Beiträge von Elvira

    Chris sah auf die Uhr. Es war schon fast Mittag und Semir hatte sich immer noch nicht gemeldet. Dann endlich klingelte sein Handy. Ohne auf das Display zu sehen nahm er das Gespräch an. „Ja? Semir?“ fragte er. „Semir? Wer ist das denn? Ich bin es Mona. Ich wollte dich nur fragen was du heute Abend essen möchtest? Ich koche für uns.“ kam die Stimme von Mona durch. „Oh… Mona… ich weiß nicht… koch irgendwas. Ich bin ein Allesesser.“ lachte er. „Wer ist denn Semir? Ist das deine Freundin?“ wollte Mona wissen. „Nein… mein Kollege. Er ist auf Diensttour und sollte sich eigentlich gemeldet haben. Na du ich muss… er kann jederzeit anrufen, und dann wäre es doch blöd wenn ich nicht ran gehen kann. Heute Abend um sieben bin ich bei dir.“ sagte er. „Okay… ich lass mir was einfallen.“ Mona beendete das Gespräch. Chris lehnte sich zufrieden zurück. Sie war eine Wolke, dachte er. Sein Handy klingelte erneut. „Ja?“ „Semir hier… ich habe Namen für dich, die du mal überprüfen solltest. Eine Hebamme mit dem Namen Lisa Weingarten, in der Schwerinstraße 4 in Köln, dann ein gewisser Dr. Neugebauer in Dormagen. Da kann ich die Adresse nicht entziffern, aber Susanne kann dir da sicher helfen. Bisher konnte ich nicht mehr raus finden. Außer das hier keine Babys sind. Aber anscheinend hat die Hebamme damit zu tun. Ich muss Schluss machen, es kommt jemand.“ Schon war das Gespräch beendet.

    Chris ging zu Susanne und bat sie darum die Hebamme sowie den Arzt zu überprüfen. Nur eine halbe Stunde später hatte er die gewünschten Informationen und ging mit den Akten zu Anna. Diese sah auf, als er eintrat. „Chris? Gibt es was von Semir?“ fragte sie. „Ja… er hat mir zwei Namen genannt. Susanne hat mir bereits die Daten ausgedruckt. Die Hebamme Lisa Weingarten. Da werde ich gleich hinfahren und die Damen mal interviewen. Danach den Arzt und dann werden wir die Bude auseinander nehmen, wo Semir den Putzteufel spielt.“ Endete Chris. Anna nickte. „Wir sollten langsam vorgehen Chris. Solange Semir sich in deren Nähe befindet ist es mir zu gefährlich. Sie dürfen gern die Hebamme überprüfen. Vielleicht hat sie irgendwelchen Kontakt zu den verschwundenen Babys und Frauen. Bei dem Arzt das Gleiche. Aber erst wenn das feststeht, dann können Sie die beiden verhören. Nicht vorher. Sonst kommen die garantiert dahinter, dass es einen Spitzel gibt.“ Erklärte Anna. Chris nickte „gut… ich werde mit Susanne sicher einiges raus finden.“ meinte er darauf. „Dann fangen Sie direkt an.“

    Susanne saß am Schreibtisch und sah Chris an. „Chris… diese Hebamme hatte mit dem ersten Opfer Claudia Steger, mit Margot Peters und Petra Messerschmidt Kontakt. Ich habe mal bei den Krankenkassen nachgefragt und die Angestellten dort sagten mir alle das Gleiche, dass Frau Weingarten die Babies zur Welt gebracht hat. Allerdings wurde das Kind von Frau Steger als Totgeburt festgehalten und abgerechnet. Dann habe ich mich mit dem Verband der Hebammen unterhalten. Dort stellte man fest, dass Frau Weingarten extrem viele Totgeburten deklarierte und sie sogar die Zulassung verloren hat. Sie arbeitet also inoffiziell.“ zählte Susanne auf. Chris nickte. „Was ist mit den Arzt?“ wollte er wissen. „Da ist gar nichts. Der Mann ist sauber. Oder aber er ist schlauer als sie.“ Meinte Susanne nur. Chris nickte. „Gut… dann werde ich mich mal mit der Dame unterhalten. Danke Susanne.“ Chris verschwand. Als er in der Praxis von Lisa Weingarten ankam, sahen ihnen die schwangeren Frauen erstaunt entgegen. Die Helferin lächelte ihn freundlich an. „Guten Tag. Sie warten vermutlich auf Ihre Frau.“ stellte sie fest. Chris schüttelte den Kopf und zeigte seinen Ausweis. „Ich würde gern zu Frau Weingarten. Dienstlich.“ sagte er. Sie nickte, stand auf und ging ins Sprechzimmer. Nur wenig später kam sie zurück. „Warten Sie bitte einen Moment. Sie wird Sie gleich rein holen.“ erklärte sie. Chris setzte sich mit ziemlich gemischten Gefühlen zwischen den Frauen mit ihren Babybäuchen.

