Beiträge von Elvira

    so gut vorbereitet? Beruhigungstabletten zurecht gelegt? Hier kommt der nächste teil

    „So! Ihr könnt schon mal die Tiere ein letztes Mal versorgen. Dann raus und auf die Autobahn. Hoffe nur, dass der Transport in Ruhe gelassen wird.“ sagte Schmidt. Karl der Fahrer sah ihn an. „Das hoffe ich sehr. Ich will meine Familie heute Abend sehen.“ sagte er. Schmidt nickte. „Ja sicher… wird schon schief gehen, Karl. Mach dir da mal keinen Kopf.“ gab er beruhigend zurück. Karl sah ihn an. „Hör mal… wenn ich nicht wieder komme, weil diese Irren mich von der Bahn gepustet haben, dann kümmere dich bitte um Tina…“ bat er Schmidt. Dieser sah ihn an. „Karl! Es wird nichts passieren, hörst du! Es wird nichts passieren. Ich kann auch jemand Anderen einteilen, wenn du willst.“ Karl schüttelte den Kopf. „Nein… ich mach das schon. Ist ja nur ne kurze Strecke.“ gab Karl zurück und lächelte nervös. Dann stieg er ein und fuhr ab.

    Semir sah in den Rückspiegel. „Tom! Wir haben fast unser Ziel erreicht und bisher ist gar nichts passiert. Irgendwie schon sonderbar, nicht wahr?“ meinte er. „Nun.. vielleicht haben sie kapiert das es nichts bringt und geben auf. Die machen nichts mehr. Wir können auch ne Rast einlegen und uns dann an den eigentlichen Transport ranhängen, was hältst du davon?“ fragte Tom. „Nee… lass und noch bis zum eigentlichen Ziel fahren und dann können wir Schmidt entwarnen. Der echte Transporter ist auch gerade los. Wenn er den Zeitplan einhält.“ Semir sah in den Rückspiegel und sah den BMW. Doch nur Sekunden später sah er den Feuerball der auf den Wagen zuschoss. „TOM!!! Achtung!!“ schrie er ins Mikro. Zu spät! Er sah wie de BMW von einer unsichtbaren Hand getroffen wurde und die Böschung runter schoss. Semir hielt den LKW an, sprang raus und rannte zur Unfallstelle. “TOM!!!“ schrie er verzweifelt. Der BMW stand in Flammen. „Neeeiiiin!“ schrie er und rannte die Böschung runter.

    Anna sah Andrea an. „Haben sich die Beiden schon gemeldet?“ fragte sie. Andrea schüttelte den Kopf. „Nein bisher nicht. Aber sie wollten sich ja eh erst melden wenn sie am Ziel sind und der tatsächliche Transport über die Bühne gegangen ist.“ erklärte Andrea. Anna nickte. „Ja aber ich habe ein sehr ungutes Gefühl. Nicht dass da etwas passiert.“ Meinte Anna und fasste sich an den Kopf. „Ich kann ja mal versuchen sie zu erreichen. Die haben sicher ihre Handys an.“ meinte Andrea. Anna schüttelte den Kopf. „Nein… wir warten noch etwas.“ bestimmte sie und ging in ihr Büro. Doch zehn Minuten später kam sie wieder. „Versuchen sie Semir oder Tom über Handy zu erreichen!“ befahl sie. Andrea nickte und wählte Semir an. Es klingelte, aber niemand ging ran. Sie versuchte es bei Tom. Doch auch er meldete sich nicht. „Ich kann keinen erreichen!“ rief sie durch das Büro. Alle Kollegen sahen sie entsetzt an. Anna kam zu ihr. „Verdammt! Ich hab es geahnt. Herzberger! Bonrath! Sie fahren die Strecke ab!“ befahl sie. Die angesprochenen nickten und stoben raus. Nur wenig später sah man den Porsche abfahren.

    Sooo noch eine klitze kleine Schonfrist....

