hört sich bisher ja nicht schlecht an... mal sehen wie die Story wird. In der Gegenwart zu schreiben ist nicht gerade einfach. Und Wendy hat recht, es liest sich mehr wie ein Aufsatz. Aber für die erste Story nicht schlecht... ![]()
Beiträge von Elvira
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ABer Dagmar.... natürlich wird sie gelesen... einen habt ihr auf jeden Fall... :] :] :] :] :] :] :]
Ratet mal wen =)

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Als André zurückkam, ging Anna direkt zu ihm. „Was ist los?“ André sah sie an. „Nun ja…. Chefin.. ähm ich meine Frau Engelhard. Der Typ bei Semir, hat im Fernsehen die Nachrichten gesehen. Er hat Semir darüber informiert, das Raider tot ist. Er zieht aber keine Schlüsse, dass Semir ein Bulle ist. Er hat ihn nun als Fahrer eingeteilt. Morgen ist die erste Fuhre, so sagte Semir das. Sobald er weiß wo sie sich treffen, bzw. wo er die Viecher hinbringen muss, informiert er sie. Wir lassen das Geschäft abschließen und danach werden wir die Käufer hochnehmen.“ Anna nickte. „Das ist ja ein sehr guter Fortschritt. Ich hoffe nur Herr Gerkhan ist vorsichtig. Wenn die Typen dahinter kommen, dass er falsch spielt… dann…“ André nickte. „Ich hoffe es auch. Hab nämlich absolut keine Lust für einen Sarg zu sparen. Meinen ersten Fall hab ich mir in Köln auch anders vorgestellt.“ „Sicher…. Sie schaffen das schon. Sie scheinen ein sehr eingespieltes Team zu sein.“ André sah sie an. „So lange sind wir noch gar nicht zusammen. Semir und ich… ich meine in Berlin waren wir gerade mal…. Zwei Jahre zusammen. Nun ja… war nicht immer einfach. Aber er hat sich stets durchgesetzt.“ „Was war denn der Grund für die Versetzung?“ „Nun ja… wir hatten so ein paar Schwierigkeiten mit Frau Lamprecht. Sie hat … das ist Geschichte und ich denke Sie wissen sicher bereits alles über uns.“ Anna lächelte. „Ja stimmt. Ich habe mit Frau Lamprecht gesprochen. Sie hat Sie und Gerkhan gelobt. Sie waren stets erfolgreich, auch wenn Ihre Ermittlungsmethoden nicht immer sagen wir … Ganz nach ihrem Geschmack waren.“ André lächelte verlegen. „Nun ja… aber wir haben Erfolg gehabt. Und das zählt letztendlich doch wohl.“ Anna nickte. „Trotzdem…. Weder Sie noch Gerkhan sollten vergessen, dass ich hier der Chef bin.“ André nickte. „Ja Chefin.“
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Ingo saß auf dem Sofa. Sein Telefon klingelte. „Hey… die Bullen werden aufmerksam. Was ist passiert?“ „Raider ist tot. Er wurde gebissen.“ „Verdammt. Was nun?“ „Na keine Sorge. Ich habe einen recht zuverlässigen Jungen von Raider bekommen. Turan… Turan Ertas heißt der. Ist Türke und sehr folgsam.“ „Was weißt du sonst von ihm?“ „Nicht viel. Er hat keine Familie hier, keine Freunde oder Freundin. Derzeit hab ich ihn für die Versorgung der Tiere eingesetzt. Er soll morgen allerdings einen Kunden beliefern. Das klappt schon.“ „Hoffe es für uns. Seit wann ist er bei dir?“ „Das war kurz vor Raiders Tod. Glaub ich jedenfalls. Der Sender hat nichts gesagt, wann Raider verstorben ist. Nur dass er eben bei diesem Unfall gebissen wurde und…“ „Ich bekomme das Datum raus. Ich werde mich darum kümmern. Sorge du dafür, dass Turan nicht zuviel erfährt. Zumindest so lange bis ich ihn gecheckt habe. Nicht dass uns ein Kuckucksei ins Nest gelegt wurde.“ „Alles klar.“ Ingo legte auf. Er hörte den Wagen vorfahren und sah auf die Uhr. „Überpünktlich. Das liebe ich.“
Semir kam ins Wohnzimmer. Ingo saß auf der Couch und sah fern. „Turan? Komm mal kurz her, bevor du ins Zimmer gehst.“ Semir ging zu ihm. „Ich möchte, dass du mir morgen einen Auftrag ausführst.“ Semir nickte. „Wo, was und wann?“ Ingo lachte. „Autobahn, Rastplatz KM 178,5. dort wirst du erwartet. Du nimmst drei Leguane, eine der Meerechsen, eine Krötenechse, ein Drusenkopf mit. Außerdem zwei Taranteln und eine Mulgoschlange.“ Semir nickte. Mittlerweile wußte er welche Tiere gemeint waren. „Wann soll ich losfahren?“ „Morgen früh um acht. Um zehn musst du dort sein. Es ist ausreichend Zeit.“ „Alles klar.“ Ingo nichtke „dann ab ins Körbchen und geschlafen.“ Semir verschwand seinem Zimmer. Er schlief schnell ein. Er war froh, dass Ingo keinen Verdacht schöpfte. So hatte er Gelegenheit, die ganz hohen Tiere zu schnappen, die sich mit dem Schmuggel der zum Teil seltenen Tiere eine goldene Nase verdienten.
