Beiträge von Elvira

    Zitat

    Original von Navar
    8o Japs *nachLuftschnapp*
    Mir wird gerade auch furchtbar heiß und mir laufen die Schweißperlen übers Gesicht... Angstschweiß wohlgemerkt!!


    Bin ja schon so einiges von Dir gewohnt, aber das hier zerrt mächtig an den Nerven! :evil:
    Und das kurz vor Weihnachten... X(

    Schreib bitte schnell weiter!! :)

    Aber sicher Manuela.... heute Abend nach Feierabend und Aufbau der neuen Möbel und gemütlichem Essen und fernsehen und...und...und... kommt ein weiterer Teil.

    Mal ehrlich, diese Story heißt nicht umsonst "Am Rande des Wahnsinn" =)

    Markus bemerkte dass Tom nervös war. Sicher ging es dem Mann im Sarg nicht besser. Sein Bruder war völlig durchgeknallt. Wie konnte er den Mann ins Feuer schicken. Er lebte doch noch. Der Andere sah verzweifelt zu ihm. Sein Blück schrie nur nach Hilfe. Markus wollte es versuchen. „Simon…. Bitte. Ich kann das nicht. Ich werden rausgehen.“ Simon nickte. „Ja geh nur…. Ich brauche dich nicht mehr. Danke für deine Hilfe. Für die Hilfe, meine Rache zu verwirklichen. Nach diesem Akt werde ich sicher sehr ruhig das Leben beenden können. Gehe nur mein Bruder… gehe und denke an mich.“ Markus nickte nur und verließ den Raum. Tom sah wie er rausging.

    Anna beendete das Gespräch. Sie sah auf das Gebäude. Ein altes ausrangiertes Krematorium. Anna schüttetel sich. Wollte Simon Semir verbrennen? Andrea hatte ihr soeben gesagt, das Semir das Gefühl hatte, der Sarg würde sich bewegen. Nun war es Zeit für den Zugriff. Simon und Markus Lichtenthaler zu überwältigen und der Gerechtigkeit zuzuführen. Sie musste sofort eingreifen! Sie sah Hubert an. „Wir müssen rein.“ Hubert nickte. „Wir können sofort loslegen.“ „Dann ab.“ Sie rannten auf das Gebäude zu und stürmten es. Doch in den ersten Gängen, war nichts. Keine Zelle und keine Gefangenen. Hubert sah Anna an. „Sind wir wirklich richtig?“ Anna nickte und horchte. „Das ist Trauermusik… sie kommt von dort!“ Sie rannte in die Richtung. Die Männer des SEK hinterher. Anna sah Hubert an, als sie zu einer Tür kamen. Die Männer gingen vor und standen in einem großen Saal. „Ah… da seid ihr ja. Setzt euch hin… es geht gleich los. Der Pastor fehlt noch“ rief ihnen Simon entgegen. Anna sah Tom in der ersten Reihe. Sie ging zu ihm. „Tom? Was ist hier los?“ „Ich weiß es nicht genau. Er sagte etwas von Trauerfeier… ich… in dem Sarg da vorn liegt Semir.“ Anna nickte. „Schon gut.“

    Simon sah auf die Männer des SEKs, die die Waffen auf ihn anlegte. „Na… wer wird denn gleich auf den Equisitor schießen. Ihr solltet es euch überlegen. Seht ihr… hier in der Hand halte ich das Leben des Mannes im Sarg. Wenn ich den Knopf hier loslasse… dann fährt der Sarg direkt ins Feuer. Er wird sozusagen lebendig gekocht. Ha,ha.ha.ha.“ Anna sah Tom geschockt an. „Mein Gott… er will ihn tatsächlich ins Feuer schicken.“ Simon beruhigte sich. „Du hast es erfasst Anna Engelhard. Dein Kollege wird gleich zu Asche werden. Er wird sicher spüren, dass ihr alle hier seid. Wollt ihr ihn sehen?“ Wieder lachte er und betätigte einen Schalter. Auf einem Bildschirm war Semir zu sehen, wie er im Sarg lag. Der panische Ausdruck sagte wie er sich fühlte. Tom wurde wütend. Er wollte diesem Mann sagen, was er von ihm hielt. „Lasset uns beten und den letzten Weg dieses Mannes begleiten.“

    Semir hörte was Simon sagte. Wieder versuchte er sich zu befreien. Wieder war seine Mühe umsonst. Was war das? Spürte er die Hitze des Feuers schon? Oder war es ein Trugschluß? Semir atmete stoßweise. Alles in ihm bäumte sich auf. „NEIN!!“ stieß er aus. Immer wieder „NEIN! NEIN!“ Simon drückte einen Knopf und der Sarg senkte sich ins Feuer. „NEIN!!“ schrie Tom. Die Flammen leckten sich am Sarg hoch.

    „Entschuldigung…hab mich verwählt.“ Semir legte auf. „Schweizer Nationalbank…. Na ich denke wir können davon ausgehen, dass unser Herr Schmitt etwas zu verbergen hat. Ein normaler Arbeitnehmer ist das sicher nicht.“ Tom nickte. „Semir… sieh mal hier.“ Tom zeigte auf die Rückseite vom Garderobenschrank. Semir sah hin. Er griff zu dem Etwas und zog einen Briefumschlag ab. „Wollen wir reinsehen?“ Tom schüttelte den Kopf. „Nachher ist da ein Sprengsatz drin. Lass ihn zu. Hartmut soll ihn besser öffnen.“ „Angsthase.“ lachte Semir und riss den Umschlag auf. "Hm, was immer das auch ist, ich glaube hartmut kann da mehr mit anfangen." Semir zog eine Art Speicherkarte aus dem Umschlag und mehrere Blätter mit Zahlencodes, Nummern und Buchstabengewirren. "Sieht mir nach einem elektronischen Türöffner aus oder sowas in der Art" Tom steckte das Ding in eine kleine Plastiktüte und legte es zur Seite.