    „Semir! Bist du in Ordnung?“ fragte Tom als Semir ins Büro kam. „Ja sicher… war nichts Besonderes. Nur eine Bombe. Chefin! Das Gebiet der Firma muss überwacht werden. Wir müssen mit mehr Anschlägen rechnen.“ sagte er zu Anna. Anna nickte. „Das können Herzberger und Bonrath übernehmen. Was hat der Firmenchef gesagt?“ fragte sie. Semir zuckte mit den Schultern. „Nichts weiter. Ich war bei der Verladung dabei. Also wenn das bei allen Firmen so abgeht, dann ist es verständlich das die Tierschützer was machen. Das soll natürlich nicht heißen dass ich die Methode gutheiße.“ meinte Semir. „Gibt es Anhaltspunkte wer dahinter stecken könnte?“ wollte Anna wissen. Semir schüttelte den Kopf. „Nein… aber ich habe da einen Plan.“ gab Semir bekannt. Tom sah ihn entsetzt an. „Semir! Das endet doch nur wieder mit ner Menge Schrott und einem Krankenhausbesuch. Mindestens!!“ lachte er. Semir sah ihn an. „Hey… ich tu wenigstens etwas ja…“ fauchte er zurück. Dann grinste er. „Nein mal im Ernst. Ich dachte wir beide sollten einen der Tiertransporte durchführen. Fingiert natürlich. Ohne Tiere. Wir tun so und fahren die Strecke ab, die eigentlich so abgefahren wird. Und dann mal sehen was passiert.“ erklärte Semir. Anna schüttelte den Kopf. „Semir das ist viel zu gefährlich, was wenn es zu einem Unfall komm? Was wenn einer von Ihnen schwer verletzt oder gar getötet wird? Nein… Sie werden nicht allein fahren. Aber Sie können gern ein Begleitschutz machen. Wenn ein solcher Transport wieder von Statten geht. Das ist das einzige was ich gewähre.“ gab sie entschieden an. „Gut… dann morgen früh. Das ist der nächste Transport der Firma. Ich wette die werden zuschlagen.“ meinte Semir überzeugt. Tom nickte. „Gut fahren wir morgen zur Firma und werden den Transport bewachen.“ stimmte er zu. Anna lächelte. „Ach und wenn ich sage begleiten, dann meine ich das auch so, verstanden?“ warnte sie forsch. Semir und Tom sahen sich an. „Ja sicher!“ sagten beide wie aus einem Mund.

    Am nächsten Morgen trafen sie alle bei Schmidt ein. Er begrüßte Semir und sah Tom an. „Das ist mein Kollege, Tom Kranich. Herr Schmidt wir werden den Transport heute übernehmen. Das heißt ich werde den LKW fahren und mein Kollege wird ihn begleiten. Wir hoffen so an die Männer heranzukommen, die diese Anschläge verüben.“ Erklärte Semir während sie Kaffee tranken. Schmidt sah ihn zweifelnd an. „Sie wollen den großen LKW fahren?“ fragte er und musterte ihn seltsam. Semir lächelte. „Ich kann fahren.“ sagte er. „Na das hab ich ja nicht bezweifelt. Aber was ist mit den Tieren?“ wollte Schmidt wissen. „Wir werden keine mitnehmen. Den tatsächlichen Transport können Ihre Männer machen.“ erklärte Semir. In diesem Augenblick kam die Sekretärin hinein. Sie hörte die letzen Sätze und stutzte kurz. Sie stellte den Kaffee auf den Tisch und ging wieder. Kaum war sie am Schreibtisch griff sie zum Telefon und wählte. Ein knappes hartes „Ja“ war zu hören. „Ich bin’s…. Der Transport heute wird von Polizisten durchgeführt, aber der ist fingiert. Der tatsächliche geht zwei Stunden später los.“ sagte sie schnell. Sie legte wieder auf und machte sich an ihre Arbeit.

    Tom stieg in den BMW ein. Semir kam noch einmal zu ihm. „Lass meinen Wagen ganz!“ sagte er grinsend zu ihm. „Klar doch…. wenn du den LKW in einem Stück lässt“ gab Tom zurück. Semir ging zum leeren LKW und fuhr ab. Tom hängte sich ran. Die Fahrt verlief sehr ruhig. Tom und Semir standen über Funk in Verbindung. „Also bisher alles ruhig. Wie sieht es bei dir aus?“ fragte Semir. Tom griff zum Mikro. „Ich bin hinter dir, wenn es bei dir ruhig ist, dann bei mir auch.“ gab er zurück. „Tom? Falls der oder die Typen zuschlagen, dann hoffe ich nur, ich kann die Karre halten.“ gab Semir zu bedenken. „Hey… wenn die auf dich schießen und den Reifen treffen, dann spring raus, hörst du!“ bat er. „Ja sicher.“ gab Semir zurück.

