Beiträge von Elvira

    Tom sah aus der Ferne zu wie Semir an Bord verschwand. Er sollte die Nachhut bilden so wollte es die Chefin. Siggi bat ebenfalls darum dabei zu sein. Er hoffte wohl so Simone zu finden. Anna verstand die Sorge und ließ es zu. „Aber Siggi! Wenn Simone wirklich auf dem Schiff sein sollte, dann werden Sie sich im Hintergrund halten, bis alles gelaufen ist, haben wir uns verstanden?“ Siggi nickte nur und fuhr mit Tom zum Einsatzort. Sie sahen wie Semir von dem Mann angesprochen und anschließend auf das Schiff gelassen wurde. Tom sah Siggi an, der traurig neben ihm saß. Er tippte ihn an. Siggi hob den Kopf. „Hey… wenn Simone wirklich dort ist, dann wird Semir sie sicher gleich sehen. Aber vielleicht ist sie auch zu Hause.“ Tom merkte selbst dass seine Worte sehr unglaubwürdig klangen. „Okay… schon gut. Warten wir erst einmal ab.“ Siggi nickte nur. „Cobra 11 für Cobra 18!“ hörten sie aus dem Funk. „Cobra 11 hört!“ gab Siggi durch. „Siggi? Was machst du denn da… egal… wir haben Torben Simmerath gefunden. Er hat es hinter sich. Man hat ihn zu Brei verarbeitet. Der Doc hat keinen heilen Knochen mehr gefunden. Gestorben ist er an inneren Blutungen und zwar vor ungefähr 48 Stunden.“ sagte Atilla. Siggi sah Tom an. „Verstanden.“ sagte er nur. „Wenn Simone bei ihm war… ist sie vielleicht auch…“ Siggis Stimme erstickte. „Siggi! Daran darfst du gar nicht erst denken. Wir finden sie. Ganz sicher.“

    Zwei Tage später betrat Semir erneut das Schiff. Mittlerweile kannte man ihn und überprüfte ihn nicht mehr. Er trug einen Sender bei sich um den Kollegen im Notfall Bescheid zu geben. Semir wurde in die Bar gebracht. Oswald trat ihm zu ersten Mal entgegen. „Guten Abend. Ich bin Oswald. Mir gehört das kleine Schiffchen. Was wünschen Sie? Wir haben alle Altersklassen da und wir haben alle Rassen da.“ grinste der Mann ihn an. Semir nickte und sah sich um. „Ich suche was Besonderes. Sagen wir Unverbraucht und hübsch verpackt?“ Er legte ein dreckiges Grinsen zurecht. Oswald nickte. „Nun dann gehen wir am Besten mal nach Hinten.“ sagte er und wies auf den hinteren Raum. Semir nickte und folgte ihm. Oswald schob den Vorhang zur Seite und ließ Semir passieren. Als er den Raum betrat zuckte er zusammen. Hier waren sechs Mädchen im Alter von höchstens 16 Jahren. Eine davon erkannte er sofort und sie schien ihn auch zu erkennen. Er sah sie an und legte mit einer schnellen Bewegung den Finger auf den Mund. Sie nickte leicht. „Die da!“ forderte Semir und wies auf Simone. Oswald lachte leise. „Die gefällt dir, was. Nun ja… sie ist noch sehr unerfahren. Genau wie du es willst. Allerdings nicht ganz billig, verstehst du? Gut… das macht dann vierhundert.“ sagte er. Semir zog das Geld raus und reichte es rüber. Oswald winkte Simone ran. Sie kam und sah ihn an. „Du weißt was zu tun ist, oder?“ Semir hörte den drohenden Unterton. Simone zuckte leicht zusammen. Sie nickte. „Fein… dann geh bitte mit diesem netten Mann in die Kabine 8“ Wieder folgte ein Nicken.

    Kurz darauf im Zimmer. „Semir? Was machst du denn hier?“ fragte Simone erstaunt. „Die Frage ist doch wohl eher, was du hier machst? Simone, dein Vater vergeht fast vor Sorge und du treibst dich hier rum! Weißt du was das hier für ein Laden ist?“ raunte Semir ihr zur. Simone nickte. „Ich weiß... ich hab ein Fehler gemacht. Semir... ich will hier weg. Torben erzählte mir, das er eine Bleibe für mich und sagte ich müsse dort nur ein wenig arbeiten. Das hörte sich so toll an und ich hatte hier wirklich ein paar Tage an denen es mir gut ging. Aber seit Gestern verlangt Oswald von mir Dinge, die ich nicht machen will. Ich hab mich geweigert, aber er ... er hat mich mit Alfons, das ist der große starke Typ in den unteren Raum geschickt und dort hat er... ich meine er wollte...“ Simone stockte. „Hat er es getan?“ wollte Semir wissen. Simone schüttelte den Kopf. „Gut... pass auf. Ich werde versuchen dich hier runter zu bringen. Kennst du dich hier aus?“ fragte Semir. Simone nickte. „Ein wenig. Aber es reicht sicher nicht. Dieser Alfons und Walter die passen auf. Niemand kann hier ohne ihr Wissen das Schiff verlassen. Ich hab es versucht, aber die haben mich hier eingesperrt. Mein Handy haben sie mir auch abgenommen.“ Semir nickte nur. „Weißt du ob hier vielleicht Kameras angebracht sind?“ wollte er wissen Simone zuckte mit den Schultern. „Ich traue Oswald alles zu. Auch das. Warum?“ Simones Blick verriet ihm, dass sie große Angst hatte. „Weil ich vermute, dass wir beobachtet werden. Simone… wir müssen uns unauffällig benehmen. Es sind mindestens vier Typen draußen und allein schaffe ich es nicht. Also spiel jetzt einfach mit okay?“ fragte er. Simone nickte. Semir zog sie an sich heran. Für jeden Außenstehenden sah es aus, als würden sich die Beiden eng umschlingen.

    Zwei Tage später gab es für Semir den Startschuss. Auch wenn Andrea nicht ganz einverstanden war, das er diesen Job übernahm sie wusste dass sie ihm vertrauen konnte. Semir fand sich gegen Abend auf dem Schiff ein. Ein Mann mit ziemlicher Muskelmasse musterte ihn und grinste ihn an. „Na willst auch mal was Vernünftiges, was?“ fragte er. Semir dachte sich seinen Teil. „Woher hast du denn unsere Adresse?“ fragte der Mann weiter. „Von nem Kumpel aus der Moschee. Er sagt hier bekommt man auch das gewisse Etwas wenn genügend Kleingeld vorhanden ist und man ist anonym.“ gab Semir beiläufig an. Der Mann nickte. „Dein Freund war schon öfter hier?“ Semir lächelte ihn an. „Anonym, verstehst du? Und jetzt will ich da rein oder rauf.“ Der Mann sah ihn an. „Pass nur auf, dass du dich korrekt benimmst, die Mädchen werden nicht geschlagen, klar?“ Semir nickte. „Ja sicher… wie unsere Frauen in der Türkei.“ meinte er und pulte sich den Dreck unter den Fingernägeln weg. Der Mann schüttelte den Kopf. „Nicht wie bei euch…. Hier werden sie anständig behandelt und bezahlt. Kannst du dir das Besondere leisten?“ Semir holte ein Bündel Geld raus und hielt sie hoch. Der Türsteher war zufrieden. „Gut… dann rein.“ meinte er nur und gab Semir den Weg frei. Der erste Kontakt lief sehr gut ab allerdings nicht nach Semirs Vorstellungen. Am dritten Tag tauchte Semir erneut auf und wurde von Alfons belächelt. „Du bekommst wohl auch nicht genug was. Na geh rein. Wir haben Neue Ware da.“ lachte er nur und winkte ihn rein.

