Beiträge von Elvira

    Tom und Semir sahen, wie Nowak an der Tür einen Draht befestigte. Sie konnten schon ahnen, was es war. Der Draht wurde weiter ausgerollt und führte an zwei Trägern. Dort legte Nowak die Drahtrolle ab. Er formte zwei Bündel aus dem Sprengstoff. "Ach damit ihr wißt was ich hier mache... Das ist TNT. Eigentlich reicht diese Menge um zwei Hochhäuser platt zu machen. Für diese kleine Lagerhalle ist es sicher etwas zu viel... aber sie soll ja auch euch beide erledigen." lachte Nowak und befestigte die Bündel jeweils an einem der Pfeiler. Dann nahm er den Draht und machte seine Bomben scharf.

    Semir sah Tom an. "Tom.... ich bekomme so langsam einen Krampf in der Hand..." stieß er aus. Tom erschrak. "Semir! Reiß dich zusammen....! Versucht einzeln die Finger zubewegen, ohne den Druck zu vermindern...." Semir schloss die Augen. Der Schmerz in seinem Zeigefinger war extrem. "Ich versuch es..."

    Reifenschmidt, Hartmut und Schrankmann flogen über das Waldgebiet. Es war dicht bewachsen. "Die könnten durch den Wald gefahren sein. Aber mit dem Hubschrauber können wir keinen konkreten Zielort ausfindig machen. Wir müssen den gesamten Wald absuchen lassen. Von unten!" schrie Schrankmann gegen den Lärm vom Hubschrauber. Reifenschmidt nickte. Er ließ den Piloten umkehren. Schrankmanns Handy klingelte. "Schrankmann!" meldete sie sich. "Andrea Schäfer hier... Frau Engelhard möchte Sie gern sprechen.." hörte sie Andrea sagen.

    „So auf geht es! Komm Kermit! Wir werden nun losfahren. Mit deinem Auto, damit wir hören was die Kollegen unternehmen.“ Paschelke zog Semir aus dem Sessel und stieß ihn aus der Wohnung. Fritz beseitigte die Spuren und Peter sah Semir und Paschelke an. „Ich hoffe nur er ist ruhig.“ Paschelke sah Semir an „Er wird mucksmäuschenstill sein, nicht wahr Kermit?“ „Dann halt du ihn gut im Auge, Pasch. Du bist für ihn verantwortlich.“ Fritz kam. „so wir können. Ich werde mich um ihn kümmern. Pasch, du holst das Auto. Pass auf, das dich keiner sieht!“ Paschelke verschwand. Fritz sah Semir an. „Komm her!!“ Semir ging zu ihm. „So… und nun werden wir ganz gesittet die Wohnung verlassen. Du wirst tun was ich sage und wir bleiben Freunde, klar?“ Semir nickte. Fritz löste die Handschellen und fesselte die Arme nach vorn. Dann nahm er eine Jacke von Semir und legte sie ihm über die Handfesseln. „Schütz vor neugieren Blicken“ Semir nickte nur. Fritz stieß ihn in Richtung Aufzug. „Hey… da kommt jemand mit dem Aufzug hoch. Nehmen wir die Treppen?“ fragte Peter der sah, dass der Aufzug im sechsten war und weiter hoch kam. Fritz sah Semir an. „Wir werden eine Etage tiefer gehen und ab dort fahren. Keinen Ton!“ Er zog Semir in Richtung Treppenhaus und stieß Semir durch die Tür. Sie gingen zwei Etagen tiefer und riefen den Aufzug. Diesmal war er leer. Semir wurde rein gestoßen und die Fahrt ging aufwärts.

