Beiträge von Elvira

    Was ist denn das für ein Perverser??? ;(X(

    Ein tödlicher Unfall??? Aber doch nicht Tom??? Oder doch???

    Bitte schreib heut noch ein Stück, ich bin nämlich übers WE mit dem Motorrad weg und muss unbedingt wissen, wies weitergeht.
    Ansonsten bist du schuld, wenn ich unachtsam bin und aus der Kurve fliege - genau!!! X(

    Also wirklich Gitti.... beim Verkehr nicht an die Storys denken, wäre schon mal etwas.... Aber keine Angst. Heute Abend nach Feierabend, versteht sich, gibt es noch einen Teil...

    Eines muss man dir lassen, deine Verbrecher sind immer total durchgeknallt und so richtig schön fies! 8)

    Warte mit Spannung auf die Fortsetzung!

    Danke Sisi.... ja ich liebe es diese abgedrehten Typen darzustellen.... davon gibt es ja leider einige...

    „Was soll das bitte heißen, er ist nach Hause gefahren? Wann denn?“ fragte Tom entgeistert als er im leeren Krankenzimmer stand. „Herr Gerkhan ist völlig gesund und wollte daheim schlafen. Er hat sich ein Taxi genommen und ist kurz vor Mitternacht abgefahren. Ich hatte ihm angeboten die Nacht hier zu verbringen, aber er wollte nicht. Ich konnte ihn schließlich nicht zwingen hier zu bleiben.“ redete sich der Arzt raus. Tom sah Anna an. „Verdammter Idiot!“ stieß er wütend aus. Der Arzt sah ihn entsetzt an. „Herr Kranich… ich darf doch wohl bitten…!!“ empörte er sich. Tom sah ihn an. „Ich meinte nicht Sie, Herr Doktor, sondern meinen Kollegen. Irgendwer hat es auf ihn abgesehen und er spaziert ohne das es jemand weiß einfach raus. Apropos weiß…. Wo sind den die Kollegen Herzberger und Bonrath?“ Tom hatte niemanden vor der Tür sitzen sehen. „Nun die Herren sind gegen elf aus dem Haus gegangen. Herr Gerkhan hat sie heim geschickt. Die Beiden waren zunächst dagegen, aber dann sind sie doch weg und…“ erklärte der Arzt. Tom rollte nur mit den Augen. Anna nickte. „Tom… wir fahren zu Semir.“ entschied sie.

    Stolkoff lag zufrieden in seinem Bett. Er sah auf die Uhr. Acht… es ist schon acht, dachte er. Zeit für die nächste Aktion. Er überlegte sich, wie er nun weitermachen konnte. Es wird Zeit dass er sich den zweiten vornimmt. Sicher wussten die Ärzte mittlerweile das an der Nadel zwar Gift war, das aber so gering, dass nichts passieren konnte. Es war sicher noch nicht alles, was er vorhatte. Aber die Angst die dem Mann begleitet hat, war sicher groß. Aber das war nichts zu dem was noch folgen wird. Nikolas stand auf und duschte. Eine Stunde später war er unterwegs nach Köln. Er wusste genau was er zu tun hatte und fuhr in die Brüsseler Strasse 4. Hier wohnte seine Feindin. Die Mörderin seiner geliebten Frau. Sie wird das Ziel sein. Sie wird seiner Frau folgen. Aber langsam. Nicht durch eine Kugel. Sie wird leiden… Wieder traten ihm Tränen in die Augen, als er an seine Jana dachte. Sie war so schön… so jung…dachte er. Die Mörderin wird leiden… immer wieder sagte er sich in Gedanken diesen Satz.

    Semir erschrak als die Klingel schrillte. Er ging mit schlurfenden Schritten zur Tür und öffnete. „Tom? Was machst du denn hier?“ fragte er verwundert. Als dann auch noch die Chefin rein kam war er völlig überrascht. „Chefin?“ kam es über seine Lippen. „Sag mal hast du sie noch alle?“ fauchte Tom ihn wütend an. „Tom ich versteh nicht ganz. Der Arzt hat gesagt mir fehlt nichts. Es wurde kein Gift festgestellt“ verteidigte Semir sich. „Ja sicher… und das hält den Kerl natürlich völlig davon ab, sich hier an dich zu rächen, oder was? Nein nicht unseren Semir… der ist ja so ein Superheld und kann auf sich selbst aufpassen, oder was?“ brüllte Tom ihn an. „Was soll das? Ich kann auf mich aufpassen!! … verdammt mach hier doch nicht so einen Wind. Du hättest es doch auch gemacht!“ Semir wurde nun auch wütend, weil Tom ihn so anschrie. „Semir… Sie wissen doch wohl sehr genau, das Nikolas sich rächen will. An Sie, an mich und an Tom. Ich verstehe Tom sehr gut, dass er wütend ist. Das bin ich nämlich auch. Sie sollten vernünftig genug sein um ihm nicht noch mehr Möglichkeiten zu geben, Sie zu treffen. Sie kommen umgehend mit zur PAST.“ befahl Anna und Semir sah dass sie sich Sorgen gemacht hat. „Chefin…ich habe hier verdammt gut und tief geschlafen. Niemand wäre hier rein gekommen, ohne dass ich es bemerkt hätte. Ich war völlig sicher. Er hat mich doch im Krankenhaus vermutet und nicht zu Hause“ gab Semir wieder und als er ihren Blick sah, „Ja… gut…“ sagte er leise. „Darf ich wenigstens allein duschen, oder geht das auch nicht?“ fragte Semir bissig und sah Tom an. Dieser nickte nur. „Das Opfer tu ich mir nicht an.“ sagte er, grinste jedoch bereits wieder. Er war froh, seinen Freund unversehrt vor sich zu sehen.