    Uli lag noch im Bett als sein Handy klingelte. „Ja?“ meldete er sich verschlafen. „Steh auf! Der nächste Transport steht an.“ hörte er. „Ja wo denn? Mann ich will auch mal ausschlafen!“ maulte Uli. „Du wirst umgehend aufstehen und den Transport abfangen. Die Bullen sind uns auf den Fersen und sie müssen mal eine Lektion verpasst bekommen. Du wirst diesmal den LKW links liegen lassen. Ich weiß von Melissa dass sie den Transport fingieren. Es ist ein leerer LKW. Richte diesmal die Kanone auf den BMW der dahinter fährt. Damit rechnen die nicht.“ sagte der Mann am anderen Ende. Uli war hellwach. „Du willst dass ich nen Bullen umlege?“ fragte er ungläubig. „Was heißt denn umlegen? Wer hat gesagt du sollst ihn umlegen? Du sollst ihn aus dem Verkehr ziehen. Das ist alles. Und dann wirst du den tatsächlichen Transport von der Bahn pusten.“ Es knackte. Der Gesprächspartner hatte aufgelegt. Uli machte sich fertig.

    Jep...dieser Bemerkung von Andrea kann ich mich voll anschließen... Was für eine Vorstellung wenn tom und Semir... das Oberhaupt der PAST wären... Chaos... Katastrophen sind dann vorgeplant. Aber warum erschrickt Anna so? :D

    Hallo Zissi! Willkommen bei den Schreiberlingen! :)
    Also ich kann mich den anderen "Kritikern" ;) nur anschließen: Deine Story und Dein Schreibstil gefallen mir auch bis jetzt sehr gut und machen Lust auf mehr. Weiter so! :thumbup:

    Besonders das Du am Anfang auf Petra eingehst und ein bisschen erzählst, wie es ihr in den letzten Monaten gegangen ist, finde ich toll. :thumbup:
    Doch dieser Cousin, der da so plötzlich aus der Versenkung auftaucht und gleich ihre Hilfe braucht, scheint wohl nicht ganz sauber zu sein... :S Bin gespannt, wie es weiter geht!


    Also wirklich, Elli! Befürchtest Du etwa Konkurrenz?? ;) :D :D :P :D :D


    Ich hab doch keine Angst vor Konkurrenz... ich glaube die gibt es gar nicht.... :D oder doch???

    So nachdem ich auch mal dazu kam es zu lesen, habe ich etwas anzumerken. Die Sätze von dir sind irgendwie zu kurz. Du schilderst zwar, was Semir so macht, aber es ist mehr eine Aufzählung als eine Erzählung... Aber der Inhalt ist gut. Mal sehen wie es weiter geht.

    Schmidt erschrak. Sofort brüllte er Befehle. Die Tiere waren schnell aus dem LKW und liefen in einen der Stallungen. Die Männer brachten sich in Sicherheit. Semir forderte den Schlüssel für den LKW. Schmidt sah ihn an. „Was haben Sie denn vor?“ fragte er erstaunt. „Nur fünf Minuten von hier, ist ein Steinbruch... ich bringe den Wagen da hin und dann kann die Bombe entweder hochgehen, oder aber von einem Kommando entschärft werden.“ erklärte Semir. „Aber ....? Das ist doch gefährlich!!“ stellte Schmidt unnötigerweise fest. Semir nickte „Ja ich weiß. Beten Sie, dass die Bombe nicht vorher hochgeht.“ Semir stieg ein und fuhr los. Schmidt sah ihm nach. Dann rannte er zum Wagen und fuhr hinterher.

    Semir lenkte den Wagen auf die Umgehungsstraße zum Steinbruch. Er griff zum Handy um Tom zu informieren. „Ich bin auf der B9 in Richtung des Steinbruchs. Der Wagen ist mit einer Bombe bestückt. Ich ... Tom?“ fragte er, als er ein Knacken im Handy hörte. „Hier ist nicht Tom!“ kam als Antwort zurück. „Die Bombe wird in knapp fünf Minuten hochgehen. Sieh zu dass du da raus kommst, Bulle! Sie ist nicht für dich bestimmt.“ sagte die fremde Stimme. „Ja danke du Schlaumeier! Was wollen Sie damit erreichen?“ fragte Semir. Er hatte den Steinbruch erreicht. Es waren keine Arbeiter zu sehen. „Nun...ich will einfach nur, dass diese unwürdigen Transporte aufhören. Mehr nicht. Scheinbar begreifen die Spediteure das aber nicht.“ erklärte der Unbekannte. „Hören Sie auf mit dem Unsinn! Es sind Tiere die für den Schlachter bestimmt sind! Sie bringen Menschen in Gefahr! Ich bin Ihnen schon auf der Spur. Die Bombe wird sicher den Wagen zerfetzen, aber ich werde Spuren finden. Und dann gnade Ihnen Gott!“ sagte Semir und versuchte seine Stimme nicht zu wütend klingen zu lassen um den Unbekannten nicht zu reizen. „Du bist nicht mein Ziel, ... noch nicht! Sieh zu, dass du aus dem Wagen kommst! In einer Minute knallt es!“ Semir fuhr den Wagen dicht an den Rand und löste die Handbremse. Dann sprang er raus. Der Wagen donnerte den Steinbruch runter. Kurz darauf knallte es heftig. Eine Feuerwolke kam aus der Tiefe und Semir sprang in Deckung.

