Beiträge von Elvira

    Simone saß am Bahnhof. Sie hatte geweint. Sie dachte an die Zeit zurück, als ihr Vater sie in den Arm nahm, mit ihr spielte. Was war sie glücklich. Warum ist alles vorbei? Warum ist er so gemein geworden? Sie schloss die Augen. „Hallo! Kann ich dir irgendwie helfen?“ fragte mit einem Mal ein Mann. Sie sah ihn an. „Was ist?“ fragte sie wirsch. „Na... du siehst sehr einsam aus. Hast du Lust auf ein Abenteuer?“ fragte der Mann. Simone musterte ihn genau. „Hey... du Penner... verpiss dich! Ich ruf die Bullen, wenn du mich nicht in Frieden lässt!“ sagte sie wirsch zu ihm. „Na reg dich nicht so auf, Püppchen! Kann ja nicht wissen das du ne Landpomeranze bist“ Der Mann torkelte von dannen. Simone sah ihn hinterher. „Arsch...“ fluchte sie leise. Die überlegte ob sie nicht doch einfach wieder nach Hause fahren sollte. Doch dann kam der Trotz wieder auf. Sie wollte ihrem Vater mal zeigen, dass sie erwachsen war. Sie war alt genug, um allein zu Recht zu kommen.

    Torben war ebenfalls am Bahnhof und sah was dieser Penner dort abzog. Er grinste in sich hinein. Genau so eine hatte er gesucht. Eine die glaubte erwachsen zu sein und in Wahrheit noch ein Kind war. Er hielt den Penner an und sprach kurz mit ihm. Dann drückte er dem Mann einen Hunderter in die Hand und damit ging der Mann erneut zu dem Mädchen. Diesmal packte er sie an und sie versuchte sich zu wehren. Torben kam dazu und schlug den Mann KO. Der Penner ging zu Boden. Das Mädchen weinte und sah Torben an. „Hey… alles okay, Kleines?“ fragte er anscheinend besorgt. Das Mädchen nickte. „Wo willst du denn hin?“ fragte er weiter. „Nur weg.“ sagte das Mädchen. „Tja… allerdings gibt es hier noch einige von diesen Typen. Und das ist sicher nicht das richtige Umfeld für dich. Soll ich dich nach Hause bringen?“ Torben sah sie lächelnd an. Simone schüttelte den Kopf. „Nein! Ich will nicht nach Hause.“ sagte sie forsch. Der Mann, der sie eben vor den Angriffen des Penners bewahrt hatte nickte. „Abgehauen, was?“ stellte er fest. Simone nickte. „Ja… mein Vater… ich hab ziemlichen Stress mit ihm.“ erklärte sie. „Oh… das ist nicht gut. Aber du kannst nicht hier bleiben. Ich hätte da einen Platz für dich. Dort bist du sicher und niemand tut dir etwas.“ Torben reichte ihr die Hand. „Na komm… ich beschütze dich. Niemand wird dich ohne meine Erlaubnis anfassen.“ sagte er sanft. Simone fand ihn sehr nett und entschloss sich mit ihm zu gehen.

    Die Nacht verging. Siggi hatte die Suche abgebrochen und war nach Hause gefahren. Seine Frau wartete bereits auf ihn. „Ich hab sie nicht gefunden. Sie ist wie vom Erdboden verschluckt.“ sagte er erschöpft. Ingrid nickte. „Wir waren vielleicht doch zu streng. Wenn wir ihr den Urlaub erlaubt hätten, dann…“ versuchte sie. Siggi schüttelte den Kopf. „Nein… sie war… sie ist zu jung um allein Urlaub zu machen. Ich hab mit Semir gesprochen. Er und Tom werden die Augen offen halten. Die Kollegen von der Stadtpolizei ebenfalls. Simone wird sobald sie gefunden ist wieder bei uns sein.“ sagte er. Ingrid nickte. „Natürlich wird sie wieder bei uns sein, aber wann ist es?“ Siggi zuckte mit den Schultern. Er wusste es nicht. Er hatte Schuld daran, dass Simone weg gelaufen war. Es war allein seine Schuld. Ingrid sah ihm nach, als er in Simones Zimmer verschwand. Sie ging ihm kurz darauf nach und öffnete leise die Tür. Siggi saß auf dem Bett seiner Tochter und weinte.

    Am 7.8. die Folge "Feuer und Flamme"

