Beiträge von Elvira

    Semir ging den Gang entlang. Er hatte mittlerweile die Taschenlampe angemacht, weil es immer dunkler wieder.

    Tom lies sich nun still auf einen Stuhl sinken und legte den Kopf in die Hände. Ihm schwirrte alles vor Augen .Dieser Einsatz war mal wieder gänzlich schief gegangen.
    Nicht nur, das ihm die Erinnerung fehlte und sein Kopf dröhnte, nein, auch die Flucht dieser Kerle, die Semir hoffentlich bekam.


    Semir und die SEK Beamten folgten Anubis und den anderen durch ein System mehrere Gänge, Die Gruppe war etwas vor ihnen, Sichtkontakt hatten jedoch keinen.

    „Okay…. passt genau auf. Hier gibt es jede Menge Verstecke, wo sich die Kerle verbergen können“ gab Semir durch und ging vorsichtig weiter. Nun teilte sich der Gang in drei Richtungen. „Das ist ja ein richtiger Irrgarten“, meinte einer der Drei SEK-Leute die bei ihm waren.“ „Tja… wir müssen uns teilen. Sie gehen nach rechts. Sie beide gehen nach Links. Ich nehme die Mitte.“ Der SEK-Beamte sah ihn an. „Wann wollen Sie eigentlich das Halsband abnehmen? Sieht etwas komisch aus.“ Semir sah ihn an und fasst an den Hals. „Hmmm… dafür hole ich mir jetzt erst einmal den Schlüssel. Ist nicht so einfach.“ Semir ging los.

    Er ging nun alleine in den gang und hörte es vor ihm knacken. Da war eine Türe. Ehe er sich versah sprang jemand hinter einem Vorsprung raus und schlug ihn nieder. Es wurde dunkel um ihn.

    Anna reichte Tom ein Glas Wasser „Hier, sie sehen so aus, als klappen sie mir gleich zusammen.“ Er nahm es dankend an, als es plötzlich einen ohrenbetäubenden Krach gab. „Was war das? das war doch eine Explosion?“ Einer der Beamten kam aus dem Gang und fluchte. „Da ist weiter hinten was explodiert. Anna und Tom sahen sich geschockt an „Semir? Oh Gott.“

    Anubis sah auf den vor ihm liegenden Mann am Boden. „So, mein Freund du hast mir zum letzen Mal das Leben schwer gemacht.“ Er legte mit der Waffe an. Doch dann stand „Botan“ neben ihn. „Warte noch nicht… erst werden wir ihn mitnehmen. Er ist ja schon richtig Versandfertig“ lachte dieser und nahm die Kette in die Hand, die immer noch an Semir hing. Ein Stöhnen kam von Semir und er rührte sich. Anubis riss ihn hoch und hielt ihm den Mund zu. „Okay, sieh zu, dass sie nicht mehr suchen.“ meinte er nur und zerrte den benommenen Semir mit sich während Botan sich um das Dynamit kümmerte.

    Am nächsten Morgen sah sie erschrocken auf die Uhr. Es war schon fast Mittag. Irritiert setzte sie sich auf. Erst jetzt registrierte sie, dass sie zuhause war. Sie sah ihren Mann an, der sich noch im Tiefschlaf befand und schmiegte sich an ihn. Er wurde kurz wach. „Morgen mein Schatz.“ sagte sie leise. „Morgen...“ murmelte Semir leise und verschlafen. Dann zog er sie an sich und küsste sie leicht. „schön...das du wieder da bist.“ Andrea nickte und schloss die Augen. Sie war unglaublich glücklich in Semirs Armen zu liegen. Sie dachte daran, als Semir und Tom einmal ins Gefängnis mussten und sie mit den Anderen von der PAST die beiden befreit hatten. Wie die Beiden auf der Flucht vor einem korrupten Kollegen waren. All das kam ihr in Erinnerung. Sie schlief noch einmal ein. Gegen drei Uhr nachmittags klingelte der Wecker. Semir setzte sich auf, duschte und aß mit ihr zusammen. „Was liegt denn an? Ich meine du hast doch heute Spätschicht?“ fragte Andrea. „Ja stimmt. Aber ich will mit Tom etwas durchziehen. Nur für dich.“ lächelte Semir. „Verrätst du mir, was es ist?“ fragte Andrea. Semir küsste sie. „Nein. Ist besser wenn du es nicht weißt. Aber ich verrate dir, es ist wegen dem Mord.“ Andrea sah ihn an. „Du hast einen Verdächtigen?“ fragte sie weiter. „Eine Vermutung. Mehr nicht.“ gab Semir kauend zu. „Wer ist es?“ wollte Andrea wissen. „Andrea... bitte. Es ist besser wenn du es nicht weißt. Ich kenne dich zu gut. Du würdest nur selbst was anstellen um die Person...“ versuchte Semir seine Frau zu beruhigen. „Semir! Wer?“ nun klang Andreas Stimme fordernd. „Entschuldige mal... ich sage doch dass ich deine Unschuld beweisen will. Also überlass es bitte mir.“ Semir wurde wütend. Andrea nickte. „Okay... tu es. Aber ich will wissen wer es ist. Bitte...“ Andrea gab nicht nach und das galt auch für Semir. Semir schüttelte den Kopf. „Nein... es ist nicht gut wenn du es erfährst. Vertrau mir einfach.“ Schon war er raus um das Gespräch zu beenden.