    Nikolas drang in die Wohnung ein. Er war erstaunt, dass eine Polizistin so vornehm wohnte. Einen tollen Geschmack hat sie, gestand er in Gedanken. Er ging in die Küche und sah in den Kühlschrank. Er griff hinein und nahm eine Möhre heraus. Während er die Wohnung inspizierte aß er sie auf. Im Badezimmer fing er an zu hantieren. Nikolas installierte eine kleine Kamera direkt über den Spiegel. „Ab sofort sehe ich was du machst. Wie du dich verhältst und wie du verendest.“ Sagte er leise. Er nahm seine Spritze und stach mit der Nadel in die Zahnpastatube. Langsam ließ er das grüne Etwas aus der Spritze in die Tube laufen. „Viel Vergnügen.“ Lachte er und verschwand wieder aus der Wohnung. Nun würde der letzte im Bunde die Wut spüren. Nikolas fuhr in die Escher Strasse wo Tom Kranich wohnte. Ihnen sollte das widerfahren, was so häufig auf den Straßen geschieht. Ein tödlicher Unfall.

    Am 28.08.2008 die Wiederholung " Falsche Freundschaft"

    Ein Sportstudent stirbt nach einem Autounfall - wie sich herausstellt, an einer Partydrogen-Überdosis. Eine SMS auf dem Handy des Toten führt die Polizeibeamten zum verabredeten Treffpunkt mit einem Dealer. Doch der Drogenhändler kann fliehen. Was niemand weiß: Es handelt sich um Bonraths Sohn Jochen, der wiederum für seinen Freund Mike und dessen Boss Kant dealt. Als Jochen nach dem Todesfall aussteigen will, gerät er selber in Gefahr. Können Jan und Semir die Drahtzieher des organisierten Drogenhandels schnappen, bevor sie Jochen etwas antun?
    Ein Pick-up provoziert einen schweren Unfall und rast davon. Semir und Jan nehmen die Verfolgung auf. Bei der Flucht überschlägt sich der Pick-up und die Cops retten den Fahrer Björn Weber aus dem Wagen, bevor dieser explodiert. Obwohl der Sportstudent nur ein gebrochenes Bein hat, stirbt er. Die Obduktion ergibt, dass Weber an einer Überdosis einer neuen Partydroge starb. Eine SMS auf Webers Handy führt die Cops zur Uni, Webers Treffpunkt mit einem Dealer - doch der Drogenkurier entkommt. So erfahren die Cops zunächst auch nicht, dass es sich bei dem Dealer um Bonraths Sohn Jochen handelt. Unterdessen kommt Kant, ein Drogenhändler und Betreiber der Großdiskothek "Planet Fun", mit dem Sportstudenten und Drogenproduzenten Mike Jäger ins Geschäft. Jochen, der für seinen vermeintlichen Freund Mike dealt, taucht am nächsten Tag bei der Autobahnpolizei auf und erfährt von Herzberger, dass Weber an der Partydroge starb. Als Mike, Lars und zwei Helfer wenig später Chemikalien aus der Uni stehlen, werden sie von Jan und Semir gestellt. Nach einer wilden Verfolgungsjagd kann die Drogengang jedoch entkommen. Bei der Flucht verliert Lars einen Schlüssel, der zu einem Schließfach in der Uni passt. Darin lagern Drogen, und man findet einen Fingerabdruck des vorbestraften Mike Jäger. In dessen Wohnung entdecken die Cops ein Video, dass Bonraths Sohn als Drogenkurier entlarvt. Unterdessen taucht die Drogengang in einem Labor unter und beginnt mit der Produktion. Doch Jochen versucht nun mit allen Mitteln, Mike dazu zu bewegen, mit dem Dealen aufzuhören. Unvorsichtigerweise droht er damit, die Drogenproduktion auffliegen zu lassen. Daraufhin nimmt Mike Jochen gefangen, und Kant beschließt, den Zeugen zu beseitigen... Können Jan und Semir Jochen noch retten?

    Quelle RTL.de

    Zum Thema Aussteig von Erdogan gibt es sicher schon soooo viele Beiträge und ich denke es muss nicht noch einmal eine solche Diskussion aufgebaut werden. @ Siggi... bitte lies doch erst einmal die anderen Beiträge zu diesem Thema durch..


    ******Thema geschlossen*****

    Mensch da hatte so einen stressreichen Tag und hoffte doch endlich in deiner STory weiterlesen zu konnen. und was passiert? Ich konnte kaum was sehen.... soviel Tränen hatte ich in den Augen. Ich hab mit Semir geweint, und mit Tom.... grausam.... wie soll es denn weitergehen? Gitti...wenn ich morgen verschlafe und dadurch meine Kollegen nicht in die Firma lasse, weil ich den Schlüssel habe, dann bist du schuld...

    Und um das zu verhindern... bitte heute noch ein winziges kleines Stücken... sozusagen... ein "lcihtblick" für Tom? Ja? Bitteeeeeeeeeeeeee!!!!!

    Semir fühlte sich gar nicht wohl in seiner Haut. Bisher hatten ihm die Ärzte Blut abgenommen und untersucht, aber das Ergebnis ließ auf sich warten. Drei Stunden war er nun schon hier. Er spürte keine Wirkung. Vielleicht war alles nur ein Trick. Ja, das war es. Stolkoff wollte ihn so aus dem Weg schaffen. Er wollte so an die Chefin ran. Die Stunden liefen nur so dahin. Semir langweilte sich immer mehr. Er sah auf die Uhr. 22:00 Uhr. Die ersten Ergebnisse die der Arzt ihm nannte, ergaben, dass keine Giftstoffe im Blut enthalten waren. Ein Ergebnis fehlte noch. Semir schlug die Decke beiseite und wollte aufstehen, als der Arzt herein kam. „So Herr Gerkhan… wir konnten definitiv keine gefährliche Substanz in Ihrem Blut feststellen. Kein Gift, keine Rückstände… gar nichts.“ erklärte er. „Das heißt dass ich nach Hause kann?“ fragte Semir hoffnungsvoll. Der Arzt nickte. „ja eigentlich schon. Wollen Sie Ihren Kollegen anrufen?“ fragte er. Er ging kurz raus und gab Dieter und Hotte den Befehl heim zu fahren. „Aber sagt Tom und der Chefin kein Wort klar?“ warnte er sie. Die beiden sahen sich an und verstanden zunächst nichts. „Aber die Chefin wird dann ziemlich sauer sein. Was sollen wir denen denn erklären warum wir nicht hier sind, ich meine falls was passiert?“ fragte Dieter besorgt. „Es passiert nichts. Ich verspreche es.“ Semir sah die beiden bittend an. „Also gut. Aber wenn die Chefin doch sauer ist, dann badest du das aus.“ Begehrte Hotte auf. Dann trollten sich die Beiden. Semir ging wieder ins Zimmer und packte seine Sachen ein und sah auf die Uhr. Es war fast schon Mitternacht. „Nein… ich nehme mir ein Taxi. Mein Kollege schläft sicher schon.“ meinte er nur und zog sich an. „Sie können auch heute Nacht hier schlafen.“ bot der Arzt an. Semir lächelte. „Seien Sie mir bitte nicht böse, aber ich würde gern zuhause im Bett schlafen.“ meinte er dann. Der Arzt nickte nur und verließ das Zimmer.

