Das gefällt Semir aber gar nicht... einfach aufs Abstellgleis geschoben. Vielleicht hätte er mal die Klappe halten sollen.... Dann wäre er auch dabei... Aber so.... tja... so ist das eben. Mal sehen wie es weiter geht.
Beiträge von Elvira
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Mensch Elli, du legst ja mit einem Affenzahn nach. Super
Haben wir immer schön was zu lesen. Danke hierfür 
Man tut was man kann...
Bin mal gespannt, was du ihm wieder antun wirst

Ich tu doch nichts.......

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Das ist ja eine schlimme Nachricht und zeigt wie gefährlich der Job ist. Auf diesem Wege wünsche ich dem Stuntman eine hoffentlich schnelle Genesung...
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So... da schlafe ich einmal länger... und was passier; Tom ist endlich wach. Erleichertung macht sich breit nachdem meine Karten mir sagen... dass sie keine Lust mir die Geschichte zu verraten, die du dir da ausgedacht hast um die Spannung nicht weg zu nehmen. Ich werde mir neue kaufen... jawohl... welche die mir alles sagen. So.... schön er ist wach aber blind. Damit kann man zwar leben nur ich weiß nicht... du kannst ihn doch nicht einfach erblinden lassen. das ist sicher nur eine vorübergehende Erblindung, nicht wahr Gitti nur vorübergehend. Und dann sollte Semir sich endlich mal diesen Mistkerl schnappen, der Tom das angetan hat... ganz langsam soll der dahin siechen... vierteile ihn....
Ich mache dir einen Vorschlag.... du läßt Tom wieder sehen und ich lasse mir mal eine Story einfallen in der Tom dann derjenige ist, der bei mir leidet... was meinst du?
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„Wir müssen endlich weg. Mensch die kriegen uns doch. Was machen wir denn mit dem hier?“ kam von der Frau auf der Rückbank. Semir sah kurz in den Rückspiegel und sah, dass die Frau extrem nervös war. Somit war sie vermutlich gefährlicher als er. Sie könnte den Mann sicher auch überreden wer weiß was zu machen. Mich würde es auch interessieren, was ihr mit mir vorhabt, dachte er nur. „Wir werden ihn gleich abstoßen, wenn du willst.“ gab der zweite ziemlich zynisch zu. Semir sah ihn kurz an. „Wo wollt ihr hin?“ fragte er. Doch die Beiden sagten nichts. Semir sah auf die Straße. „Hey… ich muss schon wissen, wo ihr hinwollt. Vielleicht reicht die Tankfüllung ja nicht aus.“ kam erneut die Frage von ihm. „Halt dein Maul und fahr!“ schrie ihn der Mann an. Er war wütend. „Mensch du kannst doch nicht so einfach mal eben durch die Gegend fahren, was wenn die… hey… die sind sicher hinter uns. Vielleicht haben die uns einen Sender an den Wagen gepappt und folgen uns.“ gab die Frau zu bedenken und Semir schien so als würde die Frau hysterisch werden. Und Semir beobachtete die Situation mit ziemlich gemischten Gefühlen.
„Ist das so?“ fragte der Mann und sah Semir warnend an. Semir antwortete nicht. „Keine Antwort ist auch ne Antwort. Also hat mein Komplize Recht. Gut... damit ist dein Verbleib auf jeden Fall geklärt. Du kannst dir doch wohl vorstellen, dass ich mich nicht so einfach übers Ohr hauen lasse, oder?“ fragte er Semir, der seinen Gedanken nachhing. „Hey! Ich hab dich was gefragt!“ fauchte er ihn an und stieß erneut den Waffenlauf in Semirs Seite. „Ich fahre den Wagen nur. Schon vergessen. Nur ein kleiner Angestellter“ verteidigte Semir sich knurrend. Der Mann neben ihn lachte verächtlich auf. „Du bist wohl ein ganz Schlauer was?“ kam die Frage von der Frau. Sie nahm die Waffe und presste sie Semir in den Nacken. „Was würdest du denn tun, wenn ich abdrücke?“ fragte sie lauernd. „Wenn Sie bei unserem derzeitigen Tempo abdrücken, würden Sie nicht sehr viel länger leben, als ich.“ gab Semir ziemlich kaltschnäuzig zurück.
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Anna vernahm zufrieden über Funk, dass Tom und Magdalena in Sicherheit waren. Jetzt mussten sie nur noch Semir da rausholen und möglichst die Pläne dabei sicherstellen.
Semir übergab die Pläne. „Wo ist mein Kollege?“ „Nur keine Angst. So… Sie bleiben hier sitzen.“ Semir nickte und streckte seine Beine etwas weg. Dabei wurde die Fussfessel sichtbar. Walther sah es. „Was ist das?“ fragte er wütend. Semir erschrak etwas. „Verdammt Du willst uns reinlegen.“ Walther holte aus und schlug mit der Waffe auf Semirs Kopf. Er sackte zusammen. Walther nahm die Pläne und verließ den Parkplatz.
Anna kam endlich am Parkplatz an. „Okay… ich bin am Übergabeort.“ gab sie durch und stieg aus. Sie sah einen dunkeln Peugeot abfahren und dachte sich nichts dabei. Dann ging sie zur Bank und sah Semir reglos dort am Boden liegen.