    Dieter klingelte an der Tür. Niemand öffnete. „Der ist nicht da, Dieter.“ „Das gibt es doch gar nicht. Er muss da sein. Warte mal. Ich ruf ihn auf Handy an.“ Dieter wählte Semirs Handy an. Aus der Wohnung erklang kurz darauf der Klingelton. „So…. also ist er doch da. Der geht doch nicht ohne sein Handy raus.“ Hotte nickte. „Stimmt. Wir sollten sofort die Kollegen informieren. Komm! Fahren wir runter.“ Dieter drückte bereits den Knopf des Fahrstuhls. „Na komm schon!“ sagte er leise und sah auf der Anzeige, dass der Fahrstuhl in der sechsten war. Endlich bewegte er sich. Siebte, achte. Die Türen gingen auseinander. Im Fahrstuhl waren drei Personen. Dieter zuckte unmerklich zusammen. Einer dieser Personen war Semir. Dieter stieß Hotte an und machte ihm Zeichen, so zu tun, als würde er Semir nicht kennen. Sie waren ebenfalls in Zivil und so konnte keiner wissen dass es Polizisten waren. Dieter tat auf freundlichen Nachbarn. „Guten Tag Herr Gerkhan.“ Semir nickte nur. Hotte wiederum sah die Waffe, die Semir in die Seite gedrückt wurde und er sah, das Semir die Hände vorn gefesselt hatte. „Alles in Ordnung? Sie sehen etwas müde aus.“ fing er nun auch das Gespräch an. „Der Dienst…“ murmelte Semir nur. Seinen Schreck, als er Dieter und Hotte sah, war verflogen. Er wusste nun genau, dass Hilfe in unmittelbarer Nähe war.

    Zitat

    Kommen die denn noch drauf, das Paschelke Semir kennt? Und warum nennt der Typ Semir immer Kermit?

    Nun ja in meiner Story ist Paschelke ein Klassenkamerad von Semir. Der hat um Semir zu ärgern immer Kermit zu ihm gesagt, weil er so klein ist und auch als Jugendlicher eine große Klappe hatte. Eben für diesen Paschelke wie ein Frosch. Deshalb Kermit.

    Zu der nächsten Frage: Wann die endlich merken, dass Semir in der Klemme steckt... im nächsten Abschnitt morgen gibt es die Auflösung

    so für heute noch ein kleines Stückchen!! Viel Spass

    Semir sah die Männer an. „Was haben Sie nun vor?“ Georg lachte leise. „Aber Kermit… sei doch nicht so neugierig. Wir vier werden sicher eine sehr schöne Zeit gemeinsam haben. Du wirst uns begleiten.“ „Glaubst du wirklich dass du damit durchkommst, Paschelke? Die Kollegen werden mich sicher suchen.“ „Na du bist ja bei uns, und deshalb wirst du dafür sorgen, dass uns deine Kollegen in Ruhe lassen.“ „Das klappt nicht.“ meinte Semir und verlieh seiner Stimme Festigkeit. Paschelke lachte und kam zu Semir. Er baute sich vor ihm auf und zog ihn hoch. „Meinst du wirklich? Wollen wir testen, wie weit wir ohne dich kommen?“ Er nahm seine Waffe und presste sie an Semirs Kinn. Er spannte den Hahn und beobachtete Semir. Dieser hielt dem Blick stand. Paschelke verstärkte den Druck und Semir stöhnte leise auf. „Na… was ist?“ fragte Paschelke, „Hast du Angst, Kermit?“ Er stieß Semir zurück in den Sessel. „Du kannst ja abdrücken, wenn du so mutig bist.“ sagte er leise, als Paschelke sich von ihm wegdrehte „Hey… Georg. Lass ihn in Ruhe.“ forderte Fritz Paschelke auf. „Ja ist ja gut. Er ist unsere Geisel. Ich weiß.“ Paschelke warf Semir einen bösen Blick zu. Dann beugte er sich zu ihm runter. „Wir sind sicher mal allein, und dann werde ich dir was Feines erzählen. Freu dich schon mal drauf.“ Semir hielt dem Blick stand.

    Tom sah Dieter und Hotte reinkommen. „Wo ist Semir denn?“ fragte Hotte. „Das wüsste ich auch gern. Er geht nicht ans Telefon, nicht ans Handy. Was war denn heute Morgen noch so los?“ „Der Gefangenenausbruch war das einzige. Du weißt doch was gewesen ist. Drei Leute sind auf der Flucht. Das hab ich Semir auch noch durch gegeben, als er auf dem Weg nach Hause war. Er hat sich gemeldet und die Sache entgegen genommen.“ Hotte erzählte die Geschichte mit dem Ausbruch und dem Unfall. „Hat er was gesagt?“ „Nein nur dass er es verstanden habe, mehr nicht.“ Tom sah Hotte an. „Da stimmt doch was nicht. Er hat nicht reagiert? Ist nicht zur Unfallstelle gefahren?“ Hotte schüttelte den Kopf. „Er hat gar nichts gesagt. Nur verstanden. Mehr nicht. War sicher müde.“ Tom schüttelte den Kopf. „Was wissen wir über die Ausbrecher?“ „Das waren drei mehr oder weniger Schwerverbrecher. Die Namen sind Peter Siegburg, Fritz Reuter und Georg Paschelke.“ Tom sah ihn an. „Hast du die Akten von dem dreien schon besorgt?“ „Sind unterwegs. Werden sicher gleich hier eintreffen.“ „Dann bring sie mir direkt rein, ja.“ „Sicher. Sollten wir ich meine, Bonrath und ich mal nach Semirs Wohnung fahren? Vielleicht geht es ihm ja doch schlecht.“ Tom nickte. „Ja macht das. Und ruft mich an.“ Schon war er wieder in seinem Büro. Dieter und Hotte fuhren los.