    @yvonne... ich glaub nicht dass die Liebesgeschichte eine werden wird... bei mir? Nee... das überlasse ich den Anderen... ich nehme da doch lieber den harten Part... steht besser zu mir weil das Genre mit Gefühlen... ist nicht meins. ;(:rolleyes:

    Ja, mach das und wir bleiben bei unseren Vorahnungen ... :P

    BTW: Was hast du eigentlich da mit der Formatierung deines Beitrages angestellt? Das sieht ja schlimm aus. Ich fürchte, da war ein "quote" zu viel. Nee, nee, nee, und sowas will hier Admin sein. ;):D

    Mia

    Ich weiß gerade nicht was du meinst.... :D

    Nur das Schlimmste... so so... hmmm..... vielleicht sollte ich meinen Schreibstil ändern. So in Richtung Liebensgeschichten? Was meint ihr?

    Aber wie sagt der Volksmund? "Schuster bleib bei deinen Leisten".

    Ich halt mich dran und schreibe harte Storys....

    Tja, ich kann mich Yvi in allen Punkte nur anschließen. Und wenn ich so auf den Titel gucke, dann fürchte ich, dass deine Hintergedanken bezüglich Chris in dieser Story in eine ganz eindeutige Richtung gehen. :huh:

    Bin gespannt, wie es weitergeht!

    LG

    Mia

    HIntergedanken? Ich ? Tse... was denkt ihr denn von mir?

    Semir erschrak als es an die Tür hämmerte. „Ja?“ stieß er halb verschlafen aus. „Komm schon.. dein Job fängt in einer halben Stunde an. Frühstücken und ab geht es!“ hörte er durch die Tür. „Ja schon klar.“ gab er zu Antwort. Etwas irritiert von der Umgebung stand er auf und ging unter die Dusche. Das kalte Wasser ließ ihn schnell wach werden. Dann saß er mit Georg und einem weiteren Mann am Tisch. „Du wirst heute die Büros putzen. Dann hier im Keller so einiges erledigen. Wir müssen ein paar Sachen… sagen wir mal… entsorgen.“ Georg grinste ihn an. Semir nickte und aß. „Seid hier den ganzen Tag hier?“ wollte Semir wissen. Georg schüttelte den Kopf. „Nein… ich muss gleich mit Werner weg. Du wirst hier allein sein. Ach… keine Sorge es kommt kein Besucher. Wir vergeben Termine und das Büro ist heute offiziell nicht besetzt. Kannst also ganz beruhigt sein. Und noch eins. Wenn das Telefon klingelt, lass es klingeln, klar? Du gehst nicht ran!“ Semir nickte nur. Das passte ihm sehr gut in den Kram. Nach dem Frühstück schlug Georg Semir auf die Schulter. „Ach ja… die Spülmaschine ist leider kaputt. Du wirst also mit der Hand spülen müssen.“ lachte er. Wieder nickte Semir nur. Dann wartete er bis die Männer abgefahren sind. Er ging in das Büro und sah sich um. Der Aktenschrank war sein erstes Opfer.

    Chris sah Mona nach. Sie drehte sich noch einmal um und winkte ihm. Dann verschwand sie ins Gebäude. Chris fuhr zur PAST. Dort angekommen wurde er direkt von Anna ins Büro gerufen. „Wie sieht es aus?“ wollte sie wissen. Chris zuckte mit den Schultern. „Semir ist drin. Ich muss warten bis er sich meldet. Hoffe es passiert heute noch.“ berichtete er. Anna nickte. „Haben Sie beide eine Zeit ausgemacht?“ fragte sie. Chris schüttelte den Kopf. „Ich weiß ja nicht, ob er Zeit hat oder nicht.“ erklärte er. „Gut… sobald er sich meldet, bitte sofort an mich weitergeben. Haben wir schon irgendwelche Namen?“ „Ja… Semir nannten mir Georg. Allerdings keinen Nachnahmen. Frau Engelhard… warten Sie doch einfach ab. Es wird schon alles gut gehen.“ versuchte Chris die Chefin zu beruhigen. Anna sah ihn mit leicht verzehrtem Grinsen an. „Sie kennen Semir nicht so gut wie ich.“ stöhnte sie. Chris stand auf und ging in sein Büro.

