Beiträge von Elvira

    So das Ende und somit natürlich das Hapy-End naht... nur noch wenige Seiten und es ist wieder einmal zu Ende :D


    Tom ging mit dem ersten Morgengrauen los. Er nahm seine Taschenlampe und lief quer in den Wald. Vielleicht konnte Semir fliehen und befand sich wirklich hier. Sein Handy klingelte. Es war Hotte. „Der Makler ist mit uns an der Mühle. Hier waren tatsächlich welche. Wir haben ein kaputtes Handy im Stall gefunden. Vom Aussehen her kann ich dir sagen, dass es Semirs Handy ist…war. Hier steht auch der Wagen von Thurnau. Aber von dem Beiden ist hier keine Spur. Makaber ist dass an einem Ast hier eine Schlinge hängt. Darunter steht eine Bank. Als ob hier jemand gehängt werden soll.“ Tom schloss die Augen. „Okay.. Hotte. Ich bin im Wald. Geht ihr auch los. Wir werden uns sicher treffen. Wenn der Wagen da ist aber Thurnau nicht, dann konnte Semir vielleicht fliehen und versteckt sich hier. Thurnau hat die Verfolgung aufgenommen. Wichtig war… Semir vor Thurnau zu finden.“ „Alles klar. Wir gehen los. Ich habe auch eine Suchmannschaft angefordert. Wir werden das Gebiet komplett absuchen. Ende:“ Tom steckte sein Handy ein und ging weiter. Dann hörte er auf einmal eine Stimme. Eindeutig männlich. Tom ging in die Richtung. Nur wenig später sah er Thurnau mit der Waffe in der Hand. Er zielte auf etwas. Tom griff zur Waffe und legte an.

    Thurnau lachte leise und sah Semir an. Dieser sah nur in die Mündung. „Nun… gibst du es zu? Du bist der Mörder meines Sohnes. Du wirst ihm folgen. Lebe wohl.“ Thurnau krümmte den Finger. Semir schloss die Augen. Ein Schuss fiel. Semir zuckte zusammen. Er spürte keinen Schmerz. Er öffnete die Augen und sah Thurnau die Hand haltend zusammensinken. Schnell stand ein weiterer Mann neben ihm und stieß die Waffe weg. „Na Partner? Alles in Ordnung?“ fragte dieser. Semir schloss erleichtert die Augen. Er schüttelte den Kopf. „Warte… ich helfe dir gleich. Erst einmal werde ich den Herren hier versorgen.“ Er nahm seine Handschellen und legte eine Thurnau an und legte die andere um einen dicken Ast. Dann ging er zu Semir und zog ihm den Knebel ab. Er untersuchte ihn kurz und sah dass das Gesicht geschwollen und an der Nase bläulich war. „Bist du sonst okay?“ fragte er besorgt. „Nein…mein Bein. Ich bin gestürzt und…es ist sicher gebrochen.“ erklärte Semir mit gepresster Stimme. Tom nickte. Er nahm Semir die Fesseln ab. „Warte… ich ruf die Kollegen und dann werden wir dich wegtragen. Du bist ja eiskalt“ Tom zog seine Jacke aus und legte sie seinem Partner über. Dieser zitterte und zog sich die Jacke über. Er sah ihn an „Danke!“ sagte er nur und lehnte sich an den Baum.

    „Verdammt! Wo kann der denn sein? So schnell geht es nicht. Das ist nicht fair.“ schimpfte Thurnau. Er leuchtete mit der Taschenlampe die Umgebung ab. Nichts war zu sehen. „Komm schon…. Er ist sicher schon am Rastplatz und damit ist er frei.“ Thurnau sah Rudolf an. „Nein! Ich werde ihn kriegen… ich kriege ihn. Hilfst du mir, oder nicht?“ „Olaf… ich …Nein. Ich helfe dir nicht. Du hast den Hang zur Wirklichkeit verloren. In deinem Schmerz um Henning verlierst du dich. Vielleicht war es wirklich nur ein Unfall und…“ „NEIN! Es war Mord. Dieser Bulle hat ihn umgebracht, weil er mich hasst. Das ist der einzige Grund! Weißt du was? Sobald es hell wird, werde ich allein weiter gehen. Ich finde ihn. Das schwöre ich dir. So weit kann er nicht sein.“ Olaf ging ins Haus. Seine Rache… er wollte den Tod seines Sohnes rächen. Für ihn kam nur einer in Frage. Er forderte Rudolf und seine Söhne auf die Mühle umgehend zu verlassen. Er wollte mit diesen Leuten nichts zu tun haben. In seinen Augen waren es Versager. Rudolf fuhr ab. Er überlegte ob er der Polizei einen Hinweis gab um Gerkhan zu retten. Vielleicht war er tatsächlich noch im Wald. Er wollte es sich überlegen. Gegen 2 Uhr nachts fuhr er mit Mirko und Marko ab.