Anna rannte zu Semir und kniete sich neben ihn. Hartmut, der das ganze aus dem Wagen verfolgt hatte dachte blitzschnell nach und handelte. Setzte sich ans Steuer und nahm die Verfolgung des Peugeot auf. „ Semir....hallo? Kommen sie zu sich.“ Anna klopfte ihm leicht gegen die Wange. „Ooaaahhh... Chefin? Gott sei Dank… die Pläne.. im Peugeot...“ „ja ja, ist mit ihnen alles in Ordnung?“ „Mit mir.. ja... was ist mit Tom? Wir müssen...“ „Keine Sorge, darum hat sich Schrankmann gekümmert, er und diese Magdalena sind in Sicherheit...“
Hartmut raste hinter den Peugeot her. Er fuhr riskant und überholte wie er es von Semir in einem älteren Einsatz gelernt, auf dem Seitenstreifen an die Autos vorbei. Schnell konnte er den Wagen einholen, der wesentlich langsamer war als Annas Lexus. Dann war er auf gleicher Höhe. „So… jetzt zeig ich dir mal, was ich schon alles gelernt habe…“ murmelte er und zog nach links. Er rammte den Peugeot, der gefährlich ins Schlingern kam. -
Anna wartete bis der BMW abgefahren war. Dann lief sie mit Tom zu den beiden Geiseln und half ihnen hoch. „Sind Sie in Ordnung?“ fragte sie. Die Angestellte sah sie an und fing an heftig zu weinen. Sie schüttelte den Kopf. Sofort war ein Arzt zur Stelle und brachte die Frau weg. Auch die zweite Geisel war in dieser Verfassung. „Die sind fürs Erste vernehmungsunfähig.“ erklärte der Arzt und fuhr mit den beiden Frauen ab. Tom holte seinen Wagen und sah sie an. „Wir sollten so langsam anfangen hinterher zu fahren.“ ermahnte er sie. Anna nickte und stieg ein. Hartmut saß hinten und hatte den Empfänger des Senders auf dem Schoß. „So... es geht erst einmal gen Norden... sie sind gerade auf die A4 gefahren.“ erklärte er. „Dann mal los. Wir dürfen sie nicht verlieren.“ Tom drückte das Gaspedal durch. Nur einige Minuten später meldete Hartmut sich zu Wort. „Tom... etwas mehr Abstand. Wir sind ja fast bei denen im Kofferraum.“ sagte er. Tom sah auf die Straße. „Übertreib nicht. Ich sehe den Wagen gar nicht.“ meinte er nur. Hartmut grinste leicht. „War nur ein Scherz. Sie sind ziemlich dicht vor uns. Vermutlich stehen die im Stau.“
Semir sah auf den Verkehr. Es ging nur zäh voran. Immerhin war heute Donnerstag und ein langes Wochenende stand vor der Tür. Viele fuhren in einen Kurzurlaub und entsprechend stark war die Straße befahren. „Mann gib endlich Gas!“ fluchte der Mann hinter ihm nervös. „Die Straßen sind dicht, schon mal bemerkt?“ gab Semir zähneknirschend zurück. „Dann mach dein Blaulicht an! Damit kommen wir durch. Los doch!“ befahl der Mann, der ihn bedrohte. Er stieß den Lauf der Waffe schmerzhaft in Semirs Seite. Dieser tat was der Mann verlangte und tatsächlich machten die Fahrzeuge dem BMW platz. Das ist einer der Momente, wo ich meinen Beruf verfluche, dachte Semir bei sich. „Los! Gib Gas, verdammt!“ kam wütend von der Frau hinten. „Ja doch!“ stieß Semir aus und trat das Pedal durch. Er wusste genau, dass damit die Chance vertan war, dass Anna und Tom schnell zugreifen konnten, denn wenn sie ebenfalls Blaulicht und Martinshorn einsetzten, dann waren die Bankräuber informiert.
„Ähm... Tom... die bekommen gerade einen verdammt großen Abstand zu uns“ sagte Hartmut plötzlich. „Was? Wieso denn?“ fragte er verwundert. „Nun ich denke er fährt mit Blaulicht und Sirene. Dann müssen die anderen Fahrzeuge Platz machen und so sieht es derzeit aus. Wir können ihnen aber nicht auf der gleichen Art verfolgen weil wir dann auffallen.“ erklärte Hartmut allwissend. Anna sah Tom entsetzt an. „Wir müssen auf jeden Fall dranbleiben.“ mahnte sie. Tom nickte und zog auf den Standstreifen. So fuhr er an dem vor sich stockenden Verkehr vorbei. „Ich hoffe nur, dass Sie ein gutes Wort für mich einlegen, falls ich angehalten werde.“ meinte Tom zu Anna. Sie nickte nur und hielt sich am Haltegriff fest. „Darüber machen Sie sich jetzt mal keine Gedanken, Tom. Wir haben Sonderrechte und die nutzen wir kurz aus.“ Erklärte sie. Tom sah die anderen Fahrer freundlich an. Einer der stehenden Wagen tat es ihm nach, allerdings wurde dieser kurz darauf von uniformierten Kollegen angehalten.
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So lasst euch wieder aus, falls ihr Lust habt.... Das Spielchen kennt ihr ja....

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So damit ihr euch nicht lanweilt... bei dem schönen Wetter....
Nach Toms erfolgreichen und gleichzeitig recht aufreibenden Einstieg bei der Autobahnpolizei ging es mit dem normalen Alltag weiter. Semir und Tom verstanden sich blendend und Semir schien den Tod von André zu akzeptieren. Auch wenn es bisher keine Leiche gab, musste man davon ausgehen, dass André gestorben ist. Anna war mit der Entwicklung zwischen den beiden Beamten sehr zufrieden. Das einzige was sie vermisste waren die Berichte, die von André sehr pünktlich auf dem Tisch lagen. Bei Semir war sie es gewohnt diese eher monatlich zu sehen und Tom schien diese Art zu übernehmen. Doch noch wollte sie nichts dazu sagen. Die beiden machten ihre Tour über die Autobahn und waren oft auch in der Freizeit zusammen. Sie war sehr froh, das Semir die Trauer über Andrés Tod gut überwunden hatte, wofür sicher auch die Beziehung zwischen Andrea und Semir, die Anna nicht verborgen blieb, beitrug. Anna sah auf die Uhr. Es war Zeit auch mal für eine Stunde das Büro zu verlassen. Den Kopf freibekommen... dachte sie und fuhr nach Köln. Sie wollte sich mit ihrer Freundin zum Essen treffen und als sie in ihr Geldbörse sah, musste sie feststellen, dass sie leer war. Sie fuhr an die Bank, um sich am Automaten Geld zu holen. Dabei fiel ihr Blick in die Bankräume und sie sah, wie zwei Bewaffnete die Angestellte, die anscheinend allein in der Schalterhalle waren, bedrohten. Anna zog ihr Handy und rief die Kollegen an. „Überfall der Sparkasse an der Ringsdorfer Str. Zwei bewaffnete Personen. Semir ich brauche Sie hier!“ sagte sie. „Wir sind schon unterwegs!“ kam als Antwort. Anna sah in den Schalterraum.