    Nachdem die Kollegen der Spusi eingetroffen waren, machten sich Tom und Smeir zurück auf den Weg ins Revier. "Wollen wir doch mal sehen, was uns der Computer alles über diese Firma und Schmitt noch so veraten kann. Langsam werde ich neugierig."

    Semir grinste nur. „Na schauen wir doch direkt mal rein“ Er tippte den Namen ein und schon kurz darauf erschienen die Angaben. „Hier… Helmut Schmitt, geboren am 7.3. 1962 in Hamm. Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft und…ah…hier… wegen Unterschlagung und Veruntreuung zu einer Strafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Damals hat er knappe sechstausend DM veruntreut. Damals war er bei der Kölner Securety angestellt. Hauptsächlich für Banken zuständig. Unverheiratet, keine Kinder.“ Tom sah ihn an. „Nichts Besonderes?“

    "Ne, auf den ersten BLick vielleicht nicht. Aber ich finde es komisch, er klaut TNT und hat ein Kontakt zu einer schweizer Bank. Jetzt ist er tot. Hat einen Umschlag mit verdächtigem Inhalt versteckt und nun ja. " "Wie wäre es, wenn wir mal seine Nachbarn befragen? Es könnte doch..." Tom wurde vom Läuten des Telefons unterbrochen. "Ja Semir hier. Hartmut, was gibts..ok... wir kommen...." er legte auf. "Was hat unserse Supernase gefunden?" "Was, was er uns unbedingt zeigen muss, weil, wie er sagte: wir es sonst eh nicht verstehen..." "Ach ja.... hält er uns für dumm oder was?" "Das hast du gesagt."

    extra als Urlaubsschmankerl für Yvonne. Obwohl ich glaube nicht, dass es dir jetzt besser gehen wird. :D

    Tom staarte auf die Särge in der Nebenzelle. Wenn Semir wirklich in einem davon liegt, dann hat er ihn wenigstens gefunden. Er wird ihn rausholen. Tom sah sich das Gitter an. Es schien sehr stabil zu sein. Simon und Markus sahen ihn an. „Du kannst ihm nicht helfen. Aber nun werde ich Ihnen zeigen, dass er noch lebt. Wollen Sie ihn schreien hören? Er hat ein paar Drähte in der Zwangsjacke. Ich kann das aktivieren. Was glauben Sie… wie lange wird die Luft reichen, wenn er schreit? Schreit vor Schmerzen und Panik.“ Er lachte wieder. Tom kam zu ihm ans Gitter. „Ich warne Sie, Lichtenthaler. Wenn Sie ihm auch nur ein Haar krümmen, dann….“ Simon lachte. „Was dann? Wollen Sie mir drohen? Das mag ich gar nicht. Aber Sie haben Recht. Es wäre unfair. Schon wegen der Gefahr des Herzinfarktes nicht wahr? Außerdem hat er sicher genügend Angst. Er glaubt ja unter der Erde zu liegen. Wollen wir ihm diese Angst nehmen?“ Tom verstand nicht, was er meinte. Simon lachte. Er beobachtete Simon aufmerksam.

    Semir versuchte sich zu bewegen. Ihm tat alles weh. Die Zwangsjacke hielt ihn in der unbequemen Lage. „Tom!!“ rief er laut in der Hoffnung, erneut die Stimme zu hören. Doch es war ruhig. Dafür hörte er Andrea wieder. „Semir. Bitte bleib ruhig. Wir sind gleich da. Das Signal von Tom ist deutlich. Wir sind gleich da. Bitte…“ „Andrea… ich bekomme kaum noch Luft. Es ist warm ich…“ „Schhhht. Versuch dich zu entspannen. Tom ist in deiner Nähe. Die Chefin ist mit dem SEK unterwegs.“ „Andrea…. Ich hab Angst… bitte….“ Von Andrea kam nichts mehr. Semir hörte etwas. Er war irritiert. Was geschah denn nun? Er spürte dass der Sarg sich bewegte. Was passierte? Panik… Panik kam auf. „Semir? Was hast du?“ „Der Sarg… er bewegt sich… es passiert irgendwas…“ „okay… entspann dich…. Versuch ganz ruhig zu bleiben. Tom ist in deiner Nähe… hörst du… ganz ruhig…. Bitte.“ Semir nickte. „Ich versuch es ja… ich versuch es…!“