    Tom setzte sich in seinen Wagen. Er sah auf die Uhr. Gerade Mal halb drei. Verdammt die Nacht will einfach nicht enden. Semir war nun schon seit zwei Tagen und einer halben Nacht verschwunden. Er konnte sich schlecht hinlegen und schlafen, während sein Partner in Händen eines Verbrechers befand. Tom sah in die Dunkelheit. Er wollte sobald es hell ist, noch einmal direkt vom Rastplatz in den Wald gehen. Vielleicht findet er Semir doch. Er griff zum Mikro. „Hotte! Wenn der Markler morgen früh kommt dann fahrt ihr mit ihm zur Mühle und überprüft das Gebäude. Ich werde von hier aus in den Wald gehen und nach Semir suchen.“ „Bist du sicher? Ich meine wir wissen ja nicht, ob er wirklich hier ist. Warte mal! Da kommt gerade ein Wagen. Sollen wir ihn überprüfen?“ Tom überlegte kurz und entschied sich dann dafür. „Ja… halt ihn an. Vielleicht sind es ja harmlose Waldläufer die etwas bemerkt haben.“ „Alles klar. Ich geb dir gleich Bescheid.“

    Dieter stieg aus und hielt den Wagen an. Der Fahrer kurbelte die Scheibe runter. „Guten Abend. Bonrath Autobahnpolizei. Wir suchen nach einer vermißten Person. Sie soll hier im Wald gewesen sein. Haben Sie etwas bemerkt?“ Dieter leuchtete in den Wagen hinein. Drei Männer waren im Wagen. „Nun…ich habe nichts bemerkt. Also keine vermißte Person. Um wen handelt es sich den? Ein Kind?“ „Nein… es geht um einen Kollegen. Wie lange waren Sie im Wald?“ „Den ganzen Tag. Wir haben Pilze gesammelt.“ Dieter sah den Mann an. „Pilze? Um diese Jahreszeit?“ Der Fahrer nickte. Dann stieß der Beifahrer ihn an. „Können wir weiterfahren?“ Dieter nickte. Er merkte sich das Kennzeichen. „Gute Fahrt. Ach wenn Ihnen doch noch etwas einfällt, dann wenden Sie sich bitte an unsere Kollegen.“ Er gab eine Visitenkarte in den Wagen. Der Fahrer nickte und fuhr ab. Dieter sah ihm nach. Hotte kam zu ihm. „und?“ „Nichts. Sag mal… du bist doch so ein Naturfanatiker. Gibt es jetzt noch Pilze?“ Hotte nickte. „Ja sicher…. Es gibt noch einige Sorten die sehr lecker sind. Warum fragst du?“ „Weil die behauptet haben Pilze zu suchen.“ Hotte nickte. „Na… das wird sicher stimmen.“

    Der Morgen kam. Semir saß immer noch am gleichen Fleck. Er fror erbärmlich. Der Oberkörper war nackt. Die Nacht war kühl und feucht. Er konnte sein Bein nicht bewegen. Es pochte und schmerzte stark. Er wußte genau, dass er weiter musste. Thurnau war sicher schon unterwegs und vielleicht sogar schon in seiner Nähe. Semir sah sich um. Vielleicht schaffte er es ja den Knebel mit Hilfe eines Astes lösen. Doch dafür musste er aufstehen und damit hatte er ein Problem. Mit gefesselten Armen konnte er sich nicht abstützen. Er fühlte die Kälte in jedem Knochen. Er versuchte zu hören, ob jemand kam. Doch außer dem Zwitschern der Vögel war es still. Wieder versuchte er auf die Beine zu kommen, es ging mit dem gesunden ohne Probleme, aber sobald er das verletzte Bein belasten wollte, schoß der Schmerz durch den Körper.Er stöhnte leise und ließ sich wieder sinken.. Plötzlich hörte er Schritte im Unterholz. Nun kam es darauf an, ob es Feind oder Freund war. Semir versuchte zu erkennen wer es war und schaute hinter dem Baum hervor. Doch er sah niemanden. War es falscher Alarm? Er atmete tief durch und wollte sich gerade entspannen, als er kaltes Metall am Kopf spürte. Er sah zu dieser Person. Es war Thurnau. Semir schloss die Augen. „Ich hab dich gefunden, Mörder. Steh auf!“ Semir schüttelte den Kopf. Thurnau riss ihn am Kragen hoch. Er stöhnte auf. Thurnau stieß ihn nach vorn und Semir fiel natürlich wieder hin. „Bist du schwach auf den Beinen? Steh auf! Oder willst du im Liegen sterben?“ Semir drehte sich und sah Thurnau an. Dieser richtete die Waffe auf Semir und spannte den Hahn.

