Beiträge von Elvira

    Sie betraten das Gebäude und klingelten. Es öffnete niemand. Semir sah Tom an. „Ich höre doch Musik. Der muss zu Hause sein.“ Tom horchte ebenfalls. „Ja… hast Recht. Musik läuft. Aber vielleicht hat er ja nur vergessen, sie auszuschalten.“ Semir verzog sein Gesicht. „Ich weiß nicht… könntest du diese Musik vergessen?“ Tom lachte… „nein nicht wirklich.“ „Ich geh mal im Garten und schau nach. Die Wohnung liegt ja im Erdgeschoss. Und vielleicht sehe ich ja eine offene Tür.“ Tom nickte und sah Semir hinterher. „Ach Semir… die Tür sollte schon offen sein.“ rief er ihm noch nach.

    1 Minute später machte ihm Semir die Türe auf. Komm rein, aber paß auf, hier liegt jemand.“
    „WAS?“ „Ich nehme an das ist Reichelt? „ Tom beugte sich über den am Boden liegenden Mann und fühlte den Puls“ der Körper war noch warm. „Na lang ist der nicht tot. Verdammt, irgendwie fängt dieser fall an zu stinken und zu nerven...“ Semir hatte bereits Wegner und die Spusi angerufen und sah sich nun vorsichtig in der Wohnung um.“Keine Kampfspuren, nichts. Ordnung und alles sauber. Tja... da kann man wohl von ausgehen, dass Reichelt seinen Mörder kannte.“

    „Mann…. Diese Ferien hasse ich. Es ist nichts los auf der Straße.“ stöhnte Semir und sah zum Fenster raus. Tom nickte nur. Er spielte gerade am PC und ließ sich von Semir nicht abhalten. Semir sah wie ein Golf auf den Parkplatz fuhr und wie ein Mann ausstieg. „Da ist er ja.“ Tom sah ihn an. „Semir ich mag keine Ratespiele. Wer kommt denn?“ „Rate mal. Er ist ein….nein war ein nerviger Kollege, der sich zum Freund entwickelte.“ „Lucas Springer.“ „Spielverderber. Du hättest drei Versuche gehabt. Aber es stimmt. Lucas. Es geht sicher um den Fall. Er bringt sogar schon die Akten mit. Ein perfekter Partner“ Semir grinste. Er warf Tom ein Radiergummi an den Kopf und dieser warf ihm Papierkügelchen rüber. Semir lachte laut und schmiß mit Büroklammern. Als Tom dann den Locher nahm versteckte er sich hinter seinem Monitor. Dann klopfte es an der Tür. „Ja komm rein.“ rief Semir. Lucas steckte seinen Kopf rein. „Hey… darf ich euch mal stören… bei dieser wichtigen Arbeit?“ „Ja auch wenn es nicht so aussieht, aber wir haben eine ziemlich heftige Diskussion zu führen.“ grinste Semir und warf Tom einen Bleistift zu. Lucas lachte. „Ja ich sehe schon. Eine sehr heftige Diskussion. Schon mal von Deeskalation gehört?“ Tom nickte. „Ja…. aber dann macht es weniger Spass. Du bist aber doch nicht gekommen um unsere Diskussion zu stören, oder? Wo ist Latetia?“ „Sie wollte nicht mitkommen. Und nein… nicht deshalb. Ich brauche eure Hilfe.“ „Hm….Amtshilfe? Haben schon gehört? Wir bekommen grünes Licht.“ „ Es geht um Prostitution, worum auch sonst.. Ich meine ich bin bei der Sitte und da geht es meist darum. Okay… wir haben ein junges Mädchen dazu überreden können uns Informationen über das leider immer noch geöffnete „Latin Love“ zu geben. Sie hat uns verraten, dass eine neue Lieferung „Frischfleisch“ ankommen wird. Noch in dieser Woche. Sarah so heißt die Kleine will als Kronzeugin gegen Bein, das ist der Nachfolger von Golbär aussagen. Damit wäre der nächste Mistkerl von der Bildfläche. Aber sie kann natürlich nicht mehr zurück und deshalb müssen wir sie verstecken. In eine der Schutzwohnungen. Aber ich brauche Leute denen ich vertrauen kann, die mir helfen das Mädchen zu schützen….“

    Hallo Sonja....

    Ich fange dann mal an. Zunächst einmal möchte ich dir sagen, das ich es sehr gut finde, dass du in der Ich-Form schreibst. Ich halte es für sehr schwierig und schreibe lieber als Beobachter eine Story. Sehr gut.

    Du gibst die Gefühle der einzelnen Personen sehr gut wieder. Mann kann es sich vorstellen, welche Trauer die Leute verspüren. Wirklich sehr gut. Bin schon gespannt wie es in de Story weitergeht.