    Tom sah wie Simon in den Raum ging wo die Särge standen. Auch Markus war da. Jeder nahm einen Sarg und fuhr ihn aus dem Raum. Markus holte Tom aus dem Raum. „So…“ sagte Simon und schob den Sarg mit Semir durch den Gang. Tom wurde von Markus hinterher gestoßen. „Wir sind nun bei der Prozession. Wir gehen nun zum Grab.“ lachte Simon. Tom hatte ein sehr merkwürdiges Gefühl und hoffte, dass die Einsatzkräfte bald hier waren. Er wußte nicht, dass diese sich bereits in Stellung gebracht hatten und nun auf den Befehl warteten. Er ging hinter dem Sarg her. Markus hielt ihn fest. Dann spürte er wie Markus ihm ein Schlüssel in die Hand drückte. Er sah ihn verwundert an. Dann wußte er, was Markus wollte. Er wollte ihm helfen. „Markus! Fahr seinen Sarg in den anderen Raum! Er ist der nächste, der die Reise antreten wird!“ Markus nickte uns sah kurz zu Tom. Dieser blickte auf das Etwas dass ihm Markus gegeben hatte. Das war der Schlüssel für die Handschellen. Tom öffnete die Handschellen, tat jedoch so, als wäre er noch gefesselt. Simon sah ihn prüfend an, als sie einen Saal betraten. „Du bist seine Familie?“ Tom nickte. „Gut… dann darfst du in der ersten Reihe sitzen. Die Anderen kommen sicher auch gleich.“ Tom sah die große Glasscheibe die den Bereich wo Simon mit dem Sarg stand abschottete. Er stand dicht am Glas. Es war Panzerglas. „Lassen Sie mich wenigstens…“ „…Abschied nehmen? Nein… der Sarg bleibt zu. Setzt dich da hin“! Simon wies auf die erste Reihe. Tom sah ihn an. Er konnte so nicht Semir retten. Verdammt was sollte das Spiel? Wollte Simon Semir tatsächlich beerdigen? Nein! Nicht beerdigen. Diese Einrichtung glich einem Krematorium. Toms Gedanken kreisten um die Rettung von Semir, denn nun verstand er welchen Tod Simon Semir zugedachte.

    Tom sah ihn an und grinste dann. „Na jetzt nicht mehr. Okay…. Herr Werner. Das genau ist der Mann, der den Wagen gesteuert hat. Wo wohnte Herr Schmitt?“ Werner sah ihn an. „Wohnte? Ich denke der wohnt immer noch dort.“ Tom schüttelte den Kopf. „Nein… er wohnt jetzt etwas weiter untern. Ich meine wenn die Reste von ihm aufgesammelt sind. Er ist tot.“ „Was sagen Sie da?“ „Ja er ist tot. Gestern bei der Explosion so schwer verletzt und heute Nacht verstorben.“

    Werner war sichtlich schockiert und hatte Mühe, die Fassung zu bewahren.
    "Ja, also, das glaube ich nicht. Er war doch immer so zuverlässig, ein absolut loyaler Mitarbeiter.... Hier. das ist seine Adresse." er reichte Tom einen Zettel.
    "Gut, dann werden wir uns da mal umsehen. " Tom steckte den Zettel ein.

    Auf dem Weg zu Schmitts Wohnung dachte Semir laut " Schmitt gibt sich für jemand anderen aus. Ok, aber wer war dann der Mann dessen Ausweis du hattest? Da muss eine 2.Person mit im Wagen gewesen sein. Ich werd den Verdacht nicht los, das da was ganz im Argen ist. Mein Magen grummelt." "Dann iss was....." "Ne, im Ernst Tom. Gefälschter Ausweis, TNT, das ist kein kleines Vergehen, da stecken große Fische hinter"

    Sie standen vor der Wohnungstür. Semir sah Tom an. Auch er hatte die Einbruchspuren entdeckt. Sie zogen die Waffen und gingen sich gegenseitig deckend in die Wohnung. Semir ging ins Wohnzimmer. Dort war alles durchgewühlt. Tom ins Schlafzimmer. Auch hier war alles rausgerissen. „TOM?“ fragte Semir. „Ja… hier. Mann sieht das aus. Die haben etwas gesucht.“ Semir kam zu ihm. „Ja… die Frage ist nur was. Ich meine… der wird hier kaum Unterlagen oder sowas gehabt haben.“ Tom nickte. „Ja… wenn er nur der Fahrer war sicher nicht.“ Semri ging in die Küche. Die Schränke waren ausgeräumt worden. „Na vielleicht war er kein ordnungsliebender Mensch und mochte die Unordnung hier.“ lachte er.

    "Hm, also ich denke mal hartmut soll kommen und hier alles nach Fingerabdrücken absuchen, wer weiß, ob wir was fnden." Tom zog sein Handy und rief in der KTU an. "Schau mal, hier.“ Semir hatte mit einem Bleistift über einen Notizblock gestrichen und eine Nummer zu tage gelegt. "Mal sehen, wer da rangeht." Er nahm das Telefon und wählte die Nummer.
    "Grüß Gott. Schweizer nationalbank,Gürtli am Apparat…"

    Andrea starrte auf den Monitor. Sie sah Semir liegen, der versuchte ruhig zu atmen. Doch in seinen Augen war Panik zu sehen. Die ersten 24 Stunden waren fast um. „Semir…. versuch bitte ruhig zu blieben, hörst du?“ Semir nickte. „Andrea…. Ich…. Ich liebe dich.“ Sie sah eine Träne an der Wange herunterlaufen und berührte den Monitor, als ob Semir sie dadurch spürte. „Ich weiß … ich dich auch….ich liebe dich auch…“ Dann sprang sie plötzlich auf. „Semir!! Du bist nicht unter der Erde… hörst du… du bist nicht begraben.“ „Wie… Wie kommst du darauf?“ „Nun, er sagte uns du wärest Schneewittchen. Aber Schneewittchen ist nie begraben worden, du bist irgendwo aufgebarrt. Das macht es uns leichter dich zu finden. Ich… ich muss zu Hartmut… mir ist da soeben ein Gedanke gekommen.“ „Tu das… wenn es mir hilft… dann tu es.“ Andrea rannte raus. Hartmut stand vor der Tür und lief in Gedanken hin und her.“ „Hartmut!! Schnell…. Ich hab eine Idee… komm schon…!“ Hartmut sah sie an und folgte ihr.

