Beiträge von Elvira

    Auf der Treppe waren mehrere Männer mit masken zu sehen, die etwas trugen. Also hatten sie doch richtig vermutet, der Überfall war scheinbar in vollem Gange. Nur er hate wedder Waffe noch Handy um jemanden zu rufen.

    Semir lag ruhig am Boden. Die Männer hatten ihn keine Möglichkeit gelassen, sich zu bewegen. Diesmal saß der Knebel sehr fest. Er hatte versucht ihn loszuwerden, doch bisher war es einfach nicht möglich. Die Fesseln an den Handgelenken waren mit so eng, dass die Zirkulation abgeschnürrt wurde. Verdammt was wollen die denn? Sollen die doch den Tresor ausräumen und gut ist, dachte er.

    Gernot Soldan kam im Bankgebäude an. Er winkte dem Nachtwächter zu und dieser ließ ihn ein. „Mr. Black… eine Ehre Sie hier zu sehen.“ Soldan nickte nur. „Wo sind die Beiden?“ fragte er als Michael zu ihn kam.“ „Ich habe sie wie Sie wollten getrennt. Der Kleinere ist im Keller der Andere ist in einem der alten Gänge untergebracht.“

    Tom duckte sich und ging hinter den Männern die Treppe hoch. Er hörte wie sie leise miteinander sprachen. „Mr. Black ist bereits da. Wir müssen nur den Sprengstoff noch anbringen, dann sind wir so weit.Zack zack Jungs. Und los. Wir müssen uns beeilen.“ Tom zögerte kurz nd schlich dann hinterher. Da war der Bruch mitten im Gangen. Vergessen war Semir. Was zählte war, dass er so schell an en Telefon kam wie möglich.

    Gernot sah den Leuten zu, wie sie den Sprengstoff in den Tresorraum brachten Er selbst stellte sich dort hin und besah sich die uneinnehmbare Tür aus Panzerstahl. „Na … dann werden wir den Leuten in der Schweiz mal zeigen, wie sicher diese Tür ist. Dem TNT wird auch diese Tür nicht standhalten.“ Michael sah ihn an. „Die Tür wird aufgehen, dass ist richtig, aber sie wird nicht zerstört. Sie springt auf und danach kann sie ohne weiteres wieder geschlossen werden. Zumindest wird es so aussehen.“ Er lachte leise. „Idiot. Sieh zu dass du fertig wirst, wir haben nur noch sechs Stunden, bis zum Wachwechsel…“

    Tom kam ungesehen in die Büroetage. Er prüfte alle Türen und war erstaunt als er eine offene fand. Er ging hinein und tastete sich zum Schreibtisch. Er machte das kleine Licht an und sah das Telefon. Mit einem erleicherten „Endlich“ griff er zum Hörer, doch es kam kein Freiton.

    „Scheisse, was jetzt? Verdammte Technik...“ das Telefon schein tot zu sein. Tom kanllte es auf den Tsich und ging aus dem Zimmer. Da war eine Bewegung. Er duckte sich hinter einem Schrank und sah en Wachmann. Der kam ihm wie gerufen. „Hallo? Kranich, Kripo Autobahn, sie müssen sofort Alarm schlagen, hier ist ein Diebstahl im Gange. „Ja, ja Moment mal“ Richard zog seine Waffe, lies sich sein Entsetzen über das plötzliche Auftauchen des Bullen nicht anmerken.

    „Was wissen wir denn von den Schmugglern?“ wollte Semir wissen, nachdem er André mit einem bösen Blick angesehen hatte. „Nun leider nicht viel. Außer dass sie die Autobahnparkplätze zu ihren Tauschplätzen machen. Dass sie richtig gut Kohle für die Tiere kassieren. Es gibt keine Zeuge und die Käufer der Tiere sind natürlich auch unbekannt.“ Semir nickte, „Also eigentlich gar nichts.“ Anna nickte. „So kann man das sehen. Aber nun zeige ich Ihnen erst einmal Ihr Büro und stelle Sie den anderen vor.“ Sie erhoben sich und gingen in das Nachbarbüro. Auf den Schreibtischen standen Blumen und ein winziges „Herzlich Willkommen“ Schild auf jeder Schreibunterlage. Semir grinste leicht. André ging zum Fenster. „Das ist mein Platz.“ meinte er nur. Anna sah ihn an. „Dann herzlich willkommen“, meinte sie erneut und bat die beiden in das Großraumbüro. Am ersten Schreibtisch saß Andrea. „Das ist Andrea Schäfer. Sie ist meine Sekretärin.“ Die Männer nickten Andrea zu. Dann ging es weiter zum nächsten Doppeltisch. „Hier sind die Herren Herzberger und Bonrath. Sie sind für das allgemeine zuständig und werden Sie tatkräftig unterstützen. Herzberger, Bonrath. Das sind die Hauptkommissare Semir Gerkhan und André Fux.“ Die Männer reichten sich die Hände. „so und nun an die Arbeit.“ Damit verschwand Anna wieder in ihr Büro. Semir und André gingen in das ihre.

    „Tja… wo fangen wir an?“ fragte André. Semir sah ihn an. „Ich werde erst einmal mit der jungen Frau dort anfangen.“ „Semir? Der Fall. Wir müssen arbeiten. Baggern kannst du später immer noch.“ „Was? Ach so… ja klar. Gut… dann lass uns doch mal die Akten durchgehen.“ „Sehr gut. Da wäre ich nie drauf gekommen.“ „ha, ha…. Macht du dich nur lustig über mich.“ „Mach ich doch gar nicht, Purzelchen.“ Semirs Blick sagte alles. Er stand auf und ging zur Tür. André sah ihm nach. „Wo willst du denn jetzt hin?“ Semir grinste ihn an. „Ich weiß ja nicht wo die Akten sind, also lasse ich sie mir von der Sekretärin geben.“ André schüttelte den Kopf und lachte nur.