Nur wenig später waren Tom und Semir vor der Bank. Anna sah ihnen entgegen. „Die Nachbarschaft hier hat ebenfalls die Kollegen informiert, bevor ich kam. Das SEK ist vor Ort. Ich habe nach Absprache mit dem eigentlichen zuständigen Beamten die Einsatzleitung übernommen, weil ich die Dienstälteste bin. Auch wenn es nicht in unserer Zuständigkeit liegt. Die Bankräuber, so wie es aussieht, sind zu zweit und haben zwei Angestellte als Geiseln in der Bank. Als sie mitbekommen haben, dass die Polizei anrückte, haben sie sich verschanzt und drohen damit die Geiseln zu erschießen.“ klärte sie die Beiden auf. Semir sah kurz hin. „Also stehen wir bereits in Verbindung.“ Stellte er fest und Anna nickte. „Ja... allerdings sind die für keinerlei Verhandlungen bereit. Sie wollen einen Fluchtwagen mit Fahrer.“ sagte sie. „Mit Fahrer? Sind wir hier auf einem Wunschkonzert?“ fragte Semir. „Wir sind in einer schlechteren Position. Mein Vorschlag daher Sie, Semir fahren den Fluchtwagen. Tom und ich hängen uns ran und folgen in sicherem Abstand. Sobald möglich greifen wir zu.“ erklärte Anna. Semir sah Tom kurz an und nickte dann. „Gut... wie viel Zeit haben wir noch?“ wollte er wissen. Anna sah auf die Uhr. „Eine knappe halbe Stunde.“ sagte sie. „Präparieren wir den Wagen mit einem Peilsender?“ fragte Semir und Anna nickte. „Hartmut ist bereits dabei. Ach, Sie dürfen natürlich keine Waffe tragen.“ meinte sie noch und hielt Semir die Hand hin. Er lachte auf. „Aber ich darf die Hosen anbehalten, ja?“ fragte er. Anna nickte. „Was ist mit den Geiseln?“ wollte Tom wissen. „Die wollen sie hier lassen, sobald sie im Wagen sitzen“ In Annas Stimme klangen Zweifel mit.
Hartmut kam zu ihr. „Ich bin fertig. Der Sender ist unter dem Auspuff angebracht. Wir haben einen Radius von maximal fünfzig Kilometer.“ erklärte er stolz. Anna nickte. „Gut Semir... dann machen Sie sich auf den Weg. Sie müssen den Wagen direkt vor der Bank parken, Türen zur Bankseite öffnen. Sie selbst mit erhobenen Händen an der Fahrertür stehen.“ Semir nickte. Ihm war etwas mulmig zu Mute. Er wusste nicht, mit wem er es zu tun bekam. Aber er sah auch ein, das Tom für diese Sache nicht geeignet war. Zumindest dachte die Chefin so. Also stieg er in den BMW und fuhr vor die Bank. Er stieg aus und öffnete die Türen zur Bankseite. Dann stellte er sich mit erhobenen Händen an die Fahrerseite. Nur kurz darauf ging die Tür der Bank auf und die Räuber kamen mit den zwei Geiseln raus. Semir sah ihnen entgegen. „Einsteigen!“ brüllte ihn einer der Bankräuber an. „Okay... ganz ruhig. Wir tun was Sie verlangen. Lassen Sie die Geiseln hier!“ forderte er den Räuber auf gelassen und ruhig zu bleiben und stieg langsam ein. Auf der Rückbank nahm der zweite Räuber platz. Semir sah anhand der Bewegungen, dass es sich um eine Frau handelte. Der erste nickte ihr zu und sie stieß die Angestellte von sich. Die Frau stürzte und blieb am Boden liegen. Dann stieg auch der Zweite ein. Auch die zweite Geisel wurde zu Boden gestoßen. Semir spürte direkt den Waffenlauf im Nacken. „Abfahren!“ kam der Befehl.
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und wieder einmal Schluss..... aber ihr kennt mich ja... bald kommt was neues...

Simone saß mit ihrem Vater im Wohnzimmer auf dem Sofa. „Papa... ich war so dumm... Aber weißt du... es war so ganz anders. Du hast mich nicht mehr in den Arm genommen. Kaum noch mit mir gesprochen. Wolltest nicht mehr wissen, was ich so den ganzen Tag gemacht habe. Ich dachte, ich bin dir egal. Als du mir dann noch verboten hast, allein in Urlaub zu fahren, da wollte ich einfach nur meinem Willen durchsetzen. Aber heute weiß ich, das Torben nicht okay war. Er war ein Mistkerl, wie er im Buche steht. Ich hätte auf dich hören sollen. Ich schwöre dir, es kommt nie wieder vor.“ erklärte sie unter Tränen. Siggi nahm sie im den Arm. „Hey... wir beide haben Fehler gemacht. Ich dachte, du bist ja nun groß und brauchst nicht mehr in den Arm genommen zu werden. Ich dachte du bist eine junge Frau, die es nicht mehr will...verstehst du... Wir waren beide auf dem falschen Dampfer.“ Simone nickte und die ganze Anspannung von den letzen Tagen löste sich bei Siggi und seiner Tochter auf ganz natürlicher Art und Weise. Siggi drückte Simone fest an sich und streichelte ihren Kopf. Nach einigen Augenblicken sah sie ihn an. „Papa... was ist mit Semir?“ fragte sie. „Das werden wir gleich wissen. Willst du mitfahren?“ fragte er. Sie lächelte. „Im Streifenwagen? So wie früher?“ fragte sie. Er nickte. „Ja gern....“
Semir stand mit Lucas im Büro von Anna um den Abschluss des Falls zu besprechen, während Latetia sich mit Tom in dessen Büro zurückzog. Tom sah sie an. „Latetia... wir sollten es noch einmal versuchen. Ich meine... okay... also das mit dem Vergessen von unserem Essen... aber ich hatte doch soviel zu tun.... und ich verspreche dir... das nächste Mal lasse ich dich nicht allein.“ stammelte er. Sie sah ihn an. „Du bist und bleibst ein Chaot. Meinst du denn es klappt diesmal? Ich mag es absolut nicht, vor einem Restaurant zu stehen und dann kommst du nicht. Und damit das nicht wieder vorkommt bekommst du von mir eine Chance. Heute Abend bei mir um sieben. Sei wenigsten heute pünktlich.“ warnte sie ihn. Tom hob zwei Finger. „Großes Ehrenwort.“ sagte er und küsste sie gerade als die Tür aufging. Semir und Lucas kamen herein. Sofort trennten sich die Beiden und sahen sie verlegen an. „Das ist nicht das wonach es aussieht.“ sagte Latetia sofort und Tom nickte heftig. „Nein... absolut nicht“ pflichtete er ihr bei. Semir grinste Lucas kurz an. „Ja sicher... haben nichts gesehen.“ Lucas reichte Tom und Semir die Hand. „Danke für eure Hilfe. War mir wie immer ein Vergnügen.“ Tom nickte. „Ja für uns auch.“ Latetia und Lucas verschwanden. Als sie draußen waren sah Semir Tom an. „Und? Was ist jetzt mit euch?“ fragte er neugierig. „Nun ja... das wird sich heute Abend herausstellen. Um sieben muss ich bei ihr sein. Bei ihr zuhause.“ sagte Tom stolz. „Oh... das hört sich nach einem Abend zu zweit an. Also ich habe eben erfahren, das die Eltern von Andrea krank sind. Der Besucht wird verschoben. Wir können dann ja gemeinsam zu Latetia fahren.“ grinste Semir. Tom schüttelte den Kopf. „Jetzt brauche ich dich nicht mehr.“ lachte er.