    Eine rätselhafte Diebstahlserie von Luxussportwagen macht den Autobahnkommissaren Semir und Jan das Leben schwer. Zudem kommt ihnen auch noch die Versicherungsdetektivin Laura Andress ständig ins Gehege. Sie ist eine Ex von Semir, und Stress ist damit vorprogrammiert.
    Jan bekommt als Geburtstagsgeschenk von seinen Kollegen für einen Tag einen Leih-Ferarri zur Verfügung gestellt. Doch schon beim ersten Tankstop wird der Ferrari gestohlen! Die Cops finden heraus, dass der Fall zu einer Diebstahlserie von Luxussportwagen passt. In allen Fällen waren die Bestohlenen Kunden des Luxussportwagenhändlers Westphal, der keinerlei Erklärung für die Vorgänge hat. Die Ermittlungen bekommen für Jan und Semir besondere Brisanz, als sich die attraktive Versicherungsdetektivin Laura Andress in den Fall einschaltet. Laura und Semir kennen sich noch von der Polizeischule und hatten damals eine kurze Affäre miteinander. Laura bietet Semir die Zusammenarbeit an. Als Semir ablehnt, sagt die gekränkte Laura Semir den Kampf an. Fortan kreuzen sich Lauras und Semirs Wege bei nahezu jedem Ermittlungsschritt. Und immer scheint Laura die Nase vorn zu haben - sogar gegenüber der Chefin der Cops, die die Ermittlungsergebnisse von Laura erfährt, bevor Jan und Semir Rapport erstatten können. Engelhardt verordnet den beiden Herren daraufhin die Zusammenarbeit mit der Detektivin, und obgleich Semir protestiert, muss er sich seiner Chefin fügen. Als der nächste Luxussportwagen gestohlen wird, machen Jan und Semir auf dem Video einer Überwachungskamera eine Entdeckung: Der Dieb benutzt einen Original-Fahrzeugschlüssel. Und damit führt die Spur zurück ins Autohaus Westphal. Dort finden Jan, Semir und Laura heraus, dass die Chipschlüssel vor der Auslieferung der Fahrzeuge von einem Mechaniker namens Schubert kopiert wurden. Doch Schubert ist mittlerweile entlassen worden und wird tot aufgefunden. Inzwischen entdeckt die Spurensicherung immer wieder dieselben Frauenhaare an allen Tatorten. Ist der Dieb eine Frau? Als Andrea dann noch herausfindet, dass Laura in Wahrheit schon vor längerem von ihrer Detektei wegen des Verdachts des Versicherungsbetruges gekündigt wurde, verdichtet sich der Verdacht, dass Laura die eigentliche Drahtzieherin des Geschehens sein könnte...

    Quelle: RTL.de

    Zu Siggi und seinem „Problem“ …ich finde du hast die Probleme, die Eltern mit ihren pubertierenden Kindern haben und umgekehrt, sehr gut beschrieben!


    Na das ist kein Kunststück. Hab ja eine pubertierende Tochter (16) bei mir wohnen. Aber sie ist sehr umgänglich und wir sind eher Freundinnen als Mutter und Tochter. Sie weiß dass sie mit mir über alles reden kann und ich ihr zur Seite stehe, wenn sie mich braucht. Wenn nicht... dann gehen wir uns möglichst aus dem Weg.... gibt es ja auch solche Tage.... :D

    „Hatte sie irgendwas dabei?“ fragte er die Leute von der Spurensicherung. „Wir haben nichts gefunden. Weder Papiere, noch irgendwelche Kleidungsstücke.“ kam als Antwort zurück. Semir ging zu Tom. „Was denkst du?“ wollte er wissen. „Wenn hier keine Kleidungsstücke vorhanden sind, hatte sie die entweder an als sie verbrannte, oder aber sie war bereits nackt.“ sagte er. Semir nickte. „Stimmt, das aber würde bedeuten, dass sie hier nur verbrannt wurde, aber nicht getötet.“ Tom nickte. „Ja... und damit suchen wir wieder mal die Nadel im Heuhaufen.“ stöhnte er. Wegener sah die Beiden an. „Ihr bekommt den vorläufigen Bericht innerhalb der nächsten Stunden.“ sagte er und packte seine Sachen ein. Semir und Tom fuhren zurück zur PAST. Dort angekommen sahen sie Siggi am Tisch sitzen, der ziemlich nervös und traurig aussah. Semir ging zu ihm. „Und? Hast du Klarheiten geschaffen?“ fragte er. Siggi sah ihn an. „Ja hab ich. Danke dir, jetzt ist sie abgehauen!“ sagte Siggi scharf und gab Semir indirekt die Schuld daran. Semir sah Tom an. „Sie ist abgehauen?“ fragte er verdutzt.“ „Ja... seit gestern Abend fehlt jede Spur von ihr. Ich bin durch ganz Köln gefahren, aber nichts. Keine Spur.“ Tom stieß ihn an und winkte mit dem Kopf in Richtung Büro. Semir ging mit. Tom schloss die Tür. „Scheiße Semir! Wenn dieses unbekannte Mädchen....“ Semir sah ihn mit großen Augen an. „Verdammt! Was machen wir jetzt?“ fragte er und sah wieder zu Siggi. „Warten bis wir den Bericht haben.“ meinte Tom. Semir nickte. Er sah durch das Fenster wie Siggi telefonierte. „Ich frag mal, ob wir irgendwie helfen können.“ Tom nickte nur.

    Siggi beendete das Gespräch. Er sah Semir an, der neben ihm stand. „Entschuldige. Ich war gerade ungerecht. Es ist nicht deine Schuld. Sie ist ein solcher Dickkopf.“ sagte er. Semir winkte ab. „Na hör mal... ich kenne jemanden aus ihrer Familie, der ist genau so.“ versuchte er zu scherzen. Siggi lachte bitter auf. „Siggi... wenn ich oder Tom helfen können, dann sag bitte Bescheid okay?“ Siggi nickte. „Ja sicher, danke Semir. Haltet die Augen offen. Ich habe so ein ungutes Gefühl.“ Semir nickte. „Siggi... ich will dich ja nicht beunruhigen, aber Tom und ich... also... wir bearbeiten gerade einen Fall...und nun ja...es geht um Prostitution. Wie leichtgläubig ist Simone?“ fragte Semir. Siggi sah ihn an. „Meine Tochter ist jetzt nicht so verträumt. Ich denke sie ist sehr realistisch. Sie weiß das es nichts umsonst gibt. Irgendwann muss gezahlt werden. Warum?“ wollte Siggi wissen. „Nun ja... es ist nur... wenn sie angemacht wird, von einem Zuhälter der ihr das Blaue vom Himmel verspricht... würde sie es glauben?“ fragte Semir direkt. Siggi schloss die Augen. „Ich befürchte ja... und wenn es nur ist um mich zu ärgern. Semir was soll ich machen?“ fragte er verzweifelt. „Wie wäre es wenn wir zu dritt den Bahnhof in Köln absuchen?“ fragte Semir. Siggi sah ihn an. „Würdet ihr das für mich machen?“ Semir legte ihm die Hand auf die Schultern. „Wir sind eine Familie... hast du das vergessen? Bisher haben wir alle zusammen gehalten.“ Siggi lachte verbittert auf. „Ja stimmt. Okay....danke Semir.“ Semir nickte und ging ins Büro zurück.