    Mittlerweile waren drei Tage vergangen an dem Simone auf dem Schiff war und Oswald war der Meinung, dass es genügend Schonzeit war. Er gab ihr an, was er von ihr erwartet. Dies geschah in einem Extraraum in den Simone gebracht wurde. „Hey… das mache ich nicht! Ich bin nicht so eine!“ sagte Simone wütend, als Oswald sie mit einem ca. 45jährigen Mann in eine der Kabinen schicken wollte. Oswald sah sie an und packte sie am Arm. „Pass mal genau auf, meine Kleine… genau dafür hab ich dich gekauft und du wirst tun was ich dir sage, ist das klar?“ sagte er drohend. Simone versuchte sich zu befreien. „Sie tun mir weh!“ jammerte sie. „Du wirst jetzt mit dem Kunden in die Kabine gehen, klar?“ fragte er. Simone schüttelte den Kopf. „Nein! Werde ich nicht! AUA!! HILFE!!! Mein Papa wird euch alle verhaften! Er ist nämlich bei der Polizei!!“ schrie und weinte sie. Oswald winkte einen seiner Angestellten ran. „Sorg dafür, dass sie beim nächsten Mal genau das macht, was ich will und zeige ihr was passiert, wenn nicht!“ gab Oswald die Anweisung. Der Mann zog Simone ohne Rücksicht auf ihr Geschrei zum unteren Deck. Oswald sah ihnen nach. Er wählte Torben an. „Hör mal… was hast du mir denn da angeschleppt? Eine Bullentochter? Hast du sie noch alle?“ brüllte er ins Telefon. „Hey… reg dich ab. Die wissen doch nichts. Und das Mäuschen wollte unbedingt arbeiten. Erzieh sie dir, wie du sie haben willst und gut ist.“ lachte Torben. Oswald schüttelte den Kopf. „Wenn die Bullen anfangen meinen Laden auseinander zu nehmen, dann gehst du mit unter, das schwöre ich dir.“ Er beendete das Gespräch und kümmerte sich um den Kunden. Dieser bekam eines der anderen Mädchen, die nicht so zickig waren, oder besser gesagt nicht mehr so zickig waren.

    „Du solltest tun, was der Boss sagt, Kleine. Sonst werde ich nämlich unangenehm zu dir und tu dir sehr weh.“ drohte Alfons als er mit Simone allein war. Simone sah ihn mit verweinten Augen an. „Ich will nach Hause…“ sagte sie schluchzend. Alfons schlug ihr die Hand ins Gesicht. „Hör auf zu Jammern. Dir geht es doch prächtig hier. Hey… du hast die letzten Tage Schonfrist bekommen. Es wird Zeit, dass du das machst wofür du hier bist. Und ich zeige dir jetzt wie das geht!“ drohte Alfons und öffnete seine Hose. Simone drehte sich angewidert weg. „Ich will das nicht!! Bitte! Ich will zu meinem PAPA!!!“ immer lauter schrie sie. Alfons sah sie mitleidlos an. Immer das Selbe, dachte er. Erst wollen sie schnell erwachsen werden und wenn man dann ernst macht, heulen sie einem die Hucke voll. „Na komm… dir wird es gefallen!“ lachte er und ging näher zu Simone, die sich immer weiter in die Ecke drückte. „ALFONS!“ hörte man die Stimme von Oswald vor der Tür. „Ja?“ fragte dieser zurück. „Lass sie da unten! Ich brauch dich für etwas anderes!“ sagte Oswald. Alfons schloss seine Hose und zog Simone zur Tür. „Tu was er sagt, klar?“ Simone nickte. Alfons schloss die Tür auf. „Sie ist bereit.“ lachte er und stieß Simone auf den Gang. Oswald war zufrieden. „Geht rauf und versorge die Gäste.“ befahl er. Simone ging nach oben.

    Schnief**** so was aber auch... ich dachte er ist tot... das war das was mir die Karten verraten haben. Ich sah nämlich einen kleinen winzigen Hoffnungsschimmer. So ganz ganz winzig weißt du... und ich freue mich für alle Tom-Fans... obwohl... er ist ja noch nciht über den Berg. Ich meine... man könnte es ja noch mal richtig kritisch werden lassen... Während Semir ermittelt kämpft Tom mit dem Tod.... Super spannend.

    Die Tage vergingen. Simone war und blieb verschwunden. Für Siggi war es schwer seinen Job zu machen. Jedes mal wenn er ein junges Mädchen sah, das nur eine geringe Ähnlichkeit hatte, bekam er Tränen in den Augen. Er war jeden Abend nach Feierabend am Bahnhof und klapperte die Plätze ab, wo sich Ausreißer sammelten. Doch von Simone fehlte jede Spur. Selbst eine Befragung der Passanten am Bahnhof und auf der Straße ergaben keine Erkenntnisse über den Verbleib. Semir und Tom sahen ständig zu Siggi, wenn er ins Büro kam. Wie gern hätten sie ihm geholfen, aber es ging nicht. Eines Tages kam Latetia und Lucas ins Büro. „Semir! Ich brauch eure Hilfe!“ sagte sie. Tom sah sie an. „Was liegt denn an?“ fragte er neugierig. „Oh hallo Tom Hab dich gar nicht gesehen.“ sagte sie spitzfindig. Tom verzog das Gesicht. „Latetia könnten wir das vielleicht unter vier Augen regelnd?“ Semir sah fragend von Tom zu Latetia. „Ähm.... hattet ihr euch nicht ausgesprochen?“ fragte er verwundert. Latetia nickte. „Ja... das hatten wir und wir waren uns einig, dass er pünktlich zum Essen kommt. Und was ist? Er erscheint nicht, ruft nicht an. Dann am nächsten Morgen erzählt er mir von einem dringenden Einsatz und Überstunden die er machen musste.“ erzählte sie und ihre Stimme ließ ganz klar verlauten, dass sie wütend war. Semir sah Tom an. „Nun ja... ich gestehe... daran war ich schuld, Latetia. Wir haben einen ziemlichen Fall, wo es um die Tochter eines Kollegen geht und wir haben uns an der Suche beteiligt.“ erzählte er. Latetia sah ihn an. „Nun gut... wenn das so ist, dann will ich mal nicht so sein. Tom bekommt noch eine Chance. Aber erst einmal um unseren Fall. Wir brauchen vor allem dich, Semir.“