    „Tom? Wollen wir nicht zurück fahren? Willst du hier die ganze Nacht bleiben?“ fragte Hotte und sah Tom schon flehend an nein zu sagen.“ Tom nickte. „Ja… ich bleibe hier. Warum?“ „Nun ja… ich meine… also wenn du gesagt hättest, dass du hier übernachten wills, dann hätte ich mir ein Lunchpaket zusammengestellt und…“ Tom lachte. „Warum sagst du denn nicht, dass du Hunger hast? Ich auch. Okay… ruf die Zentrale an. Dieter soll mit meinem Wagen herkommen und uns was zu essen bringen. Er kann uns ja Gesellschaft leisten.“ Hotte nickte und tat was Tom wollte. Schon eine Stunde später war Dieter Bonrath zur Stelle. Er hatte Pommes und Schnitzel dabei und alle aßen. „Ich hoffe nur der Markler kommt auch.“ „Das denke ich schon.“ „Hotte… wir teilen uns auf. Du und Dieter bezieht Stellung wo der Weg in den Wald führt. Vielleicht kommt Thurnau dort raus, dann folgt ihr ihm, klar?“ Hotte und Dieter nickte. Sie fuhren los.

    Semir wachte mitten in der Nacht auf. Er fror. Langsam erhob er sich und ging weiter. Er stolperte durch den Wald in dem es stockfinster war. Semir versuchte am Boden etwas zu sehen. Doch die Sicht war gleich null. Langsam ging er vorwärts. Er sah hinter sich um zu erkennen ob seine Verfolger noch da waren, aber nichts war zu sehen. Sicher liegen die schön im warmen Bett, dachte er. Er ging weiter. Dann sah er nach rechts. War da nicht ein Lichtschein? Semir lief in die Richtung. Wenn er sich nicht getäuscht hatte, waren es Scheinwerfer von einem Auto. Er stolperte mehr als er ging. Und dann kam was kommen musste. Semir blieb mit dem rechten Fuß hängen und schlug hin. Ein starker Schmerz im Bein. Der durch den Knebel erstickte Schrei war kaum zu hören. Semir stöhnte auf und versuchte wieder aufzustehen. Doch sobald er das Bein bewegte kam eine neue Schmerzwoge durch seinen Körper. Verdammt, fluchte er tonlos. Das Bein ist gebrochen. So war ein entkommen nicht möglich. Wenn die Typen ihn jetzt bekommen, hatte er verloren. Semir versuchte zu robben. Doch durch die nach hinten gefesselten Arme war es kaum möglich voran zu kommen. Er holte tief Luft. Dann schob er sich mit dem unverletzten Bein zu einem Baum und lehnte sich an. Sein Bein schmerzte stark. Allerdings konnte er nicht sehen, ob es eine offene Wunde war oder nicht. Da er nicht spürte ob Blut floss ging er davon aus, dass es „nur“ ein Bruch war oder vielleicht doch nur eine Zerrung. Vielleicht konnte er wieder gehen, wenn er sich etwas ausgeruht hatte.


    Also ich denke, dass erstens diese Folge kaum viel besser hätte werden können und zweitens größere witzige Dialoge bei diesem Thema wohl etwas fehl am Platze gewesen wären.

    Ansonsten stelle ich mit Freude fest, dass sich bei dieser Folge wohl alle Fans mal einig sind, dass sie einfach Spitze war. Toll war auch, dass Chris' Vergangenheit mal wieder mit ins Spiel kam. Das sollte bei den (leider viel zu wenigen) letzten Folgen mit ihm immer der Fall sein.

    Ich denke nicht, dass man in jeder Folge von Chris Vergangenheit reden sollte. Das wird ja dann langweilig werden.

