ZitatOriginal von sisi
Na das war ja nett! Mal sehen was ich jetzt fürs Abendessen koche. Wie wärs mit Herz?!
lecker... aber nicht ganz durchbraten... Ich mag es blutig =)
ZitatOriginal von sisi
Na das war ja nett! Mal sehen was ich jetzt fürs Abendessen koche. Wie wärs mit Herz?!
lecker... aber nicht ganz durchbraten... Ich mag es blutig =)
Am Abend fuhr Semir nach Hause. Er war müde und stellte seinen Wagen direkt vor dem Haus ab, wo er wohnte. Normalerweise fuhr er in die Tiefgarage, aber heute war er einfach zu müde. Er ging ins Haus und fuhr mit dem Fahrstuhl nach oben. Seine Wohnung lag im achten Stock. Als er vor seiner Wohnungstür stand, sah er das kleine Päckchen. Er hob es auf und ging hinein. In der Küche machte er das Päckchen auf und sah neugierig hinein. Doch als er den Inhalt sah erschrak er. Das Ding sah aus wie ein Herz. Es war blutig und stank. Semir griff zum Handy und rief Tom an. Dieser kam eine halbe Stunde später mit Rebecca an. Sie brachten die Spurensicherung mit. Rebecca sah in den Karton und nickte. „Ich wette zehn zu eins, dass unser totes Mädchen kein Herz mehr hat.“ Tom sah Semir an, der etwas blass auf dem Stuhl saß. „Hey… alles klar?“ „Ja sicher. Mir ist nur schlecht. Ich hab vielleicht was Falsches gegessen.“ sagte er. Rebecca lachte leise. „Sie sollten die Warnung ernst nehmen.“ „Was? Welche Warnung denn? Das ist sicher nur ein übler Scherz.“ „Das ist kein Scherz, Herr Gerkhan, Es ist eine Warnung. Die nächsten Opfer der Satanisten erhalten zur Ankündigung der Opferung meistens ein frisches Herz.“ „Das ist doch….“ „Semir stopp! Bevor du jetzt was sagst. Sie könnte Recht haben.“ „Das ist doch Blödsinn. Das ist nur ein Scherz. Ich möchte mich gern hinlegen.“ Tom nickte. Er schickte die Mediziner mit dem „Geschenk“ raus und fuhr anschließend gemeinsam mit Rebecca ebenfalls ab. Semir legte sich hin und versuchte zu schlafen, doch der Gedanke, dass Rebecca Recht haben könnte ließ ihn nicht los….
Sandro wartete bis die Polizei wieder abgefahren war. Dann nahm er seinen Farbeimer und ging zu Semirs Wagen. Er sah sich noch einmal um. Niemand war auf der Straße zu sehen. Wie schön, das der Mann in einer so ruhigen Gegend wohnte, dachte er noch und machte sich daran, den BMW mit einem Pentagramm zu versehen. Dann nahm er den Zettel, den er vorbereitet hatte und klemmte ihn an den Wischer. „So mein Lieber. Du wirst ab sofort im Dienste meines Herren stehen. Schon bald wirst du mich kennen lernen. So wie es sich für Opfer und Henker gehört.“ lachte er leise. Noch einmal betrachtete er sein Werk. „In Zwei Tagen wirst du geholt. Sei bereit.“ sagte er. Dann fuhr er heim. Er wollte sich etwas hinlegen und pünktlich zum Finale wieder da zu sein. Nur noch zwei Tage, dachte er. Dann ist es soweit. Dann beginnt die Reinigung. Mit diesem Gedanken ging er zu Bett und schlief schnell ein.
Noch Dani... aber warte ab der nächste Absatz wird schon anders.... ![]()
na also wirklich.. Steffi hast du sooo neugierige kollegen? Oder ist es der chef persönlich =)
Rebecca sah sich die einzelnen Gräber an. Sie gingen über den gesamten Friedhof und fanden eine große Freifläche. „Das hier ist es!“ rief Rebecca aus. Semir sah sie an und rollte die Augen. „Klar doch. Und welche Informationen sprechen hier dafür?“ „Nun allein die Umgebung. Ein Friedhof. Dann hier dieses umgedrehte Kreuz.“ „Das hab ich gar nicht gesehen….“ Rebecca nickte. „Ja ich weiß. Sie sind blind. Doch was noch entscheidender ist, sind diese Steine die hinter dem Kreuz, welche Sie sicher auch nicht gesehen haben, in sechser gelegt wurden. Drei sechser.“ „Ja und?“ „Drei sechser sind das Zeichen für den Teufel.“ Rebecca wurde etwas ungehalten. „Ich sollte Ihnen vielleicht ein Buch schenken, das sich mit Satanismus beschäftigt.“ „Danke! Ich denke nicht, dass die mit Pfeile auf mich schießen.“ Tom ging etwas weg. „Ihr nervt ganz schön. Könnte die Zänkerei mal aufhören?“ fragte er genervt. „Ja wenn die Frau wieder weg ist.“ Rebecca lachte leise. „Sie werden mir sicher schon bald dankbar sein, dass ich Ihnen helfe, Herr Gerkhan.“ Semir sah sie an. Seine Augen funkelten. „Dazu müsste ich dann schon halbtot sein….“ gab er bissig zurück. Rebecca nickte. „Ja, wenn Sie weiterhin so deletantisch tun, könnte das schon sehr bald sein. Nehmen Sie es ernst.“ Semir winkte ab und ging zu seinem Wagen.
