Beiträge von Elvira

    hmmm ich bins schon wieder :D

    Ich kann Semirs Aufregung sehr gut verstehen. Da ist doch tatsäclich jemand, der Tom Kranich sein will. Also an Semirs Stelle würde ich nun herausfinden wollen, woher der Typ Tom kennt. Gut... dazu muss er gefunden werden. Aber ich vertraue auf die Jungs... die finden das raus.... :thumbup:

    hmm.... wieso steht denn mein Feed an letzter Stelle? Also diese Ärztin ist ja wohl ziemlich durch den Wind. Die ist mir gar nicht koscher. Semirs Reaktion als er das Bild dieses Patienten sah... kann ich mir sehr gut vorstellen. Die Reaktion... alles perfekt :thumbup:

    Auch die Versöhnungsgeste... sehr schön :thumbup: ... Tja... und dann die Erklärung wer der Unbekannte in der klinik ist. Also ist er nicht tot... oder doch? Wirklich nur ein Irrer, der glaubt Tom zusein? Aber wenn er in der Klinik ist.... wer liegt dann im Grab?

    Na dann wird es wohl eine sehr sehr kurze Nacht.... muss darüber erst einmal nachdenken.... :D

    Das ist ziemliche am Ende, als Semir die Leitung der Dienststelle übernimmt. Er schickt Hotte und Dieter gemeinsam raus und das wird von Tom in Frage gestellt. Anschließend fragt Tom ihn dann ob er noch gebraucht wird. Semir verneint. Tom fragt ihn dann ob er einen Kaffe haben möchte. Semir nickt. Tom zeigt ihm den Vogel

    Halli-Hallo,

    ich bekam eine Anfrage, in der jemand den Titel zu einer Episode mit René Steinke sucht (Episode nach seinem Comeback). In dieser Episode kommt laut ihm der folgende Dialog vor:

    Tom: Brauchst du mich noch?
    Semir: Nee,...aber einen Kaffee, schwarz.
    Tom blickt zu Semir zurück und zeigt ihm den Vogel.

    Würde mich über Hilfe freuen - danke :) .

    Viele Grüße !

    Dieser Dialog stammt aus der Folge "Tödliche Kunst" und ist vor Renés Ausstieg. Der Dialog ist fast richtig....

    Ja sicher Vorschläge hab ich genügend. Anna will denen mal wieder den Kopf waschen, weil sie nicht alles mit ihr abgesprochen haben....

    oder

    sie will die Beiden in Urlaub schicken... weil die so fertig sind :D

    oder

    Sie gratuliert ihnen zu der Festnahme von der Bande....

    Gibt verdammt viele Möglichkeiten

    "Semir! Wenn die Chefin..." Tom stockte mitten im Satz. Semir sah ihn an. "Ja ich weiß... Tom... irgendwas müssen wir machen. Wünsch mir glück." Tom nickte nur. Semir ging mit erhobenen Händen zum Bus. Als er auf Rufnähe ran war drehte er sich noch einmal um Tom stand da und beobachtete das Geschehen. "Ich bin unbewaffnet! " rief Semir. Er ging an die Seite des Busses. Die Kinder im Bus sahen ihn an. Er sah genau dass sie große Angst hatten. "Machen Sie die Tür auf!" forderte er den Kidnapper auf. Die hintere Tür ging auf. "Ich werde jetzt reinkommen. Lassen Sie uns reden!" Ohne eine Antwort zu erhalten stieg Semir in den Bus.