    @ Navar... ich tu Hartmut nichts... im Gegenheit... er erfährt was ganz tolles!!!
    @ Mia... ja die Story spielt vor Toms Abschied . Andrea und Semir sind nicht verheiratet.
    und die Sorgen um Semir... nun ja... 8|

    Tom legte erstaunt auf. Er sah ungläubig auf das Telefon. Seit einer Stunde war er im Büro und wollte Semir noch damit aufziehen, dass er sich mit Andrea wieder verabredete und es noch einmal versuchen wollte. Zum vierten oder fünften Mal. Er sah auf die Uhr. Es war gerade halb zehn. Da sah er wie Andrea ihre Tasche auf den Schreibtisch warf. Er sah sofort, dass sie wütend war und ging zu ihr. Tom sah sie an „Wo hast du denn Semir gelassen?“ „Lass mich bloß mit dem in Ruhe. Der kann mich mal.“ gab sie wirsch zurück. „Sag mal... was ist denn los?“ Andrea sah ihn genervt an. „Was los ist? Ich war heute mit ihm verabredet. Er kam nicht. Dann hab ich ihn angerufen und er faucht mich an, ich sollte ihn in Ruhe lassen und würde ihm nur auf die Nerven gehen...solchen Mist gibt er von sich. Ich koche, sag ich dir...“ Tom sah sie erstaunt an. „Na aus euch soll einer Schlau werden.“ Er schüttelte den Kopf und ging wieder in sein Büro. Dann stutzte er. Wieso sagte Semir ihm er wäre krank und hätte sich wie er ins Bett gelegt. Da stimmte doch was nicht. Wieso siezte er ihn? Hatte er so hohes Fiber, dass er Tom nicht erkannte? Nein… das glaubte Tom nicht. Er ging noch einmal zu Andrea. „Sag mal, was hat Semir genau zu dir gesagt?“ Andrea sah ihn an. Sie spürte dass etwas nicht stimmte. „Wieso? Ist was nicht in Ordnung?“ „Das will ich meinen. Semir hat mich vor einer knappen Stunde angerufen, dass er genau wie ich im Bett liegen würde“ Andrea sah ihn entsetzt an. „Wie bitte?“ „Ja und er hat mich gesiezt.“ „Der spinnt doch. Wie soll…hey… warte mal… du glaubst doch nicht dass….ich meine, dass er wirklich krank ist?“ „Meinst du das wirklich? Wenn dann ist er zuhause. Ich ruf ihn an.“ Andrea nickte.


    du hast mich falsch verstanden, ich wollte nicht kurzfristig dann an dem Treffen teilnehmen, sondern uneigennützig mich zur Verfügung stellen, um Leute zur JuHe fahren, die sonst nicht wissen, wie sie von der Bahn , oder der Bushaltestelle aus zur Juhe kommen.


    du hast mich falsch verstanden, ich wollte nicht kurzfristig dann an dem Treffen teilnehmen, sondern uneigennützig mich zur Verfügung stellen, um Leute zur JuHe fahren, die sonst nicht wissen, wie sie von der Bahn , oder der Bushaltestelle aus zur Juhe kommen.