Simone sah Semir und Tom im Büro sitzen. „Darf ich reingehen?“ fragte sie ihren Vater. Dieser nickte und ging direkt mit. Simone klopfte an und ging hinein. „Hallo... Semir... Tom.“ sagte sie zaghaft. Semir stand auf. „Hey... bist du okay?“ fragte er. Simone nickte. „Ja danke. Ich hoffe du auch. Semir... es tut mir Leid. Ich meine... wenn ich direkt auf Papa gehört hätte, dann wäre es alles nicht soweit gekommen. Was ist mit deiner Hand?“ wollte sie wissen. Ihre Stimme war zaghaft und unsicher. Semir lächelte und hob die verbundene Hand. „Na... ist doch nichts weiter passiert. Die Hand heilt wieder. Und überleg mal Wir haben eine super Kronzeugin gegen Oswald und Konsorten.“ Simone sah ihn an. „Ich muss aussagen?“ fragte sie. Semir nickte „Ja aber ich denke dein Vater wird sich dabei unterstützen.“ Siggi nickte. „Ja und den Urlaub in der Türkei... also Semir hat mir den Vorschlag gemacht, dass du bei seinen Eltern wohnen könntest. Er hat sicher einige Verwandte die sich um dich kümmern werden.“ erklärte er. Simone sah ihn strahlend an. „Wirklich?“ fragte sie und Semir nickte. „Ja... meine Eltern freuen sich schon auf dich. In den Sommerferien kannst du dann nach Sivas fliegen und sie werden dich in Empfang nehmen.“ erklärte er ihr. „Und ich darf wirklich allein da hin?“ fragte Simone noch einmal ihren Vater. Siggi lächelte sie an. „Ja ich denke du hast in den letzten Tagen soviel mitgemacht und gelernt, da ist ein Urlaub bei Semirs Eltern sicher eine Erholung.“ Sie fiel ihrem Vater in die Arme. „Danke... Danke... Ich hab dich lieb.“ Siggi war nur glücklich.
Simone ging zu Andrea um ihr zu erzählen, was sie eben erfahren hatte. Siggi sah Tom und Semir an. „Hey... danke für alles.“ sagte er leise und reichte beiden die Hand. „Schon gut... keine Ursache. Wer weiß wie ich wäre, wenn ich Kinder hätte.“ grinste Tom. Semir lachte auf. „Du wärest sicher ein sehr schlimmer Vater, der seinen Kindern erst einmal beibringt wie man es schafft unpünktlich zu sein.“ Das nächste was ihn an den Kopf flog war ein Radiergummi. Siggi lachte nur und ging wieder raus. Er war froh, dass Simone das Abenteuer unbeschadet überstanden hatte. Sie hatte genau wie er etwas dazu gelernt.
Einige Monate später war die Gerichtsverhandlung gegen Oswald und seinen Leuten. Simone machte ihre Aussage und konnte sich in den Sommerferien drei Wochen in der Türkei amüsieren. Als sie zurück kam war sie braun gebrannt und hatte viel zu erzählen. Siggi nahm sich die Zeit und hörte ihr zu. Er hatte begriffen, das auch große Töchter die Zärtlichkeit, Verständnis und Liebe des Vaters brauchen.
Ende
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Lucas und Latetia standen bereit an Deck des Bootes der Wasserschutzpolizei. Mit vier Booten wurde der Vergnügungsdampfer von Oswald eingekesselt. Als dieser an Deck kam sah er die ganzen Polizisten rund herum. „Verdammt! Diese verdammten Bullen machen mir mein ganzes Geschäft kaputt!“ schrie er wütend. Überall war Polizei zu sehen. Oswald rannte zurück in die Bar, die Semir gerade verlassen wollte. „DU! Du hast die Bullen hergelockt! Du wirst dafür zahlen!“ Er zog ein Messer und ging auf Semir los. Die Mädchen in der Bar schrieen erschrocken auf und rannten alle raus. Alfons und Walter waren die ersten die festgenommen wurden. Sie versuchten sich mit Gewalt den Weg frei zu räumen, aber es gelang ihnen nicht. Als sie merkten, dass ihre Felle davon schwammen, gaben sie auf und beteuerten, zur Arbeit gezwungen worden zu sein. Lucas sah die Beiden nur verächtlich an und ließ sie abführen. Die Mädchen wurden von Latetia von Bord gebracht.
Semir lauerte auf Oswald nächsten Angriff. Dieser schwang sein Messer heftig hin und her und verfehlte Semir nur um wenige Zentimeter. Semir versuchte die Messerhand abzufangen, doch Oswald schaffte es immer wieder sich loszureißen. Bisher ließ er das Messer nicht fallen. Dann machte er einen schnellen Schritt auf Semir zu, dieser sprang nach hinten und stieß mit dem Fuß gegen eine Schwelle. Er fiel hin und schon war Oswald über ihm. Er stieß mit dem Messer zu und Semir hob abwehrend die Hände. Das Messer traf seine Hand und er schrie leise auf. Sofort trat Blut aus dem Schnitt. Semir versuchte sich zu wehren und trat mit den Füßen zu. Er traf Oswald empfindlich Sofort war er wieder auf den Beinen und über Oswald. „Das war es“ gab er außer Atem von sich. Er entwaffnete Oswald und drehte ihm mit der unverletzten Hand einen Arm auf den Rücken. Die Hand brannte und das Blut tropfte auf den Boden. „SEMIR!“ hörte er Lucas rufen. „Ja hier!“ gab Semir zurück. Dann stand Lucas mit zwei weiteren Beamten im Raum. Die beiden Männer nahmen Oswald in Empfang während Lucas sich um Semirs Wunde kümmerte. „Scheint ziemlich tief zu sein. Ein Arztbesuch ist fällig. Die Wunde muss genäht werden.“ erklärte Lucas. Semir grinste. „Sicher doch Herr Doktor… Was ist mit Simone?“ wollte Semir wissen. „Die ist mit ihrem Vater bereits nach Hause gefahren.“ gab Lucas von sich und ging mit Semir nach oben. Schon kam Tom ihm entgegen und zog ihn zur Seite.
