na das haben wir gern... erst ekelig werden und dann von mir was lustiges fordern... aber keine Angst das ist in Arbeit.
zu deiner Story... super geschrieben.... absolute Klasse....
na das haben wir gern... erst ekelig werden und dann von mir was lustiges fordern... aber keine Angst das ist in Arbeit.
zu deiner Story... super geschrieben.... absolute Klasse....
Ich kann auch nicht dafür, wenn die militanten Semir-Schutzkommandos so steng sind!
Aber vielleicht kannst du dir mit einer so richtig lustigen, leichen Story die Absolution erkaufen.
Mia
mal sehen was ich so zaubern kann... das krieg ich bestimmt hin....
Ja, aber nu hat er auch Handschellen an. Was soll er denn da machen. Und den Sender hat er ja wohl auch nicht mehr. Der liegt ja noch im Auto.
Oh, mann wie soll das nur ausgehen.
Denk' dran, Elli: Das militante Semir-Schutzkomande steht bereit. Überlege dir also genau, was di ihm antust.
LG
Mia
Aber Mia.... ich tu doch gar nichts....
ich erzähle doch nur eine Story und kann gar nichts dafür, das diese bösen Jungs so sind... :wacko:
Hartmann saß mit drei seiner Leute im Wagen. Er folgte dem Bus und war bisher nicht aufgefallen. "Jungs! Hört mal... wir sollten uns was einfallen lassen. Dieser Nowak war mal einer von uns und hat jetzt Geiseln genommen. Das ist zwar nicht schön, aber nicht zu ändern. Da die beiden Geiseln nur Autobahncops sind können wir einen Zugriff wagen. Wir müssen dazu nur eine Blockade bauen. Nagelteppich, Krähenfüsse... alles was notwendig ist. Sobald der Bus steht, rein und den Geiselnehmer überwältigen. Von mir aus auch abknallen. Ich lass mir doch von der Staatsanwältin nichts vorschreiben. Soll sie doch zurück an ihren Schreibtisch. Seid ihr dabei?" Die Männer im Wagen nickten alle. "Wo willst du es machen?" "Erst einmal müssen wir die Schrulle hinter uns los werden.
Tom lies den Bus schneller fahren. Nowak ging wieder zurück in den Fahrgastraum und setzte sich zu Semir. "Na... geht es dir noch gut?" Semir sah ihn nur an. "Hey...magst du nicht mit mir reden?" Wieder kam nichts von Semir. "Lassen Sie ihn!" forderte Tom auf. "Ich will mich nur unterhalten. Mehr nicht." lachte Nowak und wandte sich wieder an Semir. Er nahm seine Waffe und presste sie Semir unters Kinn. "Antworte mir lieber...." drohte er.
Anna sah Schrankmann an. „Na das haben Sie ja ganz Toll hinbekommen, Frau Engelhard. Und was machen wir jetzt?“ Anna lächelte sie an. „Wir haben einige Tricks auf Lager. Jan hat das Mirko weggeworfen, das ist richtig, aber er hat den Sender noch. Und damit werden wir ihm unauffällig folgen. Der Mann im Auto war nicht Läutner. Das war sicher nur ein Handlanger. Ich will Läutner dingfest machen. Bei einer solchen Bande müssen wir den Kopf abschlagen. Nur dann hört es auf.“ „Ja sicher… Entschuldigen Sie. Ich sehe es nur nicht gern, wenn Beweismaterial auf diese Art eingesetzt werden. Und Herr Richter sowie Herr Gerkhan können sich schon einmal auf ein Gespräch unter sechs Augen mit mir freuen.“ Grollte die Staatsanwältin. Anna schüttelte den Kopf. „Ich bin die Vorgesetzte von den Beiden und übernehme die volle Verantwortung. Wichtig ist allerdings jetzt erst einmal Semir aus den Fängen zu befreien. Danach können Sie uns von mir aus alle nach Timbuktu schicken.“ Sie ging und ließ eine etwas sprachlose Staatsanwältin stehen.