    Nur wenig später saßen Semir und Tom mit Handschellen gefesselt bei Schrankmann im Büro. Sie saß am Schreibtisch und sah von einem zum Anderen. Niemand sagte etwas. Nach zwei Minuten sah Schrankmann Semir an. „ Ich nehme an, dass Sie mir erklären können, wie Sie ihre Waffe verloren haben.“ „Ähmm… ja sicher. Also wir sind durch den Flur gelaufen, weil die Wachmänner außerplan einen Rundgang machten. Sie muss mir irgendwie runter gefallen sein und bevor ich sie aufheben konnte, war sie weg.“ Schrankmann lachte verächtlich. „Natürlich. Mit der Waffe ist einer der Wachmänner erschossen worden.“ „WAS? Ich … ich hab niemanden erschossen. Das…müssen Sie mir glauben.“ sagte Semir verwundert. Schrankmann sah ihn an. „Ja sicher… wissen Sie wie oft ich das schon gehört habe? Und es ist mir so ziemlich egal, ob Sie Polizist sind oder nicht.“ „Frau Schrankmann…Bitte.“ „Halten Sie den Mund. Sie stehen unter Mordverdacht. Nur weil Frau Engelhard mich darum bittet werde ich Sie von der Untersuchungshaft ausschließen. Aber… Sie stehen unter Hausarrest. Das heißt… Sie werden keinen Schritt machen, von dem ich nicht unterrichtet werde.“ Sie sah zu Tom. „Das zählt übrigens auch für Sie, Herr Kranich. Wenn sich herausstellen sollte das der andere Wachmann mit Ihrer Waffe erschossen wurde.“

    Schrankmann stand auf und nickte dem Wachmann zu. " ich glaube wir können an den beiden Herrschaften mal testen ob sich der versuch durchsetzt aus den USA." er nickte, ging aus dem Zimmer und kam 2 Minuten später mit einem schwarzen Koffer wieder. Schrankmann öffnete ihn und entnahm 2 metallene "Bänder" " in den USA hat sich das System der elektronischen Überwachung schon durchgesetzt und die Kollegen haben uns netterweise 2 Exemplare zum testen gegeben. Sie reichte dem Beamten das gerät, der es Sekunden später um Toms Fußgelenk einrasten ließ. "Was soll das werden Frau Schrankmann? Sie glauben doch jetzt nicht, dass ich mit dem Ding rumlaufe?" Tom wurde sauer. "Sollen sie auch nicht Kranich. Sie können Innendienst auf der PAST schieben und dann nach Hause, mehr nicht. und sie Gerkhan ebenfalls. Dass man ihnen beiden nicht trauen kann, haben wir ja in einem alten Fall erlebt. ich erinnere sie an den Van Kerkhoven Fall?"

    Anna schmunzelte, als sie wenig später mit Tom und Semir zum Wagen ging. Beide waren weiterhin am murren und meckern. "Ich an ihrer Stelle wäre ruhig. In U-Haft hätte man sie weitaus brutaler behandelt. dagegen ist das harmlos. Und sie können an dem Fall weiter ermitteln, zumindest aus ihrem Büro heraus. Ach und ihnen Tom soll ich grüße von dieser Magdalena ausrichten, sie wartet auf der PAST und wir dann rede und Antwort stehen."

    Zurück in der PAST sah Andrea Semir entgegen und bemerkte dass er irgendwie komisch lief. „Hast du neuerdings einen Gehfehler, oder bist du verletzt?“ „Nein… ich bin nicht verletzt und habe auch keinen Gehfehler.“ Knurrte Semir zurück. Andrea sah Tom an. „Hey… was für eine Laune hat der denn?“ fragte sie. „Genauso eine wie ich auch.“ Gab Tom wütend zurück. Andrea schüttelte den Kopf. Dann kam Anna. „Chefin? Was ist denn mit den Beiden los?“ „Oh… die haben gerade eine Unterhaltung mit Frau Schrankmann hinter sich. Beide sind in die Firma von dieser Magdalena eingebrochen und stehen nun unter Mordverdacht. Ich konnte sie vor der U-haft bewahren, allerdings müssen sie nun als Versuchskaninchen für so genannte elektronische Fußfesseln herhalten. Die hat die Schrankmann wohl von ihrem letzten USA-Aufenthalt mitbekommen. Zum Testen. Tja… und die beiden sind die Testpersonen.“ Andrea nickte wissend. „Na deshalb… dann verstehe ich das. Hab schon darüber gelesen. Die Dinger registrieren wo sich der Träger befindet und senden umgehend Signale ab, wenn er seinen ihm zugewiesenen Ort verlässt. Die Armen Jungs.“ Andrea lachte leise.