    Liebe Grüße

    Elli

    Semir sah sie an. „Was wollte Lucas denn von Ihnen?“ „Nun… er hat einen Verdacht oder besser einen Hinweis bekommen, das Michael Bein ein großen Deal vorhat. Er bat um Amtshilfe. Deshalb war ich auch eben beim Polizeipräsidenten. Der wiederum hat mir die Pistole auf die Brust gesetzt warum nichts von unserer Seite her gegen diesen Menschenhändler unternommen wird. Er wäre immerhin des öffteren auf der Autobahn gesehen worden, wie er seine „Ware“ in Empfang nahm.“ Semir nickte. „Genau deshalb wollten wir Sie sprechen, Chefin. Ich habe gestern nämlich ein Gespräch mitbekommen, in dem es um genau diesen Deal ging.“ Anna sah ihn an. „Das ist nicht Ihr Ernst.“ Semir nickte. „Doch. Und es sieht ganz danach aus, das Bein da hinter steckt.“ Anna schloss die Augen. „Semir, wenn das wirklich wahr ist, dann kann ich der Amtshilfe nur zustimmen.“ Semir sah kurz zu Tom. „Übertragen Sie uns den Fall. Wir werden ihn zusammen mit Latetia und Lucas lösen. Anna nickte. „Gut… Springer wird eh gleich herkommen. Sie können dann gemeinsam die Sachen durchgehen.“ Semir nickte und stand auf. „Danke Chefin.“

    „Sarah bist du sicher? Ich meine es war vielleicht ein Hörfehler.“ meinte Latetia zu dem Mädchen was bei ihr saß. „Hör mal…. Ey ich bin hier, weil ich gehört habe, dass Michael Bein Frischfleisch ins Land bringen will. Ich hab mich sicher nicht verhört. Also ich will das diese Mädchen nicht das Gleiche durchmachen müssen wie ich. Glaub mir bitte.“ Latetia sah zu Lucas. „Wie soll der Transport passieren? Per Schiff, per Auto… oder Flugzeug?“ „Über die Autobahn. Aber ich weiß nicht genau wann.“ Lucas nickte. „Gut…. Sarah. Du solltest nicht mehr zurückgehen. Ich meine… wenn Michael erfährt, dass du hier bist, dann…“ Sarah nickte. „Er weiß es mit Sicherheit.“ „Gut, dann werde ich für dich ein sicheres Plätzchen suchen. Ich muss nur ein paar Leute zur Hilfe holen. Die passen auf dich auf. Also ich und noch ein Kollege. Latetia und ein Anderer werden die Ermittlungen aufnehmen.“ Latetia sah ihn an. „Kommst du mal bitte kurz raus?“ fragte sie Lucas. Dieser nickte und erhob sich. Sie gingen vor die Tür. Ich habe mit Anna Engelhard gesprochen. Sie will dass ich rüberkomme. Ich hab ihr gesagt, was Sarah uns erzählt hat und … nun ja… ich muss Semir und Tom überzeugen, dass sie uns helfen.“ „Das dürfte kaum ein Problem sein. Ich weiß von Andrea, dass sie sich derzeit von Semir getrennt hat.“ Lucas lachte. „Schon wieder?“ „Ja schon wieder. So etwas gibt es. Die beiden sind sich nicht einig. Das passiert schon mal.“ „Es ist ziemlich kompliziert bei den Beiden. Ob die jemals heiraten?“ Latetia zuckte mit den Schultern. „Ist nicht unsere Sache. Fahr du hin und frag sie. Ich bleibe solange bei Sarah.“ Lucas verschwand.

    Michael fuhr zu der Wohnung von Johann Reichelt und klingelte. Er öffnete als es klingelte. Michael ging hinein. „Oh… Mike. Was gibt es?“ fragte Johann und ließ Michael durch. Er schloss die Tür. Dabei drehte er Michael den Rücken zu. „Geh schon mal ins Wohnzimmer.“ Michael sah Johann an und nickte. „Willst du was trinken?“ fragte er. „Nein… ich bleib nicht lange.“ Johann nickte. „Schade… was machst du hier?“ Michael zog seine Waffe und legte auf Johann an, der sich versteifte. „Was soll das? Ist das ein Scherz?“ „Nein… ich soll dir schöne Grüße von Mr. Black ausrichten.“ Michael drückte ab. Mit einem verwunderten Ausdruck in den Augen sank Johann zu Boden.

    „So bei all dem Stress mit dem Einbrecher haben wir völlig vergessen unserem Herrn Reichelt mal einen Besuch abzustatten. Der kann uns dann mal einige Fragen beantworten. Ich bin mir sicher, er wird nicht erfreut über unseren besuch sein.“ Tom grinste Semir an und gab Gas. „Na wenn du meinst. Mal ehrlich, wenn du vor meiner Türe stehen würdest, hätte ich auch Angst und Panik.“ „Sag mal hast du heute etwas gegen mich? Sags nur, kannst gern laufen.“ „Ich? ich doch nicht.. du hast was gegen mich und meine Witze gibs zu, du bist immer noch sauer, dass ich beim Spiel gewonnen hab.

