Semir sah ihn freudig an. „Das ist Tom Kranich, wie ich ihn kenne. Chefin… wir sind bereit. Wir wissen doch genau wann sie sich treffen. Wir werden mit dem SEK dann zuschlagen, wenn sie zusammen sitzen. Ich wette, dass sie sich bei Markwooth treffen. Das ist unsere Chance die Typen alle hinter Gitter zu bringen.“ Er sah Anna an. Sie überlegte. „Okay… aber das eins klar ist. Keine Alleingänge. Sie werden nur mit dem SEK ins Gebäude gehen.“ Semir nickte eifrig. „Ja sicher Chefin. Wie immer.“ Anna sah ihn an. „Nein… nicht wie immer. Semir ich will, dass Sie sich an meine Anweisungen halten. Haben wir uns verstanden?“ Semir nickte. „Gut… dann bereiten Sie alles vor. Wann ist das Treffen?“ „Morgen um acht Uhr.“ „Finden Sie zunächst heraus, ob es bei Markwooth stattfindet. Wenn… dann werden wir genau dort zuschlagen.“ Tom und Semir verschwanden.
Markwooth wartete darauf dass John ihn anrief. Endlich klingelte das Telefon. „Die sind leider entkommen. Aber ich habe alles Andere zerstört. Keine Spuren. Absolut gar nichts.“ „Verstanden.“ Markwooth legte auf und setzte sich an den PC. Er verschickte eine Mail an diverser Teilnehmer mit dem Text: Treffen morgen um acht bei mir.“
Semir und Tom fieberten den nächtsten Abend entgegen. Sie wußten bereits dass das Treffen tatsächlich bei Markwooth stattfinden wird, denn sie hatten die Mailadresse von Herrhausen über Renée erfahren. Als sie diese aufriefen sahen sie die Einladung zum Treffen. Bereits um sieben standen sie mit dem SEK vor dem Gelände von Markwooth. Der Einsatzleiter verteilte seine Leute. Semir sah zu Tom. „Ich bin gespannt wer hier alles auftaucht.“ Tom nickte. „Ja und ich bin froh, wenn dieser verdammte Alptraum zuende ist.“ Semir nickte zustimmend. Sie brauchten nicht lange warten, bis die ersten Gäste eintrafen. Jeder wurde fotografiert. Semir ging zum Einsatzleiter. „Wir werden um 20 Uhr 30 stürmen. Kranich und ich gehen jetzt vor und werden Sie unterrichten, wo sich die Leute befinden, damit Sie schnell reagieren können.“ Der Einsatzleiter sah ihn an. „Sie wollen allein mit Kranich da rein?“ Semir nickte. „Ich weiß…. Aber es ist das Beste. Lassen Sie uns bitte nicht in Stich.“ Dann ging er zu Tom
„Meine Herren, es ist leider einiges dazwischen gekommen. Wir haben unsere Zahl extrem dezimiert. Leider gibt es Leute die unsere Arbeit nicht hornorieren und uns bekämpfen. Die Polizei ist unser größter Feind geworden. Leider ist es uns bis heute nicht gelungen dieses Geschwür auszulöschen. Wir müssen ab sofort vorsichtiger agieren.“ sagte Markwooth zu der Gruppe von sechs Mann die sich im Arbeitszimmer an einem runden Tisch gesetzt hatten. „Was wollen wir unternehmen? Wir können es nicht einfach hinnehmen, das uns die Polizei zerschlägt.“ Gemurmel entstand und jeder gab seine Meinung dazu ab. Markwooth nickte. „Ja wir werden auch was unternehmen. Aber wir müssen erst einmal zurück stecken und uns ruhig verhalten. Zum Glück weiß die Polizei nicht, wo wir uns treffen. Die Unterlagen, die Herrhausen hatte, sind vernichtet.“
Semir und Tom schlichen sich ins Haus von Markwooth. Semir sah Tom an und deutete auf eine Tür. „Hier sind sie.“ flüsterte er leise. Tom nickte und gab die Position an den Einsatzleiter des SEK durch. Semir zog seine Waffe. Tom sah ihn an. „Semir! Du wirst da nicht reingehen.“ Semir zeigte seine Zähne. „Hey… ich bin doch nicht lebensmüde.“ Der Einsatzleiter gab ihnen durch, dass er seine Leute richtig positioniert hatte und auf den Einsatzbefehl wartete. Semir sah kurz zu Tom und dieser nickte. Er zog ebenfalls seine Waffe. „Okay… Zugriff!“ gab Semir über Funk durch. Dann rannte er gemeinsam mit Tom die Tür zum Zimmer ein, während das SEK über die Fenster in den Raum einfielen. Die Männer am Tisch waren so überrascht, dass keiner an Gegenwehr dachte. Einer nach dem Anderen wurde abgeführt. Nur wenig später war das Haus von Markwooth auf den Kopf gestellt worden. Einige hochrangige Politiker wurden verhaftet. Ihnen wurde unter anderem Korruption vorgeworfen.
Semir und Tom saßen zufrieden bei Anna im Büro. „Gute Arbeit meine Herren“ sagte sie. Tom nickte. „Danke Chefin. Und jetzt möchte ich bitte in Urlaub. Ich habe einiges nachzuholen.“ Anna lächelte. „Mit Nicki?“ Tom nickte wieder. „Ja sicher… und Semir mit Andrea. Wir müssen uns beide erholen um den Dienst auf der Autobahn wieder aufzunehmen.“ Anna nickte. „Ja… ich denke, Sie beide haben es sich nach diesem Fall redlich verdient.“
Ende
Hoffe das Ende gefällt???