Jan fuhr hinter den Wagen her. Es ging die A 3 runter in Richtung Oberhausen. Der Wagen vor ihm fuhr schnell und Jan hatte Probleme ihm zu folgen. Sein Handy klingelte erneut. „So… deine Freunde scheinen uns tatsächlich nicht zu folgen. Das ist sehr umsichtig. Du wirst auf den nächsten Parkplatz fahren!“ „Wo ist mein Kollege? Er braucht einen Arzt. Bitte!“ „Ja sicher…. Den bekommt er ja auch. Auf dem Parkplatz steht ein neuer Wagen für dich. Du packst das ganze Zeug in den Kofferraum und steigst ein. Dann fährst du die A3 weiter runter. Ich werde dich anrufen und dir sagen wo du anhalten musst. Nur einen Trick und dein Freund fliegt schneller zu den Engeln als dir lieb ist.“ Der Anrufer legte auf. Jan sah in den Rückspiegel. War einer von der Bande hinter ihm und beobachtete ihn? Es wäre durchaus denkbar. Er fuhr eine Weile die Straße entlang. Jan lenkte auf den Parkplatz. Er sah den alten Wagen am Rand stehen, hielt an und lud die Ware um. Ein blick zeigte ihm dass der Sender sehr gut funktionierte. Es war wichtig dem SEK einen Hinweis zu geben. Aber wie? Wenn er wirklich beobachtet wird, dann darf er nichts versuchen, was Semir noch mehr gefährdet. Nachdem er alle Päckchen umgeladen hatte, schlug er den Kofferraum seines bisherigen Wagens zu. Den Sender ließ er in seiner Hand verschwinden. Nun stieg er in den Wagen ein und fuhr wieder auf die Autobahn. Den Sender legte er in den Fußraum beim Beifahrersitz. Sein Handy klingelte wieder. „JA?“ fragte er und versuchte seine Stimme fest klingen zu lassen.
„So und nun wirst du die A3 noch ungefähr dreißig Kilometer lang fahren. Dann wirst du auf den nächsten Rastplatz fahren und dort in den Wald gehen. Wir spielen das Spiel mit deinem Freund weiter. Er ist bei mir. Also… solltest du keine Tricks probieren.“ „Ich will mit ihm reden!“ forderte Jan. „Ha… ha… du gefällst mir. Aber dein Freund schläft gerade. Ich möchte ihn nicht wecken.“ „Tun Sie nicht so fürsorglich! Hallo? Hallo?“ Jan fluchte verhalten. Er fuhr die dreißig Kilometer. Wieder klingelte sein Handy. „So nächste Ausfahrt raus!“ kam nur durch danach wurde das Gespräch wieder beendet. Jan folgte den Anweisungen und kam so an einem alten Bunker. „Anhalten und Aussteigen!“ kam der nächste Anruf. Jan tat was verlangt wurde. „Und jetzt?“ „Jetzt darfst du zu deinem Freund. Gib mir deine Handschellen!“ forderte eine Stimme hinter ihm. Jan drehte sich langsam um und sah in die Mündung einer Waffe. Er zog die Handschellen aus der Tasche und hielt sie dem Mann hin. „Anlegen!“ sagte dieser nur. Jan tat es. „So und nun vorwärts.“
Wei ist der Semir aber drauf... na ich kann ihn sehr gut verstehen... freu mich auf morgen wenn der nächste Teil drinsteht.
Was den Ausstieg von Gedeon betrifft gibt es hier im Forum schon mehr als ein Thema und muss jetzt nicht schon wieder breitgetreten werden. Das zum Ausstieg von Gedeon.
Der Ausstieg von Christan Oliver hatte den Hintergrund, dass dieser lieber in seiner Wahlheimat Los Angeles zurück wollte um dort eine Kariere zu starten.
So hier ist der versprochene Nachschlag.
Das Fieber stieg bei Semir schnell an. Anton sah zu Semir, der schläfrig auf dem Bett lag. Auch Läutner kam in den Raum und sah auf seinen Gefangenen. „Und? Wie lange wird er noch brauchen?“ fragte er kalt. Anton sah ihn an. „Ich habe das Fieber weitestgehend unter Kontrolle. Aber er ist schwach. Die Wunde ist entzündet, weil es hier sehr feucht und dreckig drin ist. Du musst ihn gehen lassen. Das ist Mord!“ Läutner lachte laut. „Ja und? Er ist ein Bulle! Davon gibt es so viele wie Sand am Meer. Auf einen mehr oder weniger kommt es doch gar nicht an. Ich werde ihn mitnehmen.“ „Nein! Das geht nicht. Er kann sich kaum auf den Beinen halten.“ wehrte Anton vergeblich ab. „Dann trägt Ralf ihn. Er wird mich zu meinem Deal begleiten. Und dann wird er den Weg gehen, den er als Bulle gehen muss. Du kannst ja schon mal einen Kranz bestellen.“ Läutner stieß Anton weg und gab Ralf ein Zeichen Semir nach draußen zu bringen. Dieser wachte gerade auf als Ralf ihn aus dem Bett zog. „Na los! Geh gefälligst selbst!“ hörte er Ralf fluchten und wurde auf die Beine gezogen. Schwankend stand er im Raum. Alles drehte sich. Semir riss sich zusammen und setzte einen Fuß vor dem Anderen. Er lehnte sich an die Wand um etwas Stütze zu haben. Wieder stieß Ralf ihn vorwärts. „Na los! Ich hab noch was Anderes vor!“ fluchte er dabei. Endlich hatten sie den Wagen erreicht und Semir war froh als er sich wieder setzen konnte. Sein Kopf legte er in den Nacken und schloss die Augen. Sein Atem ging stoßweise. Ihm war übel und heiß. Müdigkeit machte sich breit. Die Fahrt ging los.
