Beiträge von Elvira

    Semir sah Isabel an. „Ist es wieder gut?“ fragte er. Isabel nickte. „Ja geht schon.“ Semir beobachtete die Bankräuber. Wieso müssen die ausgerechnet dann die Bank überfallen, wenn ich drin bin? Ausgerechnet an dem Tag. Ich bin an 200 Tagen nur Internetkunde, aber an dem Tag wo ich in die Filiale muss, suchen sich Gangster ausgerechnet meine Filiale aus, fluchte er in Gedanken. Er sah wie der Mann, der Isabel schon angefasst hatte zu einem der Mädchen gehen. Semir schätzte sie auf fünfzehn. Der Mann fasste auch sie an. Semir sah wie das Mädchen ihn ängstlich ansah und zusammenzuckte, als er ihre Brüste berührte. Die Anderen unterhielten sich und achteten nicht darauf. Semir sprang auf und ging den Mann erneut an. Wütend schlug er auf ihn ein um das Mädchen vor den unsittlichen Angriffen zu schützen. Die Komplizen bekamen es mit, als der Räuber mit einem lauten Stöhnen zu Boden ging. Sofort waren sie bei Semir und zerrten ihn brutal weg. Der Anführer stand vor ihm, während einer der Räuber ihm die Arme auf den Rücken drehte. „Was zum Teufel soll das?“ fauchte er ihn an. „Er soll die Frauen in Ruhe lassen!“ schrie Semir zurück. Der Anführer sah seinen Komplizen an. „Geh zur Tür!“ befahl er. „Hey aber ...“ „Nichts Aber! Hast du deinen Verstand in der Hose oder was? Lass die Weiber in Ruhe klar?“ Der Komplize nickte und trollte sich. Nun drehte sich der Anführer wieder zu Semir. „Lasst ihn los!“ Die Männer hinter Semir gehorchten. Semir rieb sich die Arme. „Setz dich wieder zu deiner Freundin!“ Semir ging zurück zu Isabel die wieder angefangen hatte zu weinen.

    „TOM! Ich hab Semirs Wagen gefunden.“ rief Peer Tom zu. Dieser lief in seine Richtung. „Okay... das Handy ist in seiner Tasche. Sicher hat er es ausgeschaltet. Mist.....Gut. Den Fluchtwagen haben wir. Die Typen bekommen diesen Wagen. Wir können über Funk kommunizieren. Peer, alle die mit diesem Fall zu tun haben bekommen eine gesonderte Frequenz. Ich will nicht, dass die Räuber unseren Funk abhören können, wie wir koordinieren. Die können den ganz normalen Funk abhören mehr nicht.“ Peer nickte. „Okay. Dann gehen wir auf die Frequenz 17.“ Tom nickte. „Gut... ich fahre den Wagen in fünfzehn Minuten vor die Tür. Sorg du dafür, dass die Leute hier nicht zuviel sehen.“ Peer verschwand. Tom blieb im Wagen und wählte erneut Semirs Handy an. Wie schon vermutet ging nur die Mailbox ran. Also war das Handy aus. Hoffentlich kommt Semir auf die Idee es einzuschalten, dachte er bei sich. Ingolf kam zu ihn. „Tom! Verdammt die Situation eskaliert, wenn es so weiter geht. Der eine Typ macht die Mädchen und Frauen an. Semir ist wieder auf den Typen los. Wenn er so weitermacht, dann...“ Tom rannte zum Einsatzbus. Er sah gerade wie Semir von den Männern festgehalten wurde. „Verdammt! Was macht er denn da?“ Peer sah ihn an. „Nur keine Panik. Der Typ, der eben noch Isabel angepackt hatte, wollte sich an eines der Mädchen vergreifen, die Kleine da hinten...“ er wies auf den Monitor, „ .. Semir ist nur dazwischen. Der Anführer scheint sehr vernünftig.“ Tom nickte und sah wie Semir sich wieder zu Isabel setzte.

    „Verdammt!“ fluchte Tom. Er ging zu Peer. „Wie groß ist die Chance die Typen beim rauskommen zu überwältigen?“ Peer sah ihn an. „Sehr schlecht. Die Umgebung ist schwer einzusehen. Ich kann zwar die Leute alle gut postieren, aber der Schusswinkel ist nicht gut. Warum?“ „Die wollen mit Semir und der schwangeren Frau fliehen.“ „oh man, das wird Ingolf gar nicht gefallen.“ „Ja mir auch nicht. Die Frage ist was machen wir jetzt? Wir können sie unmöglich abhauen lassen.“ „Sender im Wagen?“ „Das geht nicht. Semir hat sein Handy sicher dabei.... damit könnten wir ihn orten, sofern es nicht in seinem Wagen liegt. Hast du seinen Wagen irgendwo gesehen?“ Peer schüttelte den Kopf. „Nee. Aber wenn er hier ist, dann ist der Wagen ja nicht weit. Ich lasse meine Leute sich mal umsehen.“ Tom nickte.