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Semir stieg in den Wagen und fuhr los. Er fuhr erst ohne festes Ziel durch die Stadt um eventuelle Verfolger abzuschütteln, doch anscheinend war er sicher. Er bemerkte keinen Wagen der ihm folgte. Er hoffte bald durch Ingo an die Hintermänner zu kommen. Vor allem an dem Diplomaten, der mit den Schmugglern gemeinsame Sache machte und sicher nicht schlecht dabei kassierte. Er spürte wieder die Wut aufsteigen. Bisher kannte er keinen weiteren Beteiligten außer Ingo. Dieser hielt ihn kurz und Semir wurde nur mit dem Füttern der Tiere betraut. Jedesmal wenn Semir diesen Tieren das Futter brachte, dachte er daran, wie gefährlich diese Tiere sind. Es waren sogar sehr ausgefallene Arten dabei. Er hatte einige Fotos gemacht um sie an André weiter zu geben. Dieser sollte dann die Tierärzte informieren, welche Schlangen dort gehalten werden, um im Notfall das richtige Gegengift parat zu haben. Er fuhr zum Treffpunkt wo der André schon von weitem sah. Er parkte etwas abseits und ging dann zu ihm. Er stellte sich mit dem Rücken zu André. „Hey…“ sagte er nur. „Was ist? Hast du einen Schatten?“ fragte André. „Weiß ich nicht genau. Aber ich denke nicht.“ „Gut… dann lassen wir es und reden so. Ich geh gleich in das Café. Komm nach und setzt dich zu mir an den Tisch. Ist nicht viel Platz da, fällt dann nicht so auf.“ „Okay.“ André ging in das angesprochene Café und ließ sich bedienen. Kurz darauf kam auch Semir herein. Im Café herrschte Hochbetrieb. Er setzte sich an den Tisch von André.
„Wie läuft es?“ fragte André beiläufig. „Ganz gut. Die haben aber rausgefunden, das Raider tot ist.“ „Ja ich weiß. Es gab einen weiteren Unfall. Ein Sportler, der an der Unfallstelle wurde von einer schwarzen Witwe gebissen. Er hat überlebt, um deine Frage direkt zu beantworten, die du stellen wolltest. Deshalb hat die Presse direkt den Unfall von Raider dazu ausgegraben und über den Sender geschickt. Übrigens ist Raider nicht am Biss gestorben. Oder sagen wir mal…. Nicht direkt an dem Biss. Er reagierte nur etwas allergisch auf das Gift der Spinne. Wie hat dieser Ingo reagiert?“ „Nun ja… wie ich schon sagte… er geht davon aus, dass es nach dem letzten Anruf passiert ist. Er ist kurz in Panik geraten und hat mich dann zu seinem festen Partner gemacht.“ André nickte. „Engelhard, will das du aufhörst.“ „Nein… das mach ich nicht. Ich will an die Hintermänner. Da sind sogar Politiker dran beteiligt. Ich habe hier ein paar Bilder gemacht. Das sind die Tiere, die im Augenblick in dieser Lagerhalle untergebracht sind.“ Er schob André die Bilder zu. „Gut… wie wollen wir weitermachen?“ „Nun ja… ich denke Ingo wird mich als Fahrer einsetzen. Waren holen und wegbringen. Sobald ich Namen habe, werde ich sie an dich weiter geben. Du kannst dann nachdem ich das Geschäft abgeschlossen habe, die Typen einkassieren.“ André lächelte. „Ich weiß nicht…. ich glaube das wird der Engelhard gar nicht passen. Ich zitiere sie mal „ richten Sie Gerkhan aus, dass der Einsatz abgeblasen wird.“ Nun kommst du und sagst nein, das hab ich ihr schon angedeutet. Sie sagte… und ich zitiere wieder: Noch bin ich die Chefin hier, das sollte auch Gerkhan einsehen.“ Semir lachte leise. „Chefin…. gute Anrede… Ich werde sie so ansprechen. Dann weiß sie wenigstens das ich weiß dass sie die Chefin ist.“ Er sah auf die Uhr. „Es ist halb elf. Ich fahre zruück.“ André nickte. „Ich geh zuerst. Bleib noch ein paar Minuten hier sitzen. Ab sofort will ich mindestens einmal täglich von dir hören, klar?“ Semir nickte. André verließ das Café.
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„So… jetzt hab ich verdammt viel Zeit verloren.“ schimpfte Semir als er aus dem Krankenhaus kam. Tom sah ihn grinsend an. „Wieso denn verloren?“ „Na ich wollte doch bei dem Zugriff dabei sein, wenn die Mädchen kommen… das wäre doch das wenigste gewesen, oder?“ „Semir…. du hast zwei Rippen angeknackst. Bist über und über mit blauen Flecken übersät und … ich habe dir eben gesagt was jetzt passiert.“ „Ja ist ja gut.“ Semir setzte sich ins Auto. Tom sah ihn an. „Können wir jetzt mal fahren?“ fragte Semir bissig und Tom grinste nur. Er fuhr nach Hause. Semir sah ihn schmollend an. „So raus und ab ins Bett.“ „Wie bitte?“ „Ja ab ins Bett.“ „Hey… ich bin kein kleines Kind mehr.“ „Das Thema kenne ich schon. Ich sagte doch, ich bin dein Kindermädchen. Ab… !“ „Tom, das ist gar nicht witzig.“ „Ach nein? Pass mal auf… ich mach jetzt was ganz Witziges.“ Tom stieg aus und ging zur Beifahrerseite. Er öfnete die Tür. Semir sah ihn neugierig an. Tom griff zu den Handschellen und legte eine Schelle blitzschnell an Semirs Handgelenk. Das Andere ließ er an seinem Handgelenk einschnappen.“ Semir sah ihn an. „Was soll das denn?“ „Nun so kannst du nicht abhauen. Es sei denn ich käme mit, da ich aber sehr müde bin, hab ich keinen Bock auf weitere Eskapaden von dir. Los! Komm jetzt!“ Tom zog Semir aus dem Auto. Dieser protestierte lauthals, was Tom sehr gekonnt ignorierte.