    Semir sah Tom direkt an der Jacht stehen. Er versuchte sich bemerkbar zu machen, aber es gelang nicht. Der Kopf tat ihm weh, weil die Binde jede Bewegung verhinderte. Er versuchte aufzustehen, doch auch das ging nicht, weil eine Querstrebe ihn untern hielt. Er verfluchte sich selbst, für diesen Alleingang. Nun konnte er nur warten, bis die Anderen ihn finden und befreiten, oder er die Möglichkeit zur Flucht bekam. Doch zunächst sah es nicht danach aus. Semir schloss die Augen. Die Binde schnitt in den Mundwinkeln ein, weil einer der Männer sie recht fest gezogen hatte. Er musste den ganzen Tag so verbringen. Der Durst wurde stärker. Semir zerrte an den Fesseln und versuchte die Binde los zu werden. Nach einiger Zeit schloss er erschöpft die Augen. Er schlief tatsächlich ein. Als der Schlüssel sich im Schloss drehte, erschrak er. Kurz darauf stand Bein vor ihm. „Nun... so sieht man sich wieder.“ lachte er leise und hockte sich vor Semir hin. „Geht es dir gut, Gerkhan? Wo sind Sarah und Springer?“ Semir sah ihn nur an. „ich würde mich gern mit dir unterhalten, aber das geht nicht. Deine Leute sind mir auf den Fersen. Deshalb werden wir sobald Sarah und Springer bei uns sind auslaufen. Also wo sind sie?“ Er zog Semir die Binde runter. „Wasser.... bitte..“ kam von Semir. Bein nickte und winkte seinem Mann zu. Der kam mit einem Glas Wasser zurück und Bein hielt es Semir an den Mund. Dieser trank gierig. „So und nun unterhalten wir uns ein wenig.“

    Tom und Lucas waren wieder zurück in der Schutzwohnung. Toms Handy klingelte. „Kranich!“ „Wir haben Semirs Wagen gefunden. Er war auf einem Rastplatz abgestellt worden. Wir haben ihn bereits zu Hartmut gebracht.“ „Verdammt. Von Semir eine Spur?“ „Nein leider nichts. Sein Handy lag auf dem Sitz ebenso die Schlüssel.“ „Mensch wo steckt der denn? Chefin.... er war mit Sicherheit im Hafen. Die Jachten... er wollte sicher die Jachten überprüfen. Wir brauchen einen Durchsuchungsbefehl für den Jachthafen.“ „Tom.... das ist ein Unding. Wissen Sie die Namen der Jachten die Bein gehören?“ „Der Pächter wollte mir die Liste durchfaxen. Er kannte die Namen der Boote nicht auswendig.“ „Gut... wenn wir die Liste haben, werde ich versuchen einen Durchsuchungsbefehl zu bekommen.“ Tom beendete das Gespräch. Lucas sah ihn neugierig an. „Und?“ fragte er. „Semirs Waren ist gefunden. Von ihm fehlt jede Spur.“ „Ich wette Bein hat ihn einkassiert. Er will an Sarah ran, oder an mich...“ Tom nickte „Oder an Beide. Die Chefin will den Jachthafen durchsuchen lassen, sobald der Pächter die Liste zugefaxt hat.“ Lucas nickte. „Was können wir heute noch machen?“ Tom zuckte mit den Schultern „nicht viel. Eigentlich gar nichts mehr. Oder... doch warte mal. Wir werden zum „Latin Love“ fahren und dort etwas Nervosität reinbringen. Wenn ich Bein richtig einschätze, dann wird er versuchen uns davon abzuhalten. Und rate mal wen er dafür benutzen wird?“ Lucas nickte „Semir! Wenn er ihn hat, dann ihn.“ „Richtig! Er will sicher Sarah haben, dann wären beide Zeugen weg. Semir hat das Gespräch mitbekommen und Sarah ebenfalls. Also wird Bein alles daran setzen, dass sie nicht aussagen vor Gericht.“ Lucas nickte. „Aber wie will er an Sarah....Warte mal... nee. Tom. Das werde ich nicht zulassen. Bein wird sie nicht bekommen.“

    Zitat

    Original von Navar

    Im Zoo steht an den Käfigen häufig: "Füttern verboten!"
    Aber bei Deiner tierischen Story mache ich mal ´ne Ausnahme... =)

    Der Anfang liest sich ja schon mal gut und ich freue mich auf weitere Abschnitte. :]
    Besonders auf Semirs Verhalten Andrea gegenüber bin ich schon gespannt... :D

    Nun ja Manuela... wir sind hier bei cobra und da gelten die Regeln nicht :P =) :D

    Vorgeschichte: Semir ist in dieser Story noch jung und unverheiratet. Er und André Fux werden nach Köln zur Autobahnpolizei versetzt. Er trifft zum ersten Mal Andrea und verliebt sich in ihr. Hier meine Version, wie sich alle kennen und natürlich lieben lernten. Viel Spaß beim Lesen.

    Ein tierisches Vergnügen


    Semir und Andre kamen in die PAST. Beide sind von Berlin nach Köln versetzt worden, weil sie mit der Dienststellenleiterin nicht ganz zu Recht kamen. Sie standen vor dem Gebäude. „Also ich weiß nicht… meinst du die sind hier besser als in Berlin?“ fragte Semir unsicher.“ Na Hauptsache der Chef hier ist nicht wie die Lamprecht. Das würde mir schon reichen.“ gab André zurück. Er öffnete die Tür. „Nach dir.“ Semir grinste. „Danke.“ Sie gingen zu einem der Schreitische, an dem ein Polizeibeamter saß. Er kam auf sie zu und Semir duckte sich unbewußt. Der Mann war schwer und größer als er. „Guten Tag. Was kann ich für Sie tun?“ fragte er freundlich. „Semir Gerkhan und André Fux. Wir sollen uns heute hier melden.“ Der Mann nickte. „Ja warten Sie bitte einen Augenblick. Nehmen Sie eben Platz. Frau Engelhard wird sich gleich um Sie kümmern.“ André sah ihn an. „Wir würden gern mit dem Dienststellenleiter sprechen.“ Der Mann in Uniform nichte freundlich. „Ja wie ich schon sagte, Frau Engelhard wird sich gleich um Sie kümmern.“ André nickte und setze sich neben Semir. „Na toll… wieder eine Frau.“ stöhnte er.