    Tom wartete bereits wie ein Schießhund am Fenster. Gleich müsste Semir auftauchen und Lara König anhalten. Sie kam eben aus dem Haus. Und dann sah er auch Semir. Er sah wie er die Frau am Arm hielt und seinen Ausweis zog. Heftige Gestiken begleiteten das Gespräch mit Lara König. Sie wollte sich losreißen, aber Semir schien sie gut im Griff zu haben. Das war Toms Zeichen. Er rannte aus dem Haus über die Straße und stellte sich zu den Beiden. „Belästigt der Herr Sie?“ fragte er süffisant. Lara nickte „Ja... er belästigt mich.“ sagte sie wütend. Semir sah Tom an. „Halten Sie sich da bitte raus, das ist ein polizeiliche Vernehmung.“ forderte er ihn auf. „Dann sollten Sie die Dame vorladen. Welcher Tat wird sie denn bezichtigt?“ „Das muss ich Ihnen nicht sagen Herr....?“ Semir sah ihn an. „Kranich. Dr. Thomas Kranich, Rechtsanwalt.“ gab Tom zurück. „Herr Kranich. Sie behindern das Gespräch. Bitte gehen Sie zurück in Ihre Wohnung und lassen mich meine Arbeit machen!“ forderte Semir weiterhin. Tom lächelte ihn an. „Ich mache Ihnen einen Vorschlag. Sie zeigen mir den Ausweis und dann werden Sie der Dame eine Vorladung schicken. Sie kann sich nämlich weigern. Ich übernehme die Anwaltschaft für sie.“ Lara sah ihn an. Tom nickte und er sah Semir an, dass dieser sich zusammenreißen musste um nicht zu lachen. Er nahm seinen Ausweis und zeigte ihn vor. „Gut... die Vorladung können Sie dann zu mir senden, das heißt wenn...?“ fragend sah er Lara an. „König, Lara König“ sagte sie. „...wenn Frau König damit einverstanden ist.“ vollendete Tom den Satz. Lara nickte eifrig. „Ja sicher... Sie sind mein Anwalt.“

    Während der Berlinale wurde am 12.2.2008 in einer Weltpremiere der kommende Pilotfilm von Alarm für Cobra 11 „Stadt in Angst“ in einem berliner Kino gezeigt.

    Dazu auch unser Bericht: Link


    Am Rande dieses Screenings bekamen wir die Möglichkeit mit Gedeon Burkhard über seine Rolle als Hauptkommissar Chris Ritter zu sprechen und ihm einige Fragen zu stellen.

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    So endlich ist es geschafft: Das erste Interview aus den "Zehn Fragen an..." steht nun bereit. Noch einmal vielen Dank an Steffi und Daggi die sich geopfert haben und Gedeon Burkhard folgende Fragen gestellt haben:

    Nach 2 Jahren wirst du dich nach der nächsten Staffel von Cobra 11 verabschieden. Wie ist es dazu gekommen und was wird uns in den kommenden Folgen noch erwarten?

    Gedeon: „Für mich ist es das Ende von einem Weg, der vor ungefähr zwei Jahren angefangen hat. Die Figur Chris Ritter hätte sich jetzt nach der kommenden Staffel, nachdem noch einiges aus seiner Vergangenheit aufgedeckt wurde, endgültig als ´netter Partner´ in die Cobra Familie einfinden müssen. Das wollte ich in dieser Form nicht und da gingen die Meinungen von Produzenten und mir eben auseinander. So haben wir uns jetzt im Guten getrennt und die Rolle Chris Ritter wird nun hoffentlich für alle in der letzten Staffel noch interessant zuende erzählt werden…..“


    Deine Erinnerungen an die Dreharbeiten, gibt es was Lustiges, woran du dich erinnerst? Etwas, was schiefgegangen ist?