    Semir öffnete die Schubladen des Aktenschrankes. Eine Menge Papier lag dort. Er nahm sich die erste Akte und las darin. Er schrieb sich die Namen raus und hängte die Akte wieder ein. So machte er das mit drei weiteren. Dann schloss er die Laden wieder und nahm sich einen der im Regal an der Wand stehenden Ordner. Er sah eine Rechnung einer Hebamme. „Lisa Weingarten“ las er leise vor. Der Name prägte er sich samt Adresse ein. Er wollte sie Chris direkt weiter geben. Nachdem er sich einige Informationen zusammengestellt hatte, fing er an sauber zu machen. Zunächst machte er die Büros sauber. Dann ging er in den Keller. Er hatte gesehen, dass dort mehrere Räume waren und wollte sie alle durchgehen. Doch schon die erste Tür war versperrt. Semir nahm sein Dietrich raus und öffnete die Tür. Doch dahinter befand sich lediglich der Heizungsraum. Auch die anderen Räume im Keller gaben nichts her. Semir begab sich in die erste Etage. Hier waren vier Räume. Einer nach dem Anderen fiel Semirs Neugier zum Opfer.

    Boah... ich hab ja fast mitgeheult. Du hast die Trauer so super beschreiben.... :thumbup: Nur was mir jetzt etwas Angst macht? Worüber ist er gestolpert? Was erschreckt ihn so? Lass uns nicht zu lange mit der Erlösung warten, okay???

    Gut dann fange ich mal an. Hmm... also was Tom so alles im Ultraschall erkennt.... schon toll.. Und natürlich kommt er deshalb zu spät. Typisch würde ich sagen. Semir als Besserwisser... klar doch ist ja bereits Papa und kennt die Probleme.... bin gespannt wie es weitergeht.

    Chris hörte sein Handy. „Ja?“ fragte er. „Semir hier. Ich hab den Job… wohne dort auch. Ich werde voraussichtlich morgen schon anfangen. Der Typ heißt Georg. Nachnamen hab ich nicht.“ berichtete Semir. „Gut… pass auf dich auf. Ich fahre noch mal zu Ritchie. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass er noch mehr weiß.“ Meinte er zu Semir. „Gut… ich melde mich, sobald ich mehr Informationen habe. Bis denn.“ Chris legte auf, Er führ zu Ritchie. Vor der Kneipe stieg er aus und betrat den verrauchten Raum. Er sah sich suchend um. Ritchie war nicht da. Chris sah auf die Uhr. Es war 18:00 Uhr. Also noch viel zu früh. Chris wollte warten bis Ritchie kam und setzte sich an einen Tisch. Nur wenige Augenblicke später setzte sich eine Frau zu ihm. „Hi…ist hier noch frei?“ hauchte sie leise. Chris sah sie an. „Ja sicher.“ Er stand auf und wies auf den Stuhl. Sie setzte sich. „Ich bin Mona.“ stellte sie sich vor. „Chris.“ gab er von sich. „Darf ich Sie zu etwas einladen?“ fragte er. Mona nickte. „Ein Cola-Baccadi.“ hauchte sie und sah ihn an. Chris spürte dass die Frau ihn anmachte. Er lächelte. Das könnte ein interessanter Abend werden, dachte er und bestellte zu trinken. Schnell war Ritchie vergessen. Der Abend verlief für Chris sehr gemütlich und nicht allein.

