ist wichtiger.“ Tom sah sie zweifelnd an. „Sehen Sie mich nicht so an, wie oft waren Sie oder Semir schon in solchen Situationen und haben ärtzliche hilfe abgelehnt. Dann darf ich das doch wohl auch oder?“ Tom lächtelte leicht und nickte dann. „Gut…. dann werden wir zur PAST fahren und die Akten durchgehen. Wir müssen eine Spur bekommen.“ Anna nickte und ließ sich auf den Beifahrersitz nieder. Sie schloss die Augen. „Wenn er Semir tötet, dann gnade ihm gott“ stieß sie aus.

    Semir starrte an die Decke. Er lag in einer Zwangsjacke im Sarg. Simon sah auf ihn herunter. „Liegst du bequem? Gleich geht es in die Dunkelheit. Hast du Angst vor der Dunkelheit? Oder vor der Enge? Nur keine Angst. Du hast genug Luft für drei Tage. Das sollte doch deine Leute dazu bringen, dich zu suchen, oder?“ Er lachte laut. Semir antwortete nichts. Simon schloss den Deckel des Sarges und Semir hörte wie er Nägel in den Sargdeckel schlug. Bei jedem Schlag wurde Semir klar, das die Rettung diesmal nicht mehr rechtzeitig kommen wird. Simon klopfte auf den Sarg. „Na… ist gut so?“ hörte Semir ihn fragen. Semirs Atem ging stoßweise und er musste sich anstrengen ruhig zu bleiben. Panik versuchte von ihn Besitz zu ergreifen. Doch er wußte genau, wenn er jetzt panisch wird, dann wäre die Luft schneller verbraucht. Er spürte wie der Sarg angehoben wurde und schloss die Augen. Er konnte nichts tun. Er war Simon und seinem Bruder ausgeliefert. Nur wenig später wurde der Sarg abgestellt und er hörte wie etwas auf den Sarg fiel. Das war es also…. Es war vorbei. Semir konnte die Tränen nicht verbergen und dachte an alle Kollegen und Freunde. Er machte das durch, was er nicht einmal seinem schlimmsten Feind wünschte. Er bekam seine Beerdigung sehr intensiv mit.

    Ups!!! 8o Ein Schuss? Aber Tom ist doch wohl nicht getroffen? Oder doch?

    Yvonne? DAs geht nicht. Was ist denn nun los?

    Also meine idee: Tom hat seine Waffe gezogen und die Räuber erschossen. Jetzt kommt er gleich raus und pustet in den Waffenlauf. Semir rennt zu ihm und Tom gibt gelassen zu, das er der Größte ist. :]

    Stimmt es?

    Anna schug die Augen auf. Sie sah sich irritiert um. Es war kein Raum wo sie war. Sie lag auf einer Wiese. Was zum Teufel hatte das zu bedeuten? Sie stand vorsichtig auf. „Semir?“ fragte sie, doch es kam keine Anwort. Sie hörte ein Klingeln. Es war ihr Handy. Sie nahm es und meldete sich. „Sehr schön… unsere Frau Kommissar ist aufgewacht. Dann geht das Spiel nun los. Kurze Erklärung. Ich habe euren Freund in einen Sarg gelegt. Der Sauerstoff hält genau 72 Stunden. Sucht und findet ihn in dieser Zeit. Ihr erhaltet alle drei Stunden einen Hinweis und ihr dürft sogar mit ihm reden.“ Ein Lachen war zu hören. „Sie sind ja wahnsinnig!“ stöhnte Anna. „Nein… und damit du nicht zuviel Zeit verlierst, solltest du nun deine Freunde anrufen.“ Der Mann hatte aufgelegt. Anna wählte Tom an. „Kranich“ hörte sie. „Tom…. ich brauche Sie.“ „Chefin? Wo sind Sie? Sind Sie in Ordnung? Wo ist Semir? Ist er bei Ihnen?“ Anna fuhr mit der Hand über ihr Gesicht. „Langsam…. Okay… zu ihrer 1. Frage: Ich bin soweit in Ordnung aber ich weiß nicht genau wo ich bin. Zur 2. und dritten: Nein er ist nicht bei mir und ich weiß nicht wo er ist.“ „Ich komme zu Ihnen. Andrea ortet Ihr Handy. Laufen Sie mir nicht weg.“ „Tom….schnell… wir haben nicht sehr viel Zeit.“