    Andrea saß am Bett von Anna. Der Arzt kam kurz herein und sah sie an. "Frau Schäfer... Sie sollten auch mal schlafen." sagte er fürsorglich. Andrea nickte. "Sicher ich werde gleich abgelöst. Wie geht es ihr?" "Lleider unverändert. Wir können derzeit nur abwarten und hoffen, dass sie bald wieder aufwacht." Andrea nickte. Nachdem der Arzt die Funktionen von Anna überprüft hatte verließ er den Raum wieder. "Chefin! Bitte.... wir brauchen Sie.... Novak ist hinter Semir und Tom her. Und ich befürchte die Beiden werden einen sehr schweren Kampf austragen. Bitte... wachen Sie doch auf... Bitte"

    Tom sah wie Semir in den Bus steig. Hartmann vom SEK kam zu ihm. "Ihr Kollege scheint ja ein ganz Mutiger zu sein, was?" Tom sah ihn pikiert an. "Nein... er versucht die Kinder zu retten." "Na das können wir auch. Stürmen, den Kidnapper überwältigen und fertig." "Wenn Sie es wagen sollten, auch nur in die Nähe des Busses zu kommen, knalle ich Sie ab." drohte Tom.

    Na nun bin ich aber gespannt.... wer ist der Tote? Wenn Schreiber so geschockt ist, dann ist es sicher jemand mit dem sie nicht gerechnet hat, oder?

    Freu mich auf ein großes Stück, wenn ich heute Abend daheim bin

    Während Jan versuchte Miriams Vater zu überzeugen, überzeugte sich Claudia Schrankmann von der Vollständigkeit der Drogen, die im Transporter lagen. Akribisch wie ein Buchhalter zählte sie jeden Beutel. Sie stutzte als sie den ersten Lauf durchhatte. Sie sah den Mann neben ihr an. „Waren Sie während der Fahrt am Wagen?“ „Nein… ich bin nur gefahren, warum?“ „Hmm… vielleicht hab ich mich ja verzählt.“ Meinte Schrankmann und zählte erneut. Wieder kam sie zum gleichen Ergebnis. „Es fehlen zehn Beutel.“ Sagte sie anschließend. „Aber das kann doch gar nicht. Wir haben die Sachen vom Depot direkt in den Wagen gepackt. Niemand hätte dort etwas entwenden können.“ „Nun scheinbar hat es jemand geschafft. Ich will alle Namen wissen, die beim Packen geholfen haben, oder auch nur anwesend waren.“ Sie drehte sich um und verließ den Raum. „Ja sicher!“ rief der Mann ihr noch nach. Dann zählte er die Päckchen. Er kam auf die gleiche Zahl wie Schrankmann. Es fehlten tatsächlich zehn Päckchen.

    Der Tag verging und es wurde Abend. Semir saß auf dem Bett. Die Wunde brannte. Semir spürte die Kugel. Es war kein Streifschuss, wie sein Wächter angab. Er wusste genau, dass er einen Arzt benötigte, der die Wunde reinigte und verband. Doch anscheinend hielten die Leute es für nicht notwendig. Er hatte Durst. Ein Blick auf die Uhr zeigte, dass die Zeit des Abendessens längst überschritten war. Wieso kam keiner zu ihm? Wollten sie ihn jetzt hungern lassen? Doch dann hörte er einen Schlüssel. Ralf kam herein. „Hey…. Wird aber auch Zeit.“ meinte Semir nur. „Werde nicht frech, sonst gibt es was!“ blaffte Ralf ihn an. „Mann… ich hab Hunger und Durst! Ich hab ja nicht darum gebeten hier in dieser Bruchbude zu sein, oder?“ Ralf sah ihn wütend an. „Hör mal du Knirps! Ich wäre eigentlich jetzt bei meiner Süßen. Aber weil du hier den großen Macker markierst, hat der Boss mich auserwählt dein Aufpasser zu sein. Also wenn du es dir nicht ganz verscherzen willst, dann sei lieber ganz still. Denn wenn ich wütend werde, dann könnte ich ausrasten.“ Semir sah, dass der Mann es ernst meinte und nickte. „Schon gut…!“ meinte er nur. Ralf stellte das Essen vor Semir auf den Boden. „Hey… ich komm nicht ran. Mach mich los… bitte.“ Ralf nickte und löste die Fessel vom Bett. Semir aß was auf dem Tablett stand. Ralf beobachtete ihn dabei. Nach dem Essen verließ Ralf den Raum und schloss die Tür wieder ab. Semir saß auf dem Bett und wartete.