Jan wartete bereits mit einem Wagen voller Heroin auf dem Rastplatz der als Übergabeort festgelegt worden war darauf, dass Läutner endlich erschien. Dann sah er den Wagen auf den Platz fahren. Jan spannte sich. Seine Nerven waren zum zerreißen gespannt. Er hob die Hände um den Insassen zu zeigen, dass er keine Waffe trug. „Okay! Wo ist der Stoff?“ fragte ihn eine Stimme. „Im Wagen! Wo ist mein Kollege?“ stellte Jan die Gegenfrage. „Ich bringe dich hin. Er ist bei einem Freund, wenn du so willst.“ sagte die Stimme. „Sie sagten wir machen einen Tausch!“ antwortete Jan. „Machen wir auch. Aber ich weiß genau, dass hier in den Gebüschen einige deiner Kollegen sitzen. Deshalb darfst du kurz mit deinem Kollegen sprechen. Nimm dein Handy schon mal in die Hand.“ Jan tat was der Mann verlangte und es klingelte. „Ja?“ fragte er ins Handy. „Jan…. hilf mir…“ hörte er eine schwache Stimme, die ihn kaum an Semir erinnerte. „Semir? Was ist los?“ „Ich… kann…nicht… mehr… Bitte… hilf mir.“ Das Gespräch endete. Jan sah zu dem Wagen. „Okay! Wo ist er?“ „Setz dich in den Wagen und dann folgst du mir. Alle anderen Bullen sollten bleiben wo sie jetzt sind!“ Jan nickte. Er sprach in das kleine Mirko welches an seinem Revers befestigt war. „Ihr habt gehört. Semir geht es sehr schlecht. Wir müssen tun, was er sagt. Ich gebe euch Infos über das Mikro.“ „Gut… steig in deinen Wagen und folge uns. Ach das Mikro weg!“ Verdammt, fluchte Jan lautlos und zog das Mikro ab. „Leute lasst euch was einfallen.“ sagte er zum Schluss und lief das Mikro fallen.
Na Mia... du bist aber wieder unersättlich... Mal sehen ob ich heute Abend nochmal Zeit finde, was einzustellen... ich denke schon.
Tom fuhr langsam an. Er sah im Rückspiegel das Nowak sich dicht hinter Semir setzte. Was er dort machte, konnte er nicht sehen. Er konzentrierte sich darauf zu erkennen wo die Scharfschützen vom SEK waren. Niemand war zu sehen, aber Tom wußte ja, das sie da waren.
"Sie sollten sich genau überlegen was Sie machen, Nowak. Man wird Sie nicht entkommen lassen." sagte Semir leise. "Ich würde mich nicht darauf verlassen. Vergiss nicht, dass ich selbst mal bei diesem Haufen. Ich weiß wann sie zuschlagen wollen und wann sie es nicht tun. Du wirst der erste sein, der spürt, wenn hier jemand was Falsches macht." sagte Nowak leise. Semir schwieg. Er war nach wie vor an der Stange gebunden. Tom muste sich am Lenkrad festmachen. Semir sah aus dem Fenster. Nichts und Niemand war da, der die Fahrt aufhalten konnte.
Schrankmann sah Hartmann an. "Wie war das?" fragte sie bissig. "Ähm... ich sagte... das ... das ich Sie auf jeden Fall unterstützen werde." stammelte Hartmann. Die Staatsanwältin sah ihn lächelnd an. "Dann habe ich Sie ja richtig verstanden." meinte sie nur und Hartmann nickte. "Wir werden dem Bus im sicheren Abstand folgen. Und wenn ich sage sicherer Abstand, dann meine ich das auch." "Selbstverständlich..." Hartmann gab seine Instuktionen.