    Semir sah den Mann an. Simon hatte ihm eine Zwangsjacke angelegt und die Arme festgezurrt. „Was Sie vorhaben ist der Wahnsinn…“ sagte er leise. Der Mann lachte. „Ja… ich weiß. Aber es ist ein sehr schönes Spiel. Weißt du…. Anna deine Chefin hat mich zu Unrecht ins Gefängnis gebracht. Sie soll büßen. Sie soll erfahren was es heißt geliebte Menschen zu verlieren, genau wie ich. Tja…. Sie hat keine Kinder und deshalb müssen die Kollegen und Freunde es ausbaden. Du bist der erste. Aber keine Angst… du wirst nicht leiden müssen. Du wirst so gut wie nichts mitbekommen.“ Semir verstand nicht was er meinte. „Erklären Sie mir das Spiel?“ Simon nickte. „Ja… ist vielleicht besser, damit du weißt wie es gespielt wird. Ich nehme an du kennst das Märchen von Schneewittchen und den Sieben Zwergen oder?“ „Ja….sicher…“ gab Semir zu. „Sehr schön. Nun das Spiel ist eine Variante des Märchens. Nur das du Schneewittchen spielst. Aber nur die Szene mit dem Sarg.“ Simon lachte irre. Semir ahnte worauf Simon hinauswollte. „Sie wollen mich in einen gläsernen Sarg stecken?“ fragte er leise. Simon nickte „ja… Sarg ist sehr gut. Aber er ist nicht gläsern und er wird nicht aufgebarrt sein. Ich werde ihn vergraben.“ Er lachte. Semir glaubte nicht richtig zu hören. Lebendig begraben? Wollte Simon ihn wirklich lebendig begraben?

    Wie kann ich denn da nein sagen =)

    Der Schuß ging nach hinten los. Tja Tom... so ist das. Wenn man so sterbenskrank spielt um Semirs Schwiegermutter los zu werden, kann es leicht nach Hinten gehen.Und was bitte ist Semir für ein Freund? Lässt Tom einfach so allein mit Trude um Pommes zu essen?

    =)

    . Dieser tat, als wollte er ihren Befehl folgen. Er stand vorsichtig auf und hob die Hände. Anna stellte sich schützend vor Semir, der etwas benommen war. „Du kommst hier nicht raus!“ lachte Simon und ging rückwärts zur Tür. Anna spannte den Hahn. „Na los! Drück doch ab! Mach schon…. Los doch! Traust du dich nicht?“ Ann drückte ab „KLICK“ mehr kam nicht. Die Waffe war nicht geladen. Anna sah verwundert auf die Waffe. Bevor sie sich davon erholt hatte, war Simon bei ihr und schlug sie nieder. Anna sank zu Boden. Simon zog Semir aus dem Raum. „so Zeit für den Abschied.“ knurrte er und schloss Anna ein. Semir wehrte sich gegen den Griff. Er schrie dass Simon ihn losslassen solle. Doch Simon lachte nur. Er zog Semir über den Gang in einen weiteren Raum.

    Tom warf die Blätter auf den Tisch. „Nichts…. In keinem dieser Gebäude sind sie. Es ist zum Verrückt werden“ Tom hielt die Hände vors Gesicht. „Wo soll ich nur suchen?“ Das Telefon klingelte. „Kranich“ meldete er sich müde. „Na suchst du noch?“ hörte er den Unbekannten. „Was zum Teufel wollen Sie? Wo sind meine Kollegen?“ „Du siehst sie bald wieder. Nur keine Angst. Du bist der nächste.“ Ein Lachen war nur noch zu hören. „Hören Sie… wenn Sie mich wollen, dann sollten wir uns treffen. Sagen Sie mir wo und wann!“ „Gut… eine sehr gute Idee. Du wirst allein kommen?“ „Ja… werde ich.“ „Gut… okay. du bekommst erst einmal Post von mir. Morgen früh… wirst du ein Video erhalten. Dann werden wir uns sehen.“ Es klickte. Der Anrufer hat aufgelegt. Tom starrte auf den Hörer und legte ihn auf. Hotte sah ihn bedenklich an. „Tom? Du willst doch wohl nicht auch …ich meine er hat schon Semir und die Chefin…“ „Hast du eine andere Idee?“ Er sah Hotte an. „Nein… es tut mir Leid.“ „Siehst du Hotte… ich auch nicht.“ „Aber ich.“ kam von Hartmut. Tom sah ihn an. „Was?“ „Ich habe das erste Bild, wo Semir im Sarg liegt noch einmal untersucht. Und dort habe ich etwas gefunden.” Er sah erwartungsvoll Tom an. „Ja und? Was ist? Was hast du rausgefunden? Hartmut bitte…“ „Oh…ähm ja… also folgendes. Der Sarg ist ja aufgebarrt, das siehst du hinten diesen Ständer?“ „Ja und. Wie soll uns das zu Semir führen?“ „Tom… das ist kein normaler Ständer. Das ist ein Gasflaschenständer.“ „Hartmut, wenn du mir nicht sofort sagst, was du genau herausgefunden hast, ohne ein Quiz zu veranstalten, bringe ich dich um.“ zischte Tom gefährlich.

    Semir sah ihn freudig an. „Das ist Tom Kranich, wie ich ihn kenne. Chefin… wir sind bereit. Wir wissen doch genau wann sie sich treffen. Wir werden mit dem SEK dann zuschlagen, wenn sie zusammen sitzen. Ich wette, dass sie sich bei Markwooth treffen. Das ist unsere Chance die Typen alle hinter Gitter zu bringen.“ Er sah Anna an. Sie überlegte. „Okay… aber das eins klar ist. Keine Alleingänge. Sie werden nur mit dem SEK ins Gebäude gehen.“ Semir nickte eifrig. „Ja sicher Chefin. Wie immer.“ Anna sah ihn an. „Nein… nicht wie immer. Semir ich will, dass Sie sich an meine Anweisungen halten. Haben wir uns verstanden?“ Semir nickte. „Gut… dann bereiten Sie alles vor. Wann ist das Treffen?“ „Morgen um acht Uhr.“ „Finden Sie zunächst heraus, ob es bei Markwooth stattfindet. Wenn… dann werden wir genau dort zuschlagen.“ Tom und Semir verschwanden.