    Am Abend wollte Siggi seine Tochter zum Abendessen rufen. Es kam keine Antwort. Aber er hatte auch keine erwartet. Es war ja immer so... sie hörte ihn nicht. Oder eher gesagt sie wollte ihn nicht hören. Seine Frau sah ihn an. „Es wird immer schlimmer. Was sollen wir denn nur tun? So geht das doch nicht weiter...“ klagte sie. Siggi nickte. „Hol du sie runter.“ Ingrid ging nach oben. Keine fünf Minuten später stand sie wieder vor ihrem Mann. „Sie ist nicht oben! Alle ihre Sachen sind weg. Sogar das Geld aus der Schatulle...!“ sagte sie aufgeregt. Siggi sah sie an. „Wie bitte? Soll das heißen, dass sie weg gelaufen ist? Das Kind treibt mich in den Wahnsinn. Okay... ich fahre los und suche sie. Ruf du ihre Freundinnen an bzw. deren Eltern. Sobald Simone bei ihnen auftaucht sollen sie mich anrufen.“ sagte er im rausgehen. Ingrid nickte. „Siggi... bring sie zurück. Bitte..“ flehte ihn seine Frau an. Siggi sah die Tränen in den Augen seiner Frau. Er nickte. „Das werde ich. Keine Sorge... es wird ihr nichts passieren.“ versuchte er sie zu trösten, doch die Angst war selbst bei ihm sehr groß.

    Tom und Semir waren unterwegs auf der Autobahn als ein Funkspruch durch kam. „Cobra 11 für Zentrale!“ „Cobra 11 hört.“ meldete sich Semir, das Tom fuhr. „Semir! Wir haben einen Leichenfund an der A3 in Höhe des Rastplatzes bei km 438. Ein Autofahrer hat eine verkohlte Leiche gefunden, vermutlich eine Frau.“ kam von Thomas aus dem Funk. „Vermutlich?“ fragte Semir. „Ja... der Mann ist Arzt und hat das eben festgestellt.“ erklärte Thomas. „Danke Cobra 11 übernimmt.“ Semir sah Tom an. „Dann gib mal Gas“ meinte er nur und stellte das Blaulicht aufs Dach. Tom nickte und gab Gas. Nur zehn Minuten später hatten sie den Fundort erreicht. Die Spurensicherung war bereits vor Ort. Semir erkannte Wegener, den Gerichtsmediziner. „Hey.... Wegener!“ rief er ihm zu. Der Arzt drehte sich um. „Ach... Semir! Hallo Tom.“ rief dieser zurück und kam ihnen entgegen. „Also vom Alter her, ist nichts möglich. Die Größe die ihr seht, ist nicht die wahre Größe. Das Feuer hat sie stark verkleinert, wenn ihr wisst was ich meine. Sie wurde verbrannt. Ob sie noch lebte, ist unsicher gibt allerdings die Obduktion her, hoffe ich mal. Ist noch nicht sehr lange her. Wer sie ist, kann ich höchstens noch an einem Gebissabdruck feststellen.“ sagte er direkt. Semir beugte sich zu der Leiche und hob das Tuch. Dann sah er angewidert weg. „Wie lange denkst du?“ fragte er. „Nun... Vermutlich schon seit ein oder zwei Tagen. Genaueres kann ich dir erst nach der Obduktion sagen..“ sagte Wegener. Semir nickte.

    „Hey... Siggi... du musst so langsam akzeptieren, dass sie erwachsen wird.“ mischte sich nun auch Dieter ein, der mittlerweile einen erwachsenen Sohn hatte. „Weißt du... als Jochen in der Pubertät war...“ fing Dieter an. „ja ist schon gut Dieter. Ich weiß dass ich die Entwicklung meines Kindes nicht aufhalten kann.... aber sie doch noch zu jung...“ begehrte Siggi auf. „Ja sicher... aber Jochen hatte es damals auch nicht eingesehen. Bis diese Sache mit dem Autodiebstahl passierte. Das war ein Erlebnis was ihm gezeigt hatte, das erwachsen sein nichts mit dem Alter zu tun hat, sondern mit Erfahrung.“ erklärte Dieter ihm. Siggi sah Semir an. „Was würdest du tun, wenn deine Tochter allein verreisen will?“ Semir grinste. „Ich hab keine Tochter. Und wenn ich eine hätte, dann... nun ja... ich weiß es nicht genau.“ gab er zu. „Na du und Andrea ihr seid jetzt schon zwei Jahre verheiratet. Was würdest du denn machen? Versetz dich mal in meine Lage?“ überredete Siggi ihn. „Siggi ich kann es nicht. Ich kenne die Sorgen eines Vaters nicht... oder besser gesagt noch nicht.“ verstohlen warf Semir einen Blick auf Andrea. Dieter sah es sofort. „Was? Andrea ist schwanger? Das ist ja toll! Wissen die Anderen es schon?“ fragte Dieter neugierig und stand auf. Semir sah ihn entsetzt an. „Nein! Dieter halt den Mund! Das ist ja noch nicht ganz sicher...“ stoppte er ihn sofort.