    Am nächsten Morgen besuchte Jan Miriam und versuchte noch einmal mit ihr zu reden. Miriam sah Jan an. „Er ist tot…! Ich sah wie er zu Boden fiel und einfach liegen blieb.“ „Okay, Miriam. Das heißt aber nicht, dass er tot ist. Es kann sein, dass er nur verletzt ist. Bitte… du musst mir helfen.“ Miriam nickte. Manfred sah seine Tochter an. „Miri…bitte…. Du bist nicht stark genug dafür.“ „Papa…. Ich habe bisher alles falsch gemacht. Ich wollte dass du Angst hast um mich, damit du den Mord an Mama zugibst. Ich wollte nicht einsehen, dass es ein Unfall war. Semir… hat mir erzählt, dass du… ich will ihm helfen, verstehst du…?“ Manfred nickte. „Ja… ich verstehe dich sehr gut. Und wenn alles hier vorbei ist, dann werden wir über die Sache von Damals reden.“ Miriam nickte. Sie sah Jan erneut an. „Ich will helfen.“ „Danke… okay… fangen wir an. Woran kannst du dich erinnern, als sie dich entführt haben? Hast du was gesehen, was mir jetzt helfen könnte Semir zu finden?“ Miriam dachte nach. „Die Männer haben mir die Augen verbunden, aber am Ziel da sind wir über einen Kiesweg gegangen. Man hat mich in einen Flur gebracht. Einen langen Flur. Wir sind zwei, drei Minuten gelaufen bis zu dem Raum, wo sie mich eingesperrt haben. Einer der Männer fluchte ständig weil ihm Ratten über den Füßen liefen. Ich hab sie quieken hören.“ Jan nickte. „Gut das hilft mir allerdings nicht sehr viel weiter. Wie lange seid ihr gefahren bis zu diesem Ort?“ „Von Irons Wohnung waren das wenn ich richtig überlege eine Stunde, vielleicht sogar eineinhalb Stunden.“ „Gut, das grenzt schon mal das Gebiet ein. Okay… was war in diesem Raum? Hat man dir die Augenbinde abgenommen?“ Miriam nickte. „Ja sicher… der Raum war feucht, es stank ziemlich. In einer Ecke war sogar Schimmel. Richtig ekelig. Das einzige war sauber war, ist das Bett gewesen.“

    Jan stand eine Stunde später am vereinbarten Treffpunkt. Er verließ den Wagen und ging in den Wald wie vorgeschrieben. Vorsichtig ging er immer weiter. Dann hörte er ein Weinen. „Miriam?“ fragte er. „Ja, hier!“ schluchzte ein Mädchen. Jan ging zu ihr. „Miriam? Hey… alles ist gut… Na komm… ich bring dich nach Hause.“ „Sie haben ihn erschossen! Sie haben ihn umgebracht!!“ weinte sie. Jan dachte zunächst daran, dass sie Iron meinte. „Hey… schon gut. Komm… du brauchst jetzt erst mal Hilfe.“ Miriam schüttelte den Kopf. „Sie verstehen mich nicht... Sie haben auf Semir geschossen… Er ist tot!!“ Jan sah sie entsetzt an. Er konnte es nicht glauben. „Nein! Das ist… doch… sag das es nicht wahr ist.“ Miriam nickte nur. Sie weinte. Jan griff zu seinem Handy und rief Anna an. „Ich … Ich hab Miriam. Wir brauchen Hilfe, am KM 468. Ich warte dort.“ Anna schickte den Hubschrauber umgehend los. Nur wenige Augenblicke später landete sie bei Jan auf dem Parkplatz. Auch Manfred war dort und nahm seine Tochter in den Arm.