Am nächsten Morgen stand Lucas mit Latetia am Ufer in Siegburg. Rings um den Anlageplatz war das SEK postiert. Lucas und Latetia warteten auf das Eintreffen des Schiffes, wo die Mädchen drauf sein sollten. „Da… das muss es sein.“ Lucas nahm das Funkgerät. „Sie kommen“ gab er durch. Das Schiff legte an und Lucas sah das zwei Männer mehrere asiatische Frauen vom Schiff brachten. Die Frauen mussten sich in den Kies setzen. Dann wurden sie alle an den Händen zusammen gebunden und an einem der Ketten befestigt, die am Ufer verankert waren. Dann gingen die Männer wieder an Bord. Als das Boot ablegte griff Lucas wieder zum Funkgerät. „Zugriff!“ Auf einmal kam auf dem Wasser Leben auf. Aus verschiedenen Richtungen kamen Schnellboote auf das Boot zu und kreisten es ein. Die Männer auf dem fremden Schiff eröffneten das Feuer. Es war ein kurzer Schußwechsel, dann gaben die Männer auf. SEK-Beamte und Beamte der Wasserschutzpolizei stürmten das Schiff und verhafteten die Männer an Bord. Lucas und Latetia kümmerten sich um die Frauen. „Das war es dann. Bein ist erledigt.“ sagte Lucas zufrieden.
Semir war wütend auf Tom, weil er die Nacht an Tom gebunden war und das Bett mit ihm teilen musste nur um zu verhindern, dass Semir in der Nacht unbemerkt die Wohnung verlassen konnte. Mit dieser Laune fuhren sie zur PAST. Als sie dort ankamen, wartete Lucas in ihrem Büro. „Hey… da bist du ja.“ Semir nickte. „Hallo Lucas. Du kannst dich bei Tom bedanken. Er hat mich festgebunden, damit ich nicht fliehen konnte, aus seinem „Privatknast“. Wie ist es gelaufen?“ Lucas musste lachen. Tom sah ihn warnend an. „ Ja… das hat Tom mir geschworen. Na egal. Wir haben alle geschnappt und die Mädchen befreit. Der Fall ist erledigt.“ Semir sah ihn an. „Was ist mit Bein?“ „Nun seine Leiche wurde heute früh am Rheinufer angeschwemt. Es ist vorbei.“ „Was ist mit dem „Latin Love“?“ „Das ist für immer geschlossen. Zumindest bis sich ein neuer Mieter findet. Vielleicht wird es ja eine gemütliche Kneipe.“ Semir grinste. „Ja… könnte ich mir gut vorstellen. Tom sah auf die Uhr. „So ich muss leider.“ Semir sah ihn an. „Wieso? Was hast du denn vor?“ „Ich habe eine Verabredung. Bin schon zu spät. Also Semir machs gut.“ „Was? Wieso? Wo gehst du denn hin? Tom!!“ Lucas lachte. „Lass ihn. Er ist in guten Händen.“ Semir sah ihn an. „Ach ist die Wiederholung schon angefangen?“ lachte er als er begriff was Lucas meinte. „Ja… seit zwei Tagen sind die beiden fast unzertrennlich.“ „Liebe muss echt schön sein.“ Er warf einen Blick zu Andrea. „Na los… geh zu ihr und frag sie.“ „Später vielleicht. Ich muss was tun.“ Lucas nickte. „Gut… ich muss auch wieder. Die Mädchen wurden wieder in die Heimat geschickt. War schön mit dir zusammen zu arbeiten, auch wenn du eigentlich gar nicht so viel gemacht hast.“ Semir reichte ihm die Hand und nickte nur. „Ja, war mit auch ein Vergnügen. Man sieht sich.“ Lucas nickte. „Bestimmt. Aber ich hoffe nicht nur beruflich.“
Drei Wochen später traf die gesamte Belegschaft der PAST sowie Lucas und Latetica von der Sitte im ehemaligen „Latin Love“ ein. Sarah hatte den Laden mit einigen ehemaligen Kolleginnen übernommen und eine sehr gemütliche Kneipe daraus gemacht.
Ende.
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Semir sah Ingo durch die Terrarien rennen. „Was ist denn?“ „Raider ist tot.“ „was? Wieso?“ „Der ist mit ner Ladung über Kopf gegangen. Wohl von einer Spinne gebissen. Scheint nach deinem Telefonat mit ihm passiert zu sein. Verdammt….“ Semir sah ihn an. „Was machen wir jetzt?“ „Na wir beide werden das zusammen abreißen. Dann musst du für mich eben einige Botengänge mehr machen.“ „Na ja…. denke das bekomme ich hin.“ „Das hoffe ich doch. Du musst die Ware zum Kunden bringen und dann das Geld zum Lieferanten.“ „Okay!“ sagte Semir nur. Ingo verschwand wieder. Semir sah ihm nach. Woher wusste er von dem Unfall? War doch etwas durchgesickert? Er musste schnell mit André Kontakt aufnehmen. Als er fertig war ging er zu Ingo. „Hör mal…. Ich würde heute Abend gern aus. Also wenn nichts dagegen spricht.“ „Klar…. Aber du musst bis Mitternacht wieder hier sein, weil ich direkt danach mit dir auf Tour gehen muss. Hier… nimm den Wagen.“ Semir fing die Schlüssel auf. „Danke“, sagte er noch und verschwand.