    Der Tag verlief ruhig und Siggi machte zeitig Feierabend. Semir hatte ihn bestärkt als Vater durchzugreifen. Seine Tochter musste wissen, dass er das Sagen hatte, so Semir. Als Siggi zu Hause ankam, sah er seinen Sohn im Wohnzimmer sitzen und Playstation spielen. „Mark? Wo ist Simone?“ fragte er. „Keine Ahnung!“ kam als Antwort. Er sah Siggi nicht einmal an. Dieser ging ins Wohnzimmer und schaltete den Fernseher und die Konsole aus. „Wo ist deine Schwester?“ „Mann! Mach das wieder an! Ich war gerade am gewinnen!“ fluchte der Sohn. Siggi stand vor ihm und sah ihn sprachlos an. So hatte der Junge noch nie mit ihm gesprochen. Es hörte sich an als würde Simone und nicht Mark vor ihm stehen. Mark war gerade mal acht Jahre alt. Er hockte sich vor seinen Sohn. „Pass mal auf, kleiner Mann... dein Ton gefällt mir absolut nicht. Ist das klar?“ Erst jetzt schien Mark zu verstehen, das es nicht in Ordnung war, wie er mit seinem Vater sprach. „Aber Simone macht das doch auch!“ verteidigte er sich. „Ja aber Simone ist groß und hat im Augenblick viele Probleme. Deshalb spricht sie mit mir so. Aber du darfst das nicht.“ versuchte Siggi seinem Sprössling aufzuklären.

    Simone hörte ihren Vater. Sie stand in einer Nische und hört zu was ihr Vater zu ihrem Bruder sprach. Wie liebevoll er mit dem Kleinen umging. Es war ihr wie ein Stich ins Herz. Wieso konnte er sie nicht so behandeln? Wieso konnte er sie nicht in seinen Arm nehmen und einfach nur festhalten? Sie schlich sich leise die Treppe hoch und ging in ihr Zimmer. Sicher kam er gleich rauf und schimpfte mit ihr. Und tatsächlich keine fünf Minuten später stand er in ihrem Zimmer. „Was willst du?“ fragte sie und ließ ihre Stimme kühler erklingen als sie es eigentlich wollte. „Ich möchte mit dir reden, Simone.“ sagte er. „Wenn es wegen dem Urlaub ist, dann vergiss es. Ich fahre.“ sagte sie bestimmt. Sie sah ihn provozierend an. „Du wirst nicht fahren!“ sagte er daraufhin und sie hörte dass er wütend war. Klar war er wütend... er war ja immer wütend auf sie. „Du wirst die Ferien mit mir, Mark und Mama verbringen. Damit das klar ist. Es geht wieder in die Berge.“ sagte Siggi an und verließ das Zimmer. Er sah nicht wie seiner Tochter die Tränen in den Augen standen. Warum hatte er sie nicht mehr lieb? fragte sie sich. Langsam beruhigte sie sich und stand entschlossen auf, nahm einen kleinen Koffer unter ihrem Bett hervor und fing an ihn zu packen. Dann öffnete sie eine kleine Schatulle und nahm das Geld heraus. Sie hatte ihr Taschengeld für die Fahrt in die Türkei angespart und es fast komplett zusammen. Es fehlten nur noch zweihundert Euro. Sie steckte da Geld ein, nahm den Koffer und wartete auf einen günstigen Augenblick um das Haus zu verlassen. Sie war ja eh nur im Weg und störte den Familienfrieden. Sicher wird sie keiner vermissen. Mit diesen Gedanken machte sie sich auf den Weg zum Kölner Hauptbahnhof.

    Im ganzen Gebäude flammte nun das Licht auf. Semir schlich zur Tür. „Tom?!“ rief er leise. Es kam keine Antwort von Tom. „Okay! Rauskommen! Hände Hoch!“ hörte er hinter sich, als er aus dem Raum schlich. Semir warf vorsichtig einen Blick hinter sich. Dort stand ein uniformierter Kollege der hiesigen Wache. „Hallo… ähm… ich kann das erklären…“ „Ja sicher… An die Wand und dann mit den Händen dagegen!“ „Hören Sie… ich bin Kollege…“ „Ja und ich bin Donald Duck. Mach schon!“ Semir fügte sich. Der Kollege legte ihm die Handschellen an und führte ihn ab. Vor dem Gebäude stieß er auf Tom. Dieser saß ebenfalls gefesselt im Streifenwagen.

    Mit einer Hand hielt er sich den schmerzenden Kopf und versuchte derweil mit dem Kollegen zu reden „Hören sie, meinen Ausweis haben sie gesehen und wie wäre es, wenn sie sich jetzt lieber um die Täter kümmern, die in Seelenruhe abmarschieren?“ „Was ich gesehen habe ist jemand, der am Boden liegt, 10 Meter weiter ein toter Wachbeamter und ihre Waffe. Das reicht fürs Erste.“ „ Sie glauben doch jetzt nicht im Ernst, dass ich den Wachmann erschossen habe, nein?“ „Was ich glaube oder nicht, steht hier nicht zur Debatte. Das wird die Spurensicherung sicher auch erklären. Jetzt warten wir hier auf die Kollegen vom Kriminaldauerdienst und ihre Vorgesetzte.“ Semir setzte sich neben Tom, sah die kleinen Blutspritzer auf seinem Hemdkragen „Alles ok Partner?“ „Ja Semir sicher, alles ok. Außer dass man mir gerade einen Mord in die Schuhe schieben will, dir sicher auch, nö, sonst ist alles ok.....“
    Anna war eine halbe Stunde später vor Ort. Sie sah die Beiden im Verhörraum des Reviers sitzen. Doch zunächst ging sie zum Revierleiter. „Engelhard.“ „Riester. Frau Engelhard, schön Sie kennen zu lernen, obwohl ein besser Grund sicher schöner gewesen wäre.“ Anna lächelte ihn an. „Ja stimmt. Wo sind die beiden?“ „Derzeit in der Zelle. Die beiden sind auf frischer Tat ertappt worden. Sie sind in die Firma Syntex eingebrochen und stehen nun unter Verdacht, zwei Wachmänner getötet zu haben.“ „Das ist absurd. Ich kenne die Beiden seit Jahren. Die würden nicht einfach so schießen.“ „Nun, es tut mir Leid. Aber die Waffen von den Beiden sind vermutlich die Tatwaffen. Genaueres wissen wir erst, wenn die Ballistiker die Waffen untersucht haben. Aber es ist keine Notwehr in Sicht.“ „Kann ich zu den Beiden?“ Riester nickte. „Ja sicher… kommen Sie.
    Riester führte sie in den Besuchsraum " Ich lasse sie mit den Beiden ungestört, auf sie kann ich mich ja sicher verlassen, dass keine Verdunklungsgefahr besteht, oder?" Sie nickte.