    Schmidt sah seinen Wagen in die Luft fliegen. Er hielt sein Auto an und sah den Polizisten am Boden liegen. „Herr Gerkhan! Sind Sie in Ordnung?“ fragte er besorgt. Der Mann stand auf und klopfte seine Kleidung ab. „Ja ich bin okay!“ sagte er. Schmidt ging zu ihm hin. „Das war verdammt mutig von Ihnen!“ sagte er anerkennend. Semir schüttelte den Kopf. „Nein... leichtsinnig. Aber ich habe anscheinend jemanden geweckt. Fahren Sie mich bitte zu Ihrer Firma zurück.“ gab Semir zurück und ging zum Wagen. Schmidt nickte. „Ja selbstverständlich. Wissen Sie was der Unbekannte damit erreichen will? Wenn morgen der nächste Transport stattfindet… und die wieder zuschlagen. Was soll ich dann machen?“ fragte er während der Fahrt. Semir nickte. „Ja... er will dass die Transporte aufhören. Aber er hat einen Fehler gemacht. Er hat sich mit mir angelegt. Den Transport morgen werden wir bewachen. Aber es gibt noch etwas was mir aufgefallen ist, wo ich erst jetzt dran denke. Ich glaube ich habe etwas herausgefunden.“ erklärte er. „Ach und was?“ fragte Schmidt neugierig. „Das behalte ich lieber für mich. Noch....“ meinte Semir nur. Schmidt hielt vor der Firma an und Semir fuhr in seinem BMW weg. Schmidt sah ihm nach.

    lol Cornelius ist ja ne Leuchte... der arme Semir tut mir echt leid. mit so einen Typen als Partner... nee dann lieber mit ner Kugel im Krankenhaus... Tja und dieser Cousin.... der hat Dreck am Stecken...zumindest sitzt er tief in der Klemme... und natürlich muss Petra ihm helfen... klar doch....

    Und was das Stück heute angeht.. .das ist wirklich etwas kurz.... NACHSCHLAG!!!! :D

    26.06.2008 Wiederholung der Folge "Die Todesliste"

    Nach einem Unfall wird der Computerhacker Van Breukelen festgenommen. Als er wenig später ermordet wird, ermittelt man in der Szene und stößt auf Raphael Münch. Dieser wurde bereits von Van Breukelens Auftraggeber als Ersatzmann engagiert. Der vorbestrafte Münch glaubt aber für das BKA zu arbeiten. Als er die wahre Identität seines Auftraggebers entdeckt und aussteigen will, entführt man seine Tochter. Als im LKA eine Bombendrohung eingeht, dringen die Verbrecher zum Zentralrechner vor und verfolgen mit Münchs Hilfe einen üblen Plan...

    quelle: www. RTL.de

    „Herr Kranich? Was kann ich für die Autobahn tun? Bin ich irgendwie zu schnell gefahren?“ fragte Heinrich. Tom lächelte. Er überhörte diesen Satz. „Nun es geht um Ihre Tiertransporte.“ erklärte Tom sein Anliegen. „Tiertransporte? Ach so... Sie meine das Schlachtvieh... Was ist damit?“ wollte Heinrich wissen. „Nun ja... es gab in den letzten Tagen immer wieder Anschläge auf solche Transporte. Leider war dabei ein Toter zu beklagen. Wir sind nun auf der Suche nach dem oder die Täter....“ erläuterte Tom weiter. Heinrich sah ihn entsetzt an. „Das ist ja schrecklich. Ich hab von dem Unfall gelesen, wo der Fahrer starb. Wissen Sie schon Näheres? Ich meine wer dahinter stecken könnte? Wer gefährdet ist? Wo der nächste Anschlag stattfindet?“ fragte Heinrich und man merkte dass er nun doch nicht mehr so unbedacht war. Tom schüttelte den Kopf. „Nein... was transportieren Sie an Schlachtvieh?“ fragte Tom. „Nun ich habe dafür Subunternehmer. Ich selbst transportiere keine Tiere, weil ich gar keine Wagen dafür habe. Aber die Subunternehmer sind alle ehrenwerte Unternehmer!“ schwor der Mann.