Während dessen passierte im Krankenhaus etwas womit keiner der Ärzte gerechnet hatte. Andrea kam zu Petra ins Zimmer. Sie sah auf das Bett von Anna, die immer noch tief schlief. "Petra!" flüsterte Andrea. "Was ist? Es gibt hier keine Veränderung" kam von Petra genauso leise zurück. Andrea nickte. "Es geht um Tom und Semir." Sofort stand Petra auf und stand Andrea gegenüber. "Was ist mit denen?" "Dieser Nowak... er hat beide in seiner Gewalt. Er war es, der den Schulbus entführt hatte. Im Austausch gegen Tom und Semir hat er alle Kinder laufen lassen. Aber er ist mit den Beiden unterwegs. Schrankmann hat das Kommando übernommen." "Schrankmann? Die Staatsanwältin?" fragte Petra erstaunt. Andrea nickte. "Dann sind unsere beiden in extremen Schwierigkeiten. Wenn das mal gut geht."
Andrea setzte sich auf den Stuhl. "Petra... ich weiß... die Staatsanwältin ist nicht gerade eine Freundin von Tom und Semir..." Sie griff unbewußt die Hand von Anna. Und in diesem Augenblick spürte sie einen schwachen Gegendruck. Sie sah erschrocken auf Anna. "Petra! Hol einen Arzt... schnell... ich ... ich glaub sie wird wach." sagte Andrea zu Petra.
Semir kam knappe vierzig Minuten wieder zu sich. Er fühlte sich schwach. Die Erinnerung trat gleichzeitig mit dem Erwachen auf. Die Wunde brannte. Sie war verbunden, aber es schmerzte stark. Er lag ruhig da und sah zur Zimmerdecke Stunden verstrichen. Semir hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Die Tür ging auf und Ralf kam erneut herein. „Na… wieder wach? Hast du Hunger? Durst?“ Semir nickte. Ralf machte ihn los. „Na los! Hoch mit dir!“ Semir richtete sich langsam auf. Schwindel erfasste ihn. Ralf gab ihm Essen und Trinken. Dann verschwand er wieder. Semir legte sich wieder hin und war kurz darauf wieder eingeschlafen. Der Schlaf war sehr unruhig, weil er sich nicht drehen konnte ohne dass die Wunde schmerzte. Ralf schien es zu genießen, dass es ihm nicht gut ging. Er kam am späten Nachmittag noch einmal zu Semir und grinste ihn an. „Na… nur keine Sorge… du hast es bald hinter dir…“ lachte er und stellte noch einmal was zu Trinken hin. Mitten in der Nacht wachte Semir auf. Ihm war heiß und er hatte starken Durst. Doch es war nichts mehr zum Trinken da. Er konnte nur abwarten. Anscheinend war die Wunde doch sehr stark entzündet und sein Körper reagierte mit Fieber auf die Infektion. Semir versuchte ruhig dazuliegen. Er konnte nur warten.
Am nächsten Morgen brachte Ralf ihm Essen und Trinken in den Raum. Semir bekam es kaum mit. „Na los! Iss!“ forderte Ralf ihn auf und stieß ihn an. Semir setzte sich hin und aß langsam. Übelkeit kam auf. Er fühlte sich erbärmlich. Wenig später kam der Arzt herein. „Wie geht es Ihnen heute?“ Semir antwortete nicht. „Legen Sie sich hin und zeigen Sie mir die Wunde.“ Semir tat was verlangt wurde. Der Arzt wechselte den Verband. „Die Wunde scheint soweit okay… etwas rötlich, aber das ist okay… Sie haben Fieber.“ Semir nickte. „Helfen Sie mir… bitte…“ Ralf griff ihn ins Genick. „Lass das!“ warnte er Semir. Ralfs Handy klingelte. „Ja?“ „Ich werde heute Abend zu dir kommen! Was macht unser Gast?“ hörte er Läutner am Telefon. „Dem geht es gut, scheint wenigstens so…“ gab Ralf an. „Ist Anton da?“ fragte Läutner. „Ja… er hat den Verband gwechselt und labert was von Fieber.“ „Gib ihn mir.“ forderte Läutner. Ralf reichte das Handy weiter an den Arzt. „Ja? Hör zu Läutner. Der Mann gehört in ärztlicher Behandlung.“ „Du bist Arzt, also sorg dafür das er wenigstens bis zur Übergabe am Leben bleibt, klar? Wenn er stirbt, bevor ich den Stoff habe, kannst du dich direkt daneben legen.“ „Hey… du hast von mir verlangt, dass ich ihn in diesem Raum operiere. Gut… ich hab die Kugel raus. Aber der Raum ist nicht steril und die Wunde entzündet sich. Er hat Fieber… er muss…“ Anton sah auf das Handy. Läutner hatte einfach aufgelegt.
Wie schön Steffi.... dann genieße deinen Kaffee und deine Kiddis...
Während Tom sich ans Lenkrad setzte stiegen die Kinder durch die hintere Türe aus. Semir sah ihnen nach. Endlich war auch das letzte Kind draußen und die Tür schloss sich. Nowak grinste zufrieden. "Und nun werden wir abfahren." sagte er. Tom sah Semir fragend an. Denn eines war ganz klar.... wenn sie jetzt abfuhren, dann..."Na mach schon. Motor an und ab!" riß Nowak ihn aus den Gedanken.