    Tom wartete bereits mit einem Coolpack am Kopf und sah auf, als Anna hereinkam. 2 Minuten und Schweigen später wurde Semir in das Zimmer gebracht. " Wessen Idee habe ich es zu verdanken, dass ich mitten in der Nacht aus dem Bett gerissen werde?" "Chefin, sie .. das ist alles dumm gelaufen." "Semir , netter Versuch. Aber ich würde das nicht als Dumm Gelaufen bezeichnen. Also bitte jetzt im Klartext. Was hatten sie da zu suchen und was ist passiert?" "Unterlagen und Pläne, es gibt eine Zeugin, die uns weiterhelfen konnte.... " "Und das musste mitten in der Nacht sein?" "Ja sie hätten ja nie zugestimmt... und außerdem.." Tom verzog etwas das Gesicht als er lauter wurde und Anna unterbrach ihn gleich, "Ja und da hatten sie nichts Besseres zu tun als einzubrechen und sich eine Schiesserei mit dem Wachdienst zu liefern?" "Chefin, das glauben sie jetzt nicht im Ernst? Jemand anderes hat geschossen und ich bin niedergeschlagen worden... "

    Tom und Semir kamen gerade ins Büro und sahen wie Siggi völlig bedrückt an seinem Schreibtisch saß. „Hey... was ist denn los?“ fragte Semir sofort. „Ach privater Stress.“ gab dieser nur zurück. Tom zuckte mit den Schultern und ging Semir nach, der bereits die Tür zu ihrem Büro erreicht hatte. Er sah ihm entgegen. „Was ist denn mit Siggi? Der sieht so besorgt aus.“ fragte auch er. „Er sagte was von privatem Stress. Ich nehme mal an es ist seine Tochter. Melanie...oder wie sie heißt.“ sagte Tom. „ach ich dachte immer sie heißt Annette.“ grinste Semir. „Seit wann vergisst du denn die Mädchennamen?“ wollte er weiter wissen. Tom grinste nur zurück. „Ist doch nicht mein Fall... viel zu jung.“ lachte er dann. Semir nickte . „Stimmt das müsste dann schon Latezia sein.“ Grinste er und fing sich von Tom einen warnenden Blick ein. „Semir! Ich habe nichts mit dieser Frau mehr und ich werde nichts mehr mit ihr haben. Außer die Erinnerung an diese .... grausam schönen Zeit“ sinnierte Tom warnend. Semir sah weiterhin zu Siggi. „Der scheint ja richtige Sorgen zu haben. Ich rede mal mit ihm.“ sprach er und verschwand in Siggis Richtung.

    „Hey, Siggi. Kann ich irgendwie helfen?“ fragte Semir ganz freundlich. Siggi sah ihn an. „Wenn du weißt wie man mit Teenager umgeht, dann ja.“ kam zur Antwort und ein tiefer Seufzer folgte. Semir zog sich einen Stuhl heran. „Anette?“ fragte er. Siggi sah ihn verwundert an. „Annette? Welche Annette denn?“ fragte Siggi. „Na deine Tochter.“ „Die heißt doch Simone und nicht Annette.“ berichtigte er Semir. „Ach... na Tom hat gesagt, sie heißt Annette. Was ist denn mit ihr?“ fragte Semir neugierig. „Semir... sie ist 15 und sie meint sie wäre alt genug um allein Urlaub zu machen. In der Türkei.“ klagte Siggi sein Leid. Semir nickte. „Na hör mal. Die Türkei ist doch ein schönes Urlaubsland. Sie hat ja richtig Geschmack. Von deiner Frau geerbt was?“ versuchte Semir zu scherzen. Doch ein Blick von Siggi zeigte, dass dieser daneben ging. „Ja ich weiß. Natürlich ist das nichts gegen die Türkei. Aber ich will sie nicht allein reisen lassen. Wer weiß was alles passieren kann. Die Türkei ist groß und wenn sie verschleppt wird, oder was weiß ich... ich wüsste doch gar nicht, wo ich sie suchen sollte.“ Semir versuchte Siggis Gedanken zu folgen. „Na die Türkei ist doch kein Land wo Mädchen verschleppt werden. Sicher es gibt überall Spinner aber das muss doch nichts heißen. Wo wollte sie denn Urlaub machen?“ wollte er wissen. „An der türkischen Riveria. Irgendwo an der Küste... was weiß ich...“ stöhnte Siggi.