    Tom sah auf die Uhr. „Verdammt, es wird dunkel. Der Heli ist immer noch nicht da.“ Hotte kam gerade aus dem Wagen zurück. „Der Heli kommt nicht. Dem Piloten ist es zu dunkel. Morgen früh wäre er bereit über das Gelände zu fliegen.“ Tom nickte. „Gut… was machen wir jetzt? Thurnau wird sicher nicht so lange warten.“ Hotte zuckte mit den Schultern. „Was wenn ich versuche den Markler zu erwischen. Er soll mir die Mühle in Natura zeigen.“ Tom sah ihn an. „Ist er in Köln?“ „Ich denke schon hab nur seine Handynummer.“ „Dann ruf ihn an! Warum sagst du das denn nicht vorher?“ Hotte wählte die Nummer und bekam tatsächlich den Markler ans Telefon. Er erklärte ihm kurz was anlag und der Mann versprach direkt morgen früh zum Rastplatz zu kommen. Hotte gab es an Tom weiter. Wieder hieß es warten.

    Semir duckte sich hinter einem Baum. Er konnte nicht mehr. Wie lange war er nun schon unterwegs, aber es schien als käme er nicht weiter. Er hörte seine Verfolger und hielt den Atem an. Wenn sie ihn überholten, dann konnte er ihnen folgen. Dann würden sie ihm zeigen wo der Rastplatz war. Doch mit einem Mal war es still. Semir sah irritiert in die Richtung wo er die Männer vermutete. Er sah den Lichtkegel der Taschenlampen tanzen. Klar, ihr habt Licht. Ich kann nicht mal um Hilfe rufen, dachte er verbittert. Dann sah er wie die Lichter umdrehten. Semir versuchte zu horchen. Vielleicht konnte er sich an den Geräuschen orientieren. Doch außer dem leichten Wind, und das rascheln der Blätter war nichts zu hören.Es wurde immer dunkler und das hieß auch die Orientierung würde schwerer werden. Semir war müde. Er wollte sich noch etwas ausruhen, bevor er weiterging. Langsam ließ er sich zu Boden sinken. Wenigstens für ein paar Minuten die Augen schließen, dachte er. Doch innerhalb kürzester Zeit war er eingeschlafen.

    Semir schüttelte den Kopf. „Schauen wir uns mal in der Wohnung um. Vielleicht finden wir dort einen Hinweis wo diese Botan-Brüder wohnen.“ Tom nickte und sie stiegen die Treppen hinauf. Doch als sie an der Wohnung waren, sahen sie das aufgebrochene Schloss. „Na es scheint ja noch jemand Interesse zu haben, sich die Wohnung anzusehen. Oder es ist uns jemand zuvor gekommen.“ meinte Semir und zog seine Waffe. Gemeinsam mit Tom betrat er die Wohnung. Diese war durchwühlt. Alles war herausgezogen und auf dem Boden verteilt. „Sieht ganz danach aus als habe hier jemand was gesucht.“ Meinte Tom und Semir griff zum Handy. „Ich ruf die Spusi.“

    In der Wohnung herrschte ein einziges Chaos. Lauter Sachen lagen auf dem Boden verstreut und Tom griff zu einem Foto “Sieh mal, das hier. Sind alle gleich gekleidet.“ er zeigte Semir das Foto. „Hm, das wurde im Park aufgenommen. Hier, der Turm, den kenne ich.“ er drehte das Bild um “Sieh mal, da steht was drunter. Botan ...“ er las einen Nummer vor. „Ich würde sagen ich rufe da mal an. „ Tom griff zum Handy.

    Semir sah ihn an. „Du willst da anrufen? Was dann?“ „Na mal sehen. Wir werden uns was ausdenken. Dieser Turm steht, in Köln am Rhein. Da sind einige Villen. Darunter auch welche die total von der Außenwelt abgeschottet sind. Vielleicht sind die genau dort untergebracht.“ Semir nickte. „Klar… die wohnen mitten in der Stadt.“ „Ist doch nichts Neues. Ich meine wenn die sich nichts anmerken lassen, dann interessiert es die Nachbarn doch eh nicht.“ „Okay… schauen wir uns da mal um.“ Tom rief die Nummer an. Er hörte eine Bandansage. „Willkommen in der Botan-Gemeinde. Willst du einen Ausweg finden? Willst du deinem jetzigen Leben auf Wiedersehen sagen? Dann komm zu uns. Bei uns findest du das, was dir fehlt. Bei uns wird es dir gut ergehen. Sag der schlechten Welt ade….“ Tom musste grinsen. Er stellte den Lautsprecher ein, damit Semir ebenfalls mithören konnte.