    Torben fuhr nach Oswald der einen der Amüsierdampfer auf dem Rhein betrieb. Allerdings eines der besonderen Art. Er hatte insgesamt acht Mädchen die sich um die meist männlichen Gäste kümmerten. „Hey... Tobbe... schön dich mal wieder zu sehen.“ lachte Oswald ihm entgegen. „Hör mal Oswald. Ich hab da ein Mädchen für dich. Die ist richtig frisch. 15 Jahre jung. Sieht klasse aus und ist vollkommen entwickelt.“ erklärte er. Oswald sah ihn an. „15? Reichlich jung. Könnte mir Ärger einbringen.“ stellte Oswald fest. „Ja für deine speziellen Gäste doch genau das richtige.“ erklärte Torben. Oswald nickte. „Hat sie schon Erfahrung?“ wollte er wissen. Torben schüttelte den Kopf. „Nein... die wirst du dir noch zurecht biegen müssen. Ist ganz neu.“ gab er zu. Oswald dachte kurz nach. „Na zum einreiten hab ich da schon ein paar Freunde. Und wenn sie nicht willig ist, dann werde ich es mit Gewalt versuchen. Bisher hast du mich nicht enttäuscht. Okay... ich nehme sie. Wie viel willst du?“ fragte er. „Sie ist sehr jung, unverbraucht... sagen wir fünfundzwanzig?“ legte Torben fest. Oswald lächelte. „Du bist ein eiskalter Geschäftsmann. Okay... fünfundzwanzig. Heute Abend hab ich sie hier.“ Kam von Oswald als er das Geld zählte. Torben schlug ein. „Ja sicher.... kein Problem. Ach lass ihr ein paar Tage Zeit sich einzugewöhnen, okay?“ meinte er nur und nahm das Geld. Oswald nickte. „Ja sicher... kein Problem.“

    Torben war mit Simone bereits unterwegs zum Vergnügungsschiff. Als Simone das Schiff sah staunte sie nicht schlecht. „Hey.. dein Freund muss ja ganz schön viel Geld haben, wenn der sich so was leisten kann.“ sagte sie naiv. Torben nickte. „Ja... das hat er. Und mach mir keine Schande. Nicht das er mich anrufen muss weil du nicht arbeitest.“ Simone lachte. „Quatsch. Ich kann arbeiten. Wie sieht die Arbeit eigentlich aus?“ fragte sie. Torben lächelte. „Sie wird dir gefallen.“ sagte er erneut. „komm... ich stell dich vor.“ Sie stiegen aus und gingen zum Schiff. Ein großer breiter Mann stand direkt an der Reling. Er kannte Torben. „Hey... bringst wieder Frischfleisch?“ fragte er. Torben sah ihn an und nickte. „Sieht süß aus.“ Simone lächelte ihn an. Sie verstand nicht was dieser Mann damit meinte. Sie wusste nicht, dass sie das Frischfleisch war. Dann standen sie in einem großen Raum der mit rotem Wandbelag ausgefüllt war. Alles war in einem sanften Licht. Simone sah sich um. Es gefiel ihr. Ein weiterer Mann kam auf sie zu. „Das ist Oswald.“ stellte Torben vor. „Oswald ... Simone. Du weißt schon...“ war das nächste was er von sich hören ließ. „Hallo Simone.“ sagte Oswald freundlich. „Hi!“ antwortete Simone. „Du bist ja eine ganz Hübsche.“ stellte Oswald fest.

    Tom knuffte Semir in die Seite und raunte ihm ein „Danke“ ins Ohr. Semir sah ihn grinsend an. „Worum geht es?“ fragte er dann. Lucas sah ihn an. „Du sollst für uns ins Bordell gehen.“ sagte er. Semir sah ihn an und schluckte. „Wie bitte?“ fragte er. „Du sollst für uns ins Bordell gehen.“ wiederholte Lucas. „Hey... ich bin verheiratet. Meine Frau wird mich umbringen, wenn...“ sagte Semir.. „Ja… aber nur du kannst da hin. Sieh mal. Dieses Vergnügungsschiff ist ausdrücklich für Türken. Die stehen ja auf deutsche Frauen, also ich meine du bist ja das beste Beispiel dafür….“ Erklärte Latetia. „Moment…. Ich bin Deutscher. Gut meine Eltern sind Türken aber…. Ich bin… also gut. Was soll ich tun?“ fragte Semir. Tom grinste. „Ich werden dann wohl mal das Gästezimmer herrichten.“ lachte er leise und fing sich einen alles sagenden Blick von Semir ein. „Mit der rede ich schon, keine Sorge. Ist ja schließlich nur ein Job.“ Gab Semir leicht wütend von sich. „Nun… es geht wie schon erwähnt um dieses Vergnügungsschiff. Wir vermuten, dass dort mehrere minderjährige als Prostituierte arbeiten. Leider reicht unser Verdacht bisher nicht aus, um einen Durchsuchungsbefehl zu bekommen. Nun und ich hoffe, dass wenn du dort bist und gewisse Wünsche äußerst, dann genau das bekommst was wir beweisen wollen.“ erklärte Lucas etwas umständlich. Tom grinste. „Du bist eindeutig zu oft mit Semir zusammen. Ich hatte eben tatsächlich gedacht, dass er das erzählt.“

    „Siggi!! Was ist denn los?“ Semir dreht fast durch. Er fluchte, dass die Chefin allein gefahren ist und er hier bleiben musste. „Ich werde wohl bald einen Mord begehen. Ich werde die Schranke umbringen, wenn Tom jetzt…“ schimpfte er. Andrea sah ihn entsetzt an. So hatte sie Semir noch nie erlebt. Dass er Schranke nicht mochte, war nichts Neues, aber dass er so reagiert… obwohl wenn Tom in Gefahr ist, dann …

    Hartmut kam rein. „So ich hab unser Problem mit dem Ding gelöst.“

    Siggi hustete und öffnete mit letzter Kraft die Türe, ließ sich aus dem Wagen fallen und schloss die Augen. Hinter ihm waren die ersten Sirenen der Verstärkung zu hören und jemand redete auf ihn ein.
    Tom spürte einen heftigen Stoß gegen den Kopf und sah verschwommen 2 maskierte Gestalten, die sich um ihn und Magdalena kümmerten. Er bekam langsam wieder Luft, sah sich Hilfe suchend um und erntete einen Tritt „Liegenbleiben und Ruhe!“ Die Hände wurden ihm auf den Rücken gezogen und zusammengebunden und eine Augenbinde umgebunden.