    Anna saß in ihrem Wohnzimmer und zappte durch das Programm. Schlafen konnte sie nicht. Die Gedanken gingen zu Semir, der im Krankenhaus lag. Vermutlich vergiftet mit einem unbekannten Mittel. Wer weiß wie es ihm ging. Sie war versucht dort anzurufen und zu erfahren was bei Semir im Blut war, aber dafür war es zu spät. Es ging bereits auf Mitternacht zu, als Anna endlich ins Bett ging. Der Schlaf war unruhig und so war sie bereits gegen fünf wieder auf. Sie duschte und frühstückte ausgiebig. Kurz nach sieben hupte es vor der Tür. Sie ging raus und sah Toms Wagen stehen. „Morgen Tom..“ sagte sie und stieg ein. „Morgen Chefin… haben Sie etwas geschlafen?“ fragte er. Sie nickte und wirkte ziemlich abgespannt. „Ein wenig. Was ist mit Semir?“ fragte sie müde. Tom zuckte mit den Schultern. „wenn Sie wollen, fahren wir erst zum Krankenhaus und sehen nach unserem Patienten.“ meinte er. Anna stimmte zu.

    Stolkoff lachte. Er nahm das Bild seiner Frau in die Hand. „So… Nummer eins ist ausgeschaltet. Er hat große Angst. Er denkt, dass er sterben wird. Die Polizisten sind so naiv. Aber die Angst wird geschürt. So ist es sehr einfach sie zu kontrollieren. Sie werden Angst haben. Vor mir. Und wenn niemand damit rechnet, dann werde ich sie wirklich töten. Und ab jetzt werde ich mir Anna Engelhard vornehmen. Sie wird für deinen Tod büßen, meine Liebe. Und dann komme ich zu dir. Wir werden ein großes Wiedersehen feiern. Ich liebe dich. Hörst du… ich liebe dich.“ Er fing an zu weinen und presste das Bild an sich. „die Rache ist mein.“ sagte er schluchzend.

    Tom sah Anna an. „Was ist mit Semir?“ fragte sie. Tiefe Ringe lagen unter ihren Augen. Sie schien müde. „Chefin… er ist in ärztlicher Behandlung. Ich denke mal sobald der Arzt weiß was er für ein Gift in sich hat, dann wird er entsprechend behandelt und sicher bald der Alte sein.“ versuchte Tom sie zu beruhigen. „Sie sollten jetzt sich mal hinlegen. Sie sehen schrecklich aus.“ Anna lachte verbittert. „Danke… das von Ihnen zu hören ist schon hart. Aber Sie haben Recht. Ich fahre nach Hause.“ Sie stand auf und wollte das Büro verlassen. „Chefin… Sie sollten sich hier in einen der Räume legen. Wir dürfen Stolkoff keine Möglichkeit geben an Sie heran zu treten.“ versuchte er sie zu überreden. „Tom… ich lassen mir das Leben sicher nicht von diesem Menschen vorschreiben. Fahren Sie mich bitte nach Hause. Sonst fahre ich allein.“ sagte Anna. Tom stand auf und fuhr sie heim. „ich werden hier bleiben und auf Sie aufpassen.“ bot er an. Anna lächelte. „Holen Sie mich bitte morgenfrüh ab und fahren Sie jetzt auch nach Hause. Auch Sie müssen schlafen, Tom.“

    Sie fuhren gemeinsam ins Krankenhaus, wo Toms Gezeter bereits auf dem Flur zu hören war. Magdalena klopfte an. „Ja…verdammt noch mal? Wie soll man sich denn hier auf das Gesundwerden konzentrieren, wenn….“ Tom verstummte als er sah, wer den Raum betrat. „Gott… Magdalena. Bist du in Ordnung?“ „Ja… ich bin okay…“ Tom nahm sie in den Arm und küsste sie. Das Semir eintrat sah er gar nicht. „Hey… alles fit?“ fragte Semir ihn. Tom sah ihn an. „Ja… aber es gibt ein Problem.“ „Was? Welches denn?“ Tom grinste. „Du störst.“ sagte er nur und lachte dann laut los, weil das Gesicht von Semir Bände sprach.

    So? Ich störe. Na dann such dir jemand anderen der dich übermorgen abholen kommt. Aber wie ich sehe, steht da schon jemand in den Startlöchern. Nur zur deiner Information , ehe ich gehe. Die Bande ist dingfest gemacht worden. Nur leider dürften sie dann auch ihren Job los sein.“ er sah mitleidig zu Magdalena. „Ach, keine Sorge, das machen wir schon, oder?“ Tom legte seinen Arm um ihre Hüfte. „ Mal langsam. Ich habe genug Kontakte zu anderen Firmen.“ „Die ja wohl hoffentlich hier in der Nähe sind...oder?“ „ich bin dann mal weg..... ist ja nicht mit anzusehen“

    Draußen auf dem Flur prallte er fast mit Anna zusammen „Und wie geht es ihm?“ „Das fragen sie besser nicht. Er ist beschäftigt...mit seinem Besuch.“

    Anna sah Semir an. „Mit Magdalena?“ Semir nickte. Ann merke, dass Semir irgendwie sonderbar war. „Semir? Ist alles mit Ihnen in Ordnung?“ „Ja sicher.. was sollte auch sein. Man rettet der Freundin des Freundes das Leben und alles was man zu hören bekommt ist… du störst Das ist doch…“ gab Semir wütend von sich. Anna musste lachen. „Semir… wollen Sie ein Dankeschön hören? Wir sind doch nicht im Kindergarten. Seien Sie froh, dass wir den Fall gelöst haben und dass die Bande sitzt. Es ist doch Ihr Job.“ Semir sah sie an. „Ja … Sie haben ja Recht. Aber wenn ich…ach vergessen Sie es. Ich fahre zu Andrea. Sie will sicher wissen wie es ausgegangen ist.“ Anna nickte und sah an Semir vorbei. „Sie ist bereits hier.“ Semir drehte sich um Andrea sah ihn an. „Na… hast du wieder den Helden gespielt? Und niemand da, der sagt Danke, mein Held.“ Sie küsste ihn. „Dann tu ich es.“