    Gedeon (lächelnd): „Da müsst ihr am besten den Erdogan fragen, der ist fürs Lustige zuständig…“


    Würdest du dich selber privat als guten Autofahrer bezeichnen?


    Gedeon: ( wieder lachend) „Geht so…Dafür fahre ich zu selten. Nur auf abgeschlossenen Straßen…Man verlernt es ja auch bei der Cobra, weil man da so fahren kann wie man will.“


    Was möchtest du gerne noch für Rollen spielen? Und welche Projekte gibt es, sind in Planung?


    Gedeon: „Mal sehen, abwarten, was kommt. Jetzt geht doch alle ins Kino zur Märzmelodie. Alles andere ist in Planung und noch nicht so spruchreif, dass ich darüber reden könnte.“


    Du bist selbst ja schon sehr früh in die Schauspielrei hineingewachsen. Würdest du das für deine eigene Tochter auch gut finden, unterstützen. Oder meinst du, dass Kinder so früh nichts mit der Schauspielerei zu tun haben sollten“


    Gedeon: „Ich denke, wenn der Drang so stark sein sollte, dann würde ich sie gar nicht daran hindern können. Aber da hab ich wirklich noch eine Weile Zeit….wenn sie es möchte, mal sehen. Ich habe mit acht Jahren angefangen. Ich hoffe, sie lässt sich mehr Zeit und mehr Optionen offen.“


    Gedeon Burkhard und die Rolle Chris Ritter. Gibt es da Parallelen? Seid ihr euch ähnlich?

    Gedeon: „Chris Ritter ist wirklich ein ganz anderer Typ als ich.“


    Eine Frage noch, was auch viele Fans interessiert: Du hast am Anfang in deiner Rolle sehr viel geraucht, dann aber damit aufgehört…


    Gedeon: „Ja…. Gleich nach der ersten Folge. Ich hätte gerne länger geraucht…(lächelnd) Man muss hier in Deutschland irgendwie besonders korrekt sein, was manchmal für das Erzählen einer Story oder der Geschichte dahinter hinderlich sein kann. Ich musste auch kämpfen, dass Chris Ritter endlich unangeschnallt fahren durfte…“


    Letzte Frage, hast du privat auch schon mal versucht mit dem Rauchen aufzuhören?


    Gedeon: „Ich habe aufgehört .Mal sehen, ob es hält….Und eigentlich möchte ich gar nicht darüber reden.“


    Wir danken ihm ganz herzlich für die Zeit, die er sich trotz des Termindrucks für uns genommen hat und wünschen ihm auf diesem Weg viele neue spannende Projekte.

    Anubis rannte ungesehen ins Haus. „Dieser verdammte Mistkerl. Ich werde ihn kriegen… ich hole ihn mir mit Botans Hilfe werde ich Loki in die Hölle schicken.“ Ein zweiter Mann kam zu ihm. „Was ist da draußen los?“ „Die Bullen. Die kommen rein und werden unser kleines Geheimnis finden und…“ „Nein… hol Sandra und dann durch den Geheimgang ab.“ Sagte der Mann und Anubis nickte.

    Tom spürte, wie sich jemand auf ihn warf, ihm die Hände nach hinten zog. Um ihn herum wimmelte es von SEK Beamten. „da runter, die sind weg, hinterher.....“ rief er den Kollegen zu. „Klar, keine Sorge. Kranich.... alles wird gut.“ Tom wurde weiter auf den Boden gedrückt „ Die 4 anderen ebenfalls. „Lassen sie mich los, ich bin ein Kollege. Semir....“

    Doch Semir war bereits hinter Anubis her. Er hatte sogar vergessen, dass er immer noch das Halsband und die Kette trug. Ein Rattenschwanz von SEK-Leuten rannte hinter ihm her. Schnell fand er den Weg im Keller. Semir rannte den Gang entlang. Von diesem Gang aus gingen viele Türen ab. Es schien ein richtiger Irrgarten zu sein. Die Männer vom SEK teilten sich auf.

    Tom wurde hochgezogen und sah Anna kommen. „Frau Engelhardt, Semir, er ist da lang. Die hauen ab, warum werde ich festgehalten?“ „Tom? Ich glaube es ist besser, sie bleiben jetzt mal hier. Um die anderen kümmern sich genug Beamte. Sind sie sicher, dass es ihnen wieder gut geht? Ich meine...“ „Ja doch... mir ging es nie besser. Ich will jetzt meine Waffe und hinterher.“ „Nein Tom. Sie bleiben hier. Semir und das SEK schaffen das schon.“ „Chefin…Wieso?“ Anna sah ihn an und er schwieg. „Sie bleiben hier!“ Tom nickte.