    20 Minuten später stellte Tom den CLK vor dem Mehrfamilienhaus ab und sah sich das haus an.
    „mein Gott, was ne Bruchbude.“ „ Komm, du sollst hier nicht einziehen, wir wollen nur jemanden besuchen“

    Zitat

    Original von Cobra4Life1988
    ich nehme an, dass die folge kostenpflichtig bleibt, weil es erstens wiederholungen sind...und zweitens gehören diese folgen zu den staffeln mit jan...diese sind kostenpflichitg...soweit ich weiß...bei rtl now kann man nur aus den letzten drei staffeln kostenlos gucken

    Nein die anderen Folgen die bisher gelaufen sind (ebenfalls mit Jan Richter) sind auch kostenlos. Deshalb kann es nicht sein. Es hat sicher nichts damit zu tun, das es Folgen mit Jan sind.

    Michael Bein saß mit Joachim Sieger am Tisch. Sie stießen mit einem Weinbrand an. Auf dem Tisch vor ihnen lag ein großer Haufen Euroscheine. Joachim nahm sich einige der Haufen und legte sie in einen bereit gestellten Koffer. „So in knapp sechs Tagen haben wir genügend Mädchen um unsere Kundschaft zufrieden zu stellen. Sie warten auf die Ware Die ist 1A. Ich kenne den Lieferanten. Auf den kannst du dich verlassen. Nur das Beste vom Besten.“ „ Wenn du es sagst, Ich vertrau dir. Die Mädchen sollten wirklich die drei Millionen wert sein. Wenn nicht… dann… Ach noch eins. Du glaubst doch wohl nicht, dass deine Freunde von der Sitte, dich nicht beobachten.“ Michael sah ihn an und grinste. „Nun ich hoffe, doch dass mich dieser Springer nicht vergessen hat. Du kennst mich. Ich halte meine Versprechen. Ich schnappe ihn mir. Und seinen Freund von der Autobahnpolizei auch. Wann weiß ich noch nicht, aber ich werde sie holen. Beider werden dann langsam ersaufen, wie Katzen im Sack. Meine Rache werde ich richtig genießen.“


    Joachim sah ihn an. „Ich hoffe nur, dass du damit nicht unser Geschäft versaust.“
    „Ich werde es nicht versauen. Ich sorge nur dafür, dass wir auch künftig gute Geschäfte machen können, Ich habe… sagen wir mal so… eine sehr gute Quelle um zu erfahren, wann und wo die nächste Razzia stattfindet, oder wenn sich Gerkhan und Springer in die Sache reinhängen.“ „Wieso? Hast du dir jemand an Land gezogen, der dich warnt?“ „Ja… so kann man das nennen. Ein Kollege von Springer gehört zu meinen Informanten. Er wird mich sofort anrufen, wenn sich der gute Springer reinhängt.“ „Das ist ja sehr gut. So etwas können wir immer gebrauchen, so und nun hilf mal das Geld einzupacken. Nicht das etwas fehlt.“ Beide verstauten das viele Geld in die Koffer. Als sie fertig waren, nahm Joachim die Koffer und stelle sie in den im Raum stehenden Tresor. Er drehte sich zu Michael um. „Sorge ja dafür dass Heino und Sebastian das Maul halten. Nicht das die was ausquatschen und wir die Bullen früher am Hals haben als notwendig. Und halt dir den Kontakt zur Sitte warm.“ Joachim verließ das Büro und fuhr davon.

    Andrea hatte die Daten eingegeben und kam mit sechs verschiedenen Namen zu Semir und Tom. Sie sah die beiden an. „Ich hoffe du bringst frohe Kunde. Sag mir dass du den Typen gefunden hast“ flehte Semir sie an. Andrea lachte „Wenn es für dich eine frohe Kunde ist, dass ich gleich sechs davon habe, dann ja.“ Semir sah sie erstaunt an. „Gleich sechs? Whow… hätte ich nicht mit gerechnet. Zeig mal“ Andrea gab ihm die Akten und Semir schaute hinein. Nur kurz darauf hielt er zwei Akten in der Hand. „Das sind die beiden. Und weißt du was? Sie arbeiten für Bein. Das ist sein Todesurteil.“ kam erfreut von Semir. Tom sah ihn an. „Ja oder deins und das von Lucas. Wenn das mal keine Falle ist. Ich meine die sind doch nicht so blöd und plaudern das in einer Toilette aus. Wenn Bein das in die Wege geleitet hat, um seine Rache an dir auszuleben, was dann? Semir lächelt versonnen. „Weiß nicht. Die scheinen nicht die Hellsten zu sein. Nun ja…. auf zur Chefin. Die muss uns nun das Okay geben.“ Tom erhob sich stöhnend. „Mann du bringst uns garantiert in Teufels Küche…. Ich weiß genau, dass es wieder einer der Fälle wird, die ich nicht mag. Die ich absolut nicht mag.“ Sie gingen beide in das Büro von Anna Engelhard. Diese saß an ihrem Tisch und telefoniert gerade. „Aber Herr Springer…. Das geht nicht so einfach. Ich meine wenn wir definitiv Erkenntnisse hätten, dass so etwas in Planung wäre, dann könnte ich darüber nachdenken Ihnen Tom und Semir zur Verfügung zu stellen, aber solange es nur ein vager Verdacht ist…“ …. Okay… ich mache Ihnen folgenden Vorschlag. Sie beschaffen mir konkrete Beweise und schicke Ihnen Tom und Semir.“ Sie hörte ein Weilchen zu und lachte leise. „Okay… kommen Sie her und reden Sie selbst mit den Beiden. Dann legte sie auf und sah die beiden Männer entschuldigend an.