    Simone saß in ihrem Zimmer und zog ein trotziges Gesicht. Ihr Vater hatte ihr mal wieder die Leviten gelesen. Das einzige was sie von ihm zu hören bekam, war das darfst du nicht... dafür bist du noch viel zu jung.... das kommt gar nicht in Frage. Sie hasste ihn. Warum konnte er nicht akzeptieren, dass sie erwachsen wurde? Warum muss er sie immer noch wie ein kleines Kind behandeln? Ihre Mutter hielt natürlich zu ihrem Vater. Klar, dachte sie verbittert. Wieso sollte es auch anders sein. Die zwei halten ja immer zusammen und wenn es um sie, Simone, ging dann waren sie sich einig und gingen vereint gegen sie vor. Manchmal dachte sie wirklich es wäre besser, wenn sie nie auf die Welt gekommen wäre. Ihr Bruder war noch zu klein um zu sehen, wie schlecht Simone von ihren Eltern behandelt wird. Sie musste immer auf alles verzichten. Babysitter spielen, wenn die Eltern mal wieder ausgehen wollen, oder wenn Papa vom Nachtdienst kam. Sie hasste es. Aber was sollte sie tun... sie konnte ja nicht einfach weglaufen und...Moment... wieso eigentlich nicht? Hier würde sie eh keiner vermissen.

    HIer nur mal einen kleinen Auszug aus unseren Regeln! ;)

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    Es macht keinen Sinn, über Meinungen zu streiten. Diskutieren ja, streiten nein. Jeder hat seine Ansicht der Dinge. Beiträge wie "Du spinnst, das ist so und so" oder "meine Wahrheit ist die wirkliche, absolute Wahrheit" usw. sind nicht erwünscht und führen nur zu Streitereien. Schreibt man jedoch "Also ich sehe das so" oder "ich denke so und so darüber", ist das absolut in Ordnung.

    So und damit es nicht noch weiter ausartet wird der Beitrag geschlossen

    Vor vier Tagen dann fing er an auszurasten. Sie müssen ihm nun alles zurückzahlen, was er für sie bezahlt hatte. Alles was sie gegessen hatte. Er ritt darauf rum, dass er wegen ihr seinen Job verloren hatte. Als sie ihn dann fragte wie sie es schaffen sollte soviel Geld zusammen zu bekommen, hatte er sie nur angegrinst und gemeint, er wüsste da eine sehr gute Einnahmequelle. Dann ging es direkt am nächsten Abend los. Er hatte Freunde eingeladen und Jana sollte sie nackt bedienen. Nach anfänglichem Zögern machte sie es. Doch dann kam, was Torben wohl mit den Männern vereinbart hatte. Jeder nahm sie. Sie musste es über sich ergehen lassen. Anschließend stand sie stundenlang unter der Dusche und fühlte sich dreckig. Als sie dann weglaufen wollte fing Torben sie wieder ein und verprügelte sie. Ein zweiter Versuch auf dem Parkplatz ging ebenfalls daneben. Warum hatte sie dem Polizisten nicht gesagt, was los war? Warum hatte sie so eine große Angst vor Torben?

    Torben war zufrieden. Wieder eine die für ihn anschaffen ging. Nun brauchte er noch eine für den Babystrich. Eine Ausreißerin, die niemand vermisste. Und um so eine zu finden musste er nur zum Kölner Hauptbahnhof fahren und Ausschau nach einer Person halten... am liebsten 15 oder 16. Die gingen weg wie warme Semmel. Mittlerweile hatte er schon sechs Weiber am Start. Alle ein anderes Alter und alle waren so einfach zu bekommen. Ein wenig auf die liebe Art gemacht und dann.... Torben lachte leise und gemein. ... dann bekommen sie angesagt, was zu tun ist. Und so wird auch Tamara gehorchen. Wenn nicht, dann bekommt sie es zu spüren. Er fühlte sich wohl bei dem was er tat und er wusste genau, dass er stets der Sieger bleiben wird.

    Siggi kam ins Büro und warf seine Jacke auf den Stuhl. Hotte sah ihn an. „Was ist dir denn über die Leber gelaufen, Siggi?“ Dieser sah ihn an. „Töchter!“ stöhnte er leise. Hotte nickte. „Ich verstehe.... was hat deine denn angestellt?“ fragte er. Siggi ließ sich auf seinen Stuhl fallen. „Die macht mich fertig. Sie ist gerade 15 und hält sich für sooo erwachsen. Sie will allein in den Urlaub fahren. In die Türkei.... es reicht kein Urlaub an den Bodensee, oder an die Nordsee... nee das muss die Türkei sein. Sie ist für keinen Ratschlag offen...“ machte Siggi sich Luft. Hotte nickte... „Weißt du... das ist die Pubertät. Die Kinder versuchen sich zu finden. Das gehört eben zur Entwicklung dazu. Da ist es denen egal was die Eltern denken oder so... das war bei meiner Tochter auch so und bei meiner Enkelin. Die wäre auch fast auf dem Strich gelandet. Damals war das echt heftig. Tom und Semir konnten gerade noch verhindern, dass Dinah vergewaltigt wurde.“ erklärte Hotte. Siggi sah ihn an. „Du kannst einem echt Mut machen“ stöhnte er nur.

    Vergiss nicht, Mittwoch ist das Spiel Deutschland vs. Türkei, mal gucken ob du denn immer noch herzhaft in deinen Dörner rein beißen kannst.

    ich sehe dem Spiel sehr entspannt entgegen... meine Kollegen (von insgesammt 105 sind 100 Türken) sehen es hoffe ich mal nicht so eng. aber gegen uns haben die keine Chance :rolleyes:

    @Mehmet: Na du bist ja ein ganz schlauer Bursche, ne?? Erzähl uns doch gleich, dass Cobra 11 abgesetzt wird, vielleicht glauben dir ja ein paar, die genau so beknackt sind wie du?!