    „SEMIR!! Hörst du mich? Kannst du mich hören? Ich bin hier!“ versuchte Tom mit Semir zu sprechen und hoffte inständig, dass der Sarg nicht ganz so abdichtete wie er aussah. Simon beobachtete ihn und lachte. „Er hört dich sicherlich…. Er hört es… aber er kann nicht antworten, wenigstens nicht sofort….“ Tom reagierte nicht auf das was Simon sagte. Er wollte Semir beruhigen. Er sollte wissen, dass Tom in der Nähe war. Dann fiel Tom ein, dass er ja einen Sender auf Anordnung der Chefin trug. Er war in einem der Knöpfe und brauchte nur durch einen kleinen Druck aktiviert werden. Tom tat so als liefer er wie ein gefangenes Tier durch den Käfig und griff dann zu dem besagten Knopf und drückte ihn. Er war sicher, nun würden Alarmglocken in der PAST schlagen. Er sollte sich nicht irren. Simon lachte irre. „Du hast richtig Angst um ihn. Er ist dein Freund? Sehr schön. Ich habe ihm eine besondere Beerdigung versprochen, die wird er bekommen. Alle seine Freunde werden ihn verabschieden.“

    Hartmut hörte Andreas Plan. „Andrea… das geht nicht. Ich bin die ganze Zeit schon am überlegen wie wir es machen können, aber wir können kein Signal der Kamera einfangen. Es ist ….es ist unmöglich.“ Andrea starrte ihn an. „Aber… wir müssen doch was tun… wir müssen ihn da raus holen…. Bitte Hartmut….bitte“ Andrea weinte. Dann hörte sie ein Piepsen. „Das ist ein Sendersignal…“ sagte sie und rannte zum PC. Anna kam ebenfalls. „Das ist nicht mein Signal… dann ist es Toms… Andrea orten Sie es schnell. Er wollte sich mit Dr. Lichtenthaler treffen. Wir können ihn nicht über Funk oder Handy erreichen. Wenn Markus Lichtenthaler ihn in seine Falle gelockt hat, dann könnte er bei Semir sein!“ Andrea nickte und Anna rannte zu ihrem PC an dem Semir immer noch zu sehen war. „Ich…höre Tom.“ sagte er leise. „Ja… es ist gut möglich. Aber dann sind Sie wirklich nicht begraben. Semir bleiben Sie weiterhin so ruhig. Wir haben Tom geortet und wir werden sofort das SEK zu Ihnen schicken. Wir haben Sie gleich…hören Sie?“ Semir nickte leicht. „Ich bin müde… die Luft… sie ist schlecht hier drin.“ Anna sah Hartmut an. „Dann hat Lichtenthaler tatsächlich gelogen. Er hat keine 72 Stunden….“

    Am nächsten Morgen fuhren sie zum Werk. Der Chef war ein gewisser Olaf Werner. „Ah… die Herren der Polizei, Sie kommen sicher wegen dem Raub.“ Semir sah Tom an. „Ähm… ja. Wann bitte ist das gestohlen worden?“ „Wir sollten uns im Büro unterhalten.“

    Werner führte sie in sein Büro und setzte sich. Die Situation war ihm sichtlich peinlich.
    „Ähm.. ja.. gestohlen worden ist es gestern. Aber ich dachte, nun ja, das klärt sich. Sie wissen ja wie das ist, wenn man einmal in Verruf gerät...“ „Ach, wir wissen das? Herr Werner. Sie leiten ein Unternehmen was mit einem Sicherheitszertifikat ausgestattet ist, wissen sie was das heisst?“ Tom hämmerte auf den Tisch. „Ja, nur...“ „Nichts ja nur. Der Sprengstoff ist auf der Autobahn hochgegangen und jetzt haben wir den Fall am Hals. Sie können von Glück reden, dass es keine Toten gegeben hat.“ „Da konnte ich doch nichts für, sicher nicht.“ „ Ja dafür ist es jetzt zu spät. Wir würden dann gerne lückenlos alle Angestellten der Firma überprüfen, Personalliste bitte und wann jeder wo gewesen ist gestern. So einfach kann man Sprengstoff ja nicht stehlen, da muss ja schon jemand aus der Firma dran beteiligt gewesen sein.“ Tom sah den Mann ernst an und stand auf.