    ENDE

    „Was ist?“ fragte sie. Semir schüttelte den Kopf. „Nicht… so wichtig. Denk ich mal.“ gab er von sich. Anna glaubte ihm nicht. „Was haben Sie? Und sagen Sie nicht nichts. Dafür sind Sie eben ziemlich blass geworden, als Hartmut etwas von einer Nadel sagte.“ warnte sie ihn. Semir nickte. „Ja… schon. Also… als ich die Hand auf meiner Schulter gespürt habe und mich umdrehte, da war ein winzig kleiner Stich. Ich dachte es war vielleicht nur die Hand der Puppe aber…“ er stockte. Anna nickte. „Sofort ins Krankenhaus. Keine Widerrede!“ befahl sie. Semir sah Tom an. „Fährst du mich?“ fragte er leise. Er wusste genau, dass die Entscheidung von Anna kein Widerspruch duldete. Tom nickte und erhob sich, als das Telefon erneut klingelte. „Engelhard! Haben Sie herausgefunden, womit die Nadel getränkt war, Hartmut?“ fragte Anna ohne darauf zu achten, ob es tatsächlich Hartmut war, der anrief. „Hartmut? Ich heiße nicht so. Tse… hat Sie ihr Gedächtnis so im Stich gelassen? Wissen Sie meinen Namen nicht mehr?“ fragte der Anrufer. Anna machte Tom ein Zeichen und dieser drückte die Aufnahme. „Ich weiß sehr genau, wer Sie sind, Stolkoff. Was wollen Sie?“ gab Anna wütend zurück. „100 Punkte für die Kandidatin. Was macht Ihr Kollege Gerkhan? Geht es ihm noch gut?“ wieder lachte die Stimme. Semir sah sie erschrocken an. „Was war in der Spritze?“ fragte Anna. „Aber Frau Engelhard. Wenn ich es Ihnen sagen würde, dann wäre doch der ganze Spaß vorbei. Finden Sie nicht?“ kam es höhnisch von dem Anrufer. „Nein… das finde ich absolut nicht. Ich habe Ihre Frau erschossen. Nicht Herr Gerkhan. Warum wollen Sie ihn umbringen?“ erwiderte Anna wütend. „Wer sagt denn dass ich ihn umbringe? Woher wollen Sie wissen, dass es ein tödliches Gift ist, was an der Nadel war?“ Er lachte verächtlich. „Stolkoff… sagen Sie bitte, was es war.“ bat Anna. Es klickte. Stolkoff hat aufgelegt. Anna schloss die Augen.

    Nur wenig später war Semir im Krankenhaus. „Tom… ich fühle mich gut. Vielleicht ist es ja auch gar nichts…“ meinte er nur, glaubte aber selbst nicht daran. „Ja sicher… Semir du wirst hier bleiben. Dieser Stolkoff ist mit Sicherheit nicht so nett und spritzt dir Vitamine oder?“ gab Tom zurück. „Ja aber… wenn ich hier bin, dann … dann kann ich doch gar nicht ermitteln… Tom die sperren mich hier ein und…“ Semir suchte nach den richtigen Worten um Tom zu überzeugen. „Semir… du bleibst hier! Das ist die Anweisung von der Chefin.“ sagte er und der Ton ließ nichts anderes zu als gehorchen. Es klopfte und der Arzt kam herein. „So… Sie sollten sich hinlegen und ruhig bleiben. Wir werden Ihnen gleich Blut abnehmen und zur Analyse geben. Keine Sorge, Herr Gerkhan. Wir finden heraus was außer Blut in Ihren Adern fließt.“ meinte dieser und nickte Semir zuversichtlich zu. Semir nickte. Er hatte ein sehr komisches Gefühl. Sicher hatte Tom Recht. Stolkoff hat ihm sicher keine Vitamine gespritzt. „Tom… pass auf dich und die Chefin auf, ja?“ sagte er leise. Tom nickte. „Versprochen. Übrigens… Hotte und Dieter werden hier bei dir bleiben. Damit er nicht an dich rankommt.“ Semir nickte nur.

    „Das sollten sie sich gut überlegen. Meine Kollegen sind bereits im Haus, das Spiel ist eh aus.“ „Das glaube ich nicht.“ blitzschnell zog Finke unter dem Schreibtisch eine Waffe hervor und richtete sie auf Semir, drückte ab. Semir zuckte zusammen, als die Kugel vor ihm auf dem Boden einschlug und machte einen Hechtsprung zur Türe. Keine Sekunde zu spät, schon schlug die Kugel im Rahmen ein. „Sie kommen da nicht weg.“ Finke war gedämpft zu hören und Semir fragte sich, was er da tat. Plötzlich kam die Stimme von hinten „Tja, das war’s dann wohl! Adios Bulle.“ Semir hörte den Schuss.....und einen 2.Schuß, sah verstört an sich herunter, doch nichts. Er war nicht getroffen worden. dafür sackte Frinke vornüber und blieb regungslos am Boden liegen. „Semir, was hatte ich gesagt?!“ Anna stand hinter ihm an der Flurecke mit der Waffe in der Hand und sah ihn ernst an.

    Langsam stand Semir auf. Er sah Frinke am Boden liegen und sah zu Anna. „Danke, Chefin.“ „Schon gut. Sind Sie in Ordnung?“ „Ja…. was ist mit Magdalena?“ „Sie ist in Sicherheit. Der Fall ist so gut wie abgeschlossen. Frinke und die Anderen konnten ihren Plan nicht durchsetzten. Fahren wir nach Tom. Der wartet schon.“ Semir nickte. „Sagen Sie… Chefin, was war eigentlich der Plan von diesen Leuten? Ich steige nicht dahinter.“

    „Wenn ich das so genau wüsste. Es ging um einen Überfall, soweit ist klar. Viel Geld. Zeitgleich bei mehreren Banken. Aber das ist ja jetzt vom Tisch. Kommen sie, ihr Partner kommt sonst gar nicht mehr zur Ruhe.“ „Och, ich denke schon, wenn jemand bestimmtes wieder bei ihm am Bett sitzt“ Semir lächelte leicht und dachte an Magdalena. „Ja , ja. ich habe das schon mitbekommen. Auch wenn sie meinen ihrer alten Chefin entgeht so einiges....“

    Tom wurde wahnsinnig. Er lag hier festgenagelt und konnte nicht eingreifen. „Verdammt,“ dachte er nur noch.