„Semir! Wir müssen reden!“ sagte Tom als er Semir doch fast unversehrt vor sich sah. „Ja was denn?“ wollte Semir wissen. „Hör mal… ich bin doch heute mit Latetia verabredet. Nun ja… weißt du so allein will ich eigentlich nicht mit ihr ausgehen und da wollte ich fragen ob du und Andrea… ich meine wir könnten uns einen Viererabend machen….“ erklärte Tom. Semir grinste. „Hast du solch eine Angst vor Latetia?“ fragte er. Tom schüttelte den Kopf „Ich doch nicht. Eine Frau kann mir keine Angst machen. Keine Frau, verstehst du. Ich bin der Mann und ich sage an.“ sagte er stolz. Dann setzte er seinen Hundeblick auf. „Also? Kommst du mit?“ Semir schüttelte den Kopf. „Ich würde wirklich gern. Aber heute bin ich mit Andrea bei ihren Eltern und nun ja…. ich kann das nicht schon wieder wegen dir verschieben.“ erklärte er. Tom sah ihn an. „Wieso wieder wegen mir? Das ist doch bisher nicht vorgekommen.“ sagte er etwas verwirrt. „Eben drum.“ lachte Semir und verschwand.
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Am 14.8. 08 "Muttertag"
Eigentlich wollte Elfriede Herzberger ihrem Sohn Horst nur einen harmlosen Besuch abstatten, doch dann wird sie überraschend in dramatische Verfolgungsjagden, spektakuläre Auto-Crashs und brisante polizeiliche Ermittlungsarbeiten verwickelt. Als sie schließlich sogar selbst als Geisel genommen wird und um ihr Leben fürchten muss, gehen der neugierigen Elfriede die realistischen Einblicke in den Berufsalltag ihres Sohnes dann doch ein bisschen zu weit...
Jan und Semir helfen einer attraktiven, jungen Blondine, deren Wagen auf der Autobahn liegen geblieben ist. Als Jan im Auto der Dame eine Waffe entdeckt, ergreift die Blondine in ihrem Auto die Flucht. Die Cops nehmen die Verfolgung auf - unterstützt von Bonrath und Herzberger, in deren Wagen auch Herzbergers Mutter Elfriede sitzt - doch nach einem Crash kann die Unbekannte den Polizisten entkommen. Elfriede, die sich aufgeregt und neugierig am Unfallort umsieht, steckt dabei unbeabsichtigt einige Unterlagen aus dem Fluchtfahrzeug ein. Die Cops bringen unterdessen in Erfahrung, dass das Fluchtfahrzeug auf den Versicherungsvertreter Thorsten Strunk zugelassen ist und dass es sich bei der Unbekannten am Steuer um eine international gesuchte Diebin handelt. Die als "Panther" bekannte Frau macht sich an reiche Männer heran, erschleicht sich deren Vertrauen und räumt dann ihren Safe aus.
Quelle: RTL.de
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@pucky89... bedenke bitte dass es sich nur um die Arbeitstitel der Folgen handelt. Das heißt die Folgen könnten in der Ausstrahlung auch anders benannt werden.
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. „Haben sie die Sachen? Dann fahren sie jetzt mit ihrem Wagen stadtauswärts. Ihnen wird jemand folgen, also keine Sorge.“
Semir stieg in seinen Wagen und sah sich um. Er konnte niemanden sehen, geschweige denn als Verfolger ausmachen. Er tat was die Männer verlangten. Während der Fahrt klingelte sein Handy erneut. „Okay… und nun nimmst du die nächste Querstraße rechts. Dort wirst du den Wagen verlassen, dein Handy bleibt im Auto. Etwas weiter steht ein Fiat… den wirst du nehmen. Nur damit wir sicher sein können, dass du keinen Sender trägst. Lass deine Waffe ebenfalls im Wagen.“ Semir nahm seine Waffe und legte sie auf den Beifahrersitz. Er wollte keine Tricks versuchen. Sein Vorteil war nur, dass die Anderen nicht wissen, war der Sender der Fußfessel. So konnte man ihn ohne Probleme orten. Dann griff er zum Funk. „Chefin… „ mehr konnte er nicht sagen, weil sein Handy erneut klingelte. „Ja…?“ „Finger vom Funk!“Tom fühlte ein Stechen im Oberkörper, musste husten und schlug langsam die Augen auf. „Ganz ruhig... ich bin’s nur „ Magdalena spürte wie er kurz zuckte und leicht zitterte. „Die Kerle sind weg. wie geht es dir?“ „Frag besser nicht.... „ er bekam sichtlich sehr schlecht Luft. „ Liegst du so halbwegs gut, oder soll ich anders..?“ „Geht... danke...“ „Verdammt wo hab ich uns da reingeritten. Hätte ich das vorher gewusst...“ „Du bist... doch nicht schuld... „ seine Augen fielen wieder zu. Anna hatte den abrupten Abbruch des Funkspruches mitbekommen. „Hartmut, schicken sie Semir eine SMS. Wir sind dran. Er soll sich keine Sorgen machen.“
Semir bog in die Straße ab. Er hörte sein Handy. SMS… er las sie. Erleichtert atmete er auf. „Okay…“ sagte er leise. Er sah den Wagen, stieg aus, nahm die Pläne und ging zum Fiat. Er überlegte sich das Handy zu nehmen. Doch dann hörte er im Gedanken, dass er ja verfolgt wird und damit sicher unter Beobachtung stand. Er ging zum Wagen und stieg ein. Auf dem Beifahrersitz lag ein neues Handy. Dieses klingelte. „Ja?“ meldete sich Semir. „So nun ist es schon besser. Sie werden jetzt auf die Autobahn fahren. Richtig Siegburg. Keine Tricks. Wir sehen Sie.“ „Ja…hab ich schon verstanden. Was ist mit meinem Kollegen?“
„Der liegt im Keller und ist ruhig, wie es sich gehört. Und jetzt weiter.“ Anna überlegte. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Entführer Tom und die Frau am Leben lassen würden, wenn sie die Pläne hatten, lief gegen Null. Sie griff zum Telefon und ließ sich Schrankmann geben. „Engelhardt, passen sie auf. Ich benötige jetzt das SEK, sofort, fahren sie mit. Sie haben ja das Signal wo Tom Kranich mit der Frau festgehalten wird. Wir müssen zeitgleich agieren. Anders geht das nicht.“ „Wie sie meinen Frau Engelhardt, aber ich warne sie, ich will nicht schon wieder ein Fiasko. Wir sind dann auf dem Weg.“
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Semir sah Oswald an und reichte ihm die Hand. „War schön Geschäfte mit Ihnen zu machen.“ sagte er. Oswald nickte. „Ja finde ich auch. Umtausch ist natürlich ausgeschlossen. Aber Sie dürfen gern wiederkommen und sich eine weitere Frau aussuchen.“ lachte er. Semir nickte. „Ich denke schon dass ich wiederkommen werde.“ gab er zur Antwort und wandte sich zum gehen. In wenigen Augenblicken würden die Kollegen des SEKs das Schiff stürmen und die Mädchen in Sicherheit bringen. Es schien als würde Oswald was ahnen denn er hielt Semirs Hand fest. „Na wir sollten noch einen zusammen trinken. Auf unsere neu gewonnene Freundschaft wenn Sie wollen.“ Semir sah genau, dass Oswald ihn beobachtete. „Ja warum eigentlich nicht…“ gab er lachend von sich und ging mit Oswald in die Bar.