    Es wird sicherlich nicht kostenpflichtig. Die gesendeten Folgen sind normalerweise am nächsten Tag kostenfrei. Liegt vieleicht den vor uns liegenden Feiertagen, das die Seite noch nicht aktualisiert und somit die Folge als Kostenfrei geschaltet wurde. Meine Empfehlung warte einfach noch ein paar Tage ab. Dann gibt es "Rock ´n Roll" sicher auch kostenlos :baby:

    Semir und Tom saßen am nächsten Morgen im ihrem Büro und Semir erstellte ein Phantombild von den Gesichter der Männer die er am Vorabend gesehen hatte. Nach einer Stunde hatte er das erste fertig. Zufrieden sah er es sich an. „So, das ist Nr. eins. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er so ausgesehen hat. Mal sehen ob uns Andrea helfen kann.“ Tom nickte. „Ja, sicher wird sie das. Nur pass auf, dass die Chefin nicht dahinter kommt. Sonst haben wir den Fall am Hals. Dazu hab ich absolut keinen Bock. Erinnere dich bitte, wie der letzte Fall ausgegangen ist. Sie hätte uns am liebsten selbst in den Knast gesteckt, weil du über das Ziel hinaus geschossen bist.“ Semir sah ihn wütend an. „Wenn ich damals nicht so gehandelt hätte, wie ich es getan hab, dann wären die Typen weg. Bein hätte weiter gemacht und wieder die nächsten Mädchen aus Thailand oder China oder was weiß ich woher ein zu schleusen und sie auf den Strich zu schicken.“ „Ja. Nur ist Bein immer noch draußen und wenn ich dich daran erinnern darf, er hat dir und Springer nach der Verhandlung gedroht hat, wenn du oder Lucas ihm noch einmal in die Quere kommst, seid ihr Geschichte. Also…. Wer ist denn hier im Menschenhandel ganz groß? Das ist doch Bein. Und wenn an deinen beiden Typen was dran ist, dann steckt Bein garantiert dahinter.“ „Ja ich weiß. Wenn Bein wirklich dahinter steckt, dann müssen wir ihn dass nur nachweisen und können ihn endlich dahin bringen, wo er hin gehört. In den Knast.“

    Tom stöhnte leicht hörbar. „Ja sicher…. Du und deine private Rache. Semir, du bringst dich in Teufels Küche und weißt du was das Schlimmste ist? Ich bin dein Freund und deshalb lasse ich dich nicht allein. Aber, nur wenn die Chefin es will.“ „Danke. Du bist ein wahrer Freund. Ich denke schon dass die Chefin uns den Fall überträgt. Also ich meine wenn wir etwas herausfinden und es nicht nur ein Säufergespräch war. Ich geh jetzt mal zu Andrea und bitte sie um Hilfe.“ Er verließ das Büro und ging in den Vorraum zu Andrea. Sie saß an ihrem Schreibtisch und war mit einigen Akten beschäftigt die sich über den gesamten Arbeitsplatz verteilten. „Guten Morgen Andrea Hast du mal für mich ein paar Minuten?“ fragte Semir vorsichtig an. Andrea sah ihn an und nickte. „ Was kann ich denn für dich tun? Ich meine ich habe im Augenblick zwar einiges zu tun, aber für dich hab ich immer Zeit, solange es beruflich ist.“ Andrea lächelte und Semir erwiderte es. „Danke. Also folgendes. Ich hab hier ein Bild gemacht. Es zeigt einen Mann, ungefähr Mitte dreißig, ziemlich groß und mächtig. Könntest du mal gucken ob du ein paar unserer Kunden darauf abstimmen kannst?“ „In einer Stunde hast du die ersten. Sonst noch was?“ gab Andrea zurück und nahm das Bild. „Nein. Das war es eigentlich. Ist die Chefin schon da?“ Andrea schüttelte den Kopf. „Nein… aber sie kommt sicher gleich. Sie musste noch zum Polizeipräsidenten. Es ging da um ein Menschenhändlerring, wo angeblich ein großes Ding geplant ist.. Weiß allerdings nicht, was dran ist. Da musst du sie schon selbst fragen.“