    Am nächsten Morgen stand Semir mit Sack und Pack vor der Kidsolution. Er wurde diesmal von Georg empfangen. „Komm… ich zeig dir deinen Raum. Ich hoffe du bist kein Frischluftfanatiker. Der Raum ist im Keller, aber immerhin kostenlos.“ Erklärte er. Semir zuckte mit den Schultern. „Solange ich frei wohnen kann, ist es mir egal.“ gab er gleichgültig von sich. Er stieg hinter Georg die Treppe runter und anschließend ging es durch einen langen dunklen Gang. Semir horchte auf, ob er Babygeschrei hören konnte, doch es war still. Georg schloss eine Tür auf und zeigte hinein. Semir zog seinen Koffer hinter sich her und betrat den Raum. Hier stand ein Bett, ein Tisch… Fernseher und eine kleine Kochnische. Vor den Fenstern waren Gitterstäbe. „Erinnert mich eher an eine Zelle!“ konnte Semir sich nicht zurück halten. Georg sah ihn an. „Ich zwinge keinen, hier zu bleiben. Wenn du willst kannst du auch sofort wieder gehen“ grunzte er beleidigt. Semir schüttelte den Kopf. „Nein… sorry. Ist nur… ach auch egal.“ stammelte Semir. Georg horchte auf. „Hast du was mit den Bullen zu tun gehabt? Schon mal gesessen, was?“ fragte er. Semir sah ihn an. „Nun ja…. einmal.“ gab er zu. „Warum?“ wollte Georg wissen. „Schwere Körperverletzung. Hab meine Freundin zusammen geschlagen.“ Gleichgültigkeit war in der Stimme zu hören, aber er beobachtete Georgs Reaktionen. Dieser schien sehr interessiert. Semir richtete sich ein und wurde anschließend von Georg in die Arbeit eingewiesen.

    Chris wachte neben Mona auf. „Hey… guten Morgen.“ Sagte sie leise und verschlafen.“ „Hallo“ antwortete er. Sie drehte sich zu ihm und gab ihm einen Kuss. „Du warst toll“ sagte sie. Chris sah sie mit einem Auge an. „du auch“ gab er zu. „Soll ich Kaffee machen?“ fragte sie und Chris nickte. „ Ich gehe erst einmal duschen und dann muss ich gleich zu Dienst.“ Er sah nicht wie Mona zusammen zuckte. „Was zum Dienst? Du meinst arbeiten.“ Korrigierte sie ihn. Chris schüttelte den Kopf. „Nein… zum Dienst. Hey… keine Angst. Ich bin nicht von der Sitte.“ lachte er, weil er vermutete das Mona eine aus dem horizontalen Gewerbe ist. Mona atmete auf. „du bist bei der Polizei?“ fragte sie. Chris nickte. „Ja… bei der Autobahn. Aber das sollte dich nicht interessieren. „ meinte er nur. Sei nickte. „Hast ja Recht.“ Sagte sie nur und verschwand. Chris ging duschen. Einige Minuten später saßen beide am Tisch und frühstückten ausgiebig. Mona sah ihn an. „Was ist denn deine Aufgabe? Bist du hinter Rasern her oder so?“ fragte sie neugierig. Chris nickte. „Ja oder so.“ gab er zu ohne näher darauf einzugehen. Zwanzig Minuten später brachte er Mona zu ihrer Wohnung und sah sie an. „Sehen wir uns heute noch?“ wollte er wissen. Mona nickte. „Gern… heute bei mir.“ hauchte sie ihm einen Kuss auf und stieg aus.

    Danke für den neuen Teil. Wirklich sehr gut geschrieben. Es mach richtig Spass zu lesen. Wann kommt der nächste Teil?

    Ach ja.... ich finde es gar nicht gut, das du Angst hast, ich könnte der lieben netten Chefin was antun. Was denkst du denn von mir? :whistling: Ich bin doch lieb und nett zu allen in der PAST :whistling:

    Das ist doch mal ne Zahl die sich sehen lassen kann. Und das liegt auch daran, dass es die Finalfolge war, groß angekündigt. Nachher sobald ich daheim bin, gibt es noch einen Artikel aus der Express, die mir gestern von meinem Chef "entzogen" wurde, weil er sie lesen wollte.... Ich scanne den Artikel heute Nachmittag ein für alle zum nachlesen :D

    Das kann man nur sagen, wenn man den Neuen Partner kennen gelernt hat. Vorher zu urteilen bringt nichts. Ich kann mich sehr gut daran erinnern, wie über Gedeon Burkhard am Anfang hergezogen wurde. Der passt nicht zu Cobra 11... und so weiter. War genau das gleiche wie es nun über Tom Beck losgeht. Wartet einfach mal ab wie es wird, kann ich da nur sagen.