    „Ja und wie? Lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen. Mann Tom braucht mich.“ Brüllte Semir Hartmut an. „Ja ist ja gut. Okay…. also… wir müssen nur den Sender modellieren, dazu gehe ich…“ „Hartmut mach es einfach…“ stöhnte Semir. „Ja bin ja schon dabei.“ Hartmut tippte auf den PC und kurz danach sagte er: „So… das war’s. Du kannst das Ding abnehmen.“ „Ha- ha… hast du einen Schlüssel dafür?“ „Tja… dann musst du es eben weiterhin tragen, aber du kannst dich frei bewegen. Ich habe das Signal so eingestellt, dass es ab Mitternacht als Standpunkt deine Privatadresse hat…“ „Danke, Hartmut“ rief Semir und rannte raus. Andrea sah ihm hinterher… „Ich glaube es war keine Gute Idee.“
    Siggi, Mensch, alles ok?“ „Tom.... die Frau..... der Lieferwagen...“ er hustete und krümmte sich. Hotte und Dieter kamen gefolgt von Anna an der Unfallstelle an. „Was ist mit Tom? Was für ein Lieferwagen ?“ „Die sind weg... in die Richtung. Weißer Lieferwagen mit Bonner Kennzeichen..... so schnell das ging...“ Anna griff zum Funk, gab einen kurze Anweisung durch und wendete sich Siggi zu. „ Haben sie mehr als Bonner Kennzeichen?“ Er schüttelte den Kopf.“ Konnte ich leider nicht mehr sehen......“ mühsam holte er erneut Luft. Anna dachte nach, und nickte dann. „ Aber wir wissen etwas, was die Täter hoffentlich nicht wissen. „ und schon war sie am Telefon.“ ich brauche eine Ortung von Kranichs Fußfessel, SOFORT!“
    Semir kam ebenfalls am Unfallort an. Anna sah ihn an. „Was machen Sie denn hier? Sie stehen unter Hausarrest, schon vergessen?“ Semir schüttelte den Kopf. „Ich bin doch in der PAST.“ Anna sah ihn an. „Wie meinen Sie das?“ „Hartmut hat das Signal überbrückt. Ich kann mich frei bewegen und bin für die Schranke dort wo ich sein darf.“ Anna schloss die Augen. „Das darf doch wohl nicht wahr sein. Semir… wenn Frau Schrankmann dahinter kommt, dann sind nicht nur Sie ihren Job los, sondern auch ich. Also halten Sie sich zurück.“ „Ja sicher Chefin. Ich tue nichts, was nicht notwenig ist. Wo ist Tom?“ „Er ist entführt worden. Mit Magdalena. Siggi kann nicht sagen wohin sie gefahren sind, Kennzeichen Fehlanzeige, genauso wie das Aussehen.“ Semir nickte.

    Simone saß in ihrem Zimmer. Sie wartete darauf wieder weglaufen zu können. Ihre Mutter musste ja gleich mit dem Kleinen zum Arzt, weil er sich wehgetan hatte. Sie hatte ihn schreien hören. Ingrid kam zu ihrer Tochter ins Zimmer. „Moni...ich muss mit Mark zu Arzt. Bitte... tu mir ein Gefallen und lauf nicht wieder weg. Bitte..“ Sie sah Simone flehend an. „Klar... ich bin doch euer Sklave. Warum sollte ich denn abhauen. Willst du mich nicht anbinden? Ist vielleicht sicherer.“ gab Simone aufmüpfig von sich. Ingrid schüttelte den Kopf. „Moni... Bitte...“ sagte sie. „Mein Name ist Simone und nicht Moni...!“ Ingrid stöhnte leise auf. „Okay... Simone... bitte. Bleib zu hause. Ich möchte dir vertrauen.“ sagte sie leise. Simone antwortete nicht mehr sonder packte sich die Kopfhörer auf und drehte die Musik laut. Ingrid ging mit einem Kopfschütteln aus dem Zimmer.

    Nicht lange und Simone sah aus dem Fenster. Sie sah wie ihre Mutter mit ihrem Bruder abfuhr. Schnell packte sie ein paar Sachen und schlich sich aus dem Haus. Nur weg hier, dachte sie. Zu Torben... dort war sie sicher.... dort fühlte sie sich geborgen. Sie nahm den Bus und fuhr ohne etwas zu hinterlassen ab. Nur wenig später stand sie bei Torben an der Tür. Sie klingelte. Torben öffnete. „Hey... ich dachte schon die hätten dich gekrallt. Was wollten die von dir?“ fragte er. „Ach... die haben mich wohl verwechselt.“ sagte Simone ausweichend. „Das sah mir nicht danach aus. Es schien sogar als würdest du sie kennen.“ meinte Torben. Simone nickte. „Ja... es sind Kollegen von meinem Übervater.“ gab sie zu. Torben sah sie an. „Dein Vater ist Bulle?“ fragte Torben erstaunt. Simone nickte. „Ja... ist er. Na und? Deshalb bin ich trotzdem ein freier Mensch.“ sagte sie trotzig. Torben grinste und nickte. „Natürlich bist du ein freier Mensch. Was willst du denn jetzt machen?“ fragte er. „Na ich nehme dein Angebot an. Ich bleibe hier.“ Torben lachte und schüttelte den Kopf. „Nee... das geht nicht. Ich will doch nicht ins Visier von deinem Vater kommen. Der nimmt mir die Bude auseinander und buchtet mich vielleicht ein. Geh mal schön nach Hause.“ sagte er abwehrend. Simone sah ihn an. „Hey... mein Alter weiß doch gar nicht dass ich hier bin. Bitte... Torben. Ich will nicht nach Hause. Hast du keine andere Möglichkeit mich unter zu bringen?“ Torben dachte nach. „Doch... hab ich. Aber das geht nicht umsonst. Du müsstest dort was für deine Unterkunft tun.“ Simone war einverstanden. „Wo ist das denn?“ fragte sie. „Oh... ein schöner Ort. Nicht an Land. Auf dem Rhein. Ein schönes Schiff. Dort sind einige Kabinen die meinem Freund Oswald gehören. Da könnte ich dich unterbringen.“ erklärte Torben. „Und wie sieht die Arbeit aus?“ fragte Simone. Torben streichelte ihr Gesicht. „Sie wird dir gefallen, denke ich.“ sagte er nur.


    Siggi fuhr in der Mittagspause nach Hause. Er wollte unbedingt mit Simone reden. Im Wohnzimmer saßen Ingrid und Mark. „Wo ist Simone?“ fragte er und bekam schon ein seltsames Gefühl. Ingrid sah ihn mit verweinten Augen an. „Sie ist wieder weg gelaufen.“ sagte sie. Siggi starrte sie an. „Weißt du wohin?“ Ingrid schüttelte den Kopf. Siggi kehrte um und fuhr los. Er rief Semir übers Handy an. „Hör mal... wo wohnt dieser Torben?“ fragte er. „Warum?“ wollte Semir wissen. „Simone ist wieder weg. Ich denke sie wird dort sein.“ erklärte Siggi. „Siggi! Warte auf uns. Komm zur PAST und wir fahren dann gemeinsam hin.“ versuchte Semir ihn zu beruhigen. „Sag mir die Adresse! Ich werde mir den Typen vornehmen!“ forderte Siggi Semir auf. „Nein... komm her und wir fahren zusammen.“ wiederholte Semir. „Okay... ich komme. Aber wenn sie wirklich dort ist, dann kann der Typ sich warm anziehen, das schwöre ich dir.“ Siggi beendete das Gespräch und fuhr zur PAST.