    So die dritte Folge und wieder sehr sehenswert auch wenn Semir diesmal in Urlaub war. Die Thematik war ernst und ich hoffe dass so etwas nie in der Realität passiert. Ich fand die Folge gut. Vor allen war es sehr schön zu sehen, dass Hotte eine größere Nebenrolle spielte, als man es gewohnt ist… "Und nun?" fragte Dieter... "ganz vorsichtig ausparken" meinte Hotte... :D

    Die Stunts waren okay… Und wer hat sich entdeckt??? Also ich kann mich an Manuela erinnern als sie schrie, wie das Auto in den Rhein geschossen ist.

    gell Manuela? Erinnerst du dich?

    Aber alles sehr gut umgesetzt.Und der Endstunt mit dem Heli einfach super

    „Mensch Hotte… hier ist nichts.“ stöhnte Tom. Hotte sah ihn an. „Aber es muss hier sein. Die Wegbeschreibung sagt das doch ganz genau. Ich meine…. Ich war ja noch nie dort gewesen. Alles ging via Internet und die Führung ging über diese Straße.“ „Du warst noch nie hier? Hotte??? Ich dachte du kennst den Weg.“ „Nun ja…. ich dachte ich…“ Tom schlug auf das Lenkrad. „Okay… wir fahren zum nächsten Rastplatz. Dort soll der Hubschrauber auf uns warten. Aus der Luft sehen wir dann vielleicht mehr.“ Hotte nickte und gab die Anforderung durch. Dann sah er Tom an. „Es tut mir Leid.“ sagte er leise. Tom nickte. „Schon gut… Hotte. Schon gut.“ Tom fuhr zum Rastplatz. Der Hubschrauber war noch nicht vor Ort. „Frag mal nach wo er bleibt.“ rief er Hotte zu und ging zur Parkbank. Hotte kam wenig später nach. „In ungefähr vierzig Minuten wird er hier sein.“ Tom nickte. „Gut… ich werde mit dem Ding über das Gebiet fahren. Du wartest hier. Vielleicht taucht Thurnau hier auf.“ Hotte nickte. „Gut… ich esse nur eben was.“ Tom sah ihn an. „Hotte? Du hattest doch gerade im Auto eine Firkadelle gegessen.“ „Na und? Das ist doch schon ne Stunde her oder so.“ Tom schüttelte nur den Kopf. „Mach du nur. Aber moser nachher nicht darüber, dass du immer dicker wirst.“ „Na hör mal…. Etwas mehr bei dir, könnte auch nicht schaden.“

    Mirko ging zu Semir auf die Bank und nahm ihm die Schlinge vom Hals. „Danke!“ sagte Semir leise. „Wenn Sie gleich im Wald sind, dann halten Sie sich möglichst rechts. Sie kommen dann auf einen Rastplatz. Vielleicht sind dort ein paar Leute die Ihnen helfen können. Es werden aber sicher zwei Stunden vergehen, bis Sie dort sind. Ich hoffe Sie haben einen guten Orientierungssinn.“ Semir nickte nur. Das hoffte er auch. Mirko stieß ihn von der Bank. Thurnau kam zu Semir. „Ich lasse dich ungern laufen, Mörder. Aber mein Freund hat Recht. Ich stehe nicht auf einer Stufe mit dir. Deshalb bekommst du die Möglichkeit vor mir wegzulaufen. Ich rate dir, renn… renn um dein Leben. Denn wenn ich dich erwische, dann wirst du durch meine Hand sterben.“ Semir antwortete nicht. Marko kam zu ihm und knebelte ihn mit einem Schal. Dann stieß er ihn in RichtungWald. „so und nun los. Du hast zehn Minuten Vorsprung.“ rief Thurnau ihm zu. Semir ging vorsichtig los. Er lief erst langsam dann immer schneller. Er wollte genügend Abstand zu diesem Mann gewinnen. Doch mit gefesselten Armen durch den Wald zu laufen, wo es bereits wieder anfing dunkel zu werden, war sehr schwierig. Wenn er fallen würde, das wußte Semir, dann kam er nicht schnell genug wieder auf die Beine und würde einen Teil des Vorsprungs einbüßen müssen. So lief er wie der eine Mann sagte immer weitesgehend rechts. Aber lief er in die richtige Richtung? Er sah zwar wo er hinging, aber wo endete sein Weg? Als er eine geraume Zeit gegangen war setzte er sich auf den Boden. Er wollte die Hände nach vorn bekommen, doch das war gänzlich unmöglich. Sie waren ziemlich eng zusammen gebunden. Semir erhob sich mühsam und ging weiter. Dann hörte er hinter sich Schritte von mehreren Leuten. Waren das Thurnau und seine Helfer? Semir sah sich gehetzt um. Er rannte auf einmal los. Rechts bleiben, schoß es ihm durch den Kopf. Er versuchte durch die Bäume was zu sehen, doch es war vergeblich…