„DA!! Simone!! Da ist Simone!!“ rief Siggi als er seine Tochter aus dem Wasser kommen sah. Schon war er aus dem Wagen und rannte hin. „PAPA!!“ schrie Simone als sie ihren Vater sah. Dann flog sie ihm fast in die Arme. „Mensch… Papa…. Bitte verzeih mir… ich war so dumm… so dumm…“ weinte sie. „Schon gut Kleines. Schon gut.“ Siggi drückte seine Tochter an sich und streichelte ihr Haar. „Wir werden nach Hause fahren und alles vergessen.“ Er küsste sie auf der Stirn. „Bist du sonst in Ordnung?“ fragte er besorgt. Sie nickte. „Ja … sie haben mich eingesperrt.“ erzählte Simone aufgeregt. „Nur keine Sorge….“ Auch Tom kam angerannt. „wo ist Semir?“ fragte er. „Er ist noch an Bord. Ich … die … also er hat mich wohl gekauft.“ erzählte Simone. „Ich will weg. Darf ich nach Hause?“ fragte sie anschließend und die Angst in ihrer Stimme war sehr deutlich zu hören. Tom nickte. „Na sicher. Siggi… bring du Simone nach Hause und kümmere dich um sie. Ich schaffe das schon allein hier.“ sagte er. Siggi sah ihn an. „Danke Tom… für alles.“ Tom sah das Siggi Tränen in den Augen stehen hatte. „Schon gut… Keine Ursache.“ sagte er und ging zum Wagen.
Tom griff zum Mikro und rief Lucas an. „Okay… Simone Müller ist bereits von Bord. Semir ist noch dort. Wenn ich richtig verstanden habe, dann begießen er und dieser Oswald das gemachte Geschäft. Wie gehen wir vor?“ fragte er über Funk nach. „Wir warten noch drei Minuten. Wenn er dann nicht kommt, müssen wir davon ausgehen, dass Oswald ihn außer Gefecht gesetzt hat. Wir müssen stürmen und verhindern, dass Oswald ihn als Druckmittel gegen uns einsetzen kann.“ kam von Lucas zur Antwort. „Alles klar. Ich habe hier drei Beamte des SEKs bei mir. Wir werden von vorn an Bord gehen. Geht ihr in Position.“ gab Tom weiter durch und nickte den Beamten neben ihm zu. Dieser hob die Hand und verteilte seine Leute.
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„Was ist los?“ fragte Tom sofort als Semir vor ihm stand. „Ich brauche 45.000 Euro.“ gab Semir ihn zur Antwort. Tom sah ihn verstört an. „Wie bitte?“ fragte er. „Ich brauche 45.000 Euro“ wiederholte Semir. Tom nickte. „sonst geht es dir aber gut oder was?“ entgegnete er Semir und tippte sich an die Stirn. „Tom… wo ist Lucas?“ wollte Semir wissen. „Semir… wo ist Simone? Warum hast du sie nicht mitgebracht?“ rief Siggi dazwischen. „Hey… ganz ruhig Siggi. Es geht ihr gut, okay?“ hob Semir beschwichtigend die Hände. „Ruf Lucas an. Ich hole Simone raus und dann können Lucas und Latetia den Rest erledigen.“ sagte er zu Tom. „Wofür brauchst du das Geld. Semir ich kann doch nicht einfach zur Chefin gehen und sagen ich brauche mal eben 45.000. Was soll ich ihr denn für einen Grund nennen?“ Tom war wütend. Semir atmete durch. „Okay… das da hinten ist ein Bordellschiff, wo Mädchen ziemlich mies behandelt werden. Ich habe mir Simone ausgesucht und bin mit ihr in eine der Kabinen. Nein… Siggi ich habe nichts mit ihr gemacht. Aber wenn ich sie nicht gleich heute dem Oswald abkaufe, dann wird sie an einem der anderen Bordelle verkauft und das will ich verhindern.“ erklärte Semir. Siggi sah ihn an. „Ich hätte nie von dir gedacht, dass du mit Simone etwas machst, Semir. Ich vertraue dir.“ kam von Siggi leise. Er ließ sich wieder auf den Beifahrersitz fallen. „Ich könnte verstehen, wenn die Chefin das ablehnt…“ sagte er weiter
Oswald kam zu Simone. „Na… hat es Spaß gemacht?“ fragte er grinsend. Simone sah ihn an und nickte. „Siehst du… ich sagte ja, dass der Job was für dich ist. Und er war so zufrieden dass der Mann dich kaufen will. Du wirst bei ihm wohnen und du wirst ihm dienen.“ erklärte er. Simone verstand erst nicht. „So und damit stehst du für niemanden mehr zur Auswahl. Alfons bringt dich in die Kabine. Dort wirst du bleiben, bis der Mann wiederkommt, klar?“ ein drohender Unterton war in der Stimme und Simone zuckte zusammen. Wieder nickte sie und stand auf. Oswald faste ihr ans Kinn. „Du bist ein liebes Mädchen. Und er wird sich auch freuen.“ Alfons brachte Simone unter Deck und stieß sie in die Kabine. „Schade… ich hätte dich auch gern gehabt..“ sagte Alfons noch und verschloss dann die Tür. Simone atmete tief durch. Sie legte sich aufs Bett und schloss erleichtert die Augen. Sie kam hier weg. Sie kam wirklich hier raus. Sobald sie daheim war, würde sie ihren Vater um Verzeihung bitten. Sie war wirklich nicht reif allein in Urlaub zu fahren. Sie wollte nur eins nach Hause.