    Werner sah Tom an. „Sie wollen doch nicht im Ernst jemanden aus meiner Firma des Diebstahls verdächtigen. Das ist absurd. Völlig absurd.“ „Ach ja? Und wie ist dann Ihr Sprengstoff, der doch eigentlich unter Verschluß gehört auf die Autobahn gekommen?“ fragte Semir wütend. Werner sah Semir an. „Herr Gerkhan. Ich kann schlecht Ihren Job machen, genauso wie Sie den meinen machen können. Sie bekommen die Personalliste von meiner Sekretärin. Und Sie sollten aufhören die Schuldigen bei uns zu suchen. Sicher war das jemand der das Schloss geknackt hat und….“ „Herr Werner, wer hat denn den Schlüssel zum Depot?“

    „Nun, meine Sekretärin, ich, alle Sprengmeister und der Wachmann.“„Nun ja, das sind ja eine ganze Menge Leute. Und die waren alle gestern hier?“ „Nein, bis auf 3, oder warten sie. Der Schmitt, der ist seit gestern Mittag krank. Der ist nach Hause, also 4.“ Tom wurde hellhörig. „Schmitt? Wie sieht der Mann aus...“ „Moment...“ Werner kramte in seinem Schreibtisch und zog ein Bild heraus „ Hier, das ist Schmitt.“ „Bingo Semir. Schau mal. Da ist der Mann, dessen Name es nicht gibt.“

    Markus sah den Polizisten an. „Beschützen Sie mich vor meinem Bruder?“ Tom nickte. „Ja… das werde ich. Wenn wir ihn festsetzen, dann wird er in die geschlossene Anstalt eingewiesen werden. Er wird nie wieder frei kommen.“ Markus nickte. „Okay…. ich bin zwar bisher immer nur hinten im Wagen gefahren und konnte nicht genau sehen, wo wir waren, aber ich weiß genau wie lange die Fahrt vom Unfallort dauerte.“ Tom sah ihn an. „Er hat Sie nicht sehen lassen wo Sie waren?“ „Nein… er hatte wohl Angst, dass ich ihn verrate… er…ist wahnsinnig.“ Tom nickte. „Wahnsinnig trifft genau zu. Okay… wir fahren los.“ Markus nickte und stieg zu Tom in den Wagen. „Sie fahren zunächst am Besten zum Unfallort.“ Tom nickte und fuhr. Als sie dort angekommen waren, sah Markus Tom an. „So… fahren Sie jetzt erst einmal in Richtung Krankenhaus.“ Tom tat es. Er versuchte Markus zu beobachten, doch es klappte nicht. Er konzentrierte sich auf die Straße. „So…. wir sind fast da..“ meinte Markus nach einer Weile. Tom sah ihn an. „Wir sind im Industriegebiet?“ Markus nickte, „Ja hier gibt es eine alte Gießerei. Es ist durchaus möglich, das Simon ihn dort versteckt hat.“ Tom nickte. Er überlegte, was Hartmut ihn gesagt hatte. Werkstatt oder eine Einrichtung wo man schweißen kann und deshalb die Gaseinrichtungen hatte. Eine Gießerei hatte alles. Nachdem sie auf dem Gelände waren, sagte Markus plötzlich. „So. Stopp!“ Tom sah ihn an und sah in die Mündung einer Waffe. „Was soll das?“ fragte er. „Simon erwartete Sie.“ Tom nickte. „Sie wollten mich in eine Falle locken?“ „Was heißt wollte… es ist eine. Aussteigen!“ Er nahm Tom die Waffe ab.

    Simon sah den zweiten Polizisten. „So….“ sagte er, als Tom vor ihm stand. „Du suchst deinen Partner? Willst du ihn sehen?“ Tom nickte nur. „Dann komm mit mir….“ Simon lachte lauthals und stieß Tom, dem Markus mittlerweile die Arme mit den Handschellen nach vorn gefesselt hatte in eine Art Zelle. Tom sah sich um und erkannte einen Nebenraum, der durch ein Gitter von seinem getrennt war. Dort standen zwei Särge. Beide waren verschlossen. Tom sah auf sie und dachte an Semir, der in einem dieser Dinge lag. Er sah Simon durch das Gitter an. „Darin liegt er. Er denkt er wäre unter der Erde…. Ein toller Gedanke nicht wahr. Er hat Angst… er betet. Ich kann es hören.“ Simon lachte. Tom stellte sich ans Gitter „Holen Sie ihn da raus!!!“ schrie er Simon an. „Nein… ich will dass er panisch wird. Er muss flehen… um Sauerstoff flehen…. Er muss mich anbeten… ich bin sein Herr und Meister…“ lachte Simon. Tom begriff, dass dieser Mann längst den Hang zur Realität verloren hatte.

    Sie saßen im Büro als Hartmut anrief. „Sagt mal Jungs… ich weiß ja, dass euer Job etwas gefährlicher ist als meiner. Also mit Verfolung und so… aber dass ihr einen LKW mit so viel TNT von der Straße fegt, ist nun wirklich nicht gerade alltäglich….“ „TNT?“ fragte Tom verwirrt. „Ja… TNT, das ist ein ziemlich gefährlicher Sprengstoff und wird eigentlich nur in Spezialfahrzeugen transportiert.“ „Hartmut ich weiß genau was TNT ist.“ „Ja sicher Tom. Aber das Besondere an diesem Zeug ist, dass es aus den Beständen einer Sprengfirma stammt, die sich das Sprengen von Gebäuden zur Spezialität gemacht haben.“ „Was? Mitten in der Nacht und dann in einem normalen Wagen? Da stimmt doch was nicht.“ „Nun da müsst ihr anfangen zu suchen.“