Petra saß am Bett von Anna, deren Zustand immern noch unverändert war. Sie ahnte nicht was sich auf der Autobahn abspielte und das das Leben von Tom und Semir nun an die Fähigkeit eines SEK-Mannes und einer Staatsanwälitin lag. Einer Staatsanwältin mit der Semir und Tom ständig aneinander gerieten, weil ihr die Arbeitsmethode der Beiden nicht gefiel. "Chefin?..." fing sie das Gespräch mit Anna an und hoffte das sie nun endlich reagieren würde. Doch nichts geschah. Sie lag einfach nur da und schlief. Vielleicht für immer? Dieser Gedanke erschreckte Petra.
Claudia Schrankmann stand neben Hartmann. "Was bitte genau ist hier los?" fragte sie als sie am Einsatzort ankam. "Ein gewisser Nowak hat einen Schulbus als Druckmittel benutzt. Die Kinder sind jetzt frei, dafür sind die Herren Gerkhan und Kranich in der Gewalt von..." "NOWAK?!? SInd Sie sicher?" Hartmann nickte. Er hatte die Akte nur halbherzig durchgelesen und konnte sich nicht vorstellen was an diesem Mann so gefährlich war. Er war ein Verbrecher wie jeder Andere. "Ich hatte bevor Kranich dort hinging gesagt, dass ich stürmen würde, er... ach vergessen wir es einfach. Ich werde den Sturm nun befehlen und dann werden wir diesen feinen Herrn Nowak, vor dem anscheinend jeder kriecht stellen." Er drehte sich um und wollte gerade gehen, als Claudia Schrankmann seinen Arm griff. Sie war zwar Kleiner als Hartmann aber sie sah ihn fest an. Dann erklang ihre Stimme leise und doch befehlend. "Sollten Sie es wagen den Bus zu stürmen, werde ich Sie persönlich in die Antarktis versetzen, wo Sie dann die Pinguine vor den Eisbären retten dürfen, ist das angekkommen?"
"Komm her und setz dich da vorn hin!" Novak wedelte mit der Waffe. Semir tat nichts um den Mann zu provozieren. Er setzte sich nach vorn in den Bus. "Handschellen raus und an die Stange fesseln. Und mach es ja richtig!" warnte Novak Semir. "Lassen Sie die Kinder raus... bitte!" versuchte Semir wieder und fesselte seine Hände wie gefordert. Novak lachte leise. "Okay... für dich kann ich ein paar der Gören gehen lassen. Und für Kranich dann den Rest. Wir drei werden eine schöne Zeit verbringen. Okay... such dir zehn Kinder aus, die gehen dürfen!"
Tom sah auf die Uhr. Hartmann kam erneut zu ihm. "Sehen Sie... es hat nichts gebracht Kranich. Was soll nun werden? Wollen wir warten bis wir weiße Bärte haben oder stürmen wir jetzt?" Tom ließ das Fernglas langsam runter und atmete tief ein. Er sah Hartmann an. "Ich sagte doch, es wird nicht gestürmt. Ist das irgendwie bei Ihnen angekommen?" fragte er wütend. "Ich meine ja nur..." versuchte Hartmann die Wogen zu glätten. "Sie werden hier nicht fürs Denken bezahlt. Halten Sie sich an meine Anweisungen. Das genügt schon."
"Novak! Lassen Sie die Kinder alle gehen. Sie haben doch mich, das reicht ja fürs Erste." versuchte Semir, der sich nicht einfach für zehn Kinder entscheiden wollte Novak zu überreden. "Nein! Such dir die Kinder aus. Sonst mache ich es. Aber anders als du denkst. Und dann wirst du Kranich rufen! Er soll sich ebenfalls hier her bewegen. Wenn nicht, werde ich das erste Kind erschießen. Und sieh es mal so... dann ist diese böse grausame Welt für dieses Kind nicht mehr existent. Also wer darf gehen?"