    Anna hörte Bremsen quietschen und Blech knirschen. „das muss hier um die Ecke gewesen sein“ dachte sie sich und zog den Wagen zum, stieg aus, nahm ihre Waffe und blickte um die Ecke. Dort stand das von Semir beschriebene Cabrio, ein Mann neben ihm mit gezogener Waffe und Semir hing auf der Motorhaube. „Polizei. nehmen sie die Waffe runter.“ Der Mann war völlig perplex und zögerte. Den Bruchteil einer Sekunde macht sich Semir zu Nutze und schlug aus.

    Er traf den Mann empfindlich. „Das war in letzter Minute. Magdalena ist im Kofferraum meines Wagens auf dem unteren Deck. Da rennen mindestens noch vier Typen rum.“ Anna nickte. „ Die Kräfte sind bereits dort. Sind Sie in Ordnung? Sie bluten an der Stirn.“ Semir fasste hin. „Oh… nur ein Kratzer. Nicht der Rede wert. Ich hol mir Finke jetzt.“ Anna wollte ihn festhalten, doch Semir verschwand bereits im Fahrstuhl.

    Anna kettete den Kerl kurzerhand an die nächste Stoßstange und rannte hinter Semir her. Von den Kollegen über Funk war zu hören, dass man sowohl Magdalena in Sicherheit gebracht, als auch die 4 anderen Männer festgenommen hatte. Anna sah den Aufzug abfahren, nahm die Treppe. „Tom.. kurze Nachricht. Magdalena ist in Sicherheit... jetzt muss ihren wild gewordenen Partner stoppen.“ und schon beendete sich das kurze Gespräch.

    Semir verließ den Fahrstuhl und ging mit der Waffe im Anschlag den Flur entlang. Er stieß die Tür zum Büro von Finke auf. Dieser saß dort am Schreibtisch und sah ihn entspannt an. „Machen wir Überstunden, Herr Gerkhan?“ „Lassen Sie den Quatsch. Sie sind verhaftet.“ Kam von Semir. Er zielte mit der Waffe auf Finke. Doch dieser lachte nur. „Gerkhan… Sie haben unser Spiel nicht verstanden. Wenn ich sage, Sie können nicht entkommen, dann meine ich das so. Ihr Partner erholt sich von seinen Wunden. Die Kleine werden wir auch bekommen. Alle Zeugen verschwinden. Sie auch. Was müsste ich Ihnen zahlen?“ „Was soll das? Wollen Sie mich bestechen? Das zieht nicht.“ Finke stand langsam auf. „Schade, Gerkhan. Dann muss ich Sie leider töten.“

    „SEMIR!“ hörte er Tom rufen. „Ja hier!“ gab er zurück. Tom kam zu ihm. „Sag mal… bist du von allen guten Geistern verlassen worden? Was schleichst du hier so rum? Wenn dich Stolkoff geschnappt hätte, dann wäre… was hast du?“ fragte Tom wütend und sah Semir an, der ziemlich blass aussah. „Ich hatte gerade ne ziemlich blöde Begegnung.“ gab Semir zur. „Stolkoff?“ fragte Tom. Semir nickte. „Er wusste dass ich her komme. Er hat hier eine Tonspur aufgenommen und als ich dass Draht am Boden berührte startete es. Er wieder holt ständig dass ich sterben werde.“ meinte Semir und wies auf ein winziges Gerät. „Ein MP3-Player?“ sagte Tom erstaunt. Semir nickte. „Ja… und ich stand wie eine Salzsäule, weil diese Hand von der Schaufensterpuppe auf meiner Schulter lag. Ich dachte wirklich, er wäre hinter mir. Ich hatte noch nie so eine Angst gehabt, sag ich dir.“ gab Semir zu. Tom nickte „Versteh ich irgendwie.“ Er sah sich die Hand an. „Dann werden wir mal die Spurensicherung herkommen lassen.“ meinte er nur und griff zum Handy um Hartmut mit seinem Team herkommen zu lassen. „Und wir fahren zur PAST.“ gab er in Semirs Richtung. „Ja klar…“ kam als Antwort von ihm.

    Nur wenig später saßen er und Semir bei Anna im Büro. „Was haben Sie sich dabei gedacht, Semir?“ fragte sie wütend als Tom ihr erzählte wo Semir war. „Chefin… ich hab mich nur umgesehen, das ist alles.“ versuchte Semir sein Vorgehen zu entschuldigen. „Wenn Stolkoff wirklich da gewesen wäre, dann hätte Siggi ihnen nicht mehr helfen können. Es war absolut leichtsinnig!“ Anna war richtig wütend und Semir ahnte es. „Ja Chefin… aber er war nicht da. Dafür haben wir seine Stimme und können nun den Abgleich mit den aufgezeichneten Anrufen machen. Dann haben wir den Beweis, dass er Sie anruft und die Staatsanwältin muss uns unterstützen.“ gab Semir stolz von sich. Anna nickte. „Ja… wenn er es ist. Ich habe immer noch meine Zweifel daran. Wieder klingelte das Telefon bei Anna. Sie sah Semir und Tom an. „Ich vermute mal, dass er es wieder ist.“ sagte sie und griff zum Hörer, während Semir das Tonband betätigte. „Engelhard“ meldete sich Anna und versuchte nicht zu nervös zu klingen. „Hartmut hier… ich bin im Haus von Stolkoff durch. Nicht viel was ich gefunden habe. Außer an der Hand von der Schaufensterpuppe die Semir erwähnt hat.“ kam die Stimme von Hartmut durch. Anna sah Semir erstaunt an. „Was war mit der Hand?“ fragte sie. „Nun ja… also ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, aber wenn es das ist, wonach es aussieht, dann würde ich sage, das dort eine Nadel von einer Spritze ist. Den Inhalt untersuche ich gerade. Aber ich vermute dass… nun ja… Gift vermutlich.“ erklärte Hartmut weiter. Semirs Hand ging zu seiner Schulter. „Vermutungen bringen uns nicht weiter. Treiben Sie die Untersuchungen voran und geben Sie mir umgehend das Ergebnis durch.“ Anna legte auf und sah Semir an. Er wurde unnatürlich blass.