Einige Tage später: Sandro sah den Mann, den er zum Opfer auserkoren hatte. Sein Herr und Meister Satan hatte ihm erlaubt diesen Mann zu nehmen. Sandro freute sich bereits drauf, doch erst sollten die üblichen Maßnahmen folgen. Er wollte ihn den ganzen Tag verfolgen. Den Tagesablauf festhalten, wissen wo er wohnte und mit wem er sich traf. Theo saß auf dem Fahrersitz. „Wenn du ihm was tust, dann hast du den ganzen Polizeiapparat hinter dir her. Meinst du Satan wird das gefallen?“ „Theo… weißt du warum ich unsere Gruppe leite? Weil ich keine Angst habe.“ Theo nickte. „Der Herr und Meister hat sich bestimmt was dabei gedacht. Denke daran, es sind noch zweieinhalb Wochen bis zum großen Tag.“ „Ja ich weiß. Ab heute Abend werde ich ihn wissen lassen, dass er der Auserwählte ist. Die Freude wird ihn sicher überwältigen.“ „Freude? Der weiß doch gar nichts davon.“ „Noch nicht. Aber er wird es erfahren. Nur wird er nicht wissen warum. Das werde ich ihm erklären, wenn er unsere Gastfreundschaft genießt.“ Theo schüttelte den Kopf. „Ich habe da ein verdammt mieses Gefühl. Das könnte auch nach Hinten losgehen.“ „Quatsch. Wir folgen ihm. Sicher wird er nicht ständig mit seinen Kollegen zusammen sein.“ „Ist er verheiratet?“ „nein. Er hat auch keine Freundin. Er wohnt ganz allein.“ „Aber er hat Freunde.“ „Na die sind sicher ein kleineres Problem. So und nun lenk mich nicht weiter ab. Du sollst nur an ihm dran bleiben. Ich mache mir jetzt einen Plan. In drei Tagen will ich ihn bei mir haben.“
Semir fuhr mit Rebecca und Tom zurück zur PAST. „So und was haben wir jetzt? Nicht mehr als vorher. Der ganze Ausflug war doch nur Zeitraubend.“ sagte Semir als sie auf dem Parkplatz ausstiegen. Hotte kam zu ihnen. „Semir! Rastplatz Nievenheim! Diesmal ist es eine menschliche Leiche. Verbrannt!“ Semir, Tom und Rebecca drehten sofort um und stiegen wieder in den Wagen. „Das wird ja immer besser.“ stöhnte Tom. „Das ist ein Zeichen dafür, dass der höchste Tag der Satanisten bald anfängt.“ „Der Höchste Tag? Was ist das denn?“ „Nun das ist eine gewisse Sternenkonstellation. Dann treffen sich die Satanisten an einem geheimen Ort und halten ein sehr blutiges Ritual ab. Es wird ein Opfer erwählt. Meistens eine Frau. Sie wird vor Satan langsam verbluten. Doch bevor das passiert, wird die Rechte Hand des Satans vom Blut des Opfers trinken. Und zwar so lange bis er satt ist.“ „Ach und wann ist die höchste Nacht?“ fragte Semir. „Das hab ich doch gerade gesagt, wenn diese Sternenkonstellation eintritt.“ „Ja aber wann ist das?“ „Das weiß ich nicht.“ Semir lachte auf einmal los. „Ich dachte Sie sind eine Spezialistin in solchen Dingen?“ „Ich habe aber keinen Hexenkalender dabei.“ Sie kamen am Fundort an. Der Gerichtsmediziner war bereits vor Ort und hatte das Opfer soweit es ging untersucht. „Doc?“ fragte Semir. „Nun, ich denke das Opfer ist höchstens zwanzig. Mehr kann ich leider nicht sagen, die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Identität und die Todesursache werden sicher eine Weile dauern. Wir können nur hoffen, dass sie mal bei einem Zahnarzt war, denn dann wäre die Identifizierung einfach.“ Semir nickte. Rebecca sah sich die Leiche an. „Sie ist nicht verblutet.“ „Ach sind Sie jetzt auch noch Ärztin?“ fragte Semir. „Nein, aber ich kenne solche Leichen.“ Rebecca ging zum Wagen. Semir sah Tom fragend an. „Die macht mich noch fertig.“ stöhnte Semir.
Also wirklich .... wann geht es denn mal zurSache? Wo ist die Action? Ich bin bereit.... Also los doch!!!
