Beiträge von Elvira

    Axel stieß Semir auf die Rückbank. Dann stieg er selbst ein und drückte ihm das Knie in den Rücken. Er fesselte die Hände mit Kabelbinder. Dafür nahm er ihm das Seil ab und verklebte den Mund. „So.... das reicht, denke ich.“ Semir stöhnte kurz auf, als der Druck im Rücken nachließ. Axel setzte sich ans Steuer und Ralf ließ sich chauffieren. Die Fahrt dauerte eine knappe Stunde. Anschließend wurde Semir wieder aus dem Wagen gezogen. Diesmal machte Axel sich nicht die Mühe ihn am Kragen zu packen, sondern zog ihn kurzerhand an den Füßen aus dem Wagen. Semir knallte unsanft neben dem Wagen auf. Er warf einen wütenden Blick auf Axel und dieser lachte ihn an. „Was ist, tat das weh?“ Er zerrte Semir hoch und stieß ihn zum Gebäude, welches recht verfallen war. Semir ging ohne Widerstand zu leisten mit. Er hatte genug. Vor einer Stahltür blieben sie stehen. Ralf öffnete das Schloss und zog die Tür auf. Axel stieß Semir hinein. „Hey! Lassen Sie mich doch raus, ich will zu meinem Papa!“ „Halts Maul, Kleines. Sonst beschäftige ich mich mit dir.“ Er verließ den Raum wieder.

    Semir sah das Mädchen an. Sie zog ihm das Klebeband vom Mund. „Miriam?“ fragte er. „Ja... ich will nach Hause.“ „Schon gut.“ „Wer sind Sie?“ „Ich bin der Bulle, der euch beide hochnehmen wollte, als die Männer von Läutner ...“ „Stimmt... jetzt erkenne ich Sie. Was haben die mit Ihnen gemacht?“ Semir lächelte gequält. „Das heilt wieder. Bist du sonst in Ordnung?“ „Ja.... ich will hier nur weg. Was ist mit Iron?“ „Iron ist tot. Sie haben ihn erschossen.“ Miriam zog ihn vorsichtig hoch. „Sie bluten ja...“ sagte sie. „Ist nicht so wild. Wie gesagt, das heilt. Hilf mir die Fesseln loszuwerden.“ Semir drehte sich um. Miriam besah sich die Fesseln und seufzte kurz. „Die sitzen aber ganz schön fest.“ meinte sie. „Ja und sie tun weh. Kannst du sie lösen?“ „Ich versuche es.... aber...ich weiß nicht, Herr...“ „Semir.“ „Herr Semir.“ „Nein... nur Semir.“ Er spürte wie das Mädchen sich daran machte die Kabelbinder zu lösen, doch sie schaffte es nicht. Nachdem er sich mehrmals den Schmerz verbiss forderte er sie auf, es zu lassen. „Aber... Sie können doch nicht die ganze Zeit... ich meine, wer weiß wie lange....“ „Tja.. sieht so aus, als müsse ich da durch. Wie spät ist es?“ „Wir haben es gleich zwölf Mittags. Ich hab Hunger.“ sagte Miriam. Semir nickte, „ja ich auch. Wann bringen die denn das Essen?“ „Meistens gegen eins.“ gab Miriam an. „Ist es nur einer der das Essen bringt?“ Miriam nickte. „Gut... vielleicht haben wir dann eine Chance den Mann zu überwältigen.“ „Wie wollen Sie das machen, Sie sind doch gefesselt.“ gab Miriam zu bedenken.

    Läutner saß zufrieden in seinem Büro, als Axel und Ralf es betraten. „So... der ist gut untergebracht.“ Sagte Axel. Läutner nickte. „Sehr schön. Hast du Tobias gesagt, was er zu tun hat?“ „Ja sicher.... er wird das Mädchen weiterhin versorgen wie er es gewohnt ist. Bei dem Bullen hab ich ihm gesagt, soll er aufpassen. Aber ich denke er wird nicht soviel Stress machen.“ meinte Axel. „Nun ich weiß nicht... er scheint nicht so einfach zu sein. Da ist Leimers einfacher gestrickt. Aber das kriegen wir hin. Morgen werde ich unseren Freund Richter anrufen und ihm die Anweisungen geben, wie der Transport ablaufen soll. Bis dahin wird er nichts unternehmen, denke ich mal. Er wird sicher Angst vor seinem Freund haben. Und das werden wir ausnutzen. So... aber nun wird es Zeit unseren Freund Leimers noch mal zu fragen, ob er noch wichtige Informationen für uns hat... obwohl, eigentlich ist er erledigt. Die Kollegen werden ihn sicher bereits verhaftet haben. Das Mädchen und der Bulle können uns dann verlassen, sobald die Ware bei uns ist. Du und Ralf werdet es erledigten.“ Axel nickte nur und verließ das Büro.