    „Andrea? Ist das Büro schon fertig?“ „Ja die beiden neuen Kollegen müssten eigentlich schon da sein.“ Anna sah auf die Uhr. „Na wenn das bei denen eine übliche Arbeitszeit ist, dann kann ich Frau Lamprecht gut verstehen, wenn sie mit ihnen nicht klar kam. Bei mir wird es so etwas nicht geben.“ Andrea nickte nur. „Ach so… Herzberger sagte mir eben, Sie hätten Besuch.“ „Besuch? Ich geh mal schauen. Machen Sie doch schon mal Kaffee.“ Andrea ging in die Küche und Anna zu ihrem Besuch. „Engelhard.“ stellte sie sich vor. „Gerkhan, Semir Gerkhan. Das ist André Fux. Wir sollen uns heute hier melden.“ Anna lächelte. „Ach die neuen Kollegen. Warten Sie schon lange?“ „Ne halbe Stunde sicher schon.“ sagte der Mann, der ihr als André Fux vorgestellt wurde. „Nun ja… die Arbeit. Kommen Sie doch bitte in mein Büro. Dort werden wir alles besprechen.“ Sie ging voraus.

    Semir sah sich im Büro von Anna Engelhard um. „Nun Frau Engelhard…. Wie sieht es aus? Was sind so die meisten Sachen, die so passieren?“ „Wir sind recht gut beschäftigt, wenn Sie das meinen. Im Augenblick sind wir hinter einem Schmuggelring her, der sich darauf spezialisiert hat, seltene Tiere ins Land zu schmuggeln. Hauptsächlich Schlangen, Echsen, Spinnen.“ Semir schüttelte sich vor Ekel. Anna beobachtete ihn. „Ihre ehemalige Vorgesetzte hat mir von Ihrer Tüchtigkeit erzählt. Sie sollen sehr gut sein.“ André sah sie an. „Danke. Aber den Vorschuss an Lorbeeren geben Sie besser erst, wenn wir die Typen haben.“ „Ja sicher, Herr Fux.“ Anna Engelhard lächelte leicht. „Sie hat mir auch erzählt, dass Sie beide nicht immer mit ihr einer Meinung waren und gegen ihre Entscheidungen auch schon mal verstoßen haben.“ Semir sah erst zu André und dann zu Engelhard. „Nun ja…. es kam ein oder zwei mal vor..“ sagte er zur Entschuldigung. Es klopfte und Andrea kam mit Kaffee herein. Semir sprang auf und half der jungen Frau mit dem Tablett. Ihre Augen trafen sich. „Kann ich Ihnen helfen?“ fragte er freundlich. „Danke es geht schon.“ kam als Antwort und Semir setzte sich wieder. Als alle ihren Kaffee hatten, sah Engelhard die Frau an. „Danke Andrea.“ Die junge Frau verschwand wieder. Semir sah ihr nach bis er einen Tritt von André gegen das Schienbein erhielt.

    „Wir haben Gerkhan auf der Bella geschnappt.“ sagte Heino ins Handy, als er Bein anrief.“ „Sehr gut. Bringt ihn in eine der Kabinen unter und sorg dafür, dass sein Auto verschwindet.“ „Alles klar Boss. Sollen wir ihn festbinden?“ „Nein!“, kam ironisch von Bein, „Gebt ihm am besten noch einen Schlüssel für die Kabine! Natürlich du Idiot!!! Fessel ihn mit den Handschellen und vergiss den Knebel nicht.“ „Ja schon klar Boss.“ Heino beendete das Gespräch und sah den Polizisten an. „Handschellen her!“ Semir griff in die Tasche und holte sie raus. Der zweite nahm sie und zerrte ihm die Arme auf den Rücken. Er ließ eine Schelle um das Handgelenk schnappen. Dann zerrte er Semir zu einem der Stangen und ließ die zweite Schelle einschnappen. Sebastian holte den Verbandskasten aus dem Kabinenschrank und öffnete eine Mullbinde. „Die hält länger“ lachte er und wickelte Semir die Binde so um den Kopf und um die Stange. So konnte Semir den Kopf nicht mehr bewegen. Er wehrte sich nicht, weil er wusste dass dies eh aussichtslos gewesen wäre. Heino sah zufrieden auf das Werk. Sebastian lächelte. „Hey... was ist mit den Schlüsseln für die Handschellen? Die hat er bestimmt auch noch.“ Heino sah ihn an. „Dann durchsuch ihn.“ Sebastian tat was Heino verlangte und fand die Schlüssel. „So Nr. 1 haben wir schon mal sicher. Ich geh zu David und helfe ihm das Auto wegzuschaffen“ meinte Heino dann. Sebastian nickte nur.

    Tom kam im Jachtclub an und ging direkt zu dem Mann, der eben dabei war, das Tor zu schließen. „Warten Sie!“ rief Tom. Der Mann sah ihn an.“ Was kann ich für Sie tun?“ „Autobahnpolizei Kranich. Heute war ein Kollege von mir hier. Semir Gerkhan.“ „Gerkhan? Nein… da müssen Sie sich irren. Es war kein Polizist hier.“ „Sind Sie sich sicher? Ich meine vielleicht läuft er hier auf dem Gelände rum. Könnte ich bitte kurz nachsehen?“ Der Mann sah ihn an. „Ja sicher… kommen Sie herein. Aber die Jachten werden nicht betreten.“ „Natürlich nicht.“ Tom nickte Lucas zu und dieser stieg aus. Sie gingen die Liegeplätze ab. Keine Spur von Semir. Nichts war zu sehen. „Er muss hier gewesen sein. Er sagte zu Andrea er fährt hier her, dann tut er das auch. Irgendwas stimmt hier nicht.“ raunte Lucas Tom zu. „Ja… bestimmt war er hier, oder er ist noch hier. Auf einen der Jachten vielleicht. Nur wird es schwer werden, dafür einen Durchsuchungsbefehl zu bekommen. Kennst du eine Jacht von Bein?“ „Nicht mit Namen. Ich weiß das er welche hat, aber die Namen…leider nicht.“ „Dann fragen wir doch mal den Pächter.“ Lucas nickte. Dann sah er auf die Jacht vor ihm. „Bella… ein schöner Name für so eine Jacht.“ meinte er. Tom sah ebenfalls hin. „Ja… schon toll. Aber so etwas werden wir nie besitzen, es sei denn du gibst Verbrechern Hinweise, oder aber wirst zu einem Verbrecher. Was nicht heißen soll, das der Besitzer jetzt ausgerechnet ein Verbrecher ist.“ Lucas lachte leicht. „Guck mal, die hat ja einiges an Kabinen. Vier zähle ich.“ Tom nickte. „Na komm…. Wir fragen mal nach den Booten von Bein. Und eins schwöre ich dir, wenn ich Semir Gerkhan in die Finger bekomme, dann werde ich ihn erziehen und ihm zeigen, dass er sich an meine Anweisungen zu halten hat. Und beim nächsten Mal, wenn er wieder mal von mir bewacht werden muss, dann sperre ich ihn in eine Zelle, binde ihn fest und werfe den Schlüssel weg! Aber bevor ich das mache, da bekommt er von mir die Hucke voll. “ Lucas spürte dass Tom wütend war aber auch ihn die Sorge um seinen Freund quälte. Sie gingen zu dem Mann, der immer noch am Tor stand