    Nur einige Minuten später saß Siggi bei Semir und sah ihn an. „Okay... fahren wir!“ befahl er. Semir nickte und fuhr mit ihm zu Torben Simmerath. Dieser öffnete erstaunt die Tür. Siggi sah den Mann und ging ihn sofort an. „WO ist meine Tochter? Was hast du mit ihr gemacht?!“ schrie er ihn an. Semir riss ihn zurück. „Siggi!“ sagte er zu ihm. „So geht das nicht.“ sagte er leise zu ihm. „Der Typ hat sich mit meiner Tochter eingelassen. Sie ist minderjährig! Dafür wandert er in den Knast!“ schrie Siggi. „Herr Simmerath? Wo ist Simone Müller?“ fragte Semir und sah Siggi warnend an. „Simone? Die war nicht hier.“ behauptete Torben. „Er lügt! Sie war hier... sie war garantiert hier!“ schrie Siggi. Semir nickte nur. „Was wollte sie von Ihnen?“ fragte er. Torben sah ihn an. „Ich habe dem Kind für eine Nacht ein Dach geboten. Was kann ich denn dazu, dass sie von zuhause wegrennt?“ Siggi beruhigte sich. „Wo ist sie? Was hast du mit ihr vor? Willst du sie auf den Strich schicken?“ fragte er. Torben lachte. „Was willst du eigentlich? Sie ist doch schon 15...“ lachte er Siggi ins Gesicht. „Nein... nicht schon... sondern erst. Und du hast dich strafbar gemacht, wenn du sie auch nur angepackt haben solltest!“ Siggi stieß die Worte zornig aus. Torben sah ihn an. „Hey... ich steh nicht auf Kinder. Ich mag erfahrene Frauen und keine Lolitas“ lachte er. Siggi sah ihn an. Wut funkelte aus seinen Augen. „Meine Tochter ist keine Lolita....“ sagte er. „Schon gut... ich halt die Augen offen und werde Sie anrufen, sobald ich sie sehe.“ sagte Torben. Semir sah den Mann an, dass er log. Doch er konnte es nicht beweisen.

    Aber Gitti....was machst du denn? Das tut dem Tom doch weh.. du kannst ihn doch nciht in den Kopf schießen.... also nee.... ;( meine Karten... haben also nicht gelogen. :wacko: .. ich lege nachher noch einmal schauen wir doch einmal ob Tom aus dem Jenseits mit mir spricht. Und vorallem was er zu deiner Story sagt.... tse.... also wirklich.... :P

    Super Part.. NACHSCHUB!!!!! :D

    Simone sah ihn an. „Was soll das? Was wollt ihr denn von Torben?“ fragte sie. Semir zog sie in ihr Büro. „Simone… dieser ach so tolle Freund Torben ist ein Zuhälter der übelsten Art. Du kannst froh sein, dass wir dich vorher gefunden haben.“ erklärte er. Simone sah ihn an und lachte. „Ja sicher… ist das wieder eine Lüge die mein Vater aufgetischt hat?“ fragte sie wütend. Semir schüttelte den Kopf. „Nein… es ist wahr. Torben ist ein Zuhälter. Er hat bisher mehrere Mädchen auf den Strich geschickt und wer nicht gehorcht, wird erzogen, wird drogensüchtig gemacht und wenn dann immer noch kein Gehorsam kommt, dann bringt er die Mädchen auch um. Er steht im Verdacht ein Mädchen umgebracht zu haben.“ Simone stand vom Stuhl auf „Das ist nicht wahr! Torben ist ein sehr zuvorkommender und netter Mensch. Ihr verkennt ihn alle nur!“ brüllte sie Semir an. Dieser sah sie nur an.

    Siggi sah auf seine Tochter. Was war nur mit ihr los? So kannte er sie gar nicht. Aber er ließ nicht zu, dass sie sich weiter herumtrieb und brachte sie nach Hause. „So… meine Liebe. Du wirst das Haus nicht verlassen. Du hast Hausarrest ist das klar?“ fragte er. Simone sah ihn trotzig an. „Wie willst du denn verhindern, dass ich abhaue? Willst du mich fesseln?“ fragte sie wütend. „Simone… ich bitte dich. Was ist denn mit dir. So kenne ich dich gar nicht.“ Siggi sprach leise. Simone lachte. „Du hast mich doch noch nie verstanden. Du nicht, Mama nicht. Niemand versteht mich. Ich will meine eigenes Leben führen.“ Simone fing an zu weinen. Siggi wollte sie in den Arm nehmen, doch sie ließ es einfach nicht zu. „Simone… bitte… Verdammt ich hab dich doch lieb.“ Siggi klang verzweifelt. Ingrid sah ihn an. Siggi stand auf und verließ das Zimmer seiner Tochter. „Ingrid versuch du es… Bitte sobald sie das Haus verlässt ruf mich an.“ Ingrid nickte. Siggi fuhr wieder zum Dienst.

    Nur kurz darauf saß er bei Semir und Tom im Büro. „Ich weiß nicht mehr was ich mit ihr machen soll. Sie ist so uneinsichtig, so dickköpfig.“ Tom zuckte mit den Schultern. „Sie ist in der Pubertät. Da sind sie halt so.“ meinte er nur. Siggi lachte bitter. „Ja du sagst es so einfach. Du hast ja keine Tochter.“ stöhnte er und stützte seinen Kopf in die Hände. Semir legte ihm die Hand auf die Schultern „Na komm… jetzt ist sie wieder da und diesen Torben wird sie sicher schnell vergessen. Meinst du sie hat wirklich mit ihm geschlafen?“ fragte er. Siggi zuckte mit den Schultern. „Ich kann es mir eigentlich nicht feststellen. Aber es ist nicht ganz ausgeschlossen. Ich hoffe wirklich dass es nicht soweit gekommen ist, aber wenn… dann werde ich diesen Torben Simmerath mir zur Brust nehmen.“ sagte er grimmig. Semir schüttelte den Kopf. „Das lassen wir mal lieber. Ich denke das wird nicht so gut kommen, wenn du als Vater sich an diesen Herrn vergreifst.“

    So in der Story von Littlegitti wird der arme Tom ja gerade geschlagen und getreten. Bei mir darf er sich amüsieren....