    Tom legte den Hörer auf und schüttelte den Kopf. „Semir, warum wir? Warum immer wir?“
    „Wieso? Was schaust du ich so irritiert an?“ „Das war Hartmut. In dem Unfallwagen war TNT... super. Wieso können wir nicht mal einen stink normalen Unfall haben und gut ist. Nein, wieder in die Vollen.“ „Jetzt nochmal für mich. Der Wagen der so laut exlodiert ist, da war TNT drin?“ „Ja. Und ich habe das Kennzeichen überprüft. Es ist gefälscht. Und der Mann,. der den Wagen gefahren hat ist verschwunden. Der Name, der auf dem Ausweis stand, existiert nicht.“

    „Ja super. Was hat Hatmut sonst noch gesagt?“ Tom grinste. „Das es unser Problem ist. „Okay… dann werden wir zum Dienstende diese Sprengfirma besuchen. Mal sehen, warum sie den Diebstahl nicht gemeldet haben.“ Semir nickte. „Ich sehe schon jetzt wieder ne Menge an Überstunden auf uns zukommen.“

    Semir versuchte ruhiger zu werden. Er wußte nicht wo er war, er wußte dass die Luft sicher schneller verbraucht wird, wenn er nervös war. Er versuchte zu schlafen. Doch die Gedanken, nicht rechtzeitig gefunden zu werden, waren nicht zu verdrängen. Er dachte an Andrea, die er doch mehr liebte, als er es eingestand. Er wollte sie in den Arm nehmen und…Wieder musste er mit den Tränen kämpfen. Er fing an zu beten. Bat um seine Rettung, um Vergebung seiner leichten Verstöße, bat um die Aufnahme ins Paradies. Dann überkam ihn wein Weinkrampf den er nur mit Mühe bekämpfen konnte. Er schloß die Augen.

    Tom starrte auf den Bildschirm und sah Semir an. Er schien zu schlafen. Sicher das vernünftigste, was er in seiner Situation tun konnte. Andrea kam herein. „Ich hab ihn….ich hab Dr. Markus Lichtenthaler gefunden. Er hat seinen Dienst angetreten. Der Stationsleiter hat mich eben angerufen… Tom fahr hin… bitte….“ Tom schnappte sich seine Jacke und fuhr zum Marienhospital, wo Dr. Markus Lichtenthaler auf der Chirurgie seinen Dienst versah. Der Stationsleiter brachte Tom zu ihm. Markus erschrak als er Tom vorgestellt wurde. Tom bat mit ihm allein reden zu dürfen.

    „Was kann ich für die Polizei tun?“ fragte Markus gleichgültig und versuchte seine Unruhe zu verbergen. „Es geht um Ihren Bruder.“ „Um Simon? Den hab ich schon lange nicht mehr gesehen.“ „Wirklich?“ „Was wollen Sie?“ „Sie wissen ganz genau, was ich will. Wo ist mein Partner?“ „Er müsste doch längst zuhause sein… ich meine… er wurde nur geröngt.“ Tom beherrschte sich sehr. „Sie wissen genau, dass es nicht stimmt. Wo hat Ihr Bruder Semir hingebracht? Wollen Sie an einem Mord schuldig sein? Ist Ihnen Ihr Leben nichts wert?“ Er beobachtete Markus und sah wie dieser mit sich rang. „Sagen Sie mir wo er ist… bitte….“ Markus sah Tom an. „Hören Sie… mein Bruder ist wahnsinnig geworden. Als er mich darum bat, Ihren Kollegen zu betäuben, da dachte ich an einem Spass. Es sollte nur …aber als er ihn in den Sarg legte, da war mir klar, dass er ihn nie wieder laufen lassen wird.“ „Wo ist er?“ „Was verlangen Sie von mir? Simon wird mich umbringen, wenn ich etwas sage. Er wird….“ Markus schwieg. Tom sah ihn eindringlich an. „ Wenn Sie es mir nicht sagen, werde ich Sie umbringen! Also! Er hat meinen Partner in einem Sarg gelegt und vergraben. Wo? Bitte… er erstickt, wenn wir ihn nicht da raus holen. Helfen Sie mir.“

    Semir starrte auf die Autobahn. Der Nebel wurde dichter und es tat ihm auf den Augen weh. „Boah… das wird wieder eine Suppe. Da sind Unfälle vorprogramiert. Sieh dir nur mal die Idioten an. Die halten nicht einmal den Sicherheitsabstand ein.“ sagte er und deutete hinter sich. Ein LKW fuhr ihn ziemlich dicht auf. „Hey… ich glaub du machst ihm lieber platz und zeigst dann mal unsere Lichterorgel“ meinte Tom. Semir sah ihn kurz an. „Tom… das hier ist kein Spiel mehr. Wir sind jetzt im wahren Leben. Wenn ich dem jetzt ausweiche, dann baut der einen Unfall.“ Tom sah ihn an. „Na dann bleib doch hier.“ grinste er. „hey sag mal spinnt der?“ Von hinten krachte und klirrte es, man hörte Bremsen quitschten und mehrer Wagen prallten bereits in den sich querstellenden LKW, dessen hinterer Anhänger umkippte und sich mitten auf die Fahrbahn legte. „Scheiße.......“ Semir zog 50 Meter weiter auf die Standspur machte das Blaulicht an und griff zum Funk, während Tom schon aus dem Wagen gesprungen war und den anfahrenden verkehr warnen wollte. „Ja Hotte mach.. alles was Räder hat, RTW, Feuerwehr, das volle Programm. Und macht die Autobahn dicht.“ schon warf Semir den Funk auf den Sitz und rannte hinter Tom her.