    In der Bank hatte Isabel sich beruhigt. Semir saß neben ihr und beobachtete die Räuber. Derjenige, der Isabel eben angefasst hatte, sah unentwegt zu ihm. „Wie weit bist du jetzt?“ „Ich bin Anfang des siebten Monats. Und wenn alles gut geht, dann ...“ „Maul halten!“ rief ihr einer der Räuber zu. Isabel verstummte sofort. Semir sah wie sich die Bankräuber in einer Ecke versammelten. Was hatten die vor? Noch einmal zählte er die Geiseln. Es waren insgesamt acht. Wieso sprach der Mann von elf? Doch dann wurde es ihm klar. Sie wollten die Kollegen draußen täuschen. Drei der Bankräuber sollten als Geiseln aus der Bank kommen, um das Fluchtfahrzeug nicht zu überladen. So waren er, Isabel und drei der Verbrecher unterwegs. Aber wie wollten sie verhindern, dass den Kollegen draußen es nicht auffiel. Aber vielleicht sollte es sogar auffallen. Er selbst konnte nichts tun. Aber bevor sie aufbrachen, wollte er versuchen die Männer dazu zu überreden, wenigstens Isabel hier zu lassen.

    „Chefin...! Ich hab die Leitung übernommen. Semir ist ebenfalls in der Bank. Außerdem eine Frau eines SEK-Manns die im siebten Monat schwanger ist. Sie fordern einen Fluchtwagen und freien Abzug. Dafür bekommen wir alle Geiseln, außer Semir und die Frau.“ „Tom? Wir können sie nicht einfach gehen lassen. Zögern Sie raus solange es geht. Ist das SEK schon vor Ort?“ „Ja Chefin. Ich weiß nicht ob ich die Räuber hinhalten kann. Sie haben uns ein Ultimatum von einer Stunde gestellt.“ „Tom ich komme gleich ebenfalls zu euch. Ist Semir in Ordnung?“ „So wie es aussieht ja. Eben schien eine Situation zu eskalieren, aber er hält sich zurück.“ „Was ist denn vorgefallen?“ „Nun einer der Typen hat die schwangere Frau, Isabel heißt sie betatscht. Semir ist dazwischen und hat sich mit den Leuten angelegt...“ „Oh nein. Was ist mit ihm?“ „Nichts. Sie haben ihn festgehalten und der Anführer ist dann dazwischen. Allerdings befürchte ich, dass er bald die Kontrolle verliert. Einen Choleriker gibt es unter solchen Typen ja immer.“ „Tom ich bin gleich da. Wie viel Zeit haben wir noch?“ „Knappe vierzig Minuten.“ „Okay...“ „Chefin ich muss Schluss machen, die rufen wieder an.“ Tom legte auf und nahm den Hörer direkt wieder in die Hand. „Ja?“ fragte er. „Hör gut zu, Bulle. Ich werde keine Verzögerung in Kauf nehmen, ist das Klar?“ „Ja sicher.... wir besorgen Ihnen den Wagen.“ „Das ist sehr gut. Wenn ihr euch was einfallen lässt dann stirbt hier die erste Geisel ist das klar?“ „Ja sicher..“ Der Anrufer legte auf.

    Semir sah ihn verwundert an. „Wieso hab ich ein Problem?“ „An deinem Wagen wurden die Bremsen manipuliert. Vielleicht hast du zu laut geschnarcht und ein Nachbar hat…“ „Ha , ha sehr witzig.“ Der Arzt sah ihn an. „So, das wäre erledigt. Sie sollten den Arm etwas schonen.“ Semir nickte. „Ja, danke Doc. Tom. fahren wir zu Hartmut.“ Tom nickte. „Er wartet schon.“ Sie verschwanden.

    Andrea kam heim. Ihr Telefon klingelte. „Ja… Andrea Gerkhan.“ Meldete sie sich. „Hallo Andrea… schön deine Stimme zu hören. „Wer ist denn da?“ „Aber Andrea… du enttäuschst mich jetzt aber. Hast du mich wirklich vergessen? Keine Angst… du erinnerst dich bald an mich.“ Ein Klicken zeigte dass er aufgelegt hatte. Verwundert hängte Andrea den Hörer ein.