    So hier noch ein kleiner Nachschlag...

    Tom kam bei dem Haus von Stolkoff an. Er sah Siggi vor der Tür stehen. „Wo ist Semir?“ fragte er direkt. Siggi sah ihn an. „Er ist kurz drin. Wollte sich umsehen.“ gab Siggi Auskunft. „Wo genau? Verdammt wo?“ Tom wurde wütend und Siggi verstand nicht genau warum. „Hey… bisher ist er ganz allein da drinnen. Da ist niemand. Er sieht sich doch nur um.“ versuchte er Tom zu beruhigen. „Ich geh rein!“ Tom zog seine Waffe und betrat das Haus. „SEMIR!“ rief er direkt. Es kam keine Antwort. „Verdammt! SEMIR!“ rief er erneut. Wieder keine Antwort. Tom ging durch die Räume im Erdgeschoss. Hier war Semir definitiv nicht. Er ging zum Treppenaufgang und überlegte, ob er nicht erst in den Keller gehen sollte. Dann hörte er ein Geräusch aus dem Keller. Als wenn jemand etwas umstößt. Tom ging sofort in den Keller „Semir?“ fragte er noch einmal. Doch wieder kam keine Antwort. „Mensch wo steckst du denn?“ fluchte Tom und horchte.

    Semir betrat den Heizungsraum. Auch er hatte das Geräusch gehört und ging diesem nach. Er hatte seine Waffe in der Hand und schaute sich vorsichtig um. Er wollte auf gar keinen Fall in einen Hinterhalt geraten und dieser Keller schien recht groß zu sein. Er ging an einer halben Wand vorbei die scheinbar später mal zwei Räume voneinander trennen sollte. Nun sah er was das Geräusch verursachte. Eins der Gitter die das Fenster darstellten bewegte sich etwas und schlug dabei immer gegen den Rahmen. Semir ging in die Richtung und musste dabei eine Nische passieren. Doch kaum war er daran vorbei, legte sich eine Hand auf seine Schulter und er schrie erschrocken auf. Er wagte sich nicht zu rühren um die Person nicht zu provozieren. „Hast du Angst?“ fragte ihn jemand voller Hohn. „Nur keine Panik. Du bist noch nicht tot. Es wird sicher noch dauern.“ lachte ihn eine männliche Stimme aus. Semir schloss die Augen. Diese Stimme kannte er. „Hören Sie… lassen Sie uns darüber reden… tun Sie nichts Unbedachtes.“ versuchte er den Mann zu überreden. „Du wirst sterben. Ich wusste dass du herkommst und hier anfangen wirst zu suchen. Hast du was gefunden. Das schwarze kleine Plastikteilchen?“ hörte er den Mann, der ohne auf ihn einzugehen weiter sprach. Semir rührte sich immer noch nicht. „Was wollen Sie?“ fragte er. „Du wirst sterben…“ sagte Stolkoff erneut. „Das sagten Sie bereits.“ entgegnete Semir ihn. „Du wirst sterben“ erklang wieder. Semir schloss die Augen. „hören Sie… es tut mir Leid, dass Ihre Frau gestorben ist… ich … ich …“ sagte er leise. „Du wirst sterben…sehr langsam sterben…! So und nun dreh dich um!!!“ Dann lachte der Mann laut. Nun drehte Semir sich langsam um. Ein kleiner Stich war die Quittung aber er drehte sich weiter. Dann musste er plötzlich lachen.

    Nun ja… die Bild bzw. der Schreiber des Artikels gibt ja auch nur seine Meinung weiter. Ich finde es nicht schlecht, wenn ein Schauspieler vielseitig ist. Im Gegenteil, es kann ja ein großer Vorteil sein.

    Tom Beck als Softi zu bezeichnen, nur weil er Ballett gemacht hat, da fühle ich mich doch glatt in meine Jugend versetzt, wo so etwas als unfein galt. "Ein Junge macht kein Ballett", höre ich immer noch den Vater eines Freundes sagen, der lieber tanzen ging anstatt Fußball zu spielen... tja die zeiten ändern sich.

    Jeder sollte sich seine Meinung bilden, wenn die Folgen laufen. Ich denke Tom Beck passt sehr gut als neuer Partner zu Erdogan und es werden sicher sehenswerte Folgen sein. Natürlich wird es wieder einige geben, die Tom Beck nicht mögen. Aber das ist wie gesagt Ansichtssache. Jeder hat seine Meinung ob nun als Reporter einer großen Zeitung oder Fan der Serie. Warten wir einfach ab, bis die Folgen gezeigt werden.

    „Das SEK ist unterwegs! Semir sehen Sie zu, dass man Sie nicht erwischt. Was ist mit dem Mädchen?“ „Sie … sie ist in Sicherheit, Chefin… verdammt es wird brenzlig!“ Er beendete das Gespräch als er die Männer dicht an seinem Wagen sah. Er sprang einen an, doch dieser schien ihn gesehen zu haben und machte einen Schritt zur Seite. Semir sprang auf die Füße und rannte los. Die Männer hinterher. Doch dann sah Semir, das weitere Männer in die Tiefgarage kamen, er musste sich verstecken. Gehetzt sah er sich um und entschied sich für die Flucht nach vorn.

    Er dachte nur noch an Magdalena im Kofferraum und sah sich gehetzt um. Da der Wagen, der kam ihm wie gerufen. Er sprang in das Cabrio und riss die Abdeckung unterm Lenker raus, Sekunden später hatte er es kurzgeschlossen und knallte den Rückwärtsgang rein. „Der haut ab, verdammt, wo ist das Weibsstück.“ „Such sie...ich kümmere ich um den da.“ Semir bretterne was das Zeug hielt in der Tiefgarage zum Ausgang, möglichst weg von seinem Wagen in den hoffentlich Magdalena ruhig liegen blieb bis die Verstärkung kam.