    Johann ging an Telefon und sah auf dem Display zufrieden Jenny Nummer. „ich bins. Also Frank sagt, der fall liegt bei den Autobahnbullen. Was hast du wieder angestellt?“ „Nix, zu schnell gefahren und hinter mir hats gekracht. mehr nicht. danke. Hast was gut bei mir.“ „Mach kein Scheiß Johann. Du hast einen Aushilfsjob und bekommst sicher bald ne Festanstellung.“ „Ne Süße, keine Sorge. Also bis dann“ er legte auf und atmete durch. Autobahnbullen, ok. Also wußte er wenigstens wo er nach der karte suchen musste und griff zum Telefon, holte sich die Nummer der PAST und hatte Sekunden später Hotte am Telefon.

    „Autobahnpolizei Köln, Herzberger am Aparat. Wie kann ich Ihnen helfen?“ „Guten Tag, Schmitz mein Name. Es geht um einen Unfall. Dabei ist ein Wagen explodiert. Ich hab es gesehen, aber ich selbst war in Eile und bin deshalb weitergefahren.“ „Ah ja… wo und wann war es denn?“ „Ähm… das müsste jetzt zwei Nächte hersein. Auf der A4 glaub ich.“ „Dann weiß ich welchen Unfall Sie meinen. Allerdings wird der von meinen Kollegen bearbeitet. Das sind die Herren Kranich und Gerkhan.“ „Ähm… könnte ich einen von den Herren sprechen?“ „Es tut mir Leid, aber die beiden sind derzeit unterwegs. Ich werde Ihnen eine Nachricht hinterlassen und dann kann einer der beiden sich mit Ihnen in Verbindung setzten.“

    Gernot lief unruhig im Zimmer hin und her. „Mein Gott wie schwer ist das. Ich will diesen Trottel aus dem Verkehr gezogen haben.“ er schrie förmlich in den Hörer. Am anderen Ende der Leitung zuckte jemand zusammen „Aber Mr. Black. Die Karte....“ „Die Karte ist ersetzbar. ich habe jemanden vom Fach, der taugt wenigstens was. Und Sie sehen zu, dass Reichelt verschwindet. Ich kümmere mich um den Rest.“

    Michael schmiss den Hörer in die Ecke. Er kannte Mr. Black, wie er sich nannte bislang nur vom Telefon und aus Briefen. Langsam wuchs ihm die Sache über den Kopf. Hätte er vor Monaten gewusst, woraus er sich da eingelassen hatte, wäre er nicht weiter mit von der Partie gewesen. Nur der Ausblick auf das schnelle Geld hatten ihn zum mitmachen bewogen.

    Hier ist ein zweiter Teil von Lukas Springer. "Ein schwieriger Partner" kurzer Rückblick. Während Tom Urlaub macht, wird er von Lukas Springer vertreten. Nach einigen Schwierigkeiten tun sich beide zusammen und werden am Ende sogar richtige Freunde.


    DER GROSSE DEAL

    Ein schöner Sommerabend lockt viele Menschen an den Rhein. So auch Semir und sein Dienstpartner Tom. Sie saßen in einer Cocktailbar am Rheinufer und schauten auf das Wasser. „Ist das nicht schön ruhig, heute. Warum kann es nicht immer so sein.“ sinnierte Semir und schloss die Augen. „Du wirst doch wohl nicht alt werden und dich jetzt schon nach der Rente sehnen“ lachte Tom. Semir sah ihn grinsend an. „Nein nicht wirklich. Ich bin gleich wieder da.“ Er stand auf und ging zu den Toiletten. Dort herrschte hoher Andrang und er wartete auf eine freie Kabine. Er betrat eine nach kurzer Zeit. Während er darin war, fanden sich zwei Personen im Vorraum ein und unterhielten sich. „Hey. Der Boss will Mittwoch in einer Woche den großen Deal machen. Er hat schon alles vorbereitet. Und diesmal sind wir dabei.“ hörte er den ersten sprechen. „Spinnst du? … nicht so laut. Wer weiß ob die Wände hier keine Ohren haben. Ich denke nicht, dass uns der Boss da mitmachen lässt. Der braucht uns für die anderen besonderen Dinger. Wer soll denn auf ihn aufpassen, wenn wir uns auf der Autobahn aufhalten.“ kam vom Zweiten.