    Es gibt eine sehr detailierte Wegbeschreibung die auch die öffentlichen Verkehrsanbindungen darstellt. Deshalb ist es kein Problem zur Jugendherberge zu finden.

    hmmm jetzt fragt sich nur wer ist im Auto sitzt. Wirklich einer der Gesuchten? Ist schon vage was in der Akte stand. Ich kann mir sehr gut vorstellen das Semir sich ausgenutzt vorkommt. Er ist doch ein genauso guter Bulle wie jeder von LKA, wenn nicht sogar besser. :cursing:

    Und Chris? Was verschweigt er? Steht vielleicht doch mehr in der akte? Bin gespannt wie es weitergeht :D

    Semir und Tom standen eine Weile schweigend da. "Verdammt wo ist der Mistkerl?" fluchte Tom. "Ich weiß nicht. Tom? Vielleicht ist es mit dem Zünder auch nur ein Fake... ich meine vielleicht passiert ja nichts, wenn ich ihn fallen lasse..." versuchte Semir. Tom sah ihn erschrocken an. "Semir! Versuch es gar nicht erst. Dieser Nowak scheint keine Scherze zu machen... Und ich denke schon dass der Gürtel und auch der Zünder den du hast, echt ist." widersprach Tom. Semir nickte. "Ja schon gut... aber ich kann so doch nichts machen. Hast du dir den Zünder mal angeschaut? Ich meine..." "Semir! Das Ding sieht aus wie ein Zünder. Mehr weiß ich auch nicht." In diesem Augenblick kam Nowak wieder ein. Er hatte einge Dinge in der Hand von dem die Beiden nicht viel erkannten.

    "So... dann wollen wir mal..." sagte Nowak und ging zu Semir. Er sah ihn an. "Na... hältst du den Zünder auch richtig?" fragte er gemein grinsend. Semir nickte nur. "Werde ich dann mal überprüfen." sagte Nowak und ließ seine Faust blitzschnell in Semirs Magengegend explodieren. Semir schrie auf und ging in die Knie. Er versuchte krampfhaft den Zünder nicht zu verlieren. Tom sah entsetzt zu. "Lassen Sie ihn!" schrie er Nowak an. Doch dieser lachte nur. "Etwas schwach auf den Beinen, Gerkhan?" fragte er.

    "Frau Schrankmann! Wir haben den Ort gefunden, wo der Wagen gewechselt wurde. Ich werde gleich mit dem Hubschrauber von hieraus nach Norden fliegen. Wir werden das gesamte Gebiet absuchen und nach einer verlassenen Fabrik oder Lagerhallen suchen." sagte Reifenschmidt ins Mikro. "Ich werde auch mitkommen. Wo sind Sie genau?" hörte er Schrankmann fragen und gab den Ort durch.

    Anna sah Andrea und Petra an. "Gibt es denn was Neues?" fragte sie. Andrea nickte. "Ja... einer der SEK-Beamte wollte wohl sehr schlau sein und hat die Beiden noch tiefer reingeritten." sagte sie leise. Die Verzweiflung war deutlcih zu hören. "Frau Schrankmann hat ihn abgesetzt und mit einem weiteren Beamten, der sehr umsichtig ist die Leitung übernommen. Aber im Augenblick haben sie leider die Spur zu Nowak verloren." gab Petra an Anna weiter. Diese schloss die Augen. "Ich muss mit Schrankmann reden." sagte sie leise aber entschlossen.

    Im Wohnzimmer saßen die drei Ausbrecher zusammen. „So und was machen wir jetzt? Wenn er nicht zum Dienst geht, dann werden die hier auflaufen.“ gab Peter zu bedenken. Georg nickte. „Ja… ich weiß. Ich denke wir werden mit Kermit eine kleine Reise unternehmen. Er wird uns die Kollegen vom Hals halten. Wenn nicht, dann….“ Peter sah ihn an. „Hör mal. Wir sind uns einig, dass wir verschwinden. Wir müssen den Bullen umbringen verdammt, der jagt uns sobald er wieder frei ist.“ Georg nickte erneut. „Deshalb wird Kermit uns begleiten. Du wirst sehen, er ist friedlich. Er wird tun was wir wollen. Und außerdem…ich möchte auch noch etwas aus der Schule mit ihm plaudern.“ lachte er. Fritz sah zu Peter. „Du willst was?“ fragte Peter erstaunt. „Na wir haben noch in Erinnerungen zu schwelgen. Ich und Kermit. Und das ist für mich sehr wichtig. Außerdem ist es wirklich so, wenn wir ihn laufen lassen, dann wird er bald hinter uns her sein. Wir werden sicher Spaß mit dem Frosch haben.“