„Verdammt! Wieso konnte das in den Nachrichten gesendet werden? Ich dachte wir hatten Nachrichtensperre verhängt?“ André war wütend und brülle im Büro herum. „Nun beruhigen Sie sich, Herr Fux. Es ist mir selbst schleierhaft. Klar ist nur, dass jemand durch den Biss einer Spinne verletzt worden ist. Das war gefundenes Fressen für die Presse. Ich dachte man hätte das Gelände abgesucht und es war sicher, das keines der Tiere abgehauen ist.“ „Ja sicher…. Das war das, was man uns sagte. Sollten wir vielleicht selbst alles absuchen? Wenn Semir jetzt in Gefahr gerät, dann…“ „Nun warten wir erst einmal ab. Bisher ist nicht einmal sicher, ob die Leute wo er sich befindet überhaupt die Nachrichten sehen.“ „Ausschließen können wir es nicht. Wenn ich nur endlich wüsste wo er steckt, verdammt. Warum meldet er sich nicht?“ In diesem Augenblick klingelte das Telefon bei André. „Ja, Fux hier.“ meldet er sich wirsch. „Semir hier…. hört zu…. Diese Typen, Ingo heißt er, hat herausgefunden das Raider tot ist. Er will mit mir den Handel weiter machen. Ihr bekommt von mir Infos, sobald wir eine Übergabe machen. Nach der Übergabe schnappt ihr euch den Käufer und ich werde sehen, dass ich an die Hintermänner komme. Können wir uns nachher treffen?“ „Ja warte… wir treffen uns in Köln. Bist du sicher, dass du nicht überwacht wirst?“ „Ich hab den Wagen von ihm und bis Mitternacht Ausgang. Also…. Komm zum Rheinufer in Köln. Ich werde dort an der Promenade stehen und warten.“ „An welcher Brücke?“ „Severinbrücke.“ „Alles klar. Bis heute Abend.“ Andre legte auf und schloss erleichtert die Augen. „Er ist in Sicherheit. Diese Typen haben den Unfall von Raider nicht genau gerafft. Die wissen nur, dass er tot ist.“ Anna nickte. „Gut…. war verdammt knapp. Was hat er sonst noch gesagt?“ „Wir treffen uns heute Abend. Dann kann ich mehr sagen.“ André legte auf.
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Andrea sah Semir in die PAST kommen. „Endlich!“ rief sie und stürmte auf ihn los. „Hey… was ist denn?“ „Bist du soweit in Ordnung. Du siehst so schlimm aus.“ „Ach… das ist nichts. Mir geht es gut.“ Anna kam ebenfalls zu ihm. „Semir! Sie werden sich zum Arzt begeben.“ „Chefin… jetzt nicht. Ich weiß dass die Mädchen morgen in Siegburg am Anliegeplatz der Ausflugsschiffe übergeben werden. Bein ist verschwunden. Wir müssen hin und die Anderen schnappen. Also ich meine die, die da noch mit drin hängen.“ Anna nickte. „Ja… aber die Diensthilfe ist beendet. Den Rest erledigt die Sitte allein. Wir sind raus und Sie haben Zeit sich untersuchen zu lassen. Sofort!“ Semir sah sie an. An ihrem Ton hatte er gemerkt, dass es besser war zu tun, was sie sagte. „Ja Chefin.“ „Tom Sie fahren ihn ins Krankenhaus.“ Tom nickte und zog Semir aus der PAST raus. „Das ist doch wieder typisch. Wir machen die ganze Arbeit und Lucas bekommt die Loorbeeren. Das ist doch…“ „Semir. Du warst drei Tage weg. Bist ja wohl anscheinend nicht gerade gastfreundlich behandelt worden, wenn ich dich so sehe und deshalb wirst du ….“ „Tom nein. Ich will morgen dabei sein.“ Tom lachte. „Wie ein kleines Kind. Und weil es tatsächlich so ist, werde ich dein Kindermädchen sein. Du wirst heute ins Krankenhaus gebracht, dort untersucht und anschließend werden wir zu mir fahren. Und bevor du auch nur irgendwas sagst, nein! Egal was du sagst. Die Antwort ist nein! Ach und wenn es sein muss, werde ich dir die Handschellen anlegen.“ „Tom? Spinnst du?“ „Nein…. Du bist es der hier nicht ganz dicht ist. Ich sage dir, Semir verlass das Haus oder die Wohnung nicht. Was macht der gute Herr Gerkhan… er geht natürlich raus. Aber damit nicht genug, er fährt dem Typen, der ihn auf dem Kicker hat und dem auch noch in die Arme. Das ist doch absolut Lebensmüde. Und der gute Tom muss den armen Semir mal wieder aus den Fängen befreien. Natürlich hat der arme Semir mal wieder die Arschkarte gezogen und aufgrund seines Mundwerks Prügel bis zum geht nicht mehr kassiert…..“ Semir sah Tom an. „Sag mal… kann es sein, dass du wütend auf mich bist?“ fragte er scheinheilig. Tom sah ihn an. „Nein. Wie kommst du denn darauf? Ich bin doch nicht wütend. ICH BIN STINKSAUER; Semir! Stinksauer!“ „Okay… dann werde ich besser gar nichts mehr sagen.“ Tom atmete tief ein. „Das wäre sicher besser für uns beide.“
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Die Tage zogen sich hin, und die Botschaften gaben nur fadenscheinige Auskünfte. Schließlich sei alles auf diplomatischem Wege rechtens und sicher nicht in Tierschmuggel verwickelt. Selbst als Anna darum bat, wenigstens die Herkunft des Gepäcks ausfindig zu machen, drohten die Botschafter direkt mit Beschwerden. Anna waren die Hände gebunden. Sie gab es an André weiter. Ihr Befehl lautete, dass Semir den Einsatz abbrechen sollte. Sobald er sich meldete, was angeblich, so André die letzen zwei Tage nicht der Fall war, wird André es ihm sagen und ihn abholen.