    „Chefin!! Es wird so langsam Zeit… die haben mich gleich!“ schrie Semir in sein Handy, als Anna sich meldete. „Semir…. gleich wir sind bereits im Parkhaus. Wo sind Sie genau?“ „Viertes Untergeschoss! Schnell! Ich fahre im Augenblick ein orangefarbiges Cabrio und ….Verdammt!!“ brüllte er, als ein Wagen sich vor ihm querstellte. Er zog den Wagen nach links. Die Verfolger versuchten ihn einzukreisen.

    Tom lag in seinem Bett und war nervös. „Verdammt… wo sind die denn? Das müsste doch schon längst erledigt sein. Sonst braucht Semir doch auch nicht so lange. Er griff nach seinem Handy und rief Semir an. „Ja…?“ hörte er Semirs Stimme. „Ich bin’s, hast du sie?“ „Tom… ja Magdalena ist in Sicherheit… Tom… ich kann jetzt nicht… wirklich…“ Tom hörte ein Knirschen von Blech. Er grinste leicht. „Semir… lass deinen Wagen heil. „Tu ich doch… ist nicht meiner…. Aber die haben mich gleich….“ Es rumste erneut…. „Fuck…. Tom ….“ Dann war das Gespräch beendet.

    Tom kam als nächster zurück in die PAST. Er ging sofort zu Anna um sie zu informieren. Anna sah ihn an. „Was haben Sie herausgefunden?“ wollte sie wissen. „Nun… in der Verwandtschaft sagen alle das gleiche. Niemand will ihn gesehen haben, niemand will was mit ihm zu tun haben.“ erklärte Tom. Anna nickte. „Ist irgendwie ja verständlich. Aber ich höre da auch Zweifel aus ihrer Stimme. Was haben Sie?“ fragte Anna. Tom grinste. „Nun ja… der Schwager, ein gewisser Simon Rüttgers scheint nicht gut auf Stolkoff zu sprechen zu sein, aber als ich ihn fragte ob ich die Wohnung ansehen dürfte, wurde er ungehalten und wies mir die Tür. Er wehrte sich dagegen, verdächtigt zu werden seinen straffällig gewordenen Schwager zu verstecken, dabei hab ich ihn gar nicht verdächtigt“ verteidigte Tom sich direkt. Anna nickte. „Wir werden ihn im Auge behalten. Vielleicht hat er ja doch was zu verbergen. Andrea soll ihn direkt überprüfen.“ gab sie weiter. Tom nickte. „Haben Sie was von Semir gehört?“ wollte er wissen. Anna schüttelte den Kopf. „Bisher nicht. Ich hoffe inständig es geht ihm gut. Er hat wieder angerufen und gedroht, dass es meine Freunde zuerst erwischt. Womit Sie beide vermutlich gemeint sind.“ sagte sie leise. Tom sah sie entsetzt an. „Ich fahre sofort zu ihm. Natürlich mit Bonrath!“ kam von ihm und schon verschwand er aus dem Büro. Anna hielt ihn nicht auf. Sie machte sich ebenfalls Sorgen um Semir.

    Dieser ging gerade die letzten Stufen runter. Wieder hörte er Geräusche. Es war als würde jemand etwas suchen. Semir leckte sich nervös über die Lippen. Wenn er in einen Hinterhalt gerät, dann hätte er sicher schlechte Karten. Aber was sollte er machen? Nach oben zu Siggi? Oder doch weiter gehen? Er überlegte kurz, dann ging er in den ersten Raum. Er stieß die angelehnte Tür mit dem Fuß so heftig auf, dass sie an die Wand schlug. Er ging rein und zielte mit der Waffe in den Raum. Hier war niemand. Er atmete erleichtert durch. Auf in den nächsten Raum, dachte er und ging weiter. Auch der nächste Raum war leer. Semir steckte seine Waffe ein. „Ich werde alt… dachte er, … wenn ich mir jetzt schon vor Angst in die Hosen mache. Er lachte in Gedanken und dachte daran was Tom wohl von ihm halten würde. Er ging weiter durch den Keller. Dann kam er zu dem Heizungskeller und hörte wie jemand gegen etwas hämmerte. Wieder ging seine Hand zur Waffe. Die Nervosität wurde größer. Anscheinend wusste das die Person die hier rum schlich und machte es extra. Oder war das Stolkoff?

    So hier der versprochene lange Teil, weil heute Samstag ist....

    Während Semir sich um den Wohnsitz von Stolkoff kümmerte wollte Tom die Verwandtschaft von Stolkoff durchleuchten. Von Andrea bekam er einige Namen und Adressen die er abklappern sollte. Er und Bonrath fuhren die Adressen ab und verhörten die dort lebenden Personen. Anna wollte sich mit der Staatsanwältin unterhalten und für alle Aktionen grünes Licht bekommen. So fuhr sie mit Hotte los. Schrankmann begrüßte sie freundlich. „Setzen Sie sich doch. Ich hoffe es war nicht der erste Schock, als ich Sie informierte, dass Stolkoff wieder auf freiem Fuß ist, der sie hergeführt hat.“ erklärte sie freundlich und schenkte Kaffee ein. Anna schüttelte den Kopf. „Nein das nicht. Aber ich habe bevor Sie angerufen haben, bereits einige Drohanrufe bekommen. Ich vermute es war Stolkoff. Es hörte sich zumindest so an. Frau Schrankmann, Sie wissen ja, dass er mir und meinen Beamten Gerkhan und Kranich Rache geschworen hat. Es ist sehr gut denkbar, dass er bei mir anfangen wird.“ sagte Anna leise. Schrankmann sah sie über den Rand ihrer Brille an. „Wie kann ich helfen?“ wollte sie wissen. Anna lächelte. „Das ist ganz einfach. Geben Sie uns grünes Licht für jede Aktion, die wir unternehmen um Stolkoff unschädlich zu machen. Mehr nicht.“ Schrankmann sah sie an. „Frau Engelhard? Aus welchem Grund wollen Sie Stolkoff festnehmen? Er hat seine Strafe abgesessen. Haben Sie Beweise, dass er es mit den Anrufen war?“ fragte sie.