    „Mann ich hoffe nur, dass ich bald wieder meinen BMW fahren kann. Dieser Wagen ist eine Katastrophe.“ stöhnte Semir gespielt. Jan sah ihn pikiert an. „Hey... nichts gegen diesen Wagen. Er ist zwar nicht so schön wie mein Dienstwagen, aber er fährt.“ Jans Wagen war nach dem Siebert festgenommen wurde in der Werkstatt. Sie hatten einen kleinen alten Golf bekommen. Jan hielt vor Semirs Haustür. „Kommst du noch auf ein Bier rein?“ fragte Semir. Jan überlegte kurz und nickte dann. Doch kaum waren sie ausgestiegen, sprangen Vier Mann auf die Beiden zu. Zwei auf Semirs Seite und zwei auf Jans Seite. „Wenn sich einer von euch bewegt, dann ist es vorbei, klar?“ fragte einer der Maskierten drohend. Jan und Semir nickte nur und hoben die Hände. „So ist es brav. Ab ins Körbchen!“ lachte einer der Männer auf Semirs Seite und nahm ihm die Waffe ab. Dann zog er ihn am Kragen der Jacke in Richtung Eingangstür zu Semirs Haus. Jan wurde ebenfalls vorgestoßen. Er verständigte sich mit Semir durch einen Blick. „Los schließ auf!“ forderte der Mann Semir auf. Dieser zog vorsichtig den Schlüssel aus der Tasche. Dann wurden er und Jan in die Wohnung gestoßen. „Was soll das?“ fragte Jan. Der Mann vor ihm sah ihn an. „Ihr werdet für Läutner tätig.“ lachte er. „Danke wir haben einen Job.“ meinte Semir nur und seine Stimme hörte sich sehr wütend an. „Ja.. und das ist unser Vorteil. Du wirst nämlich mit uns fahren. Dein Kollege hier wird uns die Drogen bringen.“ Jan lachte auf. „Das ist ja wohl ein ganz dummer Scherz. Einen Dreck werde ich machen.“ „Ach wirklich, wollen wir doch mal sehen. Du wirst genau das tun, was wir wollen. Wenn nicht dann ist nämlich dein Kumpel dran. Läutner kennt viele Möglichkeiten jemanden gefügig zu machen. Und bei einem Bullen, hat er noch mehr Freude.“ Jan hörte genau den drohenden Unterton. Er sah Semir an, den die Situation gar nicht gefiel.

    Am nächsten Morgen kam Jan allein ins Büro. Anna sah ihn an. „Wo ist Semir denn?“ fragte sie. „Er ... ist krank... ja... er ist krank.“ Anna stutzte. „Was hat er denn?“ „Grippe!“ stieß Jan viel zu schnell aus. Anna nickte. „Jan, kommen Sie doch mal in mein Büro.“ Jan nickte. Als er im Büro stand schloss Anna die Tür. „Okay... was ist los?“ „Ich weiß nicht was Sie meinen. Semir ist wirklich krank.“ „Jan.... ich kenne Sie. Was ist los?“ Jan atmete tief ein. Sollte er Anna sagen was passiert war? „Okay... Als ich Semir gestern Abend nach Hause gefahren habe, sind wir überfallen worden. Läutners Leute. Sie haben Semir mitgenommen und wollen dass ich die Drogen überbringe. Zum Austausch gegen Semir und Miriam.“ Anna nickte. „Ich verstehe. Und wenn Sie es nicht tun, dann...?“ Jan sah sie an. „Die werden keine Skrupel haben Semir zu erledigen.“ „Gut... ich sollte die Staatsanwältin einschalten.“ Jan schüttelte heftig den Kopf. „Chefin! Wenn Sie das tun, dann ist Semir tot. Und Miriam.“ Anna überlegte. „Was schlagen Sie vor?“ „Wir müssen so tun, als würden wir die Forderungen akzeptieren. Ich denke für Schrankmann sollten wir einen gleichen Transporter organisieren. Gleiche Kennzeichen....“ „Moment Jan... wir sollen die Staatsanwältin täuschen?“ Jan nickte. „Es ist die einzige Möglichkeit, um Semir und Miriam aus den Fängen zu befreien. Dieser Läutner ist eiskalt, das hat uns die Sache mit Siebert doch eindeutig gezeigt. Wer ihm unbequem wird, lebt nicht mehr lange.“ „Ja schon. Aber wenn die Schrankmann dahinter kommt, dann... dann gehen wir alle wieder auf Streife.“ „Das Risiko gehe ich für Semir ein.“ Anna atmete tief ein und aus. Sie überlegte. „Okay.... ich bin dabei. Außerdem werden wir Herzberger und Bonrath mit ins Boot nehmen.“ Jan sah sie an. „Danke, Chefin.“ „Bereiten Sie alles vor! Besorgen Sie die Kennzeichen bei Hartmut. Er soll sich auch um den Wagen kümmern. Jan.... wir müssen sehr mit Bedacht vorgehen. Schrankmann kann ich sicher im Zaun halten, aber bei Läutner bin ich mir nicht sicher.“ Jan nickte nur und verschwand.