Nur Stunden später ereignete sich ein tragischer Unfall an fast der gleichen Stelle wo Raider von der Straße abgekommen war. Ein Junger Mann lief barfuss über die Wiese. Es war warm und die Leute kamen auf manch verrückte Idee. Dieser junge Mann lief über die Wiese und spürte als er eine Pause machte eine Bewegung neben seinem Bein. Er sah hinunter und bemerkte dort eine kleine schwarze Spinne. Er wollte sie weg schlagen doch bevor er richtig zuschlagen konnte verspürte er ein starkes Brennen an der Stelle. Kurz darauf sackte er zusammen und rief den Notarzt an. Als dieser eintraf, brachte er direkt die Presse mit. Als er ihnen erzählte, dass ihn eine Spinne gebissen hatte, dauerte es nicht lange bis in der Presseagentur herausgefunden wurde, dass es vor kurzem bereits einen Unfall mit Todesfolge gab. Der Mann wurde vom Arzt behandelt und konnte froh sein, dass er überlebt hatte. Das Uhrwerk der Presse setzte ein und so war es abzusehen, dass die Nachrichten sich mit diesem Thema befassten.
Semir saß im Lager, als Ingo vor dem Fernseher lag und sich durch das Programm zappte. Dann sah er auf einem Sender die Nachrichten: „…. So ist es doch verwunderlich, dass die Polizei nach dem tödlichen Unfall in der vergangenen Woche nicht das gesamte Gebiet absuchen ließ um sicherzustellen, dass keines der gefährlichen Tiere entkommen war. Auf unsere Fragen reagierten die anwesenden Beamten mit Kein Kommentar. Zurück ins Studio“ Ingo starrte auf den Fernseher. „Ein Toter bei einem Unfall mit giftigen Tieren?“ Er nahm sein Telefon und rief Raider an. Es meldete sich keiner. Er stand auf und ging ins Lager. „Turan!!“ „Ja hier hinten bei den Schlangen!“ kam zurück.
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Anna hörte Tom genau zu. „Dann hat Elke also den Auftrag von Bein bekommen Lucas und Sarah zu finden und an ihm auszuliefern. Tja… Bein ist anscheinend untergetaucht. Es gibt keine Spur auf ihn. Das „Latin Love“ ist geschlossen worden. Die Mädchen sind alle in Gewahrsam. Wir haben Papiere gefunden, die auf Mädchen ausgestellt sind, die eigentlich erst morgen einreisen werden.“ Tom nickte. „Ja morgen sollten ja auch die Mädchen kommen. Das hatte Semir ja mitbekommen. Mensch wenn der nicht überall seine Ohren hätte, dann wäre es einfacher für uns.“ Anna lächelte. „Nun ja wir finden ihn.“ „Sicher, das verspreche ich Andrea jetzt schon seit drei Tagen.“ Toms Handy klingelte. „Ja Kranich!“ meldete er sich. Er hörte kurz zu und sprang dann auf. „WAS? Wo? Ja ich komme sofort!!“ Anna sah ihn erschrocken an. „Was ist denn los?“ „Semir…. er lebt. Ich weiß wo er ist und fahre jetzt hin.“ Anna schloss erleichtert die Augen. „Gott sein dank. Konnten Sie mit ihm sprechen?“ „Nein… ein gewisser Mark Knoller hat angerufen. Er und Semir sind auf der Jacht und …ich muss.“ Er rannte raus. Anna sah ihn hinterher.
Semir saß weiterhin in der Kabine. Er sah Mark am Kai stehen und warten. „Mensch Tom, komm endlich. Solangsam hab ich kein Gefühl mehr in den Händen. Er versuchte die Finger zu bewegen und sah dass sie ziemlich blau angelaufen waren. „Kranich! Haben Sie mich angerufen?“ hörte er plötzlich die Stimme seines Partners und kurz darauf stand er in der Kabine. „So… das hab ich gern. Mich die ganze Arbeit machen lassen, während du auf Kreuzfahrt gehst.“ maulte Tom als er Semir sah. Er schloss die Handschellen auf. „Bist du in Ordnung?“ Semir nickte. „Ja geht schon soweit.“ Tom ging zu Mark. „Sie sind Mark Knoller?“ „Ja… ich bekenne mich schuldig.“ Tom sah Semir an. „Ähm… Mark… hat mir das Leben gerettet. Er kam an Bord, als Bein mich erschießen wollte.“ Mark verstand nicht. Semir sah ihn an. „Ach und wie? Ich meine das Ding lag ja nicht die ganze Zeit hier, oder?“ „Nein… aber Mark war auf einmal da. Leider hatte er keinen Schlüssel für die Handschellen. So lass uns fahren. Ich weiß wo der Ort ist, wo die Mädchen sein werden. Morgen.“ Tom sah von Mark zu Semir. „Und er?“ „Ja was denn? Er hat mir das Leben gerettet. Das ist alles. Er ist Zeuge und wird vor Gericht aussagen. Lass dir die Personalien geben und gut ist.“ Semir sah Mark an und drückte ihm die Hand. „Danke für alles!“ Mark nickte nur. Tom nahm die Personalien auf und ging dann mit Semir zum Wagen und stieg ein.