    „RAUS!! ALLES RAUS AUS DEM WAGEN!“ schrie Semir laut und rannte die Fahrzeugreihe durch. Er sah Tom an einem der PKWs stehen und rannte hin. Doch bevor er ganz angekommen war, sah er eine Flamme unter dem LKW. „TOM!! Schnell der Wagen brennt.“ Semir rannte zum LKW und wollte den Fahrer rausziehen. Er stand am Fahrzeug und versuchte die Tür zu öffnen, während ein anderer Verkehrsteilnehmer versuchte die Flammen mit dem Feuerlöscher zu ersticken. Semir schaffte es den Fahrer rauszuziehen und zog den bewußtlosen Mann vom Wagen weg. Der Mann mit dem Feuerlöscher hatte aufgegeben. Tom kam zu Semir und half ihn den Verletzten aus der Gefahrenzone zu ziehen. Sie waren gerade weit genug weg, als es einen extremen Knall gab. Dann flogen glühende Blechteile durch die Luft.

    Tom und Semir duckten sich als ein weiterer Knall zu hören war. „Holla... was war das denn?“ Tom sah den Wagen neben dem er noch vor Sekunden gestanden hatte und schüttelte den Kopf. „ Na gut, dass du da weg warst, sonst wärst du gegrillt worden. Aber jetzt ist dir sicher nicht mehr kalt, oder?“ „Ne, dafür fühl ich mich grad irgendwie angekokelt.“

    Mittlerweile kamen vom Stauende die ersten Rettungsfahrzeuge und Verstärkung. „Mein Gott, das sieht hier ja aus....“ Hotte schüttelte den Kopf und sah sich um. Nach Stunden war das letzte Fahrzeug auf dem Hänger Richtung KTU unterwegs und die Unfallstelle konnte wieder freigegeben werden. „ Super, das bist du schuld. Nur weil du Kaffee am Eifeltor haben wolltest sind wir da mit reingeschliddert und mein Wagen ist kaputt.“ Semir stieg aus dem Abschleppwagen vor der PAST und knallte die Türe wütend zu. „Nu hab dich nicht so. Wärest du rechtzeitig zur Seite gefahren, so wie ich gesagt habe, wär das nicht passiert“ Nun lachten Beide. Doch kurze zeit später als Hartmut anrief hatten sie nichts mehr zu lachen.

    Anna nahm Andrea in den Arm. „Schon gut…. wir machen eine Pause.“ Andrea weinte laut. Tom und Hartmut sahen sich bedrückt an. Tom zog Hartmut in den Nebenraum. „Hartmut… bitte… hilf mir. Wir müssen ihn finden. Wir müssen einfach…“ Hartmut nickt. „Tom ich tu mein bestes, aber …“ Das Telefon klingelte. Tom ging ran. „Na… habt ihr euch ihn angesehen. Ich glaube es geht ihm nicht sehr gut…“ Er hörte das irre Lachen. „Lichtenthaler… was soll das? Wo ist er? Verdammt noch mal Sie wollten uns doch Hinweise geben…“ „Ja… schon gut… man darf doch wohl mal einen Triumpf ausleben oder? Okay.. .hört genau zu. Ich denke ihr habt euch mit dem Märchen beschäftigt. Es ist zwar etwas abgeändert aber das ist egal….“ Wieder war ein Lachen zu hören. „Hören Sie… lassen Sie uns doch vernünftig miteinander umgehen. Es …Hallo?“ „Ja ich bin noch da. Es kommt der erste Hinweis… Sucht dort wo Schneewittchen begraben liegt.“ Der Mann legte auf. Tom starrte den Hörer an. „Was sollen wir denn damit anfangen?“ stöhnte er. Anna und Andrea kamen in den Raum. „Was hat er gesagt?“ wollte Anna wissen. Tom sagte es ihr. Andrea sah ihn an. „Im Wald… sie ist im Wald begraben worden.“ sagte sie. „Ja… aber in welchem Wald?“ „Ich gehe die Akten durch. Wir müssen in der Akte von Lichtenthaler was haben…“ Tom nickte. „Gut. ich werden mir sämtliche Daten von diesem Dr. Markus Lichtenthaler ansehen.“

    Markus sah Simon an. „Was willst du damit erreichen? Hast du ihn tatsächlich begraben?“ Simon lachte. „Nein… denkst du ich werde mir diese Arbeit machen? Er steht immer noch in diesem Raum. Ich habe ihn das Gefühl gegeben, dass er begraben ist… er hat Angst… er hat sicher große Angst…“ lachte Simon seinen Bruder an. Markus schüttelte den Kopf. „Warum willst du den Mann so quälen. Er hat sicher Angst. Aber was hast du davon?“ Simon sah ihn nur an. „Das ist egal. Ich habe meine Rache und ich lebe jeden Augenblick aus. So… ich muss kurz weg. Du wirst nichts tun, was ich nicht gut finde, Markus. Hast du mich verstanden?“ Markus nickte. Er selbst hatte Angst vor seinem Bruder. Er spürte, dass Simon die Realität längst verlassen hatte. Aber er wollte nicht am Mord von diesem Polizisten schuld sein. Er musste den richtigen Augenblick abwarten und ihm dann helfen zu fliehen. Er sah Simon nach als dieser das Gelände verließ. Doch nur wenige Augenblicke kam er zurück und sah Markus an. „Du wirst mich besser begleiten. Ich glaube nämlich, dass du Zweifel an meinem Plan hast. Steig ein. Du wrist heute ganz normal deinen Dienst tun“ Markus tat was sein Bruder sagte. Er spürte die Angst vor ihm. Simon konnte auch ihm gegenüber sehr böse werden und Markus wollte es nicht spüren. Die Fahrt ging los.