    Also ich fand die Folge durchgehend sehr spannend und aufregend, die Todesszene wurde sehr schön dargestellt ich musste sogar weinen :( kann nur nochmal sagen wie schade ich es finde das es Chris Ritter nun nicht mehr gibt er war eine sehr spannende persönlichkeit, hoffe auch das die Geschichte jetzt nicht zu ende ist sondern das in der nächsten Staffel/bzw. erste Folge die beerdigung und Trauer gezeigt wird ebenso wie ein paar rückblicke.

    Ich denke nicht, dass es dort Rückblenden geben wird, gab es bei Tom Kranich ja auch nicht, warum dann bei Chris Ritter? Eine Beerdigung kann man ja mal drüber nachdenken, aber das ist eher unwahrscheinlich.Und irgendwie finde ich das schon richtig.... der Übergang sollte möglichst einfach gestaltet sein. Warten wir auf den Herbst... dann wissen wir es. Sind doch nur knappe fünf Monate :D

    „Semir! Das ist mir viel zu gefährlich! Du kannst doch nicht einfach so… ich meine…“ Andrea suchte nach den richtigen Worten um Semir den Plan auszureden. Er streichelte ihr Gesicht. „Andrea… ich bin vorsichtig. Wirklich. Sieh mal…. was würdest du tun, wenn Aida auf einmal verschwunden ist? Wie würdest du dich fühlen?“ versuchte Semir ihr Gewissen zu berühren. Andrea sah ihn an. „Du meinst… wenn sie uns Aida stehlen würden? Ich würde verrückt werden.“ Sagte sie leise. Semir nickte. „siehst du… und deshalb will ich den Frauen, die ihre Babys vermissen helfen. Ich will ihnen die Kinder zurück bringen. Deshalb will ich das machen. Verstehst du mich jetzt?“ fragte Semir. Andrea sah ihn an. „Ja… und ich unterstütze dich dabei.“ Sagte sie nun und küsste ihn. „Du bist mein Held… Sei bitte vorsichtig, hörst du. Aida und ich brauchen dich.“ Semir nickte und hielt Andrea fest in dem Arm. „Du bist die beste Frau, die ich jemals hätte finden können.“ schmeichelte er ihr. „Na komm… es ist schon spät und du musst morgen früh raus.“

    Am nächsten Morgen war Semir wie immer pünktlich im Büro. Auch Chris war bereits da. „So… also… Ritchie hatte tatsächlich was Tolles für ums. Kidsolution“ erklärte Chris. Semir nickte. „Gut… dann werde ich dort mal nach einem Baby fragen.“ Meinte er nur. Chris schüttelte den Kopf. „Das klappt nicht. Kannst du vergessen. Die vermitteln nur an Frauen. Also hast du keine Chance. Oder du nimmst Andrea mit und ihr spielt auf Kinderlos.“ Gab Chris vor. Semir schüttelte den Kopf. „Mist…. Dann können wir den Plan vergessen. Okay… wie wollen wir weitermachen?“ fragte er. „Das ist einfach. Also… Ritchie sagte mir, dass dieser Verein ständig Leute sucht die für sie arbeiten. Also du könntest dich ja als Babysitter anbieten, oder Leibwächter… oder was weiß ich…“ meinte Chris nur. Semir nickte. „Dann müssen wir der Chefin nur die Änderung bekannt geben.“ Er sah Chris an. Dieser lächelte. „Müssen wir das wirklich? Wir haben doch grünes Licht. Lassen wir es dabei.“ grinste er nur. Semir war einverstanden.

    Gegen Nachmittag zog Semir sich seine Jeansjacke an und fuhr in einem recht klapprigen Golf nach Köln Ehrenfeld. In der Brabanter Strasse sollte diese sonderbare Kidsolution ihre Räume haben. Semir fand nur ein kleines Hinweisschild. Er folgte den Hinweisen und gelangte in einem dreckigen Hinterhof. Angewidert schaute er sich um. Dann stand er vor der Tür und klingelte. Nur wenige Augenblicke später öffnete eine nette Frau. Sie sah Semir an. „Was kann ich für Sie tun?“ fragte sie etwas unfreundlich. „Tag… ich suche einen Job. Mein Freund hat gesagt, Sie suchen Leute für gewisse Arbeiten.“ Sagte er leise. Die Frau maß ihn von oben bis unten. „Was kannst du denn?“ fragte sie wirsch. Semir zuckte mit den Achseln. „Ich kann viel. Kochen, putzen und vieles Anderes.“ gab er an. Die Frau nickte. „Ne Putzkraft können wir noch gebrauchen. Komm rein!“ befahlt sie und gab die Tür frei. Semir drückte sich an sie vorbei. „Warte hier!“ forderte die Frau ihn auf und Semir nickte nur.