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Ein toller Teil, Sonja... übrigens Steffi hat mir gesteckt, dass dies schon ihre Lieblingsstory ist

Ist doch so, oder Steffi???? :baby: =)
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Er warf das Tier in Richtung der Schlange und war froh, wie er das große Glasgefäß wieder verlassen konnte. Dann sah er zu, wie die Schlange sich langsam an das Kannichen zukroch, welches sich in die Ecke drängte und versuchte ihrem Henker zu entkommen. Ingo kam rein und riß Semir aus den Gedanken. „Nun komm schon! Wir müssen los.“ „Ja ich bin ja schon unterwegs.“ Er fuhr mit Ingo zum Flughafen, wo sie die Gepäckstücke abholen sollten. Semir lud mit Ingo ein und fuhr anschließend zurück in die Lagerhalle. Semir sah endlich wohin sie fuhren. Es war im alten Industriegebiet im Kölner Westen. „Was ist denn in den Kisten drin?“ „Warte bis wir wieder in der Halle sind, dann siehst du es.“ Semir nickte.
André sah Anna Engelhard an. „Frau Engelhard… Sie müssen doch irgendwie herausfinden, welcher Diplomat heute angekommen ist, oder aber welches Diplomatengepäck heute ankam. So können wir an die ganz großen Hintermänner ran, verdammt wir müssen es raus finden.“ „Herr Fux… ist ja gut. Ich weiß dass Sie um Gerkhan besorgt sind, aber im Augenblick sind mir die Hände gebunden. Ich habe in den Botschaften angefragt, aber sie geben keine Auskunft und die Fluggesellschaften müssen ebenfalls schweigen. Sobald sich Gerkhan wieder meldet, soll er den Einsatz abbrechen.“ André schüttelte den Kopf. „Das wird er niemals tun.“ „Das war keine Bitte, sondern ein Befehl. Und noch gebe ich hier die Befehle.“ Anna war wütend. André nickte. „Ja ich weiß. Nur verstehen Sie Semir nicht? Er will dieses Typen die so giftige Tiere ins Land schmuggeln und an Menschen verkaufen, die absolut keine Ahnung von der Haltung dieser Tiere haben. Wir müssen handeln.“
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Tom saß bei Hartmut in der KTU. „Und?“ „Das Ding ist echt cool. Das hat ne verdammt große Reichweite. Also wenn ich sehe wo die Schutzwohnung liegt dann gehe ich so in etwas von einem Radius von gut 50 KM aus. Also plus minus 5 KM. Das ist immer noch eine ziemlich große Reichweite.“ Tom nickte und ging zur Karte. „Wie weit wäre es denn von der Wohnung aus. Ich meine auf der Karte.“ Hartmut kam zu der Karte. „Also wenn hier die Wohnung ist, dann wäre der Radius bis…. Warte…. Ja… genau hier.“ Hartmut malte einen Punkt auf die Karte. Tom sah ihn. „Das ist ja interessant. Hier liegt das „Latin Love“. Ja klar. Er konnte vom Bordell ausverfolgen wo wir sind. Hat seine Leute hingeschickt und dann…. Tja… die Frage ist aber immer noch wo Semir ist. Wenn wir den nicht bald finden hängt Andrea mich auf.“ Hartmut lachte leise. „Ja das kann ich sehr gut nachvollziehen. Habt ihr denn überhaupt keine Spur von ihm?“ Tom schüttelte den Kopf. Er sah auf die Uhr. Es war gerade mal 18:30 Uhr.
Mark steuerte die Jacht behutsam über das Wasser. Zwischendurch sah er nach Semir, der in der Kabine gefesselt war. Mark wußte genau, das wenn er in den Hafen fuhr verhaftet werden wird und ins Gefängnis gehen musste. Er sah sogar ein, dass er Schuld war. Schuld an dem Leid vieler junger Asiatinnen. Schuld am Tod von Bein, er trug Mitschuld an einer Entführung und an Freiheitsberaubung eines Polizisten. Da ist die Tatsache, dass er genau diesem Polizisten das Leben rettete, eine winzige Nebensache. Er wollte keine Gnade haben. Er war sich seiner Schuld voll bewußt. Mark verringerte das Tempo und ging zu Semir. „hey… alles klar bei Ihnen?“ „Ja danke…. Es geht soweit. Wie lange noch?“ „Ich bin schneller da, als ich dachte. In einer knappen halben Stunde sind wir da.“ Semir nickte. „Wie spät ist es denn?“ „19:00 Uhr. Also sind wir eine Stunde früher da, als ich dachte.“ „Das ist gut. Wenn wir da sind, müssen Sie meine Kollegen verständigen. Rufen Sie Tom Kranich an.“ „Ja sicher….“