    Anna lachte auf. „Wer sollte es denn sonst gewesen sein. Ich habe seine Stimme nicht erkannt, aber ich…“ erklärte sie. „Frau Engelhard… es ist nicht ausschlaggebend was Sie glauben. Sie wissen doch genau, dass es nicht möglich ist aufgrund dessen, dass er Ihnen und Ihren Kollegen Rache schwor, die Ermittlungen aufzunehmen. Ich kann Ihnen keine Genehmigung erteilen.“ gab die Staatsanwältin von sich und sah sie an. Anna nickte. „Ich verstehe schon. Sie werden vermutlich erst dann wieder tätig, wenn es einen von uns erwischt hat, nicht wahr?“ fragte sie verbittert. Schrankmann schüttelte den Kopf. „Aber Frau Engelhard, Sie wissen doch selbst dass es nicht so ist. Nur der bloße Verdacht reicht nicht aus. Liefern Sie mir Beweise und dann können wir noch einmal darüber sprechen. Entschuldigen Sie… ich habe noch einen Termin beim Oberstaatsanwalt. Also wenn Sie nichts mehr zu besprechen haben, dann…“ Sie stand auf. Anna nickte. „Schon klar. Schade Frau Schrankmann. Ich habe Sie eigentlich für eine solvente Person gehalten, die auch mal Vorsicht walten lässt. Es tut mir wirklich Leid, dass ich Sie falsch eingeschätzt habe. Guten Tag noch.“ Anna verließ mit diesen Worten das Büro der Staatsanwältin.

    Semir kam am Wohnhaus von Stolkoff an und klingelte. Natürlich war niemand da. Semir sah Siggi an. „Was machen wir denn jetzt?“ fragte dieser. Semir zuckte mit den Schultern. „Ich würde mich ja gern mal umsehen, aber ich habe keinen Durchsuchungsbefehl.“ Siggi lächelte leicht. „Semir? Was würdest du tun, wenn Tom jetzt hier wäre?“ fragte er neugierig. Semir grinste. „Ich würde trotzdem reingehen und mich umsehen.“ gab er zu. „Na dann tu es. Ich steh Schmiere.“ meinte Siggi und stellte sich so, das die Tür mit ihm verdeckt war. Semir nickte und öffnete die Tür mit seinem Dietrich. Dann ging er rein. In dem Haus schien schon ewig keiner mehr gewesen zu sein. Alles war staubig und es stank. Semir rümpfte die Nase und ging in die erste Etage. Auch hier war niemand. Nichts wies darauf hin, das hier jemand wohnte. Alle Möbel waren abgedeckt, die Fenster verdreckt. Semir drehte sich um und wollte gerade gehen, als sein Blick auf etwas am Boden fiel. Er ging in die Hocke und sah es sich an.

    Auch bei Tom war nicht viel herausgekommen. Er fuhr die Verwandten ab, doch niemand wusste von dem Verbleib Nikolas Stolkoff. Keiner wollte mit ihm zu tun haben. Tom verstand die Leute zwar aber irgendwas störte ihn. Der Schwager, ein gewisser Simon Rüttgers wies ihn ab. Er verbat sich auf Nikolas angesprochen zu werden, weil dieser Schuld am Tod seiner Schwester sei. Er habe sie in den Sumpf des Verbrechens gezogen. Die Wut war deutlich zu spüren. Doch als Tom darum bat, sich in der Wohnung umzusehen, wurde Simon Rüttgers wütend und wies ihm die Tür. Er wäre schließlich kein Verbrecher der sich so behandeln lassen müsse. Tom verließ die Wohnung. Allerdings beschlich ihn das Gefühl, dass der Schwager nicht die Wahrheit sagte. Vielleicht hatte er doch was mit Nikolas zu tun und tat nur so. Doch das war zu vage um darauf etwas aufzubauen. Tom fuhr mit Dieter zurück zur PAST.

    Anna saß gegen Mittag im Büro. Hotte brachte ihr einen Kaffee. „Geht es Ihnen soweit gut?“ wollte er wissen und sah sie sehr fürsorglich an. „Danke Herzberger. Mir geht es gut. Haben Tom und Semir sich schon gemeldet?“ fragte sie. Hotte schüttelte den Kopf. „Bisher noch nicht, aber die sind sicher gleich hier.“ meinte er nur. Das Telefon klingelte. „Engelhard!“ meldete sich Anna. „Hast du schon Angst? Trauere um deine Freunde. Sie sind die ersten…ha-ha-ha“ Dann legte der Anrufer auf. Anna starte den Hörer an. „Gott … Herzberger rufen Sie sofort Semir und Tom her… was ist mit der Fangschaltung für meinen Apparat?“ fragte Anna und in ihrer Stimme war deutlich die Angst und Sorge um ihre Beamten zu hören. „Ich bin schon da!“ kam es von der Tür her und Hartmut stand im Rahmen. Er hielt einige Geräte in der Hand. „Machen Sie schnell. Ich will wissen wo der Kerl steckt, bevor etwas passiert.“ gab Anna gepresst von sich. Herzberger legte seine Hand auf ihre Schultern. „Wir werden schon auf Sie aufpassen, Chefin.“ sagte er beruhigend. Anna nickte nur. „Holen Sie mir bitte noch einen Kaffee?“ bat sie. Herzberger verschwand und kam nur wenige Minuten später mit einem Kaffee zurück.

    Semir hob das Etwas auf, welches er vor seinen Füßen sah. Er sah es sich an und stellte fest, dass es nur einfaches Plastik war. Also nichts besonderes, dachte er. Dann hörte er ein Geräusch. Er erschrak und stand auf. „Siggi?“ rief er fragend ins Erdgeschoss. Es kam keine Antwort. „Ich glaub ich bin nervös.“ lachte er leise und ging in den nächsten Raum. Auch hier wies nichts darauf hin, dass jemand hier war. „Dann bleibt ja nur der Keller.“ Sagte er leise zu sich und stieg die Treppen runter. Wieder ertönte ein Geräusch. Es kam aus dem Keller. Semir überlegte kurz, ob er Siggi reinholte, verwarf den Gedanken aber wieder. Wenn es eine Maus ist, lacht der mich aus. War sein nächster Gedanke. Er zog seine Waffe, überprüfte sie kurz und ging dann die Stufen zum Keller runter.