    Semir sah den Mann, der in seinem Raum stand an. „War das genug?“ fragte dieser und blies Semir den Rauch seiner Zigarette ins Gesicht. Semir drehte sich weg. „Du solltest friedlich sein. Dann geht es viel einfacher. Ansonsten kannst du mehr davon bekommen. Hast du das verstanden?“ Er gab seinen Leuten die Semir festhielten ein Zeichen und sie ließen ihn los. Semir ging zu Boden. Er versuchte so flach wie möglich zu atmen. Die Augen geschlossen lag er nur da. Er verfluchte sich selbst dafür, dass er es wieder nicht lassen konnte sich gegen diese Männer zu wehren, die ihn aus seinem Haus gezerrt und in den Kofferraum gesteckt hatten. Natürlich hatten sie ihn vorher gefesselt. Hier im Raum waren Läutner, den Semir vom Foto her kannte, sowie die Männer die ihn und Jan bereits bedrängt hatten, als sie Siebert verhafteten. Semir ließ einige Sprüche los, die Läutner gar nicht passte. „Und, kennst du nun den Begriff Respekt?“ fragt Läutner ihn. Semir antwortete nicht. „Bringt ihn weg. Aber sorgt dafür, das er keinen Krach schlägt.“ Axel und Ralf nickten nur. Brutal zogen sie Semir hoch und drehten ihm die Arme auf den Rücken. „Wohin mit ihm?“ fragte Axel. „Er kann ruhig zu der Kleinen von Leimers.“ meinte Läutner gleichgültig. Er sah ihnen nach, als sie den Raum verließen.

    SEmir verstand seinen Partner nur zu gut. "Okay... du hast ja Recht. Aber wir sollten wenigstens eine Schutzweste tragen. Ich meine... " Tom unterbrach ihn. "Ja sicher... machen wir auch. Okay... wir müssen diesen Novak finden, bevor er noch einmal abdrücken kann." meinte er. Semir sah ihn an und rollte mit den Augen. "Wo willst du denn suchen? Meinst du der versteckt sich hier in irgendeinem Hotel und wartet auf uns?" Tom sah ihn an. "Das wäre es doch... klar. Semir überleg doch mal. Er hätte mich sicher abknallen können. Wenn es wirklich Novak ist und davon gehe ich eigentlich aus, dann hätte der gar nicht daneben schießen können. Der hätte getroffen. Was wenn er uns wirklich nur aus der Reserve locken will? Was wenn er uns ne Falle stellt?" "Tom.... es sind mir zuviele Wenn und Aber drin. Sicher will er uns in eine Falle locken und ich bin dafür, dass wir auch reintappen. Aber nicht unvorbereitet. Wir werden künftig alles gemeinsam machen. Er soll keine Gelegenheit haben uns irgendwie allein zu erwischen." Tom nickte.

    Novak lag auf seinem Bett. Verdammt, wieso haben die beiden so ein Glück? fragte er sich. Er hätte doch treffen müssen. Gut er war ne Zeit aus der Übung, aber so schlecht konnte er doch nicht zielen und treffen. Er muss beide erwischen. Am besten im Rahmen einer Rettungsaktion. Oder besser noch... "Ja!" stieß er aus. "So mache ich das." Novak erhob sich und nahm aus einem Koffer mehrere Handgranaten und zwei Handfeuerwaffen. Diese packte er unsichtbar unter seine Jacke und verließ das Hotel. Er fuhr seinen Wagen direkt an den Hauptbahnhof in Köln. Hier würde sein Plan aufgehen. Und da sah er auch schon seine Chance. Ein Schulbus hielt direkt vor dem Bahnhof. Novak sah wie der Fahrer ausstieg. Vermutlich wollte er sich erleichtern. Die Kinder waren alle abgelenkt und blieben auf den Plätzen sitzen. Novak stieg ein und fuhr den Bus weg. Nun wird er die Zwei sicher bekommen. Wenn Kinder in Gefahr sind und er die beiden zum Austausch fordert ist er auf der sicheren Seite beide zu bekommen und kann sie genußvoll töten.

    hmm...warum tu ich den Jungs weh... also.... ich glaube es liegt daran, dass ich meine Wut, die sich so den ganzen Tag im Büro ansammelt irgendwie los werden muss. Da ich aber grundsätzlich Gewalt verabscheue... lasse ich lieber fiktive Figuren leiden. Die können schreien und wimmern und flehen und sind in der nächsten Story wieder unverletzt. Das ist das schöne daran.

    Wo liegen meine Grenzen? Also ich würde niemals intensiv etwas beschreiben, was Kinder leiden lässt. Denn hier scheint mein Mutterherz sich zu wehren. Sicher am Rande ein paar Bemerkungen was manchmal Kindern angetan wird sind sicher in Storys zu finden, aber ich würde mich da sehr schwer tun.

    Szenen aus der Sicht der Täter? hmmm Ich glaube es gehört irgendwie dazu.... meine Story "Satanskult" war ja nicht gerade von der sanften Seite und schilderte auch wie (aus meiner Sicht) sich der Täter daran erfreuen kann, jemanden bis aufs Blut zu quälen.

    zum Punkt ob ich es lesen würde... ich denke ja.