So wie es aussieht handelt es sich bei der gesuchten Folge tatsächlich um "Tödliche Kunst" ... damals hat ja "Hotte" gedacht, er würde jetzt die Leitung über die Autobahnstation haben und wollte "Bonrath" immer alles mögliche anschaffen ... auf alle Fälle ist der Fragende jetzt zufrieden
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Freut mich das derjenige zufrieden ist.... ![]()
So etwas entschärft... damit die AI oder Mia mich nicht foltern ![]()
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Zur gleichen Zeit im Büro von Anna Engelhardt. Jan erzählte, dass er mit Semir sprechen konnte und es am Abend erneut eine Möglichkeit gab. „Chefin! Bitte… Semir lebt. Dieser Läutner will ihn gegen die Drogen austauschen. Ich muss ihn da rausholen!“ Anna nickte. „Ich verstehe Sie sehr gut, Jan. Aber woher soll ich bitte den Stoff holen? Aus der Asservatenkammer?“ „Ja warum denn nicht? Wir können nicht noch einmal mit Traubenzucker kommen. Das geht nicht. Die merken es sofort und dann… dann stirbt Semir wirklich.“ „Sie dürfen heute Abend mit ihm reden?“ Jan nickte. „Läutner hat es mir versprochen.“ Anna lachte bitter auf. „Sie glauben ihm doch nicht, dass er Semir gehen lässt?“ „Ich weiß, es ist ein Vabanquespiel. Aber ich muss es spielen. Ich muss es. Das bin ich Semir schuldig.“ Anna nickte. „Gut… ich werde versuchen es zu besorgen. Frau Schrankmann kann mir sicher dabei helfen.“ „Wobei soll ich Ihnen helfen, Frau Engelhard?“ kam es in diesem Augenblick aus dem Hintergrund. Anna und Jan drehten sich um. Claudia Schrankmann stand in der Tür. Hotte stand hinter der Staatsanwältin. „Ich konnte sie nicht aufhalten..“ sagte er entschuldigend. Anna nickte nur.
„Frau Engelhard, das ist doch wohl nicht Ihr Ernst. Sie wollen diesem Verbrecher die Drogen überlassen? Er wird die ganze Stadt damit überschwemmen. Es ist doch wohl schon schlimm genug, dass Sie einen Teil der Drogen an diesem … diesem… Läutner gegeben haben.“ „Frau Schrankmann, damit konnten wir dem Mädchen das Leben retten. Nun hat das Leben von Semir Gerkhan Vorrang vor allem Anderen.“ „Oh nein! Es reicht doch wohl, dass Sie bereits Beweismaterial unterschlagen… nein… an einen Verbrecher abgegeben haben. Sie können in diesem Fall keine Hilfe von mir erwarten.“ Jan sah Schrankmann an. „Sie sind doch von allen guten Geistern verlassen! Es geht um das Leben von Semir! Nicht um irgendeinen Drogenboss!“ schrie er sie an. „Herr Richter! Sie sollten sehr vorsichtig sein, was Sie von sich geben. Denn wenn ich will, werden Sie den Verkehr in Timbuktu regeln. Haben wir uns verstanden?“ Anna hob beschwörend die Hände. „Okay, Frau Schrankmann. Ich denke wir sollten uns alle beruhigen. Wir müssen uns einen Plan zu Recht legen, der hilft Semir aus den Fängen zu befreien. Wir wissen von Miriam, dass die Verbrecher auf ihn geschossen und ihn verwundet haben. Also müssen wir auf jeden Fall das SEK einbeziehen.“
Semir sah den Arzt entsetzt an. Er spürte die Spitze des Skalpells knapp über der Wunde. „Versuchen Sie ganz ruhig zu sein. Ich weiß wo die Kugel sitzt. Es wird…“ Das Messer verschwand. „Ich kann es nicht… Siehst du nicht die Panik in seinen Augen? Ralf bitte…“ Ralf lachte. „Mach hinne!“ Der Arzt setzte wieder an. Diesmal drang die Spitze in die Haut. Semir stöhnte auf. Ralf sah mitleidlos auf ihn und grinste. „Mach schon… ich hab noch einen Termin!“ brüllte er den Arzt an. Dieser nickte. „Es tut mir Leid!“ sagte er wiederholt und schnitt die Haut auf. Semir schrie laut auf. Ralf presste ihm die Hand auf den Mund. Er grinste boshaft. „Tut es weh?“ Semir bäumte sich auf. „Er muss still liegen!“ rief der Arzt. „Setz dich auf ihn, dann liegt er still.“ lachte Ralf. Semir warf seinen Kopf hin und her, um die Hand vom Mund zu bekommen. Ralf lachte nur. „Okay… warte…. Ich hab hier noch etwas von dem Chloroform. Ich gebe es dir.“ Der Arzt entspannte sich. „Mach schon!“ forderte er Ralf auf und dieser zog aus der Tasche einen Lappen und tränkte ihn mit Cloroform. Der Arzt presste Semir den Lappen auf Mund und Nase. „Atmen Sie tief ein.“ sagte er ruhig. Semir schloss erleichtert die Augen und tat was der Arzt sagte. Nur wenig später schlief er und der Arzt entfernte die Kugel. „Die Wunde ist bereits ziemlich entzündet. Er muss in eine Klinik.“ sagte er erneut. „Mann… nerv mich nicht. Verbinde sie und gut ist.“ Der Arzt vernähte die Wunde und verband sie. „Das wird mir Läutner sehr teuer bezahlen müssen.“ sagte er und sah auf den schlafenden Mann. „Du wirst ihn behandeln, solange wie wir ihn brauchen.“ drohte Ralf. Der Arzt nickte. „Hier! Das ist die Anzahlung! Ich hole dich morgenfrüh ab. Versuch ja nicht uns zu linken!“ Der Arzt nahm das Geld und verschwand. Noch einmal sah er auf den Patienten.