    Ralf ging etwas später noch einmal in den Raum. Semir lag auf dem Bett. Ralf zog ihn am Shirt hoch. „Hey… spiel hier nicht den sterbenden Schwan, klar? Sonst werde ich ungemütlich!“ Von Semir kam nichts außer einem Stöhnen. Ralf stieß ihn zurück auf das Bett und nahm eine Hand von ihm. Er fesselte diese am Bettpfosten. „So… damit wir uns klar verstehen… das wirst du nicht noch einmal machen, klar?“ Semir nickte nur und presste die freie Hand auf die Wunde. „Hand da weg!“ forderte Ralf ihn auf. Semir sah ihn an. „Na mach schon! Ich will es mir ansehen!“ Semir tat es. Ralf zog ihm das Shirt aus der Hose und legte die Wunde frei. Ein tiefer blutiger Riss zeichnete sich ab. Ralf nickte zufrieden. Er sah Semir an. „Na… siehst du… ist nicht schlimm. Ein Streifschuss. Hast noch mal Glück gehabt. Hätte leicht ins Auge gehen können.“ meinte er dann. „Ich brauche einen Doc!“ forderte Semir ihn auf. Ralf nickte. „Ja… könnte schon sein. Bekommst aber keinen. Das ist dein Strafe für den Versuch, sich mit mir anzulegen.“ Ralf verließ den Raum. Semir blieb allein.

    Anna zog Jan zur Seite. „Was ist mit Ihnen?“ fragte sie, weil sie merkte, dass Jan etwas verwirrt war. „Miriam… sie hat eben gesagt, dass man Semir erschossen hat.“ „WAS?“ fragte Anna so laut, dass sämtliche Kollegen sich umdrehten. „ Miriam hat gesagt dass die Männer auf Semir geschossen haben. Er ist tot…sagt sie…“ „Oh mein Gott! Das darf nicht wahr sein. Wo ist der Wagen mit dem Stoff?“ „Vorn an der Ausfahrt.“ „Da ist er nicht.“ Jan sah sie an. „Dann haben sie ihn sich geholt. Zum Austausch gegen Miriam. Klar, Semir lebt ja nicht mehr und ist nichts mehr Wert.“ Anna fasste ihn an den Arm. „Wir müssen Gewissheit haben. Vielleicht ist er nur verletzt…“ Jan sah sie nur an. „Vielleicht… aber wenn, dann muss er schnell in ärztliche Behandlung.“ „Ja… nur wo ist er?“ „Miriam wird uns helfen müsen.“ „Von dem Mädchen werden Sie sicher nicht so schnell etwas erfahren. Sie ist völlig fertig.“ „Sie ist die Einzige, die Semir nun helfen kann.“ Jan ging zum Helikopter wo Manfred und Miriam bereits darauf warteten, dass er abhob. Jan sah Manfred an. „Hören Sie… Miriam muss uns helfen.“ „Das geht nicht… Sie ist völlig am Ende. Sie muss erst einmal Ruhe haben.“ „Manfred! Sie weiß wo Semir ist. Bitte…“ versuchte auch Anna.

    So, bin wieder auf dem neuesten Stand (zumindest in dieser Story), nachdem ich ein paar Tage nicht zum Lesen gekommen bin.... :(

    ... und womit hört sie auf? Semir wird angeschossen!! :evil: Na klasse... meine Nerven sind sofort wieder für die Tonne!! ;)

    Nun mal nicht so kleinlich.... ^^ Wollte nur nicht, dass du aus der Übung kommst.... :D

    [quote='Elvira',index.php?page=Thread&postID=102604#post102604]Hey... das war jetzt unfair.

    Du hast die Gefühle von allen Beteiligten so intensiv beschrieben. Ich musste sogar mit weinen ;( , als Gaby von Richard erzählte.