    Tom kam mit einer dreistündigen Verspätung ins Büro. Semir sah ihn an. „Na das war aber ein langes Gespräch“ lachte er. Tom sah ihn an. „Hey… ich stand im Stau… ehrlich!“ schwor Tom. „Ja sicher… du warst das erste Auto im Stau… kenne ich doch schon. Wie war es?“ fragte Semir. „Nun ja… wir haben gegessen, wir haben geredet, wir haben uns versöhnt.“ gab Tom zur Antwort. „Ja und?“ wollte Semir wissen. „Was ja und? Die Versöhnung hat bis heute Morgen angedauert.“ lachte Tom. Semir schüttelte den Kopf „Ich wusste es doch.“ „Ja du… du wusstest es. Klar hast es ja auch eingefädelt.“ Semir zuckte mit den Schultern. „Ja und? Bist du mir deswegen böse?“ fragte er grinsend. Tom schüttelte den Kopf. „Nein… ganz und gar nicht. So was liegt heute an?“ fragte Tom und sah kurz aus dem Fenster. „Wir werden uns diesen Torben Simmerath vornehmen. Er wohnt in der Liebigstrasse 6.“ meinte Semir nur. „Na dann los.“ Sie fuhren ungefähr eine halbe Stunde. Als sie dort ankamen sahen sie ein junges Mädchen aus dem Haus kommen. „Hey.. das ist doch Siggis Tochter.“ stieß Semir aus. Tom sah sie an. „Stimmt! Na los… wir nehmen sie direkt mit.“ Er hielt an und Tom stieg aus. „Simone!“ rief er. Das Mädchen schaute sich um.

    Simone erkannte Tom nicht sofort. Aber sie erkannte Semir. Sie drehte sich um und rannte los. Nur im Augenwinkel sah sie, dass Tom die Verfolgung aufnahm. Sie rannte so schnell sie konnte durch die Straßen doch Tom ließ sich nicht abschütteln. Der Wagen in dem Semir saß fuhr an ihr vorbei und stellte sich quer. Simone rannte direkt drauf zu. Gehetzt sah sie sich um. „Verdammt! Lasst mich in Ruhe! Ich geh nicht mehr nach Hause!“ schrie sie Tom und Semir an. „Hey… Simone… dein Vater macht sich Sorgen. Komm schon.“ versuchte Tom sie zu beruhigen. „Das ist nicht wahr… er will mich gar nicht mehr bei sich haben! Er macht sich gar nichts aus mir!“ stieß sie wütend aus. „Das ist gar nicht wahr und das weißt du auch. Komm steig ein.“ sagte Semir. Simone sah ein, dass sie keine Chance hatte. Sie drehte sich um und sah Tom an. Hinter Tom sah sie Torben aus dem Haus kommen. Und dieser sah sie ebenfalls. Er drehte sich um und fuhr weg. Simone stieg ein.

    Siggi sah auf, als Tom und Semir ins Büro kamen. „Simone! Gott sei Dank!“ stieß er aus und stürmte auf seine Tochter los. „Hey… lass den Vater mal nicht raushängen. Ich komme nicht mit nach Hause! Deine Bullenfreunde haben mich mit Gewalt hier her gebracht!!“ blaffte Simone ihn an. Siggi sah sie erstaunt an. „Wie war das?“ fragte er. „Na du hat es doch gerafft oder? Ich will nicht mehr bei dir und Mama wohnen. Ich bin erwachsen und werde mir ne Wohnung nehmen. So einfach ist das.“ sagte Simone kalt. Siggi schüttelte den Kopf „Simone du bist gerade 15. Du bist nicht volljährig und so lange habe ich das Sagen über dich.“ Simone sah ihn trotzig an. „Du kannst mich nicht zwingen. Ich habe einen Freund. Und ich werde dort auch wohnen!“ sagte sie. „Ich habe heute Nacht bei ihm und vor allem mit ihm geschlafen.“ log sie. „Wer ist der Kerl?“ fragte Siggi. Er bebte vor Wut. Semir sah ihn an. „Torben Simmerath.“ sagte er. „Sie kam aus dem Haus, als wir gerade zu ihm wollten.“

    Todeskarte ist gut.........kannst du Gedanken lesen, oder ist an der Sache mit den Tarotkarten was dran??? :):D

    Aber abwarten......... :rolleyes:

    Ein kleines Hobby von mir... und was sehe ich da... ich hatte mal wieder Recht... irgendwie ist das nicht gut.... gar nicht gut.... Auch wenn ich keine Tom-Fan bin, leide ich mit.... mach nicht so dolle... du weißt doch, wenn ich mich aufrege, dann passiert immer was in meiner Story. Meist etwas böses, schmerzhaftes.... und du willst doch nicht das Semir leiden muss, oder? :D

    Ups.... ich habe gerade mein Tarot gelegt... ich sehe...ich sehe...

    ja ganz deutlich: Schwere Zeiten für Tom Kranich... schmerzhafte Zeiten für ihn. Autsch sag ich nur... aber was ist das denn???? Die Todeskarte... oh mein Gott... das ist kein gutes Blatt.

    Nur einer kann das Schicksal abwenden... LITTLEGITTI!!!!!

    Du hast die Macht! Du kannste es.. jawohl CHAKKA!!!

    Super part... bin gespannt wie es weitergeht.

    ....und wie wärs dann mit einer "Phantasiesteuer?" Das wär doch auch noch eine Möglichkeit....!

    Ne, ne, nix Lesegebühren - das seid ihr uns einfach aus menschlicher Sicht schuldig, dass ihr uns unterhaltet, findet ihr nicht? :D :P ;) :D

    Na dann hoffe ich das noch kein Politiker das hier gelesen hat. Aber du hast Recht... Phantasiesteuer wäre nicht schlecht... bräuchte ich wenigstens in ins Büro... :D

    Schuldig? Ja könntest du Recht haben... dafür sind wir da.... :D:D:D

    Du schreibst wieder einmal wirklich gut. Wenn irgendwann mal der Fernseher abgeschafft wird, dann werden wir uns ausschließlich an deinen
    storys ergötzen - ist beinahe genauso gut.....! :D :P :D

    Wenn man die Augen schließt (geht bloss beim Lesen nicht ganz so gut...), dann sieht man die Szenen genau vor sich! Supi!!!

    Boah... was für ein Kompliment was Steffi.... aber stimmt.... beim Lesen die Augen schließen ist nicht sooo gut. Freut uns wenn die Story wieder einmal einschlägt und sogar dem Fernseher konkurrenz macht... :rolleyes:

    Wir sollten dann mal über die Lesegebühren reden.... :D

    Er drehte sich zur Tür und sah Semir durch das Glas an. Dieser winkte ihm freundlich zu. „Ach wo wir gerade bei dem Thema sind. Lucas hatte mir erzählt, dass du einen Freund hast und dich dafür sogar versetzen lässt. Als ich dich darum bat, hast du es abgelehnt. Findest du das ist eine gute Basis für eine Freundschaft?“ fragte er Latetia ohne sie anzusehen. Latetia lachte bitter auf. „Ich hab mich von diesem Kerl getrennt. Er war nur eine kleine Affäre. Mehr nicht. Was ist denn mit dir? Hast du etwa keine Frauen gehabt?“ fragte sie. „Das ist doch was ganz anderes. Ich bin ein Mann…“ gab Tom von sich. Dann sah er Latetia an. „Hör mal… die Streiterei bringt doch nichts. Wollen wir uns nicht vertragen und alles bei einem gemeinsamen Essen besprechen?“ fragte er sanft und sah Latetia an. Sie war immer noch etwas wütend doch als sie seinen Blick sah lächelte sie freundlich. „Warum eigentlich nicht?“ meinte sie dann nur. „Heute Abend? Bei mir?“ fragte sie. Tom nickte. „Um acht?“ fragte er. Sie lachte. „Ja und sei pünktlich.“ meinte sie dann nur.