    Sie ging weiter ihrer Arbeit nach und dachte nicht weiter an den Vorfall. Irgendein Irrer musste sich entweder einen Scherz erlaben oder sich vertippt haben.

    „Ja und mehr kannst du uns nicht sagen Hartmut?“ „Ne, was denn noch? Der Typ kannte sich zwar aus, aber ist kein Fachmann. das ist doch genug oder?“ „Ja in der Tat. Nu denn, Bericht auf den Tisch bitte heute noch, ok?“ „Ist so gut wie unterwegs Jungs.“ Auf dem Weg zur PAST dachte Semir nach „Mensch, ich überlege die ganze Zeit, wann sich da einer an dem Wagen zu schaffen gemacht haben kann. Das muss ein Zufall gewesen sein.“ „Du hast doch gehört, was Hartmut gesagt hat, das war kein Zufall.“ Semir schwieg. Er wußte was kommen würde, wenn Anna davon erfuhr.

    Semir sah Tom an. „Hör mal… können wir das für uns behalten? Ich meine nur ein paar Tage. Du weißt doch wie die Chefin reagiert, wenn sie davon erfährt.“ „Semir… sie weiß mit Sicherheit von Hartmut was los ist.“ „Aber….ich meine… Also wenn nicht… dann. Nur für ein paar Tage. Bitte Tom.“ Tom stöhnte auf. „Okay… aber nur wenn sie es noch nicht weiß.“ „Danke du bist ein wahrer Freund.“ „Schon gut. Obwohl ich bereits jetzt das Gefühl habe, diesen Entschluß bald schon zu bereuen.“

    Boah du Spielverderberin.... wenn ich morgen müde im Büro sitze, dann bist du schuld dran..... und wenn ich dann am Schreibtisch einschlafe??? Weißt du was der Chef dann mit mir macht?..... Ich auch nicht... vielleicht schickt er mich dann nach hause oder so.... :D

    ähm augenblick mal Rebecca.... du kannst doch jetzt nicht schluss machen. Das geht doch gar nicht. Schießt der Typ jetzt auf Tom? Wie soll ich denn bis zum nächsten Teil warten? Wann gibt es den denn? Du siehst Fragen über Fragen. Beantworte mir wenigstens eine davon. Es reicht die was mit Tom ist.... :thumbup: Super Teil... ich platze vor Spannung 8o

    Ingolf kam zur Bank. Er stürmte auf Tom los. „Tom? Was ist mit Isabel? Wo ist sie?“ „Beruhige dich Ingolf. Sie ist derzeit noch in der Bank. Aber es geht ihr gut.“ „Es geht ihr gut? Verdammt ich will das sie da raus kommt... sie und unser Baby.“ Tom nickte. „Wir sind dran. Wir versuchen mit den Bankräubern in Verbindung zu treten. Halte dich im Hintergrund. Bitte.... du kannst eh nichts unternehmen.“ Ingolf sah ihn an. „Du vergisst dass ich selbst zu diesem Haufen da drüben zähle. Ich weiß was ich zu tun hätte.“ Er wies auf Peer und die Männer vom SEK.“ „Ja ich weiß es. Ingolf.... Semir ist auch da drinnen.“ Ingolf sah ihn an. „Semir? Na das ist ja super. Was geschieht mit den Geiseln, wenn die wissen, das er ein Bulle ist?“ „Das wissen die schon. Nur keine Angst. Wir bekommen sie raus. Okay?“ Ingolf nickte. Sie gingen zum Einsatzwagen des SEKs wo Ingolf von Peer begrüßt wurde. „Deiner Frau geht es gut. Sie ist scheinbar etwas durcheinander aber....“ Ingolf sah auf den Bildschirm. Er sah seine Frau...und er sah was einer der Bankräuber mit ihr tat. Er sah wie Semir sich auf den Mann stürzte. Dann sah er wie Semir festgehalten wurde und anschließend seine Frau in die Arme nahm. Er sah Tom an. „Irgendwie ist es gut, das Semir da drinnen ist. Er .... beschützt sie.“ Tom nickte. Ingolf und Semir kannten sich schon sehr lange und es war eine tiefe Freundschaft zwischen den Männern. Ingolf wusste auch, dass diese Situation in der Bank keine Eifersucht rechtfertigte.