    Was ist daran nicht fair gewesen? ?( Etwa, das ich es geschafft habe Dich zum Heulen zu bringen? :D ;) Arme Elli, das tut mir jetzt echt leid! :S Sei zum Trost ganz lieb von mir gedrückt! ^^


    Ja genau das... aber Gott sei dank... Richard lebt..... Ich sehe die Bilder vor mir, wie Gaby ihren Sohn in die Arme nimmt..... wie schön.... so viele Gefühle die bei deiner Story soooooo ausgedrückt werden.... ;( Aber wie sagt der Volksmund Ende gut, Alles gut.... Was will Anna denn mit den Beiden besprechen? Die ist doch wohl nicht sauer auf sie oder?

    Im Netz steht noch nichts darüber, wie gesagt "EXTERN" , ich arbeite zufällig in der Medienbranche und dadurch habe ich das mit gekriegt.
    Irgendwann ist halt auch mal Schluss, normalerweise läuft eine Serie garnicht solange.

    Laßt euch nicht beunruhigen.... Ich kenne viele die angeben in der Medienbranche tätig zu sein. Und wie ihr wißt haben wir auch einen an der Quelle sitzen... :D .

    Also genießt in der nächsten Woche unser "Alarm für Cobra 11" und beachtet diese Meldung einfach nicht.

    Guten Tag,

    heute würde bekannt gegeben, das es nur 200 Folgen von Alarm Für Cobra 11 geben wird und es wird ein Kinofilm über 3 Stunden sein.

    Und wo bitte wurde das bekannt gegeben? Wie wäre es wenn du die Quelle aus der du angeblich die Info hast, mal nennst. Scheinbar ist dieser Beitrag doch wieder nur dazu da um die Fans zu beunruhigen.

    Bis dahin meinst du es aber mal wieder so richtig gut mit dem armen Kerl, was. Jetzt hat er auch noch eine Schussverletzung.
    Hm, also wenn ich mir deine Stories so anshaue, dann möchte ich manchmla fest vermuten, du willst aus Semir ein Sieb machen, so viele Löcher, wie du da immer reinmachst. :P;)

    Aber die Miriam gefällt mir. So resolut, wie sie bestimmt hat, das Semir gefälligst im Bett schlöafen soll. Süß. :)

    Bin gespannt, wie es weitergeht.

    LG
    Mia


    Nun ja.... er kann das ab.... muß er einfach... und so schlimm ist es (noch) nicht... ich schwöre.... habe mich diesmal zurückhalten können 8)

    Semir ging zum Polzeibeamten, der soeben das Megaphone runter nahm. "Gerkhan... Kripo Autobahn. Haben wir Kontakt? Was fordert er?" Der Beamte sah ihn an. "Ach... schön wäre es. Nein er redet nicht mit uns. Bisher haben wir alles versucht in Kontakt zu treten, aber es ging nicht." Semir nickte. "Wieviele Kinder sind im Bus?" "An die dreißig. Im Alter von 10 bis 15 Jahre." "Okay... wir übernehmen die Leitung. Geben Sie mir das Megaphon." Der Beamte nickte "Den schenke ich Ihnen. Viel Glück!" "Danke... Sie bleiben bitte hier. Kann sein, dass ich Sie noch brauche. Wie heißen Sie?" "Berger.... Andreas Berger vom Revier 7 Köln." "Okay... Herr Berger... Sorgen Sie bitte dafür, das die anderen Kollegen nicht anfangen nervös zu werden." Berger verschwand.

    Tom kam zu Semir. "Und? Was machen wir jetzt?" "Versuchen wir mal Kontakt aufzunehmen." Er nahm das Megaphon an den Mund. "Hier spricht Semir Gerkhan von der Kripo Autobahn! Sie haben keine Chance zu entkommen! Geben Sie auf! Werfen Sie die Waffe weg und kommen mit erhobenen Händen raus!" Beim Bus tat sich nichts. "Der will uns sicher auf die Folter spannen." meinte Tom und versuchte durch das Fernglas etwas zu erkennen.