    Läutner sah Axel und Ralf an. „Okay... wir müssen Siebert dann vergessen. So ein Idiot! Die beiden Bullen gehen mir ganz schön auf den Sack.“ „Wir können sie ja beseitigen, wenn Sie es wollen Boss.“ meinte Ralf und Läutner sah ihn an. „Ja sicher... und jeder weiß dass ich dahinter stecke. Oh nein.... ich werde mich nicht auf den Präsentierteller setzen. Aber da ich befürchten muss, dass die beiden Bullen mich nicht in Ruhe lassen werden, nehme ich das zum Anlass, die Beiden für meine Zwecke einzuspannen.“ sagte er nachdenklich. Axel lächelte. „Wie meinen Sie das genau?“ „Nun... ich befürchte leider, dass Leimers seinen Kollegen alles mit dem Drogentransport gesagt hat. Ich brauche nun ein Druckmittel, welches ich einsetzen kann um die Bullen zu kontrollieren. Also neben der Kleinen.... ich dachte mir deshalb, Ihr beide schnappt euch einen der Bullen. Er wird sicher untergebracht und dient als Druckmittel gegen den Zweiten, der dann den Wagen fahren wird. Er wird die Drogen direkt zu uns bringen. Wenn nicht dann....“ Ralf und Axel nickten begeistert. „Wer ist egal?“ fragte Ralf. Läutner nickte. „Ja mir ist es völlig egal. Ich will nur die Drogen.“ „Okay. Wann?“ „Der Transport findet am Montag statt, also in drei Tagen. Ich denke ihr solltet den Herren heute schon zu uns einladen und dafür sorgen, dass er die Einladung annimmt.“ Ralf lachte laut. „Ich bin für den Kleinen, der scheint weniger Stress zu machen.“ Axel sah ihn an. „Der größere wäre aber auch nicht schlecht.“ Läutner sah die Beiden an. „Ich sagte doch, es ist egal. Einer von Beiden reicht! Und soweit ich weiß wäre Läutner mit diesem Gerhan oder so sehr einverstanden.“

    Semir saß immer noch bei Anna, als Schrankmann gegangen war. „Semir? Sie sollten sich mit Ihren Äußerungen gegenüber der Staatsanwältin etwas zurück halten.“ „Chefin... das ist eine Schreibtischtante, eine Gewitterziege, die sich nur wichtig machen will. Wie bitte soll ich vor soviel Ignoranz Respekt haben? Die hat doch gar keine Ahnung wie es auf den Straßen aussieht.“ Anna lächelte. „Semir ich weiß dass sie die Staatsanwältin nicht mögen, aber sie ist eben die Staatsanwältin und entsprechend wird sie behandelt. Auch wenn Sie es nicht wollen. Haben wir uns verstanden?“ „Ja Chefin... trotzdem. Sie glaubt tatsächlich, dass Läutner sich am Überfall beteiligt. Ich habe ein dumpfes Gefühl, dass wir mit dem noch richtig viel Stress bekommen.“ Anna nickte. „Ja... sehe ich auch so. Aber wie sollten wir vorgehen?“ Semir zuckte mit den Schultern. „Vielleicht sollten wir den Transport früher durchführen. Morgen zum Beispiel.“ „Ich werde es mir überlegen. So und nun machen Sie und Jan Feierabend. Für heute reicht es.“ Semir stand auf und verließ mit Jan die PAST. Jan fuhr Semir nach Hause.

    Astrid Ann Marie Pollmann spielte noch in "Verlorene rinnerungen" eine kleine Rolle.

    Aber mal ne Frage: Welche Rolle spielt sie denn in "Ein tiefer Fall". Etwa die Isabelle, also die Frau von Werner Freese? Oder eine andere?

    An Marie ist die Krankenschwester, die Semir und Tom den Tod des Unfallopfers bekannt gibt.

    Semir lag am Waldboden und kam langsam zu sich. Siebert hatte ihn niedergeschlagen. Als er sich aufrichten wollte, spürte er dass er mit seinem Gürtel gefesselt war. Es dauerte nicht sehr lange und er war frei. Langsam stand er auf und hielt seinen Kopf. „AUA!“ stieß er leise aus und ging dann zum Weg. Etwas weiter entfernt sah er zwei Männer stehen. „JAN!“ rief er als er seinen Partner erkannte. Der Mann drehte sich um und wartete auf ihn. „Bist du in Ordnung?“ fragte er Semir. „Ja... geht schon.“ „Du blutest“ „Ist nicht so schlimm. So.... Herr Siebert.... das hat ein Nachspiel.“ gab Semir leise von sich und sah Siebert an. „Na komm! Ich hab den Wagen lahm gelegt, als ich gesehen habe, dass ihr hier im Grünen rum schleicht. Hab echt Angst um dich gehabt.“ „Ha, ha.... komm ich will ins Warme.“ Sie gingen mit Siebert zum Mercedes. Allerdings wusste Jan zwar wie man den Wagen lahm legte, aber nicht wie er wieder fahrbereit wurde. Er sah Semir an. „Was machen wir jetzt?“ fragte er. Semir grinste ihn an. „Der Porsche hat einen schönen kleinen Kofferraum. Darin könnte er es sich bequem machen und wir fahren. Ich lasse Hartmut den Wagen abholen und gut ist.“ Siebert sah von einem zum Anderen. „Das könnt ihr nicht machen! Ich protestiere!“ Jan grinste ihn nur an.