    Semir fuhr zu Max ins Büro. „Hallo Semir. Du hör mal… die ganze Sache mit Andrea… es tut mir echt Leid, aber …die Beweise sind wirklich…“ versuchte Max zu erklären und man merkte seine Unsicherheit. „Schon gut. Das war eben sehr gut eingefädelt. Max… ich bin wegen der Sache hier. Die Chefin… ich meine Frau Engelhard will das ich mit dir gemeinsam am Fall arbeite. Allerdings darf die Schrankmann nichts davon wissen.“ erzählte Semir. Max nickte. „Ich hab nichts dagegen. Hast du denn was Neues für mich?“ fragte er. „Nichts was schon spruchreif ist. Aber ich habe meinen Verdacht. Lara König.“ Max sah ihn an. „Semir… diese Frau König war doch…“ er stockte im Augenblick. Semir sah ihn erstaunt an. „Sie hat dir den Tipp gegeben?“ Max antwortete nicht. „Max… bitte. Ich weiß genau, dass meine Frau keine Mörderin ist.“ flehte er ihn an. „Ja… Frau König hat mir gesagt, dass sie das Armband im Badezimmer von euch gesehen hatte.“ gab Max zu. Semir nickte. „das passt genau. Max… Tom und ich haben einen Plan. Wir wollen Frau König quasi dazu reizen, den nächsten Bruch zu machen. Ein Freund von mir aus der Nachbarschaft hat mir sein Haus zur Verfügung gestellt. Wir haben dort bereits ein paar wertvoll aussehenden Sachen in der Wohnung und …“ Max lachte. „Du und Tom… na wie soll ich da Nein sage. Wie sieht euer Plan aus?“ Semir erklärte Max den Plan und dieser war sofort einverstanden.

    Am Abend war Andrea in ihren eigenen vier Wänden. Sie duschte ausgiebig und freute sich auf das große Bett. Sie sah aus dem Fenster. Natürlich standen Hotte und Dieter vor dem Haus. Andrea schaltete den Fernseher an und zappte sich durch das Programm. Doch sie kam nicht wirklich zu Ruhe. Sie ging kurz nach Mitternacht zu Bett. Am liebsten hätte sie auf Semir gewartet. Ihn endlich wieder in die Arme zu nehmen, war ihr größter Wunsch. Aber sie war auch müde. Die Tage im Gefängnis hatten ihr Spuren hinterlassen. Was wenn man ihre Unschuld nicht beweisen kann? Sie musste dann den Rest ihres Lebens ins Gefängnis. Andrea schüttelte den finsteren Gedanken ab. Semir wird es schaffen. Er wird meine Unschuld beweisen. Er muss es einfach. Sie schlief mit diesen Gedanken ein und hörte nicht, das Semir bereits um drei heim kam. Er legte sich neben ihr und streichelte sanft das Gesicht. Andrea schlief tief und fest.

    So nachdem ich mir die Folge gestern im Schnelldurchlauf angesehen habe muss ich sagen. Mir hat Chris überhaupt nicht gefehlt. Die Folge war sehr gut. Tja so ist das nun mal....Auch ohne Chris! Gewöhnen wir uns schon mal dran. Nur noch eine Folge und dann ist es eh vorbei. Ich freu mich auf die nächste Staffel.

    Es kann nur noch besser werden. (mal ganz dolle hoff).

    Anna hatte mit dem Oberstaatsanwalt gesprochen und er wollte dafür sorgen, dass es für Andrea Haftverschonung gab. Nur wenige Stunden später war Andrea bei Anna im Büro. „Danke Chefin“ sagte Andrea leise. „Schon gut. Andrea ich brauche sie hier. Sie haben Haftverschonung erhalten, aber Sie dürfen leider keinen Schritt machen, ohne Begleitung. Also was nun die Freizeit angeht. Ansonsten stehen Sie hier unter Beobachtung.“ erläuterte Anna. Andrea nickte. „Danke… darf ich meine Sachen nach Hause bringen?“ Anna schüttelte den Kopf. „Sie werden mit Semir nachher heimfahren Solange stören die Sachen nicht.“ erklärte Anna und beobachtete Andrea sehr genau. Wieder nickte Andrea, die froh war nicht mehr in der kleinen Zelle sitzen zu müssen. Sie ging an ihren Schreibtisch und hatte das Gefühl, dass alle Kollegen ihre Blicke auf sie richteten. Sie wusste zwar, dass niemand ihr diese Tat zutraute, aber ein kleiner Zweifel war immer da. Nur wenig später als sie an ihrem Platz am PC saß fing sie auf einmal an zu weinen. Dieter kam zu ihr und nahm sie in den Arm. Er tröstete sie fürsorglich.