    Auch Semir hatte sein Ziel erreicht. Die Sekretärin begrüßte ihn freundlich. Er wurde zum Geschäftsführer der Firma gebracht. „ Schmidt“ stellte der Mann sich vor. „Gerkhan, Kripo Autobahn.“ erwiderte Semir und reichte dem Mann die Hand. „Was kann ich für Sie tun?“ wollte Schmidt wissen. Semir klärte den Mann über die Anschläge die auf Transporte durchgeführt wurden auf. Schmidt sah ihn an. „Das ist ja grauenhaft. Aber Sie haben sicher eine Spur, oder?“ fragte Schmidt weiter. „Bisher ist es sehr vage. Wir haben eine Vermutung dass Tierschützer dahinter stecken können. Haben Sie irgendwelche Drohbriefe erhalten? Wurden Anschläge verübt?“ wollte Semir wissen. Schmidt sah ihn an. „Sie glauben, dass diese Leute hier bei mir zuschlagen?“ kam erstaunt die Frage. Semir nickte. „Es ist nicht ganz ausgeschlossen.“ bestätigte Semir. „Nun bisher habe ich nur von den Anschlägen gehört, aber bei mir ist nichts passiert. Auch keine Drohbriefe, oder Anrufe.“ gab Schmidt von sich. „Sind denn in den nächsten Tagen irgendwelche Transporte in Sachen Schachttiere vorgesehen?“ kam von Semir die nächste Frage. Schmidt sah ihn an. „Schlachttiere?“ fragte er. „Ja Sie haben doch diese Spezialtransporte oder?“ Semir war etwas irritiert. „Ja... sicher. Aber in den nächsten Tagen.... warten Sie...“ Er sah in seinen Kalender nach. „Ah ja... hier! Der Transporter wird gerade beladen. Wenn Sie wollen können wir uns dazu gesellen und zusehen.“ bot Schmidt an. Semir nickte. „Ja ich würde mir gern den Verladevorgang ansehen.“ nahm Semir das Angebot an.. Sie verließen das Gebäude.

    Uli sah durch das Fernglas. Die Tiere wurden mit Tritten in die LKWs befördert. In Uli kochte das Blut. Er nahm sein Gewehr und legte auf den Mann an, der die Tiere trat. Doch bevor er abdrücken konnte stellte sich ein kleinerer Mann direkt in die Schusslinie. Uli nahm das Gewehr runter. „Dich kenne ich doch...“ fluchte er leise. „Na die Polizei ist ja ganz schön schnell auf der richtigen Spur. Hab ich gar nicht vermutet. Und das hier wird nur ein kleiner Spaß.“ sagte er leise. Er griff zum Fernglas und sah durch. „Schade, dass ich nicht verstehen kann was du ihnen sagst...“ murmelte er, als er sah dass der Polizist auf den Mann einsprach.

    „Was soll das denn? Können Sie die Tiere nicht humaner behandeln?“ fragte Semir wütend als er sah wie einer der Männer nach einem Schwein trat, welches nicht in den Wagen wollte.. Schmidt lächelte. „Das ist eine Ausnahme. Der Herr ist sicher etwas genervt und ich kann ihn verstehen. Schließlich sind die Tiere ja ziemlich störrisch.“ entschuldigte dieser das Verhalten seines Angestellten. „Deshalb müssen die Tiere ja nicht derart getreten werden, oder?“ fragte Semir. In ihm kochte das Blut. „Herr Gerkhan.... das ist doch nur Schlachtvieh. Sehen Sie, diese Tiere haben nur noch ein paar Stunden vor sich und sterben dann eh. Sie wären für unseren Beruf wohl nicht geeignet.“ lachte Schmidt. „Herr Schmidt. Es ist mir so ziemlich egal, ob die Tiere nur noch eine Stunde oder ein Jahr vor sich haben. Was glauben Sie, wollen diese Täter mit den Anschlägen bewirken? Wir gehen sehr stark davon aus, dass es sich um Tierschützer handelt, die eben solche Transporte verhindern wollen. Sie könnten der nächste sein, auf dem ein Anschlag verübt wird. Seien Sie vorsichtig.“ warnte er den Unternehmer. Semir wandte sich ab und wollte gehen, als er etwas unter dem LKW bemerkte. Er beugte sich hinunter und erschrak. Das sah ziemlich nach einer Bombe aus. „Herr Schmidt! Schaffen Sie sofort die Tiere aus dem Wagen und bringen Sie Ihre Leute in Sicherheit.“ befahl er. Schmidt sah ihn an. „Was? Warum denn?“ kam die Gegenfrage. „Unter diesem Wagen ist eine Bombe... ich weiß nicht ob sie mit Fernzünder oder mit Zeit funktioniert. Aber wenn sie hochgeht, dann ist nicht mehr viel von Ihrer Firma übrig.“ meinte Semir und sah ihn ernst an.