    Zumindest droht er es an Bexx =)

    Tom saß auf dem Krankenhausflur und wartete auf Latetia. Sie kam aus dem Behandlungszimmer und trug ihren Arm in der Schlinge. Tom sah sie besorgt an. „Bist du sicher, dass es nicht besser ist, wenn du dich hinlegst?“ „Nein... ich bin soweit in Ordnung. Fahren wir zu Lucas und Semir.“ Tom nickte. „Ja dann kannst du dort bleiben und Lucas wird mit mir gemeinsam ermitteln, während du auf unsere Zeugen aufpasst.“ „Oder so...“ lachte Latetia. Sie ließ sich auf den Beifahrersitz nieder und Tom fuhr in Richtung Schutzwohnung. Als sie dort ankamen sah Tom sofort, das Semirs Wagen weg war. „Wenn der sich doch auf die Straße gewagt hat, dann ziehe ich ihm den Hosenboden stramm.“ fluchte er verhalten und Latetia lachte laut auf. „Wen meinst du denn?“ „Semir Gerkhan. Sein Wagen ist weg.“ Sie gingen in Die Wohnung. Im Wohnzimmer saßen Lucas und Sarah. „Wo ist Semir?“ Lucas sah Tom an. „Der wollte nur eben schnell zur PAST. Kommt sicher gleich.“ Tom sah ihn an. „Das ist jetzt nicht wahr, oder?“ „Wieso nicht. Er ist nur eben was überprüfen.“ meinte Lucas. „ Ich hatte doch gesagt, keiner von euch darf raus. Das gilt doch auch für Semir Gerkhan. Was denkt er eigentlich wer er ist?“ fluchte Tom laut. Lucas verstand nicht. „Hey... er ist doch erwachsen. Der weiß sicher was er kann und was nicht. Außerdem was sollte ihm in der PAST schon passieren? Da sind doch genügend Kollegen.“ Tom nickte und griff zum Handy. „Andrea? Ist Semir da? ... Was soll das heißen.... er ist weg?.... Was? Sag das noch mal. Ist der denn ganz verrückt?“ Tom legte auf. Lucas sah ihn entsetzt an. „Was ist denn?“ „Er ist nach Düsseldorf gefahren. Dort soll im Düsseldorfer Jachtclub eine der Jachten von Bein liegen. Er wollte etwas überprüfen. Ich bringe ihn um..... ich bringe ihn um...“ Lucas erschrak nun auch. „Was machen wir denn jetzt?“ Tom sah Latetia an. Sie war blass und schien sich nicht sonderlich wohl zu fühlen. „Wir können die Frauen nicht allein lassen. Ich lasse zwei Beamte abstellen und wir beide werden Semir suchen. Du wirst bei mir bleiben. In meiner Nähe.“ Toms Stimme grollte dunkel. Lucas nickte nur.

    Semir ging zum Clubhaus. Und sah sich um. Da... endlich sah er die Jacht von Bein. „Bella“ hieß sie und Semir sah das anscheinend niemand an Bord war. Er betrat das Deck. Die Jacht war recht groß. Semir ging unter Deck. Die Kabinen waren verschlossen. Er ging auf die Brücke und sah neben dem Steuer eine Kiste stehen. Er öffnete sie und stieß einen leisen Pfiff aus. „Das hab ich gesucht, genau das...“lachte er leise. Auf dem Blatt Papier standen einige Namen und Anzahlen. Semir vermutete, dass es sich um die Namen der Lieferanten handelte und die Anzahl die Menge der Mädchen benannte. „So... das bricht dir das Genick, Bein.“ murmelte er leise. „Oder auch nicht!“ kam aus seinem Rücken. Semir drehte sich blitzschnell um. Er sah in die Mündung zweier Waffen. Da er in der Hocke war, konnte er nicht so schnell zur Waffe greifen und angesichts der gespannten Waffenhähne, wäre jede Gegenwehr tödlich gewesen. „Auf die Knie und Hände im Nacken zusammen!“ blaffte ihn der Mann links an. Semir erkannte die Stimme. Das war der Mann, der den Deal in der Toilette der Bar verkündet hatte. Semir tat was der Mann verlangte. Der zweite nahm seine Waffe von Gürtel. Dann zog er Semir hoch. „Runter zu den Kabinen!“ kam der nächste Befehl. Semir ging los. Die Hände immer noch im Nacken.

    Hmm...irgendwie hab ich das Gefühl die Story gefällt nicht? Oder macht sie euch so sprachlos? =)

    „Frings hier. Vom Jachtclub. Eben war ein Polizist hier und hat sich nach der Jacht von Bein informiert. Ich hab ihm gesagt wo sie liegt. Er scheint sehr interessiert zu sen.“ „Danke, David. Beobachte ihn. Ich schickte dir Leute rüber, die sich um den Mann kümmern. Sorg du dafür, dass er nicht weg kann.“ „Was? Wie soll ich das denn machen?“ „Na zum Beispiel, dass du die Luft aus den Reifen lässt oder den Wagen so zuparkst dass er nicht weg kommt. Du weißt doch, Bein zahlt gut dafür.“ „Ja schon gut. Aber was wenn er Verstärkung ruft?“ „Herr Gott... die Leute sich schon unterwegs. In ungefähr fünfzehn Minuten sind die da. So lange wirst du es doch wohl hinbekommen.“ „Hey... er kommt gerade zurück. Ich leg dich zur Seite, dann kannst du hören, was er will.“ Frings legte den Hörer auf die Seite und sah den Mann der nun bei ihm stand an. „Ich hoffe ich störe Sie nicht....“ „Nein... was kann ich für Sie tun?“ „Nun... ich finde das Boot von Bein nicht. Würden Sie es mir bitte zeigen?“ „Ähm... das ist der Liegeplatz 13 direkt am Clubhaus. Gar nicht zu verfehlen, Gehen Sie den Weg runter bis zum Haus und dann links. Herr....“ „Gerkhan.“ beendete der Mann den Satz. „Ja sicher Herr Gerkhan.“ Der Mann ging wieder. „ Okay... du hast mitgehört.“ „Hör genau zu David. Es ist wichtig dass der Mann nicht wieder weg kommt. Sobald meine Leute da sind, verschwindet der Wagen im Hafenbecken.“ „Hey... das geht nicht. Aber ich werde den Wagen anderweitig verschwinden lassen. Keine Sorge.“ „Okay... ich verlass mich auf dich. Alles Andere erledigten meine Jungs.“ Frings legte auf.