    Einer der Bankräuber sah aus dem Fenster. „Verdammter Mist.... hier sind überall Bullen.“ rief er seinen Komplizen zu. Der Anführer kam zu ihm. „Ja...damit hab ich gerechnet. Okay.... dann werden wir mal Kontakt aufnehmen.“ Er nahm den Telefonhörer und wählte den Notruf. Dann verlangte er mit dem Einsatzleiter vor Ort verbunden zu werden. „Kranich!“ hörte er. „Okay... Bulle... du führst die Verhandlung mit uns?“ „Wenn Sie so wollen?“ „Gut...dann hör mal genau zu. Wir haben hier 11 Geiseln, davon ist eine schwanger und einer ist aus euren Reihen. Wir wollen hier ohne Aufsehen verschwinden. Keine Tricks und niemanden passiert was.“ „Lassen Sie die Geiseln gehen, und wir können über alles reden.“ „Wir können auch so reden. Aber du hast Recht. Es sind zu viele Leute hier. Wie wäre es wenn ich einen erschieße?“ „Nein! Warten Sie.... Was genau verlangen Sie?“ „Einen Fluchtwagen mit Funk, ohne Sender versteht sich. Freier Abzug ist auch klar.“ „Was ist mit der Gegenleistung?“ „Okay.... für den Fluchtwagen gibt es vier Geiseln. Sagen wir den alten Mann und ein junges Mädchen und zwei Frauen. Für den Freien Abzug den Rest.... Dein Kollege und die mit dem Balg im Bauch bleiben bei uns.“ „Das ist nicht akzeptabel. Mein Vorschlag wäre, dass ich mich anstelle der Frau als Geisel zur Verfügung.“ „Nein....abgelehnt. Es reicht ein Bulle. Außerdem scheint er etwas für die Frau zu empfinden. So.... du hast nun eine Stunde Zeit, den Wagen zu besorgen.“ Der Anführer legte auf.

    Semir nickte. Er hielt sich den Arm fest. Tom fuhr ihn ins Krankenhaus. „Sag mal… wann hast du zuletzt den Wagen gefahren?“ „Ich…? Ähm… Gestern Mittag. Da war ich mit Andrea einkaufen.“ Er verzog das Gesicht. „Hoffe nur, der Arm ist nicht gebrochen. Fühlt sich so komisch an.“ „Wir lassen es röntgen und dann sehen wir es.“

    Hartmut ließ den BMW direkt in die Werkstatt bringen. „Na dann wollen wir doch mal sehen, was das Lieblingsspielzeug von unserem Kommissar für Wewehchen hat.“ Murmelte er vor sich hin. Er ließ den Wagen mit der Bühne hochfahren.

    „Tja Herr Gerkhan. Gebrochen ist er nicht, aber ausgerenkt und ziemlich gestaucht, aber das haben wir gleich.“ Der Arzt stellte sich hinter ihn und schnappte sich Semirs Arm. „Wie, sie wollen doch nicht jetzt und hier...also ich meine...“ Doch schon knackte es und ein neuer Schmerz ging durch Semirs Schulter. „das wars schon. Jetzt bekommen sie einen Verband und eine Schlinge und stellen den Arm mal 2 tage ruhig. Dann ist es gut.“

     Hartmut brauchte nicht lange um den Grund des Unfalls zu finden und schüttelte den Kopf als er zum Handy griff „Ja Tom. ich bins und viele Grüße an den Stümper, der die Bremsen manipuliert hat. Ich hab es sofort gefunden.“ „Ja wie, manipuliert?“ „So wie ich es sage. An den Bremsen ist gefummelt worden. ganz einfach.“ „Ja, äh, danke. Wir kommen zu dir.“ Tom steckte das Handy weg und sah Semir ernst an „ ich glaube du hast jetzt ein Problem!“

    „Okay! Alle man her hören! Das hier ist ein Überfall. Wenn sich alle an unsere Befehle halten, dann passiert niemanden etwas. Wir wollen nur das Geld.“ Die Kunden und die Angestellten in der Bank sahen die sechs Männer und zogen sich in eine Ecke zusammen. Der Redner nickte zufrieden. „Sehr gut.“ Semir wollte auch zu den anderen gehen, doch Frank hielt ihn fest. „Du hilfst mit das Geld in die Tüte zu packen. Zusammen mit der Süßen da.“ Er zeigte auf Isabel. „Lassen Sie die Frau in Ruhe. Sie ist schwanger.“ versuchte Semir. Doch Frank ließ sich nicht beirren. Er zog Isabel hoch und stieß sie zu Semir. Dieser nahm sie in den Arm. „Ganz ruhig. Wenn wir tun was die wollen, dann ....“ „Halt dein Maul. Los! Geld hier rein!“ Er warf Semir zwei Reisetaschen zu. Semir sah ihn nur an und schwieg.