    Am Abend war Semir auf der Wache und sah erstaunt dass Andrea an ihrem Schreibtisch saß. „Was machst du denn hier?“ fragte er. „Sag mal… freust du dich nicht, mich hier zu sehen?“ fragte Andrea anstatt ihm seine zu beantworten. „Natürlich freu ich mich… aber wieso?“ Semir verstand nicht. „Die Chefin hat sich für mich eingesetzt. Sie hat für mich doch Haftverschonung erwirkt. Allerdings mit Auflagen.“ gab Andrea zu. „Und die sind?“ fragte Semir. „Nun ja… tagsüber darf ich hier arbeiten. Abend mit dir nach Hause. Wenn du Nachtdienst hast, dann werden mir Hotte und Dieter Gesellschaft leisten.“ erklärte Andrea. Anna kam zu ihnen. „Semir! Kommen Sie bitte in mein Büro? Wo ist eigentlich Tom?“ fragte Anna. „Ähm… der kommt gleich.“ Anna nickte und ging mit Semir in ihr Büro. Als sie am Schreibtisch saßen, sah Anna ihn an. „Die Beweise gegen Andrea sind, wie Sie wissen sehr schwer. Ich habe mich weit aus dem Fenster gelehnt um wenigstens die Haftverschonung zu erreichen. Sie sind dafür verantwortlich, das Andrea nichts macht, was ihr zusätzlich schaden kann.“ erklärte sie. Semir nickte. „Chefin… wie es aussehen soll, hat Andrea mir eben schon gesagt.“ sagte er. „Das ist mein Dilemma. Sie darf bis zum Abschluss nicht hier arbeiten weil sie dann Einblick in die eigenen Akten erhält. Sie werden Andrea wohl mit nach Hause nehmen müssen und …bewachen.“ sagte Anna sachlich. Semir sah sie an. „Aber ich will wissen wer dahinter steckt. Ich habe den Verdacht, dass die neue Nachbarin dahinter steckt. Ist es nicht möglich, wenn Andrea bei Ihnen wenigstens ein paar Tage…?“ fragte er. Anna schüttelte den Kopf. „Sie werden Ihren Dienst weitermachen. Bonrath und Herzberger werden dann auf Andrea aufpassen. Obwohl ich da keine Probleme sehe. Sie werden mit Max Siegel Kontakt aufnehmen und mit ihm zusammen arbeiten.“ sagte Anna. Semir nickte. „Ich wollte eh zu ihm.“

    Danke für eure Feeds... aber diesmal ist es wirklich nicht schlimm... Es dreht sich ja mehr um Andrea und um Lara....

    Tom und Semir als Vertreter des Rechts werden es alles ins Lot bringen, so lieben wir es doch. Es geht ja auch mal ohne Aua und Tam Tam...

    bei mir meine ich ... okay... selten aber es gibt es... also entspannt euch.... die Story ist wirklich harmlos.... zur Abwechslung... denn die nächste wird wieder gemein, fies und hart... wie ihr es von mir gewohnt seid.

    Tja... meine Mitschreiberin ist irgendwie verschollen.... Helft mir mal suchen :D;(


    Er kettete ihn an und ging zurück zu Anbubis. „So, du bist ein treuer Untergebener, Zeit, dass auch du Botan kennenlernst. Deine Prüfung steht an.“ er führte Tom den langen gang entlang, die Treppe hoch in den ersten Stock der Villa. „Setz dich da hin. Du wirst gleich reingerufen.“ er selbst ging schon in eins der Zimmer. Tom jedoch stellte sich ans Fenster und sah raus. Da war doch was.... die Frau, die ihn abgeholt hatte. Was machte die hier?“

    Semir zerrte an der Kette und versuchte das Halsband zu lösen. Doch beides gelang ihm nicht. Er fluchte laut und schrie nach Tom. Anscheinend hörte man es in den oberen Räumen und Anubis kam zu ihm. „Halt endlich deine verdammte Klappe, Ungläubiger.“ „Sie können mich mal. Wo ist mein Partner? Was haben Sie mit ihm vor?“ Anubis sah ihn böse grinsend an. „Du bist sehr ungehorsam. Ich werde dir es beibringen mich respektvoll zu behandeln.“ Er griff unter seine Kutte und holte einen Elektroschocker hervor. Semir zuckte zurück. Anubis setze das Ding an und löste es aus. Der Schmerz durchzog Semirs Körper, aber er machte Anubis nicht die Freude zu schreien sondern biss die Zähne zusammen.
    Tom wurde ins Zimmer gerufen und stand im Dunkeln. Eine Lampe blendete ihn und er hielt sich die Hand vors Auge. „Was soll das? Ich sehe nichts.“ „Das macht nichts, noch ist nicht die Zeit dafür. Setz dich auf den Stuhl und beantworte mir erst ein paar Fragen.“

    Anna sah auf die Uhr. Das SEK würde jeden Augenblick hier sein. Sie mußten langsam etwas tun.