    Jan legte auf. Er sah Anna an. „Morgen früh um sieben erhalte ich die ersten Instruktionen, so Semir.“ „Geht es ihm gut?“ fragte Anna. Jan nickte. „Er hört sich jedenfalls so an.“ „Okay… morgen um sieben startet auch der Konvoi mit den Drogen. Das ist sicher kein Zufall. Hat er was gesagt, wie es Miriam geht, oder wo sie ist?“ Jan schüttelte den Kopf. „Nein…“ „Okay… am Besten legen Sie sich hin, und ruhen sich aus. Nicht dass Sie morgen versagen.“ „Sicher nicht, Chefin. Was ist mit der Staatsanwältin? Ich meine wenn sie dahinter kommt, dass wir die Ware woanders hinfahren…“ Anna lächelte. „Na ich denke, die kleine Menge die wir entnommen haben, fällt nicht auf. Wir müssen doch davon ausgehen, dass die Verbrecher den Stoff testen. Wenn wir nur Traubenzucker nehmen, fällt es sicher auf und dann ist das Leben von Semir und Miriam nichts mehr wert. Schrankmann können Sie getrost mir überlassen.“ Jan nickte. „Gut… dann werde ich mich etwas hinlegen.“ Anna nickte. „Tun Sie das.“

    Semir und Miriam hatten gegessen. „Ich dachte du wolltest was machen, Semir?“ „Ja schon… aber die hatten ja auch Waffen dabei. Ich werde mich dafür einsetzen, dass du morgen gehen darfst.“ Miriam sah ihn an. „Meinst du wirklich? Ich weiß nicht genau…. Ich weiß ja warum man mich hier festhält. Nur wegen meinem Vater. Er bringt nur Unglück.“ „Nun… dein Vater hat diesem Läutner Informationen über Polizeiaktionen gegeben. Er wollte dass du alles im Leben hast, was du willst. Er hat sich verkauft.“ „Pah… er kann mir gar nichts mehr geben. Er hat mir meine Mama genommen.“ Semir sah sie an. „Ja… das hat er erzählt. Er sagt es war ein Unfall.“ „Ein Unfall? Klar…. Es war alles nur ein Unfall. Ich hab ja gesehen, wie er zugeschlagen hat. Ich hab gesehen, wie Mama fiel. Er hat sie einfach sterben lassen. Sie hat ihm gedroht seinem Chef alles zu erzählen. Ich war damals gerade neun und es war schon spät. Ich hatte Durst und wollte mir nur ein Glas Milch holen. Ich hab mich also aus dem Zimmer geschlichen und hörte Mama und Papa streiten. Sie hat ihn korupptes Schwein genannt und dass sie es Onkel Horst, das ist der Chef von meinem Papa, erzählen will. Er hat sie angebrüllt und gesagt, sie solle es ja nicht wagen irgendwen etwas zu erzählen. Ist stellte mich in den Türrahmen und wollte gerade sagen, dass sie nicht so laut sein sollen, weil ich schlafen will. Und da hat er zugeschlagen. Mama ist gefallen und mit dem Kopf auf die Tischkante geschlagen. Da war auf einmal ganz viel Blut. Papa stand nur da… er hat sie angesehen und dann hat er mich gesehen. Er rannte raus… Ich bin dann zu Mama gelaufen und hab sie geschüttelt. Sie ist nicht mehr wach geworden.“ Miriam weinte. Semir nahm sie vorsichtig in den Arm. „Aber wenn das so war, dann sieht es wirklich nur nach einem Unfall aus. Hast du deshalb deinen Vater erpresst?“ Miriam nickte. „Ja… ich wollte, dass er einmal Angst um mich hat.“ „Die hatte er und hat er immer noch. Aber du solltest ihm verzeihen. Er wollte es wirklich nicht. Er hat immer gesagt, dass er deine Mutter sehr geliebt hat.“ Miriam sah ihn mit verweinten Augen an. „Wirklich?“ Semir nickte. „Ja… und weißt du was… ich glaube ihm das. Und du solltest es auch tun.“ Miriam nickte. „Ich werde mit ihm reden. Ich bitte ihn um Verzeihung.“ „Gut und nun sollten wir schlafen. Es ist schon neun abends und…“ Miriam sah ihn an. „Hier ist nur ein Bett… Wie wollen wir das lösen?“ „Ich schlafe auf dem Boden.“ meinte Semir lächelnd. „Aber das ist doch kalt.“ protestierte Miriam. „Das ist nicht weiter schlimm.“ meinte Semir. Miriam schüttelte den Kopf „ Kommt gar nicht in Frage. Nachher wirst du noch krank oder holst dir sonst was weg, bei diesem Dreck aufdem Boden! Wir schlafen beide im Bett. Du wirst mir ja nichts tun.“ sagte sie bestimmend. „Ganz sicher nicht….“ erwiederte Semir.