    Hier noch etwas für die Nacht....

    Tom sah auf den Bildschirm. „Semir… wir finden dich… gib nicht auf… hörst du… Versuch ruhig zu bleiben. Hartmut und ich werden dich finden.“ Er sah wie Semir nickte. Dann wandte er sich an Hartmut. „Was denkst du?“ Hartmut sah ihn an. „Nun ja… ich bin kein Arzt aber ich glaube nicht, dass er es sehr lange aushält.“ „Hartmut das wollte ich nicht wissen. Das seh ich selbst. Es geht mir und das Technische. Haben wir eine Möglichkeit, dieses Signal zurück zuverfolgen?“ „Nicht so… ich meine wir haben nicht mal ne Ahnung wo er ist…nein… es ist nicht möglich.“ antworte Hartmut leise. Tom stöhnte kurz auf. „Okay… was kann uns noch helfen?“ „Wir müssen schauen, ob einer von den Beiden Brüdern irgendwelche Gebäude haben, wo sie so etwas durchziehen können.“kam von Anna die das Büro wieder betrat.“ Tom nickte. „Ja… ich werde es tun.“ „Nein… Tom. Ich helfe euch. Ich werde Semir nicht allein lassen.“ kam von Andrea. Sie hatte geweint. Tom nahm sie in den Arm. „Wir werden ihn finden.“ „Ja sicher…“ erwiderte sie resigniert. Anna sah Tom an. „Er hat doch gesagt, dass es ein Märchen ist. Schneewittchen und …die Bullen oder so…. Wir müssen uns mit dem Märchen auseinandersetzen. Es ist verdammt lang her, dass ich Märchen gelesen habe. Andrea… besorgen Sie mir ein Märchenbuch der Gebrüder Grimm.“ Andrea sah sie an. „Das ist nicht nötig. Ich kenne das Märchen auswendig.“ „Okay… dann werden Sie uns das Märchen erzählen. In der Kurzfassung und lassen Sie nicht zu viel aus.“ Andrea nickte und dachte an das Märchen. „Also es ging dort um eine Prinzessin, die weil sie schöner war als die Königin, ermordet werden sollte. Der Jäger hat sie in den Wald geführt konnte sie aber nicht erschießen. Also hat er ein Wildschein erlegt und der Königin das Herz gebracht. Schneewittchen ist durch den Wald geflohen und kam zu den sieben Zwergen. Dort lebte sie eine ganze Zeit ohne von der Königin beachtet zu werden. Doch irgendwann stellte sie sich vor dem Spiegel und… das bringt uns doch nicht weiter.“ stöhnte Andrea. Anna sah sie an. „Andrea… wir haben nichts Anderes, wo wir anknüpfen können.“ „Gut… also die Königin erfuhr dass Schneewittchen noch lebte und schnürrte ihr die Luft ab, dann versuchte sie es mit einem Kamm und mit einem vergifteten Apfel. An diesem Apfel wäre Schneewittchen fast gestorben. Die Zwerge hielten sie für tot und legten ….legten sie in einen Sarg…“ Andrea fing an zu weinen. Sie dachte an Semir, der wie Schneewittchen in einem Sarg lag. Irgendwo…

    Hier hist noch eine Story die aus der gemeinsamen Feder mit Steffi stammt. viel Spass beim Lesen und die FEEDs nicht vergessen!!!

    Mr. Black

    „SEMIR! Pass auf!! Stell dich quer und brems ihn doch aus!! Hey…. Was machst du denn? Bist du wahnsinnig? Du kannst mich doch nicht schneiden? Was soll das denn!“ Tom brüllte im Büro und Semir lachte Tränen. Beide hatten Nachtdienst und da es ruhig war, spielten beide auf der Play-Station ein Autorennen. Semir gewann natürlich. Für Tom mit unlauteren Mitteln aber beide hatten ihren Spass. „So… das war die letzte Runde, die du gewonnen hast. Wenn du mal endlich fair spielen würdest dann hätte ich auch mal eine Chance….“ Semir lachte immer noch. „Du wirst mich nie schlagen. Ich bin der King.“

    „Pah, das bist du nur, weil du betrügst. Du spielst nicht fair.“ Tom zog ab in die Teeküche, gefolgt von Semir, der immer noch am lachen war. „Komm, du kannst es nur nicht vertragen, dass ich gewinne. Ausserdem bin ich eindeutig der bessere Fahrer. Das sagt meine Statistik. ich habe weniger Autos auf dem Gewissen als du.“ „Kein Kaffee mehr da und ich hab keine Lust neuen zu kochen. komm, wir drehen eine Runde und machen beim Eifeltor einen Stopp.“ Tom holte sein Jackett und Semirs Jacke. „Du fährst“ „ Hast wohl für heute keine Lust mehr, was?“ „Laber nicht, fahr einfach und mach die Heizung an, mir ist kalt.“ Im dichten Herbstnebel fuhr Semir auf die A4. Um die vorgerückte Stunde war kaum noch Betrieb.