    Semir zuckte erneut zusammen, als Anubis den Schocker ansetzte. „so und nun wirst du ganz brav mir dienen. Luxor wird dich sicher gleich holen. Du wirst uns heute bei der Messe bedienen, solltest du auch nur einmal etwas daneben benehmen, werden wir unsere Unterhaltung fortsetzten. Hast du mich verstanden, Loki?“ „Mein Name…ist Gerkhan…Semir Gerkhan.“ kam von Semir mit leiser schmerzverzerrter Stimme.

    Tom stand Rede und Antwort bis sein Gegenüber der Meinung war, dass er keine Spielchen spielen konnte. Der Schneinwerfer ging aus und Tom blinzelte. Vor ihm stand ein alter Mann mit schloweißem Haar. „Wir sind fertig. Jetzt werden wir gemeinsam zu unserer Messe gehen und die nächsten Opfer ihrem Schicksaal überführen. Dein Gehilfe wartet schon. Ihr werdet die Opfer gemeinsam ins Jenseits befödern.

    Eine Woche nach Andreas Verhaftung:

    Andrea saß im Gemeinschaftsraum und sah uninteressiert fern. Eine ältere Insassin kam zu ihr. „Na Kleine? Immer noch auf „Rühr mich nicht an“?“ fragte sie. Andrea sah sie an. „Lass mich einfach in Ruhe.“ sagte sie und stand auf. Sie wollte den Raum verlassen. Doch nun stellten sich einige der Frauen in die Tür und versperrten ihr den Weg. „Hey... lauf doch nicht weg. Wir wollen etwas spielen. Du bist unser Spielzeug.“ lachte Jana, die Andrea bereits auf dem Hof genervt hatte. Andrea lächelte. „Du solltest hier nicht so eine große Lippe riskieren. Ich kann mich nämlich auch wehren. Und ich werde es tun, verlass dich drauf.“ Gab Andrea mit drohender Stimme zurück. „Gegen uns kommst du nicht an. Hey... wir wollen dir nichts Böses. Wirklich. Lass uns einfach Freunde sein. Sieh mal Bea hat hier was ganz Tolles. Wirklich... es gefällt uns alle.“ lachte Jana. Sie hielt Andrea eine Tablette hin. Andrea schüttelte den Kopf. „Danke... ich will lieber meine Sinne beisammen halten. Drogen sind nämlich keine Lösung.“ Gab Andrea wütend zurück und versuchte zur Tür zu kommen. „ach sieh mal an, ein Moralapostel.... hey bis du hier wieder raus bist, dauert das sicher noch ne ganze Weile. Also mach mit!“ kam von der Frau hinter Andrea. Andrea nahm die Tablette zwar in die Hand, aber sie schluckte sie nicht. Jana sah es natürlich sofort und lachte gemein. „Dann werden wir dir helfen, die Tablette zu nehmen. Du kannst auch die flüssige Form bekommen.“ Sie gingen Andrea an, während zwei Frauen sie festhielten, presste Bea ihr die Tablette in den Mund. Dann zwang sie Andrea zu trinken in dem sie ihr den Flaschenhals an den Mund presste und die Nase zuhielt. In der Nacht wachte Andrea auf. Sie lag in ihrer Zelle und konnte sich nicht daran erinnern wie sie hier her kam. Ihr tat alles weh. Was hatten die Frauen mit ihr getan? „Bitte Semir! Hol mich hier raus!“ stieß sie aus.