    Und da liegt er wieder... mein gott ... Semir kann aber auch gar nichts vertragen... Da frag ich mich manchmal wie er durch meine Storys kommt.... :D

    Tja... einen Sohn... fein gemacht.... und wie heißt er? Hakan? oder Turan? oder vielleicht Hans-Hubert? ;(

    Ach ja und Tom.... der läßt sich überrumpeln... hmm... was wenn Petra nun ihr Baby bekommt? Fällt er deshalb im Kreissaal nicht um, weil er gar nicht dabei ist? :D

    Ich mach dann mal weiter:



    Nette Bemerkung :P :D Hier wird Semirs Partnerverschleiß gleich richtig deutlich ;) Und mal gucken, wie lange "Cornelius" es mit ihm aushält. Netter Name ünrigens. Ich würde meine Eltern hassen, wenn ich so einen schrecklichen Namen hätte :D

    Also das kurze Stückhcne find ich schon ganz schön. Aber man kann wirklich noch nicht viel sagen. Vielleicht stellst du ja heute noch ein Stückchen rein? ;) Ansonsten: Lass dich nicht von uns ärgern. Wir sind halt manchmal so ;)

    Ja stimmt... wir sind so... gewöhne dich einfach dran :D

    Der Anfang ist ja richtig traurig…;(…arme Petra, tja Tom ist tot und hat sie alleine gelassen…;(

    Oje, Semir hats ja auch nicht leicht mit seinem neuen Partner… :D

    Bin ja schon gespannt wie es weitergeht!
    Dein Schreibstil gefällt mir! Du schreibst echt toll! :thumbup:

    Dem kann ich mich nur anschließen... der Schreibstil ist toll.

    @ Elli: Tja, Chris ist auch schon weg. :)
    @ Bexx: Eher andersrum: Mal sehen, wie lange es Semir mit Cornelius aushält! :D
    @ Katrin: Ja, schade dass man von Petra in der Serie nicht mehr erfahren hat.

    Danke auf alle Fälle für das Feedback. Wenn ER zuende ist, schreibe ich noch was rein! =)

    Petra hätte eigentlich auch langsam auserzählt werden müssen. Die Trauer um Tom, wohin sie gezogen ist.. Vielleicht mit den KOllegen sprechen... aber das macht Zissi jetzt... gell

    @zissi: Bist du harmlos? Oder kommst du eher in meiner Richtung?

    Tom und Semir saßen im Büro. Anna kam zu ihnen. „Was ist genau passiert?“ fragte sie. „Wir wollten den Wagen kontrollieren, weil wir etwas auslaufen sahen. Als der uns den Laderaum zeigen wollte fielen die ersten Schüsse. Tom riss den Fahrer hinter den Wagen und ich bin unter den Wagen gekrochen. Tja… und da lag ich dann bis die Kollegen kamen. Anschließend stellte sich heraus, dass einige Tiere sich tot getrampelt haben.“ erklärte Semir. „Haben wir irgendeinen Verdacht?“ fragte Anna. Tom nickte. „Ja… es könnte sich um Tierschützer handeln. Die wollen vielleicht gegen diese Transporte auflehnen.“ meinte er. „Dann sollten Sie anfangen die Firmen die solche Transporte durchführt zu untersuchen und vor allem zu warnen. Übrigens... Simon Speyer vom K16 hat angerufen. Sie sollen sich mit ihm in Verbindung setzen. Er meint er könnte vielleicht in diesem Fall helfen.“ Semir nickte und griff zu seiner Jacke. „ Das machen wir, wenn wir Fragen haben. Erst mal werden wir ermitteln. Komm wir fahren die ersten an. Andrea sollte uns schon einige Adresse ausgedruckt haben.“ sagte er und sah Anna an. „Darf ich mal?“ fragte er. Anna warf Tom einen Blick zu und dieser zuckte mit den Schultern. Semir schien schlechte Laune zu haben.