    Markwooth wartete darauf dass John ihn anrief. Endlich klingelte das Telefon. „Die sind leider entkommen. Aber ich habe alles Andere zerstört. Keine Spuren. Absolut gar nichts.“ „Verstanden.“ Markwooth legte auf und setzte sich an den PC. Er verschickte eine Mail an diverser Teilnehmer mit dem Text: Treffen morgen um acht bei mir.“

    Semir und Tom fieberten den nächtsten Abend entgegen. Sie wußten bereits dass das Treffen tatsächlich bei Markwooth stattfinden wird, denn sie hatten die Mailadresse von Herrhausen über Renée erfahren. Als sie diese aufriefen sahen sie die Einladung zum Treffen. Bereits um sieben standen sie mit dem SEK vor dem Gelände von Markwooth. Der Einsatzleiter verteilte seine Leute. Semir sah zu Tom. „Ich bin gespannt wer hier alles auftaucht.“ Tom nickte. „Ja und ich bin froh, wenn dieser verdammte Alptraum zuende ist.“ Semir nickte zustimmend. Sie brauchten nicht lange warten, bis die ersten Gäste eintrafen. Jeder wurde fotografiert. Semir ging zum Einsatzleiter. „Wir werden um 20 Uhr 30 stürmen. Kranich und ich gehen jetzt vor und werden Sie unterrichten, wo sich die Leute befinden, damit Sie schnell reagieren können.“ Der Einsatzleiter sah ihn an. „Sie wollen allein mit Kranich da rein?“ Semir nickte. „Ich weiß…. Aber es ist das Beste. Lassen Sie uns bitte nicht in Stich.“ Dann ging er zu Tom

    „Meine Herren, es ist leider einiges dazwischen gekommen. Wir haben unsere Zahl extrem dezimiert. Leider gibt es Leute die unsere Arbeit nicht hornorieren und uns bekämpfen. Die Polizei ist unser größter Feind geworden. Leider ist es uns bis heute nicht gelungen dieses Geschwür auszulöschen. Wir müssen ab sofort vorsichtiger agieren.“ sagte Markwooth zu der Gruppe von sechs Mann die sich im Arbeitszimmer an einem runden Tisch gesetzt hatten. „Was wollen wir unternehmen? Wir können es nicht einfach hinnehmen, das uns die Polizei zerschlägt.“ Gemurmel entstand und jeder gab seine Meinung dazu ab. Markwooth nickte. „Ja wir werden auch was unternehmen. Aber wir müssen erst einmal zurück stecken und uns ruhig verhalten. Zum Glück weiß die Polizei nicht, wo wir uns treffen. Die Unterlagen, die Herrhausen hatte, sind vernichtet.“

    Semir und Tom schlichen sich ins Haus von Markwooth. Semir sah Tom an und deutete auf eine Tür. „Hier sind sie.“ flüsterte er leise. Tom nickte und gab die Position an den Einsatzleiter des SEK durch. Semir zog seine Waffe. Tom sah ihn an. „Semir! Du wirst da nicht reingehen.“ Semir zeigte seine Zähne. „Hey… ich bin doch nicht lebensmüde.“ Der Einsatzleiter gab ihnen durch, dass er seine Leute richtig positioniert hatte und auf den Einsatzbefehl wartete. Semir sah kurz zu Tom und dieser nickte. Er zog ebenfalls seine Waffe. „Okay… Zugriff!“ gab Semir über Funk durch. Dann rannte er gemeinsam mit Tom die Tür zum Zimmer ein, während das SEK über die Fenster in den Raum einfielen. Die Männer am Tisch waren so überrascht, dass keiner an Gegenwehr dachte. Einer nach dem Anderen wurde abgeführt. Nur wenig später war das Haus von Markwooth auf den Kopf gestellt worden. Einige hochrangige Politiker wurden verhaftet. Ihnen wurde unter anderem Korruption vorgeworfen.

    Semir und Tom saßen zufrieden bei Anna im Büro. „Gute Arbeit meine Herren“ sagte sie. Tom nickte. „Danke Chefin. Und jetzt möchte ich bitte in Urlaub. Ich habe einiges nachzuholen.“ Anna lächelte. „Mit Nicki?“ Tom nickte wieder. „Ja sicher… und Semir mit Andrea. Wir müssen uns beide erholen um den Dienst auf der Autobahn wieder aufzunehmen.“ Anna nickte. „Ja… ich denke, Sie beide haben es sich nach diesem Fall redlich verdient.“

    Ende

    Hoffe das Ende gefällt???