    Die Tage vergingen und endlich war ein Lichtblick zu sehen. Am Morgen des achten Tages kam Iris und holte Andrea aus ihrer Zelle. Andrea wirkte angeschlagen. Ihre Haare waren zerzaust und sie sah ungepflegt aus. Iris sah sie an. „Ist Ihnen nicht gut?“ fragte Iris besorgt. „Wie kann es mir hier gut gehen?“ stellte Andrea die Gegenfrage. Iris nickte. „Ja... Sie gehören hier nicht her. Sie dürfen heute gehen. Gleich nach dem Frühstück werden Sie abgeholt.“ erklärte Iris. „Ich werde abgeholt? Wohin?“ fragte Andrea verwirrt. Iris lächelte. „Ich weiß es nicht. Aber ich denke Sie sollten sich freuen. Sie haben es hinter sich.“ Sagte sie und tätschelte Andreas Hand. Andrea lächelte fahrig. „Ja... sicher...“ sagte sie nur. „Na kommen Sie... frühstücken Sie hier in der Zelle? Ich habe gesehen wie die Anderen Sie versuchen zu drangsalieren. Ich bringe Ihnen das Frühstück her.“ sagte Iris und verschwand. Andrea nickte. „Danke. Sie sind sehr freundlich.“ sagte sie zu Iris noch. Nur kurz darauf bekam sie frische Brötchen mit Marmelade und Käse. Eine Stunde später würde sie zum Leiter des Gefängnisses gebracht. „Frau Schäfer... Sie werden gleich von den Polizisten Herzberger und Bonrath der hiesigen Autobahnpolizei abgeholt.“ erklärte er. Andrea schloss die Augen. Sie konnte Tränen kaum unterdrücken. „Danke...“ sagte sie nur leise.

    Ok danke häte aber noch 2 Fragen wie heißt nochmal da der Bahnhof in Hürth wo ich aussteigen muss ? und wann müsste ich Freitag dann da sein ?

    Du musst bis Köln-hauptbahnhof fahren und von dort aus mit der Straßenbahn oder aber mit anderen Teilnehmern in einem Großraumtaxi fahren. Wenn ich die letzten Jahre bedenke, ging es Freitags meist ab 15 uhr los. Dies kann sich entweder nach vorn oder nach hinten verschieben. Das wird dann in der erwähnten zweiten Mail stehen.

    Ich habe vohin gerade mal Kontoauszüge geholt und sehe das dass Geld bei Thorsten angekommen ist, übrings würde mich auch mal interessieren wann man die nächste E-mail bekommt über den Ablauf und so ? weil man sich ja dann bald schon mal um die Zugverbindung kümmern könnte.

    @ Robert... wenn du bezahlt hast, das Geld nicht zurück gebucht wurde, kannst du dich ja schon mal um die Zugverbindung kümmern. Was die nächste Mail angeht, die gibt es schon noch zeitig genug.

    LG

    Bisher ist doch noch gar nicht so viel passiert... Weiß gar nicht was ihr habt. :rolleyes:

    Ich habe nichts getan.... 8) gut... okay... ich geb es zu.... aber wie sagt steffi immer soooo schön...

    "ooohhhmmmm" beten wir alle zu "Botan" das er Tom erwachen lässt. :D:D:D

    „Hältst dich wohl für was Besseres, wa?“ fragte sie barsch. Andrea sah sie an. „Nein... warum?“ fragte sie. „Na du quatschst mit der Schluse als seid ihr Freundinnen. Du sitzt hier anstatt mit uns zu reden.... was läuft denn da?“ wollte die Frau wissen. Andrea sah sie an. „Es läuft gar nichts da. Ich wollte nur allein sein. Was kann ich dazu, dass sie sich zu mir setzt.“ erwiderte sie gleichgültig. „Hey... Süße... wenn du glaubst du hast ne Sonderstellung hier, dann pass sehr gut auf. Wir ziehen hier alle an einem Strang klar?“ drohte die Frau. „Ja sicher...“ Andrea stand auf. Sie hatte keine Lust sich mit der Frau zu unterhalten. Doch das gefiel dieser gar nicht. „Hey... wo willst du denn hin?“ fragte sie und hielt Andrea am Arm fest. Andrea sah ihr in die Augen. „Lass mich sofort los!“ warnte sie leise. Die Frau lachte. „Was wenn nicht?“ fragte die Frau. Andrea schlug zu. Jana, so hieß die Insassin ging zu Boden. Doch Andrea dachte nicht daran, dass sie hier diejenige war, die sich anpassen musste. „Hey du Schlampe! Lass Jana in Ruhe, sonst bekommst du es mit mir zu tun!“ rief eine der anderen Frauen. Andrea setzte sich wieder auf die Bank. Sie bekam Angst. Doch als ob sie übersinnliche Kräfte besaß, kam Iris wieder und stellte sich schützend vor Andrea. „Kommen Sie… wir gehen rein.“ Andrea nickte und war ihr dankbar. „Sie dürfen sich nicht so absondern. Das ist nicht gut. Die Anderen könnten es missverstehen.“ Andrea nickte nur. Sie wollte nichts mit den Anderen zu tun haben.