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Semir wachte langsam auf. Schmerzen waren das erste was er spürte. Er richtete sich langsam auf und sah dass die Dämmerung schon wieder eingesetzt hatte. Er wollte die Hände bewegen, als er bemerkte dass er mit beiden Händen an dem Bett gebunden war. Sie taten weh. Die Tür ging auf und Mark kam herein. „Mark? Bitte helfen Sie mir….“ Semirs Augen waren fast gänzlich zugeschwollen. Er erkannte nicht, wer in den Raum kam, hoffte jedoch, dass es sein Wärter war. „Hey… schon gut. Bein ist tot. Ich hab ihn erschossen. Ich… es war Notwehr wirklich…ich … er wollte Sie erschießen.“ Semir atmete erleichtert auf. „Machen Sie mich los.“ „Ich habe den Schlüssel nicht. Bevor ich ihn Bein abnehmen konnte ist er ins Wasser gesprungen. Wir müssen warten bis wir im Hafen sind. Ich habe die Jacht bereits in Fahrt gebracht.“ Semir nickte. „Danke… Ich wußte es.“ Mark wusch Semir das Gesicht, welches mit verkrustetem Blut bedeckt war. „Was denn?“ „Dass Sie kein Mörder sind. Ich wußte es.“ „Ich weiß genau, dass ich dran bin. Ich werde meine Strafe verbüßen, wenn es sein muss. Wissen Sie… ich bin jetzt 52 Jahre alt. Mein Leben ist vorbei.“ „Haben Sie eine Ahnung wo Bein die Mädchen übernehmen will?“ „Ja… in Siegburg am Ufer, dort wo das Ausflugsschiff immer seine Pause macht. Dort werden sie sein.“ „Sie haben doch Funk an Bord oder?“ „Ja sicher… aber das Gerät ist kaputt.“ „Handy?“ „Leider nein. Ich mag dieses technische Zeugs nicht.“ Semir lachte leise. „Schon gut.“ Mark sah Semirs Hände. „Er hat sie sehr fest zugemacht, was?“ Semir nickte. „Ja… wie lange brauchen wir bis zum Hafen?“ Mark sah auf die Uhr. „Jetzt ist es sechs Uhr Abends…. Ich denke wir werden so gegen Acht ankommen.“ „So lange werde ich es aushalten müssen.“
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Am nächsten Morgen saß André in seinem Büro und wartete darauf, das Semir sich meldete. Es dauerte einige Stunden, die er warten musste, als endlich das Telefon anschlug. „Ich bin’s… hab nicht viel Zeit. Pass auf…. die bekommen die Viecher via Diplomatengepäck ins Land. Sieh mal zu, dass du herausfindest welcher Diplomat morgen um drei, da bekommen wir nämlich Ware, ankommt. Am Köln-Bonner.“ „Alles klar. Wie sieht es sonst bei dir aus?“ „Alles easy. Ich mach weiter. Hast du den Bericht schon von Raider?“ „Ja sicher… er starb am Biss einer schwarzen Witwe. Anaphylakischer Schock oder so….Der Tod trat kurz vor dem Unfall ein. Also muss etwas passiert sein, das dieses Vieh aus seinem Behältnis kroch und dann den Fahrer biss.“ „Ist sicher, dass alle Tiere eingefangen wurden?“ „Na ich hoffe doch. Nicht auszudenken, wenn eines von denen draußen auf der Autobahn rum kriecht.“ „Eben… erkundige dich doch bitte. Ich hoffe nur die Presse hat Sperre über den Unfall.“ „Ja sicher. Ich bin kein Anfänger, Semir. Pass bloß auf dich auf.“ „Ja sicher… ich muss Schluss machen. Tschau… bis heute Abend.“ „Hey… Semir warte doch mal. Wo bist du? Semir? Semir!!“ Doch von Semir kam nichts.
Der nächste Tag brach an. Semir musste früh aufstehen und die Tiere versorgen. Er ging mit toten Mäusen und anderen Futtermittel zu den Terrarien runter. Er fing an, die Tiere zu füttern und war bedacht, nicht zu nah an dieses Viehzeug ran zu kommen. Er hatte einen riesen Respekt vor diesen Tieren. Ingo kam zu ihm. „So… wenn du fertig bist fahren wir und holen das Gepäck ab.“ Semir nickte. „Ach Turan…. Vergiss bitte nicht die Boa bekommt Lebendfutter.“ „Ja… ich weiß.“ Er ging als letztes zum großen Terrarium, wo eine Boa Contrictor untergebracht war. Die Schlange sah ihn durch die Scheibe an. „Ich bin nicht dein Futter, klar? Ich gebe dir nur was. Das hier ist dein Futter. Ich schmecke dir bestimmt nicht.“ murmelte Semir leise, hob das Kaninchen hoch und versuchte die Schlange immer im Blick zu haben.
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Zitat
Original von Stephanie
dankeschön :]wir dachten bei all den brutalen Stories kan man auch mal was ganz lustig gestalten*gggg* :baby:
und es kommt noch mehr

stimmt STeffi... das ist mal was ganz anderes... Toll was du und Daggi sich da einfallen lassen haben... Trude gefällt mir echt sehr gut.... =)
Aber ob Tom im Zaun gehalten werden kann? Der ist ja nicht einfach.... Und diese Gisela... auch ein tolles Kaliber Vielelicht sollten Trude und Gisela einen Pflegedienst eröffnen. Hauptpatient Tom Kranich und viellicht auch Semir Gerkhan... lol... das wird ne Gaudi.... stelle mir gerade vor wie Tom aus dem Haus flüchten will und Gisela mit nem Nudelholz bewaffnet ihn ins Zimmer zurück treibt.