    Semir wurde gegen zwei am Mittag von Georg aus dem Schlaf gerissen. „Hey… es reicht. Los raus!“ er zog den noch im Halbschlaf befindlichen Semir aus dem Bett und stieß ihn aus dem Raum. „Los!“ Semir taumelte aus dem Raum. Erst jetzt erinnerte er sich daran, dass ihn die drei Ausbrecher in der Gewalt hatten. Georg Paschelke war einer von ihnen. Er war ein Klassenkamerad aus der Schule. Semir sah auf die Uhr. Es war kurz nach zwei. Er wollte eigentlich mit Andrea essen gehen. Doch er glaubte nicht, dass ihn die Drei verlassen würden. Semir durfte sich etwas zu essen machen. Natürlich musste er die Gangster mit bedienen und Paschelke machte sich einen Spaß da raus und triezte ihn. Semir blieb gelassen. Er wollte sich nicht provozieren lassen. Nicht von diesem Typen, der ihn schon in der Schule ständig genervt hatte. Er kannte Paschelkes Akte nicht. Die Zeit verging. Kurz nach neun klingelte sein Handy. Semir wollte direkt danach greifen, als Paschelke die Waffe auf ihn richtete. „Lass es!“ warnte er. Semir setzte sich zurück. „Das ist….meine Verabredung. Wenn ich mich nicht melde, dann wird sie sicher die Kollegen informieren…. Und die werden dann hier auftauchen.“ sagte er leise. „Okay… dann wimmele sie ab. Kein falsches Wort, klar?“ Semir nickte und meldete sich. „Ja…. oh…Andrea. Ich hab … nein… warte ich hab dich nicht vergessen. Aber ich hab mir überlegt, dass es falsch wäre, wenn wir uns zusammen tun. Also lass mich bitte in Ruhe und nerv mich nicht.“ Semir beendete das Gespräch ohne auf Andreas Antwort zu warten. Georg sah ihn zufrieden an. „so so… hast mit ner Kollegin angebändelt was? Ha…. Kermit und eine Bullenbraut…“ er lachte lauthals. „Und nun wirst du dich auf der Dienststelle krank melden.“ „Das geht nicht….“ „Das geht. Tu es!“ Georg hielt Semir die Waffe an den Kopf. Semir nickte leicht und wählte die Nummer der PAST. Er rechnete damit, dass sich Herzberger oder Bonrath meldete, doch zu seinem Erstaunen, war die Stimme von Tom zu hören. „Ja Gerkhan hier…. würden Sie bitte der Chefin ausrichten, dass ich genau wie Tom im Bett liege.“ „Hast du sie noch alle? Ich liege doch gar nicht im Bett. Was ist denn los. Du machst dir einen Lenz, während ich mich mit drei Ausbrechern beschäftigen muss..“ „Danke… Ich melde mich, sobald ich wieder fit bin.“ Semir beendete das Gespräch.


    In der Folge Comeback wollte Semir aufhören, weil er das erste Opfer nicht retten konnte. Das ist schon richtig. Was Frank Stolte anging. Nun ja ich finde es sehr gut, dass ein ganz neues Gesicht nach Cobra kommt. Ist ja bereits in mehreren Themen angesprochen worden und sollte nun nicht wieder breit getreten werden.

    Was das posten von unregistrieten angeht... nun ja...

    „Die Hütte hier ist doch eigentlich nicht schlecht, oder Fritz?“ Der Mann nickte. „Ja stimmt. Aber was meinst du wie schnell die Bullen die hier gefunden haben. Nein wir brauchen einen Unterschlupf wo wir uns sicher fühlen können… Lass mich mal überlegen….“ Georg lachte auf „ich hab es… Wir verschanzen uns bei Kermit. Ich meine wo sucht man keine entflohenen Häftlinge? Bei einem Bullen.“ Fritz sah ihn an. „Das ist eine sehr gute Idee.“ Er sah zu Semir, dem der Gedanke von Paschelke überhaupt nicht gefiel. „Ab zu dir? Wo wohnst du?“ „Leverkusen.“ „Leverkusen? Klingt sehr gut. Allein?“ Semir nickte. „Dann los.“ Semir dachte über eine Möglichkeit nach, sich aus der Gewalt dieser zu allen bereiten Gangster zu befreien, aber es schien im Augenblick aussichtslos. „Fahr, hab ich gesagt!“ brüllte ihn Fritz an. Semir fuhr in Richtung seiner Wohnung. Er dachte daran, dass er den Abend mit Andrea knicken konnte. Sicher wird sie sauer sein, wenn er nicht kam. Vielleicht wird sie anrufen und er konnte ihr eine Nachricht zukommen lassen. „Du wirst den Wagen versteckt parken. Ich will nicht, das deine Kollegen direkt merken was los ist, klar?“ riss Fritz ihn aus seine Gedanken. Semir nickte. „Ist der Freund hier schon immer so schweigsam gewesen?“ fragte Fritz Paschelke. „Nein sonst hatte er eine für seine Größe zu große Klappe. Deshalb haben wir ihn Kermit genannt.“ „Nur du hast mich so genannt, Paschelke.“ gab Semir wütend wieder. Er hasste diesen Spitznamen. „Halt die Klappe und tu was wir sagen. In welcher Etage wohnst du?“ „Achte!“ „Verdammt hoch für einen Frosch.“ lachte Paschelke wieder.