    Semir saß mit Tom in seinem Wohnzimmer. „Okay… wie willst du vorgehen?“ fragte Tom. Semir sah ihn an. „Nun ich dachte, ich werde die Nachbarn mal ansprechen. Ob sie was gesehen haben… wenn diese Lara das bemerkt, wird sie hoffentlich nervös werden. Ich werde sie dann natürlich auch ansprechen, und sie vielleicht anbrüllen. Du kommst als Kavalier und neuer Nachbar, das müssen wir übrigens auch noch arrangieren, stellst dich schützen vor der holden Dame und dann nun ja… das überlasse ich dir.“ erklärte Semir grinsend. Tom sah ihn nur kopfschüttelnd an. „Du mit deiner Fantasie.“ tadelte er ihn. Semir grinste nur. Sie klingelten bei einem Nachbarn. „Das ist Mark… Wir sind sehr gut bekannt“ erklärte Semir. „Mark… wir müssen uns mal was unterhalten.“ sagte Semir zu seinem Nachbarn. „Semir! Geht es um die Einbrüche?“ Semir nickte. „Mehr oder weniger.“ gab er zu. „Na ich sag dir,… wenn ich den Kerl erwische, dann gnade ihm Gott.“ drohte Mark. „Ähm…. Mark könnte ich dir meinen Kollegen für ein oder zwei Tage aufs Auge drücken?“ fragte Semir an. Mark sah Tom an. „Wieso?“ wollte er wissen. „Sagen wir … es ist notwendig um an einen Verdächtigen heran zu kommen.“ gab Semir von sich und rieb sich die Hände. Mark lachte. „Das ist ja eine tolle Idee. Aber kannst du machen, ja. Ich wollte eh für ne Woche wegfahren. Bis dahin… herzlich willkommen. Aber nichts kaputt machen“ lachte Mark. „Danke… du hilfst mir sehr.“ Semir drückte seinem Nachbarn fest die Hand. „Ach apropos Hilfe…. Ich hab Andrea schon ein paar Tage nicht gesehen. Ist sie krank?“ wollte Mark wissen. „Nein… Sie ist für ein paar Tage verreist. Deshalb.“ sagte Semir. Mark nickte. „Na denn.. sorry aber mein Flug geht in zwei Stunden und ich hab ne lange Strecke bis zum Flughafen.“ Tom nickte und nahm die Schlüssel von Mark entgegen. „so… nun kann es losgehen.“ meinte Tom als Mark abgefahren war. Semir nickte nur. Allerdings hatten sie einen Faktor nicht bedacht. Die Chefin.

    Tom klopfte an die Türe und die beiden wurden hinausgelassen. „Anubis wartet schon auf euch.“ Anna hatte eine Runde um das Gelände gedreht, als Hartmut ankam. „Ich habe alles dabei was sie brauchen um jedes Wort da drinnen zu hören“

    Anubis sah Semir entgegen. Er hielt etwas in der Hand, was Semir nicht genau erkennen konnte. Dieses etwas gab er Tom und sagte dazu: „Leg es ihm an. Er ist ein Sklave für seine Tat. Er muss das Halsband tragen und Botan will, dass du ihn abends festkettest und einsperrst. Das soll seine Strafe sein.“ Tom nickte und kam mit dem Halsband zu Semir.

    Anna bekam jedes Wort mit.“ Was machen die da drin? Tom ist auch da. Semir brüllt ihn an. ich glaube wir werden das SEK alarmieren. Sie griff zum Funk, während Hotte und die anderen weiter den Worten lauschten.

    „Tom, jetzt hör auf mit dem Scheiß. Bis hierhin war das Spiel noch witzig, jetzt nicht mehr.“
    Semir wehrte sich etwas und wurde gleich von 2 Männern festgehalten.

    „Du verstehst es immer noch nicht, Loki. Ich bin nicht Tom. Ich bin Luxor, dein Meister.“ Er legte das Halsband an. Anubis lachte. „Gib es auf…. er gehört zu uns.“ Semir sah ihn an. „Was haben Sie mit ihm gemacht?“ Anubis sagte nichts und reichte Tom eine Kette. „Damit wird er festgebunden. Jeden Abend in seiner Zelle.“ Tom nickte und befestigte die Kette am Halsband. „Bring ihn erst einmal wieder zurück. Ich brauche ihn in zwei Stunden. Wenn er zu laut wird, dann kneble ihn.“ Wieder nickte Tom und zog Semir an der Kette hinter sich her.