    „Das bringt nichts, Tom….“ stöhnte Semir leise. Ihm taten die Arme weh, weil Tom versuchte sich in den Fesseln zu drehen. „Gut… eine Pause. Wir müssen hier raus. Verdammt wieso suchen die uns denn noch nicht? Wir sind doch sicher schon überfällig.“ „Ja… bestimmt schon. Aber wenn die Chefin was anleiert, dann…hast du das gehört?“ fragte Semir. „Was denn?“ „Da war ein Geräusch… Schritte… Da kommt jemand…“

    Michael ging mit zwei der Männer in den Keller. „Mr. Black will dass wir sicher gehen, dass die Bullen keinen Mist bauen. Als ob es Entfesslungskünstler sind….“ murmelte er wütend. Ihm ging Mr. Black gewaltig auf die Nerven. „Der hält sich für den größten… pah…. Ein Arsch ist das…“

    Er schloss den Raum auf und zog seine Maske runter, wie auch die zwei anderen Männer. „So, aus mit dem Kuschelmuschel da für euch beide.“ er riss grob an den Fesseln und zog Tom auf die Beine, drückte ihm die Waffe in die Hüfte. „Was soll das?“ „Frag nicht, komm mit, du bekommst ein anderes Quartier.“ „Wo bringen Sie ihn hin, lassen sie mich los...ich will mit..“ Semir erntete für seine Vorwitzigkeit gleich den ersten Tritt. „Klappe. Dich hat niemand gefragt.“ Ehe die Beiden sich versahen wurde Tom aus dem Raum gezerrt und mitgenommen. Michael führte ihn, da er die Augen noch verbunden hatte. „Was wird das für ein Spiel? Mensch ärger dich nicht oder Räuber und Gendarm? ich will jetzt wissen, warum sie mich und meinen Partner festhalten.“ Tom zerrte an den Handschellen, doch ohne Erfolg.

    Semir stand am Fenster der neuen Wohnung. Sarah war unter der Dusche und Lucas saß auf dem Sofa. Semir sah ihn an. Lucas war in Gedanken. „Hey... was denkst du gerade?“ „Was? Ach nichts.“ „Für Nichts hast du aber einen sehr versunkenen Blick drauf.“ Lucas lächelte bitte. „Ich dachte gerade nur an meine Schwester... und an Lai. Semirs Handy klingelte. „Ach unser Aufpasser. Ja Tom?“ meldete sich Semir. „Semir.... alles in Ordnung bei euch?“ „Ja sicher. Warum denn nicht?“ „Weil wir Zörbel tot aufgefunden haben. Latetia ist im Krankenhaus. Wir waren am Fundort und dort wurde auf uns geschossen. Latetia bekam einen Streifschuss ab.“ „Verdammt. Bein lässt keinen aus.“ fluchte Semir als Antwort. „Ja allerdings kann ich jetzt nicht zu euch kommen. Ich schicke euch Hotte und Dieter.“ „Tom... das ist nicht nötig. Wir kriegen das allein hin.“ „Ja sicher und die Chefin reißt mir den Kopf ab. Keiner von euch verlässt die Wohnung ist das klar?“ „Ja Paps. Ich pass schon auf.“ „Semir! Du bleibst in der Wohnung.“ „Ja sicher Tom. Nur keine Panik.“ Er legte auf. Lucas sah ihn an. „Was ist denn?“ „Nichts... alles in Ordnung.“ murmelte Semir. „Lucas... ich muss mal kurz weg. Es ist wirklich sehr wichtig.“ Lucas nickte. „Aber wenn Tom das mitbekommt... dann..“ „Ich bin zurück ehe er hier ist.“ Semir verschwand.

    Sarah saß neben Lucas auf dem Sofa und berührte ihn sanft am Arm. „Hey... wollen wir etwas Spaß haben?“ fragte sie und fing an Lucas zu streicheln. Lucas sah sie an. „Sarah... bitte. Ich ...“ Sie küsste ihn. „Komm schon. Er ist doch weg. Ich brauch das.“ Lucas versuchte sich von ihr zu lösen. „Sarah... es ist nicht in Ordnung wenn...“ Wieder drückte sie ihre Lippen auf die seinen. Lucas spürte dass er schwach wurde. Es dauerte zwar etwas aber Sarah ließ nicht nach. Lucas erwiderte ihre Zärtlichkeiten. Eine halbe Stunde später lagen beide zufrieden nebeneinander im Bett. Sie sah ihn an. „Weißt du... ich mochte dich schon immer.“ Lucas lächelte. „Ach tatsächlich? Aber das hier war eine Ausnahme.“ Sarah nickte. „Ja sicher doch.“ Sie stand auf und zog sich an. Lucas beobachtete sie. Er musste gestehen, dass sie ihm gefiel. Aber das durfte nicht sein. Noch nicht. Wenn sie ihre Aussage gemacht hat und der Fall abgeschlossen war, dann wäre vielleicht etwas drin. Aber nicht jetzt. Wieder gingen seine Gedanken zu seiner toten Schwester, die von Golbär umgebracht wurde. Sarah kam zu ihm zurück und küsste ihn erneut. „Du bist gut.“ flüsterte sie ihm ins Ohr.