    Semir und Lucas betraten das Büro. Sie sahen Tom und Latetia an. „Na ist die dicke Luft raus?“ fragte Semir und Tom sah ihn wütend an. „Du! Du hast dich bei Latetia für mich eingeschlichen? Du hast ihr in meinem Namen Pralinen gebracht? Du hast …“fluchte er, stand auf und ging auf Semir zu. Semir wich in die Ecke und sah ihn an. Er hob die Hände abwehrend. „Hey… Tom… das war ein Freundschaftsdienst. Du warst so nieder geschlagen und ich dachte… ich meine… also ich wollte…“ stammelte Semir, der nicht wusste was Tom mit ihm anstellen wollte. Dieser grinste dann. „Danke Partner.“ sagte er. „Was? Danke Partner? Soll das heißen, das du und sie… ich meine?“ frage Semir verwirrt. Tom nickte. „Wir werden ein klärendes Gespräch führen. Heute Abend bei Latetia.“ nickte Tom und sah sie an. Latetia nickte. „Sofern Herr Kranich pünktlich um acht bei mir ist.“ sagte sie. Semir lachte leise. „Ich sorge dafür.“ sagte er nur. „So wir müssen, Latetia. Verabschiede dich von Tom. Du siehst ihn ja heute Abend. Ach Semir… wegen der Tochter von deinem Kollegen halte ich die Augen offen. Sobald ich was weiß bekommst du Bescheid.“ sagte Lucas noch und zog seine Kollegin mit raus.

    Simone wachte auf. Es war Mittag. Sie lag in einem großen Bett. „Hey… guten Morgen!“ sagte ein Mann. Erschrocken sah Simone ihn an. „Wo bin ich denn…“ doch im gleichen Augenblick fiel ihr ein, wo sie war. „Oh… guten Morgen Torben… nicht wahr?“ Der Mann nickte. „Und gut geschlafen?“ fragte er freundlich. „Ja… sehr gut.“ antworte Simone. „Na dann komm. Frühstück ist schon fertig.“ Simone stand auf und folgte Torben in die Küche. Der Tisch war gedeckt. „Danke… noch einmal für Gestern. Dieser Typ war echt mies. So ein Penner.“ sagte Simone. „Nun ja… ich konnte dich ja wohl schlecht von diesem Penner … du weißt schon.“ lachte Torben. „Wie heißt du eigentlich?“ fragte er. „Ich bin Simone. Simone Müller.“ stellte sie sich vor. „Ach ja… stimmt. Und was macht Simone Müller wenn sie nicht am Bahnhof sitzt?“ „Mich mit meinem Vater streiten. Er hat verboten dass ich allein in Urlaub fahre. Ich bin doch erwachsen genug.“ beschwerte Simone sich bei ihrem Beschützer. Torben sah sie von oben bis unten. Die Formen waren schon sehr weiblich. Sie war voll entwickelt. „Ja… kann ich bestätigen. Du siehst schon aus wie eine erwachsene Frau.“ sagte er. Allerdings hatte er dabei andere Gedanken, als Simone sie hatte. „Ich muss gleich gehen.“ sagte sie. Er sah sie an. „Warum? Du kannst gern bleiben. Dein Vater wird dich hier nicht finden.“ sagte Torben und trank Kaffee. „Das denke ich nicht. Wenn er mich finden will, dann findet er mich. Er hat seine Freunde.“ sagte sie. Torben lachte. „Ach weißt du… solange er nicht zu den Bullen rennt, passiert gar nichts.“ meinte er. Simone sah ihn an. „Wenn du wüsstest…“ sagte sie nur. „ich gehe trotzdem.“ sie klang entschlossen. Torben zuckte mit den Schultern. „Wenn du unbedingt willst. Aber pass auf dich auf.“ Simone nickte. „Darf ich wieder kommen, wenn ich nichts anderes finde?“ fragte sie zaghaft. „Ja sicher… wie gesagt, du kannst gern hier bleiben.“ Torben sah sie über den Tassenrand an. „Ich werde es mir überlegen.“ sagte Simone.

    Zwei Stunden später lehnte Tom sich im Stuhl zurück und gähnte laut. "Ich bekomme das in meinen Kopf nicht rein. Irgendwo muss es jemanden gegeben haben, der mich beobachtet hat mit Magdalena. Also muss dieser jemand Kontakte zu ganz oben haben und evtl. dort in der Firma arbeiten. Richtig?" Semir dachte nach „Könnte sein." "Gut, also ist mir jemand gefolgt. Und hat das von langer hand geplant. " "Könnte auch sein." "Hast du noch ne andere Antwort auf Lager?" "Ja, mich juckt dieses scheiß Teil um den Fuß"

    Andrea sah lachend zu den beiden. Anna kam zu ihr. „Und..?“ fragte sie. Andrea sah sie an. „Was denn?“ „Haben sie schon gefragt ob Andrea Schäfer die Dinger irgendwie manipulieren kann?“ Andrea nickte. „Ja… haben sie.“ Anna lachte. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es den beiden wurm. Nun gut. Ach Andrea… lassen Sie sich Zeit damit. Die Strafe haben sie verdient.“ Andrea lächelte leicht. „Ja…stimmt.“ „Fragen Sie Hartmut nach den Möglichkeiten.“ „Mach ich.“

    „Tom… wenn diese Magdalena ihren Chef beobachtet oder belauscht hat, dann ist es sehr gut möglich, dass sie in Gefahr ist. Wie wäre es, wenn du und sie… quasi mit ihr in der Schutzwohnung bleibst und auf sie aufpasst. Dann wäre auch dieses Ding an deinem Fuß nützlich. Ich meine… wenn die dann versuchen, sie..“ „Semir. Ich trage das Ding nicht länger als nötig. Such dir nen anderen für den Mist.“ „Wir wechseln uns ab. Ich schwöre. Wir wechseln uns ab. Aber …“
    "Wobei wechseln sie sich ab Gerkhan?" Anna stand in der Türe und warf ihm einen fragenden Blick zu. "Nix, nix Chefin, alles ok. Wir wechseln uns beim Kaffee holen ab. Mehr nicht." "Dann ist ja gut. Und ? haben sie einen Ansatzpunkt wo sie weitermachen können?" "Bislang noch nicht, aber wir arbeiten dran, sofern das von hier möglich ist." "Beten sie, dass sie bald nicht noch ganz andere Aussichten haben, wenn der Oberstaatsanwalt den Fall auf dem Tisch hat. ...ach ja und Tom? Sie werden von Siggi gleich zu ihrer Freundin gefahren. Gehen sie mit ihr den Fall durch und sehen sie zu, dass sie an Infos kommen." Kaum war Anna weg, prustete Semir los." Ha, sag ich es nicht? Du passt auf sie auf und ich..." "Mach was du willst."