„Was hast du denn gemacht, Sandro?“ „Ich war ganz normal auf der Autobahn unterwegs. Dieser verdammte kleine Bulle hat mich lächerlich gemacht.“ „Na der hat seine Pflicht getan.“ „Nein. Er hat mich schikaniert. Er wird es büßen. Ich habe unser Opfer gefunden. Er wird von mir gereinigt werden und dann wird er Satan geopfert. Er hätte sich nicht über mich lustig gemacht. Trommle alle zusammen. Wir werden bald zuschlagen.“ „Mensch Sandro, bleib ruhig. Wo wollen wir denn die Reinigung durchziehen. Wir haben keine vernünftige Bleibe und es dauert ja ne Weile bist diese Reinigung von Statten gegangen ist.“ „Das fällt mir schon ein. Aber du hast Recht. Wir sollten noch ein paar Tage abwarten und uns eine sehr gute Unterkunft suchen. Eine Unterkunft die den Söhnen und Töchtern Satans gerecht ist.“ „Siehst du. Weißt du denn wie der Bulle heißt?“ „Ja… Gerkhan, Semir Gerkhan.“ „Gut. Wir werden ihn sicher finden.“ „Ganz bestimmt. Er steht ab sofort unter der Beobachtung von Satan. Und unser Meister wird mir sagen wo wir ihn finden können.“ Theo nickte. „Gut… ich fahr dich jetzt nach Hause.“ „Ja tu es. Ich muss gleich noch mit Satan reden. Er muss mir sagen wo ich ihn finde. Ich werde ihn mir holen und persönlich reinigen. Er hat die rechte Hand von Satan schwer beleidigt und das wird er spüren.“ Theo sah ihn an. „Du bist wahnsinnig. Meinst du denn du kommst so leicht an ihn ran?“ „Satan zeigt mir den Weg. Und nun schweig, denn ich kann auch entscheiden, ob ich zwei Opfer darbringe.“
Am Abend fuhren Semir, Tom und Rebecca zum Rastplatz und sahen sich um. Niemand bemerkte, dass sie selbst beobachtet wurden. „Hier, hier haben wir den Kadaver vom Hund gefunden.“ Semir zeigte auf eine Stelle. Rebecca sah sie sich an. „Nun, das ist zwar der Fundort, aber hier ist der Hund nicht gestorben. Es fehlen die entsprechenden Merkmale.“ „Ja, das hat mir der Gerichtsmediziner auch gesagt, dafür brauche ich Sie nicht. Was sehen Sie noch?“ Tom warf Semir einen warnenden Blick zu. „Herr Gerkhan, Sie sind sehr ungeduldig. Das führt Sie schnell dazu, Schlüsse zu ziehen, die nicht korrekt sind.“ gab Rebecca zurück. „Wie ich meine Arbeit mache, dürfen Sie getrost mir überlassen. Bisher habe ich jeden zur Strecke gebracht, den ich haben wollte.“ „Ja sicher!“ Semir sah Tom Hilfe suchend an. „Könntet ihr euren Privatkrieg vielleicht dann austragen, wenn ihr allein seid?“ Tom stapfte den schmalen Weg entlang. „Hier, dieser Weg führt sicher zu dem Ritualplatz.“ rief Rebecca auf einmal. Semir sah sie an. „Ja sicher doch, Frau Professor.“ Er folgte ihr. Sie gingen eine Weile und kamen dann auf eine Lichtung. „Ja! Genau hier. Das hier ist der Ritualplatz.“ „Ach und woher wissen Sie das?“ fragte Semir. „Nun ich sehe es, Herr Gerkhan. Im Gegenteil zu Ihnen bin ich nicht blind.“ „Ich bin nicht blind. Aber außer einer kleinen Feuerstelle, die sicher nur ein paar Kinder angemacht haben, ist hier gar nichts.“ Rebecca schüttelte den Kopf. „Nun. Wenn die Kinder sich die Mühe gemacht haben den Opfertisch in den Boden zu stellen und sogar fest zu machen.“ „Das war sicher nur der Grill. Das bringt doch alles nichts.“ Tom sah genervt zu den Beiden. „Ich denke wir sollten wenigsten schauen, ob wir hier einen Hinweis finden. Ist das ein Kompromiss?“ „Na gut. Obwohl ich nicht glaube hier was zu finden. Aber um den lieben Frieden willen.“ gab Semir klein bei. Rebecca stocherte in der Asche herum. Doch die Suche ergab nichts. „Siehst du, sag ich doch. Hier ist gar nichts.“ „Nur weil Sie diesmal Recht haben, Herr Gerkhan, ist es nicht unwahrscheinlich, dass es wirklich Satanisten sind.“ „Das hab ich doch nie bestritten. Ich sage nur, dass hier der Hund nicht getötet wurde. Sehen Sie sich doch mal um. Es gibt hier ein riesiges Gebiet wo die sich hätten verstecken können. Vielleicht in irgendeiner Hütte, oder auf dem Friedhof da hinten…“ „Es gibt einen Friedhof?“ unterbrach Rebecca Semir. Dieser nickte. „Ja sicher!“ „Warum sagen Sie dass denn nicht gleich?“ „Was? Woher soll ich denn wissen, dass Sie einen Friedhof suchen?“ „Zeigen Sie mir den Friedhof!“ Sie gingen hin.
ZitatOriginal von littlegitti
Deine Vorwarnung hört sich ja gefährlich an und lässt einiges erahnen!Bin echt gespannt, was kommt und krame schon mal in der Schublade nach meinen restlichen Baldriantabletten, die ich noch von meiner Führerscheinprüfung letztes Jahr übrig hab....wo sind die bloss?
