Am nächsten Morgen fuhren sie zum Werk. Der Chef war ein gewisser Olaf Werner. „Ah… die Herren der Polizei, Sie kommen sicher wegen dem Raub.“ Semir sah Tom an. „Ähm… ja. Wann bitte ist das gestohlen worden?“ „Wir sollten uns im Büro unterhalten.“
Werner führte sie in sein Büro und setzte sich. Die Situation war ihm sichtlich peinlich.
„Ähm.. ja.. gestohlen worden ist es gestern. Aber ich dachte, nun ja, das klärt sich. Sie wissen ja wie das ist, wenn man einmal in Verruf gerät...“ „Ach, wir wissen das? Herr Werner. Sie leiten ein Unternehmen was mit einem Sicherheitszertifikat ausgestattet ist, wissen sie was das heisst?“ Tom hämmerte auf den Tisch. „Ja, nur...“ „Nichts ja nur. Der Sprengstoff ist auf der Autobahn hochgegangen und jetzt haben wir den Fall am Hals. Sie können von Glück reden, dass es keine Toten gegeben hat.“ „Da konnte ich doch nichts für, sicher nicht.“ „ Ja dafür ist es jetzt zu spät. Wir würden dann gerne lückenlos alle Angestellten der Firma überprüfen, Personalliste bitte und wann jeder wo gewesen ist gestern. So einfach kann man Sprengstoff ja nicht stehlen, da muss ja schon jemand aus der Firma dran beteiligt gewesen sein.“ Tom sah den Mann ernst an und stand auf.
Werner sah Tom an. „Sie wollen doch nicht im Ernst jemanden aus meiner Firma des Diebstahls verdächtigen. Das ist absurd. Völlig absurd.“ „Ach ja? Und wie ist dann Ihr Sprengstoff, der doch eigentlich unter Verschluß gehört auf die Autobahn gekommen?“ fragte Semir wütend. Werner sah Semir an. „Herr Gerkhan. Ich kann schlecht Ihren Job machen, genauso wie Sie den meinen machen können. Sie bekommen die Personalliste von meiner Sekretärin. Und Sie sollten aufhören die Schuldigen bei uns zu suchen. Sicher war das jemand der das Schloss geknackt hat und….“ „Herr Werner, wer hat denn den Schlüssel zum Depot?“
„Nun, meine Sekretärin, ich, alle Sprengmeister und der Wachmann.“„Nun ja, das sind ja eine ganze Menge Leute. Und die waren alle gestern hier?“ „Nein, bis auf 3, oder warten sie. Der Schmitt, der ist seit gestern Mittag krank. Der ist nach Hause, also 4.“ Tom wurde hellhörig. „Schmitt? Wie sieht der Mann aus...“ „Moment...“ Werner kramte in seinem Schreibtisch und zog ein Bild heraus „ Hier, das ist Schmitt.“ „Bingo Semir. Schau mal. Da ist der Mann, dessen Name es nicht gibt.“