    Wenig später wurde er von einem Mann in einen Raum geholt. „Setz dich da hin!“ befahl er in einem rauen Ton. Semir nickte etwas verschüchtert. Der Mann verschwand dafür kam ein weiterer rein. „So … du willst bei uns arbeiten, hab ich gehört?“ kam die erste Frage. Semir nickte. „Ja… ich brauch nen Job, sonst krieg ich die Krise.“ Stöhnte er gekonnt. Der Mann nickte. „Gut… ich brauche jemanden der verschwiegen ist. Wenn du die Klappe halten kannst, dann darfst du hier die Räume reinigen. Für sechshundert im Monat.“ Semir tat als müsse er überlegen. Dann nickte er. „Gut… ich mache es.“ stimmte er zu. Der Mann lächelte. „Gut… ich bin Georg.“ stellte er sich nun vor. „Semir.“ gab Semir von sich. Die Männer reichten sich die Hand. „Hast du ne Bleibe?“ wollte Georg wissen. Semir nickte. „Ja hier in der Nähe.“ Gab er an. Georg nickte. „Du musst dafür Miete zahlen, nehme ich mal an.“ Wieder nickte Semir. „Dann kannst du hier Kosten- und Logiefrei wohnen. Pack die Sachen und komm her.“ bot Georg an. Semir strahlte und nahm freudig an. Dann verschwand er um seine Sachen zu holen und vor allem um Chris zu informieren.

    So das war sie… die Ausstiegsfolge von Gedeon Burkhard, alias Chris Ritter. Ich fand sie großartig.

    Von Anfang an die Spannung. Und wie immer… die Beiden geraten in Situationen die sie eigentlich gar nicht wollen. Irgendwie ziehen die das ja wohl an. Immer in die Vollen.

    Die Todesszene war sehr gut dargestellt. Nicht zu früh sondern genau dort wo sie hingehörte… Ans Ende. So oder ist die Trauer doch größer oder nicht? Immerhin könnte man sich nun selbst ausmalen wie Semir sich fühlt, als er vor Chris steht und die letzten Zuckungen durch den Köper gehen. Außerdem konnte Chris doch wenigstens noch etwas an dem Fall arbeiten und seine Exfreundin auch noch vor dem Tod retten. Also ein Held wie er sein sollte.

    Freuen wir uns auf Ben Jäger, alias Tom Beck und hoffen dass dieser länger als zwei Jahre aushält.

    Am 05.06. wird die Folge " Leichte Beute" mit Christian Oliver wiederholt.

    Kurze Inhaltsangabe für die, die sich nicht genau an die Folge erinnern ;)

    Jan und Semir ermitteln in einer Diebstahlserie, bei der immer mit der gleichen Masche Luxusautos gestohlen werden. Bei den Dieben handelt es sich um Dennis und die hübsche Alex, die von dem zwielichtigen Schrottplatzbesitzer Ralle Plischka zu den Diebstählen genötigt werden. Doch Dennis glaubt, einen Weg gefunden zu haben, um sich aus Plischkas Fängen zu befreien. Er ahnt nicht, dass Plischka über Leichen geht...

    So und nun kommt mal langsam wieder runter. In jedem Jahr gab es eine Cobra Pause. Was RTL dann sendet kann doch wohl egal sein. Es wird keiner gezwungen sich CSI anzusehen. Also an alle die sich hier sooooo aufregen. Im Juni kommt wieder "Alarm für Cobra 11" das ist schon sicher. Meint ihr denn, wenn ihr euch hier im Forum so aufregt ändert das etwas? Ganz sicher nicht. Haltet euch mit den Beschimpfungen und den Beleidigungen doch mal etwas zurück. Nur weil kein Cobra kommt, geht die Welt nicht unter. Jeder der ohne Cobra nicht leben kann schaut sich auf RTL-Now die Folgen an. Was ist daran bitte sooo schlimm?