    „Wir teilen uns auf. Du nimmst die Firma in Leverkusen, diese Heinrich & Söhne und ich nehme die Düsseldorfer Schmidtbauer GBR vor.“ bestimmte Semir, als Tom am Wagen stand. „Hast du schlechte Laune?“ fragte Tom. Semir sah ihn an. „Nein... nur Kopfschmerzen. Tom wir müssen endlich was finden. Die Chefin tut gerade so, als ob wir nichts tun.... Verdammt wir wurden jetzt bereits zweimal beschossen! Das ignoriert sie völlig...“ gab er wütend zu. Semir schlug wütend auf das Lenkrad. Tom legte ihm die Hand auf die Schulter. „Hey... nimm es ihr nicht übel... ihr sitzt Schranke im Nacken. Nimm ein Aspirin und dann... Sag mal wer ist eigentlich dieser Simon Speyer?“ sagte er. „Er leitet das K16. Wir hatten vor sechs Jahren oder so das Vergnügen zusammen zu arbeiten. Er hat damals einen Fälscherring festgesetzt. Ich bin zufällig rein geraten und hab damit fast die Tour vermasselt. Er war nicht gerade begeistert und hat mir sogar ein Disziplinarverfahren angehängt. Das wurde zwar von der Chefin abgeschmettert und wir haben den Fall zusammen gelöst. Seit dem hab ich allerdings nichts mehr von ihm gehört.“ erklärte Semir. „Gut das können wir dann später mal regeln. Erst die Speditionen.“ meinte Tom nur. Semir nickte. Tom fuhr in Richtung Leverkusen, während Semir die Fahrt nach Düsseldorf antrat.

    Tom fuhr auf den Hof und wurde direkt von einem Sicherheitsbeamten angehalten. „Das ist ein Firmengrundstück! Würden Sie es bitte verlassen und draußen parken?“ sagte der ältere Mann grantig. Tom zückte seinen Ausweis. „Kranich! Kripo Autobahn. Ich müsste mit dem Inhaber bzw. dem Geschäftsführer sprechen!“ stellte er sich vor. Der Mann sah sich den Ausweis an. „Ähm... ja... Sie finden Herrn Heinrich jr. Im dritten Gebäude, 1. Etage.“ erklärte der Mann. Tom bedankte sich und fuhr zu dem angegebenen Haus. Er stieg aus und betrat das Büro. Am Schreibtisch saß eine junge brünette Dame die ihn mit feurig grünen Augen ansah. „Guten Tag! Was kann ich für Sie tun?“ fragte sie freundlich. „Kranich, Kripo Autobahn. Ich würde gern mal Herrn Heinrich jr. sprechen.“ Sie nickte und stand auf. Dann verschwand sie hinter einer Tür. „Kommen Sie bitte!“ forderte sie Tom auf. Sie brachte Tom in ein sehr gemütlich eingerichtetes Büro. „Möchten Sie einen Kaffee?“ fragte die unbekannte Schöne. „Ja danke sehr gern.“ lautete seine Antwort. Sie verschwand und kam mit einer Tasse Kaffee zurück. „Nehmen Sie Zucker und Milch?“ fragte sie. Tom sah sie an. „Nein... danke ich trinke schwarz.“ antwortete er. „Danke Janine!“ sagte der Mann auf der anderen Seite des Schreibtisches und bat die Sekretärin hinaus. Tom sah ihr hinterher.


    Das ging ja schnell...danke! ;) ABER...was ganz großes...noch einen Toten...Autobahn in Schutt und Asche? Also, diese Wörter gefallen mir gar nicht, das soll mich jetzt beruhigen? :huh: Ich ahne Schlimmes...:S Elli, ich glaub da brauchen wir noch einen Teil...solange bis endlich mal rein gar nichts Schlimmes drin vorkommt (auch keine bösen Gedanken) und da das bei dir aber nie der Fall sein wird, kannst du uns am besten gleich die ganze Story einstellen...:D:D:D
    Gut, Spaß beiseite...also tolle Fortsetzung und freue mich schon auf den nächsten Teil morgen Früh. :thumbup:Bin ja gespannt was du dir noch alles ausgedacht hast! ;)

    Also wirklich.... immer sooo gierig... nee....nee... freut euch auf morgen....

    So bevor alle wirklich umkippen... mal ein etwas leicht zu verdauender Absatz

    Melissa und Uli saßen in der Bar. „Das wäre fast schief gegangen! Die Bullen hätten uns fast einkassiert!“ schrie sie ihn an. Die anderen Gäste sahen zu ihr rüber. „Hey… beruhige dich. Nicht so laut… die Leute schauen schon alle. Ist doch noch mal gut gegangen. Hey… die waren echt schnell.“ lachte er. „Ich verstehe dich nicht. Die Polizei hat den Wagen angehalten und du ballerst auf die los? Warum bitte? Ich versteh das nicht.“ beklagte Melissa sich. Uli nickte. „Ja ich weiß dass du es nicht verstehst. Es war mein Auftrag. Damit die Bullen endlich diese Transporte stoppt! Verstehst du das nicht. Wenn wir nichts unternehmen, dann werden die armen Tiere immer wieder auf der Fahrt zum Schlachthof so unwürdig behandelt. Das darf nicht sein.“ erklärte er. Melissa nickte. „Ich verstehe. Aber die Polizisten haben doch getan was ihnen möglich war. Ich meine sie können ja die Leute nicht einfach verhaften, oder?“ gab sie zu bedenken. „Tja… das sollten sie aber…“ meinte Uli. Das Handy von Uli klingelte. „Warte…“ sagte er zu Melissa und nahm das Gespräch an.