    Semir hörte schweigend jedes Wort. Er hielt den Atem an. Wenn er es richtig verstanden hatte, ging es hier um einen großen Deal der nächste Woche über die Bühne ging. Er hoffte dass die Beiden sich im Vorraum aufhielten und öffnete die Tür einen Spalt weit. Gerade genug um in den großen Spiegel zu sehen. Tatäschlich standen die beiden Männer nicht direkt vor seiner Kabine und er konnte die Beiden schemenhaft im Spiegel sehen. Er merkte sich die Gesichter und wartete bis die beiden die Toilette verließen. Er selbst wartete noch etwas und ging dann zu Tom Dieser sitzt noch am gleichen Platz. Tom sah ihm entgegen und musste lachen. „War schwer was? Ne halbe Ewigkeit. Dabei haben wir doch nur flüssige Nahung gehabt. „Was? Quatsch… viel los… mehr nicht.“ kam von Semir etwas abwesend. Er sah sich um und hoffte die Männer zu sehen. Er dachte immer noch an dem was er eben gehört hatte. Was war an diesem Deal dran. Wenn es tatsächlich an der Autobahn passieren sollte, dann würde er beruflich damit zu tun haben. Er sah zu Tom „Bitte lass jetzt mal jede Anspielung. Ich hab eben auf der Toilette ein Gespräch mitbekommen. Es geht um ein Deal.“ „Was Ernstes? Ich meine glaubst du da ist was dran?“ fragte Tom und zog die Stirn kraus. Semir zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es nicht genau. Ich hab die Gesichter der Typen gesehen und es hörte sich nicht so an, als wenn die sich Witze erzählen.“ Tom nickte.„Nun ja… wir können ja mal sehen, ob wir irgendwas von diesen Typen herausfinden. Hast du Namen gehört? „Nein. Nur die Gesichter hab ich gesehen, aber das auch nur schemenhaft. Ich könnte sie erkennen, wenn ich die Bilder sehen würde.“ meinte Semir. „Nun dann sollten wir uns morgen mal die Herschaften ansehen. Es sei denn… siehst du sie hier noch? So groß ist die Bar ja nicht.“ Semir sah sich erneut um. Doch er sah keinen von den Beiden. „Nein… die sind nicht mehr da.“ Tom nickte und bestellte noch jedem einen Cocktail. Dann gähnte er herzhaft. „So… wir sollten so langsam auch Schluss machen Morgen ist früh Schicht und wir müssen wenigstens noch etwas schlafen. Ist schon zwei Uhr durch.“

    Tom sah Semir an und lachte auf einmal los. „Ja… weißt du auch wie er heißt?“Semir grinste ihn an. „Ja… weiß ich.“ Toms Lachen verlosch. „Wie bitte?“ „Tja… der Junge ist nicht ganz helle. Er hat sein Ausweis verloren.“ Er wedelte mit einer Plastikkarte. Tom nahm sie und sah auf den Namen. „Du Hirni… das ist doch gar kein Ausweis.“

    Reichelt fuhr zu seinem Auftraggeber. „Verdammt woher wußten die so schnell, wo Schmitt wohnte?“ fragte er ihn. Der Mann drehte sich zu ihm um. „Weil der Arbeitgeber die Adressen hat. Schon mal davon was gewußt? Aber davon werde ich mich nicht abhalten lassen. Ich brauch die Karte und den Code. Egal wie beschaff sie mir.“ Reichelt nickte. „Ja… aber wie denn? Ich meine die Bullen haben die Karte und den Code bestimmt im Revier und ….“ Der Gegenüber lächelte. „Genau… also besorg sie. Du hat bis morgen Abend zeit.“

    „Ein Ausweis nicht, aber dafür etwas anderes. Und das zeigt uns wo der gute Mann arbeitet. Es ist eine Eingangskarte für eine Firma. Hier.Fensterputzdienst Ungermann.“ „Ja gut und weiter?“ „Mensch Tom, ist dir bei deinem Flugversuch das Hirn abhanden gekommen? da fahren wir jetzt hin, aber... ich denke erst geh ich duschen.“ „Da hast du allerdings Recht Partner.“ Tom grinste.

    Reichelt lief es heiss und kalt den Rücken runter bei dem Gedanken, dass er diese dämliche Karte besorgen musste. Aber mit etwas Glück war das ganz einfach. Er hatte ja schliesslich gute Freunde und eine davon war Jenny. Die wiederrum kannte einen Bullen und der würde sicher wissen, wer an dem Fall dran war.“

    „Jenny… bitte hilf mir. Ich will nur wissen, wer diesen Fall bearbeitet. Bitte.“ Er sah sie an. Jenny lächelte und warf ihre blonde Mähne zurück. „Ich frage ihn, aber nur weil du es bist.“ Er küsste sie. „Würdest du es mir bitte umgehend sagen, wenn du es weißt?“ Jenny nickte.

    Tom und Semir waren, nachdem Semir ausgiebig geduscht hatte, zu der Firma gefahren. Doch leider stellte es sich als schwierig heraus. Die Karte war ohne Nummer und ohne Namen. Der Inhaber erklärte, dass hier die Aushilfen, die Angestellten, die Besucher. Alle bekämen eine solche Karte, die für einen Tag galt. Semir rollte die Augen. Was für ein Aufwand, dachte er nur.