    Semir parkte seinen Wagen zwei Straßen weiter in einer ruhigen Seitenstraße. Paschelke stieg als erster aus .Er zog Semir grob hinter dem Lenkrad weg und hielt ihn fest. Es war ruhig auf der Straße, doch Paschelke drückte Semir die Waffe in die Seite. „Wir sind ganz friedlich, Kermit.“ Semir nickte nur. „Wo wohnst du?“ „zweite Straße nach Rechts.“ gab Semir zur Antwort. „Dann los… und keine Tricks.“ warnte ihn Paschelke. Er stieß Semir vor. Sie gingen in sein Haus und fuhren mit dem Aufzug hoch. Vor der Tür zog Semir vorsichtig den Schlüssel aus der Tasche und öffnete die Tür. Paschelke stieß ihn in den Flur. „So direkt in die gute Stube!“ befahl er. Semir ging durch. Doch bevor er ganz im Wohnzimmer stand zog Paschelke ihn in Richtung Sofa und stieß ihn dort hin. „Setzt dich!“ Semir setzte sich und sah seine unfreiwilligen Gäste an. „Hast du was zu essen und zu trinken?“ Semir nickte und wollte etwas holen. „Hey… ich hole sag wo es ist.“ „Im Kühlschrank und …“ Fritz verschwand in die Küche. Schon wenige Augenblicke stand er wieder im Wohnzimmer und hielt Semirs zweite Waffe in der Hand. „Hast wohl gedacht, dass klappt was, Kermit?“ Semir sagte nichts. Paschelke sah ihn an. „Wo sind deine Handschellen?“ „Ich hab keine hier.“ Paschelke sah sich um. „Ist kein Problem. Ich hab ja drei Paar.“ lachte er. Er zog ein Paar raus und legte sie Semir an. „So ist es doch schon viel besser, oder Kermit? Du wirst hier sitzen bleiben. Ich werde jetzt was Feines kochen und gebe dir sogar was ab. Wann musst du zum Dienst?“ Semir antwortete nicht. „Wann du Dienst hast, will ich wissen!?!“ „Heute Nacht.“ gab Semir leise zurück. „Hast du noch was vorgehabt, heute Abend?“ „Ich hab eine Verabredung.“ „Tja.. daraus wird wohl nichts. Aber du darfst schlafen. Wir müssen nämlich was besprechen, was du nicht mitbekommen sollst. Wo ist das Schlafzimmer?“ „Hinten links.“ Georg gab Fritz ein Zeichen. Dieser verschwand und kam kurz darauf wieder. „Sauber.“ sagte er nur. Georg winkte Semir mit der Waffe. „Du darfst.“ lachte er. Semir wurde von Georg ins Schlafzimmer gebracht und ans Bett gefesselt. Das Zimmer war verwüstet. Sämtliche Wäsche war aus dem Schrank gerissen. „Was ist mit essen? Ich hab Hunger.“ „Schlaf gut. Ich werde dich in drei Stunden wecken, wenn es Recht ist“ lachte Georg ohne auf Semirs Einwand einzugehen. Er verließ den Raum und schloss die Tür. Semir sah Georg Paschelke nach. Er zerrte vergeblich an den Fesseln. Sicher wird man ihn erst zu Beginn der Schicht vermissen. Das heißt Andrea wird es sicher vorher tun. Schließlich waren sie um acht verabredet und wollten anschließend zusammen zum Dienst fahren. Tom lag sicher flach. So wie der aussah, hatte ihn die Grippe fest im Griff. Wie konnte er auf seine Situation aufmerksam machen? Er hatte keine Putzfrau die kommt, oder erwartete einen Nachbarn zum Kaffee. Keiner wusste was los war. Semir spürte den Hunger und auch Durst. Er spürte die Müdigkeit, die nach dem stressreichen Dienst immer stärker wurde. Irgendwann schlief er tatsächlich ein.