Ach ja, da .........hab sie gefunden......es kann also losgehen! =)
=)
Meinst du denn die reichen aus? Solltest dir vielleicht einen kleinen vorrat anschaffen =)
So damit Daggi mir auch ein Feed geben kann... hier ist der Nachschub
Tom sah Semir an. „Na dann wollen wir auch mal.“ Semir lachte. „Weißt du was schlimm ist?“ „Nee, was denn?“ „Du bist so leicht zu durchschauen. Vergiss sie. Die ist wie ein Eisblock.“ „Was? Die Frau ist sehr warmherzig. Du hast es nicht gemerkt, das ist alles. Na komm.“ „Was? Wohin?“ „Na du wolltest doch meine neue Wohnung sehen.“ „ach das… ja stimmt. Hast du schon alles drin?“ „Nee, deshalb brauch ich dich doch.“ Semirs Grinsen verschwand. „Du willst doch nicht, dass ich deine Möbel schleppe, oder?“ „Doch genau das. So komm! …Mensch guck nicht so. Natürlich ist alles schon drin. Wir müssen nur den Einkauf reinschleppen und dann machen wir uns ein Bier auf.“ Sie fuhren zur Wohnung. Semir half ihm beim tragen der Einkaufstüten. „Whow…. Das ist ja ein Palast“ staunte er als er das Wohnzimmer von Tom betrat. Mittendrin war eine Wendeltreppe die in die oberen Räume führte. „Sag mal? Was zahlst du für diese Traumwohnung?“ „Das willst du sicher nicht wissen.“ „Tom, ich würde doch nicht fragen, wenn ich es nicht wissen wollte oder?“ „Okay… ich zahle 800 kalt.“ „800??? Hast du im Lotto gewonnen?“ „Nee…. aber ich will mich in meinen vier Wänden wohl fühlen. Und das tue ich hier.“ Semir nickte. „Na dann hoffe ich mal, dass du einen ausgibst.“ Tom nickte. „Sicher! Gleich am Wochenende wenn die Wohnung fertig ist.“ Semir grinste auf einmal. „Sag mal… hast du auch ne schöne Nachbarin?“ „Eine? Mehrere. Hier nebenan wohnt Mandy. Sie ist achtundzwanzig. Wahnsinnsfigur, lange blonde Haare und dunkle Augen. Ein Traum. Und gegenüber wohnt Jana… ich schätze sie auf 25, Ebenfalls sehr schlank und dunkle Haare bis zur Schulter. Klein… so in etwa deine Größe. Aber ich bin mir sicher sie hat noch einen Vorteil dir gegenüber.“ Semir sah ihn interessiert an. „Ach und welchen?“ „Sie könnte noch wachsen.“ Tom lachte laut los, als Semir ihm einen Blick zuwarf der alles sagte. „Danke…. Vielen Dank. Na ich hab ja eigentlich Andrea. Ich habe eine zum anfassen und du zum anschauen, also wenn wir gerade zusammen sind. Das ist ein großer Unterschied.“ „Ja noch… aber ich wette mit dir, dass ich innerhalb der nächsten Woche eine der Damen bei mir habe.“ Semir grinste verschmitzt. „Wie viel?“ „Ähm… 50?“ Sie schlugen ein. „Okay… 50 Euro. Wen willst du abschleppen?“ „Das ist nicht unsere Wette…. Und bleibt mein Geheimnis.“ Semir lachte. „Na komm du Frauenversteher. Wir müssen auf die Autobahn.“ Tom nickte und schon verschwanden die Beiden.
Am nächsten Tag machten Tom und Semir zunächst normalen Dienst. Sie fuhren auf der A1 und hofften auf einen ruhigen Tag. Doch leider wurde nichts draus. Semir sah in den Rückspiegel. „Hey… da kommt einer der es sehr eilig hast. Wollen wir mal schauen, ob er sich zur Lichthupe reizen lässt?“ Tom sah nach hinten. „Bist du heute mit dem falschen Fuß aufgestanden? Zieh doch einfach auf die linke Seite, ich messe und dann zeigen wir ihm die Lichterorgel.“ Semir sah ihn kurz an. „Spielverderber.“ murrte er und tat was Tom sagte. Der grüne Manta zog vorbei. Tom hielt die Geschwindigkeit fest. „Gut… 180 km/h. Das ist für ein Monat Fahrverbot genug. Dann darfst du auf die Tube drücken.“ Semir ließ sich das nicht zweimal sagen und trat das Gaspedal durch. Er holte den Wagen mühelos ein und Tom zeigte dem Fahrer die Kelle. Dieser lenkte den Manta auf den Standstreifen. Semir und Tom stiegen aus. Während Tom den Wagen inspizierte sah Semir den Fahrer an. „Führerschein und Fahrzeugpapiere!“ Der Mann gab ihn das Gewünschte. „Herr Sandro Schneider. Sie wissen warum wir Sie angehalten haben?“ Der Mann schüttelte den Kopf. „Ach wirklich nicht. Sie sind zu schnell gewesen. Hier auf der Strecke sind 100 km/h angesagt. Wir haben Sie mit 180 geblitzt. Der Führerschein wird Ihnen für einen Monat entzogen.“ „Das geht nicht! Ich brauchte ihn.“ „Das hätten Sie sich vorher überlegen sollen. Haben Sie jemanden, der Sie abholen kann?“ „Können wir das nicht anders regeln? Ich meine… es gibt doch sicher einen Weg.“ Semir sah ihn wütend an. „Wollen Sie mich bestechen?“ „Nein… natürlich nicht.“ „Haben Sie getrunken?“ „Nein!“ „Dann haben Sie sicher nichts gegen einen Alkoholtest.“ „Doch ich weiß, dass ich mich dagegen wehren kann. Sie dürfen mir den Führerschein auch nicht sofort abnehmen!“ Semir grinste ihn an. „Ich darf das und ich werde es auch. Also wenn ich bitten darf!“ Der Mann stieg aus. Tom kam nun auch dazu. „Der Wagen schein soweit in Ordnung.“ gab er von sich. Semir nickte. „Er wird sicher gleich ausrasten.“ Tom lachte leise. „Was hast du denn gemacht?“ „Nichts. Hab ihm nur erklärt, was ich darf und was nicht.“ „und nun?“ „Er hat seinen Freund angerufen. Wird gleich abgeholt. Darf einen Monat zu Fuß gehen.“ Ein dunkler Seat kam angefahren. Sandro Schneider stieg ein, nachdem Semir ihm erlaubte abzufahren. Der Manta wurde abgeschleppt. Diese Kosten musste Schneider ebenfalls tragen. Wütend sah er den Polizisten an.
Also ich weiß ja nicht. Irgendwie scheint mir die Story immer noch nicht am Ende... da passiert sicher noch was. Dieser Gehlen gibt einfach nicht auf.
Super Manuela.... :baby:
Nich an das Chaos denken, Steffi..... lieber daran, wie es mal aussehen wird. Das ist Motivation!!!
Ich glaube die brauchst du jetzt besonders.