    Am nächsten Morgen war Jan pünktlich am Treffpunkt. Sein Handy klingelte. „Ja?“ fragte er. „Sie werden nun zur Telefonzelle gehen, dort finden Sie weitere Anweisungen.“ „Hören Sie… sagen Sie mir wo ich mit dem Wagen hin soll. Ich hab die Ware an Bord.“ „Na… nicht so ungeduldig. Mach alles wie es in der Anweisung steht, dann wird es sicher gut.“ „Okay. Wo sind Semir und Miriam?“ „Gut aufgehoben. Wenn du den Wagen zum nächsten Punkt gebracht hast, dann bekommst du die Kleine zu sehen. Sie darf gehen, sobald du die ersten Anweisungen erfüllt hast.“ „Okay.. einverstanden. Was ist mit Semir?“ „Er fühlt sich ganz wohl.“ „Wann lassen Sie… hallo? Hallo? Mist!“ Jan steckte sein Handy weg und ging zur Telefonzelle. Er suchte das Häuschen ab und fand unter dem Gerät einen Umschlag. Diesen nahm er und sah hinein. „Fahr zum KM 468 und verlasse das Fahrzeug. Im Wald wirst du die Kleine bekommen.“ Jan sah sich um. Er zuckte mit den Achseln und fuhr los. Er würde mindestens eine Stunde brauchen um dort hin zu kommen.

    Semir wachte auf, als die Tür gegen die Wand schlug. Auch Miriam erschrak sich. Sie setzten sich auf. Semir wurde aus dem Bett gezerrt und zu Boden gedrückt. Sein Aufpasser presste ihm eine Waffe in die Seite. Ein zweiter Mann zog die sich heftig wehrende Miriam aus dem Raum. „NEIN!! Lass mich los! Du verdammtes Schwein, lass mich los!“ schrie sie laut. „Lasst sie in Ruhe.“ sagte Semir und wehrte sich nun gegen seinen Bewacher. „Halt dein Maul! Wir bringen die Kleine nur weg. Das ist alles.“ Er ließ Semir los und wollte gerade den Raum verlassen, als Semir ihn ansprang. Der Mann erschrak, drehte sich immer noch die Waffe in der Hand haltend um und drückte im Reflex ab. Semir zuckte kurz zusammen und fiel zu Boden. Miriam schrie entsetzt auf. „Lasst mich zu ihm, bitte!!“ Doch die Männer ließen sie nicht in den Raum zurück. Während Axel sie durch den langen Gang zog, verschloss Ralf die Tür.