    Zunächst fuhr Semir zur PAST. Er wollte die Akte von Bein noch einmal durchsehen. Er schlug die Akte im Büro auf und sah, dass Bein mehrere Jachten besaß. Eine lag im Düsseldorfer Jachtclub. Semir sah kurz zu Andrea, doch die nahm ihn anscheinend gar nicht wahr. „Andrea... ich fahre zum Jachtclub nach Düsseldorf. Dort liegt die Jacht von Bein. Ich will mich da umsehen.“ Andrea sah ihn an. „Fährst du allein?“ Semir nickte. „Pass bitte auf.“ Semir sah sie an. „Wie?“ „Na pass bitte auf dich auf.“ Er grinste leicht. Andrea schien nicht mehr so böse zu sein. „Mach ich. Wenn du es dir so wünscht.“ „Das nur, weil ich keine Lust habe, Trauerbekundungen zu schreiben.“ kam von Andrea zurück und Semirs Grinsen verschwand. Leicht wütend fuhr Semir zum Hafen. Er hatte ein ungutes Gefühl. Wenn Bein anfing seine eigenen Leute umzulegen, dann war er langsam am Ende. Semir dachte nach. Das Gespräch in der Toilette wies auf einen Deal hin, der am Mittwoch, also in drei Tagen über die Bühne gehen sollte. Zörbel wurde im Hafen erledigt. Was wenn Bein sein Geschäft dort verrichten wollte? Wenn er wirklich Mädchen erwartet, war das mit einem Boot viel einfacher als mit dem Auto. Er kam zügig voran und stellte den Wagen in der Nähe des Fundortes, dem Tom ihn genannt hatte ab. Er stieg aus und überprüfte seine Waffe. Dann steckte er sich noch zwei Magazine ein. Anschließend fragte er im Büro wo das Boot von Bein liegt. Der Pächter gab bereitwillig Auskunft.

    Tom und Latetia waren nach dem sie bei der Mordkommission waren zum Hafen gefahren. Sie sahen sich den Fundort von Zörbel an. „Wenn Bein Zörbel wirklich erschossen hat, stellt sich die Frage warum?“ „Wie warum?“ „Nun ja.... mal ehrlich. Wenn du an Beins Stelle wärest und einen Informanten bei deinem Feind hättest, würdest du dann diesen Informanten umlegen?“ Tom schüttelte den Kopf. „Nein, es sei denn es gibt einen Grund dafür.“ „Ja und wie ich Zörbel kannte, war er gierig. Er wollte sicher mehr Geld und deshalb..“ „Ist gut möglich. Oder aber er war nutzlos geworden.“ Latetia ging etwas abseits von Tom. Plötzlich knallte es und Latetia sank mit einem schmerzerfüllten Schrei zu Boden. Tom zog sie hinter einen Kistenstapel in Deckung. „Schon ... gut... Ist nur ein Streifschuss.“ stöhnte Latetia. Tom sah sie an. „Sieht aber nicht so aus. Bleib in Deckung ich versuch, den Schützen zu stellen.“ „Tom.... der ist .... der ist längst über alle Berge.“ Tom lugte vorsichtig über den Kistenrand. „Hast wohl Recht. Okay... ich fahr dich ins Krankenhaus.“ Latetia nickte. „Das waren sicher die Leute von Bein.“ meinte sie. „Ja bestimmt, aber wieso?“ Tom fuhr ins Marienhospital.

    Heino sah wie der zweite Bulle zusammensank. „So... der Zeuge wäre erledigt.“ Sebastian sah ihn an. „Bist du sicher?“ „Na der Boss sagte doch, dass es der Partner von Kranich ist. Das da war der Partner von Kranich.“ Sebastian nickte. „Aber wenn ich es mir überlege. Wir waren doch in der Herrentoilette und der Partner dort war doch eine Frau.“ Heino sah ihn an. „Hey... wer weiß, vielleicht stand sie an der Tür oder hat sich in der Tür geirrt. Hatte es nötig und ist halt dort geblieben.“ Heino lachte. Für ihn war der Job erledigt. „Komm wir teilen dem Boss mit, dass es erledigt ist.“ Sebastian nickte. Kurz darauf brüllte Bein in seinem Büro herum. „Ihr seid die dämlichsten Leute die ich in meinem Haufen habe. Ich sagte ihr sollt Gerkhan ausschalten. Nicht erschießen. Und vor allem nicht irgendeine Bullenbraut.“ „Du sagtest doch das ist der Partner von Kranich... woher soll ich denn wissen, das es nicht die Frau ist...“ „Halt deine verdammte Klappe. Ich will Gerkhan lebend haben, versteht ihr. Ich will ihn lebend!“ Heino nickte. „Entschuldige... aber...aber...“ „Kein Aber. So und ab sofort werdet ihr auf einem meiner Jachten bleiben. Nicht zu eurem Vergnügen. Sobald ich Gerkhan habe, werde ich ihn dort hinbringen. Ihr werdet auf ihn aufpassen und auf das Mädchen. Dann bringe ich seine Leute dazu, sich nicht in das Geschäft einzumischen. Wenn sie es doch tun, gibt es einen Toten. Und Gerkhan dürfte ich bald haben. Dann fehlen nur noch Springer und Sarah. Die kommen freiwillig zu mir. Auch dafür werde ich sorgen. So und nun ab mit euch. Macht mir das Boot klar. Sobald ich mit den Dreien dort bin, legen wir ab. Das wird ein schöner Tag werden.“ Heino und Sebastian verließen das Büro.

    „Tom… was machen wir denn jetzt?“ „Um Hilfe rufen?“ „Ich weiß nicht… es sieht hier ziemlich dunkel aus und dem Geruch nach zu urteilen ist hier kein Fenster. Wer weiß wo die uns hingesteckt haben.“ Tom schluckte hörbar. „Im Tresorraum?“ „Tom… das wäre ziemlich fatal. Der Sauerstoff wäre sehr schnell verbraucht und frische Luft fehlanzeige.“ „Ich weiß okay… ich versuch mich zu befreien.“ „Ja mach du Entfesslungskünstler. Die haben sehr gute Arbeit geleistet.“ „Okay… hast du eine andere Idee?“ „Vielleicht haben die unsere Handys hier gelassen.“ „Hast du wirklich die Hoffnung? Selbst wenn… wie willst du denn… ach vergiss es.“

    Soldan packte seine Sachen zusammen, nahm die Waffen aus der tasche und überprüfte sie.
    "Richard? ist bei dir soweit alles klar? Ich hoffe du bist gut vorbereitet. Jetzt hoffe ich nur für dich Michael, dass die 2 Bullen zusammen keinen Unsinn machen." "Mr.Black. Sie liegen im Keller des Bürogebäudes, da kommt niemand hin. Es ist Sommer und um die jahreszeit muss niemand in den heizungskelelr. Also da seh ich kein Problem. " "Das hoffe ich für dich. Hab ihr den Sprengstoff? Dann gehen wir in Stellung und sobald Richard im Dienst ist, geht es los."