    Tom kam an der Bank an. Draußen versammelten sich bereits einige Neugierige, die wohl davon gehört hatten, dass hier ein Raub stattfand. „Hotte, Dieter! Schafft mir diese Neugierigen vom Hals“ rief er den beiden Streifenbeamten zu. Dann ging er zum Einsatzleiter des SEKs. „Wie sieht es aus Peer?“ fragte er diesen. „Nun...nach Angaben von einigen Zeugen, sind es sechs Mann die die Bank ausnehmen. In der Bank sind ungefähr achtzehn bis zwanzig Personen. Angestellte und Kunden. Wir konnten die Überwachungskameras anzapfen und sehen, was darin abgeht. Eine der Frauen ist schwanger. Aber was noch interessant ist, dein Kollege....“ Tom sah ihn an. „Welcher denn?“ „Na dein Zwilling, Semir.“ „Was ist mit dem?“ „Wie immer mitten drin im Geschehen.“ Tom schloss die Augen. „Deshalb ist er noch nicht auf der PAST erschienen. So ein verdammter Mist. Wieso muss der sich immer vordrängeln?“ fluchte Tom verhalten. Er sah auf den Monitor, wie Semir mit der schwangeren Frau in den Kassenraum ging. „Oh....nein... Isabel.“ Peer sah ihn an. „Isabel?“ „Ja...die schwangere Frau ist Isabel. Eine damalige Freundin von Semir.“ Peer nickte. „Nur keine Angst wir kriegen alle raus.“ Tom sah ihn an. „Wenn die spitzkriegen das Semir ein Bulle ist, dann....“ „Das wissen die bereits. Wir waren hier, als er entwaffnet wurde.“ Tom nickte. „Wir müssen ihrem Mann Bescheid geben. Und dann muss ich Anna sagen was hier abläuft.“ Peer sah ihn an. „Ich hab Engelhard schon gesagt das ihr Beamter wieder in vorderster Front dabei ist.“ „Okay...dann werde ich mal Ingolf anrufen.“

    Semir und Isabel packten das Geld in die Tasche. Anschließend durfte sich Isabel wieder zu den Anderen setzen. Semir musste mit einem der Männer in den Tresorraum und dort das Geld in die Taschen stopfen. Als sie wieder im Schalterraum waren, sah er wie der Mann, der sie eben noch bedroht hatte Isabel an die Brust fasste. „Na hab dich nicht so... dein Balg lässt du doch auch ran.“ Semir flippte aus. Er sprintete auf den Mann zu und schlug ihm die Faust ins Gesicht. „Lass sie in Ruhe du Mistkerl“ brüllte er ihn an. Doch die Komplizen des Mannes zogen Semir zurück und hielten ihn fest. Semir trat um sich und versuchte sich loszureißen. Der Mann kam zu ihm. Semir hatte ihm die Nase gebrochen. Sie blutete. „Du verdammter kleine Bulle.... Du verdammter..“ Er wollte gerade ausholen. „GENUG!“ brüllte der Anführer der Bande. „Lass das Mädchen in Ruhe und kühl die Nase.“ sagte er zu ihm und ging zu Semir. „So...ich will keine Scherereien, klar? Lasst ihn los.“ Die Anderen ließen Semir los. „Sorgen Sie dafür, dass er die Frau in Ruhe lässt!“ fauchte Semir den Anführer an. Der Mann nickte. „Nur wenn du noch ein einziges Mal gegen einen von uns vorgehst, dann ist Schluß mit Lustig. Verstanden?“ Semir reagierte nicht auf die Drohung und ging zu Isabel, die weinte. Er nahm sie in den Arm. Sie weinte. „Scht....ganz ruhig. Versuch dich zu beruhigen. Denk an dein Kind.“ Isabel nickte.