    Manfred saß Anna gegenüber. „Meinst du es klappt? Ich weiß nicht was ich noch tun soll... die Angst um Miri lässt mich nicht mehr schlafen. Ich esse kaum noch etwas.... Warum ruft der Mistkerl nicht an?“ Anna sah dass der Mann fertig war. „Manfred.... du musst Geduld haben. Vielleicht solltest du dir vom Arzt etwas geben lassen, damit du wenigstens etwas schlafen kannst. Wir haben alles im Griff.“ Manfred nickte. „Ich glaube du hast Recht. Es bringt nicht viel, wenn ich zusammen klappe. Ich weiß gar nicht wie ich es sagen soll, es ist... ich meine ich wollte nicht, dass Semir oder Jan in Gefahr geraten.“ Anna lächelte beruhigend. „Nur keine Sorge. Die Beiden sind Ärger gewohnt. Ich glaube die brauchen das sogar. Wir werden Miriam befreien. Wenn Läutner Semir zu ihr gebracht hat, dann werden wir beide finden.... vertrau mir einfach.“ Manfred nickte. „Danke... für alles.“ Er verließ das Büro.

    Hartmut sah Jan an. „Und? Was sagst du?“ Jan ging um das Auto herum. „Und das ist wirklich das gleiche Modell wie das vom Zoll?“ Hartmut nickte stolz. „Ja... ich habe einen Kumpel, dessen Kumpel beim Zoll arbeitet und der hat den Wagen besorgt. Weißt du eigentlich wie schwer es ist, einen identischen Wagen zu finden? Also dieser Wagen zumindest. Der wird nämlich gar nicht mehr gebaut und in dieser Farbe...“ „ja Hartmut... super Arbeit. Was ist mit den Kennzeichen?“ „Auch in Butter. Ich habe sie bereits fertig. Die Plaketten sind auch drauf. Es ist alles in Ordnung.“ Jan nickte. Er war nervös. „Wofür brauchst du das eigentlich? Und wo ist Semir?“ „Was? Ähm... Semir.... nun ja....“ Hartmut sah ihn an. „Ist er wieder in Schwierigkeiten?“ Jan erzählte Hartmut was es mit Semir auf sich hatte. Dieser hörte schweigend zu. „Also euren Job möchte ich nicht haben. Da ist mir das Basteln doch lieber.“ stöhnte er. „Wenn du sonst noch Hilfe brauchst... dann...“ Jan nickte. „Ja Danke Hartmut. Aber ich denke das schaffe ich schon.“

    Semir saß auf dem Bett neben Miriam. Sie hatte ihm das Gesicht etwas vom Blut gereinigt. Dann hörten sie einen Schlüssel. Miriam zuckte zusammen. „Nur keine Panik… ich denke das wird das Essen sein.“ versuchte Semir sie zu beruhigen. Miriam nickte nur, aber sie sah ängstlich zur Tür. Als diese aufschwang traten zwei Männer ein. Einer hielt ein Handy in der Hand. „Los komm her, Bulle!“ Semir stand auf und ging zu ihnen. „Du gibst deinem Freund jetzt die Instruktionen!“ Semir nickte nur. „Machen Sie mir die Hände los?“ „okay… dreh dich um!“ Semir tat es und spürte, dass sich einer von ihnen an den Fesseln zu schaffen machte. „Aber keine Tricks, klar?“ „Ja sicher…“ Als die Fesseln fielen, rieb Semir sich die roten Handgelenke. „So! Und nun wirst du deinen Freund anrufen und ihm sagen, dass er morgen um sieben am Rastplatz Nievenheim sein soll. Dort darf er dann seine Instruktionen abholen.“ Semir nickte und nahm das Handy. Er gab Jan durch, was die Männer ihm gesagt hatten.

    Oh mann , das wir ja immer schlimmer. Ich hoffe bloß, dass Jans Plan mit den Wagen aufgeht. Sonst sehe ich echt schwarz für Semir.

    Naja, immerhin wissen wir ja schon, dass er überleben wird. :P

    Aber die Idee mit den doppelten Wagen war gut. Manchmal kann man eben sogar von den kriminellen noch lernen. :D Hast du dabei an "Für immer und ewig" gedacht?

    LG
    Mia

    Stimmt er überlebt... denn er sitzt ja später mit Jan im Wagen.... ja... habe da etwas an "Für immer und ewig" gedacht....