    Aber mal als kleine Anregung:
    Zum Fantreffen 2005 gab in in einem internen Bereich für alle Teilnehmer so eine Art "Mitfahrerbörse", wo man sich aus den jeweiligen Bndesländern verabreden konnte, um zusammen nach Hürth zu fahren. Da dazu momentan anscheinend auch Bedarf zusein scheint, wäre dies doch mal eine Idee für das diesjährige Treffen, soetwas erneut einzurichten.

    Das kann man ja hier machen. DIe Teilnehmer können sich hier ja kurzschließen und vom Bahnhof aus ein Sammeltaxi nehmen. Oder halt mit Buss und Bahn fahren. GEmeinsam macht die Fahrt sicher spaß. Eine weitere Möglichkeit wäre natürlich, dass sich einige Leutchen zusammentun und eine Fahrgemeinschaft bilden. Wie gesagt.... sprecht euch einfach untereinander ab.

    War das nicht ein "Drops", der da immer geluscht war? :D

    Aber ansonstn hast du wohl recht. Anderseits, wie sprechen hier immerhin von Ellis Story. Da geht das doch nie so glatt ab. Ich könnte wetten, dass sie schon wieder mit sadistischem Grinsen vor den Computer sitzt und sich überlegt, womit sie Semir noch alles quälen könnte. Da kommt bestimmt noch was nach. :wacko:

    Wann geht es weiter?

    LG

    Mia

    Mensch kennst du mich gut... :D also was das Grinsen angeht.... ;) Heute Abend gibt es die Fortsetzung... und stimmt es war der Drops der gelutscht wurde.... :rolleyes:

    Wieso eigentlich quälen? Ich meine ich könnte ja auch mal Andrea quälen... (ups hab ich ja schon) und wie wäre es mit Hartmut? (nee... der ist in der nächsten STory für Manuela dran) tja dann muss wohl doch der arme Semir ran... :thumbup:

    Also ich verstehe Hartmut... das werden doch tatsächlich alle Beweisestücke geklaut? So was und dann verschwinden auch noch Leichen... Wer hat denn da die Hand im Spiel? Ich meine da kommt doch nicht jeder rein oder?

    Mia einfach super... Hoffe es geht schnell weiter.... die Story ist extrem spannend. Also lass uns nicht so lange warten!

    „Hier… hier musst du in den Wald fahren können. Das ist mehr so ein Trampelpfad.“ Tom nickte und fuhr langsam den Standstreifen an der Autobahn entlang. Endlich hatte er den Weg gefunden. Er bog ab. Nur schien es hier kein Straßenschild zu geben. Er sah zu Hotte. „Wo lang jetzt?“ Hotte sah sich um. „Ja… also… warte… fällt mir bestimmt wieder ein. Fahr erst einmal da vorne links… oder war es rechts?“ „Hotte! Bitte.“ „Ja schon gut… ich bin mir sicher, es war links.“ Tom nickte und fuhr nach links. Eine Weile ging es gerade aus. Dann kamen sie an eine Lichtung von der aus es nicht weiter ging. Er sah Hotte an. „Ähmm.. vielleicht hätten wir doch nach Rechts gemusst.“ sagte er leicht verlegen. Tom antwortete nicht. Er wendete und fuhr zurück. Diesmal fuhr er an der Gabelung gerade aus. Es ging durch eine dichtbewachsene Allee. „Hier hast du dir ne Wassermühle gekauft?“ fragte Tom Hotte noch einmal. „ Ich hab es vor. Ja… warum denn nicht.“ „Na ich frag doch bloß. Wenn dieser Thurnau wirklich mit Semir dort ist, dann denke ich werden Semir und ich dich nicht so oft besuchen kommen. Immerhin…wird er dort gefangen gehalten.“ Hotte nickte. „Wenn sie dort sind.“ „Hoffentlich. Ich habe das Gefühl, dass Semir meine Hilfe sehr dringend braucht.“