    Noch eine Bitte in eigener Sache... versucht nach Möglichkeit euren Wortschatz zu kontrollieren. Mit Beleidigungen auch unter einander, insbesondere meine ich @supercop und @cobra.11, ist nämlich niemanden geholfen.

    In diesem Sinne...

    Ich lebe Wieder!!! Net Cologne war schnell

    Chris sah Semir grinsend an. „Ich wusste sofort, dass du sie wieder reingelegt hast.“ sagte er. Semir zuckte mit den Schultern. „Besser wenn sie nicht alles weiß. Außerdem… es ist ja ungefährlich.“ kam als Antwort zurück. „Gut… Ritchie hat auch schon angerufen. Wir treffen uns heute Abend. Ich fahre auf jeden Fall allein hin. Du solltest dich dann mal mental auf deine Nacht im Keller vorbereiten, oder willst du Andrea alles sagen?“ wollte Chris wissen. Semir sah ihn nur an. „Ich denke ich werde ihr sagen worum es geht und dann ist der Drops gelutscht!“ Chris nickte. „Ja sicher wie viele Nächte verbringst du dann im Keller?“ wollte er anschließend wissen. „Gar keine… weil Andrea liebt mich und ich kenne ihre Drohungen… die zieht sie gar nicht durch. Weißt du warum?“ Chris schüttelte den Kopf. „Weil sie mich liebt!“ erklärte Semir stolz. „Wir werden sehen, ich würde an Andreas Stelle die Strafe durchziehen.“ „Lass uns Andrea mal beiseite schieben und legen uns einen Plan zurecht wie wir vorgehen wollen. Also mein Vorschlag: Sobald du von diesem Ritchie die Information erhältst, wo wir die Drahtzieher finden, werde ich dort anfangen. Wenn ich dann erst einmal einen Ansprechpartner habe, dann finde ich heraus wo die Babys sind und wir informieren das SEK. Danach stecken wir die Typen in den Knast und gut ist.“ erklärte Semir. Chris nickte. „Ja wenn wir so an die Hintermänner ran kommen. Mal sehen, was Ritchie für uns hat. Dann sehen wir weiter. Und Semir… du musst aufpassen, okay? Denk an deine Familie.“ Bat Chris. Semir nickte. „Ich denke jeden Tag an meine Familie. Sie ist mir das Wichtigste.“ bestätigte Semir.

    Chris fuhr pünktlich zum Treffpunkt. Ritchie wartete bereits. „Mann du bist ja richtig pünktlich, Ritter.“ begrüßte Ritchie ihn. Chris nickte nur. „Was weißt du? Was hast du raus gefunden?“ fragte er direkt. „Hey… nicht so schnell. Ich will wissen was mir der Tipp bringt?“ entgegnete Ritchie ihn. Chris trat dicht an ihn ran. „Wenn ich der Staatsanwaltschaft von deinen Geschäften erzählen würde, wärest du vermutlich bis zum Rest deines Lebens im Knast. Also komm mir nicht mit Wertstellungen!“ raunte Chris ihm zu. „Hey… ist ja gut…. du hast dich überhaupt nicht verändert. Also gut. Der Typ der mir den Tipp gegeben hat meinte es wäre nicht ganz harmlos. Also…. Es gibt da eine Einrichtung die sich „Kidsolution“ nennt. Sieht erst einmal aus, als ob man dort Schwangeren Frauen eine Auffangbasis bietet. Mein Informant meint das man dort anfangen sollte, nach den Babys zu suchen. An die Unterlagen ist er natürlich nicht rangekommen, das müsst ihr machen. Ach so… die vermitteln nur an Frauen…. Aber suchen ständig Mitarbeiter.“ Ritchie erzählte ihm wo die Einrichtung lag und als er endlich fertig war, sah Chris ihn an. „Du bist aber in diesem Fall nur mein Informant, klar?“ warnte er ihn. Ritchie nickte „Na hör mal… du kennst mich doch.“ empörte dieser sich. Chris nickte. „Eben deshalb.“ Er ging und fuhr zur PAST zurück.

    Danke schön dass es dir gefallen hat. Leider müsst ihr wohl bis nächste Woche warten, mein sohn rief gerade an und sagte mir das Internet und Telefon zu Hause komplett zusammengebrochen ist. Ein Anruf bei Net Cologne gab mir Hoffnung dies bis Freitag wieder in Ordnung zu bringen. Hoffe es starkt.