    „Was liegt gegen Siebert vor? Wir müssen darauf achten, dass er nicht durch einen der windigen Anwälte sofort wieder draußen ist.“ fragte Anna, als Semir und Jan eine Stunde später in ihrem Büro standen. „Nun ja... Freiheitsberaubung, Abgabe von Rauschmitteln, Entführung, Körperverletzung...“ gab Semir an. „Gut... das reicht aus um ihn für eine Weile in Untersuchungshaft zu nehmen. Semir, lassen Sie Ihre Wunden behandeln!“ Semir nickte und verließ das Büro. Jan setzte sich. „Jan.... Manfred ist sehr nervös. Während Sie mit Siebert beschäftigt waren, hat dieser Läutner angerufen. Er will dass wir den Wagen mit den Drogen zu ihm bringen.“ Jan lachte laut auf. „Das ist doch wohl nicht Ihr Ernst!“ Anna nickte. „Leider ja. Ich habe bereits mit dem Zoll und mit der Staatsanwaltschaft gesprochen. Staatsanwältin Schrankmann wird sicher gleich herkommen. Sie hat sich bereit erklärt das Verfahren gegen Manfred einzustellen, wenn er sich von Läutner distanziert und dazu beiträgt Läutner zu verhaften. Außerdem muss er ohne Bedingungen aus dem Polizeidienst treten. Das heißt keine Pensionsansprüche aus der Dienstzeit.“ Jan nickte. „Wer ist denn diese Schrankmann? Kann man mit ihr reden?“ Anna zuckte mit den Schultern. „Ich weiß nicht... ich selbst kenne nur ihren Vorgänger Lukas Simmerath. Aber ich denke schon, dass sie ihr Handwerk versteht.“

    Nur eine Stunde später waren Anna, Manfred, Jan und Semir mit der Staatsanwältin Claudia Schrankmann in Annas Büro. „Nun Herr Leimers? Wie lautet Ihre Entscheidung?“ fragte sie. Jan sah Semir an. Die Stimme gefiel ihm überhaupt nicht. Sie hörte sich zickig an. Semir grinste nur. „Frau Schrankmann, ich weiß dass es nicht richtig war. Ich helfe Ihnen Läutner zu bekommen und werde anschließend den Polizeidienst quittieren.“ Die Staatsanwältin nickte zufrieden. „Gut....“ Sie wandte sich an Semir. „Sie sind Herr Gerkhan?“ Semir nickte. „Gut... Frau Engelhard hat sie in hohen Tönen gelobt, das gleiche gilt für Sie Herr Richter. Nun ich bin ja noch nicht überzeugt davon. Wenn ich mir so ihre Personalakten ansehe, dann kosten Sie dem Staat recht viel. Besonders was das Dienstwerkzeug angeht, scheinen Sie nicht gerade zimperlich zu sein.“ Semir sah sie an. „Es ist nun mal sehr gefährlich auf den Autobahnen. Da kann es schon mal passieren, dass ein Unfall verursacht wird, wenn man jemanden verfolgt.“ Schrankmann nickte. „Ja.... ich sehe auch dass es im letzten Monat sechs Dienstwagen waren. Und an diesen Unfällen hatten Sie natürlich keine Schuld, richtig?“ „Frau Schrankmann, wir sollten uns auf den Fall konzentrieren. Die Art wie Herr Gerkhan und Herr Richter mit ihrem „Dienstwerkzeug“ umgehen, können wir ein anderes Mal diskutieren.“ warf Anna ein. „Ja stimmt. Wir sicher sehr interessant.“ meinte Schrankmann. „Der Zoll ist damit einverstanden, dass Herr Gerkhan und Herr Richter den Wagen mit den Drogen fahren. Wir haben jede Menge an Begleitschutz aufgestellt und werden umgehend zugreifen, wenn die Verbrecher von Läutner versuchen, die Drogen zu stehlen.“ sagte sie stolz. Semir schüttelte den Kopf. „Ich hoffe nur, Sie glauben nicht, dass Läutner selbst am Überfall beteiligt sein wird, für so dumm halte ich Sie nämlich nicht.“ gab er zu verstehen und fing sich sofort einen warnenden Blick von Anna ein, die natürlich die Ablehnung der Staatsanwältin von Semir her genau spürte.

    Hey... das war jetzt unfair. Aber ich weiß warum du zusammengebrochen bist. Das bin ich nämlich auch bei diesem Abschnitt. Du hast die Gefühle von allen Beteiligten so intensiv beschrieben. Ich musste sogar mit weinen ;( , als Gaby von Richard erzählte.

    Freu mich wenn es weitergeht und dann ein Happy-End gibt. Sehr bewegend geschrieben... wirklich sehr sehr gut... :thumbup:

    :wacko: na die stelle wo elli jetzt aufgehört hat ist auch nicht viel besser..... mal wieder typisch würd ich sagen.
    ich vergrab mich jetzt im büro und lenk mich ab, aber wehe heut abend kommt nix mehr.... dann komm ich über skype...jawoll :D

    ui... jetzt hab ich Angst und stelle heute Abend direkt wenn ich daheim bin, einen Teil ein, aber ob der so gefällt... wage ich nun mal zu bezweifeln. Und sag nachher nicht, du wolltest es ja nicht....