    Semir schloss die Augen. Er stand nun schon zehn Minuten mit der Schlinge um den Hals auf der Bank. Thurnau kostete jeden Augenblick aus. Vielleicht wollte er, dass ich um mein Leben flehe, dachte Semir. „Nun? Keinen letzten Wunsch?“ fragte Thurnau noch einmal. Von Semir kam keine Antwort. Thurnau winkte die jungen Männer zu sich. „Ihr beide nehmt die Bank weg!“ befahl er. Die Männer sahen ihren Vater an. Rudolf kam zu Thurnau. „Okay. Olaf du hattest deinen Spaß. Aber nun ist genug. Du willst ihn doch nicht wirklich hängen lassen.“ sagte Rudolf und schaute seinen Freund an. „doch! Er soll für den Tod von Henning hängen! Ich habe das Urteil gesprochen. Ich bin der Henker!“ begehte Turnau auf. „Olaf. Das geht zu weit. Das ist Mord!“ Olaft Thurnau sah seinen Freund an. „Du willst mir nicht helfen? Du willst der Gerechtigkeit nicht helfen?“ fragte er. „Das ist keine Gerechtigkeit. Du kannst nicht Ankläger, Richter und Henker sein. Olaf, komm zur Vernunft. Lass ihn runter.“ Olaf sah ihn nur an. „Aber er hat meinen Sohn umgebracht. Er hat ihn doch ermordet.“ Semir sah sich das an. Er hoffte inständig, dass der Mann Thurnau überreden konnte. Im Augenblick sah es genau danach aus. „Hey… wenn du ihn umbringst, dann bist du nicht besser als er. Willst du dich auf eine Stufe mit dem Mörder stellen?“ Thurnau sah ihn an. „Nein! Du hast Recht. Er muss aber bestraft werden. Er muss bestraft werden.“ Rudolf nickte. „Ja… das wird er. Lass uns erst einmal hier wegfahren. Weißt du… wir könnten ihn durch den Wald jagen. Eine Wildjagd wenn du so willst. Wenn er es bis zur Autobahn schafft, dann….dann darf er gehen. Aber er muss ohne Hilfe dort hinkommen. Seine Hände bleiben auf dem Rücken gefesselt. Außerdem wird er geknebelt, damit er nicht um Hilfe schreien kann. Das ist eine faire Chance die er bekommt. Wir geben ihn zehn Minuten Vorsprung.“

    Ts, du kennst doch die böse Elli inzwischen. An deren Gande zu appelieren ist doch so, als wenn du einen Wolkenkratzer mit einem Zahnstocher zu Einsturz bringen wolltest: Völlig hoffnungslos.
    Ich wette, die sitzt immer zu Hause und freut sich über jeden verzweifelten Kommentar. Die sammelt die bestimmt. :P:D

    Aber mit dem Psychologen hast du schon recht. Vielleicht sollten wir Ellis Feddback-Threads in "Seelsorge" umbennen. Damit wir psychisch gewappnet sind, dieser Stories auszuhalten. :D

    Mia

    Stimmt Mia... ich liebe es, wenn ihr so verzweifelt um Nachschub bittet... Dann weiß ich ja auch erst... ihr leidet mit. :D


    Nach dieser 'Drohung' wollte ich den neuen Abschnitt erst nicht lesen :S ... doch meine Neugier war stärker! ;)

    Doch was habe ich jetzt davon...? Wieder eine schlaflose Nacht!! :cursing: :evil: X(


    Also, wenn Du wirklich an uns denken würdest, würdest Du jetzt noch den erlösenden Teil einsetzen. Du weißt schon, den wo Tom Semir rettet!! 8o

    Tja... damit kann ich noch nicht dienen. Da musst du schon bis morgen früh warten. Aber dann kommt sicher der nächste Teil... versprochen!!! Also... schlaf gut ;)