    Na, dann sollst du deine Feeds auch bekommen ;) Also: Da komm ich vom Karneval und was sehen meine müden Augen? Eine neue Story! Und es geht sofort spannend los. Semir mitten in einem Banküberfall. Der Arme hat aber auch immer ein "Glück" Naja, so lange die ihn nicht anschießen und das Blut aussagen, ist ja alles halbwegs in Ordnung ;) Hat er eigentlich mittlerweile mal ne Therapie angefangen? :D

    Aber Rebecca, das braucht er doch gar nicht.... Ist ja hart im Nehmen.... allerdings... nun ja.... was nicht ist kann ja noch werden. Und wenn ich die Story mit der Therapie mache, dann wird dort sicher auch noch was passieren. DAnn brauch Semir eine Therapie nach der Therapie :wacko:

    Nun ja... groß ist was anderes... aber gut. "Ihr dürft nie wiedr mit mir fahren... die würde ich auch nicht mitnehmen, wenn ich ein Auto hätte... Dann kann ich ja gleich gegen den Laternenmast fahren.... Hoffe ich bekomme heute noch ein Teil..... 8o

    Bankraub

    Andreas Siegelholz stand in der Bank. Er sah sich um und bemerkte einen Mann der zum Schalter ging. Er sah die Waffe am Gürtel und fluchte verhalten. Verstohlen warf er einen Blick auf seinen Bruder Frank, der hinter dem Mann stand. Er nickte ihm zu und wies mit den Augen auf die Waffe. Frank sah hin und nickte zurück. Er machte ein Zeichen was wohl soviel heißen sollte, dass ist kein Problem. Andreas war nicht wohl bei der Sache. Sie waren zu sechst und in der Bank waren zu dieser Zeit vier Angestellte und sieben Kunden. Davon war eine der Angestellten schwanger. Deutlich sah man den Bauch. Andreas schüttelte den Kopf. Er wollte nicht zu viel Aufsehen erregen, doch wenn der Typ tatsächlich ein Bulle ist, dann gab es Ärger. Frank grinste leicht und zog seine Waffe. Dann legte er seine Finger auf die Lippen und sah Andreas an. Er nickte ergeben.

    Semir stand am Schalter. „Hallo Isabel“ begrüßte er die Angestellte. „Semir? Hi... wie geht es denn so?“ Isabel war mal mit Semir zusammen. Dies war zwar eine kleine Ewigkeit her, aber sie waren immer noch befreundet. Auch wenn Isabel bereits verheiratet war und ihr erstes Kind erwartete. „Danke und dir? Wie ich sehe, wächst das Baby ganz gut.“ lächelte Semir. Isabel nickte. „Ja Ingolf und ich können es kaum noch abwarten. In drei Monaten ist es soweit.“ Semir nickte. „Du bist scheinbar sehr glücklich.“ Wieder nickte Isabel. „Ja bin ich. Seit Ingolf da ist, weiß ich was Liebe heißt. Nicht dass es mit dir schlechter war. Aber wir passten einfach nicht zusammen.“ Semir lachte. „Ja...stimmt. Wir passten nicht.“ „Was kann ich für dich tun?“ „Ich brauche eine neue EC-Karte. Meine hat einen Sturz nicht überlebt.“ „Kein Problem. Dauert aber bestimmt eine Woche.“ „Dann komme ich wieder.“ Isabel gab einige Daten in den PC und Semir sah ihr dabei zu. Plötzlich spürte er einen Druck in der Nierengegend. „Ganz ruhig. Keine heftige Bewegung und es passiert nichts. Lass die Hände genau dort wo sie liegen. Auf dem Tisch.“ Semir nickte und atmete tief durch. Er spürte wie man ihm die Waffe abnahm.

    Tom saß bereits im Büro und wartete auf Semir. Doch dieser schien sich heute zu verspäten. Er rief auf sein Handy an, doch Semir meldete sich nicht. „Mann du Schlafmütze... wir haben Spätschicht und du pennst bis morgenfrüh.... na warte.“ Tom schnappte sich die Jacke. Als er das Büro verlassen wollte rief Andrea ihn zurück. „Tom.... Banküberfall.“ „Was? Ausgerechnet jetzt wo Semir verschläft. Das gibt es doch wohl nicht.“ „Fahr bitte hin. Direkt an der A3 auf dem Gelände des neuen Einkaufzentrums bei KM 418 wird die dortige Filiale der Deutsche Bank von mehreren Personen in Beschlag genommen. Der Pächter hat gesehen, wie sechs Mann die anderen Anwesenden in Schacht halten.“ Tom nickte. „Wenn Semir auftaucht. Dann schick ihm bitte sofort dahin.... ich hab absolut keinen Bock die Scheiße allein auszubaden.“ Andrea nickte und lachte. „Nun weißt du wie es Semir geht, wenn du zu spät bist.“ „Ich? Ich bin immer pünktlich...nur die Uhren hier im Büro sagen das ich zu spät bin.“ Tom verschwand. Auf dem Weg zur Raststätte versuchte er erneut Semir zu erreichen. Doch dieser meldete sich nach wie vor nicht.