    :D

    Hotte und Dieter sahen sich an und dann zu Jan als der Wagen abfuhr. „Hör mal... das war nicht klug. Wer weiß wenn der austickt was passiert?“ Jan nickte und rannte zum Porsche. „Ich leih ihn mir nur aus. Ihr könnt mit den Kollegen zurückfahren.“ „Aber Jan! Das geht doch nicht! Das sieht doch ein Blinder, dass es ein Polizeiauto ist!“ rief Dieter. Jan ignorierte es einfach und folgte dem Mercedes. Dieter und Hotte sahen dem Wagen hinterher. „Wehe dem Wagen passiert was“ drohte Dieter obwohl er nicht damit rechnete, den Wagen in dem Zustand wieder zu sehen, wie er ihn zwangsweise übergeben hatte.

    Semir spürte seine Waffe in der Seite. Siebert hatte sie genommen und dafür das Messer weggesteckt. Vorsichtig fuhr Semir mit der Hand über seinen Hals. Als er sie wegzog war Blut daran. „Wenn du friedlich bist, passiert gar nichts.“ Semir nickte nur. Er sah kurz in den Rückspiegel und sah den Porsche im sicheren Abstand hinter sich fahren. Er ahnte schon wer dort am Steuer saß. Siebert sah nur nach vorn auf die Straße. „So du fährst gleich auf dem Parkplatz ab, klar?“ Semir nickte nur und ordnete sich ein. Er fuhr auf den Parkplatz. Siebert nahm die Waffe weg. „Aussteigen!“ befahl er und öffnete selbst die Tür. Semir stieg aus. Siebert hielt die Waffe immer noch auf ihn gerichtet. „Los! Wir machen einen kleinen Spaziergang!“ Siebert stieß Semir zu einem Weg. Semir hob leicht die Hände.

    Jan sah das Semir auf den Parkplatz lenkte und fuhr in einem Abstand ebenfalls rauf. Schon von weitem sah er seinen Dienstwagen. Er versteckte den Porsche, stieg aus und schlich zum Mercedes. Niemand war drin. Er sah sich um. Auch in der Umgebung schien niemand zu sein. Verdammt, fluchte er tonlos. Er öffnete die Motorhaube des Mercedes und machte den Wagen unbrauchbar. Wenn Siebert wirklich hier irgendwo steckte, dann konnte er nun nicht mehr weg. Aber wo war Siebert mit Semir hin? Eigentlich war die einzige Möglichkeit, dass sie im Wald verschwunden waren. Jan ging zu dem Weg und wollte gerade in Richtung Wald gehen, als eine Person aus dem Gebüsch kam. Jan erkannte Siebert sofort. Er zog die Waffe und versteckte sich hinter einen Baum. Als Siebert an ihm vorbei war sprang Jan hinter dem Baum hervor und presste Siebert die Waffe in den Rücken. „Okay... das Spiel ist vorbei! Wo ist mein Kollege?“ Siebert hob die Hände. „Wenn Sie mich nicht gehen lassen, finden Sie ihn nie!“ drohte er. Jan nahm die Handschellen und legte sie Siebert an. Er drückte die Schellen fest zu und Siebert stöhnte auf. „Die bekommst du garantiert nicht mehr auf. So... wo ist mein Kollege?“

    Hmm...gut das Verhältnis zwischen Chris und Semir scheint hier ja nicht gerade zu stimmen (kommt mir bekannt vor :D ) Aber hier zeigt Semir wenigstens tatsächlich Gefühle wie es ihm ging nachdem Tom nicht mehr ist... Das hast du wirklich sehr gut beschrieben :thumbup:

    Was will Anna denn jetzt von ihm? Ich meine... Semir ist ausgerastet, okay... ist ja kein Wunder. Er hat seinen Freund verloren. ;(

    Wir müssten einfach nur ein Spendenkonto eröffnen... :D

    Ich find das aber schon in Ordnung, dass am Set weder Ton- noch Videoaufnahmen gemacht werden dürfen. Natürlich findet man ab und zu ein Video im Internet (wenn auch sehr selten). Aber die Leute... X(
    Fotos dürfen aber doch gemacht werden, oder gibt es dafür auch Ge- oder Verbote? ?(

    An der Base dürfen Fotos gemacht werden. Bei den Aufnahmen selbst nicht. Das ist aber allgemein üblich.

    "TOM?" rief Markus erschrocken. "Bleib unten!" gab Tom zurück und zog seine Waffe. "Das es so gefährlich ist, wußte ich nicht... verdammt. Der kann hier überall sitzen." gab Markus von sich. Tom nickte und steckte seine Waffe wieder ein. Dann zog er sein Handy. Er wählte Semir an. "Er ist am Krankenhaus. Hat mich am Arm erwischt. Nur ein Streifschuss!" sagte Tom nur. "Ich bin gleich da!" schrie ihn Semir durch das Handy an. Tom klappte es zu. Markus sah sich den Arm an. "Brauchst ein Verband, scheint wirklich nur ein Streifschuss zu sein.Wollen wir rein gehen?" Markus wollte aufstehen. Tom riss ihn mit dem gesunden Arm runter. "Warte!! Der kann dich abknallen und würde es sicher ohne mit der Wimper zu zucken tun." Sirenen waren zu hören.