    Tom stand bei Anna. „Ich hab ihn hier verloren.“ sagte er und zeigte ihr den Abschnitt auf der Karte. Anna sah ihn an. „Da ist doch nur Waldgebiet.“ Tom nickte. „Ja eben… dort kann er überhaupt nicht abgefahren sein. Kein Weg, der dort auf einen Rastplatz oder so geht. Nichts.“ Hotte kam ebenfalls dazu. Er sah Tom an und dann auf die Karte. „Tom… du hast da etwas übersehen.“ Tom sah ihn an. „Was denn? Ich war dort. Es gibt keine Möglichkeit abzubiegen.“ „Doch… die gibt es. Komm wir fahren hin und ich zeig es dir.“ „Hotte…. Was soll das? Sag mir woran du denkst.“ „Ich hab doch erzählt, dass ich eine Wassermühle kaufen will. Na genau dort, wo du Thurnau verloren hast ist meine Wassermühle… also die… die ich kaufen will.“ Tom sah auf die Karte. „Bist du da sicher?“ Hotte nickte eifrig. „ Wer besitzt denn die Wassermühle?“ „Die gehört einer Immobilienfirma in Berlin. Die haben hier einige Bauten aufgekauft um sie zu verkaufen. Nun ja… ich hab sie nur auf einem Bild gesehen, das hab ich in meiner Schublade. Ich hab mich sofort darin verliebt. Einen Stall… ein Hauptgebäude… viel Grün und einen kleinen See.“ „Zeig mir das Bild!“ forderte Tom ihn auf. Hotte nickte und kam kurz darauf mit dem Bild zurück. Tom sah es sich an. „Das könnte es sein. Okay.. Hotte wir beide fahren hin und sehen uns dort um. Wie lange brauchen wir?“ „Na… wen der Verkehr nicht zu dicht ist, dann denke ich mal sind wir in einer Stunde dort.“ „Okay.. dann mal los!“ Sie verließen beide die PAST und fuhren zur Wassermühle.

    „…kraft meines Amtes verurteile ich den Angeklagtem im Namen des Volkes zum Tod durch den Strang! Das Urteil wird nach in einer knappen Stunde vollstreckt. Führen Sie den Verurteilten ab!“ Semir wurde von Mirko und Marko rausgezerrt. Es ging wieder in den Stall zurück. Semir sträubte sich gegen die Beiden. „Wenn Sie mitmachen, sind Sie beide genauso schuldig wie er!“ versuchte er die Beiden zu überreden. Doch die schienen taub zu sein. Sie brachten ihn in seine „Zelle“ und banden ihn dort an. „Verdammt! Sie dürfen ihm nicht helfen!“ schrie er ihnen nach. Keine Reaktion. Semir versuchte die Fesseln zu lösen. Seine Hände waren mit Kabelbinder zusammengebunden und daran das Seil, mit dem er an einer der Holzbalken gefesselt war. Er versuchte es mit Hilfe der Zähne, doch die Knoten waren zu fest. Der Mann, der ihn aus seiner Wohnung entführt hatte, kam mit Essen zu ihm. „Deine Henkersmahlzeit“ sagte er und stellte Semir einen Teller mit Pommes und Schnitzel hin.

    Semir sah ihn an. „Wie soll ich essen? Ich bin festgebunden.“ „Nun das haben wir gleich.“ Der Mann kam zu ihm und löste die Fesseln. Erst das Seil und dann den Kabelbinder. Semir spürte den Schmerz der wieder einsetzenden Blutzirkulation.“Setz dich und ess!“ Semir tat es. Er aß langsam. Der Mann beobachtete ihn. „Versuche besser keinen Trick. Ich beherrsche die asiatische Kampfsportart. Du hättest keine Chance.“ Semir nickte nur. Er dachte die ganze Zeit darüber nach, wie er den Mann überwältigen konnte. Dann war er fertig mit dem Essen und stand langsam auf. „Was ist mit Trinken? Ich habe Durst.“ sagte er. Der Mann nickte und ging rückwärts raus. Semir sah ihm nach. Er kam mit einer Wasserflasche zurück. Diesmal waren die jungen Männer wieder dabei. In Semir zog sich etwas zusammen. Die Drei kamen zu ihm. Der Ältere reichte ihm die Wasserflasche und Semir trank. „So und nun geht es zur Hinrichtung.“ sagte er zu Semir. Die beiden jüngerne Männer standen in seinem Rücken und zogen die Arme nach hinten. Ein Seil schlang sich um seine Handgelenke. Die Männer zogen es sehr fest und Semir stöhnte leise auf. Dann wurde er rausgeführt. Auf dem Hof stand eine kleine Bank unter einem dickten Ast. Semir wurde auf die Bank gestellt und vor seinem Gesicht baumelte eine Schlinge. Thurnau machte tatsächlich ernst. Er wollte ihn hängen. Panik kam in Semir auf. Thurnau kam aus dem Haus und sah Semir grinsend an. „So… ich bin auch der Henker. Hast du noch einen letzten Wunsch?“ fragte er als er Semir die Schlinge um den Hals legte.