:baby: =)
So und hier dürft ihr eure Meinung kund tun. Ich weiß die Story ist sehr brutal und blutrünstig und ich habe mir lange überlegt, ob ich sie überhaupt veröffentliche, weil hier auch Kinder lesen. Also wenn jemand meint lieber löschen das Ding... dann sagt es mir. :baby:
So hier ist meine neueste Story, die ich bereits angekündigt habe.... sie ist mit EXTREMER Vorsicht zu genießen und absolut gar nichts für schwache Nerven!! Das ist keine Witz... also Kinder.... lest sie nicht, wenn ihr keinen Alpträume haben wollt. Und an die Großen "DAS IST KEIN WITZ" Sie ist wirklich nichts für schwache Nerven. Also Navar? Traust du dich????
Diese Story beschreibt einen der ersten Fälle mit Tom Kranich als Partner. Semir und Tom müssen sich mit dem Satanskult herumschlagen und bekommen Hilfe von Rebecca Harford, die bereits schon einmal erfolgreich mit Semir zusammen gearbeitet hatte. (Schattenkrieger)
Der Satanskult
Mitternacht. Der Vollmond erhellte den gesamten Rastplatz an der A1. Der Rastplatz war bis auf vier Fahrzeugen wenig besucht. Tom und Semir überprüften die Rastplätze, weil es in den vergangenen Nächten zu sonderbaren Zwischenfällen kam. Doch heute Nacht war es ruhig. Einige Besucher der Toilette hatten Gesang im Wald gehört und Satansrufe. Zunächst hatten die beiden Beamten dies als Blödsinn abgetan, doch dann fand man einen grausam zugerichteten Hund. Alles ließ auf eine Ritualtat schließen. Eine Expertin für schwarze Messen wurde angefordert. Es war Rebecca Harford, mit der Semir schon einmal einen Fall lösen musste. Damals lag André mit Windpocken im Bett und Semir bekam es mit der japanischen Kultur zu tun. „Herr Gerkhan, es freut mich dass wir wieder einmal zusammen arbeiten dürfen.“ Semir sah Rebecca an. „Ja... ich mich eigentlich nicht.“ „Was haben Sie bereits herausgefunden?“ „Nun nicht viel. Wir vermuten einen Satanskult dahinter. Einige haben von Gesängen berichtet, die aus dem Wald am Rastplatz drangen. Natürlich ist niemand dort hin gegangen und hat sich umgesehen, bzw. sollte man wohl sagen, zum Glück.“ Rebecca nickte. „Ja das kann man wirklich sagen. Diese Verbindungen sind nicht ganz ungefährlich und derzeit haben die Satanisten Hochsaison. Da muss man schon vorsichtig sein. Was ist mit dem Kadaver?“ „Der Kadaver... ja... nach der Gerichtsmedizin zu urteilen ist es ein Hund gewesen. Ein Dobermann, oder ein Rotweiler. Das ist nicht sicher. Zumindest war er groß.“ „Dann war es nur eine Vorankündigung. Wie lange gehen diese Messen schon?“ „Wir haben seit ungefähr drei Wochen diese Meldungen bekommen, dass Gesänge zu hören sind und vor zwei Nächten eben diesen Kadaver gefunden.“ Tom kam herein und sah Rebecca an. Semir sah ihn an. „Das ist Rebecca Harford. Mein Partner Tom Kranich.“ Die Beiden gaben sich die Hand. „Das ist also der Herr, der als wir beide zusammen gearbeitet haben, Windpocken hatte?“ „Ähm... nein. Der Herr ist leider verstorben. Herr Kranich ist der Nachfolger.“ Rebecca schaute verlegen zu Boden. „Entschuldigung, das wusste ich nicht.“ „Schon gut. Ist schon ´ne Weile her.“
Sandro saß in seinem „Gemach“ wie er es nannte und wartete auf seine ihm ergebenen Jünger. Acht Männer im Alter ab zwanzig kamen herein. Sie setzten sich im Kreis um ihn herum. „Jünger! Hört mir zu. Satan fordert von uns ein Opfer! Keinen Hund! Es muss ein Mensch sein. Satan wird mir ein Zeichen geben und wir müssen uns jemanden suchen, der in das Opferschema passt. Satan wird mir heute Abend oder spätestens morgen sicher einen Wink geben, wen wir uns holen müssen. Seine Entscheidung steht noch nicht fest. Was er nur weiß ist, dass dieses Opfer am Höchsten unserer Tage sterben wird. Vorher ist er zu reinigen. Satan geht davon aus, dass wir ihn acht Tage vor dem Opferfest zu uns holen und ihn von seinen guten Taten freizusprechen. Wir müssen tun, was Satan uns befiehlt.“ Sandro hob seine Arme und die Ärmel seiner Kutte breiteten sich aus. „Satan ist unser Herr!“ rief er. Die um ihn sitzenden Männer und Frauen wiederholten den Satz.