    *ggg* endlich Montag und wieder im Büro mit Internet*lach* schön, dass Elli unsere Story eingestellt hat und sie euh gefällt. Und diesmal schiebt sie die Gemeinheiten wenigstens nicht auf mich.Die haben wir nämlich beide fabriziert*dumdiedum* winkeeeee und mich mal umsehe, was ich so verpasse hier alles

    Als ob ich dies je getan hätte.... :D Sowas tu ich doch gar nicht. Steffi hatte zumindest die Idee zur Story gehabt... war ein sehr langes Scypegespräch gell, Steffi. Freu mich wenn du wieder Internet hast und wir uns in einer neuen Story auslassen können. Den ganzen Frust ohne dein Internet, lassen wir dann gemeinsam aus.... einverstanden :?: :thumbup:

    Jungs, die Sraße ist frei, aber ihr denkt an die Baustelle und die Sperrung?“ Hotte kam hektisch rüber. „Ja Hotte, wir sind ja nicht blöd. Danke und Tschüß.“ „Mann lass deine Wut doch nicht an ihm aus, er kann nix dafür, dass wir hier so ein Scheiß Problem haben...“ Semir hielt den BMW so gut es ging gerade und zog an dem Tankwagen, der laut hupte vorbei. „Ok Partner... da vorne kommt die Baustelle . halt dich fest und viel Glück. Ich zieh den Wagen jetzt rüber. Steig aus, wenn es möglich ist. „ Semir löste den Gurt, ebenso Tom.“ „Wir schaffen das. Partner!“ Tom hob den Arm schützend hoch und hielt sich mit der anderen Hand fest als Semir den Lenker rumriss und versuchte den BMW zu stoppen. Der Wagen schlingerte, drehte sich und krachte in die Leitplanke, durchbrach sie und ging rückwärts den Hang runter. Dann überschlug er sich und prallte gegen den ersten Baum.Rutschte ein Stück weiter, drehte sich erneut.

    Der Wagen blieb auf dem Dach liegen. „Aua….“ Stieß Semir aus und stand auf. Er hielt sich den linken Arm. „TOM!!“ rief er und sah sich nach seinem Partner um. “Ja…hier!” kam zuruck. Semir atmete erleichtert auf. „Bist du in Ordnung?“ Tom nickte. „Was ist mit dir?“ „Ja bis auf der Arm. Aber nicht so wild.“ Tom holte sein Handy raus. „Hotte…schick uns mal nen Wagen und der von Semir sofort in die KTU“ „alles klar. Seid ihr in Ordnung?“ „Ja… soweit schon.“ Tom beendete das Gespräch. Er sah auf das Auto. „Na dann bin ich mal gespannt wie du das der Chefin erklärst.“ „Was? Wieso? Ich hab doch gar nichts getan?“

    Er liess sich auf den Boden sinken und lehnte sich an einen Baum an. „Geht’s oder soll ich nen Arzt rufen?“ „Ne, geht schon. Scheiße verdammt. Stell dir mal vor Andrea und Aida wären da mit bei gewesen, nicht auszudenken.“ „Sag sowas nicht.“ Tom fuhr sich durchs Haar.

    Kaum in der PAST eilte Anna auf die Beiden zu „Was um Himmels willen haben sie jetzt schon wieder geschafft? Was war mit dem Wagen? hab ich das richtig verstanden über Funk?“

    „Die Bremsen gingen nicht, aber das prüft Hartmut jetzt. „ Tom erklärte was passiert war.

    „Und ihnen beiden ist nichts passiert?“ Schnell schüttelte Semir den Kopf, doch Anna hatte seine gekrümmte Haltung bereits gesehen. „Lügen konnten sie auch schon besser. Tom, fahren Sie ihn zum Arzt. Jetzt!“

    Also wirklich Daggi? Steffi? wieso geht es denn nicht weiter? Wollt ihr uns auf die Folter spannen? Also bei STeffi verstehe ich es ja noch, weil sie kein Internet hat und mir am Telefon gestanden hat, dass sie bald stirbt, wenn das Internet noch lange auf sich wartet. Aber was ist mit dir Daggi? Du kannst uns doch nicht so verhungern lassen.... gib uns doch einen Teil der Story... .bitte!!!! ;(

    „Gut.. äh, wie war das bei Automatik? In P oder warte, zieh die Handbremse an.....“ „Spinnst du? dann drehen wir uns bei Tempo 180 im Kreis. Gib über Funk Bescheid, die sollen die Strecke freihalten. Scheiße....“ Semir wich mit müh und Not dem Verkehr aus.