    Andrea sah auf die Uhr. langsam machte sie sich nun wirklich Sorgen. Tom und Semir gingen nicht an Funk und Handy. Nichts. "Chefin? Die beiden sind wie vom Erdboden verschluckt. Da stimmt was nicht, da bin ich mir sicher." Anna nickte. Doch wo sollte man anfangen sie zu suchen?

    Am nächsten Morgen fuhr Tom ins Büro. Er wurde von Anna aufgehalten. „Wir haben einen Toten. Die Kollegen von der Mordkommission haben einen gewissen Klaus Zörbel am Rhein gefunden. Er wurde erschossen. Es war ein Kollege von Springer.“ Tom sah sie an. „Zörbel? Lucas sagte mir, dass er vermutlich ein Maulwurf für Bein war. Wenn das stimmt, dann hat Bein ihn umgebracht. Wahrscheinlich, weil er seine Schuldigkeit getan hat und die Schutzwohnung verraten hatte. Semir und Lucas sind mit der Zeugin in eine andere Wohnung gefahren.“ Anna nickte. „Ja... Sie sollten mit Frau Jones zur Mordkommission fahren. Anschließend sollten Sie sich am Ufer umsehen.“ Tom nickte und fuhr zu Latetia. Als er vor ihrer Tür stand kam sie gerade raus. „Zörbel ist tot“ rief sie ihm zu. „Ja ich weiß. Hab es eben erfahren. Deshalb bin ich hier wir sollen zur Mordkommission fahren und anschließend zum Ufer.“ Latetia nickte. „Gut... dann los.“ Sie stieg zu Tom und dann ging es los.

    Bein stand in seinem Büro und rief Sebastian und Heino zu sich. Als die beiden da standen sah er sie an. „Was war letztens in der Cocktailbar?“ Heino sah zu Sebastian. „Wieso? Wir haben uns amüsiert, Boss. Das ist unsere Freizeit gewesen.“ Bein nickte. „Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden. Ihr wisst dass ich da nichts gegen habe. Nur wenn man sich über etwas unterhält, was absolut geheim ist, wie zum Beispiel ein Deal... dann reagiere ich sauer. Wer hat was gesagt?“ Sebastian sah Heino an. „Ähm... Boss. Wir haben in der Toilette darüber gesprochen. Aber die war leer.“ „Habt ihr in die Kabinen gesehen?“ Heino schüttelte den Kopf. Bein kam zu ihm und schlug ihn mit der flachen Hand ins Gesicht. „Siehst du und genau dort stand der Bulle und hat euch belauscht. Ausgerechnet Gerkhan. Wir müssen nun noch einen Zeugen ausschalten. Nicht nur Sarah, sondern auch Gerkhan. Obwohl... da würde ich dann zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.“ Heino sah betreten zu Boden. „Chef... ich wollte das nicht. Ich mach das wieder gut.“ „Ja genau... Du fährst zum Hafen. Dort habe ich unseren Informanten der Polizei erledigt. Ich wette, dass die Kollegen bereits da sind. Gerkhan wird auch dabei sein. Er ist meist mit Kranich unterwegs. Du kennst ihn ja.“ Heino nickte. „Ich regle das.“ „Das hoffe ich sehr.“

    Tom fuhr so schnell er konnte und hoffte rechtzeitig dort zu sein. Sicher war Bein, falls Lucas Befürchtung stimmte bereits informiert. Er erreichte die Straße und blieb mit quietschenden Reifen stehen. Dann stürmte er in die Wohnung und sah wie Semir erschrocken zusammenzuckte. „Spinnst du?“ fragte er bissig. „Hey… was ist das denn für eine Begrüßung. Du machst dir hier einen schönen Lenz, während ich hart arbeite.“ Semir grinste. „Ja sehe ich. Was sollte das denn? Spielst du hier einen Filmhelden oder was?“ „Ja lach du nur…. Aber das vergeht dir, wenn du hörst, dass es in Lucas Reihen einen Verräter gibt.“ Semir sah ihn an. Das Grinsen verlosch tatsächlich. „Bist du sicher?“ Tom nickte. „Lucas ist sich sicher. Und schon deshalb werden wir in eine andere Wohnung umziehen. Zumindest Sarah.“ Semir dachte nach. „Tom…. ich weiß genau die Idee gefällt dir sicher nicht, aber es wäre die Möglichkeit, Bein eins auszuwischen.“ Tom sah ihn an und zog die Augenbraue hoch. „Ne. Das vergiss es direkt wieder. Das macht die Chefin nicht mit und ich auch nicht.“ „Aber verstehst du denn nicht? Ich könnte hier den Lockvogel spielen. Die Räume werden überwacht. Bein wird hier reinstürmen und sich Sarah holen wollen, weil er ja weiß, dass sie hier ist und dann ….“ „Semir! Das ist absolut….“ „tollkühn?“ „Ich weiß. Aber es ist auch eine Möglichkeit Bein ans Bein zu pinkeln….“ „Nein ich wollte sagen, absolut hirnrissig. Du weißt doch genau, das Bein dich und Lucas fertig machen will. Was denkst du wird er mit dir machen, wenn er dich bekommt?“ „Das ist ein Risiko, welches ich eingehen muss. Tom… ich verstecke mich nicht vor diesem …“ „Nein! Und jetzt pack deine Sachen und gut ist.“ Semir trollte vor sich hinbrummend in sein Zimmer.

    Lucas kam eine Stunde später ebenfalls in der Wohnung an. Semir und Sarah saßen bereits auf gepackten Koffern. Er sah sich um und nickte dann. „Ach Semir… eigentlich wäre das jetzt die Gelegenheit, Bein eins auszuwischen.“ murmelte er. Tom sah ihn an. „Noch so ein Verrückter. Ihr beide seid auf der Abschussliste. Semir hat mir den Plan eben schon erläutert. Die Antwort lautet Nein! Nein! Nein!“ Lucas sah Tom an. „Er hatte die gleiche Idee, wie ich?“ fragte er und deutete auf Semir. Tom nickte „Ja und ich bin absolut dagegen.“ „Du bist eins gegen zwei.“ maulte Semir. „Nein Semir…. ich mache mir Sorgen. Wenn Bein dich und Lucas in die Finger bekommt, dann braucht ihr keinen Sarg mehr, eine Plastiktüte reicht. So und nun fahren wir gemeinsam mit Sarah in die neue Wohnung.“ Semir nickte Lucas zu. Sie standen auf und steigen mit Tom ein. Dann fuhren sie ab.