    Hartmut grinste, als Andrea ihm am Telefon erzählte um was es ging. "Tja, das müsste einfach sein, wenn man Ahnung hat. Warte. Ich mach mich schlau und komm dann vorbei. Wäre doch gelacht, wenn wir das nicht hinbekommen."

    Semir saß mit Tom im Büro als es klopfte. „Ja?“ fragte er und Lucas stand mit Latezia im Büro. Tom verschluckte sich, als er seine ehemalige Freundin sah. „Morgen Semir, Tom!“ begrüßte sie die Beiden. „Morgen… was führt euch denn her?“ fragte Semir. „Nun ja… ihr sagtet doch dass es eine unbekannte Leiche gab.“ meinte Latetia. Semir sah Tom fragend an. Dieser zuckte mit den Schultern. „Ich hab es gesagt. Kann ja nicht schaden, wenn wir die von der Sitte informieren. Könnte sich ja um eine Nutte handeln, oder?“ gab Tom von sich und sah Latetia an. „Stimmt und es heißt Prostituierte, nicht Nutte.“ berichtigte sie ihn. „Das weiß ich selbst, du Neunmalkluge. Bist du nur mitgekommen, um mich zu berichtigen?“ fragte er bissig. Semir fing an zu grinsen. „Nun ja… einer muss es scheinbar tun. Ich habe nicht darum gebeten herzukommen. Du warst es doch, der mich sehen wollte.“ kam genauso bissig von Latetia zurück. „Ich? Ich bin doch nicht wahnsinnig! Ich wollte dich überhaupt nicht wieder sehen. So ein Quatsch!“ Tom fluchte und sah Semir an. „Du warst es!“ sagte er auf einmal. Semir schaute ihn unschuldig an. „was ist los? Sag mal spinnst du? Wann soll ich das denn getan haben?“ tat er auf unschuldig. Tom sah Lucas an und der zuckte mit den Schultern. „Semir! Kommst du mal eben mit?“ fragte er und zerrte Semir schon am Kragen der Jacke raus. Sie verließen das Büro. Latetia und Tom zankten sich derart, dass sie es gar nicht mitbekamen.

    „Sag mal hast du den Bericht der Leiche schon?“ fragte Lucas. Semir nickte. „Ja… die Tote ist gerade mal 19 Jahre alt. Sie ist als Tamara Schweizer identifiziert worden. Ein Zahnabdruck hat sie identifiziert. Sie wurde zwar geschlagen, aber der Tod trat durch Verbrennen ein. Sie lebte noch, als sie verbrannte.“ zitierte Semir aus dem Bericht. „Mein Gott… wie brutal diese Leute vorgehen.“ stieß Lucas aus. Semir nickte. „Ja… kanntest du sie?“ fragte er. „Sie war keine Nutte. Sie war dabei ihre Schwester vor einem Zuhälter zu bewahren. Ihre Schwester ist gerade 16 Jahre alt und ebenso verschwunden. Tamara wird das nicht mehr helfen.“ Lucas sah durch die Tür in das Büro, wo sich Latetia und Tom beharkten. „Die beiden lieben sich sehr“ sagte er grinsend. Semir nickte. Er sah durch das Büro und gerade kam Siggi rein. Bedrückt und völlig verzweifelt. „Sag mal… weißt du wo sich Mädchen verstecken wenn sie von zuhause weg gelaufen sind?“ fragte er Lucas, der bereits mehrere Fälle hatte. Lucas nickte. „Meistens sind die Mädchen auf dem Bahnhofsgelände. Genau dort wo sich Zuhälter wie ein gewisser Torben Simmerath aufhalten.“

    Semir sah Lucas an „Torben Simmerath?“ fragte er. Lucas nickte. „Ja warum?“ wollte er wissen. „Nun ja… Tom und ich haben dir doch von dem Vorfall auf dem Parkplatz erzählt.“ kam von Semir. Lucas nickte. „Dieser Typ hieß Torben Simmerath. Ist das der Gleiche?“ fragte Semir. Lucas nickte. „Ja… das ist er. Er ist der Schlimmste. Er sieht gut aus und weiß genau was die Mädchen brauchen. Er macht erst auf guten Freund und dann wenn das Mädchen ihm vertraut, dann wird sie für den Strich bearbeitet. Wie das aussieht muss ich dir ja nicht erzählen.“ Erklärte Lucas. Semir nickte und sah Siggi an. „Hör mal… ich hab da noch etwas. Du bist doch in diesem Mileau. Die Tochter meines Kollegen dort drüben, ist verschwunden.“ sagte Semir leise und wies auf Siggi. Lucas sah kurz in Siggis Richtung. „Wie alt?“ fragte er. „15. Sie ist seit Gestern verschwunden. Wir haben schon den Bahnhof abgesucht, nichts.“ gab Semir von sich. „Oh… deshalb deine Frage eben. Tja… ich hoffe das Mädchen kommt zur Vernunft und geht keinen der Typen in die Falle. In dem Fall wird es schwierig sie wieder zu finden.“ erklärte Lucas.

    „Hör mal, Tom Kranich! Du bist das Letzte. Du hast mir doch versprochen, dich wieder zu melden und mit mir was zu unternehmen. Du hast dich nicht gemeldet und dich sogar verleumden lassen!“ sagte Latetia. „Was hab ich? Das ist doch gar nicht wahr. Du hast ja nie wieder angerufen! Warum sollte ich mich denn verleumden lassen? Ich bin alt genug um mich selbst zu wehren. Auch gegen dich!“ gab Tom zurück. „Ach ja? Und warum schickst du Semir vor, um mich wieder zu sehen?“ fragte Latetia bissig. „Was? Wann denn? Ich hab ihn nicht vor geschickt. Wenn ich mit dir ausgehen wolle, dann würde ich es dir selbst sagen. Aber ich will ja gar nicht mit dir essen gehen!“ gab Tom trotzig von sich. Latetia lachte laut verächtlich auf. „Ach und was war letzte Woche? Da hat er mir in deinem Auftrag Pralinen gebracht.“ kam von Latetia und sie erschränkte ihre Arme vor der Brust. Tom sah sie an. „Wie bitte? Letzte Woche? Na warte Semir Gerkhan…“ drohte er.

    Okay... zuerst die Streicheleinheiten: Hört sich wirklich schon sehr gut an. Und erinnert mich an die Undercover-Folge von Semir... Da ging es zwar um Autos aber immerhin.

    So und nun die Hiebe: Bei so wenig kann ich kein objektives Urteil abgeben. Es müsste schon etwas mehr sein.... ;)

    Fazit: Freu mich auf die Fortsetzung und das es von dir mal wieder was zu lesen gibt. :D