Gute Entscheidung!!!
Wann gibt es Nachschub?
Am Nachmittag.. so eine OP dauert etwas länger bis sie fertig ist... ![]()
Natürlich sind die für Semir-Folterungen zuständig! Und wenn nicht, dann sorge ich dafür, das sie zuständig werden, jawoll!!!
... oder, ich erkläre mich zuständig!
kannst dir jetzt ja überlegen, was dir lieber ist!
Mia
Hmmm *grübel* *grübel* okay... ich ziehe AI vor.... ![]()
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Ich wusste es doch!
Operieren ohne Betäubung? Das grenzt ja schon an Folter! Also, wenn du so weiter machst, dann melde ich dich aber bei Amnestie International!
LG
Mia
AI... ich glaub die sind für mich nicht zustängi.... oder doch? Hmm.... ich lege mir ein Anonym zu... dann weiß wenigstens keiner dass ich es bin.... auch AI nicht. ![]()
Ich habe mal eben wieder vorsichtig reingelesen...und mein Herz weint...
...sie ist so gut geschrieben und gleichzeitig so unglaublich traurig. Man kann das, was die Leute da gerade an Trauer erleben, richtig spüren. Es ist zum "Greifen nah".
Also, wenn ich mich traue, mal wieder zu lesen, dann immer mit einem weinenden Auge (weil sehr traurig)
und einem lachenden Auge (weil sooo gut geschrieben)
dem kann ich mich nur anschließen... Super STory....
„Und wie geht es unserem Freund?“ fragte Läutner als Ralf und Axel zu ihn ins Büro kamen. Ralf sah etwas verlegen zu Axel. „Nun ja… es geht ihm soweit gut.“ Läutner sah Ralf an. „Was heißt soweit?“ „Er hat versucht auszubrechen… und nun ja… ich hatte die Waffe in der Hand. Eine Kugel hat sich gelöst und hat ihn getroffen.“ „WAS? Ist er tot?“ brüllte Läutner ihn an. „Nein… er hat einen Streifschuss an der Hüfte.. glaub ich. Aber das ist wirklich alles. Ich schwöre. Er hat etwas geblutet aber sonst geht es ihm gut.“ verteidigte sich Ralf. „Das will ich für dich wirklich sehr stark hoffen. Die anderen haben mir den Stoff gezeigt. Dieser Kollege hat uns gelinkt. Es waren nur zehn Päckchen tatsächlich mit Heroin. Die anderen waren alle Traubenzucker. Das wird er mir büßen. Ich rufe Anton an. Er soll sich den Bullen im Keller ansehen und behandeln. Ich will nicht dass er krepiert. Und ihr sorgt dafür, dass dieser Andere hier her kommt, klar?“ Läutner griff zum Telefon und wählte eine Nummer. Nur kurz darauf sagte er: „Anton… ich hoffe du bist einigermaßen nüchtern. Ich brauch dich in der Jesuitengasse Nr. 8. Axel und Ralf holen dich ab. Es geht um eine Schusswunde. … Du wirst deinen Arsch da hinbewegen und keinen Ton darüber verlieren, klar?“ Er legte wieder auf und machte Axel und Ralf ein Zeichen. „Bringt Anton zum Bullen. Er soll sich um ihn kümmern.“
Jan saß gerade bei Miriam am Frühstückstisch als sein Handy klingelte. Er sah auf das Display. „Ja?“ meldete er sich. „Dir scheint das Leben deines Freundes ja nicht viel zu bedeuten. Du hast uns verarscht! Wo ist der Stoff!“ Jan atmete tief ein. „Wo ist Semir? Was ist mit ihm?“ „Das ist derzeit egal. Du wirst mir den Stoff bringen, sonst ist er tot, klar?“ „Ich will mit Semir reden!“ „Das geht leider nicht…. er ist nicht bei mir. Aber das werde ich heute noch ändern. Die Kleine hat doch sicher gesagt, was passiert ist, nicht wahr?“ „Ja… ich will mit ihm reden, sonst wird nichts aus dem Tausch!“ „Na… sei lieber friedlich…. Dein Freund wird es bereuen. Ich werde mich noch heute mit ihm beschäftigen. Also halte dich zurück.“ Jan schloss die Augen. „Okay! Ich besorge die Drogen. Aber nur zum Tausch gegen Semir. Ich ….Hallo?“ „Ja… ich höre dich! Okay… du darfst heute Abend mit ihm reden. Aber ich warne dich… nur ein Trick dann wird er sterben.“ „Ja…okay…“ „Morgen will ich meinen Stoff haben, klar?“ „Ja… okay! Ich… werde es versuchen…“ „Nicht versuchen! Besorge mir die Drogen!“ Der Anrufer beendete das Gespräch wieder. Jan sah auf das Handy. Miriam sah ihn an. „Aber er ist doch tot, oder?“ Jan schüttelte den Kopf. „Nein… er lebt. Aber er ist verletzt. Ich muss ihm helfen. Und deshalb werde ich mit der Chefin reden.“ Jan stand auf und fuhr zur PAST.