    "Verdammt!" flucht Novak als er sah, dass er Kranich nicht getroffen hatte. "Dich krieg ich noch. Dann hole ich mir eben den Anderen zu erst. Jeder bekommt was, glaubt es mir. Dann wenn ihr nicht damit rechnet, dann seid ihr dran. Mal sehen wo dein Freund Gerkhan sich befindet" sagte er leise, stand auf und verließ das Haus. Er fuhr zurück in sein Hotel. Dort wollte er den perfekten Plan ausarbeiten.

    "Das darf doch wohl nicht wahr sein..." stöhnte Semir. Sie hatten das gesamte Gebiet abgesucht, doch nichts gefunden. Nicht einmal Patronenhülsen. "Der ist wirklich gut.... und verdammt gefährlich." Tom sah ihn an. "Der hat mein Auto zerschossen!" Semir nickte nur. "Fahren wir zurück in die PAST." meinte er dann und gemeinsam mit den Kollegen fuhren sie zum Revier zurück.

    Dort gab es nach ihrer Ankunft eine kleine Runde, die sich in Annas Büro zusammensetzte. Petra hatte Andrea, die noch im Krankenhaus war informiert. Semir sah in die Runde. "Solange die Chefin im Krankenhaus liegt, werde ich die Leitung mit Tom gemeinsam übernehmen. Das heißt absofort laufen bei uns alle Fäden zusammen. Wir müssen alles über Novak herausfinden. Freunde, Bekannte, Verwandte, Unterschlupf, Arbeit... alles. Petra darum kümmerst du dich bitte." Andrea sah ihn an. "Semir? Vergisst du nicht eine Kleinigkeit?" fragte sie. Semir nickte. "Ich hab daran gedacht... du wirst mit Aida in eine Schutzwohnung gebracht. Das gleiche gilt für Petra. Ihr könnt ja gemeinsam zusammenleben, ohne das die Fetzen fliegen..." Andrea schüttelte den Kopf. "Das meinte ich nicht. Was ist mit dir und Tom? Der hat euch doch auf dem Kicker!" sagte sie. "Andrea.... das ist doch nicht das erste Mal, dass uns jemand abknallen will. Bisher ist es nie gelungen. Genauso wie heute... es ist nichts passiert. Die Kugeln sind uns um die Ohren geflogen, ja.... aber es ist nichts passiert." versuchte Semir sie zu beruhigen, was allerdings nicht gelang.

    "Nichts passiert? Der hat mein Auto in die Luft gejagt!" empörte sich Tom. Semir grinste ihn an. "Der wäre doch eh in die Werkstatt gekommen, also nach der Tour. Das gute ist.... die Reparaturkosten können eingespart werden." lachte er. Andrea schüttelte den Kopf. "Könnt ihr nicht einmal Ernst sein? Müsst ihr alles in Lächerliche ziehen? Die Chefin liegt im Koma... ich habe mit ihr gesprochen und ich glaube... sie hat mich gehört."

    Der Mercedes verformte sich immer mehr. „Wo bleiben denn die Kollegen!“ stieß Semir fluchend aus. Während der ganzen Zeit achtete keiner von ihnen auf Siebert, der es irgendwie geschafft hatte die Handschellen zu öffnen. Blitzschnell griff er zu einem Messer, welches er in seinem Stiefelschacht versteckt hatte und hielt es Semir, der völlig überrascht wurde an den Hals. „So... halt an oder er ist tot!“ drohte er und drückte das Messer fester ran. Jan sah entsetzt zu Semir, der sich nicht zu rühren wagte. „Jan! Nicht!!“ stieß er gepresst aus. „Das ist nicht gut, was du deinem Freund rätst.“ Er drückte das Messer noch fester an und Semir spürte wie es anfing zu bluten. „Hey... okay! Ich stoppe!“ kam von Jan. „Wie haben Sie die Handschellen öffnen können?“ wollte er von Siebert wissen. „Man muss nur an den richtigen Stellen die richtigen Freunde haben. Du hast es gar nicht bemerkt, dass einer der Bullen, keiner war, sondern einer meiner Freunde.“ lachte Siebert. Jan stoppte. Der Kastenwagen stellte sich etwas vor ihn und die Männer stiegen aus dem Wagen aus. „Okay... wir steigen jetzt aus und begrüßen unsere neuen Freunde.“ lachte Siebert. Als Semir die Tür öffnete zischte Siebert ihn an. „Du bleibst noch ganz ruhig sitzen, klar?“

    Miriam saß in ihrem Gefängnis auf dem Bett. Es war ein fensterloser Raum. Sie hatte viel geweint und sich dafür verflucht, dass sie eine solche Dummheit gemacht hatte. Wenn sie bei ihrem Vater gewesen wäre.... Verdammt! Sie stand auf und ging zur Tür. Sie trat dagegen und schrie laut. Doch niemand hörte es. Zumindest kam niemand zu ihr.