    „Hör zu…. So langsam müssen wir uns was einfallen lassen. Die Bullen tun mir zu wenig. Wir müssen härtere Geschütze auffahren. Noch einen Toten. Aber diesmal mit mehr Aufsehen! Von mir aus legt eine Autobahn in Schutz und Asche! Ich will endlich Resultate sehen! Verdammt Ich will endlich das die Transporte aufhören!“ hörte er den Mann am anderen Ende wütend brüllen. „Ja beruhig dich mal. Wir machen schon was wir können. Wo wird der nächste Transporter sein?“ fragte Uli. „Nein… warte ich habe es mir überlegt. Wir werden diesmal dort zuschlagen wo die Tiere verladen werden. Wir werden das Übel an der Wurzel packen….“ kam als Antwort. „Okay.. wo?“ fragte Uli. „Ich gebe den Startschuss. Solange haltet euch zurück.“ sagte der Anrufer. „Alles klar.“ Meinte Uli und beendete das Gespräch. Melissa sah ihn an. „War er das?“ fragte sie. Uli nickte. „Was wollte er diesmal?“ wollte sie wissen. „Na was wohl…. Wir sollen uns bereithalten.“ erklärte Uli. „Uli… ich will nicht mehr…. Bitte lass uns damit aufhören.“ flehte Melissa. „Nein… nicht jetzt. Er hat was ganz großes vor und da will ich bei sein.“ sagte Uli.


    Na du gefällst mir...wie kannst du nur so mit unseren Nerven spielen? 8o ..tztztz.. :D...dann pass mal auf, dass du unsere Nerven und Herzen nicht mal überstrapazierst und wir alle umfallen... :wacko: ...dann hast du keine Leser mehr...:D...was wirst du denn dann machen? :D Ui, das sind ja düstere Aussichten... 8o:D Also sei lieb zu uns...am besten du stellst gleich noch ein kleines Stückchen ein! :D;)


    MOMENT! Nicht umkippen... kommt sofort... bin schon dabei!!! :D:D:D:rolleyes:

    *erleichtertausatme*…schon wieder so eine Schrecksekunde...also wirklich…denkst du vielleicht auch einmal an unsere armen Nerven? X( ;)
    Tolle Story bis jetzt…:thumbup:

    Natürlich denke ich an eure Nerven... sonst könnte ich es doch gar nicht so einsetzen... :D Ich weiß genau... jetzt... da bleiben wieder die Herzen stehen.... :D und dann im nächsten Absatz fallen sooo viele Steine von euch, dass ich denke in Kölle gibt es ein Erdbeben :D

    Na dann fang ich mal an... also:

    1. Nach so einen kleinen Stück... kann ich gar keine Meinung abgeben. Sicher... Peter ist bestimmt sehr einsam. Sie und Tom waren einfach wie für einander gemacht. Der Tod von Tom hat allen einen Stich ins Herz versetzt.

    2. Was ist denn mit Chris in dieser Story... auch schon weg?? :D

    3. Cornelius Ernst... toller Name... Bin mal gespannt wie Semir mit diesem zu Recht kommt...

    So das war alles was ich anmerken wollte. Und da ich die anderen User kenne... stellst du am Besten direkt noch ein kleines großes Stück ein... sonst fangen die gar nciht erst an zu lesen :D:D:D

    Also wirklich... Manuela... weißt du eigentich was du mit deiner Story anrichtest? Nee. wahrscheinlich nicht... Also ich habe heute, heimlich im Büro, als der chef zu Tisch war deinen Part gelesen... und nun muss ich mich erst einmal zu Recht machen, bevor er kommt... Alles völlig durchweicht und verschmiert... also wirklich... wie gut das mich keiner sieht....

    Ich hab richtig mit Gaby mitgelitten und mich gefreut, als sie Richard wieder in die Arme schloss... schnüff.... soooo schön.... viele Gefühle.... schnief.... wirklich großartig....