Semir schreckte hoch, als die Tür aufging. Zwei Tage waren nun vergangen, seit Miriam wieder frei war. Er hörte wie jemand ins Zimmer kam und sah den Personen entgegen. Ein Mann mit einer Tasche, wie sie normalerweise Ärzte tragen kam zu ihm und setzte sich neben ihn. Semir sah ihn an. „Was soll das?“ fragte er mit einem sonderbaren Gefühl. „Ich sehe mir die Wunde an. Entspannen Sie sich und tun Sie nichts Falsches. Unser Freund hier könnte es mißverstehen.“ Semir nickte. Der Mann zog ihn das T-Shirt hoch und tastete die Wunde ab. Semir stöhnte kurz auf. „Ich dachte es ist nur ein Streifschuss?“ Ralf nickte. „Ja ist es doch auch.“ „Nein… die Kugel sitzt zwar nur in einer Fettschicht, aber sie ist da und sie muss raus. Er gehört ins Krankenhaus.“ „Mach einfach was!“ meinte Ralf gleichgültig. „Er muss operiert werden. Das geht nicht hier.“ meinte der Arzt. „Pack ihm ein Verband drauf und gut ist.“ „Das geht nicht… ruf Läutner an.“ Ralf nahm sein Handy. . „Ja… Ralf hier. Anton ist jetzt bei dem Bullen. Er sagt der muss operiert werden, weil es kein Streifschuss ist. Die Kugel ist noch drin.“ … „Ja hab ich ihm gesagt, aber er will…“ … „Ja! Ich sag es ihm.“ „Läutner sagt, du sollst ihm hier die Kugel rausschneiden. Wie ist ihm egal, weil…Er wird eh krepieren.“ Der Arzt sah Ralf an. „Bist du wahnsinnig? Ich habe doch gar keine Betäubungsmittel dabei.“ Ralf lachte. „Na und? Dann bekommt er eben einen Knebel drauf und dann geht das schon!“ „Das mach ich nicht! Das ist absolut unmöglich. Das sind …unsagbare Schmerzen. Ich kann doch nicht das Skalpell benutzen, wenn er…“ Ralf sah den Mann an. „Wenn du es nicht machst, dann werde ich das Messer führen. Ich hab damit keine Probleme.“
Der Arzt sah auf Semir. „Es tut mir Leid… aber…wenn ich es nicht mache, dann.. Ralf würde sich …“ Semir verstand. Ralf lachte und fesselte Semir beide Hände über den Kopf am Bett zusammen. „Liegt er so richtig?“ fragte er grinsend den Arzt. „Ja… dass ist okay…“ kam leise von ihm. Semir schloss die Augen. „Hören Sie… wenn Sie…“ Ralf sah ihn an. „Halt du deine Klappe.“ „Ich brauche heißes Wasser.“ „Klar doch… besorg ich dir sobald er hier fixiert ist. Ich bin nämlich die OP-Schwester.“ Man sah Ralf an, dass er seinen Spaß daran hatte. Als Semir festgebunden war, verließ Ralf kurz den Raum. Der Arzt sah Semir mitleidig an. „Ich…ich helfe Ihnen und hole die Kugel raus. Sie muss raus… wenn nicht und die Wunde sich noch mehr entzündet als sie schon ist, dann… Es tut mir Leid.“ „Nehmen Sie das Skalpell und schneiden die Fesseln durch… bitte…“ Ralf kam rein und hatte eine Schale mit heißem Wasser in der Hand. Er stellte sie ab. „So fang an!“ Der Arzt nickte und nahm das Skalpell.