    Siebert lachte leise, doch das verschwand auf einmal, als er die Sirenen hörte. „Scheiße!“ stieß er aus. „Geben Sie auf!“ sagte Jan und sah ihn an. „Ich hab deinen Kollegen in meiner Gewalt! Also sorg dafür, dass die Kollegen verschwinden, sonst ist er tot!“ Jan schüttelte den Kopf. Er warf einen Blick auf Semir, der sich nach wie vor nicht bewegte. „Er weiß dass er irgendwann den Löffel abgeben muss. Aber wollen Sie wirklich wegen einem Mord in den Knast?“ Siebert sah zu seinen Freunden, die schnell das Weite suchten. „Haut ab!“ schrie er als Hotte und Dieter zum Wagen kamen. Jan machte ihnen ein Zeichen stehen zu bleiben. Siebert war nervös und in dieser Situation konnte es eskalieren. „Okay... was wollen Sie?“ „Ich will weg hier!“ Jan nickte. „Dann lassen Sie meinen Kollegen frei... sie können fahren!“ Siebert sah ihn an und lächelte nervös. „Das ist ein Trick!“ Jan hob die Hände. „Kein Trick! Lassen Sie ihn gehen.“ Er sah wie Siebert den Druck des Messers verringerte und Semir die Augen schloss. „Er wird mich erst fahren“ forderte Siebert nun von Jan.

    okay... okay... gibt noch etwas aber ob es euch hilft? Ich weiß nicht so genau

    Semir sah an Jan vorbei und bemerkte den großen Kastenwagen neben ihnen. „Was will der denn?“ fragte er leise. Jan warf einen kurzen Blick hin. „Na... sicher will er überholen.“ meinte dieser nur und verringerte das Tempo. Doch als der Wagen ebenfalls verringerte wurde Jan nervös. „Ich hab ein ziemlich blödes Gefühl.“ Semir nickte und zog seine Waffe. Siebert saß mit Handschellen gefesselt auf der Rückbank und sah ebenfalls hinaus. Er erkannte den Wagen sofort und grinste. „Ihr solltet besser rechts ran fahren.“ sagte er. „Darauf kannst du lange warten“ drohte Semir. „Jan.... gib Gas!“ Jan trat das Pedal durch und der Mercedes schnurrte an dem Kastenwagen vorbei. Doch bevor er ihn ganz passierte, da rammte der Wagen den Mercedes. Jan stieß einen leisen Schrei aus und versuchte den Wagen abzufangen. Dieser wurde immer weiter an die Leitplanke gedrängt. Semir sah entsetzt zu. „Scheiße! Jan! tu was!“ schrie er. „Ja was denn? Die haben uns eingeklemmt!“ Semir sah an seiner Seite aus dem Fenster. Funken sprühten. „Runter ich schieße!“ sagte er und Jan duckte sich. Doch die Fahrerkabine von dem Kastenwagen war nicht auf gleicher Höhe. Semir senkte die Waffe wieder. „Scheiße!“ stieß er aus. „Was nun?“ fragte Jan. „Gebt auf!“ lachte Siebert siegessicher. Semir sah ihn wütend an. „Sie sollten Ihren Leuten dort sagen, dass sie aufgeben.“ Er griff zum Funkgerät. „Cobra 11 an Zentrale! Wir werden bedrängt! Auf der A3 in Richtung PAST! Beeilt euch!“ „Zentrale verstanden!“ kam durch. „hoffe nur die beeilen sich wirklich.“ stieß Jan aus und versuchte den Wagen zu kontrollieren.

    „Herzberger! Bonrath! Raus! Semir und Jan brauchen Hilfe.“ Sofort rannten die beiden los und zwängten sich in ihren Porsche. Zwei Streifenwagen fuhren ebenfalls los. Anna sah ihnen besorgt nach. Manfred Leimers kam zu ihr. „Anna! Ich will helfen. Bitte.“ Anna nickte. „Okay... ruf diesen Läutner an. Sag dass er die Informationen bekommt. Aber er soll deine Tochter dafür gehen lassen.“ Manfred nickte. Er griff zum Handy und rief Läutner an. „Du wirst meine Tochter freilassen, wenn du die Infos bekommst und danach sind wir quitt!“ stieß Manfred ins Handy. Er horchte eine Weile. „Nein! Ich will und ich kann nicht mehr. Ich werde mich selbst anzeigen und.... Was soll das heißen?“ .... „Lass Miriam in Ruhe, hörst du!“ ... „Bitte... lass mich mit ihr reden.“ ... „Hallo! Hallo!“ Er ließ das Handy sinken. Anna sah ihn an. „Was ist?“ fragte sie. „Er sagt Miriam wird solange bei ihm bleiben, bis der Transport in seinen Händen ist. Anna... wir müssen den Transport zu Läutner bringen. Er sagt, er bringt sie sonst um.“ „Gut... ich werde mit dem Zoll telefonieren. Wir müssen Läutner bekommen.“ Anna ging in ihr Büro.

    ;( Das hört sich aber gar nichtc gut an. Okay... der Anfang lässt bei mir direkt eine Szene im Kopf ablaufen. Das kenne ich doch! Das ist doch ... ich versuche mal Steffis Worte zu verarbeiten ... *schluchtz* im Kinderheim... Oh graus und dann so perfekt beschrieben. Der Arme Semir....

    Und was ist das da für ein Typ, der in dem Raum eingschlossen ist?
    Kennen wir den? ist er Feind oder Freund?
    Wer ist denn das da?
    Hat der was böses vor?
    Oder ist das so ein armer Schlucker?
    Oder vielleicht eine verwirrte Seele?

    Yvonne du siehst Fragen über Fragen....ähm... mir fällt noch eine ein.....

    Wann geht es weiter?