„Frau Harford, was können Sie uns über den Satanskult sagen, was wir nicht wissen?“ fragte Tom sachlich. „Nun…. Diese Leute sind nicht zu unterschätzen. Es sind keine Spinner. Eher Suchende. Meist Jugendliche, die sich von ihren Eltern in Stich gelassen fühlen und sich deshalb in Gruppen zusammen tun. Wenn das einer herausfindet, der sich profilieren will, dann wird er es schaffen, die Kinder in seinen Bann zu ziehen. Meist fängt es mit leichten Messen an. Getränke, Rauchen. Später dann Drogen und Gehirnwäsche. Wenn es mit den schwarzen Messen anfängt, dann ist es für die Meisten zu spät. Sobald das erste Blut fließt, sind sie dem Teufel verschrien.“ Semir schüttelte den Kopf. „Das ist doch alles Blödsinn. Diese ganzen schwarzen Messen, Satan…. Das ist genauso als würde man an Magierei glauben. Deshalb ist es absoluter Schwachsinn.“ „Herr Gerkhan, Sie haben seit Damals nichts dazugelernt.“ „Doch hab ich. Vertraue nur dir selbst.“ Rebecca schüttelte den Kopf. Sie sah Tom an. „Was ist mit Ihnen?“ „Nun ich bin für alles offen.“ Semir grinste leicht verschmitzt. Tom hatte sich mal wieder verliebt. „Nun, ich denke Herr Gerkhan wird seine Meinung gegenüber dem Satanismus noch ändern.“ „Sie könnten mir ja noch etwas darüber beibringen. Vielleicht hilft es uns dann doch.“ Rebecca nickte. „Ja aber ich muss erst einmal ein Hotel suchen.“ Tom nickte. „Ich kann da ein sehr gutes empfehlen. Das liegt schön am Rhein und ist gar nicht so teuer.“ Rebecca lächelte ihn an. Semir sah es und überlegte, wann Rebecca ihn mal angelächelt hatte. Doch er sagte nichts. „Wir sollten uns heute Nacht noch einmal auf den Rastplatz umsehen. Vielleicht finden wir dort etwas.“ Tom nickte „Ganz meine Meinung. Das machen wir. Aber heute Nacht geht das nicht. “ Rebecca reichte ihm die Hand. „Okay… dann bis morgen Abend.“ Tom nickte und hielt ihre Hand fest. Dann ging Rebecca zu Semir und meinte nur. „Morgen Nacht zeige ich Ihnen, dass es kein Blödsinn ist.“ „Klar doch und übermorgen gewinne ich im Lotto.“ Rebecca ging.
Ja nach deinen massiven Drohungen haben sie das getan.... ich bin zurück... und um das zu beweisen.... gibt es eine sehr graumsame, brutale Story die ich nun schon mal vorwarne... das ist keine für schwache Nerven oder für die Kids die hier im Forum lesen...
Ingo ging zu Semir ins Zimmer. Dieser packte seinen Koffer. „Hey… Lé Saint ist zwar etwas ärgerlich aber… das ist doch keine Grund zu gehen.“ Semir warf wütend einen Pullover in den Koffer. „Na der Typ hätte mich wenn du nicht gekommen wärst in diesem Kasten gelassen und …“ „Ist ja gut. Er ist eben misstrauisch. Komm schon…. Wir ziehen die Geschäfte durch und gut ist.“ „Weißt du Ingo. Eigentlich hab ich mehr als Genug. Ich lasse mich ungern einsperren und bedrohen. Da drehe ich lieber den Spieß um. Du hast Recht, es ist gut.“ Semir drehte sich von ihm weg. Er zog unbemerkt seine Waffe und drehte sich dann zu Ingo um. „Aber, ich mache mit etwas anderem weiter.“ sagte er. Ingo sah ihn an.“Ach und was? du kannst doch gar nichts Anderes!“ „ Oh doch… ich kann was anderes. Und weißt du was? Ich verhafte dich erst einmal.“ Semir grinste ihn an und richtete die Waffe auf Ingo. „Dann hat Lé Saint also doch Recht gehabt. Du bist ein Bulle.“ „Ja… stimmt. Hätte mir fast die Tour vermasselt. Hände hoch und an die Wand!“ Ingo tat es. Semir durchsuchte Ingo. Er fand nichts. Dann griff er zu den Handschellen und legte sie Ingo an.
André stand kurz darauf ebenfalls in Semirs Zimmer. „Und?“ „Tja…. Den Schweizer haben wir, Herr Meinerzhagen wird gerade von der Chefin hochgenommen. Die Anderen auf deiner Liste sind durch die Kollegen in Schwierigkeiten. Rund um…alles besstens gelaufen.“ „Sehr gut… dann bleiben nur noch die lieben Tierchen.“ „Ach so…. die Zoos von verschiedenen Städten haben schon ihr Interesse angemeldet.“ „Noch besser. Da bekommen die Tiere wenigstens das, wass sie wirklich brauchen.“ André nickte. „Wir müssen. Die Chefin wartet.“ Semir nickte und führte Ingo ab. Nur kurzdarauf saßen sie bei Anna Engelhard im Büro. „Gute Arbeit meine Herren.“sagte sie nur. „Danke.“ „Nun fehlen nur noch die Berichte.“ André sah Semir an. „Die kannst du schreiben.“ „Nee….wieso ich? Du hast doch die ganze Zeit nichts getan, da kannst du sie schreiben…“ Anna lachte. „Ich weiß dass die Berichte für Sie beide Probleme bereiten. Aber eine Lösung habe ich schon…“ das Lächeln verschwand, „Sie werden jeder einen Bericht schreiben. Und nun…ab an die Arbeit.“ Semir und André verließen das Büro.
Andrea Schäfer saß ebenfalls noch an ihrem Schreibtisch. Semir kam zu ihr. „Ich wollte mich noch einmal bedanken.“ sagte er leise zu ihr. Andrea schaute ihn an. „Wieso?“ „Nun ja…. als sie an Andrés Handy gegangen waren… er hat es doch erzählt, oder?“ Andrea sah ihn erstaunt an und schüttelte den Kopf. „Nun ja… also das war als die Gangster glaubten mich entlarven zu können. Die haben mir das Handy mit Gewalt weggenommen und mich festgehalten… ich konnte mich überhaupt nicht wehren. Dann haben die die Wahlwiederholung gedrückt und….dann sah mich der Boss, der mich in seiner Gewalt hatte an und meinte das meine Freundin eine nette Stimme hätte…“ „Ach das… nun ja…. war ein Reflex.“ „Sicher… ich würde mich gern erkenntlich zeigen.“ Semir sah sie schief an. Andrea lächelte. „Und wie wenn ich fragen darf?“ Semir warf André kurz einen Blick zu. „Mit einem Abendessen und anschließend Kino, oder Spaziergang am Rhein. Ich kenne Köln noch nicht so gut…. da würde es sich doch anbieten, oder?“ Andrea nickte. „Einladung angenommen. Wann?“ „Heute Abend?“ Wieder ein Nicken. „Ich hole Sie um acht Uhr ab.“ „Okay….“
Am nächsten Morgen kam Semir gut gelaunt ins Büro. André sah ihn an. „Und schöner Abend gewesen?“ Semir nickte. „Ja ein sehr schöner Abend. Ich sagte doch… die bekomme ich.“ André warf ihm ein Stück Papier auf den Tisch. „Hier… dein Bericht fehlt noch. Die Chefin will ihn heute haben.“ „ja schon klar….“ murmelte Semir und schrieb den Bericht. Er sah Andrea an. „Semir! Der Bericht!“ „Ja doch…. Stress mich nicht so.“ André lachte. „Was muss Liebe schön sein…“
Ende.