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Mark sah Bein zu. Er sah wie er die Waffe auf den bewußtlosen Mann richtete. Er sah wie der Hahn gespannt wurde. Er wollte kein Mittäter für Mord sein. Er wollte nicht mehr der Handlanger sein. Er betrat die Kabine mit einer Geschwindigkeit, die ihn niemand zutraute. Er schlug Bein die Waffe aus der Hand und dieser sah ihn erschrocken an. „Was soll das?“ „Du wirst ihn nicht töten!“ Bein lachte. „Ach du spielst dich auf? Hast du vergessen wer dein Chef ist? Willst du ihn beschützen? Er ist ein Bulle. Wenn der frei kommt, dann wird er dich genauso verhaften, wie er es mit mir vorhat.“ Mark nahm die Waffe hoch und richtete sie auf Bein. „Mach ihm die Fesseln los!“ Bein lachte leise. „Willst du mich sonst erschießen? Du? Ausgerechent du?“ Mark sah ihn an. „Mach ihn los!“ Bein drehte sich nach Semir, der immer noch reglos auf dem Bett lag. Er tat als würde er dem Befehl von Mark folgen, doch statt Semir loszumachen drückte er ihm den Hals zu. „So mal sehen wie lange er braucht, bis er das zeitliche segnet.“ lachte er und sah zu Mark. Mark drückte ab. Bein sah ihn erstaunt an und dann an seinem Körper zurück. Auf der linken Brustseite war ein Loch aus dem Blut kam. Langsam ging Bein zu Boden. Die Hände um Semirs Hals lockerten sich. Mark dachte schon es wäre überstanden, aber Bein rappelte sich auf und verließ die Kabine. Mark sah ihn nach und erwachte aus seiner Starre. Er ging hinterher und sah wie Bein ins Wasser sprang.
Tom sah die Männer ins Haus gehen. Er sah kurz zu Lucas. „Bist du bereit?“ Er nickte und zielte mit der Waffe auf die Tür. Dann splitterte das Holz. Tom und Lucas drückten ab. Ein Schrei gellte und man hörte Schritte und hektische Rufe. „Einer ist mindestens ausgeschaltet“ gab Tom leise von sich. „Ja und gleich der zweite.“ Lucas drückte ab. Wieder kam ein Schrei. Tom grinste. „Jo gehört.“ Dann waren endlich die Sirenen der Kollegen zu hören. „Jetzt wird es Lustig.“ meinte Lucas und kroch vorsichtig zur Tür. „Hey! Bleib hier!“ sagte Tom fordernd, doch Lucas grinste nur. „POLIZEI!! Alle Waffen weg und mit erhobenen Händen rauskommen!!!“ hörte er die Kollegen rufen. Es war ruhig. Anscheinend begriffen die Männer erst jetzt, dass sie gegen die Übermacht keine Chance hatten. „TOM! Lucas?“ rief Hotte. „Ja?“ „Alles klar. Wir haben alle gefasst.“ Tom kam heraus. „Danke…. Das war sehr gut. So und nun werden wir unser kleines Mäuschen mal fragen wie uns die Typen finden konnten.“ Lucas der nun ebenfalls kam sah ihn an. „Du meinst Elke?“ „Ja… überleg mal, kurz nachdem sie hier ist, tauchen die Kerle hier auf. Was wenn sie….die Kette… diese Kette die sie trägt.“ Lucas verstand. „Du meinst da ist ein Sender drin?“ „Genau das.“ „Verdammt. Ich hol sie.“ Lucas verschwand und kam kurz darauf mit Elke aus dem Zimmer. „Sie hat gesagt, das Bein ihr die Freiheit versprochen hat, wenn sie sich zu Sarah bringen lässt.“ Tom nickte. „Ja das ging aber in die Hose. Nur das Versprechen für die Freiheit ist jetzt auf jeden Fall ein Stückchen näher gerückt. Gib mir die Kette.“ Elke gab sie ihm. Lucas sah ihn an. „Was hast du denn damit vor?“ „Ich besuche jemanden, der mir sagen kann wie groß der Radius dieses Senders ist. Dann finden wir vielleicht endlich Semir.“ Er verschwand.
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Semir steckte sein Handy ein. Er dachte an den Sender und zog ihn ab. Ist ja eh nicht funktionstüchtig, dachte er sich als er das Ding in den Müll warf. Es klopfte. „Ja?“ fragte er und die Tür öffnete sich. Der ihm immer noch Unbekannte trat ein. „Und, gefällt dir das Zimmer?“ Semir nickte. „Ja… okay, würdest du mir jetzt mal deinen Namen nennen?“ Meinen kennst du ja. Ich bin Turan. Turan Ertas…“ „Ja ich weiß. Okay… ich bin Ingo.“ „Ingo? Und weiter?“ „Das braucht dich nicht zu interessieren. Komm… ich zeig dir ein neues Aufgabengebiet.“ Semir nickte und folgte Ingo. Es ging in den Keller des Gebäudes. Dort befand sich eine große Halle die mit Terrarien voll gestellt war. Semir sah in einigen Schlangen, in den anderen Spinnen und wieder andere beherbergten Echsen. „Wo bekommt ihr denn die Viecher her? Ich meine die wachsen hier ja wohl nicht auf Bäumen, oder?“ Ingo lachte. „Nein…. Wir bekommen Sie direkt aus Übersee.“ „Nun ja… ich meine ich kenne mich jetzt nicht so gut aus, aber sind das nicht verbotene Tiere? Ich meine Artenschutz?“ „Das ist kein Problem. Die Tiere kommen als Diplomatengepäck nach Deutschland und das wird nicht durchsucht.“ Semir nickte. Klar, dachte er… Diplomatenschutz. Er ging durch die Reihen und sah einige Tiere, die auf der Schwarzen Liste standen. Er wusste zwar die Namen nicht, aber er ging davon aus, weil es wirklich zum Teil schöne Tiere waren.
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Zitat
Original von Wendy
Oh nein, was machst Du mit meinen armen Nerven...
=)...ich bin eh schon reif für die Klapse und nun das... 
BITTE NICHT...*flehend-guck*
hmm...sorry Mädels, aber die Erlösung gibt es erst Morgen... Ein wenig Spannung muss sein....
:baby: -
na das ist ja mal was ganz anderes... Semir als Tröster

Steht ihm irgendwie.... ist sehr einfühlsam der Junge.... :]