    Ich bin jedenfals dafür, dass das Thema gelöscht wird!!!!

    Bitte zügel dein Wortwahl. Es muss nicht immer alles geschlossen oder gelöscht werden, nur weil das Thema nicht passt. Jeder kann seine Meinung sagen und was Mehmet sagt ist das was er weiß. Gerüchte halt. Macht euch doch nicht soviel daraus. Aber deshalb muss man nicht gleich wieder so ausrasten. Die die länger im Forum sind, wissen doch, das es eine solche Diskussion immer wieder mal gibt. Also Ruhe bewahren....

    LG

    „Boah... so ein Mistkerl! Die war höchstens 18 wenn nicht sogar jünger...“ fluchte Semir als sie weiterfuhren. „Nun beruhige dich doch. Das war sicher ihr Zuhälter. Wahrscheinlich hat das Mäuschen zu wenig verdient.“ meinte Tom. „Das werde ich Lucas stecken. Der soll sich mal darum kümmern.“ meinte Semir und griff zum Handy. Er rief Lucas Springer von der Sitte an. „Hallo, der Semir hier. Wie geht es dir so?“ fragte er und hörte dann schweigend zu. ... „Nun ja ich muss mich ja mit meinem Freund Tom rumschlagen, während du die schöne Latetia bei dir hast.“ ... Semir lachte auf einmal laut los. Tom sah ihn an. „Was hat er gesagt?“ wollte er wissen. Semir ging nicht darauf ein und erzählte Lucas was er eben auf dem Parkplatz mitbekommen hatte. „Hey... was hat er gesagt? Was war denn so lustig?“ fragte Tom erneut neugierig. „Du, Lucas... Tom fragt gerade, warum wir so lachen, soll ich mal auf Laut stellen?“ Semir warf Tom einen höhnischen Blick zu. „Nee... hast Recht. Das können die Beiden unter sich ausmachen.“ grinste er. „Was? Wer kann was unter sich ausmachen? Worüber redet ihr eigentlich?“ Tom platzte fast vor Neugier.

    „Semir! Was hat Lucas gesagt? Ging es um Latetia?“ fragte er, als Semir das Gespräch beendet hatte. „Oh…Tom jetzt hab ich es total vergessen.“ grinste Semir nur. „Ihr seid dämlich.“ stöhnte Tom. „Das mit Latetia war schön, aber es war einmal. Und ich betone es war. Nie wieder werde ich mit dieser Frau ein Wort wechseln. Sie ist borniert und eingebildet und…“ Tom suchte nach einem Wort womit er die Frau noch betiteln konnte. „Ein Idiot.“ meinte Semir. Tom nickte. „Ja… ein Idiot…hey… sie ist eine Frau.“ sagte er dann. „Ja mit Idiot meinte ich ja auch dich.“ lachte Semir. Zwischen Tom und Latetia war es wie damals zwischen ihm und Andrea. Ständige Streitereien, Versöhnung und wieder Streit… „Sag mal… vielleicht solltest du mit Latetia noch einmal ausgehen.“ meinte Semir nach einer Weile. „Spinnst du? Die Frau ist … sie ist… nun ja… sie ist nun mal so…“ gab Tom zurück. Semir lachte. „Ja genau das liebst du.“ stellte er fest. „Nun ja… Sie ist schon was ganz Tolles. Na ich werde mal sehen. Vielleicht kann ich sie ja überreden. Was meinte Lucas zu unserem Pärchen auf dem Rastplatz?“ schweifte Tom vom Thema ab. „Die Sache ist nicht zum ersten Mal vorgekommen. Vor vier Wochen ist bereits einmal eine junge Frau auf dem Rastplatz geschlagen worden. Allerdings hat sie nach einer Woche die Anzeige zurückgezogen. Lucas sind die Hände gebunden. Die Frau oder eher gesagt, das Mädchen ist verschwunden.“ erklärte Semir.

    Torben brachte Jana an ihren „Einsatzort“ Er hielt sie fest, als sie aussteigen wollte. „Denk daran... du musst Umsatz machen. Wenn nicht...“ drohte er ihr. „Ich weiß... Torben ich will das nicht... bitte....“ flehte sie. Torben lachte. „Raus... ich hole dich heute Abend ab und wehe du hast nichts verdient.“ Jana stieg aus und sah Torben nach. Sie war nahe daran zu weinen. Wie konnte sie hier aus dieser verdammten Falle raus? Sie versuchte sich an die Telefonnummer des Polizisten zu erinnern, aber es war vergeblich. Mit einem Seufzer ging sie an ihren Platz und wartete auf die nächsten Freier. Niemand würde ihr helfen. Sie war verloren. Sie dachte an die Zeit zurück wo Torben noch so lieb zu ihr war und ihr jeden Wunsch von den Augen abgelesen hatte. Die Zeit wo er sie so umsorgte. Alles nur Schein. Warum war sie weggelaufen? Warum hat sie ... „Hey... was nimmst du!“ riss sie eine männliche Stimme aus den Gedanken. Sie musterte den Mann. Er war fett und hässlich. Sie nannte ihm den Preis und musste mit ihm fahren. Nur eine Stunde später stand sie wieder an ihrem Platz und ekelte sich vor sich selbst. Wieder gingen die Gedanken zu Torben.