nun ja.... ihr kennt Semir doch.... dies hier erklärt warum er in meinen Storys manchmal sehr leichtsinnig ist und seinen Schutzengel manchmal sehr beansprucht.
Ingo sah im Rückspiegel den Wagen der ihm folgte. Ein blauer Mercedes. War er nun hinter mir her, oder ist das nur zufällig der gleiche Weg. Das Geschäft was über die Bühne gehen sollte, lief glatt. Keine Polizei, weder hinter dem Kunden, noch hinter ihm. Es schien alles in Ordnung. Doch trotzdem bekam Ingo das Gefühl, dass dieser Mercedes ihm folgte. Er verließ die Straße. Doch diesmal blieb der Mercedes nicht hinter ihm. Falscher Alarm, sagte er und fuhr zu Semir zurück. „Turan!!“ rief er als er ankam. Keine Antwort. „TURAN!! Wo steckst du denn?“ Er ging ins Lager und sah Lé Saint dort stehen. „Dominik? Er ist sauber.“ Ingo sah Semir im Kasten sitzen. „Bist du sicher?“ „Ja... das Geschäft ist ordentlich gelaufen. Erst dachte ich noch, dass ich verfolgt werde, aber das hat sich als Irrtum erwiesen.“ „Bist du sicher?“ Ingo sah Lé Saint an und dann auf Semir. „Doch ich bin mir sicher. Lass ihn raus.“ „Nun gut…“ Lé Saint öffnete die Tür. Semir kam raus. Er sah Lé Saint an und ging dann zu Ingo. „Ich bin raus. Ich lasse mich nicht so behandeln, klar?“ Ingo legte ihm die Hand auf die Schulter. „Geh nach oben. Ich regel das.“ Semir verließ den Raum.
„Bist du wirklich sicher, dass er kein Bulle ist?“ Ingo nickte. „Der ist sauber. Ich werde ihn hier behalten. Aussteigen ist nicht. Dafür weiß er schon zu viel.“ Lé Saint nickte. „Ja okay…. er ist dein Problem, falls er eins werden sollte.“ Ingo sah Lé Saint an. „Klar… ich regel das. Was machst du?“ „Ich werde mich zuhause ausruhen. Sorge gut für die Babys.“ „Ja sicher…“ Lé Saint verließ ebenfalls den Raum. Er stieg in seinen Wagen, den er in der Nähe des Lagers abgestellt hatte und fuhr ab. Er bemerkte nicht, dass ihm ein Wagen folgte.
André sah den roten Porsche abfahren und hängte sich ran. Er griff zum Funk. „Okay... ich bin dran. Schnappt ihr euch die anderen und sorgt dafür, das Semir endlich rauskommt. Die Beweise sind nun ausreichend.“ „Alles klar.“ André überholte den Wagen, bevor dieser auf die Autobahn fuhr. Der Fahrer war erschrocken, dass er gar nichts unternahm. André ging mit gezogener Waffe zur Fahrertür, öffnete sie und zog den Mann hinterm Steuer weg. „Hey! Sind Sie wahnsinnig? Was soll das denn? Ich habe keine Geld!“ „Das bezweifle ich jetzt mal. Sie sind verhaftet!“ „Was? Warum denn?“ „Tierschmuggel. Sie verkaufen Tiere die zum Teil auf illegalem Weg nach Deutschland kommen.“ „Das müssen Sie mir erst einmal beweisen.“ „Darüber reden wir, wenn es soweit ist.“ Ein Streifenwagen hielt direkt neben ihnen. „Bringt ihn weg! Ich muss noch zu Semir.“ Der Mann sah ihn an und ließ sich einfach abführen.
so auch mal schnell ein Feed abgeben... Jan als Papa.... auch ein super Gedanke.... nun ja... schauen wir mal wie er sich als Familienvater schlägt. Irgendwie schreit die Story schon jetzt nach eine Fortsetzung.