    „Wir haben sie.“ sagte Michael als Soldan sich am Telefon meldete. „Wo?“ „Wir haben sie im Keller untergebracht. Verschnürrt und geknebelt. Sie werden Stunden brauchen, bis die frei sind.“ „Gut… dann stören sie wengistens nicht. Konnten sie Hife rufen?“ „Nein.. ein Schlag und schon träumten beide von der Südsee, ha.ha.ha“ lachte Michael. „Idiot. Es reicht mir, wenn sie mir nicht in die Quere kommen. Haben sie euch gesehen?“ „Nein… wie gesagt…“ „Ja ist gut. Ich hab es ja verstanden. Ich hoffe doch ihr habt sie getrennt von einander untergebracht.“ „Nein… wieso?“

    Andrea hatte den Stapel Akten durch und brachte sie zu Tom und Semir ins Büro.
    "Wo bleiben die denn? Entweder die haben die Nacht durchgemacht und schlafen nun oder sie hängen immer noch da rum... also melden könnten sie sich wirklich mal." dachte sie und sah auf die Uhr.

    "So, jetzt... " Semir zog an etwas und endlich konnte auch Tom tief durchatmen. „Danke... boah, fast hätt ich gekotzt... ist mir schlecht...." "hast wohl beide Kakaos getrunken, was?" "Witzig, ne... aber einen Schlag auf den Kopf kassiert" "Ja schön, ich auch... und jetzt? ich kann ausser den Fingern nix bewegen." "Genau wie ich...."

    Die Putzfrau sah den riesen Fleck im Flur undschüttelte den Kopf. Langsam nahm es Überhand mit der Schweinerei hier. Da hatte doch jemand seinen Becher ausgekipt und die sauerei einifach so gelassen. Sie bückte sich und wischte alles weg, nicht ahnend, dass sie damit die eizige Spur zu Semir und Toms Verbleib vernichtete.

    Lucas kam in seinem Büro an und begrüßte Laika. „Lucas? Was machst du denn hier? Ich dachte du bist ...“ „Ja ich weiß Laika. Aber dein Anruf hat mich etwas nervös gemacht. Ich wollte nur mal im Büro nachschauen, ob Klaus vielleicht was genommen hatte, genommen hatte oder ob er mir was hineingelegt hat.“ Laika lächelte. „Wie wäre es, wenn ihr euch absprechen würdet, das erspart mir dann auch etwas Arbeit.“ Lucas grinste leicht. „Weißt du, normalerweise machen wir das ja auch, aber wir haben uns ja überhaupt nicht gesehen. Ich hatte ihn angerufen und gesagt, das ich auf einen anderen Fall angesetzt bin und für eine Weile in eine der Schutzwohnungen in Köln zu erreichen bin...“ Lucas stockte. Er rannte in sein Büro und sah in die Schublade. Dann sah er die Akte und nahm sie in die Hand. Hatte er sie nicht unter den Haufen gelegt? Natürlich. Verdammt in der Akte war die Adresse vermerkt. Er nahm sein Handy und rief Semir an. Doch dieser meldete sich nicht. „Verdammt!“ Er rief Tom an.

    Tom war gerade von Bein wieder weg, der während der Durchsuchung plötzlich einen Termin hatte. Da seine Frau anwesend war, durfte er gehen. Tom sah Latetia an. Sie zuckte mit den Schultern. „Nichts. Hier ist absolut nichts zu finden.“ stöhnte sie leise. Toms Handy klingelte. „Ja, Kranich!“ meldete er sich. „Lucas hier. Ich kann Semir nicht erreichen. Er geht nicht ans Handy.“ „Bist du nicht bei ihm?“ „Nein... ich musste zur Dienststelle, es gab da ein Problem und er meinte zu mir, er könne sicher mit Sarah eine Stunde allein sein.“ Tom grinste leicht. „So ein Filou“ sagte er leise. „Tom.... ich befürchte, dass wir einen Maulwurf haben. Es könnte gut sein, das mein Kollege Zörbel mit Bein unter einer Decke steckt und Bein die Adresse der Schutzwohnung verraten hat. Was das genau bedeutet, brauche ich dir ja wohl nicht erzählen. Aber ich komme hier nicht so schnell weg. Der Verkehr ist ziemlich zum erliegen gekommen.“ „Okay... ich fahre sofort hin.“ Tom beendete das Gespräch und informierte Latetia. Beide rasten daraufhin zur Schutzwohnung.

    Semir ging Tom nach. „Tom?“ rief er durch den langen Flur, als er ihn erreicht hatte. Keine Antwort. „Mann wo steckst du denn?“ fluchte Semir und ging weiter. Er sah in einige der Büros, die nicht abgeschlossen waren. „Wenn du hier irgendwo pennst, dann melde ich der Chefin, dass du nicht mehr Nachtdiensttauglich bist….wo bist du denn?“ Semir nahm sein Handy und wollte Tom anrufen. Er wählte die Nummer und hielt sich das Handy ans Ohr. Doch Tom meldete sich nicht. Semir zuckte mit den Schultern und ging weiter. Dann stand er am Getränkeautomat.

    Semir zog sich nun selbst einen Kakao und wollte sich gerade wieder umdrehen, as ihn der Schlag ins Genicktraf. Der becher Kakao ergoss sich quer über den Flur und Semir landete mit einem dumpfen Knall auf dem Boden. Der Mnn schulterte ihn und schleppte ihn ebenfalls in den Keller. "So, das wär erledigt. Jetzt beide Handies von den Kerlen aus, die Waffen weg und schön handfest verpacken. Dann ist der Boß zufrieden und sie sind aus dem Weg. Bis die gefunden werden sind wir auch weg!"

    Michael wickelte Tom und Semir dicke Seile um die Füße und den Oberkörper, zog die Handschellen der beiden raus und machte sie zusammen fest.
    Aus der Tasche holte er 2 große Tücher und stopfte sie ihnen in den Mund.