Semir sah Isabel an. „Ist es wieder gut?“ fragte er. Isabel nickte. „Ja geht schon.“ Semir beobachtete die Bankräuber. Wieso müssen die ausgerechnet dann die Bank überfallen, wenn ich drin bin? Ausgerechnet an dem Tag. Ich bin an 200 Tagen nur Internetkunde, aber an dem Tag wo ich in die Filiale muss, suchen sich Gangster ausgerechnet meine Filiale aus, fluchte er in Gedanken. Er sah wie der Mann, der Isabel schon angefasst hatte zu einem der Mädchen gehen. Semir schätzte sie auf fünfzehn. Der Mann fasste auch sie an. Semir sah wie das Mädchen ihn ängstlich ansah und zusammenzuckte, als er ihre Brüste berührte. Die Anderen unterhielten sich und achteten nicht darauf. Semir sprang auf und ging den Mann erneut an. Wütend schlug er auf ihn ein um das Mädchen vor den unsittlichen Angriffen zu schützen. Die Komplizen bekamen es mit, als der Räuber mit einem lauten Stöhnen zu Boden ging. Sofort waren sie bei Semir und zerrten ihn brutal weg. Der Anführer stand vor ihm, während einer der Räuber ihm die Arme auf den Rücken drehte. „Was zum Teufel soll das?“ fauchte er ihn an. „Er soll die Frauen in Ruhe lassen!“ schrie Semir zurück. Der Anführer sah seinen Komplizen an. „Geh zur Tür!“ befahl er. „Hey aber ...“ „Nichts Aber! Hast du deinen Verstand in der Hose oder was? Lass die Weiber in Ruhe klar?“ Der Komplize nickte und trollte sich. Nun drehte sich der Anführer wieder zu Semir. „Lasst ihn los!“ Die Männer hinter Semir gehorchten. Semir rieb sich die Arme. „Setz dich wieder zu deiner Freundin!“ Semir ging zurück zu Isabel die wieder angefangen hatte zu weinen.
„TOM! Ich hab Semirs Wagen gefunden.“ rief Peer Tom zu. Dieser lief in seine Richtung. „Okay... das Handy ist in seiner Tasche. Sicher hat er es ausgeschaltet. Mist.....Gut. Den Fluchtwagen haben wir. Die Typen bekommen diesen Wagen. Wir können über Funk kommunizieren. Peer, alle die mit diesem Fall zu tun haben bekommen eine gesonderte Frequenz. Ich will nicht, dass die Räuber unseren Funk abhören können, wie wir koordinieren. Die können den ganz normalen Funk abhören mehr nicht.“ Peer nickte. „Okay. Dann gehen wir auf die Frequenz 17.“ Tom nickte. „Gut... ich fahre den Wagen in fünfzehn Minuten vor die Tür. Sorg du dafür, dass die Leute hier nicht zuviel sehen.“ Peer verschwand. Tom blieb im Wagen und wählte erneut Semirs Handy an. Wie schon vermutet ging nur die Mailbox ran. Also war das Handy aus. Hoffentlich kommt Semir auf die Idee es einzuschalten, dachte er bei sich. Ingolf kam zu ihn. „Tom! Verdammt die Situation eskaliert, wenn es so weiter geht. Der eine Typ macht die Mädchen und Frauen an. Semir ist wieder auf den Typen los. Wenn er so weitermacht, dann...“ Tom rannte zum Einsatzbus. Er sah gerade wie Semir von den Männern festgehalten wurde. „Verdammt! Was macht er denn da?“ Peer sah ihn an. „Nur keine Panik. Der Typ, der eben noch Isabel angepackt hatte, wollte sich an eines der Mädchen vergreifen, die Kleine da hinten...“ er wies auf den Monitor, „ .. Semir ist nur dazwischen. Der Anführer scheint sehr vernünftig.“ Tom nickte und sah wie Semir sich wieder zu Isabel setzte.