Semir machte seine Arbeit und versorgte die Tiere. Als er bei den Schlagen war, hörte er ein Geräusch. Er sah auf die Uhr. Es war gerade mal drei Stunden dass Ingo weg war. Dieser konnte noch nicht zurück sein. Er sah sich um. „Hey.? Wer sind Sie? Was machen Sie hier?“ Er ging näher an die Person heran. Dann erkannte er Lé Saint. „Oh… Sie sind es. Entschuldigung, ich hab Sie nicht sofort erkannt.“ Lé Saint nickte nur. „was machst du gerade?“ „Ich? Ich muss eines der Terrarien reinigen, Wird heute neu belegt und …“ Lé Saint winkte ab. Semir ging in Richtung seines Arbeitsgebiets. Als beide am den leeren Terrarien standen und Semir die Tür öffnete stieß Lé Saint ihn hinein und verschloss die Tür. Semir sprang an die Tür und schrie ihn an. „Was soll der Mist? Lassen Sie mich hier raus!!“ Lé Saint lachte leise. „Wer bist du wirklich?“ „Ich? Turan! Was soll das?“ „Woher weiß die Polizei soviel von unseren Geschäften?“ „Keine Ahnung! Woher soll ich das denn wissen? Lassen Sie mich hier raus!“ Lé Saint schüttelte den Kopf. „Sag mir die Wahrheit.“ „Das ist die Wahrheit. Ich bin Turan Ertas und habe sonst für Raider gearbeitet. Was wollen Sie denn von mir?“ Lé Saint stellte die Wärmelampe an. „Wenn du mir nicht die Wahrheit sagst, dann wirst du eine Schwitzkur machen. Also noch einmal. Wer bist du?“ Semir spürte die Wärme. Er wusste auch, dass die Lampe innerhalb kürzester Zeit einen Tropenraum aus diesem Glaskasten machen würde. Er setzte sich auf den Boden und sah Lé Saint an. „Was soll das denn? Ich habe alles gesagt, was ich zu sagen habe. Ich bin kein Verräter. Ich habe mit den Bullen nichts zu tun. Ingo kann das doch bestätigen.“ „Wir werden sehen. Ingo ist heute unterwegs. Wenn er zurückkommt, dann ist alles in Ordnung und das hier nur ein kleines Missverständnis. Wenn nicht... also wenn er in sagen wir zwei Stunden nicht wieder hier ist, dann wirst du morgen keine Sorgen mehr haben. So lange wirst du da drinnen bleiben.“ Semir sah ihn an. „Das können Sie nicht tun... die Lampe .... machen Sie wenigstens die Lampe aus. Bitte“ Lé Saint nickte und löschte das Licht. Für Semir gab es keine Möglichkeit aus dem Glaskasten zu kommen. Die Tür ließ sich nur von außen öffnen. Er musste warten. Es wurden lange zwei Stunden. Lé Saint sah ihn durch das Glas an und hoffte wohl, dass er sich verraten würde, indem er sein Handy zückte oder sonst irgendetwas tat. Doch genau das gleiche dachte auch Semir. Er verhielt sich einfach ruhig und schloss die Augen.
Ingo ging ins Büro. Wieder fiel ihm der Zettel ein. Sein Telefon klingelte. „Okay... was hat er gesagt?“ „Er ist einverstanden Dominik. Wenn ich morgen nicht erwischt werde, dann ist er kein Bulle. Wenn doch... dann liegt es an dir ihn auszuschalten.“ „Ja sicher.... wir werden sehen. Dieser Meinerzhagen, meinte beim Verhör wären einige Sachen angesprochen worden, die die Bullen eigentlich gar nicht wissen konnten. Also muss es ein Verräter unter uns geben. Wenn du morgen verhaftet wirst.... ich sorge für einen sehr guten Anwalt. Ich hol dich raus.“ „Okay... mich reizt die Bezahlung. Mehr nicht. Die Bullen werden mich nicht kriegen, weil ich keine Tiere aufgeladen haben werde.“ „Ganz genau... nur leere Glasbehälter und das ist ja nicht verboten.“ Ingo lachte leise. „So und nun geh ich schlafen.“ Er legte auf. „Ich hoffe wirklich, dass du kein Bulle bist, Turan. Wäre echt schade um dich.“ sagte er leise und verließ das Büro. Er schloss ab und legte sich anschließend in seinem Zimmer ins Bett.
Am nächsten Morgen frühstückten Semir und Ingo gemeinsam. „Welche Tiere willst du mitnehmen?“ fragte Semir. Ingo sah ihn an. „Ich hab die Tiere schon gestern eingeladen, als du geschlafen hast. Du brauchst nur die Viecher unten füttern.“ Semir nickte. „Wann willst du los?“ „Gleich. Ich werde erst einmal meinen Kaffee genießen und dann fahre ich.“ „Wie immer? Ich meine am gleichen Parkplatz?“ Ingo nickte. „Du bist ganz schön nervig. Das gefiel Dominik gestern gar nicht. „ „Sorry… ich bin eben neugierig.“ meinte Semir nur. „Lass es… ist ein gut gemeinter Rat von mir. Hör einfach auf Fragen zu stellen.“ Semir nickte. „So ich bin jetzt weg. Ach wenn ich wieder komme, dann sind die Tiere versorgt und sauber, klar?“ „Ja sicher.“ Ingo fuhr los. Kaum war er raus, rief Semir André an. „Pass auf… die scheinen etwas zu ahnen. Dieser Ingo trifft sich am gleichen Parkplatz mit einem Interessenten. Er hat einige Tiere drauf. Eine Überprüfung aber keine Verhaftung.“ „Bist du sicher?“ „Nein, nicht völlig. Aber …ich habe da ein blödes Gefühl.“ „Okay… ich sehe ihn mir nur an.“ „Danke. Ach noch eins. Wo warst du gestern nach unserem Gespräch?“ „Wieso?“ „Weil ich mein Handy diesem Schweizer geben musste und als er die Wahlwiederholung gedrückt hatte, meldete sich eine Frau.“ „Ach so…. das war Frau Schäfer. Ich hatte gerade ein Gespräch mit der Chefin und sie ist ran geganen.“ „danke… sag ihr sie hat mich gerettet.“ André lachte leise. „Richte ich ihr aus.“ „Okay… bis dann. Bis zum Ende der Woche haben wir die Bande. Ich werde mir jetzt noch mal das Büro vornehmen. Was ist mit dem Schweizer?“ „Wir überprüfen ihn gerade.“