    Danke mir geht es sehr gut... nein ich habe doch versucht die Asolution zu erhalten.... :rolleyes: und hab ich sie Mia???
    Was die Schranke im Kaffee hatte verrate ich nicht. Aber es geht ihr gut... noch ... :D

    Ach ja... das ich die Beiden hier nicht weh getan habe, heißt gar nichts... denn gleichzeitig hab ich die Todestrafe geschrieben...

    So damit ihr euch ganz auf die Andere Story konzentrieren könnt... hier der Rest...

    Tom sah ihn entsetzt an. Sprang auf ihn zu und zog ihn zur Seite. „Semir! Ich will nicht noch einen Tag hier verbringen. Halt dich doch zurück und lass sie fahren.“ Semir sah ihn an. „Meinst du wirklich?“ fragte er. Tom nickte. „Ja wenn du genauso anfängst wie gestern, dann stehen wir den ganzen Monat hier.“ Semir zuckte mit den Schultern. „Okay...“ sagte er dann und ging zur Staatsanwältin zurück. „Bitte... Sie dürfen fahren.“ Schrankmann sah ihn an. „Aber Sie haben noch nicht geschaut...“ sagte sie verwundert. „Aber gestern... und wie Sie eben sagten, hat sich nichts verändert.“ Schrankmann schüttelte den Kopf. „Herr Gerkhan, damit ist Ihnen das Disziplinarverfahren sicher. Sie machen den Job nicht richtig. Es steht doch in der Straßenverkehrsverordnung, dass man sich von dem ordnungsgemäßen Mitführen von Warndreieck und Verbandkasten zu überzeugen hat.“ „Aber... Frau Schrankmann.... Ich habe Sie doch gestern kontrolliert und da waren Sie sauer.... deshalb sind wir hier. Und nun wollen Sie, dass ich Sie kontrolliere?“ fragte Semir verwundert. „Genau das ist Ihr Job. Halten Sie sich an die Regeln! Ist das nun verstanden?“ Semir nickte und sah Tom an. „Ja, verstanden. Okay... zeigen Sie mir bitte die Sachen.“

    „Boah... die geht mir so was auf den Zeiger!“ stieß Semir aus als Schrankmann endlich abfuhr. „Wenn ich sie kontrolliere, mault sie und beschwert sich bei der Chefin, drückt uns einen Tag Kontrolle rein. Und das auch noch in Uniform. Dann will ich ein Auge zudrücken und damit ist sie auch nicht einverstanden. Verstehe einer die Frauen.“ Tom lachte. „Na für mich kein Problem. Ich verstehe jede Frau.“ sagte er überzeugt.

    Am späten Nachmittag kamen sie zur PAST. Hotte und Dieter sah die beiden an. „Und? Wie war es?“ fragte Dieter neugierig. Tom sah ihn an. „Super Dieter. Absolute Spitze. Wir haben acht Wagen angehalten und einen Bus. Darin waren sechsundzwanzig Schönheitsköniginnen und wir durften sie sogar durchsuchen. Eine hübscher als die Andere“ tischte er Dieter auf. Semir grinste in sich hinein. „Das ist absolut unfair. Wenn Hotte und ich Dienst tun, dann bekommen wir nur die alten, fetten und aufgetackelten ab und ihr die Schönheitsköniginnen…. Das ist wirklich unfair.“ maulte Dieter. Tom und Semir verschwanden in ihrem Büro und zogen sich um. „Das war aber nicht gerade schön, was du gesagt hast, Tom.“ tadelte Semir und lachte los. „Schönheitsköniginnen? Wo waren die denn? Schranke etwas?“ Semir bekam sich kaum ein. „Ja lach du nur. Hätte ich sagen sollen, es war ein Scheißtag. Wir haben die Schranke erneut in der Kontrolle gehabt? Mann du kannst doch froh sein, wenn nichts weiter kommt.“ erklärte Tom. „Okay… vergessen wir den Tag und gehen was trinken.“ Bestimmte Semir. Tom stimmte zu und am nächsten Morgen kamen beide mit einem dicken Schädel in die PAST.

    Ende