    Zitat

    Original von vivi
    Könntest du die Story nicht noch etwas verlängern? Ein paar Seiten?
    Mir kam die sooo kurz vor.

    Schreib doch noch ein paar solcher schön brutalen Geschichten ;) Die sind gut.

    danke kannst du gern haben... mal sehen ob ich noch eine ausgraben kann :D

    Zitat

    Original von chrissy
    schade, dass die tolle story schon vorbei ist!!!
    hoffe du schreibst bald wieder so was brutales! (das sind immer die besten geschichten!)

    ach ja wegen der story brauche ich jetzt eine neue hose^^ (kniefälle^^)

    xD

    Dann wünsch dir das von Weihnachtsmann, vielleicht reicht die Zeit ja noch =)

    Dann wollen wir den armen Tom mal erlösen... :D

    Tom starrte mit Tränenerfüllten Augen noch einmal auf den Monitor, der an der Wand hing. Er glaubte nicht was er dort sah. Semir… er lebte. Es wurde hell um ihn herum und dann wurde Semir aus dem Sarg gehoben. „Chefin…!!! er … er lebt noch… sehen Sie doch….“ stammelte er. Anna sah ebenfalls mit tränengefüllten Augen auf den Bildschirm. Dort sah man nur noch einen leeren Sarg und Licht. „Wo ist er?“ „Ich weiß nicht. Wir müssen alles durchsuchen.“ In diesem Augenblick öffnete sich die Tür und Markus kam mit Semir rein. Tom rannte auf ihn zu und zog seinen Freund von Markus weg. „Lassen Sie ihn in Ruhe!“ fauchte er ihn wütend an. „ich… ich hab ihn gerettet. Ich hab ihn ….“ sagte Markus leise. Semir starrte einfach nur gerade aus. „Semir? Hören Sie mich?“ fragte Anna. Es kam keine Reaktion. Semir starrte ins Feuer. Tom starrte auf ihn. „Hey… komm… so ein kleiner Aufenthalt wird dich doch nicht schaffen… komm schon… Semir!“ Dann sah Semir ihn an. Tom sah die Träne in den Augen. Er nahm ihn in den Arm. „Hey, es ist vorbei… es ist vorbei…“ Semir ließ es geschehen. Tom spürte wie der Körper bebte. Dann sah er zu Markus. Wie haben Sie das gemacht? Ich hatte den Sarg doch die ganze Zeit im Auge.“

    „Das war einfach. Sie waren mit Simon beschäftigt. Sie haben ihn angefaucht und in dieser Zeit habe ich die Särge vertauscht. Der Sarg der verbrannte, war leer. Dort lag niemand drin. Ich wußte ja, dass Simon Ihren Kollgen über die Kamera beobachtete und deshalb sah es so aus, als sei er in diesem Sarg. Ich hab ihn in einen anderen Raum geschoben. Aber ich konnte ihn nicht rausholen, solange Simon den Blick auf dem Monitor hatte. Es ist nun vorbei. Simon ist im Glauben gestorben, seine Rache bekommen zu haben. Ihr Freund wird es überstehen.“ Tom nickte nur. Er spürte genau wie Semir zitterte. „Komm… wir verlassen diesen Raum.“ Er brachte Semir mit Annas Hilfe raus. Vor der Tür stand bereits ein RTW und ein Arzt kümmerte sich sofort um Semir. Er ließ ihn ins Krankenhaus fahren. Tom fuhr diesmal mit.

    Anna fuhr zur PAST und informierte Andrea und die anderen Kollegen über den Ausgang. Andrea fuhr ebenfalls zum Krankenhaus. Sie wollte zu Semir. Sie wollte bei ihm sein, ihn in die Arme schließen. Als sie dort ankam, saß Tom am Bett von Semir, der im Tiefschlaf lag. „Wie geht es ihm?“ „Er ist etwas durch den Wind, aber er wird wieder. Körperlich ist er fit. Nur seine Psyche hat einen kleinen Tick abbekommen. Der Psychologe hat ihm ein starkes Beruhigungsmittel gegeben, damit er schlafen kann. Er wird wohl Angst haben, wenn er künftig in engen Räumen kommt, aber damit kann er leben.“ Andrea nickte. Sie ging zum Bett und streichtelte Semir sanft über das Gesicht und gab ihm ein Kuss auf die Stirn. Er bekam es nicht mit. „Wir sollten ihn schlafen lassen. Es tut ihm gut.“ sagte Tom. Andrea sah ihn an. „Ja… sollten wir…“ sagte sie und wischte eine Träne weg.