Einige Stunden später war es soweit. Die Staatsanwältin hatte die Aktion genehmigt und Semir bekam seine 45.000 Euro. Außerdem verpasste man ihm einen Sender um den Handel mit Oswald aufzunehmen und natürlich gegen ihn zu verwenden. Gegen 18.00 Uhr ging Semir erneut auf das Schiff. Er wurde sofort zu Oswald gebracht. „Hast du das Geld?“ fragte er und deutete auf den kleinen Koffer. „Ja… ich gebe ihn wenn die Kleine bei mir ist.“ gab Semir zur Antwort. Oswald nickte. „Sicher doch…. sie gehört dir. Aber ich werde zunächst einmal zählen, ob die Summe stimmt.“ lachte Oswald zurück. Semir legte den Koffer auf den Tisch. Oswald zählte die Bündel und war zufrieden. Er winkte Alfons zu. Dieser verschwand und tauchte kurz darauf wieder mit Simone auf. Semir lächelte ihr zu und streichelte ihr das Gesicht. „So… du gehörst jetzt mir.“ sagte er. Simone lächelte und nickte. Oswald beobachtete sie und grinste zufrieden. Semir sah ihn erneut an. „Sie wird jetzt von Bord gehen.“ kündete er an. Oswald nickte. „Sicher… sie gehört dir.“ erwiderte er und nickte Simone zu. Diese ging an Deck und wurde von Alfons zur Gangway gebracht. „Und benimm dich. Die Türken schlagen schneller zu als wir.“ bekam sie noch auf den Weg und nickte. So schnell sie konnte lief sie die Gangway runter.
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So...also Tom lebt, okay... Spätfolgen könnten auftreten. Ich kann ja mal die Karten legen und orakeln... vieleicht weiß ich dann was noch passiert oder ob alles nur heiße Luft ist

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Oswald grinste zufrieden, als er sah wie sehr der Türke sich mit der Kleinen vergnügte. „Das dir so was gefällt Kanake, wusste ich sofort. So was bekommt ihr ja in der Türkei auch gar nicht. Wir Deutsche sind da etwas freizügiger. Hier bekommt ihr sogar kleine Kinder, wenn ihr sie wollt.“ lachte er leise vor sich her. Er stand auf und ging aus dem Büro. Oben im Aufenthaltsraum sah er die anderen Mädchen miteinander tuscheln. „Hey… arbeiten nicht vergessen, sonst bekommt ihr eure Abreibung!“ brüllte er sie an und die Mädchen zuckten ängstlich zusammen. Oswald ging an Deck und sah sich um. Alles war ruhig. Die Sonne schien und alle waren zufrieden. Alfons kam zu ihm. „Übrigens bevor Torben starb, sagte er mir noch, dass die Kleine tatsächlich eine Bullentochter ist. Und dass er Besuch von dem Vater der Kleinen hatte mit zwei von der Autobahnpolizei. Wir sollten sehen, dass wir die Kleine abstoßen.“ machte er den Vorschlag. Oswald nickte. „Ja… ich denke du hast Recht. Mit den Mädchen von der Straße, die bisher für Torben gearbeitet haben, hab ich genug. Vielleicht sollte ich sie dem Türken zum Kauf anbieten. Das wäre sicher einfacher, als die umliegenden Bordelle anzufahren. Pass auf… wenn sie rauskommen, dann bring ihn in mein Büro.“ gab Oswald den Befehl. Alfons nickte und bezog Stellung.
Semir verließ nach einer guten Stunde die Kabine. Er erschrak als Alfons vor ihm stand. Simone tat als würde sie ihre Kleidung ordnen und sich zu Recht machen. Alfons grinste ihn an. „Der Boss will dich mal sprechen.“ sagte er. Semir nickte. „Klar… wo?“ wollte er wissen. Alfons brachte ihn ins Büro und wies Simone an nach oben zu gehen. Semir sah sich im Büro um. Nur wenige Minuten später stand Oswald vor ihm. „Und wie war es?“ fragte er neugierig. Semir nickte. „Ja… die hat es drauf. Dein Typ da… sagte du willst mich sprechen?“ fragte er. Oswald nickte. „Ja… sieh mal die Kleine hat dir doch gefallen oder?“ wollte er wissen. Semir nickte. „Ja sagte ich doch schon.“ gab er zurück. „Nun… wie wäre es, wenn du sie immer hättest. Dann wenn du sie willst… so ganz allein für dich?“ Nun verstand Semir. Oswald wollte Simone verkaufen. „Wie viel?“ fragte er nur. Oswald wog den Kopf hin und her. „Nun… ich habe ein kleines Vermögen für die Kleine bezahlt. Sagen wir sechzigtausend? Dann gehört sie dir ganz allein.“ Semir sah ihn an und lachte. „Klar… türkische Lira.“ gab er von sich. Oswald lachte nicht mit. „Nein… Euros. Gute harte Euros. Also was ist?“ harkte er nach. Semir dachte nach. Sicher war das die einzige gute Möglichkeit Simone ohne große Probleme von Schiff zu bekommen. „Nun….“ Sagte er und tat als dachte er nach. „Sie ist jung… gebärt sicher viele Söhne… aber sechzig? Nee sagen wir 35.“ fing er an zu feilschen.
Oswald lachte. „ Nee… 55. Sie ist es wert.“ meinte er nur bekräftigend. Semir knetete seine Hände. „40. Mein letztes Wort.“ gab er dann von sich. Oswald dachte nach. „Sagen wir 45. Dann bin ich nicht ganz ohne Gewinn da.“ bot er an. Semir nickte. „Gut…. dann werde ich das Geld holen und komme wieder. Bis dahin wird die Kleine nicht angerührt. Ich zahle nur für einwandfreie Ware.“ warnte er Oswald. Dieser nickte. „Sicher… ich stecke sie in eine der Kabinen und dann wenn du das Geld hast, holst du sie raus und kannst mit ihr verschwinden.“ kam von ihm. Ein Händedruck und anschließend wurde Semir nach oben gebracht. Er verließ das Schiff. Irgendwie fühlte er sich gar nicht wohl. Bei dem Handel kam er sich wie ein Kameltreiber vor, der Tiere verkaufen bzw. kaufen wollte. Dieser Oswald gefiel ihm überhaupt nicht und er wollte nur eins. Diesen Mistkerl aus dem Verkehr ziehen. Er ging schnellen Schrittes dort hin wo er Tom vermutete. Tatsächlich stand er da. Als er Semir sah stieg er aus. Auch Siggi stieg aus.
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Na will dann mal nicht so sein, Ela braucht ihre Knie noch um vor mir darauf zu fallen, gell Ela?

Semir trommelte mit den Händen auf dem Schriebtisch herum „Hartmut geht das schneller?“ „Wenn du mich nicht verrückt machen würdest ja, also lass das klappern sein. ich hab das Signal bald.“ „ Semir, Chefin. Hier ist eine E-Mail mit Anhang.....“ Andrea winkte die Beiden zu sich und öffnete eine Datei. „Mein Gott....“ Anna wendete sich ab, als sie die Bilderfolge auf dem Monitor sah. „Diese Schweine.......“ „Wir meinen es ernst. Schauen sie sich gut an, wie ihr Kollege aussieht, dann tun sie was sie gesagt bekommen. „ Semir las leise, was nach dem kurzen Videoclip kam.