    „Cobra 11, was macht ihr daß Ihr seit an uns vorbei gefahren?!“ „Hotte, weiß ich.. wir haben ein Problem... unsere Bremse klemmt... sieh zu, dass die Bahn frei bleibt, mach was...“ „Ja wie denn?“ „Hotte, gib den Kollegen durch sie sollen die Auffahrten sperren, verdammt ist das so schwer!“ Tom brach der Schweiß aus, während Semir dem Verkehr auswich. Ein Blick auf den Tacho zeigte 180, unvermindert,... „paß auf, und sag mal... wir snd jetzt bei Kilometer 345...richtig?“ „Was weiß ich... ich hab grad andere Sorgen“ „Egal, aber in 5 Kilometern ist die Autobahn 1 spurig... und dann ist Ende. die Sperrung wegen der Brücke!“ „Ja Partner, dann lass dir mal was einfallen!“.

    Semir starrte auf die Straße. Er versuchte den Wagen abzufangen. „Semir… halt auf die Leitplanke.“ „Was? Spinnst du? Wir gehen die Böschung runter und…“ „…ja ich weiß Aber immer noch besser als mit dem Tankwagen vor uns zusammenzustoßen, oder?“ Semir sah erst jetzt das der Wagen vor ihn langsam abbremste. „Scheiße!! Okay…. halt dich fest.“ Semir zog den Wagen auf die Standspur. „Na ich hoffe nun mal, dass keiner hier steht.“ Semir zog den Wagen an den Straßenrand und raste mit der Beifahrerseite an der Leitplanke. Funken sprühten. Tom sah entsetzt nach draußen. „Ganz schön heißer Reifen, den du fährst. Partner.“

    „So Partner, dann bis heute abend. Holst du mich ab?“ Tom stellte den CLK vor Semirs Haus ab.

    „Klar, pünktlich und du bitte auch.“ Müde verabschiedet er sich von ihm und ging hinein.

    Semir warf seinen Schlüssel auf die Garderobe und ging in die Küche. Er trank etwas Milch und ging anschließend duschen und ins Bett. Andrea stand gegen 10 Uhr auf und versorge Aida. Dann fuhr sie mit ihr zu ihren Eltern, wo sie bis zum Nachmittag bleiben wollte. Semir sollte in Ruhe schlafen können.

    Er sah auf dem Bildschirm zu, wie sich der Mann neben seine große Liebe legte, sie küsste. Wut stieg in ihm auf. Er atmete tief durch. Du wirst nicht lange meine Kreise stören, dachte er nur.

    Semir wurde vom Telefonrappeln wach „Gerkhan? ... Ja Hotte, ich hab Nachtd... was? Ja..sofort... ruf Tom an, er soll draussen warten ich hol ihn ab...“ Schon war er auf, stieg in seine Hose und rannte zum Wagen. Konnte man denn nie in Ruhe mal schlafen ohne Unterbrechungen? Mit quitschenden Reifen hielt er vor Toms Haus, der auch schon in der Tür erschien. Nicht minder unausgeschlafen. „Warum? kannst du mir sagen, warum immer wir dran glauben müssen? Wieso können sich die Leute nicht ne bessere zeit aussuchen für ihre Überfälle?“ „ja was fragst du mich. Also los. Anschnallen und ab auf die Bahn. Ringfahndung läuft schon.“ Semir gab Gas. Das metallene Klacken unter dem Wagen hörten beide nicht.

    Sie kamen auf die Autobahn und Semir trat das Gaspedal durch. Nur kurz darauf fuhr Semir mit einem hohen Tempo am Unfallort vorbei Tom sah Semir verschlafen an. „… ähm… Semir du bist gerade dran vorbei.“ Semir trat auf das Bremspedal. „Ich weiß … meine Bremse geht nicht.“ „WAS?“ „Meine Bremse geht nicht.“ „Ja hab ich verstanden…Könntest du bitte mal das Gas wegnehmen, dann wird der Wagen von allein langsamer.“ „Ich steh gar nicht drauf.“ „ Oh ich ahne Böses. Okay…. Nerven bewahren… Schalten. Klar schalte runter…“ Semir griff zum Schaltknüppel. Er schaltete in den zweiten Gang. „Tom…. er wird nicht langsamer…“