    Drei Wochen später saß Semir wieder am Tisch. Er hatte das Abenteuer im Sarg relativ unbeschadet überstanden und für den Rest sorgten wie Semir sie nannte, die Psychodoktoren, zu deren Sitzung er regelmäßig gehen musste. Auch wenn er es sich nicht eingstehen wollte. Es half ihm. Und noch eins beruhigte und stärkte ihn: Der Schuldige hat seine gerechte Strafe bekommen.

    Ende

    So mal eben zwischen den Weihnachtseinkäufen was eingesetzt :D

    Anna starrte auf die Flammen. Sie hatte Tränen in den Augen. Die Männer des SEKs schossen auf Simon, das Glas zersprang und Simon ging getroffen von mehreren Kugeln zu Boden. Er starb mit einem seeligen Lächeln auf den Lippen. Der Sarg war völlig im Feuer verschwunden. Tom und Anna standen geschockt vor dem Feuer. Tränen flossen. Tom brach auf die Knie. „NEIN! BITTE SEMIR!“ schrie er.

    Markus ging durch die Gänge. Er sah sich öfter um, falls ihn jemand folgte. Es war niemand bei ihm. Dann schloss er eine Tür auf und betrat den Raum. Dort stand der zweite Sarg. Markus musste leicht lächeln, als er daran dachte, das Simon glaubte in seinem Sarg war der Polizist. Markus öffnete ihn und sah den Mann im Sarg an. Er zog ihn vorsichtig heraus. Der Mann zitterte. Er war fertig mit den Nerven. Markus befreite ihn von der Zwangsjacke und setzte ihn auf den Boden. Er wollte sich von Markus losreißen und Markus hatte alle Mhle den Mann festzuhalten. Er hielt ihn am Boden fest. Er redete auf ihn ein. „Ganz ruhig… Ich… werde verhindern, dass Ihnen jemand was tut. Sie sind in Sicherheit.“ Markus redete und redete.

    Semir sah ihn an und nickte dann. „Helfen Sie mir…bitte….“ „Kommen Sie… ich bringe Sie zu Ihren Kollegen.“ Semir war überrascht. „Sie sind hier? Wo? Bringen Sie mich hin, bitte.“ Er wollte aufstehen, doch die Beine gehorchten irgendwie nicht. „Ich kann nicht laufen…“ „Ich helfe Ihnen. Es … es tut mir Leid. Ich hätte viel früher etwas unternehmen sollen. Aber Simon…er … er ist so eine einnehmende Persönlichkeit. Er … wollte sogar mich töten, um seine Rache zu bekommen.“ „Ich habe ihm nie etwas getan. Ich habe nichts getan!“ kam leise von Semir. „Ja ich weiß. Es war Anna Engelhard die ihn verhaftet hatte, als er ein kleiens Mädchen… Kommen Sie.“ Markus griff ihn an den Arm und zog ihn durch den Gang. Semir ging langsam mit unsicheren Schritten neben ihm her. Konnte er Markus vertrauen?

    Durch den Türspion auf der anderen Seite blickte die alte Frau Ungerer und sah einen Mann in die Wohnung, wo kurz vorher noch die Polizei gewesen war einbrechen. Sie suchte nach der Karte des netten Polizisten und rief an. "Ja Ungerer, die Nachbarin von Herrn Schmitt, sie haben mir doch ihre karte gegeben.. also da drüben, da ist grad ein Mann rein....." Semir riß die Augen auf „Ja danke. wir sind unterwegs." "Partner, gib Gas, bei Schmitt wird grad eingebrochen."

    Tom sah ihn an. „Aber da hat doch schon…“ Semir grinste. „Ja noch mal… Los fahr!!“ Tom trat das Pedal durch. Als sie in der Wohnung ankamen öffnete Frau Ungerer die Tür. „Er ist immer noch drin.“ Sagte sie leise. Semir schickte sie wieder in die Wohnung und forderte sie auf, die Türe abzuschließen. „Wir klopfen bei Ihnen, wenn die Gefahr vorbei ist.“ Beruhigte Tom sie. Die Frau verschwand und legte einige Schlösser vor. Semir und Tom zogen die Waffen und betraten die Wohnung.

    Tom stieß leise mit dem Fuß die Türe auf und sah in den Flur. Reichelt hatte das Geräusch bemerkt und war durch die Küche in den hinteren Teil der Wohnung gelaufen, kletterte gerade aus dem Fenster, als der Blumtenopf schepperte. "Da war was...Tom..." Semir nickte in Richtung Küche. Bei Waffen im Anschlag sich gegenseitig Deckung gebend blickten sie um die Ecke. Das Fenster stand offen. "Ich geh hinterher, nimm du den Weg durch den Hof" schon steckte Tom seine Waffe ein und machte einen Sprung auf den Fenstersims.
    Semir rannte durchs Treppenhaus nach unten und in den Hof. Von dort sah er eine männliche Gestalt aufs Nachbardach laufen und springen. Tom war hinter ihm.
    Semir sah sich um, rannte auf die Straße und in die nächste Seitengasse.