„Hartmut! Was ist denn jetzt?“ „Ich hab es… hier… er ist in Euskirchen.“ „Euskirchen? Wo genau?“ „Warte doch mal. Nun hetz mich nicht.“ „Hartmut, Tom wird eben fertig gemacht… also wo ist er genau.“ „Okay… Semir… Sie fahren schon mal los.“ Semir nickte und verschwand.
Schrankmann sah auf ihren PC. Sie sah einmal hin und bemerkte, dass das Signal der Fußfesseln der beiden unter Mordverdacht stehenden Kriminalhauptkommissare gut zu erkennen waren. Doch was war das? Ein Signal ist eindeutig nicht dort, wo es sein sollte. Sie griff zum Telefon und rief Engelhard an. „Frau Engelhard, ich sehe gerade die Signale…. Hallo? Hallo?“ Doch Anna hatte bereits wieder aufgelegt. Schrankmann zog ihren Mantel an und fuhr zur PAST. Als sie dort ankam bemerkte sie die Aufregung die dort herrschte. Sie ging sofort zu Anna ins Büro. „Frau Engelhard, ich mag es überhaupt nicht, wenn man mich einfach ignoriert.“ „Frau Schrankmann. Verzeihung, aber hier ist im Augenblick sehr viel Stress und…“Was hier ist oder nicht interessiert mich nicht. Wo ist Kranich?“ Sie sah sich suchend um, bemerkte Andreas betroffene Blicke. „was wird hier gespielt?“ „Hier wird nichts gespielt und wenn sie wissen wollen wo Tom Kranich ist, schauen sie sich das her an.“ Anna drehte den Monitor zu ihr und ließ den Videoclip ablaufen Schrankmann atmete tief ein beim Anblick der grausamen Bilder und setzte sich auf den nächsten Stuhl. „Darf ich fragen, wie er in die Gewalt dieser Leute gekommen ist, wo er sich doch hier zusammen mit Gerkhan aufhalten sollte?“ „Er hat die Zeugin in die Schutzwohnung begleitet. Mehr nicht.“ Anna baute sich vor ihr auf. „Gut, dann werde ich jetzt Gerkhan mitnehmen, wenn man ihnen scheinbar nicht trauen kann. Also holen sie ihn.“
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Oswald sah in den Raum wo Simone sich mit dem Türken unterhielt. Er hatte sie extra in diesem Raum geschickt um zu sehen, ob Simone verstanden hatte, was ihre Aufgabe war. Alfons kam zu ihm. „Na der hat seinen Spaß..“ sagte Oswald. Alfons nickte. „Die Keine scheint es zu verstehen, oder?“ fragte er. Oswald sah ihn an. „Das will ich doch wohl hoffen. Obwohl ich es für eine Fehlinvestition halte. Was ist mit Torben?“ wollte er wissen und sah Alfons an. „Walter und ich haben ihm gezeigt was es heißt uns die Bullen auf den Hals zu hetzen. Das Geld hab ich in der Kabine.“ erklärte er. Oswald nickte zufrieden. „Das kannst du behalten. Für den Besonderen Dienst quasi. Schade… Torben hatte bisher die Schönsten gehabt. Die Pferdchen die für ihn laufen, werde ich übernehmen. Fahr nachher hin und mach den Mädchen klar, dass sie künftig hier auf dem Schiff arbeiten und nicht mehr an der Straße.“ Er steckte sich eine Zigarre an und blies den Rauch in Ringe aus. Alfons nickte nur und verschwand.
„... und dann hat Torben mir die Versprechungen gemacht. Ich wollte ihm glauben, weil zu hause … mich doch keiner will. Mark nicht. Mama ist es egal und Papa ist nur noch am meckern, wenn er vom Dienst kommt.“ erzählte Simone und fing an zu weinen.. „Simone... dein Vater hat die letzten Nächte damit verbracht dich zu suchen, meinst du er würde es tun, wenn du ihm nichts bedeutest?“ tröstete er sie. „Hör zu… ich muss Tom Bescheid geben, die Kollegen von der Sitte sind nämlich hinter diesem Oswald her und wollen ihn in eine Falle tappen lassen. Deshalb bin ich hier. Ich hatte zwar gehofft, dass du hier bist, aber eigentlich nicht damit gerechnet. Jetzt hab ich nämlich das Problem, dass du hier bist. Ich muss dich erst vom Schiff bringen. Kennst du einen Weg hier raus?“ wollte er wissen. Simone schüttelte den Kopf. „Ich durfte zwar an Deck gehen, aber wo was ist weiß ich immer noch nicht. Semir… ich habe Angst. Was wenn Oswald herausfindet, das du Bulle bist… und…“ Semir legte ihr den Finger auf den Mund. „Wir schaffen das schon.“ versuchte er sie zu beruhigen. Er sah sich aufmerksam um und versuchte die vermeintlichen Kameras zu finden. Dann entdeckte er tatsächlich eine rechts und eine links und grinste verschmitzt. „Simone… würdest du dein Shirt ausleihen?“ fragte er. Simone sah ihn an. „Warum?“ wollte sie wissen. „Ich bräuchte es um uns für einen Augenblick unsichtbar zu machen.“ erklärte er. Simone nickte und zog ihr Shirt aus. Auch Semir zog sein Shirt aus und warf es wie rein zufällig auf die kleine Kamera.
Simone sah ihn an. „so… nun sind die blind und ich kann telefonieren. Die Shirts rutschen sicher gleich wieder runter, aber es muss reichen um uns unter die Decke zu legen und dann kann ich dort mit dem Handy Tom anrufen. Du tust so, als würden wir uns so richtig miteinander amüsieren. Meinst du… du schaffst es?“ Er sah Simone zweifelnd an. Doch sie nickte und kroch unter die Decke. Semir tat es ihr nach und tatsächlich fielen die Shirts von der Kamera. Semir hielt bereits sein Handy unter der Decke und sprach leise. „Tom… ich hab Simone gefunden. Sie ist tatsächlich hier an Bord. Der Mistkerl hat hier an die zwanzig Mädchen, die minderjährig sind. Er geht nicht gerade zimperlich mit ihnen um. Ich werde versuchen Simone von Bord zu bringen. Aber bis dahin kein Zugriff. Ich informiere euch sobald ich soweit bin.“ sagte er und beendete das Gespräch bevor Tom etwas antworten konnte.